Indiana Tribüne, Volume 21, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1898 — Page 1

Tt w V ri (A rl K AAr AO rO iy w w W Office : No. 18 Güt CHotoba. Otrafzs. Telephon 1171. Indianapolis, Jndiana, AUttwoch, den 25. Februar .893 Jahrgang 21 ülüi 150

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Social. Turnverein

Dramatische Sektion 1 Sonntag, 27. Februar Theater-Vorstellung im :: Grand Opsra House. Zur rfführung gelangt: ii Vas verlorene Paradies I in drei Akten von Lutwig Fulda. Preise der Platze : Unterer Raum und .erste Reihe im Balcon 50c. Balcon 25c. List sind im Pemir,? ZxcaU U mir. Viele Leut-, die Geld zu verleihen hiben find nicht mit den SeschaftSmethodea ver traut unk wJnscien 9Iii8fiinft. Wie sie tbl Selb aileaen sollen. Sie scheu', sich zu irtm P ivatmanne u geyen simeiqi pa den t auch seine Bekannte ,u veren wqan kick? kücktiakeit fie aenua Vertrauen baden Sie lrauchm den Rath tüchtiger erfabrener Geschäftsleute, totflen avn nu?t yxt u nneen Ilnion ffiijnst $o. von Indianapolis tonb sich freuen ihnen behilftich zu s in und Jedermann sann rhne jede Befangenheit sich an die Beamten der öe'eutd)ift wenden, Die Anfragen weiden kost.nsrei beantwortet, ek ist ur nöthig vorzusprechen. DfFce: ,'?e'Sude der Sesellschaft) No. 118 und 122 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital $600,000 Ueberschuß-Lond . . . 85,000 Verbind! chkcit d:r Aktiv' äre 8600,000 Beamte: J,b 6. Sll,dah. PrZftdat. Addlson H uxii, 1. lce.Pristdtnt. H.rh Eitel, . Ll.?,sid,t Schtz,ist. S. Vt.ffoltz. kr är. üeorge Mernnann BsichenbepMeV, Ofr. : 26 SSd Delavareftr. - ttil . 120, 122, 124, 128, 123 Oft Pearlß, Tr'eoSon 11. Ofien lag nnd NaSt Ä AufraumungsVerkauf von Winter - Schuhwaarcn. Summi-Uebcrchuhe f lr Minder 25c lZunnni.Uebschuhe für Frauen 15c GummitUede! schuhe für d.-r 15c Lkalbledcrne Hcrrenscduhe für tzt X) Frauen Tongslo Knbpf'Uvd Schnürschuhe tzl Ainderschuh - Cpringheel, Gröi 5 lii 8, 25c Schulschude 50c ür Knaben und Mädche. Alle befferen Sorten z entsprechend herab geatzten Preisen bei Jos. C. Karle,! 123 Ost Washington Cir Jndiana Trust Sebäude. S.'W??SISv, Deutscher Advokat, Aimlner SI, Lombard Block, 21ßst Wasbluaton QtraSe. Conrad Bauer, Noch auf dem alten Plah, No. 220 Nord Capitol Avenue. DaSbefte OchmaZz . geräucherteFleisch 'im Markt. Telephon 2008. Wo trinkt slch'S gut 7 Ql trinkt sich gut in Freundeskreisen, Wo fri kbe :er vom Fasse fl:eßt. EI rrtntt sich gut bei Heitern Weisen Und wo der Wirth auch 'mal ein! schießt." 'Ncn solchen Platz will ich euch nennen, Gar vielen ift er sSon bekannt, Den Wirth, den werd .t ihr kehl kennen, Denn Conrad tzeeß wird er gerannt. Hier findet man der Gäste viele Norden, O ren, Oü und West, Lei Bier und Wein und auch beim Lviele Oie amüsirm sich auj'A Best'. ?uch essen sie mit viel B Hagen Den Lunch zum Bier ganz wohlgemuti, Drum HSrt man Ne auch alle sagen, eim onrad H'eA da trinkt sich' gut. L. assachusettZ ve7 Crn.zr3 nur für einen Sänger. guten KO ltzn vod St. Indrtztterier lanar!a?I?,l , l.7S nk wkl. S ,ldkch. 4 tS, s. Ktschzlii IS askri. U,ui ,, Sri?. Vaittk a kSul iltx e,rlt. vc!ftnzingi ton büc lUTaaitl. aarnt fttti t ttj Stiaitl, &al KtttigS ft, ni Xim C. F. Klepper, Wt Kitimn 423 7U4ttftttt Ca, pvisch llimiit m itwtijca

