Indiana Tribüne, Volume 21, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1898 — Page 3

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KURIEREN VERSTOPFUNG

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l IN ALLEM APOTHEKEN : Fremde Wellen. Roman von Reinold Ortmann. (Ooriiejung.) iüte Dicr autlteqcntt Äver an Wil liam Bradwells Halse begann föcr. trieber in sturmischen Schlaqen zu Via streu. Man sah, daß er sich nur mit äußerster, Anstrengung beherrschte. Es handelt sich auch gar nicht um den Gewinn, den er davon haben könnte, sondern um Deinen eigenen Vortheil." fiel er ihr in die Rede. Meine Lebenstage sind gezählt, und Du rceifet sehr wohl, daß Du nach meinem Tode ohne jeden männlichen Schutz und Beistand sein wirst, wenn es Dir nicht gelingt, einen Freund zu gewinnen, der nicht nur den Willen und die Kraft, sondern auch das Recht hat. Dich mit starkem Arm zu beschirmen. Ich denke, die Zahl derjenigen, unter denen Du einen solchen Freund auswählen kannst, ist nicht sehr groß Ich werde des männlichen Schutzes künftig so wenig bedürfen, als ich sei ner bisher bedurft habe. Das einzige menschliche Wesen, das mich zu beschirmen vermochte, hab: ich mit dem Tode meiner Mutter verloren, und es giebt Niemanden, der im Stande wäre, sie mir zu ersetzen Die eisige Ruhe, mit der sie ihm diese Erklärung abgegeben hatte, brachte den erregbaren Kranken um den letzten Rest seiner Fassung. Er trat dicht vor die regungslos dastehende Helaa hin und der Zorn raubte ihm fast den Athem, während er mit bebenden Lippen rief: Und das wagst Du mir in's Gesicht zu sagen Du, die mir Alles zu versanken hat die ich aus Armuth und Dürst:gkeit emporgehoben die !H mit unverdienten Wohlthaten über schüttet habe " Hermann Wolfhardt erinnerte sich der Stunde, da er seinemOheim Franz Thönissen in einer ähnlichen Situation gegenübergestanden hatte, und er sagte sich mit tiefem Mitleid, wie viel schmerzlicher ein schwaches, wehrloses Weib unter diesen brutalen Vorwürfen leiden müsse. Indem er seine Hand auf William Bradwells Schulter legte, hinderte er ihn daran, weiter zu sprechen. Sie vergessen sich, Onkel." sagte er mit ruhiger Festigkeit, und Sie schaden sich selbst durch diese Erregung, für die meiner Meinung nach durchaus kein Anlaß vorhanden ist. Ihre Tochter hatte sichtlich nicht die Absicht. Ihnen wehe zu thun, und ich glaub: nicht, daß ich anders gesprochen haZxn würde, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre." Er war darauf gefaßt, den Zorn seines Oheims nun auch gzgen sich gerichtet zu sehen; aber er nahm mit Erstaunen wahr, daß sein: Worte in der Tbat eine besänftigende Wirkung geübt zu haben schienen. William Vradwell wandte sich ihm zu und nickte, während er wieder zu Athem zu kommen suchte, ein paarmal mit dem Kopf. Es ist hübsch und ritterlich, daß Du ihre Partei nimmst," brachte er endlich heraus. Ich hoffe. Helga '-'v, daraus erkennen, daß es schon üx " 'N. rtrpitnha sagen?