Indiana Tribüne, Volume 21, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1898 — Page 2

ZiAöwna Tribüne.

Erscheutt Täglich und Sonntag, Die tZzltch, Tribüne' kostet durch icnlilflet 2 ent per Woche, die Sonntag.IribaeI 5et per Woche, Bette ufasn 1 et ,bn Lcnll fcx RiKftt. Pe? P'ft uberhalö bei tdt ,geschit Im ,rIie,hlna V p I2,r. OfliMi 18 Süd Vlabama LtraJt. SnöianapolU, Ind., 23. Februar 1L98 Alaskanische Mischheirathen. ' Wenn man von Squaw Men" spricht, so denkt man gewöhnlich an entsprechende Mischheirathen im In dianer Territorium, und was dort jener Ausdruck im natürlichen und im gesetzlichen Sinne zu bedeuten hat. wurde erst jüngst eingehend auseinandergesetzt. Aber auch hoch oben in unserem arctischen Norden gibt es eine Menschenclasse, auf welche diese S3e Zeichnung angewendet wird. Dort ha! sie aber wiederum einen etwas anderen Sinn. Es gibt verhältnismäßig sehr viele Weiße in Alaska, welche mit Jndianerinnen (zu unterscheiden von den Eskimos) verheiratet sind. Meistens sind die Männer Metallsucher, und wenn ein solcher in Alaska eine Squaw heirathet, thut er diesen Schritt nicht au einem Beweggrund, der im Indianer Territorium häufig maßgebend ist, nämlich behufs Erringung Vermögensrechtlicher Vortheile, sondern man darf annehmen, daß alle Squaw-Männer da oben aus purer Liebe" geheirathet haben, obgleich Wohl nicht in allen Fällen die Liebe ausgekommen sein Würde, Wem überhaupt eine beträch!licheAuswahl vorhanden gewesen wäre. Man trifft viele merkwürdige Cha, ractere unter diesen Männern, und eine solche Familie mit Kind und Kegel" bietet manchmal ein noch bunteres Bild, als man es im Indianer Territorium finden kann! Von einem 'derartigen Beispiel hat ein Correspondent aus Alaska ncusr dings zu plaudern: Am Lebarge-See machten wir die Bekanntschaft eines Engländers, welcher seine bessere Hälfte und seine 3 Göhren" gerade auf einem Ausflug nach den Fünfziger Stromschnellen nahm (die in letzter Zeit öfter genannt wurden und von den zuwandernden Goldsuchern auf dem Iukonfluß mit Recht so sehr gefürchtet sind, aber eine malerische Umgebung haben) und auf einen Besuch zu Angehörigen des Weibes begleiteten. Seine Gattin war eine Vollblut-Squaw, und was mir am meisten auffiel, war der Umstand, daß ihr Gesicht sowie die Gesichter aU ler drei Kinder völlig schwarz zefärbt waren. ' Ich erfuhr dann weiterhin. daß dieses Schwarzfärben sehr viel bei den Squaws der .Gegend Brauch ist, und die betreffenden Müt ter allemal auch ihre Kinder in die Farbe der Nacht kleiden. Wie dieser Brauch entstanden ist, darüber konnte ich keine übereinstimmenden Angaben erlangen. Manche sagen, es sei eine besondere Geschmackssache, und man glaube, daß die Gesichter durch diese eigenthümliche Schminke verschönert werden; Andere aber behaupten, es sei einfach eine Vorsichtsmaßnahme gegen über den schrecklichen alaskanischen Moskitos, vor denen man auf diese Weise viel besser geschützt sei. Letzteres würde nicht erklären, warum Vorzugsweise Frauen und Kinder sich schwarz färben; etwas Mode scheint also doch dabei zu sein, und wir wissen ja aus vielen Beispielen, daß auch bei Wilden die Göttin Mode bis zu einem gewissen Grad ihr Scepter schwingt! Der Engländer wollte für sich selber nichts von dieser Verschönerungs- oder Mos kito-Schutz-Methode wissen, war aöcr galant genug, seine Squaw ruhi an den gemeinsamen Kindern diesen Brauch üben zu lassen. Ueberhaupt haben bei diesen Ehen meistens die Squaws sozusagen die Hosen an, Wa5 die häuslichen Angelegenheiten b:trifft, und mein britischer Bekannter schien sich in diesem Eheverhältniß sehr mollig" zu fühlen. Am meisten aber erregte der Engländer durch folgenden1 Vorfall mein Erstaunen: Kurz nachdem wnFreundschaft geschlossen hatten, erreichte ihn aus seinem alten Vaterlande die Kunde, daß durch Todesfall ihm ein bedeutendes Erbe sowie ein Adelstitcl zufielen, daß er aber, um den Besitz der Erbschaft antreten und genießen zu können, nach England zurückkehren müsse. Sie werden natürlich ohne Verzug nach Alt-England eilen?" meinte ich. Der derbe Bergbau blickte auf seine Leute um sich, schüttelte dann den Kopf und sprach dann gelassen die großen Worte aus: Ei, ich könnte meine Angehörigen kaum mit mir nehmen, und ich habe sie zu Ieb, um sie hier zu lassen! Nein, das lohnt sich für mich nicht. Ich denke, ich bleibe hier bei den Meinen, mag immerhin der andere Erbe drüben den ganzen Krempel, allern. gehießen.Und das sprach er mit einem Pathos, welcher geradezu erhaben war. Ich malte mir. aber unwillkürlich aus, wie es sich machen würde, wenn er mit seiner Squaw und den drei Kleinen völlig in natürlichem alaskanischem Aufputz, einschließlich der SchönheitsSchwärze bei der vornehmen Vet tern. und Vasenschaft der alten HeZmath auf irgend einem Empfang er scheinen würde. Ein derartiges 'Bild muß auch meinem Freund durch den .Kopf gegangen sein; denn er sah sehr stark darnach aus, als ob er einige Thränen zurückhalte, murmelte etwas von unwiderbringlicher Vergangenheit, sagte unS ein hastiges Lebewohl und setzte mit seilen Lieben und seinem Bischen Reisekrar. die Tour fort, überzeugt, daß er after all" doch daS bessere Theil gewählt. DaS ist 'ein Beispiel von vielen. Sehr selten wird freilich einer der alaskanischen Squaw-Männer vor eine solche Wahl gestellt. Vielen schmeckt ein Gericht erst. wm sie ti zuvor getadelt haben.

