Indiana Tribüne, Volume 21, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1898 — Page 3

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Dr. I. Bühl er, 120 Sst "ZUcCnrty Str. Spreftunden: 8 bis U Nir Vorm. ; 2 fcli 8 : hr Nachm.; 8 btz 9 Uhr Abende. Telephon 1446. oreAlunSen : onntfiQi at Sormlttaal. C. 0. EYEKTö, Deutscher Zahn - Arzt. flo. z Nord Peunsylvsma Str. 9 a 8 wird aas Wunsch anaewandt. WALTE 11 FRANZ, ZaynArzt, 30. 90 Ost Market etrifje. Cofsin lock. Zimmer 43. Ofetund,: S bi, IZ Bm.. 16U5m., 79 Uhr bend. Sinnlag von 10 Uhr Gm. bil 2 Ubr m Coke. Coke. Ar, Iftlumccn u. zsrilsinsrt. HSttt ra.Ti b?en in d Dffici der Inil'poiis 'tta Co . No 58 Sud Pennsy'vinia Str. M. YZtertte. Deutscher Mnchbmder. 108 FSd (Safl, Sckk Mcikuty Sti i i - . Up 3tairs. Ctrr Hart f tii'.ranf, T 4ö Clabama tttfci tat yWfttttc t sttt rttirr. 4 " - - AdoSpIa Frey fOU rreedom ttiyhto üotary Public, Translator, . ... - Correspomlent etc. No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Cr. HEKÜANN LIKE. 15 Güd Alabama Str. 3cut?rfjer ilttcffcnrtjmtrfc, Rastrmeffer. Tckeenn und alle 'Arten Schneldelvstrumente fabriziit und geschlissen. vKMM. BO YEAR8 EXPERIENCC D Trade Marks , . i-Ä DrsiCNB rt Copyrights Ac attw inflIrLi iketch ar.d descrlptlon may SikfcJr MrUiin onr optaloa kr. whethr an rentiern 1 probnblf patentble. CommunioBen trlotir oonnaontiai. iimaooo on riiwut Mnt fr. OldMt ency for ecartng patent. rtiit tAlen thromrb Alrrtn Co. retelr tfteial notier wlttaoat chnrsra, in tna scientnic Jitiiencan. A fcandoin.l7 lUtistrated wklr. Inwt n mI.uati fit inr innntifle 1oam&). Termt. 13 tht: fonr raontna, i. Boiaojau newiafuin. I.1U1III & Co.381Bre New York rw; fonr roontbi, 1 Sold by all newtdtaUra. HraTTi vawi a, v. . RIPANS TABUIES Are intended for tWldrcn, ladies and all who prdser a mcdlcine dlsguised as con jscctioniry. .They may now be had (put vzz In Tin Boxca, eventy-twö in a box), nce. twenty-sive cents or five boxes fbr toedollar, Anydruggistwillfetthcia ifyou insist, and they may altrays be obtaincd by rcmnting the pnee ta te O). ThcRIpans Chemical ijompanyvf5. naior ' r WrTtf 1 ihtuui !4:iUi:if CH; KKXKKKK OOOOOOOCKOOOOC -Webster's Int emational : IDidtionary in vlMabl4 in th Homo. Schoot. and Cfflc. a w.Mih rwhimi r.1 the L'nabrldzed. AWIVMM ' "- - th purpoa d wiikh ha baea aot dispUy'noc tb provisxm ol mittsriil for bowiial and howy advrtuenMat. but th du. Judiaous.acnoUrtTt thorouga prtectajof awork which in all ta atasc cl fts jrovrub Lai i obtalned la aa aual dcree tha favor and eonfidenaa U choUr and oi üm geaeral poUle. Th oae ureat sunaara AN Authority. IQL X 80 rUra Uom. D. J. Bww, . II tMU Conrl. ivuErrBsS limssKimi flET THS BEST. tF8n4 for peefnwa P(T 1KCIICCKu B.4 C. MERRlAM CO.. Publishtn, afaiin.Tiiti.a, u.a. Ced yar eama for Sovretrür Cf Um Works ei Eazea FUU, FIELDFLOWERS Clt25eIkJamc2sa2Bt ScircerJr Tht intet brantlfal Art Prodactlon of the Century. A aU bvnch of tb. frif rast af bUimu tatkartd frae U. braad acraa af Eacea Fleid't ' f arw f fr ContainJ a selectlon of the most beaBtisalofthepoemsof Eojrene Field. HandaomelT lllastrated by tbirty-fire of the woTld's greatest artiata aa thelr contributlon to the Monmect Fnnd. Bat for ta. aobl coatribatlaa af tb trtat artltt tkU baak CMld at fcav Uca aaala. Urd ler 17.00. Foraale at beok torea. or aeat ttrepaid ob reeeipt of Ji-io. The lote o3riog to tBcChild'a Poet Laoreate, poblished by tbe ConvmiUee toereatea fand to build tbe Monament id to er for tbe family of he beloed poet. "-?n. Fl. . llooament Souvenir Fand . " ' 1 . Ci Usmx Itrtsl CXua tV

