Indiana Tribüne, Volume 21, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1898 — Page 2
ZNMsna Tribüne.
Erschein Töz'.Zch zzt Sonntag Die ttzliche .XrlSane- kostet durch en Xrfi.ct J CEenti per Woche, die SonntaaSrribSe Cent per Joche, eide ittfasnr I t 65 Cents per Rixtt. Per P,ft nßerhTtt bei ttbt ,geschit 1 ,reIie,ehlS V P 'jaft. OffiMi 10 Lüd ttMaxn Cita$u Indianapolis, Ind., 22 Februar 1898 Tottettt'Gadtn derNatnr. Wohl nicht mit Unrecht fordert eine unserer Frauenzeitung! - Mitarbeiterinnen die Damenwelt auf, sich bei der AuZnxihl , ihrer Verschönerungs- und Reinigungs - Artikel etwas mehr an die unmittelbaren, durch keine Künsteleien umgewandelten Gaben der Mutter Natur für solche Zwecke zu halten. In mittelbarer Weise benutzen sie freilich solche auch; aber nicht alle betrefsenden, kostspieligeren Zusammensetzungen sind gleich gut, und Uebertrei, bung kann auch in dieser Hinsicht nachtheilig sein. Unter den einfachen und unbedingt harmlosen Toilette - Gaben der Natur sind z. B. die Mandeln; dieselben tragen bedeutend dazu bei, die Haut in angenehmer Weise zart und schön zu machen, und manche Frauen in andern Ländern nehmen gestoßene Mandeln statt Seife für Gesicht und Hände. Mandelöl (d. h. irklich reines), zur Nachtzeit in die Haut gerieben, wird als besser bezeichnet, als der meiste Cream" für diesen Zweck. An der fogenannten Mandelseift ist in rielen Fällen die Mandel ganz unschuldig, und der betreffende Geruch kommt bann einfach von Benzol, das aus Theeröl und anderen Stoffen entnommen wird, übrigens der Haut nichts schadet, aber nicht von so großem Vortheil ist, wie wirkliches Mandelpulver. Benzoin, nämlich das Harz desBenzoin - Baun:s. das u. A. bei der Weihrauch-Vereitung eine aroße Rolle spielt, ist ein vorzüglicher Toilette-Ar-tikel der Natur; einige wenige Tropfen des flüssigen Benzoin. in Wasser, sind ausgezeichnet zum Baden der Haut und verhindern die Bildung vorzeitiger Runzeln. Der Werth von einfachen Pomeranzen (bis zu einem gewissen Grade auch Citronen) für ToiletteZwecke ist bekannt. Basilienkraut (das im Orient theilweise so hoch gehalten wird) gehört nicht direct hierher, ist aber ein HautVerschönerer, weil es überall, wo es wächst, die Luft reinigt, und reine Luft sehr wichtig für die Verschönerung der Haut ist. Die bescheidene Gurke gehört ebenfalls hierher. Es empfiehlt sich. Gurkenschalen nicht wegzuwerfen, sondern sie abzukochen und da5 Wasser bei der Toilette zu benutzen. Ein Schnittchen frischer Gurke läßt sich, mit Vortheil für die Haut, statt Seife gebrauchen. Dill - Wasser ist für die Gesichtsfarbe so gut. wie Nosenwasser. und für manche Arten von Haut wahrscheinlich des' sei. Einen vortrefflichen Abwaschungstoff für das Gesicht und ein ausgezeichnetes Haaröl lernn die Hollunderblüthe liefern Cedernholz in pulveristrter Form, oder als Tinctur, ist ausgezeichnet für die Zähne und verleiht außerdem dem Athem einen angenehmen Wohlgeruch. Dieser und noch mancher andere hier in Betracht kommende Artikel sind zum Theil auch für die Männerwelt von nicht zu unterschätzendem Werth. Schließlich mag noch erwähnt sein, daß alle Gewürze lustreinigende und kühlende Stoffe sind, und reine Gewürz - Parfüme viel zur Erhaltung der Gesundheit und Bewahrung vor Ansteckung beitragen können. DaS Klondike" veö MeereS. Unvertilglich und ewig jung taucht immer wieder der verlockende Gedanke auf. den Goldgehalt, welchen das Wasser der Weltmeere berge, ihm zu entreißen, und jetzt, da so viele andere abenteuerliche Goldsensationen die Runde machen, ist es nicht zu verwundem, daß auch jene Idee wieder ein zunehmendes Interesse findet, sowohl bei directen Goldsuchern wie bei Erfindern und anderen Menschenkindern!" Die Erörterung der Sache auf dem Papier hat noch keine großm Fortschritte zu verzeichnen; dagegen wird versichert, daß wieder einige neue und vollkommenere Processe erfunden worden seien, das Gold aus dem MeeresWasser auszuscheiden. Ziemlich bescheiden sind freilich die Ansprüche dieser Erfinder. Man bedenke: Aus drei Fäsfern (barrels) Meereswasser soll man mittels der betreffenden Vorrichtungen für 2 bis 4 Cents Gold gewinnen können, also kaum so viel, wie irrtn mit unbewaffneten Augen überhaupt wahrnehmen kann, wenn man nicht beson ders darauf aufmerksam gemacht wird, daß ein solches gelbes Pünktlein Gold ist. In der Masse würde ein solcher Erfolg immerhin ein ganz ungeheurer werden können, wenn fort und fort unendliche Quantitäten Oceanwasser heraufgepumpt und . dcm nothwendigen chemischen Verfahren - unterworfen würden! Leute, welche Alles in der Welt ausrechnen", was nicht so leicht ein anderer .Sterblicher nachrechnen kann, haben glücklich berechnet, daß sich im Ganzen dem Weltmeer für 75,000 Millionen Dollars Gold entnehn:en ließen! Hiergegen müßte sich natürlich des Klondike des Festlandes bescheidentlZch verkriechen, selbst wenn alles Gold, das noch in der Zukunft aus ihm entnom men werden kann, fammt dem schon geförderten auf einem Haufen läge. Aber trotz aller seiner Hindernisse ist das festländische Klondike noch immer riel, viel leichter auszubeuten, als dasjenige des 5)ceans. Um letzteres über die Stufe abenteuerlicher Phantasterei zu tihebcn. müßte der betresfeudeGoldgewinnunfls Proceß noch schier un endlich vollkoinmenn sein, als selbst die hoffnungsvollsten Erfinder für den ihrizen behaupt!