- fragte v z. T Antlitz auch bei Wolfhardt's Dazwischentreten' unbeweglich geblieben war. Wenn ich nur zum Zwecke dieser Erorterungen gerufen wurde, ist es mir wohl jetzt gestattet, mich wieder zu ntfernen." Bradwell runzelte die Stirn; a(:r er bezwäng seinen von Neuem aufsteigenden Unmuth. Geh!" sagte er kurz. Ich bin .nit Deines Vetters Gesellschaft vollauf zufrieden." Doch als sich die Thür hinter ihr geschlössen hatte, erhob er wie drohend seine Hand. Ach, wer ihren Starrsinn brechen wer sie bändigen könnte! Es ist ein guter Kern in ihr ich weiß es; de-n ich habe ja gesehen, mit einer wie abgöttischen Zärtlichkeit sie an ihrer Mutter hing. Aber sie ist wie ein störrisches Pferd, das man nur mit Peitsche und Sporen regieren kann. Wer sie zu seinem Weibe macht, der muß sie vom ersten Tage an eine eiserne Faust fühlen lassen. Ich war ein Narr, als ich meinte, sie mit Liebe und Sanftmuth erziehen zu können; denn ich wußte ja, daß sie in Allem das Ebenbild ihrer Mutter ist. Ach dies Weib! Sie war eine opfermüthige Heldin, wo sie liebte, und ein herzloser Dämon, wo sie haßte. Sie hat mein Haar ergrauen gemacht in der kurzen Zeit unserer Ehe, und doch bricht mir dev Gram darüber, daß ich sie verlieren mußte, das Herz." Er ging ein paarmal durch's Zim mer und setzte sich dann, da er seine übermäßig gespannten Kräfte allaemach schwinden fühlte, auf das Ruhebett nieder. Da Wolfhardt ihm nichts zu erwidern wußte, blieb es längere Zeit still, und der Kranke hatte inzwisehen Zeit gehabt, sich einigermaßen zu beruhigen, als er von Neuem das Wort ergriff: . . Ich habe nur eine einzige Frau auf Erden kennen gelernt' sagte er weich, die in ihrer stillen Sanftmuth und in ihrer edlen Weiblichkeit ohne Tadel war und diese Eine war Deine Mutter! Du solltest öfter von ihr sprechen, Hermann, solltest mir Alles erzählen, waö Du von Erinnerungen

an sie. in Deinem Gedächtniß bewahrt hast. Es giebt nichts, das mich lebhafter interessiren könnte als gerade dies." Womit sollte ich da beginnen. Onkel. und womit sollte ich aufhören?entgegnete Wolfhardt mit unverhehltem Widerstreben. Wäre es wirklich danach angethan, Ihnen Freude zu bereiten, daß ich schildern wollte, was von ihren heldenmütigen Kämpfen um ihre und meine Existenz noch in meinen Vorstellungen lebt? Und dies wäre Alles, wovon ich Ihnen zu sprechen vermöchte, denn ich war ja noch ein Knabe, als sie mir entrissen wurde, und das. was ich als mein köstlichstes Besitzthum bewahre: die Erinnerung an ihre treue, selbstlose, unerschöpfliche Liebe, an ihre hochherzige Denkungsart und an die edle Standhaftigkeit. mit der sie bis zum letzten Athemzuge ihre schweren Leiden ertrug. dies Alles, lieber Onkel, könnte ich mit troäenen. dürftigen Worten nicht zu schildern versuchen, ohne meiner Verehrung für die Dahingeschiedene zugleich etwas

von ihrer Große und vettlgleit zu rau ben." William V radwell hatte die Ellbo aen auf die Kniee aestüht und das Ge sicht in den 5)änden verborgen. Als er wieder aufblickte, war ein tiefschmerzlicher Ausdruck in seinem abgezehrten Gesicht. Ich will nicht von Dir fordern, waö Deinen kindlichen Empsinvungen wlderstrebt. Aber es war da etwas in Deinen Worten, das ich nicht verstehe. Du sprachst davon, daß Deine Mutter um ihre und Deme Existenz habe kampfen müssen. Soll das etwa heißen, daß daß Ihr jemals Mangel g:litten hättet?!ck selber habe in ienem alücklicken Alter von Mangel wohl kaum etwas empfunden, und viel spater, als mi? das Verständniß sllr den furchtbaren Ernst des Lebens aufgegangen