Indiana Tribüne, Volume 21, Number 137, Indianapolis, Marion County, 4 February 1898 — Page 2

SnDtatm Trivüns. ErlSeutt Taglich mis gmmttgs, rie tZzttche .Tribüne kostet durch .cnXrla J Eent' per Woche, die SonntagS.Trtbüne5 Eet p Woche. Seide ,sare IS ttent 55 entZ pn Vtaxtf. Per Peft Serhalb bei tdt ,geschtt l ,raIbeHlnz V pti Ihr. , CfTiMt 18 Qüd Vlabama SttaAe.

Sadianapoliö, Ind., 4 Februar 1893 Lady Tykes eine Fälsch crin 7 Vor dem großen Gerichtshofe der QueensBench inLondon ist nach mehrtägigen Verhandlungen eine caiise c6 lödre, der große Proceß des Wucherers Jay gegen Sir Tatton Sykes und Lady Jessica Sykes, wegen einer Darlehnsforderung im Betrage von 13.400 Pfd. Sterl. und 2472 Pfd.Sterl. Zinsen zu Ende gegangen und zwar wurde der Kläger mit seiner Forderung abgewiesen. Damit ist die Affäre jedoch noch nicht beendet, denn aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich Lady Sykes letzt auf die Anklage der Fälschung zu verantworten haben. Sir Tatton und Lady Sykes, die ihre Ehe vor 25 fahren schlössen haken, theils auf ihrem Landsitze Sledmere in Yorkshire und theils in ihrem Hause im Londoner Westend wohnen, auch zusammen weite Reisen, so nach Ostindien, Westindien, Mexiko u. s. w., gemacht haben, sind beide sehr begütert; Sir Tatton Sykes Jahreseinkünfte belaufen sich auf minbestens 70.000 Pfd. Sterl. Sir Tatton Sykes interessirt sich nur für Pferdzucht und für Pferderennen, läßt sich auch nur in der Oesfentlichkeit sehen, wenn er einen Rennplatz besucht, und seine Gattin wirft ihm vor, daß er sich gar nicht um die Verwaltung seines großen Vermögens kümmere. Bei seinem Bankier habe Sir Tatton gewöhnlich eine Schuld von 25.000 bis. 63.000 Pfd. Sterl. stehen gehabt, welche er mit 5 Procent verzinsen mußte, während er für die Sicherheit, die er besaß, leicht gegen 3 Procent hätte Geld bekommen tonnen. Seiner Gattin gab er oft kein Nadelgeld, so daß sie ihn deswegen verklagen mußte, und sie mußte nicht nur die luxuriöse Haushaltung bestreiten, sondern hatte auch den großen Landsitz ausbauzn und ausmöbliren lassen, der sich seit 1L01 in einem unfertigen, schlecht möblirten Zustande befunden hatte. ' Sir Tatton war so nachlässig mit seinem Vermögen, daß seine Gattin Dividendenscheine von hohem Vetrage aus dem Papierkorbe holen muß, te. Seit 1884 hatte Lady Jessica Sykes, wie sie sagt, im Einverständniß mit ihrem Gatten, schon Geld aeliehen. aber diese Darlehen waren stets zurückbezahlt worden. Im Jahre 1896 sah sie sich genöthigt, den GeldrerleiherJay um ein Darlehen von 3000 Psd. Sterl. zu ersuchen. Sie erhielt dasselbe aus 4 Monate gegen 600 Pfd. Sterl. Zinsen, und Jay erhielt auf sein Verlangen ein von Sir Tatton und Lady SykeS gemeinsam unterzeichnetes, Accept, sowie einen von Sir Tatton unterzeichneten Brief, der ihn autorisirte, das Geld an Lady Sykes auszubezahlen. Dies geschah im Januar desJahres 1896. Im Mai war das Accept fällig, eS wurde aber nicht bezahlt, sondern ein anderes, im Betrage von 3600 Pfd. Sterl. wurde dafür aufgesetzt und wieder mit den Unterschriften von Sir Tatton und Lady Sykes versehen. Im Oktober desselben Jahres hatten die Accepte die Höhe von 13,400 Pfd. Sterl. erreicht, während die Darlehen selbst zwischen 9000 Pfd. Sterl. und 10.000 Psd. Sterl. betragen hatten. Lady Sykes hatte gleichzeitig noch andere Schulden gemacht, da sie durch Spekulation in südafrikanischen Werthen viel verloren hatte. Um diese zu decken, bezahlte Sir Tatton dem Börsenmakler, der für seine Gattin die Spekulation besorgt hatte. 1L.000Pfd. Sterl. Ferner verschaffte er ihr noch 16.000 Pfd. Sterl.. um die Schulden zu bezahlen, die sie bei anderen GeldVerleihern hatte. 1 Lady Sykes hoffte nun auch, daßJay seinenBetrag erhalten würde, aber diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Ihr Gatte war im Begriff, mit ihr nach Westindien zu reisen und auf dieser Reise wollte sie ihn dazu bestimmen, alle Verbindlichkeiten zu erfüllen. Dazu sollte er für 33.000 Pfd.' Sterl. Monte CzrlZ Antheile, welche er besaß, verkaufen. ' In dieser Erwartung ersuchte sie Jay um einen weiteren Aufschub der Zahlungsfrist" und sie sandte ihm zu diesemZwecke ein schriftliches Ersuchen von Sir Tatton's Hand selbst. Spater, erfuhr Jav. daß dieser Brief gefälscht sei, und daß auch die Ramensunterschriftdes Sir Tatton SykeS auf den Accepten von 'diesem für unecbt erklärt wurde. Bis dahin hatten zwischen Sir Tattön Sykes und seine? Gattin noch besten B Ziehungen bestanden. Nach der Beendigung der -gemeinschaftlichen Reise nach Westindien hätte Sir Tattonnöch allein Nordamerika bereist. . .-.Alsdann war derselbe noch einen Tag in-Lon don bei seiner Gattm gewesen,' allein darauf ließ er sie im Stich.- Er annoncirte in den Zeitunqen, daß Nie mand, der seiner Sattin etwas borat, Zahlung von ihm' zu 'erwarten ' habe; ließ an m Hause im Weftend, 'daZ seine Gattin kwohnte. ein Scbild anbringen mit der Aufschrift Zu ver miethen", und der Dienerschaft kün digte er nicht nur, sondern er verbot ihr auch, sich nach Ablauf deö Dienstes noch unberechtigter Weise in seinem Hause aufzuhalten. Lady Svkes verwahrte sich gegen die Anschuldigung der Fälschung. Ihr Gatte habe selbst in Gegenwart des Banquiers bisweilen ChekS unterschrieben' und dann sich nicht mehr an seine Unterschrift in nern rönnen. Auch et me dazutu bestimmen gewesen, etwas baar zu be zahlen, nicht einmal ein Theater-Bil let. Sir.Tatton Sykes' schien imGan zeu ziemlich gut zu wissen. Xzil er un terschrieben hatte und was nist. Bei zwei Checks von je 1000 Pfund Sterl. allerdings, die der englische Leiter einer Bankstelle in Montecarlo als in 'einer Gegenwart von ihm unterzeichnet eld lich bestätige, beLauplete SykeZ ebenso

