Indiana Tribüne, Volume 21, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1898 — Page 3

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Dr. I. Wühler, 120 Sst WcCnrty Str. Sprechstunden : 8 Ml ö Uhr Vorm. ; 2 bis S i h. Nachm.; 8 bis 8 Uhr WbendS. Telephon 1446. Sprechstunde: Conntacl mal -Betmtttaal. C. C. EYEKT8, Deutscher Zahn Arzt. o. 8$ Nord Pennsylvania Str. 0 fi wird aus Wunsch angewandt. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 80X Ost Market Straße. Cofsin Block. Zimmn 4Z. Office. Stund,: 9di.1Z .. 1biS., THI9 den, atazl n 10 Uhr m. 6i i Uhr Coke. Coke. ÄnVlumpsn .Zerkleinert. llfi a'Si, UUmvun in d Osft a Jnd'polis üa Oo. No. 53 Süd Pennsy'vania Ctr. NurerftäSt die S imim tttriebe a Uuig iv)ats,ädchk. ilo. 133, 140 tsr-b 142 EUjinm vne. C. itrrncrHl. r.5mcf. . (Sicrhe, Deutscher Buchbinder. 408 Süd East, Ecke 2ttc5ariü Str. Up ötairs. Itxx litt hnat3-f, 7 6S6 Hli&aui trSi mwt fltcfLtnaf2 ig? Tit4 tTtatlAdolph Frey, fOld rrMdom Rlgbt.) .Tfotary Public, Translator, Correspondeat etc. Wo. 196 Elixabeth Stret. Take Blak St. Cr vM4, BO YEAR8 Vv EXPERIENCff D KAul V OeeiON "rrH Copyrights Ae. P . . . MM 4.1 T Md!n a and dr1ptloa may ri.r ojcartHa onr ploloa fr woÄr aa feroatloa 1 probtblr panUbl CommutUoaaounrttlnSdaUkL lUndbook an PaianM Mrt fr. UidMt franoy for iMurttfMUott. PftMaM tko tiirurb Mann A ö. rttr W,cka. mMm, wittg UAr, La ta Scienlific Jltnerican. a B!Aa!T nnitrtM WmUt. IUät miatlon es ny xatnttfi loaraal. Trm. tl a trmx raontiu, L 414 braÜ twidaalaTt. tlüitil&Co"lB-IieYYork btaakUH.bia.iriiUarw,8l& W ebster's ltiter2iational Icllonary TnilK.bJ s li th Mon. School, and Ottl. A kArno rcvUlnn es th UoabridZad. th purpoMol whicb ha b ot dUpla oe th rroTisicm cl matcrial so boasdul aad ibowy - . V .v. J l..A. knlarl. aTrusaicmi. pui iu uui, j juiuv, tkorough p.rtectaz ol work which U all U ctaM I H growxa KM OOniMO tm mm de;re th tavcr and oaicmc I cWlan an4 ol ih sentral public Ta Om anri siMava fZt? AuUiorltr. l.n(lMnn.D.i.Bnt vrj riLt-t rv-sd for ,?t. p. to DUffikOT 1 1 C. WERE1AM CO., Publishen, EllPANS HABüEES trt tnlended for ckUJrtn. lad Je ai 9 who prdscr a mcdidne&sguwed as con (cctJonery. TJicy taay nofbe fcad (put tra m Tin Box. evcntT-tJrO In x box price, ruenty-five centt er sive boxe) kr An slstt?' A w AfT es wtt tn . v wvi ich F MV M nyou m rit, and ihr nuj alTrajt M ebtaiaed by rtnutung s pnee t tTT!fx0 r1T S UHÄW w IklUlilL3 mlllIllULAil .-M-ft t.aw. iH:iH:n ZvtA frxtT namt for kov?? 01 U Werk of Cags FUid, FIELDFLOTVrERS 0s3cneTk!4in:sa - ; ' - .ptslr The nwt tantihil Art Prod Iht een htrr. A II fcch th am f !. gtbr4 fma th Vrd icm - Flcld' Ttrai f Lt.m Contains elect most touutiiul of the co ss of Eugen . Uand somelT illustrated 'jj tbirtr-&T ' orld' rreatestartisuasthelrcontribuü ' Mon ument Fund. Bet for th al coat t I th irtit trtlti tkU M CMld hT . ' timcturtä fr 17.0. Forsale at book st ent prepaid oa reeeipt of It.xo. The lo : tbeChtld'al'oet Lanreate. publiibd mmitte toereatea fand to build the nt . - ' . - ' - l . J

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Fremde Wetten.