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Editsrielles

ES kommt selten vor, daß ein Obergericht ein zu Guvften der Arbei'ter erlassene Gesetz ausrecht erhalt, aber bei unk, in Jndiana, ist c8 ge scheben. Die Supreme Court hat in dem Falle von 'Wm. 3. Montgomery gegen die Pennsylvania Eisenbahn Eo dai Urtheil, durch welche dem läge 53000 zugesprochen worden waren, befiätigt und die emploers liability tet für versassungSgemaß erklärt. Dat Gesetz bestimmt, daß Corporationen für Verletzungen verantwortlich sein sollen, welche ein Angestellter durch die Nachlässigkeit eine andern Angestellten erleidet. SS hat natürlich viele Verklausulirungen und Nebenbestimmungen, ift aber dech auf diele Fälle anwendbar, in denen ohne diese Gesetz eine Entschädigung nicht zu erlangen wäre. Die Entscheidung unsere Gericht. Hofe ist um so merkwürdiger und sagen wir gleich, um so anerkeinenwerther, alö sich sehr leicht ein Weg hätte finden können, ander zu entscheiden, und manche? andere Gericht hätte auch sicherlich ander entschieden. Par. 6 de Gesetze lau'et nämlich dahin, daß aUe Contrakte zwischen Korporationen und deren Angestellten, durch welche die Korporation von jeder Verantwortlichkeit entlastet wird, denn dem AageSellten sonst unter dem Gesetze ein EntschädigungSrecht erwächst, hinfällig sein sollen. Nun gehörte im genannten Falle der Kläger zu dem freiwilligen Unterstutzung. Departement" der Pennsylvania Sahn und hatte ein Dokument unterschrieben, in welchem er die Eisenbahngesellschast jeder Verpflichtung im Falle einer Verletzung seiner Person enthebt. Was lag nun näher für einen amerikanischen Gerichtkhos al zu entscheiden, daß da Gesetz freiwillig eingegangene Verträge nicht ausheben könne ? E ift doch noch garnicht lange her, daß da Obergericht von Illinois aus diese Weise ein Gesetz gegen da TrucksySem beseitigt hat. Daß unser Obergericht die nicht hat, daß e die Sache von einem fortschrittlicheren Standpunkt ansah und Gesetz und Urtheil aufrecht erhielt, gereicht ihm zur Ehre. Mll Von Philadelphia wird berichtet: Albert Quarmley, ein englischer Me chaniker, der mit dem Dampfer Wätlind" von Liverpool eintraf, wird mit dem nämlichen Dampfer dahin zurück geschickt werden, weil er unter Contrakt mit den Tuchfabrikanten David Armitage und Söhne, die in Ehester, Pa., eine Tuchfabrik zu errichten im Begriffe stehen, hierher gekommen ist. Am vergangenen Sonntage traf mit dem Dampfer Siberian" von der AllanLine" die Maschinerie für die Armiage'fche Tuchfabrik au England ein. Al am nächsten Tage Quarmley eintraf und Ehester al sein Reiseziel angab, vermutheten die Hafenbeamten soort, daß er ein von den Armetage anzestellter Arbeiter sei. Darüber zur Rede gestellt, verlegte sich Quarmley zuerst auf' Leugnen, schließlich aber gab er zu, daß er von den betreffenden Tuchfabrikanten angestellt worden sei, um in ihrer Fabrik in Ehester die Ma schinerie einzurichten. Die Firma habe ihm einen Vorschuß von $125 zur Deckung seiner Reisespesen gegeben. Otadtrathmitglied Roß von Ehe fter, dee bei dem Unternehmen der Armitage stark interrssirt ist, erbot sich, Bürgschaft dafür zu stellen, daß Quarmley nach Ausstellung der betres senden Maschinerie wieber nach Eng land zurückkehren werde. Einwänderuag - Commissär Rodger erklärte indessen, aus diesen Vorschlag nicht ein gehen zu können. Verschiedene andere gesehene Bürger von Ehester verwendeten sich ebenfalls für Quarmley, aber e hals Alle nicht, er muß uaverzüglich wieder zum Lande hinau. Und nun wird durch die Zurückvei sung diese Manne die Beschäftigung von mindesten 300 amerikanischen Tuchwebern in der Armitageschen Fabrik aus lange Zeit verzögert ver den, da nach der Behauptung Armitage' die Ausstellung der betreffenden Maschinen durch amerikanische Arbeiter nicht ausgeführt werden kann, weil diese mit der Eigenart derselben nicht vertraut find.

