Indiana Tribüne, Volume 21, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1898 — Page 1

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U Wechsel, Creditbriese und ?oftandei m r t Editorielles. Wir hören, daß zwischen Herrn Thudium und Herrn 3eup zum Zwecke der Beilegung deö Prozesses ein Abkommen getroffen wurde, wonach Herr Thudium, oder sonst Jemand die Aktien des Herrn Jeup käuflich an sich bringt und L hterer am I.April aus der Redaktion des Telegradh" austritt. Woher die Mittel zum Ankaufe dieser Aktien kommen und was nachher die Politik des Blattes sein wird, das wissen wir nicht. Ss ist erstaunlich, welch krampfhafte Anstrengungen zur Erhaltung eines Blattes gemacht weren, das fast keine Abonnenten mehr hat und nur mit großen Opfern erhalten werden kann. Wer nur diese Opfer bringen mag ? Wir erinnern uns bei dieser Gelegenheit der sonderbaren. Art, wie Herr Jeup dazu kam, Aktionär der Sutenberg Co. zu werden. Er kaufte seine Aktien nämlich vor Jahren für eine ganz unbedeutende Summe von Herrn Gabriel Schmuck. Dieser hatte sie s. Z für mehrere, wenn wir nicht irren, fünf Tausend Dollars gekaust und trat als Geschäftsführer ein. Nach kurzer Zeit sah er, daß di? Geschichte nicht ging, trat wieder aus und war später herzlich froh, als ihm Herr Jeup die Aktien für ein Butterbrod abnahm. Das Sonderbare lag darin, daß Herr Schmuck, der ein vorsichtiger und erfahrener Geschäftsmann war, veranlaßt werden konnte, die werthlosen Aktien für eine so große Summe an sich zu bringen. Vielleicht fällt wieder Jemand so herein. ,, Frankreich steht am Vorabend großer Ereignisse. Ss ist wahrscheinlich, daß Zola verurtheilt werden wird. Oo oder so wird übrigens die Deputirtenkammer der Platz sein, an velchem der Prozeß eine aufregende, in ihren Folgen unberechenbare Bespreche ung erfahren wird. Am Samstag erklärte bei den Verhandlungen General Boisdeffre, daß wenn Zola , nicht derurtheilt werde, sämmtliche höhere Offiziere abdanken werden, so daß dann das Land wehrlos jedem Feinde gegenüberstehe. Und Frankreich nennt sich einen Rechtsstaat l Gs ist nicht unwahrscheinlich, daß die Geschworenen sich durch das Austrete der Offiziere, welche stets in großer Uniform und mit all ihren Orden behängen im Gericht erscheinen, verblüffen und einschüchtern lassen werden. Wenn so, dann steht Frankreich unter einer Militärdiktatur Dabei sorgt die Regierung vermittelst Lockspitzel und der käuflichen Presse, so wie durch einen lärmenden Pöbel die Ausregung künstlich zu vergrößern. Cs ist ein frevelhaftes Hazardspiel ohne Gleichen, das möglicher Weise den Sturz der dritten Republik herbeifüh ren kann. Ss giebt ja wohl in Frankreich noch Männer, welche dieses Spiel durch schauen und das arrogante, insolente Auftreten der Offiziere zu beurtheilen wissen. Die ganze Welt, außerhalb Frankreich schaut heute mit Sevunde rung auf Zola, der einen großen Kampf für Kultur und Civilisation kämpft. Je mehr ma den Prozeß verfolgt desto mehr kommt man zu der Ueber zeugung, daß Oree und Nezirrun

