Indiana Tribüne, Volume 21, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1898 — Page 2

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Die tZzliche .Tribüne" kostet durch den Träger J Gent per Woche, die Eonr.tazS.Tribüne'S Text per Ooche. Leide lusacrora IS Seat de, Cent per XTUnai. Per Pft außerhalb bei ttafct t5I4lt l 0tattl5tttt3 V pei rJaK. CfTu i 10 Süd Alabama CttüZt. 2udian2poliS, Ind., 1 Februar 1698 Nuch ein rjiNduttzö-Vedürfniö. Hatte man da vo? Kurzem darüber gejubelt, daß die Feuersgesahr auf unseren modernen Ocean - PassagierKämpfern fast gänzlich durch Neuzeitliche Lorrichtungen beseitigt sei. und schon fühlt sich ein Kenner veranlaßt, in dieseFreude einen kleinen Wermuth - Tropfen zu gießen und auf eine, noch nicht genügsam gewürdigte Quelle von Feuersgefahr gerade auf vielbenutzten Dampfern aufmerksam zu machen. Worin diese Gefahr liegt? Auch hier kann man mit einem ungalanten geflügelten Wort der Franzosen ausrufen: Cherclicz la fern nie l" Denn die weiblichen Oceanreisenden, oder viele derselben, sind es, welche diese Gefahr in's Dasein gerufen haben, infolge eines lebhaften Bedürfnisses, soweit wie möglich auf. der See ebenso sorgfältige und modische Toilette zu machen, wie auf dem Lande, und natürlich darauf bestehen, dieses Geschäft in ihrer Cajüte zu besorgen. Wenn sie wenigstens auf das gewohnte Haarkräuseln mittels der Kräusel Zangen, die über der Spirituslampe erhiht werden, verzichien würden, bis sie See und Seekrankheit hinter sich haben! Aber gerade hier liegt der Hase im Pfeffer. Es ist gegen die Regeln jedes Schiffes, sich Zzlcher. art die Haare in der Cajüte zu kräuseln. Wenn es auch eine ungeschriebene Regel ist. so kann Einem jeder Capltän der .Steward" sagen, daß Passagiere unter gar keinen Umständen StreichHölzer oder Spiritulmpen in den Cojen benutzen solln. Aber eine fashionable Evastochte? soll eine Woche oder noch etwas länger ohne das gewohnte Kräuseln des Haares sein und wie eine Vogelscheuche Herumschwanken? Schrecklicher Gedanke, fast noch schrecklicher, als das Niederbrennen des Schisfes auf hoher See. Ganz verstohlen bringt die fashionable Passagierin unten in ihrem Handköfferchen ein hübsches kleines Spirituslämpchen, den entsprechenden Brennstoff und einige Dutzend StreichHölzer an Bord des Schisfes, und es mag ihr beifallen, ihr reizendes Haa: dreimal im Tage zu kräuseln. Sollte einmal das brennende Spirituslämpchen bei irgend einem unberechenbaren Stoß des Schisses umfallen, dann sei der Himmel dem Schiff und seinen Passagieren gnädig! Man mag sich wirklich verwundern, daß ein solcher Fall, soweit bekannt, bis jetzt noch nicht eingetreten ist, wenigstens nicht in seineu Folgen; nahe genug liegt er jedenfalls. Alle Vorschläge, als cb den Damen ganz und gar verboten werden sollte, auf der See ihr Haar zu kräuseln, und ihr Handgepäck auf das Genaueste nach Spirituslämpchen u. s. w. untersucht. und solche Dinge rücksichtslos beschlagnahmt und bis zum Landen nicht wieber herausgegeben werden sollten, sin) von vornherein lerner Erörterung werth, zumal sie voraussichtlich niemals zur Durchführung kämen! H'er ist wirklich ein brenendes- Bedürfniß nach einer prachschen Erfindung vorbanden, welche in jeder Beziehung AbHilfe schaffen könnte. Zum Glück ist schon ein Anfang gemancht. Vanchen mag noch nicht bekannt sein, daß es bereits elektris ch e Haarkräusel. Zangen giebt. Es erübrigt nur noch eine zweckmäßige Vorrichtung, sie in bequeme Verdadunq mit den elektrischen Beleuchtungs Einrichtungen der Eajüten zu bringen. Die Yankees als Erfinder ES ist immer von einigem Interesse, das Urtheil von Ausländern über eine Nation zu hören, wenn dieses Urtheil sich auf wirkliche sachliche Beobachtung stützt. Nachdem in dieser Beziehung schon manchmal Schriftsteller und Zeitungsmenschen das Wort gehabt haben, mag auch einmal in einem besonderen Falle ein ausländischer MaschinenFachmann einen Augenblick das Wort haben. WaZ mir am meisten, aufgefallen ist- sagt neuerdings ein hervorragender französischer Maschinen - Techniker nach einev Inspektionsreise durch die Ver. Staaten das ist, daß die größten Dinge und Erfindungen der Amerikaner gerade die k l e i n e n sind. Während meine Landsleut? Meiste? in hauslicher Sparsamkeit sind und ganz erträglich von Dem leben können, was die durchschnittlichen amerikanischen Familien wegwerfen, sind die Amerikann große Meister in der geschäftlichen Sparsamkeit geworden, und durch eine ganze Reihe diesbezüglicher Erfindüngen erzielen sie außerordentliche Ersparnisse von Kraft und Material in den Maschinen Werkstätten und sonstigen industriellen Anlagen. Meist beobachtet der Ausländer nur die großen amerikanischen Erfindungen; diese aber, d. h. die originalen Erfindungen, sind verhältnißmäßig wenige, während jene kleinen Yankee notions" geradezu Legion sind, und. obwohl gewöhnlich wenig beachtet, in meinen Augen die bezeichnendsten für die modernur Amerikaner, als Erfinder bilden." Tin der Vresbvterianer .Kttcbe zu Lerinaton, Ky., fand dieser Tage die Trauung des Herrn Thomas P. Calbreath mit Fräulein Sarah Lrownice aus Ronake. Va.. statt. Die Braut ist die dritte Tochter der Familie Vrownice. welche Herr Calbreath alZ Weib heimführte.". '

Bei JuptterMenschett.

