Indiana Tribüne, Volume 21, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1898 — Page 3

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Dr. o tt5)ler, 120 Sst HNcSnrty Str. Sprechstunden : 8 6U 9 Uhr Vorm. ; 2 618 3 hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. vrechSudea: Sonntags ui Bormittaal. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn . Arzt. 8J Nord Pennsylvania Sk. Sa wird aus Wunsch angkwandt. WALTE st FRANZ, Zahnarzt, Wo. 90 Ost Market Stroße. Cossia Bleck. Zimmn 43. Os.Btundn: 9bi, 1Z Bm.. 1 Ml 5 Km., 7bi9 btnd. Sonntag n lu Uhr Lm. bt 2 Uhr Rm Coke. Coke. An Nlumpsn u. zerkleinert. XiStl N.Tie brmta in der Office bet Ind'polis Gas Co, No. 53 Süd Permsy'vznia Str. M. WierKe, DeutscherBuchbinder. 498 Süd East, Ecke McSarty Str. TJp Stairs. Herr itI Ptnzvank. 7 SSd labama tra 'n B -ünnesen 4t mich tstatot. Adolph ti?rey9 (Ohl Freedoci Right.) liotary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elizabeth Stret. Take Blake Sr. Car. HERMANN LINKE, 15 6üd Alabama Str. Teutsche? Messerschmied, Rasirmeffer. Scheeren und alle Arte Schnnderr.strumente sabriznt und geschliffen. 14 60 YEARS Vf -- yr EAftKitnw rtAUL llrr Designs 'rrtt Copyrights Ac Atrw ndtaff U akctch and Jeacrlptlon may mlklr aaeartain onr pinion fraa whather aa laTtntioa probably paientabla. Communica. CUai riatly confldentl&L Ilandbook on Patent mi fr. Oldast aancy for ecuring 'Patents. PMah9 taken throoeh Mann o. r tftcUü notia, wtthoat dar?, la th Sciemiftc jitnenca. nandsomely Hinstrated weeMr. Lanrert et ii.inn nf u anientifla lonraal. Terms. 13 a aar; xnor monios, ai saiu ojaii nwBu-iuw. L1UIIII&Co.36,Broa'-IlewYork 7 r Pt, WaaWnt. X. O. rr: four raontba, lt. Seid by all wawadealara. filPANS TABULES Art intended for cKUdren, bdiel and all wfao orefer a medicine dlscnil&ed as con sectionery. Thcy 'may now be had (put wp in Tin Boxes. seventy-rwö In a box), pricc, rwcnty-T(ve cents or ßvc boxe for oae dollar. Any druggist will get them is you insist. and thev mav alwavs be obtalncd by renuttirg the pnee to jfiyi r V ine Kipam ViicnvW'vfiTr Tnmnnnv .. aUvJ i2K ).iriWVZ S4qMI4r Webster's International HDIctionary i,..tn.Ma In the Home. School. ni Office . rsvkinn nf tha Unabrldz!. Um parpoa cl which hx ba Aot dupbr or tb prerrbioa c! aterial for boastful and ihowy adrertiseaent, but tha due, judicious. cholarly, taoroofih penectBg of a work which in all tha atazesof st rrowib ha obtaiaad in aa equal degree the faror and aonfideBoe oi ebolar and oi live gcneral public Tne Une ureai laooara Authority. So writea II. P- J. Brrw, iatUM U S. Saprem Cowl. GET THE BEST. & TOSTEITS UTcxumu trStU for epwimca T kDXIicRT . 1 C. MERRIAM CO., Publishers, Bnuvruu m keck y , for s Sauren Tf 04 Um Works es Eacw FiekJ, FIELDFLOWERS ttt Csjese TIeU mesaaent Scarcalf Tktnstbtitihil Art Prodactlon of the centurr. A aaiall unci I in m- " "- Mia flatkred fraia th draad acrea af Eotea FUld'a irm af Uti" ConUins a aelection of the moat i....tf-i f tt...,. T?iirrt FlP'.d. Hand IXIUU1UI Ul lUKm K - , , aometT illastrmted by tbirty-fire of the world s rraateat artisU as thIr contribution to the Monument Fund. Bot for tht not! costrtbntlo af tbt trist artlsta tk' ak cooli aet bitt keea Baasfae I dmoI at tvwtie ctora. or sent prepaid on recHpt of Ji.io. The lore offeringto ibeCiiild' Poet Laureate, trabiished by the Con .... J V.Mi 4t. l(Mm.M tuite toereate a iuna 10 uuwa mc wunauvM ad tocau for tne lamxiyoi nc wra puev. r Fi tiaasment Soavenir Fond.

