Indiana Tribüne, Volume 21, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1898 — Page 5

RoUUgt eSxtev Slttt. eZches, reines Blut verleiht Euch Neue straft und Energie. DaS einzige Mittel es zit filiriren. Die dem Vluke nöthige Nahrung kann demselben nur durch denMagenzugcführt erden. Ebenso sicher ist es, daft man Gifte aus dem Blute nur durch die Lrber und die Nieren entfernen kann. Wenn diese Organe krästiz sind, reinigen sie das Blut vollkommen. Wenn sie geschwächt sind, so kräftige man sie. a. m . tl .... V

vitqmi leine ebizin, um iir an unv uu u.egen. Sie sind gefchwächt. Gebt ihnen Kraft, ehe Ihr sie überanstrengt. Es giebt kin inneres Ncrveniystcm.N?:!:5 'eber und Nieren in Bewegung setzt. DaS sind nicht dic (Lefühlsncrvcn, auch nicht die Bewegungsnerven, die Nerven, welche wir gewöhnlich medizinisch behandeln. Sie gehören einem g. trennten System on j demselben System, welches unser Herz j icyiagen niaejt ceni iynix.iyeliiHeli ner vensystem. Leber und Nieren werden nie schwach, ehe diese Nerven nicht geschwächt werden. Tr. Schoo? hat rmMeuschenlkbenauZdaS Studium dieser Nerven verwendet. Er dat daZ einzige, vollkommene Heilmittel er funden, welches die Menjchynr kennt, um diese Nerven zu kräftigen. Tr. Schoop s Wlederhersteller erreicht diese Nerven. Er regt sie nickt an. sondern belebt sie. Er wirkt nicht mit Schnelligkeit, aber er heilt auf die Dauer. Wenn diese Nerven kräftig sind, arbeiten Leber und Nerven wie sie sollen. Die Folge ist reines Blut und es giebt kein anderes Mittel es zu erhalten und zu behalten. Dr. Schoop's Buch ertheilt weitere Auf klärung über diese Nerven. Es enthält Alles, was ein Menschenalter ihn über die Reini gung deS Blutes gelehrt hat. Es kostet nichts laßt es Euch kommen. Dr. Schoop's Wlederhersteller lostet $1.00 PerFlasche durch Apotheker oder bei Voraus bezahlung per Expreß bezogen. Sechs Fla' lchen $5.00. Adresse: Dr C.J.(?chorp,321 ?nd Straße, O. Ricme, WiS. FARMÖ4kUJU.i I m n wm tl m . Oalter. ki akle. V-, (laMf IM ?. Xnrt ; . Did, Miltzil,, Oil 17 Ca. Eerft r tlcz. KtiU Farnin itttn Salz Lame. Solch ffrattn Ubntn sich. Calin'l 6a mm iiirzt fit tüchtizi Ernte. 6 tonne He r ist ton unftre Ueat-Iichungrn. l CjtnJ Baf4fintr edfikhlt p tnf'l tSirmfu . S"gmfnÄartafftI nnr f 1.50 ri FJ. $10 für 10c. Oricfmarlcn. Sm 150,000 neue Kunde fnUca , i.;. ii a r t - . m wii mm pKiwiuiMVvifviiii vii.nm im Jen, noo UTip Korn unl tatet, nft V. f. . (enh flO, um einen nfinj camtt u mache), sammt Xatalff I ' . . ..k V 1 11 nin rv iw m , 7?!l ! -m ' I ' fcyyrjj, inrnjj t'XMjTSTixm Mjyy&Y&wr1 Ist QfUfifiU9fjMUMMUMui. TS rg (MOZART HAllfe mmmn l.7 i-a..ititB - -t. ' j-r w f PWiiM i ',.Vt.iiA.!:ü".'sm JJ1UZKT-UALLE, 37 undS9 Tüd Deloware Strsße. Tie clttkc, t3fjtt und f13nßc derartig Hall in aManaf jti, jptzk neu und elegant atilat ftatttt, U'bi rcina ud Privat, zur Ab t,altnrg vo &nn Äfften, i?Zue. LZersarrnlnae u. s. , unter iideralen lekiaaungen zur v er atufftiÄumr tür Krrrln ftnn ha ac.t u habe. Günstige Anlöge für Ersparnisse. ilUvUCT Bau- und Spar-Verein bezablt daibjährliche Dividende für Summen von $1.00 cufrräcte. Sine vortügllche Gelegenheit Lkwor iene elder anzulegen. Posiliv keine Verlust beim Austritt. Versammlung jede Slznstag Abend km Dcutscken Haus. Hither lu?ft z erhallt o : Albert lk. VZetzger. Präsident. 