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Fatu m. Rcan von C. Zoeller2ionhatt. (ftortseKung.) Der Höflichkeitsstreit l!c sie wohl auch den leisen Schreckensruf uberhören, mit dem Jsa eben im orangegeli ben Empfangszimmer vom Fenster zurückfuhr, als Jemand dicht darunter vorbei kam, um ms Haus zu treten. Ihr über und über rothes Gesicht, die gesenkten Wimpern konnten sehr roohl für bräutliche Verwirrung gelten, und die confusen Antworten auf des Va ters zärtlichneckendes Fragen und Forschen verminderten bei diesem nicht den Eindruck, als überwältige das Kind das überraschend schnelle Glück. Er preßte seine Lippen inbrünstig auf Jsa's Scheitel, flüsterte ein aus innerster Brust kommendes: Werde glücklich. mein Kind " und dann mit einem fast schalkhaften: 92a, ich bin j?tzt wohl überflüssig nickte er den Beiden vertraulich zu und ging hinaus, um sich zur Börse zu rüsten. Sie standen sich zum ersten Mal Auge in Auge allein jetzt gegenüber, die daS Leben vereinigen sollte. Sie sah mit ruhig prüfendem Blick zu der prachtvoll schlanken Gestalt empor, die in all ihrer Eleganz und elastischen Schneidigkeit sich da prasentirte, und er wiederum hinab auf daS neben ihm stehnde kleine Geschöpf in der seidenen Eonfirmationstoilette, auS der sie im schnellen Wachsthum des letzten hakben Jahres schon wieder herausgeschossen war. Der rothe Korallenschmuck, der -das monotone Schwarz unterbre&tn sollte, kam ihm geschmacklos, das überwachte, abgespannte Gesichtchen über alle Begriffe unschön, die klugen, ihn durch und durch sehenden Augen unbequem vor und er sich in der Positkon des Verlobten dieser kleinen, unbedeutenden Person so grenzenlos lacherlich, dah sein spöttischer Uebermuth sich schnell wieder Bahn brach. Das Klingeln an der Korridorthür schrillte durch Jsa's Nerven. Es überlief sie siedendheiß. Sie hörte dort sprechen, Parlamentiren. Die laute Stimme ihrer Mutter. überlaut wollte es der Lauschenden scheinen denn Graf Donner's Lippen krümmten sich spöttisch sagte da gerade klar und abweisend: Vedaure aufrichtig, der Verlobte meiner Tochter, Herr Graf Donner, ist eben angekommen, und da geht es nicht gut an, die jungen Leute gleich zu stören." ' Es wurde dann von hüben und drÜben noch etwas gesagt, waö Jsa, trotz angestrengten HorchenS, nicht mehr verstand, zumal der Graf eben daS Wort an sie richtete: Wir, sind also, wie- Sie hören, ein erklärtes Brautpaar, mein gnädiges Fräulein. ich möchte sagen, von MutterS Gnaden. Sie gestatten mir, dak ich zuerst nach dem Namen fragen darf, mit dem ich Sie künftig anzureden habe? Versuchen wir, wie gut wir miteinander auskommen können," sprach er nachlässig mit einem chnischen Lächeln, das sie verletzte, sie wußte nicht recht weshalb. Er blickte sie mit dem ganzen bannenden Zauber seiner dunklen Auaen dabei an, in denen deutlich stand: Nun. Dir wird das bei mir nicht schwer fallen! und verschüchterte sie einen Moment, wie die Schlange mit ihrem faScinirenden Blick das erschrockene Vögelchen. Aber die kleine, wahrheitsliebende, feste Jsa konnte man nur einen Augenblick durch physisches Uebergewicht erdrücken. Im nächsten schon rang sie sich elastisch on dem verblendenden Eindruck loS. Mit der schmalen Hand wies sie auf die zusammengeschobene Gruppe von kosigen PoZsterüi?en ; am Kamin und nahm mit klopfendem Herzen, aver scheinbarer Sicherheit aus einem der kleinen goldlehnigen Möbel Platz, e? Graf Donner überlassend, ob er sich ebenfalls setzen oder in höflicher Haltung vor ihr stehen bleiben wolle. , Die kleine Person nimmt Airs an. Wie die großen Augen beherrschend aus dem magern weißen Gesichtchen glühen! Was sie für fürchterlich spitze Ellbogen hat und wie dumm von ihr. die so unbedeckt zu präsentiren! Keine Spur berechnet und kokett! Earmen ist ja auch nur ein Hauch, ihre, graziöse Unkörperlichkeit ist aber im poetischen Duft von Spitzen und Flortüll so verschleiert, daß einem noch alle Jllusmnen erhalten bleiben können. Was zeigt die d unbarmherzig herausfordernd ihre Mängel? Furchtbares Geschöpf! Wie würde die sich in der Gesellschaft ausnehmen, in die er sie doch nothwendig führen muß, die da mit ihrer stolzen Ehrlichkeit. Wird sie überall schonungslos, gerade und ungeschminkt- her M-.s sprechen, wie :sie es eben jetzt zu ihm, thut, während er unmuthig seinen langen Schnurrbart auöstreicht und die schmale Stiefel. spitze studirt? Sie wird ihn überall geniren. Unbedeutendhelt verziehe man ihr wohl, aber nun auch noch apart sein wollen und dabei so entschlossen. brrr! Und doch muß er ihr achtungZvoll zuhören: Sie sagen, wir müssen mit einander auSzuk.ommen versuchen. Herr Graf. Ich bin Ihnen die Offenheit schuldig, zu gestehen, daß eS mir schwer geworden" sein Mund kräuselte sich höhnisch den Wunsch von Mama zu erfüllen!"Ich achte Ihren Stolz." sagte der Graf mit einer ironischen Verbeugung. Er hatte das heiße Erröthen, ihre strenge Wahrhaftigkeit schmeichelhaft für ücö oedeutet. Seine Ättlkeit würde