ES hat für unsere Zeit, und nicht zuletzt für einen sehr großen Theil des gebildeten amerikanischen Publikums, einen besonderen Reiz, sich in Gedanken oder Berechnungen über die etwai gen Bewohner anderer Planeten oder Weltkörper zu ergehen. Denn so wenig Positives wir auch über diefe unsere entfernteren Mitbürger bis heute wissen, so wird der Gedanke, daß unser kleiner Erdball ganz allein unter ungezählten Millionen Himmelskörpern bewohnt sein sollte, bereits von der Mehrheit der Gebildeten fast ebenso belächelt, wie die alte kindliche Vorstellung, daß die Erde der Mittelpunkt des ganzen Weltalls sei. Aus den Thatsachen aber, welche wir bis jetzt über die Größe, Dichtigkeit und andere Eigenschaften sonstiger Weltkörper ermittelt haben, können wir zugleich schließen, daß alle diese Planeten, wenn sie bewohnt sind, Vewohner von wesentlich anderer körperlicher Organisation haben müssen, als wir Erdenbewohner es sind. Warum sollte auch die Schöpfungskraft nur einen einzigen menschenartigen Wesens - Typus im ganzen Weltall haben hervorbringen können? Dies muß schon von Bewohnern des vielbesprochenen Mars gelten, welcher doch der Erde in seinen Eigenschaften noch sehr nahe kommt, und noch viel mehr von allenfallsigen Bewohnern anderer Weltkörper, z. V. des an unserm Himmel so hell strahlenden Jupiter, dem sich in neuerer Zeit die Aufmerksamkeit unserer Astronomen und Anderer in erhöhtem Maße zugewendet hat. Es ist ausgerechnet worden, daß die Schwerkraft auf der Oberfläche des Jupiter 264 Mal so groß sein muß, wie auf unserer Erde! Wenn man die nothwendigen Wirkungen hiervon aus das Gewicht und die Bewegung der Körper, aus die Dichtigkeit der dortigen Atmosphäre u. s. w. in Betracht zieht, so geht daraus schon allein hervor. daß Menschenwesen von auch nur annähernd unserer Organisation un möglich dort bestehen könnten. Dieser Weltkörper hat übrigens bis jetzt eine viel geringere Dichtigkeit, als die Erde. Aber selbst wenn er sich noch weiter verdichtete, und infolge dessen sein Umfang sich auch verkleinern, sein Durchmesser vielleicht nur noch die Hälfte des jetzigen betragen würde, so wäre seine Oberflächen - Schwerkraft immer noch mehr als zehnmal so groß, wie auf der Erde. Unsereinem würden auf einem solchen Weltkörper die Knochen unter dem eigenen Gewicht zusammenknacken, wenn es überhaupt möglich wäre, sich aufrecht zu erhalten! Wenn es Bewohner deS Jupiter geben sollte, so mußten solche entweder einen nach unseren Begriffen sehr leichten, fast luftartigen, aber gleickizeitiq gewaltige innere Spannkraft seiner Tbeilchen besitzenden Körper, oder ein Körperacrüst haben, dessen innere Festiqkeit für unS schier unfaßbar wäre und doch mit ungeheurer Beweaungskraft verbunden sein müßte. ' Maa die Phantasie bis auf Weiteres ihre Auswähl treffen! Vorgeschichtlicher Zähnclurus. In neuerer Zeit ist in unserer fa shionablen Gesellschaft der brillanteGedanke aufgetauckt, nicht nur die Ränder der Fingernägel, sondern sogar die Zähne mit strahlenden Edelsteinen zu schmücken. Es verlautet zwar bis jetzt noch nichts davon, daß dieser Einfall in nennenswertem Maße Verwirklichung gefunden hätte. Jedenfalls sind aber gewisse Entdeckungen, welche man vor Kurzem in der, seit einiger Zeit so berühmt gewordenen Jndianerstadt (jetzt nur noch ein elendes Dorf) Copan, im südwestlichen Winkel des mittelamerikanischen Staates Honduras, gemacht hat, in vorliegenderBeziehung von ganz besonderem Interesse. Man fand dort u. A. eine Anzahl vereinzelter Gräber (einen regelrechten Begräbnißplatz hat man noch nicht entdecken können) an sehr ungewöhnlicher Stätte, nämlich unter dem Pflasterwerk der Höfe öffentliche Gebäude sowie unter den Fundamenten von Privathäusern, diese Gräber, soweit man sie durchforscht hat, weisen ein ganz vorzügliches Mauerungs - Werk auf. ohne in ihrem Stil einförmig zu sein. Besonders merkwürdig aber war eine Eigenthümlichkeit, die man an den Leichen in denselben bemerkte, nämlich der Brauch, die Vorderzähne reich mit Edelsteinen zu schmücken, die tbeils in den Schmelz