Kann man sich fürnsere Zeit etzZ

Einfältigere, Engherzigere denken?

Man kann e gewiß nur gutheiße?, denn da Gesetz die massenhafte kinsührung der niedrigsten Sorte Arbeiter unter Kontrakten verhindert, von deren Bedeutung jene unwissenden Leute keine Ahuung haben, wenn man aber die Auslegung de Gesetze so weit ausdehnt, daß man keinen Monteur zulaßt, um eine im Auslande gelauste Maschine aufzustellen, so ift da eine Blamage vor der ganzen Welt. Archllilllhrirhleli. Inland. W e tterberi ch t. Wolkig und Schneegestöber heute Nacht; schöne Wetter Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 20 Grad, niedrigst? 21 Grab. Da untergegangene Kriegsschiff. Washington, 22. Februar. Da Marinedepartement erhielt heute Abend eine Depesche vom Capitän Sigsbee, von Havana, daß heute vierzehn weitere Leichen der Opfer vom Maine" gefunden wurden. Keine derselben konnte identisizirt derden. New vork, 22. Februar. Die Merritt & Chapman Derrick & Wreck. ing Co. unterzeichnete einen mit der Regierung abgeschlossenen Contrakt üe die Hebung de Schlachtschisse Marne". Die Arbeit dird so schnell wie möglich begonnen. Der Dampser Monarch", welcher jetzt in New Sork st, dird sich sofort nach Havana begeben. Zwei erfahrene Taucher werden denselben mit allen nothwendigen Aparaten begleiten. Der Right Arm" dird mit drei Tauchern sofort von Key West abfahren. ... Havana. 22. gebr. Da UnteruchungSgericht nahm heute Vormittag eine Verhandlungen wieder auf. Lieutenant Holman, der Ordonnanzfsizier vom Maine", durde vernommen. Später wurde Lieutenant Comander R Waindright, den seit dem Unglück da Wrack unterstellt war, al Zeuge aufgerufen. E find jetzt vier Taucher am Wrack an der Arbeit. Die Arbeit ift sehr chwierig und die Taucher find natürich sehr sorgfältig, weil sie vorläufig n völliger Dunkelheit arbeiten müssen. E werden bald elektrische Lichter vom Mangrove" angewendet werden. Au dem Haupttheile, wo die Kabinen liegen, ift jetzt fast alle, da zu haben ift, gerettet. Die Anstrengungen, die Meßräume und Wardzimmer zu erreichen, wurden bi jetzt durch unbekannte Hindernisse vereitelt. Man erdartet in jenen Räumen Seichen zu finden. E wurden zwei Kisten mit lOzölligen Geschossen gefunden. Die eine Kiste dar explodirt, die andere war voller Pulver. Unter den geretteten Gegenständen befindet sich da Silbergeschirr de Maine." Geo. W. Köhler, von Brooklyn, starb heute im Militärhospital. Ulle anderen Verletzten befinden sich etwas besser. Ausland. Im deutschen Reichstage. v e r l i v, 21. Febr. Während der Diskussion über da Armee-Ludget im deutschen Reichstage sprach der Sozialist Herr vebel gegen eine große Armee. Der Kriegsminister, General von Goßler, erwiderte darauf : Herr Vebel scheint ein Freund der Revoltion zu sein, und wer da ift, ift ein innerer Feind. Sollte dieser Feind eine Tage zur Aktion übergehen, so würden wir gegen ihn vorgehen ohne Haß, aber mit derselben Kaltblütigkeit wie gegen den auvärtigen Feind, und wenn Herr Vebel der Oeneralisfimu wäre, könnte ich da nur in seinen Interesse bedauern. (Heiterkeit und veifall.) Herr Oebel erdiderte, er habe nicht die Anwendung von Oevalt zum Umstürz der bestehenden Ordnung der Dinge empfohlen und sogar ausdrücklich Oarrikaden- und Straßenkämpse verworfen. Die Deduktionen de General von Goßler feien ihm deshalb unverständlich. Ein heftige Oyrtgefecht entspann sich zwischen Herrn von llerderss von der Rechten und fern C-$:x der Co-

