Indiana Tribüne, Volume 21, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1898 — Page 2

Zndwna ZZibüne

ErschciÄ Tagüch und gotmtaj. ie ttzttche .Tribüne- kostet dch ben lrkg J Cent per Woche, die eonntagS..rribae'Z extl per Ooche. Leide ins? 13 SentS ko u Cent! per Vtutt. Per Post berhalb bei ttbi jef$iat U sraukbetAhlung V pe, fjalr. . Offwi 10 eüd wdsms Citalu Indianapolis, Ind., 25 Januar 1898 Neltt.Zager im Vundcöhauö. Protest und Versperrungs - Politik smd zwei Worte, welche im parlamentarischen Leben der Neuzeit viel zu bedeuten haben. Man braucht nur fluchtig die Berichte über die Vorgänge in gesetzgebenden Körperschaften unseres Landes und anderer Länder zu lesen, um sich davon zur Genüge zu überzeugen. Versperrung durch ganze Parteien oder Partei - Vereinigungen ist in den letzten paar Jahren ein besonders häufiges Schauspiel gewesen. Neben solchen Gelegenheits - Sensationen gibt es aber in jeder parlamentarischen Körperschaft einzelne Individuen, welche sich inen ständigen Namen als professionelle Nein - Säger" machen und ihre Einsprache sehr oft auch dann erbeben, wenn es sich um die geringsügigsten Dinge handelt, und selbst wenn gar keine Principienfragen dabei auf dem Spiele stehen. In unserem Bundes - Volkshaus oder Congreß sind solche ständige NeinSagerverhältnißmäßig sehr zahlreich, namentlich in der Abgeordnetm-Halle. Sie gehören theilweise zu den bemerkcnswerthesten Erscheinungen im Congreß, und manche der berühmtesten parlamentarischen Namen älterer und neuerer Zeit gehören dieser Liste an. welche freilich auch diele Wadenkneifende Kleinmeister untersten Ranges umfaßt, denen es meistens blos darauf ankommt, sich eine wohlfeile Popularität durch recht freigieöige Anwendung des Wörtchens NV oder Ich protestire" in allen möglichen Fällen zu erwerben, sogar ohne Rücksicht auf Schädigung der berechtizsten Jnteressen Einzelner oder des ganzen Publikums. Diese Sorte hat Amos I. Cummings im Auge, wenn er diese NeinSager Giftpilze" nennt. Er gibt freilich zu, daß manche Nein - Sager dem Volke und seinem Geldbeutel schon sehr werthvolle Dienste geleistet haben. Es ist nicht immer möglich.diese beiden Classen streng von einander zu trennen. Vorwiegend gilt das Neinsagen natürlich denVerwilligungen, großen und kleinen. Die Geschäftsregeln, wie sie gegenwärtig im Bundes - Abgeordnetenhaus bestehen und gehandhabt werden, scheinen besonders günstig für die Entwicklung des berufsmäßigen Neinsagers zu sein. Diese Regeln treffen nämlich keine besondere Verfügung für die Erörterung irgend einer Vorlage, die mit Verwilligungen verbunden ist, ausgenommen die regulären Verwilligungs - Vorlagen selbst. das übrige Kroppzeug von derartigen Vorlagen kann nach diesen Regeln niemals von selbst auf das Tapet kommen, außer auf besondere Weisung des Geschäftsregeln - Ausschusses selber. Die einzige sonstige Art, sie vor das Haus 3:1 bringen, besteht darin, daß um e i n h e ll i g e Zustimmung des Hauses zur Berathung der betreffenden Vorlage ersucht wird, vorausgesetzt, daß Zar" Reed, oder wer sonst den SprecherPosten einnimmt, überhaupt bewogen werden kann, von einem solchen Ersuchen Vermerk zu nehmen. Geschieht Letzteres, dann ist der große Augenblick für den kleinen Neinsager gekommen. Sobald die Vorlage heruntergelcsen ist. erhebt er sich mit einer Geberde, als ob er emem überwältigenden Pflichtgefühl folge, und ruft: Herr Spreeher, ich Protestire". Der Sprecher sieht ihn einige Augenblicke fest an und spricht dann gelassen das Wort: Einspräche ist erhoben". Damit ist gewohnlich die Vorlage wieder todt und begraben, eZ sei denn, daß es demMitgliede, welches das Ersuchen gestellt hat, privaten gelingen sollte, den Nem sager zur Zurückziehung seines Einwandes zu bewegen. Allermeistens aber findet solches Zureden taube Ohren, und es bleibt dabei, daß die Vorlage e i n stimmig abgemurkst ist. Wie es bei diesem System hergehen kann, davon hier ein erbauliches Beispiel: Ein Kaufmann hatte übermäßige Gebühren, welcher ihm ein ZollAbschätze? auferlegte, unter Protest bezahlt und bei der Gesammtbehörde der Zollabschätzer Berufung dagegen eingelegt. Ehe über diese Berufung entschieden werden konnte, hatte aber der Zollerhcber das Geld bereits dem Schatzamt zugeführt. Daher war, trotzdem jene Behörde zu Gunsten des geschädigten Kaufmanns entschied, kei ne Rückerstattung des Geldes mehr möglich, außer durch einen besonderen - Erlaß des Congresses. Eine diesbe züglicheVorlage wurde eingebracht und auch vom Ausschuß sür Ansprüche günstig einberichtet. Nach den Ge--schästsregeln jedoch konnte sie nur durch em Ersuchen um einhellige Zustimmung" zur Berathung gebracht werden. Sofort war der professionelle Neinsager zur Stelle und gab derVorläge kaltlächelnd den Todesstoß. Dieser Vorgang wiederholte sich in einer Session nach der anderen, und volle sechs Jahre verstrichen, ehe der Kaufmann das ihm unrechtmäßig abgenommene Geld zurückerhalten konnte! Abgesehen von seinen Scheerereien, verlor er auch die Zinsen auf sein Geld sür diese ganzen sechs . Jahre und .mußte sehr froh sein,-daß er überhaupt etwas kriegte. Solche Beispiele, und noch viel traurigere, ließen sich massenhaft anführen! Außer dem Bestreben, sich bei seinen Wählern populär zu machen, hat der berufsmäßige Neinsager meist nicht hz OKtnaite Interesse an dem betref