2innin Bo. Verteilt. tJrlO Lieber, dnelst. McCullough & Rdnhard! Nechts-Anwalte Zimmer 303 305 Jndiana Trust Gebäude. Telephs Iß 17. tXT der, KeibardI?stHU s4 Wj&ttt jtm Muotn Ru&itrsM. : : Oigara sind die besten im Markt. StetS bemüht nur da? Beste meinen Kunden in Cigarren, Tabak und Raucherartikeln zu osseriren, bittet für die Feiertage um geneigten Zuspruch - Schiller Nörnler, Ost Washington Strasse, Jndiana Truk Gebäude. Untetfiagt tie lM V C1K..UJIIIU J.9Um l J i i k M. M. m m ii

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Tie Lizzie, was mei Altie is', Hot sor e lange Zeit ihr?lrwcit allems geschafft. Ich hen se o,t gesagt, )z sollt sich e heiert Meeoche kriege, awwer se wollt nie mckZ von ' w.sse. Ich denke. se Hot mich nit recht getrobt. obgleich ' sor io eooes ganz un gar rein tiieicn do war. awwer se is emol den Weg. Ich hen dann aach kee Wort mehr gcsagt, bis daß se emol uff e Pahrtie war, wo sich die Lehdies, wo pressent wäre, alle driwwer gewunnert hen, daß t Fraa, wo so gut ab is wie die Missus Sauerampfer noch mitaus e heiert Medche sich truwele duht. Sell Hot's sor die Lizzie gesettelt. se Hot e heiert Medche hen müsse. Jetzt war awwer aach mei Torn zu kicke. Ich hen gesagt: Sieh hier, Lizzie," hen ich gesagt, 2m Host jetzt schon so lang Dei Arweit geschafft un ich denZe, die paar Johr, wo Du enniweg noch zu lewe Host, do ls aach Ui Juhs, noy emol e Tschehnsch zu mache." Do hätte se awwer emol die Lizzie höre solle! Gasch, was Hot die angewwe! Se sagt: Off Kohrs, ich kann mich jo doht schaffe, for all was Du drum giebst. Sell is mei Peb for alles Gute, was ich zu Dich gedahn hen un for d'e ville süöne Buwe, wo Du mich zu verdanke Host, dohtschaffe soll ich mich, das is all. paar Jährcher hen ich noch zu lewe, e p a a r D a g hen ich zu lewe, wenn ich des Weg nor noch zehn Johr weitergetriet lcr'n. Awwer, ich will Dich die Zeit doch noch e wenig lang mache. E Heierd Mehdche werd ge. nomme un wann ich mich eens im Himmel auspicke muß." Do hen ich g?lacht un ich hen die Lizzie ecksplehnt. dak ich nor aefuhlt hen un daß eö mein größter Wisch wär. wann e Mehdche in's Haus käm, for daß se sich nit mehr so zu plage braicht. Jetzt h'att's nit viel genomme, do hatt die Lizzie Widder gekickt, bikahs se Hot gedenkt, ich deht nor for mei Venefit spreche, daß ich nit mehr zu die Stohfs zu tende hätt un die Schlapppehls auszuleere braicht. Sell war awwer nit der Kehs. Well, for e lange Stohrie korz zu mache, Hot die Lizzie e Gesetzche in des Pehper duhn losse bei de Weg, Herr Redaktionär, hen Sie mich en Pennie owwertschahrtscht. Sell is nit sehr. Ich lese doch jetzt Jhne Ihr Pehper schon so lang, als ich hier sin un ich denke, wann mer e Pehper so arig suppohrte duht. do sollte Sie aach nit so klohs un so stinschie sein, sw wer, newwer meind, ich kannö erfo? dern. Um Widder uff das Heierd Mehdche zu komme, das EttwerteZZ ment Hot uns gut gedahn. es ls e ganze Latt komme un die Lizzie Hot sich eene ausgepickt, das war e Pletjch. Se Hot wenigstens sechs Fuß un zwaa Jnsches gemehschert un Hot aach so ebaut sechsundreißig Wehstmehscher gehabt. Se