Indiana Tribüne, Volume 21, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1898 — Page 1
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o A ) Y , K AV r1 W A 00 y u l IV v Ky y yy o Office : No. 18 Süd Aladatta Straße. Telephon 1171 Indianapolis. Indiano, Donnerstag, den 3. Februar 1898 No 2 3 Jahrgang 31.
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Frenzel Brothers, 31 o. 1 West Washington Stradc, (Mershants. National Bank.)
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Lditorielles. DaS Neueste aus dem Gebiete der Trusts ist der Papiertrust. Das tft etwas, was uö sehr stark berührt 'Aller Wahrscheinlichkeit nach werden wir künstig einen höheren Preis für Papier bezahlen müssen, ohne im Stande zu sein, diese Mehrbelastung aus unsere Abnehmer abwälzen zu können. Allein, waS ist dagegen zu machen ? Wich'S, gar nichts. Wir werden diese Mehrbelastung tragen müssen gerade so, wie Hunderttausende, w e Mlllio. nen die Urbel tragen müssen, welche auS der Trustbildung hervorgehen.Gerade- an der Papierfabrikation konnten wir klar die Wirkung der Konkurrenz ersehen und zugleich erkennen, wie dieselbe nothwendiger Weise einen Punkt erreichen muß, an dem sie nicht weiter kann und in. ihr Gegentheil umschlagen muß. Vor siebzehn Jahren, alö wir die Herausgäbe dieskS BlaltkS begannen, war der Preis deS ZeitungkpapiereS sechs VeniS das Pfund, heute ist er unter zwei CentS. Zuerst ging der Preis allerdingS in Folge technischer Slsiidungen herab, welche die Herstellungskosten verminderten. Man lernte Papier auS Holzbrei, statt auS Lumpen anzuferigen. DS Rohmaterial, auS dem heute daS ZeltunpSpapier hergestellt wird, besteht zumeist auS Sägespähnen. Nachdem die Elsiidung verallgemeinert war, drückte die Konkurrenz den PreiS aus Tusste herab. Für die Zeitungen hob sich" dieser Vortheil wieder durch größere Kosten aus anderen Gebieten, namentlich durch die größeren Anforderungen, welche an sie gestellt wurden, aus. ES ist möglich, daß die Papiersabrikanten bei dem heutigen Preise wirklich nicht mehr bestehen können. So nehmen sie denn zu dem Mittel Zuflucht, auf welches die Entwicklung der Dinge sie hinweist, zu dessen ÄnWendung sie einfach gedrängt werden : zur Aufoebung der Konkurrenz, selche bis vor Kurzem noch von allen Volkmirthschaftlern als tks l!ks oi trade gepriesen wurde. Die Entwicklung der Dinge führt also zur Abschaffung deS lifo of trado. Und nicht darum allein handelt eS sich. Die Entwicklung der Trusts ist eine der Begleiterscheinungen der fort schreitenden Konzentration deS Kapitals, d,S Handels und der Industrie. Diese Konzentration setzt an die Stelle des Individuums - die Aktiengesellschaft, an die Stelle deS EinzelgeschästeS den Departement Store, an die Stelle des Kleinbetriebe den Großbetrieb. Dadurch werden ahllose kleine Geschäfte vernichtet und die Besitzer derselben herabgedrückt ins Proletariat. Der Großbetrieb aibeitet aber auch dem Kleinbetrieb gegenüber mit einer bedeutenden Ersparniß an ArbeitSkraft. Er bedient sich der beste und vollkommensten Maschinen, er benutzt die weitgehendste Theilung der Arbeit, er konzentrirt die Arbeitikrast und macht sie dadurch leistungsfähiger, er ist dadurch im Stande weit billiger zu produziren, setzt aber zu gleicher Zeit eine riefige Menge menschlicher ArbeitSkrft frei, erzeugt dadurch eschäftigungSlosigkeit, druckt auf den Lohn und macht zahllose Arbeiter zu Tramps.
Vom Standpunkte deS allgemeinen Fortschritts auö betrachtet, ist der! Großbetrieb ein Segen. Denn der.