fenden Gegenstand, den er auch gar nicht geprüft zu haben braucht, da er ja nicht verpflichtet ist, seine Grün, de anzugeben. Ueberdies werden mancbmal auck die widrigsten persön

lichen Ränkesüchteleien und Feindschaften aus diesem Wege befriedigt. Das Neinsagen kann, wie gesagt, auch von einem ernsten Pflichtgefühl dictirt fein. Der berühmteste Neinsager höherer Classe m unserem Congren war bekanntlich W. S. Solman von Jndiana; in manchen Fälle wenigstens hat er sich unzweifelhafte Verdienste durch das Schleudern des kalten NeinBlitzstrahles erworben. Andere Berühmthclten aus diesem Gebiet waren Samuel I. Randall. Black" Kilgore und Lewis Beach. Während der jetzigen Congreß - Tagung hat bet Neinsager aller Schattirungen gleichfalls viel zu bestellen. Interessanter Telegraphenbetrleb. Noch heute haben viele unserer Bundesarmee - Posten, namentlich solche in der Nähe von Indianer - Reservationen. kein anderes Mittel zu raschem Verkehr mit der äußeren. Welt, als der Telegraphen,- der ihnen also alle sonstigen Schnellverkehrs Mittel mecha. nischer Art ersetzen muß. Aber die Anlegung und der Betrieb der MilitärTelegraphenlinien sind oft mit ganz besonderen Schwierigkeiten verbunden und haben sich theilweise ihre eigenen Gesetze machen müssen. Gewöhnlich werden solche Telegra phenlinien an Routen oder Pfaden entlang angelegt, welche nur von Wenigen beschritten werden, außer dem Indianer, dem Befrachter und gelegentlich einigen Regierungsbeamten, und das Land besteht meistens aus Wüstenei oder Prairie und waldbedeckten Bergpässen. Hölzerne TelegraphenPfosten können sehr leicht durch Prai-rie-oder Waldbrände zerstört werden und sind außerdem sehr verlockend für campirende Befrachter. Controlle kann nur in sehr unzugänglichem Maße geübt werden. Um sich gegen solche und ähnliche Möglichkeiten vorzusehen, führte man für diese Linien Pfosten aus hohlem Eisen ein. Solche röhrenartige Pfosten sind leichter und nehmen viel wenger Raum ein, als die hölzernen, welche an ihrer Stelle erforderlich wären. Auch lassen sie sich ziemlich bequem auf gewöhnlichen Wagen und auf Schienenwagen transportiren und können ohne besondere Schwierigkeit auf den schmalen Pfaden die Bergpässe hinauf befördert werden. Aber sie sind auch nicht ohne Nachtheile. Diese glatten Pfosten haben nur einen Durchmesser von 2 Zoll, und die Aufgabe, sie zu erklettern, welche beim Bauen und beim Repariren den Soldaten zufiel, war oft eine sehr schwierige und strapaziöse. Man benutzte allerhand Vorrichtungen dazu, u. A. eine Holz- und Strick - Leiter, welche an einem Querstllck befestigt wurde, das etwa 4 Fuß von der Spitze des Pfostens durch, ein Loch ging und als Fußstütze diente. Aber bis dahin zu gelangen, war schon schwer genug, und außerdem boten diese Querstücke eine, fast unwiderstehliche Versuchur g für die Cowboys" und die halbwilden mezicanischen Hirten, ihre Geschicklichkeit mit dem Lasso und die Stärke ihces Pferdes zu erproben und den Pfosten zu biegen zu suchen. Ueberhaupt erwiesen sich keine ständigen Vorichtungen an den Pfosten zweckmäßig. Da fand endlich Capitän W. A. Glaßford die lange gesuchte Abhilfe in der Anwendung eines einfachen, aber sinnreichen Kunststückes, das bei Farbigen der westindischen Inseln zu Hause ist und es ihnen z. B. so leicht macht, selbst die höchsten Kokosnüßbäume zu ersteigen. Diese Eingeborenen verbinden die beiden Fußknöchel mit einem Stück Strick, und zwar derart. daß. so oft sie abwärts drücken, dieser Strick förmlich in den Baumstamm einbeißt und ihnen einen StützPunkt verleiht, mittels dessen sie wieder ihre Hände über den Kopf ausstrecken und einen neuen tüchtigenVriff nehmen und die Füße nachziehen können, und so fort. Für ' den vorliegenden Zweck hat man jene einfache Vorrjchtung durch eine eisernes aber nach demselben Princip arbeitende ersetzt, welche jeder Grobschmied herstellen kann, und welche sich besonders zum, Drähtespannen an diesen Linien vorzüglich bewährt hat. Sparsamkeit der Eisenbahnen. Die Zeiten sind vorüber, da unsere Bahngesellschasten so ganz m s Vo'.l' hinein wirthschafteten. Sparsamkeit an allen Ecken und Enden ist bei ihnen Trumpf geworden, und dieselbe wird auch in manchen Richtungen geübt, welche dem großen Publicum gar nicht aussallen. , Eines der wichtigsten Sparsamkeits Probleme in diesen Kreisen ist die Erniedrigung der Frachtkosten für die Bahnen selbst. An Grund zu die sem Bestreben fehlt es freilich gerade nicht. Kurz nach unserem Bürgerkrieg, als Eisenbahn Fragen gerade begannen. die öffentliche Aufmerksamkeit in her vorragendem Maße auf sich zu zieh-m, wurde im Congreß eine Vorlage ein gereicht betreffs Erbauung einer doppelaelelsiaen Regierungsbahn von der Atlantischen Küste nach dem Mississip pi. behuss Verbilligung der Frachtge bühren, und diese Vorlage fand im merhin ziemlich , starke Unterstützung ES war in ihr eine bestimmtV FrachtRate pro Tonne festgesetzt, und eZ ist gewiß bemerkenswerth, daß seitdem, aus rein natürlicher Ursache, die Fracht - Rate auf etwa die Hälfte dessen herabgesunken ist, was damals als niedrigster Ansatz gemacht wurde! KeineCömblnatlonen haben den Bahn gesellschasten hiergegen helfen können. Da gilt es denn, die Kosten der Beförderung derFracht möglichst weit herun terzubringen, damit ein .anständiaer Profit trotz alledem herausgeschlazm "TVTr- .t min

