Indiana Tribüne, Volume 21, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1898 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erschentt Täglich und Sciratüg. Die täzttche.TriiKne- kostet dmrch lenXrlo et per Woche, die ontag.!rrtbae ext p Woche. Selbe ,usave 15 entl b, es Cent per at. Ver Voit Kerhatt d t.dt ,,gescht i ,rabe,Hlg V F Jahr. OffiMi 10 Qüd laVama Cxtlu Indianapolis, Ind., 21. Februar 1898 ftttl'Geschäfte unserer Chinesen. AlZ in unseren großstädtischen Allerwelts Handelsplätzen zum ersten Mal die Gepflogmheit aufkam, auch Apothekerwaaren zu verkaufen und sich mit der Anfertigung von Necepten abzugeben, erblickten Viele in dieser Art von Erveiterung der Handels Unternehmungen etwas noch nie Dagewese nes, und noch einzigartiger kam ihnen die Geschichte vor, als davon die Rede war, eine völlige ärztlicke Praxis mit diesen Allerhandläden zu verbinden. Und doch hat es für dergleichen längst ein Vorbild in den aanz gewöhnlichen, unscheinbar aussehenden Handelsläden unserer chinesischen Siief - Mitbürger gegeben! Es ist eben noch heutigenTages nicht allgemein bekannt, daß beinahe mit jedem chinesischen Handelsladen in unserem Lande ein richtiger chinesischer Doctor nebst Apothekerei - Abtheilung in Verbindung steht. Sogar viele yelegentliche nicht-chinesische Besucher solcher Lädn sind nie auf diese Eigenthü?ichkeit aufmerksam geworden. Von dem hergebrachten chinesischen Standpunlt aus ist dies auch gar nichts Ausfallendes. Denn in merkwürdigem Gegensatz zu sonstigen chinesischen Begriffen und Einrichtungen darf sich Jeder bei bcit Himmelssöhnen seinenBeruf frei wählen, und jede Person kann sich den Titel eines Arztes beilegen, ohne vorher irgend einen Beweis dafür geliefert zu haben, daß er von Heilkunde etwas versieht, ohne Hochschule, Prüfung und Diplome. Es läßt sich daher leicht denken, daß über. tH, wo es Schlitzaugen in beträchtlicher Zahl gibt, auch die Zal der chinesischen Aerzte eine verhältnißmäßig enorme ist, und der Gedanke, jedem Geschäft auch eine arztliche Abtheilung beizulegen, liegt da in der That sehr nahe und ist im Handumdrehen verwirklich:. Arzt und ApotheKr in diesen Geschäften sind eine und dieselbe Person, welche gewohnlich Theilhaber des Handelsgeschäftes ist. Wenn der Kranke nicht geheilt wird, ist der schlitzäugige Aesculaps - Jünger sogleich mit dem chinesischen Sprichwort bei der Hand: .Heilmittel gibt es für die Krankheit, aber keine für das Schicksal.- DaS schützt ihn übrigens oft nicht vor tüchtigem Ausschelten. Daß die Hochachtung vor ihren Aerzten bei den Chinesen keine sehr große ist, begreift sich schon deswegen, ioeil Erstere so zahlreich wie dieBrombeeren sind. Es kommt häufig vor, daß ein chinesischer Kunde seinen Doctor tüchtig ausschimpft und dann einen Collen desselben aufsucht, und dieser Vorgang sich noch mebr als ein Mal ,m Verlaufe der Krankheit wiederholt. Billig genug (vom financiellen StandPunkt aus) kommt die Geschichte wenigstms zu stehen; die Preise für Be sucke und ärztliche Untersuchungen schwanken zwischen 16 (5önts und $1. Gewöhnlich wird die Doctors-Gebühr in rothes Papier eingewickelt, und die Chinesen nennen sie goldenen Dank. Meistens wird ine Theilzahlung im Voraus gemacht, und Patient und Doctor einigen sich auf den Preis, wie ? ? ? "V - oei anoeren rausmannicyen .ransac tionen auch. . . Prüfung von HavanaTavak. Noch immer geht der größte Theil des Blätter-Tabaks, welcher auf Cuba gezogen wird, zunächst nach ven xstx. Staaten, soweit ibn nickt die cubanischen Cigarrenmacher selber verbrauchen, und zu gewissen Zeiten des IahreS sind die Hotels in Havana mit Tabakskäufern aus unserem Lande aefüllt. Aber nicht alle Amerikaner wickeln das