Indiana Tribüne, Volume 21, Number 122, Indianapolis, Marion County, 20 January 1898 — Page 3
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IN ALLEN APOTHEKEN : gw j Fatu m. Roman von S. ZoellN'Lisnht. (Fortsezung.) Noblesse oblige! Dann war man verschuldeter denn je. auch aller Kredit damit abgeschnitten. Man durfte also nickt freiwillig zurücktreten, sondern tl ihr überlassen. Mit einem Absagebrief seinerseits hätte er die Bankscheine vereinigen müssen. Graf Donner kannte Jsa doch schon genug, um Meö, was kommen muhte, genau vorher zu berechnen. Er erzeigte ihr die Gerechtigkeit, ihr vorauszufühlen. was in ibrer Seele vorging: Wie der Meid chenstolz nun über jedes andere Bedenken sieaen würde, wie es für da junge, leidenschaftliche Gemüth nur Eines gab in stolzer Empörung: ihm den Verlobungsreif vor die Füße zu werfen. Der Graf seufzte beklommen. Es war ein Ton des Bedauerns ohne Frage. Er gab sie ungern auf. Wer nur die leiseste Würdigung von Jsa's ungewöhnlichen Vorzügen hatte, gewann sie lieb und hatte Respekt vor ihrem Charakter. Er sah die mächtkgen Augen, die ihm schon ein so seltsames Interesse weckten,-sprühen und funkeln in heiliger Entrüstung. Er sah den kleinen, glührothen Mund, den n kaum noch mit seinen Lippen in Achtung vor ihrer spröden Jungfräulichseit zu berühren gewagt, sich schürzen tn unsagbarer Verachtung. Und zum ersten Mal packte es ihn wie in leidenschaftlichem Verlangen nach Enthülsung der Räthsel, in dieser verschlössenen, eigenartigen Menschenknospe, die kr von sich zu werfen im Begriff stand. Sie muß Glück geben können.wenn man sie zu erwärmen vermag, da ist im ganzes Arsenal von edlen LeidenSchäften und köstliches Temperament tfi diesem frappirten Champagner, das möcht' ich wetten Ach! die Madame Alveö. alias Flörsheim. die Exprobirmamsell muß man ja mit in den Kauf nehmen. Das geht nicht .... Solche Scenen wie heute dürfen sich nicht wiederholen." Die noch zaudernde Hand griff nun entschlossen nach der Feder und drei Episteln flogen nur so über das Papier hm. Die eine war an Herrn Markussöhn und forderte diesen zu einem sofortlgen Besuch zwecks Zahlung seiner Schuld auf. Der zweite enthielt eine Entschuldigungszeile wegen ' seines Ausbleibens am Abend für seine Braut. Der dritte Brief war an einen Jugendfreund gerichtet und lautete folgenvermaßen: .Herrn Baron von Reichenbach auf Lückwid bei Stendal. Berlin, 23. Februar. Mein lieber Emmo, Du möchtest etwas über meine Braut und meine Bräutigamsgefühle wissen. Sie sind die traurigsten. Dir, meinem Castor, darf ich das schon zugestehen, denn Du bist ja die DiZcretion selbst. Ich war in furchtbarer Klemme, mir blieb nur die Wahl zwischen dieser Verlobung oder Abschied. Das Mädel ist ganz nett, man bätt' sich mit der Zeit wohl daran gewöhnen können, aber nun hör' ich nachträglich von der schrecklichen Verwandtschaft. Die Mutter war höchstwahrscheinlich vom Mühlendamm und ist. was positiv feststeht, mal Probirmamsell gewesen. Denk' Dir jetzt meine Lage. durch die Ehre gebunden, eine Frau au solchem Hause zu heirathen! Du hast also eher Ursache mir' zu kondoliren, daß es keine Möglichkeit gibt, dem mit Anstand zu en'trinnen, als mir mit Ueberschwanglichreit Gluck zu wünschen. Dein heutwer Vlief kommt mir wie die blutigste Ironie auf mein schauderhaftes Pech vor. Da hast Du eme Erklärung, weshalb Du so lange nichts von ms? gebort und weshalb Dich auch mit künftigen Jeremiaden verschonen wird Dein Bruno Maria Graf Donner." ,Er legte daö Billet, an Jsa in da? ?ouvert. da an den aron Crnr Reichenbach adressirt ul:v umgekehrt verfuhr er mit dem fernem Jugendfreunde bestimmten; schrieb auf den Brief an Herrn Markussohn per Rohrpost-, rief seinen Burschen und übergab ihm zwei der Schriftstücke zur Beförderung. So war seine Ehre gedeckt nack allen Seiten. Kein Mensch durfte t sein vollkommen correktes Verfahren Fräu. lein von Alves aeaenüber anzweifeln. wenn sie tödtlich beleidigt, die Verbin', L ' 4 ' rr . 