DaS kooperativ System in der Landwirthschaft.

Immer mehr gewinnt das Cooperativ - Stiftern in den landwirthschaftlichen Betrieben des Nordwestens an Ausdehnung und mit großer Genugthuung können die dortigen Farmer auf die im verflossenen Jahre auf diesem Gebiete erzielten Erfolge zurückblicken. Besonders hat der Staat Minnesota bemerkenswerthe Resultate auszuweisen. Nach Ausweis der officiellen Berichte haben die Staaten Iowa, Wisconsin und Minnesota im Jahr?.897 für erportirte Butter und Käse nahezu $55,000,000 eingenommen und an dieser stattlichen Summe participirt Minnesota mit ungefähr einem Viertel, wiewohl die Landleute diesesStaates erst seit dem Jahre 1892 der Milchwirthschaft die gebührende Aufmerksamkeit schenken. Aber nicht blos in der Butterfabrikation ist das Coopcrativ - System heute dominirend. es hat sich aller Zweige des landwirthschaftlichen Betriebes bemächtigt. In den fruchtbaren Ackerbau - Districten von Minnesota, namentlich wo sich die meisten Butterfabriken finden, ist dies in bemerkenswerthem Grade der Fall. In 140 Farmer - Feuerversicherungssocietäten auf Gegenseitigkeit sind Objecte im Gesammtwerthe von 595.000.000 versichert und die betrefsenden Raten variiren zwischen 8 und 20 Cents pro Jahr auf $100. Dem Einkauf des Getreides auf dem Cooperativ - Plan haben die Farmer eine Preissteigerung von 2 bis 5 Cents- pro Bushel zu verdanken und dabei werden noch bis 10 Procent Dividende bezahlt. Cooprat!v - Läden liefern alle nur erdenklichen Waaren zu EngrosPreisen mit einem Aufschlage von 10 Procent und oft werden diese den Antheile besitzenden Landleuten in Gestalt von Dividendm wieder zurückgezahlt. Dasselbe gilt vom Holz und KohlenHandel. Im kooperativen Viehhandel werden mehr Schafe. Schweine. Stiere. Kühe. Kälber. Geflügel und Eier verkauft, als von Händlern,. die das Geschäft auf eigenes Risico verkaufen. Me Herstellungskosten der Butter haben die Cooperativ - Molkereien um ca. einen Halden Cent Pro Pfund reducirt und da sie fyt Waare meistens direct nach großen Märkten, meistens nach New York, versenden, erzielen sie für ihre Antheilhaber -um 10 Cents pro Pfund höhere Preise, als die lokalen Kleinhändler bezahlen; außerdem bezahlen sie die Butter mit baarem Gelde, während die ihre Händler am Orte patronisirenden Farmer solches nur in den seltensten Fällen erhalten und meistens andere Waaren in Tausch nehmen müssen. Das Cooperativ - System hat es durch die Baarzahlungen zu Wege gebracht, daß in den Landistricten das Geld nicht mehr so knapp ist wie früher. So finden sich in den Banken einer einzigen Stadt eines County, in dem es 20.000 Milchkühe und 27 Molkereien gibt. Depositen von über $1,000,000, die ausschließlich Farmern gehören. Von dem kleinsten Ackerbau - County deö Staates wurden im verflossenen Jahre Farmproducte nach auswärtigen Märkten geschickt, um einer jeden der 1000 Farmerfamilien eine Baareinnähme von durchschnittlich $1250. zu geben. Während der letzten dreiJahre kamen in einem anderen County nur drei Bankerotte vor, auch wurden nur 15 Hypotheken für verfallen erklärt, und in drei Townships dieses County gab es keine rückständigen Steuern. Und diese günstige materielle Lage ist innerhalb weniger Jahre in einem County, wo früher nur Weizen gebaut wurde, erreicht worden. Die erste Cooperativ - Molkerei nördlich von Iowa wurde im Jahre 1891 von den Farmern in Clark's Grobe, Freeborn County, Minn.. errichtet, die zu diesem Zwecke $3000 aufbrachten, und heute gibt es in Minnesota '450, in Süd-Dakota 150 und in Nord-Dakota 50 solche Molkereien. Minnesota verkaufte im Jahre 1897 für $13.000,000 Butter und die Viertel Million Kühe des Staates gab 500 Millionen Pfund Milch. Die Farmer haben im Molkereibetriebe $150.000.000 angelegt und ihre Einnahmen daraus genügten zur Deckung all' ihrer Ausgaben. In Süd-Dakota wurde die erste Molkerei im Jahre 1893 errichtet und jetzt gelangen aus diesem Betriebe monatlich $290.000 zur Vertheilung unter die Farmer des Staates. Counties, die früher ausschließlich Weizen gebaut haben, produciren jetzt kaum genug, um den heimischen Bedarf zu decken; der meiste Weizen kommt jetzt aus den jüngeren Counties am Red River und auch dort entstehen immer mehr Molkereien. Die jüngsten Resultate, welche mit dem Cooperativ-System in den landwirthschaftlichen Betrieben des NordWestens erzielt wurden, sind nicht zum kleinsten Theile auf die Thatsache zurückzuführen, daß fast alle Genossenschaften von ebenso fähigen wie ehrlichen Männern geleitet wurden; an Ausnahmen fehlte es freilich nicht, doch waren dieselben nur selten. Aber nicht blos die Farmer allein arbeiteten auf die Ausdehnung des CooperativSystems hin, auch die Eisenbahn-Ge-sellschaften waren in dieser Hinsicht thätig und sorgten für Verbesserung des Viehbestandes sowie die Einfür ?ung verbesserter Methoden im Ackerbau. W-lchen Umfang die Thätigkeit einzelner Bahnen auf diesem Gebiete erreicht hat, kann aus dem Umstände entnommen werden, daß allein in oen von der von der Soo -'Bahn durchschriittenen Distrikten von Nord - Dakotcr. seitens dieser Gesellschaft die Errlchtung 70 neuer Molkereien gefördert wird. DaS Pferd in China. Im eigentlichen China ist das Pferd als Hausthier wenig, verbreitet; ja, in den südlichen Provinzen'bekömmt man höchst selten ein Pferd zu sehen. Da: den vielen natürlichen und künstlichen Wasserstraßen geschieht die Besörderuna von Menlcbea und Waaren in