Kaufgeschäft m Havana selbst, durch Vermittlung des Maklers . ab. sondern Htanche, die das Land und die Sprache genügend kennen, ziehen eS vor, in den betreffenden Tabaksdistrrct draußen zu gehen und unmit telbar mit dem Pflanzer selbst zu der handeln. Nicht selten kaufen sie eine vielversprechende Ernte bereits, wenn dieselbe noch auf dem Felde steht, ahnlich, wie eS bei ' uns manchmal mit Qbükäufen aemaöt wird. 1 Sie thun dies freilich nur, wenn sie der Güte deö ProducteZ auf Grund früherer Erfahrungen im Voraus sicher sind. Der Tabakskäufer muß ein sehr guter, verläßlicher Beurtheiler des Tabaks sein. Er drinat tief in das Innerste eines Ballens Tabak, den er untersucht. Ziiebt mebrere Blättn beraus und prüft sie nun auf verschiedene Weise. Die erste Probe ist stets die Geruchsprobe. Der cudantjqe avar hat einen starken und ihm besonders eigenen Geruch. Schon eine kleine Geruchs - S'chvankuna nach der einen oder anderen Seite hin kann den Tabak besser oder auch viel schlechter machen. Ist die Seruchöprobe erledigt, so rollt sich der Käufer mit Vorliebe auZ einem Blatt eine provisorische Cigarre und raucht sie Er athmet den muq in und versucht, das Aroma a e n a u festzustellen. Auch prüft er die Asche . sorgfältig, und ferner interessirt er sich lebhaft dafür, wie der Tabak brennt, d. h. wie lange er das Feuer hält. Riint dlaazxt wird bekanntlich besser davon, daß sie einmal ausgeht, eine ferne Havana Cigarre aber wird in besonders hohn Grade .durch ein sol 3 Schicksal aeschädiat.- Wenn, die Probe, welche' der Käufer raucht, vier Mwutm lang brennt, oyne daß er von ??euem daran au ziehen braucht, so ailt - dieser Tabak für sehr gut. . Mancher Havana Tabak halt übrigens volle fünf Minuten - lanz Feuer, oder Nöch lang.
Watt Whitman als KriegSengel. Die Verwalter des schriftstellerischen Nachlasses des berühmten excentrischen amerikanischen Dichters Walt Whit.
man (Verfassers der Grashalme , welche von Karl Knortz auch der deutschen Lesewelt zugänglich gemacht wurden) haben zungst eine Anzahl AusVnhP itnS fiihtfn rtii der Büroer riea-Aeit veröffentlicht, die in gewisser Beziehung ein interessantes Licht auf unseren Bürgerkrieg werfen und den dahingeschiedenen Dichter und Sonderlina dem großen Publikum von einer neuen Seite vorführen, nämlich als Engel der Krugs-Verwundeten. Für diese Rolle begeisterte sich Whitman gelegentlich eines Besuches bei seinem Bruder Geora, welcher Lieutenant und später Hauptmann imDienste der Ver. Staaten war. In den ersten Bllrgerkrieg-Jahren befand sich die Verwundeten-Pflege, u. A. auch in der Bundeshauptstadt und der Umgegend derselben, in einem recht traurigen Zutand. Walt wurde Augenzeuge von Scenen, die sein menschenfreundliches Herz tief ergriffen, und er entschloß lch. sem Aeukerstes zu thun, um wenigstens in einem gewissen Umfang Wandel zu schaffen. Seine eigenen Mittel waren äußerst beschränkt, und er verdiente durch Copier-Arbeiten für das Zahlmeister-Departement gerade einen Lebensunterhalt: aber er schrieb an seine Angehörige und Freunde, und die Beiträge, welche er solcherart zuammenbrachte. ermöglichten es ihm ich eine Art fliegendes Magazin von Vorräthen für Verwundete zu schaffen. Er füllte seine vielen Taschen mit Allem, was für verwundete und kranke Soldaten erwünscht sein konnte, allerHand Erfrischungen. Tabak nebst Pfeifen, Schreibmaterialien u. s. w., und wanderte dann in den fünfzig oder mehr Noth-Lazarethen in der BundesHauptstadt herum, überall Labung, Hilfe und Trost spendend: außer den Vorräthen vertheilte er öfters auch kleine Geldsummen. Sein Arbeitsfeld war wahrlich groß genug; denn durchschnittlich lagen 50.000 Verwundete und Kranke in und um Washington, und