Indiana Tribüne, Volume 21, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1898 — Page 3

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Dr. I. Wühler, 120 Oft HNcCnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 : hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. evrcZftuaten: Ssnntag? Sormittagl. C. C. EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. 8J Nord ?ensylvaia Str. S a ttkd auf Wunsch augeVSndt. WALTE lt FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Straße. Cosfin Block. Zimmer 43. OsftctiTtuadea: ObtlliCm., UU5flm., 7 61 9 Abend. Sonntag on 10 Nhr . di 2 Uhr 9tm Coke. Coke. Än Iftiuropcn n. zsrkleinsrt. liift kZa'Si bk,e in br Offtc der Ind'poiis 0as Co. No. 68 Süd Pennsylvania Str. ?. Gievk5, Deutscher uchbinder. 403 Sud Cast. Ecke McCarty Str. Up Stßirs. Herr arl Vttjjartf, 7 Sd kllada w.tf 5J',t"n';t mi rta'S'. AtloSpli JFrey, (OH rreedwn Eight.) )iotary Public, Translator, Correspondent etc No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Car. HERMANN LIKE, 15 6üt Alabama Str. Teutscher Mefferschmied, Rastrm?ffer. Scheeren und alle Arten Schneideinstrumenie sabrizirt und geschliffen. vKMA4,j, bo years Vr f EXPERIENCE D WM y r Designs 'frrr Copyrights Ac Toinr Mark Aaren nsllng s tfcetch and äMCiiptlon may alak)7 JCrUttrj onr ptnion fr wbtber aa. tiYntlon t prob bis patentabl. Coxnmunic. Uaj itrtotly confldentlaL Ilandbook on Patent nt fr. Ölpest ncr k? eeunn? patants. Patent taken throuah Mann & M. r.ra txeüU notier without charse. In tn Scicntific American. A htnäjomelr Hlustrated weeklr- Jrt rr ulatlon of any acientiflo Journal. Terma. a yaar ; foor month, $1. Sold byall nwtdealra. uUIill & Co.38,Bro"tlew York &ruä So, d 7 FU Vf ahlBla, D. C dterä RSPANS TABÜLES re intended sor chlldren, ladies and all who prefer a mediclne disjuised as corv fcctlonery. They "may nowbc had (put jp in Tin Boxes. sevcnty-twö 5a a box), price, trcr.tv-sive centi or sive boxe tot oncdollar. Andrugstwillgetthena ifyou lnaist, and they may always be . t i .t coainca.Dy rcmimng ine pnee io jf2j lncK nans Uiemical fcaTo; imnwin-e T. l" UKIIV Send jfnur nun for Sonreofr 1 tb Works of Eageae Fietd. FIELDFLOWERS tfc: eesene TII3 mcasaent Souvenir Tbe nestbcantifal Art Productloa of the Century. "A mall asch mt tk tot Crafraot af blos hbi gatbrcd fraia tb broad acres f Eogeo ricld s 1rm f Urt." Contains a selection of tbe most bcaoüful of theroems cf Eueene Field. Handotnely Ulastrated by tbirty-five of tbe world grreatest artists as thir contribntlon to the Monument Fund. Bat for tb abl coatribatWs f tb tTcatsrtitstblbokcaM ot hare beca maoafac tard tor S7-oo. Forsale at book titore. or sent Srepaid on reeeipt of Jr.io. The luve ofieringto leCbild's Poet Laureate, pnblished by the Comxaittee to create fund to build the Monument ad to care for the family of i he beloved poet. Eogcnt FJ- Uosamect Soavenir Fand, y M CbwM iti Webster's ilnternational HDidlionary In-raluabk) In the Horn. School, nd OMc. A thortatc! rTUIon of tha Ünabridsed, .i . -1 V.:-k k.. m ant itmnlif ins ivm paxpoaB " -7- , , r. t the piwUioa of aienal for boastlul and thowy ad-rcrtiseauBt. but tb du, judioous. acbolarly, taarwih peitectnzof awork which is all U stagesef us gTOwvb ha obtaiad is as quäl deerec tn uror an wwuw of tb seoeral publi. Tot Ob Ortat siUKura Authorlty. S write Hol D. J. Btw, "WUSTEiTS r-t TMO DfCT . ..TTT I l-U 1 lllb UWI. ICmLUDMAI O'dfor.TmP TXEITEIar C. A tu. EF.HIAM Cj., Publistiars, .iraararacu aa - -