In den General-Bureaus zeoer Bahnlinie erster Classe kann man einen Sachverständigen antreffen, welcher feine Zeit zum allergrößtenTheil einem beständigen Studium dieser Ausgabe widmet. Da und dort ist dieser Spar-

samkeits - Minister" der Bahnprastdent selber, in andern Fällen ist es der Ober-Jngenieur der Bahnlinie. Wer es aber auch sein mag: er muß ein Kenner ersten Ranges auf diesem Gebiete sein. Er muß alle neuen EntWicklungen im Bahnbau und Bahnvetrieb, hier und in andern Ländern studirt haben, resp, noch immer weiter siudiren. Besonders interessirt er sich für Steigungen aller Art im Terrain und für die Frage, ob es in jedem einzelnen Fall besser, d. h. für die Bahngesellschaft profitabler sei, einen Einschnitt in einen Hügel zu machen, od:r die Zuae über ihn hinweg zu fuhren. Früher vermied man es im Allgemeinen. so weit wie thunllch. tiefe Einschnitte oder bedeutende Ausfüllungen vornehmen zu lassen. Aber durch jene Specialstudien ist man zu der gegentheiligen Politik gelangt. früher glaubte man, bah eine &tt auna von 1 Procent 62 Fuß auf die Meile Geleise am gtnug als Man malgrenze sei. Aber neuerdings hat man Gefunden, daß eine Locomotlve, welche 16 beladene Wckggons eine solche Steigung hinauszieht. 28 delaoene Waggons über eine Steigung von nur einem halben Procent (und bei demsclbenKraftverbrauch) hinaufziehen kann. Das war natürlich eine recht werthvolle Entdeckung. Und solche Fragen gibt es noch in Menge in bicton Eisenbahn-Departe- , r iT ... i?j . menie zu uumren. namenincy auaj, was die Leistungsfähigkeit der Güter-zua-Locomotiven an und für sich in jedem einzelnen Falle anbelangt. Man hofft in eisenbahnlichen Kreisen, daß dieses Streben, die Frachtbeförderungs - Kosten zu erniedrigen, auch durch neue Erfindungen noch bedeutend unterstützt werde. 'Zu ' elektrischen Llcht.Vlindheit. Man hat noch vielfach falsche oder übertriebene Vorstellungen von der