1! vung aoorall). hinein miimcn freunde gegenüber darf man sich einen Herzenserguß schon erlauben, ohne sich den Vorwurs emer Taktlosigkeit zuzuziehen. Er lab allem Kommenden nun ruhig entgegen. Er hatte aber nun einen Faktor, ven :su au over war es ein höheres göttliches Gesetz! bei seiner Vert d e aus dem Auae atta en. turn atnau. wie er eS vroarammaemäß aufgestellt. .Am nächsten Tage traf r -. c rr im cyreioen oes iioiiujiciainnuvtr Albes an ihn ein, das eine Copie seines aenen Br ests an den freund ent bielt. den VerlobunaSrina einschloß und die lakonische Mittheilung brachte: daß er (der Commerzienrath) sich beeilt babe... dem Adressaten sofort daS Zbni bestimmte. OrZainalschreiben- ein zuhändigen. Derselbe sei einer seiner Klienten und zufällig in Berlin an. roekend. Baron ReicöenbaÄ wäre etwas erstaunt , über diesen freund
gebrochenen Beziehungen. Der Zweck ! sei auf alle Fälle so erreicht, und er beehre sich hierdurch, den Verlobungsring zurückzugeben und daS Verlöbniß im Namen feiner Tochter aufzulösen. Die Nemesis hatte noch weiter gewaltet, als Donner sich vorgestellt.weit über das erstrebte Ziel fort. Herr von Reichenbach war nämlich sowohl den Schlagenthins, als auch einem Minister verwandt. Er achtete seinen Bankier h?ch und war empört über die infame Handlungsweise des ebemaligen Corpsgefährten. Er sprach sich unverhoblen überall darüber aus. Die Sache kam an die große Glocke und die Folae war. daß man Graf Donner deutlich zu verstehen gab. er wäre miß-
fällig geworden, er möge ungejaumi seinen Abschied nehmen, sonst würde ihm derselbe in wenig ehrender Weise ertbeilt werden. Graf Donner versuchte vergeblich bei den Alves freundlich einzulenken. Er schrieb Jsa einen schmerzlichen Abschiedsbrief, der unbeantwortet blieb. Der Stern des glänzenden, eleganfen. feierten . Grafen Donner war durch eigene Schuld im Sinken.,. Die öffentliche Moral forderte gebieterisch ein Opfer. Er war in die gesellschaftliche Acht gethan. Seine Rolle in seiner Sphäre ist für ewig ausgespielt. Eines Tages verschwand er jpunos und mit ibm die Banknoten des Bankiers Alves. Herr Markussohn hatte das Pech, ihn nie zu Hause anzutreffen, wie unermüdlich er auch be: ihm vorsprach. Die brutale Art des Bruchs schmeterte ftfa dock einen Augenblick nieder. Eine Nackt, eine volle Nackt rang sie sich Lu der äußeren Ruhe durch, die sie dem gellebten Vater zeigen mutzte, wollte. Ein Bild kühlsten Gleichmuths trat sie mit dem furchtbaren Brief in der Tasche bei diesem am nächsten Vormittag in sein Privatcomptoir. Kein Ton war ihr veim frühstück über die Livven glitten. Mit erstau nenswerther Beherrschung trank sie Kren Tbee und tauchte appetitlos das goldene Löffelchen emsig in das Ei, um ihre Mutter über die Unheilbotschaft fortzutäuschen. Als dann die kleine Gesellschaft sich aufgelöst, scklüdfte sie unaeseben in daS aeaenüberliegende Parterregeschoß. Unbemerkt glitt sie bis dicht zu ihrem Vater bin und legte beide Arme von hinten zärtlich um seinen Nacken. Störe ich. Papa?" Nie. mein Qerzblatt. WaS gibt'S? Du bist ia ein rarer Besuch hier. Hat da eine besondere Ursache?Das große Madchen setzte stch aus sein Knie und voll nniakeit blickte sie zu ihm auf in die liebevollen Augen. Ja. Väterchen, lch hab' eine recht. recht große Bitte.Auck etwas, waö ich von Dir nicht kenne. Kleines. Nur berauS damit. Bekommt die künftige Gräfin vielleicht auch mal Luxusgelüste?Nein, Papa.