es Nicht ertragen haben, von vkeiem Geschöpf geduldet" zu werden. Ich bitte Sie nun. die Pein für beide Theile möglichst kurz zu machen." Das heißt?" . Sie sah ihm ganz ehrlich und ohne die geringste Verschämtheit mit ihren mächtigen Augen in's Gesicht. Ich möchte nun bald aus dem ElternHause." Also scknell 5eirathen. eh?" ES war ein abscheuliches Lachen, mit dem er es sprach, ein Ton, dersie instinktiv verlebte. Ist daS nicht der eigentliche Zweck deS des Ganzen Z" fragte sie darauf etwas unsicher. Natürlich, natürlich. Ich wußte nur nicht, daß es nun kopfüber sein sollte. Ihr Herr Papa, Jsabella. nicht wahr. Isolde? hm! 'n bischen ungewöhnlicher Name Ihres Herrn Vaters Wünsche werden wohl befragt werden müssen, was? Wünschen Sie. man muß nun wohl vor den Leuten Du zu einander sagen? Wünschest Du eine bräutliche Begrüßung?" Vräutliche Begrüßung? welche?" fragte sie wieder vollkommen unschüldsvoll und kaltblütig. Flüchtig streifte sein Mund ihre Wange. .Kalt wie EiZ. spröde wie ein Kiesel und scharf wie ein frischqeschlisfenes Messer. Angenehme Bräutigamsaussichten!" dachte er seufzend, als er mit einer tiefen Verbeuaunq sich jetzt von seiner Braut verabschiedete. . . . Am Abend war jour fix bei den Schlagentbins. Er dachte mit Grauen daan. Fortbleiben konnte er doch nicht, es hätte wie Feigheit ausgesehen. Der General war heute schon so selt-

sam während deS Dienstes gewesen, so zerstreut und abwartend. Dem Zungen Adjutanten kamen dadurch höchst unliebsame Erinnerungen des gestrigen Abends im Mädchenzimmer von Earmen Schlangenthin. Hatte sie dem Vater sich anvertraut? Augenscheinlich erwartete der eine Erklärung, wollte die Härte eines Neins im Voraus abschwächen. Wie zog man sich nur schicklich aus der ganzen Affaire. Diese Theeabende beim General waren sonst seine Freude gewesen. Jetzt wünschte er sie zum Kuckuck! Sie legten ihm heute einen ungeheuren Zwang auf. Ihm schoß daö Blut in das stolze Gesicht, als er beim Eintreten Earmen in der Nähe der Tbür in ihrem schaumumsäumtcn Weiß, frische He liotropblüthen an der Vrust.steben sah, erwartungsvoll ihm entgegensehend. Mit einer ceremoniellen Verbeugung schritt er an der ältesten Tochter des Hauses, die ihn erstreckt anstaunte, vorüber, gerade auf die Grafin Sl:gentbin zu. um ihr mit der Sicherheit der Gewohnheit die Hand zu küssen. Neben ihr im eifrigen Gespräch hatte gerade der Allerv'eltsfreund. Faxon Bär. gestanden, als der junge Officier, die Hacken zusammenschlagend, nac5. der Hand der hochgewachsenen Dame fassen wollte, die ibm sonst so huldvoll zum Kun gereicht wurde. ; Mit blutrothem Kopf erbb er sich auS seiner ehrerbietigen Körperbeugung. Er hatte der Wand seine resvektvolle Verbeugung gemacht. D'e Gräfin hatte ihn mit hochmüthier Kälte geschnitten". Sie war an den Samowar ?u der Dame binaetretkn. die den Theetisch bediente und ertheilte dort so anaeleoentlic Anordnunaen. dak sie den iungen Officier gar nicht mehr bemerkte.' - Trotzig warf er den Kopf in dcn Nacken und trat mit einem galanten Scherzwort an einen KreiS junger. e!e? ganter Frauen der höchsten Kreise heran, die sich auf niedrigen Sesseln zwanglos um den lodetnden Kamin gruppirt hatten und ihren Thee nipp. ...... Das eifrige Gespräch verstummte urplötzlich. .Die boshafte kleine Helbetn lehnte sich weit in ihren Sessel zurück und zischelte hinter dem Fächer dem Legationsrath Plessen etwas zu. Er stand leicht auf die Lehne vorgeneigt hinter ihrem Stuhl und um seine Lippen zuckte eS flüchtig. Darf man an der Heiterkeit der Herrschaften theilnehmen? Was belustigt Sie so. meine Gnädigste?" sprach Graf Donner nachlässig. Aber seine Augen lohten. Er fühlte, diese Nichtachtung." dieser Spott galt ihm. Die Boshafte