Lohnt sich der ForstschutzI Ueber diese Frage, soweit Veranstaltungen unserer Bundesregierung In Betracht kommen, bringt eine unserer wissenschaftlichen Zeitschriften soeben eine bemerkenswerthe zusammenfassende Abhandlung aus der Feder von Charles D. Walcott, vom Geologische Vermessungs - Amt. Mittelbar hab:n diese Erörterungen aber auch für ein zelstaatliche und überhaupt für alle öffentlichen Vorkehrungen zum Schutz von Wäldern gegen Brände, Holzviebereien, Überschwemmungen u. s. w. Bedeutung. Herr Walcott führt die seit dem Jahre 1891 erlassenen Congreß-Ver-sügungen für die Erhaltung ösfentlicher Waldungen nochmals vor und bt schreibt dann den Flächenraum und die Lage der verschiedenen Wald-Reserven. Jenen Verfügungen zufolge sind heute nahezu 39 Millionen Acres solcher Ländereien gesetzlich geschlossen. Unzweifelhaft ist die Durchführung der betreffenden Gesetze auf einem Tt'il dieses Gebietes eine sehr laze, und es ist allbekannt, daß jedes Jahr für Millionen Dollars solchen Holzes zerstört und gestohlen werden. Andererseits ist für einen Theil des Gebietes bekanntlich das Gesetz bis zum 1. März d. I. außer straft aesetzt worden. Gleich-
wohl glaubt Herr Walcott. bereits ein entschieden günstiges Ergebniß der bisherigen Schutz-Vorkehrungen constatiren zu können, die noch verhältnißmäßig neuen Datums sind. Er versichert, daß immerhin der größere Theil der geschützten Waldun gen wirklich dem Bund erhalten werde, und die daran gewendeten Kosten-Aus-lagen sich jedenfalls lohnten, obwohl er den erzielten Gewinn noch nicht in genauen Zahlen angibt. Noch mehr erwartet ee von der Zukunft. Er rech net aus. daß die Kosten einer ständigen Organisation zum umfassenden Schutz jenes ganzen Gebietes von 39 Millioen Acres auf höchstens eine ViertelMillion Dollars pro Jahr kämen, d. h. m den ersten fünf Jahren, und ein wirksamer Schutz um diesen Preis wohlfeil sei. Lehrreiche Beispiele findet er in den Erfahrungen auswärtiger Länder in dieser Beziehung. In Preußen z. Ä. betragen die Kosten der Forstverwal' tung jährlich rund 8 Millionen Dollars, aber die Einnahmen aus den Forstländereien belaufen sich auf 14 Millionen Dollars, sodaß ein Profit von 6 Millionen bleibt. Frankreich und Algier wendeten im vorigen Jahre Z3.300.000 für Forstschutz auf. und die Einnahmen betrugen beinahe das Doppelte. In diesen und anderen älteren Staaten ist allerdings die Sache von vornherein, nach den Begriffen oder Gefühlen der ungeheuren Mehrheit, wohl etwas Selbstverständlicheres, all bei uns. und man wirthschaftet billiger. Die Ver. Staaten dürsten auf alle Fälle ein schönes Stückchen Geld für vollständigen Forstschutz im euro päischen Sinne dranzuwenden haben ; aber Herr Walcott ist überzeugt, daß die Einnahmen dementsprechend sein würden, und eine wirkliche Forstwirthschaft, zu der wir noch kaum die ersten Schritte gethan haben, dem Lande die Verwüstung ungezählterMillionen Ei gnthums ersparen und andernfalls gewaltiges brachliegende Eigenthum im öffentlichen Interesse nutzbar ma chen könnten. Gold gegen Jndianer-Cultur. Zur Zeit schwebt in unserem Congreß eine bezeichnende Vorlage, durch welche die Welt wieder an eine interessante Indianer - Colonie im südöstllchen Alaska, auf der Insel Annetta, erinnert wird. Diese Vorlage bestimmt, daß jene Insel für allgemeine Besiedelung eröffnet, d. h. der Goldgier von Metallsuchern auf Kosten früher eingegangener Verpflichtungen und erlassenen Gesetze, überantwortet werden, und ein Muster Gemeinwesen ungewöhnlicher Art den Einflüssen preisgegeben werden soll, wie sie fast ausnahmslos in Bergbau Regionen jahrelang die herrschenden sind. Noch kein Jahrzehnt ist die Culturgeschichte der Insel, Annetta alt, die vor 10 Jahren noch weiter nichts war, als ein völlig unbewohnter, dichter Tannenwald. ' Erst im Jahre 1891 wurde sie das Heim der MetlakahtlaIndianer, welcher merkwürdige Stamm aus der .canadischen Dominion auswanderte, weil seine Rechte und Privilegien durch die kanadische Regierung und die anglicanische Kirche beeinträchtigt wurden. Alle Stammesangehorigen waren seit etwa 35 Iahren fromme