Indiana Tribüne, Volume 21, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1898 — Page 1
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rl W sVO O AV rlO Vft K 0s v O W V W y o Office : No. 1 Sud mabatxa ttah. Telephon 1171. Indianapolis. Indianer, Mittwoch, den J6. Februar J898 Jahrgang Sl Noi 149
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(Lditorielles.
Wenn wir recht unterrichtet sind, ist demnächst ein Vorgehen der GesundheitSbehorden gegen die sogenannten Barrelhäuser zu erwarten. ES ist guter Grund vorhanden, zu vermuthen. daß der SchnavS, den dieselben derkaufen, Chemikalien enthält, unter denen Schwefelsäure keine kleine Rolle spielt. DerStoff, der in diefenAnsta'.ten verkauft wird, ist ohne Zweifel im höchften Grade gesundheitsschädlich und wird in Zolge seiner Billigkeit r-assen-haft getrunken. Wir halten die Barrelhäuser für gemeingefährliche Anstalten. Der anständige Wirth, der reine Getränke verkauft, kann in Bezug auf den Preiö derselben natürlich nicht mit dem BarrelhauSbesitzer konkurriren, welcher elen de, die Gesundheit vernichtenden Ttoss verkauft. Die Menge deS angeblichen Schnapses, den man da für venig Geld bekommt, reizt die Leute zum Trinken und fördert damit die Trunksucht. Dadurch werden die Barrelhäuser zum Aufenthaltsorte eineS GtsindelS, daS nie genug bekommen kann. Man braucht bloß an en.em Sommertage an den offenen Thüren eine Barrelhauses vorüberzugehen und man wird beinahe krank von dem Gerüche, der da herauskommt. Diese Barrelhäuser haben den weiteren Nachtkeil, daß sie daS Vorurtheil gegen den Getränkehandel im Allgemeinen vergröberen und daß sie alle zeit den Temperenzlern einen guten EatschuldigungSgrund für rigoroses Verfahren bieten. Der anständige Wirth leidet am meisten durch dieelben. Wir haben gar nichts dagegen einzuwenden, wenn die Behörden darauf ehen, daß dem Publikum nicht Gift für SchnapS verkauft wird. Also sie wollen sich wieder dertragen! Der Telegraph" verkündet heute Morgen Folgendes : Friedlich und befriedigend beigelegt. Infolge von beiderseitigen weiteren Ausklärungen und darauf basirter Uebereinkunst ist die Klage der Familie 3eup gegen die Gutenberg Co. zurückgezogen worden, und die Politik deS Indianapolis Telegraph" in der naionalen Finanzfrage wird auch weiterhin der guten Sache der Doppelwährung von Gold und Silber gewidmet sein." Friedlich und befriedigend! Wir gratuliren. Indeß erlaube man unS den Frieden und die Befriedigung curn grano salia zu nehmen, wenig KenS vaS Herrn Thudium betrifft. Wir sind überzeugt, daß er darum, daß er Herrn 3eup veiter im RedaktionSftuhl belassen muß, keinen Freudenspruvg in die Luft gemacht hat. Er wäre wohl lieber Herrn 3eup loSgeworden, aber eS ging eben nicht. Er hätte doch seinen Mann besser kennen sollen. Aber er dachte sich, eS sei jedensallS besser so, als durch Fortsetzung deS Prozesses den sicheren Ruin herbeizuführen. Zur Roth können Herr Thudium und Herr 3eup ja schriftlich miteinander Verkehren, wie sie unseres Wissen? schon gethan und im Ueörigen in großem Bogen an einander vorübergehen. Herr Thudium hat jedenfalls daS Klügste gethan, vaS er unter den UmKänden thun konnte. Jedenfalls war sein Umsehen nach Hilfe in der Zmischenzeit. da die Verhandlungen ruhten, vergeblich. Wie die Sachen lagen, wäre aller Wahrscheinlichkeit nach bei Fortsetzung deß Prozesses die Einsetzung eines MassenderwalterS unvermeidlich gewesen. ES hatte sich so weit eine Schuldenlast von rund tzSOOO ergf.ben. Derselben gegenüber Sand nichts als daS diele Jahre alte Material und Ausstände zum Betrage von $5,000, deren veranschlagten Werth von $12000 man wohl zum größten Theil als chimärisch betrachten kann. Wir sind der Ansicht, daß der Zu sammenbruch deS Telegraph" bloß aufgeschoben, aber nicht aufgehoben ist. Sowohl der Abonnentenftand, wie daS Anzeigegeschäft deS SlatteS sind seit Langem im Schwinden. 3a welche Verhältniß daran die Politik deS OlatteS, die aulfällige Schreibweise der Redaktion und die sonstige in dem Institut herrschende
