Indiana Tribüne, Volume 21, Number 123, Indianapolis, Marion County, 21 January 1898 — Page 1
A i0 Y O rlO W O Ot TvO w iy iy w v w o o o O Offtee : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon II 71. Jahrgang 21 Indianapolis. Indiano, Zreitag, den 2. Januar 1898 VlCi 123
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Ldiwrielles. tint äbnliche Wandlung durchmacht, vie fit England durchgemacht bat. S ' vttwandtli sich allgemach aus einem Agritulturlande in ein Industrieland, ig diese Wandlung bat sich innerhalb A" "H
lefctcn Viertkljzbrdunderti nalzezu A " lqon ganz vollzogen, ven viql bevölkerten Ländern Europa muß die Landwirthschast nach und nach zu Grunde gehen, denn sie können die Konkurrenz mit den überseeischen Getreibe erportuenden Ländern nicht aus halten. Da stetige Verlangen der Junker und Sroßgrundd, fitzer nach hohen StnfuhrzS2en entspricht in der That einer immer unhaltbarer werdenden Lage der deutschen Landwirtd fchast. Anderseits aber geht eö in einem Jndustrielande auch nicht an. durch Einfuhrzölle die Nahrungsmittel der arbeitenden Bevölkerung zu vertheuern. Hier kreuzen sich die Interessen der Industrie und der Landwirth fchast, und die der letzteren müssen nothwendig dabei unterliegen. Im Verständniß für diese Lage hat der deutsche Großgrundbesitzer deshalb schon längst angefangen, die Industrie mit der Landwirthschast zu verbinden und seine Produkte sofort an Ort und Stelle industriell zu verwerthen. Zu diesem Zvecke legt er SchnapSbrenvereien und andere industrielle Etablissements aus seinen Gütern an. Der Bauer kann da natürlich nicht mitthun. Er geht zu Grunde und dermehrt die Reihen des Proletariat. Co drängen die Verhältnisse nach Ausdehnung der Industrie und als weitere Folge davon nach der Erwer bang neuer Absatzgebiete. Dies aber und der oft nöthige Schutz deS über seeische Handelsverkehr? lassen die glottenforberungen des Kaiser auch in einem anderen Lichte alö bloß dem militärischen sehen und so ist es wohl natürlich, daß die deutschen Großkapi allsten und Großindustriellen in der Flottenfrage sich der Regierung immer mehr nähern. Ueber die wunderbare Entwicklung der deutschen Industrie giebt der Statistiker Mulhall in einem in der ,,me riean Reoiew" veröffentlichten Artikel folgende Zahlen an : Die Elawohnerzahl deS deutsche Reichs, die 1875 42.730 000 betrug. Siez bis zum Zahr 1895 aus 52 250, 000, eine Vermehrung also von 9, &0.00. Die Bevölkerung der grohen Städte vermehrte sich um 96 Prozent, jene der bäuerlichen Distrikte nur um 13 Prozent. Im Jahre 1875 wurden im Gebiete deS deutschen vielchS verarbeitet : 120.000 Tonnen Baumwolle, 30.000 Tonnen Wolle. 250.000 Tonnen giberstoffe. 1895 wurden verarbeitet : 290,000 Tonnen Baumwolle, 185,000 Tonnen Wolle und 115.000 Tonn, glachs, insgesammt also 590.000 Ton, nen Textilrohstoffe. Deutschland hat aus dem europaischen Festlande jeden Staat mit seiner Baumwollen-3ndu-strie übelflögelt und in der SeidenIndustrie steht es nur noch Frankreich nach. Die Einwohnerzahl der fünf Stätte, reseld. Barmen, Elberfeld, Ehemnitz und Düsseldorf, die Hauptfitze der Tertilindustrie, hat sich in 20 Zahren von 30,000 auf 720,000 ge. hoben. Der Werth der ausgeführten Textilwaaren bat sich in dieser Zeit beinahe verdreifacht. Sie stieg von 42 Millionen Dollars im Jahre 1875 auf 118 Millionen im Jahre 1895. Wie in der Tertilindustrie, so auch in der Metallindustrie. 1875 betrug die gesammte Jahresproduktion von Eisen, Blei, Zink u. s. w. 2,180.000 1895 war dieselbe aus S.0C0,000 Tonnen gestiegen. Deutschland hat sich zum drittgrößten Stahlproduzenten entwickelt. Damals, 1875, erzeugte eS 25,000 Tonnen, jetzt ist die Produktion auf 2,5000,000 Tonnen geftiegen. 1870 betrug die Rübenzuckerproduktion Deutschtands 4,160.000 Tonnen 18SS 12.800,000 Tonnen. Damals ergab ein Acker Zuckerrüben 19S0 Pfund Zucker, jetzt 5000 Pfund. Die Ausfuhr von Zucker hob sich in derselden Zeit von 55,000 Tonnen auf 980,000 Tonnen. Der Ertrag der deutschen Bergwerke betrug 1875 49.500,000 Tonnen Kohlen, 3,700.000 Tonnen Eisenerz, 1,700,000 Tonnen Zink s. uso., im Oanze also 54,900,000 Tonnen.
