Indiana Tribüne, Volume 21, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1898 — Page 2
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Die täalich Tribüne tostet durch itn Xxi&x i Centi per Ooche. blc eonta.I.rribüe'S tf per Woche. Bette ,usaxru 15 Cent ,bn SS Cent pezCtixtt. Per Pft ierhald c übt geschickt in ,rIiezhlng p ' Cnui 18 Süd llabama StraZt Indianapolis, Ind.. 2 Februar 1898 DZWSSdaS. Im Wmter 1595-96 hielt sich der Professor Wilhelm Geiger aus Enlangen auf Ceyl?n auf, um seine 5Ienntnib der singhaleslschen Sprache und ihrer verschiedenen Mundarten zu erweitern, sowie der uralten Geschichte und Kultur der heiligen Insel Buddha. Seme Reiseeindrücke hat er nun vor Kurzem in einem anziehenden Buche veröffentlicht Ceylon, Tagebuchblätter und Reiseerinnerungen". Was er hier über einen der eingeborenen Volksstämme - der Insel, die Wäddas. aus eigener Beobachtung mittheilt, ist, um so bemerkenswerther, weil es bisher nur sehr wenigen Europäern vergönn! gewesen ist. mit dieser Menschenrasse in Berühng zu kommen. Die WäddaZ .sind außerordentlich scheu und furchtsam, wie Professor Geiger schreibt, und pflegen ihre einsame Wildniß niemals zu verlassen. Selbst den Verkehr mit ihren Nachbarn, den Singhesen meiden sie soviel wie irgend möglich. Bis zur Ankunft des deutschen Gelehrten sollen in Colombo, der Hauptstadt Ceylons, nur einmal Wäddas dorthin geführt sein, und zwar zu Ehren der Anwesenheit des Prinzen von Wales. Nur der eifrigen Vermittelung eines eingeborenen Beamten in Badulla hatte Professor Geiger es zu danken, daß sich drei Männer dieses seltsamen Volksstammes bereit fanden, sich in der Hauptstadt zu seiner Verfügung zu stellen. Als sie hier ankamen, erregte ihr Zug durch die Straßen großes Aufsehen, eine grotzeMenge drängte sich neugierig hinter ihnen her. In ihrer Begleitung befand sich ein arabischer Händler, der sich verpflichtet hatte, sie in mindestens zwei Tagen wieder in ihre Wildniß zurück zu geleiten. Im Jahre 1891 soll es nach der amtlichen Zählung im Ganzen 1229 Wäddas auf der Insel gegeben haben. Sie wohnen in dem weiten Waldland zwischen dem Mittelgebirge und der Ostküste. Man unterscheidet Küsten-, Dorf, und Felsen-Wäddas. Ein völlig ungebundenes Jägerleben führen besonders die Letzteren. Schwer zugängliche Urwälder sind ihr liebster Aufenthalt; jede Familie hat ihr bestimmteS Jagdgebiet, dessen Grenzen von den Nachbarn genau geächtet werden. Ihre Hunde sollen vorzüglich sein. Als schützendes Dach wählen sie gern überhängende Felsen, Jnteressant ist die Art." schreibt Professor Geiger, wie . sich der Wädda seine Pfeilspitzen, die er, nicht selbst verfertigt, zu verschaffen weiß. Er begiebt sich nächtlicher Weile vor die Wohnung eineS singhalefifchen Schmiedes und legt hier ein Blatt nieder, das in die gewünschte Form gebracht ist. Dazu fügt er irgend ein Geschenk, wilden Honia, ein Thierfell oder Aehnliches. 5n einer der nächsten Nächte kommt er wieder und erwartet nun, das Bestellte vorzufinden. Ist er zufrieden, so legt er wohl noch eme besondere Gabe am Platze nieder. Die Schmiede zogern nie. die Bestelluna sofort auszuführen. Thun sie es nicht, so dürfen sie sicher sern, be: , nächster Gelegenheit emen Pfeilschuß zu.. bekommen. Auch ist ihre Arbeit durch das, wag der Wadda dafür giebt, reichlich bezahlt. In mei nem Besitze befand sich eine Pfeilspitze, die deutlich nichts Anderes war, als eine etwaS zurecht geschliffene alte Messerklinge!" Außer Bogen und Pfeil führen die WaddaS stets eine kleine aber wuchtige Azt als Waffe bei sich, mit der sie die hohlen Bäume aufzuschlagen pflegen. wenn sie nach Honig der wilden Bienen suchen. Sie dient ihnen aber auch als Lertheidigungsmittel gegen ihren schlimmsten Feind, den Lippenbär. In Hinsicht auf Nahrung sind sie .nicht wählerisch, doch verschmähen sie das Fleisch von den Rindern, Elephanten, Baren, Panthern und Schakalen. o nia lieben die WäddaZ sehr und bere! ten eine Art Brot, daö aus Honig und dem Moder abgestorbener Baume be steht. Sie sollen von friedfertiger, harmloser Gemüthsart sein, leben in Einehe und gelten als treue und zärtllche Gatten und Vater. Die Ehe hal ten sie heilig, - obwohl sie ohne alle ftcrttliäjicix aescblossen wird. Ueber die etönoloaliae zieuuna oer WäddaZ sind sich die Anthropologen nickt aanz : einia. Nach den neuesten naturwissenschaftlichen Beobachtern sollen sie aus einer außerorventtich xic fen Stufe stehen; ihre Schädelform soll sogar der des Affen ähnlicher sein. als der des Menschen. Vrof. Geiaer