bestimmt, er habe keinen von beiden, sondern nur einen Check von 100 Pfd. Sterl. gezogen. Der Director der eng lischen Bank, mit der Sir Tatton gewohnlich seine Geschäfte macht, entschied bei den verschiedenen Unter-

schritten mit großer sicyeryeii, weicoe 'V. j ? , 'l v:. ra ecyl icten uno weicye mcyi. uu ui cschworenen macht es Eindruck, daß Svkes wiederbolt erklärte, er sei seit Jahren schon mit dergleichen Falschungen bedrängt worden, habe mancye emaelö'st. um arokes Aeraerniß zu vermeiden, habe sich aber zuletzt nicht anders mehr zu helfen vermocht als durcb eine aericktlicke Anfechtung. Der Lord Oberrichter ließ am Schlüsse die streitigen Schriftstücke mit Leschlag velegen, und es ist kaum zu vezwelsem, dak die im Civilverfabren begonnene Sache in einem Strafproceß wegen Fälschung ihr Nachspiel baben wird. Da Lady Sykes die Echtheit der vom Gericktsbofe als falsch bezeichneten Unterschriften behauptet und beschworen hat, daß sie rn ihrer Gegenwart gemackt worden seien, und da die Sum men, die der Wucherer vorgestreckt hat. von ihr empfangen uno verausgaor wurden, so dürfte sie auch demnächst aus der Anklagebank sich zu verantworten haben. Die Regen-DaisieS". ' Englands Frauen machen gleich ihren Schwestern in anderen Ländern verzweifelte Anstrengungen, dem für zen Kleiderrocke bei regnerischem Wet ter zur Herrschaft zu verhelfen, doch über ein paar jämmerlich mißglückte Versuche scheinen auch die freien Töchter des stolzen Albion nicht hinauskommen zu können. Der Regenwetter - Club von Syrakus nennt sich ein Verein junger Frauen und Mädchen, der im vergangenen Frühjahre mit großem Enthusiasmus gegründet wurde, jetzt aber kaum noch dem Namen nach existirt. Die Regen-Dai-sies." wie die Mitglieder dieser Vereiniqung im Volksmunde heißen, empfingen ihre Inspiration von einem ähnlichen Club in New Fork, der jedoch mehr in'S Blühen gekommen ist. als der Londoner Verein es jemals von sich behaupten dürfte. Bei den ersten Zusammenkünsten der RegenDaisies, die stets vom schönsten RegenWetter begünstigt waren, konnte man das fremdartigste Schuhzeug, Gamaschen, kurze Mackintosb-Röcke und Gummistoff - Capes, Sturmhüte und andere Reformkleidungsstllcke erblicken, die bei richtigem nassen Wetter ausgezeichnete Dienste leisten mochten. Leider aber verschwanden diese praktischen Dinge, obwohl sie zu der vereinbarten Uniform der Sturm Huldinnen gehören sollten, nur zu bald. Dies , ist um so bedauerlicher, als die Sache anfangS wirklich in Gang kommen' zu wollen schien. Die jungen Damen hatten bereits beschlossen, bei dem nächsten Zusammentreffen von ihrem Vereinslokal aus in voller Ausrüstung einen kleinen Umzug durch die zunächst gelegenen Hauptstraßen zu unternehmen, um sich dem Publikum in ihrem Costüm zu zeigen und Anhängerinnen zu gewinnen. Doch den unternehmenden Schönen versagte im entscheidenden Moment der Muth, diesen wahrhast heroischen Entschluß auszuführen. Das betreffende Meeting" mit nachfolgender Parade war in allen Zeitungen angekündigt worden; Gott Pluvius hatte noch im letzten Augenblick seine Schleusen geöffnet und in den eben noch so reinen, sonnigen Straßen bald die geeignete Scenerie geschaffen. Die neugierigen Zuschauer sammelten sich vor dem Lokal, in dem die DaisieS in weiser Vorsicht schon eine Stunde vorher angelangt waren, in großer Anzahl an und warteten auf daZ Erscheinen . der Reaen - Jungfrauen. Diese hatten auch endlich ihre Courage zusammengerafft und kamen ungefähr bis zu der auf die Straße.. führende Tbür. Bei Anblick der zahlreichen Menge draußen sank ihnen aber das Herz' in die derben, hohen Wasserstieselchen, und in ihrer Verlegenheit die kurzen Röckchen noch höher hebend, verbeugten sie sich erröthend und zogen sich eilig zurück., ' Nachdem sich die Zu. schauer allmählig müde und enttäuscht entfernt harten, kamen dieDaisieS wieder zum Vorschein, riefen Droschken herbei und fuhren mit sehr gemischten Gefühlen ihrem Heim zu. AlS ein recht unangenehmer Artikel über "die fatale Angelegenheit in den verschiedenen Zeitungen erschien, flüchteten -die Daisies in die Sommerfrischen; zum Herbst gingen' sie in die Berge und erst im Winter wagten sie es, ihre Zusammenkünftewieder aufzunehmen. In Bezug auf Sturm- und R:genkleidung wird dabei aber tiefstes. Schweigen beobachtet;"man spricht über alle möglichen Themata, nur nicht, über das. dem der Club seine 'Entstehung verdankt. Die schönen Daistes tragen wie ehedem die. blumen und federngeschmückten Kunstwerke der Putzmacherinnen, ob es nun regnet oder schneit, und indem sie die eleganten, seidengefütterten Roben. -unter-denen'-. d!e:..spitzenbesetz ten Dessous sichtbar wreden, graziös aufraffen, treten sie über die Schwelle ihresHauseS unbekümmert in den str'ömenden Siegen hinaus. Aller Voraussicht nach ' werden. die-Mitglieder des Regenweter Clubs eS bei einer kläglichen Niederlage bewenden lassen. r:' , Die Gattin eines Hol zhandlers aus Esseg war dieser Tage ihrem Ehegesponst fortgelaufen. Der zurückgebliebene Satte erfuhr. nun auf irgend eine Weise, daß die Ungetreue mit ' einem bestimmten Zuge' in Pest eintreffen würde. T)er wgeniL.se Mann hatte nun nichtEikigereS zu thun, als an den Polizeipräfekten zu telegraphiren. daß .man Z?ie mit dem .'und dem Zuge eintre, sende Dame festnehmen solle. .Erkennungszeichen: , 175 Pfund genaues Körpergewichts Der Zug lief -ein.. -Ihm, entstiegen jedoch eine. Anzahl wohlbeleibter Damen.' Wie nun die richtige herauszufinden. Kurz entschlössen ließ der Polizeipräfekt alle Damen wiegen. Es zeigte sich, daß eine 177 Pfund wog, und siehe, es war die unaetreue Oattln.' '