1d95 hatte sich dieser Ertrag gesteigert , babe und stehenden FuheS mit demaus 104 300.000 Tonnen Kohlen. 12,-1 selben nach dem betreffenden Departe-
! 800 000 Tonnen Eisenerz, und 2 900.-
000 Tonnen. Z,nk usw. usw.. rm an ' Wo sind die Papiere deS Herrn zen also 120,200,000 Tonnen, hat sich Miller, und warum wird sein Analso mehr alS vervleifacht. Während stellungSdekret hier zurückgehalten 7 im Jahre 1875 von jedem beschäftigten rief der Herr Gesetzgeber mehr laut als
j Bergmann 190 Tonnen Mineralien gesördert wurden, beträgt der dieöbezüg ... v. L . - a i: it...". . I che Jahresertrag jetzt 287 Tonnen per Mann. Zwei Bergleute haben also ebenso viel Arbeit zu leisten, als vor zwei Jhrzehnten drei. Die deulschen Dampfsch sseim Zhre 1875 hatten eine Größe von 10.000 Negister-Tonven, 1895 von 880.000 Die Segelschiffe gingen von 900 000 auf 60 0!'0 Register. Tonnen zurück Wädrend die Traüsahtgkett der Han dileflotte ,m Iahte 1875 auf 1.620.000 Tonnen angegeben ist. betrug sie 1895 4.10.000 Tonnen. Mitte der sieben z'gr Äahre hatten die Eisenbahnen im Re'che eine Länge von 17 380 Meilen, 1895 eine solche von 28.240 Meilen - llrstljtiitföjridjlciL Inland. Wetterbericht. TrübeS Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur inner bald der letzten 24 Stunden 44 Grad, niedrigste 86 Grad. AuS dem (Kongreß Senat. Washington, 20. Jan. Mi? 41 gegen 25 Stimmen beschloß der Senat, sofort zur Berathung der, vor elnigen Tagen vom Senator Teller, von Colorado, eingereichten Nesolutiov, welche die Bezahlung von Ber Staaten Bonds mStlber nach Gutdünken der Negierung vorschreibt, zu schreiten. Senator Baeon, von Georgia, stellte heute ein Amendement zu dem Hawaii lnneklirungSoertrage, welches besagt. daß der Vertrag sür Hawaii und die Ver. Staaten nicht bindend sein soll, bis eine Majorität der Stimmgeber in einer auf den Inseln Hawaiis vorzu nehmenden Abstimmung, bei welcher Äemännlichen Einzedorenen im AI ter von über 21 Jahren und alle vaturalifirten Personen stimmberechtigt sein sollen, ihre Zustimmung dazu ge geben haben. Japanesen und Gbinesen find von der Stimmabgabe auSgeschloffen. Ha u S. Gestern hatte Repräsentant Williams (Vem , von Miss .) angekündigt, daß am Schlüsse der heutigen Debatte der Antrag gestellt werden würde, d'e Bill für. die Voranschläge sür den diplomatischen Dienst mit Instruktionen betrefft EubaS an daS Comite zurückzuverweisen. AlS der Antrag heute vom Repräsentanten Bailey gestellt wurde, erklärte Sprecher Reed denselben außer Ordnung. Bailey überraschte darauf daS Haus mit der Versicherung, daß er mit Reed ein vrivateS Verständnik hatte, auf Grund dessen eine direkte Abstimmung über den Antrag, die Bill an das Comite zurückzuverweisen, stattfiiden soll. Reed stellte dies in Abrede und daraus kämpften die beiden Führer der beiden großen Parteien des Hauses mit bleichen Gesichtern und mit vor Zorn bebender Stimme gegen einander sür die Wahrheit ihrer resp. Behauptungen. Reed oppellirte schließlich an das Haus und die republikanische Mehrheit gab ihm natürlich Recht, während alle Demokraten gegen ihn stimmten. Der gestellte Antrag wurde mit 188 gegen 114 Stimmen auf den Tisch gelegt. Die Folgen eines seltenen Namens. Washington, D. C 20. Jan. Vor beinahe acht Monaten reichte Herr Robert K.Miller von Milwaukee eine Applikation für den Posten eine EonsulS in Callas, Peru, ein. Nach längerem Warten erhielt er die telegraphische Mittheilung, daß seine Ernennung zu dem von ihm gewünschten Posten gesichert sei, und daß er demnächst seine Papiere und Instruktionen zugestellt erhalten werde. Wieder vergingen Wochen, j, Monate, bis Herrn Miller schließlich der Geduldsfaden riß.' Er reiste noch Washington und begab , sich zu seinem Oenator, der ganz er - staunt dar, daß sein Ochützling den Posten in Sallao och nicht angetreten
ment ging.
