Indiana Tribüne, Volume 21, Number 147, Indianapolis, Marion County, 14 February 1898 — Page 3

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Dr. Z. Gühler, 120 GstZAeSurty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 M3 3 ' hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abend. Telephon 1446. Svrechstusde: Sonntage nm otxltiaoi. C. C. EYERT8, Teutscher Zahn .Arzt. No. i Nord Pennszlsiüiz Stk. Sa iid aas Wunsch anz:du WALTER FRANZ, Zayn-Ar'zt, S.o.90) Ost Market Stroße. Coffin lock. Zimmer 43. Offlci.Ltund: 9bi 12 Vm., lbllStfm., 7 61 9 Kbttd. Sanntag von lu Uhr Lm. bil 2 Ubr m Coke. Coke. In Vilumpen u. 31 Meinest. Xldtlt Kanen'Sit bekommt in der Offtc der Ind'polis ihm Co. ' No. 58 Süd Pennsylvania Str. W. Vierte. Deutschee Buchbinder. 408 Sud Eaft, Ecke Mcäarty Str. Up Stairs. ttxt ZütI tJtoasar.f. 7 b Wabama raftt 'wett V?Seüge tö? wit f.tn. Adolph JFrey, (Old rreedom Riffht.) äotary Public, Trauslator, Corrcspoiident etc. ' Ko. 190 EUrabeth Stret. Take Blake St. Car. KERSIAXN LltfKE, 15 6üt Alabama Str. Teutscher Messerschmied, Rasirmesser, Scheeren und alle Arten Schnttdemstrumente sabriznt und geschliffen. Wefoster's lliitersiational lM6ioiiary : Inratuabla In th Horn. School, and Offlca. A taoroiih rcvWon of th Unabrldged, th purpoM I which hat been not dispUv aor th Provision of rnaterul for boastful and thowy adrernseinant, Lut tb du, judiciou, echoiarly, thoroujh perfectngof a work which ia all th Stabes of its srowih las obtaincd ia a equal degre the faror and coaädcac ol acaolare and of ta f cneral publie. rrjv Tb One Graat Standard X Authority. L ' 8 wHW llaa. V. J. Bwwf r.. i r t fi.,1 cimml VEUbTESS iLXTIRXXnOXAE GET THB BEST. tsrSend for pecirnea paff .Dxncsvsy G.4 C.MERRIASI CO.. Publlshers, Erauianau, Iam. V 60 YEARS yv EXPERIENCE i v D TRADt MARK! nraiAN r Copyright Ac. Als odlnj U tch Mixi dMcrlptlon rnay räiaaiy aJoartain ? ptnion fra whather aa jtrnMn ia probablr PatentaM. Conimunlp. . rtneU7eonQclaatia.L Handbook on PatanM ae- fr, Oldaat ac nc? for aacurincpatanta. - riuui taxen tbrontrb Mono A fra, rairt pätiaJ iMttca, wlthout Kar. In th Scttnfflic American. A aaadaomelr ühntrated wUr. Iarrt wr. amlattoa ot anr otentiflo lonrnaL Ternoi, i a TOQX mOuX.aa fi B4iU DJ ü uvw.uwvifc IMIU H1VUM f. - " w . ;;i&Co.38,BrMdMy-IIewYork d. UTK. Tfaaalagt. D.O. - . , C 1 . k.. 1 I. Mp5iS TABUIES rt intenJed sortJuMrct, lad ad all vho prefer a medldne disguUed as conscconcry. -Thcy rnay now be lud (put p b Tb Boxcs, sevcnty-twi la t box price, twcnty4Ive cents or sive boxet for cntdolur. Anyda,YriUgtTthes tfjou inattt. and the rnay alwajs be ouincd rrsitur-i the pnee t9 "

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Fremde Wellen.

