Indiana Tribüne, Volume 21, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1898 — Page 3
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Dr. I. Wühler, 120 ft ZNcCrty Str. Sprechstunden : g &U 9 Uhr Vorm. ; 2 H4 3 ,hr Nachm.; ö diS S Uhr MmdS. Telephon 1446. sreSusde: Sonntagi nn. Vormittag. C. C. EVEBT8, Deutscher Zahn - Arzt. So. 8J Hoti Pennsylvania Str. ol ird auf Wu1ch nzewandt. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90& Ost Market Straße. Cosfin Block. Zimmer 43. Osftc,.Stndn: 9 bi 12 33m., Ibil5 9lm.. 7 6H9 XbcnM. Sonntag on 10 Uhr Bm. di 2 Uhr St Coke. Coke. 3n urnpcn u.zsrilsinert. tücti Nnntn'Ti bekommen in der Office der Ind'polis Co No. 58 Süd Pennsylvania Str. M. GierKe, Deutscher Buchbinder. 408 Sud East. Ecke McTarty Str. Up Stairs. ttti lari PtnzpZT'.k, 7 öd SiadZma G??ai' mt 8lBots tZr wi.ii iH?a3f. Adolph Frey, (Old Freedom Ugfat.) otary Public, Translator, -Correspondent etc. No. 196 Eliiabetb Stret. Take Blake St. Car. HEltlLlüiN UNKE, 15 Süd Alabama Str. Teutscher Messerschmied, Rasirmeffer, Scheeren und alle Artsa Schnndemstrumente sabrizirt und geschliffen. W ebsters International IMctlonary Ipritluabl; In tSe V.ome. School, nl Offlc. Athcrougli revlslon cf the Unabrklgcd, te purpose cl which ha been not display nor the Provision of rnaterial for boastful snd nowy dvsrtiscrnent, tut th du, judiciou. cholarly, ttorugh pertectnjf of work which ia all th stages of is growth Las obtained in an cqual degre the favor and cocfidcnc of acholars and of th general public. The One Great Standard rWi X Auwoniy. yrrltr Hon. D. J. Brtro, TiTTTxrnro'c; ' i -u"" " a- t"- v fciiA J 1 rrrr thc occt 1 D'l tiOlAljUMAL r-S-fUiul f r twciiiw nrnM ta Dxnrar g. 4 c. kerriam ca., fudiisk. fcPRISGriXLX, 60 YEARS' V CArcnibnbft x . aa.nv f HADii HiAnna -.. Designs Copyrights 4c AiTta MtJdfng a akttch and daaerlptlo mf Swteklr aeertala onr pinion frae wbavfaer aa iTenttorn ta probablr patentabt. Coarnanln(tamjatrtatlyeonfldeatsaL llandboo on PataaW tagt frae. Oldaat anncy f or seennng-patant. Paaenta taJtan throneh Man St CSa. raealr arta Metiea, wlthout aharga, la the Scientific Jlnierican. A kaadaoaaely iinutratAd waaalr Tanreit rr ealaUon of any actentifle Journal. Terro. 13 a Taar : tont monttu, f L U all nwad&lera. nU!l!l&Co.38IBroIIewYqrk BsMaU ae. CS W Pk, Waaklnton, RIPANS TABULES re intended for chUdrcn, ladlc tnd al) who nrefer a medldne dlsmised aa enru scctlonery.T ihey "may now t hod (put tjp In Tin Box, scveny-ti ia a boxprice. twenty-Uve cento or five boxe for onc collar." Any dsurnsi vul gtt thea . . ... u you tnaisc, na uiey may aiways DC conw py rKnittirgtjis pnecto ti)antAA'rtMMiMf y lltl IVl 1 11 1 l'k K.Ijr'lllIllE , - - ÄW S 8etv1 yer nme for SoarrtftTr 4 ha UteA. r r,J I .-..' eze7leUM Tke Beat tantiJul Art Prcx' lary. A taatl aanch es tha "' tatbMe frm th kratd ac faraa . Lava - Containa a Bei beaatifu! of thepoens of E' axwnely illustrated by tbirt' . gTeates artisteae tbcircon) i sment Fand. Bat for the aot raatarUftsthlataakcaald -tarad for 57.00. Forsale at prvpaid oo reeeipt ost.ia LbeChiW Poet Laurwte.tnlttee to cremte a fand t . ad to care for the family , als ItbeeenIt af kv m FWU'a ld Hand tbe tnost ae world' o the Moe . jtlasa af tba : aa maaefae ' res, or sent e ofTarinz to ' by the Com1 ifonoment - red poet. ;slr Fand, aCUemtä tc;:2 tu1 uoaami 7.
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Frentve Welten.