Roman von Reinhold Ortmann. (OoTtejfung.) .Sehr wohl da Sie es wünsckxn! Ich nah? die Freiheit, Ihren Verlebe n,!t dein Grasen Satory zu beobachten, und ich glaubte auS der Art desilben sclgern zu dürfen, dafc Sie sehr gern eine Gelegenheit wahrnehmen wiird:n, sich dem Grafen und seiner Tochter dauernd anzuschlßm. Es ist mir, wie g:fcg!, sehr angenehm, zu tören, daß ich mich in dieser Ver muthung getäuscht habe, und ich bitte um Cntsckuldigung. wenn ich Sie belästigt ka!:n sollte.Es war das Rasseln wer Sklaven kette, da Hermann Wolfhardt auS diesen Worten zu vernehmen glaubte, und die Thatsache, da& er gerade von dieser Seite noch einmal an das Glück erinnert werden mußte, das er soeben blutenden HerzenS von sich gewiesen hatte, trieb ihm das Vlut in die Schläfen. Sfr irrten sich in der That, mein Herr!" sagte er kurz und hart. Und Sie waren, auch wenn Ihre seine Be obachtungsgabe Sie diesmal nicht be trogen haben sollte, meiner Meinung nach kaum berechtigt, mir irgend eine Charakterlosigkeit zuzutrauen. Ich würde meiner Verpflichtung . gegm Herrn William Bradwell nachgekom men sein, gleichviel, ob seine Gesundheit eine gute oder eine schlechte ist bissen durften Sie sich versichert halten. Oute Nacht!" Ohne eine Erwiderung abzuwarten, trat er in seine Kabine ein und zog die Schiebethür derselben hinter sich zu. Ein Gefühl heißen Zornes war stärker als jedes andere in seinem Herzen, und er war zu aufgeregt, um sich selber die Frage vorzulegen, ob er dem gewissenhaften Sendboten des Herrn Bradwell nicht doch vielleicht ein wenig Unrecht thäte mit seinem Groll. Daß Jener gewagt hatte, die Person Gabrielenö zu erwähnen, empörte ihn noch in der Erinnerung von Neuem. Dieser kalte, nüchterne Mensch, dem offenbar jedeS Verständniß für ein jugendlich warmes Empfind abging, hatte also sewe andächtige Verehrung für die Grafentochter wahrgenommen, er hatte vielleicht sogar jedes seiner Worte, jeden seiner Blicke belauert, um daraus seine Schlüsse auf die Natur dieser Verehrung zu ziehen, und um mit kaufmännischer Berechnung, die Große der Gefahr abzuwägen, die dem Gelingen seines von Herrn William Bradwell erhaltenen Auftrages drohte! Nicht nur für sich selbst empfand Hermann Wolfhardt diefeS Verfahren als eine beispiellose Demüthigung, sondern eS erschien ihm auch als ein unerhörter Schimpf, den man dem herrlichsten Wesen angethan, und er fing an, etwas von dem wilden Zorn, den er jetzt gegen Herrn Frank Mc Burney fühlte, auch auf seinen Brot Herrn zu übertragen. Er begann, diesen unbekannten Mr. Bradwell zu hassen, noch ehe er ihn zum ersten Male von Angesicht zu Angesicht gesehen hatte, und die Gedanken, mit denen er während diese? letzten Nacht am Ward der Werra" den Ereignissen des kommenden Tages entge gensah, waren demgemäß wahrlich von einer sehr wenig freudigen und hoffnungsvouen Art. ZehnteSCapitel. Vergessen Sie nicht, daß Sie einer. Freund haben, auf den Sie in allen Lebenslagen zahlen dürfen! Wo auch immer ich mich aufhaltn mag, ein nach Schloß Siklo gerichteter Brief wird doch stets sicher in meine Hände gelangen." Ein letzter, kräftiger Händedruck des Grafen, ein letztes, leises .Leben Sie wohl!- Gabrielenö und der -Ab schied war vorüber. Wenige Minuten später sah sich Hermann Wolfhardt von dem dichten Gewühl deS geschäftigen Hafenlebens umgeben, und in all' dem Hasten und Drängen, dem Lärmen und Rufen war nicht Zeit, der wehmüthig - schmerzlichen Stimmung nachzugeben, die ihm das Herz zum Sterben schwer machte. Nur noch einen einzigen Blick warf er nach der .Werra zurück, dre weit draußen am Molo ankerte; dann raffte er sich energisch zusammen und legte sich im Stillen das Gelöbniß ab, auch unter dies traumhaft schöne Capitel seines Lebens einen dicken Strich zu Ziehen und unbeirrt durch die Er mnerung an das Vergangene festen Schrittes der