Indiana Tribüne, Volume 21, Number 131, Indianapolis, Marion County, 29 January 1898 — Page 1

O V a OO k KM i kX vy iy iy W o yy o Office : No. 13 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Samstag, den 29. Januar 1898 Jahrgang 31 04 181

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fäeorg MerrnsEn SrTz xvrrA . wMR' rvw? Office : 26 Süd Delavareftr. m2t : 120, 122, 124, 126, 128 Ost Pearlftr Irtfion 1 1. Otn 7.ax und NaSt töls kn ra kfapi. ZNaskenBall Samstag, den 29. Januar 898, im Deutschen Haus. Siairitt: Herr und Dame . , $1.00 Jede weitere Dame 50c Nur Eingeladene haben Zutritt. :: English Opera Eonss. :: Tas HanPtreignch der Saison, ur 3 Abend u. NittwoZ:Natinee, beginnend Montag, ben 31 Januar. Gaft fitl i tnihmt ab einzige Liliputaner, i ihre letzt, unk rSgten Grs,l,. ,hr l 100 Mal i Tjort t au,nkastm Hiusn gg'. Die Fair in Midgettown. Da glinzendft i hier gesehenl Nustttun,lftä?. 3 grße talleti. Herzliche TeZorationen ri4. wn..d. ostam.. Siegreiche Heere. Ncue Effekt. Franz Ebert. Adolph Zink und Selrna Görner In tuirn (JtanjToSsea. Lustiger unb amSutic tini t. Etattet : Mittvoch, fee t. Jirur, Uhr. PxI5r, Preis, Zitze it j Haie . ,s,rirt T4 Evttt Pli im Lerau. TOMLINSON HALLE! Mittwoch flbenb, den 2. Februar '98. SoilSa i'b seine weltberühmte Kapelle. .tet Snig der Märsche ! JoknPbi td Sus. Dirigent, u'er Mitwirkung von Z)aAb92tcfe2ab'eS. C ,ra. Senate voh e ioliaiftia. Vreis: 11.00. T5c unb 50c. Lnkaus ,, tiletl Im Perbrok ad. Die Trust Company ist da, 11 311 bleiben. In U wcite Feld der Trusts." sagt der Revatteur des Surrogate von New tyott, wo mm immer Genaaigk it, Jntellizenz, Zurück Haltung uns Dauerhaktt keit verlangt, kam die Trust Company und kam um zu kleiden. Viele Leute werden nur langsam beirei en. wie ein künst ich.i Wesen solch delikate FinMonm aiue r kann und tl wird Zeit nehmen sie zu beebren. Aber ti würde uns nicht wu der sehen, daß die Trust Eomp. anstelle dei individuell. n '"xecutorS rder TruftekS tritt, wie die VersicheiungSgesell schaft an die Stelle Ui Underwrileri" rder die J denity So. an stelle Ul kürzen trat. Die Union Tru't Company von Jndiana pslii übernimmt alle enra en?posten für Veriche. Corporatlonen oder Personen unter annehmbaren Bedingungen. Sie hat. weni man alleZ in Betracht ziedt. gr t Vortheile üb r den einzelnen T unee. Prrsonm. w lche Testamente machen wollen oder sonstige V trauensposten werden e vorthei hast finden, die'e elellschaft u c nwltnen. OPce (im I bavde rer Ges.llsckaft) 0. 118 nnd 122 Ctt Market Ttr. vmt: Joh H. kolliday. Präsent, ddis -n .Sa er k. 1. viee.Vristd,. Henry itel, i. Li,Pristo,nt nd Tchilsttr. V. Vt Nl. kreier. Dr. Louis Eurckhardt, No. 1134 Süd Meridian Strafe.' Sprechstunden: borgen und s I Vlttoug1i1,7' Vloelc. 224 Nord Meridian SKaße. Gr7hßud,n: 4 Nachmittag. Tel. 280. Die Office von Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in Uü. 84 Ost Ohio Straße CT Telephon No. 927 wie tiiher.

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Lditorielles.