ein niederträchtiges Spiel mit gehet

men Briefen und Dokumententreiben, um nicht an den Tag komme zu lassen, daß Drehfus ungerecht derurtheilt wurde. Man schützt einen notorische Lump, wie Efterhazy, und schürt die niedrigsten Leidenschaften deö Volke, um die herrschendeKorruption zu stützen Es mag ein Ende mit Schrecken geben. ,, Der arme Teufel" in Detroit hat Privatnachricht erhalten, daß Rüde busch, der Verfasser von das alte und das neue Ideal" des Vergehens, die Post zur Versendung lasciver Schrif ten benützt zu haben, von Geschworenen schuldig befunden wurde. Wir haben, wie man sich erinnern wird, dies diransgesagt. Sm Falle schwerer Strafe wird Appellation erfolgen, und, wie Reitzel in seinem Blatte hinzu fügt, wie mir ein in solchen Dingen vielersahrener Mann schreibt, könnte dann ein freisprechendes Urtheil nicht ausbleiben." Ohne geradezu behaupten zu wollen, daß Rüdebusch sicher bestraft wer den wird, müssen wir doch der Mei nung Ausdruck geben, daß ein frei sprechendes Urtheil sehr wohl ausbleiben kann, ja sogar wahrscheinlich auk bleiben wird. Wir haben schon früher erwähnt. und wir wiederholen es. daß das Buch nicht nach unserem Geschmacke ist. Den Inhalt bildet eine Besprechung der geschlechtsten Beziehungen der Men schen. Ss ist höchst oberflächlich in der Behandlung der Sache, zeigt mangel Haftes Studium der Frage und der Verfasser zeigt in seinen Versuchen zur Lösung derselben eine Naivetät, die an Dummheit gremt. Aber das Buch hat seine Berechtigung, weil die Frage wirklich eine Frage ist. Die ernste Behandlung einer Frage aber, gleichviel mit wie viel oder mit wie wenig Verständniß sie geschieht, ist niemals lakeiv. , . Wenn et aber irgend ein Gebiet giebt, aus welchem die Anschauungen der Menschen in Hergebrachtem wurzeln, aus welchem das Vorurtheil gegen neue Anschauungen sich zur Leidenschast steigert, aus welchem mehr gegen die Moral gesündigt wird, als auf irgeud einem anderenvebiete, auf welchem die Heuchelei ihre Oegieen feiert, dann ist es das Gebiet der geschlechtlichen Beziehungen. Je größer die Unreinlichkeit, desto mehr das Verlangen nach dem Scheine der Reinlichkeit. Darum find wir anderer Anficht als der in solchen Dingen dielerfahrene Mann." m Ss ist den Leuten, welche Grundeigenthum in der Washington Straße besitzen, nicht zu verdenken, wenn sie nicht wieder für die Straße bezahlen wollen. Ss ist ein ganz falsches Peinzip. nach welchem die Grundbesitzer allein die Kosten für die Herstellung des Straßenpflafters bezahlen müssen, während es doch von anderen Leuten abgenutzt wird. Allein das ließe sich wohl ertragen, wenn, die Arbeit so geschätze, wie sie geschehen sollte. Sin gutes Straßenpflafter sollte, von gelegentlichen Reparaturen abgesehen. dreißig Jahre halten. Statt dessen bedarf die Washington Str. schon jetzt nach 'sieben Jahren einer Neupflafterung uud in anderen Straßen dürfte es ähnlich gehen. Die Madison Ave. ist erst vor fünf Jahren gepflastert vorden und das Vflafter ist jetzt schon kaput. Die Lüderlichkeit, mit welcher hier öffentliche Arbeiten ausgeführt werden, ist in manchen Fällen Himmelschreiend und kostet den Bürgern schweres Geld. Unser ganzes System ist von Grund aus falsch. Wir nähern uns rasch dem Zeitpunkt, in welchem es Unbemittelten nicht mehr möglich sein wird, sich ein bescheidenes Hei zn erwerben. Wenn die Dinge so fortgehen, wie bisher, dann wird es nöthig werden, zum Tenementhauk-Oyftem zu greisen, und dann wird sowohl die Schönheit, wie die Gesundheit unserer Stadt abnehmen. . Viel hat damit auch uuser politisches System zu thun. Wir haben nicht die Abficht, eine Insinuation gegen den gegenwärtigen Stadtingenieur auszu sprechen, dem man so weit nicht die geringste Unehrlichkeit vorwerfen kann, aber es ist doch wohl begreiflich, daß ein Beamter in seiner Stellung ganz anders austreten köunte, wenn seine Stellung eine permanente wäre und nicht von der Politik abhinge, wenn er in der Lage wäre, sich d5 strenge Auftreten Freunde, statt fcind zumachen. Da ganze Ozstet? faul und koft spirliz otrndrein. ;