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APOTHEKEN 7J Fattt m Rcman von C. Zoeller,Lion)a:t. (ftortsetzuna.) Sie war 1o gut aufgehoben, dan nur die unermüdliche Vaterliebe und schließlich auch Gottes Wille, den die blinden Menschen Zufall nennen, sie mich heute finden ließ. Da draußen im Westend, in einem ganz bescheidenen Häuschen, wohnt eine Wittwe Mrsheim, eZ ist die Tante von der Gnädigen hier unten. Zu der ist ein Jugendfreund von mir in voriger Woche gezogen, und da er krank und gebrechlich ist. suchte ich ibn heute auf. An der Wand über dem Sopha in seinem Zimmer hängt eine Kreidezeichnung von einem Mädchenkopf, einem Kopf, den ich seit zwanzig Jahren durch die ganze Welt vergeblich suche! Ich mag wohl laut aufgeschrieen haben vor freudigem Schreck, denn die alte Frau ist ganz entsetzt hereingelaufcn gekommen, und da habe ich denn Alles erfahren, was überhaupt von der alten traurigen Geschichte noch zu erzählen blieb. Der holde Mädchenkopf meiner Ellsa ist von dem Sohn der Wittwe. der ein Ingenieur war, damals gezeichnet worden, weil sie Alle mit solcher Liebe an der jungen, schönen, sanften Frau hingen, die wie die leibhaften Engel selbst gewesen sein soll. Eine Frau war sie aber, die junge Frau eines Handlungsreisenden, der sehr vornehm aussah und sehr splendide war. Ein Herr Franz, der sie dort zu der Wittwe in Pension gethan hatte, weil er so viel auf Neifen war und sie nicht immer allein lassen konnte. Im Herbst darauf gedachte er sich in Verlm ganz und gar niederzulassen und einen Haushalt zu begründen. Aber der liebe Gott hat es anders mit den Beiden im Sinn gehabt und das löst mir auch das Räthsel, weshalb wir von dem armen Kinde nichts wieder gehört haben, obschon ich nicht begreifen kann, weshalb sie. wenn sie ehrlich, verheirathet war. sich nicht gleich bei ihrem armen Vater gemeldet, den sie in Verzweiflung durch ihr spurloses Verschwinden brachte. Im Herbst des Jahres fünfundsechzig. also kein ganzes Jahr später, als sie uns hier verloren ging die Wittwe wußte genau Monat und Tag anzuführen " seine Stimme schwankte immer mehr und ward vor innerer Bewegung fast nnverständlich hat sie einem Kinde daS Leben gegeben und zwei Stunden darauf ist sie gestorben.Erschütterndes Schweigen herrschte ein paar MinuZen. Und dann?" fragte die alte Dame ergriffen. Er zuckte die Achsel. Der Mann soll wie von Sinnen vor Schmerz geWesen sein. Dann haben sie sie begraben und er hat sein kleines Zttnd genommen und damit war es aus. Ich komme zu dem einzigen Schluß, daß es ein sehr großer Herr gewesen sein muß. der ein Interesse daran hat, den Schleier des Geheimnisses über dieser kurzen Ehe gebreitet zu lassen, die der Tod auflöste.Es ist die einzige Erklärung. Des. halb auch ihr rätselhaftes Verschwinden. Gott sei Dank, dann trägt mein Zorn, meine Härte doch nicht die Schuld. Dann trieb ich sie nicht in gewaltsamen Tod. wovor Sie. alter Freund, und ich in unseres Herzens Tiefe wohl gezittert haben, und was mein Sohn mir bis zu dieser Stunde nachträgt.' Sehen Sie doch " und sie deutete auf ihren zuckenden Kopf, ibre fliegende Hand, welch' ein Unglücksgeschöpf der Schreck, die Angst, die Aufregung jener Tage aus mir gemacht haben. Sind Sie