Die Arbeiter der Baumwollen-Waaren-Fabriken in Neuengland sind ' bekanntlich am Streik gegen eine Lohn,'reduktion. Selbstverständlich giebt diese Ereigniß die allgemeine Aufmerksamkeit aus sich. Den Republikanern ist eS sehr fatal, wie eS Leuten sein muß, welche die Prosperität" so fest versprochen haben und nun eine Lohnherabsehung verzeichnen müssen. Anstatt aber zu erklären, warum ihre Prophezeiung nicht zu den Thatsachen stimmt, sch-mpfen sie aus die ungeschaftsmäßigen" Arbeiter, welche die Sachlage durch ihren, angeblich noch dazu hoffnungslosen, Streik noch der. schlechter. In Wirklichkeit haben aber die Arbeiter da Einzige gethan, waö unter den Umständen noch am er spriehlichsten sein kann, wenn eS überHaupt etwa solches giebt. Der wahre Grund, weöbalb die Jabrikanten dieLohherabsktzung beschlossen, liegt in der Thatsache, daß sie zwe Millionen Stück Kattun aus Lager haben. Der normale Bestand ist ungefähr 300.000 Stück. Wer die Marktberichte in den letzten sech Monaten verfolgt hat, sah, wie sich die Lager nach und nach anhäuften. Die Prosperität" ir ein Schwindel. Der Absatz stieg nicht entsprechend der Produktion. Obendrein wiek der Roh-baumwollen-Markt eine fallende Tenden; auf, waS die Fabrikanten auch blos veranlassen konnte, die Produktion einzustellen und abzuwarten, bi der Cotton-Preis eine feste Grundlage gefunden. . Aber eS begreift sich, daß sie, melfienö oder alle zusammen Republikaner, nicht gerne durch die Schließung der Fabriken eingestehen wollten, wie eS eigentlich in Wirklichkeit um die Prosperität" stehe, daß ihnen dagegen der Strelk'nicht ungelegen kommt. SS ist sogar ganz währscheinlich, daß sie durch Aussperrung die Arbeitseinstellung zu einer allgemeinen machen werden, um ihre Vorrälhe loszuwerden. Hätten die Arbeiter sich der Loh' - reduktion unterworfen, so würden dock in kurzer Zeit SuSpendirungen deö Betriebs eingetreten sein, wie eö ja auch, vor zwei Jahren aus mehrere Wochen geschah. Die Arbeiter hätten dann nicht mehr Arbeit, wohl aber weniger Lohn gehabt Folglich war e) von ihnen noch daS Klügste unter den Umständen sich der Lohnreduktion durch einen Streik zu widersetzen. Sie ha-. ben jetzt wenigstens Hoffnung ihren Lohn zu behaupten, während sie sonst einen permanenten Ausfall gehabt. Sin elendes AuSkunstSmittel ist eS zwar, aber solange diese Teztilarbkiter aktiv oder Passiv die Ausrechterhaltung der kapitalistischen Produktionsweise unterstützen, bleibt ihnen kein anderes übrig. Von demokratischer Seite wird in Verbindung mit diesem Streik aus die Nutzlosigkeit deS Schutzzolles hingewiesen. Aber das beweift nichts. Die lTotton-Zndustkie hat das, wai die Demokraten einmal für alle Zndu' strien erstrebt haben : den unbelasteten Rohstoss. Die Baumwolle wächst bekanntlich im eigenen Lande. ES sollte daher, nach demokratischer Theorie, der Ssport von Baumwollstossen floriren. Za Wirklichkeit macht er fast gar keine Fortschritte und daS, obwohl der amerikanische Arbeiter besonders aus diesem Gebiet außerordentlich leistunpSsähig ist und sein Verdienst pro Lard geringer ist. als der deö ausländischen. Sr ist thatsächlich ein Pauper-Ar-beiter. Das bezeugt ein kapitalistisches Blatt in Neu - England, der Springsield Republican", indem eS schreibt : Diejenigen Familien, die außer dem Vater die Mutter und zwei oder drei Söhne oder Töchter in die Fabrik senden können, find rm Stande, einen anständigen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Familie aber, die von dem Erwerd deS VaterS allein abhängt muß darben." Wenn trotz dieser Pauper-Löhne die Industrie nicht ezvortsähig ist, erklärt sich dieS einfach daraus, daß die Löhne der Baumaollenweber in der ganzen Welt infam niedrig, noch viel schlechter find alS hier. Die Cotton. Industrie Englands befindet sich in noch viel schlechterer Lage alS die hiesige. Die meisten Fabriken werfen nichts ab, SuSpendirungen der Arbeit sind etwas Regelmäßiges. Mas schiett die Schuld

auf Deutschland und aus die ostasiati.