- Sie schüttelte ernsthaft daö Köpfchen. Sie möchte nur überbaupt keine Grafm werden. Kind!" rief er erschrocken. Siehst Du. Papachen, das geht so a a 1 a af zu! AIS !H nocv m oer scyute war, hatten wir den Literaturlehrer, für den wir Madchen alle zusammen sckwärmten. Der batte mit all den Großen schon mal freundlich gesprochen. mlcd uverfay er aver immer. Jcy cn.f : t. lannie nur ein ocuuuucu, einen rennenden Ebraen: er solle ein einziaeS Mal vor der Klasse das Wort an mich . . I af . a arichten. Ais es einmal geicyao. war aller Nimbus dabin und mein Glücksgefühl war keinL mehr. So. glaub' ich. geht es den meisten Menschen, wenn sie ein voraesteckteö Äiel erreickt haben, der Gegenstand desselben ist mit dem Erreichen schon entwertdet. So war eS wenigstens mit meiner Verlobung mit Graf Donner. !ch möchte wieder frei sein. Vapa!- setzte , n?Y r irjtf rr.t .;i ct sie rnil siiucr niiqivnenqcll oinzu. ..Um Gotteswillen. Kind! Du tbusi. als wenn verloben und auflösen ein .ffindersviel wäre. Wer bätte solcken Wankelmuth an meiner kleinen ckarakterfesten Jsa erwartet?- Er sah sie durchdringend an. Dahinter stH etwas saate er ernst, während daö verrätherische Blut ihr ganzes Gesichtr.t. c n.. t:n i i.c.c.ciIa tgcu uocrgog. mxju u iüuyvvaIH daß Du Dich wohl geprüft haben mußt, ehe Du den ersten Schritt, thatest und sur Dem Alter viel zu vernllnftig und einsichtsvoll,' um mit der Ebre eines Mannes wie Gras Donner ein kindliches Spiel zu treiben. Gieb m;r tnstigere Grunde an, mem Kmo, und ich will sie reislich prüfen !- Er fchob sie mit sanfter Gewalt von sich. und mit gesenkten Augen stand sie ein paar Minuten überlegend da. Sie hätte ihm so lebensgern die tiefe Demüthigung ersparen mögen! Es ging aber nicht, er war zu scharfsehend. Sie zog daö zerknitterte Vapier aus der Tasche und sah ihn nicht an. während er eS mit immer finstererer Miene ew paar Mal durchlaö. Leise hatte sie etwas aus der Tasche genommen und legte eS stillschweigend auf die Schreibtischplatte, wo eö sacht aufklirrte. Mein armeS. armes Kind seufzte der Bankier, mehr ergriffen noch, als empört. Wenn Du ihn liebst, wenn wenn eS Dir daS Herz brich!, findet sich, muß sich ein Ausweg finden Papa, sieh' mich an Und sie blickte ihn voll auö ibren großen, ehrlicken Auaen an. Siebt so eine unglückliche Braut auö? Liebeö, guteS Väterchen " und sie fiel ibm um den Hals, mir ist jetzt wie erlöst.Mt erlöst vom unnatürlicken Zwang hatte sie sein können, wenn die Großmama sich nicht über alle Mafien verletzt ' über diesen, der ZVamilienebre anaetbanen Affront ae zleigt, wenn Frau RoseS gallige Laune sich an dem webrlosen Madcken mazt unaufhörlich in tausend oosdasten Na delsticken ausaelaen. wenn sie ihr nickt bämisck ibre Reiilosiakeii als Ur fache deS BruchS und ihre Norniri5-Zt vorgeworfen, den Brief nickt einfack ianorirt und unterdrückt au baben. um Donner iede Gelegenbeit der Losung idreZ BerdalmmeZ u nehmen..
. Qe? 55rAina war allsemack aekoms
men. die Kastanienbaume, warfen die rötblickoesf'-n Kavven ab und die ?art arünen Blätter lutm hervor. Die l?rde war wie bestickt mit dnsiiaem Bsnmenflor. und der Lenzesrausch erfüllte ied- Kr-ai,,r. Nur ?ifa ff brütend ud traurig
