Indiana Tribüne, Volume 21, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1898 — Page 1

A 00 A0 A rlO 5 k i W Vw y o $ yy v l lo vOsftce : No. 18 Sud Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Sonntag, den 30. Januar 1893 Jahrgang 21. dlo 132

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1 GZl rtf U Silbe! e ftraai. Jahr, alt. 'ViUlv . Fr,iti, 6tnb, um 7 Uhr, im Haus, ihr eoh?, Sll Ost Morri Etr. ndl.,: Mon tag Nachmittag 2 Uhrm Lrauerhaus. Um Th.ilnah litten Tle trauernden Hinteriltebe,. L 0eGFe Hemason MÄ1 'firWlt i-w.i 4. t KV ti.i. VS..-. f äv. W-w UKHBM'' - i i" V iiÄ. FsiHsnMMeV, 0ff.ee : 26 Süd elötesiteftt. f-t'Rat : 120, 122. 124. 126. 128 Oft Pearlft, Televdo M L Oflen Taa unk NaSt :: English Opera Hoiise. :: TaS Haupt retgniß der Saison. füüx 3 Abende u. Mittwo Matinee, beginnend Monwg, b:n 31 Januar. Saft xiel der berShmte ad in,ig Liliputaner, In ihn lktztt und grBfrten fcf.tl. Mehr all 100 Mal in , f,oil ioc au,nkastt $Juftra g . D:e Fair in Midgettom ZU gUnjtnbftf i (Ut gfi(c- stttuu,ftSik. 3 arrfce taUetl. Herzliche Tekorationen mlSuW Wun..b. s.am'. Siegreiche Heere. Neu: Effek.e. Franz Ebert, Adolph Zink und Selrna Görner in neuin (StanjroHtn. Lustig? und amüsant den t. Vati, : V!itt2ch, de t. Februar, Uhr. Vopular, Vreis Gltze setzt z hab. jtifroirt Euch utxt Platz, im VrauZ. TOMLINSON HALLE! Mlttvoü Ädend, den 2. Februar '98. S0USa uud seine Vrltbe 1 rühmte Kapelle. r aZtx nig d, Marsch, !' J ' LHI.Mha.nl. IIUU V1 l - Dtri,,t. ntn TOlhottfu! ?- Vlavd Reese TdeS. ')iru p"n. JennieSoh'e Vi.ii.ifti. V reise: tl .00, 75c nd 50c. Verkauf illet im P?brok fticabt. Socialer taii m Mm Vortrazs-phkluS 1898. 2. Bortrag ! :-: Herr David K. Goss, "The RUe and Fall of Heidelbergs Castle." Sanntaz Ab:nd. den 6 Febr '98 Großer Mnsken - KM deZ Deutsch. Militärvereins in der fSJlozaxtf)alle, am Montag, den 7. Februar S)8. 6'mtkitt 25 CentS lt Person. Zur Auffuhr kommt der Schwank: D,e Bremer Stadtmusikanten. UNNuerekorkällv ! Sonntag, 6. Februar, Zikitk Sagvotslellung der bhh Ma kilM vca Cincivnati, Direkti, . . Louise Gchmid, unter den usxizi de Indianapolis Männerchor, :-- Renaissance ! Lustspiel in 3 Akten vcn F. von Schönthau und F. K. Sllfeld. Eintritt 50c Reserdirte Sitze 75c. to,neent?:Uet find sllr dies Vorftellu, ,iltt, de? klauen dteseibe für di, uitft eorzttll, w endet rvdea. . . . . miri it f 3r dit int d tiiielst tsint flnnn bei Paul Lraud, Ko. 44 Oft ashtuit .,