totale Unfähigkeit, die sich in allen Theilen deS BlatteS kundgiebt, Schuld ist, entzieht sich unserem Wissen, doch dürfen wir bei alledem wohl sagen, daß, was die Politik betrifft, der Redakteur, Herr Jeup seine Silberschrul-
lea nicht auS Parteirückfichten, sondern auö ehrlicher Ueberzeugung verzapft, denn er hatte diese Schrullen, lange ehe seine Partei sie adoptnte. Seinen Angaben in der Klageschrist, daß Herr Thudium die Politik deS Telegraph" ändern wolle, schenkten wir vollen Glauben. Herr Thudium lilß zwar gestern durch den Sentinel" erklären, daß er nach wie vor ein guter Silbermann sei. Diese Erklärung dürfte für seine persönlichen Freunde jedenfalls überraschend gewesen sein. Indeß unter Umständen ändert man seine Ansichten über Nacht und in der Noth frißt der Teufel auch Fliegen. So wird also im Telegraph" in der bisherigen Weise fortgewurstelt wer. den. Wie lange daS möglich sein und wie sich, von der alten Schuld abgesehen, die stets neu entstehenden Löcher erden füllen lassen, daö müssen wir der Zukunft und dem elsiaderischen Geiste seiner Besitzer überlassen. in Draljüiadji'icsjlen. Inland. Wetterbericht. Wärmereö, schöaeS Wetter heute Nacht; trübeö Wetter und zeitweiliger Regen morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 35 Grad, niedrigste 21 Grad. " im Das Schlachtschiff Maine wird durch eine Explosion imHafen vonHa- . v a n a zerstört. Ueber hundert Menschenleben verloren. Ha v an a, 15. Feb. Um ein Viertel vor zehn Uhr erfolgte an Bord des amerikanischen Schlachtschiffes Maine im Hafen von Havana eine furchtbare ELolosion. Havana, IS Fer. Die wildeste Bestürzung herrscht in Havara. An den Wersten drängen sich Tausende. Man glautt, daß sich die Explosion in einem kleinen Pulvermagazin ereignet hat. Um 10 Uhr 15 standen die Reste der Maine" noch in Brand. Topt. Sigsbee und die übrigen Offiziere find gerettet. Man schätzt, daß über hundert Leute von der Mannschaft getödtet find, aber es ist ganz unmöglich, genaue Einzelheiten anzugeben. Die Ursache der Explosion läßt sich vorläufig nicht feststellen. Washington, 15. Febr. Der Marinesekretär empfing von Eapt SigSbee folgende? Telegramm : Die Maine" ist im Hafen von Havana um 9 Uhr 40 aufgeflogen und zerstört worden. Viele Verwundete und ohne Zweifel Viele getödtet und ertrunken. Verwundete und Andere an Bord deS spanischen Kriegsschiffs und des Ward Linie-Dampfer. Senden Sie Leuchtthurm-Tender von Key West für dieMannschaft und für etliche Stücke der Ausrüstung, welche noch üb'er Wasser sind. Niemand rettete mehr als die Kleider auf dem Leibe. Die öffentliche Meinung sollte weitere Berichte abwarten. Man glaubt, daß alle Ossiziere gerettet find. Jenkinö und Merrett noch nicht gesunden. Viele spanische Offiziere und Vertreter des Marschalls Blanco find bei mir und sprechen ihre Sympathie aus. (Gez) SigSbee. Washington, IS. Febr. SS wird berichtet, daß die Zahl der Umgekommenen über zwei hundert beträgt und daß das Unglück durch Explosion eineö Torpedos herbeigeführt wurde. Die Frauenrechtlerinnen. Washington, D. C., 15. Feb. Susan B. Aathony hat heute Morgen die 13. Jahresversammlung der National American Women'S Suffrage Association" im Columbia-Theater eröffnet. In ihrer Ansprache wieS Frl. Anthony auf die Fortschritte hin, welche die Bewegung zu Gunsten deS FrauenstimmrechtS bereits gemacht hat, und forderte alle Anhänger derselben auf, vereint für die gute Sache zu wirken. Die Oeschverden, welche die grauen gegen ihren gemeinsamen Feind die Ninnek' hätten, wären