zi-li?:n, Cl:::. -

Der Prozeß Zola. Pari, 21. Febr. M. Laborie,

der Vertheidiger Zola, setzte seine " . M r ' C ...lt.!l! gepern oegonnene Berloeivigunqvreve fort. Er gab eine chronologische Ueberficht von der Verhaftung Alfred Dreyfu an und wie darauf hin, daß, al Major Paty du Clam, Madame Dreyfu daran verhinderte. Aussagen ma chen zu dürfen, die von der Libre Parole" und Selaire" veröffentlichte Verhaftung allein vom Kriegministe rium mitgetheilt sein .konnte. Er be schuldigte die Libre Parole" und Eelaire" der Lüge bezüglich der Schuld Dreyfu' und die auf den Versuch de Major Paty du Clam, Dreyfu einzuschüchtern, sowie auf die Ueberzeugung de Major Forzinetti von der Unschuld de auf der Teufettinsel schmachtenden Gefangenen hin. Er behandelte ferner die geheimen Verhandlungen de Kriegsgerichtes, trotz der Proteste der Presse, und sagte. dieselben seien berGrund, baß alle hochgesinnten Leute Proteste zu Gunften Dreysu erhoben. Er sagte serner: Ich habe die gesammten Akten de Falle in meinen Händen und bestätige .seier lich st, daß nicht gegen Dreyfu darin enthalten ift Ich verpfände Ihnen meine Ehre, daß kein Beweis gegen Dreyfu vorliegt." Diese Behauptung erregte große Aufregung unter den Zuhörern. . Laborie sprach ferner da angebliche GtstSndniß, welche Dreyfu dem Capt Lebrun - Renault gemacht haben soll und bemerkte darüber: Wenn ein geschriebener Bericht darüber ezistirt, dann ift derselbe auf Grund spätere? Ueberlegung entvorfen und ich hätte diese durch Zeugen beweisen können, wenn Capt. LebrunRenault nicht Zeugniß verweigert hätte. M. Laborie gab darauf eine ruhrende Beschreibung der Degradirung de Hauptmann Dreyfu. Er schilderte, die der unschuldig dernrtheilte Offizier dem herzlosen Pöbel gegenüber, welcher 'Tod l" schrie, niemal aufhörte, es lebe Frankreich l" zn rufen und bei den Häuptern seiner Frau und Kinder zu schwören, daß er unschuldig sei. Er sagte, Dreysu bat nur um die eine Gnade, daß da Ministerium die Untersuchung fortsetze." (Bewegung). Darauf verla Laborie eine Anzahl von Briefen Dreysu', in welchen der Gefangene immer verlangte, daß der wahre churke gesucht derden sollte. Er fügte hinzu : Wenn M. Melln den Bericht be Capt. Lebrun. Renault nicht vorlegte. so geschah diese, veil die Behauptung von Dreyfu' Unschuld sein Gewissen peinigte und sein Sinn für Serechtigkeit von seinen politischen Bedenken erftickt wurde." M. Laborie dird morgen seine Vertheidgungkrede fortsetzen. Aus die Zuhörer machte er bis jetzt einen ganz gewaltigen Eindruck. OchisfA.Nachrichten Angekommen in : 5kev So? C: Fürst Liwarck" von Neapel; Furnefia" von laßgov. Neapel: Seotia" von New gork. Allerlei. Unlauterer Wettbe-werd-hat in Oökaloosa, Kanö., zu eintt bitteren Verfeindung eines Metho distenapostelö mit einem EpiZcopalistenprediger geführt. .Der Methodist hielt ErweckungSverfammlungen", in denen er seinen Zuhörern tüchtig ein heizte. Die jungen Leute aber wollten von ihm nicht wissen, da er daS Tanzen al Teufeliwerk verdammte und sie gerne da Tanzbein schwangen. Davon hört der Eplöcopalistenprediger und in seiner nächsten Predigt verkündete er, dab den Mitgliedern seiner Gemeinde da Tanzen erlaubt wäre. Da zog und die jungen Leute traten der letzteren bei. Der Methodist beschuldigte nun seinen Concurrenten, ihm dieselben mit unlauteren Mitteln abspenstig gemacht zu haben, und als sie eine Tage in der Redaktion der OrtSzeitung zusammentrafen, gab es einen hitzigen Auftritt,, ein Handgemenge wurde von dem Redacteur -ur mit Mühe verhindert. Seine früheren Arbeiter in seinem Testamente bedacht hat der unlängst in Milton. Mass.. verstorbene Henry Pierce.. Der Verstorbene war viele Jahre Mitinhaber der Firma "n-ri ro rrt. rr i. JLUllCt ViUUlf uuv . und bestimmte in einem Testaments