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Inland. Wetterbericht. Ctva värmere, schöne Vetter heute Nacht und Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzte U Stunden 24 Grad, niedrrgSe 21 Grad. ,,, , . DieSvnchereiinVersaille. . O g o o d, Ind., 2. Febr. . Hez. Hughes, Superintendent des . Armenhanses, wurde heute unter der Anklage des Mordes verhaftet. Der Haftbefehl wurde vor dem Friedensrichter Craig in Croß Plains erwirkt. l s Gegen vierzig Bürger wurden als Zeugen vorgeladen - - j Beginn der Untersuchung Bergung der Seichen. , Washington, 21. geb.: Vom Generalconsul Lee lies heute Morgen um 9:40 im Staatsdepartement fylgende Depesche ein, die zwar von heute datirt ist, aber in später Stunde der gestrigen Nacht ausgegeben wurde und daher aus Sonntag Bezug hat: , H a v a n a, 51. gebr, C ig hier großer Mangel an Tauchern, um Leichen und Effekten au dem Wrack zu holen. S find 'zwei angestellt, aber zwölf oder fünfzehn könnten gebraucht werden. S find bi jetzt 143 Leichen beerdigt. Heute wurden nur sehr.venige gefunden, man vermuthet akzer, daß sich noch über hundert in dem Schiffe befinden. I spanischen Hospitälern befinden sich noch elf der Seeleute. Ich besuchte dieselben gestern (Sonntag); alle, mit Ausnahme von zweien, werden wieder hergestellt werden. Es wird gut für dieselben gesorgt. Lee." J . ' Der stellvertrelende Sekretär sanite sofort folgende Antwort an den Generaleonsul: " Ich habe die Aufmerksamkeit de Marinedepartements aus Ihr Gesuch um Taucher gelenkt und wird dasselbe erfüllt werden. Dat)." Das Departement glaubt, daß der Mangel an Tauchern wahrscheinlich schon durch die Ankunft deö Dampfer Bache", der eine Anzahl Taucher de nordatlantischen Geschwader und die nöthigen Apparate an Lord hatte', be seitigtift. Admiral Sicard telegraphier heute Nachmittag von Key West, daß er dem Capt. Sigsbee fünf Taucher sandte. Erfragte, ob dieselben genügen würden. Er erhielt sofort den Austrag, sich mit Capt. Sigsbee in Verbindung zu setzen und dessen Sedars aus erster Hand zu erfahren. Der spezielle Telegraphendienft mit Key West ist von heute Abend 10 Uhr an eingestellt. Commander Forsythe, der Befehlshaber in Key West, hat ebenfalls darum ersucht, , seine täglichen Bulletin einstellen zu dürfen und ist ihm diese gestattet worden. Heute wurde berichtet, daß die Verwundeten im Hospital von Key West Fortschritte in der Besserung machen. Ha va na, 21. gebr. Das Untersuchung - Tribunal trat auf dem Seuchthaustender Mangrove" heute Morgen um 10 Uhr in Sitzung. Anvesend waren die Kapitäne Sampson und Chadvick und die LieutenantCommanders yotter und Marix. Kapitän Sampson führte den Vorsitz; Lieutenant-Commander Marix fungirte al Recorder. Capt. Sigsbee, der erste Commandant des Maine", war der erste Zeuge, der ausgerufen wurde. Sr war bis Nachmittags 1 Uhr im Verhör, voran? sich das Tribunal vertagte. Ss ist wahrscheinlich, daß kein weiterer Zeuge vernommen werden wird; der Rath wird aber eine sorgfältige persönliche Untersuchung des Wracks vornehmen. . Capt. Sampson empfing gleich nach der Session de Tribunal den Correspondenten der Associated -Preß. Er sagte im verlaufe eines Znterdievs: Ich vürde sehr gern der Associated Preß Neuigkeiten geben, infolge der heiklen Situation aber hat der Rath beschlossen, nichts zu veröffentlichen. S ist der spanischen Regierung gegenüber nicht mehr al billig, der Oeffentlichkeit nicht zn übergeben, bi alle Ausage entgegengenommen und die entscheiduvg berathen ist. Sie v se:, daß tiefe bsofct ist.

