Indiana Tribüne, Volume 21, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1898 — Page 1
i )0 AA C (V rlC US Af 00 W y W V w o y w v v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis. Zndiana, Freitag, den . Februar 1898 Jahrgang 31 Nol44
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31 frtrli ouisa riedericke Lprandes, WlUlU gtd. Pfsstin. Freitag. dn II. Febr.. u 12.15 Morgen, im ZUn von 61 Jahr, Monate und ,in ragen. Ti endlgung findet Connta, Nach mittag 2 Uhr, vom Trauechause, Ro. 102 wo enn Zlvenre aui ftatt, zu einlüden Die trauernden'Htnterbliebenen. I E 1 0 sorge Mernnann Li- v? aJ k 3&?S$m'n:r r57 . K . -25 7f.-:.;.r - IeiHenbestatteV, Office : 26 Süd Delawareftr. fctau : 120, 122, 124, 123, 128 Ofi Penlftr ?ZeSon H 1 . Offen Taz nnd ?aSt 'ker AufräumungsVerkauf von Winter Schnhwaaren. Gummi-Ueberchuhe für Männer 25c GummiUeberschuhe für Frauen 15c lSummUUeberschuhe für Kwder 16c Kalblederne Hcrrenfcbube für $1 00 Frauen Dongolo Knöpf und Schnürschuhe $1 inderfchuhe Springheel, Größe 5 lii 8, 25c Schulschuhe 50c kür Knaben und Mädchen. Alle besseren Sorten zu entsprechend herab gesetzten Preisen bei Jos. C. Karle, 12S Ost Washington Otr. Jndian, Trust Gebäude. DkeOfffeevon Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 QstlQhio Straße Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: Mo.gen unk 7 8 id. illoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. A ur4lttnhiii 1 1 Wst Ami trän 1 vvw-TI- -r -----a ET- Sei. 280. Wo trinki sich'S gut ? Ql trinkt sich gut in Freundeskreisen, Wo fti'cheS ;er vom Fasse stießt. Ei trinkt sich gut bei Heitern Weisen Und wo der üiirth auch 'mal einS schießt." 'Nen solchen Platz will ich euch nennen, Gar vielen in er fcbon bekannt, Den Wirth, den werd t ihr woh! kennen. Denn Conrad Heeß wnd er gerankt. Vier findet man der Gäst' v'ele V n Norden, Hmt, Süd und West, Bei Bier und Wein und auch btim Spiele Sie amüsiren sich auf' Best'. Vuch essen sie mit viel B Hagen D,n Lunch zum Bier ganz wohls.emulh, Drum hört man sie auch alle sagen. Beim Konrad da trinkt sich'S gut. 852 Massachusetts ?!ve. n s wf uÄiiiij ft''-Zsy i7riM 1 ; "Tn kJ , , ,i MOZART -HALLE, 37 und 39 Süd Delaware Straße. Die ölteke, größte nd schönste derartige Hell tu Jndianapoli. letzt neu und elegant auöge Katret, stellt Vereinen und VrUatrn zur Ab Haltung von Sonderten, Villen, Versammlungen . s. unter liberalen edinaunaen nr Vev Sgung. Slub'Räume für Vereine sind jeder im u aoe. , BSlTSIaDj Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lomba?I Block, 25 Ost Washington Straße. Aergert Dich Dein Auge s . reize ei nicht an, nd werfe ei icht von Dir ienkertnoe tch a ikih tt ttir Deine nge da nvtöige SlaI anfertigt. LÜnftitche uge werbe schmertlol tngeiktzt. Q e i l l s n werde x )i lc?tx tfttlole de uze tu ttutt.
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Editorielles.