für jeden der 423 Arbeiter des Etablissemer.ts $100. Dem 80jährigen Nathaniel Humphrey, der schon lange vor dem Eintritt Pierce's in die Firma dieser als Angestellter gedient, waren 52000 au?a?setzt. Den Arbeitern

wurde außerdem ein Bankett gegeben. nach dessen Beendlguna die Anwenun gen über d! genannten Beträge unter die Arbeiter vertheilt wurden. Die dortige Bank hatte sich mit funkelna gelneuen Geldscheinen zum Gesammt werthe von etwa Z50.000 für den Fall versehen, daß die-Checks am nächsten Tage zur Kassirung emqerelcht wur den, allem die Mehrzahl zog es vor, ihr Guthaben bei der Bank stehen zu lassen. Nicht ohne Unrecht ver. spottet werden die feinsten- Deutschen .der Kirchenstadt Brooklyn, welche den isermanla - Club gründeten, um den Contact .mit dem gewöhnlichen Volk zu vermelden. Dlese Patent-Deutschen mußten pumpen und da sie nicht zahlten, wurde beim Countyclerk die Run digung einer ?60,000-Hypothek auf das Clubhaus angemeldet. Die Germania Feuer - Versicherungs Gesell schaft von Manhattan Vorouah ist der Gläubiger. Wenn Kapital, Zinsen und Gerichtskosten, zusammen circa 562.000, nicht innerhalb 20 Tagen be. zahlt sind, wird das Clubhaus versteigert werden. In dem Kündigungsdo. coment sind Ez-Mayor Frederick A. Schröder, Hermann B. Scharmann und Chas. Pfitzer, Trustees des Ger, mania-Clubs, als Mitverklagte aufgeführt. Der Germania - Club nahm im November 1889 eine Hypothek von 560.000 auf 4j Procent und auf ein Jahr. Da aber bisher die Zinsen pünktlich bezahlt wurden, blieb die Hypothek ruhig stehen. Seit einem Jahre aber sind keine Zinsen mehr bezahlt worden. Mit banger Furcht sehen die Bewokner von W.lliamsport. Md.. die durch die Greuelthaten der Hooley Goolies" in beständigem Schrecken gehalten werden, den nächsten Stunden entgegen. Detektiv Jerry- Allen von Baltimore hat namttch eme Berschwöruna aufaedeckt. die aeaen sein Leben gerichtet war. Vier Mitglieder der Hooley Goolies- wurden verhaftet und am Tage darauf berief der Bruder des einen dieser vier Männer die ubngen Mttglieder des Geheimbundes zu einer Sitzung zusammen. In dieser Sitzung sollte ein Plan, wie am besten und schleunigsten Rache zu üben, entworfen werden. Die Verschworen! kamen überein, den Detektiv zu einem Trinkgelage einzuladen und ihn betrunken zu machen, dann sollte er m den Keller getragen, ermordet und seine Leiche auf demselben Flecke eingescharrt