ist bei seinen Forschungen, die sich frei lich mcht aus. .anthropologischem, son dern sprachwissenschaftlichem Gebie beweäten zu der Ueberzeuauna aekom mtn und darin tritt er VircbowS Schädelmessungen bei , daß es keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen den Singhalesen und WäddaZ giebt, sondern nur einen gradweisen. Beide molttT find nacö seiner Ansicöt Miscblassen aus den Ureinwohnern Ceylons und den emgewanoertm Artern, aber e? hält .die Beimischuna des Urbewoh. nerbluteZ bei den WäddaZ für stärker. alZ bei den Singhalesen. Er fügt hinzu Vor Allem muß ich sagen, daß mir meine Wäddas durchaus nicht so kar aller iWcutcena erschienen, w: man nach den . meisten Schilderungen glauben konnte' Sobald sie sich an meine Person gewöhnt hatten, konnte ich mich mit ihnen gut verständigen. Sie bearrneu meme Absicht und stan den Rede und Antwort, freilich er-
rnüdeten sie ziemlich schnell, weil sie eben an keinerlei Denkarbeit gewöhnt per..'..' Uy i foöcifen, aus tit
tiefer Stufe die WäddaZ stehen, hat man gelegntlich angeführt, daß ihre Sprache nicht einmal Zahlwörter besitze. Ich habe mich in der That selbst überzeugt, daß sie nur ein Wort für ins" eka haben. Wollen sie zwei ausdrücken, so sagen sie eka eka, für drei eka, tia, eka. Weitere Zahlen bilden sie überhaupt nicht mehr. Die Thatsache ist also richtig, thöricht aber die Folgerung, daß dies mangelnde geistige Befähigung verrathe. Gerade die Zahlwörter gehören zum allerursprünglichsten Sprachgut. Wenn die Wäddas eine organische Sprache mit Deklination, Konjugation, Komparation. mit Substantiv. Adjektiv. Pronomen, Verbum besitzen, wie dies wirklich der Fall ist, so konnten sie Zahlwörter bilden oder entlehnen. Oder umgekehrt: wären die Wäddas zu einfachem Zählen geistig zu schwach, so besäßen sie überhaupt keine grammatisch entwickelte Sprache. Was beweist also das Fehlen der Zahlwörter in der Wädda Sprache? Es beweist nur, daß eben zumZählen kein Bedürfniß besteht. Der Wädda in seiner Waldeinsamkeit hat nichts, was man Besitz nennen könnte. Er hat kein Geld, keine Heerde, deren Anzahl festzustellen für ihn von Interesse wäre.
Die Leute leben auck nie in größeren Gesellschaften bei einander. Was den Einzelnen angeht, sem Weid, lerne Kinder, seine Pfeile, das überschaut er mit dem Auae. obne der Äahlbezeich nung zu bedürfen. Sollte er etwa die Bäume seines Waldes oder die Sterne des Himmels zu zählen das Verlangen fühlen?" Ganz außerordentlich geschickt errote sen sich mit Pfeil und Bogen die drei Wäddas, die sich Professor Geiger zur Beobachtung zur Verfügung gestellt hatten. Er hatte eme kleine cheive an emer Kokospalme befestigt: fast cusnabmslos saßen die Pfeile in oder unmittelbar bei der kleinen Zielmarke, und die eiserne Spitze drang mit solcher Gewalt m den Stamm, daß t mit dem Beil herausgehauen werden mußte. Das war um so oemerlenswerther, weil die Leute einen schwächlichen Eindruck machten. DaS neue Serum deS Dr. Takakl. Weniger sensationell so schreibt ein Fachmann in der Wiener Reichswehr" als die Entdeckung des Wiener Professors, von welcher in den letzten Tagen so viel die Rede war, aber tiefer durchdacht ist die Entdeckung des japanischen Pathologe. Dr. Takaki in Berlin. Dr. Takaki, Assistent an dem Berliner Institut für Jnfectionskrankheiten, hat nicht nur ein neues Serum entdeckt das wäre nicht so bedeutungsvoll, denn es vergeht kein Tag, an welchem, nicht neue Sera entdeckt würden sondern er hat ein neues Princip gefunden, welches den Aerzten den Weg weist, auf welchem man zur Verhütung der Jnfection gelangt. Es handelt sich bei der Entdeckung des Japaners um eine vollständig'neue Art künstlicher Jmmunisirung. Seitdem durch die Großthat Behring's und durch die segensreiche Einführung der Serumbehandlung die Schutzimpfung eine praktische Bedeutung geWonnen hat, concentrirt sich das Interesse der Forscher hauptsächlich auf die im Verlaufe der Immunität auftretenden Schutz- und Heilsubstanzen, auf die Antitoxine (Gegengifte). Indessen. so eifrig und fleißig auch bisher gear beitet wurde, so war eS bis jetzt nicht möglich, die Quelle dieser so merkwürdigen Stoffe zu finden. Es war nicht gelungen, m einem Organe des qesun den Thieres etwa bereits vorgebildetes Antitoxin oder eine Vorstufe desselben nachzuweisen. . Die meisten Forscher mußten annehmen, daß sich eben bn der Schutzimpfung ganz neue Substan zen im Organismus bildeten. Professor Ehrlich in Berlin ist es gewesen, der die Aerzte auf den richtigen Weg wies. Er stellte