awenster ibr-s .immerckenS und sah iränmer 5nirnt-r in den Frühlingsauber deS GartenS. j Die anädiae Frau lassen bitten, es ist Besuch da meldete der Diener. Jsa erhob sich seufzend. Eine Un terbrechung in derMonotonie ihres LebenZ hatte für dieses noch nicht acht- j zehnjährige Geschöpf schon den Reiz ' verloren. Merkwürdig! was mochte das für ern Besuch sem. zu dem man ihre Gegenwart wünschte. Gnädiges Fräulein möchten daS rehbraune Kleid anziehen Jsa lächelte bitter. Eine Marionette, die nach dem Willen einer Frau tanzen muß. die sie wagt es kaum selbst sich zu gestehen sie gering, schätzt. Hinaus, hinaus, irgend etwas thun, die Kräfte regen, aus der Unfreiheit mich los machen um jeden Preis. Nur kein passives Stagniren länger, ich ertrag's nicht - dachte sie mit heiß aufquellenden Thränen, als sie auf Commando nun daö elegante Kleid überstreifte und ihr Haar vor dem Spiegel zurecht zupfte. Was batte das nur zu sagen, daß man sie heute rief! Wer fragte nach dem Aschenbrödelchen neben der schönen Mama? Wer erinnerte sich plötzlich. daß sie da ist? Ein freudiger Schreck durchfuhr sie: Ob es Harald Erler ist? Sie hatte zu hören geglaubt, daß man ihn in der Heimath auf Besuch erwartete. Ihre lässigen Hände wurden flink, sie vollendeten jetzt die Toilette in größter Eile und fliegende Röthe fo& auch auf ihren Wangen, als sie in das Empfangszimmer eintrat. Em klemer runder Herr Mit kurzen Beinchen erhob sich mit einer Verheugung aus dem Sessel gegenüber von Frau Rose. Er hatte ein rundeö, blasses, mit Sommersprossen getigerteö Gesicht mit freundlichen, runden, braunen Auaen mit schwachen Wimpern und Brauen hinter einem goldgefaßten Kneifer. Sein röthlich-blon, des. dünnes, correkt in der Mitte gescheneltes Haar stand m Harmonie zu dem dürftigen Schnurrbart über den sinnlich geschwellten Lippen. Die fetten, weißen, fehr kleinen GrübchenHände hielten steif den blitzblanken Cylinder zwischen den Knieen. Jsa staunte eine Sekunde daö sonderbare Herrchen in bitterer Enttäuschung an, ehe ihre Mama es mit gewichtiger Betonung vorstellte: Papa's Vetter auS aris, Herr Hannibal Alveö, den die .roßmama die Freundlichkeit hatte. zu uns herunterzuschicken, als er eben seme Aufwartung dort machte, meine Tochter Isolde Jsa hatte dem großen Hannibal mit echtem Mädchenllbermuth beinahe in'S Gesicht gelacht, als er mit zierlichem PaS seiner hochhackigen, fleischigen Fußchen aus sie zu chasstrt kam und galant ihre Fingerspitzen an die Lippen führte. DaS Männchen war doch zu possirlich! Er war aber entschieden ein Gunstling der Großmama, dieser einzige letzte jüngere Repräsentant deS hochaehaltenen NamenS. daS stellte sich bald genug heraus. Zu welcher Tageszeit man von jetzt ab auch binaufkam, um feine pflichtschuldige Visite da zu machen, immer stieß man auf Monsieur Hannibal. Harmlos und ansdruaz los saß er da halbe Tage, hörte andachtsvoll jedem Wort wie einem Orakelspruch zu, bebandelte die bissige Frau Dörthe mir ewig gleichmäßiger Sanftmuth, ja fast mit Ehrfurcht, machte sich mit ewiger Dienstbeslisscrheit zum aufmerksamen Diener, kurz. ward der alten dominirenden Dame und ihrer nicht minder tyrannischen Hausgenossin ganz unentbehrlich. FraA Rose und Monsieur Hannibal waren gut Freund. Nur bei seinem Vetter, der den Flachkcpf mit salopper Gönnerschaft duldete und sich mehr und mehr dem Familienverkehr ab und seinen Geschäftsstudien zuwandte und bei Jsa, die ihn mit gewissem Mißtrauen beobachtete, konnte der Ewiggefällige, Bieg- und Schmieg, same noch immer nicht festen Fuß fassen. lffortsegung folgt.) a Einen grauenhasten Selbstmordversuch durch Erschießen, Oeffnen der Pulsadern und Verbrennen machte der 30 Jahre !alte Handlungsgehilfe Richard Schmidt in Ber lin. der bei Gerson beschäftigt war und in der Jerusalemer Str. No. 2 bei dem Schneidermeister Binder seit etwa ei? nem Jahre wohnte.