so groß und so zahlreich wie diejenigen, welche die amerikanischen Kolonisten
gegen den onig eorg geyavr yaner. Schwererkrankt. New Sork, 15. Febr. Frl FranceS Willard, die bekannte Präfi. dentin der (. W. T. U. und Frauen. rechtlerin, liegt schwer erkrankt in ihrem Hotel darnieder. Sie leidet, wie es heißt, am Magenkrebs und ihr Zuftan d ist kritisch, doch glauben die Aerzt nicht, daß ihre Erkrankung schon jetzt einen tödtlichen Verlaus nehmen werde Man glaubt vielmehr, daß sie sich überarbeitet hat. Spalding muß in'S Zuchth a u S. Spring fiel d. 3ll., 15. Febr. Ex. Bankier Eharleö W. Spalding, dem es bis j,bt immer gelungen war. auf die verschiedenen Anklagen steigesprachen zu werden, ist j,tzt doch zu einer 2jährigen Zuchthausstrafe deruktheilt worden. Das Criminalgericht in Eook Eounth fand 'hl schuldig. $25,000 der Jllinoiser Universität gehören der Gelder unterschlagen zu haben und verurtheilte ihn zu obiger Strafe. Das hiesige Obergericht hat soeben dieses Urtheil bestätigt und so wird dem Herrn Bankier wohl nichts übrig bleiben, als eine Zeitlang Freiquartier aus Staatskosten zu beziehen. Ausland. Dr. Kahser gestorben. Berlin, 15. geb. 3n Leipzig ist nach langem schweren Leiden der frühere Ehef der Colonial - Abtheilung des auswärtigen Amtes, Dr. Kayser. gestorben. 3hm war der Tod ein willkommener Erlöser von tiefempsundener seelischer und körperlicher Qual. Er war, wie erinnerlich, nach Ausdeckung der Karl Peters'schen Schandthaten in Deutsch. Oftasrika aus dem Posten an der Spitze des Colonialamtes unmöglich geworden, da die Presse aller Parteien seine Entfernung von diesem Posten verlangte. Er wurde dann zum Senatspräsidenten am Reichsgericht in Leipzig ernannt. Von den neuen College am höchsten deutschen Gerichtshof wurde er mit unverhohlener Abneigung aufgenommen. Die persönliche Annäherung wurde in vielen Fällen schroff zurückgewiesen. DaS verbitterte dem Mann, der schon auf seinem Posten an der Spitze deS ColonialamteS Gegenstand jährelang sortgesetzter Preßanfeindungen gewesen, daS Lebe; sein Nierenleiden entwickelte sich, eine zn dessen Btseitigung unternommene Operation blieb erfolglos. Jetzt hat er im Tode den Frieden gefunden, der ihm in seiner immerhin ungewöhnlichen, glänzenden Beamtenearriere versagt geblieben ist Der Zola-Prozeß. PariS, 15. geb. Direktor Meyer vom französischen Aktenbureau erklärte, daß die publizirten Facsimiles des BordereauS so genau wie möglich seien. Der Zeuge bekundete, Major CsterhazyS Handschrift gleiche der deS BordereauS. Drei Sachverständige bekundeten, daß das Facsimile genau eine Rep.'oduktion der Handschrift deS MajorS Estcrhazy sei, eine Erklärung, welche Aufsehen machte. Professor Grionand von der polytechnischen Schule sagte auö, daß er einen Protest gegen die Führung der DreyfuS - Affaire unterzeichnet h,be, weil er überzeugt sei, daß die Achtung vor dem Gesetz der Ehre und dem vaterland involvirt sei. DaS ganze Verfahren kam dem geugen ungewöhnlich vor. Trotz der versteckten Drohungen und Akte der Sinschüchterung, deren Opfer er geworden, versichere er auch hier, daß eine Revision deS Falles ein schreiendes Ledürfniß sei, und er gedenke sein AeußersteS zu thun, um sie durchzusetzen. Der Zeuge schloß mit der Behauptung seiner Rechte als Patriot und seiner Liebe zur Armee, welche ihm reichlichen Beifall eintrug. Professor Hadert von College de France sagte, er habe als Oachverftändiger daS Vordere und die Briefe deS MajorS Efterhazy und DreyfuS, sowie einen von Letzterem nach seiner verurtheilung geschriebenen Brief ge prüft. Dem Letzteren gehe jede Aehn lichkeit mit dem Bordereau ab, dessen Urheber ach sei?:? Ueberzeugung Qperhazy sei.
allerlei.