Roman von Neinhold Ortmann. (gortlejung.) Ich nahm mir vereits die Freiheit, Ihnen zu sagen. d2ß ich mich noch vierundzwanzig Stunden hier aufhalten darf. Bestimmen Sie gefälligst die Zeit, zu welcher ich Ihr Schreiben hier in Empfang nehmen kann." Wolfhardt nannte ihm eine Stunde des nächsten Vormittags, und Herr Mc. Vurney griff nach seinem grauen Cylinderhute. Für emen Augenblick war dr junge Schauspieler in Versuchung, noch einige auf Mr. Bradwell bezügliche Fragen an ihn zu richten und sich über die Person wie über die Verhältnisse dieses so plötzlich aus dem Dunkel aufgetauchten Verwandten nähere Aufklärung zu verschaffen; aber dann überkam ihn wieder jene düstere Theilnahmlosigkeit, aus der ihn die seltsame Ueberraschung nur für eine kurze Zeit aufzurütteln vermocht hate. und er ließ den steifleinenen Sendboten des australischnUnbekannten gehen, ohne seine Discretion durch irgend eine Erkundigung auf die Probe aestellt zu haben. Thatsächlich hatte er schon nach Verlauf einer Viertelstunde Mr. Bradwell und sein großmüthiges Anerbieten völlig vergessen, und während er stch bereitete. in das Theater zu gehen, beherrschte ihn wieder ausschließlich die Erinnerung an jene niederschmetternde Entdeckung, die er von dem Fenstr seiner Mansarde aus hatte machen müssen. Bleich und finster betrat er das kleine, höchst primitive Garderobenzimwer. das er zu allem Unglück mit dem Komiker Frenzel theilen mußte. Der kleine, dicke Mann, den beständig eine Atmosphäre von Rheinwein und Ehesterkäse zu umgeben schien, hatte die Zurückweisung, die er am Vormittag erfahren, offenbar bereits vollständig vergessen; denn er begann, während er sich vor dem einzigen, stellenweise stark erblindeten Spiegel gemächlich schminkte, sogleich wieder mit seinen Fragen und guten Rathschlägen, die man für die ausgesuchtesten Bosheiten hätte nehmen müssen, wenn sie nicht in einem gar so gutmüthigen und Harmlosen Tone vorgebracht worden wären. So lange er sich darauf beschränkte. Wolfhardts schauspielerische Begabung in Zweifel zu ziehen und seinen wohlwollenden Befürchtungen für den Verlauf dieses Debüts Ausdruck zu geben, ließ der Gequälte Alles schweigend über sich ergehen. Als er dann aber wieder mit seinem behäbig fetten Lachen Adas Namen nannte, um eine ebenso freundlich klingende als giftige Bemerkung über ihre augenscheinlick in vortrefflicher Schule ausgebildete Koketterie zu machen, da verließ ihn .m: w Geduld; er sprang auf und trat mit geballien Fäustcn hart vor den verblüfft dreinschauenden Schauspieler hin. Ich habe Ihnen schon einmal verboten, die Person des Fräulein Hedmondt zum Gegenstande Ihrer abgeschmückten Späße zu machen," rief er mit funkelnden Augen, aber, bei Gott, ich verbiete es Ihnen jetzt zum letzten Male. Sie sehen, daß ich nicht in der Laune bin, mit Ihnen oder mit irgend Jemandem zu scherzen, und wenn Sie dennoch darauf bestehen, mich herauszufordern, so schreiben Sie allein sich selbst die etwaigen Folgen zu." Da sie mit einander allein waren, und da es dem dicken Herrn Frenzel somit an zegUcher Rückendeckung fehlte, zog er es vor, die spöttische Bemerkuno mit der er einen solchen Zornesausausbruch sonst wohl beantwortet haben wurde, diesmal für sich zu behalte?, und statt aller Erwiderung nur e'n etwas anzügliche Operettenmel?di: vo? sich hin zu pfeifen. Erst als er zu: Auftreten fertig war und die Gard: robe verließ, schlug er, mdem er d Thür hinter sich zuwarf, ein lautes Ge. lachter auf, über dessen Bedeutung dei Zurückbleibende nicht wohl im Zweifel sein konnte. Mit müden, widerwilligen Bewegungen kleidete Hermann Wolfhardl sich für seine Rolle um. Schmin!' und Puder, in deren Gebrauch Direktor Mühlhoser selbst ihn glo müthig unterwiesen hatte, standen vo ihm; aber mit einem Gefühle wirklichen Ekels schob er die kleir.en Räpsc wieder von sich, als ihm die ersten rothen Jlecke.i aus dem halberblindeten Spiegel entgegenleuchtetcn. Die Stirn in der Hand gestützt, versank er auf's Reue in ein dumpfes Brüten, das ihn seine Umgebung ebenso vollständig vergessen ließ als die Pflichten, die er an diesem Abend noch zu erfüllen hatte. Da wurde plötzlich die Thür mit Ungestüm aufgerissen und Herr Director Mühlhofer selbst stürzte herein. Was zum Henker treiben Sie denn. Sie Unglücksmensch?" schrie er ihn an. In zwei Minuten wird Ihr Stichwort fallen, und Sie sitzen hier, als ob Sie höchstens zu einem Au sternfrübstück erwartet würden! Glauben Sie, daß ich Lust habe, mir von Ihnen den Erfolg des Abends verderben zu lassen? Und wie, um Gotteswillen, sehen Sie denn aus?" Es war durchaus nichts mehr von künstlerischer Vornehmheit in dem We sen des großen Mimen, und kein Fisch Verkäufer auf dem Marktplatze hätte emen brutaleren Ton anschlagen Ion nen. als er es jetzt dem jungen Sckau