rhre Verpflegung lag lange Zeit sehr im Argen. (Zum Theil batten sie nicht einmal ein schützendes Dach über sich und mußten auf feuchtem Boden schlafen!) In den letzten Tagen des Jahres 1862 begann Walt mit dieser aufopferungsvollen Thätigkeit und setzte sie bis in den Herbst 1864 hinein beinahe ununterbrochen fort. Um diese Zeit waren nach und nach bedeutende Fortschritte in der Verwundeten-Pflege gemacht worden, und Whitman konnte sich aus fernen Lorbeeren ausruhen. Aber er hatte sich Hospital-Malaria und andere Leiden zugezogen, die ihn nie wieder ganz verließen, bis er im Januar 1873 vom Schlag gerührt wurde. Aber erst 1892 erlöste ihn der Tod von seinen Leiden. Er war ein Märtyrer, wie nur irgend einer, wel cher unmittelbar im rauhen Kriegsdienst fein Leben aushauchte! Südlicher Sebirgler-Tauschhandel. Nicht blos in nordwestlichen Geaenden unseres Landes kommt da und dort wie gelegentlich geschildert noch heute nn ausgedehnter TauschHandel ohne Vermittlung von Beta geld vor, sondern auch in südlichen G genden lassen sich noch immer interes sante Beispiele dieser Art stellenweise beobachten, besonders m Gbirgs-Di stricten von Kentucky und West-Virgi nien. Manche, welche . zu geschäftlichen Zwecken gelegentlich in diese Regionen kommen, sind das erste' Mal . naturlich überrascht davon: Einer dieser erzählt über seine diesbezüglichen Erlebnisse m iungstverslossener Zeit u. A.: Kam ich da.in ein kleines Grocerie geschäft, wo auch Geistiges verschänkt wurde: ich wollte, offen gesagt, einen Mondscheinler-Bergthau- trinken. Zu gleichem edlen Zweck trat auch n stämmiger, rauhbautziger ' Gebirgler ein. Als dieser seinen Bergthau hinter die Binde (nur bildlich gesprochen) gegossen hatte, holte er tief aus einer bauschigen Tasche EtwaS heraus, daS wie ein Waschbären-Fell aussah; . der Schankwärter . nahm das Fellstück, langte in eine Schublade und zog ein Kaninchenfell heraus, daS er dem Kun den hwfchob. Das war offenbar, was er noch herauszukriegen hatte. . Dann ging der Gebirgler nach dem vorderen Theil des Geschäftes, dem .eigentlichen Grocerieladen.kaufte etwas Tabak und überreichte dieses Kaninchenfell. Zu meiner Uederraschung erhielt er ein Eichhornchen-Fellchen auS emer Schub lade zurück; er steckte dasselbe ein, ohne n Wort zu verlieren,. band. snn Pferd draußen los. und 'sprengte wieder da von. v Der Besitzer des Ladens sagte mir dann,' er knege manchmal monatelang gar kein baares Geld zu sehen, und die Gebirgler benutzten diese Haute zu allen Arten von Geschäfts Transak tionen, einschließlich des Pferdekaufs Wenige Male im Jahr kaufe irgend ein Agent auö emer Stadt die angehauten Häute zusammen. Der Polizeichef I. C. Ar. nold von DallaS, Te?.. ist auf einer Jagdpartie, die er in Gesellschaft des Rev. G. W. Truitt, unternommen hatte, von seinem Gefährten angefchossen und so schwer verwundet wor. den, daß er starb. Der Unfall trug sich in Johnson Countv, 60 Meilen Westlich von Dallas,' zu. Arnold - mußte sich selber verbinden. Der Reverend war zu erschrocken dazu, half ihm aber nach einem zwei Meilen von der Unglücksstätte belegenen FarmhauS. Dort traf erst drei Stunden fpäter ein Wundarzt em, welcher einen besseren Verband anlegte. Der Verwundete wurde dann perWagen nach der nächst, 'gelegenen Bahnstation und dann in einem Zuge die 52 Meilen nach Dallas befördert.'- Er traf dort vollständig erschöpft ein und erholte sich nicht wieder. Er hat sich thatsächlich zu Tode geblutet. . . . .
Lebensfähigkeit der Samen. Ueber die Widerstandsfähigkeit der Samen unserer Culturpflanzen gegen starkeKälte haben neuerdings drei englische Forscher, Horace, Brown und F. Escombe, einige beachtenswerthe Ver-T.-r . Lti jr.i r r:.
