Indiana Tribüne, Volume 21, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1898 — Page 1
w A" AA fS Y K V r ii i i - iaii i i y t W w m w iv v y y w v v w Offtee : No. 18 Süd TUabaa Otrahe. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana, Dienstag, den Z. Februar 1898 Jahrgang 21, 9hu 134
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Editorielles. Zn New Sork ist ein Unschuld!ger zum Tode derurtheilt worden. Sr sah seiner Hinrichtung entgegen und würde auch ohne Zweifel hingerichtet worden sein, wenn nicht der Mörder seine That gestanden hätte. Der Mörder und der Verurtheilte. beide Italiener, waren Vettern. Der Mörder hatte einem Manne Rache geschworen, eines Tage? kam er gerade dazu, wie dieser Mann in der Straße den Verurtheilten angriff. Er stürzte hinzu, stach den Angreife? ohne Weiteres todt und lief davon, während der Andere an Ort und Stelle betroffen, derhastet und tret) aller Betheuerungen seiner Unschuld verurtheilt wurde. Wie nun, wenn dem Mörder erst daS Gewissen nach der Hinrichtung dei unschuldig Verurtheilten geschlagen hatte 7 Der Fall spricht ände sür die Ab. schassung der Todesstrafe. Die englischen Maschinenbauer haben ihren Streik verloren. ES war ein langer, hartnäckiger Kamps und die Wichtigkeit deS Kampfes einsehend, haben die Arbeiter anderer Länder, besonderS Deutschlands ihre Kameraden in England wacker unterftojt. aber eS half nichts. Die Arbeiter unterlagen und zwar auS dem Grunde, weil sie immer unterliegen müssen, wenn die Arbeitgeber entschlossen sind, trojs aller arauS enlstcbenden Verluste ibren Willen durchzusetzen. Große, vielleicht nie wieder gutzumachende Verluste haben bei diesem Streik die Fabrikanten allerdings gehabt. Ob eS nicht kiüger sür sie gewesen wäre, nachzugeben, bleibe dahingestellt, denn Kontrakte von viele Millionen, die sonst in England selbst abgeschlossen worden waren, find in'S Ausland, besonders nach Deutschland gegangen, so daß der verhältnißmaßige Niedergang der englischen Industrie gegenüber der deutschen beschleunigt worden ist. Allein eS handelte sich für die Fabrikanten in diesem Falle wohl mehr darum, die Macht der Gewerkschaften im Allgemeinen zu brechen, als um Verweigerung einzelner Forderungen in diesem besonderen Falle. Und eS ist diese Niederlage sür die englische GeserkschaftSbewegung eine schwere, von der sie sich unseres Erachten niemilS wieder ganz zu erholen im Stande sein wird. Die englische Gewerkschaftsbewegung ist typisch sür ähnliche Bewegungen w andern Ländern, besonders in Amerika geworden. Dabei ist das Selbftbewußtsein deß Engländers, namentlich das des englischen Arbeiter? weit mehr entwickelt als das deö amerikanischen. Die Gewerkschaften in England erfreuten sich deshalb einer verhältnißmäßig bedeutenden Machtstellung. Durch die erwähnte Niederlage hat ihr Prestige bedeutend gelitten. Ob dieS zur Folge haben wird, daß der die englischen Arbeiter einsehen lernen proletarisch Kampf nicht auf dem wirthschaft!, chen Gebiete allein geführt werden muh, sondern daß die" selbständige politische Aktion ihn begleiten muß, wissen wir nicht, jedenfalls aber wird die Niederläge dazu beitragen, daß diese Einsicht bald zum Durchbruch gelangt. Und waS in England geschieht, findet meist Nachahmung in Amerika.