jpteier gegenuver geryan. Als iis; Wolfhardt langsam und ruhig aufrichtete. packte er ihn sogar sehr unsanft an der Schulter und drehte ihn gegen den Spiegel. Soll man denn glauben, daß Sie eben von den Blattern befallen worden seien?" schnaubte er ihn an. Das
wenigstens hätten Sie bei einigem guten Willen doch lernen können, wenn es Ihnen schon zu allem Anderen an Talent gebricht! Hatten Sie etwa die Absicht, so auf die Bühne hinauszutreten? Wollten Sie uns alle unsterblich blamiren wie? Aus der Stelle waschen Sie sich das Zeug herunter! Zum Schminken ist jetzt natürlich keine Zeit mehr; aber besser immer noch. Sie sehen wie ein Gespenst aus als wie ein tättowirter Jndianer." Er stürzte hinaus, um zu verhm. dern. daß durch Wolfhardts verspätetes Auftreten eine verhännißvolle Störung der Vorstellung entstände, indem er dem Urheber seiner Aufregung noch einmal im barschesten Tone zurief, sich zu beeilen. Wolfhardt hätte kaum Zeit gehabt, ihm zu antworten, auch wenn ihm nicht das niederdrückende Bewußtsein, sich wirklich einer Pflicht versäumniß schuldig gemacht zu haben. die Lippen verschlossen hätte. Er rei nigte sein Gesicht und stieg mit totesschwerem Herzen die kleine Treppe hinab, die von seiner Garderobe aus die Bühne führte. Lächelnd wichen ein paar seiner College, die da in den Coulissen standen, beiseite, um ihm Raum zu geben; der Jnspicient aber raunte ihm noch einmal den ersten Satz seiner Rolle zu und schob ihn dann halb gewaltsam auf die offene Scene hinaus. ' Es erschien Wolfhardt selber sonderbar. daß er in diesen Augenblicken nichts von eigentlicher Befangenheit empfand. Er sah den Zuschauerraum nur wie ein großes, dunkel gähnendes Loch, aus dem eine Menge undeutlich verschwimmender weißlicher Flecken zu ihm heraufschimmerte. Die Helligkeit des Lichtes, das von unten her seme Augen traf, blendete ihn wohl für einen Moment; aber sie verwirrte ihn nicht, und er bedürfte der zischenden Flüsterlaute des Souffleurs nicht, um d'e Worte seiner Rolle richtig und vorschriftsmäßig zu brinaen. Seine Seele freilich war wett en fernt von den Dinaen, die er da sagte und that. Mechanisch gab er semem Partner die Stichworte, und die Gegenreden desselben klangen ihm in's Ohr wie em leerer Schall ohne Smn und Bedeutung. Es war ihm auf den Proben eingeschärft worden, daß er im Verlauf der Scene an eines der gemalten Coulissen fenster zu treten und scheinbar durch dasselbe hinauszublicken habe. Er erfüllte auch diese Vorschrift seiner Rolle wie alle anderen; aber er blieb dem Mitspieler nun plötzlich die Antwort schuldig, die er ihm auf eine für den Gang des Stückes besonders wichtige Bemerkung zu geben hatte, und er verharrte in semem unbegreiflichen Schweigen auch dann, als Jener in halber Verzweiflung die Frage mit erhöhter Stimme wiederholte. An dem gemalten Fenster vorüber hatte er in den halbdunklen Raum hinter den Coulissen gesehen und es war ihm gewesen, als ob er durch einen bösen Zauber geäfft würde, denn was er da wahrnahm, war nur eine Wiederholung des Schauspiels vom heutigen Nachmittag mit dem einzigen Unterschied freilich, daß jetzt jede Möglichreit emes Zufalls ausaeschlossen war und daß es für die Situation, die er so unfreiwillig belauschte, nur eine einzigt Deutung gab. In dem duftigen, weißen, fast noch kindlichen Kleidchen, das sie dem Charakter ihrer Rolle gemäß zu tragen hatte, stand Ada vor dem Referendar von Plessow, der fern keckes Schnurrbärtchen ganz nahe an ihre rosige Ohrmuschel geneigt hatte und der im leisesten Flüsterton eifrig und angele ntlich aus sie einsprach. Sie antwortete ihm allem Anschein nach nicht, aber sie zog sich auch nicht von ihm zurück und sie wurde durch die vertrauliche Haltung, die er ihr gegenüber angenommen hatte, offenbar nicht im Mindesten belästigt. Von Zeit zu Zeit nur senkte