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Geld zu verleihen ! Personen, welche Geld auf Grundeigenthum in dieser Stadt oder auf sonstige gut geheißene Sicherheit zu borgen wünschen, werden eS vortbeildajt finden vorzusprechen in der Ossice der Zndiana . . . Trust Company Qdt ttötst)inftt(rti Straße und Virginia Ave. Anleihen werden prompt und unter den vortheilhaftesten Bedingungen in Betreff von Zeit, Raten und Zahlungen gemacht. Kapital $1,000,000 Haftbarkeit der Aktiv näre 51,000,000 Total Versicherung für Depositen $3,000,000 - Beamten: J.P.Jrezel.Prks. red. Fadnle. 1. ij,'Pras. Q. O. neliu. 1. 'it'Pr.f. Jod A Bvtler. Sekretär. Archlllllchrichlen. Aus der B esserung. Washington, 29. San. Die Gattin dei Senator gairbankS von Indianapolis befindet sich auf dem Wege der Besserung. Ihre Gesundheit nimmt stetig zu. , Waö Duns Agentur b erichtet. N ew S ork, 28. Jan. R G Du? & Co.'ö Wochepschau über die Handelslage lautet folgendermaßen : Der erste Monat deö neuen Jahres bat eine größere Zunabme de Ge. schafte, hingegen venig Aufbesserung der Preise gebracht, waS nicht erwartet worden war. Die Zahlungen durch die Clearinghäuser waren um 7 3 Prozent größer als in 1892, und wahrscheinlich die größten, die je in einem Monat gemacht worden sind. Die Einnahmen der Eisenbahnen waren um 11 2 Prozent größer denn in den letzten verflossenen Jahren Die Thalsache, daß die Preise sehr niedrig find, beweist nur um so klarer die Zunabme der Quan tität von verkauften Produkten. Die Konkurrenz der Fabrikanten in der Erlangung von Aufträgen hindert allein ein Steigen der Preise. Viele der Fabrikanten haben alle Hände voll zu thun, gerade so viele Auftrage, daß dieselben bewältigt werden können, viele Etablissements arbeiten Tag und Nacht, um die Aufträge zur bestimmten Zeit auszuführen und eine große Stahlfabrik ist sogar an Sonntagen im Betrieb Die Schlichtung der Lohnsrage für 200.000 Kohlengräber in der Central Region wird eine be deutend größere Rachsrage nach Produktea in den verschiedensten Zweigen zur Folge haben. . Der Weizenmarkt hat die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, der Preis stieg während der Woche um 5 Cents mit 5 Isö CentS für die Maiwaare. Die westliche Zufuhr betrug in den letzten 4 Wochen 10.009.053 Bushel gegen 6.045.711 VushelS in den eorrespondirenden Wochen deS Vorjahres, während die atlantische Ausfuhr in den 4 Wochen 12.003.828 ushelS gegen 7.103.574 im letzten Jahre betrug und Pacifie-AuSfuhren in der Woche sich auf 4.016, 583 BushelS gegen 3.454.995 in der eorre-

spondirenden Woche deS Vorjahrs beliefen. Die bedeutende Ausfuhr von Weizen zu einem Dollar per Bushel und von MaiS in den letzten vier Wochen, die der außergewöhnlichen Ausfuhr deS letzten ZahreS gleich kam, legen Beweise ab für die große Nachfrage im Auslande. , Zwischensall im LütgertProzeß. C h i e a g'o, 29. Jan. Zu einer aufregenden Scene kam es heute bei der Verhandlung gegen den Sattenmörder Lütgert. John BurnS dersuchte Zutritt zum Gerichtssaal zu erlangen,' und als er abgewiesen wurde, zog er zwei Revolver und ein Messer. HülsSsberiff Seo. Albrecht schlug ihm das Messer auS der Hand, aber eS entstand allgerntlne vervinung, . die

