Indiana Tribüne, Volume 21, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1898 — Page 1
A W O rC. M rlO k TiA W W w -A W Office : No. 18 GiU Maban:a Otrasze. Telephon 1171 Indianapolis. Indiana, ZNontag, den 2. Februar J898 Jahrgang 21 ta"154
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Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht, etwas wärmeres, schönes Wetter Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 21 Grad, niedrigSe 20 Srab. -9Onkel Samauf der Pariser Ausstellung. W a s h i n g t o n, 20. geb. Repräsentant Hitt brachte geKern eine gemeinsame Resolution ein, welche eine Million Dollars anweift, um die vnn. desregieruvg in Stand zu sehen, sich aus der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 eine würdige. Repräsentation zu sichern. Die Resolution fordert die verschiedenen Staaten und ihre Bürger aus, dahin zu wirken, daß ihre resp. Industrien auf der AusKellung in gebührender Weife zur Leitung gebracht werden. Ferner wird der Prä fident ermächtigt, neun Commissare zu ernennen. C,oer oerielven nnro von seinen acht College zum Generaleommissär erwählt und bezieht ein Zahresgehalt von $10.000. Dann kommt ein zweiter Generaleommissär mit $6000, während die sieben übrigen Commissäre je $5000 als Jahresgehalt beziehen sollen. Endlich soll auch der Präsident neun technisch und wissenschaftlich gebildete Gehilfen für die Commissäre ernennen. Dieselben erhalten $1500 per Jahr. Beginn d er Untersuchung. Washington, ZI. Febr. Das Marine-Sericht, welches ernannt ist, die Ursachen der Splosion auf dem Dampfer Maine" zu untersuchen, wird morgen in Havana seine Arbeiten beginnen. Admiral Sicard telegraphirte heute Morgen dem Marinedepartement Folgendes : Das Untersuchungsgericht fährt am 30. mit dem Leuchthausdampfer Mangrove" nach Havana ab. Maris traf h-ute hier ein." . Die Mitglieder des Gerichtshöfe werden demgemäß heute vor Tagesende in Havana angekommen und morgen Früh zur Arbeit bereit sein. Tapt. Sigsbee ließ'gkstern Nacht zu spater Stunde von sich hören. Sr telegraphirte: Havana, 19 Febr. Nur die er fahrensten Taucher können am Maine wirksame Arbeit verrichten. Zu den oberen Arbeiten kann ich Taucher des Marinedienstes brauchen. Ich derrichtete heute etwas Arbeit mit venig Erfolg. Werde morgen Besseres leisten Sin Theil des Maine", besonders der Oberbau und die damit verbundenen Theile, find eine wirre Masse Metall." Sin weiteres kurzes Telegramm des Eapt. Sigsbee sagt: Havana-Bache". Das bedeutet, daß der Küftenvermessungsdampfer in Havana angekommen ist und alle, von dem nordatlantischen Geschwader abgesandten Taucheeappaeate überbracht hat. Die Bemerkung bezüglich erfahrener Taucher wird im Marinedepartement dahin erklärt, daß sie keinen Bezug auf die jetzt an dem Wracke arbeitenden Leute habe. Die letzteren gehören zur B. St. Marine. Ss ist an Bord eines Kriegsschiffes Gebrauch, einige Männer, und zwar immer Freiwillige, neben ihrem regulären Dienste als Taueher auszuwählen. Deren Arbeit ist die Untersuchung des Schiffsbodens, die Loslösung verwickelter Taue oder Kabel von den Schraubenvellen und zuweilen, nach verlorenen Torpedos oder Ankern zu suchen. Diese Arbeit bringt sie selten tiefer als 25 Fuß in's Wasser und es wird gesagt, daß sie für