hatte sich mit irgend etwas über ihn lustig gemacht, er war um irgend etwaö hier in dem Freimaurerbund des vornehmen Kreises in die Acht gethan. Graf Donner war stets löwenmuthig gewesen. Er griff auch heute das gesellschzftlicbe Anathema 'aleich mit scharfer Waffe an. I Muß ich Sie bitten, mir Nede zu stehen.' Herr Leaationsralh?" sagte er vollkommen höflich. Aber die unterdruckte Heftigkeit durchbebte doch ven Ton ' ' ' .' j Keineswegs." nahm Frau von Hel. dern muthiq den Fehdehandschuh auf. Ihr rundes Kinderoesichtchen unter der goldigen Ponnyfrisur strahlte eitel Lust, .ihre munteren runden Aeuglein gingen kampfeslustig zu Earmen Schlaaenthin hinüber, die langsam herangekommen war und weiß wie' ein Wachsbild mit erloschenen Augen, sich an ihre junge, blühende Schwester anlehnte. Ich räche Dich, Pah auf," stand in dem triumphirendm Blick.den sie eine Sekunde auf dem gekränkten jungen Mädchen ruhen ließ, dem irgend Einer schon, die schreckliche Neuigkeit zuqeraunt haben mußte. . Gnädige Frau. Sie spannen meine Neugier ungebührlich lange auf . die. Folter," sagte Graf Donner bittergcreizt. Er begegnete - nur feindlichen Blicken oder mindesten? verlegen ge tfl A j V - lenkten Aimen. O, das wäre zu grausam, noch dazu, da wir über die aufaeworsene Frage bei Ihnen ja die schnellste Auöiunft erhalten können. , Mein lieber Graf Donner, wir zerbrachen unö nämlich gerade die Köpfe, als Sie hereintraten, welchem Ihrer Herren Ver wandten. Pardon, zukünftigen Herren Verwandten, Sie von jetzt ab Ihre Kundschaft mit Ihren alten- Nöcken zuwenden würden. Da am Mühlendämm sind die Herren ja bekanntlich von rrastem Ces&ifiSeito. d?r sie auf

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zeden neuen Kltenten ein Wettrennen anstellen läßt." . Ich verstehe Sie in der That nicht, meine Gnädigste," sagte der Graf mit hochmüthrger Verwunderung. Oder lebt der alte Flörsheim, der Vater von Frau Bankier AlveS, nicht mehr? Es wäre wirklich Schade! Hoffentlich werden sich dann doch noch Erben des alten Namens vorfinden, damit Graf Donner in würdiger Gesellschaft bei seinem Fräulein Braut .ist." hohnlachte die erbarmungslose Frau, der man heute früh schon von der Wette auf ihre Kosten berichtet hatte. An Einem war sie jetzt gerächt, die Andern würden später an die Neihe kommen. Wie ein Schlag in's Gesicht hatte ihn der blutige Ausfall getroffen und zähneknirschend mußte er stille halten. Der Frau gegenüber war er ja waffenlos. Vlutroth sckwamm eS vor seinen Augen. O, dak ein Mann ihm daS g'sagt. daß er den fürchterlich niederschmetternden Hohn beantworten könnte, indem er zermalmend die Faust hob. Ganz sinnlos vor Wuth stand er da, als eine kalte Sand sich auf seinenArm Uolt. Alle Kövfe flogen in höchster Verwunderung berum. Bitte. Graf Donner, mir ist so hc!5. führen Sie mich hinaus." s-igte ee vor innerer Bewegung undeutliche Stimme. Das blasse Mormorbild, daS da halb ohnmächtig an seinen' Arm hing, sah nicht aus, als treibe es wirklich die 5itze hinaus. Earmens Zähne schlugen leise aufeinander. Sie zog den weißen Flor, der ihre Brust verschleierte, fröstelnd zusammen, als er fast bewustlos gehorchend, sie hinaus in die entlegeneren Gemächer bis dicht an 'ihr Mädchenzimmer führte. Da zauderte er unwillkürlich und sie nahm ihre Hand von seinem Arm. Ist Ihnen unwohl, Comtesse?" murmelte er mechanisch. Die stolzen Lippen brachten keine Lüae hervor. Sie sah ihn groß und ernsthaft an. Ich wollte Sie vor den giftigen Sticben des aufgereihten Wespenschwarmö retten." saate sie einfach. Wie ein Engel des Erbarmens sah sie aus in ihrer keuschen Schl'-chthelt, mit ihren sprechenden, arauen Auen und dem onrnbloTd? Fl?5t:nre'chihum im schlanken Nacken. Ein Schauer der Ebrfnrcht durchlief ihn. Er häte rUt derknieen möaen vor so viel fioMl und edler Weiblichkeit. Er wollte sich auf die schlanke Hand beugen und sse in Demuth küssen. Aber sie htte sich mit einem stolzen Neioen des SaupteS schon von ifai abgewandt u"d war mit sn'gpephstft-r Grazie in ihr eigenes Z'nnf l'tten. tö?f Donner empfahl sich unbemerkt. Damit war seine Rolle im Hause