Hot recht gut geguckt, se Hot BängS gehabt un hinne en lange Zopp. Sell bot se die Lizzie off KohrS reit eweg stappe msche. Selles Mehdche Hot Elfrohsine gehetße un e Weus ho! se gehabt, die Hot gesaund, als wann se aus e Bierberrel erauS tahke deht. Se bot e wenig harte Kandischens gemacht, swn?er die Lizzie Hot zu alle jehs gesagt un do is dann die Eifrohsine gleich bei unS gebüwwe. Die Lizzie Hot se e schönes Ruhm sbbstehrs gewwe un ich denke, das Mehdche Ho5s aach soweit ganz gut bei uns gegliche. Ich muß sage, ich hen se nit so eckstra gegliche, vilahs ich war'n immer effrehd. se deht emdl falle un deht eens von die Kids dohtfalle. ßene von die erschte KandischenS wo se gemacht Hot, war, daß se dreimol die Woch in de Nochmittag un viermal in de Owends fort deht gehe, blseids aach Sonndags. erschte Owend is se schon auszekickt. Ich sin den Dwen? hei den Wedeöweikr gange, hen awwer Zee diesente Kompennie gefunne un do sin ich schon um halb nach zwölf heim gange. Die Lizzie war noch nit in's Bett. Swwer geschkehrd war se wie alles. Wa? iS die Matter, Lizzie?" hen ich gefrogt. Dö sagt se, die Eifrohsine hatt e halwe Stund zerick ihr Eescheine gemacht un hätt sich aach Kompennie mitgebracht un sell deht se nit gleich:. .Listen nor emol, wie laut die tahke!" sagt die Lizzie. Ich sin autseit in die Hahl un so ts die hizzie. Mir hen gewatscht, awwer, ich sagt Jhne, was ich do gehört hen, sell Hot mich schimmern mache. Die Eifrohsine Hot gesagt: Spehr mei Lewe, du Ungeheier, du Host mich nie geliebt, du Lump odder Worte zu den Effekt. Do Hot t annere Weus geänsert: Umsonst, du Host mich schon zu e lange Zeit gefühlt, jetzt muß die Ssch t tznd nemme.. Du kannst dei Tscheus hm, Peussen odder Schuhte." .Do Hot die Eifrohsine gestart zu jammern: Och, laß mich lewe. kill, mich nit.- Die Lizzie un mich, mir wäre , wie perreleist, keens konnt nor e Glied muhfe, ks war awwer aach zu arig. Ich hen zuerst mei Senzes Widder kriegt un sagt: Mir könne nit erfordern, day tn unser Hauö e Porsm gekillt wird, ich renne fort un kahle en BlieZmqnn." .Jes, du besser dubst sagt die Lizzie. awwer du besser machst hurrieobb. bekahs der Feller kann se einige Zeit kille. Ich sin an die Stritt un denke Se v.or emos. in leß denn e MZnnitt ben ti fäcn en Lli:Ziuann gefunne qe hatt! Ich hen ihn reiteweg mit heim. genomme UN grad wie mer inseit da9 Haus sin komme, do Hot die Eifrohsine grad gehallert: .Zu Hilf, er killt vlich jetzt, ich sin schon halwer doht, zu Hilf, sonst krieg ich. noch die Schwere-noth.-Ich kann off Kohrs nit ecksacktlie die SNnrdi riemnnbere. awwer

es Hot ebaut diesen Weg zu mich ge saund. Der Vliesann sagt: Selles Ding muß ich stappe." Dann Hot er sein Knippel erausgezoge un is obbstehrs. Die Lizzie un mich sin ihm nachgange, wei. mir sin purtinier gestorwe. so eckseitet Ware mir. Der Vliesmann Hot e paarmol mit seine Nomber Verzehn Buhts gege die Dohr gekickt un in e Minnitt war se zu dausend Schplintersch geschmäscht. Wie mer in das Ruhm komme sin, do Hot die Eifrobsme in die Mittel von das Nuhm gestanne. Ich war arig froh, daß se noch nit ganz doht war. Wo is der Feller?" bot der Kapper gehal lert un Hot in alle Eornersch erumgcguckt, iewen die Eifrohsine