arasjtiittcsjildjicii
Inland. Wetterbericht. EtwaS wärmeres, schöne Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 21 Grad, uiedrigke K Grad. , AuS dem ?ongreff. Washington, 31 San. DaS Comite sür Mittel und Wege, dem die Teller'sche Resolution, die der Senat angenommen hatte, überwiesen war, empfahl heute Verwerfung. Zugleich empfahl daS Comite, die Resolution sofort vorzunehmen und um 5 Uhr über dieselbe abzustimmen. Trotz heftiger Opposition Seitens der Demokraten, welche dies Verfahren alS eine Vergewaltigung bezeichneten, wurde die Empfehlung angenommen. Die Resolution wurde mit 145 gegen 116 Stimmen verworfen. Die Ta da kernte. Washington, 1. Febr. Die endgilt, ge Abschätzung bei Ertrages der Tabakernte in den Ver. Staaten im Jahre 1696. welche daS Ackerbau Departement vorgenommen hat, giebt eieselbe mit 40Z.0J4.320 Pfund an, mit einem Werth von $24.258,700. DaS bepflanzte Areal bestand auS 594,749 Ackern. Mehrere Staaten produzirten eine Ernte im Werthe von mehr als Z1.000.000; z. B. etucky $6, 032 202; Nord Carolina $5.490.334; Virginia $3,013.986; Tennessee $2,. 464.816; Odio $1,066.000; Pennsvlvan'a $1,299,542; Connecticut $1, 325,668. " Ein abenteuerlicher Plan. Baltimore, Md., 1. Feb. WaS bisher weder Nansen noch Peary aus dem gewöhnlichen Wege, noch Professor Andree per Ballon gelungen zu sein scheint, nämlich die Erreichung deS Nordpols, daS glaubt Alfred Riedel mittelst eines submarinen BooteS errächen zu können. Simon Bäte, der Erfinder eines submarinen BooteS glaubt die Idee ausführbar. Er sagt, er könne ein Boot conftruiren, daS mit Leichtigkeit 150 Meilen unter Wasser zurücklegen könne. Wenn daS Boot somit nach Spitzbergen gebracht würde, und von dort auS soweit nach dem Norden vordränge wie möglich und dann die Reise unter dem Eise fortsetze, bis man in der Nähe des Pols wieder in eisfreies Wasser gelange, so wäre eine solche Reise von Spidergen auS ganz gefahrlos (?) und in spätestens 14 Tagen zurückzulegen. Riedel versucht jetzt Leute sür sein Projekt zu gewinnen, denn eS gebricht idm an Mitteln, um die Expeditton auszurüsten. , , i D'ieSrnte in 1897. Washington, 1. Febr. Die Abschätzung deS ArealS, der Produktion und des Werthes der Ernten in den Ver. Staaten während deS ZahreS 1897, welche der Statistiker .deS Acker-bu-DepartementS vollendet hat, zeigt folgende Zahlen auf : Welschkorn, 80,035.101 AereS. 1.902.967.033 Bush., werth $501,072.952; Weizen, 39,465,066 AcreS. 50,14.168 Bush., werth $428.547,101; Haser, 25,730,376 AqreS, 698.767.809 Bush., werth $149,974.719; Roggen, 1.703.S61 Acre?, 27.363 324 Bush., werth $12,239.647; Gerste, 2.709,116 AereS, 65,635.127 Bush., werth $25,142,189; Buchweizen, 717.836 AereS. 14.997,451 Bush., werth $6.819,183; Karkosfel, 2.534,577 AereS, 164.015,967 Bush., werth $89.643.059; Heu, 42,426 AcreS. 60.664.876 Tonnen, werth $401,490,728. Der Prozeß von L a t i m e ?. WilkeSbarre, Pa., I.Februar. Henry M. Hoyt, der Assistenz - Generalanwalt der Ver. Staaten ist hier eingetroffen, um bei dem Prozesse deS Sheriffs Martins und seiner DeputieS anwesend zu sein. Der Prozeß beginnt morgen. ES wird gesagt, daß ore er. raare Qtxtn Hovr nur deshalb abgeschickt haben, um sich selbst in dem Falle gegen die Schadenersatz anspräche auswärtiger Negierungen wegen Tödtung ihrer Unterthanen schützen zu vollen". Oesterreich hat bereltt Ansprüche u-d glautt man, d-5 0:r:s.",!b cz Ita