unbekannten Zukunft entgegenzugehen. Am Bahndamm hielt eine Reihe von Wagen der verschiedensten Art. Wäh rend WolfhardtS Vealeiter. dessen Be. nehmen an diesem Morgen trotz der kleinen Scene des gestrigen Abends von unveränderter Höflichkeit gewesen war, seinen Blick suchend über die mannigfaltigen Gefährte hinschweifen ließ trat aus der unablässig dahinflu thenden Menge ein'mit etwas ftutzerhaft Eleganz gekleideter junger Her? auf ste zu. Er lüftete mit einer arttl en Verbeugung semen Hut und ragte: .Mr. Hermann Wolfhardt?" Auf die bejahende Erwideruna des Angeredeten fügte er in deutscher vspracye qinz: Mein Name ist Nandolvö Mark ham. 5lö stebe in Herrn Qilliarn

BradwellS Diensten und vm veaus tragt, Sie in seinem Namen bei Ihrer Landung willkommen zu heißen. Mein Chef läßt Sie bitten, sich fogleich zu ihm bemühen zu wollen, da er sehr ungeduldig ist, Sie zu begrüßen." Mit Herrn Frank McBurney hatte der junge Mann nur einen stummen und wie es Wolfhardt scheinen wollte auf beiden Seiten sehr kühlen Gruß ausgetauscht; aber als sie dann die elegante, zweispännige EquiPage bestiegen, die auf einen Wink des Herrn Markham aus der Reihe der Wagen vorgefahren war, ließ der Letz tere doch den beiden Anderen die Ehrenplätze im Fond, während er selbst bescheiden auf dem Rücksitze Platz nahm. Und dieselbe artige Zuvorkommenheit legte er auch während des ganzen Verlaufes der ziemlich langen Fahrt an den Tag. Er wurde nicht müde, den neuen Ankömmling auf die hervorragendsten Gebäude und die sonstigen Sehenswürdigkeiten in den Straßen aufmerksam zu machen, die

:e passlrten, und er schwreg kaum emen ugenbim, obwohl lym der Georaucb der deutschen Sprache ersichtlich einige Schwierigkeiten machte und obwohl er mitunter mühsam nach dem richtigen Ausdruck suchen mußte. Hermann Wolfhardt hatte dabei Zeit genug, sein Gegenüber aufmerkfam zu betrachten, und er fand, daß Herr Randolph Markham von sehr angenehmem und vortheilhaftem Auseyen sei. Aus emer zwar nicht sehr atoßen, aber geschmeidigen und elastischen Gestalt, deren Bewegungen Kraft und Ausdauer vermuthen ließen, erhob r. . , t t!ft.i r i . iuy ein oylgroizoeicr nops Mll wel lgem, dunkelblondem Haar und mit regelmäßigen Gesichtszügen, deren zünstige Wirkung nur durch die bleiche Farbe der Wangen und durch eine gewisse Unruhe im Blick der blaugrauen Zlugen ein wenig beeinträchtigt wurde. Ein leichtes Schnurrbartchen befchattete die Oberlippe des hübschen jungen Herrn, und er mochte etwa um zwei ?der drei Jahre älter sein als derjenige, den er so geflissentlich mit den zahlreihen Schönheiten seiner neuen Heimath bekannt zu machen suchte. An Herrn McBurneh richtete e? licht ein einziges Mal das Wort, und der junge Deutsche vermochte aus dem tgenthumttchen Benehmen der Beiden einen Anhalt dafür zu aewinnen. in welchem Rangverhältniß sie zu einander stanven. Jedenfalls aber hegte er den sehr lebhaften Wunsch, für die Zsolge mehr auf den Verkehr mit Randolph Markham als auf den mit seiicm alteren Kollegen angewiesen zu sein. Die wahrhaft aufopfernde Liezenswürdigkeit. mit welcher Jener ersichtlich bemüht war. ihm über die deutlichsten ersten Viertelstunden hin. wegzuhelfen und ihm das fremde Land möglichst günstigem Lichte zu zeizen, berührte ihn in seinem gegenwärtgen emutyszustande doppelt wohlhuend und ließ soaleich eine gewisse dankbare Zuneigung für den neuen bekannten in ihm aufkeimen. Dazu kam, daß die eiaenartiae Schönheit der Stadt mit ihren breiten. orächtigen Straßen und Platzen, ihren r:j. w m,n . , l ... Nllcyrii uno Pataucn uno mir oem sur tne so frühe Tagesstunde überraschend ebhaften Verkehr eine Wirkung auf ihn hervorbrachte, die alle seme ErWartungen weit übertraf. Die Gärten und Parks, an denen sie vorüberfuhren, prangten jetzt auf der Höhe des australischen Sommers in einer Vlüthensülle und in einer