höflich. Die Papiere sind in schönster O.rd nung." war die Antwort, und Herr Miller befindet sich, bereits seit sechs Wochen in Eallao." Unsinn", rief der Senator aus, Herr Robert K. Miller von Mllwaukee ! ste'bt hier neben mir und kann deshalb nicht in Eallao sein. ES wurde nun in den Büchern nachgeschlagen und S stellte sich heraus, daß die Papiere sei ner Zeit an einen Herrn Robert R. Miller gesandt worden waren, und daß dieser, den fetten ConsularPosten alö ein vsn der gütigen Vorsehung über sandte? S'lchenk betrachtend, sich sehr rasch in die ihm aufgezwungene Rolle eineS ConsulS der Ver. Staaten hinelnsaod, sofort seinen Diensteid leistete, fich aus seinen Posten begab und dort schon seit sech Wochen zur größten Zuhiedenheit beider Regierungen sein Amt versah. Die Gkfichler deS würdigen Gesetz'geberS, wie daej,nige seines geehrten Co, ftituenten Robert K M'ller. verlängerten fich bei diesen E?össr.ungen ,u edenö. B?r sai che Miller ,n Callao, der fich gewiß ob dieses IrrthumS inS Fäustchen locht, konnte nicht wohl von seinem Posten enthoben werden, devn seine Ernennung und sein Amtsantritt, alleS war in gesetz- und vorschrifiSmaßiger Weise vor fich gegangen und die Papiere ausdrücklich auf seinen Namen ausgestellt, und da sorst keine Gründe zur Entlassung resp Zurückberusung vorhanden varn, so mußte der unbekannte" Herr Miller aus seinem Posten belassen werden Der Herr Senator machte ein recht verdrtebl'cheS, Herr Miller, ein sedr ungr ädigeö Geficht, big dem Bureauchef durch die Versicherung, daß er noch ein wunderschöne? Consulat ir gen"wo in Afrika für die geehrten Herrschaften reservirt habe, gelang, den AuSbruch eines Cntrüstungifturmes zu verhindern. Herr Robert K war zwar nicht sebr erbaut über die in Ausficht stehende Bekanntschaft Mit Koffern und Hottentotten, erklärte fich aber doch mit süßsaurer Miene zur Uebernahme deS Pottenö bereit, indem er fich jedenfalls dachte, daß eS b'sser sei, denselben anzunehmen. alS mit leeren Händen nach Milwaukee zurückzukebren und fich von seinen Freunden auSlochen zu lasse. Der Mißachtung beschuldigt.. C o l u m b u s. 20 Jan. Die Uatersuchung aus Bestechung bei der Senatorwahl kam beute wider Erwarten nicht vor den Senat und eine Menge Neugieriger wartete vergeblich auf den Bericht deS Comite, daS in seinen Sitzungen am Dienstag und Mittwoch Abend Herrn Penttand, Eigenthümer deS Neil - Hauses, Manager Dunlap von der W.stern Union, W. F. TrueSdale von der Pokal Tel. Co und F. M. Roß von der Telephongesellfchaft am Dienstag, und S. D. Hollenbeck, von Chardoa, Auditor von Granger County. und Mitglied deS StaatsExecutiv - Comites am Mittwoch als Zeugen vor fich hatte. Die Genannten weigerten fich, die ihnen gestellten Fragen zu beantworten, weil ihnen ihre Anwälte gesagt hatten, daS Comite habe keine Kompetenz. DaS Comite hat dem Senat einen Bericht vorzulegen, in dem eS die Verhaftung und Bestrafung der genannten Zeugen we gen Mißachtung empfiehlt, doch wurde die Einreichung verzögert, weil Herr Hollenbeck wegen Erkrankung gestern Abend dieErlaubniß erhielt, nach Hause zurückzukehren. Da die fünf Namen in ein und derselben Resolution enthalten find, so wurde heute von dem Comite beschlossen, zu warten, bis Herr Hollenbeck zurückkehren und vor dem Senat erscheinen kann. Es geht nicht immer.. Chicago, 20. Jan. Die neulich von Dr. Schlatter in Zürich vorgenommene Entfernung des Magens und Verbindung der Speiseröhre mit dem Dünndarm ist hier und in St. Louis nachgeahmt worden. In beiden Fallen starben jedoch die Patienten. Hier führte sie Dr. Farnun an einer fteaa