Arbeiten in tieferem Wasser, wie z. B. die Untersuchung des Bodens des Maine", nicht ausgebildet und geeignet sind. Sekretär Long sagte heute Nachmittag, nachdem er seine telegraphische und Poftcorrespondevz durchgesehen, daß dieselbe, außer den oben mitgetheilten Depeschen, nichts Wichtiges enthalte. IHM Die Bankerottvorlage an genommen. W a s h i n g r o n, D. E., 50. gebr. Nach viertägiger Debatte nahm das National Abgeordnetenhaus gestern Nachmittag die Oankerottvorlsze es, vele dasHans-Iustiz-Comite als
Substitut für die Nelson. Bill empsoh
len hatte, die in der Sztrafitzung des CongresseS im letzten Sommer angenommen worden war. Einfahrt des spanischen Kriegsschisses. . New vork, 20. Februar. Der spanische Kreuzer viscaya" kam heute Nachmittag die Bai hinauf und traf um 3 Uhr in den Narrovs ein. Vom Hanptslaggenmasie wehte die amerika msche Flagge und das Dampsffotten boot New vor!" fuhr dem Kriegsschiffe voran. Seim Einkauf in die Narrovs wurde ein Salut von 21 Kanonevschüssen abgefeuert. Der Gesundheitsbeamte Doty begab sich mit dem Quarantäneboot längsseits des Schisses, stellte die gewohnten Fragen und erhielt die Gesundheitsatteste und die Versicherung, daß an Bo,d alles vohl sei. Der Salut des Biscaya" vnrde weder von Fort Wadsworth noch Fort Hamilton erwidert. Der Schissarzt Zurado berichtete, daß der ViSeaya" 18 Ofsijiere und 466 Mann an Bord habe. Zwei Schleppdampfer beladen mit Zeitungsberichterftattern, begleiteten das Kriegsschiff durch die Narrovs. Hunderte von Leuten hatten sich längs der User aufgestellt. Der Biscaya" warf um 3:40 Uhr bei Tompkinsville, State Island, die Anker aus. Um 4 Uhr Nachmittags begrüßte Caftle Williams, ans Governors 3s land, den spanischen Kreuzer mit den üblichen 21 Kanonenschüssen. Weder Fort Wadsworth noch Fort Hamilton feuerten in den letzten Jahren Salutschösse ab. Militärischer Schutz für Alaska. Seattle, Wash, 20. Feb. Die Compagnien A" und G" 14. V. St. Infanterie - Regiment find gestern Nachmittag mit dem Dampfer Queen" nach Skaguay abgegangen, vo sie zur Aufrechterhaltung der Ordnung stationirt sein verden. Die Compagnien D" und H" von demselben Regiment verden in kurzer Zeit nachfolgen, um in Dhea ftationirt zu werden. -' E i n Opfer d tt C i g a r e t t e. W a b a s h, Ind., 20. gebr. 3n eigenthümlicher Weise ist ein hiesiger junger Mann, Namens gred. Lego, das Opfer des Cigarrettenrauchens gevorden. Nachdem er mehrere Jahre lang leidenschaftlich dem Cigarretteugenusse gesröhnt hatte, vurde durch die in den Cigarretteu enthaltenen schädlichen Bestandtheile das Zellgewebe in der Oberlippe zerstört und die Lippe selbst durch ein krebsartiges Leiden angefressen. Die Folge waren häusize und starke Blutungen, gegen die es kein Mittel zu geben schien," so daß schließlich der Tod eintrat. Der junge Mann war erst zwanzig Jahre alt. Ausland. Die Agrarier sind Trumpf. v erlin, 20. geb. Das wichtigste Creigniß der Woche aus dem Felde der Politik var die Jahresversammlung des Bundes der Landwirthe. Die Conservativen hatten in der vorhergehenden Woche versucht, mit dem Bunde einen Handel bezüglich der gemeinschastlichen Führung der Campagne für die Reichstags- nnd Lanotagswahlen abzuschließen, vie Landvirthe haben jedoch erklärt, sie würden keinen