Indiana Tribüne, Volume 21, Number 138, Indianapolis, Marion County, 5 February 1898 — Page 2
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1141 1. V4- iVUUW (5rtd;ciii clii uns ZwMn Die t!zliche. Tribüne tofles durch den Irlg i CcnU per Woche, die SonntagS..Tribüne-k itnti per Woche. Leide usaewe IS Cent ,d? SS Centt per ttat. Per Post u&titjal6 dr Habt zzschit t Voraubk,hlnz V ' JaU. CTfUi IG Süd kZlsvsms VrreZt. SnDianapolU, 3n.. 5 Februar 1893 Wr!ea:tbs:: i:n cldkriege. r Im letzten Heft der Internationalen Nevue über die qemmten Armeen und Flotten" veiöffentlicht GeneralLieutenant z. D. Krahmer. einen Auf satz über die großen Manöver bei Bialosiok (1&97) und thcilt hier über die Vertrendun der Jrieftauben für den Manöcerdienst Folgendes mit: Es wurden CO telgischezwei Monate alte Brieftauben (so junge Tauben abzurichten, galt bisher, wie die Redaction dev genannten Zeitschrift bemerkt, für unmöglich) der in Wilna bei den Kafernen deZ 4. Dragoner - Regiments bestehenden ständigen Brieftaubenstation entnommen und am 18. Mai nach der Caminel - Taubenstation geschafft. Vom 13. Juni ab begann ihre Abrichtung in dem Manöverbereich, welches da Gouvernement Lomscha und einen Theil des Gouvernements Grodno. eine Fläche von 150 Quadratwersten, umfaßte. Am 23. August waren 47 Tauben vollständig für den Po-stdienst in diesem Umkreis bereit, während 13 verloren gegangen waren. Außerdem wurden vom 13. Juli ab noch 24 drei Monate alte Tauben für die Richtung Wilna - Vialostok abgerichtet, von d?ncn am 18. August 18 Tauben für den Dienst au-gebi.'det waren. Die übngen 6 Taujen hatten sich verloren. Fllv den Dienst während der Manörcr waren die Tauben in zwei Abtheilungen getheilt, um den Tag über immer mit frischen frästen arbeiten zu können. Die Ruhe aber wurde durch das Versenden der Tauben an die verschiedenen Punkte, was viel Zeit in Anspruch nahm, gestört, so daß sie nur während des Transportes ruhen konnten. Um die Tauben auf die Stäbe des Detachements zu vertbeilen. waren Patrouilleure und zwei Reitpferde, die als Packpferde verwandt wurden, von der Cavallerie zur Station befohlen. Die Ersteren wurden hier mit der Wartung der Tauben und dem Befestigen der Depeschen bekannt gemacht. Für den Transport der Tauben war eine besondere Art von Handkörben und eine Vorrichtung für das Beladen der Pferde angefertigt. Jeden Tag gab der Generalquartiermeister des OstHeeres Anweisungen, wohin die Tauben am Abend zuschaffen waren. Die Patrouilleure begaben sich an die Vestimmungsorte, vorzugsweise an die Eisenbahnstationen, wohin denn auch die Tauben von Vialostok zum Dienst Lvergeführt wurden. Visweilen bekamen die Patrouilleure auch selbstständige Aufgaben in Bezug auf die Erwndung des Feindes und mußten dann die betreffende Meldung mittels Tauben übersenden. Die Taubenstation war mit dem Generalstabe drahtlich verbunden. Versuchshalber für den Fall, daß Tauben unterwegs umkämen, wurde angeordnet, daß jede Depesche in zwei Exemplaren mit zwei Tauben abgesandt würde. Man erreichte dadurch eine schnellere und sichere Uebermittelung der Meldung, da zwei Tauben zusammen besser nach ihrem Schlag fliegen. Während des Manövers wurden 64 Depeschen zu je 2 Exemplaren mittels Tauben befördert: 16 Tauben kamen ohne Depeschen, aber nicht, weil sie sie verloren, sondern weil sie überhaupt keine erhalten hatten, indem es an Zeit fehlte, sie geziemend auszufertigen. Von den an den Tauben befindlichen Depeschen ging nicht eine verloren, auch verlor sich während d?Z ganzen Manövers nicht eine Taube. Die mit Tcpeschen versehenen Tauben durchflogen in der Stunde 55 bis 