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Roman vo C. Zoeller,Lionha:t. (Fortsetzung.) wi?m xjtajtpimnr" und ite stürzte sich auf die weitbauchige Truhe und klappte einen enormen, in Schweinsleder gebundenen Band der alten Klassiker auseinander. Nichtig, als Lesezeichen, fein säuberlich zusammengeleat. laaen die von ihr eigenhändig aestickten Hosenträger, und bei dem Teum die Brille Zwischen den Blättern. Nein. was Du firing b?st!" er kutzte seine Frau voll dankbarer Anerkennnnq. Minina. was sollt' ich obne Dich auf der Welt wohl anfan-gm?-Und doch hatte er sich fast vierzig Jahre ohne seine barmherzige Börsehung in der Welt herumschlagen müssen.'der arme vertrauensselige Kraft Koch, den alle Welt bestahl, der Alles verlor und vergaß. Der trotz seiner großen Gelehrsamkeit in praktischen Dingen so unwissend wie ein Kind war und trotz seines großen Bermö gens bis vor zwei Jahren oft in rathloser Angst, ohne einen Pfennig in der Tasche sich befand. Bis er zu seiner fürsorglichen Frau gekommen. Die keine andere war, als Fräulein Wilhelmine Schröder und die, ls es leise klopfte und hinter dem Kellner ein Frauenkopf in der offenen Thür erschien, vor freudiger Ueberraschung aufschrie: Jsa Alves. ist es möglich!Jsa Alves' zarte Gestalt lag an der breiten Brust von den mütterlichen Armen umschlossen. Kein Ton kam von ihren Lippen. Sie lag ganz regungslos. ganz still, halb bewußtlos mit geschlossenen Augen. Ihr war wundersam geborgen an diesem treuen starken Herzen. Der Doctor hatte sich diskret in'Z andere Zimmer zurückgezogen. Jetzt ist Alles gut sagte Jsa dann wie aus einem Traume heraus, als müsse sie ftenc da obne Worte verstehm. Nun schmolz der starre, harte Zispanzer, der ihre Brust bis zu diesem Augenblick umschnürt hielt. Sie konnte endlich weinen, sich ausweinen! Und in erlösendem Weh kam Wort für Wort, die ganze traurige Geschichte von des armen Kindes Lippen. Plötzlich lag sie auf ihren Knieen vor Frau Doctor Koch. Den fchamrothen Kopf in deren Kleider versteckt, weder beschönigend. noch sich anklagend, in strenger Wahrhaftigkeit beichtete sie ihr, was da gestern Abend im Hause von Harald Erler vorgegangen war. Nur, wenn ich es noch werth bin. nicht aus Mitleid, nicht aus Erbarmen, heb' mich zu Dir auf," rief sie leidenschaftlich. Dann überstrahlte freudige Genugthuung das vergrämte Gesichtchen, als Wilhlmine Koch sie kräftig in die Höhe zoa und ihr daZ wirre Haar aus der Stirn streichelnd, mit tausend LiebeSnamen antwortete: Sie haben schändlich Alle an Dir gehandelt, von der Großmama herunter. bis na. darüber schweigt des Sängers Höflichkeit. Na. wart' mal. ich werd' ikznen meine Meinung sagen. Hör einmal. Kinding. Dein Monsi:ur Maler steint mir auch die richtige Sorte. Der beurtheilt wohl das ganze weibliche Geschlecht nach der Moral von seinen Fräulein Modelldamen. Du hebst beschwörend Deine Hände auf. Du willst nicht, daß ich mit ihm einmal von der Leber fort rede? Na, Kinding sie zwinkerte schlau unter den Wimpern weg. mir liegt nichts daran, für meinetwegen können wir daö Malheur ganz und gar laufen lasscn. Komm einmal herein. Männmg, sieh' blos, wer hier angekommen ist. Das ist das Kind, die Jsa, von der ich Dir soviel erzählt habe. WaZ meinst Du zu der großen Tochter? Man nich? die läßt man sich gefallen, wenn sie Einem so fix und fertig vom Himmel schneit In schnellem Gefallen reichten sich Doctor Koch und Jsa die Hände und hielten sich, sich gegenseitig mit den Blicken prüfend, daran fest. Fraulem Jsa. fc.cn feie uns herzlich willkommen sagte er dann steifgravuätisch. Er hatte längst wieder vergessen, was zwischen jener Zeit, li sie MiningS Zögling war und heute für feinen jungen Gast für ernste Kt bensveränderungen lagen. .Ein Fräulein bin ich nicht mehr wehrte Jsa etwas verlegen und la chend scherzte Frau Doctor Koch über den heiklen Punkt weg. Siehst Du, Jsachen. daS glaubt Dir. lütt Ding, kein Mensch, daß Du schon eine verheirathete Madame sein willst. Damit aber mein Mann sich nicht immer wieder irrt, schlag' ich vor. er nennt Dich schlankweg beim Bor namen und Du sagst Onkel zu ihm. Ist Dir's recht, mem Dochtmg?" Tcvv Jsa schlug herzensfroh in die- beiden hingehaltenen Hände der wackeren Menschen ein. Hier hatte sie eine Seimstätte. Hier fand sie Schutz und Hilfe, und an der energischen mütterlichen Freundin einen wahrhaften Vertheidiger für Alles, was ihr drohen konnte, ja was nur zu bald herankam, um die kurze Nuhe zu stören. Mit dem nächsten Schiff langten auö Neavel zwei Gaste an. die, als sie sich auf dem Deck begegneten, stutzend nach den Hüten griffen und dann sich so viel mieden während der kurzen Ueberfahrf, als dies 5 der räumli