Ueppigkeit der tausendgestalttgen tropischen Vegetation, wie er sie bisher nur nach Bildern und Schilderungen zu ahnen vermocht hatte, und er verhehlte sich nicht, daß ihn die Wunder seiner neuen Umgebung vielleicht noch vor zehn Monaten in einen Rausch deS Entzückens versetzt haben würden. Dies Alles ist erst wenige Jahrzehnte alt," sagte Randolph Markham, der daS bewundernde Erstaunen aus dem Gesicht seines Gegenübers lesen mochte, mit einem kleinen Lächeln. Die Entdeckung der Goldfelder und die damit verknüpfte Speculation, der ja auch Her? William Bradwell sein großes Vermögen zu danken hat, wan. delten, wie die alteren Bewohner der Colonie aus eigener Anschauung zu erzählen wissen, die armselige Niederlassung an den Ufern des Farra-Varra fast über Nacht in eme Großstadt um. die wohl die meisten ihrer europäischen Vorbilder weit übertreffen dürfte. Sie werden sehr bald die Erfahrung rnachen, daß e5 uns hier an nichts mangelt, was in Berlin ode? London die Annehmlichkeiten des Daseins erhöht, und daß wir uns daneben noch mancher Vorzüge erfreuen, nach denen man dort vergebens ausschauen wurve. Wer die erforderlichen Mittel dazu besitzt, der kann wohl nirgends ein behaglichereö Leben führen, als unter unserem alllcklichen australischen Himmel.Und gleichsam als eine augenfällige Bestätigung dieser letzten Behauptung mochte eS Hermann Wolfhardt erscheinen, als er wenige Secunden späte? hinzufügte: Wi? sind am Ziele dies ist M?. William BradwellS Besitz. Die Equipage va? in einen Park weg eingebogen und hielt nun vor nem Hause, daS sie schon auS einige? Entfernung weiß hatten durch daS Laubwerk schimmern sehen. E war ein zweistöckiges, offenbs? noch ziem lich neues Gebäude im heiteren Stil eines Schlößchens aus der Rococozeit, ringsum von prächtig gehaltenen Parkanlagen umgeben, ainb mit einer breiten Terrasse, über deren Marmor. brüstung vielfarbig blühende Ranken gewachst in verwirrender Fülle herab fielen. Hermann Wolfhardt fühlte sich fast versucht, ein wenig über die angenehme Enttäuschung zu lächeln., welche der Anblick dieses ebenso vornehmen als anheimelnden Wohnsitzes ihm bereitete. Er hatte sich die Behausung seines australischen Verwandten bisher nie malS anders vorstellen können, denn als em dunkleS, langweiliges Gebäude, in dessen Räumen an gelben Schreibpulten za'cllofe CommtZ über ihren Jiiern und roteren sc 7, :n. und di:

Art, kn welcher sich dieses sein Phantasiegebilde von der lachenden Wirklichkeit unterschied, mußte um der Größe deS Gegensatzes willen im ersten Augenblick wohl beinahe belustigend auf ihn wirken. In diesem Hause gab eS sicherlich

keine ' endlosen Comvtoirräume und keine gelben Schreibpulte mit rastlos kritzelnden Buchhaltern. Aber da er doch aus Herrn Frank McBurneys Mittheilungen wußte, daß sein Verwandte? ein Kaufmann sei. konnte er sich nicht enthalten, beim Aussteigen gegen Randolph Markham die Vermuthung auszusprechen, daß dies nur die. von den Geschästslocalitäten getrennte Privatwohnung William BradwellS sei. ES ist Privatwohnung und Geschäftslocal unter einem Dache," lautete die freundliche Erwiderung. .Da sich Mr. Bradwell nur noch mit großen Terrain speculationen und sonstigen Gelegenheitsgeschäften, besaßt, braucht es für deren Erledigung weder ausgedehnter Räumlichkeiten, noch eineS zahlreichen Personals. Mein geschätzte? Freund McBurney und ich, wl? theilen UNS in die gesammte Arbeit, und während er gewissermaßen de? Generalbevollmächtigte unseres ChefS in allen auswärtigen Angelegenheiten ist, konnte ich bisher wohl für den Staatssecretär des Innern gelten." Er hatte einen besonderen Nachdruck auf das Wörtchen .bisher" gelegt und dabei einen raschen Blick auf Wolfhardts Gesicht geworfen; aber der neue Ankömmling hatte so wenig Zeit, nach einer Erklärung dafür zu suchen, als er sich den Kopf darüber zerbrechen