Kandidaten unterstützen, welcher sich nicht auf die Forderungen des Bundes verpflichtet. Die Herren Diedrich unb Hahn, Mitglieder des Reichstag und vertraute Freunde des Fürsten Bismarck, haben, offenbar aus Friedrichsruh inspirirt. ohne Rückhalt erklärt, der Bund müsse der Regierung bei den kommenden Wahlen Opposition machen, wenn er nicht bestimmte befriedigende Versprechungen erhalte. Die Agrarier verden bei den Wahlen jedenfalls daö Heft in dieHand nehmen und werden deßhalb viel erwerben. Höchst bezeichnend ift.dafür die folgende Bemerkung der Deutschen Tageszeitung" bezüglich der Nachricht daß das Nepräsentantenhaus in Washington die Vorlegung der Corresponbenz über die Einschränkung der Einsuhr amerikonischen Obstes in Deutschland und der Verfälschung deutscher Weine gefordert hat. Die betreffende geiturz sagt nämlich :
Wir hoffen ausrichtig, daß die
Amerikaner sich die Maßregeln Deutsch, lands genau ansehen würden. Sie würden dann erstens finden, daß Deutschland so gelinde vie möglich vorgegangen ist und zweitens hoffen vir, daß die Unverschämtheit der Sankees bei der Prüfung dieser Correspondenz derartig wachsen vird, daß der deutschen Regierung nichts Anderes übrig bleiben vird, als schärfer dörzugehen." ,,,,, ' Sladftone geht's schlecht. London, 20. Febr. Es heißt, Gladstone derbe heute nach Hanse zurückkehren. Ein Augenzeuge seiner Abreise von der Riviera und seiner Ankunft in Calais sagt, er sei furchtbar zusammengefallen. 2a Calais habe man ihn mit einem Tragftuhl nach dem Hotel schassen vollen, allein Gladftone habe die kurze Distanz, ca. 30 Sards, zu Fuß zurückgelegt, sei aber dabei geführt vorden und habe sich schwer auf die Arme seiner Begleiter stützen müssen. , ,, " Unerhörte Grausamkeiten. Conftantinopel, 20 Febr. Der Protest des bulgarischen Agenten an die türkische Regierung gegen die Behandlung, welche den Bulgaren seitens des türkischen Militär in Macebonien zu Theil geworden ist, entrollt ein Bild ähnlich den Zuständen, die in Armenien geherrscht haben. Dotf um Vors sei von den türkischen Truppen umlagert, zahlreiche Verhaftungen vorgenommen und unerhörte Grausamkeiten verübt worden. ,, Schisss. Nachritten. Angekommen in : Queenstovn: Pennland" von Philadelphia. N e v So r k : Michigan" von London; Campania" von . Liverpool; Deutschland" don Rotterdam. Boston: Cephalonia" von Li. verpool. allerlei. JmAltervon77Jahrenist in Alamada, Cal., der deutsche Pio nie? Theodor Meetz gestorben. Er arbeitete eine Zeitlang m seinem Gewerbe als Anstreicher, ging anfangs der Fünfziger Jahre in die Minen unl erwarb ein Vermögen, mit dem er nach San Francisco zurückkehrte und di? Südost - Ecke von Post und Dupont Straße ankaufte. Er war der Gründer derSan Francisco Stock" Braue rei und deren erster Präsident. Er sammelte im Laufe der Jahre ein gro ßeS Vermögen an und legte dasselbe hauptsächlich in Grundeigenthum an, namentlich auch in Alameda. Herr Meetz ist einer Blutvergiftung erlegen, die in Folge einer Nagel - Operation an einer der großen Zehen eingetreten war. Der Nagel - Operation, folgte die Abnahme der Zehe selbst und spa ter die Amputation des BeineS, unterhalb des KnieS. , Eine heitere Episode hat sich neulich bei einem Privatbefuche unsereS Bundes - Gesandten bei dem Grotzwesir