Christen, wollten sicb aber nicht zwingen lassen, ihre Kinder ganz nach den orthodoxen Vorschriften der Kirche von England aufzuziehen. Sie suchten durch ihren religiösen Vertreter, Bischof Duncan, bei Onkel Sam Schutz, und auf Empfehlung des damaligen Präsidenten'Harrison und des Secretärs Noble erließ 1891 der Congreß ein Gesetz, durch welches die Insel Annetta für alle Zeit wenigstens so lange nicht öffentlicheJnteressen eine Aenderung verlangten zur ausschließlichen Benutzung durch diese. Indianer reservirt wurde. Letztere etwa 800 Seelen wanderten dann dorthin aus und gründeten das Städtchen Fort Ehester. Sie schufen ein Gemeinwesen, das selbst den weitestgehenden Ansprüchen bezüglich Tugendhaftigkeit" entspricht und ganz einzig unter Indianer . Colonien dasteht. U. A. verboten sie den Genuß geistiger Getränke und alles Glucksspiel vollständig, sie machten strenae Sabbath-Gesetze, sie verpflichteten sich, stets ihre Kinder in die Schule zu schicken, sie gelobten unbedingte Ehrlichkeit in allen Geschäfts - Transactionen, s forderten vollkommene personliche Reinlichkeit, verpönten auch das Bemalen der Gesichter und andere alte In dianerbräuche, schrieben die Erbauung hübscher Wohnhäuser vor, u. s. w. Und diese ihre Gesetze hielten sie so aufrichtig und peinlich genau, wie die tugendhaftesten Schulkinder, und verI langten und erzwängen dasselbe, auch
von levem andern Indianer, ver stcy bei ihnen niederlassen wollte. Die Colonie gedieh auch recht hübsch. Soweit wie erforderlich wurden dieWaldungen gelichtet, es wurde eine groe moderne Damvf-Säaemllble gebaut. eineLachs-
Einmacherei und andere industrielle Geschäfte folgten bald, und die öffentlichen Gebäude sowie die Privatwohnungen der fleißigen mnwoyner waren lauter Musterbauten. Aber mit der Zeit verbreitete sich das Gerücht von großem Gold - Reichthum auf dieser Insel, und immer mehr richteten sich lüsterne Blicke weißer Bergbauer dorthin. Jl bald nahmen sich einige dieser Spekulanten heraus, an en 1 V CS . rf mir rtrM3 einigen -puniicu vzt oui" "llv dir nickts das Goldaraben anzufangen; sie wurden aber im Namen der Bundesregierung weggewiesen. Und nun soll der Eongreß diesen edlen Seem n , u!.fY.!Al W. tt len aus jtojien von uicuciui vu digsten Schützlingen, welche Onkel Sam jemals gehabt, freie Bahn ma chen. Ratrlich bekämpfen die rothhäutlgen Eolonisten dieses Ansinnen auf das Entschiedenste. Denn abgesehen von allem Anderen, ist mit Bestimmtheit zu erwarten, daß die ganze Cultur dieser Muster - Colonie von einer eindringenden Miningtown- Civilisation in kurzer Zeit zerstört wurde; sowohl moralischer wie physischer Untergang der Colonisien wäre zu erwarten. ES wird allerdings geltend gemacht, daß man bisher" nur auf der östlichen Seite der Insel Gold gefunden habe, und die Eolonisten auf der westlichen Seite, wo sie auch durch ein Gebirge (von bescheidener Höhe) abgesondert wären, noch Raum genuq hätten. Aber Niemand kann diesen Entschuldigungen großes Gewicht beilegen. Der Secretär des Innern hat sich denn auch bereits entschieden gegen die Gutheißung der besagten Vorlage ausgesprochen. ' Triumph künstlich? Vlumenschöpfung. Den großen Fortschritten, welchen die. auch in unserem Lande allmälig an Bedeutnrg wachsende Herstellung künstlicher Blumen in neuerer Zeit gemacht hat, ist jetzt noch eine andere, recht interessante Neuerung hinzugefügt worden, welche alle Aussicht hat, auf dem besonderen Gebiet der künstlichen Bereitung von Blumenblättern einen vollständigen Umschwung hervorzurufen. Bis jetzt hatte man die zarten Vlu menblätter aus Mousselin, Seide, Atlas, oder sogar aus Sammt nachgebildet(d:ejenlgen aus Papier gehören noch zu den ordinärsten), nach der Natur gefärbt und ihnen eine, unter den Umständen immerhin staunenswerthe Ähnlichkeit verliehen. Aber das ist gar nichts gegen das. was man mit dem nun gefundenen Stoffe für diesen Zweck erzielen zu können scheint! Dieser Stoff soll selbst die zartesten Gewebe - Materialien, welche man je bereitet hat. weit in den Schatten stellen (und mag daher auch noch in man chen anderen Beziehungen einen wichtigen