konnte, warum wohl Randolph Markham trotz ihrer mehrmonatigen Tren nung bisher noch nicht ein einziges Wort mit seinem .geschätzten Freunde McBurney- gewechselt habe. Denn schon hatten sie die Stufen erstiegen, die zu der Terrasse emporführten, und ein ältlicher Mann, den sowohl der tadellose schwarze Anzug und die weiße Cravatte, wie daS glattrasirte, nichtssagende Gesicht als eine Art von Kammerdiener kennzeichneten, war ihnen in der offenen Glasthür entgegengetreten. .Herr Bradwell befindet sich im großen Gartensalon," sagte er in englischer Sprache. .Er läßt Herrn Wolfhardt ersuchen, sich gefälligst sogleich zu ihm zu begeben." Er ging voraus, um eine zweite Thür zu öffnen, und als er den Rücken wandte, flüsterte Randolph Markham Wolfhardt in's Ohr: .Mr. Bradwell ist sehr leidend. Sie werden ja selber erkennen, daß man behutsam mit ihm umgehen muß." Von dem Kammerdiener geführt, durchschritt Hermann Wolfhardt mehrere hohe, durchweg mit ve:schwenderischer Pracht ausgestattete Gemacher, bis der Alte mit dem nichtssagenden Gesicht, nachdem er wieder und zwar mit großer Vorsicht eine Flügelthür'öffnet hatte, halblaut sagte: .Ich bitte einÄtreten da ist Mr. Qradwell!Der junge Deutsche fühlte sein Herz rascher schlagen, als er seinen Fuß über die Schwelle setzte. Im Gegensatz zu den Zimmern, die er bisher passirt hatte, herrschte in di.'sem weiten und luftigen Raume infolge der theilweise herabgelassenen Jalousien nur eine gedampfte Helligkeit, die nach all' dem blendenden Sonnenglanze indessen ungemein wohlthuend auf daS Auge wirkte. Ein schwacher, süßer Blüthenduft schien die Luft zu erfüllen, und durch die geöffneten Fenster wurde daS leise, gleichmäßige Plätschern eineö Springbrunnens vernehmlich, der sich unmittelbar vor denselben draußen im Parke befinden mußte. Von emem Ruhebett. daS unter hochstämmigen Blattgewächsen inmitten des Salons ausgestellt war. hatte sich mit hastiger Veweauna die in einen langen türkischen Schlafrock aehüllte Gestalt eines hageren Mannes erhoben, um aus weichen Filzschuchen, die seme Schritte unhörbar machten, dem Ankommlmg entgegenzutret'n. Es war scheinbar der Kopf eines Siebzigjährigen, der da auf langem, magerem Hälfe zwischen den schmalen, eckigen Schultern saß. Sowohl daS Haupthaar, wie der nach englischer Mode geschnitten? Backenbart waren schneeweiß; die tief eingesunkenen Wangen zeigten eine krankhafte, graugelbe Farbe und w c . l. i in ocn ouniei geranoerien, von .zayuosen greisenhaften Fältchen umgebenen Augen war jener unstete, flackernde Glanz, den die Augen von Morphiumsücbtiaen u baben vfleaen. ' sFortsezung folgt.) Xtt Hurpurmantsl. Den Stolz einer Schmierentruppe bildet ein Hermelinmantel und fast in jedem Stück paradirt dieses Kleinod. Eines TageS ist ein Mitglied d?r Truppe mit Anstreichen beschäftigt. und daS Unglück will es, daß der Far bentopf umfällt und der rothe Inhalt sich über den Hermelinmantel ergießt. Mit Entsetzen steht die Truppe vor dem großen .Unglück". Da naht der allgewaltige Herr Director und prüft den Schaden. Nach langem Ueberlegen spricht er zu dem Urheber: .Sie zah len 6 Mark für den Schaden, und von heute an ist der Mantel als Purpur mantel zu verwenden." Auöde?Kase?ne. Unter officier: ZerlS, wenn Ihr mal gegen den Feind auf Kundschaft geschickt werdet, dann muß ein Röntgenstrahl die wahre Blindschleiche gegen Euch sein!" ... nlii Jedermann sagt so. Caßearetk Candtz atbartle. die wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalters, angenehm und erfrischend im Leschmack, wirkt sanft und sicher aus uiercn, Lebe? und Singevet de,,dak ganze Lyftem reinigend, entfern: Erkältung, kurirt Kopfseh, ftu der, anhaltende Verstopfung und Unverdaulikeit. . Kaufen und versuchen Lie eine CUI von G. G. G. heute; 10, 23, und 50 dtzii. verkauft und Heilung tzxzztlxt :n a?:n Lx:tZ:5:J.