100 Werst, je nach dem Wetter und der Entfernung. Trotzdem aber die Depeschen mittels der Tauben zuerst nach Bialosto! kommen und dann dem Generalstabe telegraphirt werden mußten, war ihre Beförderung doch noch schneller, als mittels r'ner Relaislinie, w:nn auch die gerade Entfernung bis zum Stäbe nicht größer als 15 bis 20 Werst war. Nach dem Berichte ist. wie GeneralLieutenant Krabmer hinzufügt, dieser Versuch, die Brieftauben auch im Feldkriege zu verwenden, vollständig gelungen. Hier war aber eine längere Vorbereituna der Tauben nothwendig, waö in einem Bewegungskriege wohl ausgeschlössen sein dürfte, obwohl auch dort m c , , i ..' Periooen einireien werven, die eine Verwendung dev Brieftauben wohl möglich machen. Der Ermordete als Zeuge. Die Erinnerung an eine blutige Tragödie, welche trotz ihres grausigen Charakters Uz Komik nicht entbehrte, ist durch den Tod eines reichen Negers Namens Austin Thompson, welcher viele Jahre lang in Lerington, ctv.. das Handwerk eines' Hufschmiedes be trieb und auch dort aus dem Leben schied, wach gerufen worden. I? Jahre 1873 besaß Austin Thompson ein? Schmiede unweit von dem etwa 5 Meilen von Lermgton entfernten Landsitze des' verstorbenen CountyRichters Benjamin F. Gravis, dessen Vater vor dem Kriege den genannten Neger zu seinem Sklaven, gezählt hatte Da Thompson von seinem Hrrn sehr human behandelt worden wn.r. übertrug er nach dessen Hinscheijzv seine Anhär-glichkeit auf denSohn, tci; er ja von Kindsbeinen kannte, und tl war wohl natürlich, daß er. in späteren Jahren bei dem Richter Rath suchte, wenn immer er dessen bedürfte. Der Richter Grades, welcher den früheren Sklaven seines Vaters als einen durchaus treuen und 'Ehrlichen Vurschen kannte, interessilt? sich für dessen Wohl und Wehe in hohem Grade und
zwischen beiden Mannern bestand' elneS jener eigenartigen Freundschaftsverhältnisse, wie man sie in Kentucky nicht selten zwischen ehemaligen Sklaven und ihren früheren Herren findet. Eines Tages nun war einem Nachbarn . . . "j . .
des Richters braves em cymeln gcstöhlen worden und von mem Pvilzitten wurde das ftlciscö in Tbompson's Räucherkammer gefunden. D Neger behauptete, das Schwein von einem anderen Farbigen, Bill Taylor mit Namen, gekauft zu haben, doch wurde er trotz seiner Unschuldsbetheuerungen in's Gefängniß gesteckt. In seiner Noth ließ Thompson den Richter Graves bitten, zu lym zu kommen, und dieser willkabrte sofort dem Verlangen des Verhafteten. Thompson beschwor den Richter hoch und theuer, ihn freizulassen, da er unschuldig wäre. Aus die Frage des Micylers, ob er Bill Taylor vor Gericht bringen konnte, antwortete Thompson, oay er eZ dersucken würde, wiewohl Taylor ein gefährlicher Mensch wäre. Wohlan denn, Austin," erklärte ver wcgi schließlich; ich werde Wich m tftcircu setzen, doch mußt Du Taylor vor Gerickt brinaen. lebend oder todt. Thust Du das nicht, dann muß DeineSchuld . ' . . rv als erwiesen eracyttk weroen uno w kommst in's Zuchthaus." Thompson versprach sein Bestes zu thun und wurde freigelassen. . ' 1 .. . . ( !. Zwei Tage spater, aiS vnajicr Stabil in einer Sikuna den Vorsitz führte, erschien Thompson mit dem Hute in der Hand und nacy emer un tischen Verbeugung sagte er: - Mars Ben, ich habe den Nigger gebracht; er ist draußen auf meinem Wagen.Bring ihn herein. Austin!" gebot der Richter. Dazu werde ich allein wohl kaum im Stande sein, Marö Ben." erwiderte Thompson, Bill ist sehr schwer." Was meinst Du?" fragte der Richter. Nun, Mars Ben, Sie haben mir doch gesagt, daß ich den Nigger todt oder lebendig vor Gericht bringen müßte. Da er freiwillig nicht kommen wollte, habe