aus Dieselbe starb vier Stunden nach der Operation. Der Tod war unvereidlich, weil der Krebs zu weit vorgeschritten war. 3n St Louis operirte der bekannte
, -w.w. iti m,vu ciuiyic iiuaj Sr rnAhl t" V ..(.ft. -x. vrei 4,agen. v-i e Ausland. Die Lage iv Ostasien. Peking. 20 Jan. Der TsungLi Samen, daS auswärtige chinesische Amt, hat eine weitere Berathung über die Anleihe gehabt, welche immer noch nicht abgeschlossen worden ist. Außer dem Recht, die birmische Eisenbahn durch die Provinz Lan-Nen zu verlängern, verlangt Großbritannien daS Recht, durch die Provinz SzeShuan ('.ördlich von Fan. Nen), Eisenbahnen zu bauen. Außerdem verlangt es noch einen dritten VertragSdasen, und dieS wird wahrscheinlich die in der fremdenfeindlichen Provinz Hu-Nan gelegene Hafenstadt Sing.gin sein, welche 3a pan während der Unterhandlungen in Ähimoneseki sür den Handel zu öffnen beabsichtigt-. Die beabsichtigte Oessnung deS Ha enS von Talien-Wau, auf der Halbinsel Liag'Tung und nördlich von Port Arthur, eine Lage, welche die Bahn von Port Arthur nach der Mandschurei beh'rrscht, bildet noch immer die Haup'schwierlgkeit, weil Rußland die ganze Mandschurei sür fich eanspruchen möchte. Keine der bereffenden Mächte will in diesem Punkte nachgeben, und die Frage ist keine Handelsfrage mehr, sondern ist eine politische geworden. London. 20. San. Die britische Admiralität hat soeben eine Liste deröffentlicht. in welcher der Aufenthalts ort der Kriegsschiffe Großbritanniens m fernen Osten angegeben ist. Demnach bifinden fich der gepanzerte Kreuzer Undaunteb" und der Kreuzer Algerine" in der Bai von KlauTschau. Weitere antisemitische Demonstrationen. P a r i s, 20. Januar M. Barthou, der Minister des Innern, informirte n einer heutigen KabinetSfitzung feine College von den Maßnahmen, die zur Verhütung von Straßendemonstrationen gttroffen sind. Er fügte hinzu, daß die beabsichtigten Demonstrationen am nächsten Sonntag verboten werden. Der Prozeß Gmile ZolaS wird vor den Asfissen am 7. Februzr beginnen. P a r i s. 20 Jan. An 2000 Studeuten begannen heute Abend am Boulevard St. Michel eine Demonstraion und versuchten die Seine zu kreuen. wurden aber durch Polizisten daran verhindert. Ungefähr 60 der Studenten wurden verhaftet. Es fanden heute keine gefährlichen Unordnungen statt. Bei Abgang dieer Depesche paradiren noch einige Hausen Studenten im Quartier Latin. Eine Depesche von Spinal, Hauptstadt des Vogesen Departement?. 190 Meilen von hier, meldet, daß dort heute die erste Demonstration gegen die 3uden stattfand. Es wurden Plakate mit der; jetzt üblichen Verdöhnungen Zoas und der 3aden vor den Läden don ZSraeliten angeheftet. Vom Quartler Latin zogen 2000 Studenten nach dem Hotel des 3nvaideS und einige schrieen derselben vive 'iLmpereur !" Eine kleine Demonstration gegen die Jaden fand in Rouen statt. Auch in Algier wiederholten fich heute die Studentendemonstrationen. Der Haufen wurde mehrere Male auseinander gejagt. Es wurden viele Verhaftungen vorgenommen. Auf dem jüdischen Marktplatze kam eS ebenfalls Unruhen. Demonstrationen gegen die Juden andea heute in Nancy statt. Zeitungen, welche die Sache des Kapitäns DeyfuS vertheidigten, wurden auf der Treppe des UniversitätSgebSudes verbrannt. Trotz deS von der Regierung erlassenen Verbots hat daS OrganisationSeomite für die auf Montag in der Tivoli- Vauzhalle anberaumte Anti-semiten-Bersammlung beschlossen, am Oonntagnachmittag eine Demonstration zu veranstalten. OchlffS.NaQrichten. Angekommen in Oouthampton: ev 0ork" de Nes Osrk.