den Provinzen Sud-Chinas meist aus dem Wasserwege. Nur die wenigen Cadallerie - Regimenter sowie die Officiere sind aus die Benutzung von Pferden angewiesen. Aber auch in den nordlichen Provinzen wird das Pferd nicht allzu viel benutzt; meist zieht man ihm den billigerenEsel oder das Maulthier vor. Ganz anders verhält es sich dagegen in der Mongolei und der Mandschurei. Es sind dies beides Länder mit bedeutender Pferdezucht. Im eigentlichen China kann von Pferdezucht überhaupt nicht die Rede sein. Man sieht innerhalb der großen Mauer fast ausschließlich Wallache ; und die Pferdezüchter der Mongolei und Mandschurei sollen um keinen Preis Zuchtthiere nach China verkaufen. Die wenigen Stuten, die man in China antrifft, dienen fast ausschließlich zur Maulthierzucht, die lohnender ist, als die Pferdezucht. Die chinesischen Pferde werden in zwei Rassen gelheilt, eine größere, die westmongolische, und eine kleinere, die mandschurische Rasse. Beide stehen an Größe unsern Pserden nach und sind besser als Ponies zu bezeichnen. Ein? dritte, an Wuchs schönere, aber auch ponyähnliche Rasse, die turkestanisch-.. kommt nur höchst selten vor. Ein Versuch von Engländern, in Shanghai und auf Honkong das australische Halbblutpferd in dem Maße einzuführen, wie man eö in Indien gethan hat und thut, ist gänzlich gescheitert. Europäische Pferde eignen sich ebensowenig zur Einfuhr. Sie erliegen früher oder später dem Clima. Die kleinen koreanischen Pferdchen, die selbst von den Shetland-Ponies an Größe Lbertroffen werden, sind ein häufiges Spielzeug der Kinder von Ausländern, die in China leben. Die chinesischen Pferde sind wenig schön zu nennen. Der Kopf entbehrt des edlen Aussehens, welches wir be-