ich ihn todtgeschossen und jetzt möchte ich bitten, daß mir Jemand den Spitzbuben hereintragen hilft." Nach dieser unerwarteten Eröffnung eilte der Richter hinaus und richtig fand er den Schweinedieb Bill Taylor als Leiche auf Thompson'S Wagen: eine Kugel hatte dicht über dem Herzen seine Brust durchbohrt. Die Geschichte erregte ungeheueres Aufsehen und man wollte den Richter wegen Anstiftung eines Mordes und den Schmied wegen Mordes vor Gericht stellen. Aber dazu kam es schließlich doch nicht, denn deS Richters Charakter ließ den Gedanken als absurd erscheinen, daß er mit seinem Gebot, Taylor lebend oder todt vor Gericht zu bringen, wirklich zu einem Morde gerathen hätte; Thompson hatte in seiner Herzenseinfalt freilich dieses Gebot allzu buchstäblich befolgt, aber schließlich war ja doch nur ein diebischer Nigger ersckossen worden, dessen Tod Niemand im County beklagte. So ließ man Gras über die Affäre wachsen, welche in derGeschichte b:r Rechtspflege ohne Gleichen dastehen dürfte. Die Spielhölle von lrnU Carlo. Im Casino zu Monte Carlo fand dieser Tage eine außerordentliche Generalversammlung der Actionäre der dortigen Spielbank oder, wie sie officiell heißt, der 8oci6t6 des bains le mer de Monaco", statt. Es handelte sich um die Verlängerung deS SpielPrivilegs bis zum Jahre 1943. Das aeaenwärtiae Privileg läuft noch bis zum Jahre 1903. Man hat eS aber für angemessen erachtet, die Verhandlungen über die Verlängerung des Privilegs schon jetzt zum Abschluß zu brinaen, da der Gesellschaft in Herrn Gordon Bennet, dem bekannten Besitzer des New Iork Herald", ein ernsthafter Nebenbuhler erwachsen war. Der Fürst von Monaco hatte sich nicht abgeneigt erwiesen, diesem neuen Bewerber um seine 14 Roulettes und Trente-et-Qua-rante - Tische Gehör zu, schenken. An der Versammlung konnten nur solche Actionäre theilnehmen, die den Besitz von mindestens 200 Actien nachwiesen. So blieben also die eigentlichen Herren von Monte Carlo hübsch unter sich. denn der Besitz von 200 Actien der Spielbank stellt ein Capital von 600. 000 Francs dar, und eine solche Summe haben doch nur die eigentlichen Macher von Monte Carlo m dem Unternehmen angelegt. Immerhin waren von den 60.000 Actien des Instituts 42.000 in der Generalversammlung vertreten. Der stärkste Aktionär ist gegenwärtig der PariserBankier Heine. dessen Besitz an diesen Papieren sich auf 18.000 Stuck belaust. Cr hat sie von dem Fürsten Radziwm. einem Schwre gersohne des verstorbenen Gründers von Monte Carlo, Monsieur Blanc. erworben. Die Radziwill haben also mit der Spielbank nichts mehr zu thun. Starke Actionäre sind ferner Edmond Blanc. ern Sohn des Vaters der Roulette . und Prmz Roland Vo naparte. der, wie Fürst Radziwill, eine Tochter deS alten Blanc qeheirathet hat. Endlich ist unter, den Actionären dev Fürst von Monaco nicht zu veraes sen. Diese illustren Herren nahmen aber an der Versammlung nicht persönlich Theil, sondern hatten zu ihr Vertreter entsandt. . Nach langer Debatte. bei' der. von Georges Baltazzi. dem Vertreter des Herrn Edmond Blanc. die Opposition geführt wurde, genehmigte dieVersammlung den neuen Vertrag mit dem Fürsten von Monaco. Danach wird die Gesellschaft auf eigene Kosten drei große öffentliche Bauten ausführen, nämlich den Hafen von Monaco erweitern, ein Landeskrankenhaus erbauen und endlich das Fürstenthum mit einem Opernhause ersten Ranges beglücken. Gegenwärtig ist das Theater im Gebäude der Spielbank untergebracht, der Saal' faßte kaum 300 Personen und die Bühne war völlig unzureichend, vor allen Dingen viel zu klein für moderne Opern. Eine Vorstelluna des' .Lobmarm" ' i. 23.