Eine Geschäftslicenzmüssen die Zcitunasherausgelxr in Norfolk, Va., bezahlen. Geqen hUk Besteuerung der Preßfreihcit wurde auf gerichtlichem Wege ein Einhaltsbefehl erwirkt, doch hat jetzt die Supreme Court" des Staates entschieden, daß eine solche Licenzgebühr zulässig ist. In dem begleitenden Rechtsgutachten wird ausgeführt, eine Steuer, die man dem Geschäft der Zeitungsherausgabe auferlegt, sei keine Besteuerung der Preßfre'iheit; die GeWährleistung freier Rede und einer freien Presse bezwecke keineswegs, die Heranziehung zur Besteuerung zu verbindern. In Barcelona ist ein neuer Schwindel aufgedeckt worden, der veröffentlicht zu werden verdient. Zwei Damen, Inhaberinnen eines Geschäftes in Samt Etienne. versuchten diesev Tage bei einem Pariser Bankhause einen Check über einen sehr bedeutenden Betrag einzuziehen. Das Haus hatte keine Benachrichtigung darüber und hielt die Sache für sehr verdächtig;, es ließ deshalb die beiden Frauen verhaften. Dem Polizeicommissär beichteten sie ihre Leidensgeschichte. Sie hatten enun Brief aus Barcelona erhalten, in dem ein dort angeblich gefangen gehaltener Ossi cier" der aufständischen Cubaner ihnen mittheilte, daß sich in einem der ihm abgenommenen Koffer ein auf London ausgestellter und in Paris zahlbar ge machter Check befinde. Don Jaim: Garcia Nuiz. so nannte sich der Cubaner", fürchtete, daß das werthvolle Papier verloren gehen oder gestoblen werden könne, und bat die beide Frauen, deren Ehrenhaftigkeit er kenne", zur Wiedererlangung der Koffer behülflich zu sein. Ihre Auslösung sei beim Gericht gegen Bezahlung einer Kostenrechnung von 3000 Francs zu erreichen. Die zwei Damen reisten nach Barcelona und wurden am Bahnhof von einem Freunde des Gefangenen" in Empfang genommen. Dieser führt5 sie zum Gefängniß" des Don Jaime: aber die Bewachung war sehr streng sie bekamen das interessante Opfer der spanischen Grausamkeit nicht zu Gesicht. Auch ein zweiter Besuch miß, lang; aber am dritten Tage erschien ein Beamter" auf der Bildfläche und ließ sich gegen Entrichtung der 3000 Frcs herbei, die Koffer auszuliefern, worir sich denn auch richtig der erwähnte Check vorfand, von dessen Betrag den Damen natürlich ein erheblicher Theil als Belohnung für ihre großen Dienste zugesichert war. Mit dem nächsten Schnellzuge flogen sie mit dem kostbaren Papier nach Paris, aber hier verflogen, wie gesagt, bald ihre schönen Träume vor der r?n5en ?Nk??s? f Eine Fuchsjagd im Grunewald. ist zwei jungen Leuten sehr Übel bekommen. Der 23 Jahre alte Drechslergehilfe Wilhelm Neitzholz ausHagen in Westfalen und der gleichaltrige Mechaniker Emil Hollert auS Potsdam machten einen Spaziergang im GruneÄald und bemerkten, wie aus einer Erdhöhle ein Fuchs schlüpfte. Schnell liehen sie sich von in der Nähe arbeitenden Holzfällern zwei Spaten und einen Sack. Nach eifrigem Graben stießen sie endlich auf den Höhlengang, schnell wurde der Sack über die Oeffnung gespannt und ein brennender Kiefernzweig in die Höhlung gesteckt, um durch den Rauch den Fuchs zum Verlassen seines Baues zu zwingen. Im nächsten Augenblick waren vier Füchse in dem aufgespannten Sack gefangen. Schon glaubten die jungen Leute, ihre Beute sicher zu haben und schnürten den leichten Sack zu, ar die Wüthenden Thiere bissen sich durch und zerfleischten ihre Verfolger auf's Schrecklichste. Auf das Stöhnen der jungen Leute eilten einige Holzsamm ler herbei, welchen es gelang, zwei der Füchse mit Knütteln zu erlegen. Die schwer verletzten Handwerker wurden nachVerlin in's Krankenhaus gebracht. An ihrem Aufkommen wird gezwei felt. Vor einigen Tagen kam in einer Gesellschaft in Rom daö Gespräch auf die Folgen, welche das Küssen auf das Ohr haben könnte. Ein anwesender Arzt erklärte, daß einem solchen Kusse sehr leicht Taubheit folgen könne. Auf dem Nachhausewege von dieser Gesellschaft frug der junge Baron Riccordi, der Neffe des bekannten Cavallerie - Generals, seine