chen Entfernung überhaupt möglich" war. . Herr Hannibal Alves war nämlich ' spät am Morgen mit schwerem Kopf und fürchterlichem Katzenjammer erwacht. Sein erster, noch traumum forter Blick war auf das offene Tele gramm auf seinem Nachttisch gefallen. Damit war ihm eine unklare Erinnerung an seine Frau gekommen. Sapristi! nun fiel es ihm plötzlich centnerschwer auf die Seele. Er hatte ja Abends zum Bahnhof hinauswollen und seine Frau in Empfang nehmen! Das war doch sicher nicht geschehen? Was mochte sie nur gedacht haben? Diese Rücksichtslosigkeit war doch selbst nach den Anstandsbegriffen des

Herrn Hannibal Alves ein Bischen zu weitgehend. Was sagte er nur zu seiner Entschuldigung? Meldete er sich krank oder hatte sie ihn gestern Abend schon gesehen? Es kam ihm jählings eine blasse Erinnerung von einem entsetzten Frauengesicht, das wie Banquos Geist bei den Tafelfreuden auf Freund Klatsch wirkte und ihn von hinnen trieb. Er klingelte. Beppo berichtete mit sichtlicher Genugthuung über das län ger und länger werdende Gesicht des Gestraften in umständlichster Breite: wie die Signora erschreckt zurückge' fahren, als sie in den Speisesaal getreten, dann aber doch hineingegangen und, nachdem der Signor tedesco" sich entfernt, eine ganze Weile mit Signor Alves allein geblieben; dann blaß wie ein Gespenst mit schlotternden Gliedern herausgekommen, zu dem Signor pittore" gegangen. Wohl um Abschied zu nehmen, denn auch da habe sie sich nicht lange aufgehalten, vielmehr sei sie mit dem getreuen Beppo dabei warf er sich ritterlich in die Brust die ganze Nacht in der Osteria am Hafen geblieben und mit dem Frübdampfer hinüber nach Easamicciola gefahren. Da würde sie wohl nun ganz und gar bei dem Dottore Koch und seiner Sposa- bleiben, denn sie habe ihm Ordre gegeben, ihre sämmtliche Baaaae dahin ihr nachzuschicken. Hannibal Alves war durch diesen niederschmetternden Bericht wunderbar schnell ernüchtert und auf den Beinen. Kein Tag durfte noch vorüber gehen, ohne daß er sich mit der Gekränkten a'lsgp.söhnt. Er mue sie durch Güte oder Gewalt zurück unter seine Hand zwingen oder er war verloren. Hannibal Alves war einst der Erbe großen Vermögens gewesen. Aber Paris ist für den Flaneur ein theures Pslaster, noch dazu, wenn er den Ehrgeiz hat, durch noble Passionen unter der Jeunesse doröe sich besonders hervorzuthun. Nach seinem Princip .daß man das Glück corrigiren muß" versuchte er das in Börsen - Spekulationen und stand an dem Tage vor dem Ruin, als sich eine entfernte Verwandte seiner erinnerte und imScherzton bei ihm anfragte: ob er seine Heirathsscheu noch immer nicht überwunden, sonst könne er in ihrem Tochter lein eine gute Partie finden Hannibal Alves schnappte gierig zu, wie der Fisch auf dem Trocknen, der zurück in sein Lebenselement soll. Er verbündete sich, mit der wahlvrwandten Seele seiner Schwiegermama, lernte seine Rolle ein, verkaufte seinen glänzenden Pariser Hausstand und trat mit den letzten paar Tausend Francs in der Tascöe. mit dem Applomb des reichen Lebemannes um die einzige Tochter seines Vetters werbend, in dessen Haus. Und die Früchte all' dieser unsäglichen Mühen, dieses knechtischen Dienens um die Gunst dreierFrauen. die sollte ihm eine weinselige Stunde entreißen? Pah! das kleine Schulmädchen mußte man nur wieder einfangen, das Andere fand sich dann von selbst. ' Sie rührte sich nicht vom Platz. 