wirkte auf dieser. Miniakurbühne auch mit den besten Sängern unwiderstehlich komisch. Das wird nun anders werden. Die Spielbank erhöht, um den neuen Verpflichtungen nachkommen zu können, ihr Capital von 30 auf 40
Millionen Francs. Für das Uebrige wird ichon die Roulette sorgen und die in zwei Jahren bevorstehende Pariser Weltausstellung, die erfahrungsgemäß eine Unmenge reicher Leute, besonders aus den überseeischen Landern, nach Frankreich und somit auch nach Monte Carlo lockt, wo sie sich m dem Grade rupfen lassen, daß sie dann für zehn Jahre genug von Europa haben. Maria Theresien-Thaler. Die neuestenMittbeilunaen des Ester reichischen Finanzministeriums theilen zur Geschichte der carta-yeresten-oder Levantiner ThalerFolgendes mit: Die sogenannten Levantiner Thaler sind auf Grund der zwischen der Kaiserin Maria Theresia und dem Churfürsten von Bayern am 21. September 1753 geschlossenen Münconvention nach dem Zwanzig - Guldensuße (10 Stück aus einer Kölner Mark feinen Silbers) ausgeprägte Münzen. Kai serin Maria Theresia verwendete große Sorgfalt auf die Vollausprägung dieser Münze, und so bahnten sich die Conventionsthaler sehr bald den Weg ins Ausland, speziell nach den östlichen Nachbarstaaten. Die Levante war in ihrem Außenhandel stark aktiv, und deßhalb flössen alljährlich große Beträge dieser in Günsblicq (Markgrafschaft Burgau).Hall bei Innsbruck und Wien geprägten Thaler über Venedig und Triest theils in die Türkei, theils nach Afrika und Asien ab. Später, sobald die französischen Kaufleute die Beliebtheit der Münze gemerkt hatten. wurde sie auch aufgekauft und über Marseille oder Genua in die Levante gebracht, wo sie bald ein bis auf 15 Kreuzer steigendes Agio erreicbte. Der Thaler galt in den Ländern des Conventions - Münzfußes 2 Gulden Conventionsmünz5. - Das Thaler - Verschleißgeschäft wurde in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts von der Regierung an zwei Compagnien, an die K. k. privilegirte ausländische Silberhandlung- und an die Baron Fries'sche Thalerhandlungs Compag-nie-übertragen. Der Thaler - Export begann dann indeß zu stocken. Schließlich, im Jahre 1776, wurde der private Thalerhandel ausgehoben. Nach Besserung der Levantiner Handels Beziehungen und des Silberpreises machte sich indeß wieder erhöhte Nachfrage bemerkbar. Gerade die Beliebtbeit der Münze ließ ihr aber auch viel Gefahr erwachsen. Zunächst wurde versucht, statt der Maria Theresien Thaler anderen äknlichen. oft eigens hierzu geprägten Münzen den Weg in den Orient zu bahnen. Auch wurde wiederholt versucht, die Levantiner Thaler Oesterreichs nachzuprägen, allerdings ohne Erfolg, und überdies wurde dersucht, die Cirkulation in gewissen Gebieten des Orients zu verbieten. Im italienisch abyssinischen F:ld?uge, in den Jahren 1896 und 1897. machte sich eine besonders starke Nachfrage nach Maria Theresien Thalern bemerkbar. Die Ausprägung von Levantiner Thalern im Hauptmünzamte zu Wien betrug vom Jahre 1867 bis Ende November v. Js. 30.974.232 Stück und überstieg in den Jahren 1876. 1896 und 1897 über fünf Millionen Stück. In den Jahren 1896 und 1897 wurden über je vier Millionen Stück Levantiner Thaler von dem Vunzirungöamte in Triest abgesetzt. Zur Auspragung wurden im Iah 1896 meist an ärarischem Feinsilber 150.990 Kilogramm und bis 30. November 1897 Feinsilber im Gewicht von 278.232 Kilogramm verwendet. Feiner Kase. In den Vereinigten Staaten werden gewaltige Mengen Käse geringer Qualität producirt und davon gelangen Tausende von 'Tonnen nach England, Frankreich, Deutschland und SüdAmerika zur Ausfuhr, welche Länder uns mit den feineren Sorten wie Emmenthaler, Stilton, Rocquefort, Brie, Camembert u. s. w. versorgen. Trotzdem unsere Ausfuhr die Einfuhr quantitativ weit übertrifft, ist die Bilanz im Käsehandel doch gegen uns, denn die amerikanische Waare bringt nur 9 bis 10 Cents, während manche importirte Sorten bis zu einem Dollar pro Pfund kosten. Diese Thatsache beweist, wie weit das amerikanische Molkereiwesen hinter dem europäischen zurücksteht, denn in unserem Lande gibt es wohl gute Milch undSahne für die Käsefabrikation, allein von der Kunst, einen wirklich feinen Käse zu bereiten, hat