sie daS Köpfchen leicht auf einen Strauß von prächtigen, tiefdunklen Rosen, den sie in der Hand hielt und über dessen Herkunft Wolfhardt unter den obwaltenden Umstanden wahrlich nicht lange im Zweifel sein konnte. DaS lebhafte Roth auf ihren Wangen war vielleicht nur der aufgetragenen Schminke zuzuschreiben; der Beobachter auf der Scene aber gab ihm eine andere Deutung, und sein Herz erfüllte sich von Neuem mit einer so namenlosen Bitterkeit, mit einem so heißen, unbändigen Groll, daß daneben nicht mehr Raum bleiben konnte für irgend einen anderen Gedanken, am wenigsten für das Bewußtsein der schauspielerischen Aufgabe, die er nur erst zu ihrem kleinsten Theile gelöst hatte. Mit dumpfem Aufschrei wich er um einen Schritt zurück, als er sah,, wie Plessow plötzlich seinen Arm um die Schauspielerin legte und wie seine Lippen die . ihrigen, suchte. Seine erste Regung war, sich zwischen den Coulissen hindurch auf die Beiden zu stürzen und seinen Nebenbuhler mit einem furchtbaren Fausischlage zu Boden zu strecken, aber er kam nicht dazu, einen so unsinnigen Vorsatz auszuführen; denn sein Partner, der sich inzwischen durch eine glückliche Jmprovisation aus der durch Wolfhardts hartnäckiges Schweigen verursachten Verlegenheit gerettet hatte, legte ihm schwer eme Hand auf die Schulter und flüsterte ihm, nachdem er' laut einige halbwegs angemessenen scherzhaften Worte gesprochen hatte, in scharfen, zischenden Lauten zu: Gehen Sie ab, oder Sie richten ein Unglück an: denn ich kann die Situa tion nicht länger halten, wcnn Sie bleiben." Unauffällig, doch mit festem Griff suchte er :hn zugleich nach der anderen Seite der Bühne hinüberzuführen, wo sich die markirte Ausaanasthür befand' und Wolfhardt hatte wenigstens noch
Besinnung genug, t?m oave: reinen Widerstand entgegenzusetzen. Er hörte es nicht, daß ihn vereinzeltes Zischen und Lachen nach!ön-e, als er die Scene verließ, und er kam aus seiner halben Betäubung erst zu sich, als er unmittelbar hinter seinem Rücken die. wahr haft wuthschnaubende Stimme des
Directors Mühlhoser horte: Sind Sie denn ganz und gar des Teufels, Herr? Der Mensch muß betrunken sein oder er hat den Verstand verloren! Auf der Stelle verlassen Sie mein Theater, und das Weitere wird sich morgen finden." Wolfhardt wandte sich dem Zornigen zu, vielleicht, um ein Wort der Entschuldigung zu sprechen; denn er empfand dunkel, daß er seine Pflicht in der That .sträflich vernachlässigt habe. Aber der große Mime ließ ihn gar nicht dazu kommen, auch nur die Lippen zu öffnen. Gehen Sie!" schrie er ihn an. Gehen Sie ich will nichts von Ihnen hören. Auf Schadenersatz werde ich Sie verklagen; denn Sie haben mir den ganzen Abend ruinirt und haben mir das Geschäft in Neustadt verdorben. Einsperren werde ich Sie lassen einsperren! Haben Sie mich verstanden?" ' Der Jnspicient, welcher fürchtete, daß man den Lärm bis in den Zuschauerraum vernehmen könnte, suchte beschwichtigend dazwischen zu treten und gab Wolfhardt zugleich einen Wink, sich zu entfernen. Der jungi Schauspieler, dessen Debüt einen c unglücklichen Verlauf genommen, lelstete dieser ohne Zweifel gut gemeinten Weisung Folge und kehrte mehr wie ein Träumender denn wie ein Mensch mit klaren Sinnen in seine Garderobe zurück. Herr Frenzel, der für den nächsten Aufzug sein Costüm zu wechseln hatte, saß wieder vor dem Spiegel und' suchte mit einer Puderquaste den Schaden zu repariren, den der herabrinnende Schweiß auf feinem geschminkten Antlitz angerichtet hatte. O je 0 je, wie rührt mich dies!" summte er nach der bekannten Melodie aus der Fledermaus" vor sich hin, scheinbar ohne von dem Eintretenden Notiz zu nehmen; auf seinem breiten, fettglänzenden Gesicht aber war ein so zufriedens und behagliches Lächeln, als wäre ihm soeben etwas außerordentlich Freudiges widerfahren. Schweigend wechselte Hermann Wolfhardt seinen Anzug und legte Alles, was er von seinen geringen Habseligkeiten hier im Theater hatte, in einen kleinen Handkoffer zufammen. Geh in ein Kloster. Ophelia!" declamirte der Komiker vor sich hin. Die schönen Tage in Aranjuez sind nun vorüber!" Und als wäre nicht das Geringste zwischen ihnen vorgefallen, als hätte er keine Ahnung von dem, was sich soeben auf der Bühne ereignet hatte, fügte er, sich erhebend, in seinem gutmüthigsten und harmlosesten