kunstvoll eingelegt, theils als Zahnfüllung angewendet wurden. Der am meisten dabei benutzte Edelstein war grüner Jadeit, gewöhnlich scheibenförmig geschliffen, in eine eztra gebohrte Oeffnuncl gesetzt und noch dazu durch einen gewissen rothen Cement besonders festgehalten. Der Gedanke ist ausgeschlossen, daß erst Leichen einen solchen Schmuck des Gebisses erhalten hätten. Vielmehr spricht Alles dafür, daß die Gewöhnheit, sein ganzesLeben lang solche strahlende Juwelenschreine im Munde zu führen, unter jenen Indianern weitverbreitet war. wengstens unter den wohlHabenderen und vornehmeren Classen. So hätter wieder einmal die Naturgeschichte einer unserer JahrhundertsEnde Ideen" eine ungeahnte Bereichrung erfahren, und Ben Akiba hätte wieder emmal Recht beyalten n dieser Welt, in der Alles sich dreht! Mancher genießt d a L Glück, ohne es zu kennen. Mit Furcht und Schrecken hat die auf der Silseton Reservation :n Nord - Dakota hausenden Indianer ein unerklärliches Phänomen erfüllt. Etwa 10 Meilen nördlich von dem alten Fort zeigte sich jüngst eine Erdspalte, die allmälig an Länge und Breite zunahm, 'bis sie schließlich eine Länge von 3 Meilen erreichte. Die Breite variirt zwischen 4 und 16 Fuß. die Tiefe dagtgen ist unbekannt, da man an verschiedenen Stellen an einem Seile eine brennende Laterne 150 Fuß tief herunterließ, ohne Grund sehen zu können. . . .-

YZeueS Feld schwarzer Diamanten. Unzählige Artikel sind über die Erschöpfung der Steinkohlen - Felder der Welt geschrieben worden, und man hatte schon lange nichts Bestimmtes mehr über neue Kohlenfelder von großer Bedeutung gehört. Jetzt aber kommt aus dem kanadischen Nordwesten sehr bestimmte Kunde über gewaltige Kohlen, lager, welche auf lange Zeit wesentlich zur Befriedigung der Heizstoff - Bedürfnisse der Menschheit mit beitragen könnten. Da diese Nachricht gleichzeitig mit derjenigen von neuen Eisbahn - Untcrnchmungen kommt so ist sie mit einigem Vorbehalt aufzunehmen. Daß sie übrigens bis zu einem gewissen Grade

begründet ist. wußte man in niann Kreisen schon in d.".l bvJil i . re'n. Denn damals wurden l:u zelne. welche einen Pfad slir Pack - Karawanen durch b::i dzoSZ Nest - Paß hindurch l'?r7.Uj!cl!:n suchten. auf das Vorhandensein v?n 5'-ohl: aufmerksam. Aber damals nalnisn edlere" bergbauliche Bestrebn:!?.: in icner Gegend das ganze ntercne in Anspruch. Der Kchle wurde lehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt; auch yarn man keinen Begriff von der Größe dieses Lagers. Dr. Sclwyn. der frühere Director des Geologischen Vermessuns - Amtes für Canada, wt erst neuerdinas eine sebr vielversprechende Schätzung dieser Kohlenlager vorgenommen. (5r rechnet aus icver 2uadratmeile beinahe 50.000.000 Tonnen ohlen! Und das bis jetzt durchforschte kok eka uae Gebiet rat einen .acyen räum von etwa 150 Quadratmeilen. Beiläufig bemerkt, ist- Dr. Selryn im Allgemeinen nicht gerade als ein Freund sensationeller Schätzungen besann. Diese selber liegen im südlichen Theil des Districtes Eart Kootenay. zwischen den Nocky Mountains und den Selkirks und unmitkldar ostuc.) von einem Gebiet, welkes nocü im Vorvorigen und im vorigen Jahre der Schauplatz großer Metallsucher - uu regung war. 200,000 Acres des Lande's stehen bereis unter Controlle eines Verbandes canadiscl'er Eavitalisten und der Canadischen Pacific - Bahn. wäbrcnd 50.000 AcreZ der DomlNlaI regierung gehören. Tbeilweise ist die Qualität der Kohle noch gänzlich unbekannt und gibt der Phantasie voll:n Spielraum. Man ist bereits daran. diese Gegend ml! einen großen Jöai;n neJ zu überziehen, das mit dem transcontinentalen Bahnsvstem in Verbindunq steht, und so diese Kohlenlager erst für die allgemeine Welt zu erschli:ßen. ' Seitenstilt? zu Helene Kellar. Eine ebensolche Berühmtheit, wie die taube, stumme und blmdeHclene Kellar erlangt hat. mag auch ein, jetzt noch Nicht elsjahrlges teranlscheZ Madcher erlangen, Namens Nuby Rice. welche theilweise wiederum ihre besonderen Merkwürdigkeiten hat. Ruby ist das jüngste Kind der Witt we W. W. Rice in dem