Indiana Tribüne, Volume 21, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1898 — Page 1
O C 0 rl 00 ox rfO W O K 0 Y .rO M ; w v w O O W V v- ? y V Office : No. 1s Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana, Dienstag, den 25. . Januar J898 Nol 127 Jahrgang S1.
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Editorielles. Daö ivteressanteste politische Ereigniß ist gegenwärtig unstreitig der Fall DreyfuS und alleö, waS mit demselben zusammenhangt Er regt die politischen und sozialen Leidenschaften bis in ihre tiefsten Tiefen auf und bei der völligen Unberechenbarkeit solcher Vorkommnisse in Frankreich ist eS von Jntertsse die Vorgänge genau zu verfolgen. . Man darf wohl sagen, daß alle Welt moralisch von der Unschuld Dreyfui' überzeugt ist. WaS man wissen möchte, find die Thatsachen und Gründe, welche mit der Opferung deS ManneS zusammenhängn. Natürlich thut die Regierung Alles, um gerade dieS geheim zu halten. So wird der Prozeß gegen Zola zu einer bloßen Komödie gemacht werden, indem die Anklage sich auf das lt nVn?ft rt ft fisfivrtnPt itnK t.h.nfnTTA -" i 4wfc, so sormullkt werden wird, daß Zola keine Gelegenheit bekommt, Dinge vorzubringen, welche gegen die Schuld DreyfuS zeugen würden. ; Dem Berliner Vorwärts" wird auS Paris unterm 8. Januar gefchrieben : Die Art und Weise, wie die bisherige Untersuchung geführt wurde, bildet für sich allein einen erdrückenden Beweis dafür, daß der militärische Klüngel in der Person EsterhazyS wichtige usteninteressen und hochstehende militärische Würdenträger vertheidigt. I A i i f a v.. ...... m venry noqeiorr, er naz ,n einen Zvertrauensmann der krikgSministerielln Bureaus und EsterhazyS umgemausert. hat überdies in einem unbewachten Augenblicke ausgeplaudert, Ssterhazy habe genug Steine im Sacke, um sämmtliche ministerielle Fensterscheiben einzuwerfen ... 3n diesem' offenkundigen Bunde zsischen dem Lumpen. Esterhazy und der militärischen Oligarchie besteht die volitisch bedeutsamste Seite der As fstirf- Dagegen könnte höchsten? eine tc : . xtt.tiii. n..i.ii.i...Hl.. wNCHUlB't Vlv,tvrun auskommen, die ebenso stark wäre, wie Idie biSberiae aewittenlose Sna, und 9 mm mj II - --- - - n ' 4ftH'lMHIHJHh Damit ist freilich nicht diel erklärt, mzn kann indeß mit Sicherheite an nehmen daß sich irgendwo viel Schmutz angehäuft hat, den zu verbergen man sich in Regierungskreisen sehr bemüht. Wir zweifeln keinen Augenblick, daß der Sturz deS gegenwärtigen Ministeriumi durch den Fall DreyfuS in nicht sehr langer Zeit herbeigeführt werden wird. Ob dann ein Mini nttinm kämmen wi.d. da di- finfc, ' ' l oeS gegenwärtigen ausdeaen wirb, wer I . . . . . c, j Von Seiten der interesfirten . . . vcrioniiajiciicn roiro zevensaus verecht werden, den Präsident bei Sr 1 1 ' 1 i m . .. , . . Nennung einro Premiers zu oeelNirss. ' " Die anllsemltlsche Bewegung dlrb . , fX j x v . I geschurt, wahrscheinlich zu dem Zwecke, die Aufmerksamkeit von dem Zalle I ' - I . - r itn C 1 I ff ) Ji DreysuS selbst abzulenken. Der Zweck unrd sich wohl alS verfehlt erweisen I 7 17 1 i ,,-, g.;v.s ta -ix -..t, , enn Beides ist nicht mehr zu trennen Die Sache wird in der nächsten Zei Alle, welche sich für sie interesfiren, in Ausregung halten. Sie wird in der Dchutirtenkammer immer und ime wieder vorgebracht werben, und daß Land so lange in Athem halten, bik si ausgeklärt ist..
IrOillchnchlen.