jetzt versöhnt? Muß ich mich so weit vor Ihnen demllthigen. Ihnen zu sagen, ich habe in der Stille der Nach! blutige Thränen der Neue oft geweint und Gott hat mich so schwer gestraft durch das, was ich ohnmächtiger Staub verhindern wollte, wie er einen stolzen Menschen überhaupt nur treffen kann." Die beiden alten Leute hielten sich tief erschüttert bei den Händen und blickten sich mitleidsvoll in die nassen Augen. Nun genug. Lassen Sie die Vergangenheit begraben sein und kehren Sie als treuer Freund hier an den vereinsamten Herd zurück. Sie sind nicht der Einzige, lieber Stumpf, der vor Jahren Alles verloren. Auch meines Kindes Herz ist für mich für alle Zei ten dahin. Was baben Sie da für Briefe zwischen den Finaern?" Die gab mir die Wittwe Florsheim für die qnädiae Frau, die damals mit ihrer Verwandtsck?aft für alle Zeiten aebro?5?en zu baben söirZnt. wie Jene alte Frau mit großer Bütiikelt rn: mittheilte. Frau Rose von Alves meint mit Geld alle Verpflichtungen abgekauft zu haben und hat sich die Besuche ihrer Familie ein für alle Mal verbeten, als sie als vornehme Dame nach zwei Jahren hier in Berlin wieder auftrat. Sie hätte dann aber auch etwas vorsichtiger mit Briefschaften umgehen müssen, die sie compromittiren, wie diese offenen Briefe, die die Wittwe aufgehoben und mir eben vorgelesen hat. empört über so viel Undankbarkeit. nachdem sie ihre Nichte in ihrer Noth bei sich aufgenommen und gepflegt hat. Nehmen Sie sie gefälligst an sich, Frau Räthin, ich mag sie nicht. Sie wissen, ich bin nie Frau Roses Freund gewesen. Behüten Sie die Ehre des Hauses, so lange Frau Rose den Namen desselben, trägt."

Franz Alves hatte in wenigen Tagen mit der tief gedemüthigten Frau, die in eine Trennung willigte. Alles zur beiderseitigen Zufriedenheit großmüthigst geordnet und flog, so schnell die Eisenbahn ihn trug, seinem gelieüten Kinde entgegen. Auf dem Dampfer nach Capri hatte der Zufall ihm Harald Erler entgegenaeführt. und die einstige Freundschaft der Väter ließ ihn mit freundli chem Wohlwollen die Bekenntnisse des Künstlers aufnehmen. Sein Vaterherz jubelte dabei auf. Das war das Glück, das er seinem geliebten Kinde gewünscht hatte. Ich melde Sie Jsa an,- hatte Harald Erler ihm nur noch zugerufen, als sie Seite an Seite den steilen, gartenumsäumten Weg zum Städtchen Capri von der Marina aus hinaufgestiegen, und war dem älteren Manne um ein paar Fuß Breite vorangeeilt. Da kam das Unbegreifliche. das Unerwartete des ersten Vegegnens zwischen Jsa und ,Harald. ihre wahnsinnige, besinnungslose Flucht vor dem.

was sie für das Verbrechen, vor vcm, den sie für ihren Bruder hielt. An ihrem Vater stürzte sie besinnungslos vorüber, aber dieser ihr nach. In ihren Ohren saust daS rasende Blut. sie hört das bange Rufen der Vaterstimme hinter sich nicht, die das schnelle Steigen wohl dämpfen mag. Sie hält die Arme, die sie angstvoll umschlingen, da sie von der Klippe sich in den Abgründ stürzen will, für Haralds sündiges Umfangen. Sie ringt mit ihm j verzweislungsvoll im Dunkel der Nackt. Sie reikt ibn mit vorwärts j zum Abgrund hin. Mag er mit untergeben, wenn er sie nicht freigibt! Sie dürfen sich lebend nicht mehr umfangen halten. Da fällt das Wort, das erlösende. das sie am äußersten Felsrand wie festgewurzelt stehen läßt: Mein Kind mein geliebtes, einziges Kind!" er schreit es aus tiefster Seelenpeln in