wohl nur eine verschwin dend kleine Zahl amerikanischer Far mer Kenntniß. Es ist übrigens noch gar nicht so lange her, daß allgemein angenommen wurde, daß zur Bereitung der feinen Käsesorten ganz bestimmte Lokalbedingungen nothwendig wären; allein heute ist man in dieser Hinsicht besser unterichtet und es werden hier zu Lande thatsächlich die besten Sorten hergestellt, allerdings nur in kleinen Quantitäten. Wer einen feinen Käse bereiten will, darf sich nicht überhasten; außer guter Milch bezw. Sahne ist Geduld wie Geschicklichkeit m gleichem Maße erforderlich, soll das Werk gelingen. Dasselbe bezahlt sich recht gut, da man in Amerika den feinsten Käse um die Hälfte deS Preises der importirten Waare herstellen kann. Zu den semen Kasesorten, die rn un serem Lande am beliebtesten sind, ge hört der französische Rocquefort, der mit 50 Cents pro Pfund bezahlt wird. Wiewohles nur ein halbgerahmterKäse ist. Derselbe kann mit Leichtigkeit de. reitet werden. Die Milch wird erst beinahe bis zum Siedepunkte erbitzt. um alle schädlichen Keime zu , tödten, und dann laßt man sie stehen, bis Rahm in die Höhe steigt. (In Frankreich wird l.. tm'(i i . Bit n(ua) lyeillvel e aogeraynu, aus dem Rahm Butter gemacht und der Rest zur Käsebenitung . verwendet.) DieMilch wird dann wieder erhitzt und cfcrcb canfci
Lab zugesetzt.' Wenn ein Theil der Mölke abgelaufen ist. erhält die Käsemasse die nöthigen Keime. Diese gewinnt man dadurch, daß man einen Kuchen aus Gerstenmehl an einen feuchten Ort stellt, bis er sich mit einem blauen Schimmel überzieht. Wenn
der Kuchen dick voll von diesen Keimen ist, wird er zerbröckelt und mit der Käsemasse vermischt, während man diese in. die Form thut. Die Masse wird in der Form zweimal im Tage gedreht, so daß nicht alle Molken abflößen. Diese und etwas Lab wird von dem Käse absorbirt. Der Käse bleibt nun drei Tage in der Form und wird gegen dieLuft geschützt, doch muß man ihn von Zeit zu Zeit umwenden und -wit warmem Wasser besprengen. Letzteres fördert das Wachsthum der Keime und reift den Käse. Nach dem dritten Tage wird der Rocquefort in kühle, trockene Luft (am besten an der Nordseite des Hauses), gestellt, um dem Wachsthum der GerstenkuchenKeime Einhalt zu thun und die Feuchtigkeit auszutrocknen. Man kann den Käse auch in trockene Lappen schlagen, um das Austrocknen zu beschleunigen. In der Stadt Rocquefort, nach welcher diese Sorte benannt wird, bringt man den Käse in die Kalksteinhöhlen und läßt ihn dort zur vollen Reife gelangen. Man kann aber eine ähnliche Atmosphäre in jedem kühlen, trockenen Keller sich verschaffen, wenn alles Licht ausgeschlossen wird und man einen kühlen Luftzug über den Käse hinstrei chen läßt. Die Temperatur muß möglichst gleichmäßig gehalten und während des Reifens der Käse häufig mit Salz bestreut werden. Sobald sich auf der Oberfläche eine gelatineähnliche Masse bildet, muß dieselbe mit einem Messer abgekratzt werden. Nacheinander bedeckt sich der Käse mit rothem, gelbem und blauem Schimmel; dieser muß nacheinander abgekratzt werden und der Käse ist für den Genuß fertig. Unter den englischen Käsesorten wird der Stilton am höchsten geschätzt; derselbe hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem aus Italien kommenden Gor. gonzola. Folgendes ist die Art und Weise seiner Zubereitung: Die Morgenmilch wird bei einer Temperatur von 83 Grad hingestellt und nach Ber-, lauf von einer Stunde die geronnene , Masse in dünnen Lagen abgenommen. ' Diese thut man in eigens hergestellte : Abtropftllcher und wenn die Masse all-! mälig wärmer wird, sondern sich die Molken ab. 