lien Forderungen einreichen werden, im Falle Martin und seine Mitangeklagten schuldig befunden werden sollten. ES wird berichtet, daß jede der genannten Regierungen Vertreter ihrer
Gesandtschaste? in Washington bei dem Prozesse gegenwärtig haben wird. Sekretär Sherman, der davon Notiz erhielt, beschloß, die Regierung , der Ver. Staaten bei dem Prozesse dertreten zu lassen. Er-Generalanwalt Palmer ist der Liste der Vertheidiger der Angeklagten beigefügt. Man erwartet, daß morgen die Jury vollständig ausgewählt werden kann. Ausland. Die D r e y f u ß Affaire. B e r l i n. 1. Feb. ES wurde sehr auffällig bemerkt, daß Kaiser Wilhelm gestern dem französischen Gesandten MarquiS de NoilleS einen unervarteten Besuch abstattete und eine längere geheime Unterredung mit ihm hatte. Vom französischen GesandtschaftS-Ho-tel begab sich der KUser zu dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe und daS Resultat war eine geheime KabinetS - Sitzung. AuS authentischer Quelle wurde in Erfahrung gebracht, daß eS sich um nichts Anderes, all um die DreyfuS - Angelegenheit gehandelt habe. Deutschland. Berlin, 31. Jn. Der Reichstag nahm heute die Vorlage an, welche daS Salair deS Fürsten von Hohenlohe, deS Reichskanzlers auf 100.000 Mark erhöht. Die Sozialdemokraten, Freifinnigen und die Mitglieder der süddeutschen Volkspartei opponieren. Berlin. 1. Febr. Die Gesundheit deö Fürsten BiSmarck bessert sich. Schmerzen und Schlaflosigkeit haben bemerkenswerth nachgelassen. - B erlin, 31 Ja, Es'wird'berichtet, daß Kaiser Wilhelm Herrn Trojan, den Redakteur deS Kladderadatsch", der wegen Verössenllichung einer Karrikatur deS Kaisers Wilhelm vor einigen Tagen zn zwei. Monaten Festungshaft verurtheilt wurde, begnadigt hat. : i DaS über Herrn Trojan verhängte Urtheil, daS direktem Einfluß deS KalserS zugeschrieben wurde, ist selbst von den konservativen Zeitungen alß unerhört bezeichnet worden. ' Berlin,!. Febr. Der LokalAnzeiger" bestätigt den Bericht über ein Duell zwischen dem Grasen WilHelm von BiSmarck, dem zweiten Sohn des Fürsten BiSmarck und Präsident der Provinz Ostpreußen, und Herrn Maulbach, dem S!hef deS ProvinzialratheS. Der Zusammenstoß.. entstand durch eine Aeußerung, die Herr Maubach über die Cräsia BiSmarck gemacht hatte. 4 K amp se in Thessalien. Wie die Türken , Vteuern eintrei-' be. . i A t h e n, 31. Jan. Skyfullah Pascha marschirte vor Kurzem mit 2000 Mann und 2 Kanonen nach dem Dorfe Lazarina, in der Nähe von Trikhala, um die Steuern einzutreiben. Die Bauern widersetzten sich und eS kam zu einem lebhaften geuergefecht. Am nächften Tage wurde der Angriff erneuert. das Ergebniß desselben ist aber noch nicht bekannt. S l a d st o n e ' S B e fin den. Cannes, 31. Jan. Herr Sladstone hat heute den ganzen Tag daS Bett gehütet. Srverbrachte eine ünrnhige Nacht und hatte wieder unter der bösen Neuralgie zu- leiden. Der Arzt besuchte den' Patienten während der Nacht und sprach am Morgen nochmalS vor. Heute Abend, als diese Depesche abgesandt wurde, fühlte der Patient bedeuteude Erleichterung. . OHllls-NaHrlHitN. Angekommen iu : Gibraltar: Fürst BiSmarck von New Sork nach Neapel und Qenua. H a v r e : La Normandie" von New Sork. .. ualverpen: Berlin", vou New Sork. Liverpool: (7erviA" dsn Nes Sork. Yhiladslphia: VtzzkzV von Lidttpssl.