Gefahren des NeereS. Eine Geschichte von harten Entbehrungen und schweren Leiden auf See können die Leute des Tramp" - Dam pfer Dago" berichten. Sie wurden von dem schon halb sinkenden Dampfer durch die Mannschaft des Dampfers

Aller gerettet, und kamen mit diesem wohlbehalten in New York an. Die Rettung war. da die See hoch ging, mit großen Schwierigkeiten verknüpft. Die Dago" war am 31. December von Leith nach Baltimore abgefahren. Am 8. Januar barst die HauptDampfrohre des Dampfers, und die Maschinerie wurde unbrauchbar. Die Maschinisten versuchten vergeblich, nothdürftiae Reparaturen vorzuneh men. Zwölf Tage lang trieb d:r Dampfer auf den Wellen, d?r:n Sn'clb-'ll er geworden war. Schließlich bkam das Schiff an mehreren Sl-ll.'n L?(kZ, und da auch die Pumpen 'brauch -a? geworden waren, hatte da) Vac: bald den Maschinenraum erre'ch-. DctSchiff neigte sich immer bedenklich:: zur Seite, und e5 war nur txvt F?zq? der Zeit, wann es kentern und sinken würde. Der Dampfer Manitoba" von der Atlantischen Transport - Linie hatte die Dago- am 22. Januar angerufen. Die See ging damals so hoch, daß die Manitoba" die Dago" nicht in's Schlepptau nehmen konnte. Der Capitän der Manitoba- wollte die Bemannung der Dago" an Bord holen, dieselbe wollte aber damals das Schiff noch nicht im Stich lassen. Bald darauf aber wurde der Zustand deZ Schiffes und die, Lage der Besatzung entsetzlich. Eine schwere See schlug das Heck ein und die Maschinerie arbeitete nicht mehr. Das Schiff begann zu sinken, und alle Anstrengungen, durch Pumpen das Wasser aus dem Dampfer zu bringen, waren erfolglos. Verzweifelt kämpfte die Mannschaft um ihr Leben, als die Aller" erschien, die wie ein Rettungscngel begrüßt wurde. Es war am Morgen des 31. Januar, gegen 3.1 Uhr, als die Aller" in Sicht kam. Der erste Officier der Aller". M. Maichow. der die Wache hatte und die Nothsignale des Dago" bemerkte, legte bei und wartete, bis es hell wurde; er erfuhr dann durch Signale, daß der Dampfer sich in sinkendem Zustande befand und die Nettungsbocte zerschlagen worden seien. Der erste Officier forderte dann Freiwillige heraus, um die Mannschaft des Dago" zu retten. Es meldete sich die ganze Bemannung, und Herr Maichow wählte den vierten Officier. F. Zander, und acht Matrosen, den Segelmacher Schröder und die Matrosen König, Braun. Backhus, Bebber, Reis, Wagenknecht und Riedel, aus. welche, trotzdem die See so hoch ging, daß die Wogen über das Deck der Aller" schlugen, todesmuthig das Boot bestiegen, um nach dem Dago" zu fahren. Sie mußten drei Mal nach dem dem Schicksal geweihten Dampfer fahren und retteten bei der ersten und zweiten Fahrt je 8 Mann, bei der dritten 7 Mann, darunter den Capitän, und sogar dessen Hund. Beim Aufheißen deö Rettungsbootes wurde dasselbe an der Wand des Dampfers zerschlagen. ES war eine der schwierigsten und gefährlichsten Rettungen, welche bis jetzt ausgeführt wurden, und nur infolge des geschickten Manövrirens desDampfers. der so nahe wie möglich an die Dago" Heranfuhr, und der Verwendung von Del war es möglich, daß die Rettung ohne Unfall vor sich ging. Vom Dampfer Aller" wurden allein drei Faß Oel verwendet, um dadurch die bewegten Wogen etwas zu beruhigen. Der Dago" ist vermuthlich mehrere Stunden später gesunken. Die Mannschaft rettete Nichts, nicht einmal Hüte hatten die Leute, und als sie in der New Forker Bärge - Office ankamen, trugen sie Mützen, die ihnen Leute von der Aller" gegeben hatten, mit der Aufschrift Aller". Wenn die Aller" nur wenige Stunden spater gekommen wäre, würden die Leute itz Dago" heute die große Liste der Vermißten vermebren. Die Leute wurden durch den englisch n Consul nach H u gesandt. An Bord der Aller" wurden 51300 für die Geretteten gesammelt. Die Namen derselben sind: Capitän. William Scroagie; 1. Officier. I. W. Jackling; 2. Officier. George Leask; Obermaschinist, George C. Gutscher; 2. Maschinist, James Kinghorn; 3. Maschinist. G. F. Brit tain;- Steward. JameS Pegman; HilfS Steward. John Broadwood; Koch. T.KalieS; Seeleute: I. H. Griblin. A. Peterfon. Wm. Taylor, W. Browne. John ChalmerS. ?kohnSmitb. Jack Smith; Heizer: I. Sumner, G. Wilkie. Geo. McJntosb. JameS Wells bn.Robert Anderson. John Blair; Ka, zuteniunge. JameS PI:mmer. LouiS Brünne r, der vor fünf Wochen m geistesgestörtem Zustände von Deutschland nach Sheboygan, Wls., kam, ist von den Behörden zurückgesandt worden. Er ist zweimal Insasse emer Irrenanstalt m Deutschland gewesen. Zwei Kinder, die er Mit nach Sheboygan brachte, wurden zurückbehalten, da man eS nicht für sicher hielt, sie ihm wieder anzuver trauen.

Verhüte Ein Frühes Orab. Wie oft hören wir daß ein frühes Grab durch eine vernachläßigte Ets kältung herbei geführt wurde. ' denke dieö und gebrauche Dr. Bull'ö Husten Syrup, welcher sofort alle Hals und Lmigcn-cidcn kurirt. Herr W. H. Mahon?y, Lowcll, Mass., schreibt: "Ich war sthr krank mit einem schlimmen Husten. Doctorcn konnten mir picht helfen und jedermann sayte daß ich die Schwindsucht hätte. Ein Werwandte? empfahl mir Dr. Bull'ö Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht Hatte war ich kurirt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'S Lausten Syrup immer meinen Freunden empfehlen denn ich wciS daS er ein unfehlbares Mittel ist." Dr. Oull'ö Husten Sru? t f. .nn I w V - . WVV