Dörfchen Wyatt. im teranischen County Ellis. Im Herbst 18S9, als jene furchtbare Verbindung von Hirnhaut und Ruckgrat - Entzündung mit Fleckfieber in der Nachbarschaft epidemisch wurde, erkrankten auch vier Mitglieder der Rice'schen Familie davon. Der Vater und einer der Söhne starbcn rasch; Ruby selbst schwebte fünf Wochen lavc zwischen Leben und Tod und erholt sich dann langsam. Das Laufen, dal sie vor ihrer Erkrankung schon gu! konnte, mußte sie ganz aüs's Neue ler nen, vor Allem aber war sie völlig blind und taub und auch insoweit stumm geworden, daß sie niemals wie der einen articulirten Laut hervorbringen konnte! Dafür aber hat sie ihren Gefühls sinn in wunderbarem Grade entwickelt und damit wiederum die Bchauptuno bestätigt, daß unsere bekannten fünf Sinne eigentlich nur Em Sinn seien: nämlich Gefühl, und dasselb?, wenn in einer oder einigen Beziehungen am Ausdruck behindert, sich desto starker und 'leistungsfähiger in einer anderen Beziehung zur Geltung bringen. ' Sie bemerkt z. B. die Gegenwart jedes Fremden im HauS sofort und kann ihn alsbald genau lociren; sie kann jede Nadel einfädeln, nachdem sie erst Na' del und Faden - Ende in ihren Mund gebracht hat; sie vermag alle ihre eigenen Kleidungsstücke und die Kleider ihrer Puppen zu näh:n und auszubsfern (einschließlich der Knopflöcher ud aller anderen Kleinigkeiten) und kann auch mit der Nähmaschine vorzüglich umgehen. Theils muß ihre Zunge, theils müssen ihre weichen und sammtartigen Finger, theils auch ihre Nase das Aug: und Ohr ersetzen; sie hat einen schiel unglaublich scharfen Geruchssinn. Bei Tag und Nacht findet sie sich in Größten und Kleinsten ohne Weiterezurecht und kann z. B. nie dazu gebracht werden, ihre eigenen Kleidungsstücke mit gleichartigen von Geschwi stern zu verwechseln. Bedürfnisse und Wünsche ihrer Umgebung bemerkt sie sofort. Sollte das hochintelligentc Kind eine wissenschaftliche Ausbildung erfahren, so darf- man Außerordentliches erwarten. WohlderjünasteEajütenPassagier, der jemals die Fahrt ohne elterliche Begleitung über den Ocean gemacht, war der 16 Monate alte Victor McKenzie, der dieser Tage mit dem Dampfer Augusta Victoria" der.ambürg Amerikanischen Linie aus Ge nua in New York eintraf. Die Mutier des Kleinen starb kürzlich in Italien, und da 'sich dort keine anderen Verwandien des Kindes befinden, so nahm sich der amerikanische Consul in Genua desselben an und übergab es der Obhut des Capitäns Kampsf und bei? Zahlmeisters Lösch von der Ausb Victoria- mit dem Auftrage, es seiner Großmutter Frau Ashbridg? zu übergeben. Der Vater des Kindes ist ein in Diensten .der Republik Peru stehender UrnttHarter. ' ;

Skizzen l!U5 Zchantlltlg. Von Karl Theodor Machert. M)antung vor wenigen Wochen noch ein nur den Geographen bekannter Name ist seit der Besetzung von Kiaotschau durch die Teutschen ein Land geworden, auf das sich die Aufmerksamkeit der ganzen Welt richtet, das den Gcgenstand von Plänen und Sorgen, von Hoffnungen und Träumen bildet. Wie sich aber auch feine Zukunft gestalten .möge, so bietet es jedenfalls an sich so viel des Jnteressanten, daß es sich schon darum lohnt, sich einmal mit ihm zu beschäftigen. Seit Marco Polo zuerst Schantung betreten hat, sind fabelhaste Gerüchte über seinen Reichthum verbreitet worden, und selbst in den Ruf eines Goldlandes haben es die Jcsuitenpatres gebracht. Zuverläsj'lge Kunde über das Land verdanken wir nächst den Engländern Williamson und Markham erst unserem Landsmanne, dem großen China-Reisenden Freihcrrn von RichtHöfen, jetzigem Präsidenten der Geographischen Gesellschaft zu Berlin. Er hat vor Allem die Thatsache klargestellt, daß in dem großen wunderlichen Reiche des Ostens gerade Schantung eine historisch wie geographisch besonders merkwürdige Stellung einnimmt. In vorgeschichtlichen Zeiten bildete das Vergland von Schantung eine Insel, die erst allmälig durch Schwemmland an die im Norden angrenzende große Ebene von Peking anwuchs. Wie eine Vurg überragt es diese Ebene, und dieser Umstand wurde auch geschichtlich von großer