Tone hinzu: Sie wollen doch nicht schon nach Hause, lieber College? Wenn ich Ihnen rathen darf, so gehen Sie in's Parterre und genießen Sie von da aus die beiden letzten Acte. Es ist schon der Mühe werth, zu sehen, einen wie außerordentlichen Erfolg diese kleine Hedmondt bloß durch ihr hübsches Lärvchen und ihr Kindertrompetenstimmchen davonträgt. Ich glaube, man wird noch die Feuerwehr requiriren müssen, um all die entflammten Männerherzen im Parquet zu löschen.Hermann Wolfhardt würdigte ihn keiner Antwort. Er nahm seinen leichten Handkoffer auf und verließ ohne Gruß das Zimmer. Johanna geht, und nimmer kehrt sie wieder!" tönte ihm die fettige Stimme des Komikers nach, und noch am Fuße der kleinen Treppe hörte der Fortgehende den freundlichen Herrn Frenzel singen: Ach, Du lieber Augustin, Alles ist hin!" lFortsezung folgt.) Aus .Ungarns AchreckenstagkN. Der Pester Lloyd" veröffentlicht das Tage' uch, daS der unzarische Patriot a'id Staatsmann Baron Nikolaus Vay während seiner fün'wöchentlichen Haft m Pester Neugebäude 1852 gesührt hat. Zu bemerken ist, daß in jener Zeit die blutige Hälte. mit der nach Niederwer. fung der Revolution das Nachewerk in Ungarn vollführt worden, bereits einer .milderen" Praxis gewichen war. Ter Kaiser war zum erstenmal, wieder nach Pest gekommen und Erzherzog Albrecht sungirte als General.Gouverneur von Ungarn. Baron Vay schreibt: 23. August: Die unangenehmste Seite meiner Wohnung besteht darin, daß man vor derselben die Stockstrciche austheilt. Es vergeht kaum ein Tag, ohne daß die anständigsten Menschen 12, 25, 30 Hiebe bekommen würden. Eine schreckliche Sache. Heute wurden zwei Brüder, ein . Glaser und ein Schneidermeister bestraft. Es war herzzerreißend. Wir schließen die Fenfter, wenn die. gottlosen Peinigungen ihren Anfang nehmen, allein die Weh, rufe der Unglücklichen dringen doch an unser Ohr. Fast Alle erhalten wegen Majestätsdeleidigung zweiten Grades, das heißt wegen Beschimpfung des Kai sers diese Strafe. Ich gestehe es ein, ich habe die Schilderungen des Publu. kums über die Peinigungen im Neuge bä jdc für ein Märchen gehalten. Jetzi kann ich mir aber darüber tagtäglich. Gewißheit verschaffen. HM Jedermann sagt so Cakearetk Candy Cathartic, die oundervollfte medizinische Entdeckung de Zeitalters, angenehm und erfrischend im (Zeschmack, . virkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, des ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftieder, anhaltende veröopfung und Uaverdsulieit. Hausen und versuchen Sie eine Ochachtel von C. C. C. beute; 10, 25, und 50 Ce-ts. Verkauft und
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31. August. Heute trachten o:e Gendarmen aus Tunavecse einen Räuder mit seiner Geliebten. Auch die Frau gehörte zur Räuberbande und steckt noch immer in Männerkleidern. 3. September. Manchmal hängt das Leben des Menschen an einem Fa den! Schon vorgestern ging die Nachricht um, daß der Duna-Vecseer Räu der und seine Geliebte gehängt werden. Das Kriegsgericht beendigte den Prozeß des Mannes in den Mittagsstunden. Das Urtheil lautete auf Tod durch Pul ver und Blei. Während dieser Zeit verdufteten die des langen Wartens müde gewordenen Zeugen; heute ist der dritte Tag feit der Verhaftung der Räuberin verflossen. Da die Zeugen nirgends gefunden werden konnten und die für das Statarialgericht bestimmte Zeit abgelaufen ist. wird die Frau dem ordentlichen Gerichte übergeben werden. Ter Mann hingeqen wurde am Abend vor meinem Fenster erschossen. Wäh. rend der Exekution begab ich mich in Bilko's (US Gefängnißdirektors) Zimmer; trohdem aber sah ich die Unglücklichen an uns vorüberschreiten, muthig und selbstbewußt. Ich hörte die drei aufeinander fallenden Schüsse. ' Bald meldete der Gefängnißwärter mit dem größten Gleichmuthe, daß das Urtheil vollstreckt sei. 6. September :LouiseMajthenjikam mit ihren zwei Töchtern aus Kalna uns zu besuchen. Kaum hatten sich meine Cousinen entfernt, fand neuer dings eine Hinrichtung statt. Von derselben wurde übrigens schon, während' des Mahles beim Gesängnißwär ter gesprochen. Seine Frau suchte aus dem Kasten ein Tuch hervor, welches zum Verbinden der Augen des Verur theilten dienen sollte. Wie der Ge iängnißwärter behauptet, wird ein sol ches Tuch nach der Execution gewöhn lich versteigert, zuweilen wird es aber schon im Voraus an den Meistbietenden verkaust. Gott weiß, mit welchem Aberglauben dieser Brauch in Verbindung steht. Duschek erbleichte, als er die Erklärungen der Gefängnißwärterin vernahm und als ihr Mann das unglückselige Tuch in die Tasche steckte Nur fort, fort ! aus dieser Mördergrube.' 