Fortschritt der Kultur liegt nicht darin, daß die Arbeitslast der Menschen dergrößert, sondern darin, daß sie verkleinert wird. Der Fortschritt der Kultur zeigt sich durch immer leichtere und daher auch massenhaftere Herstellung der Bedürfnisse der Menschheit. 3n dem besten Kleidungsstück deS Kulturmenschen steckt nicht so viel Arbeitskraft als in der kümmerlichen Bekleidung, die sich ein Wilder auS der Haut eineS von ihm selbst erlegten Thieres herstellt. Aber der Uebergang don einem Chstem zum andern, der Uebergang vom Kleinbetrieb zum Großbetrieb bat für Millionen Menschen furchtbare Leiden im Gefolge. Da unsere gesellschaftlichen und Po litischen Einrichtungen, unsere Ges,tz' und unsere Rechtspfl ge auS der Zeit deß Klernbetri.beS stammen, auf diesen zugeschnitten find, und sich der veränderten Produktionsweise noch nicht an gepaßt haen, werden zahllose Ezistenz?n vernichtet, entstehen Mangel und Noth in einzelnen Schichten der Gesellschzft und LuxZS und Uebe,fluß in anderen. Die furchtbare soziale und tvirtdschaftliche Ungleichheit unserer Zelt hat ihren Grund darin, daß die Entwicklung der gesellschaftlichen Ordnung Nicht gleichen Schritt mit der Entw cklung der ProduktionSroeise hält, sondern immer hinter dieser herhinkt. 3n Perioden, in denen die Aenderung der Produktionsweise große Sprünge macht, wie in der unsrigen. macht sich dieS durch große Leiden der Volkömassen ganz besonders fühlba'. Dieser Prozeß der Entwicklung läßt sich aber nicht aushalten. Während die gegenwärtige Generation dabei zu leiden hat. werden künftige Generationev den Vortheil derselben genießen. Klar aber sollte Jedem sein, daß man die sozialen Uebel unserer Zeit nicht durch kleine Palliativmittelchen, wie Schutzzoll, Sllbergeld usw. heilen kann, sondern daß die soziale Entwicklung vorwärts geschoben werden, dev veränderten ProduklionSbedingungen o rasch wie möglich angepaßt werden muß und dies kann nur dadurch geschehen, daß man die Entwicklung deS Truttk zu einem Trust deS ganzen Vol keS auS einem Trust der Kapitalisten fördert. An ihrem Ziele angelangt, bedeutet freilich diese Entwicklung daS Aufhören deS Kapitalismus und daS JaS lebentreten einer neuen Gesellschaft? Ordnung Man nenne sie sozialistisch oder sonstwie, aber sie wird den Menschen großes Glück bringen und sie auf eine höhere, heute kaum zu ahnende Stufe der Kultur erheben. - MMachttHlen. Inland. .WetterberiSt. WärmereS, schönes Wette? morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzien 24 Stunden 17 Grad, niedrigste 4 Grad. Eine Sank beschwindelt. N e w S o r k, 2. Feb. Zwei aeriedenen Gaunern, NamenS Franc'S Kradle und John Siloer gelang eS, die Shkmieal National Bank um nahezu $400,000 zu beschwindeln. Der Kaiftrer, Wm. I Quinlan, borgte ihnen nach und nach daS Geld, und schenkte ihnen betriff deS Werthes der angebotenen Sicherheit vollen Glauben, trotzdem die Sicherheit werihloS war. Quinlan ist schon seit SS 3abren in der Bank und hat seine Stelle als Kasfirer und Direktor niedergelet. Er selber erhielt keinen Cent von dem Gelde und der Präsident der Bank meint, daß eS, vielleicht in Folge von Ueberanstrengung, nicht ganz r,chtig im Kopse mit ihm sei. Die Bank ist übrigens die größte und reichste im ganzen. Lande und kann den Verlust leicht ertragen. SlaSka'Serfter Krach. Oan Francisco. 2. Februar. Die Nosell Gold Mming Company", deren Goldbergwerke, neben den Tread-vell-Gruben, die bedeutendsten Montananlagea in Alaska find, hat KonkurS angemeldet. Kapitalisten in New vork, Ooston und Czn Z)rsneiSeo sind