des Grafen Schlagenthin ausgespielt. Auch als Adjutant wußte ihn sein Vorgesetzter bald los zu werden. Man hielt ihn dort für einen gewissenlosen Courmacher. In. offenen Worten hatte er nie um Earmen geworben, sie selbst war viel zu stolz, das zuzugeben; man hatte also auch kein Recht, ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Nur auö der lieben Gesellschaft war ,er wie ausgestoßen, und unter den Kameraden begegnete .er Sticheleien und Spöttereien von Pechstiefeln, abgekarteter Sache zwischen den Parteien. Zu Hause angelangt, war sein Plan fertig. Er schlüpfte in die graue Joppe, setzte sich auf das harte Sopha. zog seine Schreibmappe heran. Sein Blick flog noch einmal in lachelnder Ironie über die Chambreiarnie - Ausstattung seines Salons. Wir werden ?un wohl unzertrennlich bleiben, verschossene Talmi - Eleganz und ich. Falc' hin, Traum von Comfort und gediegenem Luxuö NoWesso oblipsf " Bankier AlveS hatte Astern die Tilgung seiner sämmtlichen Schuldenlast durch Zusendung einiger zwanzigtausend ü?ankschein? herbeizuführen vecsucht. ES wäre nu nichts natürlicher. als daß er diese noch :mbenüten Bar.ks'eine einsiegelte und an ihren ursprüngl'chkn Bester .zurückads. sirte. sftortseVuna folat.) . . Hii ImAIscl'Vallon. ; . , ' " Clne fesselnde Manörcre.'chick.le von N Dach. WaS doch jetzt Alles erfunden wird," wandte sich ein martialisch ausschauender Hauptmann , zu ' j einem Lieutenant, da sausen sie wie dieHeuschrecken auf dem Rade hin und her, der Feldtelegraph breitet spinnwebartig sein Netz aus und mittelst des.Telephons wird leider 'gar oft' tauben Ohren gepredigt und, sehen Sie mal, Schreiber, dort winden- sie mit'Hilfe der schon bestehenden Drahtseil - Luftbahn auseinandergenommene Berggeschütze zum Gipfel des Granitfelsens, der den Engpaß bei Dovf I.. uns gegenüber, so todtsicher beherrscht, empor, daß keine Maus lebendig heraus kann ja. ja, und Alles umsonst, denn unser Gegner wird sich hüten.hier zu debouchiren und den Ochsen bei den Hörnern zu fassen ich meine " ' Nun, was denn, mein Herr Hauptmann v. R.?" fragte plötzlich scharfen ToneS eine Stimme. -- Flugs drehten sich beide Herren um, ihre Hände fuhren salutirend an -den Schirm deZ HelmS und der Hauptmann antwortete: Excellenz wollen gestatten, daß ich meine . Ansicht klar lege. ' - - . - .Bitte. Der Feind wird bei Dorf I. mi? demonstriren. um unsere Qauvtkräfte :'. ' - i ; . Jedermann sagt so. Cascaretß Candh Catbartie. die mundervollfte medizinische Entdeckung M Zeilalt-rk, avgenebm und rn ichend im Gescdmais, wirkt sanft und iicher auf Nieren, Leber und T,ng'veiV. da aaze System reinigend, et fernt Trkältong. 'urirt Kopfweb. ftie''er. anialtende Verttopfuna und Un. nerdaulichke't Kaufen und versuchen Tie eine (Zücht,l von . 0. 6. beute; 10. 25, und 50 Sev,s. Verkauft und

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Ausrüstung kür Seiräth. t Couthwtft Vonlkvard. a n s a t t y. 9. Mir, IM. T tft mir unmöglich, n erzähle, teal ich in de erften drei Jahre nach meiner Heirath erduldete. Ich hatt ein Frauenleiden vor meiner Hcirath. aber tl wurde dann diel schlimmer. Die Perlode der kSaerte sich oft. und dann hatte ich Folterqualen auk,uhalte. Seit mehr all einem Jahr war ti eine Ausnahme, trenn ich nicht allmonatlich drei dil vier Tage ,u Bette liege übte. Ich hatte derschiedene Ohumachtjanfllle. Unser Arzt besuchte mich hlufig. her alle, va er thu konnte, war. mir Morphi einzuspritzen und mir temporlre bhilse , verscha sfe. Er sagte mir. wen ich i Vadd bekomme wllrde. würde meine Gesundheit besser werden, aber ich konnte lcht schwanger werden. Eine Nachbaki er. ,Ihlte mir schlkebllch von Wine of Cardul. Bald nachher sah ich lh avnoacirt und entschloß mich, ihn ,u probkren. Dal war im Fedruar 1W6. Ich gebrauchte siebe Flasche de Weise und. um ine lange Ge. schichte kur, ,n machen, will ich nur och sage: Ich habe ine schöne Junge doa 2 Monate und ich Unnte icht besser suhlen, all ich heute thue. Diese gute Medici hat diel Glück i, unser heim gebracht. Ich wünscht, nur. tos ich sie früher gebraucht bitte. . Frau 9. I h 1 .