schädigenden Wirkung, welche das elektrische Licht auf das Auge ausüben kann. Es gibt indeß thatsächlich eine besondere Form von Augenleiden, die dadurch entsteh, daß ungeschützte SehOrgane einem sehr lebhasten elektrischen Licht ausgesetzt werden (namentlich demjenigen, welches bei der Zusammenschweißung von Metall auf elektrischem Wege hervorgebracht wild), und man hat in Fachkreisen diesem Leiden den Namen Elektrische LichtBlindheit" beigelegt. Gewöhnlich beginnt dasselbe mit einem leichten Stech- und Reizgefühl, gerade als ob ganz feine Stückchen ausgeglühter Kohle in die Augen gekommen wären. Darauf folgt eine beständige überreiche Thränenfluth.. und die Sehkraft ist derart getrübt, als ob der Betreffende sich stets im Nebel bewegte. In den allermeisten Fällen nimmt der Schmerz rasch zu, verbreitet sich über den ganzen Augapfel, das Augenlid bewegt sich krampfhaft, der Leidende kann kein Licht mehr vertragen und ist mitunter fast völlig blind. Kommt dergleichen bei Jemandem vor, der nicht durch seine berufliche Thätigkeit davon weiß, so verursacht es leicht allzu große Befürchtungen, und oft wird die wahre Ursache des Leidens übersehen, besonders wenn die Einwirkung des elektrischen Lichtes im Tageslicht stattgefunden hat. Der Zustand hat in seinen Symptomen eine auffallende Aehnlichkeit mit der Schnee - Blindheit", von welcher Jager im fernen Norden und Alpensteiger nicht selten befallen werden; in diesem Falle liegt eine Art SonnenVerbrennung (durch Reflex des Sonnenlichtes auf den Schnee) vor, und im anderen Falle wirkt jedenfalls das elekirische Licht in gleicher Weise brennend auf gewisse Theile der Seh-Organe. Ein ähnliches Leiden können sich übrigens auch Feuerwehrmänner zuziehen, wenn sie mehrere Stunden lang einen ungewöhnlich lebhaften Brand zu bekämpfen haben. Nicht nur Angestellte von elektrischen Schmelzgeschäften und dergl., sondern auch die EskimoZ schützen sich durch besondere Vorrichtungen gegen dieses Leiden. Letztere tragen hölzerne Schutz Brillen", mit blos einem schmalen Schlitz in der Mitte; Erstere tragen dunkle Brillengläser. Man kann daö Leiden durch Einführung von Cocain unter ärztlicher Leitung bedeutend linbern (mache aber keinen häufigen Gebrauch davon), und späterhin thut ein Auswaschen mit Kampferwasser, worin etwaS Borax aufgelöst ist. die besten Dienste. Ca. 4 8.0 00 Patente sind während des verflossenen Jahres von unserem Bundes Patentamt ausgepellt worden. ' Zu den seltsamen Erscheinungen auf dem Meere gehört in neuerer Zeit eine Heultonne, die seit anderthalb Jahren den Atlantischen Ocean durchwandert und' Tag und Nacht ihre Stimme ertönen läßt. Sie riß sich im Juni vorigen JahreZ von ihren Ankern bei MarthaS Vineyard" an unserer Küste los und irrt seitdem ziellos umher, vorübersegelnde Schiffe bald durch ihre aus weiter Ferne gci sterhaft erschallenden Töne erschckcnd. bald mit schriller Stimme in unmittclbarer Nähe an ihnen vorübergleitend. Seit Antritt ihrer Wanderung bat die Boje bereits 5000 Seemeilen durchlau fen. Zuletzt wurde sie im Nooenibei in 24 Grad 24 Minuten nördlicher Breite und 74 Grad 13 Minuten westlicber Länge gesehen. Aus den ersten Blick erscheint es auffallend, daß eine solche Heultonne solange im Meere umhertreiben kann, ohne aufgchzb'.n zu werden. Wenn man freilich bedenkt, daß oft ganze Wracks jahrelaigjtrc ben, ohne aufgefunden und zerstört zu werden, so. wird man auch die rfanfce rung der Heultonne beareiflich finden. K

Vtt große Sohn.

lluS dem Bulgarischen deS A. Kanstantmow. I. In einem kleinen Dorfe des nördlichen Bulgarien lebte der Bauer Petko Ajelokrowski in größter Dürftigkeit und bestellte trotz seines hohen Alters fleißig ldas Land, um sich und seine betagte Frau zu ernähren. Und während der alte Petko, vor Schwäche zitternd, nur mit Mühe den schweren Pflug durch den Boden führte, bekleidete sein großer Sobn Christophor einen hohen Posten bei der Gesandtschaft in Constantinopel. Christophor Ajelokrowski hatte Glück gehabt. Eines Tages war der Consul des Bezirks durch sein ärmliches Heimathsdorf gefahren und zwar merkwürdiger Weise gerade zu einer Stunde, da der kleine. Christo zufällig gewaschen und gekämmt war. Mit rothen Bäckchen, lockigem Haar und blanken, schwarzen Augen hockte er neben der Mutter auf den Knien und ließ sich von den warmen Sonnestrahlen liebkosen. Plötzlich erklang ein Glöcklein, um die. Ecke kam ein Wagv'n