3Jas Mäzen

m?r Von Euy de Maupassant. Meister Chicot. der Gastwirth von Epreville, ließ sein Wägelchen vor dem Hofe der Mutter Magloire halten. Er war ein großer Kerl von 40 Jahren, rund und roth, galt für boshaft. Er band fern Pferd an den Zaun und trat in den Hof. Seine Aecker stießen an die der Mutter Magloire. Gern hatte er ihre Felder dazu gehabt. Mindestens ein dutzendmal hatte er schon versucht, sie der Alten abzukaufen, aber die wsöte nichts davon wissen. Da bin ich geboren, da sterbe ich! sagte sie. Als er eintrat, schälte sie gerade Kartoffeln vor ihrer Thüre. Sie war 72 Jahre alt, vertrocknet, runzelig. krumm, aber unermüdlicher, als die Jüngste. Chicot klopfte ihr freundschastltch aus die Schulter und setzte sich neben sie auf eine Fußbank. .Na Mutter, wie geht's Sie's denn? Immer zufrieden?" Nichts zu klagen! Und Sie?Ein kleines Reißen hier und .da. sonst mag's gehen..Na, daS freut mich!" Und sie schwieg. .Chicot sah ihrer Arbeit zu. Ihre krummen, gichtischen Fmger, die hart waren wleKrebSscheeren, holten zangenartig die braunen Knollen aus einem Korbe und drehten sie schnell hin und her, indem unter der Schneie eines alten Messers, daS sie in der anderen Hand hielt, lange Scha lenstreifen hervorquollen. Sobald die Kartoffeln ganz abgeschält, waren,warf sie sie in einen Wassereimer. Drei kecke Hühner wagten sich nacheinander bis in die Falten ihres Kleides, um die Abfälle aufzupicken. Dann rissen sie aus, so schnell als möglich, die Beute im Schnabel. Cbuot aenirte sich und oaerte anastlich, als hätte er ekwaS zu sagen, daS er nicht herausbrachte. Endlich faßte er einen Entschluß: .Sagen Sie 'mal, Mutter .Was wollen Sie denn?" 'S is' nur wegen deS HofeS. . daß Sie ihn mir verkaufen möchten!" Nee, da gibt'S Nichts! Davon wollen wir gar nicht erst reden. . .- Nu. ich hab' nämlich eine Möglichkeit gefunden, wie wir am Ende doch einig werden könnten." Na?" DaS ist nämlich so: Sie verkaufen mir'n und behalten ihn trotzdem. . . . Verstehen Sie? Können Sie daS begreifen?" Die Alte ließ die Kartoffel sinken. die sie gerade hielt, und blickte den Gastwirth unter ihren welken Augenlidern scharf an. Er begann von Neuem: .Ich wer' 'mal deutlicher reden. Ich gebe Ihnen monatlich einhundertfufzig Franken. Hören Sie gut d'rauf. Jeden Monat komme ich mit meinem Wagen und leg' Ihnen hier dreißig Stück Fünssranken aus'n Tisch. Und sonst bleibt AlleZ beim Alten. Alleö. Sie bleiben daheim und kummern sich nicht soviel um mich und sind mir nichts schuldig. Nu, paßt Ihnen das?" Er blickte sie triumphirend, guter Laune an. DieAlte maß ihn mit mibtrauischn Blicke. Sie witterte eine Falle und sagte: Das ist sür mich. Aber Sie? Den Hof kriegen Sie deshalb nicht!" . Er antwortete: ' .Regen Sie sich nu? nicht auf! So lange der liebe Gott Ihnen 'S Leben schenkt, bleiben Sie wobnen. Sie bleiben! Nu? stellen Sie mi? ein kleineS Papierchen beim RechtSanwalt auS, daß ich nach Ihnen den Hof krie ge. Sie haben keine Kinder, nur Nef, fen, die Ihnen nicht weiter an'S Herz aewachfen sind. Sind Sie , einverstanden? Sie behalten Ihren Besitz, so lange Sie leben und ich gebe Ihnen jeden Monat dreißig Stück Fünffranken. DaS ist rein gewonnen für Sie!" Die Alte war ganz erstaunt. Die Sache beunruhigte sie, lockte aber zugleich. Sie sprach: .Ich will nicht gerade Rein sagen. Nur muß ich'S mir überlegen. Kommen Sie nächste Woche 'mal wieder, daß ich sage, waS ich so etwa bei mir denke." -vUnd Meister Chicot ging davon, zu. frieden wie ein König, der ein Reich erobert hat. - Mutter Magloire sann nach. Die nächste Nacht konnte sie nicht schlafen und vier Tage lang ging ihr die Geschichte im Kopf herum, daß ihr ganz fiebrig zu Muthe ward. Sie ahnte WaS Böseö bei dem Handel, aber der Gedanke an die dreißig Fünffranken, die ihr jeden Monaat - in die Hand klimpern sollten, als wären sie rein vom Himmel gefallen, quälte sie unausgesetzt. Da ging sie zum Rechtsanwält und erzählte ihm die Geschichte. 'Er ?ieth ihr. Chicots Vorschlag anzunehmen, jedoch unte? de? Bedingung, daß sie statt dreißig Stück fünfzig Stück Fünssranken erhielte, denn der Hos war 60.000 Franken unter Brüdern werth. - , Oerhüte Cin QtültO OtaX OK oft hören ir daS et ftuhe Orab durch eine vernachlüßi:, Er, kältung Kerbei geführt wurde. Oedenke dies und gebrauche Dr. Oul7 Hustm Syrup, welcher sofort alle Hals und Lungen-Leiden kunrt. Herr Q. H. Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt: "Ich war sehr krank mit eine schlirn, rnen Husten. Doctoren konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Em Oerandter emvsakl mir Dr. Lull's Husten Sprup und nachdem ich iei Flaschen vavon gevraucyr yarre rsar ich kurirt. ES war wunderbar! Ich tt-d, Dr.Oull'S Lüsten Svrur) immer einen Freunden'emxfehlen denn ich d2l er ein linsehlfcarcj

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Die Alte zitterte Ui der Aussicht.