die Theorie auf, daß die Schutzstoffe aus dem nor malen Rückenmark stammten, und nichts Anderes seien als m Lösung ge gangene Bestandtheile der Rücken markszellen. Diese Vermuthung hat sich glänzend bestätigt. Dr. Takaki hat Rückenmark und Gehirn ganz gesunver. Thiere mit Wundstarrkramvf gift gemischt und alsdann den für dieses Gift äußerst empfindlichen weißen Mäusen iniicirt. Es stellte sich in der That heraus, daß iedes Ruckenmark. besonders aber das Gehirn von allen bisher untersuchten Thierarten (Meerschwemchen. Kaninchen. Taube) anti toxische Eigenschaften gegenüber diesem Gift besitzt; ja. das normale CentralNervensystem hat nicht nur diese oiftneutralisirende Kraft, sondern es I it . lazuyl aucy, wenn es v stunden vorher injicirt wurde, den Organismus gegen die Vergiftunq durch Bakterien Selbst mehrere Stunden nach der Einverleibung deS Giftes ist die Imection von normaler Gehirnmasse im Stande. r ' mere am eoen vx erhalten. ;su er klären ist diese Wirksamkeit wobl da durch, daß . daZ dem Körper einverleibte Gist von der eingespritzten, im Blute., kreisenden Cenrralnervensubstanz gebunden und dadurch abaebal ten wird, in daZ. lebende Nervensystem des Thieres zu dringen und dieses krank zu machen. Interessant ist, daß außer dem Gehirn, und Rückenmark. welches stets diese Eiaensckaft besikt. kein anderes untersuchtes Organ diese tkl 2ran wer, sayrr der Wiener ??achmann fort, daß es unter den modernen Aerzten Mode ist. alle Krankbeiten als Jnfectionökrankbeiten-, als Kranlbeiten,, die durch mikroskopisch kleine öebewesen hervorgerufen werden, anzusehen. Dieser Mode das Wort zu reden, fällt unS nicht bei. Aber daß gewisse Krankheiten ausschließlich dadurch entstehen, daß Pilze in den Blutkreislauf. eindrangen, ist zweiselloS. Gelingt es nun. zu ermitteln, welche Schutzvorrichtungen dem Körper gegen diese Eindringling: zur Verfügung stehen, so ist der Weg vorgezeichnet, ans welchem die Heilung, ja die Verhütung solcher AnsteckungSkrankheiten zu sufr lü. - Da5 - dl Centralnerven-
systeme, welches nicht nur die Thätigseit einzelner Organe, ' sondern, das Zusammenwirken aller Theile controllirt. auch bei der Abwehr von Krankheiten. bei der Hellthätigkeit eine Rolle zukomme, ist von vorneher glaubwürbig. Experimente haben diese' Anschauung vielfach richtig gefunden. Takaki arbeitet im Sinne exakter Forschung. Er hat fein Elaborat, ohne jede Geheimthuerei, aber erst nachdem er sich soweit dies dem Entdecker möglich ist objektiv von seiner Riehtigkeit überzeugt hatte, in einem medicinischen Fachblatte veröffentlicht, und der Kritik der Fachleute preisgegeben. Vielleicht irrt er. Aber eine fruchtbare
Idee hat er sicher gebracht. CöNmoö als Schlittcnmacher. Der Fankee liebt es, seine eigene Erfinderischkcit zu bewundern, und in der That ist dieselbe ja in gewissen Richhingen sehr entwickelt, was schon sein practischer Sinn mit sich bringt. Aber sehr nahe kommt ihm ,n dem Genie für mechanische Erfindung jedenfalls der plumpe Eskimo im hohen Norden, der sonst, einen so gewaltigen Gegensatz zum Fankee zu bilden scheint. Wäre der Eskimo nicht in so hohem Maße erfinderisch, so könnte er auch noch kein einziges Jahr im Lande des ewigen Winters ezlsnren, trotz seiner erstaunlichen Genügsamkeit und körperlichen Ausdauer. Wohl auf keinem Gebiete zeigt stch die Erfinderischkeit des Eskimos mehr. als aus demjenloen der Herstellung von Schlitten, welche bei ibnen eine allgemeine Fähigkeit bildet und außerordentlich viele Formen annehmen kann! Holz ist dabei nicht im Geringsten nötma, und Metalle auch nicht. Bemabe aus Allem kann sich der Eskimo einen Schlitten machen, so z. B. aus zahllosen kleinen, sehr geschickt mit Sehnen v:rbundenen Knochenstückcken. Das ist leicht gesagt, aber thatsächlich kann es kaum ein anderes Menschenkind ausführen, als ein Eskimo. Es ist noch schwieriger, als etwa, aus alten Eisen - Abfällen und Ofendraht ein Zweirad zu erbauen. . Und solche Esklmo - Schütten halten viele Generationen aus und sind ebenso ark, wie biegsam! Nicht selten aber hat der Eskimo auch einen solchen Schlitten nicht zur Verfügung und muß doch auf der Stelle einen Schlitten haben. Auch das bringt ihn nicht aus dem Concept. Der Frost selbst, der sein Leben bedroht, muß ihm jetzt Beistand leisten. Rasch macht der Eskimo zwei lange Tuben von Seehunds fell, füllt sie mit Moos und Erde, oder sogar nur mit Schnee.. läßt sie feucht werden und biegt sie an den Enden in wenig. In einigen Minuten sind sie so fest gesroren. wie Eisen; sie