'alH er eintrat und schnell auf sie zukam. Leidenschaftslos hörte sie ihn an. Gelassen war der Klang ihrer Stimme, nur niederschmetternde Geringschätzung blitzte ihn eine Sekunde aus ihren Augen an, da er von seiner schmerzlichen Ergriffenheit, seiner liebenden Ergebenheit ihr vorzuphantasiren begann. Nun. Herr Hannibal Alves war ihre ganz ruhige, aher schneidend satyrische Entgegnung, die seine klägliche Tirade unterbrach. Sie haben in Ihrem feinberechneten Plan sich nur ein einziges Mal verrechnet, Herr Aldes. Sie sahen mich als eine Null an. die nicht mitzählte, aber ohne dieseNull stimmt Ihr Rechenezempel auch nicht und nun wollen Sie die Null wieder hübsch fügsam in Ihre Abrechnung bei meinem Vater einfügen. Aber die Null ist eine selbstzählende Figur geworden, die sich nicht weiter bewegen läßt, als ihr eigner Wille geht, und sie erklärt Ihnen hierdurch mit unerschütterlicher Bestimmtheit, daß eher die Welt untergeht, als daß sie zu dem Manne zurückkehrt, der sie elend erschacherte und verrieth um erbärmlichen Mammon Er stand wie erstarrt vor Schreck. Woher wußte sie? Wer hatte ihr das verrathen? Sie las in seiner Seele wie in einem offenen Buch. Ein verLchtliches Lächeln kräuselte ihre Lippen. dann gab sie kühl-spöttisch die Antwort: Sie selbst .... Herr Hannibal Alves der Geist des Weipes " In Trunkenheit faselt man Vieles, was . . . vertheidigte er sich verzweiseit und sie, schnell einfallend, mit nie verschmetternder Verachtung: Der Geist spricht immer die Wahrheit, und wo er so logisch entwickelte, wie gestern bei Ihnen, Herr Hannibal Alves, da thut man gut, ihm vollen Glauben zu schenken, umso mehr, da dieser dienstbereite Schutzgeist eines armen verkauften Mädchens ihr all' die Lücken ausfüllte, die ihrem prüfenden Verstände einst unergründlich blieben. Sie lernte die saubere Kette zum Beispiel kennen, die sich von Berlin nach Paris spann und über die hin man ein unschuldiges Menschenleben zerrte. den noch sauberern Kaufvertrag von hüben und drüben, und die einzige Rechtfertigung, die Sie für sich bean. spruchen dürfen, ist die,' daß bet dem teuflischen Werk nicht Sie der Anstifjta. Qie in dem sauberen Handel

nicht der Scyitmmzte von Betven waren Erbarme Dich!" er machte Miene, die kurzen Beinchen zum Kniefall zu beugen, nachdem er sich um den Tisch farnm bis zu ihr gewunden. Sie stand schnell auf und ließ ihn. an ihm vor-

überschreitend, ruhig auf seinenKnieen liegen, von denen er sich schwerfällig erhob. Gedemüthigt und sorgenvoll trat Hannibal Alves den Rückzug an. Harald Erler ließ sich bei der Zungen Frau melden. Es war aber nur Frau Doktor Koch, die ihm entgegentrat. Scharfvrllfend lagen die klugen Augen der reifen Menschenkennerin auf dem Herzensfreund ihrer Jsa. Sie las seine Aufregung, seme Reue, sem hersles Beaehren nach Versöhnung in diesen ehrlichen Augen, in diesen knabenbaft offenen Zügen. Ihr Vorurtheil siel und versöbnt und versöhnliS reichte sie ibm m freundschaftlicher Warme die derbe and. mt er mit aufrichti gem Gefühl der Ehrfurcht an die Lippen fübrte. Nein, mein Lieber, für heute wird das nichts meinte sie sehr entschieden auf fr'rn dringendes NZtten. Jsa spreje, zu zoouen. Jcy vm sroy, van das liebe Kind sich ein Bischen beruhigt hat. Heute Abend erfährt sie von mir keinen Ton mehr, daß Sie überHaupt hier gewesen und somit gute Nacht. Also auf Wiedersehen! Morgen früh!" Harald nahm bewegt die Hand, die ihm treuherzig geboten wurde, und in diesem Augenblick kam Doktor Koch, ein zierliches Dämchen von fünf Iahren an der Hand, herein und wurde sehr roth und verlegen, als er Besuch vorfand und wußte nicht, ob er umkehren oder vollends eintreten sollte. Sein Mining machte dem Zaudern schnell ein Ende. Komm' 'mal fixing her, mein Herzing. hier ist der Freund von Jsa und das da ist mein lieber Mann. O jemine. Ginevra, Dich hatt' ich ja in den Tod vergessen über EP das. was heut' hier vorgegangen. Ihr wartet wohl schon, die Mama und Du? Nun. Olling. was fangen wir nun an? Was meinst Du, können wir nun doch noch W:..1 halten und mit der Marquise in's Theater gehen, oder soll ich lieber zu Hause bei der Jsa bleiben, denn ohne Einen von unö geht die Marquise nicht. So fürchterlich enttäuschen nach dem heiligen Versprechen von gestern Abend dürfen wir daS Kind hier doch auch nicht. In einer Stunde ist ja wohl überhaupt . das ganze Tanzvergnügen da abgemacht und unter der Zeit ruht sich Jsa am Ende am besten auS. wenn Keiner bei ihr ist. Ich gehe nur noch 'mal hinein und sehe nach und höre, was ihr daS Liebste ist Auf den Fußspitzen kam sie wieder herausgeschlichen. Sie schläft sagte sie zurückkommend. Ich werde Euch wenigstens hinaus bis in die Bretterbude begleiten und mir den Witz ein paar Minuten mit ansehen. Lauf', kleine Ginevra. und hole die Mama, ich setz' mir einen Hut auf und vor dem