Die kubanische Rebellion hat in den letzten Tagen wieder große Blasen in den Ver. Staaten aufgeworfen. Da ift zunächst der Brief deS sparn sn sandten an seinen freund, in welchem der Schreiber eme herzlich I T" 1 schlechte Meinung von unserem Prafi fienten bekundet. SS ist allerdings ln höchsten GraN ungehörig für einen Gesandten sich in solch derachttlche Weise über daS Haupt der Regierun auSzusprechen, bei welcher er akkredi tirt ist, ek ist übekhaupt ein Bruch der internatiaalen Höflichkeit, wenn ein Gesandter diese Regierung oder einen Theil der elven rnnnri, aoer . mm ä f 1 . leider muß man zugeben, daß daS, waö der spanische Gesandte über unseren Präsidenten sagt, wahr ift. Sö ift wohl selten der Fall, daß tin so durch und durch unbedeutender Mensch, wie McKinley sich in so her darraaender Stelluna befindet, eln Mensch, der keine andere Schule durchgemacht hat, al die der gewöhnlichen Parteipolitik und dessen staatömännische Methoden aufs Haar denen deö gewöhnlichen amerikanischen Politikerk gleichen. Klein, wie McKinley als Mensch, Politiker und Staatsmann ist, wird er wohl auch zu klein ein, um die Wahrheit der Aeußerungen De LomeS zu empfinden. Inwieweit der Vorfall die Politik unserer Regierung betreff CubaS bkeinflussen wird, läßt sich augenblicklich nicht sagen, wahrscheinlich aber gar nicht. De Lome- hat abgedankt und damit wird die Sache wohl für unseren Präsidenten erledigt sein. Dagegen müßten wohl die Reden, welche vorgestern im Bundeösenat über die kubanische Angelegenheit gehalten wurden, irgend welchen Einfluß haben, wenn der Präsident auch nur ein Bischen Selbständigkeit besäße. Wir sind wahrhaftig keine JingoeS und nationaler Dünkel ist unS ebenso widerlich, wie der Dünkel Einzelner. Aber unsere Politik bezüglich CubaS st so jämmerlich läppisch, daß ihr gegenüber selbst der JingoiSmuS errischend wirkt. SS ist ja in gewissem Sinne wahr, daß UNS, politisch gesprochen, die Vorgange aus Cuba nichts angehen, aber man kann in Bezug auf daS, waS da gerade vor unserer Thüre vorgeht. m Namen der Menschlichkeit auch einmal daS. Ungewöhnliche thun. Wir sind überzeugt, daß wir nie dahinamen, den Säbel ziehen zu müssen, andern daß ein paar kräftige Worte mit Nachdruck gesprochen, dem grauamen mörderischen Treiben, der schauderhaften Menschenschlächterei baldigst ein Ende machen würden. Die Senatoren Mason und Cannon mögen in ihren Reden etwas überrieben haben, aber in dir Hauptsache war daS Bild, das sie von den Zuständen auf Cuba entwarfen wahr und entsetzlich. Man denke sich nur die furchtbare Lage der unglücklichen ConcentradoS, daS heißt der Landleute, die zu Zehntausenden gezwungen wurden, HauS und Herd' zu verlassen und in Städten zusammengepfercht, sich selbst überlassen und dem Elend preisgegeben wurden, so daß Hunger und Seuchen sie wegrafften. Solcher Barbarei gegenüber giebt die Humanität daS Recht des Einschreitens. Aber und daS ist bezeichnend Se nator Cannon sagte in seiner Rede, daß jedes Gewehr, daS die Jnsurgenten haben, denselben 5200 kostet. Er wiederholte daS ausdrücklich, als Je mand, daS Wort Lüge aussprach und fügt hinzu: Jede Eisenbahngesell schaft, jede Erpreßcompagnie, jede Flibuftierezpedition, hat ihren Zoll ge nommen. Da liegtS. Die Welt wird heutzu tage vom Handelsmann regiert und jede große Regung wird erstickt durch das einzige Wort Prosit". I)nis)iiiidjiifsjni. Inland. - Wetterbericht. Kühleres, volkiges Wetter und Re genschauer heute Stacht; kühleres, schö neS Wetter Samstag. Höchste Xtm veratur innerhalb der letzten 24 Otunden 68 Grad, niedrigste 62 Srad. " Die Soldreserve. W a s l, i n g t o n, D. C., 10. geb.