' schen Länder, wo die Arbeiter noch !viel weniger L'hn bekommen. Die Webe-Industrie, eine der ältesten mit Maschinenbetrieb und Theilung der Arbeit, bietet in ihrer heuti-, . . . . tw i. i. rr . . . ' gen Tlluatlon oas ti oessen, was in jedem Industriezweig bevorsteht und kommen muß. m m MMachrWn. Inland. Wetterbericht. Schöne Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 43 Grad, niedrigst? 22 Grad. - AuS dem Congreß Senat. Washington, 28 Jan. Mit 47 gegen 32 Stimmen palfirte heute oer Senat die von Teller eingereichte Resolution. Sie lautet wörtlich :. Beschlossen, daß alle BondS- der Ver. Staaten, ausgegeben unter den hierin angegebenen Gesktzerlassen, nach dem Belieben der Regierung der Ver. Staaten, Hauptsumme sowohl wie 3, - eeressen. in Standard AllberdollaiS von 412$ Gran zahlbar sein sollen, und daß die Wiederherstellung solcher SilberdollarS alS gesetzliches 3ihlungSm.ttel in Abtragung besagter BondS, Hauptsumme und Zlnsen keine Verletzung deS guten Glaubens, noch eine Benachlheiligung der Rechte dS Gläubigers ist". Alle Versuche die Resolution zu amendiren schlugen fehl und öie Mehrhellen gegen die verschiedenen AmencementS variirten zwischen 5 und 29 , Hanna'S Erwähln ng. ' . EolumbuS, O., 28 Januar Vor dem Comite deS Senates der Legislatur, welches m:t der Untersuchung der behaupteten Bestechung bet der Wahl eineS BandeSsenatorö beauftragt ist, erschienen heute dad LkgiSlaturmitglisd OtiS und dessen AnwUt Campbell als Zeugen. OllS sagte auS, daß ein gewisser Gen. Boyce von New IorL-gkomm:n sei, um ihn zu veranlossen für Hznna zu stimmen. Boyce habe sich dahin ausgesprochen, taß er persönlich nicht für Hanna sei. aber seine Erwählung sei im Interesse Pierrepont Morgan'ö von New Jork, den er (Boyce) vertrete, daß er außerdem ein Freund von C. C. Shane von New Lork sei und daß auch der Präfi. dent Hanna'ö Erwählung wünsche OttS verwies Boyce an seinen Advokaten Campbell. Dieser legte dem l?omite einen Pack Papiergeld im Betrage von $1,750 vor. Er sagte, er habe daS Geld von Boyce bekommen. Boyce habe ihm $1,000 für seine Dienste angeboten und habe OiiS $2.500 versprochen. Er habe biö j'tzt nur die Halste, tzl.760 bezahlt und versprochen. die anderen $1,760 nach der Erwählung Hanna'S zu zahlen, waS er aber nicht gethan habe. Wenn Boyce nach ColumbuS zurückkomme, wolle er ( 5ämpbkll) ihm die 51.750 zurückgeben, andernfalls werde er sie in einem Prozesse benühen, den er gegen eine Zeitung angestrengt habe. IHM Gerechtigkeit oder Verrücktheit. S t. 2 o u i S, 28. Januar. Armstead Robinson, der farbige Porter in der Office deS Steuer-CollektorS McCreery. nahm vor etwa acht Tagen eine Bemerkung deS ZanitorS Christian vom BundeSgebaude so übel, daß er ihm daS Fell gerbte. Er wurde auf einen Haftbefehl der Four Courts bin verhaftet, aber vor Richter Murphy machte sein Bertheidiger geltend, daß daö BundeSgebaude eine BundeS-Re-seroation sei, und der Staat keine Competenz über innerhalb desselben verübte Vergehen habe. Richter Murpdy erklärte den Einwand für ßichbaltia, indem er erklärte, daS Statut von 1872 gebe der Regierung die JuriSdiktton Über solches Gebiet. Dies enthebt Robinson aller Furcht vor Prosfirung und Bestrafung, denn die Bundesstatuten enthalten nur Beftimmungen über Mord Da Robinson sein Gegner nicht ganz, sondern nur etwa dreiviertel todt geschlagen, geht er natürlich frei auS. in i Nette Zustände. . I effers o n City. Mo, 28 Jan. OtaatS - Ochulsuperintendent John