8. September. In der That, ich muß es der Gräfin Tcleki. Louise Jeße. nak hoch anschlagen, daß sie mich besuchte. Sie kam hierher, wo sie ihren so' sehr geliebten Bruder kaum einige Stunden vor seiner Hinrichtung sah: Zu Blanka Teleki wurde sie nicht zuge lassen. Kaum hatte sie sich entfernt, kam Bilko mit einem weinerlich-süßen Gesichte, das Mitleid hätte ausdrücken sollen, und verlangte mir meinen Kam merschlüssel und meine Orden ab. Ich schied von beiden ganz ohne Schmerz, doch erklärte ich es wiederholt für cineij gesetzlichen Raub, mir die von einem früher wohlwollenden Herrscher verlie henen Auszeichnungen wegzunehmen. Gewiß hätte ich sie auch ohnehin nicht getragen. Janku und Axentie, die von Bach Orden erhielten, benahmen mir die Lust, mich mit den Geschenken unseres Ferdinand zu schmücken. 9. Septeniber. Wieder eine Exeku. tion. Ten Unglücklichen, einen hohen, kräftigen jun en. Mann, begleitete der Geistliche Szetacs zur Richtstätte. Ter Gefänguißwärter erzählte, daß der Verurtheilte nicht gestattete, ihm die Augen zu verbinden. Er war ganz ruhig. Schrecklich ist, daß ihn die drei Kugeln nicht tödtcten. Er brüllte wie ein ver wundeter Stier, bis den Riesen der vierte Schuß in den Staub streckte. 10. September. Meine Freunde Bene und Kriegshaber brachten einige Stunden bei mir zu. Als sie sich ent fernt hatten, und ich die Kanzlei Bil ko's durchschritt, fand ich diesen in großer Aufregung. Die Kriegsgerichte erhielten nämlich die strenge Weisung, in all jenen Prozessen, welche nicht wei ter als bis zum Korpscommando gehen, mit außerordentlicher Strenge 'zü urtheilen, damit Erzherzog Albrecht m der Lage sei, Gnade walten zu lassen und die Strafe herabzusetzen. So vngen in der vorigen Woche sehr viele solcher Urtheile hinauf, von denen man oorausletzcn konnte, daß die Strafe bei zedem Einzelnen auf die Hälfte oder ein Dritttheil herabgesetzt wird. Heute kamen aber sämmtliche kriegsgerichtliche Urtheile bestätigt und mit der Untere schrift des Feldmarschall Lieutenants Lichtenberg versehen, zurück. Der Erz herzog ist nämlich abwesend und sein Stellvertreter wußte entweder gar nichts von dieser gemüthlichen Verfü gung, öder er besaß nicht den Muth, sich aus den Gnadcnspender hinauszl!spielen. DaS Ende ist in jedem Falle, daß 2030 Menschen zweimal, dreimal soviel Stockstreiche bekamen, als sie nach der Einsicht des ohnedies genug freigebigen Blutgerichtes bekommen hätten sollen. So geht Alles viribui unitis! 11. September. Heute Morgens, als ich das Fenster öffnete, sah ich den Hin richtungSplatz und seine Umgebung von Menschen wimmeln. Rasch kleidete ich mich an. Ohne Zweifel hatten Bilko und Genoffen wieder eine Exekution" improvisirt. Ich begab mich, um fern zu sein von der Schlächterei, in die Kanzlei. Dort hörte ich, man habe bereitS eine Patrouille abg-schickt. um die Menge auseinanderzutreiden. Die Leute waren nämlich auf die falsche Nachricht hin, daß Blanca Teleki hingerichtet werden solle, zusammengelaufen. Sie selber hätte daS gehört, und das habe sie, die sich sonst in der Gefangenschaft so tapfer benommen, so aufgeregt, daß man den Dr. Kudler zu. ihr berief. Auf sein Ersuchen schickte man ihr einige Flaschen Tokajer. 12. September ; Heute Morgens die gleiche Komödie. Wiederum strömten die Leute zusammen, um die arme Blanca henken zu sehen. Man erkennt daraus die gute Meinung, welche daz Publikum von den Kriegsgerichten be saß. Sie zeigten sich ihnen auch wür dig. Für morgen früh haben sie schon wieder einen Erschießungs-Kandidaten; es ist das Debüt eines jungen Ober-lieutenant-Auditors. 13. September: Die Hinrichtung wurde erst am Abend vollzogen, da Albrecht bei Sr. Majestät im Lager
war und die Bestätigung deS.UrtheilI ' rst ftA vm (Mm X.ä H!k ..-Cf vi itwv vn.v .v4it vi9 öiuijciy (iiie
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Aas merkwürdigste Mittel des Zeitalters für verlorene Kraft. Ein freies Probepacket per Post gesandt an alle, welche bar: schreiben.