. Also Italien auch nicht. N 0 M. 31 Jan. T)tt Minist-? he
Auswärtigen, der MarquiS B.Sconte m.. . . a. . Benesta, antwortete aus dle Frage eme
Deputieren unter großem Applaus, daß nehmungen mit, denen wir. namentlick er im Stande sei, in der positivsten mit Rücksicht auf die jüngst wieder aufWeise zu betheuern, daß weder der ita- geworfen Frage nach den Vorbedw- . MM. . Al..ch. ,n W.&lXtJZl'.
noch irgend ein anderer italienischer Agent jemals direkte oder indirekte BeZiehungen zu Alfred DreyfuS, dem früheren und jetzt angeblich ungerecht verurtheilten französischen Hauplmann gepflogen habe. (Allerlei. M .. . .1 William Loverina. ein er n in , ,, , langer fiartb streich, verschaffte sich kürzlich Eintritt in die Wohnuna von John Tachifh. einem Kohlengräber von Urnontown, Pa., nachdem der letztere daS HauS verlassen um sich zur Arbeit zu begeben. Der Farbige schlich sich in daS Schlafzimmer ' der Frau Tachish. und nachdem er der Frau mit vorgehaltenem Revolver gedroht, sie zu tödtm. wenn sie eS wagen würde, Lärm zu schlagen, band er ihr Hände und Füße und versuchte einen Angriff auf dieselbe. Die Frau rief aber trotz den Drohungen nach Hilfe, und als Lovering horte, daß sich, auf die Rufe der Frau die Thür öffnete, sprang er schnell auS dem Fenster, wobei er sich schlimme Verletzungen durch die GlaSsplitter zuzog. Eine Anzahl Personen folgten denBlutspuren und fanden den Burschen neben einem Cokeofen. nahezu ohnmächtig von dem vielen Blutverlust. Die Menge zeigte im Anfang große Lust, ihn in einen brennenden Cokeofen zu werfen, besann sich jedoch schließlich und brachte ihn in einem Wagen nach dem Gefängnisse. Der Farbige befindet sich in einem bedenklichen Zustande. icht durch Amor S Pfeile, sondern durch die Vorlesung deS Prof. William McShane ist in Scranton, S. D., die Verehelichung eines Paares zu Stande gekommen, daS sich kaum eine Stunde lang kannte. Der Professor hielt einen Vortraa über .Liebe ünVEHe" und führte in demselben auS, day heutzutage belm Eingehen eine? Ehe viel zu wen! Gewicht auf die Aehnlicheit der CharakteZg 'Haften, Geschmacksrichtung und Bildungsstufe gelegt würde. Um seine Theorie zu illustriren, wählte er auS seinen ZuHörern 10 junge Damen aus und setzte ihnen auseinander, warum sie Männer von gewissen Eigenschaften ehelichen sollten. Das gleiche that er dann mit 10 iunaen Männern. Unter den Vor.