Roman vrn Reinhold Ort mann. (gortjetung.) Mit einem Lächeln schob Wolshardi den Brief in die Tasche. Er empfand in diesem Augenblick wirklich nicht den geringsten Groll gegen den großen Mimen. Sagen Sie Ihrem Herrn Director, daß ich snen Brief gelesen habe und mich mit dem Inhalt des denkwürdigen Schriftstückes vollkommen einverstanden erkläre. Zu seiner besonderen Be ruhigung mögen Sie noch hinzufügen, dak ich die Gerichtsbarkeit dieses Lan. des keineswegs in Anspruch zu nehmen gedenke." Er winkte dem ob solcher Gelassenh! etwas verwundert dreinblickenden Sendboten freundlich zu und trat in den Gasthof ein. Als er eben die ersten Stufen der alten ausgetretenen Wen deltreppe emporstieg, hörte er eine ruhige, kühle Stimme, deren Klang il)n sogleich an seine strafwürdige Vergchlichkeit erinnerte, hinter seinem Rücken sagen: Ich bitte um Verzeihung, Mr. Wolfhardt! Seit siebenundfünfzig Minuten nehme ich mir die Freiheit, hier auf Sie zu warten. ,Sie wollten die Güje haben, mir einen Brief für meinen Chef Mr. William Vradwell zu übergeben Wolfhardt wandte sich nach dem Sprechenden um.' Ein töller Gedanke war ihm durch den Kopf gefahren und hatte innerhalb einer unmeßbar kurzen Frist ganz und gar Besitz von ihm genommen. Es ist an mir, um Verzeihhung zu bitten erwiderte er, um so mehr, als ich Ihnen das beschämende Bekenntniß ablegen muß, daß ich jenen Brief noch gar nicht geschrieben habe. Wollen Sie die Güte haben, mich noch einmal auf mein Zimmer zu begleiten?" Herr Mc. Burney zog mit einer gewissen Feierlichkeit seine Taschenuhr und sagte gemessen: Der Zug, den ich benutzen muß, geht in einundoierzig Minuten, und es ist von hier bis zum Bahnhöfe fast eine Viertelstunde. Si: werden selbst beurtheilen, mein Herr, ob ich Zeit genug habe, auf die Abfassung Ihres SchreibenZ zu warten." Es war auch eigentlich nicht das, darum ich Sie bitten wollte. Ich gedachte nur in aller Schnelligkeit meine Habseligkeiten zu packen, um Sie zu begleiten." Selbst diese überraschende Eröffnung vermochte nicht die kleinste, wahrnehmbare Veränderung in Herrn Mc. Burneys Gesicht hervorzubringen. Wollen Sie damit sagen, mein Herr, daß Ihr Brief an Mr. Bradwell inzwischen überflüssig geworden ist?" fragte er gleichmüthig. Oder soll ich das Vergnügen Ihrer Begleitung nur für. eine kürzere Strecke als bis nach Australien haben?" Je nachdem! Ich stehe dem großmüthigen Vorschlage meines unbekannten Verwandten allerdings nicht mehr so unbedingt ablehnend gegenüber als vor vierundzwanzig Stunden; aber ehe ich Ihnen eine bestimmte und bindende Erklärung gebe, muß ich Sie um ehrliche, aufrichtige Antwort auf eme Frage bitten, die mir vor Allem am Herzen liegt. Herr William Bradwell ist, wie ich aus Ihren bisherigen Aeußerungen schließen durfte. Kaufmann ich aber bin Philologe und verstehe von kaufmännischen Dingen ganz und gar nichts. Glauben Sie, daß ich trotzdem eine Möglichkeit fin,den werde, meinem Verwandten durch meme Arbeit die Schuld abzutragen. .die mir die Annahme seiner Einladung auferlegen wurde? ,Wenn ich veryeyle .Ihnen nicht, daß ich fast mittellos bin und daß ich eine Ueberfahrt nach Australien nicht einmal für das Zwischendeck würde bezahlen können Es thut mir leid, daß ich außer .Stande bin, Ihre Frage zu beantworten. mein Herr," lautete Herrn Mc. Aurneys kühle Erwiderung. Da ich die Absichten nicht kenne, welche Mr. Bradwell mit Ihnen hat, und da ich unfähig bin,. Ihre Fähigkeiten und Talente zu beurtheilen, so : würde ich sehr leichtfertig handeln, wenn . ich durch ein Ja oder Nein irgend welche Verantwortung , für Ihre Entschlüsse duf mich nehmen wollte. So viel ich weiß, kann zeder fleißige und ordentliche Mensch, der etwas gelernt hat. in Melbourne sein Brod finden, auch wenn es ihm an Gönnerschaften und angesehenen Verbindungen fehlt; aber ich' möchte damit keineswegs gesagt haben, daß Sie gut thun, diese Reise anzutreten, wenn Sie es als eme Last empfinden würden, von Mr. VradWells Grobmuth abhängig zu sein." ! So wenig ermuthigend diese diplo matisch ausweichende Antwort an und für sich auch klang sie war doch nicht mehr im Stande, Wolfhardt von dem plötzlichen Entschlüsse abzubringen, der allerdings mehr - seinen überreizten Nerven als seinem prüfenden Verstände entsprungen sein mochte. Nach einem kurzen Bedenken fragte er weiter: 1 .Herr William Bradwell ist ein älterer Herr nicht wahr? Und er hat vermuthlich Familie?" - ,Es würde ihn kaum überrascht haben, wenn Herr Mc. Burney auch auf diese Frage, deren Beantwortung ia nicht unmittelbar zu , seinem Auf trage gehörte, die Auskunft verweigert