abgespielt. Der Eine spricht kein Wort Türkisch, der Andere nur sehr unvollständig Französisch. Unser Staatsmann kommt also in'S Zimmer herein, wo sich der Andere befindet, redet einen zierlichen kleinen Speech, auf den der Großwesir mit einigen unverständlichen Worten antwortet, wäh rend er den Gast mit der Hand zum Sitzen einladet; dann klatscht er in die Hände, um den Diener herbeizurufen, wahrscheinlich wohl, um den SekretärDolmetsch zu citiren. Der Minister faßt aber daö Klatschen falsch auf, steht auf und verbeugt sich dankend ! Der Großwesir seinerseits nun glaubt, der Andere wolle sich verabschieden, erhebt sich gleichfalls und compli mentirt den Gesandten zur Thüre hinaus! Die Aufklärung nachher soll recht erheiternd gewirkt Hlben. Bon einer irdischen Todtenwache, welche er in Gemeinschaft mit den Brüdern John. Tom und JameS CribbinS beigewohnt hatte, wurde Nathan Gray in LouiSville, Ky.. alS TodteScandidat in'S Hospital gebracht. Wie bei allen von Jrlandem abgehaltenen Todtenwachen wurde auch hier gehörig gebechert. Im Laufe der Nacht kam eS zwischen Nathan Gray und den Gebrüdern John, Tom und JameS CribbinS einer gerlngfügigen Ursache wegen zu einem Streite, wobei Gray von seinen Gegnern überfallen und auf eine schreckliche Weise durchgebläut wurde. Der Mann, welcher da Bewußtsein verloren hatte, wurde nach Hause gebracht und von Dr. Cheatham in Behandlung genommen. welcher nach einer angestellten Untersuchung fand, daß Gray einen Schadelbruch erlitten hatte. Auf Anordnung des Arztes wurde Gray inZ n"i. i'f jt Arfi. '. städtische Hospital überführt, vo er 1 leN, r:m Tode nahe, dsrniedtrlttzt.
Das Gravbovbork dient
den Gelehrten des Ethnoloaischen Bu tttS in Washington. D. C.. zur Zeit dazu, um die gesprochenen Laute der Kanakensprache zu erhalten. In der Bundes Hauptstadt weilt nämlich eme Avorvnung von Bewohnern der Hawaii - Inseln, welche gegen die Annexion Protestiren, und diese Leute crroiqi oen weleyrten den Gefallen, vor dem Graphophon Reden zu halten und Lieder zu singen. Der Nackwelt werden also die Laute dieser Sprache Cl.li- r , . i ityuucu viciücn, naoem vle legren Kanaken sich zu ihren Vätern versammelt haben. Dieser Tage langte das amerikanische Schiff .Geo. Stetson" von Baltimore im Hafen von Portland, Ore., an und einer der Matrosen erzählt eine entsetzliche Geschichte von oer eyanoiung, die em anderer Matrose, Amos Stone, von dem ersten Steuermann erdulden mußte. Als daö Schiff in Astoria ankäm, war Stone wahnsinnig und zu Haut und Knochen abgemagert. Oft wenn der Sturm am ärgsten war. öffnete der Steuer mann Harvey dieLuken, damit Stones Bett voll Wasser würde: dieser wurde zuletzt so schwach, daß er nicht einmal meyr rast hatte, zu wimmern. Burke's Erzählung wird von drei an deren Matrosen vollauf bestätigt. Bis zumSckluk derGe schäftsstunden des 31. Januar 1893 lzaven an der New Yorker Aktienbörse während des diesjährigen JanuarMonats RegierungS-, Staats, und Eisenbahnbonds im Pariwerthe von etwas mehr wie neunzig Millionen Dollars den Besitz gewechselt. Dies ist der größte Betrag, welcher seit dem Bestehen der N. Y. Aktienbörse inner halb eines einzigen Monats in Bonds umgesetzt worden ist. Im ' Januar ioyt c..:cr..i. r. ji v m c o. r loai vcdWlcc oic onosoeriause