ihr Bett Hot er dorchaewiehlt, awwer er Hot Niemand gefunne. Wo is der Fcller?" Hot er noch emol gefragt, awwer die EifroKsine Hot geäckt. als wann se von gar nicks wisse' deht. Hot er Jhne scöuhr nicks gedabn?" hen ich gefragt. Schentelmänner," bot die Eifrohsink gesagt, ich denke. Sie sin arig mißtehken. Es is kein Feller mit mich aewese. ich hen nor e klein wenig gepräcktißt." Do hen mir dann ausgefunne. daß das Oos Elohkjuhschen Lessens nimmt. Se bot das Stick: Die Braut des Neibers Jaromir' gepräcktißt. was se in en Entertehnment deklamire bot wolle. Mehbie. ich hen se awwer e Pies von mein Meind gewwe! Ich hen gesagt: Sie fällige Guhs, odder wie mer Jhne sonst heißt, so Monkiebißnes w?rd in me! Haus nit gemacht. Sie besser suche sich en Platz bei dies un dumme Seit, mir hen kew Juhs for Jhne." .Ahlrecht.- Hot se gesagt un de annere Dag is se gemuhft. Mir suche jetzt Widder e anneres Heierd Mebdche? Hen Sie keine an Hand? Womit ich verbleiwe Jhne Jbrn liewer Philipp Sauerampfer. ?lus Alt. London.

Alt'London muß allmählich den Prachtbauten der Neuheit weichen und der kürzlich von der Baukommission er Offene N!ederreihungsbefehl trifft dies' mal die altehrwürdige Furnivalls Jnn. Der Ort. wo sie sicherhebt, ist vom historischen Standpunkte noch viel interessanier als das Gebäude selbst, das erst im Jahre 1818 aufgeführt wurde. Damals stand cS in Verbindung mit Lincolns Jnn. Am Bogenschlußsteine der Brücke, die von Holborn herüber sührt. ist eine Gedenktafel in Form eines Schildes mit dem Wappen der Jnn angebracht. Furnivall, gehörte zur Ji'egierungszeit Richaids II. dem Ritter William Furnivall, wurde unter Hein rich IV. zum Amtsgerichtsgebäude und unter der Regierung Elisabeths an die Äeltesten der Rechtsschule Lincolns Jnn- verkauft. Nachdem sie im Laufe der Jahre verschiedenen Zwecken gedient batte und u. A. zu wiederholtenmaen sin ot court sRechtsschul) gewesen nw wUidesiezuleYtwlederzumÄmtkge' uchtsgebäude. Zahllose Ueberlieferungen knüpften sich an den altehrwürdigen Bau: Thomas Moore war in Furnivalls Jnn 3 fahren lang Lektor, und der Sohn des SchauspieldichterS Shirley Haushofmeister der Jnn gewesen. Die hervorragendste Persönlichkeit jedoch, die in ihren Mauern weilte, ist Charles Dickens, Er lebte dort seit 1837, kurz bevor er als Berichterstatter ins Unter Haus kam. Tort auch wisrhe ihm der Aorschlag gemacht, dem die Pickwick Papers" ihre Entstebung verdanken. Dickens selbst hat die Unterredung be schrieben, die von all seinen Bewunder ern als glücklicher Zufall betraget werden muß. Der humoristische Künstler Seymour beabsichtigte eine Reihe Eock ney'Sportstiche zu machen und dachte, sie würden beim Publikum mehr Anklang finden, wenn sie mit Tert und in monatlich erscheinenden Heften veröffentlicht würden. Dickens erzählt: .Das mir zur Be arbeitung vorgeschlagene Thema als Vorwurf für die Stiche war: ein Nim rodklub. denen Mitglieder aufs Schie tzen. Jagen u. f. ."ausziehen und Ntrifi ifirpn TI?nnni(s nn f,firrirlrjhr ffi ....v . w . y v .v v vy b wandthcit in allerlei Nöthen gerathen. Nach kurzer Uebcrlegung antwortete ich, daß ich,-obgleich auf dem Land czeboxen und erzogen, lein großer SporjZmann wäre, daß der Gedanke nicht yeu. ja