hätte. Aber der bedachistme Herr schien in der kleinen Jndiscretion. die da von ihm verlangt wurde, nichts

' Strafwürdiges zu erblicken, da er ohne langes Zögern sagte: j Mr. Bradwell verlor vor einigen Jahren seine Gattm durch den Tod. Sie hatte ihm keine Kinder geschenkt. aber er adoptirte nach ihrem Ableben eine hinterlassene Tochter aus ihrer ersten Ehe. und diese junge Dame lebt nun in seinem Hause. Ich nehme mir übrigens die Freiheit, Sie darauf aufmerksam zu machen, daß es bis . zum Abgang meines Zuges wenig mehr als eine halbe Stunde ist. Ich habe einem Hambittger Herrn, mit dem ich noch eine wichtige geschäftliche Besprechung habe, meine Ankunft für eine bestimmte Stunde telegraphisch angezeigt, und es wäre das erste Mal in meinem Leben, daß ich eine Verabredung nicht pünktlich inne hielte." Sie sollen sich meinetwegen nicht verspäten, Herr Burney." erklärte Hermann Wolfhardt entschlossen. Wenn Sie sich im Vorauas zum Bahnhof begeben wollen, werde ich noch rechtzeitig vor dem Abgang des Zuges dort mit Ihnen zusammentreffen, vorausgesetzt, daß Sie im vollen Ernst Willens sind, mich mit sich zu nehmen. ; Der Bevollmächtigte des Herrn William Bradwell erachtete es wohl als unter seiner Würde, dem in den letzten Worten des jungen Mannes ent, haltenen leisen Zweifel durch eine noch, malige ausdrückliche Versicherung zu begegnen. Er begnügte sich, mit steisei Armbewegung seinen Hut zu lüften und zu erklären,' daß er den Anderen auf dem Bahnhofe erwarten werde; dann verließ er gemessenen Schrittes die schmutzige Gasthofsdiele, auf welcher ihre kurze, doch für Hermann Wolfhardt so inhaltsschwere Unterhaltung stattgefunden hatte, und ging über die Straße mit der unbeweglichen Miene eines Mannes, dessen Gleichmuth auf zu breiter Grundlage ruht, als daß er durch irgend ein wundersames Ereigniß in dieser krausen Welt auch nur für einen einzigen Moment erschüttert werden könnte. i Siebentes Capitel. ' Schon hatte die Werra" die Meerenge von Gibraltar pafsirt, und noch immer waren gegen allen auf längeren Seereisen herrschenden Brauch die Passagiere der ersten Kajüte einander nicht wesentlich näher gekommen. Ihre Zahl war nicht allzu groß; aber ein einziger Blick auf die an der Mittagstafel im Speisesalon versammelte Gesellschaft hätte auch einen ungeübten Beurtheiler sogleich überzeugen müssen, daß hier sehr verschiedenartige Elemente durch die Willkür des launischen Zufalls vorübergehendzu enger Gemeinschaft gezwungen worden waren. Eine aus sechs Personen, bestehende holländische Familie, die sich aus irgend einer räthselhaften Ursache nach Sydney begeben wollte, hatte während dieses ersten Theils der Reise schon um ihrer außerordentlichen Kopfzahl willen die unbestritten erste Rolle bei den Mahlzeiten und den bisher sehr wenig amüsanten abendlichen Unterhaltungen gespielt. Die breiten Laute ihrer geliebten vlämischen Muttersprache, denen auch der wohlwollendste Kritiker noch niemals einen musikalischen Wohl, klang nachzurühmen gewagt hat, ließen, da stets mindestens drei FamilienMitglieder gleichzeitig zu sprechen und einander nach Kräften zu überschreien pflegten, kaum ein anderes Gespräch an der tadlb d'hote aufkommen, und das würdige, wohlbeleibte Ehepaar schien ebenso wenig wie die drei junaen, in üppiger Fülle prangenden Töchter oder der mit einem schier unheimlichen Appetit gesegnete einundzwanzigjährige Sohn des Hauses, auch nur das geringste Verlangen nach der Anknüpfung näherer Beziehungen zu den übrigen Passagieren zu empfin den. Es mußte allerdings zugegeben