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Freie Probepackete eine außerordentlich merknürdigen Mittel werden von dem State Medtcal Institut, Fort Wayne. Ind., ausgetheilt. Sie haben so vicie Männer geheUt, welche jahrelang gegen geistige und xhy lisch Leide infolge verloren Maimeslraf! anaetimpft hatten, daß da Institut beschlossen hat. freie Probepackete u vertheile an alle, welche darun schreiben. E ist eine pauSbkdandlung. und alle, wel che irgendwie an geschlechtlicher Schwäche infolge jugendltchkn Leichtsinn, vorzeitigen Lerlustc der traft und de Sedächtnisse Rückenschwäöie, tfaricc rele oder Admagerung von Srvettye.len leiden, korneu sich nun zu vause selbst cunren. Ta aVttel hat eine eigenthümlich angenchme Wirkung von Wärme und scheint direkt auf die gt wünschte Stelle zu wirken nd Sraft und Entwickelrng da zu gewähr?, wo solche noth thut., E curirt alle llsbil und Beschwerden, welche Jahre des Mißbrauch der natürlichen Funktion? herbrigrsührt haben, und ist in allen Füllen ein absolitter Erfolg gew'ken. k,n Cfr such an da tztate Medical sti'ute 216 First Na tional Bank Butldina. Fort Wanne, nd.. nm eine der freien robe-Paaete, wird berücksichtigt w.'rdm. Da Institut wünscht die große Klasse von Männern, welche nicht gut abkommen können, um behandelt zu erden, erreichen, und da freie Probepacket wird ijjntn eigen, wie leicht c ist. von geschlechtUcKer Schwache heilt zu werden, wenn die richtigen Mittel in nwendung kommen. TaS Institut zieht keine Grenzen. Irgend Jemand, der daram schreibt, wird seine freie Probe zugesandt bekommen, sorafSItia bet iegelttn einfachem Packet.sodaß der EmpfSngerkeiner n Unannehmlichkeit oder Veröffentlichung dadurch baden wird. Die Leser werden ersucht, oyne Serzu? ikbreibea. gen tonnte. Ta man wußke, der (5rzHerzog halte sich in der Nähe Sr. Majestät auf, erhofften die Leute die Begna diguug. Baron Vay wurde aus sein Ansuchen hin am 17. September nach der Festung Josefstadt , versetzt, wo er der Theils nähme an solch aufregenden Scenen entrückt wär. Der neue italienische Handelsminister geht mit der Absicht um, im Laufe des Jahres 1893 eine allgemeine Volkszählung vornehmen zu lassen. Die letzte hat 1881 stattgefunden und ergab in den 8239 Gemeinden Italiens eine Seelenzahl von 28,459,628. Die statistisch: Berechnungen der folgenden Jahre lieferten für 1894 folgende Ergebnisse: Gesammt . Einwohnerzahl 30.912.663. Bevölkerung der größten Städte: Neapel 526.797. Rom 463.786, Mailand 443.252, Turin 345.009, Palermo 280,540, Genua 220,046, Florenz 204,280, Venedig 163,886, Bologna 148,096, Messina 148.023, Catania 123.147. Livorno 104.484. Di: BeVölkerungsziffer Roms wird gegenroärtia auf unaefäbr 480.000 geschaßt. Das Schicksal des Gardegnnadiers Thröner von der 9. Compagnie des Kaiser Alexander Regiments, das wiederholt die Oeffentli'chkeit beschäftigt hat, ist seit Kurzem ent, schieden. Thröner, der aus dem Elsaß stammt, gehört bekanntlich dem Bund der christlich getauften Gläubigen? an, einer in seiner Heimath verbreiteten Sekte, die einige Verwandtschaft mit den Mennoniten hat. Auf Grund seines religiösen Bekenntnisses weigerte er sich fortgesetzt, ein Gewehr in die Hand zu nehmen. Alles gütliche Zureden half eben so wenig, wie die Androhung der schwersten Strafen. Thröner wurde zunächst zu drei Monaten Festung verurtheilt und dann, als er bei seiner Weigerung beharrte,' zu 1 und nochmals zu Jahr Festung. Es tauchte nun mehrfach die Frage, auf, was bei seiner fortgesetzten Weigerung und den nun einmal bestehendenStrafbestimmungen aus ihm werden solle. Diese Frage ist lt&t entschieden. Thröner ist nach Verbüßurg der letzten Strafe zur Disciplinarabtheilung in Spandau versetzt. Er hat noch einJahr and zehn Mc?.ate nachzudienen, dann wid er in die Heimath entlassen. UM Ocßttt kZür Dle Menscbbeit. Durch seine vielen und wunderbaren uren hat Salvarion Oel sich eineri n sterblichen Namen gemache, und Viele können für seine Heilkraft' Zeugniß ablegen. ' "3ch gebrauchte Salvatiorr.' Del für Rheumatismus und fand es ein sicheres. Mittel.. Ich gebrauch nur drei Flaschen und bin jetzt vollkonv rnen gestind. Salvatiön Oel ist ein Segen sur dr'e leidende Menschheit und' ich wünschte ich könnte alle Rheuma, tlsmuS Leidende davon in Kenntniß setzen." James H.Bryant, Debruhlö, N. C. Das berühmte Salvation Oel ist daS beste Liniment 'u Schmerzen x stillen. eS kostet, nur 25 CertZ unter kerne? Oedirxuri lass: r.an sich ein auwei NiMischäeJ.