Vedeutung. Denn als das Volk, dem China seine Cultur verdankt, von Westen, von der Provinz Scheust her, nach der Küsie zudrängte, fand es in den Bergen von Schantung einen festen Posten,von dem aus es die Eroberung der großen Ebene des Nordens unternehmen konnte. So drangen die Eroberer hier ein, kehrten .die hier ansässigen Stämme der Lai und der Zliau den Ackerbau, machten durch Eindämmung der durch ihre Ueberschwemmung furchtbaren Ströme die Niederung erst anbaufähig und breiteten sich dann von Schantung aus nach Norden und nach Süden aus. So ist diese Provinz in der entscheidenden Epoche der Geschicke Chinas zum Angelpunkte und zugleich zum Bindegliede des Nordens und des Südens der Küstenländer geworden. Als ein Bindeglied -zwischen dem ethnographisch und landschaftlich so verschiedenen Süden und Norden sieht Schantung auch heute noch da. Obwohl es seinem Charakter nach wesentlich der Gruppe der nördlichen Provinzen zugehört, hat es doch den Neis und den Seidenbau nicht aber den Theestrauch des Südens. Die Neiscultur hat ihre Hauptsttze in den dem Gebirge im Westen und Süden borgelagerten Ebenen; der Seidenbau wird dadurch erschwert, daß der Maulbcerbäum in Schantung im Ganzen keinen günstigen Loden zu finden scheint. Die Seide von Schantung ist zwar fest, aber von unzuverlässiger Farbe und ohne Glanz. Sie wird daher von den Händlern für den Ervort wenig begehrt und findet ihr Absatzgebiet ganz wesenlich in Nord - China, wo ja die Seide sonst überhaupt nicht erzeugt wird. Ein weiterer Unterschied Schantungs von d:n anderen nord-chinestschen Provinzen liegt darin, daß es sie an Reichthum der Bodmerzeugnisse bei Weitem übertrifft. Von Schantungs Neichthum haben, wie bemerkt, die Jesuitcn wahre Hymnen gesungen. Reis, Hirse. Weizen. Gerste, Bohnen. Geflügel. Wild, Fische u. s. w. hätte, so erzählten sie. die Provinz in unsäglicher Llcnge. Obst aller Art. wie Birnen, Kastanien. Pfirsiche. Pflaumen. Nüsse. Feigen etc., sei in solchem Ueb:rflusse vorhanden, daß hier das. wohlfeilste Leben stattfinde. Liegt nun in diesen Berichten ein gut Stück Uebertreibung., so ist doch so viel wahr, daß in Schantung nicht allein der Obst- und Gemüsebau von besonderer Bedeutung ist. sondern auch, daß sich das' Land überHaupt durch ungewöhnlich sorgsamen Anbau auszeichnet. In wunderlichem Gegensatze stehen hier Höhen und Thäler. Die Berge und Hügel sind starr und kahl, die Thalgründe sind von einem Ackerbau besetzt, dessen Leistungen in ganz China unübertrosfen sind. .Sie sind in kleinen Stücke parzellirt und jedes von ihnen wird von einer Familis. deren Mitglieder sich fleißig bei d:r Arbeit unterstützen, wie ein Garten gepflegt. So hoch es die VewässerungsVerhältnisse nur irgend erlauben, zieht sich diese sorgfältige Cultur an den Hängen hinauf. Unschwer erkennt man überall, daß man sich in einem Lande alter Cultur und Tradition befindet. Und dennoch können die Jahrtausende alten Erfahrungen nicht einen verhängnißvollen Naubbäu verhindern. Dieser Raubbau bezieht sich auf das Heizungsmaterial,' das - bei dem. hier theilweise rauheren Klima ein dringendes Bedürfniß ist. Um es zu erreichen. Wird an vielen Stellen mit einer besonderen, aus dem Süden eingeführten Harke das Erdreich, wo es nicht künstlich angebaut ist, aufgewühlt und der Grastevvicb mit d?" Wurzeln ausae-' - ; Der Feind Ist Besiegt. ' Die Grippe hinterläßt in der Rcqel c r . ' . 5 . -

ocn yannucn ui iu;r sazwacycr Gesundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und allgcgrlsfcncn Lungen. Für solche Fälle ist Tr. Bull's. Husten Svrup das allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angttvaudt, die Gefahr der 'Schwindsucht bcscttiqt. FrauMaggie Tulga, Jronten, Öhio, sagt: "Es macht mir viel Vcr.qnügen mit in dem Lobe für Dr. Bntt'ö husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bnl56 Husten Syrup gebraucht batte war. ich vollkommen kurirt und ich wnrde den srccklichen Husten los. Ich empfcble allen Lei, denden diese , vorzügliche Medizin zu gebrauchen." Dr. kVull's Husten kostet nur 25 C..