Der verfügbare Baarborratb des
Schatzamtes beträgt nach dem heutigen AuöweiS $223,250,016. wovon 5166,264,077 auf die Goldreserve kommen. Gute Landüraßen. St. LouiS, Mo, 10. Feb. Die beutiae Sibuna der onvtnllon der Liga amerikanischer Radfahrer war -f U , w heute der Besprechung der Agitation für Verbesserung der Landstraßen ge widmet. Herr Otto Dorner, der Vor fihende deS Comites of the National Highway Jmprovement, welcher der Sitzung präsidirte, sagte, eS freue ihn mittheilen zu können, daß die Agita. tion die Unterstützung der Farmer siade, welche nebst den Radfahrern daS größte Interesse an der Herstellung und Erhaltung guter Landstraßen hätte. In der Sitzung deö Racing Board wurde die Versetzung folgender Profes fioneller Radfahrer auS Wisconsin in die Classe der Amateure empfohlen LewiS H. Munyon, Vircqua; Ben. C Brown, Viroqua; C. A. Kellett, Osh. kosh; Victor Paulson, Oshkosh. Militär nach Alaska. P ortland, Oreg , 10. Feb. In den Bancouver BarrackS ift der Befehl eingetroffen, sobald als möglich Compagnien BundeStruppennach Dyea und Skaguay zu senden, um dort die gesetzwidrigen Elemente, die eaS Goldfieber dorthin gezogen hat, im Zaum zu halten. In Folge dessen werden die Compagnien A., B. G. u..d H. deS 14. Infanterie Regiments mit dem Dampfer Australia nach Norden abgehen. Der Prozeß von Lattimer. WilkeSbarre, Pa., 10. gebr. Der erfteZeuge, welcher heute vernommen wurde, war MorriS Sngleman, von West Hazleton. Er sagte, daß er z ir Zeit deS Massenm rdeS sich nahe bei den DeputieS auf d.r Landstraße befand. Die DeputieS befahlen ihm. ich in fein HauS zu begeben, weil er sonst in Gefahr.sei. angeschossen zu werden. Daniel Ferrh.ein SpezereiwaarenHändler von Hazleton.fuhr die Straße nach Lattimer entlang und sah die marschirenden Strelker.Er sagte, die Leute wären ruhig und ordentlich geWesen. Er sah auch daS Schießen bei Lattimer und stand nahe bei den DeputieS. Er hörte zuerst einen einzelnen Schuß und sah einen der, Streiker sallen; daraus feuerten die DeputieS eine ganze Salve ab und mehrere Streiker sielen. Der Zeuge sagte, er sah einen verwundeten Mann, der auf der Eisenbahn lag; derselbe erhob sich und wurde wieder niedergeschossen Er sagte ferner, daß er sah, wie der Deputy William Raught, nachdem daS Schießen allgemein geworden.hinter den Streikern bis zu den Eisenbahngeleisen herlies und nach einem der Streiker schoß. Der Anwalt der Angeklagten fragte den Zeugen, ob der Sheriff Martin nicht in eben so großer Gefahr, geschossn zu werden, als die Streiker, geWesen. Zeuge antwortete : Nein, er war außer Gefahr. Er war außer der Schußlinie." August CatSki sagte auS, daß er in Hazletown nahe dem elektrischen Wag gon stand, den die DeputieS bestiegen, um nach Lattimer zu fahren, und daß er hörte, wie einer der DeputieS sagte: Laßt sie gehen, biS wir nach Lattimer kommen; dort werden wir auf sie schießen." DieFeuerSbrunst inPittSbürg. PittSburg, 11. Februar. Dem furchtbaren Feuer, welches in letzter Nacht hier wüthete, sielen 11 Menschen leben zum Opfer, 27 Personen werden noch vekmißt und 18 Leute erlitten Verwundungen. Der entftandeneScha den beläuft sich auf $1,600,000, de, mit $1,000,000 versichert ift. Ausland. Ohm Paul wiedergewählt. P r e t o r i a, 10. Feb. Paul Krüger ift als Präsident der südafrikanischen Republik Transvaal wiedergewählt worden, ES wurden in Ganzen 19,423 Stimmen abgegeben, von denen Präfi dent Krüger 15,704, Herr Ochalkbur ger 3701 und Central Zoubert 1943 erhielt. r"
Rußland giebt nach.