jeden Monat fünfzig Mnff?5 !lken zu bekommen. Aber sie traute tv Frieden doch nicht recht ud f1.l.t tau- j sei.d unvorhergesehene - tvzr irgend eine versteckte List. Uno jv- 'tellte hun-1 derte Fragen und roniu sich Nicht entschließen, wieder fort''ben. Endlich ließ sie die betrcfsee Urkunde aufsetzen und kehrte in ihr Dorf zurück, in einem Zustand, als hätte sie vier Maß jungen Apfelwein getrunken. Als Chicot erschien, um die Antwort zu holen, ließ sie sich zuerst lange bitten, und erklärte, sie hätte keine Lust. Dabei hatte sie jedoch immerfort Angst, er möchte ihr die fünfzig Fünffranken nicht zugestehen. Als er nun aber w sie drang, enthüllte sie endlich ihre Bedingungen. Er fiel, beinahe vom Stuhle vor Schreck und sagte Nein. Da stellte sie Betrachtungen über ihre wahrscheinliche Lebensdauer an, um ihn zu überreden: .Länger wie fünf Jahre mach ich's auf keinen Fall mehr. Nun bin ich dreiundsiebzig iind auch schon ein bischen krapperig. Neulich Abend hab' ich gedacht, ich müßte auf die' Reise gehen, 's war mir so, als ob mein. Leib ganz alle würde und Sie haben mich zu Bett bringen müssen." Ader Chicot ließ sich nichts aufschwatzen: .Ach was, Sie wissen schon, wo Sie bleiben! Sie stehen fest wie unserKirchthurm. ..Einhundertundzehn Jahre werden Sie mindestens alt. Sie begraben mich noch!" Der ganze Tag ging hin mit. Hinund Herreden. Aber da die Alte nicht nachgab, entschloß sich der . Gastwirth endlich, fünfzig Fünffranken zu geben. Am nächsten .Tage wurde der Vertrag unterzeichnet. Und Mutter Magloire verlangte zehn Fünffranken Draufgeld. Drei Jahre vergingen. Der guten Frau ging eS ausgezeichnet. Sie schien nicht einen Tag älter geworden zu sein und Chicot war wüthend. Ihm schien eS, als bezahlte er diese Rente seit einem halben Jahrhundert, als sei er betrogen worden und ruinirt. Von Zeit zu Zeit machte er de? alten Bäuerin einen Besuch, wie man wohl im Juli die Felder inspizirt, zu sehen, ob daS Korn reif ist zu? Maht. . Sie empfing ihn mit boshafter Miene, als freute sie sich, wie gut sie ihn hereingelegt hätte. Und er bestieg schnell wieder sein Wägelchen, während er vor sich hinbrummte. .Wirst Du denn nicht bald krepiren, alteS Gerippe?" Er wußte sich nicht zu helfen. Jedesmal, wenn er sie sah, hätte e? sie erwürgen mögen. Er haßte sie mit tückische?, wilde? Wuth, wie nur ein betrogener Bauer hassen kann. Da suchte er Mittel, um zum Ziele zu kommen. -. Er erschien eines TageS wieder bei ihr und rieb sich schmunzelnd' die Hände, wie damals, als er ihr daS erstemal den Handel vorgeschlagen hatte. Und nachdem er einige Zeit drum 'rum geschwatzt, sagte er so beiläufig: .Mutter, hören Sie 'mal, wenn Sie 'mal nach Epreville kommen, warum kehren Sie da nie bei mir ein? Die Leute reden schon d'rüber. ES heißt, wir seien verzankt miteinander, und daS thut mir leid. Daß Sie'S nur wissen, bei mir haben Sie AlleS frei, 'lrf 'n schönes Essen kommt mir'ö -icht an. Wenn Sie Lust haben, komn'.en Sie nur ganz ruhig. Mir macht'! Freude!" DaS ließ sich Mutter Maglre nicht zweimal sagen. Am übernächsten Tage mußte sie ihr Knecht Zölestin zu Markte fahren, und da spannte sie, ohne sich zu zieren, bei Chicot aus und verlangte daö versprochene Mittagessen. Der Gastwirth strahlte. Er behandelte sie wie eine Fürstin, ließ Huhn, Wurst, Hammelskeule und Speck mit Kohl auftragen. Aber sie aß fast nichts. da sie von Jugend auf mäßig gewesen war und Zeit ihres Lebens mit ein wenig Suppe und Butterbrod vorlieS genommen hatte, Chicot war verzweifelt und nöthigte, was er konnte, aber sie t?ank auch nichts. Nicht einmal Kaffee. E? fragte: .Aber ein kleines Gläschen Schnaps werden Sie doch genehmigen?" Nu, das ist 'was Anderes. Da Will ich nicht so sein. Und er rief mit Stentorstimme: .Rosalie, dring' 'mal den feinen, den ganz seinen Und das Mädchen erschien mit einer langllchen ' Flasche, auf d:e als Schmuck in vapierneS Weinblatt geklebt war. Er goß zwei ganz kleine Gläser voll: .Kosten Sie 'mal, Mutter, da ist ein ganz feiner! Und die gute Frau fing bedächtig an zu trinken. Sie nahm Schluck um Schluck, um den Genuß zu verlängern. AIS sie fertig war. spritzte sie mit einem Sckwuna den lebten Trovfen auS dem Glase zu Boden und erklärte: .Daö ist richtig, der ist fein." Kaum war sie fertig, als ihr Chicot auch schon em zweites GlaS emschänkte. Sie wollte ablehnen, doch eö war zu spät und sie kostete lange, wie beim ersten. Da wollte er sie zu einem dritten nöthigen, aber sie mochte nicht. Er drängte: - .Ach. wissen Sie. daö ist die reine Milch! Ich trinke ein Stücker zehne. zwölfe, ttte nichts! Daö läuft -'run ter, wie Zuckerwasser und man spürt nichts, weder im Magen noch im Kopfe! DaS verfliegt sozusagen auf der Zunge, WaS Gesünderes gibt'S nicht." Da sie rechte Lust hatte, gab sie nach, trank jedoch nur die Hälfte. . Da rief Chicot in einer Anvand lunz von Gromuth: llrcn y:il er

Ihnen 10 gut-schmeckt, werde ich 'mal nobel sein und Ihnen ein kleines Fäßchen voll spendiren und wenn's nur deshalb wäre, damit die Leute nicht sagen können, wir seien verzankt." Die Alte sagte nicht Nein und ging.