die Nacht hinaus und nun weichen sie zurück, Hand in Hand vor dem gähnenden Schlunde, zurück bis auf das sichere Bergplateau. und aufgelöst in Weh und Verzweiflung sinkt Jsa dort ihrem erregten Vater an die Vrust. Bist Du's denn wirklich bist Du mein Vater, hab' ich ein Anrecht, ein wahrhaftiges Anrecht an Dich?" ruft sie in zitternder Bangigkeit, und er, ihr' beruhigend über die fieberheiße Stirn streichend: Unglückliches Kind was fällt Dir ein? Welch' wahnwitzige Ammenmärchen verwirren Dir den Geist? Mein Kind. Blut von meinem Blut und Geist von meinem Geist bist Du. und jetzt tausend Mal mehr als je, wo nichts mehr hemmend zwischen uns stebt. Dir meine tiefe, heilige Vaterliebe offen zu zeigen." Und nun hocken sie nieder auf dem Steingeröll und seine Arme sind fest um seines Kindes Nacken geschlungen und er berichtet ihr, schonungslos und schnell daran vorüberfliegend, was seit diesen zwanzig Jabren hinter ihnen Beiden liegt. (Schluß folgt.) Fremde Noman von Neinhold Oltmann. Erstes Capitel. Soll ich Dich auö dem Theater abhole, Mama?" Nein. mein. Kind! Der Weg ist zu weit und zu einsam für ein junges Mädchen. Es könnte Dir etwas zustoßen oder Du könntest belästigt werden auch weiß ich nicht genau, wann die Vorstellung zu Ende sein wird; eZ ist wohl besser, wenn Du Dich frühzei tig schlafen legst Schlafen? Ach, wie langweilig ist das Leben, das ich jetzt führen muß. Mama! W:nn ich doch wenigstens erst spielen könnte!" Es war ein tiefer und offenbar sehr aufrichtig gemeinter Seufzer, der die rust der reizenden jungen Dame hob. Sie zählte sicherlich noch nicht mehr als siebzehn Jahre und ihre schlanke, feingliedrige Gestalt ähnelte sehr wenig der imposanten, fast allzu stattlichen Erscheinung ihrer mit Hut und Mantel zum Ausgehen gerüsteten Mutter. Auch der verschiedenartige Schnitt ihrer Gesichter, der einen etwaigen Vergleich gewiß hätte zu Gunsten der Tochter ausfallen lassen, würde einen Uneingeweihten kaum auf die Vermuthung so naher Verwandtschaftlicher Beziehungen zwischen den Beiden geführt haben. Und doch ließ sich am Ende nicht leugnen, daß auch Frau Hedmondt für ihre zweiundvierzig Jahre noch immer recht gut aussah. Sie mochte ein wenig geschminkt sein, und auch die tiefschwarze Farbe der schöngewölbten Brauen hätte vielleicht nicht jede Probe auf ihre Echtheit bestanden; aber das jugendliche Feuer der leuchtenden dunklen Augen war doch unzweifelhaft Natur, und in dem Ausdruck dieser Augen offenbarte sich zugleich die einzige bemerkenswerthe Ähnlichkeit zwischen Mutter und Tochter. Sei vernünftig, meine liebe Ada-, sagte Frau Hedmondt ernsthaft. Die Plage wird zeitig genug beginnen, und Du solltest Deine goldene Freiheit, so lange sie noch währt, mit Dankbarkeit genießen." Ach, was fange ich mit einer Freiheit an. bei der ich mich zu Tode lang weile, Mama? Hast Du denn noch immer nicht mit Herrn Mühlhofer gesrrocken?" , Jedermann sagt so. Caöcaretö Canty Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zettalterk, angenehm und erfrlschend trn Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nleren, Leber und Ctngewei de, das ganze System reinigend, eni feint Erkältung, ruiirt Kopsweh, ftie der, anbaltende Verstopfung und Un verdaulikdkett. Kaufen und versuchen Sie eine Süachtel von C. C. C. beute; 10. 25, und 60 Cent, verkauft und Citer3 C2r-"tix: t:a clln Uxethek.

Welten.