- Schon vor einigen Tagen alarmirteSchmidt durch die Rufe: Ich muß sterben, ich muß sterbi!" NachtS seine Wirthsleute, die einen Arzt holten. Nachdem der Aufgeregte Morphium erhalten hatte, beruhigte er sich wieder. Neulich Morgens klopfte Schmidt in seinem Zimmer an die Wand und schrie, es brenne, man möge die Feuerwehr holen.' Binder stürzte in daö Zimmer hinein und sah daS Bett an der einen Seite brennen, während Schmidt auf der anderen Seite faß und stark am Kopfe und' an der linken Hand blutete. Er hatte sich aus einem Revolver kleinsten Kalibert eine Kugel in die rechte Kopsseite , gejagt, dann daö vorher mit Spiritus bespritzte Bett inBrand gesteckt und sich hierauf die Pulsadern an der linken Hand durchgeschnitten. Der Unglückliche wurde in ein Krankenhaus ge nvamt. Jedermann sagt so. Caicaretk Canky Satbartie, die wundervollste medi.inisae Entdeckung de Zeitalters, angenebm und crfri säend im Sesömack, dirkt sanft und ncker aus Nieren, Leber und Smg'wei. de, daS ganze System reinigend, trt fernt Erkältung, kurirt Kopfweb. N'eKer, anhaltende Verltopfuna und Unverauliökett. Laufen und versuchen Oxe eine Oüaütel von . CL 5. beute; 10. !5, und 50 EentZ. verkauft und
zuarm. Humores! von Th. Müller. Der neue Commandeur war angekommen. Von Alarm hieß er das auch noch! Er selber bat zwar bei jeder Gelegenheit, die sich bot, den Accent doch gütigst auf das A" legen zu wollen, damit täuschte er Niemand. Es war die Tradition da. Schon als Schwadronschef soll er die Eigenthümlichkeit' gehabt haben, nächtlicher Weile seine Untergebenen plötzlich antreten und feldmäßig satteln und packen zu lassen. Eö war eine höchst . ungemüthliche Zeit für daö Regiment, man kam. so zu sagen, gar nicht auS dem Geschirr. Die SchwadronschefS besonders waren in Verzweiflung und einige ängstliche Lieutenants hatten Nachts immer ein Pferd unter dem Sattel stehen
aver es rührte sich nichts. Von Alarm" schien seine alte Leidenschaft gänzlich verloren zu haben. In . der That war dem natürlich nicht so, denn die Katze läßt nickt vom Mäusefangen; er wartete ebenso sieveryaft erregt wie das ganze Regiment auf den ersten Alarm. Aber er wollte uns erst in Sorglosigkeit wiegen. ' Es war Ende Mai. L)er Bursche des Herrn Obersten hatte, an der Grippe erkrankt, in's Lazareth gebracht werden müssen, und an seine Stelle war em anderer Mann com-! mandirt worden. . ! Der Herr Oberst machte seinen Morgenspazierritt nach dem etwas eryoyt gelegenen Ezercierplatz. Er war in tiefen Gedanken. Plötzlich hielt er an. wandte sein Pferd und sah nun hinab auf das kleine Städtchen, dessen erste, langgestreckte Gebäude sem Au-, aenmerk besonders fesselten.dann nickte er vor sich hin er war nun mit sich im Reinen. Sehr günstig!- kleidete er seine Gedanken unwillkürlich in Worte, sehr günstig! der Kerl, der Franz- er meinte seinen Burschen hätte eö doch herausbekommen. wenn tcy mal hatte alarmiren wollen, denn er kennt mich nun schon zu langer Der Herr Oberst war beute bei Tisck die Liebenswürdigkeit selbst und Niemand konnte ihm das, schwarze Voryaven ansehen, daö er heute Nacht ausführen wollte. " ' Den Abend verbrackte er zu Sause. Er hatte ein Buch vorgenommen, sich auf die Chaiselongue gestreckt und so bis zwölf Uhr gelesen, dann hatte er sich einen steifen Grog gebraut und endlich war er aufgestanden, um sich langsam anzukleiden. Die Lampe vom Tische nehmend und sich in sein Schlafzimmer begebend. sah er dortseidst. Über zwei Stühle gebreitet, die Uniformstücke, welche er befohlen batte. bereit liegen, nur hatte der Aushilfögefreite den Fehler gemacht, daß er, statt Achselstücke auszulegen, Epauletten auf den Waffenro geknöpft hatte. Esel!- murmelte der Oberst vor stch hin, wa.' ist da zu thun?