geben die Läufer ab.. Der Eskimo schneidet außerdem aus einer dicken Walroß - Haut ein länglichrundes Stück, feuchtet tl gleichfalls an. und es gefriert rasch so steif, wie ein Brett. Das gibt den Sitz oder die ganze Bedeckung. Noch ein paar feste Peitschenstrange, und ein ganz famoser Schlitten ist fertig, welchen die schnellfüßigen Hunde überallhin über die gefrorenen Ebenen ziehen können. Ein merkwürdiger Knecht. Bei dem Gutsbesitzer MeyerhardtHeydenfelde war seit dem Mai v. I. ein Knecht Namens Hartmann im Dienst, der durch sein Wesen und seine Manieren auffiel. Vor einigen Tagen stellte stch durch Zufall heraus, daß der Arbeiter eine Frau und mehrfach vorbestraft war. Bei der gerichtlichen Vernebmuna ergab sich, daß der Knecht" Martha Pieske heißt. Als Tochter des Rittergutsbesitzers Grunow aus derGegend von Preuß. Stargart verheirathete sich Martha mit dem Ritterguts - Besitzer und HusarenLieutenant der Reserve Pieske. Kurz nack ihrer Verheirathung machte ihr Vater Bankerott, und auch ihr Mann, von dem sie inzwischen geschieden war, ging zu Grunde. Von nun an führte sie,. als Mann verkleidet, em ' aven teuerliches Leben. Einige . Zeit war sie in Langfuhr in Stellung. Dann würd? sie länqeie Z:it b:x eirer Circusg:scllschaft b:sch'äftigt. Mehrere Male wurde sie wegen Dieostayls mit Gefängniß und zuletzt mit zwei Jahren Zuchthaus bestraft. Aus dem Gefängniß entlassen, kam sie nach Schneide mühl, wo sie einen gewissen August Hartmann kennen lernte und ihm die Militärpapiere entwendete. Mit die sem kam stt nach Krojanke und trat im August vorigen JahreS bei dem Guts besitz M. in Dienst. " Sie : wurde, nachdem sie in Flatow gerichtlich ve'rnommen war. entlassen, da die Strafthat wegen Entwendung ' der Papiere bereits verzahrt ist. Zum Tragen von Mannskleidern behauptet sie eme poll zeiliche Erlaubniß zu haben. Martha Pieske ist jetzt 37 Jahre alt. trägt lanae Stiefel, ein kurzes Zacket und rauckt kräftig Cigarren. Ihr Amße. reS verräth nicht im mindesten ihr Geschlecht Scbön und rein Soll da HauS stets sein ! Die besten Lürften kauft man bei H. Schmedel, 420 Oft McCarty Straße: . GlüS Im Hause. . Häuslicher Fn'ede und Glück werde immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder HalS und Lmigcn Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer genciat cincErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Bull'S Husten Sprup jedoch kurirt sie rasch und sicher. "3t) gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup für rncinm acht Jahre alten Echn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull's Husten Cyrup das beste von allen war." Frau 2L.-Gkibf.2lT Dcmott Str., West Hobolcri 9s. I. Dr. Bull's Husten Syrup kostet nur 25 CcntS und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturrn welcher dkrZr.dlcr anxrei?. auft nur Dr. BuÄ'S Duften Ctnr
Suropaische Vuttdscyau. Provinz Brandcnbura. Berlin.' Ein Alter von 103 Jahren hat die Wittwe Rieke Pinkus, die in der Koblankstraße wohnt, er-
reicht. Die Greisin, die vor wenigen Jahren einen schweren Unfall erlitt. indem ste überfahren wurde, ist verhältnißmäßig noch recht rüstig. Der frühere Besitzer der zweitältestenWeißbierstube, der Nent'er Louis Schuhmann, ist im Alter von 73 Jahren gestoroen. Schuhmann war von Haus aus Schneidermeister und übernahm mit 32 Jahren im Jahre 1856 die im Jahre 1796 eröffnete Wcißbierstube von Schulz in der Alten Jakobstr. 33. Das Schneidermeister Johannes Sudiecatis'scheEhepaar feierte die goldene Hochzeit. Wegen Zweikampfes wurden der stud. Phil. Ernst Große und stud. arch. Walter Frost zu je 3 Monaten Festungshast verurtheilt. Wegen verschmähter Liebe hat stch der 16jährige Laufbursche Reinhold Zunk in der Wohnung seiner Eltern erhängt. W:gen Zwistigkeiten in der Ehe hat stch der Postsekretär E Nicolai erhängt. Die Berliner Nadler- und Siebmacher-Jnnung feierte ihr 350 jähriges Bestehen. Adlershof. Das Lehrer Myskische Eheaar feierte die goldene Hoch, zeit. Bon Zigeunern geraubt ist vermuthlich die 7jährige Tochter des Wilh. Felisch. die. seitdem stch hier mehrere Zigeunerbanden ein Stelldichein gegeben hatten, verschwunden ist. Gransee. Verhaftet wurde der Dienstknecht Dickfahr, der dem die Untersuchung führenden Landrichter W. Schmidt zu Neuruppin eingestanden hat, acht Brände in Gransee und Umgegend angelegt zu haben. Provinz Ostprcuven Königsberg. Georg Friedrich Lemke, ein angesehenes Mitglied der Königsberger Kaufmannschaft, ist im Lahmann'schen Sanatorium bei Dres den gestorben. Lemke war