an dem Unternebmen betbeiliat. Die
nominellen.Akliva werden auf Z3 341,020 angegeben, die Verbindlichkeiten betragen $1.046,806. Sheriffs Martins Prozeß. WilkeSbarre, Pa.. 2. Februars 3m Prozeß gegen Sbenff Martin und seine 65 DeputieS wurde heute die ganze Sitzung auf Bildung der Geschworenenbank verwandt, welche bis 1 Uhr Mittag ein Zuwachs von 8 Mitgliedern erhielt. Gegen 4 Uhr Nachmittags wurde die Geschworenenbank vollständig und daS Gericht vertagte sich auf morgen, um dann die EröffiungSrede der SlaatSanwaltschaft zu hören, welche Herr Jame A Scarlett au Danville, Pa., halten wird. Die Jury besteht auS folgenden Herren: Eli Weaver, Arbeiter; C. R Shaw, Z mmermann; Aaron Follman. Seiler; Alfred St venS, Clerk; A. S. SbieldS, Zimmermann; Herman Gregory. Farmer; Adam Larvon, Klemv ner; &. E. Ransom, Eontraktor; B. Vt Nood, Farmer; JonaS Ox'ide, Zmmermann; H. M. Wolf, Farmer; A. W. Washburn, Wagenbauer. Ausland. AuS Deutschland un'd Oestreich, Reichstags verHandlungen. Ueberschwemmungen in Ausf i ch t U nzufriedenheii der Studenten. Berlin, 1 Febr. Im Reichstage erfolgte heute dieFortfetzung der Berathung des Etats deS Sie chöjufiiz. amtS. Der freifinnige Abgeordnete Barth verlangte, daß endlich bei der Strafvollstreckung mit Humanität vorgegangen werden solle. Dagegen warnte der Freiherr von Stumm vor zu großer Humanität und machte geltend, daß der Strafvollzug j tzt schon zu milde sei'. Ernsthafte Juristen regren die Einführung der Prügelstrafe wieder an. Die Pnsse sei nicht zu einer Bevorzugung berechtigt. Man sollte den Führern der Sozialdemokraten daS Wahlrecht. entziehen und sie deS Landes verweisen Der freisinnige Abgeordnete Lenzmann protestirte gegen die Behauptung StummS, daß Preßvergehen und MajestätSbeleidigungenehrloserGesinnung entsprängen; er forderte Regelung deß ZrrenvelenS und deS Verfahrens wegen PreßvergehenSalS höchst nothwendig. Auf daS Herbeiziehen deS Irrenwesens antwortete der Sozialdemokrat Auer : AuS dem JrrenhauS jähre der Weg in'S Gefängniß zurück. Der Staatssekretär beklagt sich, sagte Herr Auer, daß wir auch unsere Beschwerden nicht vorher angezeigt. Wir lehnen eS ab, mit den RegierungSvertretern mündlich oder schriftlich zu verkehren, denn wir wollen ihr politisches Fortkommen nicht schädigen. Minister, welche Rickert'S Hand gedrückt, haben ihr Ornat verloren." Der Führer deS Centrums, Dr. Lieber, erinnerte daran, daß der Erzb'schof MelcherS zur Zeit de KulturkampfeS" im Gefängniß gezwungen worden sei, Stroh zu flechten. Erbeantragte, die Salärerböbung des Slaatssekretär deS ReichqustizamteS so lange zu streichen, bis die Gehälter der Unterbeamten erhöht würden. Die deutsche Studentenbewegung in Oesterreich greift weiter um sich. Die gefährdete Position der deutschen Studenken in Prag bat den SorpSgerft an andern hohen Lehranstalten erweckt. Die Studirenden der technischen Hochschule in Wien haben eine ProtestVersammlung abgehalten, die sehr lärmend schloß mit dem Ruf: Pereat, Gautsch". Sämmtliche fünf Fachschulen WienS sind geschlossen worden. Die Studenten Innsbrucks streiken auch. Sm Prager Polytechnikum find einige Borlesungen gehalten worden, nicht aber in der Universität. Der Kultusminister hat, um eine Abstellung der Streitigkeiten zu veranlassen, die Rektoren zu einer Conferenz nach Wien berufen. I Marburg, der deutschen Stadt im slowenischen Lande Steiermark, hat der Lieutenant Wescher-Piberau den Studenten Attgeneder im Duell erschössen. Der Nationalitätenftreit gab Anlaß zu dem Duell. Die Regenstürme haben in Deutsch land und Oesterreich unermeßlichen zsaven angeriyrer. eroyr eine Oiederholuug der Ochreeken der let-