rissen, um so vegetabilisches Hetzmate rial zu erlangen. Mit Neid wird derZenige betrachtet, dem es glückt, bei diesem Vernichtungswerk alte Wurzelstocke von Bäumen oder Sträuchern aufzufinden. Dann wird der Boden aufcbaclt und man zieht jene bis auf ihre letzten Fasern heraus.- Ta dann der nächste Ncacn einen Theil des so aufgelockerten Erdreiches wegspült, so hält es NichtHosen für wahrscheinlich. daß die Fläche, wo das Gestein naät zu Tage tritt, alljährlich wächst. Und dies Verfahren wird in einem Lande geübt, das neben verschiedenen kleineren vier groe Kchlcnselder besitzt, die meist ohne besondere Mühe vorzügliches Vren::mü!:rial liefern ' Aber infolge der Unzulänglichkeit der Verkehrsmittel kommt nur der Nachbarschaft der 5ioblcndistricte dieses Brennmaterial zu Gute. Die mineralischen Reichthümer, die frühere Ncisende Schantung angesäbelt habcn.sind in Wahrheit bescheiden. Gold findet sich in sehr unbedeutenden Quantitäten im Schwemmlande, und nie war wohl ein Goldfieber weniger berechtigt, als das Schantung geltende im Jahre 1863. Eisenerz birgt der Voden allerdings. doch ist es bisher kein Gegenstand des Bergbaues geworden. In seinen Kohlenlagern hingegen besitzt Schantung in der That einen großen Schatz, der voll erst zur Geltung kommen wird, trenn das Land durch neue Verkehrswege erschlossen sein wird. Nie war ein Land geeigneter für Eisenbahnen, als Schantung, und keine Provinz Ebinas bedarf ihrer mehr". so hat I. Markham schon 189 geurtheilt. Das Alter dieser Cultur hat eben auch hier den dem heutigen China eigenthümlichen Verfall nicht verhindern können. Die Landstraßen, die noch jetzt Spuren ihrer Ursprunglich vorzüglichen Arbeit zeigen, sind heute für ein anderes Gefährt als den landesüblichen Karren kaum passirbar. Einst prächtige Brücken sind verfallen und durch dürftige und gefährliche Nothflege aus Kauliang - Stengeln,

j die mit Lärchenholz gedeckt sind, ersetzt. Trotz dieser unverkennbaren Spuren . des Versalls macht Schantung dem Reisenden noch heute vielfach einen sehr vortheilhaften Eindruck. Einzelne , Theile des Landes sind überaus dicht i bevölkert ; es mögen da etwa 15.000 i Menschen auf die Quadratmeile kommen. Das gilt besonders für die den Norden der Provinz bildende Ebene, die sich unabsehbar weit völlig flach erstreckt, dicht bebaut und mit Dörfern und Städten eng besetzt ist. Diese Ebene ist es. die dem von Norden her eintretenden, den Kaiserkanal benutzenden Reisenden die Fahrt ungemen reizlos gestaltet. Keine noch so geringe Erhöhung belebt die unendliche Fläche, und es ist eine Erlösung, wenn am Horizonte die ersten Gipfel des Berglandes erscheinen. Auch das geniale Werk des den Suden und den Norden des Reiches verbindenden Kaiserkanals ist von Schantung aus m Angriff genom men worden. Hier erreicht er seine Paßhohe, von der aus allem die Con ception des großartigen Baues möglich war, der noch heute den Hauvtverkehrs- und Handelsweg der Provinz bildet. Die Bevölkcrunz von Schantung.' di: sich Mir Ganzen aus etwa 30 Mittio nen belaufen mag, trägt einen scharf ausgeprägten eigenen Charakter. Als Richthofen von Westen her das Land betrat, fiel ihm die Reinlichkeit, Ordnungsliebe und Cultur der Schantungleute im Vergleiche zu' der bettelhaften und schmutzigen Bevölkerung von Kiangsu sofort auf. DieseEigenschaften kennzeichnen die Bewohner der ganzen Provinz. Aus der Verschmelzung der alten hier ansässigen Stämme und des erobernden Volkes hervorgegangen, zeigen sie im Allgemeinen eine hohe, schlanke Figur, eine dunklere Hautfarbe und weniger schräg gestellte Augen, als die Chinesen des . Südens. Sie sind ihrem Charakter nach nicht Handelsleute, sondern Ackerbauer; den Auswanderen aus Schantung dankt auch die Manschurei die Urbarmachung unv evauung großer Strecken. Im Allgemeinen neigen sie aber dazu, im Lande zu bleiben, wo sie fleißig arbeiten und in festen Häusern von großerer Gediegenheit und Gefälligkeit, als in China im Allgemeinen üblich ist, wohnen. Die Familien halten treu zusammen und oft sieht man alle ihre Angehörigen gemeinsam auf dem Felde arbeiten. Auch in der Gemeinde scheint ein gewisser Sinn für die ZusammengeHörigkeit zu leben; wenigstens ist beobachtet worden, daß in ihren Dörfern sich zumeist ein Platz mit Steinsitzen und hohen Bäumen befindet, wo die Männer des Abends sich mit ihrer Tabackspfeife zur Berathung einfinden. Die Schantunger sind im Allgemeinen geistig regsam und stellen einen großen Bestandtheil zur Beamtenschaft und zur Gelehrtenwelt. In der Kunst aber haben sie wenig geleistet, und äußer der in der Nähe der Kohlenfelder entstandenen Töpferei und Glaswaarenfabrikation werden sich wenig einheimische Industrien finden. Der Boden und sein Ertrag sind hier in der Hauptsache all?s. Vergleichen wir dieEigenart der Be wohner von Schantung mit denen der anderem chinesischen Stämme, so zeigen sie eine geistige Ueberlcoenheit. die sie sofort als ein altes Culturvolk charakterisirt. Zn dieser Ueberleaenbeit maa auch das Gefühl beitragen, daß Cosucius der große Heilige und Rcformator der Chinesen, ihr. Landsmann ist. Bei Kio-fu-hsien soll er in einer Höhle das . Licht der Welt erblickt haben, in dieser Stadt wohnt sein Geschlecht, dem sich acht von zehn -hrer Bewohner beizählen. Ihm ist oas Amt des Stadtoberhauptes erblich überlassen, und im ?iange von Herzocen. nur den kaiserlichen Prinzen nachstehend, lcbt hier seine unmittelbare Nachkommenschaft. . Große Tempel Tempel sind sonst in Schantung auffallend spärlich ehren in und bei Kio-fu des Vbilosophen Andenken und eine 12'(engl.) ' Fuk tsU Statue tat ibn als ein

AAAAKAJ .... Das specifische .... Heilmittel für die Krippe.