GkmctnnötzkgeS. Um Schwanenpelz zu reinigen bestreue man ein reines Tuch mit ganz feinem Mehl,, lege den Pelz hinein, rolle das Tuch und reibe es sachte mit den beiden Händen, eine ziemliche Weile lang. Dann nehme man ihn heraus und schüttle ihn sorgsam aus. Der Pelz wird so nicht nur wieder schön weiß, sondern alle niedergedrückten Stellen gleichen sich aus und die Haare werden wieder flaumig und flockig. GegenerfroreneGlieder. Man läßt Tannennadeln zwei bis drei Stundm kochen, g'.eßt diesen Thee vrsichtig ab und badet dann die wehen Gliedmaßen dreimal des Tages in dieser Flüssigkeit, die weder heiß noch kalt, sondern lauwarm sein muß. Man bade das erfrorene Glied 10 15 Minuten lang in dem Tannennadelbade. Ein zweites bewährtes M'itel ist: das erfrorene Glied mit einem Löffel voll Kornspiritus (Branntwein) einzureiben. . Alles Stickmaterial, das man zum Arbeiten von Gegenständen benutzt, die öfter gewaschn werden müssen, Wie dies bei Tischläufern. Decken, Schonern, Nachttaschen und dergleichen der Fall ist, sollte man vor dem Versticken erst einmal in lauem Wasser mit Gallseife durchwaschen und dann trocknen. Man kann dann g:nau wissen, ob die Farben echt genug sind, um sie zum Arbeiten solcher Sachen zu empfehlen. Dem Empfänger w.rd zudem durch diese einfache Art eine un. liebsame Enttäuschung bei der ersten Wäsche erspart. BeiFrostdasGartenlanv umgraben. Man dulde nie, daß das Gartenland betreten wird, wenn es naß ist, denn es ballt sich dann fest zusammen und bleibt llößig und fest ein ganzes Jahr hindurch. Deshalb ist es auch fehlerhaft, schweren Boden im Herbst umzugraben bei offenem, feuchtem Wetter. Mit ausgezeichnetem Er folge läßt sich dagegen bei leichtem Frostwetter graben. Fast jeder Winter hat eine große Reihe milder Frosttage, an denen man das Land ohne Schaden betreten und mit scharfem Spaten' die leichte Frostdecke ohne Mühe durchstechen kann. Der Boden durchlüftet und durchfriert gründlich, zerbröckelt und wird mürbe. Die richtige Temperatur ist für die Entfaltung von Wohlgeschmack und Aroma der Weine von aroßer Wichtigkeit, und jede Hausfrau sollie auch in dies m Punkte ersahrcn sein. Rothweine müssen viel wärmer als Weißweine gereicht weid;, unter ihnen können Rheinweine wieder kälter als Moselweine sein. Die äußerste Temperatur aber sei 43 Grad Fahrenheit. kälter, so daß das Weinglas beschlägt, darf kein Wein sein. Die Weißweine werden daher am besten in einen Kühler, mit Wasser, in das man Eis thut, gelegt, sie direkt auf Eis zu legen, empfiehlt sich nur beim Schaum, wein, der einige Stunden ' in Eis gepackt werden kann; auch, mcussir.nde Wasser können eine Stunde, aber nicht länger, das Stehen in Eis wohl vertragen. Bowlen haben den besten Geschmack. wenn ste die gleiche Temperatur wie Rheinwein haben. Was nun die richtige Wärme für Rothwein an betrifft, so ist es am besten, diese Weine einige Stunden unverkorkt in einen 63 Grad Fahrenheit warmen Raum zu stellm. Will mn UU, a"s dem Keller geholte Rothweine rasch erwärmen, so ziehe man sie nicht, wie meist gebräuchlich, durch h:ißes Wasser, weil dadurch, wie Kenner behaupten, der Wein abgeschreckt- wird, sondern hülle sie in dickes, wollenes Tuch, das man vorher in h:ißes Wasser oesteckt hat. - Stuben we ch sel bei Krank e n.' Leidende, welche jahrelang an's Bett gefesselt sind, und auch solche, welche nach einer wenigcr langwierigen Erkrankung doch'etlich: Wochen liegm mußten, erfahren manchmal eine auf fallend günstige Einwirkung auf ihren Austand, wenn man sie in eine andere Stube bringt, wo etwa auch das Bett anders' steht, wo sie mit der' anderen Körperseite gegen die Wand gekehrt 'sind, das Licht und die Luft von einer anderen Seite erhalten. Man versäume nie, einen solchen Wechsel einmal oder mehrmals vorzunehmen, wo eö irgend des Raumes und der Umstände wegen sein kann.