R. Kirk erhielt gestern einen Brief von

einem Bewohner deS SchuldistriktS in Wright County, in welchem erklärt wird, daß die Farbigen in jenem Distrikt die Majorität haben und daß sie in Folge dessen drei farbige Schuldirektoren wählten und auS diesem Grunde schon seit zwei Jahren keine Schule für weiße Kinder vorhanden sei Man habe nur einen farbigen Lehrer angestellt. Superintendent Kirk erwi derte, daß er den StcNltSanwalt ersuchen werde, diese farbigen Schuld!rektoren zu zwingen, eine Schule für weiße Kinder zu eröffnen und einen weißen Lehrer anzustellen. Der Streik in Neu -Eng-' land. Boston, Mass. 28. Januar. In den Streikstädten Neu-EnglandS war heute AlleS ruhig. Obgleich die Arbeiter schon bittere Noth zu leiden beginnen, scheinen sie nicht daran zu denken, den Kampf aufzugeben. In New Bedsord bat heute eine größere Anzahl von Streikern bei den Armenaufsehern um Hülfe, als zu irgend einer anderen Zeit feit Beginn deö Kampfes. DaS kalte Wetter verstärkt die Noth. Angesichts zahlreicher Gerüchte über einen Kompromiß, die in Biddesord zirkulirten, haben die dortigen Streiker wieder durch .eine formelle AbNimmung beschlrssen, nur unter der alten Lohnskala zur Arbeit zurückzukehren. I n den Wahnsinn getrieben. S a n A n t o n i o. Tex., 23. Jan. Die junge Frau T. C. Schulte?, eines angesehenen Handlungöreisenden, derschwand plötzlich auS ihrer Wohnung Der Ehemann war trostlos und ließ durch die Polizei und DetectivS die ganze Nachbarschaft durchsuchen. Aid sich keine Spur von der Vermißten vorfand, nahm sich der Aermste sein Unglück so zu Herzen, daß er wahnsinnig wurde. Sein Zustand wurde ein so gefährlicher, daß man ihn in eine Zelle einsperren mußte. Gestern wurde der Mann vor den Richter geführt, damit sein GeisteSzustand untersucht und für seine Unter brivgung in eine Irrenanstalt gesorgt werde, alS ganz unerwartete die Frau deS irrsinnig Gewordenen wieder auftauchte nd sich erbot, .den Erkrankten zu pflegen. Sie behauptete, von ihrem Manne auS dem Hause gewiesen worden zu sein, waS indessen von allen mit den Verhältnissen vertrauten Leuten bestritten wird. Wahrscheinlich wurde sie von Gewissensbissen geplagt, als sie von dem Unglück ihreS ManneS hörte. Der Zustand deS Erkrankten wurde für so gemeingefährlich gehalten, daß man der Bitte der Frau nicht willfahren konnte. Ausland. Ende deS MaschinenbauerStreiks. London, 23 Jan. Sine Zusammenkuvst der Comites, welche die verbündeten und die alliirten Handwerker Unionen vertreten, hat eine Abstlmmung vorgenommen, die zur Annähme der Bedingungen der Arbeitgeber führte. Es find Vorbereitungen für gleichzeitige Wiederaufnahme der Arbeit in allen Werkstätten am nachsten Montag getroffen. Würde dem Kaiser sehr b e q u e m k o m m e n. L o n d o n, 28. Januar. Eine von Shanghai eingetrosseneSpezialdepesche sagt, daß vier deutsche Matrosen von den Chinesen ermordet wurden. Shanghai, 28. Januar. Eine Depesche von Tsche Fu an den ShangHai Merkur gieöt Details über die Ermordung eines deutschen Matrosen NamenS Schulz vom Kreuzer Kaiser", die zuerst in einer Berliner Depesche vom 26. Januar gemeldet wurde, währead der Mann bei Taimo, dem weitesten Außenposten der Deutschen in Kiaotsch,u-Bai, Posten stand. DaS Verbrechen. daS am letzten Montag begangen wurde, wurde erst entdeckt als drei Mann der Wache die Runde machtem, um die Posten abzulösen. Die Leiche deS Schultz wurde von seinen Kameraden mit abgeschnittenem Kopfe gefunden. Die AblösuvgSmaanschaft wurde gleich daraus von Hunderten von Eingeborenen angegriffen, und nach einem hartnäckigen Kampse sollen alle Natrosen getödtet worden sein.