gestellten befanden sich d,, F,rm,r 1 John Ward ElliS und Fräulein Mat-' --t!.,.. - tj tie Weaver. die Tochter eines wohlha-i" achseyum w d,r Nartos,. 3?? Scrantoner Kaufmanns, die Höchst merkwürdige Ekperimente rt EL 7m P$nr cr;f unlängst ein Londoner' Kunstgärtner Veide hatten Pros. McShane'S AuS- m verschiedenen Pflanzen vorgenomcTnt tiefen Eindruck mcn und wird das Erqebniß seiner cmacht, daß sie sofort bMossen. sei- Beobachtungen, daö tbatsächlich von nem Rathe zu folgen und einander zu allgemeinem Interesse ist, jent in einer ehellchen. Nach der Vorlesung führten englischen Fachzeitschrift veröffentlicht. sie rhr. Vorhaben auS und die Trau- Danach dürfte es nun als erwiesen beungsceremome fand rm Beifein deö ttachfct werden, daß die Pflanz ebenProfessors stai!. so wie Mensch und Thier des Schlafes . E i n BeZspie l erbliche' der Ruhe bedarf, um zu gedeihen. Selbstmordes führt Professor Brouar- Dem erfahrenen Blumenzüchter kam del von einem bei EtampeS gelegenen . neö TageS der Einfall, etwas Nähegroßen Bauernhof an, dessen früherer , z üb den Schlaf seiner zarten Zög. Eigenthümer sich eine TageS schein- j ring zu erforschen. Von der Vorausbar ohne Grund aushängte. Er hin-1 setzuna ausgehend, daßPflanzen, wenn terließ sieben Sohne und vier TiZckter, ' sie zu ichlafen vermögen, sich auch in eivon denen nicht weniaer als zebn dem nen Zustand der Betäubung versetzen katerlichen Beispiele folgten, aoer erst lassen müßten, versuchte er die Wirnachdem sie geheirathet und Nachkam-. kung der Chloroformnarkose ausBlattmenschast hatten. Auch die Kindes j pflanzensprößlinge zu erfahren, indem linder sollen wiederum sämmtlich ihr er die Wurzeln und Blattknoöpen den Leben durch den Strick geendigt haben. Chloroformdünpen aussetzte. DaS ES lebt von dieser merkwürdigen Fa- Resultat war em überraschendes: der
milie nur noch ein Mitglied, ein altzr, 86jährZger Mann, der der FamilienÜberlieferung untreu geworden ist und das Hängealter" allem Anscheine nach hinter ssck hat. UebrigenS ist Arouar d:l der Ansicht, daß der G:danke ZN den Tod durch Erbängen Ine Anzi?hungskrast aus Menschen mit schch entwickeltem Verstände ausübt, besonders auch auf Kinder und auf AlbinoZ. EintraurigeS Schick, sal hat den Astronomen Dr. Recker, Privatdocenten an der Universität KönigSberq, ereilt, der zu m'.teorologischen Studien sich seit einigen Wochen in Egypten aufhielt. Dr. Necker kehrte LMWS bei stwem ynunde Pro essor Heg n Kubrial-Qu5bah. einem kleinen an )er Bahn Kairo-Marg gelegenen Vorrt, nach seiner eigenen Wohnung in der ort, Hammamat al-Qubbah zurück. Der unglückliche Mann benutzte dabei da Bahngeleise als Weg und wurde, im Veg,riff, einem ihm entgegenkommenden Zuge auszuweichen, von der Maschine eineS ihm in entgegengesetzter Richtung herankommenden ZugeS erfaßt und fortgeschleudert. Der Tod war augenblicklich. Seine Leiche wurde in daS deutsche Krankenhaus zu Kairo gebracht, von wo aus unter Letheiligung der amtlichen Vertreter Deutschlands daS Oegrabniß erfolgte. Der plötzlich Verunglückte war seit einiger Zeit mit den Vorbereitungen zu einer wissensaftlichen Reise inS Sinaiebiet besäftit, die er gemeinsam mit d :u C;,:t; ?r?s. j zu nzUtziy rr.zn Itz .llzzt.