Rang einnehmen.) Er kommt ursprünglich aus dem inneren Mark einer orientalischen Palme, die auf der, in den letzten paar Jahren so oft genannten Insel Formosa wächst, und besteht aus den allerdünnsteu der dünnen Lagen oder Häutchen desselben. Ein Lilien - Blumenblatt ist noch sehr stark und plump im Vergleich zu dieser wundervollen Substanz, welche den ganzen Glanz, das durchscheinende und sogar das leicht gefrorene Aussehen hat, das wir an gewissen weißen Blumen bewundern, und sich vielleicht am besten mit dem fast durchsichtigen Blumenblatt des weißen Mohns oder der zartesten Theerose vergleichen läßt. Dabei läßt sich dieser Stoff auch weit besser färben, als Seide oder Mousselin. und endlich ist er sogut wie unzerstörbar! Bei nassem Wetter wird er etwas schlaff gerade w'e die wirklichen Blumen aber sobald die Sonne herauskommt, sammelt er wieder neue Kraft und ist so schön wie zuvor. Herz, was willst du noch mehr? Den Wohlgeruch vielleicht? Nun, den haben auch nicht alle unsere beliebten natürlichen Blumen, und überdies lassen sich die künstlichen Blumen auch parfllmiren. was ja sogar von Zeit zu Zeit wiederholt werden könnte. Der Glaube ist wohl nicht ungerechtfertigt, daß diese, nie verwelkenden künstlichen Blumen unseren Floristen beträchtlichen Abbruch thun werden. Namentlich zu Rosen und Nelkm für das Knopfloch und auch zu größeren Sträußen sollen sie sich geradezu wun bitbat eignen. Das Faulen derKartossel.
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung über das Faulen der Kartoffeln, welche manche neue Thatsachen an's Licht gezogen hat. wurde von E. Roze der Akademie der Wissenschaften in Paris mitgetheilt. Der Landwirth bezeichnet mit dem Ausdruck Fäule die Gesammterscheinung derjenigen Veränderungen, denen die Knollen der Kartoffeln nach btz Ernte unterliegen. Roze hat nun nachgewiesen, daß daö Verfaulen keineswegs ein einfacher Vorgang ist, fondern durch eine ganze Anzahl verschiedener Schmarotzer veranlaßt werden kann. Zunächst unterscheidet er zwei Arten von trocknem Brand. Die eine wird erzeugt durch einen auch auf dem Weinstock vorkommenden Pilz der Gattung Pseudokommis, dabei bleiben die Knollen fest und zeigen dunkle vertiefte Flecken oder Löcher. die von einem braunen kreise umgeben sind (sogenannte durchstochen. Knollen"); auch unter der gesleckie: Schale finden sich hie und da in der. Fleisch röthlkche Flecken. Dse Knol len können sich in solchem Zustande fcii zum Frühjahre erhalten, werden aber bald nach der Einpflanzung von fccv Kräuselkrankheit befallen. D e zw?!tc Art von trocknem Brand wird ledizlia) durch Mikrokokken erzeugt. Die Knollen bleiben ziemlich fest, jedoch wird die mehr oder weniaer aefleckte Ober- - X
haut an manchen Stellen schlaff, so daß sie dem Drucke der Finger nachgibt. Unter der Oberhaut zeigt das Fleisch graue oder bräunliche Stellen, welche staubige und glänzende Mehlkörner erkennen 'lassen und geruchlos
sind. Bei . anhaltender Feuchtigkeit kann der Same der Mikrokokken aus der Knolle austreten und dann auch benachbarte gesunde Knollen anstecken. Auch von feuchtem Brande unterscheid det Roze zwei Arten. Die eine Art entsteht durch die Thätigkeit von Mi krokokken in Verbindung mit einem Vacillus (lmcillu3 subtilis). Die Knollen werden theilweise völlig weich, und unter der unversehrten Oberhaut wird das Fleisch vollkommen verslussigt und scheidet etwas Buttersäure aus. Je nach der Feuchtigkeit des Ortes schreitet das Verfaulen, das sich bei der Berührung leicht auch gesunden Knollen mittheilt,' bis zur gänzlichen Zerstörung der befallenen Kartoffel fort. Die vierte Art des VerfaulenS wird erzeugt durch den bekannten Pilz ! putoplmioi'ji lnrcstans, den Erreger der berüchtigten Kartoffelkrankheit. Die von diesem gefährlichen Pilz befallenen Knollen zeigen an einem Ende eine feuchte, weiche Stelle, die sich bald bis auf ein Drittel oder die Hälfte da ganzen Knolle ausdehnt. Die Schale bekommt ein welkes Aussehen, während das Fleisch, ohne einen Geruch anzunehmen, zusammenschrumpft und weich wird, ohne sich jedoch zu verflüs sigen. An dieser erweichten