onders an unseren Rasse-Pserden chätzen. Dagegen übertrifft namentich da! mandschurische Pferd die europäischen Pferde bei Weitem an Aus.daucr, wenn es sie auch an Schnelligkeit nicht zu erreichen verm.ag. D:r Forschungsreisende Köhler, dessen Körpergewicht 175 Pfund betrug, hat auf einem solchen Pferde 200 deutsche Meilen in 23 Tagen zurücklegen können, ohne daß das Thier zu Schaden gekommen wäre. Dabei handelte es sich um einen Ritt über Berge und durch Steppen, und dort, wo eine Landstraße benutzt ttxrden konnte, war cs eben eine chinesische Landstraße mit allen ihren Schrecknissen. Eine besondere Pflege wird den Pferden nicht zu Theil. Sommer und Winter (oft U Temperaturen von 35 Grad Fahrenbeit unter Null und mehr) halten sie sich im Freien auf. Man schützt sie nicht 'einmal durch Decken gegen die Kälte; dafür hilft ihnen aber dieNatur, indem sie die Thiere im Winter mit einem Schutzpelz ver sieht. defsenHaare 1j Zoll lang werden. Die großen Pferdeheerden in der Mongolei und der Mandschurei bestehen oft aus 1000 und mehr Thieren, die in ungebundener Freiheit leben. Nur zeitweise werden die jungen Thiere zur Vornahme der erforderlichen Operationen mittels einer Schlinge, die an einer etwa 10 Fuß langen elastischen Stange befestigt ist, eingefangen. Die Pferdehändler sind meist Chinesen mohamedanischen Glaubens. Sie gelten als etwas anrüchig, und di: Ausdrücke Ma-fan-tze oder Ma-farh entsprechen ganz den deutschen Worten Pserdejude, Roßkamm". HauptPferdemärkte finden alljährlich in Aehol und in Tsitsihar, der Hauptstadt der Manschu-Provinz. statt. In Yehol werden meist Pferde der west-mon-golischen Rasse gehandelt; von hier kommen ldie Pferde, die später die in den Vertragshäfen Chinas lebenden Ausländer für ihre Sportzwecke kaufen. Die Chinesen dagegen wollen von diesen Pferden nichts wissen; sie ziehen für ihreZwecke die kleinere mandschurische Rasse vor. An Ort'und Stelle werden die Pferde mit durchschnittlich $10 bis $20 bezahlt. Für Pferde, die sich zu Rennzwecken eignen (griffins), werden in Shanghai gern $100 und mehr gegeben. Die Chinesen haben eine besondere Vorliebe für Paßgänger und gewöhnen den Pferden, die nicht von Natur Paß gänger sind, häufig diefe Gangart an, indem sie Vorder- und Hinterfuß einer jeden Seite durch Riemen verbinden. Sie behaupten, daß ein Paßgänger an einem Tage 150 englische Meilen zurücklegen könne. Die Paßgänger sind theurer als die andern Pferde, besonders wenn sie dunkelbraun sind. Dies ist die Lieblingsfarbe der Chinesen für Pferde. Rappen kommen fast nie vor. Dageaen sind Schimmel, die' oft ganz weiß sind, ohne alt zu sein, sehr häufig. Weiße Pferde waren bei den Mandschüren den Göttern heilig und werden noch beute vom Kaiser (der ja manöschulischer Abkunft ist) alljährlich dem Himmel gecpsert. iSemclttUühigeS. Das Einfrieren von Fen stern zu verhindern, bereite man sich .'in Gemisch von einem Theil Glycerin und drei Theilen Spiritus und bestreiche damit die Fensterscheiben, nachdem man sie vorher gut trocken gerieben hat. Mittel gegen erfrorene Hände.' Man koche etwas Heu. und noch besser Heusamen, gieße das Wasser durch ein Tuch und bade die Hände darin so heiß wie möglich. Zu vermeiden ist aber, mit noch feuchten Händen an die kalte Luft zu gehen! Anwendung,, der Holzk o h l e i n d e r G ä r t n e r e i. Früh angelegte Mistbeete leiden selten durch große Feuchtigkeit, wenn der Samen mit Holzkohle .überstreut wurde. Alle Zwiebelpflanzen, mit Holzkohle bestreut, bleiben viel gefunder. Holzkohle dient in' vielen Fällen, um Schimmel und Fäulniß zu verhüten. Das Bedecken der Schnittwunden bei. saftigen Stecklingen mit Kohlenstaub verhindert die Fäulniß und befördert daS Wachsthum. Teppiche u.nd Möbelüberzüge zu rei'nZgen. Man klopfe und bürste sie zuerst reöt lorgfältiz