war. habe ich die rechte Deutung g?fundcn für Alles, was mir beiLebzeiten meiner armen Mutter befremdlich und anet klärlich geblieben war. Da lernte ich einsehen, daß sie sich allerdings die schwersten Entbehrungen hatte auferlegen müssen, um mich vor Hu.iger und Elend zu bewahren daß sie weit über ihre schwachen Kräfte gearbeitet hatte, um uns zu erhalten, und daß sie die mütterliche Genugthuung, mich gleich nach einem Kinde wohlhabender Eltern zu erziehen, theuer genug mi' einem frühen Tode hatte bezahl, müssen." Er hielt inne. denn William Brad' well hatte sich hoch aufgerichtet und starrte ihn mit weitgeöffneten, entsetzten Augen an. Und das ist die Wahrheit? Du bist ganz sicher, daß Deine kindlichen Erinnerungen Dich nicht täuschen? Hattet Ihr denn nicht einen Verwandten, der Euch weit über des Lebens dringendste Nothdurft hinaus mit Geldmitteln unterstützte?" Wenn Sie mit diesem Verwandten meinen sogenannten Onkel Franz Thönissen meinen " Ja, allerdings ihn meine ich! Und er muß Deine Mutter vor jede: Sorge geschützt haben! Es war ja nichts Anderes als seine verdammte Pflicht." Seine Pflicht war es' wohl nicht, denn ich glaub?, die Verwandtschaft zwischen ihm und uns war eine so ent lernte, daß sie diesen Namen üb:rHaupt kaum noch verdiente. Aber er hat allerdings den redlichen Willen gezeigt, uns betzustehen, und es war nicht seine Schuld, wenn ein edler Stolz meiner Mutter verbot, sich seiner Almosen zu bedienen. Vor Kurzem erst erfuhr ich aus seinem Munde, daß die kleinen Geldsummen, die er ihr zu verschiedenen Zeiten gesandt hatte, sich nach ihrem Tode fast unangetastet vorfanden und daß er sie dazu verwenden konnte, .die Kosten ihres einfachen Be.i zu bezahlen." - zeiter weiter hätte er nichts Ach der Schurke der dreimal verfluchte Schurke!" Ich weiß nicht, was Sie veranlaßt, so hate Worte in Bezug auf ihn zu gebrauchen. Meine Mutter würde ja sicherlich größere Geschenke von ihm ebenso wenig angenommen haben, als sie die geringfügigen zu ihrem eigenen Nutzen verwandte. Und wenn er da mals wirklich etwas versäumt hätte, so hat er es durch die Wohlthaten, die er mir erwiesen, später jedenfalls reichlich wieder gut gemacht. Ohne seine Unterstützung hätte ich so wenig mer nen Gymnasialcursus beenden als eme Universität beziehen können. Und wenn ich schließlich dennoch genothvzt war. meine Studien vorzeitig abzubrechen. wenn Herr McVurney mich in den elendsten und jämmerlichsten Verhältnissen antraf, so trug daran meine Undanlbarkeit und mem Ugehorsam viel großer? Schuld als 5)rr Franz Thonissens schlechter Wille." William Bradwell ließ ein kurzes, höhnisches Lachen vernehmen. Deine Undankbarkeit gegen ihn? Ha! ha! Er hatte wahrhastig einen wohlbegründeten Anspruch auf Deinen Dank der Elende! Und was war es denn, das er von Dir oerlangte?" Ich sollte als sein wissenschaftlicher Berather in ein von ihm erworbenes geschäftliches Unternehmen eintreten und sollte fortan in seinem Hause leben." Das heißt: Du solltest sein Sklave werden solltest Dich von ihm ausbeuten und auspressen - lassen, wie es eben in seine habgierigen Absichten paßte! Ah. wenn ich ihn hier hätte, diesen Erbärmlichen wenn ich ihn zwischen meinen Fäusten zermalmen könnte! Aber wir werden uns noch einmal sprechen, mein Herr Franz Thönissen wir werden noch einmal Abrechnung mit einander halten!" William Bradwells Aufregung war viel größer, als Wolfhardt sie je zuvor gesehen hatte, und es war nur natürlich. daß sein krankes Herz diesem Anstürm nicht lange zu widerstehen vermöchte. Sein Gesicht nahm plötz lich eine dunkelrothe, fast bleiche Färbung an. der ttthernjysglhm aus