Stelle der Knolle erscheinen sehr bald die Pilzfaden der Phytophthora. aber nach kurzer Zeit sieht man dieselben mit noch andern Fäden vermischt, die einem zweiten Pilz angehören. Zu diesen beiden gesellt sich dann ein ganz klei ner Bacillus. den Noze zuerst gefunden und bacterium lactescens (milchendes Bakterium) getauft hat, weil er schließlich auf dem erweichten Fleisch der Kartoffel eine milchartige Flüssigkeit erzeugt. Endlich kommt noch ein vierter Schmarotzer hinzu in Gestalt ganz kleiner, runder Zellen, die sich allmälig in Ketten von vier und mehr in den Pflanzenzellen des erkrankten Kartoffelfleisches ansiedeln und diese ihres Mehles berauben. Ferner erscheinen auch noch Milbenarten und Haarwürmer. Es ist übrigens eine interessante Beobachtung, daß der ursprüngliche Krankheitserreger, die Phytophthora, in diesem Gewimmel von Schmarotzern schließlich den kürzern zieht und allmälig verschwindet. Noze glaubt daher überhaupt nicht.daß sich dieser gefürchtete Pilz in den Knollen selbst erhält und fortpflanzt, sondern daß er sich vielmehr den Kartoffelpflanzungen nur dadurch mittheilt, daß seine Sporen mit dem Winde herzugetragen werden. Roze meint, daß diese Sporen alljährlich mit den Winden zuerst in den kältern Gegenden auftreten und dann weiter nach den wärmern Gebieten fortgetragen werden, um auch dort Stengel und .Blätter der Kartoffel anzustecken. Was die Häufigkeit der verschiedenen Arten des Verfaulens bei der Kartoffel betrifft, so schätzt Noze die Fälle der von Zy!ikrokokken befallenen Kartoffeln auf die Hälfte aller Erkrankungen, während ein Viertel auf die Ansteckung mit Pscudokommis zu rechnen wäre. Ganz entgegen der allgemein herrschenden Ansicht soll die Verbreitung der Phytöphthora unter diesen Fäulnißerregern am geringfügigsten sein. Als Schutzmittel gegen den Vrand schlägt Roze vor: Pflanzung nur ganz gesunder, Kartoffeln, sofortige Vernichtung aller erkrankten Knollen. Vesprengung von Stengeln und Blättern mit kupfe. rigen Lösungen und Abwechslung in der Cultur, der Felder. Tcr Claaci deö VtacbtW. Eine beliebte ermlische Schauspielaes llschaft, tt; aug??bll!ch'Zn Jila..d gastut, gab dort vor Kurzem eine Macbtthvorstellung, die durch einen irischen Station arg-- gefährdet wurde. Der junge Mcnsch hatte die Rolle des drltt.n Mö.d:rs zu rr.aiiii:n und seiner Bornkthe!t gelang es, die grau.nvolle Takrttscene zu einer höchst komischen zu gestalten. Schon bei den Proben ha.te das schn-erfäü'g Begriffsvermögen d.s Siatistm d.n Regisseur fast zur Verzweiflung ge. bracht. Es konnte d:m Mann N'.ch klar gemacht werden, daß er. während der erste Mördcr dcm Macbeth den Tod des Banquo me!d:t, nur w:n:g: Schritte vortr:ten darf.' Mit t'.mi Beharrlichkeit, die einer besseren Sachr würdig gewesen . wäre, marschirte er stets bis dicht vor die Rampen und verdeckte Macbeth vollkommen mit seiner breiten Gestalt. Als bei der letzten Probe vor der Vorstellung dem Regisseur vollends die Geduld riß, nahm der Darsteller des Macbeth den sich stets und ständig verirrenden Mörder aw Arm. führte ihn zu der Stelle, auf der er stehen sollte und trieb mit wuchtigen Hzmmerschlägen einen ' glänzenden Messingnagel in den' Fußboden. Werden Sie sich nun den Fleck da genau merken können?" fragte er dann den aufmerksam zuschauenden Stati sten. Jawohl, Herr," erwidert dieser mit innigster Ueberzeugung. Nun schien jede Schwierigkeit überwunden zu sein und beruhigt erwartete man Cte Unfehlbares Mittel. . Das Feld der Wirksamkeit deS be, rühmten Dr. Bull'S Husten Sprup wird immer fottbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkältung,Bräu, ne oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Meduin 'ver, suchen. "3ch brauchte Dr. BussS ZUsten Eprup fett IS Jahren in der kamUie gegen Husten, Erkältung und alS,Leidcn und fand ihn ein ausae.
znazneres Murci." rau uiarre, 163 Eongreß Ctr.,Äevcland,O. Dr. Bulrö Husten Svrup wird überall für 25 Cents verkaust und nan darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas !bill!gkrktt Artikel zu nehmen, denn nur der ächte Dr. Lull'o Huen Srr-cpt fcsrc .a- r. lr - ""'" . .