aus. bereite dann etne gute Welsenbrühe (am 'besten von veneticscher Seife) und bürste damit die Segenstände tüchtig durch. Man wasche sodaNn die Seife mit reinem Wasser ab, löse Alaun in heißem Wasser auf (für 3 Quart Wasser genügt eine halbe Unze Alaun) und wasche mit der Flüssigkeit mittels eines Schwammes die Gegenstände, deren Farben nach dem Trocknen meist wieder gut aufgefrischt sein werden. Gelb gewordener Wäsche auf unschädliche Weise wieder ein blendend weißes Aussehen zu verleihen. Man bereitet sich eine Mischung von drei Theilen starken Spiritus und einen Theil gereinigtes Terpentinöl und fügt dem Blauwasser pro Eimer zwei Eßlöffel voll von dieser Mischung hinzu. Die Wäsche muß dann sofort, wenn möglich im Freien, getrocknet werden; ist dies nicht möglich, dann in einem hellen und luftigen Raum. Balltaillen von weißer Farbe bekommen leicht da und dort Schmutzflecke, besonders auf dem Rücken. Die Anwendung von Benzin macht das Uebel meist noch schlimmer, da gerne Schmutzstreifen und -Kreise entstehen, wenn dieReinigung nicht eine kundige Hand vornimmt. Es ist deshalb einfacher, wenn das Kleidungsstück nicht so kostbar ist, daß man es einer chemischen Anstalt ' übergeben will, die Schmutzflecke zu überkreiden, d. h. man spanne den Stoff fest aus und fahre öfters mit einer weichen Kreide über die beschmutzte Stelle. Für einen Abend sieht die Taille wieder ganz gut und rein aus, da die Kreide den Schmutz zum Theil wegnimmt, zum Theil deckt. Die Unannehmlichkeit deZ Abgehen von Kreidestaub ist ganz unbedeutend. Einen hübschen Fensterschmuck kann man sich auf folgende Weise herstellen. In einen flachen GlaZ- oder Porcellannapf werdenErbsen und Linsen gelegt und etwas Was ser darauf gegossen, die Lücken werden mit Rübsamen ausgefüllt. Die kleine Aussaat muß stets feucht gehalten werden und schon nach acht Tagen keimt und sproßt es in üppiger Vegetation. Die Hülsenfrüchte wachsen sehr schnell, und schon nach 3 bis 4 Wochen ist die ganze Schale mit frischem Grün gefüllt. Noch netter sieht eö aus. wenn schön geformte Schwämme mit Nübsamen und Hülsenfrüchten ausgefüllt und beständig befeuchtet werden; aus allen Poren keimt dann das frische Grün hervor. daS so reichlich wächst, daß von dem Schwamm bald nichts mehr zu sehen ist. Gardinenzuwaschen. Nachdem die Gardinen gut ausgestäubt sind, werden sie vierfach zusammengefaltet, in ein Gefäß gelegt und Reqenund Flußwasser darauf gegossen. Nach 24 Stunden werden sie in dem Wasser tüchtig geschwenkt und ausgedrückt, ja nicht gedreht und gewunden, denn das dient zum Verderb der Gardinen. Nun seife man sie. so vierfach zusammengeleqt. leicht ein und setze sie mit kaltem Wasser aus die Herdplatte, lasse sie langsam heiß werden, aber ja nicht koeben, schwenke und drucke sie in dem Seifenschaum tüchtig, seife sie nochmals gut ein, nachdem die äußere Seite nach innen gedrebt wurde, und stelle sie abermals mit kaltem Wasser an. Jetzt lasse man sie eine Viertelstunde kochen; sie sind nun blendend weiß. Ausaedrückt, gespult und geblaut werden sie aukaehangen. Nachdem sie trocken sind, bessere man die Gardinen durch ein Stärkebad. lasse sie wieder trocken werden. sprenge sie ein und plätte sie. Mittelgegen dasAnballen des Schnees an den Hufen der Pferde. Um das Anballen des Schnees an den Hufen der Pferde zu verhüten, reibt man dieselben häufig im Innern mit weicher Seife ein; auch das Einreihen mit Fett erfüllt denselben Zweck. Jedoch wirken diese Mittel nur auf kurze Zeit. Man verfährt daher weit sicherer, wenn man zwischen die öufeisen ausgeschnittene Guttaperchablätter von der Stärke des gewöhnlichen Leders einlegt. Dieselben werden in heißem Wasser erwärmt, und beim Einlegen öder Wiederansnehmen Nellt man die Füße der Pferde in warmes Wasser. Es wirkt diese Ausfüllung auch bei solchen Pferden sehr wohlthätig, welche weiche, Füße haben.

Erne aus niesen bestehende Polizei - Abtheilung, in welcher jeder Mann über sechs Fuß, mißt, ist in dem Vorough Brooklyn creirt worden. . Der längste Mann ist J0H7 Yost; er ist sechs Fuß vr Zoll groß und wiegt 200 Pfund. Ihm wird das Commando der aus 34 Blauröcken bestehenden Abtheilung übertragen werden. Die Riesen werden an Wochentagen von8 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends im Dienst sein. .Sie sollen an den. belebtesten-Straßenecken stationirt und. den .Passanten beim. Kreuzen der Uebergänge behilflich-sein. Die meisten Blauröcke werden mder Nähe der großen Modewaarengeschäfte an - Fulton Str. Dienste verrichten.. Auch nach Graham: Ave. ijmd Sroa.dway .werden mehrere , lange. Kerls" 7 gesandt werdeiuf Jm-Uebrigen befinden sich. unter den 34 Enakssöhnen:nichtweniger als 15, Deutsche.? gewiß.' ein gutes Zeugniß dafür, daß die. teutonische.. Rasse noch nicht der. Decadenz verfallen ist. .. .' ' .i: Der- MnbJseZJeskegt. Die Grippe hintcrläßt in der Regel den Väticntcu iu sehr- schwächer. Gesundhcit und oft mit eincrn anhaltenden Husten und' angegriffenen Lungen. Für solche Falle ist Dr. Vull'6 Husten Syrup das allerbeste Mittel welches, wenn sofort anaewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. .Frau Maggie Tulaa .Jronton, Ohlö, sagt: "E$ macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr..BuU'S Husten. Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull'6 Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kun'rt und ich wurde den . schrecklichen Husten loö. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzügliche Medizin zu sebrauchen." . 'Dr. - O-2'ö.:Hn c? -3 0w