Inland. Wetterbericht. Stürmisches, kälteres Welter und Regen oder Schnee heute Nacht;. diel kältere, schönes Wetter Mittwoch Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 41 Grad, niedrigste 31 Grad. Die importirten Nennthiere. Ne w g ork, 24 Jan." Bekanntlich hat der Klondiker ZameS Neil vor einiger Zeit eine Anzahl Nennthiere von Finnland angekauft und eö wurden dieselben von Hamburg auS mit dem britischen Dampfer Glanton" nach den Ver. Staaten gebracht. AlS der Dampfer jedoch im Hasen von New Sork anlangte, waren von den 40 Nennthieren nur noch IS am Leben, da 25 wahrend dersehr stürmischen Uebersahrt zu Grunde gingen. Diese Rennthiere sollten bekanntlich benuht werden, um den hungerleidenden Klondikern Proviant zuzufüh-en. Nationalverbaad der Skats p i e l e r. St. L ouiS, Mo., 24. San. Mit einem höchst heiter verlaufenen Commeri wure gestern Abend der erste Nationale Skat - Conareß geschlossen. DaS Hauptziel des ConventS ist erreicht worden, nämlich die Gründung eineS National-BerbandeS von Skatpielern. Die Organisation wurde Der Nordamerikanische Skatverband" geauft, dessen Ziel, wie die angenommenen Statuten lauten, eS sein wird, daS Skatspiel zu pflegen und zu fördern und die Skatbrüder w nähere Fühlung zu einander zu bringen. Als nächste Congreß-Stadt wurde Indianapolis gewählt. DaS Präsidium deS National-Ver-bandeS besteht auS folgenden Mitgliedern: Leopold Schmalz, St. LouiS, Vorsitzer; Ernst Helfensteller, St. LouiS, Carl Fabr'ciuS, St. LouiS; Peter Schmidt, St. LouiS; August Kühn, JdianapoliS7 Dr. Carl Vinke, St. Charles, Mo.; Dr. A.Werth. von Franklin County, Mo.; Ernst Hartmann, St. LouiS und Washington Zamann von Cincinnati. Längere Debatten entspannen sith gelegentlich der Aenderung verschiedener Regeln. ES wurde beschlossen, eS ur Regel zu machen. Schwarz nur als drei zu zählen. Ferner, nach wie vor, nur Grand Ouvert und nicht Solo Ouvert zu spielen. Eine ganze Stunde lang wurde über die Frage debattirt, wie hoch die Strafe für denjenigen sein soll, durch dessen Falschausspielen oder Nichtbedienen die Mitspieler benachtheiligt werden. Schließlich wurde der Antrag deö Delegalen Kühn von Indianapolis angenommen, welcher bestimmt, daß dem Spieler bei einem Vergehen daS ganze Spiel angeschrieben, der Spieler, der daS Versehen macht, aber nicht weiter bestraft werde. Der Antrag, den Gluckser" abzu schaffen, wurde abgelehnt. SS wurde zu gleicher Zeit empfohlen, den Null Sluckser einzuführen. Der Vorschlag send aber nicht viel Begünstigung und wurde schließlich verworfen. Nach wie vor muß der Spieler 61 PointS haben, um zu gewinnen und 31 Point?, uh aus dem Schneider zu sein. Der Vorschlag, anstatt de Wortes Ouvert den Ausdruck Aufge legt" zu gebrauchen, wurde niederge stimmt. Nach dem Reizen steht eS dem Bieter frei, daSGebotene zu machen, wie er will, sei eS durch Frage, Tournee, Solo,. Null oder Null Ouvert, Grand oder Grand Ouvert. Beim Ueberrei zen steht eS dem Spieler frei, sich so fort oder nach dem ersten Stich zu legen. d. h. sein Spiel als verloren aufzugeben. Ja diesem Falle'verliert er nur de gereizten Betrag. Legt er sich nicht, sondern versucht durch Schneider so viel zu machen, wie er geboten hat, so verliert er. wenn er nicht Schneider macht, so diel alS dieser koket. In bei den Fällen ist der Werth deS Spieles zu berechnen, um die Sache nicht zu kompliziren. Beschlossen wurde, daß einer, der den Skat unberufener Weise aufnimmt, um 10 PointS bestraft werden soll. Namsch" kann gespielt werden und