Von den Angreisern blieben elf todt

auf dem Platze. Infolge dieser Schandthat herrscht in Kiaotschau die größte Aufregung und man glaubt, daß deS Vorkommniß die Basis weiterer Forderungen von Deutschland bei China bilden wird. B e r l i n, 28. Januar. Die deutsche Regierung 'hat keine Nachrichten erhalten, welche die von dem Shanghai Merkur mitgetheilten Einzelheiten der Ermordung des Matrosen Schulz in Kiaotschau bestätigen. UM " Der Tod Arangurenö. Waö , Vlaneosagt. Ha vana, 28. Januar. " Weitere Einzelnheiten über den Tod deS Brigade-SeneralS Nestor Arranguren, von der Jnsurgenten-Armee, zeigen, daß der spanische Oberst Avoralo dahinter gekommen war, daß Arranguren manchmal seine Maitresse in einer Hütte in den Tapafte.Hügeln besuche, und vorgestern rückte er mit drei Cölonnen Infanterie, verstärkt durch Artilleri-, auS, um den InsurgentenChks zu überrumpeln. Dabei wurde detselbe mit einem seiner Gefährten ererschossen. Die Truppen siigen auch drei Frauen und den Vater von AranguenS Maitrsse. Etlua 4000 Personen, darunter viele Damen, haben die Leiche Arranguren'S in der Morgue in Augenschein genommen. Manche Verwandte deS Todten befanden sich darunter. ES wird viel über den merkwürdigen Umstand gesprochen, daß fast alle Znsurgentenchefk der Provinz Haväna beim Besuche ihrer Maitressen getödtet werden. ES heißt, die Maitresse ArangurenS und eine andere Frau, die beide vermundet wurden, seien seither gestorben. Aranguren wurde erschossen, während er schrieb.' Seine Leiche wird heute beerdigt werden. Sein Tagebuch fiel mit anderen Papieren in die Hände der Spanier und auS ihm geht hervor, daß er die Hinrichtung deS Obersten Nuiz anordnete. General. Capitän Blanco sagte in einer Ansprache an die Munizipalbehörden von Manzanillo, daS Land solle mit Zuverficht den nahen Frieden erwarten. Derselbe werde, seiner Meinung nach, in Folge der neuen Politik der Regierung und der ihr zu Theil werdenden Unterstützung deS Landes im Februar erreicht werden. Der General-Capitän wird einstweilen in Manzanillo bleiben, und die Forts und die Flüsse inspiziren. ochisfS.NachrlchtenAngekommen in : N e w S o r k : Aller" von Bremen Liverpool: Britannie" von New Sork; Rhynland" von Philadelphia. London: Mobile" von New Sork. Neapel: Werra" von New Sork. ,,, allerlei. 'DerArbeiterSchultzauZ Schönholz besuchte seinen in Hohennauen wohnenden Bruder und blieb bei ihm vier Tage, worauf er nach Schönholz zurückkehren wollte. Er nahm die zehnjährige Tochter seineZ Bruderö mit, um das Kind zu seinen ebenfalls in Schönholz' wohnenden Grobeltern zu bringen. Da Beide dort nicht anlangten, begab man sich auf die Suche und fand sie Beide todt in der Nähe von Schonbolz. Das arme Kind war einem unnatürlichen Verbrechen zum Opfer gefallen und darauf erwürgt worden. Außerdem zeigte der Körper mehrere Messerstiche. Der Thäter hat sich dann zu erhängen versucht. Schließlich hat er sich die Halsund Pulsadern durchschnitten. DieHirtensammtihren Herden den ganzen Spätherbst hindurch und ohne Unterbrechung noch in der Christnacht auf dem Felde anzutreffen, gehört für die Gegend von Neustadt a. d. Aisch zu den allergrößten Seltenheiten und wird. . wenn es vorkommt, einer uralten Sitte gemäß festlich begangen. Solches qeschah im Jahre 1793 und seitdem nicht mehr bis zum beurigen Winter. Nach dem alljährlich dort üblichen Absingen von Weibnachsckören vom Kirckthurme herab zoa eine große Schaar tZinwohner aus Neustadt Abends 9 Uhr binauS auf's Feld. Der Platz, wo Schafe und Hirten ibr Nachtlager batten. war mit einem Christbaum qeschmiickt und ringsum beleuchtet. Unter Musikbegleituna sanaen die Anwesenden mebrere WeibnacktZlieder und Pfarrer Lauterbacb hielt bierauf eine weihevolle Rede. Den Hirten wurden als Ge schenk hundert Mark übergeben.

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