und er lies acyzenv nacy vem ossencn Fenster, als ob er dort Linderung für seine entsetzliche Erstickungsangst finden würde. Hermann Wolfhardt. der den fönst ja völlig unverständlichen Zornesauskruck aeaen Zranz Thönissen ganz

allein auf die Rechnung der quaienoen Krankheit setzte, klingelte nach dem Kammerdiener und suchte seinem -J O-- " , '. L Oheim besänftigend zuzusprechen. Aber erst der ruhigen Bestimmtheit des alten Fred, der mit dem Patienten am besten umzugehen verstand und dessen Weisungen er sich stets mit vem ruyrenden Gehorsam eines Kindes fügte, gelang es. ihn wieder auf das Ruhebett zu brinaen. in dessen Polstern der Unglückliche mit schwachem Stöhnen ! zusammensank. Es ist nicht gefährlich!" versicherte derDiener leise ausWoisyarvis oesorgie Xrnn. So und ncck schlimmer hat , er es oft schon gehabt, und es ist nach , einiger Zeit jedesmal glücklich vorübergegangen. Aber er muß vor Allem Ruhe haben. Darum gehen Sie. bitte still hinaus, ohne sich zu veravschieven. Es ist das die einzige Wohlthat, welche Sie ihm augenblicklich erweisen fönnen." bestürzt und erschüttert leistete Wolshardt tv gutgemeinten Weisung Folge; ate? er suhlte nach dieser ausregenden Scene ebenfalls den WunsH, allein zu bleiben, und ging darum in den Park hinab, wo er bei der drückenden Schwüle des Tages kaum die zufällige Begegnung mit einem Hausgerossen zu fürchten hatte. Er suchte wieder jenes trauliche Plätzchen auf. an t,em er sich schon manckzmal in ungestörter Einsamkeit seinen Gedanken und Erinnerungen hingegeben hatte denselben Platz, an dcm ihm auch jene merkwürd'ge Aision mit den Gesichtszügen .s)elaas ersch'een war. lgortsegung folgt.) ZZlue Ml'jzhrsstosse und ZNodcn Die ersten Frühlingsneuheiten der Mode treffen zeitiger ein als derFrüh lina, selbst; denn schon jetzt sehen wir zahlreiche neue Stoffe und Formen fi!r die Frühjahrszeit. Carreaus und Querstreifen in der mannigfaltigsten Abwechslung, sowohl in lebhaften wie in zarten Farbenzusammenstellungen, werden das Charaalteristische der Frühlingsmode sein. Die lebhaften Carreaus sind ausschließlich für die noch immer der allgemeinen Gunst sich erfreuenden Blusen bestimmt, während Phantasie- und Blockcarreau in mittleren, matten und Zweifarbenzusammensiellungen, z. B. Schwarz-Weiß, Blau-Weiß. Grau-Weiß. SchwarzRoth für Kleider und auch ganze Eostüme verwendet werden. Die Carreaumusterung finden wir auch in feinen, tuchartigen Wollengeweben, in Cheviot. Vigoureux, Halbfeide u. s. w. Zuweilen, besonders in Cheviot und halbseidenen Vigoureuzgeweben, sind die Carreaus noch schaitirt und mit Mohairnoppen durchsetzt. Für ganze Costüme sind ferner fewwollige, englische Stoffe recht beliebt. Ihre graugrünen, beigefarbenen und bläulichen Töne haben meist eine sehr zarte, vielfach in Schattirungen derselben Farbe ausgeführte Musterung von Phantasiecarreau. Sie