auf 5N5.iö,!XX). Insgesammt wur. den während des Jahres 1897 Bonds im Betrage von $541,091,000 umgesetzt, etwa sechsmal so viel, wie in dem Einzelmonat Januar 1893. Die bedeutendsten Umsätze fanden statt in Bonds der Union Pacific, der Atchison, der Northern Pacific, der St. LouiS & San Francisco, der Kansaö Pacific und der Erie Bahn. " Eine prächtige Wasserhose hatte der britische Dampfer Asiatic Vrince" auf der Fahrt von brasilrani. schen Häfen nach New Fork zu bewun. dem Gelegenheit. ES war.um 7 Uhr früh. Das Schiff befand sich unter dem 23. nördlichen Breitenarade und dem 64. Längengrade, als rn etwa 4 Meilen Entfernung sieb das Phänomen zeigte, während der Himmel in schwarze Wolken gehüllt war. Die Basis deS Wasserkegels dürfte 500 bis 600 Fuß gemessen haben und die Spitze war sicherlich 200 Fuß hoch in der Luft. Die Hose hielt sich eine halbe Stunde lang, obwohl derartige Naturerscheinungen sich selten über 15 Minuten ausdehnen. Anfangs stand sie völlig senkrecht, später neigte sie sich etwas, sank dann zusammen, um so fort wieder in die Höhe zu steigen, bis sie schließlich mitten entzwei brach und sich auf die ganze Umgebung ein förmlicher Wolkenbruch ergoß. Die' mu bliche Tradi. tion hatte immer die Feldmark Hos tho Hoorn. 10 Minuten vom heutigen Orte Zeven, als die Stelle bezeichner, wo das alte Zeven gelegen hatte. Als dann 1141 das Kloster zu Heeslingen nach Zeven verlegt worden sei und am Ufer der Mede die neue Kirche erbaut, hatten die Bewohner ihre alten Sitze auf der Stätte Hof tho Hoorn verlas sen und sich im Schutze des Klosters angesiedelt. Diese Volksüberlieferung hat jetzt eine überraschende Bestätigung gefunden. Auf die Nachricht hin. auf dieser Feldmark sei eine Steinpflaster rung angepflügt, hat Herr Hang Mül ler-Brauel dort eine umfassende Nachgrabung veranstaltet. Hierbei legte man eine alte Wohnstätte bloß, Umfas sungssteine und Herdsteine (unter letz, teren eine ca. 20 (Zentimeter dick? Aschenschicht). An Fundstücken fanden sich vor: 8 Stücke eines Mühlsteins aus (grauer) rheinischer Lava, eine eiserne Nadel mit plattem, leicht gebogenem Kopfe, 19z Eentimeter lang, ein sog. Gniedelstein (Glättestein), ein eiserner Nagel und - viele Scherben. Diese letzteren sind für die Zeitbestim. mung des Fundes sehr wichtig, auf Grund derselben ist die aufgedeckte Wohnstätte in die Zeit vom 8. bis 10. Jahrhundert n. Ehrzu setzen. Ueber der Fundschicht liegt jetzt, 25 Eentimeter dick. Ackererde. Die Opfer von K i a o t-schau-dürfte als Titel für eine Massenschlägerei passen. d!e im Norden Berlins ausbrach. Der in der Anklamerstraße wohnende Former Ror sokski feierte seinen 40. Geburtstag, und er hatte anläßlich desselben seine Verwandten, etwa 20 Personen, ein geladen. Auch die in Rizdorf wohnenden Schwiegereltern des Gastgebers, die Maurer Petruschek'fchen Eheleule. waren erschienen, die längere Zeit hin durch mit dem Schwiegersohne derfeindet gewesen und sich erst kürzlich versöhnt hatten. Anfänglich verlief das Fest in schönster Harmonie, bis ge;en 11 Uhr Nachts aus einem höchst enderbaren Grunde zwischen P. uno em Former ein Streit sich erhob, der utig endete. Det Maurer hatte die i r . r i , präge ausgeworfen, oo ore rn nmou i Jrtaii t?infmnVsn (TMTrfn imfr Su.' t vm((v .v WM.'