Ja! Er wollte an einem de? nächsten Tage heraufkommen, um sich von Dir etwas declamiren zu lassen," Und er wird einen Contract mitbringen, nicht wahr? Er wird mir eine Gage zahlen, die meinem Talent entspricht, ich werde endlich, endlich Geld haben, über das ich nach meinem Belieben verfügen kann!" Nun, nun spanne Deine ErWartungen nur nicht gleich zu hoch!" mahnte Frau Hedmondt, indem sie noch einmal vor den Spiegel trat, um den etwas zu jugendlich kühnen Rembrandthut zurechtzurücken. In Deinem Alter muß man froh sein, über Haupt bei einem anständigen Director unterzukommen, und wenn das, was Mühlhofer zahlen wird, für Deine Toiletten ausreicht, so kannst Du sicher sein, daß hundert Andere Dich um diesen Anfang von Herzen beneiden werden." Fräulein Ada schürzte schmollend die rosige Oberlippe. Meine Toiletten!" machte sie geringschätzig. Wenn es so weiter geht wie bisher, und ) ri jedes armselige Fähnchen dreimal gewendet und neu aufgarnirt wird, ehe es den wohlverdienten Abschied erhält, werden wir zur Bestreitung dieser Ausgaben woh! keiner besonderen Reichthümer bedürfen. Aber ich weiß, waö ich zu thun habe! Laß' mich nur erst auf den Brettern stehen. Ich werde es in zwanzig Jahren gewiß weiter gebracht haben als Als Du " hatte sie ohne Zweifel lagen wollen; aber noch im letzten Ausenblick besann sie sich eines Besseren tfnd schloß nach einer kleinen Pause: -rls so viele Andere." Ihre Mut tec, die offenbar nur schwer von dem Cöiegel loskommen konnte, seufzte urd warf einen wehmüthigen Blick auk die Löcher in den Glacehandsch'uhen, die sie so behutsam als möglili über ihre fleischigen Finger zu str.'fen suchte. Wer kann das voraussagen, mein Kino! Möge Dich der Himmel davor behüten, ein Opfer der Kabale zu werten, wie ich es geworden bin und möge er Dich vor allen verhängnißvollen Dummheiten bewahren, wie ich deren leider so viele gemacht habe. Was Du auch thun magst, Ada , Alles könnte ich Dir verzeihen; nur wenn Du Dir jemals einfallen ließest, Einen vom Theater zu heirathen, wären t)ir für alle Ewigkeit geschiedene Leute. Es war der unglückseligste Tag meines Lebens, an dem ich mich entschloß. Frau Laura Hedmondt zu werden." Du wirst den Anfang versäumen und in Strafe genommen werden, Mama", mahnte Ada, auf deren wei-

ßer Shrn be: den letzten Worten der Mutter eine kleine Falte erschienen war. Uebrigens hast Du Dir den Stoß von Deinem Kleide abgetreten." "Ach. das siebt Niemand es ist a schon dunkel! Oder ist es sehr auffällig?" Nun. hübsch sieht es gerade nicht aus! Aber am Ende lohnt es bei die. sem abscheulichen Wetter wirklich nicht, noch etwas daran zu nähen. Warte nur: in zwei Jahren, wenn ich Mitglied einer Hofbühne bin, wird man uns des Abends in einer Theaterequipage abholen." Was für Luftschlösser, Kind, was für Luftschlösser! Nimm Dir nur noch einmal die Rollen vor, aus denen Du Mühlhofer etwas vorsprechen willst, und vergiß nicht, mir eine Kanne mit Kaffee auf dem Petroleumofen warm zu stellen, wenn Du Dich vor meiner Heimkehr zu Bett legen solltest. Er wird mir da? Abendmahl hinreichend ersetzen; denn wir haben erst spät zu Mittag gegessen." Aus Sparsamkeit natürlich und weil wir heute schon den siebenundzwanzigsten haben. Wäre es nur wenigstens etwas Solides gewesen, eine Erbsensuppe oder dergleichen, so aber! Mir ist, als ob ich seit vierundzwanzig Stunden nichts mehr zu mir genommen hätte." Frau Hedmondt erachtete ' eö für zweckmäßig, diesen letzten Stoßseufzer zu überhören und sich zu erinnern. daß es nun wirklich hohe Zeit sei. in das Theater zu gehen. Als sich