- Gute Achselstücke mag' ich bei dem Wetter nicht nehmen und die getragenen hat er drunten auf meinen anderen Röcken in seiner Stube auf dem Kleiderrechen. Na. ich werde mal, ausnahmsweise, selbst meinen Burschen machen und mir 'nen Rock herausholen, aber zuerst daö Licht auslöschen, damtt nicht, so'n verspäteter Lieutenant, der seinen Heimweg hier vorbei nimmt, Lunte riecht. Leise öffnete er die Thüre des Burschenzimmers. nachdem er vorher vorsichtig gehorcht hatte, ob sich der Gefreite nicht etwa rühre; dieser jedoch schnarchte, daß dre Wände itterten und' mit kühnem Griffe nahm er daher den ihm zunächst hangenden Waffenrock vom Nagel, drückte die Thür leise wieder zu, suckte geräuschlos sein Schlafzimmer wieder auf und vollendete hier, damtt, wie schon gesagt, nur. ja kein vorwitziger, spät heimkehrender Lieutenant Verdacht schöpfte, seine Toilette im Dunkeln. Es war sehr angenehm, daß der Stabstrompeter, als Verheiratheter, nicht in der Ka. serne wohnte, sondern ein Privatlogiö in einer stillen Nebengasse deS kleinen Städtchens innehatte,' so gelangte er auf Seitenwegen, ohne gesehen worden zu sein, dahin und,, wenn eS auch Mühe und Zeit kostete, diesen aus dem Schlafe Zu bringen, so war derselbe, als er vom Fenster auk seinen Commandeur erkannt hatte, doch rasch in der Uniform und wenige Minuten vor halb zwei Uhr gellten die schrecklichen Töne deS Alarmsignals. daö der Schwarze sicher selbst erfunden hat, durch die stillen friedlichen Straßen. ' Der Oberst rieb sich die Hände und lächelte diabolisch, während er sich auf den Markt begab. DaS war mal' gelungen! ' Immer noch schmetterte der langgezogene Alarmruf durch die Nacht, jetzt aber verzehn-, verzwanzigfacht, weil alle Trompeter denselben aufgenommen hatten und nachbliesen es war ein, Heidenlärm und die Fenster deS Marktplatzes, in dessen Mitte der Oberst erwartungsvoll stand, belebten sich mit den 'Köpfen der erschreckten Einwohner. " Zwölf Minuten nach dem ersten Signale! Wie daö- Wetter schoß jetzt der . Regimentsadjutant von Tretter um die Marktecke und' parirte, salutirend, sein Pferd vor dem Obersten, der ihn, mit den Worten: Sehr gut, mein lieber Tretter!" empfing und sich dabei' den .Regen vom Gesichte, wischte; denn eine wahre Sintfjuth 'prasselte von dem rabenschwarzen Himmel hernieder. ' 'Trab trab trab in geschlossenem Zuge Und festgefügt bog da 'eine Schwadron in. den Platz ein. Wer ist da?- fragt der Oberst den Adjutanten'. Die dritte Schwadron, Rittmeister Nervler!- entgegnete dieser und der Commandeur murmelte in den Bart: Schöne Leistung! Zwanzig Minuten nach dem ersten Signal. Alle Achtung!Nun hörte daö Getrabe nicht mehr auf, 'eme Schwadron kam um die. cmdere,- bis alle fünf beisammen waren und er Adjutant das Regiment zu?
Cteae nIbi sonnte. . . .
Die Herren .0s stete, wenn ich bitten darf!" Der ' gewohnte ' lauschende Halbkreis entstand um den Obersten. Darlegung der angenommenen Idee; Abmarsch' unter den vorschriftsmäßigen Formationen. All-
mäliges Verklingen des Hufgeklappers das Regiment war ausgeruckt. Der Oberst war hochbefriedigt. Der Alarm hatte em außerordentlich günstiges Resultat der Scklaafertiakeit des Regiments ergeben und 'auch bei der Felddtenstubung gmgen die Meldungen so flott ein wie bei helllichtem Tage, da konnte man. wenn auch der Borveimarsch. der den Schluß bilden sollte, insofern befriedigt, als Anzug und Ge' äck in wünfchenswerlh:r Perfassung waren schon eine brillante Kritik loslassen! Und richtig, auch der Einzelvorbeimarsch nach Tagesanbruch' gelang uver Erwarten, Anzug u. f. w.; waren tadellos und was die Kerls Mann für' Mann als sie an ibm vorbeikamen, für fidele Gesichter mächten! Na. da that ebenfalls die Sonne das ihrige, sie räumte' ja allmälia auf. am Qimmel dort droben. mit dem lumpigen Wolkengesindel. ein schöner Tag war angebrochen, r der Natur und in seinem' Herzey!Äur der Regimentsadjutant und' einige Ossictere machten ' so ' eigentbumucke Gesichter. Die Herren Officiere zur Kritik !- Großes Lob entfloß dem Munde des Commandeurs.' - .