- Die Kranken rosten oft förmlich ein auf ihrem langweiligen Bett; neuer Muth kehrt wieder in, wenn sie nur die kleine Verän. derung haben, welche hier empfohlen wird. Sie sehen den Schauplatz ihrer Leiden und Thaten wieder von einer anderen Seite, und es ist schon Gewinn, wenn auch nur die Bettstelle in eine andere Ecke ' der Stube ' gebracht wird. Wo es aber sein kann, da wechsle man mit den Räumen, und wenn eS angeht, halte-man sogar formlich zwei Krankenzimmer, mit welchen man täglich wechselt, so daß täglich auf's. gründlichste gelüftet und gereinigt werden kann. Tedenkt, wie einförmig und ermüdend die immer gleiche Lage, die täglich gleichmäßige Beleuchtung ist, das vorwiegende Liegen auf derselben Seite, das Stützen auf denselben Arm., Ein ' Kranker athmet förmlich auf. wenn er in eine ganz frifche Stube, gebracht wird. Die Besserung in seinem Zustande kann dadurch sehr beschleunigt - werden ; jedenfalls jiirkt auch' ein ; bescheiden den Räumlichkeiten angepaßter Wechsel erleichternd als große Wohlchatauf die Kranken. ' . i Sen Julsnde. '

Da erste chinesische Hello Mädel" freilich mciiliiii generis, -u besitzen, rühmt sich San Franrisco. Zn der dortigen, Telephon Centralstelle ist ein junger Chinese Namens Chwg Song Sing angestellt' worden, um die der englischen Sprache nicht mächtigen Bewobner ' von Chinatown zu bedienen. :v ' , . -J:: v ElektricitätbeimAngeln verwendet mit großem' Erfolg ein Schlaumeier Namens' Doie- Oden in CclumbuS. 5!nd. ' Dxana

eine Angel construirt, durch deren Ruthe und Schnur in feiner Draht nach dem Haken geht; das eine Ende ist mit einer Batterie verbunden. Beißt ein Fisch an, so wird er durch den elektrischen Schlag gelödtet. Bei einem Probefischen mit dieser Angel fing Ogden im Verlauf weniger Stunden mehrere hundert Fische. SechsEskimo-Kinder, ein Knabe und 5 Mädchen von 3 bis 14 Jahren, aus den nördlichsten Regionen Alaskas, sind in der Jndianer-Schule zu Carlisle eingetroffen, die unter Capt. Strott's Leitung steht. Sie wurden im Bear" eingeschifft, das im Eis stecken blieb und fast zertrümmert wurde. Ein anderes Schiff nahm sie auf und brachte sie nach Seattle, von wo sie allein ohne jede Führung und Aufsicht nach Carlisle kamen. Sie verstehen nur wenig Englisch, stnd aber höchst aufgeweckt und lernbegierig. Auf einem Spaziergang um die Welt ist Herr George M. Boyton von San Francisco in Baltimore eingetroffen. Herr Boyton verließ San Francisco am 13. August v. I. Er gedenkt sich demnächst nach Europa einzuschiffen und will, auf dem europäischen Continent angelangt, daselbst die regierenden Häupter der verschiede nen Staaten durch einen Besuch beehren, worauf er Asien auf dem Wege der sibirischen Bahn zu kreuzen gedenkt. Herr Boyton hofft, den Weg um die Welt in fünf Jahren zurückzulegen. Nach einem soeben ausgenommenen CensuS dürften die Ort schaften Lost Springs und Ramona im Sonnenblumen Staate nicht ihres