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Mnet l C ist fienz natürlich, daß, wenn ei Mann von solch plagrndru itlel. gehe.itorden ist. er darüber enrdusiast'sch sein iokte und nickt langer die freudige S!euikeit iür sich behalten könve. Co kommt eS denn, d Tag für Tag Beweise, wie der folgende zu ihnen gelangen, zum Dank für da Jntreffe in Ihr Wohlergehen: Geehrte Herren! Ich hoffe, Sie haben Ren znjiihören. während ich Ihnen den Tank auSspreche für Ihre Güte gegen mich. Ich gebrauchte JhrePrvbe. Eie weckte mich auf. Ich lirfe mehr davon krmmen. und so wahr w:e der Tag, ich bade weine frühere körperliche Kraft und manubafte Rüstigkcit wieder. Nichts ist mir je bekannt geworden, da mir auch nur tnnähernd so viel ute , gethan hätte." Geehrte Herren! Ta war eine merkwürdige Probe von Medizin. welche Sie mir zusandten. Sie gina direkt an die rechte Stelle. Ich konnte e fühlen. Ich war ganz vertrocknet und auSgemaa-rt, aber beute bin ich so lcd haft wie ein Knabe, und so hriffnunkvoll in Bezug auf die Zukunft. w,e nur ,e ein Mann ein konnte - Geedrte Herren! Lassen Sie mich mct.t Ihre Bekanntschaft verlieren. Die Probe, welche Sie sandten, hat mich gar bald wieder in Ordnung gebracht, urd ich will alle haben, wa zu einer vollständigen urnörhig ist. Ich habe 12 Jahre lang gelitten und ich lege den Betrag bei für Uebersendung der vollen Behandlung, bekondc-r fr die Entwickeluvg der Theile.- livie. qel hat eine Medizin-Prode den Zweck, die Form und ihren Wtth im allgemeinen bekannt zu machen, aber diejenigen, von dem State Medical Institute auge sa,dt, haben dnnderten von Milnnern Freude bereitet wegen der schnellen Wirkung de Probe-MMel. ff ist e w,hl werth, sich e kommen zu laffen. T. F. Smither, geschickter und zuverlässiger öompositions- :: :: Dachdecker. Thee? und AieS'DScher, ASPHaltdlcher, AöbestoSdScher, ' Gilsonitedächer und alle Arten der besten fertigen Dächer. Großhändler in allen Sorten DachdeckerMaterial. 8ctvata nach 151 W Marhländ Etr K vftlich.Scke Lenatt . Televhone 881. Jndianavoli. Ind. Charles isenbrey & Co., 27 Virginia Avenue. Immer noch auf dem alten Platz ! (5al'fornia Schinken Xc daS Vfd. ' Oigarren flttb die besten im Markt. Stets bemüht nur daS Beste meine Kunden in Cigarre, Tabak und Rancherartikeln zu osseriren, bittet für die Feiertage um geneigten Zuspruch Schiller Nömler, 119 Ost Washington Strasse. Jndiana Trust Gebäude. S2TI Das Deutsch.Anerikanische ftfinhUhiirRaii Hnfnpiaf l nwWMlMMW AlWWWi.AW von H MAROKWORTH, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt da älteste, weitverbrn teste und zuverlässigste in Amerika urd Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man Vertrauensvoll in sein Hisde legen, und versichert sein, daß die kleinsten, die die größten vollmachtS'AuftrSge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntniH prompt und gnoisienhaft erledizt rsirdm. Vl,,sflii2LiA vermisster Erben Id. !4lli4Ii ttm. CUttt etneaett. t
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