S t. P e t e r ö b u r g, 10. Februar. Einer im Amtöboten erschienenen Nachricht, wonach Rußland die Candidatur des Prinzen Georg von Griechenland für das Gouderneuröamt von .Kreta 'fallen läßt, wird große Wichtigkeit bei I 3n d,r Artikel wird die Ver antwortlichkeit für die Folgen von " - - - - Rußland abgelehnt, und eS heißt, baß eS keine Verstärkung der türkischen Truppen in Kreta dulden oder an ZwangSmaßregeln gegen Kreta theil nehmen wird. , Der Prozeß Zola.' Paris, 10. Febr. Als der ComMandant ornisetti auf den Zeugenstand gerufen wurde, verweigerte der w- , . w. Vorsitzende Richter die Erlaubniß, dlesen Zeugen bezüglich deSDreyfuSFalleS zu befragen. Major Paty du Clam, der nächste Zeuge, weigerte sich, Fragen bezüglich der Mme. de CommingeS und andere Fragen zu beantworten. General Pellievx. der ernannt war, den DrehfuS Fall zu untersuchen und auf Grund dessen Berichtes Major Efterhazy vor ein Kriegsgericht gestellt wurde, sagte, er könne die' ganze Wahrheit sagen und brauche kein profesfionelleS Stillschweigen vorzu schützen. Er erzählte darauf die Ge schichte der Untersuchung gegen Esterhazy und sagte, Mathieu DreyfuS und M. Scheurer-Kestner hätten beide zugestanden, daß sie die Beschuldigungen gegen den Major Esterhazy nicht.beweisen könnten. General Pellieuz erging sich darauf in AuSbrüchen gegen den Oberst Piqaart, den er beschuldigte, eine Spionageaffaire einem Nichtbetheillgten enthüllt zu haben. Er rief auS: Solches Verhalten ist schmachvoll' Bezüglich deS Bordereau erklärt, der General, daß alle veröffentlichten Faestmile Fälschungen wären. M. Dupuy, der früher Premier, wurde darauf gerufen. M. Laboire beginn ihn über den DreyfuS'Fall zu befragen, wogegen der Richter Einwand erhob. M. Thevenet. ein früherer Justiz. minister, welcher zunächst verhört wurde, sagte, er könne sehr leicht begreisen, warum M. Zola durch die Gechichte von der verschleierten Dame" erregt wurde. M. Zola hätte in guem Glauben gehandelt, denn vollftändigeS Licht sei auf diese'.Sache nicht gemorsen und M. Zola sei nicht der Einzige, der dadurch verwirrt und zu tieerem Nachdenken gebracht sei. Er drückte ferner Bedauern auS, daß die Regierung nicht gesprochen habe, um die Ruhe deS Landes wieder herzustelen (Unruhe und verschiedene Ausrufe) Er sei erstaunt darüber, daß die Beamten, anstatt offenes Zeugniß zu geben, sich hinter professionelle Geheimnisse" verkriechen dursten. M. Salle, ein Anwalt, folgte als nächster Zeuge. Der Richter erlaubte keine Frage über den DreyfuS-Fall und eS entstand ein ernsteS Wortgefecht zwischen dem Richter und M. Laboire. Der Bertheidiger ersuchte um kurze Vertagung, um ein formelle? Gesuch für Gestattung jener Fragen zu entwerfen. AlS die Verhandlungen wieder ausgenommen waren, unterbreitete M. Laboire daS Gesuch, und trat daS Wort an M. Clemeneeau, dem Vertheidigcr der Aurore", der ihn in der sahigsten Weise unterstützt, ab. M. Clemeneeau verlangte, daß formelle Notiz von der Thatsache genommen werde, daß Äk. Stalle aus dem Zeugenstande, nicht in Abrede stellte, daß er durch ein Mitglied deS KriegsgerichtS davon Kenntniß erhielt, daß dem Kriegsgerichte ein geheimes Dokument unterbreitet wurde." DaS Gericht verweigerte beide Gesuche. . L o n d o u, 10. gebr. Laut einer ypezialdepesche von Paris ist Mme. DrehfuS auS Kummer darüber, daß ihr nicht erlaubt wird, im Zola-Pro zesse den Zeugenstand betreten zu kön nen, schwer erkrankt. Sie weigert sich, irgend ein anderes Zeugniß abzugeben. QchiffS. Nachrichten Angekommen in: New S o r k : Saale" von Bremen. Glasgow: Ethiopia" von New Lork. L o n d o n : Nanitoba" von New vor?.