gefahren und der Herr Beamte, ließ vor der Schenke halten, die an Bjelokrowskis Hütte grenzte. Christo, mein Liebling," sagte - die Mutter, und streichelte den Kleinen, geh' hin zu dem guten Onkel und bitt' ihn um einen Groschen." Das Kind gehorchte und lief zu dem Wagen, aus dem der Consul . gerade seine Sachen herausnahm. Dort blieb er wie angewurzelt stehen, steckte einen Finger in den Mund und verfolgte mit gespannter Aufmerksamkeit alle Beweaungen des fremden Herrn. ::: Dieser bemerkte ihn jetzt ebenfalls und lächelte ...Das erste Mal, daß er in einem bulgarischen Dorfe nen so hübschen und sauberen Jungen sah! .. Du, Onkel, schenk mir einen Gros schen," sagte das Kind. V. : Wozu denn?" Aber Christo verstand nur zu bitten und wiederholte deswegen hartnäckig : Schenk mir einen Groschen." , ; Wie heißt Du denn, mein Junge?" fragte der Consul weiter. Christo." Ob nun dem Fremden eine Episode aus seinem eigenen Jugendleben ein fiel, oder ob einfach die slavische Natur sich in ihm regte genug, er fühlte sich unwillkürlich zu. dem kleinen, hübschen Betteljungen hingezogen, und der Gedanke kam ilm, dgs Kind mitzunehmen und auf eigene Kosten erziehen zu lassen. Gedacht, gethan. Die Berathung mit den Eltern dauerte über eine halbe Stunde. Auch Nachbarn kamen herzu, der Ortsvorsteher kam, und Alle riethen den Eltern, den Jungen doch dem fremden Herrn mitzugeben; es geschehe ja nur zu des Kindes Besten! Christo würde etwas lernen, ein. tüchtiger Mensch werden und seinen Eltern .im Alter eine Stütze sein. , Nach langem Zaudern williqte das Ehepaar ein und gab mit Thränen in den Augen den kleinen Christo fort. ' Der Consul traktirte darauf, noch alle Bauern, stieg dann in den Wagen, setzte den kleinen Bulgarensohn neben sich und wickelte ihn sorgfältig in sein Plaid. Die Pferde zogen an, der Wagen rollte, und die. Reisenden . verschwanden in einer Staubwolke. ' II. i DerConsul erwies sich als ein durchius ehrenwerther Mann. Er schickte seinen Pflegling nicht sofort zur Erziehung in's Ausland, sondern that ihn in eine bulgarische Schule, in der der Junge fünf Jahre blieb... Ab. und zu li.'ß er Christo an seine Eltern schreiben und legte jedem Briefe ein Geldgeschenk bei. Nach Beendigung der Schule kam Christo in's Ausland und bezog hier eine Erziehungsanstalt.' Dort erhielt er eine hübsche Uniform mit blanken Knöpfen und sah recht stattlich aus. Bald ließ er sich photographiren und schickte sein Bild den Eltern, ohne zu ahnen, welch' quälende Freude dieses unerwartete Geschenk zu Hause hervorrief und mit welchem Stolze man jedem Besucher den geliebten Sohn" vorzeigte. Seine ausführlichen Briefe unterzeichnete der Knabe stets mit den Worten Euer gehorsamer Sohn Christo". Später fing er an, kürzer zu schreiben und schloß einfach: Euer Sohn Chrisiophor". Endlich trafen nur noch sei ten Briefe von ihm ein; das letzte Schreiben kam vor seinem Abgange zur Universität. Es war kurz und trocken gehalten und endete ziemlich unehrerbietig: Euer Ch. Ajelokrowski". Inzwischen hatte der Consul den jungen Mann mit allem Nothwendigen versehen, jetzt wünschte er, daß Christo in's Vaterland zurückkehre; denn Chriltos Bildungsgang war beendet. Dieser aber hatte gar kein Ver langen nach der Heimath; er blieb unter allerhand Vorwänden im Auslande und verlangte immer wieder Geld sür Vergnügungen und Freunde. Endlich erklärte der Consul sehr bestimmt, er werde Christo nur unter derBedingung noch weiter unterstützen, daß er sogleich nach Hause zurückkehre. Da that Christo beleidigt, machte seinem Wohl thater in groben Worten bittere Vorwürfe und sagte sich einfach von ihm los. .Z)er2vucbberziae Mann aber, der HM Verböte Ein Frübeö Grab Wie oft hören wir daß ein ftükcö Grab durch eine vcrnachläßigte Grkältung herbei geführt wurde. .Be, denke die6 und gebrauche Dr. Bull'S . Husten Evrup, welcher sofort alle HalS und Lungcn-Lcldcn kurlrt. Herr 53. H. Mahoncy, Lcwcll, Mass., schreibt: "2ch wär sehr krank mit einem schlim, men 5ustcn. Doctorcn konnten mir nicht helfen und jedermann, saate daß ich die Schwindsucht hätte. Em Verwandte? empfahl mir Tr. Vull'S Husten Syrup und nachdem ich Zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirr. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'6 Husten Eprupimmer meinen Freunden empfel lm denn ich weiß daß cr ein unfehlbares Mittel ist:" ' Dr. BuU's Husten Syru? -nird üiaZ für 5 EeruZ r?r.'-Hk.