ucysergeonie cciojjciuucyx. vic ließen auf Gktreidekörner und Unkrautamen verschiedener Art. wie Gerste, Hafer, Kürbissamen, Erbsen, Sonnenblumen-, Windensamen u. f. w. u. s. w. 110 Stunden lang hintereinander ; 183 bis 192 Grad Kälte (nach Cel ius) einwirken. Die Niedrige Temperatur erzeugten sie nach Prof. Dewar mit flüssiger Luft im Jodrell - Laboratorium zu Kew. Die Samen kamcn ufttrocken m den Apparat, so daß sie mindestens noch 10 bis 12 Procent Feuchtigkeit enthielten, also gefrieren konnten. Nach dem Versuch wurden sie vorsichtig und langsam wieder aufgethaut, und es zeigte sich, daß sie nicht nur nicht ihre Keimfähigkeit verloren hatten, sondern daß überdies auch die Pflanzen, die aus ihnen hervorsproß en. sich mit derselben Ueppigkeit entwickelten, wie solche aus anderen Samen derselben Art und desselben Herkommens, welche stets unter gewohnlichen Verhältnissen aufbewahrt gewesen. Versuche, die zu ähnlichen Ergebnissen führten, hatten fchon frühere Forscher gemacht, wie Edwards und Colin, E. Wartmann, C. de Candolle. Pictet u. A.: aber da man in neuerer Zeit erst gelernt hat, außergewöhnlich Niedrige Temperaturen zu erzeugen, so blieb immer die Annahme möglich, daß trotz der Abkühlung auf 30 und mehr Grad doch noch ein Gasaustausch, eine Athmung des Zellprotoplasmas, somit Lebensvorgänge möglich seien. Auf Grund der letzten Versuche der engnschen Forscher halten sich nun.C. de Candolle und Pictet zu der Schlußfolgerung berechtigt, daß unter so niedri ger Temperatur das Protoplasma der Samen einen Zustand völligster Unthätigkeit annehmen kann, wo ihm jede Lebensthatlgkelt unmöglich ist; trotzdem bleibt seine Lebensfähigkeit erholten und sie erwacht wieder, sobald die Verhältnisse es ihr gestatten. Diese erstaunliche Lebenszahigkeit bekunden Pflanzensamen auch unter anderen m rr - . tllfjfl jciqaiimncn. o ccioaijuc viguuii Stemkleesamen langer als 16 Jahre in einer Atmosphäre von Stickstoff, Wasserstoff und Arsenikwasserstoff auf und einzelne Samen waren am Leben geblieben, ja daS Verweilen in reinem Alkohol oder in einer alkoholischen LLsuna von Sublimat, ebenfalls 16 Jahre hindurch, konnte einzelnen Samen die Keimkraft Nicht nehmen. Wie Ergebnisse lassen die Schlußfolgerung Gigliolis nicht übertrieben erscheinen, wenn er schreibt.daß daS schlummernde Leben der Samen ewig dauern könnte, wenn nur jede Aenderung der Umgebuna sich vermeiden ließe. Es gibt also hiernach thatsächlich ein Leben ohne jede chemische Lebensthätigkeit, das trotzdem auch seme Besonderheiten vewahrt, ebenso gut wie ein Mineral oder, die ganze unbelebte Stoffwelt. Die Grenze zwischen belebter und unbelebter Materie ist dadurch einander nahe gerückt, wenn nicht schon verwischt. Industrie in künstlichen Oüumen. Wir leben vorwiegend in einem Zeitalter der Nachmacherei auf allen Gebieten. Ueberall thront der Humbug in der einen oder anderen Form, doch nein, in manchen Fällen ist das ein etwas zu hartes Wort, und man wäre versucht, dafür den franz'öfischen Ausdruck blague" zu setzen, der sich nicht vollkommen mit einem einzigen deutschen Wort wiedergeben läßt. Falschmünzereien an der Natur werden glücklicherweise meistens nicht bestraft, soweit sie harmlos sind, und können oft nur ein befriedigtes Schmunzeln darüber hervorrufen, wie wir's so herrlich weit gebracht. ' Daß eS künstliche Bäume ebenso gut, wie künstliche Blumen und Blätrer gibt, ist an sich zwar nichts Neues; die diesbezügliche Specialitäts . Industrie jedoch in verschiedenen Städten unseres mittleren Westens ist eine wesentlich neue und bringt es jetzt zu einer verblüffenden Vollkommenheit der NaturNachahmung! Sie verlegt sich besonders darauf, riesige Palmbäume verschiedener beliebter Gattungen für Hotels, große Läden und Prioatwohnungen zu liefern. Diese Prachtbäume sind ungleich natürlicher, als die künstlichen Pflanzen, welche noch vor einigen Iahren hergestellt werden konnten; ja eS ist ohne genaue Prüfung fast unmöglich, die Nachahmung zu entdecken. Die Blätter sind beweglich und sind auch in der That wirkliche Blätter, keine Gebilde von emaillirtem Zinn u. dergl. Auch ist die Faser an 'ovn Stamm wirkliche Faser. Gleichwohl smd die Blätter bemalt, und ihre Stiele wachsen nicht auS dem Zweig heraus, sondern sind mit erstaunlicher Geschicklichkeit eingefügt. Die Preise dieser Artikel zeigen gewaltige Unterschiede; man kann einen Baum für $100 ha ben, aber auch schon für 520 oder 517, und einen ganz kleinen FarnpalmeSchößling" süon für 60 Lentö. In vielen Gegenden sollte diese vervollkommnete Industrie sehr lohnende Absatzfelder finden, zumal die betrefsenden natürlichen Bäume sehr empfindlich sind, sorgsame Pflege erfordern -und ebenfalls nicht wohlfeil zu stehen kommen. Der Ignorant ist oft schwerer zufrieden zu stellen als der Kenner. Viel verlangt. Herr (zum Gelegenheitsdimter): Ich möchte gern zur Hochzeit meiner Tochter ein Gedicht bei Ihnen bestellen; sie heißt Friedericke und er Paul. Können Sie es nicht so einrichten, daß sich die Namen reimen? Boshaft. Frl. Jduna. .Lieber Bruder, ich bin Braut!- Bruder: .So. wen stürzest Du denn in's Unglück?" " .Grob. Alte Kokette: Nun. wie viele Jahre .geben Sie mir, Herr Spitzig?' Herr: ..Gar keine. Sie hab eenua!"