den nächsten Abend', wie Vorstellung nahm ihren Anfang und es ging Alles vorzüglich. Da naht die Bankettscene; die Mörder treten herein und zuversichtlich schreitet der ungelehrige Statist fast bis in die Mitte der Bühne vor. Da bleibt er stehen, blickt auf den Fußboden, geht einen Schritt .nach rechts, nach links, wird immer unruhiger und bückt sich schließlich, um mit wahrer Todesangst nach einem Gegenstand zu suchen, den er durchaus nicht finden kann. Im Publikum macht sich bereits ein Kichern und Flüstern bemerkbar und mit dunkelrothem Gesicht tritt Macbeth an den unglückseligen Statisten heran, indem er ihm wüthend zuflüstert: Jn des Himmels Namen, Mensch, was machen Sie denn nur?" moV mich der Teufel, Herr." entgegnete der Mörder mit vernehmbarer Stimme, aber ich kann den verflixten Nagel mit dem gelben Kopf von Ihnen nun mal partout nicht mehr finden." ZNeik Jabersack's Lchreibebrief. Geöhrter Mister Edithor ! Es Hot e lange Weil genomme, IU fohr daß sich die Zittisens Widder e wenig beruhigt gehabt hen. Die Geschicht mit den Mohter Hot e große Sennsehschen gemacht un es Hot Lehdies gehabt, wo bei den Treiel in die Bäckjahrd pressent Ware, wo die Fitz kriegt hen rn hardlie rikowwere konnte. Die-Selma, die Hot noch drei Daz lang geschimmert wie alles, un ich si.i nor froh, daß sonst nicks mit se gehäppend is. Ich hen an die Fäckterie geschriwwe, se sollte sich ihrn Mohter Widder hole, .bikahs er wär no gut, awwer do hen ich erscht recht Trubel kriegt. Die Leit hen mich streht eraus gesagt, wann der Demmetsch nit zu riepehre wär, dann mißt 'ich or die ganze Schuhtingmätsch bezahle. Sie wer'n gut genug wisse, daß ich for den Eckzident gar nit zu blehme war, es war all den Christ sein Fahlt, awwer der Hot ff Kohrs geklehmt, das ganze Vißnes deht ihn nicks angehe, ich hätt den Mohter geordert un wann ich nickö von Meschinerie unnerstebn deht, dann hätt ich mei Fingers dervon losse solle. Den Weg kann nor e Rindvieh tahke un der Christ is ja eins. Well, ich hen mit den Meschienist en lange Tahk gehabt un er Hot mich geprammist, daß er alles Widder fickse deht, mitaus mich ebbes for zu tschartsche. Ich hen ihn gesagt, daß ich noch e Treiel mit se mache deht und daß se dann e Tschehns hätte, den Kanträkt zu kriege un Widder uff ihr Eckspenses zu komme. Mit den Christ hen ich aach Widder uffgemacht. Zch hen zu ihn gesagt, daß ich die Eidle von die el:ktrik Lein noch lang nit uffgewwe hätt un daß er noch erlewe lönnt, was en Mann von meine Kwalliteh leiste kann. Anrecht, bot der Christ gesagt, sag mlch nor. biö wann du rettig bist, mit die Arbeit u starte un ich bette dich einiges, daß ich dich noch von e große Essißtenz sein kann. Sell Hot mich gepliest un ich hen den Christ gesagt, daß ich eckspeckte deht in ebaut e Woch von jetzt zu starte. Der Christ war sattiöfeit un is fort. Ich hen noch e Nomber pramminente Piebel gesehn un den die Matter iwwergetahkt un ich muß sage, s hen all die Eidie gegliche. Zser Mehr Hot mich geprammlst. daß der Kaunsel einige Zeit willingö wär. mich zu suppohrte, wann's nit so arig viel Geld nemme deht. Die Kaunselmänner wäre immer derfor, ebbes Gutes for die Zittie ' zu duhn, vor alle Dinge, wann die Eckspenses nit auS ihre eigene Packeis zu komme brauche. In so. n Käs, do kann mer einiges von die Leit hen. Bei de Weg eckspeckte die jo aach noch von die KanträckterS e: wenig Budel un das is, wie's geht. Well, ich hen nicks drum gewwe, mich war's blos drum zu dühn,- daß ebbeS for die Zittie gedahn wird un das is all. Die Kompenie Hot mich alle Dietehls von die Arweit geschickt, mit alle MescberS un mit den Preis. Se hen for die Rehls so viel e Tonn gesickert. Off Kohrs hen ich nit gewißt, wieviel Tonns for so t elektrick Lein ; gejuhst ver'n, awwer so arig viel konnt's jo ennihau nit sein, bikahs uff t Tonn ds muß' doch e lattse Stoff gehn. ' Die Mohtersch un die Kahrö die sollte erst spehtn komme, wann, die Rehls gelegt sch un ich denke, sell is aach der richtige Weg. Wo soll mer dann das Zeig hinduhn? In die Bäckyard kimmt mich emol nicks mehr von die Meschinerie. Die Selma Hot Hunnerdmol gesagt: For Pittiesehk, loß die dumme Bosse alleins, du wirst sehn, es duht kei am nit, du Host nicks. als wie Trubel mit." Awwer so sin die Wimmenfohks immer un espeschiellie die Selma. die is zu die Pressente Zeit immer so arig eckfeitet un is effreht von alles. Well, ich hen' nie nicks drum gewwe, was die