91 ft icht Lthia. iu sagen, da dl vlldche, z tun, heirathen, dak jugendliche Liebe si deranlait, di, Verantwortlichkeit dei Eheftandel ,u übernehme. Solche MIdchea habe sich immer derhelrathet und wecken e immer thu. Der beste Rath zeigt ihnen, die si sich für de fZriucustand und die. Mutter schaft fähig mache. TaZ er? Jehr nach der Qel rath entscheidet beinah, immer fllr daß Leben, ob ine Frau gesund sei soll oder nicht und ob sie I!rke. doblgeilaltet Linder rebZren soll, oder krSnk ich,, kleine Stachkomme. Wine s ardui ist in Medicin, die ein junge Frau fttc alle Pslichten bei yrauenftandel und der Mutterschaft ta Stand tt. Er beseitigt und kurirt alle jene kleine Schmerze nd Schwächen, die so oft nach der Heirath iu chro nische Krankheit auiarten. Jede junge grau ist-' sich selbst, ittn Gatten und ihren Kindern. K1e,er. wartet werden, schuldig, diese Leide zu beseitige, s, lange sie beseitigt erden könne. Win of Eardui beroerNlelligt die besser. alZ irgend etwat Andere. Line Frau. Kelche ihn zu dieser Zeit gebraucht, wird seine Wirkung für't ganze Lebe verspüren. . Wine ot Lardui kurirt weiden FluK. Gebärmutter dorfall. schmtridaNe uud unreaelmädige Menstruatio und öhnliche Leide, ftür Mädchen, die sich der Jungsrauschaft näher, und fttc Ltbeukwechsel ist er

eluAkunstA'Tevartement für 3 nun. 5 Kr VuSknnst, Fall besonder pu, eisunge erforderlich sind, aercifut mit ' naafc der svmvtom, Xaül Adrisurr Departement, Chnttfv nooea Mediclne Co., CHottane ß, Ten.

festzuhalten, bei Kloster W. aber dervorkrechen. Mit den Höhen bei Klo ster W. im Besitz ist er Herr der Situa. t:on." Der Hochaebietende lauschte erst mit etwas spottischer Miene den Weissagungen des Hauptmanns, dann aber nahm daZ Auge Ernst an und, siehe da. Excellenz hielten eö nicht unter der Würde, sofort den Befehl zur Be seZung der Stellung bei Kloster W. durch Infanterie, Jäge: und Artillerie zugeben. . Dah der Ballon noch nicht hoch ist unbegreiflich!" knurrte der Hauptmann, sagen Sie mal. Schreiber, würden Sie mit aufsteigen?" ' Ich bin gan, wild drauf." versetzte lachend mit aowebrender Handbewe gung der Lieutenant, nee. nee, Wasser und Luft haben keine Balken, danke tu gebenst soll auch verteufelt schunsein Seekrankheit brr!" I was. so weL kenne ich nicht, giebt's nicht! Als ich noch Seebatail. löner war, gab eö nichts Schönens für mich, als bei Sturm und schwerem Wetter an Deck zu sein.Excellenz lassen ersuchen.- meldcte in diesem Augenblick ein himb:erbein farbiger Major vom Generalstab m.d ' Hauptmann v. R. folgte schnell. Da Sie so genau zu wissen glauben, Hauptmann v. R.. wo der Feind hervorbrechen wird, so können Sie sich davon Überzeugen Sie leiden doch nicht an Schwindel?" - Vollständig felddienstfahig. c-ab' der Mann der grünen Praxis Le scheid, ?u Wasser, zu Lande und in der Luft." ' : - ; Aber, lieber Schwager." warf eine Dame hoch zu Roß vermittelnd ein, . Herr v. R. ist ja der Verfasser der Mastkorb Erinnerunoen." I Bitte, bitte, liebe Melanie, Du ! weißt doch: Quiler taceat in eccle sia. Damm ' Sind Utx überflüssig," vollendete die schöne Frau Melanie v. O., werde mir 'mal die Luftdroschke näher betrachten. Und leichthin grüßend wandte sie sich dem nun zum- Ausstieg bereiten Dallon zu. ; So etwaö von störenden Weibern" und niemals wieder mitnehmen" knurrte der General, um sodann dem Hauptmann Instruktionen zu geben: .Die beiden Unterofficiere der Luftschifferabtheilung sind durchaus zuverlassta. Sie können also getrost Ihre Mastkorb Erinnerungen" auffrischen heda. Telephonverbindung im Stand ia?" Na, dann vorwärts, Herr Hauptmann!" - Alles sah dem schnell emporgehenden Ballon nach und ein erstauntes Ah" mtfuhr'-den Lippen Aller, denn üb:r die Brüstung der Gondel bog sick Frau v. O. und lachte hell hinunter. Adieu, meine Herren!" Solch' Nichtsnutz. Hexe." polterte der General. : Stille tat ein. Vorn' bei Dorf I. erklang schwaches Jnfanteriefeuer. jetzt ein Kanonenschuß, dann wieder Stille. Des Generals Vlick schweifte nach Klo. ster W. bin. Hat das 205. Regiment die Stelluna schon besetzt?" forschte er. Zu befehlen. Excellenz." Ha.-jetzt will Hauvtmann d. N. telephoniren potz Knödel und Sauerkraut,' wie. der Ballon kampelt! waö sagt das Telepbon?- ' - ;. Starke feindliche Massen ziehen den Klosterpfad hinab, bei Dorf I: ist nur ein kleines Detachement von derStärke eines Bataillons bemerkbar. Artillerie steht' verdeckt auf der Biegung der Hauptstraße von Dorf I." Charmant der v. N. hat doch Blick, hmmüßte längst Major sein ist leider nicht verbindlich genug." Der Gebietende hielt in seinem Selbstge sprach inne und schaute besorgt nach oben, wo der Ballon, von Boen bekämpft, einen o?sährlich erscheinenden Solotanz ausführte. , Der Feind entwickelt sich bei Klosiev W., die Iäaer sieben im Kampf, bet' Dorf I. bricht Infanterie hervor. .j-