Hotel treffen wir unö Alle wieder; aber mach' zu, Kind " Die Kleine flog glückselig davon. Mein Gott, wie merkwürdig düster der Himmel aussieht; ob eS ein Gewitter über Nacht gibt?" sagte Frau Doktor Koch mit einem besorgten Blick zu der drohenden Wolkenwand am Firmament. da sie auö dem Hotel ink Freie traten. lFortsezung folgt.) um Eiu Erwachen. Von F. v. Kapff.Essentk,r. ' ES war eine sogenannte Liebesheirath. Keiner von den Beiden war durch Personen oder Umstände irgend wie gezwungen, kaum beeinflußt wor den. Er besah eine ansehnliche Stellunz am Amtsgericht einer schön gelegenen vielgenannten Provinzstadt ; sie war die schöne, vielumworbene, überreichlich ausgestattete Tochter eines dortigen Bürgers. Ganz ordnungömäßig hatten sie während einer Ballsain stets den Cotillon angeführt und alle Welt" hatte darüber gesprochen. Dann verlobten sie sich eben so correct zu Ostern und verheiratheten sich im Juni. Die Kirche war mit Ro sen förmlich verkleidet. Nach Italien reisten sie nicht, sondern nach der Schweiz. Nach Schluß der Gerichtsferien kehrten sie zurück, um ihr elegantes, ganz modern ausgestattetes Heim zu beziehen. Aeußerlich waren sie ein passendes schönes Paar. Er, schlank, braun, mit festen, etwas unbeweglichen ZU gen, genau um einen ftopf größer ali sie, eine helle Blondine, weich, rosig, zart, rundlich. Im Wesen und Character waren sie sehr verschieden, aber alle Welt" meinte, es sei die rechte Mischrnig. Er: ernst, streng, ein wenig philiströs, ein wenig pedantisch, zu einem ruhigen, regelmäßigen Leben geneigt; sie phantastisch, launisch,. unbestimmbar. zu seltsamen Träumen, ertremer Sehnsucht geneigt. Und wahrend alle Welt" sie für ein enorm glückliches Paar hielt, weil das ja gar nicht anders sein konnte, waren sie dennoch weit entfernt davon, es wirklich zu sein. Eines erwartete vom Andern das Wunder des Glückes und das Wunder kam nicht Nie hatte er so recht verstanden, mit den Frauen umzugehen, und im Grunde hatte er kaum gemerkt, daß es eigentlich seine Schwiegermutter gewesen. die ihn verheiratbt hatte. Indeß. er war es ganz zufrieden. Bleiern Jedermann sagt so. Cakcarets Candy Cathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung dcö Zeitalter?, angenehm und ersrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingelsei de, da ganze Lyftea reinigend, evt fernt Erkältung, kurirt Kopsseh, ftie be?, onhaltende Lerftopfung und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen 0t eine 05a$tcl ren (5. C. G. ttte; 10, 55 und 50 6e-!Z. Oerkutt e-d

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lag das Alltagsleben seiner !6erusöerfüllung auf ihm. Eine junge, schöne Frau das brauchte er! Aber gleich bei der Verlobung kam eine Enttäuschung: Rosi erwiderte seineu Kuß nicht. Sie ließ sich nur küssen. Und er vermochte gar nicht zu sagen, wie unglücklich ihn das machte. Er fühlte nicht die Kraft der Jnitialive. Rosi's Kuß hätte ihn beseligen müssen. Und sie küßte gar nicht! Einfach gar nicht! Trotzdem verlobten und verheiratheten sie sich, bezogen ihre köstliche blüthenfrische Häuslichkeit Aber es blieb eine ungeheure Lücke zwischen ihnen. Rosi verjtand nicht zu küssen und er, ja wirklich er erwartete es von ihr. Sie langweilten sich mit einander. Sie wunderte sich eigentlich darüber, so gar nicht glücklich zu sein, weinte, seufzte, träumte, ersehnte ein fabcl-

Haftes Glück, welches Hermann ihr auch nicht von ferne zu zeigen vermochte. Er war so ruhig, so phlegmatisch, so ganz gewöhnlich. Sehr bald ging er in den Kekelclub und zum Skat, saß bis in die Nacht beim Bier. Wenn sie sich jedoch beklagte, war er so gut und lieb, tröstete sie und bat, sie möchte sich doch etwas wünschen. Bat sie dann, er solle zu Hause bleiben, so blieb er zu Hause. Aber sie langweilten sich wieder, blieben Beide verstimmt und bald war es ihr recht, wenn er Slat oder Kegel spielte. Zu Hause langweilte sich Rosi allein. Sie besuchte die Eltern, wo ihre jüngere Schwester eben flügge, der Bruder die Unversität des Ortes bezogen hatte. Da ging es lustig her. mehrmals in der Woche Gesellschaft, Pfänderspiele, ein bischen Tanz zum Clavierspiel. Aber es war doch Leben. Dann kam der Hochzeitstag, die erste Jahresfeier desselben, was mit einem großen festlichen Abendessen im Hause ver jungen Eheleute begangen