die Thür hinter ihr geschlossen hatte, warf sich Ada in einen Stuhl und legte mit leichtem Gähnen die Hände unter das feine Köpfchen. Die Umgebung, in der sie sich da befand, konnte in der That nicht sehr erheiternd und anregend auf sie wirken. DaS mäßig große Zimmer mit dem verstaubten Plafond und den verschliß senen Tapeten hatte gewiß schon sehr viele und zum Theil anscheinend' recht rücksichtslose Vorbewohner gehabt, ehe Fräulein Amalie Reckentin eö an die Schauspielerin und ihre Tochter vermiethet hatte. Die unansehlichen, schadhaften Möbel, der abgetretene Teppich, dessen Muster stellenweise gar nicht mehr zu erkennen war, und der fatale Riß, der quer durch daö Glas deö großen Wandspiegels ging, konnten als beredete Zeugnisse dafür gelten ' Aber es waren vielleicht gar nicht so sehr diese Mangel der Ausstat. tung. welche das von einer altmodischen Lampe dürftig erhellte Gemach so unbehaglich und wenig anheimelnd erscheinen ließen. Geschickte weibliche Hände hätten es sicherlich ohne große Mühe fertig gebracht, sie wenigstens für den ersten .Blick zu verbergen; nur die Unordnung, die sich jetzt in allen Ecken und Winkeln offenbarte, drückte der Wohnung der Frau Hedmondt so augenfällig den Stempel der Armuth und der Verwabrloluna au?.' lffortse,ung folgt.) Hetmgegeden. Handwerksbursche: Guten Morgen, meine Herr?n! Schenken Sie mir ewe kleine Gabe; ich bin schon neun Wochen auf der Reise, bei dem schlechten Wetter." Bauer (mit den Anderen Karten spielend): Schämt er sich denn nicht, am heiligen Sonntag während deö Gottesdienstes zu betteln?" Handwerksbursche: Dann entschuldigen Sie, meine Herren, daß - ich Sie in lbrer Ant aestöri babel-? . .

Au spät! Coit Paul Kirstein. Seit zwanzig Jahren war der Registrator Hellriegel rNin Beamter. Sein Vater hatte es im gleichen Amt bis zum Geheimen Rechnungsrath gebracht, und da schien ihm diese Laufbahn auch für seinen Sohn die allerbeste die ruhigste und sorgloseste! So waren sie nach dem 5ode der Mutter eine Reihe von Jahren zwei wirkliche Junggesellen stets Morgens gleichmäßig htn gleichen Weg gegangen, halten gleichmäßig gelebt und sogar gleichmäßig denselben Stammtisch vesucht . . . dann starb der Vater und der eben fest angestellte Aktuar" blieb zurück, allein, mit -den Gewohnheiten ei-

! nes älteren Mannes. Er nahm sich, ae- ! rade, als er zum Reqistrator ernannt war, eme eigene kleine Wohnung und eine kleine Wirthschasterin. Er wollte auf den Rest seiner Tage seine besondere Bequemlichkeit haben. An seinen Stammtisch aber ging er doch, täglich, ohne Ausnahme, imSommer mit dünnem Mantel, im Winter mit dickem, und mit einem extra dicken Tuch besonders. Ihn kümmerte es nicht, daß sich gelegentlich 'mal Einer über ihn lustig machte. Wie sehr er mit all seinen Vorsichtsmaßregeln Recht hatte, das sah er jetzt aus's Neue, wo seine Wirthschafterin seit vier Tagen erkältet im Bett lag. Gott sei Dank, daß sie wenigstens eine Freundin besaß, die sie Pflegte und sich um sie bemühte! Er hätte sonst am Ende selber noch Tag und Nacht bci ihr fiten müssen. Er ging sehr mißmuthig in sein Bureau. Die College alle sahen ihm den Aerger an. Zwar im Laus der Arbeit verwischte sich das trübe Bild, aber dann, als die Frühstückspause kam, da trat es von Neuem aus. Da war ein Mensch mit ihnen im gleichen Zimmer, der brachte immer so einen Ton hinein in die ernsthaste Stimmung, der ihnen Allen nichl recht zu passen schien. Nur ein Jahi jünger als der Registrator Hellriegcl. hatte er doch noch vor wenigen Monaten gewagt zu heirathen. und seit jenem Tage war ein