Qi ist allen Aerzten bekannt, daß diese Kravkbcit sich in Folge von Erkältungen entwickelt. In allen ihren Formen greift sie die schwachen Stellen des Cystcmö an. Tie allgemeinen Symptome sind dieselben wie iei heftigen Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, trird eine allgemeine Behandlung rorgcschrieben. Viele Aerzte, welche den Werth von Dr. August König's Hamburger Brustthee kennen, terschreiben denselben bei der Bebandlung ron Grippe, da er da Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und das System aufbaut, und auf diese Weise die Krankheit vertreibt. ?r. August König's Hamburger Drustthee heilt gnsten, Erkältungen, Sronchitis, Halsleiden, Asthma, Brustschmerzen und lindert Lnngenleiden. Der ächte Brustthee wird nur in Original.Packeten zu 25 EentS daö Packet verkauft, und ist in allen Apotheken zu haben.

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The lion es strengtk ind vigor tornetirnes becemes entangled ind Held in the net of disease. The fable has it that nee a little rneuse rcJcase a. lion srorn the teils that bound hin. RHHfcA Tabules are simple little things, trat they possess the peculiar qualities that will serve to releasc every unfortunate from any thrall of knots and threads of disease that was ever created by a disordered stomach a disarranged digestive apparatus, or a sluggisb. liver. Ripans Tabulcs ARE AN INSURANCE POLICY AGAINST SICKNESS, and can be carried in the pocket or portemonnaie. One Ripans Tabule taken after each meal will set a dyspeptic free from the entangling meshes of uisease ; because nearly every ailment is a direct result of a disordered digestion, and Ripans Tabules orercome the cause and eure the disordsr.

starken' wohlbeleibten Mann mit einem schönen großen Gesichte. Und noch ein anderes berühmtes religiöses Heiligihum ziert Schantung: der Thaischan bei Thai-ugan-su, einer der 5' heiligen Opferberge der Chinesen. Er ist 5000 (engl.) Fuß hoch, wild und rauh, der Aufstieg zeigt großartige Gebirgsseenerien: schäumende Bergbäche und mächtige Felsgeschiebe. Viele große Männer sollen den Aufstieg vergeblich versucht haben; auch Confucius kam nur bis zur halben Höhe, wo ein Tempel den Punlt bezeichnet. Ein anderer Tempel befindet sich auf der Höhe; er ;'t der Heiligen Mutter", der Köniain des Himmels" geweiht: kinderlose Frauen suchen ihn gern auf und opfern hier, um Erhornna ihrer Wunsche flehend, ein Scherflein. Es ist wohl nicht zweiselhaft, daß die Heiligkeit des Thai-schan einen Nest des alten Höhcncultus der Chinesen darstellt, wie denn die fünf Opferbcrge nur aus ei ner Anzahl anderer Berae als besonders heilig in alter Zeit ausgewählt worden sind. So ist Schantung in geschichtlicher wie in religiöser Hinsicht so recht das t'.....f . l. i sst! cn yctiuuü von vigina. xson mcr empfing der Norden den Ackerbau, von hier der Süden die große Verbindung mit den Hoanghz-Ländcrn. von hier ganz lil;ina feine Religion und Sitten lehre. Obwohl nicht das Eldorado, als das es einst gerühmt wurde, ist es doch reich an Vcdenschatzen aller Art. und wenn ewe neue kräftige Cultur dic'.cn alten Eulturbodcn wieder düngt und bebaut, wenn das Land dem all cer.ehtcn Verfalle Chinas entrissen wird, so hat es sicher noch eine große Zulunft. TaöLttnglein. Leb wohl sür heut', mein Ringlein! Lcb wohl, du kleiner Reif! Du bist der erste morgen, ftach dem ich wieder gei'. Frühmorgens, du trauter Geselle, Da drück' ich dich fest an mich, Scllst überall h!n mich b'gleitcn Ich kann nicht sein ohne dich." So sprach die Maid zum Ringlein Und legt's mit behutsamer Hand Hindn'in die Lade des Kästchens,. Das neben dem Bette stand. Und nun sie das Ringlein geborgen. Schläft froh und zufrieden sie ein Und träumt gar schöne Träume Vom trauten Ringelein. Wer hat wohl der Maid, der süßen. Das Ringelein geschenkt? Vielleicht der. Herzliebste als Zeichen, Dag ihrer er stets gedenkt? Vielleicht die Eltern? Der Bruder? Die Freundin? Keine Spur! 'S ist auch nicht von Gold oder Silber 'S ist ein Hühneraugenring nur! Beurtheilung. Nun, wie war der Bräutigam Deiner Schwester heute?" Backfisch: Furchtbär wortZara. er kükte nur!- - Tarnung. Vater: -Kinder. reizt die Mutter nicht, sie spielt fcmst Klavier!" Schlecht Ausre de. 5?rau (welche ganz unverhofft ihrem Mann' begegnet): Ader warum hast. Du denn