selbst lange Zeit im Westen zugedraci)! hatte und mit den schlechten Eigenschaften der Leute im Westen hinlänglich bekannt geworden war, vermochte seinem Nflegesohne diesen trotzigen Schritt nicht ernstlich übel zu nehmen; vielmehr bot er all' feinen Einfluß o.n höchster Stelle auf, um Christo einen Posten bei der Gesandtschaft in Constantinopel zu verschaffen und das gelang ihm in der That. In Constantinopel leben überhaupt nicht wenige Bulgaren. Sie handeln mit Hämmeln und mit Seide, kommen mit diesem und jenem zusammen und erfahren Neuigkeiten stets aus erster Hand. So geschah es, daß Händler die Kunde von dem jungen Bulgaren Ajelokrowski mit nach Hause brachten, der dort wie ein Consul lebte und ehe wichtige Persönlichkeit vorstellte. Das Gerücht drang bis in das Dorf, in dem der alte Petko jetzt ganz allein lebte; denn seine Frau war schon vor längerer Zeit gestorben. Er wurde ganz verwirrt vor Freude und seine trüben Augen füllten sich mit Thränen. Kurz entschlossen verkaufte er sein Feld, nahm einen Quersack mit Brot über die Schulter. ein?n Stock in die Hand und machte sich, von den guten Wünschen der Nachbarn begleitet, auf den Weg, seinen großen Sohn zu besuchen. III. ' Da geht er und geht und fühlt vor Freude seine Füße amLeibe nicht mehr. Immer vorwärts wandernd übersteigt er den Balkan, und das Herz schlägt ihm schon vor dem nahen Glück. Wöit hinter ihm bleiben der Schipkapaß und das Nosenthal. Petko schreitet weiter und weiter. Nur bisweilen fragt er unterwegs, ob es noch weit bis Constantinopel sei, und marschirt dann rüstig fürbaß. Nun ist er in Adrianopel! Aber er hält sich nicht lange auf. Er ruht nur ein wenig aus, feuchtet an einem Springbrunnen die hart gewordenen Hände an und erfrischt mit dem kalten Naß seinen grauen Kopf. Dann schreitet er wieder vorwärts und fragt Türken und Christen, auf welchem Weg cr nach Stambul gelange. Städte und Dörfer ziehen vorüber ; mehr als einmal jagt ein Zug dampfend und schnaubend an ihm vorbei ; aber der Alte geht immerfort und geht und wärmt sich an seiner Hoffnung . . . Noch weit nachStambul, Freund?" Ganz nahe, Alterchen... Ein Katzensprung.'.. In einem halben Tag Wt Du da!" Da schlägt das Herz des Alten plötzlich heftig und wäre ihm fast aus der Brust gesprungen. Es ist schon ganz dunkel, als er endlich vor den Mauern der Kaiserstadt anlangt. Er legt sich auf den Boden, um die Nacht da zu verbringen, kann aber lanLe nicht einschlafen; endlich träumt er, sein großer Sohn Christo steht vor ihm. gerade wie auf dem Bilde in der Uniform . . . Das Morgengrauen weckt ihn. In seinem Kopfe dreht sich alles im Kreise. Er steht auf. bringt seine Kleidung in Ordnung und schreitet vorwärts, wohin seine Augen schauen. In das erste Kaffeehaus, das ihm in den Weg kam, trat der Alte ein. Auf der Terrasse saßen schon einige Türken, die Kaffee tranken, während ein Bursche den Fußboden aus einer hohen Kruke begoß und den Staub zusammenfegte. ; Petko bot einen guten Morgen und setzte sich zu den Türken, nachdem er jedem eine tiefe Verbeugung gemacht. Bald kam man in's Gespräch. Er crzählte von seinem Sohne, die Türken beglückwünschten ihn und bewirtheten ihn mit Kaffee. . 'Glücklich bist Du. daß Dir ein so großer Sohn gehört!" Petko trank seinen Kafee auS. zündete eine Pfeife an und fragte sich dann bis nach dem Konsulate durch. : Der dienstthuende Portier sah ihn sehr von oben herab -an und .fragte, was man wünschte; doch als er hörte, daß Petko der Vater Bjelokrowski's sei. wurde der Ton seiner Stimme höflicher. '.Er schläft noch, Väterchen . . Warte ein Weilchen," sagte er, nahm den Alten, zu sich in sein Zimmer und setzte ihm Thee vor. Nach einer Weile wurde Petko unruhig: Er ist doch mch krank? Der Tag hat schon längst .begonnen und er schläft noch immer?" Ganz gesund ist er. Alter, ganz gefund . ;. Alle vornehmen Leute schlasen lange." Was Du sagst! Mein Sohn, ist also ein vornehuier Mann!" rief der Alte und zitterte vor Freude. In feiner Erregung verschüttete er den Thee und verbrannte sich die Hand; fühlte aber keinen .Schmerz, so, . unerwartet kam ihm das Glück. - IV. Ein scharfes Läuten zeigte das Erwachen des Hausherrn an. Ein Kammerdiener brachte den Ä!orgenthee, und der Courier, führte Petko' alsbald nach oben, die Paradetreppe hinauf, unterwegs. überlegend, wie er das . Wiedersehen . zwischen Vater und Sohn am besten einrichten und letzterem eine angenehmeUeberraschung bereiten könntet Er klopfte ohne Meldung an die Thür, öffnete -dann beide Flügel auf einmal und führte den Alten hinein. Der Vater von Euer Hochgeboren ist zum Besuch gekommen!" meldete er feierlicyst und stellte sich in Positur. ' ' Der Andere riß wie vom Blitz getroffen die Augen weit auf und brachte kein Wort heraus. Das Thttglas fiel ihm aus der Hand und zersprang klirrend in Scherben. Aber seine Bestürzung 'dauerte nicht langes Er sprang von seinem Stuhle auf. sah halb fragend. halb zornig zuerst den Alten und dann den Courier an. Was ist das?" herrschte er diesen an. Kerl. Du wagst es. mir solche Landstreicher ins Zimmer zu bringen? Christo! . Mein Kind!!" rang es sich stöhnend, hilflos aus der schmerzzerrissenen Brust ' des alten Mannes. - - Bring ihn hinaus sagte Bjelo-