können daher unbedenklich auch von älteren Damen getragen werden. Vorzugsweise sind zu Costümen auch schöne covert coataitige Zwirn-, Vigoureux-. Lo den- und Kammgarnstoffe in den eben erwähnten Farben geeignet. Ganz besonoers aber rn Heliotrop, daö neben Grau die beliebteste Modefarbe werden Durste. Auch diese Stosse sind sur ältere Damen sehr passend, doch müssen die Costüme selbstverständlich in anverer Weise als sur zungere Damen gearbeitet werden. Endlich sind für ganze Costüme und Sportkleider noch Cheviotgewebe in Taffet - Panama, Krepp und Matelasse zu nennen. Ebenso gehören hierher die reizvollen melirten Stoffe aller Arten in feinen. zarten Farbenzusammenstellungen. Wie neuen FruhttngZcostume bestehen auö einem vollständiaen Kleid mit Jäckchen oder mit kleinem Cape. Die Schoße der Jackchen sind etwas langer als die der russischen Blusen, die sich nun ' doch etwas überlebt haben. Die Vordertheile fallen vielfach lose, eine breite Falte bildend, herunter. bisweilen treten auch die mit emem Sbawlkraaen und eckiaen Aufschlägen begrenzten Jackcnränder auseinander, so daß sie einen Latz frei lassen. Doch auch dann haben sie oft seitlich eine nach außen gelegte Falte. Ebenso häuf:g sicht man aber die Jäckchen für schlanke, jugendliche Gestalten ganz anickl:enend: für etwas stärkere Damen Jedermann sagt so. Cakearetö Candv Calhartic, die wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingkwet. it, das ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfveh, ftieder, anhaltende Verstopfung und Un derdauliükeit. Kaufen und versuchen Sie eine Süachtel von C. C. C. beute; 10, 25, und 60 Cents, verkauft d LeilL?z rzzzzun t:n tztz ur;:s

halvanscylieVeno, o. o. vorn lofe und nur hinten anliegend gearbeitet. Die für jüngere Damen bestimmten, nur etwas über den Taillenabschluß reichenden Costümpelerinen öffnen sich vorn vielfach mit spitzen Aufschlägen über einem abstechenden Westeneinsatz.

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An diesen Einsatz schließt sich oben ein breiter Umlegekragen an. Recht apart wirkt es auch, wenn die Pelerine vorn und hinten zu beiden Seiten bis zur Schulterhöhe geschlitzt und über keilförmigen, abstechenden Einsätzen leicht verschnürt und mit Knöpfen geziert ist. Für altere Damen würden die Pelerinen etwas länger zu arbeiten sein. Die beliebten Garnituren für die Costüme sind Tressen, Passemcnteri.n und Verschnürungen. Als Costümstoffe sind noch solche aus . feinem Caschmir mit Mohairfäden und andere mit gewebter MoireMusterung auf abstechenden Bordllren zu nennen. Zu eleganten, mit abstechendem Jäckchen oder Care zu tragenden Kleidern ist die Auswahl in Stoffen belonderS reich. Namentlich sehr vornehm wirken quer mit Wellen- oder Zickzacklinien durchzogene Stoffe in Halbseide und in Vigoureux. Ihn feinen, zartenFarbenschattirungen. wie Silbergrau, Gelbbraun, Graugrün und Beige machen sie für jede Altersstufe geeignet. Auch solche in zwei Farben, z. B. in Heliotrop mit Graugrün, Erdöeerroth mit Reseda u. dergl. sind außerordentlich hübsch. An diese Stoffe schließen sich die sehr elegant wirkenden Matelasses mit ihren kleinen Musterungen und die reizvollen Jacquardgewebe mit ihren in demselben Ton ausgeführten Mustern an. Die