lange Jahre Stadtverordneter. I Allenstein. Der Besitzer Daniel Wittek aus Vieberswalde. der stch . unter dem Verdachte, seinen Schwie-' gervater ermordet zu haben, im hiesigen Justiz-Gefängniß befindet, machte ei- . nen Selbstmordversuch. Er versuchte stch mit einem Messer den HalS durchzuschneiden und mußte nach dem Ma rienhospital. geschafft werden. Er hat den Mord eingestanden. Ballupönen. DaS Wohn- , Haus des Schneidermeisters Thews und die Jnstkathe des Grundbesitzers Kosakowski sind mit einem großen Theile des unversicherten Inventars durch . Feuer vernichtet worden. B e n k h e i m. Goldene Hochzeit feierte . das Altsitzer Jordan'sche Ehepaar. Braunöberg. Die Frau des Arbeiters König hat sich in' die Passarge gestürzt und den Tod gefunden.' Ein gegen die, Frau schwebender Proceß soll . ste zu dem Selbstmord getrieben haben. Provinz Westpreußen. D an zig. Das Cafe Selonke ist niedergebrannt. Gegen 90 Telephondrähte wurden durch das Feuer zerstört. Der Brand ist dadurch entstanden, daß ein Gast eine Petroleumlampe umwarf. Der Kasernen Jnspector ; Peter Köck, der früher einmal in irrenärztlicher Behandlung war, ist verschwunden. In der Gitterfabrik von Gebrüder Heyking gerieth der 16jäh-. rige Volontär Wachowski, Sohn eines hiesigen Kaufmanns, in das Getriebe ! eines Gasmotors; der Kopf wurde ihm : vollständig vom Rumpfe getrennt und -zersplittert. B r t e s e n. Der BesitzersohnEwald : Stahnke wollte mit einem Tesching Sperlinge schießen. Da er nicht zum , Schusse kam, ging er, ohe den Hahn herabzulassen, in's Zimmer. Plötzlich krachte de: Schuß und die ganze La-; dung drang ihm in das Fußblatt. ' Nach qualvollen Lden ist der junge
Mann gestorben.' . ; - - Dt. Krone. Ertrunken sind im Stabitzer. See der Ackerbürger Streich von hier und der Landwirth L?oFenske nüs Stabitz.' Sie wollten einen Verwandten besuchen und"gingen, um si den Weg abzukürzen, über die dünne Eisdecke, dabei brachen sie ein und fanden ihren Tod.-'' . .Provinz Pommern. Stettin. Der '23jähriae Maurer Albert Stresemarnrbrach im zweiten Stockwerk eines Neubaues mit den Füllhölzern durch und fiel in die unterften. Räume.' wobei er' schwere Verletzungen erlitt. Alt- Hütten. Der einzige Sohn der Gutsbesitzer Schewe'schen Eheleute wurde,- während 'er .gerade beim .Dreschen seines Leute zur.' Vorsicht :; der Handhabung der Dreschmaschine ermahnte.. von der Maschine.' erfaßt und in. ihr Räderwerk .gezogen." Der' Unglückliche starb eine. Stunde später. 'an den erhaltenen schweren Verletzungen. '.' Vu ro w. Der 8jährige Sohn des EigenthümerS Kummerow' ging, mit noch anderen. Kindern. äuf'S Eis des DorfteicheZ und brach eim- Die andercn,liefen schnell davon und benächrichtigten . die ' Mutter ; Diese' w'aate- sich zurMetwng deS "Kindes 'mit- einer Stange aus daö- noch .sehr schwache Eis,' brach ebenfalls .ein-und 'beide' ertranken. - . . i Grapitz.. Daö hiesige Schulhaüs ist abgebrannt.'-' ' " " - P' reifswald. l?m seltenes ?kuöiläum konnte der Schisferaltermann Capitän I. T. Braun feierndes sind 60 Jahre. verflossen, seit. et. die' erste Reise al3 Capitän angetreten.' ' klrrin; EÄcwizMstnil. - Schleswiav Jm 81. Lebensjahr starb der Gymnastallehrtta.' D. r - i - , . .... Hlnrlchsen. Alton a. Die 18jährige Dienstmagd Emma Wiesener goß Petroleum in das noch schwäch - glimmende Herd-feuer.-. 'Plötzlich explodirte d:r-Petr?-leumbehälter, d?n das Madien in der Hand trug und im Nu ständen ' y'l Kleider, der. Unq'.cklZchen in Flamm k O5zle!ch l-ld Hilfe zur Sttlle war. IM
das Mädchen so entsetzlicheÄrandwunden davongetragen, daß es Hoffnunglos darniederliegt. B u k s k o p p e l. Wohn- und Wirtschaftsgebäude, sowie das Abnahmehaus des Landmannes Schild sind durch einen Brand eingeäschert worden. F i s s a u. Beim Abendessen drang dem Gärtner Lorenzen ein Bissen in die Luftröhre, so daß bald darauf d:r Tod durch Ersticken eintrat. Ein Sohn, welcher acht Jahre in Amerika gcwes?i: war und seinen Besuch angemeldet hatte, traf im Elternhause ein, als der Vater bereits eine Leiche war. Lorenzen und Frau hatten erst in de? Woche vorher das Fest der silbernen Hochzeit gefeiert. Provinz Sl!zlcs!cn. V r e s l a u. Der RechtsanwaU Max Berkowitz, einer der bedeutendsten Rechtsanwälte -hierselbst, ist an einem Gehirnschlae gestorben. Der königliche Musikdirector Heinrich Lichner. Componist und Förderer des deutschen Volksgesangcs, ist hier im Alter vom 69 Jahren gestorben. Beuth en, O. - S. Die hiesige Strafkammer hat eine unter Polizeianfstcht stehende Dirne Namens Klara Bomba wegen Majestätsbeleidigung zu vier Monaten Gefängniß verurtheilt. G ö r l Z tz. Der Stadtälteste DZtzel vermachte der Stadt Görlitz zu milden Zwecken sein gesammtes Vermögen von ungefähr vierhunderttausend Mark. Heinersdorf. Der Mühlenbesttzer Kleinau. der. als des Gattenmordes verdächtig festgenommen wurde. ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