zwar zählt der gewöhnliche Namsch
10, der jüngere Namsch IS PointS. Im Uebrigen wurden die Altenburger Skatregeln gutgeheißen und angenommen. Diese Regeln werden dem Druck überwiesen und werden den Mitgliedern deS Rational-VerbandeS übermittelt werden. Gestern Abend fand die PreiSvertheilung in Verbindung mit einem heiternen CommerS statt, bei dem Herr Henry Braun, der Vorsitzende deS Nordamerikanischen TurnerbundeS, den Vorsitz führte und die Festrede hielt. Herr August Bott von St. LouiS errang den ersten Preis mit 633 PointS, Herr Carl Lothmann war zweiter mit Gli PointS. Herr F. ahlfchreiber dritter mit S9S PointS und Herr A Neuberg errang den vierten PreiS durch ein Spiel gegen 7 Matadore Da höchste einzelne Sp'el machte Herr S. Heine von St. Louis mit 192 PointS. Großes Feuer und Verlust an Menschenleben. Sp o kane, Wash , 2S 3an. Ger Great Eastern Block, lein sechsstöckiges Gebäude, gerieth heute Nacht in Brand. Die oberen Stockwerke waren von kleinen Familien und einzelnen Peronen bewohnt. Von den 76 oder hundert Personen, die daselbst wohnen, waren um Mitternacht höchstens fünfundzwanzig gerettet. Man schätzt, daß etwa fünfzig gekommen sind."' 'i Ausland. Baron von Bulow giebt eine Erklärung ab. B erlin, 24 Januar. Baron von Bülow, der Minister deS Auswärtigen, machte heute vor dem Budget-Cömite deS Reichstages eine Erklärung bezügich deS DreyfuS. Falles. .Sr erklärte ehr 'emphatisch,' daß niemalS-irgend welche Beziehungen irgend welcher Art zwischen Vertretern Deutschlands und DreyfuS bestanden hätten. Die Geschichte von der Aufsindung kompromittirender Dokumente rm vapierrorve der oeunaen Botschaft in Paris sei reine Etsindung. Sr fügte hinzu, daß die DreysuS-As-aire die Beziehungen zwischen der deutschen und französischen Regierung in keiner Weise beeinflußt habe. Der Redner wußte nichts von dem Besuche DreyfuS' in den deutschen KeichSlanden und noch viel veniger von den angeblichen speziellen Gelegenheilen, die DreyfuS wahrend seineS Besuches durch deutsche Offiziere gegeben worden sein sollen. Baron von Bülow bemerkte, daß er nur mit der größten Borficht sprechen dürfe, weil seine Worte sonst als EinMischung in französische Angelegenheiten ausgelegt werden könnten , und stärkerer Grund für Zurückhaltung liege vor, seitdem ervarteö werden könnte, daß in Frankreich selbst Licht auf die Sache.geworfen werde. Die Brodkra walle in Italien. ' Rom, 24. Zanuar. Heute. Abend um 10 Uhr wurde eine KabinetSsitzung berufen, um wegen der Lrodkravalle und Unruhen zu berathen. In Voltri, nahe Genua, wurden heute in einem Zusammenstoße von Truppen mit Tu multuanten, welche nach höherenLöhnen schrieen, zwei Männer getödtet. n - Weitere antisemitische Un - r u h e n i n A l g i e r. Algier, 24. Januar. Heute Morgen um SUhr entstanden hier bei tere Ruhestörungen, alS bekannt wurde, daß ein Jude einen Spanier gestochen hatte. Ein Mob sammelte sich, der die Läden der Juden angriff und plün derte. Der Generalgouverneur zog mit v Zuaven unter Vorantritt von Trommlern durch die Straßen der Stadt und forderte zur Ruhe aus. ' ES folgten ihm an 3,000 Personen welche. schrieen nieder m'.t den Juden!" Re fignire!" SS wurden auch einige Rufe laut ES lebe der Generalgouverneurl Der Generalgouverneur kehrte schließ lich unter SScorte der Zuaven und ei ner Abtheilung Polizisten nach dem Winterpalafte zurück. ES wurden meh rere Juden angegriffen und 20 Personen verhastet. ," OchiffA.Naehrlchten. Angekommen in : H a v r e : La SaScogne" von Nes Lork.
(Allerlei.