Oemeinnützigeö.
Tannenduft im Zimmer erhält man durch. Einträufeln eines Theelöffels voll Terpentin in em Ge- ' faß mit einem Quart kochenden Was-' sers. . Sprünge in gußeisernen! O e f e n. Um folche Sprünge zu schließen, lasse man gute Holzasch: durch ein feines Sieb gehen und misch: zu derselben das gleiche Gewicht fein pulverisirten Thones nebst etwas Kochsalz. Die Mischung wird alsdann . mit Wasser angefeuchtet, so daß ein I steifer Teig gebildet wird, mit welchem man den Sprung gut verstreicht. Die- j ser Kitt blättert nicht ab und bricht nicht entzwei, vielmehr wird er durch Erhitzen fehr hart. Beim Verstreichen muß das Eisen kalt oder lauwarm sein. DasAuffrischen hellfar bigerHandschuhe. Man wäscht waschlederne Handschuhe mit lauwar. mem Wasser und Seife, spült sie in kaltem Wasser und läßt sie trocknen. danach drückt man sie mit Citronensast durch und pudert it tüchtig ein. In einem Tuche allmälig getrocknet, reibt man sie schließlich durch die Hände. Blutstillen bei leichten wie schweren Verletzunaen. Im ersten Augenblick herrscht bei plötz;jt y . , , nazeii Äerivunoungen inu narrem Blutverlust gewöhnlich große Kopslosigkeit. Ist nicht gleich ein Arzt zur Stelle, weiß man gewöhnlich nicht, wie man die heftige Blutung stillen soll. Möge sich jeder das folgende einfache, aber sichere Verfahren merken : Man nimmt ein Bäuschchen Watte, taucht es in heißes, natü??ich aber ganz reines Wasser und legt es auf die Verletzung. Der Erfolg ist überraschend; selbst bei Verletzungen der Pulsadern hört momentan die Blutung auf. Nur Watte allein oder in kaltes Wasser g:tauchte auflegen, äußert nicht eine solche Wirkung. .Es gibt eine leichte Verl e tz u n g der Glieder, die zwar nicht gefährlich, aber für den Betroffenen sehr schmerzhaft ist. Der Volksmund nennt es: .erbällt sein". Häusig tritt der Schmerz an der Ferse oder am Fußballen auf und rührt dann von einem Tritt aus einen spitzen Stein her. Dabei mag unter der Haut n kleiner, äußerlich nicht wahrnehmbarer Bluterguß stattfinden, welcher eine leichte Entzündung veranlaßt. Auch imHandteller stellt sich nach ungewohntem Anfassen eines harten schweren Gegenstandes zuweilen dieser Schmerz ein. Dagegen gibt es ein sehr einfaches billiges Mittel: weißes MutterPflaster, daö messerrückendick auf weiche Leinwand gestrichen wird. Selbst renommirte Aerzte verschmähen dieses alte Hausmittel- nicht. Bettsedern selbst zu rei. n i g e n. Man weicht die Federn S 1 Tage tn einer schwachen Losung von. kohlensaurem Natron (Soda) ein, dann wirft man sie auf ein Sieb, läßt die Flüssigkeit abtropfen, wäscht die Federn mit reinem Wasser und trocknet sie auf Netzen. Die gewaschenen Inlets kxrden vor dem Einschütten der Zedern gewachst. Noch einfacher ljt folgendes Verfahren: Man wäscht die ganzen Bettstücke in heißem Wasser wie gewöhnliche Wäsche aus und trock. net sie im Freien, am besten in der Sonne. Bei öfterem Wenden und Schütteln trocknen die Betten leicht und die Federn werden locker , und schon. Feuchte Wände vomS chi mmelzubesreien. In neugebauten Häusern kommt es oft vor, daß du Wände feucht werden, worauf sich dann Schimmel bildet; um dieses zu verhindern, oder den Schimmel zu vernichten, nimmt man Salicylsäure, löst dieselbe in Spiritus auf und bctupst mittels . eines kleinen Badeschwammes die Schimmelflecke, welche sofort verschwinden. An den so behandelten Stellen zeigt sich keine neue Ansiedeluna der Parasiten. Die AnWendung dieses Mittels ist besonders dortzu empfehlen, wo zur Winterz:it in einem unheizbaren Raume Schimmel vertilgt werden soll. Man rechnet auf einen Theil Salicylsäure vier TM: SvintuS. Das Ankermin der Sümer e i e n. Sehr praktisch ist es, wenn man sich derEierschalen zum Anleimen von Sämereien bedient. Man bohrt m den unteren Theil der