Kammgarnstoffe mit ihren atlasartigen, glänzenden Querstreifen zeigen einen großen Farbenreichthum. Sehr apart sind Stoffe mit tressenartig eingewebter Musterung. Eine weitere, recht wirkungsvolle Neuheit sind einfarbige Wollenstoffe mit großer, edler Molrewasserung rm Renaissancestil, sowie Crepons und Frisestoffe in Dunkelblau. Haselnußbraun, Heliotrop. Veilchenblau, (Ärau u. s. w. Die letztgenannten Stoffe sind auch in Zweifarbenzusammenstellungen vorhanden. Sehr elegant sind ferner schonfarbige Plissegewebe mit saumartig aufliegenden, quer laufenden Atlasfalten und schattenartigen Bordüren auf klarem Grunde dazwischen. Diese Stoffe si.d eigentlich für eine spätere Jahreszeit bestimmt, werden aber doch jetzt schon zu gesellschaftlichen Zwecken vielfach gewählt. Den gleichen Zwecken entsprlcat eme Fülle neuer schwarzer, klarer und dichter Stoffe, bei denen es uns recht zum Bewußtsein kommt, daß auch die Webekunst rn neue Bahnen geleitet wird. Wir gedenken. ihrer besonders deshalb. well Schwarz für die Fruhiingstouette sehr beliebt sein wird. Selbstverständ. lich 'muß in der Anordnung der Toi leiten jeder Anklang an Trauer verMieden werden. Für die Phantasieflösse wird die Blusenform mit und ohne Schößchen noch immer gern gewählt. Doch bauscht sie sich nicht mehr oder nur wenig über dem Gürtel. Recht apart ist weiter eine vom zu beiden Seiten bis zur Brusthöhe geschlitzte Bluse mit abstechendem Einsatz. Diese Bluse hat unten eckige, nach oben sich zu einem runden, stehenden Kragen gestaltende Aufschläge. Das Schößchen ist vorn und an den Ecken der Spalten abgerundet. Sehr hübsch sieht z. B. ein Kleid mit Blusentaille aus graugrünem Vigoureux mit schwarzem Tressenbesatz aus, der die Bluse und die Aermel in zwei Gruppen von je fünf Reihen umgiebt. Aufschläge, Latz und Stehkragen sind zanz und gar mit Tresse besetzt. Am Zlsi bildet die Tresse auf dem Vor-

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derblatt eine hübsche Figur, von der aus sie sich dreimal um den Rockrand Zieht. Für Damen mittleren Alters sind glatte, hinten und vorn mit Schneppe oder hinten auch mit kleinem Frackschoß gearbeitete Taillen beliebt. Ver-

ziert werden sie mit Borten, Passementerien, Brandenburgschnüren, Einsätzen ji. s. w. Wird eine solche Toilette mit einem Paletot gearbeitet, so erhält dieser die gleiche Verzierung wie die Taille. Eine ganz neue, nur für elegante Toiletten verwendbare Anordnung von Plissebrennerei macht sich bemerkbar. Die Stoffe sind in schmäleren und breiteren Zwischenräumen ewgekraust und werden dann vermittelst neu erfundener Maschinen gebrannt ; die Neihfäden sind nachher entfernt. Die dadurch gebildeten flachen Krau sen umgeben den obern Theil desRockes und fallen nach unten zu einem breiten Volant aus. Höchst apart ist eme derartig gearbeitete Hochzeitstoilettk aus maisgelber Seide mit Garnitur von Vei"ch!N.crem:farbcnen Federn un Spitze, an der auch Taille und Aerme in gleicher Weise eingekräust und ge brannt sind. Für Blusen in Seide. Halbseide un'c Wolle und leuchtende Farben i Block-, Phantasiecarreaus, Quermu sierungen auf glattem oder gemuster tem Grund in Taffet-, Armure-, Loui sinegeweben u. s. w. beliebt. Dasselbe gilt von den satten. emsarb:gkn