D e r 60 I aH r e a l t e L e i ch e nbestatte? Wm. H. Veitch in Yonkers, N. A . ist ein lebender Beweis für die Wahrheit des Sprichworts, daß Alter nicht vov Thorheit schützt. Der alte Narr hat sich in eine sehr jugendliche Schone Namens Mary O'Connor verliebt und. da sein Liebeswinseln unerhört blieb, das Mädchen zu erschießen versucht.- Er begab sich in Mary's Wohnung, hielt ihr den Revolver vor's Gesicht und schoß, als sie die Flucht ergriff. Glücklicherweise verfehlte die Kugel ihr Ziel und drang in die Wand der Küche. Der alte Mann ist verheirathet und Vater einer Tochter. Schon früher, drohte er dem Madchen, er werde sie todten, wenn sie ihn nicht erh'öttund in jüngster Zeit war er so verrückt geworden, daß man ihn zur ärztlichen Beobachtung in's St. Josephö Hospital- schaffen mußte. Veitch wurde verhaftet und zum Verhör festehalten. . Er behauptete, er habe Mary vor zwei Jahren aus dem Jrrenhause in Poughkeepsie geholt und m tic r r. i . ' zenoem ui jic gesorgt. Einunangenebmes Ver sehen ist dem Landrathsamt zu Warendorf in Westfalen passirt. Man hat nämlich übersehen, den mit der einstweiligen Verwaltung des Amtes und Standesamtes Ostoevern oeaustragten Herrn Thier m sem Amt einzuführen und zu vereidigen. Alle von demselben vorgenommenen amtlichen Handlungen, insbesondere die unter seinem Vorsitze gefaßten Beschlüsse, die erlassenen Strafverfügungen und die aufgenommenen Geburts- und Todesanzeigen Eheschließungen sollen glücklicherweise nicht vorgekommen sein sind daher unguttg. EinergötzlicherAktder Selbsthilfe hat sich auf dem OrleansDamm in Schwerin abgespielt. Ein betrunkener Maurergeselle, der sich schon oft alsAgltator aufgespielt hatte. wollte die dort beschäftigten Arbeiter zum Niederlegen der Arbeit bewegen. Als die Arbeiter dies verweigerten und tym kurzweg lxoeuteten.-er moqe si: nun nicht länger aufhalten wurde er grod undbrlnd:gend. Kurz entschlossen nahmen die Leute nun einen großen Sack, der gerade vorhanden war. fieaten den Agitator hinein, banden ihm den Sack fest um den Hals zu, setzten' ihn dann an einen Steinhaufen und ließen ihn so lange zum Ergötzen Ui Publikums sitzen, bis die Arbeitszeit zu Ende war. Dann schütteten sie den Agitator aus, reichten ihm zum Abschied noch eine Tracht Prügel und ließen ibn laufen. AlSmiseravleSStUmperwerk, fehlerhast in der Anlage und in der Eonstruction. wird letzt nach emgehender Untersuchung das wie ein Sieb leckende Trockendock No. 3 im Brooklyner Schiffsbauhofe bezeichnet. Nachdem schon 592,000 für Reparaturen verausgabt worden, wird eine weitere Bewilligung von $25.000 verlangt, und es ist sehr fraglich, ob diese Summe zur Instandsetzung des Docks reicken wird. Es wurde zuerst ein neuer Kofferdamm mit einem Kostenaufwände von Z75.000 aufgeführt, um das Wasser aus dem Dock zu halten, und nun man sich den Dock bei Lichte oder vielmehr im Trocknen besieht, kann man sich erst einen Begriff von der liederlichen Arbeit machen. Die Funoamentiruna soll ohne Sorgfalt gemacht worden sein. Während nach den Specifikationen die Pfeiler 30 Fun tief eingerammt sein sollten, stecken sie angeblich an manchen Stellen nur 3 oder 4 Fuß' tief im Boden. Verschiedene der Pfeiler sollen vom Wasserdruck herausgehoben und sortgeschwemmt sein. Wie eö heißt,' soll auch der Cement, der bei dem -Dock verwandt ward, von gerin ger Qualität gewesen sein und an allen Ecken und Enden werden eyler ausgedeckt. Das famose Trockendock ist das qrößte, welches der Bundesmarine zur Verfügung stand, und bis auf Weiteres werden dem Onkel Sam's große Schiffe wohl noch nach Hallfax bugsirt werden müssen, wenn man si? auf's Trockne bnnqen will. Otratzenbabn'Unfall. Heute Vormittag etwa um l Uhr lief der an den Motorwagen angehängte Wagen der College Avenue Linie an der Curve in der Nähe der Massachusetts Ave. vom Geleise und gegen den elektrischen Mast. Ver schieden? Personen standen aus der Platform deS Wagens und wurden über dieselbe auf die Straße geschleu dert. Herr John Knurr, etwa 20 Jahre alt, 2115 Cornell Ave. wohn-, hast, in yearsonS Musik Handlung angestellt, kam am schlimmsten weg. Er fiel zwischen die Wagen und trug eine Gehirnerschütterung und verschie dene Quetschungen davon. Dr. John McholS, delchk-? ihn in Oehandlung nahm, glaubt aber nicht, daß er tödt-
Hiesiges.
lich verletzt ist. Auch ein Mann, Nameng Simpson, wurde vom Wagen geschleudert, aber nur leicht verletzt.. Krag - NcynoldS Bankerott.