werden. daß weder die steife Zugeknöpft heit des Herrn Mc. Burney noch der stille Ernst, seines jungen Begleiters besonders ermuthigend für solche AnNäherungsversuche waren, und daß am Ende auch der halbtaube englische Oberst, der stets ein Gesicht machte, als ob er an der Spitze seines indischen Regiments geradewegs in eine mörderische Schlacht hineinstürmen wolle, durch sein Aeußeres nur sehr geringe Erwartungen hinsichtlich seiner gesellt'gen Talente erwecken konnte. Aber die eleganten Cabinen der ersten Kajüte am Bord der Werra" beherbergten außer diesen neun'Personen noch zwei andere Passagiere, die man sicherlich nicht übersehen konnte, und deren Erscheinung es sogar recht begreiflich gemacht haben würde, wenn die feisten Holländer ihnen zu Liebe und zu Gunsten einer allgemeinen Unterhaltung ihr theures heimathliches Idiom vorübergehend mit dem verständlicheren Französisch vertauscht hätten, das sie in ihren oft sehr eingehenden Gesprächen mit dem aufwartenden Steward vortrefflich zu handhaben wußten. Als Graf Bela Satory und Comtesse Gabriele Satory waren sie in der Passagierliste des Dampfers verzeichnet. und mehr noch als der magyarische Name verrieth der Gesichtsschnitt des etwa fünfzigjährigen. Grafen die Rasse, der er entstammte. Er war ein schöner stattlicher Mann mit sehnigen Gliedern und breiter, hochgewölbte? Brust. In seinen dunkeln, von duscht gen Brauen überschatteten Augen war ein fast noch jugendliches Feuer, und in sein lockiges, schwarzes Haupthaar mischten sich nur erst, an den Schläfen etwas dichter die grauen Faden. Die tief gebräunte Farbe seines Antlitzes ließ vermuthen, daß es nicht die erste Reise in heißere Erdstriche sei. welche er da unternahm, und weder ihm noch seiner Tochter hatte denn auch die gefürchtete Seekrankheit, der während der ersten Taoe fast alle Anderen hat ten ihren Tribut zahlen müssen, auch nur das Geringste anhaben können. Nur in dem geschmeidig kraftvollen Bau der mehr als mittelgroßen, aristo. kratisch schlanken Gestalt hätte sich vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Vater und ZcCUx constatiren

lassen. Sonst gab es tn fcem Neueren Ver Comtesse Gabriele nichts, taz in der Erscheinung des Grasen wiederzufinden gewesen wäre. Ihr Haar war von einem lichten, goldglanz:nden Blond; in ihren groß.-n blauen Augen war viel mehr stille Träumerei als feurige Gluth, und ihr zartes, klassisch schönes Gesicht zeigte in keiner einzigen Linie den charakteristischen Typus der magyarischen Rasse. Auf dem ganzen Schiffe, vom Capitän angefangen bis zum armseligsten Zwischendeckspassagier, war wohl kein einziges männliches Wesen, dessen Blicke nicht mit Bewunderung auf der jungen ungarischen Grafentochter geruht hätten. Selbst Dchnherr Wesendonck und sein immer hungriger Stammhalter waren davon nicht auszunehmen, und die Art und Weise, in welcher sie zuweilen bei der Mittagsmahlzeit die Pauseic zwischen dem einen und d'cm anderen Gange damit ausfüllten, daß sie unverwandt nach der blonden Comtesse hinüberstarrten, würde wahrscheinlich sogar manche andere junge Dame stark in Verlegenheit gesetzt haben. Gabriele Satory aber hatte eine 'so vornehm ruhige Art, derartige Unverschamtheiten nicht zu bemerken, daß sie selbst unter den glotzenden Blicken der fischäugigen Holländer rollkomm?n unbefangen blieb. Wenn man u in solchen Momenten heiter lächelnd mit ihrem Vater plaudern sah. mußte min unwillkürlich etwaö wie di: beruhiende Gewißheit fühlen, daß diese junge Dame durch ihre eigene Na'ur nicht nur gegen die stummen Zudrig lichkeiten unbequemer Tischnachbrn, sondern auch gegen ernsthafte Gefahren hinlänglich gewappnet sei und daß sie wohl kaum in irgend einer Lebenslage fremden Schutzes bedürfe. ' Hier freilich hätte es ihr an solchem ritterlichen Schutz im Nothfalle gewiß nicht gefehlt; denn Graf Bela Satory behandelte seine schöne Tochter erfichtlich mit so viel chevaleresker Aufmerksamkeit und zarter Galanterie, daß man nicht an dem Vorhandensein eines besonders innigen und liebevollen Verhältnisses zwischen den Beiden zweifeln konnte.