wurde. Eine ganze Reihe köstlicher Gänge und guter alter Wein! Und was für Toaste auf das schöne-, glückliche" Paar! Nachher gab es noch eine Bowle, und als die Gäste gegangen waren, gähnten Rost und Hermann. Sie waren ehrlich müde! Bald darauf kam Hermann's Urlaub, und sie machten eine wohl ausstudirte Tour durch den Harz, direct nach dem Reisehandbuch! Das war auch sehr nett und sie fühlten sich ganz befriedigt, mehr denn auf der Hochzeitweise, wo sie einander so fremd e'wesen waren. Nett" ist zu wenig. Die Harzreise war wirklich reizend. Aber den eigentlichen beglückenden Kuß hatte der junge Gatte noch immer nicht empfangen. Rosi küßte jetzt wieder, aber doch recht gielchgillig. Hermann begann sich mit dem (Leoanken abzufinden, daß der 5(uß, dessen Wonnen so viele Dichter besungen, toch in das Reich der Fabel gehöre. Wieder gingen die Tage so alltäglich k.in. Da kam das Turnersest und damit eine Abwechslung. Ein alter Studienfreund von Hermann war angemeldet und bei der allgemeinen Wohnun'gsverthcilung man riß sich, wie immer in den langweiligen Provinzstädten, um die fremden Gaste gelang es ihm auch, den ehemaligen Eommilitonen Dr. Waltner, einen frisch gedackenen Rechtsanwalt, sür sich zu gewinnen. Rosi verzog zunächst den Mund. Gott, nun gleich einen fremden Menschen in's Haus." Aber sie beruhigte sich, als der Gatte mit dem Brustton oer Ueberzeugung versicherte,' er sei ungeheuer schneidig". Ja, ja. ein sorscher Bursche war das", schloß Hermann fast melancholisch. Schon eineStunde später war er da, Dr. Heinz Waltner. Bei weitem nicht so hübsch, wie Hermann, klein, etwas untersetzt, mit einem unbedeutenden Spitzbart, brünett wie jener, aber ebenso beweglich, ebenso ledendig, wie sein Freund ruhig und imposant war. Mit keckem Witz, mit übermüthiger Initiative führte er die Unterhaltung, stellte sozusagen das Haus auf den Kopf. Bor allem erklärte er frank und frei, der alte Cherusker", womit Hermann gemeint war, wisse gar nicht, wie glücklich er sei. Denn eine so rcinde Frau habe überhaupt nie ein alter Cherusker", auch nicht ein moderner Cherusker" gehabt. Was mag dagegen Thusnelda gewesen sein! Und er machte Rost mit einer solchen Ung: nirtheit den Hof. daß es wirklich harmlos war. Hermann machte gute Miene zum bösen Sviele und laä.te mit. Aber doch nicht so recht von Herzen, und als die fünf Tage des Turniesteö vorüber waren, fühlte er sich recht roh und erleichtert. Seine schöne Frau empfing ihn am Frühstückstisch, der festlich mit Wein. Kaviarbrötchen und kaltem Bratei. ausgestattet war. Verlegen lächelnd, erröthend wie eine Braut, kam sie ihm entgegen. .Ist's nicht schön, datz wic wieder allein W .Und ob!" rtef er. Es war recht banal, aber es kam aus tiefstem Herzen. Da fiel sie ihm um den Hals und küßte ihn . . . ' So hatte sie ihn noch nie geküßt. Ein himmlisches Feuer ging durch sein ganzes Wesen. Er hatte den beglückenden Kuh des WeibeS empfangen. Er wußte, was die Liebe fei! Ein Jahr später wurde zugleich mit dem zweiten Jahrestag der Hochzeit die Tause des ersten Sohnes gefeiert. Hermann und Rosi hatten einen ganz allerliehsten, munteren Jungen. Wieder gab eL ein großes Fest, doch war eS gelungener als das erste. Denn das junge' Paar war ganz bei der Sache. Und diesmal, als die Gäste gegangen waren, gähnten sie nicht, sondern siejen einander in die Arme, glücklich. aU lein zu sein. Ihre Lippen verschmolzen in einem beglückenden Kusse. Da zog Hermann seine Frau zu sich nieder in die trauliche Sophaecke . und flüsterte ihr zu: Sag mir doch, Rosi, warum sind wir denn so glücklich jetzt" und wsrum Karen foft es anfangs nicht? Weiht Du. wie daZ zugegangen ist?" r -