Wimmenfohks getahkt hen, in die erfche Lein, do wolle se alles besser wisse, wie n Mann mit Eckspierienz, uü dann, wann ebbes Sockzeß Hot. dann klehme sie, daß sie dran schuld sin. Nosser, ich hen immer gedahn, was ich gedenkt hen is gut. Mit den Christ do war e große Tschehnsch vorgange. Früher Hot er -immer in sei Offis gehockt un Hot nit. gewißt, wie er die Zeit kille sollt, awwer jetzt hen ich en hardlie am Dag gesehn. Immer war er autseit un er Hot aach nit in den Saluhn gehockt, wie ich erscht eckspecktet hen. Ich hen ihn emol gefragt, awwer er. Hot gesagt, ich sollt nor warte, ich deht'ö noch auöfinne, un dann deht ich nit mehr sage, daß er no ;ut war. Er hätt e große Suhrpreis 'or mich un deht mich lattse Trubel ehfe. ES Hot mich doch keinder gepos. elt, was sell wohl for e Suhrpreis var. awwer ich konnt nicks ausmache. Er Hot mich e Paarmol gefrogt ob ' ich mit mei Pratschekt ehett kam. un ich hen immer geännsert, daß ick . deht. Sell Hot ihn immer gefreit w!e alleL un er Hot in sei ganzes Gesicht u schmeilt. Ich hen mit die Prappertieohners e Kvnferenz gehabt un se hen all egriet, daß se ge e Strittkahr nit ressiste dehte. bikahs sell wär von Ett wentctsch for, ihr Prappertie. Einige von se hen aach relteweg de Preis von ihr Prappertie gerehst, un ich war'n
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grone Buym. wo ich eckjpecktet' gehab! hen, wäre. Die Selma Hot immer noch gesagt, ich sollt sor guttnes Sehk die ganze Geschichte 'drappe. se hätte en arig beese Driehm gehabt, un wann sell der Fall wär. dann deht immer ebdeZ häppene. Der Christ Hot aach keinder uniesig gesiehlt, awwer ich hen in mei ganzes Lewe noch nicks um Driems gewwe un ich ben zu die Selma gelacht un, hen zu se gesagt, se sollt nit js fuhlisch sein. Sie Hot awwer derzu gestocke, daß ebbes häppene deht. Well, in die Mienteim, do hen ich ruhig wei tcr geschasst, un en Dag später 'do sollte schon die Nehls erreise. Wie der Dag koz.".me is, do is in aller Frieh der Christ zu mich in mei Offis komme un Hot gejchmcilt. Er Hot gesagt: Hei! duhst du doch die Nehls eckspectte. duhst du nit?- Ich hen Jehs" gesagt. Du Host doch noch tei Lehoerersch gehört?" No, hen ich gesagt. Jetzt watsch emohl, Hot der Chrizt ge jagt. Er Hot mich mit an das Winder genomme, un was wer'n Se denke, do cen an die Stritt grad in Front von die Zittiehahl so evaut fünf Hunne?: Männer gestanne. mit Spehts im Schoffels, sor mit die Arbeit zu starte. Der Christ bot se all geheiert gehabt. In dieselbe Minnit hen ich e !essetsch kriegt, wo gesagt Hot, daß die Nehls erscht in zwei Woche von heit komme dehte. Do sin mer in e schöne Ficks, hen ich zu den Christ gesagt, die Lehberersch wer'n kicke, wie al.les." Dö loß mich nor derzu tende", sagt er un is autseit for die Männer die Sittjuehschen zu ecksplehne. Do Hot's awwer en Rau gewwe! Die-Lehberersch hen gehallert, sell wär all Hombuck un der Christ wär en verdollter Schwindler. Der Christ Hot prohtestet un was wer'n se denke, do Hot doch der arme Feller sei Schmiß kriegt, wie in sei ganzes Lewe noch nit. Se hen ihn uff die Stritt erum geworfe. als wann er en alter Waschräck wär. Er Hot for Help gehallert, awwer ich wär'n unner keine Zirkumstenzes autseit das HauZ gange, bikahs ich war'n effrehd, es deht aach noch ebbes abfalle for mich. Wiss: Se. wann se blos ihre Fists gejuhst hätte, do hätt ich am End nit so viel drum gewwe, awwer Schoffels un Spehds kann ich nit stende. Wie se den Christ gehörig verhammtascht hatte, do sin se abgezoge. Die Selma Hot ge klehmt, daß se mit ihrn Driem recht fiewese wär, un der Christ sagt, er deht n sei ganzes Lewe kei Surpreis mehr an mich uffmache. Juhrs truhlie. Meik Habersack. Eskweier und Sheriff. Voreiliges Lob' Herr: .Haben Sie schon das interessante Buch Recept gegen Schwiegermütter gelesen?" Schwiegrsohn: Nein! Lese es auch nicht! . Schwiegermutter: -.Sehen Sie, wie galant! Mein Schwiegersohn hält dies gar nicht für nöthig! Schwiegersoln: Nein lveil's doch nichts hilft!" , Auq eine Atolle. Theaterdirektor: .Sie wollen für große Rollen engagirt werden? Ja haben Sie denn schon größere Rollen ge spielt? Dame: O ja z. B. in dem Leben, eines jetzt ruinirten Millio närs da spielte ich die Hauptrolle!" Ein schwerer Fall. Freund: Wohin so eilig?" Junger Arzt: Zum Bankier Meyer, die Tochter ist krank." Kreund: Schwer?" Arzt: .Eine halbe Million, sagt man." '
l Thut seine Dienste gut. W v ..... ...