Frauen schrien und die Ger chtSdiener

liefen hin und her. Schlußlich ergab sich, daß BurnS betrunken war und er wurde hmter Schloß und Riegel gebracht. Untergang eines Schiffe. Seattle, Wash.. 29 Jan. Der Dampfer Coroua", der zwischen Seattle und Dvea, Alaska, fährt, scheiterte am 24. dS. im Greenville Sund. Passagiere und Mannschaften wurden gerettet, aber Schiff und Ladung gingen zu Grunde. Die Passagiere waren meistens Goldsucher, die nach Klondike wollten. - Nansen geht wieder heim N e w I o r k, 29. San. Dr. Fridtjof Nansen fuhr heute mit der Campania" nach Liverpool ab. Er geht nach London, wo er zehn Vorträge halten will. Von London begiebt er sich nach Cbristiania. wo er einen wissenschaftlichen Bericht über feine Reise zu schreiben gedenkt. ,,' Wird nicht durchgehen. Washington, 29 . Jan Die Post" sagt, daß für die Annahme der Tellerschen Resolution betreffs der Bondzablung in Silber im Hause nicht die geringste Aussicht auf Annahme vorhanden ist 3m Senat, wird der AnriezionSver' trag mit Hawaii eS im allergür.stigsten Falle bloß auf 57 Stimmen bringen, während 59 Stimmen zur Annahme nöthig sind. mii Friedensfeier in Madrid Madrid. 29 San Kömg Al. fonso, die Königin Regentin, das Kibinet, die Mitglieder deS diplomatischen CorpS und alle Municipalbehökden wohnten heute einem Tedeum in der San Francisco Kirche zur Feier der Pac'sikation der Philippinen bei. , ,, Mit Rußland und England unterhandelt China betreffs einer Geldanleihe. P e k i n g. 29 Jan. Die Nachricht, daß Rußland (öhina unter denselben Bedingung. eine Anleihe angeboten bat, wie Großbritannien, wird bestätigt. London, 29. Jan. Eine Speualdepesche auS Peking enthält die Mittheilung, daß, nachdem Rußland China eine Anleihe zu denselben Bedingungen angeboten hatte, wie dieS von Großbritannien geschehen war, Rußland von China aufgefordert wurde, ihm Schutz gegen den möglicher Weise darüber entstehenden Unwillen Großbritanniens zu gewahrleisten Rußland gab, wie eS scheint, darauf eine ausweichende Antwort, während eine ähnliche von Großbritannien gegen Rußland verlangte Gewährleistung sofort zugestanden wurde. -"- Keine Einigung. C h r i st i a n i a, 28. Jan. DaS ParlamentS-Comitee, welches ernannt worden war, Vorschläge für ein bessere Regulirung der Beziehungen zwischen Schweden und Norwegen zu entwerfen, wird morgen seine Arbeiten vollendet haben, ohne jedoch ein Uebereinkommen erlangt zu haben. Die Linke deS norwegischen Abgeordnetenhauses, weigert sich, irgend einem Uebereinkommen beizustimmen. ,, , Sin Ultimatum. L o n d o v, 29. Jan. Eine Depesche von Odtssa berichtet, daß M. Zinovieff, der russische Botschafter für die Türkei ein Ultimatum an die Pforte für alle Fällen in Bereitschaft hält, den Sultan zu zwingen, den Prinzen Georg von Griechenland als Gouverneur von Creta anzuerkennen. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'S Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25s. ,, DaS beste Brot und Pumpernickel finden Sie stets bei Bernhard Ihau. Marktstand No. 12. .

Die AusKunst.

Won Julius Eserwinka. Herr MoysuS Zwetschkörndl kalte sich zur Ruhe gesetzt. In dem Cchlach teraeschäft. das der FleiK und die ihn sicht des Alten zu einem der ersten der