Q u e e n S t o w n : Belgenland"
don Philadelphia; Germanie" von New Sork. London: Brittanic" von Philadelphia. Marseille: California" von New Sork. Chrikiansund: Norge" von New Sork. (lllerlei. In Ha z le ton, U5a., hatte sich ein Geheimpolizist mit mehreren iungen Mädchen verbunden, um Geld von Geschäftsleuten zu erpressen. Die Mädchen Pfleaten in die Läden und Bureaux bekannter Geschäftsleute zu geyen, denselben in die Arme zu werfen und sie abzuküssen. Später kam dann der Detectiv und machte dem Geschäftsmann die Hölle heiß, indem er erklärte, die Eltern des betreffenden Mädchens drohen mit einer Klage wegen Äerleltung ihrer mmderiahngen Tochter u. s. w. In den meisten Fällen' wurde ein Schweigegeld bezahlt und der saubere Patron machte aute Geschäfte. Ein Mann ließ sich aber nicht in's Bockshorn jagen, sondern ging der Sache auf den Grund. Das Mädchen gestand ihm denn auch, daß der Geheimpolizist es dazu angehalten habe. Dieser hat die Flucht erariffen. Wie dieMädchen behaupten, ist auch ein Anwalt ln Hazleton an der Sache betherngt. Wie d i e T r u st e e s der zwei Staats - Irrenhäuser von New Jersey behaupten, ist es wiederholt vorge kommen, daß geistig qesunde Leute, die von ihren Verwandten oder anderen Personen aus dem Wege geräumt werden sollen, in die Irrenhäuser gesteckt würden. Verschiedene scandalose Fälle haben sich rn letzter Zeit ereia.net und eine Aenderung der gesetzlichen Bestimmungen erscheint nothwendig. Aus diesem Grunde wurde von den Trustes eine Bill bei der Legislatur in Trenton eingereicht, nach welcher es nicht mehr genügen wird, wenn zwei Aerzte ein Zeugniß ausstellen und ein Freeholder dasselbe attestirt, sondern d Gerichte werden dann auch noch ern Wort mitzusprechen haben. Jeder derartlge Fall wlrd von einem Richter zu bestätig sein. An der Richtigseit der Behauptung der Trustees bat man wohl keinen Grund zu zweifeln. allem es erscheint recht sonderbar, daß diese Beamten m den zu toter Kennt niß gelangten Fällen nicht die Bestrafung der Schuldigen veranlaßt haben. Der H'ofrathDr. Albert Wien duldet in seinen Vorlesungen keine Frauen, wie folgender Vorfall beweist. Vor Beamn klner Vorlesung erschien im Hörsaal eine Dame, die Platz nahm, ohne der den Studenten besondere Aufmerksamkeit zu erregen, da dies bei anderen Vorlesungen haufig der Fall ist. Die Vorlesung hatte schon eme Zeltlang gedauert, als Hosrath Albert die Dame bemrkte und sie mit folgenden Worten anredete: Ich sehe eine Dame hier. Seien Sie nicht böse. Es richtet sich nickt gegen Ihre Person. Aber ich bin nicht gesonnen, Damen in meine Vorlesung zuzulassen. Ich bitte Sie daher, die Vorlesung zu verlassen, zumal Sie sich nicht vorgestellt haben.- Die Dame leistete, sicht. lich verleaen, der Aufforderung Folge. Die Studenten verhielten sich bei dem Zwischenfall aanz rnbia. Ern Gtstmvrvprocey. ähnlich dem in Hodmezö - Vasarhely, wird sich in Zsebelye abspielen, wo bere!ts 15 Personen verhaftet sind. Dieser Proceß erfuhr eine sensanoneue Wendung, indem weitere sechs Persontn sofort verhaftet wurden. Es smd Frauen, die theils ihre Männer, theils andere nächste Verwandten tödteten, und zwar durch Arsernk, das sie in saure Milch oder in Trinkwasser thaten. Alle Bewohner de.s Orteö und der umliegenden Gemeinden wurden durch Todesdrohungen in Schrecken gehalten. Niemand getraute sich die gerichtliche Anzeige zu machen. Auch jetzt noch können die Leute nur schwer zur Zeugenaussage bewogen werden. Das Gericht ri " , l w C V 0fi,.iC.l.. V3 in uoerzeugi, oav vrr ayuu.'u Ortes mit zu den 'Verbrechern gehört und die Gifte für fünf bis zehn Gulden frei verabfolgte. Die Vergiftung ers streckt sich auf mehrere umliegendeOrte. Die Leute empfinden vor diesem Apotheker geradezu aderglaudlsche Anast, und man bringt sie schwer zum Äe kändnisse. Hiesiges. Cin weiterer OelbNord in der Oamilie Hnssan. Auch Elkzabeth W. Huffman, Frau don Daniel G. Huffman, 1241 Malott Avenue wohnhaft, beging gestern Nacht Selbstmord. Man entdeckte ihren Za stand etwa um 10 Uhr gestern Abend und rief die Doktoren Cook und Oal lard. Ihre vemühungen waren dergedenk, die grau starb heute früh die Uhr. ' . , '
Chronische Dyspepfia kurirt.