-. . Meine 'Herren. ich danke'Jhnm schloß er) das Regiment war ewfach tadellos jedes Pferd, zeder Mann, jeder Unterofficier und jeder Officier' Und stolz ntt er heim, um fick auS den nassen Uniformstücken'zu fchälen, machte aber dabei eine Entdeckung, die ihn fast umsinken ließ er haite in der Dunkelheit den Rock deS Gefreiten erwischt und als solcher sein Regiment commandirt!!! VwcZnnülZigeS. Ameisen au 'S Küchenschränken' entfernt man, wenn man ihren Weg mit Schwefelblütl bestreut. Möbel zu poliren. Man reinigt sie von Staub und Schmutz mit heißem Sodawasser und reibt' sie dann trocken. Dann löst man m'vier Theilen Terpentinöl drei Theile Stearm auf und retbt diese Mischung mittels eines Polirballens oder eines Wolllappens auf die. Möbel.' Alsdann polirt man mit einem Wolllavpen oder einem weichen Tuch so länge recht 'tüch.' lg. bis sich schör.er Glanz einstellt. Weibe Hefte von Mes. fern und Gabeln bleiben schör weiß, wenn man sie nach .jedesmaligen Gebrauche, bezw. nach ihrem Heraus: nehmen aus dem 'Spülfaß, -'rntt-emen'' men, m kaltes Wasser getauchter und mit Seife bestrichenea Tuche tüch tig abreibt, dann sehr sorgfältig lr kaltem Wasser abspult und hierauf sr gründlich trocken reibt, daß auch nich. die leiseste Feuchtigkeit zurückbleibt Wer die etwaS zarten Geaenständt aber in ganz besonders - erfreulicher Tadellosigkeit zu erhalten Wunsch der reibe zum Schluß die Hefte noch mit einem; in pulverlstrte: Kreide getauch ten, wollenen Tuche ab. Dadurch wird am besten " der Glanz, der Politur, erhalten. ' ' . ' - Fettflecke au5 ffleiderst offen zu entfernen. Besonders die Rückentheile der-Kleider -eigen oft häßliche fette. Stellen, solange die Haare frei' oder' in Zöpfen herunterhängen. Diese Flecke zu entfernen, ist nicht, immer ..leicht.' zumal wenn es sich um zartsarbige Kleider handelt. Am sichersten w.!rd die Ver. tilgung solcher Fettflecke gelingen. wenn man in vier Löffel Salmiakgeist einen Löffel voll Salz löst und diese Mischung gut durcheinanderschüttelt, bevor man mit ihr ein , Wattebäusche chen tränkt. Mit diesem reibt man die Flecke ' gut ab.' löst' dann etwas Gallseie in Wasser, taucht eine reine kleine Bürste hinein und bürstet die gereinig' ten' Stellen damit nach. Dann, spült man sie mit. klarem. Wasser' ah. und hängt das gereinigte Kleid übr ein KleidergestellbiS es vollständig trocken ist In den seltensten' Fällen werden die Fettflecke diesem Reiniguilgsverfahren widerstehen, während die .Farben der Stoffe nicht leiden. Bei sehr kalter Witter ü n g hüte man sich.TöPfe,' Flaschen.' Fasser und . dergleichen mit-, Wasser ode wässerigen Flüssigkeiten gefüllt im'.Freien stehen zu lassen. i Wenn das Wasser zum Gefrieren kommt, übt' eS einen' außerordentlichen" Druck au3,: daß die betreffenden Gefäße Platzen. ' K o ch t ö p f e ... welche' .nur selten gebraucht werden, nehmen' oft . einen widerwärtigen dumpfen ' Geruch 'an, welcker mit bloßem Scheuern nicht wegzubringen ist. ' Manfulle' solche Geschirre mit Wasser in welchim : sb viel übermangan saureö . Kali aufgelöst wurde, daß das Wasser schwach - rosa gesärbt wird und lasse es einige Stundl stehen, wasche dann die Töpfe gut mit heißem Wässer.' spüle' sie: und man kann sie alsdann ohne Sorge - wieder. , l . . . 1 ,, oenuyen. O,O l ' Osv.a Nur NsSMkakit. L.. : jrt . m'joI . 9 X I XnoHlTl llu? va? 9 v9f . ? , k . . . ML.u.lJiiHuJ . ts silDi lselazr ron nr,r!in plagt erden wenn erss lÄcht vn SMn'onOcl.kumtvird.. J&Zditf wirklich so, ist rvird durch HerM fl. 0. Schrader Pierce, Nebr.Z iezwzr,' sagt: "3djj gebrauchte Ceildsrie? O:l ' k . rr! , m -r. NbeutiuZ und l te keme Lindexunz lifzxzzi'kiS Salvation ÖcP gebtaucs,:. Krri . . w .mm.r' tL.M.Flaschen klmnnr xxq az;z r??