E vird die nöthige Sorgfalt ge

tragen werden, um diese Regel durchzuführen und alle Berichte, die angeblich von diesem Gericht kommen sollen, sollten al falsch gebrandmarkt werden. Ich werde der Associated Preß Routine-Nachrichten, die zulässig find, mittheilen." Der Prozeß gegen die , Massenmörder. Wilkebarre, 21. Febr. Da Verhör !der Belastungszeugen ist zu Ende und die Vertheidigung begann mit dem Verhör ihrer Zeugen. Al erster derselben wurde Frau Katharine Weisenborn aufgerufen. Sie sagte aus, daß sich die Streiker in Harvood versammelt hätten. Einer derselben, Sakperich mit Namen, sei in Mike Kinaskis Haus gekommen und habe versucht, denselben zu bereden, mitzugehen und habe dabei gesagt: Wenn Du nicht kommst, werden wir Dich töten." Fran Elisabeth Grave, von Harvood, sagte aus, ihr Mann sei in den Wald gelaufen, als er hörte, baß die Streiker kämen, er habe sich gefürchtet. Frau Rose Gillespie sagte, sie hätte ihre Zungens in den Wald geschickt. weil sie befürchtete, die Streiker wurden denselben wehe thun. Ausland. Zu große Schneidigkeit. Berlin, 21. geb. Die Kritik, welche gegen den preußischen Minister de Innern, Freiherr v. d. Recke v. d. Horst, bezüglich der Rede geübt, mit welcher er die Klagen über die Uebergriffe der Berliner Polizei zurückzuweisen suchte, werden immer schärfer und die Vermuthung, daß der Minifter seinen Posten deßhalb wird quittire müssen, gewinnt immer ehr an Wahrscheinlichkeit.- .. - - Der Hamburgische Correspondent" bemerkt dazu : Es war ein schwerer aktischer gehler, in dem schroffen one preußischer bureaukratischer Unfehlbarkeit, unentschuldbare Dinge zu vertheidigen. Die Kölnische Zeitung" weist den Minister in folgender Weise zurecht : Anstatt den Schutzleuten ihre richtige Stellung klar zu machen, richtete der Minister den Flammenhauch seiner Entrüstung auf den Spiegel, welcher die auf dem Ehreuschild der Polizei befindlichen einzelnen Rostflecke zeigte." - , ,,,, Die Schweizer Bahnen, vern, 21. gebr. Durch Volksabftimmung (Referendum) ist der Vorschlag, die schweizerischen Bahnen durch den Staat anzukaufen, mit 284,1öS gegen 177,120 Stimmen gebilligt worden... Der Ankauf wird einen Kofienanfwand von 1000 Millionen Francs erfordern. ' ' MIH Der Prozeß Zola. Pari, 21. gebr. Zn Folge von Regen war heute die Masse vor den Eingängen zum Zustizpalafte klein. aber der QerichUsaal war mit Zu schauer gefüllt. Zola wurde bei seinem Erscheinen verhöhnt. Ss wurde heute mit dem Plaidoyer begonnen. Der Seneralanvalt erklärte, daß Zolas Behauptung, das Kriegsgericht für Efterhazy- habe im Einklänge mit höheren Befehlen eine schuldige Person freigesprochen, vollkommen unbewiesen geblieben sei. Er fügte hinzu, Major Efterhazy könne nicht der Versasser des Borderau sein und protestirte gegen gewisse Zeitungen, welche Ossiziere beschuldigten, den Umsturz der Republik zu versuchen. Zum Schluß sprach der Oeueralanvalt die Zuverficht aus, daß die Geschworenen Zola ohne Zandern derurtheilea werden. Zola verlas eine Anrede an den GerichUhof, in welcher er sagte, daß yremier Meline die Frechheit hatte, der Jury, welcher die Rettung der nationalen Ehre anvertraut wäre, den Befehl zu ertheilen, ihn schuldig zu sprechen. (Lauter Protest) " - Der präfidirende Richter sagte : Sie können nicht behaupten, daß der Premier den Beseht ertheilte, Sie zn verurtheilen. Fortfahrend sagte Zola : Solche Handlungen find abscheuliche Stücke politischer Qiukelzüge. Ich habe die Armee nie beteiligt, wie ge sagt wurde; ich habe aber einen Alarmruf aukgeftoßen und überlasse e der Oeschite, übe? mich zu urtheilen und meine Handlunzen enzurrkennen.