Stadt X-leoen gemacht hatte, florirte jetzt Herr Zwetschkörndl Sohn, der Stolz und Augapfel des Herrn Papa. Dieser junge Herr, der auf eine bessere" Erziehung zurückblickte, erfreute sich eines sehr angenehmen Aeußeren und nahm sich.besonders, wenn er ganz entgegen allen Zwetschkörndl'schen Familientvaditionen nach der neuesten Mode gekleidet war, äußerst repräsentabel aus. sodaß es dem Herrn Aloysus und semer Gattin Auguste, geborene Leimhupfer, gar nicht zu verübeln war, wenn sie mit leuchtenden Augen von ihrem Gustav schwärmten. Leider erstreckte fich die geschäftliche Thätiqkeit desHerrn Gustav auch mehr auf Repräsentation; er verließ sich eben auf seinenGeschäftsführer und zwetschkörndelte lustig in den verschiedenartigsten galanten Abenteuern herum. Und während er in dcn Augen seiner nicht minder leichtlebigen Freunde als großer Don Juan galt, dessen Techtelmechtel auf keine Kuhhaut gingen, erschien er den sonst so pfiffigen Eltern als das Muster eines braven harmlosen Jun gen, der zwar ein bischen gut zu leben pflege wie e3 ja auch eigentlich für einen wohlhabenden echten Zwetschkllrndl a:-3 In fc:: Ortung von, d.r aber in Sachen der llcb.n Licb noch ein rewes ftind" sei. Die solide Grundlaqe des väterlichen Geschäfts hatte Herr Gustav trotz aller möglichen diesbezüglichen Talente noch nicht zu erschüttern vermocht. ' Eines Tages nun beschied Herr Aloysus seinen Herrn Sohn ?.u sich herauf. In der guten Stab? des ersten Stockes thronten der Herr Papa und die Frau Mama auf dem grünen Sopha. und der Schlächtermeister a. D. eröffnete dem Herrn Sohn, daß nunmehr wohl di: Zeit herangekommen sei, wo es sich schicke, an eine H:irath u denken . . . und daß er der Vater auch bereits eine Gattin für ihn d:n Herrn Sohn in Aussicht genommen habe, die neb:n anderen nicht zu verachtenden Vorzügen auch den eines ansehnlichen Vermögens ' besitze. Das reme tfmd" nahm diese Mittheilung sehv gefaßt entgegen, erklärte jedoch am Schlüsse der väterlichen Thronrede, daß . .. seine Wahl:reits getroffen sei und er diese auch trotz der gewiß dankenswerthen elterlichen Bemühungen aufrechtzuerhalten gedenke... Er sei auch mit . ihr.", seiner Rosi. schon vollkomen einig . . . Waö für eine Rosi das wäre, meinte nach langer Pause der gänzlich verdutzte Papa. Fräulein Rosi Ros6, die Soubrette des Thaliatheaters!" Herr Aloysus Zwetschkörndl überlegte, wie man m der Eile einen väterlichen Fluch abfaßt, ?srau Auguste, die geboreneLeimhupfer, erwog, ob ein Schlaganfall ihrer Gesundheit nachtheilige Folgen bringen kynnje... Der endlich hervorquellcnde Redestrom dex Beiden gipfelte in dem Ausspruche: Eine Person vom Theater in die Zwetschkörndl'sche Familie? Nie! Herr Gustav dahingegen zeigte jene eiserne Stirn, die er sich durch die lehrreiche Beobachtung des Schlachtviehs angeeignet hatte: Die oder keine!" Nach langen Verhanglungen hate Herr Zwetschkörndl sen. endlich einen Ausweg gefunden, de; bci Parteien hefrie.djgte: Papa'PtoysuS schreibt an ein großes Berliner Auskunftsbureau, urn Erkundigung über das Vorleben der Zukünftigen des Sohnes einziehen zu lassen, Fällt diese Exkunhigunz ungünstig fürFräulein Rosi aus. dann perzichtzt Herr Gu.sta,v unwidrruslich auf das Glück, sie in hie Zwetschkyri.dlschen Ladenraume einzuführen und sie an seiner Seite unter Spe.cksejte.n und Würsten durch das Leben wandeln ;u lassen; ist das Ergehnjß günstig, so geben die Zwetschkörndls ihren Segen. Papa und Mama waren innerlich sehr zufrieden mit dieser Jdtt! die Heiraih kam sichtlich njchj zu Stande . , , .Die Person mochte ein schönes" Vorlehen haben!" ... Nee. nee, Wir sa et:?as geahnt hätte . . . aber lyZ muß er!'' da? .reine Kind nämlich. Und Herr Aloysus schrieb sofort seinen BrZef. fchnörkelte siegesJewitz schmunzelnd seinen Privatier Aloysus Zwcschkörndl" darunter und legte sogar sünszig Mark Vorschuß für die E.'mitilungsauslagen bei. Auch Herr Gustav war einiaermahrn neugierig, etwas authentisches über das Erdenwallen seiner kleinen Rosi zu erfahren. Nach drei Wochen kam die ersehnte Antwort. Man versammelte sich in m guten Stube . . . eine Vorahnung pon etwas Fürchterlichem schwebte durch den Raum ... . Herr Aloysus öffnete feierlich den Brief: Das erste, was ihm in die Augen fiel, war eine Rechnung über Gebühren und Auslagen in Höhe von 164 Mark 80 Pfg.; Specifikation tag bei. Dann kam der Briet: - - - . - ' s .7