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Eisenbahn Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen dahnzüge im Unien Depot, Indianapolis. vandalia. Abgang Postzug 7 00 Hb Expreg u m ra Expreß 12 40 Km Aomodation 7 20Srn Exrreb 4wNrn erpreß L 10 Vm Ankunft Expreß 6 40 35m Expreß 4 45Vcm Accomodatton 10 00 53m Expreß 2S5Nm Schnellzug 7 15 83m Accomahatw 120 91m Cleveland, Cineinnati, Chicago und St. Louiö. JndiancwoliS und Cleveland Division. Rdgang Expreß.. 415 53 Expreß 635 53m Expreß 10 35 2ra Limited Expreß 11 15 53a Srpreß 625 9ha nkmst Expreß 410 5fcr Expreß 1130;3m Limited Cjpnß 8 45 5 Expreß S10N expreß 10 50 3ha et Louis Division. Mglnz Expreß 7 80 8a üirntteö sxpttß 11 45 fim Expreß 11L0N Erpreß. tZalicS 3 50 9! nrunft Expreß täglich 4 05 93m Expreß 10 30 33n Limited Expreß 5 30 Nm Er?ß 6 10 53m Thicago und Eincinnati Division östlich. Mtng Schneizug 3 45 53m sucomooatto täglich 7 00 53m Nccomo'satio 10 60 Dm Postzug 2 45Rrn Accomsd. (nSotagt). Vccomodatio 6 30 Jtm Ankunft-NuMlls Scttmdation. vostzug 11 40 53 Jnd'pli See. (nur GcraxL). Accomodatio 11 15? Vccomodatio 6 40 W Schnellzug ..11 05 52m Chicago und Eincinnati Division westlich Abgang Accomodatio ... 7 10 53rn Scbnell.Post 11 45 m kafayette Accoadatio. . . . 5 15 Nm Schnellzug 12 30 53m Ankunft Schnellzug 3 30 53m Lasayette Accomovatum ...! Echnellpost 2 35m klccoodatio 5 45 91m Peoria Division westlich. Abgang Expreß.. 725 53 Expreß Il4öm Danville Acuodatio. . . . 4 35N Expreß 11 15 53m Ankunft Expreß S?Vm Danville Accomodatio.... 10 I 53 Expreß 2 42Nm Expreß 616 91m Peoria Division östlich. Mgana Expreß 6? 53 Accomodatio Expreß 8 25 Stet Ankunft Expreß ..11 55 53 Accomodatio Expreß 9 00 5d Lake Eric nd Western. Abgang lrpnß 7 00 53 xpreß I 20 Expreß 7 00 Schnell'Expnß Ankunft Schnei, Expreß Expreß 10 20 53m Expreß 2 40Nm Expreß 00 92 Pittöburg, Cineiunatl, Chicago und St. Louiß. Indianapolis Division. Abgang Expreß 5 00 5h ColumbuS Accomodatio.. . 8 30 53m . Expreß 5 50 53m Richmond Accomodatio... 1 30 Nrn Expreß 7 20 b Ankunft Nichmond Vccomodatio 9 00 5Zrn Schnellzug 8 00 53m Expreß 12 30 5k Accomodatio 3 15 Nrn Expreß 6 60 92m Expreß ...10 15 Chicago Division vi okmo. Abgang Expreß 11 35 B Erpreß 1Z35X ! Ankunft Expreß 3 30 53 xpreß azoxm LouiSvill Division. Abgang Expreß 3 40 53 LoulSvllls Accomooako.. . .8 13 55 Schnellzug 3 25 5? Accomodatio 4 0)92 Ankunft Accomodatio 10 15 53m Schnellzug 11 3? m Accomodation 55092 Spezial täglich 12K5R Cineinnati, Harnilto und 3ndi&aa posiö. Abgang Erpreß 3 40 53 Cmcmnan AcconodoK ..10 45 53 Expreß 705 AI Expreß 4 45N Expreß 2 45 92 ULunft Accomodatio. ;.. 11 55 53 Expreß 12 45 5? Expreß 750 92 Expreß .....10 20 92 Ciprefc 6E0C Indianapolis und vikfennes. Abgang Expreß 815C Bincennei Accomodatio 4M5l Ankmft hu eeoodat irnlO 40 expreß ; 4 53 52 Cineinnati, Wabash und. Mchig; rÄ::::::::::::::: expreß 4 50S? Alft Expreß 9 5 53 xpreß: 3 10 r? ' Csreß S4552 Indianapolis, Deearur und Qefte?. Abgang Expreß 815ta accomoöatio 3 45 93 Schnell. Ervreß 11 10 t OKft Schnell. Expreß 2 LZ 53 canrwoapwn 10 40 C Ctt iata LoniSdille, Nev Qlbsny und Chics zg Abgang Expreß 1 . . . . . 12 W C preß S L5 5 Nono Acu2 TttVn . UxZunft Expreß 8 0 5? onon O??:Z 4 73 Cß 7C5C Tho Twentieth Crntory, tr. auZflezeiönttt , Osche7..', . Xr"i ertschritttich aesskn cfn UU P er:;. . .enift. In d Tende?, fzzt fr:1!:; ctxztn c -V cn. er? tcit,.. - tirin unserteiisH ttfzxtrx. T.zn UT'Zt t: lly.. IT ' Pr&llzLiziCi: - : -