halben Eier schale ein Loch mit einer Nadel und füllt oben Erde ein. In jede Schalen Hälfte kann man ein bis zwei Kornchen legen, dann schreibt man den Namen der daraus entstehenden Pflanze darauf und stellt diese Samentopfchen in ein mit Asche oder Sägespäne gefülltes Kistchen. Sind die Pflanzen so weit fortgeschritten, daß man sie versetzen kann, lost man die Schale los und pflanzt sie mit der daran haftenden Erde in Töpfe oder in den Garten. Auf diese Weise kann man ohne aroße rm:rt.. rje . c n lllye iccgi icqonc UND lrasllge Pslan ltn aewinnen. Herrenkragen und Tuchklerder zu reinigen. Man überbürstet die schmutzigen Stellen "ml einer Mischung von acht Theilen Was. ser und einem Theil Salmiakgnfi. An statt der Bürste kann auch Flanell oder Leinenzeug oenommen . werden, nur cmd man dieses stets wechseln. Oku Wahres Oprüc)vort. "dickte ist so nfolareich wie Cr
folg." Dlest Behauptung i? nie bet ser bewiesen al wie durch den Erfolz von Dr. Bull'S Husten Sprup. Tieft wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältung, Hustm trnd Bräune kl dt? kürzesten Zeit und immer mit Sr, folg. Frau E. W. Richards, 14 a, Knberland Str., Philadelphia, Pa., lchreibt: "3rf habe Dr. Bull'S Hustn Sznq) feit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in ven Wmmstea Fällen und tatbe aUtn Müttern dasselbe zu thun." Dr.Bull'S Sustm E?ru? kostet nur 23 CentZ. LJersnt kein anderes Mittel sondern tleirt bei dem alten und brrtD?. ' Oul?ö Hust C;7 t trrrtrr o c;t s.. i .... I
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Ein SprichwörlerftZl. lverliner Gerichtsverhandlung). .Die schlechtsten Weöpen stnd et nich. die. an die Früchte nagen." Mit diesen Worten schob er steh durch die enge Thür m den Anklageraum hinein. Vors.: .Sie heißen M., stnd 52 Jahre alt und nennen sich Rentier"? Angell.: Det thu ick mit Recht, denn ick beziehe ne Jnvaliditätsrente. Mit v. lem kommt man aus, mit wenig hält man Haus. Bors. Genug davon. Sie stnd beschuldigt, am Nachmittage deö 24. December vorigen Jahres den Restaurateur B. gemißhandelt zu haden, räumen Sie dies ein? Angekl.: v uzen yaoen rurze eene. Bors.: Das kann ich also wohl als ein Gestandniß auffassen. Wie kann ein unbescholtener Mann am Heiligabend auf offener Straße eine solche Ausschrei:ung degehen? Angekl.: Man muß die Feste feiern wie sie fallen. Ick könnte ja ebenso gut sagen, warum konnte er die Sache nich mit dem Mantel deö Schleiers zudecken, anstatt sie zur Anzeige zu bringen? Ick bleibe nich jerne Jemanden wat schuldig un t i .! - leteirnycii onngr yieoe. usox.i assen Sie diese verblümten Redensarten und drücken Sie sich vernünftig aus. Erzaylm Sie den Borfall. Angekl.: Det mag so im Oktober jewesen lind, va komme rn tn eine Restauration in die Rathenowerstrake. wo ick früher noch nie iewesen war. Da steht een feiner Herr am Schanktisch und redt mit dem Wirth. Er kommt mir so sonderbar bekannt vor un richtia. als ick ihn näher in't Profil faßte, da war r't ooch. Er hatte vor ungefähr drei Jahre ein feinet Jeschäft sehatt un war denn nach Amerika jejangen. Ick klovpe tym uss die Schulter un sage: Fritz, sage ick, Mensch, wie bist Du nobel jeworden!- Na, er kennt mir denn ooch sofort wieder un freut sich un siebt eene Lage nach die ändere zum Besten. Un denn erzählt er, det er et in Amerika geschafft hätte, un er hätte dort drei Rittersuter, wovon jt iut un jerne so jroß wäre als 'ne kleene vreußische Provinz, un wat seineOberInspektoren wären, die hätten jeder m.f li.r ?