'Die Ecken der Abtropftücher werden zusammengeschlagen und die Masse leicht gedrückt, um die Molken gründlicher zu entfernen. In diesen Tüchern wird die Masse über Nacht in einer Temperatur von etwa ' 30 Grad aufgehängt. Am folgenden Morgen nimmt man die Masse heraus, zerschneidet sie in kleine Würfel und setzt diese auf Blechen der Luft aus. Durch die Berührung mit Oxygen wird der Säuregehalt der Käsemasse erhöht. ;Am zweiten Tage ist dieselbe reif genug, um in die Form gethan zu werden. Eine ähnliche Masse wird nun aus Milch und Rahm, frisch vom zweiten Tage, gemacht und beide Massen werden in der Form ye mischt und zwar kann als Form lreend ein Gefäß mit großen Löchern dienen, durch welche die Molken abfließen können. Die erste Käsemasse ist von entschiedenem Säuregehalt und wenn man beide mischt, dann treten Keime in Thätigkeit, wclche das dem Stilton eigere Aroma erzeugen. In diesem Zustande muß der Käse gesalzen und in die gewünschte Form gebracht werden. In 3 bis 4 Tagen wird der Käse bei einer Temperatur von ca. 60 Grad fest genug, um allein zu stehen, und dann schlägt man ihn fest in Calicot, worauf man ihn zum Reifen wcgihut. Der Reifeprozlß w'.rd beschleunigt, wenn man die Temperawr hält. Das Reifen kann übrigens verzögert werden, wenn man die Temreratur reducirt. denn ' in niedriger Temperatur arbeiten die Bakterien nicht. - Der blaue italicnische Go"a?zoa wird aus g wöhnlicke' Kuhmilch b r:iitl. Tie Lei dein Stillen stellt man jw:i Käs'massen ker und bringt d'es; zusammen, wenn die eine kalt und du andere warm und frisch , ist. Die Milch von einem Tage wird auf eine Temperatur von 80 bis 85 Grad gebracht und dann Lab hinzugethan. Das Lab thut man in ein Stück Zeug und preßt es in die Milch, worauf man tüchtig umrührt.' Wenn die Masse gerönnen ist. schneidet man sie in sebr kleineStückchen. thut diese in ein Stück Zeug und hängt das Ganze über Nacht an einen Balken, damit . die Molken abtropfen. ' Diz Temperatur muß zwischen 60 und 65 Grad sein. Am folgenden Morgen wird frische Kuhmilch in derselben Weise behandelt Die neue Masse ist warm, süß und feucht.' während die vom vorigen Tage kalt, iro cken und leicht säuerlich ist. Nun thut man die Massen in! eine,' Form. 'als welche irgend ein Holz- oder.Metallgefäß dienen kann VAuf den! Boden kommt ine Schicht der. frischen, warmen Masse, dann folgt. eine :Lage der Masse vom. Tage, vorher, und so fährt man fort doch muß-eine Schicht.? der. warmen Masse' das ' Ganz e7 bedecken. BeideMassen reagiren nun.auf einänder. Nach 'zwei Tagen falzt man' die Oberfläche gründlich, mit. sehr feinem Salz und das Salzens wird 2 bis 4 Wochen lang. -fortgesetzt, wobei i das Salz an den Seiten tüchtig eingerieben wird. 'Zeigt sich der blaue Schimmel dann nicht.so wird der Käse mit metallenen Speilen durchstochen,, um die Luft - zuzulassen. ?Jn Italien lafel man den Gorgonzola darauf in. Höh-' len reifen, aber man erzielt ebenso gute Resultate Zn'einem kühlen Keller von 65 Grad.- Der Reifeproceß bauert 4 bis 5 Monate und in dieser Zeit bekommt dn Käse nach einander einen dunkeln, schwammartigcn, einen ti:f rothen und blauen Schimmel. Zu'.den. besten .importirten Käsesorten gehört ferner der Gerome' od'er Ge. radmer der aus. den'Bogefen. kömmt. Um diesen berzustellen. wird die frifcfe. Kuhmilch : sofort - zum Cerinntn . ge brcöt. rndzm r.sn z:i (55löffel ttt
zersetztes Jad in 50 Quart Milch thut, worauf man dieselbe eine halbe Stunde zudeckt. Dann wird die Masse zerschnitten und die Molken werden abgesondert. Nun schöpft man die Käs:masse heraus und thut sie in eine holgerne Form, die aus zwei, in inand:r passenden Hälften besteht. Die untere Hälfte ist durchbohrt, so daß die Molken abfließen können. Nach 12 Stunden entfernt man den oberen Theil, thut einen neuen an seine Stelle und dreht das Ganze um. In dieser Weise werden die Molken vollständig entfernt und abgetrocknet und während dieses Processes muß die Temperatur 60 Grad betragen. Dann wird die Oberfläche des Käses an jedem vierten Tage gesalzen, der Käse selbst während dieser Zeit an jedem Tage mehrmals in Wasser getaucht und mit einem trockenen Lappen abgewischt. Zeigt sich kei Schweiß mehr an der Obnfläche. dann bringt man ihn in die Trockenkammer und zwar thut man ihn während dieser Periode in offene Kisten, die mit einem Stück Zeug bedeckt werden, um Staub und Fliegen fernzuhalten. Hierauf läßt man sie in dunkeln, kühlen Kellern vollends reif werden, was etwa 3 bis 4 Monate dauert. Sollte die Temperatur zu niedrig sein, so muß derKäse gelegentlich mit warmem Wasser abaewaschen werden; ist sie zu hoch, so bespritzt man ihn mit kaltem Wasser. In dieser Welse kann der Reifeproceß genau geregelt werden. Etwas über 3 Quart Milch geben ein Pfund Gerome - Käse. Oon JnlanVs.