Troviuz Polen. Posen. Im Comptoir desSchlossermeistcrs Dublowski erplodirte ein Ballon Benzin. Sämmtliche Fenster und Thüren wurden zertrümmert und der Inhalt des Zimmers in Brand gesetzt. Der Bauunternehmer Veithold Kantorowicz. welcher dort b:schäftigt war, erlitt bedeutende Brandwunden im Gesicht und an den Händen und mußte mittelst Droschke nach seiner Wohnung geschafft werden. Der Schlossermeister und dessen Frau haben geringe Verletzungen erlitten. Vogday. Kürzlich weilte das 15 Jahre alte Mädchen des Wirthes Andersch bei dem Nachbarwirth Gottschling. Bei dieser Gelegenheit nahm der 17 Jahre alte Sohn des Letzteren aus Scherz die Flinte seines Vaters, ohne zu wissen, daß diese geladen war, in die Hand und zielte auf das ahnungslose Mädchen mit den Worten: Ich schieße Dich todt!" Die Kugel traf daS Mädchen und fübrte dessen fofortigen Tod herbei. Der unglückliche Schütze ist verhaftet worden. Provinz Slichscn. B e r g e n a. D. Von einem entsetzlichen Geschick wurde ein 65jährigcr geistesschwacher Mann in dem Nachvarorie Harpe betroffen. Der Idiot Heinrich BUsch, auf dm Gehrt'ichen Hose wohnhaft, hatt die Angewohnheit, des Nachts mitunter den warmen Lackofen aufzusuchen, um bort die Nacht zu verbringen. Jüngst wurde in der Wirthschaft wieder gebacken, zu welchem Zweck der Ofen stark angeheizt wurde. Von der Zeit an war der geistesschwache Bllsch verschwunden. Nach langem Suchen fand man endlich seine Leiche in dcm Backofen, in welchem der Aermste den Verbrennungstod gefunden hatte. .Erfurt. Goldene Hochzeit feierte das Rentier Karl Damm'fche Ehepaar. - Der Buchbinder Paul Koepert aus Halle fiel in angetrunkenem Zustande in demHofe des Gasthauses Zum wilden Mann" gegen einen dort stehenden Lastwagen und erlitt hierbei lebensg fährliche Verletzungen am Kopie. Die Mänz'schen Eheleute, welche stch fortgefetzt der Hehlerei schuldig gemacht hatten, waren aus Furcht vor Strafe vor einigen. Wochen unter Zurücklassung ihrer Kinder flüchtig geworden. Nunmehr sind sie, eng umschlungen, am Papiermühlenwehr als Leichen in der Gera gefunden worden. Provinz Hannover. H a n n o v er. Vom plötzlichen Tode ereilt wurde .der 70 Jahre alte Ge richtsdiener Mönckemeyer. Derselbe wurde in seinem Dienstzimmer vom Schlage getroffen. Mönckemeyer war noch sehr rüstig und dachte noch nicht daran, seinen Dienst aufzugeben. - Duderstadt. Der Schlachter Gerbode von hier fuhr Abends mit sei. nem löjährigen Sohne auf einemViehwagen von Weend: nach Hause. Aus der , gebirgigen Straße wurde das Pferd scheu und raste mit dem umgestürzten Wagen weiter, in welchem beide Insassen geschleift wurden. Der Vater wurde todt, der Sohn schw verletzt aufgefunden. T u n n 1 1 h t es. Pastor G. Straul ist im Älter von 76 Jahren geworden. E i a b e ck. Der Lehrer Vickmeycr feierte das 50jährige Jubiläum seiner Amtsthätigkeit am hiesigen Realprogymnasium. G ö t t i n g e n. Der VerlagsbuchHändler Karl Nurrecht, Inhaber, der bekannten Firma Vandenhoek und Rubrecht hierselbst, ist in Berlin an den Folgen einer an ihm vorgenommenen Operation im 77. Lebensjahre gestorben. .L in gen. In der Bauerschaft Andervenne bei Freren wurde die 21jährige Tochter des Heuermanns Sandfort plötzlich wahnsinnig; kurz darauf wurde auch ihre Mutter von Wahnsinn befallen. -... Provinz Westfalen. - Münster. Bei einem Treibjagen auf dem freiherrl. Heereman'schenGute Surenburg entlud sich das Gewehr des Rentmeisters Dückinghaus. Die Ladung drang ihm in denKopf, DückingHaus war sofort eine Leiche. Dortmund. Ein hiesiger Bllrger schenkte 'der Stadt 10.000 Mark zur Errichtung eines Monumentalbrunnens auf dem Marktplatze. In der letzten Stadtverordneten - Sitzung fcurt beschlossen, dieses Geschenk anzunehmen und die Ausführung des Orunn:7.z mit dn Wiedttherstellunz
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. Nicht die rechte Uahrnnz ,ur unrechten Zelt zu sich genommen, ist häusig die direkte Ursache von Tpspepsie. Gebraucht Dr. August 5!önkg's Damburger Uropken, die rechte Sache zur rechten Zeit und prompte Heilung wird die Folge sein. Q&&rQ0cZ WM