Herrn Privatier Aloysus Zwetschlörndl. X-leben! In Erlediauna Ihres Auftraaes

6. 6. . . . sind wir in der Lage, Ihnen durchaus vertraulich Die gewünschte Auskunft nachstehend zu ertheilen: Fräulein Rosi Ros6 recte Knauerbrel Tochter des Postsecretärs Knauerbrei zu A.. ist aeb. am 3. August 1877 zu A., besuchte nach Absolvirung der Töchterschule . dortselbst das Zippert'sche Eonser. vatorium für Musik und Theateu, kam im Herbst 1893 als Gesangsvolontärin an das Stadttheater zu B.. alsdann im Herbst 1894 an das Nationaltheater in C.. wo sie bis Mai 1896 verblieb und ob ihrir gesanglichen Leistungen durchweg günstig von der Presse beurtheilt wurde; Herbst 1896 fand sie Engagement als Operetten - Soubrette an dcm Thaliatheater zu X-leben. woselbst sie sich auch gegenwärtig noch befindet. Was . ihren Ruf anbetrifft, so haben wir während ihrer bisherigen Laufbahn, die genau zu verfolgen wir Gelegenheit nahmen, Nachtheiliges über sie nicht ermitteln können; in X-leben jedoch ist sie in letzter Zeit mit dem durchaus übel beleumundeten Sohne eines reichen Schlächtermeisters in Verbindung getreten. . . . Die Person" controllirt heute als kleine Frau Gustav den Verkauf der Speckseiten und Würste im Zwetschkörndl'schen Geschäft. Aus der Instruktiv n sstunde. Unterofsicier: Wenn Ihr mi einem Vorgesetzten geht, habt Ihr diesem stets den Vortritt zu lassen. Und wenn Ihr 'mal mit einem Offic'.er oder Unterofsicier am Pulverthurm vorbeikommt, und der fliegt zufällia in die Luft, so flieat mit aber immer hinter dem Vorgesetzten!" Die Ulmer i o 1 1 e t dar zwei sehr gefährliche Verbrecher verhaftet. Der eine von den beiden, der Italiener Linasso, hatte in Lyon in einem Kloster 112.000 Francs gestohlen, war hieraus verhafte! worden und wukte in der Nackt vom 8. zum 9. December mit Beihilfe eines früherenMitgefangenen auS dem Lyoner Cnmrnalgefängniß zu entkommen. Der Helfershelfer warf dem im obersten Stock werk des Gefänanisses unteraebrackten Häftling eine Rolle Bindfaden zu. mittelst dessen er dann ein starkes Seil in die Höhe zog. An diesem ließ er sich über den Gefängnißhof hinweg herab. Der patrouillirende Posten gab zwar auf den fflllcktlina einen Sckuk ab. doch ohne zu treffen. Linasso und sein Splekgeselle fluchteten über Nancy und wollten sich nachMünchen beaeben. Von Winterthur aus schrieb der Franzose an leme Eltern m Lyon, sie möchten ihm Kleidungsstücke postlagernd nach Neu - Ulm senden. .Der Brief wurde aber in Lyon abgefangen. Die dortige Ponet verstanorgte telegraphisch die Ukmer Behörde und entsandte sofort ihren Chef nach Ulm. Die beiden Verhrecher wurden auf der Stra dingfest gemacht. 5n Retknak Green (London) hat am Weihnachtsfest eine euersorunst mit einem Schlag eine Familie von zehn Versonen vernicklet und. hat zugleich ein grelles Lickt auf die Nachtseite, deö Londoner Leoens gewerze, Der pessimistischste Kealift könnte kaum eine grausigere Geschichte erfinden, als sie folgende Darstellung der Thatsachen gibt: Im Armenhaus lag der schwindsüchtige Harris, ein 5iündbolzarbe!ter. imSter, hen. In einem Kellerzimmer in No. 9 a . i , t i. c on ! t . . orr iiicsieu,ij woynir oc oyjagrigeiucw, JaeriS und ihre neun Kinder, das iünaste ackt Monate, das älteste 16 Jahre. VZrs. Jarris machte Zündyolzscyacytem, um sich, was humorvoll ein LebenSunterbalt senanni wird, zu verdienen, .Ihr WeihnachtZessen verdankten sie der Mildthätigkeit eines pezerel!adenbesitz-rs. Sonntag Früh brach in dem Saus ein Vttutx auS und in wenigen Minuten waren MrS. Jarris und ihre neunKinder verkohlte, unkenntliche Leichen. Am Sonntag Nachmittags starb der Vater im ArmenHaus, ohne, zum Glück, vom schrecklichen Schicksal seiner Familie etwas gehört zu haben. So verschwand die ganze Familie Jarris und sank zufammen inö Armenhäusler - Grab eine Familie weniger unter zahllosen Familien gleicher Art in der Weltstadt Lonoon. In 1er kürzlich zu Tren ton abgehaltenen 25. Jahresversamm lung der Staats - Ackerbaubeh'örde von New Jersey tvurde über die Jagdgesetzt Klage geführt, welche den Farmern verbieten, die schädlichen Hasen iu todten. Obwohl die Thiere. Kohl ötettig, Spinat und selbst jungeBäume zerstören, müßten die Farmer, warten,' bis die Schonzeit, den. Städtern,' laubt. die Hasen zu. schieße' Än.d6$ Mitglieder waren ebenfalls her Nsi.cht7 daß den Farmern erbauet werden soll-' te, auf'ihrM'Lande alle Thiere, welche Schaden verursachen, zu jeder Zeit zu. V'ertUaen. ...