Eine Frau ließ kürzli iii samniuichiii Zeitungen New Sork's eine Anzeige erscheinen, in welcher ein? Köchin verlangt wurde. Es dauerte vier Tage, eh: sich Jemand meldete. Dann annoncirte der Gatte der Frau, daß er eine Typewriterin brauche; siehe da. am nächsten Tage schon vcwarben sich 400 Mädchen um den Plaz an dcr Schreibmaschine. Auch ein Zeichen der Zeit. Eine vollständige Druckerei, die sich auf einem Hausboot" befindet, gibt es auf dem Alabamafluß in Montgomery. Ala. Zwei Kajüten in dem vorderen Theile des Fahrzeuges dienen dem Besitzer, seiner Gattin und seinen fünf Kindern als Wohn und Schlafzimmer.während in dem Hintertheil die Setzkästen. Pressen u. s. w. aufgestellt sind. Der Mann bezahlt weder Miethe noch Steuern und kann somit billiger arbeiten wie seine Concurrenten, weshalb er auch viel zu thun hat. Im Jefferson Market Polizeigericht zu New York stand Francis MinerDaly, der Boy Tramp von Charleston-, als Angeklagter. Der Knabe ist dreizehn Jahre alt, hat aber während der letzten fünf Jahre ungefähr 20.000 Meilen zurückgelegt. Er und seine Eltern kamen vor zwei Wochen aus Charleston nach New Vork und nahmen eine Wohnung in No. 9 JameS Str. Der Junge wurde wieder ruhelos und wollte mit einem Schiffe nach Florida reisen, als er auf Geheiß semes Vaters verhastet wurde. Der Richter schickte ihn nach einer Ana.n Einen Todten begnadigt hat der Gouverneur Tyler von Virgina. Im verflossenen August war Edward Jamieson , zu 7 Jahren Zuchthauö verurtheilt worden, weil er in Fairfax County einen Stall in Brand steckt hatte, und während Verbüßung dieser Strafe stellte sich heraus, daß der Mann sich im letzten Stadium der Schwindsucht befand. Gouverneur Tyler wurde um die Begnadigung des Sträflings angegangen und bewilligte dieselbe, für Jamieson freilich zu spät, denn als die Papiere im Zuchthause eintrafen, war der Mann bereits todt. Humor erfreut des Menschen Herz, und wüchse er selbst auf einem Mistbeete. In der Gesetzgebung des Staates Mississippi ist beantragt worden, die Nüchternheit ' hoher Staatsbeamten- zu untersuchen, und der Antrag wurde durch den Zusatz verbessert, daß der Gouverneur. Hr. McLaurin. durch die Untersuchung nicht behelligt werden sollte, weil er öffentlich eingestanden, daß er zuweilen seinen Gelüsten nach einem kräftigen Trunk' allzusehr nachgebe, und seinen Vorsatz verkündigte, sich ferner gegen solche Gelüste zu wehren.- Es ist leider nicht berichtet, ob der Gouverneur diesen löblichen Vorsatz in der Sylvesternacht oder später, unter dem Einfluß moralischen Haarwehs, faßte. Dem Staats - Dep arte, ment in Washington ist die Nachricht zugegangen, daß die französische Regierung endlich die Auslieferung des Betrügers William R. Fosk? verfügt habe. Wie wiederholt berichtet, war ffoster auf die Beschuldigung hin, vor Iahren alS Anwalt der New Yorker Produktenbörse $200,000 unterschlagen zu haben, vor Kurzem in Paris verhaftet worden, die französische Negierung hatte sich jedoch bisher geweigerZ, ' ihn auszuliefern. Nunmehr fliegt der Auslieferung nichts mehr im Wege und bereits in den nächsten Tagen wird ein New Yorker Geheimpolizistnach Paris reisen, um Fost:r abzuholen. , .. Qte Unfehlbares Mittel. j DaS Feld der Wirksamkeit deS be, ! rühmten Dr. Bull's Husten Syrup ird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. "3er) gebrauchte Dr. Busse? Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen usten,, Erkältung und HalS-Leiden und fand ihn ein ausge, zeichnetes Mittel." Frau D.T.Clarke, 163 Congreß Ctr.,Clevcland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich Nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der ächte
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l Wer jedoch in kurzer Jelt wieder kräftig fühl ill sollte sofort anwenden, es heilt ff Nnreinlgkeit
wird erzeugt, wenn die Leber nics,t richtig sunktlonlrt. Dr. August Koenig's Hamburger Tropfen
find ein LZlutreiniger, sie Okagen und das Blut
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A jouraernan barber in Cincinnad, a specially intelügeat rnaa and a savorite with his patrons, says o( TalbpDes " I want to say that sor eight months I have taken three a day, and have not been to see a doctor once since I comtnenced to take them. Before I wouH bave to have a big tube put down my throat and hare my stomach flushed (I belie've that is what t!y call it) three times every week by a doctor that charged me 50 centi for every time. Of conrse. that gave me relief, but the trouble always came back agaic, and I can teil you it was no fun to be pumped out about every two days. The doctor said I had catarrh of the stomach. Whatever it was, it don't bother me now. For four years I was troubled. so that I used to lose about three days out of every month." When this barber observes that a customer has a feverish breatli, he occasionally presents bim with a Tabule, and if taken it removes th ditficulty orthwith.