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ZIleik Zjabersalk's Zchreilicbrief. Geöhrtester Mister Edlthor! . Mit die eleltrick Strittkahrlein hen ich for e ganze Weil gar nicks gedahn. Dr Christ Hot sich die ferchterliche LiSin, wo er kriegt chot, arig zu Herze genomme un for vier Dag un e halb is er nit aus das Bett gange. Er Hot immer komplehnt, daß er arige Pehns in sein Stommeck hätt, un die Selma Hot ihm e paar Dag un Nächt heiße Pohlstersch uffgelegt, un das Hot ihn immer gut fiehle mache. Er Hot noch mehr hen gewollt, awwer die Selma Hot schließlich mit gestappt un do Hot der Christ aach sattisfeit sei gemißt. Sei Nos, ich sin schuhr, die is in vier Woche noch nit uffgehielt, un gucke duht se, daß es e Schehm is. Wei, se Hot gar keen Schehp mehr un guckt wie tschappt Bief. Die Selma Hot immer gegreint, bikahs sei Fehs war so verrungeniert. Aach in sei Jnnseit Hot der Christ schlecht gesiehlt. Er Hot jeden Dag e Peintche Whiskie drinke gemißt, for sei schlechtes Fiehle. Er Hot dervon gesproche, daß er die Fellersch, wo ihn so mien getriet hen, for Demmetsch suhe wollt, awwer do hen ich ihn Widder dervon abgebracht. Ich hen die Leit nit blehme gekönnt un se hätte aach in einige Kohrt recht kriegt. Ich hen gedenkt, wann ich von die Strittkahrlein nit mehr tahke duhn, dann denkt kein Mensch mehr dran un ich hen aach weiter kein Batter mehr mit. Awwer dieselwe Zeit hen ich doch ebbeö Gutes fertiggebracht for unser Deitschdumm, un das is e deitsche Schul. Schon seit Monate zerick hen ich den Mehr getiest un hen aach die Sach mit die Kaunselmänner immergetahkt. awwer se hen nit so recht derzu gesiehlt. Wisse Se, die Leit sin all Jenkies un die denke, mer deht blos die deitsche Lengwitsch niete, wann mer Sauerkraut odder Limburger Tschies sage wollt, un die deitsche Leit könnt mer nor juhse, wann eener von die Jenkies for e poblick Affis rönne deht. Sell wär all, wo se gut for wäre. Ich sage Jhne, dene Fellersch hen ich awwer emol e Pies von mein Meind gewwe. Was wärt Ihr denn in dieses Land mitaus die Tschermens?" hen ich se gefrogt. Ihr wärt e Latt Nonattings un wißt noch nit emol wie Bier gemacht deht wer'n. Wei, Ihr deht denke, die Wiener Werscht wachse uff die Bäum und wann Ihr Porkschapps hen wollt, dann wärt Ihr ehbel. in de Graund for zu dicke. Die deitsche Lengwitsch is t Lengwitsch, wo alle ettjuhketete Piebel tahke. un Ihr derst von Leipzig nach Berlin UN von Hämborg nach Stettin gehe iwwercfl spreche die Leit deitsch un do Hot 's so keine Lohfersch wie in dieses Kontrie. Wei, mein Grandpa sein Grändpa, der Hot schon deitsch getahkt un Ihr wollt nicks dervon wisse? Weies wär e Schehm, wann mir ke deitsche Schul hätte." Sehn Se, wie ich den Weg getahkt hen. do hen se doch geguckt. Jehs.- Hot der Mehr gesagt, sell.is ahlreit, ich denke aach, mir sollte e deitsche Schul hen un ich will die Sach emol in den Kaunzel vorbringe." Do hen ich mich gefreit, bikahs der Mehr stickt immer zu sei Prammis. . In die neckste Mietung von den Kaunzel do is e Reselluhschen eingebracht worde, un schuhr genug, se hen all derfor gewobtet, das mir in unser poblick Schluhl e deitsche Kläß hen sollte. Se hen mich, weil ich in die deitsche Lengwitsch doch so arig gut gepohstet sin, die Order gewwe, daß ich zu das ganze Bißnes tende un aach e Tietscher heiern sollt. In de erschte Platz hen ich an die Selma gedenkt, die deht e forschtkläß Tietscher mache, awwer an ekaunt von ihr Leide, do is es zu die pressente Zeit außer Kwestschen gewese. Vielleicht später. Sie könnt am allererschte so en Schapp annemme. Zu die Kids kann jo der Christ tende, plentie Zeit Hot er jo derfor. Well, unner die Zirkumstenzes hen ich off Kohrs die Selma gar nit gementschend. Der Christ Hot awwer gesagt, er wollt mich helfe, e arig gute Tietscher auszupicke. In Fäckt hen ich nit so arig viel for den Christ sei Essistenz gekehrt, bikahs der Hot aach nit viel Verstestemich von die Gremmer un die Hißterie un die Lettgwitsch in Tschennerell awwer ich hen ihn doch aach nit uff de Fuß trete gewollt. Mer hen uns alliwwer umgeguckt, awwer ich muß Jhne sage, es war keinder hart. Jemand zu täckele, wo die deitsche Sprach porfeckt juhse konnt. Es Hot ere jo plentie gehabt, wo geklehmt hen, deitsch zu sein un e gute Ettjukehschen zu hen, awwer wann ich e Treiel gemacht hen. do hen ich ausgefunne. daß se das Deitsche immer mit das Englische gemickst hen. Do is uff eemol den Minister sei Steppkossen komme, wo in e annere Zittie e Nomber Wonn Ettiukehsckien aehabt Hot. Do sin ich relteweg hmgefchosse un ich muß sage, das Mehdche Hot e arig aute Jmvreschen uff mich gemacht. Schon an ihre erste Kwestschen ben ich aenohtist, daß se ebbes gelernt Hot. Se Hot gesagt: Es freit mich sehr. Jhne zu miete, was kann ich for Jhne duhn?" Do hen ich e arig impohrtentes Fehs gemacht un hen gesagt: Freilein, mir niete e deitsche Tietscher un ich denke, daß Sie arig gut for so e Possischen fitte dehte. Wolle Sie eckzepte. dann sin mer aus alle Trubel. Ick hen schon aenobtist. daß Sie e aria feines Deitsch spreche un sell is ecksäcktlie, was- mir Un misse." Do Hot se e wenig gescheilt un sagt, so e Sittjuehschm hätt sk schon länast oegliche zu hwwe. ' Was das Deitscke konzerne duht," Hot se oesagt, .do biet ich einiaes. ick weiß deik sche Wörter, wo noch kein annerer Mensch gejuhst Hot, un ich hen die OpPinjen, daß sell grad is, was t Tietscher brauch:. Die alte, stehle Worts kann einiger juhse und sell is. wie mer uff Deitsch sagt, mei Speschialliteh." Bei Galle, hen ich do zu mich gedenkt, do Host Du awwer die rechte Pahrtie gestrocke. Ich hen gesagt, se sollt mich emol so e kleine Komposischen schreiwe un sell wollt ich dann den Kaunzel vorlege. Se sagt, ihr Pa könnt mich ein von ihre Brief gewwe. wo se aus die Zitti: ttscbriwwe Hot, sell wär suM-,