David W Cossii, der Ncceiver der Krag-Reynolds ko , hat die Jnventaraufnahme vollendet. Einer vorsichtigen Abschätzung zur Folge hat daS Lager und die Maschinerie einen Werth von $76,000, bedeutend weniger aber. wenn der Receiver die verschiedenen Klagen aus Wiedererlangung der der Krag-ReynoldS So. gelieferten Waaren verliert. Von den Ausständen. welche früher auf $100,000 geschätzt wurden, glaubt er, daß $69.000 kollektirt werden können. Die Schulden der Firma werden auf $250,000 bis 300,000 geschätzt, so daß die Gläubier nicht ganz 60c am Dollar bekommen werden. ES ist wahrscheinlich, daß den Gläubigern in. den nächsten Tagen eine Offerte gemacht werden wird. Sollte diese nicht geschehen oder sollte ein Uebereinkommen nicht zu Stande kommen, so würden die rüher bezeichneten Personen einem eingehenden Verhör im Circuit Gericht unterzogen werden. m ni m Zusammenstoß. AlS gestern Abend um 9 Uhr der Brightwood Straßenbahnwagen No. 327, von Brightwood kommend, an der Kreuzung der Massachusetts Ave. und der Sisenbahngeleise am kleinen BahnHof anlangte, übersah der Kondukteur, der vorausgegangen war, einen Rangierzug und gab dem Motormann daS Zeichen zur Weiterfahrt. Der Zug führ rückwärts und traf die Hintere Plattform deS Straßenbahnwage: S derart heftig, daß Letzterer vom Geleise geschleudert wurde und parallel mit dem Eisenbahnzug zu stehen kam. Der Motormann hat glücklicherweise nur leichte Verletzungen davongetragen. Zwei Passagiere, welche in dem Wagen sich befanden, blieben unverlitzt. m ,, Ein Milchdieb. Seit längerer Zeit beklagen sich die zwischen der Delaware Str. und Capitol Ave. in der Nachbarschaft der 16. und 16. Str. wohnenden Familien darüber, daß Morgens die vollen Milchkannen auf unerklärliche Weise geleert werden, oder auch gänzlich verschwinden. Die No. 208 Ost 16. Str. wohnende Frau Ballard, der schon mindestens ei Dutzend Mal die Milch Morgens fehlte, stellte sich auf die Lauer und erwischte auch glücklich den Dieb. Die Radsahrpoliziften Holtz und Wallace waren schon vorher gerufen und nahmen ihn warm in Empfang. Auf der Station gab er seinen Namen als Daniel Price an. Er erhielt heute $1 Strafe und 6 Tage Arbeitshaus zudiktirt. -. Die Firma Schosield, Schurmer L Xtaqh läßt einen ihrer Reisenten, Namens John P. Löwe, wegen Unterschlagung und Fälschung PolizeiUch verfolgen. Er hat Checks gefälscht. ES lohnt sich, öood'S Garsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keme Angst zuhaben vor Grippe, Lungenentzündung, DiphteritiS oder gieber. finnh'i Villen finh hnn den aulaef wmw ww w mm ö suchteften Pflanzen sorgsältigft zubereitet. Der GesundHeitSratH hat die Milch folgender Milchhändler untersucht und für gesund befunden : Topp fc Co., 3. T. Polk, I. H. Stncker, Frau MeCrady, William Roberts, Julius Lernell, SilaS Tyner, F. M. Shigley, I. E. Lehr, John Rauh, John Weber, Frank Johnson, W. L. Pyle und Forreft G. Hoover. Die Kühe von den Milchhändler John C. Brick, WeSley Neeley, Ha'ry M. Cannon, Robert I. Wetnight, S. H. Keßler, LouiS Morgan, Leatherman & Steinmeier, Benjamin Osborn, W. B. Lloyd, W. O. Johnson, John P. Good, R. H. Alexander, Bell Setam, G Joke, Louise Bondersaar, Miller A. Downey, glorenee L. Bowser. Peter M. Dahl und Sohn Kraft, werden augenblicklich untersucht. Sowie der GesundHeitSratH die Untersuchung beendet hat wird daS Resultat veröf sentlicht. DaS beste Orot und PnmperNickel finden Sie stets bei Bernhard
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