-MM. ts im j7? Vf&k T c V P jf ' yW
LVA ach nahezu dreibigjährigem Leide an Dvi Ißt pepsta schreibt Mr. H. . Dugdale. d,e Lrau eines Prominenten GrfchäftSmannk don Warsaw. N. y.: .Seit 23 Jahren litt ich sortwäbrknd an DySpkpfia und schwachem Ma en. Die leichtefte Nahrung er,euate Besch,r den. verursachte deftige Schmerzen und Formt' rnng don Saß. Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmer,en nach dem gen. Ich wurde von vielen Aerzten behan delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne da, ernde Abhilfe. Bor ,wei Jahren begann ich Dr. Milel' Nerven und Lber,Pillen nd Rervtne tu nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Zefferung eln und ich war bald im Stande , essen, toal mir beliebte, dn, dle Folge. Ich halte dieselben ftet vorrilthig und eine einzige Dofi? vertreibt irgendwelche alte Symptome. t. am 1 5 am., m werde durck alle &.T. 3All(S Zttiritl iOklT Dr.'k 2 iKcrvino: Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt der da Geld wird zurücker, stattet. Buch über die rankhtiten de Herzent nd der Nerve frei. 0ticsiorc3 v , Hsdih .UiikV Adresse: D r. M ! l e ! M d i a l E o.. Elkhart. Ind. Dieser Selbstmord bildet ein weierek Kapitel in der Uaglückkgeschichte der Familie Huffman. Im Mai vorigen Jahres nahm sich ein junger Mann, Namen Philipps, der Liebhaber der Tochter der Selbstmörderin, Edith Edna, das Leben durch Erschießen, weil das das Mädchen sich weigerte ihn zu heirathen. Nach seinem Tode war das Mädchen wie umgewandelt. ES beuchte keine Gesellschaften mehr und verlor jedeS Interesse am Leben. Vl paterein anderer junger Mann sich um sie bewarb, lebte sie scheinbar wieder etwas auf und ihre Eltern faßten wieder neue Hoffnung. SineS AbendS jedoch, als ihr Vater gerade von der Arbeit zurückgekehrt war, fand er seine Tochter dem Tode nahe; sie hatte Karbolsaure eingenommen und starb wenige Stunden später an den Folgen deß Giftes. Sie er-lä-te auf dem Sterbebette, daß sie hren ersten Liebhaber nicht vergessen könne und ihm in den Tod folgen müsse. Ihre Mutter nahm sich den Tod ihrer Tochter, welche nicht ganz 18 Jahre alt geworden dar, derart zu Herzen, daß ihre Verwandten gleich die Befürchtung hegten, auch sie werde sich daS Leben rehmen. Das hat fi? nun gethan. Gestern Abend kurz vor 10 Uhr machte sie hie Bemerkung: ES find heute Abend gerade 14 Wochen her", doch Niemand achtete weiter darauf. Kurze Zeit später jedoch bemerkte man ihren Zustand und holte Aerzte, die aber nicht mehr im Stande waren sie dem Leben zu erhalten. Sie war 62 Jahre alt geworden und war 36 Jahre verheirathet gewesen. - Die auffallendsten Heiungen von Serofeln, die man kennt, find mittelst Hobd'S Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht feines Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H 0 0 d'S. Hood'S Pillen find mit der Hand'gemacht und völlig gleich anGröße uns GewiSt. 25. Der New York Store. (CtaMirt 1853.) V!e.fr Butterick Muster l jeder Sorte von tt nnfWlMs. versäumen Sie nicht sich ,nor gen welche zu holen. ferö H Ö Elä
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