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re packed for pbysicians in large bottles, each containing one hundred and siftjr Tabules by count. These packages being intended Lx pliyslcians' use, are not advertised or aecornpanied by any circulars or other advertisinjj matter, but any druggist will Mipply one vhenever requested to do so. A Western, doctor relates an experience vrith one of these special packat as follows : "A icw days ago I ordered some mors from Chicago, and when a patier.t, for whom I intended one of tbe bottles, opened it. he found within a stone wrapped in paper, rauch resembling a diamond, and which he will have set and wear in his shirt bosom. Kow, I want to know," aslcs the doctor, if it ! the custom to OCcasionally put in a littl em like that ? If it in't a diamond it is a fair substitute, and if or.e is put in occasionally. I thinlc I am as tnuch entitled to reeeive one s any of your nmnerous patrona, for I am coustantly emplorinj and oommendia the Tabules in my praciice."

icyent. Ahlrecht, hen ich gesagt, und der alte Mann Hot mich en Brief aus sei Desk geholt. Domit sin ich fort im hen den Brief de nämliche Onxnd mit in die Kaunzelmietung genomme. Dort hen ich das Freilein arig gut rickommendet un for en Pruhf von dcn zu gewwe, was sie leiste kann, hen ich den Klehrk, wo bei de Weg aach en deitscher Mann is, den Brief gewwe, for dak er 'n vorlese sollt. Der Brief Hot gesagt: Lkwer Pa! Ich sin arig froh, daß ich aus Eierm armselige Nest fort sin un kee zehn Gail dehte mich Widder dorthin bringe. Hier in die Zltiie do is mer doch unner Mensche, awttr bei Eich do hot's blos Schoofsköpp un Esel. Der Mehr is der allergrößte un der Schchriff is puttiniehr dieselwe Seis. Wann ich in en Zerkus gehn un sehn die Monkies, dann kommt mich immer Eiern Kaunzel in mei Meind. Wie du's. liewer Pa, so lang bei so e Kraut stende kannst, weiß ich schuhr nit." In sellen Mohment hen ich den Brief eweckgerisse. bikahs so ebbes Hot doch einiges gebotte. Der Mehr Hot sich den Brief translehte geloht un ich sag Jhne, er war so mähd wie e Bettbock, wann se ausfinnt. daß der Babs t Nacht nit ins Bett geht. Well mehbie. die feine Lehdie is nit geheiert worde. Es is nor t gutes Dina, daß mir all wisse, was mir sin un ich for Jnsienz hen nit insoltet gefieblt. Ich hen awwer doch nit aegliche, daß so e Schnattnohs so säßig sein kann. Ich hen sie ibren Brief zurückgeschickt un hen kee Wort derzu geschriw'we. Ich denke, ich warte jetzt mit die deitsche Kläß, bis die Selma Widder ahlreit is. Dann weiß ick weniasten, daß mir nit gefühlt sin. Well tatta! Juhrs truhlie Meik Habersack. Eskweier un Scherisf. e n P a r l 1 e r Q m n i b u sVorspannpferden sowie den verlaufenen Kötern blüht eine bessere Zukunft: eine Dame, Frau Ehossegros. hat ihnen ihr Vermögen im Werthe von 3 Millionen Francs vermacht! Die Gesellschaft zur Berhütung d?r Thierquälerei ist mit der Verwendung der Zinsen beauftragt; sie hat dafür an steilen Stellen der Omnibusstraßen eine verstärkte Anzahl von Vorspann- und WechselPferden zu stellen; jeden Tag ein Verzeichniß der aufgegriffenen Hunde zu entwerfen und zwölf neue Thierquälerei - Aufseher zu besolden. Das Vermögen soll etwa 60.000 Francs jährlich abmerken. Natürlich zucken die Menschenfreunde über diese Verfllgungen der Thierfreundin mitleidig die Achseln; hätte sie nicht besser ihre Millionen zur Verhütung der Menschenquälerei vermacht? Die Omnibusgäule werden trotz der Wechselpferde denMontmartre und die Nue Lafayette hinauf so kräftig zu ziehen haben, wie vorher. Sehr spaßig ist der Carton, den Caran d'Ache im Figaro dazu gezeichnet. Wir sehen dort, wie sich die Pariser Gäule und Köter, von dem Gelde der Frau Ehossegros warme Kleider für den Winter und dünne kühle für den Sommer zugelegt haben; eine lendenlahme Rosmante trägt einen Ueberzieher und eine Brille; ein Pudel spazirt mit einer weißen Halsbinde. Die Hunde können sich aber erst recht freuen, wenn die allgemeine Einführuna der elektrischen Bahnen die Vorspannpferde überflüssig gemacht haben . l c e v , . wird; denn ihnen fallen dann die at snrnffllffl.hfl TOisltmvn aitr Wttfcnl.. fammten drei Millionen zur Nutznie ! Kung zu. I

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4!