Obgleich sie bei Tische niemals an--ders als in ungarischer Sprache mit einander plauderten und obgleich infclge dessen Keiner der Umsitzenden etwas von dem Inhalt ihrer Gespräche verstand, mußte man doch nicht gerade ein geübter Menschenkenner sein, um zu bemerken, daß sich die sonst etwas düstere Miene des Grafen jedesmal erhellte, wenn Gabriele ihm ihr holdseliges. lächelndes Antlitz zuwandte, und daß er unablässig darauf bedacht war, ihr durch tausend kleine Ritterdienste über die mannigfachen Mängel und Unbequemlichkeiten des Lebens auf dem Schiffe hinwegzuhelfen. Hermann Wolfhardt hatte seinen Platz an der Tafel der Comtesse gerade gegenüber. Wie es die gute Sitte ge. bietet, hatte er sich ihr und ihrem Va ter am ersten Tage vorgestellt, und Graf Satory war bei dieser Gelegenheit von der Höflichkeit eines vollendeten Weltmannes gewesen, ohne doch durch ein Wort oder eine Miene erkennen zu lassen, daß ihm die Anknüpfung einer näheren Bekanntschzst mit dem jungen Manne erwünscht sein würde. Comtesse Gabriele aber hatte die Vorstellung mit einem leichten Neigen des schönen Hauptes entgegengenommen, wie sie eS ohne Zweifel auch gethan haben würde, wenn es dem feisten Holländer oder irgend , einem anderen Schiffspassagier in den Sinn gekommen wäre, ihr in Erfüllung einer hergebrachten gesellschaftlichen Form seinen Namen zu nennen. Es waren ein paar gleichgiltige Worte in deutscher Sprache zwischen Hermann Wolfhardt und dem Grafen gewechselt worden auch Herr Mc. Burney hatte eine steife, nichtssagende Bemerkung gemacht, und dann war dieConversation wieder verstummt, weil offenbar auf keiner Seite ein besonders lebhaftes Bedürfniß vorhanden war, sie fortzusetzen. Stumm und höflich begrüßte man einander für die Folge, wenn man sich zum ersten Mal am Tage auf dem Verdeck des Schiffes begegnete, wenn man an der Tafel Platz nahm oder sich von derselben erhob; aber es schien begründete Aussicht vorhanden, daß man sich am letzten Tage der Reise noch genau so fremd sein würde, als bei ihrem Beainn. lFortsezung folgt.) 4 flleik Kaberfack's Achrcibcvrief. GLhrtester Mister Edithor! Mit manche Zitties iö dorch in un dorchaus nicks anzufange. Von die Keind iö unsere Zittie. Wann ich so in mei Offis hocke un an nicks denke, dann krieg ich immer die allerbeste Eidies. Schon lang hen ich driwwer nochgedenkt, daß unser Zittie nicks besser nitzde duht, als wie en diesenter Buhm. Bei Galle, annere Zitties. wo e gut diel weniger Jnhabbitents hen, wie mir, wei die hen viel mehr Pusch un Enterpreis, awwer bei uns do ben mir nicks wie Schlohpohks, mit Eckzepschen von mich. Ich sag Jhne, ich hen schon hunnertmol driwwer nochzedenkt, waö in unser Zittie zu. duhn wär, for daß mer zeige dehte, daß mir aach noch uff die Welt sin un do is mich e ganze Weil zerrick e gute Eidie in mein Meind komme : Mir sollte e elektrick Strittkahr hen. sell wär so ebbes, was dann die Leit un die Piebels sage dehte, sell is den Mi sie Scheriff sei Werk! So ganz im Stille hen ich Jnkweieries gemacht, was so c Dina eioenttith koste bebt. Der Jedermann sagt so. CaöcaretS Canty Cathartie, .die wu-ldervollfte medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack,' wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Singdeide, dai ganze Lyste reinigend, entsernt Erkältung, kurirt Kopsoeh, fZie der, anhaltende Verstopfung und Ua. verdsulikeit. kaufen und versuchen Qii eine C;:;'tel t:n C. C. C. beute; 10, 25, r-d 50 Cestt. C:t!cafi u-d Q'M-1 tzzzzWzl t:2 cZ:i Z;:,:::z.

Christ hol gedenkt, e elektrick Kahrlein dht so ebau siwwe Hunnerd Dahler koste. Well seil is off Kohrs ' Misch. ich weis gut genug, daß mer wenigstens e tausend Dahler spende müsse, wann mer e diesende Lein hen wolle. Ich hcn in differente Zittics inkweiert. awwer

die hen mich nor fühle wolle. Denke Se mol an, di: hen mich gesagt, so e Lein . deht ebaut e halwe Millien koste. No. no, so fulisch sin ich nit. Awwer selles j Ding Hot mich doch gepusselt. Bei Dag un bei Nacht hen ich an mei Lein ge- ' denkt. Wann ich das Ding rielleise könnt, wei dann wär ich "mit ein '. Schlag en beriehmterMann. Off Kohrs sin bei so en Cchapp viele Workinmanner nöthig, scll weiß ich gut genug. Ich hen erscht. gedenkt, ich heiern so ebaut e koppele Hunncrd Eitelljiens. Die schaffe for e paar Scz un mer kann dobei en ganze Peil Geld sehfe. Dann hen ich awwer die Sach en sekkend Toht gewwe un do hen ich e different Opinnjien kriegt. Bei Galle, hen ich gedenkt, sell wär mich e schönes Ding, wann ich die Dehgohs schaffe losse deht un hunnerte von brave, deitsche Leit laase erum un hcn rncks zu duhn, als wie morgens uffzustehn un sich Nachts ins Bett zu lege, das is, wann se noch e Bett hen, un wo