Oo attiun? 28 c i u e c a c, dasdurchdie Dichtung zur Berühmtheit gelange Städtchen der Gascogne. hat neuer dings bewiesen, daß die guten Gascogner'den Parisern noch über sind". Sechs Todtcngr'äbcr von Vergerac hatten die Silvesternacht so lustig verbracht, daß sie im Morgengrauen den zum Mindesten sonderbaren Einfall hatten, gleich den Briefträgern. Kanalräumern und anderen nützlichen Wesen, ihren Kunden die Neujahrswünsche darzubringen. Da ihre Kunden durchweg in kühler Erde ruhten und demnach nicht auf die Neujahrswünsche mit einem Trinkgeld antworten konnten, wendeten sich die Todtengräber an die Lebenden, wo ihr Erscheinen mit gemischten Gefühlen ansgenommen wurde. Die Gutgelaunten machten zu dem schlechten Scherz ein freundliches Gesicht und verbaten sich den Besuch der Todtengräber für das neue Jahr wahrscheinlich auch für die folgenden , allein etliche gricsgräluige Gesellen verstanden keiren Äpatz.' sondern prügelten die Todtengräber weidlich durch. Diese hatten es der Einmischung der Polizei zu verdanken, wenn sie davor bewahrt a.blik 3:11 sind, sich selbst begraben zn müsAuf das Neujahrswlinschex wer7?n aber die Todtengräber don Vcrae--ic wahrscheinlich für alle Zukunft '.tllZt. TcrVürgermeisier der holländischen Haupt- und Nesidcnzstadt Haag. Jonkheer de Veaufort, hat es für noibwendig gehalten, die angekündigt Auffül-rung des Sensationsdramas Dreyfus oder dev Märtyrer von der Teufelsinsel" zu verbieten. Diese für Holland sehr ungewöhnliche Maßregel wird von verschiedenen Blättern auf directe Schritte des französischen Gesandten Grafen de Söour zurückgeführt. Die ernsthaften Zeitungen protestiren zumeist energisch gegen das Verbot des übrigens gar nicht uneben gearbeiteten Stückes, wobei sie freilich gleichzeitig die Theatergesellschast Larendse verurtheilen wegen ihrer Sensationshascherei überhaupt, sowie besonders deswegen, weil sie als Reklame in den Städten verbreiten ließ, Frau Dreyfus weile in Amsterdam. um einer Aufführung des Stückes beizuwohnen, das die Unschuld ihres Gatten dem Publikum vor Augen führe. I n A t h e n. a m F e l s e n der Akropolis, lebt eine barmherzige Schwester, die in dem reifen Alter von 104 Jahren während der letzten zwei Monate in den Besitz von vier Prachtvoll gewachsenen, völlig gesunden Zähnen gelangt ist, deren schneeige Weiße sich seltsam genug in dem zusammengcschrumpften Gaumen der Greisin ansnimmt. Eine große Anzahl Neugieriger und Zweifler pilgert täglich nachdem Kloster, in das sich die Alte schon vor mehr als zwanzig Jahren zurückgezogen hat; aus allen Theilen des Landes kommen die Leute, um sich von der. Wahrheit des Gehörten zu überzeugen. Die arme Schwester, die selbst in ihrer Jugend nicht viel von Bewunderern belästigt worden ist, da sie durchaus keine Schönheit war, loeiß sich jetzt kaum vor ihnen zu retten. Unzählige Male am Tage muß nun die müde Alte ihren faltigen Mund öffnen, um die vier, schönen Zähne bewundern zu lassen, deren Dasein ihr aus diesem Grunde nur wenig Freude Uitit ..
fühlt manchmal als ob ihn, da Rückgrat breche würd. ..........
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Eisenbahn-Tabelle
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