Gco, T7, Iloylcr. O. Y. V.

Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Lbgang der verschiedenen E:sen dahnzüge un Union Depot, Jndicmapelii. Vandaüe. Lbgang Postzug 7 00 Äb Expreß li vim Expreß 12 40 Nm A:omodation 7 20 Vm Expreß 4 00 Nm Erpreß 8 10 $rn Ankunft Expreß 6 40 Vm Expreß 4 4? vcm Accomodatuzn 10 00 5rn Expreß 2 35 Nm 'Schnellzug 715 2m Accomadaüon 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago UND St. LouiS. Indianapolis und Cleveland DiviNon. Abgang Expreß.... Expreß Expreß 4 15 3? 6 35Dm ..1'35 Vm ..11 15 Vm .. 6 25 9? .. 410 Nr ..11 30.P .. 8 45 Ab .. 310Nm ..lOSONm Limited Expreß Expreß Ankunft Expreß Expreß . . .,.., Limited Expreß Expreß Expreß Ct. LsuiS Diviston. Abgang Erpreß 7 30 Lm Limited Expreß 11 45 Vm expreß 11 20 91m Expreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß taglich 4 05 Drn Expreß 10 30 Vm Limited Expreß 5 30 Nm Expreß 610 Pm Thicazo und Cincinnati Division östlich, Abgang Schnellzug 3 45 ?rn Ac'comodation täglich 7?m Accomo'oatio 10 50 ?m Postzug 2 46 Nm Accomsd. (nurConntagS). Ac:omodation 6 30 Am Ankunft-Nushvill Accomodatio. Postzug 11 40 Vm Jnd'pld Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 ?m Akkomodation 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Vm Ccknell.Post 11 45 Vm Lafayette Accoadatio 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 25m Lafayette Accomodation ... 10 30 Sm Schnellpost 2 35 Nm Accomodatio S 45 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation. ... 4 35 Nm Expreß 11 15 Dm Ankunft Expreß 3 Vm Danville Accomodatio .... 10 3) Vm Expreß 2 42Nm Expreß 16 Nm Peoria Division - Abgang Expreß Accomodatio Expreß Ankunft Expreß Accomodation -östlich. 6 21 8 25 Nm 11 35 m Expreß 9 00Nm Lake Erie und Weftern. Äbganq Expreß 7 00 Vm Erpreß 1 20 Nm Expreß 7lX)Nrn Schnell'Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Nm Expreß 00 Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 5 00 Not Cclumbus Accomodation... 6 30 Vm Erpreß 6 50 25m Nichmond Accomodation. . . 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Nichmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30Nrn Accomodatio 3 15 Nm Expreß 50 Nm Ervreß " Expreß Ankunft Erpreß , Expreß ... 12 35 Nm 3 30 25m 320 Nm Louiöville Division. Abgang Expreß 3 40 25m Louisvill Accomodatio.. . 8 1Z V Schnellzug 3 25 31m Accomodation 4 01 Nm Ankunft Accomodation 10 15 Vm Schnellzug 113) 25m Accomodation 5 50N Sozial täglich 12 2 3ira Cincinnati, Hamilton und Indianapolik. Absang Expreß 3 40 Vm Cincinnati Accomocotis . . 10 45 25m Expreß 7 05 Ab Expreß 4 45 Nm . Expreß 2 45Nm AZkunft Accontodatio. 11 4 25m Expreß 12 45 Vm Expreß 7 50 Kot Expreß 10 ö5 Nm Etpreß 6 60 2521 Indianapolis und Bini-enneö. Abgang Expreß 815 25m LincenneS Accomodatio, .. 4 00 Nm Ankunft Vincenne? Accoodal ,10 40 Vm Expreß 4bS Nrn Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß . .'. 6 35 25m Expreß 11 15 Vm Expreß 4bO Nrn Ankunft Expreß 9 25 25m Expreß S lONm Elxreß S45Nm Indianapolis, Decatur nnd.Wefter. Abgang Exprcß 815 Vm Accomodation 3 45 Nm Schnell.Exprcß 11 10 Nm Vnkunft Schnell, Expreß 3 35 25m Sceornodatlon 10 40 Vm Expreß -443 Cl' Louiidille, New Albany und Chicago Abgang Expreß 12 55 V xpreß 535 Rm Monon Accoadatie 7m?lm mm. mmmw w m w w v unkunft Expreß IttiV onon Accomodatio 4 37 Nm Expreß 7 65N The Tweuüeth Century, int auSaezeiSnete Wochenschrift, welch ortschrittlich aesinr.ten Lefern febr zunrpfeb en ist. In der Tendcn, zwar sialifti'ch erden doch andere iorrschtiMich TZecri dann unvartenich besprochen. !sn bestelle direkt bn der ITunibolät Pphllohinj Co IS Cri Cn, Uzs C--

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