unv a vm uoerzrur rj aa w jerrS Swiment giebt. .Splitt vtett M?natt an NbeutiuZ und 5on
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UMttel gegen Brandwunden. Dasselbe besteht aus 3$ Unzen Kalkwasser, 3$ Unzen Leinöl und 75 Gran' Karbolsäure. Durch tüchtiges Schütteln entsteht ein Liniment, welches in keinem Haushalte fehlen sollte und bei Brandwunden alsbald angewendet werden kann. Die Schmerzen werden bei mehrmaligem Anstreichen verschwinden und es wird in kurzer Zeit eine Heilung der Brandwunden eintreten.' Ein anderes, gleichfalls sehr wirksames und einfaches Mittel ist'folgendes: Man bestreicht die verbrannte Stelle mit Salat- oder Leinöl ustd' streut dann ein fein gepulvertes
Salz oder doppelkohlensaures Natron darauf. . Die günstige Wirkung tritt in )tt Regel schon nach einigen Minu I ten em; der Schmerz laßt nach und eS Hilden sich keine Blasen. Bei größeren Verbrühungen hat sich dieses Mittel ganz -besonders bewährt. G e g en Frostbeulen, die noch nicht aufgebrochen stnd: Man nehme allabendlich vor dem Schlafengehen ein' warmes Fußbad und trockne die Füße leicht, ohne sie zu reiben, ab. Dann feuchte man die schmerzhaften Stellen mit Wasser an und streueTannin (in jeder Apotheke erhältlich) recht dick', darüber, stecke alsdann die Füße in 'baumwollene Säckchen, damit daS Betttuch daS Pulver nicht abreibt. Dies ist jeden Abend so lange zu wiederholen, bis Heilung erfolgt. Man vechsele!sehr oft die Strümpfe und wanne niemals die Füße am Ofen oder an Bettflaschen. Staub zu vermeiden. Säaespähne "(Sägemehl) leistet zur Verhütung von Staub treffliche Dienste. Man'benetze von denselben daö benöthigte Ouantum mit heißem Wasser, diö die Spähne feucht, aber nicht naß sind,? überstreue wöchentlich ein- bis zweimal den. Boden oder auch den auf den Boden genagelten Teppich damit und kehrralsdann mit ' einem ReiSbesen ab. So behandelte Fußböden oder .Teppiche stäuben absolut nicht. Le,i Kaminfeger. . ' oder Maurerarbeiten bestreue man den Fußboden mit trockenem Sägemehl und kehre dann mit feuchtem nach.' Plüschteppiche, faj Sommer mit' frischem Klee gereinigt,' tverden wieder so gut wie neu. I : Qn.grö nur für einen guten Sänger. Oa$TiTt Wl. breaTbrer Canaricn.fBari $a U78 na aafrnlm. fiOOO ldkfch,, 4 für Ut an af; t ffchlaktt 15c aufart. KaaatUa or Um Qilptit. fjjapagilt ud (Butt all Sortca. tf RtJtPg ,a ttOc ufmJrt . Saaaiia unb n'ttc. ttf tttit TakWahl, Da illigst ad ist, ,,a alcm. & F. Klepper, stau Rn 4S3 Massachustt v,mu, pvisch - ' 'BitBwat n Wttgan e träfet. : : Cigarren slub die besten im Markt. OtetS bemüht nur daS Beste meinen Kunden in Cigarren, Tabak und Raui i Üerartikeln zu cfferiren, bittet für die getertage um geneigten Zuspruch Schiller NSmler, 1k öt Washington Straise, I Indiana TruK Eebäude. !512JSg!S2S2fd 3! Ö;;Cc TRIEB, iLWÄTi ÖSEÖ. Z 1 Ctgiiawa itAara M ieuauaMi dah nrivTiiDce Uv4 r iii Wliä., OnAIW BOARDS j ' ' 1 AND ALL nn 21nc, Droso Svppvr. llckot end oll Stltchcn 4nd . Platod Utonsll&c 2Ico. Wood, r.lorblsen oir colain, Etc. 5! cconcE vf4. hoffman.. ? y tala MaaaAatarar aa mptuncu f9fiSKTWaNiMaTOMST.. laouaapooa I ' THE BAB-KEEFERS' FRIEHD. I SSSZS2SSSZSZS2S3S2S2S2S2SSZ!fi 57" Zum Verkauf in Apotheke ik'ffIii v.ci(...v 15(Jen(i pn Vfund i frr DeS Dentsch'Amerikanilche , ReclitsbuFBau 1 Hotoriat 1 V0 ' H. IIARCKWOETH, 632 Vint St , Cinnnnati, O., ist anttlaT-nt ka Älteste, roeitverbrn . teftennd' ' zuverlässigste in Äm.rika' urb Deutschland, unv alle Ansprüche aus : j Erbschaften und Rechte, i kann ma Vertrkuenkooll in s ine Hk-'de legen, und vergert sein, daß . ttttleinfttn, die die größten ; ' VöllmächtS'AuftrSge , it Welchem Sifer'und genauer NechtSJ kntiß propt nd snviiienhaft er, z kdilp w rden. 't,'.k?,vis, !'"'v-'rnltr Evben iy ; K ZchesUlch i dksm tUm krert. ata hitiMikinbMiaii wrk toM, k, int Pr, AMta, ns samt Bon irrn ovr mk- to U tk wrk m4 Mv m hmamm im y m. iim bii n aatl Mrnlor ttm Ob M lltnUy.AUT, Hkw so y mmi Märt ja. Lm worti la r iw am. rat. Otkn muimx M wH. k ! in, oarn, ibimo,
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