werden. Allen scherzt letzt wohl über daö Complot, allein er schätzt sich doch glücklich, der Gefahr, die ihm drohte, entkommen zu sem. Daö Obergericht in Sydney hatte sich mit der angeblichen Identität des im Irrenhause zu Parramatta internirten William Creswell mit Sir Roger Tichborne zu befassen, aelangte jedoch aufGrund des von zwei Aerzten erstatteten Gutachtens zu dem Schlüsse, daß von emer solchen Jdentrtät nicht die Rede sein könne. Es sind nicht weniger als 17 einzelne Fragen gewesen, welche den baden Doctoren zur Beantwortung vorgelegt waren. Nach eingehender körperlicher Untersuchung des Creswell haben sie dieselben indessen bis auf eine einzige und obendrein noch nebensächliche sämmtlich verneinen müssen, da Creswell weder die Male und Narhen, d Sir Roger Tichborne besessen, noch dessen Mifcbtf düngen an den Ohren und am Unken Fuk besidt.' Der Antrag, Creswell dem in England lebenden greisenGeistllchen John Wllllamö. einem alten Hausfreunde Tichborne's, zu überant Worten, ist deshalb auch von dem prästdirenden Richter Mannmg, dessen verstorbener Vater sich, nebenbei bemerkt, n gleicher Eigenschaft ebenfalls wverholt eingebend mit dem Falle zu beschattigen gehabt bat, kostenpflichtig abgewiesen worden. Das Räthsel, was auS dem wirklichen Sir Roger Tichborne geworden ist, bleibt also nach wie vor ein ungelöstes. ' JndieBahnhofö-Warte-säle zu Obercassel bei Düsseldorf wurde Nachts eingebrochen und dabel der Bahnhofs - Restaurateur Werner und dessen LOjähriger Sohn durch die Einbrecher schwer verletzt. Der Resiaurateur wurde durch den Zuruf seiner Tochter, daß sich Einbrecher in den Wartesälen befänden, geweckt. Werner und sein Sohn begaben sich, jeder mit einem Stocke, der Sohn außerdem mit einem Revolver versehen, in den Wartesaal 3. Klasse, wo sie auf zwei Männer stießen, die Herrn Werner sofort angriffen.- Der Clohn eilte seinem Väter, der zur Erde stürzte, zu Hilfe, und es kam zwischen den Vieren zu einem heftigen Kampfe. Werner Vater erhielt eine sehr schwere Wunde über den ganzen Kopf und der ,ohn Messersticke in die linke Seite, den Kopf und d!e linke Hand. Von dem Sohne erhielt der kleinere der Einbrecher durch einen Schuß eine erhebliche Verletzung in die Seite; der Getroffene fiel, erhob sich aber alsbald wieder. Inzwischen waren Frau Werner und Tochter hinzugekommen, denen eS gelanz. Vater und Gobt in fct KLcb: m