ein wenig schwer im Kopse, davon. Anderen TagS kam der GastwrNH zu Mutter Magloire in den Hof und zog auS seinem Wagen ein kleines ei fenreifenumsponnenes Faßchen hervor. Dann ließ er sie den Inhalt kosten, damit sie auch sähe, daß eS dieselbe feine Sorte sei. Und als sie noch drei Glas getrunken hatte, erklärte er beim Fortgehen: .Und dann, daß Sie's nur wissen. sollt' er alle sein: 'ö gibt noch mehr. Gemeren Sie sich nicht! Je schneller er aus ist, desto mehr freue ich mich!" Und e? bestieg sem Wagelchen. Vier Tage darauf kam er wieder. Die Alte saß vor de? Thüre und schnitt Brod klein für die Suppe. Er trat heran, sagte guten Tag und näherte sich ihr moallchst beim .Sprechen. Er merkte Alkoholgeruch. Da verklärte sich sein Gesicht und sagte: .Ein Glaö darf ich wohl kostend Und sie stießen ein, zweimal an. Bald hieß eö in der. Gegend, daß Mutter Magloire sich dem stillen Suff ergeben hätte. Bald lal man sie in der Kirche auf, . bald auf dem Hose, bald in der Nachbarschaft am Wegeörande, und, man .mußte sie fietö wie eine Leiche nach Haufe schaffen. Chicot besuchte sie nicht mehr, und wenn man mit ihm von de? Alten sprach, sagte er mit trauriger Miene: .DaS ist daS reine Unglück, in der ihrem Alte? ;fo waS anzufangen! Aber wissen Sie, wenn Einer alt ist, da ist's mit ihm nicht mehr zu machen. Das wird noch ein böseö Ende nehmen.Und daS naym es allerdings. Sie starb den nächsten Winter gegen Weihnachtm, als sie einmal betrunken im Schnee liegen geblieben war. Und Meister Chicot erbte ihren Hos und sprach: .Nem, so em dummei Luder. Wenn sie nicht gesoffen hätte, zehn Jahr' hatr sie sicher noch gelebt!" Schlecht aufgefaßt Lehrer: .Wo sitzt das Herz?" Schüler (schweigt). Lehrer: .Nun, wo fühlst Du die . Schläge?- Schüler: .Da, Herr Lehrer!" (auf die Hinter seite zeigend.) Eine gute Seele. Frl. Eulalia: .Nun sitze ist schon die sie bente Tour! Bis zur neunten will ich noch warten wenn sich aber bis dahin noch Keiner das Herz nimmt, mich zu engagiren, dann bring' ich sie wahrhaftig . gänzlich um den Genuß, mit mir zu tanzen und gehe!" - Sie - nbims al rechhaNtge Sonntags - Vlat. bietet eine giUle ürraltenben Lese. Sofft Der MonnsnsntS Preis der täglichen rribüne ist 12c, des VorrntazeblattI 0c, Setter fttjcsrsn 15 Ci3., per Osche oder 0D Gt3 fer Vtot . , Durch die yost versagt, kosiet daß Tageblatt C3 Ootmi&ztU&tL CD p 2?,cHie xtftvxzvx C0 ta & ; r kll Art werd rasch b billig anZ, geführt. 0Ccf Dk ,,,,,, , CpsCSIfcafstrrttf C;;2si:Ccr Cß f m. y I "C sCcstccr? Crccii f tu Crf w,ll C...i fc. . ttförzzZzzl trzZzzl 5S;5&ÖSii

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