inoir-6 velours, dcn schwarzweißen Seidenstoffen mit kannelirten Musterungen in den bekannten Zusammenstellungcn Schwarz-Weiß. Blau-Welß und anderen reizvollen Combinationen vorhanden. Zum Schluß wollen wir noch di prächtigen, fchwarzweißen und buntfarbigen Phantasiesammete auf Tafset- und Lrmousinegrund erwähnen, die nicht allein zu eleganten Blusen, sondern auch zu Kleidereinsätzen und anderen Garnirungen verwendet werden. Sie sind mit ihrem weichen Farbenschimmer und ihrer in eleganten Linien ausgeführten Musterung ebenso kostbar wie schön und wirkungsvoll. Von unseren Illustrationen veran schaulicht die erste ein Frühjahrscostum Mit Fracktame. Fien und apart wirkt dieses Costüm aus graublauem, leichtem Tuchstoff, das aus einen glatten Rock und einer mit langem Frackschcß gearbeiteten Taille besteht. Vorn läßt diese einen schmalen Einsatz von elfenbeinfarbenem Spitzenstoff sichtbar werden, über den sich dreimal dunkelblaue, an den Enden leicht verschnürte Litze legt. Den mit gleichem Spitzenstoff überdeckten Stehkragen schmückt vorn eine volle Spitzencravatte, hinten verschwindet er unter einem Mediciskragen, der außen mit Litze verziert ist. Die Aermel sind in gleichmäßigen Entfernungen ganz und gar eingekräust. Das geschmackvolle Kleid. Figur 2; aus lehmfarbenem . Tuch ist reich mit schmalen Röllchen von gleichfarbigem Atlas besetzt, die. vorn angebracht, sich auch um den hintern runden Ausschnitt des Kleides ziehen und an beiden Seiten dr hintern Faltenlagen von den Hüften abwärts bis zum untern Rande geführt sind. Auf den Aermeln wiederholt sich derselbe, in der Ausführung ziemlich mühevolle Besatz, statt dessen jedoch auch schmale Litze sehr gut verwendet werden kann. Oben ist das Kleid, das vorn übereinandertretend geschlossen wird, mit einem vorn spitzen, hinten runden Einsatz von plissirtem. erdbeerfarbenem Taffet ausgestattet, den ein mit gleichem Stoff überdeckter, hinten mit einer Spitzenrüsche verzierter Stehkragen begrenzt. Für"das hübsche Kleid. Figur 3, ist weiß und grün carrirter Wollenstoff, zur Garnitur weißes Tuch und grüner Surah verwendet. Der mit einer schmalen Vorderbahn gearbeitete Rock besteht von den Seiten ab aus einem kurzen, mit zwei seidenen Blenden verzierten Theil, an den sich ein nach hinten etwas aufsteigender, volantartiqer Theil anschließt. , Ein vorn seitwärts mit kleiner Schleife geschmückter, seidener Gürtel begrenzt den obern Rand des Rockes. Die vorn 'und hinten nur unten leicht eingekräuste, an der linken Achsel- und Seitennaht geschlossene Taille ist mit einer kleinen, runden Passe gearbeitet, die ebenso wie der an beiden Seiten mit Patten begrenzte Stehkragen aus Tuch besteht und mit schmalen, grünen, seidenen Röllchen verziert ist. Ein dreifacher Kragen aus Tuch, der am Rande in große Bogen ausgeschnitten ist, schließt sich an die Passe an. Die Aermel sind unten mehrmals mit schmalen Röllchen besetzt. Der Hut aus weißem Filz mit seitwärts aufgeschlagener Krempe ist mit einer vollen Sammetwindung und drei schönen Straußfedern garnirt; unterhalb der aufgeschlagenen Krempe sind vollerblühte Rosen ohne Laub'angebracht. Das geschmackvolle Costüm. Figur 4, besteht aus einem glatten Rock, sowie einem Paletot von dunkelgraublauem