DaS Geschlecht der Blüthe.
d . tes d Pflanzenbluthm theilt die Zcltsänkt .Vublic Obmhm" Jini zelb-iten fninrhmm w N,. lunen der kaiserlichen Universität zu Tokio hat jüngst Professor Kenjiro Fujii die Ergebnisse einer Reihe von Versuchen veröffentlicht, die er zur Er forfchung des Gesetzes, welches dasGeschlecht der Pflanzenblüthen bestimmen könnte, an dem vorherrschenden Nadelholze Japans, pinus densiflora, gemacht hat. Nach Darlegung seiner Beobachtungen in allen ihren Einzelheiten fnrnrnl hr nnnn?il TCnrf&ßr ait frT Z ' . ' w , V HVMUlllltV MV W n VI' rf,.. U jjvni wufiuiiwii vv gt (titvitt MVwissen Abschnitte ihrer Entwicklung sei das Geschlecht der Blüthen unbe stimmt; eme Blutbe. die sich sonst zu einer männlichen entwickeln würde, zeige die Neigung, eine weibliche zu werden, wenn in einem gewissen Abschnitte oder während gewisser Abschnitte ihrer EntWicklung eine örtliche Steigerung der Ernährung stattfinde. Das Blatt fügt hinzu: Es ist bemerkenswerth, daß das gleiche Gesetz schon vor einem Vierteljahrhundert von dem Professor Thomas Meehan zuerst entdeckt worden ist. Allerdings stieß seine Lehre, die er der Amerikanischen Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaften" vortrug und dann in den gedruckten VerHandlungen der Salem Versammlung veröffentlichte, damals auf e'nigen Widerspruch, besonders entschieden bei Agassiz. Aber seitdem ist sie als bewiesen anerkannt und auch in das bekannte Sammelwerk Encyclopaedia Britannica" in dem Aufsatze über die Geschlechts , Theorie aufgenommen worden. Bloß darin unterscheidet sich der amerikanische Gesichtspunkt von dem des japanischen Gelehrten, daß, während der Letztere die männlichen Kennzeichen als den gewöhnlichen Zuband anzusehen scheint, bei dem daö Hinzutreten reichlicher Ernährung erst die Umwandlung in das weibliche Geschlecht bewirkt, der Erstere den weiblichen Zustand als den ursprünglichen betrachtet, bei dem das theilweise Abschneiden der Nahrungs - Zufuhr die männlichen Blüthen hervorbringt. Wiederum verlangt der amerikanische Gelehrte nicht allein eine reichliche Nah rungszufuhr für die Sicherung weibli eher Blüthen,' sondern auch eine hohe Lebenskraft desKerns, damit dieser sich selber auck die bessere NabrunaZlufubr zm Nutze machen kann. Daß Professor Fujii seine Entdeckung ganz ohne ' g.iX'n ti S5 W' m ' zarte Sprößling einer nur langsam ortkommenden Pflanzenart zeigte chon nach den ersten zwei Versuchen ie Spuren von ungewöhnlich schneller Entwickelung. Nun placirte der exverimentirende Gärtner eine ganze Anahl gleichmäßig vorgeschrittener Pflänzchin von einer Gattung in seinem Treibhause nebeneinander und ließ einigen derselben die regelmäßig fortgesetzte Chloroformbehandlung angedeihen, während die übrigen Sproßlinae wie gewöhnlich gepflegt wurden. Schon nach Verlauf einer Woche hatten die der Narkose auögesetztenPflanttn d anderen weit überholt. daS i SSäfcE Äft ...::;ZrZX:' 8",? di ! nicht rmt f 9a Pflanzchen sich kaum zur Halste entfaltet. Goldene Ketten reinigt man, indem man sie mit warmem Seifenwasser und etwaö Schlemmkreide h ein Flasche thut und damit lange schüttelt. Schließlich werden die Ketten mit Waffer abgespült. ES lohnt sich, Hood'S Sarsapartlla zu gevrauqen. et reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diph teritiS oder Fieber. Oood'S willen find von den antue- , fitesten ysienz sorzfältiast zuke rtlttL
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