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vle defit Me dickn, die ge. macht wird. Cr beschleu niat die Ge Nksung ach einer FrüHg, biirt der dem Kindbett. Und sollt immer während der Schwang weroen. poldeier veriauiea lya zu :wt Batterien raen trn Galopv vor," meldete v. N. von oben, die Hauptmasse d?3 Feindes steht im Klosterpaß. kat-n aW nicht vorwärts " In dies'm Augenblicke brach daö G:svräcb ab. ein söiarfev. weit-ver-rehmdarer Knall, bealeitet von einem bielstimmigell AuZruf des Schreckens ertönte und der von der Fessel befreite Ballon sauste mit unheimlicher Geschwindigkeit nach Süden, dem Gebirge zu, ob. DaS feine Haltleil aus Dradt war gerissen! Der jetzt entbrennende Kampf hinderte weitereBeobachtungen. Um 12 Uhr ließ der Herr Obercom mandirende da Zeich:'i zur Beendigung des grausamen Spiels geben. Das Ganze Halt Ofsiaerruf! Nach sachlicher Krit!k wandte sich d:r Oöerseldhcrr an den Gebieter. deZ Nordcorps mit den' Worten: - Excel lenz wollen mir nun über den Vorfall mit dem Fesselballon berichten." Zu befehlen. Excellenz, daö Haltseil d:S Ballons widerstand' der Kraft der Löen nicht, es platzte." . DaS ist mir schon bekannt wie vi:l Personen bcsandcn sich in der Gondel?" .Bier Wer?" Hauptmann v. N. an Stelle d:S erkrankten Lieutenants & und 7 Ex ccllenz würgte, aber er bekam keinWort mehr hevzus. die gcsammte Corona blickte spöttlsck. lächelte satirisch und im Hintergründe feirie man sogar vernehmlich und eine Dame." vollendete der Oberfeldherr sarkastisch, indem er einen eleganten, ihm von r.MwärtS gereichten Sonnenschirm hochhielt. Dieses Corpus delicti entfiel dem Ballon und landete in meine; Nähe Melanie v. O. zeigt sich darauf eingravirt. also Ihrer schöner Schwägerin uetsrig. Excellenz." ; Zu befehlen. Excellenz hol' der Pardon, ab-r .das Frau , meint Schwägerin, wollt', ich sagen, macht immer :" Nun, nun, Excellenz," unterbrach schnell der Hochstcommandircnde den Gefühlsausbruch des schwer Geärgerten. sehen wir darüber hinweg , und hoffen wir nur, das der Ballon' glücklich landet es würde mir 'herzlich leid thun, wenn Major v. R.", Allee horchte gespannt auf und ein Msterr ging durch die Reihen, seine Avance, ments und Verlobungstour nicht lebcnd beenden sollte ich danke, meine Herren, übermorgen . auf Wiedersehen m mt m ;, . . i '' ' Sckon am Abend traf eine längere Drahtung bei dem- Feldherrn - her Nordarmee ein, welche, die Meldung von der ohne Unfall von Statten geaangenen Landung deS VallonS enthielt und gegen Mitternacht langte Major v. R. mit Frau Melanie v. O. an. . Excellenz geruhten, noch .auf zu sein und Beide zu empfangen, ein großer Stein- fiel beim. Anblick der sehr glücklich Ausschauenden ihm vom Herzen." ' - " ' Schon war'S oben, .Schwager' versickerte die tolle Melanie. nicht einen Augenblick Unwoblbefinden, aber als die Strippe riß, entfiel mir meir Sonnenschirm " Ctee Nützliche (Irfindnng. Durch die Erfmdmadeö berührstea Salvation Oelö ist der Mechaniker und Handwerker ftbt in den Stand gesetzt, ohne Zeiwerlust, leichte Verletzungen, wie Querschnnaen und Verrenkungen im hellen. Dieses vorzügliche Liniment kuritt alle Schmerzen mors., ."Äürz lich verletzte ich durch einen 20 Fug tiefen Fall mein Vein und nur durch die Anwendung von Ealvaticn Oel rvurdcn die. Schmerznr. beseitigt und die Verletzung völlig geheilt. - Ich kann bezeugen daß Salvation Oel em ganz ausgezeichnetes Hcil-Mittcl ist." U. Jacob Rice, 520 Cburch Str., Easten, Va. Salvation Oel' überall für 23 CentS zu haberr und stlltt trer bei der . Hand sein. Qvxx: (Einkauf? m . m Im. . m. - m '!'' .