Ein zerrüttetes Nervensystem

Schließlich Herzdeschverderk. vldhit wiederherSeSellt durch Sr. tte' ervine. err Edward Hardv. der jovial Mana JTO ger ItS grobe Stores der Shexperd Eo. 2, zn Braceville. Jll Ichreibt: .Ich war nie einen Tag krank tn meinem Leben, bi 1890. Ich litt s, schlimm an nervöser Erschlaffung, fcafc ich meine e teile nicht versehen konnte und zu medt iwiren anfangen mubte. Ich versuchte unsere LokalAer,t und eine in Joliet. aber keiner konnt mir helfe und ich dachte, ich würde fter ben. Ich wurde vcr,gt und ßand unsägliche Avgft au. Sonnte weder essen, noch schlafe und ruhen. c schien all könne ich nicht eriftire. ach Verlauf von sech! Monaten war ich nur ein Schatten und ,uletzt wurde mein her, erartf se nd ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechl der acht Flaschen von Dr. Milet' Nervtne, die mir von Anfang an Linderung brachte und mich schlicklich kurtrte. Der grcbte Segen meinet Leben,. Dr. Milek' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die erste Flasche nützt der daß Geld wird lurücker stattet. Buch über die Krankheiten bei Serien I und der erven frei. Adresse: v r.:: 2 ffjcrvinöj . . inneres J Slte&hy ... . 1.' V Vr t iii' Vr. Mllk dieal E,.. EUHart. Ind. Diejenigen, welche Frankreich entehren, find Jene, welche die Rufe dive l'armee", ba le Zuifs" und vive Gfterhäzy", nach den Briefen, die er geschrieben hat, erschallen lassen. (Gemurmel). Ich bin hier, weil ich hier zu sein wünschte. Ich bin es, der verlangte, vor Ihnen, welche die Stimme der Gerechtigkeit sind, zu erscheinen. Ihretwegen erhob ich den Weckruf uV weit ich , wünschte, die Wahrheit vor das Licht zu -bringen. Darin bin ich vielleicht nicht erfolgreich. aber ich stehe vor Ihnen und verlange Gerechtigkeit." Die Rede Zolas wurde fortwährend von Zlschen und Einreden unter brochen. Ganz besonders war dies der Fall, als er sagte : Bor der ganzen Welt schwöre ich, daß Dreyfus unschuldig ist. Die Regierung ist, wie Sie, auch von seiner Unschuld überzeugt und der Tag wird kommen, an dem sie e selbst sagen wird und ohne Gefahr sagen kann." Nachdem Zola seine Rede beendet hatte, begann Laborie zu sprechen. Er sprach mit Feuer und großer Beredtsamkeit, kam aber nicht zu Ende. in SHisss-NaHriHten. Angekommen in: Genua: Kaiser Wilhelm II." von. New Lork. Alexandria: Auguste Bietoria" von New Sork. Gibraltar: Normannla" von New Sork. R e 0 0 r k : Massachusetts" von London. Marseille: Bictoria" von New Sork. H v r e : Sa Gascogne" von New Sork. Neapel: Aller" von New Sork. Q e n n i h r e i n gute Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood's Sarsapartlla. Gebraucht nun Hood . Hood'SPillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen an dem Magen und Unverdauliükeit. Uebe?auö mild ist der dkeLiährige Winter in der Schweiz. Die Vierbrauer und Hoteliers müssen ihren Bedarf an Eis aus dem GrindelWaldgletscher decken. Wer Holz. Heu. Streue aus den Bergen zu Tyale scyaffen lassen will, sieht sich daran gehindert, da es keinen Schlittweg gib:. Im Oberhasli (Canton Bern) finde: man statt Schnee Blumen und kno spende Sträucher. Bei dem herrlichen Winterwetter sind die Gemsen zur allgemeinen Verwunderung in die Tiefe herabgestiegen. Die Murmelthiere hat ten keinen langcn Winterschlaf. Noch Anfangs December hat man deren gesehen, an sonnigen Bergen kommen sie Mon wieder zum Vorschein; die warmen Sonnenstrahlen und die schneefreien Alpen lockten sie aus dem Dunkel hervor. Daß bei dem herrlichen Wetter oft Bergtouren unternomm:n werden, versteht sich von selbst. Wer Schlitten und Ski benutzen will, izt nöthigt, auf die Alpenhöhen zu gehen, da weiter unten der Schnee man-gelt.

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