13. amtlicher

derWtaji Ucki kWch, Pirtiitasian den Staats-Auditor am 1. Januar 1898. Aktiva. BruttS'Betrag der Pramium.Noten 341 52 i Netto.Betrag der Prämium,Noten . '.' ' i27i lM 9Q rtiviiM4i;..M ftt,AiUv

An Noten tvtyu 0"'V4lltl Office-Sinrichtung und sonstiges Eigenthum

3t fänden üi e'chairn iftri."."."..".'.s."s."....ss..sss.;;;; In?2S2 usnändig c4... 60

Gesammtbetrag aller Aktiva am 1. Januar 1893 Verbindlichkeiten.

Unbezahlte Verluste i z.Ol Einnahmen. Vrutto-Betraa dir Vrämlum.Noten .

Davon gutgeschrieben für erste Anzahlung iv.KrM 1.".. o...a.. 0 7 0

,wtti uk ,oiiiititll njrt fy Erhalten für Uebertragungen ! ! Gesammt'Einnahmen $ 73 011 50 Ausaaben.

.iurückelstattet für urückbezahlte Prämien Gehätter ... '. ... ! ... ' ""'' Miethe, bschätzungSgebühren, Diucksachen und

Sesammt.uSgaben 5 50,895,83 Verschiedenes.

Gesammtbetrag aller Prilmiumnoten erhalten seit Organisation der Gesellfchaft fingjqm E'balt n davon in Baar ' 9 35 Ges immt-Derluste erlitten und bezahlt seit Organisation 3!L84'24 es lMMt-Vnsich runaen in Kraft am 1. Januar 1 5 aor tun ja

(V r. . v Vnsicb runaen wahrend deS JihreS gtschrieden eriune ernnen wavrend des Jahres

Friederich Ostermeyer, Präsident. harlotte Dinkelaker, Sekletäria. Direktoren:

Friederick Ostermeyer. Gottlob C. rua. Albert rull. tzy. C. Prange. Wm L. öaaedon. ?t, 01.).. 01ff.A fXL. t:. . . -. t tr-w - m . . '

V V - l' VJL"' ip axpaporr, yas. cuerge, um. is,. Welland, Ehas. lbag, Geo. E. Krause, I. H. scharn. August Alda?. Otto Stechhan. . Beglaabizt von: Wm. F. Bro w n, öffentlicher Notar, den 17. Januar 1893.

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