Dr.Miles'HeartCnre kurirt eken Prominente llevslt.
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45."R . V Help e, der leitende PeaflonU I) Aiiwalt don Belfast. 81. schreibt: Zch ?g touxjt au der rmee ratLiffeit tocien schlechter Gesundheit und litt seitdem an Heribe, schwerden. Ich hatte HSuftg Ohnmachten und erftickknde nsälle. Ich ging kbeugt wie et Mann von 0 Jahren. Ich trug sortwahrend einen Uederrock. selbst lm Eommer. um mich nicht 8u erkälten. Konnte mein Geschäft nicht verse en. Meine Ruhe war durch heftige Schmer, in der Herzgegend und der linken Schulter ge, brauch von Dr. Mile,' veart Eure, ungeachtet, bad ich so diel Patentmedi,tnea und Verschrei düngen von Aerzten genommen hatte, ohn daß mir geholfen hatte. Dr. Milet' Heart Eure stellte mein Gesundheit toteder her. E tft wahr hastig eine wunderbar Medizin und macht mir diel Vergnügen, diese! Mittel Jedermann , empfehlen. Tr. Mile,' Mittel werden durch all Apotheker verkauft unter eirier positiven starantie: di rft Flasche nützt oder da Geld wird zurücker, stattet. Buch llber die rankheiten de Hn,?n und der Nerven frei. dresse: D r. M l l , W e d t e a l o.. EUhart. Ind. Liverpool: Teutonie" von ewgotk. New gork: Phönieia" von Hamburg; Norge" von Kopenhagen. Bremen: Trave" don New Sork. Kopenhagen: Sicilia" vov New gork. H a m b u r g : Prusfia" von Nerr Sork. Stettin: Island" von New Sork. ffil r die Gemarluna - Oppenheim Dienheim hat Prof. Koch XU Ovvenbeim eine interessante 5iusam menstellung über die Mostuntersuchungen ver Jayrgange 1L unv an aefertiat. Bei 33 Untersuckunaen von Wein der verschiedensten Lagen ergab m. njt f 11' jf. . ns. rrr c licy, vag larnminajc iöviiz xuimi ein bis zu 29 Grad höheres Mostae. wicht zeigten als wie 18S6er. Der Sauregehalt erwies sich in 11 Fallen als nahezu aleick. in 18 Bällen war er größer und ur in 4 Fällen kleiner als 1896. Ter 1897er hat also sowohl einen Koberen Most- als auck einen höheren Säuregehalt. Dies Urtheil wiro für ganz Nyemyessen zutreffend um. Der kaiserlilb russischen Bibliothek sind soeben 21 alte Schriftstücke in arusmiscker. arabischer. türkischer und persischer Sprache übergeoen worden, die im Kaukasus entdeckt worden waren. Sie sind meist in orientalischer Art prächtig ausgestattet. Daö älteste Stück ist vom Jahr 1440. Am werthvollsten sind die 15831750 von den Schahs erlassenen Firmans. In Vrtndowe an der schlestsch - russischen Grenze iibernach teten zwei russische Schmuggler bei vemiLmileger Bartosch. Ihre Schmug gelwaare bestand aus Aeth und Schießpulver, die unvorsichtiger Weise 3 den warmen Ofen gelegt worden waren und in der Nacht erölodirten. Bartosch nebst seiner Frau und drei Ztlndern wurden schwer verbrannt. Die Schmuaaler --'kken Wer einen Catarrb bellen will, muß mit dem Blut anfanaen Hood'ö Sarsavarilla beseitigt die Urex.. v:.r. it . c. .i v c .:r. m... c iuaic vicicp ivicuiiv unv qcui svurr dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood'ö Pillen wirken milde aber rasch und ficker aus die Leber und den Magen. 25 s. Der New York Store (GtaMirt 1853.) Butterick Muster l Hills und llasonville gebleichten ZNuslin. (Sie kennen ihn alle.) s Cents die Yard beute. vasement. . Eirr ,.3 W s? f.? tilnii? IhühiU Ll UJÜ
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