Uicht die rechte Nahrung ,r unrechten Zelt zu sich genommen, ift häufig die direkte Ursache vo Dpspepsie. Gebraucht Dr. Auguft kbnlg't Hamburger ropken, dk rechte Sache ur rechten Zelt und prompte Heilung lrd die Folge sein.

p fe -f ifA w 'll l Vv'v.-J' w

A Massachusetts ühettist, vrho ka4 beca lang wedded to tobaecot had palpiution of the heart, and condud4 that smoking caused it. He gave up tobacco, but tbe heart. troublt continued, and proved finally to be result of acut 4ysppsuu Hl kDowlWg of chmistrj Ud bim to talco 1AMILES and quick relief followed. The distress at bis heart ceased. The longiog for tobacco also lest him. Now k is well man. fr fxoot both the tobacco habit and dyspepsla. mm lABiLEs terer fall to eure stomach troub'es wterj a eure is possible. Tbe are m provea remed. Erery one wltO has t xd tüem knows this to be a fact.

lrorvSki rurz, natjrn em paar ?5?dstücke aus der Tasche und steckte )t n Bedienten in die Hand. Nimm das und gib es ihm .... Aber daß er so fort wieder von hier verschwindet . . .'. verstanden?" Zu Befehl, Euer Hochgeboren murmelte der Courier, während der große Sohn" sich ärgerlich über die Störung in das näckste Gemach zurückzog. Warnung. Bater: Emmi, was machst Du denn da?" Emmi; Mein Bräutigam kommt heute, und da will ich etwas kochen!" Vater : Emmi gieb Acht! Du wirst noch so lange herumkochen, bis die Verlobung zurückgeht!" E r w e i ß e s besser. Vater (zu seinem fünfjährigen Söhnchen, indem ihm sein kleines Brüderchen gezeigt wurde): Siehst Du weil Du ein so braver kleiner Junge bist, hat Dir der Storch ein Brüderchen geV.rir -Acfi das hätte er so wie T.z vracvl!' m in m StaatOhio, Toledo, ) Lueaö SountY, . ) Frank 3. Cheney beschwört, daß er der ältere Partner der Firma F. 3. K h e n e h C o. ist, welche Geschäste in der Stadt Toledo, in obengenanntem Eounty und Staate,, thut, nnd daß besagte Firma die Summe von einhundert Dollarö für jeden Fall von Katarrh bezahlen wird, der durch den Gebrauch von Ha ll 's Katarrh-Kur nicht geheilt werden kann. Frank 3. Eheney, Beschworen vor mir und unterschrieben in meiner Gegenwart am S. Sept. A. D. '86. Siegel A. W. G l e a f o n, öffentl. Notar. Hall' Katarrh Kur wird innerlich genommen, und wirkt direkt auf daö Blut und die schleimigen Oberflächen de Systems. Laßt Euch Zeugnisse frei zuschicken. ff. 3 . C h e n e y & o . Toledo, O. srCT Zerkaust von allen Apothekern, 76e. Hall's Familien Pillen sind die besten. Mil AufräumuugSBerkauf ron Winter Schuhwaaren. Gummi-Ueberschuhe für WRnnn 15c Vummi.Ueberschuhe fiir Frauen ISc Gummi'UebnIchuhe für Kinder 16c albledern Hcrrenskbube für $1 00 Frauen Dongolo Knöpf und Schnürschube tzl inderschuhe Epringheel, Größe 5 bis S, 2Sc Schulschube fiOc für Knaben und Mädchen. Ulle besseren Sorten z ßntsprtchend herabgesetzten Preis, bei Fos. M. OMe, 123 fi O5asblngton Cir. . Jndiana Truft Gebäude. Im neuen Jahr ein fröhliches Glück auf !" Stoßt an, so lang die vollen Gläser vinlen, Doch kommet ja zum (?Snrad HeeH hinauf, Es läßt sich dort so recht gemüthlich ttinken. Luch nur das Beste setzt er einem vor Wie es stets Brauch bei einem Schvaben Und keinen Nenschen haut er über'S Ohr Der kommt, u sich bei ihm u lasen in Ho O02 Massachusetts Nes. to an stktZ ein estes Cl&l Oier, feine 2rte ccd Ctrrnt fUt.

. Kaul, sah und siegte. Wen Du Schmerzen in de Mus lein, Gliedern, Knochen oder Vttt e hatt, haft Du RhenmatiSmuS oder Neuralgie. ..... Man nehme St. Jakobs Odt gebrauche e, und alle Schmerze werden in kurzer Seit verschwunden sein. J'

MS 1 Die populäre lMsMK) ist fcic efte Linie ach 0 l?l I G Ä & 0. Bier Züge! Bettoffen Jndianapoli I TMBm ll H8a f3 U U Nacht nkunstt Cöieaao NZÜM r9BUAV ZSe trkffk hier ein.... s.z fJ499tH ISZIlm 9 Täglich auSgen. oRittttfll. tc eueften verbessert Vestibüls UZnaen, Pullmnn Lichlnfwngen elegant Parlor Wagen und Vßwagen. Lokal'Echlafwage in Jdianplil steht um ft Xsl Mh.nhft h.r.t erläßt ttbtcog Z4S Msroen. an lebet öcu na w noenu oenufi ctccx. . 1 JBeB ÜSaffiinoton träfet. Tilket'Okkces z,. ia VUC9 . sen, ,e. aizntz,s 22. etrage. Ceo. W. Hayler. 2). 9, Cineinnati Züge ! C.I.Ä5.R,ß Abfahrt Indianapolis ifahrt 4 TM8a , 10 4533m 2 zsm , 4 4S , 1 m Dahton Züge. C. - Abfahrt Indianapolis bfahrt 44? .10 48rn , 24 , ; 4 4591m . T OSttm Ankunft ' Cineinnati nkunft 708 . 1120 , 2 25m lN T 4km 0 10 Rm H. & D. . 5i. Ankunft Dahton Akuf 540? tastn 20m ruNm 11 Toleds ä? Detroit Züge. C. H. fc D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Zvd'plö: Toledo: Detroit. dfahrtl0 48m nk'ft k'ft rosttrn 4 096m ism ) Augemme Gtags. . Ticket-Offieen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Scke Meridian. Bahn Grafton'S Liste persönlich geleitete Tour durch jri'raTaxcD ng Dier.stag, den 25. Januar 1Sg3. dn Pullmann Jug, bestehend aus Eß, wogen, Sompartment und Standart Schlaf, wagen, mit Barbierstub. Badezimmer und allen reuesten Einrichtungen, n.it . zuverläs sigtk Bedienung. Die Tour nimmt SI Tage. Rate 0290, tom St. Louis. einschließend eiieö vollen Platzes im Schlaf, wegen, Nahlzeiten im Eßwagen, Hotelrech nungen und Efsen im Cafe zu M'co und alle im ProjplktuS vorgesehenen Fahrten etc. Sorrespondirende Raten von JndranopoltS und anderen Hauvtpunkten der Big 4. Spre chen Sie für nähere Auskunft in der Big 4 Tickt Office vor vder schreib Sie an B. C. e l s e Y, Stadt Ticket Agent. WW81 4 ytw H tofof Mit hj Jofrn lt C o. 4 m ta.T ny,K. Tt rorfc tm m. kttdit, jom y ! mkm m Brack, bmt ra Miknttikly Im t. Ml twfiii r 1 mf l Mm mmtt, u4 matt y r. "", U r . I ay 'n A i'V'V V itif II y r tic pmrm wi nl tc S tt wwk. 1U ! m. n.t mt Kkfc f ."v rywrfcr. W atart c, srUhic wrtbV. AilLT, PKiMiTlr f i r ifriaUi iz -. . f

m?