Gleichen haben. Dort gibt es keine j leerstehenden Hauser, keine Arbettslo sen, keine Säufer und keine Hunde. Jetzt wollen die Frauen beider Orte darauf hinarbeiten, daß die Männer auch dem Tabak entsagen. Weder Lost SpringS noch Ramona kann sonst freilich aus irgend welche Bedeutung Anspruch erheben, denn zusammen haben sie nur 400 Einwohner. Nachdem die Philadelphia Sa Reading Bahn kürzlich unter ihren Angestellten bekannt gemacht hat, daß sie kein Sauerkraut mehr in den Kaboosen an den Fracht- und Kohlenzügen für ihr Mittagessen aufwärmen dürfen, ist die Reading elektrische Lahnaesellschaft einen Schritt weiter gegangen und hat ihren Angestellten verboten, Sauerkraut im Eßkessel mitzubringen. Die Gesellschaft erklärt, die Passagiere können den Geruch vom Werks County Sauerkraut nicht aushalten. Die Beweise für einen furchtbaren Mord wurden auf der Farm von Dan. Galland, einem be jährten Junggesellen, bei Tekoa,Wash., entdeckt. Derselbe war in seinem Hause ermordet und die Leiche sodann den Schweinen im Schweinestalle vorge worfen worden. DaS Innere des HaufeS wies Spuren auf, die auf einen furchtbaren Kampf schließen lie ßen, der stattgefunden haben mußte. Raub war offenbar das Motiv, da das HauS gründlich geplündert vorgefunden wurde. Galland war reich, hatte stets Geld im Haufe und lebte ganz allein. Hier et waö Neues vom Heirathömarkte! JnNorthTonawanda, N. F., hat der wohlhabende und angesehene William Hull öffentlich. bekannt gemacht, daß er einem achtbaren jungen Manne, der seine Tochter heirathet, 55000 gebe. Die junge Dame, die 35 Jahre alt ist, soll außerdem ein eigenes Vermögen von 530,000 besitzen. Noch ein anderer vermögender. Bewohner des Ortes. JoneS Pingall, möchte gern seine Tochter los sein. Er bietet sogar $10,000 und. will seinem Schwiegersohn ein Geschäft einrichten, trotzdem seineTochter erst 16 Jahre alt ist. In Vermont hat sich der außerordentliche Fall ereignet, daß das Plenum des Obergreichts jencs Staates eine Sitzung im Empfangszimmer eines Hospitals zu Montpel lier hielt. Es geschah im Falle von Mildred Brewster, welche angeklagt ist. im Juni v. I. ihre frühere Freundin Anna L. Wheeler erschossen zu haben. Die Angeklagte hatte nach dem Morde eine Kugel auf sich selbst abgefeuert; die letztere wurde durch eine Operation aus dem Kopse der Angeklagten entfernt und diese konnte das Hospital nicht verlassen, um vor Gericht zu erscheinen. Daher die Gerichtsverhandlungen im Hospitalnmmer. kJfU 3 tlüMjZd? JndcrPas.!gezu Ckiar. kl'w wurde ein Einbruchsdebstahl certöl, wobei ein Pelzwaoren- und ein Jrwclenmagazin ausgeraubt wurden. De? Wert!) dtf gestohlenen Gutes belauft sich auf etwa 50.000 Rubel. Die aufgefundenen Diebswerkzeuge sind ausländischer Herkunft. JnMün st er. Kanton Luzern, ist den Wafchweibern großes Aergerniß bereitet worden, indem Jemand am Gemeindewaschhaus die boshafte Inschrift anbrachte: Taubstummenanstalt Münster". Die waschenden Weiber haben hierauf gelobt, Stillschweigen zu beobachten, wenn man die malitiöse Inschrift entferne. Der Nestor der Aerzte Deutschlands. Dr. med. Fr. Jos. Hilsmann zu Nehuin in Westfalen, ist dieser Tage in sein 90. Lebensjahr getreten. ' Dr. med. Himann, der aus Rüthen stammt, wurde zum Dr. med. promovirt am 18. Juni 1831, hat bereits sein 60-, 60- und 65jähriges (18. Juni 1896) Doctorjubiläum gefeiert vnd ist seit nahezu 66 Jahren praktischer Arzt in Nehuin. Auf eigenthümliche Weise ist der Viehtreiber Strähle aus Münsingen um's Leben, gekommen. Derselbe hatte ein Stück .Viey nach Granheim getrieben und war auf dem Heimweg begriffen,' als er von einem Vorübergehenden im sogenannten Heulhal an der Straße l:c?h. vollständig verkohlt aufgefunden wurde. Man vermuthet, daß die Kleider des Verungluckten von seiner Tabakspfeife Feuer fangen haben, welches bei dem HerrterlxOztzz so wfä f:ä czxil

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Leber außer Ordnung

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A New York Business man, a fisher and camper-out in vacation tünc f or f orty ycars, says that

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arc the nc plus Ultra of medicine for a sportsman's need, and that he would as soon think of omitting his fly fcook as of goinj away without a dosen or two of nesc little regulators, correctors and comforters.