ÄL.:. ' 11 . t 3 . r cn t schwemmt, bestürzt flüchten die Bewoh ner der im Thalgrund gelegenen Häuser und wieder wälzen sich schlammige schwarze und gelbe gluthen über die Thalgründe. Auch anderwärts haben die Stürme diel Schaden angerichtet an der Donau, in Wien, wo die Etbaude der Hofburg Schaden gelitten. am Rhein, in der Mainzer Segend, wo der Sturm die Dächer der schmucken Landhäuser emporgehoben und davon getragen hat, in Niederdeutschlaud, wo die Moore überschwemmt find. Meppen steht theilmeise unter Wasser, die Dämme deS EmS-CanalS find geborsten. Von allen Seiten kommen HiobSpoflen in großer Zahl. Deutschland und die amerikanischenAepfel. B erlin, 2. geb. Der preußische Finanzminister Dr. Miquel hat gestern eine Verfügung erlassen, welche sofort rn Kraft tritt, und die Einsuhr aller Sorten frischer amerikanischer Früchte verbiet. Die Verfügung ist nach allen deutschen Häfen und Grenzstationen mit Ausschluß Bayerns, Sachjens und Württembergs gesandt worden. Dem amerikanischen Botschafte'wurde zuvor keine Mittheilung gemacht und Botschafter Andres D. White richtete heute an das auswärtige Amt eine offizielle Anfrage bezüglich der Autoeisation u diesem feindseligen Schritt. Der amerikanische Konsul in Hambürg, Dr. Hugh Peteairn, telegraphirt, daß 16.000 Faß amerikanischer Äepfel daS Auslade verweigert vorden ist, und daß zwei Eifenbahnzüge mit amerikanischen Früchten die Grenze bei Emmerich, welches neben Hamburg den Haupt-Sinsuhrplatz bildet, nicht haben überschreiten dürfen. Auf diese Nachricht hin richtete Herr White eine noch energischere Remonsteation an daS. auswärtige. Amt. indem er eine augenscheinliche Verletzung dcS Handelsvertrages geltend machte. Im auswärtigen Amt erfährt man. daß die preußische Regierung die. Einfuhr amerikanischer Früchte 'auS sanitären Stünden verbindert,.indem sie behauptet, daß dieJnsekten auS Salifornien etc. die deutschen Baume und Früchte gefährden. Washington, 2.'Feb. Senator PerkinS. Cal , erklärte auf Vorlegung der Berliner Depesche, die sanitären Gründe, welche daS Einfuhrverbot begründen, seien bloße Vorwände, und eS komme nur darauf an, die Früchte fern zu halten, welche dem deutschen Produkt starke Conkurrenz machten, auch möge die Verfügung alS Vergeltungsmaßregel gegen die Ver. Staaten getroffen fein wegen deS DifferenzialzolleSauf Zucker, der auS Ausfuhrprämien zahlenden Ländern komme. Herr.PerkinS meinte jedoch, die Ver. Staaten könnten auf die Verfügung durch Wiedervergeltung antorten, und wenn Deutschland nicht als Markt für unsere Früchte und unser Fleisch dienen wolle, so könne man Maßregeln zur Beschränkung bei Marktes in Amerika für deutsche Produkte treffen. .,,. , ... .. Oq.ssS.Nar.q,en. Angekommen in ; N e w ö o r k : Kaiser Wilhelm II" von Neapel; .Ttutonie" von Liverpool. Liverpool: Cephalonia" von Boston; Cusie" und Majeftie" von Newgork. Southamptov: Lahn" und St. Louis" von New öork. Baltimore: Dresden" von Bremen.' Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Aaad' Sarsavarilla beskitiat die fA. Mrt ithi nnk f..m 5,n..5 dadurch, daß sie daS Blut reinigt. Mffc OTMV V M M - ' Ho od'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25s. ,,, ' Der 28jährige Farmer Tho mas 3. Hasse siel gester A'end um S Uhr im Haufe seiner Mutter, 142 Ost South Str. von der Treppe. Cr hat wahrscheinlich einen Schädelbruch erlitten und liegt in schlimmer Oersassunz darnieder.