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3000
Eisenbahn -Tabelle
nkunft vnd Mgang der verschiedenen c-isen bahnzüge im Union Depot. Jndianotti. Vandalia. Mgang Postzug 7 00 2b Expreß.... 11 20 Kra Expreß 12 40 ytm Accomodatio 7 20 2?m Expreß 4 00 Nrn Erpreß 810 P Ankunft Expreß 5 40 2$m Expreß 4 4d vim Accomodation 10 00 5m Expreß 2 35 Nm Schnellzug 7 15 Bm Accomadätiö 120 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis un Cleveland Diviston. Abgang Expreß 4 15 3? expreß 35 Vm Expreß 10 35 Pm Limited Expreß 11 15 Lm Expreß 6 25N Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 11 SO.Pm Limited 'Expreß 8 45 Ab Expreß S lONm Erpreß 10 50 3ha Ct. LouiS Diviston. Abgsng Expreß .. . 7 30 Vm Limited Expreß 11 45 Dm Sxvreß 11 20 Nm Erpreß, täglich SbONm Ankunft Expreß täglich 4 05Vm Expreß 10 30 Vm Limited Expreß 6 30 Nm Expreß. 6ll) Pm Thicago und Cincinnati Divifton östlich. Abgang Cchnelzz 3 45 Vm ccomooation täglich 70?m Accomo'oatio 10 50 Pm Poftzug 2 4SRm Accomsd. (nur Sonntags). Aceomodatio 6 30Jhn Ankunft-Rushville 5lcodation. Postzug 11 40 V Jnd'pli Ace. (nur Sont.). Accomodation 11 15 ? Accomodation 6 40 216 Schellzug ....11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Lm Scbnell.Post 11 45 Lm Lasa?etteAccoadatio...... 5I5Nm Schnellzua 12 30 Dm Ankunft Schnellzug 3 30V Lasayette Accomodation ... 10 3 Vm Echnellpost 2 35Nm Lccomodatio 5 45 Nm Peoria Division vcftlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 45 Nr Danville Accomodation. ... 4 35 Nm Expreß 11 15 vm Ankunft Expreß. 8?Z Vm Danville Accomodation 10 30 Vm Expreß 2 4! Nm Expreß 16Nm Peoria Division ostlich. Abgana Expreß 6 Ä) Vm Accomodatie Expreß 8 25 Kni Ankunft Expreß 11 35 M Accomodation Ervreß VvONm Lake Erie ud Western. Abgang Expreß 700 Expreß 120Nm Expreß 7 00 3h Echnell'Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß 6 VON Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louii. Indianapolis Divifioa. Abgang Expreß 6 00 51 Celumbus Acumodatio... 8 30 V Expreß .'. 5 50 Vm Richmond Accomodation... 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 00 Vm Schnellzug. 8 00Vm Expreß 12 30 32 Accomodation 3 15 Nm Expreß bONm Expreß 10 15 Nm Chicago Diviste via Kskomo. Abgang Expreß 11 5 V Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30 Vm Expreß 3 20Nm LeuieviUe Division. Abgang Expreß ... 3 40 Dm LouiSoill Accomodation... 8 1) Vm Schnellzug 3 25N Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 15 Vm Schnellzug 11 S)Vm Slccomodatio 550 Nm Epezial täglich 12 N Cincinnati, Hamilto und Zndianapolik. Abgang-Expreß 3 40 3? Cincinnati Accomodoti ..1045 V Expreß 7 05 Ab Expreß 4 45 N Expreß 2N A zkunft Accomodatio. 11 4 Vrn Expreß 12 45 Vm Expreß.. 7 50 3ha Expreß 10 35 Nm Erpreß SSOV Indianapolis und BinrenneS. Abgang Expreß .. 815 V Vincennei Aceomodatioi .. 4 00R Ankunft BincenneS Accomodat i10 40 Lm Expreß 4 53Ka Cincinnati, Wabash und Michiga Abgang Expreß 6 35V Expreß 11 15 m Expreß 4 60 32 Ankunft Expreß 9 25 Lm Expreß 8 10 7! Expreß 8 45 Nm Indianapolis, Decatur und Oefter. Abgang Expreß 8 15 V Accomodation 3 45 Na Cchnell.Expreß 11 10 5! Ankunft Schnell, Expreß 8 35V Ccumodation 10 40 V Expreß 4 4013a LouiS dille, Tttto Mbanl) nd Chicago Abgang Expreß 12 65 V Expreß S35N. Hone Cccnöbotixa 7 00 Cm Ankunft Expreß 3 ftO Tm 0N0N Ve?dt!5 4 S7 5! ' Expreß 7 65 R The Tweutieth Century, ine auSaneiSnete Wochenschrift, .tstl&t orrschrtttlich affinsten Lesern seb ,u npfeo .en ist. In der Tendmz war se,ia!ist:sch, erden doch andere 'onschriMich THeonm ! vann unporttitlQ delöioqen.ran bestelle direkt In der Humboldt
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