Geist in ihn gefahren, ein Geist die ernsten Herren schütte!ten oft verwundert ihre frisch frisirten Häupter. So etwas von jugendlicher Ausgelassenheit, von unerlaubtem Fröhlichsein hatten sie in ihrer Thätigkeit noch kaum erlebt. Der Registrator konnte nicht umhin, er mußte ihm heute einmal Vorhaltungen machen. Aber der Andere, der College Kummer, der lachte dazu. Sehen Sie. lieber College", sagte er lächelnd, wenn man so 'ne lange Zeit allein Kummer" war, wie ich. dann freut man sich doch, wenn man endlich eine bessere Hälfte" hat! Soll man da nicht lachen?" Gewiß aber Alleö zu seiner Zeit!" versetzte Hellriegel. Ach. lieber College, sehen Sie sich einmal meine Hälfte jetzt an und sagen Sie mir dann selber, ob Einen da nicht Ort und Zeit und Ernst und Trauer und Sorge vergeht. Kommen Sie wirklich einmal mit mir!" Hellriegel wollte anfangs nicht, aber als der Andere dann nicht locker ließ, als er ihm erzählte, daß seine Schwägerin, die gerade für kurze Zeit bei ihm zu Besuch wäre, doch auch gern einen Tischherrn hätte, und er ihm also wirk, lich einen Gefallen thäte .... da ließ er sich denn endlich breit schlagen. Und wenige Stunden später saßcr sie dann alle' Vier in dem Gartenhaus drei Treppen hoch um den kleinen Tisck und aßen und schwatzten zwanglos unl ohne Scheu, so daßHellriegel seine steif., Gemessenheit auch bald verlor. Di; Sonne schien so warm durch die blitz blanken Fenster, und eine weiche Luf fächelte durch die kleine Oeffnung. all brächte sie fr'schcn Erderuch mit her ein. Der kleine Vogel m dem Bauer unter Tulpen und Reseda, unter Veil. chen und Schneeglöcklein, sang sei? glücklich Lied. Wie das hier naulick. 'var und schön! . Nun begriff Hellriegel seinen Colle qen, daß der lachen konnte und imme lochen! Wie kalt auch rings die W;l sein mochte, der hatte den Lenz bet sich im Haus, der trug ihn im Heen, u seiner Brust der trug die Liebe mit sich! Und'alösie dann, gelockt von dem herrlichen Wetier. Nachmittags - einen länaeren Spaziergang wagten, da waz es ihm, als sollte er in seinem kahlen Leben doch auch noch einmal versuchen, sich solchen Frühling zu erringen, als müßte es auch ihm gelingen, aberAngst und Zagen lahmten ihm die Schritte. Wohl bemühte er sich um die kleine Schwägerin, so viel er konnte, aber die Worte waren kalt und trocken yeworden. Das Hez erzitterte ihm m der Brust; doch eö war nicht vor Freude und Glück. Es war die Gewißheit, daß er ahnungslos an etwas vorbeigegangen wQr, waS ihm das 2to:n rcchtzeiiis nie gezeigt. Und als er am Moen d2?.-:uf mV Schnupfen und Husten erwachte, dc fühlte er eS mehr als gewiß: an ihr war der Frühling länast vorüber unl der Sommer beinahe' auch. Aber wie ein alter Mann wollte er Xtrt Vv . -Vt Vrtrs rtrrrt Wr. tU Vt UVjlilVlUl VVU IVtltltkttl VU' en, und fo wurde er Freund der Glückichen, Pathe der Kinder und aller Welt Onkel,' und in der Freude an ihrem Thun und Treiben schaffte er sich fe? nen neuen Frühling. Freilich, es war nicht der rechte; doch der Registrator hielt ihn fest, als einzigen Lichtblick in seinem sonnenlosen Dasein, und wenn ein Sonnenstrahl in die stillen beitöräume schlich, dann seufzte er wohl innerlich wie in stummer Resignation: Ach' ja, es muß wohl einen schönen Frühling geben; ich habe ihn vertäumt. nun ist eS zu spät!" - Zu spät!.... äucö ein Triumph. Schauspieler (zum College, de? von seinen Triumphen auf dev Gastspielreise erzählt): Sind Ihnen auch schon 'nal die Pferde ausgespannt worden?" College: Nein. Wagen und Pferde hstte ich nicht . . aber zwei Mal ist niz hi Ltlocired ltoblen worden!"