-v r. r n ' r mci ncupseioe, inoem it oni nie? turn kämen, un wenn dort alle drei Monate die jroße Tabaksernte stattsanoe, denn mutzte er sich immer von den Herrn amerikanischen Präsidenten so'n kleenet Armeekorps zuborjen, indem er sonst nich fertig werden würde. Un nu wäre er man jchnell mal nach Berlin jekommen, weil er Professor Begaö engajiren wollte, der sollte ihm für seinen Marstall die Bildhauerbeit machen. Vors.: Nun kurz und gut, er hat Ihnen also tüchtig etwas vorgelogen? Angekl.: Ja, det wußte ick damals aber nich, denn er machte dabei een Jesicht so ehrbar alS 'neTöpperschürze. Un wie er so weiter erzahlt, da zeizt er mit nem Mal mit'n Finger uf die Straße hinaus, wo een feinet Fuhrwerk mit eenen elejanten Kutscher hält. Sieh, sagt er,' da hält mein Wagen. Weeste, meent er denn. du kannst een Ende mit mir spazieren fahren, lck will hier bloö noch schnell mit dem Wirth n kleenet Jeschäft erledigen, jeh man raus und setz dir in den Wagen und sag dem Kutscher, er soll een paar mal langsam in der Straße uf un abfahren, die Trakehner ind det Stehen nich jewohnt, un er äme ooch bald raus. Un denn jab er mir noch erst eene von feine eijenen Zijarren, die janz in Silber injewickelt war, un schiebt mir sachte zur Thüre hinaus. Fritz, sage ick noch, wat muht du reich seworden sind, aber nimm dir in Acht,Hochmuth kommt vor den Fall. V. wat. meente er. wat der Mensch hat, mutz er brauchen. Ick denn nu rauö un direkt us den Wagen zu. AIS lck so uf'n Tritt stehe, sage ick den Nutscher Bescheed, der mir zwar so'n diSken überrascht ankiekt, aber doch an seine Hutkrempe faßt, und ick schmeiße mir mit'n jewissen Aweck in die Ecke un rooche die versilberte Zijarre. Sie schmeckt niederträchtig und bin wie Jift uf die Zunge, aber ick dachte, det mußte so sind. Ick mußte ville auöspucken un jedesmal kiekte der Kutscher sich um un warf mir so'n merkwürdijen Blick zu. Wir waren woll so'n Stückener dreimal uf. und abjefahren, da hörte ick hinter' mir, wie eene scharfe Stimme .Johann! rief. Mein Kutscher krieat'n Schrecken un bält us der Stelle. : Mit jroße Schritte kommt een oller würdiger Herr jejangen mit emen schneeweißen Schnurrbart, der man ordentlich so zitterte. .Johann!- ruft er un zeiat us mir. .ist er verrückt aeworden? Waö ist das für ein Mann? Wie kann er sich, unterstehen, fremde Leute in meinem Mäzen zu fahren?' .Excellenz.' stammelte der Kutscher .er sagte Ercellenz hätten befohlen . . .HinauS!' rief der olle Her? mir zu un lck springe denn ooch raus, wie aus die tt "ri- rf fT rr . . Piuvle icivyonen. ,jjilt roai tnjrox schen een Licht usieianaen. det der B. der schon früher immer saule Witze im Kopp htte. sich eenen Feez mit mir jemacht hatte un wat sollte ick weiter macbe?. Ick zog meinen Hut un sagte dem ollen Herrn, det sie mit mir Sckindluder ietrieben hätten. Meine Zijarre hatte ick. schon- wegjeworsen. un er kiekt mir in die Oogen det ick denke, er kznn mir tn't Herz sehen un denn lächelt er so'n bissen un sagt, ick solle mir uk een ander Mal besser vor. sehen, er wollte von dieser Jeschichte nichtS. machen.' Un denn mußte der Kutscher den Sitz abbürschten. wo von Mtlne Lljarre etwas Asche rufjefallen war un. denn setzte er sich xn un suhi davon. Ick kochte man so vor Wuth Det Schaufenster in der Restauration wo ick jewesen war, war dicht mit Jesichter besetzt, die unbändig lachten 5ko. denke ick. wer den Svaten bat braucht für't Loch nich zu sorjen, jehe aber doch rieber. weil ick jejen den Amerikaner Revantasche ausüben wollte. Aber er hatte sich bereits dünne iemacht. Der Wirth sagte, det wäre een Bierreisender un een janz vermooster Kerl.' Weiter kenne er ihn ooch nich aber sie batten lanae nick so Uni& it. lacht, da blieb keen Ooge brocken. Ick konnte weiter nichts machen, sondern mußte zehn, öm Heilig Abend jehe ick durü dt: nnvaltvenstrse. tvftn