"Es muß wohl so sein," versetzte ,iausweichend. Aber er begriff, daß sie ihm ein Geheimniß verbarg. Und mit zärtlichen Bemühungen drang er in sie. Sie weinte schließlich. Ein seltsames Ban" gen vreßte sein Herz zusammen. (!r stand vor einem Geheimniß, welches einen düsteren Schatten auf sein Glück warf. Deutlich, unheimlich stieg die Erin. nerung vor ihm auf an jenes Frühstück nach der Abreise seines Freundes, wo Rosi ihm entgegengeflogen und ihm den eigentlich ersten beglückenden Liebesfuß gegeben hatte. Es war doch sonderbar! Und wie war das gekommen? Sie mußte noch einmal fort aus der traulichen cke; denn der Kleine schrie. Der junge Gatte rannte unruhig in dem . matterleuchteten Salon umher, der noch die Spuren des Festes zeigte: leere, klebrige Liqueurgläser, Cigarrenreste, welke Blumen. In dem 5ttnderzimmer war es still geworden. Rosi erschien wieder, ein wenig blaß, ruhig, fast würdevoll. Ich will Dir alles sagen." Nun saßen sie wieder in der traulichen Sophaecke. Er lauschte angstvoll, fast beschämt, denn sein Schicksal, sein Lebensglück lag in den Händen seiner Frau. Dein Freund Heinz." begann sie mit gedämpfter, leicht bebender Stimme, hat mich von der ersten Stunde seine heiße Liebe fühlen lassen in den gebührenden Grenzen , aber unaufhörlich, mit jedem Blick, jedem Wort, ohne daß Du's merktest. . Er mißfiel mir eigentlich, indessen er beschäftigte meine Phantasie; er schmeichelte meiner Eitelkeit und ich hatte die Empfindung, daß er mich mehr liebte, als Du mich liebtest. So vergingen die fünf Tage in einem unbeschreiblichen Kampfe mit mir selbst. Bisweilen sagte ich mir: Mein Gatte liebt mich nicht. Warum soll ich die Liebe eines Andern ohne eigentliche Pflichtvergessenheit nicht annehmen, mich daran freuen, wie an einem Lichtstrahl, einer Blume, einem Reflex der Poesie? Jedoch ich vermochte sür Heinz keine Sympathie zu fühlen. Und ganz passiv ließ ich mich lieben bis zu dem letzten Abend weißt Du bei dem Schlußcommers" Ja, ich weiß", sprach er mit dumpfer Stimme, Du warst so sonderbar" .Weil Du Dich nicht um mich kümmertest, Hermann! Du bist ja kein Turner, aber Du spieltest Skat. Ich langweilte mich und war auch sehr traurig. Da wurde mir etwas bange, so ein bischen übel und ich ging in den Garten hinaus. Er war erleuchtet aber schwach. Da kam Dein Freund, der Heinz und küßte mich. Nur irgend ein Wort flüsterte er mir in's Ohr. Ich weih nicht was. Er wollte lieber sterben, als auf diesen Kuß verzichten oder so etwas." Und " stieß Hermann hervor. Was und? Meine Geschichte ist aus. Ein anderer Mann hat gewagt mich zu küssen. Ich stieß ihn von mir. Aber er hat mich doch geküßt. Nein meine Geschichte ist nicht aus, Hermann. So wie er mich küßte, so hast Du mich nie geküßt. Ich empfand eine unendliche Sehnsucht nach Liebe von Dir. Aber ich hatte mich doch an Dir versündigt, da ist nichts zu sagen. DeS Todes war ich werth werth gesteinigt zu werden, wie dieEhebrecherin im Evangelium. Wer weiß, wie lange ich weinte und zum Ende sagte ich mir: Versuche es, die Liebe Deines Mannes zu gewinnen! Sollte er Dich nicht so lieben können, wie Jener? Wie schön müßte es sein! Und mußt Du nicht büßen, was Du verschuldet? Ein anderer durfte Dich doch küssen, und ohne Schuld bist Du nicht, daß es so weit kam. Da flog ich Dir denn entgegen, als Du vom Bahnhof kamst. Besinnst Du Dich?!" Ob er sich besann! Damals hatte er von seiner Frau den ersten, beseligenden Kuß erhalten und erwidert. Seit jener Stunde waren sie glücklich! Er raste im Zimmer auf und ab. Und all', dies Glück verdankte er einem Andern! Da fühlte er auf einmal ihre süßen, weichen Lippen auf den seinen. Sie hatte eben lieben aelernt. ihn lieben. Was wollte r. noch? I n S ch i p p e n b e i l (OstPreußen) hat eine Kreisversammlung des Bundes der Landwirthe an die Eisenbahnverwaltung die Forderung gerichtet, sie solle die Placate entfernen, die den nach Berlin oder weiter nach dem Westen reisenden Mädchen und Frauen Heimstätten nachweisen, wo sie Aufnahme finden. Dieses Verlangen wird damit begründet, daß die schadlichen Folgen des Freizügigkeits-Ge setze? nach Möglichkeit abgeschwächt werden müßten, und dazu sei die Ent feniung der Placate nothwendig, die das Wegziehen der Mädchen vomLande begünstigten. Diesem Verlangen wird sicherlich nicht nachgekommen werden, denn die Bekanntmachungen verfolgm lediglich den Zweck, die Mädchen' vor den Gefahren der Großstädte zu schützen, und haben deshalb einen nicht genug anzuerkennenden menschenfreundlichen Wertb. O, Wie Schmerzhaft. Die Schmerzen, von Neuralgie vev ursacht, sind zuweilen so enorm daß an beinahe davon venuckt werden -.könnte. SalvattonOelbescitiat solche Schmerzen sofort und kurirt Neurals . aie so rasch daß Niemand mehr auf die ' Weise zu leiden braucht. Herr Jacob Klein, 103 Main Str., Evansville, Ind., schreibt wie folgt: "Meine Frau

ttt seit 7 fahren an Neuralgie aber eitdem sie Ealvation Ocl gebrauchte.