Braut scherzhaft, ob sie sich wohl von ihm einen solchen Kuß gefallen lassen und vor den Folgen nicht zurückschrecken würde. Das Mädchen antwortete lachend: Versuch' es!" Kaum war das Wort ausgesprochen, als Riccordi den Kopf seiner Braut auf die Seite bog und ihr einen schallenden Kuß auf daö rechte Ohr drückte. In demselben Augenblick fühlte das jungeMädchen einen stechenden Schmerz im inneren ' Ohre, und noch in derselben Nacht mußte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da die Schmerzen rapid zunahmen. De? Zustand verschlimmerte sich von Stunde &u Stunde, ein operativer Eingriff wurde nöthig; er wurde jedoch zu spät vorgenommen, die Dame hatte bereits das Gehör verloren. . Ein nicht edler Charakterzug des Bräutigams ab ist es. daß er der Taubheit seiner Oraut wegen die Verlobung aufgeho-tvx
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Zahre. ttHHri. Mary Lew i. Frau eines promi yfj oente ffarmerK und oblbekanut untre w allen Bewohnern nabe Äelmont, N. y. schreibt: .Ckit 27 Jahren litt ich fortwährenb an nervöser Lrschlafsung und bk,ahlte arofcc Geldsummen für Doktoren und ange,eigte Mittel ohne bbtlse. Vor drri Johren wurde mein Zu, stand beängstigend, der geringste Lärm erregt, mich und machte mich nervö. Ich konnte lcht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher n fälle und wurde llmählig schlimmer. Ich besann Dr. Milk' Restorative Nervine und Nerven, und LederPillen ,u gebrauchen. Anfang schien die Medizin nicht , wirken, aber nachdem ich einig Flaschen genommen, trat Lenderung ein. Ich ruhte Rächt besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler: un bin ich nahezu wieder gtajHch gesund, wie eine Person meines Alterl ei erwarten kann. Sott segne Dr. Mile,' Rervine. rr. Mile,' Mittel werden durch alle Bvotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder da? Geld wird ,urücker stattet. Buch über die Srnkheiten bei Herzen und der Nerven frei. Adresse: Dr. Nilt Otidlcal Co., lkdart. Ind. Hiesiges. Lebensmüde. Gestern Abend um 9 Uhr wurde die 23jährige Sadie Cannon Von ihrem Liebhaber auf dem Fußboden ihre Zimmerö, in dem Haufe 835 West Market Str. aufgefunden. Man telephonirte sofort dem DiSpensarium, welche Dr. RhoadeS zur Hilfeleistung schickte. DaS Mädchen hatte Morphium genommen, auS Sram über die angebliche Untreue ihres Geliebten. Um 2 Uhr heute Mittag lebte daS Mädchen noch, doch war Venig Hoff nung auf Erhaltung ihre Leben vorbanden. Ein New Sorker Bildhauer, ChaS. NiehauS, hat Pläne für die in Washington aufzustellende Statue des GouvernörS Oliver P. Morton angefertigt, welche heute Nachmittag von der betreffende Kommission einer Prüfung unterworfen wurden. Wenn ihr ein auteS Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S sarjapanua. Gebraucht nun Hood'S. S o o d'S P i l l e n beilen Brechreiz. Kopfschmerzen auS dem Magen und Unvervaultchrelt. Dr. Edenharter, Vorsteher der hiesigen Irrenanstalt, hat Herrn Dr. M05 A. Bahr, welcher früher am Dikpenfarium und feit einem Jahre an der arztlichen Klinik in Washington. D. C. als Assistenz. Arzt angestellt war, alS Assistenzarzt angestellt. Dr. Bahr ist der Sohn deS hiesigen MufiklehrerS Herrn Paul Bahr. S. S. Reese, deutscher Zcbnant. 4z OS Obio Str. Der New York Store. lLtablirt 1853.) Ä.'!5!f.. Butterick Muster ! QH3CID Glaeee-Handschuhe :: für Männer :: Adler & OSbsrne Fabrikate Chicago-Verkauf zu im 89 Cents daS Vaar. Oftgang. SS m W. jV NM.NlMrkMiif m40? jobafc. 5s Go4wi,Tr7.N.Ta ork je . Kau!, r- m "1 toi MT mt mmk. M mack. but mm rmm "fi 4 liwck yoalak))r kw toatm toM ti U 1 r - -' f itf dar t tk tun, mit um rr m. Boik mit, t!l arM. la mj mu1 ol kBMrica, jo am iimuiimi M fcwua, r'ni all vaar timtujat aaara aiana ttlru S Ua woffc. AU to mw. Ctaat aax MTKK f . V-v araeywarkar. Wa atart twl ftraiakia' arart1tt.. KAIILT, tfXiDILT las mf F'"t4I t 4 "l 1 . v V v 1
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