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Male sehe ick ihn vor mit zeyett. Ick hinter ihm her und als ick ihn habe, lösche ick ihm mit furchtbarer Schnelligleit so'n Stückener sechs Dinger mit meimm Spazierstock über det Kreuz. Ihm jing sofort der Athem aus. Ick sagte weiter nischt als: Du hast heite wieder den jroßen Erntetag, Fritz, denn wat der Mensch säet, dat wird er ernten. Vors.: Nun ist die Geschichte wohl zu Ende. Nach dem ärztlichen Attest ist er 10 Tage bettlägerig gewesen. Angekl.: Da hat er ja Zeit jehabt, sich neue Schosen auszudenken, aber mit mir macht er s nich wieder. UJiit Rücksicht auf die ganze Sachlaae kommt der Angeklagte mit einer Geldstrafe von 30 Mark davon. Er will auch diese nicht zahlen, sondern Berufung einlegen. Er entfernt sich mit der Bemerkung, daß noch nicht al. ler Tage Abend ist. Mlttkarlsaie Spilznnen. Viele englische Regimenter besitzen Spitznamen. So heit z. B. das 1. Leibgarde - Regiment Käse", das Garde - Cavallerie - Regiment Zinnleider", das 1. Garde-Drügoner-Rezi. ment Trades Union", das 2. Garde-Dragoner-Regiment Beutel", das 7. Garde - Dragoner - Regiment Jungfrau ' Maria - Garde", Schwarze Pferde" oder Strvhstiefel". das 11. Husaren Regiment Kirschensammler".das 13.Husaren-Regiment Lum-pen-Brigade", das Garde-Grenadier-Regiment Sandbeutel" oder Alte Augen", .das 1. kgl. schottische Reziment PontiuS Pilatus-Leibgarde". das 4. Kings Own-Regiment Löwen", das 9. Norfolk-Regiment He!lige Jungen", das 50. Queens OwnRegiment Blind" oder Schmutziges halbe Hundert", das 63 ManchesterRegiment Blutsauger", das 76. West-Riding-Regiment ' Schweine", das 101. kgl. Munster - Füsilier . Regiment Schmutzige Hemden". Drachenblut. Meine Herren", erzählte H:rr Lugfest am Stammtisch, jeder von Ihnen bat bereits, mehr oder weniger über seine Schwiegermutter geklaat. Nun will ich Ihnen 'mal ein Geschichtchen erzählen, darnach werden Ihnen 5Zhre Schwiegermütter als wahre Enel erscheinen. . Da lebte vor einer Reihe von Iahren im Nachbarstädtchen mein Freund, der Doktor der Medizin Schnelltödter. dem kommt eines schönen TageS em Mann gerannt: Der Herr Doktor möge doch - schnell mitgehen, dk Schwiegermutter habe sich arg an der Hand verletzt, er solle die starke Alu tung stillen." Am Ziel angelangt, merkt Doktor Schnelltödter sofort, daß er ein ganz besonders bösartiges Ezemplar der Gattung Schwiegermutter" vor sich habe. Und richtig! Als er mit dem Verband fertig ist und sich die Hände waschen will, waö bemerkt er? An den Stellen, wo der Schwkgermutter Blut mit seinen Fingern in Berührung gekommen, war ine Hornhaut gewachsen!" P e ch. ms, Ihr Name hat Sie schon ein schweres Stück Geld ge kostet?" Herr Meyer: Natürlich; alle Augenblicke muß ich ja in die Zeitung setzen lassen, daß ich mit dem und dem Me:r niÄ itentisS bin!"
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. Cineinnati Züge! . S. & v. R. R. Abfahrt Indianapolis Ankunft Cineinnati Abfahrt 8 456m Ankunft rVm 8 05Bm II m ttm lOOftm T40di 10 )Nm 10 45B 3 45 m 4 45 7 00im Dayton Züge, Abfahrt Indianapolis 6. H. 6D. R. R. Ankunft Dayton Abfahrt 8 45m , !SB Antun st T40fnt lUNo, 6 i'"ttm Z4SNM 4 45 x wilrn m T59tn Uttttm Toledo & Detroit Züge. C. H. & D, R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt l 4vm Ank'ft 6 4SNm Ak'st40V . 7C09(m . wem , ) Ausgenommen Sonntags. Ticket-Ossieen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Big 4 Etoufe. ZZge fahren wie folgt :
ach I A,m,k,aB ach Cltwttrt . r ?,'!... 105 10 t Uoamisl... 4:6 IM 10 55 tö tll ?,r ,, , eto Ornat t t.. 4 15 TM 10 M 145 tü Utitatl.. 416 fCK 10 S4i Crtfic uisriitt.. 3 4& rer Po, iol4... 3 45 Uh J4 BUtrrti TR0114r 4ti ll G,. Lo,, T 01 141 Hl ff g h, , T 55 11 44 11 15 temii T 56 11 45 11 lt Ctfa('U.... 11 C6 T 1011 IM 1 14 Q h k 05 11 80 4 16 . (Solist .... 85 1116 4I0 Pfl:lPvOtb. 61 11 ld ..... Vt cif b tomtttu.. 416 10 M
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Eisenbahn 'Tabelle
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