juurigrn eoeriqwemmung. amvxit sengtbiroe ist die Lage höchst bedenklich. Ueber Schreiberhau ist zum zweiten Male ein verheerender Wolkenbruch niedergegangen, die Thäler deS Bober und deS R:dtn find über
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Sonnt'g. 27. F.bruar 'V8.I Theater-Vorstcllung im :: Grand Opera Eouse. ;; Zur Aufführung gelangt : Das verlorene Paradies l in toi Akten von Ludwig Fulda. greife der Plätze : Unterer Raum und erste Reih im Baleon 50c. Balcon 25c. Sitz stv im Pbrk Arcad zu lrire. allerlei. Aon der widerlichen Heu welei der Yankees zeigt die Art und Weise, wie in dem bekannten Badeorte Var Harbor, Me.. das ProhibitionZ gesetz zur Ausführung yelanstt. So lange sich dort Badegäste befinden, bleibt das Gesetz ein todter Buchstab-, denn die Fremden zahlen gut und der Klang von baarem Gelde bringt bei einem jeden unverfälschten Fankee die Stimme des Gewissens zum Schweigen. Wenn aber die Fremden abgereist sind und Bar Harvor ausschlietz lick den stockfischblutigen Z)ankees überlassen ist. dann kommt die Scheinhclligkeit wieder zum Durchbruch und daö ProbibitionSgesek wird strenge durchaefübrt. In diesem Jahre blieben di? Wirthe etwas länger unbelästigt alö früher, aber jetzt ist wieder das strenge Edict ergangen, jeden Saloonkeeper" ?ur Bestrafung zu bringen. Bis zum Eintreffen der ersten Sommergäste dauert diese heuchlerische Pseudomoral, dann tritt der Paragraph Elf wieder in seine Rechte. ES sind nun wohl zehn Jahre her, daß" Deutsche im Staate Oregon beschlossen, wenn möglich die Wälder und Felder dieses Staates mit deutschen Singvögeln zu bevölkern. An die 300 Pärchen Stieglitze. Gimpel. Drosseln und Lerchen und eine Anzahl Staare, Hänflinge und Nachtigallen wurden importirt und zumeist in der Nähe von Portland in Freiheit gesetzt. Mit Ausnahme der Nachtigallen, die nach dem ersten Winter verschwunden waren, sind alle diese Vogelartcn gut gediehen; sie haben sich schnell vermehrt und über ein weites Gebiet derbreitet, und man ist der Ansicht, daß sie sich vollständig eingebürgert haben. Im Winter wandern sie nach dem SUden, aber nie verfehlen sie im Frühjahr den Weg nach ihrem neuen Heim in Oregon oder im nördlichen Californien. Sie haben sich in der neuen Heimath eingelebt, sind dem alten Lied aber treu geblieben. Wie in der deutschen Heimath trillert die Lerche, pfeifen Staar und Gimpel und zwitschert der Stieglitz, wenngleich rings umher andere (amerikanische) Vögel andere Weisen singen." Sie blieben ihrer Sprache treu.und darum schätzt man sie doppelt, und das kann man nicht von Jedem sagen, der mit feinem Verstand himmelhoch über den gefiederten Landsleuten- steht. Aor Kurzem legte ver Direktor des Kreuzburger LehrersemZnars, Jänicke, freiwillig sein Amt nieder. Einige Tage später reiste er mit seiner Gattin und seinen zwei Söhnen nach Breslau, wo sämmtliche Personen den Versuch machten, sich durch Einathmen von Gas zu tödten. Nachdem diese Absicht mißlungen war, kehrten sie nach Kreuzburg zurück und am nächsten Tage wurden sämmtliche Familienglieder von Marktleuten im Walde nahe dem Wege, der von Lassowitz nach Kulmau führt,, todt aufgefunden; Jänicke hatte erst seine Frau und Kinder und dann sich selbst er schössen. Die Judenhetzereien in Frankreich haben auch in den deutschen Rheinlandcn einen wahrhaft blödsinnigen Fanatismus erweckt. So entstand das Märchen, im Dorfe Jssum im Kreise Geldern des Regierungsbezirks Düsseldorf fei einRitualmord von Juden begangen worden. Eine sofort ingeleitete Untersuchung ergab Folgendes: Ein neunjähriger Knabe, Namens Hilb, in Jssum hatte behaupetet, eine dortige Judenfrau Namens Hertz habe ihn ksschern- wollen. Der Bengel mußte indessen im Verhör zugeben, daß er sich die ganze Geschichte ausgedacht habe und vag an ihr kein wahres Wort sei. I 0 B 8 ist U T Großes Aufsehen erregt ' der an der Wirthschafterin des Gutes u , fr .f. 1 Franziskow im Kreise Puczniew, Ma rie Redlich, einer österreichischen Unter thanin. verübte Raubmord. Als die Redlich zufällig allein auf dem Gute war, drangen acht Räuber in ihre Wölbung und verlangten Geld. Die Redlich ergriff eine Doppelflinte und stellte sich muthig den Räubern entgeg?n. In demselben Augenblicke fiel ein Nevolverschuk und d:e Redlich sank schwer verletzt zusammen. Die Räuber schlugen sie hieraus mit Stocken todt, I Mh. . . rauvien vie )voppelslmke unv em Portemonnaie mit 16 Rubeln, worauf e . c?. jti rt ?ie oie iriucai cianncn, ...
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