Cheviot und wird durch ein Blusenbemd aus Leinen, das nach BeGluck Im Hause. Häuslicher Friede und Glück werden l immer bewahrt werden wenn die ul tern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eincErkälrung leicht zu nehmen, Dr. Bull's 5)ustcn Spruy iedoch kurirt sie rasch und sicher. "Jcq gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup sur meinen acht Jahre alten Echn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull's Husten Syrup das beste von allen war." Frau A. Gcib, 317 Dcmott Str., West Hoboken,N.J. Dr. Bull's Husten Syrup kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturen welcher derHändler anpreist, auft nur Dr. Vulrs Husten C;n? t:z3 er A "er wirfsin uud

lieben durch ein Chemisett over . eine Bluse ersetzt werden kann, vervollstän-

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digt. Der vorn ubereinandertretend geschlossene Paletot legt sich oben mit eckigen, mit weißem Tuch überdeckten. Ausschlägen um. die. mit blaugrauer isoutache und Goldlnopfen ausaestat tet sind. Am rechten abgesteppten 'anoe md zwei kleme Patten anae bracht, die links llbergeknöpft werden. rn Mediciskraaen. der innen mit wei ßem Tuch bekleidet und mit Soutache in ... i I m.tf.i i vcnuyi ocgrrnzi oen Patetor. UNten an beiden Seiten ist, der Valetoi mit. Tascheneinschnitten versehen, die durch kleine, mit Knöpfen verzierte Patten gedeckt werden. NZckelgraues Tuch. Figur 5, ist für die aescdmaavolle Toilette aewäblt. de ren leicht schleppender Rock vorn mit vier, letlsormtaen Emsafen von belio tropfarbenem Sammet garnirt ist, die vurcy eine sich am untern Rande fortsetzende' Bordüre von gleichfarbiger Kurbelstickerei umrandet werden. Hiersur laßt sich auch eme leichte Passemen terieborte verwenden. Aus Sammet bestehen auch die großen, faltigen, mit hellgrauem Taffet unterfütterten und mtt gleichen, schmalen Vlissefrisuien begrenzten Aufschläge der vorn schräg uveremanbertretend geschlossenen, ö'.n ten mit kleinem Frackschoß gearbeiteten Taille, sowie die gleichfalls mit Plissefrifuren umrandeten Aufschläge der Aermel. Den Ausschnitt .der hinten mit einem innen mit Sammet, beklcidcten Mediciskragen abschließenden Taille füllt ein mit cremefarbenen Gazesrisuren überdecktes Chemisett, das oben mit einer gleichen Schleife ge schmückt ist. B e r B e w e i s. Commerzien. rath: Es bleibt dabei, einem kranken Menschen gebe ich meine Tochter nicht." Frau Commerzienrath: .Ab:r ich bitte rch. Jsaak - der Baron ist doch ein gesunder Mann." Commerzienrath : Er dichtet, und das ist mir Beweis genug, daß er eben ist kein gesunder Mann." Die ?? NVUNS DöS ttichhsingi sonntags Blatt bietet eine gKLe unterZaltenUn Lese. SoffeZ. Der MonnementS Preic der täglichen tüUne ist 12c. des SoMtagMattS Sc, vtiUi zusammen 10 Ctt6, per Woche oder Sg ßt&. per Monat. Durch die Poft versandt, kostet dos Tageblatt 03 das SomrtagSblaU 02 per Jahr, Heide zusammen 02 in vsnkbszlsnz. FmMftchen aller Art derden rasch und billig auS. geführt. (ZintrittSSssten, QÄlttnngen. GonQitztlQZtn, NeÄ:ugen. OtiöäUCtaxitUf Dsii fasset LirZnls??, xrsgr2t25 n. f. ta für 'OefIfUtttttt ttttd vereine werd gestzmaSnll tmkeWrt. MiWB.WF Ar-il.-ri n--v --t t

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