T'r

w

Mg-Q

XOT

'

Eisenbahn-Tabelle

LnkunZt und Wgang der verschiedenen Sisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. WgangPoNzug 7 00 Eb expreß n u Expreß 12 40 Nm Accomodation 7 20Vm Expreß 4lNm Sr?reß 8 10 Pm Unkunft Exvreß 6 40 in Expreß 4slm Accomodarum 10 00 53m Expreß 2 35 Nm Schnellzug 7 IS Bm Accomadatio 1 20 Nm Clevelanb, Cineinnati, Chicago nnb St. Louis. JndianavoliS und Slevcland Division. vbgang Expreß. 4 15 trk xvrep 6 35 5m expreß 10 85 V Limited Expnß 11 1S L Crrri 6 25 vkkunft Vxvfß 4 10 Kr Crjrtß 11 3015m XimitebCipftf 8 45 Cl expreß 8 10 71 Ciptil 10 KON et Loni Divifton. Clgcng Cxpreß 7 30 L Limited Crptiß ll 45 v expreß HiON Erpreß, tlalich 3 50 runst Expreß täglich 4 05V expreß 10 r Limited Expß 5 30 expreß 10 v Ihicago und Eincinnatt Diviston Sitanj Schnelzng 3 östlich. 45 00 50 m 45 ceoooatio tigltq T ccomodatio 10 Vofizug 2 Lceomsd. snnk tZonntszi). Zleeomodatto 6 80 5m 40 V 15 40 Cft 05 W Lnrunst-RushVi, tUcractotien. vonzua 11 Jnd'pl Ccc. (nuf CtonsL). Äccornobatio 11 fiecornodaitott 6 CchKiffjug 11 Chicago und Eincinnatt DiviNo veftlieZ lldzana Xceomodatio 7 10 Cm aneuPos! ii 4 cn kasa,ette ceoadatto. . . . 51SN cinell, 12t0Crn Vxrunft Schnell,, 8 80 Cm Lasayette ccomodatton . . . 10 wi rn Schnellpoft L5m Vceoodatio 5 45 92a Peoria Division westlich. Abgang Erpreß T 25 C r?reb n rn Danville Aecomodatio. . . . 4 85 82 Erorei 11 15 Cm nkunft Erpreß 8 13 Cm Danvtlle Kccotewratow. ... IQ 60 Cm Srxreß 142 9cm Srprei 610 9cm Peoria Diviston östlich. Mgana ErvreK S0C Accomodatio Srpreß 825 9cm klnkunft-Trpreß HttCa Aettodatio ereS 9 00 91m Lake Srie nnd Western. Abgang Erpreß 7 00 Cn Erpreß 1 20 9crn Eröreß 7 00 9cm Schnell Erpreß Ankunft SHneA'Srxreß Erpreß 10 20 Cm tZxpreß 2 40 9c erpreß 6 00 51 PittSburg, Cineinnati, Chicago und Ct Louik. Indianapolis Division. Abgang Erpreß 6 00 92 Columbui Sc-comodatio.. . 8 80 Cm Expreß 6 60 Cm ichknond Sceomodatis... 1 80 9cm rpreß 7 20 Ab Snkunft Richmond AceOodatio, 9 00 rn Schnellzug 8 00 Cm rpreß ...12 20 9! Sccomodatio 8 15 9!m Erpreß 650 92 ; erpreß 10 15 92 Chicago Division via Kokon. Abgang Expreß 11 85 Cm erpreß..... 12 85 92 Ankunft Erpreß 8 30 Cm erpreß ... 3 20 92m Louiöville Divifion. Abgäns-Srpreß 840C Louiivills Aeeomodatisn... 8 10 Cm Schnellzug 8T5N Aceomodatio 4 0) Rrn Sdft ccomodatio 10 15 Cm Schnellzug llCOCm lleumodatio .....blOVte Ceiial täglich I23m Cineinnati, Hailto und 3adbra poliS. bgS7erpreß 8 O C Cineinnati Accomodstl . . 10 45 C erpreß 7 03 C3 erpreß 4 52 : Erpreß 45 52 llzft Aettmodatto. ....11 u C erpreß 12 45C erpreß 7 50R erpreß..... 10 20 92m 6 40 Cm Indianapolis und vineenutI. Abgang-Erpreß 815C LincenneS Accsodatio .. 4 0052 nkmft Cin4Aoodat 10 40 Um 0z?ß 4(8 92 Cineinnati, Wabast und Nichigan Ab ganz Erpreß 6 85 C erpreß 11 15 Cm erpreß 4ö0?2 Vkdutft Erpreß UC erpreß 810 92 '. C 0 45 92 Indianapolis, Deeatur -usd Oefters. Aigana-Erpreß ; SIS C Aecomodatio S45N SchneU.Erpreß .11 109 cÄKft Schnell.erptt) ezc Aeeood4ti 10 40C . Cwß 4 40C LsuiSdille, Nets AllanY ud Chieae bgttg ervreß 12UL rpreg 8L55? tono HccaK&a T d ta OÄnft Erpreß 8C0C" ' Nono N??d-Z 47C Ci Cttl ..755 52 The Twentieth Conturyt ine auSaezeiSnete OochsZrift, .veli ortschritllich gesinnt Leser sehr r5f: ,'en ift. In der Tendenz aax folsliZVC), erden doch andere sonZrittlich barin u?arteiisch besrroen. Zlan tt?.tZt drreN dn ttt Ilnntoiat PubUohiiifi Co W Cx Uc::, f . r--m