nicks zu kaunte hen, wie die Monat, wo se schon mitaus Werk sin, und wo nicks zu hoffe hen, als daß se, bifohr daß se mrwe, noch emol en Schmell von Praßperiteh kriege. Wie kann e Zittie buhme, wann die Workingmen nicks zu esse hen un kce Bisse Miet verdrage könne, bikahs se sin nit mehr juhst derzu un wo schon en Ohnmachtsanfall kricge. wann se en diesende Hähm in e Schohwinder sehn. Gebt dieLehberersc was zu duhn un dann kann e Zittie buhme un die Pappjulehschen inkriese. bikahs wann en Mann ebbes Warmes im Leib Hot, dann fiehlt er zu Einigem besser Ich hen emol so e wenig inkweiert un h:n ausgksunne, daß es plentie Männer Hot. -wo willing sin zu schaffe un daß ich einige Kit an se dipende kann. Jetzt hen ich aach den Christ mit mei Pratschelt elwehntet gemacht. Er Hot gesagt, ich wär e Fühl, daß ich zu so en Aatter gehe wollt. Was wär der uhs. ich sollt mit mein Schapp sattisfeii sein un.mt nach Glohrie verlan'ae.'sell dehi in unser' Ehtsch. wo mer drin sin, nit pehe. Er sagt, er deht sei Offisstunne abhocke un deht fei Sellerie ziehe, un sell wär all wo ihn die Zittie for pehe deht. Well, Mister Ehdithor, so selfisch kann ich nit sein. Die Selma hen ich aach mei Eidie verzehlt, awwer mit die Fraa is jekt nit mehr viel anzufange. De ganze Dag duht se sohe un Owends is se zu ausgepleht un geht in Zeit ins Bett. So hen ich denn blos an mich diepende gemißt. Ich hen an en Meschienist in e annere Zittie geschriwwe un er Hot mich geänßert, daß er sein Vormann emol zu mich schicke deht, for den Kehs iwwer zu tahke. Sehn Se, so duhn i ch ebbes täckele, wann ich's emol in mein Meind hen. Es sin' e paar Daeg gepäßt un dann is Ker Vormann komme. Es war en deitscher Mann. E Fäckt is, er Hot nit das beste Deiisch getahkt, awwer enniweg konnt er unnerstehn, was ich gewollt hen. Well, er Hot gesagt, ich hätt e glohrios Eidie gestrocke un e elektrisch Lein wär mitaus Daut en großer Suckzeß in unser Zittie. Sell Hot mich getickelt. Er Hot mich aach den Ettweis gewwe, daß mir die Lein Habersack Lein" kristene sollte, sell wär nit mehr als wie sehr. Do dehte awwer die Jenkies in unser Zittie die Aage usfsperre, hen ich zu mich gedenkt, die denke doch immer, mer is so en eefelliger, griener Dotschmann. Well, ich muß sage, ich hen den Mann gut gegliche, er Hot so ebbes plessentes an sich gehabt. Ich hen gesagt, ich wollt emol die Zittizens e wenig bulldohse, daß se nit so stinchie mit das Geld wäre un es wär am End mehbie gar so keine beese Eidie nit, wann er mich emol so en kleine Mohter for e Sempel schicke deht. Dann könnte die Leit komme un könnte sehn, wie so e Ding gebild is un wie es schaffe duht. Er sagt, sie dehte for ecksäcktlie sellen Porpes Mohtersch mannefäcktere, wo mit Stiem geronnt dehte wern un wo mer Kohleul zu juhse debt. Er wär willing, mich so e Ding ?u schicke, awwer ich müßt arig kehrfull mit sein, daß nicks häppene deht. O, newwer meind das, hen ich gesagt, ich wer'n dazu schon tende. Well es Hot nit lang ge nomme, do is der Mohter aach eingetrosfe. Mir hen ihn in die Väckyahrd gestellt, hen den Tänk mit Kohleul gefillt un dann hen mir ia das Pehper die Zittisenö inweitet, zu komme un die Meschien zu inspeckte. An en schöne Owend sin dann aach die Zittisens komme. Ich sag Jhne, die ganze Jahrd war krautet, un viele hen inseit daS Haus komme un aus die Windsrsch in die Jahrd gucke oemißt. Der Christ Hot gesagt, er deht e gut Diel von Meschinerie unnerstehn un er wollt die Zitisens alles ecksplehne, for daß se aach en Eidie von kriege dehte. Es sin aach en ganze Peil Lehdies komme un die hen mer uff e Plartform, wo mer in Front von den Bahrn gebild gehabt hatte, gesetzt. Erscht hen ich en kleene Spietsch gemacht un hen Wellkom zu se gesagt, un dann Hot der Christ mit seine Ecksplenehschens gestart. Er Hot das Feier geleit un es Hot nit lang genomme, do konnt mer schon de Schmohk aus den Schimmelte komme sehn. Sebn se, Lehdies un Schentelmänncr", Hot er gesagt, Jetzt brauch ich blos den Kränk zu torne un dann schafft die Maschinerie." Bei Misthck Hot er werk, lich gedeht un was wern Se denke, uff eemol start die Meschien zu rönne. Erscht schloh, awwer bei un be! is der Mohter in die Jahrd erumgeronntdaß die Piebel ausgerisse sin, wie alles. Alle Minnit is das Biest egenst die Wahls gebompt, so daß das Haus alliwwer geschehet Hot. Die Selma Hot gehallert. die Kids hen gehallert un die LehdieS wo uff die Plattform wäre, hen ihre Schkörts uffgepickt, als wann zehndausend Meis do wäre. In e koppele Minnits war die Jahrd so leer, wie eme arme Trämp sein Stommeck. Purtienier dreiviertel Stund iZ die Enschein in die Jahrd erumgercnnt, bifor daß se gestappt Hot. Ich 5 r.t, ich hen alle Minn:t gedenkt.