iqci ncrnallung surveryln Zöpfe tragen dürften, eine Frage, die der Schwi?gersohn mit einer zwar echt Berlinischen, aber darum nicht etwa höflichen Wendung beantwortete. Jetzt erhob sich P. und warf dem unehrerbietigen Sohne ein Vierseidel an den Kops; so daß R. eine erhebliche Kopf wunde davontrug. Die Mutter des Verletzten, eine robuste Bauersfrau aus dem Kreise Teltow, ergriff nun einen Schrubber und schlug damit ih rem Schwäher derartig in's Gesicht, daß dieser blutüberströmt zusammen brach. Damit war daö Signal zur allgemeinen Schlägerei zwischen den beiderseitigen Verwandten gegeben. Als die Nachbarn und der hierzu -
holte Hausverwalter hinzukamen, glich cm. . ' n r . mi ' ore Xlloynung einem cytacylfeioe. Nicht weniger als acht Personen waren mehr oder minder schwer verletzt und mußten die Hilfe der Sanitätswache aufsuchen. Der Schwiegervater wurde. L ca nt-r. ' oa rom oas caenoern zerfcylagen war, nach einem Krankenhause überführt. Ner genügsame Karl. Mama, heut' hat mich der Lehrer ge lobt!" Was hat er denn zu Dir gesagt, Karl?" Zu mir eigentlich nichts, aber zu meinem Nachbarn hat er gesagt: Du bist schon der nichts nutzigste Schlingel der ganzen Klasse; da lst mrr sogar der Karl noch lieber ! Pech. Gatte (vorlesend): Da lese ich eben, bei unserem Freunde Grubler hat eme Explosion stattgesunden und das Dienstmädchen ist in die Lust gesprengt worden." Gattin: Ach. die arme Frau Grübler! Sie hat ein rechtes Pech mit ihren Dienstmädchen. Keine einzige bleibt länger als vier Wochen in ihrem Hause!" - Hiesige Der Gesundheitsrath schickte heute Vormittag an sämmtliche Vranntveinhändler der Stadt ein schreiben, worin aus Oection 2 der Oeneral-Ordinanz No. 17 von 1896, welche vorschreibt, daß auf jedem Faß oder Flasche usw. der Name des vrenners und die Worte "Pure and withat drug or poiscm," angebracht sein müssen, aufmerksam macht. Die Strafe auf Unterlassen dieser Vorschrist ist $10 bis $200 und Gefängniß nicht über 180 Tage. Wer einen CatarrH Heilen vill, muß mit dem Blut anfangen. Hood's Sarsaparilla beseitigt die Urlache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood's Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den UCagen. 25s. ' Die Geheimpolizisten Ash und Dugan untersuchten gestern eine etwas mysteriöse Geschichte, welche ein junger Mann, Namens grederick M. Süß, 610 Stevens Str. vohnhast. geKern früh der Polizei mitgetheilt hatte. Besagter junger Mann hatte am Samstag, spät Abends, sein Mädchen, 50 Linden Str., besucht. Er hörte, kurz vordem er nach Hause gehe wollte, verdächtige Schritte aus der Veranda, öffnete dieThür und ging hinaus. Das junge Mädchen vernahm im nächsten Augenblick ein Geräusch und dann krachten zwei Schüsse durch die Stille der Nacht. Die Eltern des Mädchens, welche bereits im Bett lagen, kamen in Nachtkleidern herunter und fanden auf der Veranda den jungen Man besinnungslos. Seine Uhrkette var abgerissen und die Uhr lag mehrere Fuß vo ihm entfernt aus dem Boden. Sine Pistole lag dicht neben ihm. Der junge Mann veiß selbst nicht, ob er die beiden Schüsse voroder nachdem die Kerle ihn mit einem Sandsack niedergeschlagen hatten, abgegeben. Der New York Store. (CisMirt 1853.) Uei.i.. M yinHorirt 5N,iff-v l f , Box kalblederne 03 und 04 FMnenschNhi? - ist12.00 daö Vaar. Morgen taä W S SV.
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