sogar schon oft verwendet worden t', daß die Stiche viel besser würden, wenn sie erst nach dem Tert entstünden, an.? statt umgekehrt., und daZ ich lieber mei nen eigenen Gedankengang mit selbstgewählten Personen und -freier Aufeinanderfoige der Scenen verfolgen würde. Meine Ansicht fand Anklang. Ich schuf mir die Gestalt des Pickwick un schrieb die erste Nummer, nach deren Probeabzug Herr Seymnur seine Zeichnung des Klubs und das wohlgelungene Porträt von dessen Stifter fertigte. Ich brachte Mister Pickwick in Verbindung mit einem Klub zufolge des msr. ursprünglich gegebenen WmfyS und aca . f. ?: w o nY n rm i . llllU) oie Igur oes lil!k.r Winkle ao sichtlich in'mein Wrk' hinein, damit ihn Seymour verwenden konnte Zwischen dem Erscheinen der ersten un) zweiten Nummer der Pickwick Papers tödtete sich Seymour, und H. K. Browne wurde an seiner Stelle zum Illustrator ae wähltV ' AerCapitän. Von Walter Bacmeister. Ihr kennt sie alle, die' kleinen Krebse. Shrimpö nennt man sie in England, Graneelen an d:r deutschen Küste und im Vinnenande wohl auch fälschlich Krabben. Doch nur wenige haben Gelegenheit gehabt, den Graneelfischern zuzusehen, wenn sie mit emsigem Fleiße die kleinen Thier: in ihre Korbe . einsammeln, um sich so ifc spärlich täglich Brot zu verdienen. Ich hatte schon lange den alten Gra neelenfifcher beobachtet, dessen weißhaariger Kopf sich tief herniederbeugte, um die von der Ebbe zurückgelassenen Thierchen zu suchen... Ein Junge, der vorüberaina und den ick iraate. wer

wohl der alle Mann sei, hatte mir zu widert: Dat is de John Hazsen, unse olle Eaptein." Unser Eapt:in? Was soll das bedeuten? Eben schien der Greis seine Arbeit beendet zu haben. Mit langsamen, schleppenden Schritten näherte er sich dem Strande, den Korb im Arm. Er wollte an mir vorübergehen, als ich ihn anredete: Goden Dag, Euptein Haxsen." Goden Dag, Herr, wat weten Se, dat ich Eaptein bin?" Ich habe das gehört.Er lachte bitter vor sich hin. Ja. die Lud nennen mi noch Eaptein.Sind Sie nicht mehr Eapitän?" fragte ich. da das Schicksal des Alten mich zu interessiren begann. Dat is schon lang ut," sagte er schwermüthig; als ich ihn einlud, eine Flasche Wein mit mir im Gasthof zu trinken, nahm er erst nach einigem Zogern an, und erst, als wir unbeachtet in einer Ecke des Gastzimmers saßin, begann er redseliger zu werden. Er war armer Leute Kind hier im Dorfe gewesen, wie alle seine Kamera

den in der Schule; aber der Lehrer hatte ihn immer bevorzugt, da er ihn sür einen klugen Kopf gehalten. Als er 14 Jahre alt war, ging er als Schiffsjunge zur See und lernte Land und Leute aller Länder kennen. Noch war er ein junger Mann, im Anfang der zwanziger Jahre, da hatte er sich bereits das Patent als Steuermann ermorden. Da hatte er es gewagt, war vor sie hingetreten, die Töchter seines Rheders. die ihn, wie er wohl wußte, gern gehabt, und i hatte ihr gesagt, wie es um ihn stand, daß er nicht leben könne ohne sie. Und sie war die Braut des schmucken Seemannes geworden, dessen kraftstrotzende Gestalt ein Muster von Mannesschönheit und Gesundheit war. Auch der Rheder, der selbst früher ein kleiner Mann" gewesen, hatte sich nicht gesträubt, doch die Bedingung gestellt, daß aus der Heirath nichts