! vas ganze Mlvung deiz: umromdcle.' No, no wie Hot die Jahrd ausgeguckt. ' Hohls wäre in de Graund gerisse, daß . Vy a 'at k P jXa .

3vtiivili; lJltiiUltl2 UC CUCl hätt stelle gekönnt. Unser Bildung Hot von jjrorot bis ilnnc rlepeyrt' wer'n misse. UN es bot vierbunderd Dabler l aenomme. for alles wider zu fickse. Der ! Mohter Hot ganz schrecklich ausgeguckt und tcy yenn noch lattse Trubel blselds ' gehabt. Wie bie Sach aus is gange, will ich Jyne das neaste mol schreiwe. Mit Achtung , Zuhrs Meik Habersack. Eskweier, ; Z!n ßriajc der ZNode. Die Wintersaison ist zwar schon IneU W,--s.XIil ' . ' , tu uuiyctyiuicn, aoer immer noch kommen v.tat Scköpfungen aus den WM?-t3 V ffT)nV.f;;rr. . rc:- ar v.v.iv. Vk. jLlUVtlUilllCl VilllC zahl solcher Neubeiten wird den Lese rinnen nachstehend in Wort und Bild vorgeführt. Rehbraunes, feines Tuch und dunkler getönter Sammet sind für das aw muthige Costüm mit ' Patten- und nopfgarnitur, das m Figur 1 darge stellt ist. verwendet. Der Rock ist an einer Seite mit emem schmalen, teilsormlgen Sammetemsatz verseheniund über diesem'oben mit drei kleinen Patten und schönen Knöpfen befestigt.' Die zweiseitig gearbeitete Taille hat' vorn unv hinten einen spitzen Ausschnitt, den ern mit emem Stehkragen abschlleßender Einsatz aus Sammet süllr Ueber den linlen Vorderlheil legt 'sich ein mit Patten und 5nöpfen verzierter Garniturtheil aus Sammet, dem sich der rechte Vord-irtheil mit einem dreiten, wellenförmigen, nach unten zugespitzten Aufschlag anschließt. Mit Knöpfen verzierte Sammetpatten legen sich auch über die kleinen Puffen ' der im übrigen eng anliegendenAermel Der glatteGLrtel aus Sammet schließt vorn gleichfalls pattenartig unter einem Knopf. Der seitlich hochge-' schlagen? Hut aus rehbraunem Filz ist an der Kremve mit braunem Sammet unterfüttert. Die Garnitur bilden starre, braune Phantasiesedern mit em paar langen, gebogenen Varadiesvogelfedern, sowie unterhalb der Krempe eine Schleife von Hellrosa Seidenband.! Sehr hübsch wirkt die Toilette aus grauem Kaschmir. Figur 2. deren geschmackvolle Garnitur schottischer, großcarrirter Sammet bildet. Der Rock öffnet sich vorn an beiden Seiten über oben spitz verlaufenden Sammeteinsätzen und schließt mit einem gleichen Gürtel ab. Die sich leicht bau sehende Blusentaille ist vorn ebenfalls mit einem Sammeteinsatz gearbeitet und mit breiten, mit einem abgesteppten Kaschmirstrei'en umrandeten Aufschlügen aus Sammet garnirt, die sich epaulettenartig um die Aermel legen. Ein Stehkragen aus Sammet mit einem leicht geschweiften, gleichen Kragentheil begrenzt die Taille. - Die Aermel aus Sammet sind unten mit einer Zacke geschnitten und mit Spitzenfrrsuren verziert. Die in Ueberkleid imitirende, auch für etwas ältere Damen geeignete Toileite in Figur 3 aus heUotropfarbenem Wollenripö ist auf dem Rock vorn mit zwei oben schmal verlaufenden Einsätzen von dunkler getöntem Sammet ausgestattet, die an ihrem innern Rande mit schmalen Persianerstreifea abschließen. Anstatt des Pelzes kann auch starke Seidenschnur oder Marabubordüre verwendet werden. Außen sind die Einsätze dreimal mit feiner, schwarzer Soutache begrenzt, die sich auch unten um den Rock fortsetzt und vorn an beiden Seiten, theilweise leicht verschnürt, schmale, blattförmige Figuren aus Sammet umrandet. Glei che, mit Soutache abgegrenzte Figuren zieren den Rock oben en b:id:n Seiten und wiederholen sich außerdem auf der kl:idlar-.ul Oluser.tAlle. . ist

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vorn und auch hinten mit Einsätzen von heliotropfarbenem Moire ausgestattet und mit Stehkragen und Aermeln aus demselben Stoff versehen. Vorn schmücken die Taille schmale, oben zackig ausgeschnittene Aufschläge