"l am sing thosc Tabulcs you tccommtnded and I would not bc without them now for any money. One 6ay last week I went to an evening party and ate a hcarty supper at o'clock I had feit so well af ter using the first half dosen Tafcules that I thought that I was cured of my dyspepsia, bot I teil you I just suffered the next day. Oh ! now sick I was. Bitt 7. took two Tabulcs and they brought me out of bed the same day. Now I take one after each meal and feel sine." jjfijjUjljtj-jJ
alten NathhauftZ zu verbinden. Der Bauarbeiter Schauer, welcher den Echloffer Adler erstochen hat. wurde zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilt. lüeinrrovin Köln. Die von Bonn nach Köln über das Vorgebirge führende, sog. Lorgebirgsbahn wurde in ihrer ganzen Strecke eröffnet. Der Betrieb zwischen Bonn und Brühl war schon seit einigen Monaten im Gange. Bonn. Der Nachtwächter Zingeler ist an den Verletzungen gestorben, die ihm Nachts von ulkenden- Sw" dertcn zugefügt worden waren. C l e ve. Der Wirth Pollmann zu Dombrüggen schoß auf drei betrunkene Soldaten der hiesigen' Garnison, die gewaltsam in das Lokal eindringen wollten. Alle sind schwer verwundet. Elb'erfeld. Die Strafkainmer verurteilte die Aerzte in Qhligs Men zer zu zwölf, Köppern zu sieben Tagen Festungshaft wegen Herausforoeruna. zum Zweikampf. Schmidt zu 1 Tage wegen Cartelltragens. Koblenz. Das bekanzte Casmo zu Koblenz beging sein 9). StiftungZfest. Nach einem Festmahle fand ein Kellerzug statt. Krefeld. Ter hiesige Generalanzeiger" bringt folgende charakteristischeAnzeige des KriegelvsrcmN 40er. Den Mitgliedern hiermit zur allgeme:nen Kenntnißnahme, dag laut Bgschluß der Hauptversammlung vom 4. Januar cr. die geplante 5laiser - Ge-burtstags-Feier wegen zu hoher siädtischer Abgaben nicht stattfindet. Der Vorstand." Provinz Hesscu-Nassan. Kassel. Seinem Leben durch Erhängen machte der in der Carolinenstraße wohnhafte Arbeiter Biel ein Ende. Auf dieselbe traurige Art und Weise sind der .'.iter und ein Bruder des Selbstmörders aus dem Leben ge schieden. L o s s e r o d e. . Verschwunden ist die 62 Jahre alte Frau Jo. Goebel; wahrscheinlich hat sie sich ein Leid an gethan. F r a n k fu r t. Die Strafkammer oerurtheilte den internationalen Dieb Maclean, der im Sommer v. I. zu Homburg ergriffen wurde, wegenDiebstahlversuchs zu zwei Jahren Gefänaniß. Nachts wurde der Kellner Joh. Z?uchs aus München von d:m Schleifer Lorenz Müller aus Ebertshausen in der Schnurgasse durch einen Messerstich schwer verletzt. Mittcldelltste Ctaaten. A r n st a d t. Von einer plötzlich wüthend gewordenen Hauskatze wurde die 60jährige Wittwe Marie Böhmke furchtbar zerfleischt. Erst durch fremde Hülfe konnte die Frau von dem Thiere befreit werden. Braunschweig. Tischler WilhelmWaldmann wurde hier festgenommen unter der Beschuldigung, im Ceptember 1897 aus - den Munitionsräumen deZ Feldartillcrie Regiments No. 31 in Bischwiler mittelst Einbruchs Zündtheile besonderer Construktion entwendet zu haben. Waldmann war von dem genanntenNegiment 1890 desertirt und fünf Jahre bei der Frem denlegion. Nach seiner Rückkehr erhielt er ein Jahr Festung und wurde im 'vorigen December entlassen. Hier soll ein zweites großes Theater gebatt! werden. In dem . Garten eines Restaurants an der Karlstraße wurde ein 60jähriger Schuhmacher, August Börner. an einem Laterncnpfahle erhängt lukefundeu. "
Kaul sah und siegte. Wenn Du Tchmerzkn in den Mus ttln, Glieder, Knoch oder 9ttr
cn hatt, haft Du RSenätZZAS oder Nenralsie. Man nehme V. V. yT V. JMIIVV Vif i x i 1 gebrauche es, und alle Schmerle werden t kurzer Zelt verschwunden sein . . . . . IIWII I Wy,- f - ! liir iii m m Jshuhs ie 4 Me. Hcimsuchcr 5xcursioncn nach allen Hauptpunkten deS Südens. Wistens und SüdwestenS, am . und 5 Februar '98 unter den üblichen Ratkn und Beftimn ungen. Ticket? u d J'-format-on 1 Ost Wafb. inzkvn Straß'', Mssachufe tS ikvenue und Union Bahr.hr f. H. M. Bronson, Ä. G. P. . Cincinnati Ziigc ! V. H. & D. K. K. Abfahrt Indianapolis bfahrt S40m , 7 bSm , lb 4lBm . Mtixn , 4 45s Im 7 0KM Ankunft Cincinnati Ankunft 70?m . llJOtm iSim SOOttm m 7 4SM 10 50M Dayton Züge, C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 40 , I0 4SLm liiHm m 4 45M 7 öM Ankunft 7 40 in S 2SM 6I' 7 Sm 11 ozm Toledo & Detroit Züge. C. H. &D. R. Pw. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt I 5 Sm vk'ft4SNm nk'ft840Nm . 