tst sie vollkommen frei davon . Ich bc Haupte daß cö daS. beste Liniment ist und ich werde es immer im Hause balten. Ich selbst hatte seit langer Zeit Rheumatismus und gebrauchte viele Linimente doch Salvanon Ocl erwies sich besser als irgend ein anderes Aike tel und tk?at die besten Dienste." OaU kojttt rr n

Guter Stoss.

Welch hohen Werth man in früheren Jahrhunderten bereits bei der Bierbrauerei auf H:rstellung eines guten Stoffes gelegt hat, ergibt sich aus den hinterlassenen Schriften des Justus Stengel zu Waltershausen. Dieser, ein anscheinend gewiegter Kenner der Bierbereitung, schreibt im Jahre 1426 an einen Freund: es ist aber das Bierbrawen eine herrliche Kunst und ein subtiless Jnventum, mitten aus dem Kern der Philosophey gezogen", aber die Zuthaten, die ihm für seine herrliche Kunst einzig und allein von Nöthen schienen, bestehen lediglich in den folgenden fünf Dingen, die er wörtlich wie folgt beschreibt: 1) Ein guter Hopfen. 2) Ein gut Malz (soll rechtschaffen sein, wie sich's gebühret). 3) Ein gut Wasser vnd dessen nicht zu viel. 4) Ein guter Himmel vnd Lufft, 5) Ein guter Brawmeister, der an ihme nichts erwinden leßt. was zu Verfertigung eines guten Biers oehöret." ' ' Ein ganz Schlauer. Ausflügler streiten darüber, ob heute Vollmond zu erwarten sei oder nicht. Einer der Herren unterbricht die Streitenden mit den Worten: Da kommt ein Bauernbursche, fragen wir den, denn Landleute wissen hierin immer Bescheid!" Er wendet sich an den Kommenden mit der Frage: Mein Bester, könnet Ihr uns nicht sagen, ob wir heute Vollmond haben?" Verdutzt schaut ihn der Bursche an und meint dann zögernd: Woaß net, bin net von do!" Nobel. Ist der Bankier Gold, mann, der sechs Töchter hat, schön eingerichtet?" Das will ich meinen! Große Wohnung eigene Verlobungszimmer!" Variante. Mama: Was, Du willst schon wieder einen neue Hut? Daraus wird nichts, ich werde Dir von nun ab den Spiegel höher hängen!" D r a st i s ch. Na, Sepp. das Briefsckreiben fällt Euch wohl nicht leicht?" O mei', Herr Pfarra. dös gibt jedesmal mit der Feder o' Gerauf'l" Zerstreut. Professorsgattin: Du, übermorgen ist Mittwoch, da hat Dein College Meier Namenstag, da mußt Du ihm gratuliren!" Ja, heißt denn der Mittwoch?" Z e r st r e u t. Herr Profes. sor haben soeben aus einem fremden Glas getrunken!" D'rum wunderte ich mich so. daß ich noch nicht leer hatte, trotzdem ich schon zweimal ausgetrunken habe!" Z?ZbrttSZ&S2ttS2SaSZSZZi X f nwr.P ihm! wrn srcrn fi uiiwb iiiiku, nbiuiiu uului L, ieewm. eiUBtiat st BAN FIXTUBEÖ, ORAItt BOARDS Aftt AlA Tin, 2.ifi Dresa, Cspper t r:icko! end eil ttltchcn end f Platod Utonslta 5 Cisco. Vood, ttcrolo Per I cotoln. Ute. i " j CEORCC NU. HOFFUArt, jj 296CTWAsiTONST..taauftAu. 1 THE Oyi-ttEFEnS' FT.HD. l X2SS325S5SSSS a A Zu verkauf in Upotheker 55 Gents per Pfund. iigsrä sind die besten iu, Markt. StetS bemüht nur daö Beste meinen stunden in Cigarren, Tabak. und Naucherartikeln zu offeriren, bittet für die Feiertage um geneigten Zuspruch Schiller Nöraler, 119 Ost Washington Strasse. Zrdiana Trust Gebäude. S DaS DeutscZ.Aerikanische Ucchtsburoau 1 notoriat von H.MARt;EWOßTH 552 Vm St , Cintrnnati, O.. ist anerkannt daS älteste, eitverbreiteste und nrverlässigfte in Amerika -und Deutschland, un, alle Ansprüche aus - Erbschaften und Rechte, kann man VertreuenSvoll in seine 'Hiade legm, und versichert sei, daß' die kleinsten, vie die größte vollmachts-AuftrSge ? it gleichem Eifer und genauer Et$th kenntnid prompt und seissnu)aft tu ledigt vtrden. . U,ffziaILY vermisster Erben tL. X .iffl a, t . r a a . t i : WU9 '5u,. uo miaun. lS Unterst die

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