daß der schon bejahrte Mann sich nicht mehr retten tonnte. Blühende Veilchen, le. bende Schmetterlinge und muntere Maikäfer sind in diesem Winter keine Selt-nleit mehr in Thürirgm: j;d: Redaktion erhält jetzt solchzFrühlings. boten aus ihrem Leserkreise. Besonders bemerkenswerlh ist es. daß auch schon die Störche zurückkehren. Aus der Ortschaft Grüna wird mitgetheilt, daß sich beim Gasiwirth Kühn ein Storch eirgefunden Hit, der dort trefflich verpflegt wird. Erwähnung verdun! gewiß auch die Thatsache., daß auf einer Wiese in Altgersdo:f am 2. Jaguar Gras gemäht werden konnte. Es sind auch b:reits die ersten Flöße die Scale hinabaezoqen. Der Klavierspieler Andrtano Adriani. wie er sich nennt, da ihm sein eigentlicher Name Mond, schein" nicht poetisch genug klingt, hat. es in Como fertig gebracht, fünfzig Stunden hintereinander, nur mit einer Unterbrechung von 23 Minuten, Klavier zu spielen, wie die überwachende Abordnung sestsiell!e. Als er unter großem Beifall aufhörte (war der Beifall wegen seines Spiels. oder seines AusHörens?) waren ihm die Augen entzündet, die Hände geschwollen und er konnte nicht mehr auf den Füßen stehen. Wenn dieser Sport Nachahmer findet,können wir ja noch schöne Dinae erleben. WaZ Alles paientirt wird- In dem amtlichen Äerzeichn': der Patente für das Deutsche Reich ist folgende Patentertheilung zu lesen unter No. 92.406: Frl. Elfriede Latekiewiecz in Berlin: Vorrichtung zur Wiederherstellung voller Wangen." Es erfolgt dann die Beschreibung des Apparates, der im Munde zu tragen und an den natürlichen oder falschen Zähnen zu befestigen ist. ErnPenoant z u m R i n g des Polykrates passirte dieser Tae in der Nähe von Dorpat. Dort badete einst vor 50 Jahren ein flotter Studio, Baron Maydell, und verlor dabei einen Ning, den ihm seine Kommilitonen als Andenken gestiftet hatten. Mittlerweile ist der alte Herr gestorben und der Ring längst in Vergessenheit gerathen. -Dieser Tage nun zog ein Fischer sein Netz und - fand im Tang eiren Ring, den er schleunigst verkaufte. Ein Freund d:s verstorbenen Barons horte davon, suchte sofort den Käufer auf und siehe es war. der Ring, den der Verstorbene in seiner Jugend verloren hatte. Die Familie bewahrt selbstredend diesen unvermutheten Fund fortan als Reliquie. EinConflikt, in welchen der Landrath des Kreises Westprignitz in Perleberg mit dem dortigen Musikdirektor Gerloff gerathen war, hat zu einem überraschenden Ende geführt. Der Landrath hatte dem genannten Kapellmeister das Ofse halten der Fenster während seiner Mu.kübungsstuv.den untersagt w:il das nahe gelegene Landrathsamt durch die vielen Musikproben in unangenehmer Weise gestört würde. Diesem Verbote leistete jedoch . der Kapellmeister keine Folge, in Folge dessen er seitens des Landraths mit einem Strafmandat bedacht würde. Nachdem dasselbe durch richterliche Entscheidung ausgehoben worden ist, hat jetzt der Kreistoa auf Antrag des Landraths beschlössen, das Grundstück des Musikdirektors Gerloff für b:n verbältninmaßiq hohen Preis von 29,000 Mk. ! einlaufen. . I

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(erzeugt ,u vlel Galle. Dieses schwach den Magen und Appetitlosigkeit folgt. Gebrauche Dr.' August König's Hamburger Tropsen, Zit regullre den Magen und machen die Leber wieder gesund.

Tabu Cwcinnati Zttge ! & H. & v. II. ß. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 40? Ankunft Cincinnati Ankunft 7S0?m , IIMm 7 ssm 10 45Bm usitm 4 45m 7 0Sm , MNm , 7 45"m . 10 S0m Tayton Züge, C. H. & D. N. N. Abfahrt Indianapolis Avkunf Dayton Abfahrt 8 48 nm 10 45M Z4SM 4 43 7 05 in Anfüllst T 0 "in Z2SNm 6 3 'Km 7 55M 11 OOJtW Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 10UBm nk'ft g Nm Hnr'ft tUO . 7vsm . 4 Ottern , 15Bm ) AuSaenomm sntgs. Ticket fficen : Union Station und Ro. 2 West Washington Straße, Qdt Meridian. Die populäre lÄglM Mk?-) yl f.t.urli iH lie beste Linie ach G fl I G Ä G 0. Vier Züge! "laff.u Jndt.u.pli. Z N nkfttnhtca.. jjljo! i Zü...r.?e.ht.r.i....jm Ztt glich vice. G,nn:aas. Die neuesten verbesserten Oeftibuts Wsgen, Vulimnn SchlnfwugiZN elegante Parlor Wagen und (kßwagen. kZkal?chlafagn t Jndtanapolt steht ug Abend bereu, Verläßt Shtkllg, 145 Vloraen. Sann jede, Zeit ach 0 80 Abend beniitzt erde. 1 W.'st Wasbinqton Strafe. TiLet.OssiceS : KÄÄ.TiÄ trab. Geo. W.Hayler, D. P. ?. lig 4Jouie. Heimsuche? Excurfioncn nach allen Hauptpunkten deö Südens. Westens und SüdwestenS, . j, am ' 1 und 15 Zebruar '93 unter den üblichen Raten und BeYimmungen. Ticket u-d J-formatZon No. 1 Oft Wash inaton Straß?, Nüssachuse:tö venue und Union Bahrhcf. H.M. Lrsnson,. S. P. . f 004M.OT ymt H tosn by jbn fc. Goodwia.Tro7,N.r.t work f r . kndcc. fom mmy Bot iak , Back, bat . rai tMck yoaqukklj kow to raa froa f-iu 'ly at ta. wart, aad or yoa g. I waj iari 1 i " marira, f raa aoajiaicnea al auv . xi, - iicy tiatcwapar. Baoaneau ornli i. S tt. work. AU la fw. Oreat (T 6Ck'r. . ix. - ararr workar. Wi atart hnu.1.;. rythla. EA8ILT. bPEElJlLT leara-4 I rtvTinXut sax. aa.,,M I