ZNaskencostiimc. Sind die munteren Verkleidungen der Carnevalszeit auch nur der prickelnden, frohen Laune, dem genialen Uebermuth geweiht, fo entfaltet dennoch die Mode für sie dieselbeSorgfält, den gleichen nachdenklichen Ernst wie für jede andere Toilette. Jetzt begllnstigt sie historisch? Trachten und drängt die Phantasiecosiüme etwas zurück. Von unseren Illustrationen stellt die erste Figur eine Japanerin dar. Das Costllm aus lachsfarbener, bunt aemusterter, japanischer Seide ist ungewöhnlich kleidsam. Der enae Rock drapirt sich graziös um den Körper, diesen gleichsam einrollend,' und schließt mit einer breiten, auf gelb:m Atlas gestickten Bordüre wirkungsvoll ab. Statt der Stickerei kann man dem Atlas auch einzelne Blumen und Figuren, die aus japanischen Seidengeweben herausgeschnitten werden, appliziren. Die mit gleicher Bordüre garnirte. von einem breiten, gelben, gestickten Atlasgürtel

umgebene, schräg geschlossene Taille begrenzen an dem herzförmigen Ausschnitt ??altenlaaen aus licktarüner. aekreppter Gaze. Eigenartig ist der mit Heller Seide unterfütterte, mantelartige 2ytti, ver an der unken Acrsel alatt herabfällt, wäbrend er den reckten Oberarm ärmelartig bis zum Ellenbogen umschließt und erst von hier aus, wie die andere Seite mit der Bordüre begrenzt, frei herabhängt. In dem yocn srislrten Haar stecken lange Schmuckpfeile und eine große Chrrsanthemumblütbe. Grüne Strümvfc und lachsfarbene Schuh mit Goldzierrath und em bemalter Palmblattsacher vervollständigen das aparte Costüm. Sebr niedlich ist das Costüm tu ner Bernerin für junge Mädchen, dessen saltiger Rock aus kräftigem, schwarzem Wollenstoff vorn mit einer gleich lanoen, aus einem geraden Theil besteyenoen faltigen Schurze von changttmr - Seide bedeckt ist. Die hinten mit kleinem Pattenschoß gearbeitete und an diesem mit schmaler, schwarzer Spitze verzierte Taille aus schwarzem Sammet hat vorn oben einen geraden, von einem Arm zum andern gehenden Ausschnitt, wodurch ein sempllssirter Batlstlatz sichtbar wird. Die halblangen Puffärmel aus Battist sind mit einer kurzen Unterziehbluse verbunden und haben längs der Mitte eine breite, steif gestärkte Tollfalte; unten sind sie mit einem Zug versehen. Der vordere, miederförmige Theil der Taille ist mit silbernen Rosetten, die durch kreuzweise gelegte silberneSchnllre verbunden sind, gemückt; der obere, sattelartige Theil ist auch mit silbernen Rosetten geziert, unter denen seitwärts lange, silberne Ketten angebracht sind, die auf dem Rücken in glei chen Rosetten enden. Die Arme zieren ?uö Sammetband und schwarzer Spitze hergestellte Armbänder. Den Kopfschmuck bildet ein kleines, schwarzes Sammetkappchen, das gleich einem öeiliaensckein eine breite, mit Draht gestützte, krause, schwarze Spitze umMH Oegen Für Die Menschheit. Durch seine vielen und wunderbaren Kuren hat Salvation Oel sich einen unsterblichen Namen gemacht, und Viele können für seine Heilkraft Zeugniß ablegen. - "Ich gebrauchte Salvation Oel für Rheumatismus und fand eS ein sicheres Mittel. Ich gebrauchte nur drei Flaschen und bin jetzt vollkomrnen gesund. Salvation Oel ist ein Segen für die leidende Menschheit und ich wünschte ich könnte alle Rheumas tl'SrauS leidende davon in Kenntniß setzen." James H.Bryant,Dcbruhls, N. C. DaS berühmte Salvation Oel ist daS beste Liniment um Schmerzen zu stillen, es kostet nur 25 CentS und unter feiner Bedingung lasse man sich ein anderes Mittel ausschwätzen. ES iett ür ein einzizeS sicheres und daS UCaCi

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gieor, 0 rzinien unier einer lailvarzen Nackenschleife zusammengefaßt ist. Weiße Strümpfe und schwarze, ausgeschnittene Lederschuhe sind für das Eostüm passend. Für eine etwas phlegmatische, blone Erscheinung ist das Costüm einer Holländerin sehr geeignet. Die ausgeschnittene, vorn gefaltete Taille mit glatten, kurzen Aermeln ist wie derRock us farbigem Wollenstoff gearbeitet. Den Ausschnitt füllt ein krauses, oben mit einer Spitze abschließendes Hemd.

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