werden könne, ehe der Steuermann John Haxsen nicht seine erste Fahrt als Cavitän bestanden, Da hatte er dann gearbeitet und studiert, unermüdlich, ohne Rast, und in der Blüthe derJugend, als er noch nicht dreißig Jahre gewesen, da hatte ihm sein Rheder zum ersten Male als Eapi tan ein Schiff anvertrauen können. Die Fidelio" war ein stolzer Dreimaster, der in voller Segelpracht einen gar stattlichen Anblick bot, als er seine Fahrt antrat. Sechs Monate später ging die Fidelio", fast angesichts der heimischen Küste, in einem furchtbaren Sturm zu Grunde. Eapitän und Mannschaften retteten sich in die Boote, doch kenterten auch diese bis aus eines, das Boot, in dem Hazsen sich mit zwei Matrosen besank, überstand den Sturm. , Am nächsten Tag. nabni jn 'Damvfe'r dje drei au.s und bfachse sie. nach per Heimaih, wohazsen nun als Schiffbrüchiger vor seinem Rheder stand. Doch er war ja unschuldig an dem Unglück, und seine Hanna würde ihn darum nicbt tadeln. Auch der Spruch des'Seeamtes würde ja feststellen, daß er seine Pflicht gethan. Der Alte machte eine Pause. Dann fuhr er langsam und schwermüthig fort : Ich stand vor dem Seeamt. jch war zn erregt n'nh hörte nichtj yon dem, waö der Eommissar sagte, ich wartete nur mit Spannung auf den Spruch. Und der Spruch fiel ; ich hörte nur noch, daß man mir mein Patent entzogen, weil wil ich weiß es selbst nicht mehr, warum; denn ich war meiner Sinne nicht mehr mächtig, Laut schrie ich auf, s? daß Herichtsdle. ner mich aus dem Saale brachten.,,-, Ich eilte hierher zu meinen Eltern, die alt und gebrochen den Schlag nicht lange ertrugen. Als ich noch nicht ein halbes Jahr in dumpfer Verzweiflung hier zugebracht, las ich in der Zeitung Hanna hätte sich mst. sjnesq Vffeffot, verlobt. Ich habe nie mehr zur See gefahren, ob es mich auch oft machtig mit endlicherSehnsucht dazu, jrjeh! ich habe rnkch zu sehz geschämt, und ich fühlte doch, daß jch unschuldig wat, Ich bin alt und weiß geworden, als ärmlicher Fischer, und habe nicht den Muth gesunden, von neuem zu beginnen." Jch drückte dem Alten herzllH !e Hand. Dann wandte et sich und b'mg. Der Künstler daheim. Frau: Zeig mal her, Otto. Du hast da etwas in den Haaren!" Mann: Laß nur. es werden ein paar Lorbeerblätter sein!- , .Ganzelnfach!' Ihre musikallschen Abende sind ein hoher Genuß, Herr Dividcndeles. man hört hier Künstler, die man sonst nirgends zu bewundern, Gelegenyeit hat!- -7 Nu. ick zahl' se inmak sürs Singen bei mir und noch einmal siirS 'Nicht fmzen bet an?'" , ,G, Oei0 Nnr NecMkzKl5 " 0 "n " "5, i - - ,-- : ; , -. , plagt erden, vmn er fr lncht tea Valvation Oel kunttvkd.' 2:7 titf irklich so ist wird durch Herrn 0. C. chrader, Pler, Nebr., bez:zr et sagt: "34 aebrauchtt SalvechV O und ich bm uberzeuat daß es keia bes sereS Lminient giebt. .Ich M diel, tmnnnfp on ??k?uJriS,suS imb fcni te keini Linderung bekor::a biSÄ Salvation Oel gebrauchte. , -rj m. ? JLl. Z.tiJL 4 Vfiaicrjcii zütkwi hnhr mxth teixt so ohl nit tn&tt'.' Salvation Oel sollte ta keinem Haust fehlen, eö kostet nur 25 QcxtS; Gto KtotUm mifft tfHFPft. r?T H"VttWMfc VtUV (MMTHHl WWWW wmw, . rM trtHyrityu: 9 9 wwmm vw W 7 W rauf em, eatoatfeaCa Q d2)

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