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 00 Vb xpreg.... n u vcm Expreß 12 40 Nm Ac:omodation 7 20 Vm Sxrreß 4 00Nm Errreö 8 10 Trn Ankunft Expreß 6 40 9?rn Cxpretz 4 45 scm Accomodation 10 00Vm Expreß 2 35Nm Schnellzug 715 Vm Accomadarwn 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago un St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Exxreö 415 53a Expreß 35 Dm Expreß 1" 35 Vm Limited Exxnß 11 15 Vm Erpreß 6 25Nm Ankunft Expreß 4 10 3txr Expreß 11 SO.Vm Limited Expreß 8 45 Ab Expreß S lONm Erpreß 10 60 Sin et. Louis Diviston. Abgang Expreß 730V nmted Expttß 11 45 Vm Expreß 11 20 Km Expreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 93m Expreß 10 30Vm Limited Expreß 6 30 Km Expreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Diviston Abgang Schnellzug 3 Accomodation täglich 7 Accomovatio 10 Postzug 2 Accoznsd. (nur Sonntags). Accomodation . . 6 Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 Jnd'plS Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 Accomodation 6 Schnellzug 11 östlich. 45 Vm '0 Vm 50 Vm 45 Rm 20 Rm 40 $m 15 V 40 b 06 Nm Chicago und Cincinnati Diviüc vestlia) Abgang Accomodation 7 10 Vm SHnell.Post 11 45 Vm Lasayette Accomadatio. . . . 5I5Nm Schnellzug 12 80 m Ankunst-Schnellzug 3 30ra Lasayette Accomodation ... 10 30 Vm Schnellpost 2 35 Nm AccomodatüZ 5 45 92m Peona Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25V Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation. ... 4 35 Nm Expreß 11 15 Vm Anlunst Expreß SS? Vm Danville Accomodation. . . . 10 S) Vm Expreß 2 42Nm Crpreß 16Nm Peoria Diviston östlich. Vbgana Expreß 6 20 Vm Accomodatio Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Vm Accomodation....... Expreß 9 00 31m Lake $it und Weftern. Abgang Expreß 700 Vm Expreß 120 5h Expreß : 7 00Nrn Schnell'Expreß.... Ankunft SchnellExpnß Expreß 10 20 V Erpreß 2 40N Expreß 6 00 52m tyittilutQ, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß ... 5007! CclumbuS Accomodation.. . 8 30 V Expreß 5 60 V Richmond Accomodation... 1 30Nm Expreß...... 720 Ab Ankunft Richmond Aceenodation S 00 Vm Schnellzug gOOVm Expreß 12 30Nm Accomodation 3 15 5cm Erpreß 6S0N Expreß 10 15 N Chicago Division vi Kckomo. Abgang Expreß 11 83 V Expreß 12 85 Nm Ankunft Erpreß 3 3oVm Expreß 3 20 9ha LouiSville Division. Abgang Erpreß '. 8 40 Cm Louiüoills Accomodation... 8 19 V Schnellzug 3 25 5cm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodatio 10 15 Vm Schnellzug 11 S) Vm Accomodation KKONm Epezial täglich 12 5 5! Cincinnati, Hamilton und Indianapoliö. Abgang Erpreß 8 40V Cincinnati Accomodoti . . 10 45 V Expreß T 05 VA Expreß 4 45 51 Expreß 2 45 Nm A cktnft Accorwdatio. 11 65 V Expreß 12 45 V Expreß 7 50N Expreß.... 10 20?tm Ei?reß 6 60 8 Jnötanapoliß und Btvenneö. Abgang Expreß 815 t BincenneS Accomodatio, .. 400N Ankunft Bincennei Accontodat 10 40 V Expreß 4 58 5! Cincinnati, Wabash und Michigan . Abgang Expreß 6 35 V Expreß 11 15 V Erpreß 4 50 5! Ankunft Expreß 25k Expreß 8 10 xx Ezpreß 8 45m Indianapolis, Deeatur und Weßer. Abgang Expreß 8 15 V Accomodatio 3 45 5c Schnell.Erpreß :....ll 10 52 Unkunft Schnell.Expreß 3 35 5 Accomodation ....10 40 V Expreß... 4 40 V Louikville, Nev Aliauy und Chicago . Abgang Expreß . . . ....12 55 V xpreg 35 Mono Vceomodat!l ' 7 00 Vm Ankunft Expreß 30 ZZonon Acmod-Ä 4 87 5m erpreß 7 55 5c The Twentleth Century, ine auSaneicbnete Woüenfchrift, rselcht ortlchrittlich orstnten Lesern sehr zu r,feh e ist. 3n der T enden, ttoax sonisliißi'Ö. erden doch andere sonschriMich Thesrien darin unparteiisch belvrechen. Nan beuelle direkt bn der IlrzruvTlÄt pudllelilQ?! Co 19 Ci llzr.,

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