aus iüjouamps, deren Umrandung Persianerstreifen bilden, die sich über die Ächtem rückwärts an dem Emsatz entlang fortsetzen und unten in dem Sammetgürtel verschwinden. Der zum Costüm passende Hut aus faltiaem Sammet ist mit sckwarzen Straußfedern und gelbem Äipsband garnirt. Eme Rosettenschleife aus anv legt sich auch seitwärts unter halb der Kremve aeaen das 5aar. . . Die vierte Abbildung veranschau licht ein Kleid mit Volantrock, ausgeschnitten, Vluscntaille und Unterziehjäckchen. Apart und hübsch wirkt Dieses 'Klub aus graublauem Tuchstoff, dessen ärmellose, vorn zu schlielenve Blusenta:lle über einem kurzen, mit langen Acrmeln verbundenen Unterziehjäckchen aus Spitzenstoff getragen wirb. Dieses läßt sich selbstverständlich auch aus einem beliebigen. avnechenven ?toss wie Sammet oder elde ' anfertigen, so daß em Kleid, vas mit mehreren solcher Jackchen ge arbeitet ist. hierdurch sehr leicht ver ändert werden kann. Den Rock schmücken am Ansatz des mebrtbeili gen, vorn tablierartig hinaufsteigenden olanls vier ze 4 Zehntel Zoll breite, aufgesteppte Schrägstreifen von graublauem Atlas. Gleiche Streifen it ren den breiten Gürtel und die Taille. an deren rundem Ausschnitt vier ringsum laufende Streifen mit kurzen, zugespitzten Streifen durchfloch. ten, den Abschluß bilden und vorn un. ter gleichen, kleinen Scbleifcken enden. Die an die Taille angesetzten Epauletren sind mit schmalen Chinchillapelzstreifen umrandet. Das vorn mit Hakenschlun versehene äckcken wird durch einen mit einer Spitzenfrisur adschUeßenben Stehkragen begrenzt, durch dessen Spikenbekleiduna zweimal Babyband geleitet ist. das vorn zierliche Schleifen bildet. Graublaues Tuch und weinrother Sammet sind für die Toilette Fiaur 5 verwendet, die auf dem Rock und der Blusentaille ich mitLitze in den Far den des Tuchstosses garnirt ist. Den eckigen Ausschnitt füllt ein faltiger. passenartiger Theil von rothem Sammet, dem sich ein gleicher Stehkragen anschließt; unten wird die Bluse durch emen gefalteten Gürtel von Sammet zusammengehalten. . Die eigenartigen, oben mit kleinen Abnähern verseberen Aermel schließen unten mit sich erweiternden Manschetten ab. die ebenso wie die Epauletten mit Litze benäht sinö. mn hübsches Collier von Nerzpelz, mit Köpfchen und Sckwänzcken verziert, sowie ein Hut in den warben ,der .Toilette vervollständigen den Anzug. Leicht zu helfen. Da me: Und finden Sie nicht, daß ich furchtbar elend aussehe, Herr Doktor?" Arzt: Allerdings, meine Gnädigsie!" . Dae: Und was rathen Sie mir?" Arzt: Wischen Sie sich den Puder ab!" Bösartig. Freund: Dok torchen, die Dame, die Sie aestern wejen eines alien Leidens aufsuchte, war meine Schwiegermama. Sagen Sie 'mal aufrichtig, ist das Leiden bösarW Arzt: Das Leiden nicht, aber die Dame scheint es mir zu sein." Maliziös. Wirth: Ich möchte gern einen klassischen Spruch hier über meinem Büsfet anbringen lassen; wüßte ich nur welchen. Gast: Schreiben Sie doch: Des Lebens ungemischte Freude wird keinem Sterblichen zu theil . 1 flerhüte (Sin Frühes Grab I Wie oft hören wir daß ein frubcS Orab durch eine vernachläßigez Erkältung herbei geführt wurde. ' Be, denke dies und gebrauche Dr. Bull'S Husten Syrup, welcher sofort alle Hals mid Lungen-Lciden kurirt. Herr W. H.'Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt: sJch war sehr krank mit einem schlim, tnen Husten. ' Doctorcn konnten mir ' nicht helfen , und jedermann sagte daß j..:-v-r..j. l; en, luj virwu;i?iuvuu;i iunc. siiu .oci andrer empfahl mir Dr. . Bull'S Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Vull'S Lausten Syrup immer ?i7.kÄ Freunden empfehlen denn ich wei) . da? er ein e unfehlbares tf." Dr. Oull'ö Husten Srru? rd pr Cj c:s c:::ausr. ,

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