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Schaft gebraucht 11.00 die Flasche. vM 5 ; svein raz." warf schmunzelnd der Schwager ein... Und dann mußte ich mich auf den Boden der Gondel niedersetzen und Otto," hier schaute sie erröthend den jungen Major an, sagte kaltblütig: Wir segeln nach Südosten, daö scheint de? Main zu sein, Unterofsicier, ich glauben, jetzt können wir landen also, daS Ventil auf!" Schnell fielen wir, der Anker faßte, Landleute halfen, wir kletterten per Strickleiter an die Erde, und na, Schwager, ich meine, mir raeinenVräutigam auf einem zwar ungewöhnlichen Wege geholt, aber auch ehrlich errungen zu haben!" 1 OU Strahle und der Gelenk j. . - NheurnatiömuS. Eine erfolgreich: Behandlung von Gelenk cumatiSm-uj mit RZntzen'schen Strahlen bei Kindern wird von Sokolo.v in der russischen medi ins scheu Zeitschrift Wraiscv (Der Arzt") besprochen.- DaS Verfahren besteht darin, daß daS Kind w Leintücher gewickelt, m eine Entfernung von 20 diS ti Zoll von dem AuSgangöpunll? :er Etrahkn gebracht und 10- -20 Mmuten lang der Wirkung derselben auSge. setzt wird. Der erste Lersuc wurde an tmm 9 Jahre allen Mädchen ge macht, bei dem di: Hanv und Zinglrgelenke sowie beide Kn':'cl,!cn' stark angeschwollen w-.ren und heftige , Schmerzen vemrsachten; alle diese rankheits Erschernungsn rerwan den räch zweimalige? Behandlung vollkommen. ' Im zweiten Falle handelte eö sich um ein 14'ährizes Mädchen, bei dem die lh:umatischenSchmcrzen schon nach einmalige: Behandlung gehoben wurden. Im dritten' Falle wurde ein Mädchen von 5 Jähren, bei dem die Krankheit die Knie, rnid Handgelenke ergriffen hatte, nach dreimaliger Besirahlung geheilt. In diesem Falle konnte man geradezu beobachten, wie sich die Geschwulst wahrend der Bestrahlung vertteineri', was durch fortlaufende Messung .der Gelenke beßätigt wurde; in vi?r Tagen nahm der Umfang der Handgelenke um über einen Zoll ab. Die letzte Patientin war ein Mädchen von 13 Iahren, dü an chronischem Rheumatismus litt und seit' -fünf Jahren 'einen Herzfehler hatte; das. Leiden hatte sich hr verschlimmert die Schmerzen waren sehr peinigend geworden, und das am Gelenk geschwollene Knie war in einen Winkel von '45 Grad zusammengebogen. Jedesmal, nachdem die Röntgen schen Strahlen auf die kranken Kör pertheile gewirkt hatten, sireckte sich daö Knie -um einen größern Betrag und j)t Schmerzen wurden gemildert; nach viermaliger Bestrahlung verschwanden alle Krankheits - Erscheinungen, j ' Beiden Stierkämpfen in der Arena , bei Quadalara durchbrach ein wüthender Stier die Plan ken. drang in den Zuschauerraum und tödtete ' drei Personen. - Weitere fünf Versonen wurden schwer, dreißig leicht rfT!'H. Fr s-C: ggrrgriji r l Da Demsch. Amerikanische HeclitsbuFcau ! Hotorial r v 1 11 . - von II. UARtn.'WOB.TlT, . 532 Vint 5t , Cincinnati, O. ; ist anerkannt to Älteste, rotltoetfitct .teste und iucrl&figfte tn Sutttfa , urd Deutschland, und alle Ansprüche 1 aus : - Erbschaften und Rechte, lkann"man' ert?auliveN 'tn stire . Hi. de leaen, und vncbert sein, daß kleinsten, wie die arößkm ! 9 . Vollma chtS'AuftrSge mit 'eichem Eifer ud geneuer echtS , kk"Ntn'd pron pt und giniifsenhaft n' ! lttr w rden. . . CiiisPjttHlCisU . l l o Vi i E I ' 1 1 eini8ttp üljen id Deutlich i liesra CIrU t. in

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