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giebt keine derantvottliche Stellung 18 auf Erde al die eine, Lokomotivführer,. 2 Bon Kitten stetigen erve, klarem Kopf, fichnkm Auge und vollftändlg Sklbftbtherr schun, höngt die Etcherheit W Zugk! und da? Leben der Passagier ad. Dr. Mile,' Nervine und and, Mittel find besonder geeignet, die Nerven ftetig. den opf klar und die ciftigen Fähigkeiten unbeeinträchtigt ,n erhalten. Lokomotivfübrer F. W. McCoy. früher do 1323 Broadw. Council Bluff5. der aber fetzt t 3411 Humboldt etrafce, tu Denver wohnt, ichretbt. Ml tt Jahre lang an Derftovfung litt. tarai lim krankhafte, nervöse und billiöse opfwed derursachte, und feine Gesundheit wurde völlig toikdkrhergkftkllt durch Dr. Milk!' Ner dkk un Leber.Pille. Ich empfehle Dr. Milet' itt.l fcrr.nrf, ' Dr. Milk,' Mittel werde durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie? die erste Flasche nützt der da, Geld wird lurücker. stattet. Buch der die rankheitea del Herzenl und der erve frei. ObT 5 Ciy 5 t.'Mz -'jk 4 v .rllly.U 5 Rsstcro l..-iiVA 'tj .W im y UL vress: Dr. Mile Medital o.. Elkbart. Ind. jiet)en, während dessen sich die imoreHer entfernten. IneinemBerliner Vorzrte hat ein inactiver Hauptmann ein Landhaus erworben,, um darin seine Tage in Ruhe zu verleben. Bei der letzten Viehzählung bekam nun dieser Lillenbesitzer wie alle anderen Grund Besitzer auch eines der landläufigen Formulare zugestellt. Der Herr Hauptmann mochte das wohl für. lächerlich halten, da er, keinen Viehstand hatte. Er strich nun sämmtliche Vordrucke aus und schrieb selbstständig hin: Wahllose Flohe. Der Commissär der Viehzählung erblickte in diesem Vermerk eine Verletzung seiner Würde und brachte das Benehmen des Hauptmannes sis groben Unfug zur Kenntniß der Behörde. Diese unterbreitete die Angelegenheit zur Entscheidung dem Landrath des Kreises. Der Landrath sah die Sache mit anderen Augenan. Er glaubte, daß zu einer großen Erregung kein Grund vorliege. Denn einem lnactlven Hauptmann aegenuber. der in solcher Weise die Aufmerksamkeit auf sich lenke, sei wohl nicht dieselbe Beachtung am Platze, wie er sie früher ca seiner Stellung genossen habe. Mit dieser Entscheidung gab sich der Commissar und auch die Bebörde zufrieden. Die Flohe wurden zu den Acten qeschrieben und damit war ihre Geschichte zu Ende. S. L Uttte. deutsöer flabnant. 34 Oft Odio Str. . Die Radler Polizisten Hold und Wallace wurden gestern Nacht nach dem Prostitution Hause der Queen Mabb". 215 West Pearl Str. gerufen, woselbst eine Diamantbroche im Werthe von Z600 plöblich verschwunden war. Sine Negerin sollte den Diebstahl verübt haben ; das arme Mädchen derheibigte sich jedoch mit einer SrzähUllg, die so vollständig den Charakter der Wahrheit trug, daß die Polizisten sie nicht verhafteten. Die ausfallendsten Hei'unaen von Serokeln. die ma kennt. find mittelst Hood'S Sarsaparilla erliest. Diese Mittel suöt seine Klei. chen bei Blutkrankbeiten. Gebrauöt nur H o o d's. Hood'ö Pillen sind mit der Hand'gemacht und völlig gleich anSröße und Sewiebt. 25 V Der New York Store. (CtaMirt 1853.) WZ,.. Buttenck Muster! Granit Waaren ! Die hübschesten Narben und Normen in dem Red Card" verkauf und zu billigeren preisen die je zuvor. Theekessel 4öc und 40c Kaffeekannen 25c und 80c rieirocher 33c und 40c Vecher . ...... . 0c yieteller öc Schüsseln Oc Neue Oasement. SB '. 013 BSI.

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