7 0SM , 4 09SM , IKBm ) uSgknomme Sonntag. Ticket.Ofsicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre lMMw) ist die bekk Linie ach G m i ä G. Vier Züge! BnUffe Sndtanap.it. .Z gj fffm nennst tn hieago VJ wvkt l tt Abends id 7m ZS,e treffe litt et.... j A i i irftm 4 tJIlm TZglich ttulßen. Oor.ntoß. Die neuesten verbesserten Oestibuis OSugsn, Pulimnn Schinfwngen elegante ' Parlor Wagen und Vßwagen. Lokalkcklafagen in Jndianapolii steht w 9 90 Hbcnb bfreit. BertSKr dicaa S45 Vkoraen. an jede, Zeit nach 9 LS Udeud denötzt erde. We Wasbington Str,. ike4,skk,,, Union abnbok, Vkadn, . sen, A. hnhvf aan, vrd U trab. Geo. W. Hayler. D. P. ?. ?. ymtt t. Mus mJ K Jnhm ti se4wim,l ruj.S.Y-jml work 1 x um. fcrad.t jom not ii. kc Btuch, bul . inch y. quiek y hor Iohji fron i i i .t tu muit. a4 Bim Tm k hah wih, II h, uj mn r AnMrtra. rm rum nmturwtrm km. ., fi
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eise, bahnzüge im Union Dcpet, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 00 b Cxprev n zu vtm Expreß 12 40 Nm Ac-omodatka 7 20 ?m Exrreb 4 00 Nm Erpreß 10 ?m Ankunft Expreß 5 40 Vm tr- . cr virpreg 4 4.1 Accomodatlon 10 00Vm Expreß 2 35 Nm Schnellzug 7 1b Bm Accomadatien 120Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. JndianavoliS und Cleveland Diöiüon. Abgang Expreß 4 15 53 Expreß 6 35 33m Expreß 10 35 53 - Limited Expreß 1115 Vm Expreß 6 25N Ankunft Expreß 4 10 Nr kpreß.. 1130.53 Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 3 lNm Erpreß 10 50N et Louis Diviston. Abgang Expreß ... 7 80 Vm ...11 45 ...11 LON ... 3 60Nm Limited Expreß.. .. Cxpreß Erpreß, tSalich ... An?unst Expreß täglich.. 4 05 Vm 10 30 Vm SSONm 6 10 Vm Expreß Limited Expreß.... Expreß Thicago und Cincinnati Diviston Abgang Schnellzug 3 Accomodation täglich T östlich. 45 Vm kVm 50 Vm 45 Nm nccomooatto iw Postzug 2 Accomeo. (nur SonntaaS). Accomodation 6 30 JJrn Ankunft-Rushville Accomodatio. Postzug 11 40 Vm Jnd'plö Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 ?m Accomodation 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation ... 7 10 Vm chnellPot II 45 m LafayetteAccomadatio.... S IS Nm Echnell,ua 12 3) Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lasayette Accomodation . . . iu w iütn Echnellpost 2 35 Nm Accomodation... 7 S 45 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 45 nm Danville Accomodatio. ... 4 35 Nm Erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 80 95m Danvllle Accomodano....lo 3) Vm Expreß 2 4iNm Expreß 616 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 2? km V.ccomodatlo Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Vm Accomodatton . Expreß SOONm Lake 9xit und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 120Nm Erpreß 7 00Nm Schnell'Expreß Ankunft Schnell. Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Nm Expreß 6 00 Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Jndianapolii Division. AbgangExpreß 6 00 5h Cclumbus Accomodation... L 30 Vm Expreß 5 50 Vm Nichmond Accomodation... 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Nichmond Accomodation 00 Vm Schnellzug 8 005m Expreß..... 12 30 Nm Accomodatio 3 15 Nm Erpreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Diviston vi okomo. Abgang Expreß 11 85 Vm Expreß 12 85 Nm Ankunft Expreß 3 3, Vm Expreß 3 20Nm Louiöville Diviftsn. Abgang Erpreß 8 40Lm Louisvills Accomodatio... 8 10 Bm Schnellzug. 3 25 9h Accomodation 4 03 Nm Ankunft Accomodatio 10 15 Vm , Schnellzug 11 8) Vm Accomodation 6 50 Nm Speziell täglich 12 25 Nm Cincinnati, Harnilto und Zndianapoliö. Abeang Expreß 3 40 m Cincinnati Accomototts . . 10 45 V Expreß 715 AS Expreß 4 45 Am Expreß 2 45 91 AÄunft Accorzodation 11 65 Vm Expreß IS 45 Vm Expreß 7 60Nm Expreß 10 20 Nm Erpreß 6 50V Indianapolis und Vim-ennts. Abgang Expreß .7. S 15 Vm VincenneS Accomodatio .. 4 00Nm Ankunft VincenneS Accomodat 10 40 Lm Expreß 4 6S Nm Cincinnati, Wabash und .Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 4 50 Nm Ankunft Expreß 25Vm Expreß 10 Nm Expreß 8 4-5 Nm Indianapolis, Deeatur und Wefter. Abganz Expreß 816 V Accomodatio 3 45 Nm Echnell.Erpreß 11 10 Nm Unkunft Schnell, Expreß 3 35V Accomodation 10 40 Vm Expreß 4 40 k Louitville, New AldanY und Chicago Abgang Expreß ; 12 65 k Erpreß Stt5R Monon Accomodatis 7 00 Vm Lnkunft Expreß Z'rOtn Wonön Accomodatio 4 '67 Nm Expreß 7 65Nn The Twentleth Century, ine auSanei ebnete WoSenickrist, welch ortschrittlich eesinpien Lesern sehr M'USfeH en ist. In der Tendenz war swrtai sti'ch, erden docd andere fortschrittlich Lorie darin unparteiisch bewrl'Skn.an bestelle dirett be, der Hurafcoldt Publiehinn CoM 1 ccr 5. 55
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