Indiana Tribüne, Volume 21, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1898 — Page 1
A A w s Cs AA S v w o K TiA 'II I I A I '111 I I N U vi o w w o o OV w Office: No. 1 Süd Alabama Strahe. Telephon 1171. Indianapolis. Jndiana, Mittwoch, den ). Januar 1898 Jahrgang 21. NkU 121
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II ftfrtrU . Renate Grabe cht , D 9lUlU unHohiGrav ,imttrrr Zahl,. Di, Ndigung sinket F7itag mittag 8 USi. vom Traueihaus. 2044 Shild, ttax, und os n et. K.ri,a ir$t um 8 Usr oul statt. vz, itn lad Di traud Hinlndlied, I .lu Krade tttn o.a lSr.ve i"Kn. nd schwifter. C 3 George Merrmsss ä Office : 2ft Süd DelakareKz. :sse : 120. 122, 124, 126, 123 Oft Pearlft, 4(rtjfcnn Q1 1 . Oflm Taa unS 91öx4 SA Inra m I:fcäi:, R!ask-Ball Samstaz, den 2). Zanuar 33, im Deutschen Haus. eintritt: Herr und Dame . , $1.00 Jede weitere Dame 50c Nur Einz'laene babtn Zutritt. Ausstellung reiner Lebens - Mittel ! To:nlinsottSaUe. Große Eröffnung. D'e, stag. den 13 ?lon., Ä5nb 3 Uhr J'der erwachsene Käufer sl-t l'ck t erkält in Pfund Postum tZereal affee" und Must von Nahrunp? m:tleip?od!ten tot den jederzeit frei feiiwt. Veioch'n Siz dkes schöne Ausstellung. Eintritt 85c Viindsr 10c N'o5,r Aufräumn ngSBerkauf von Winter ' Schuhwaaren. Gummi'Ueber'ch'uh' f ix Mkner 3"c lZammi.Uebfchuie für brauen. 15c Suwml.Ued,, fchuy füc i br 15c Äalb0ftn Dlrrenfuh? für $1 00 Frauen Dongoio K öpf'Ud Schnürschuben 'dnschuh Spring-'erl, röß' F Ml, 25c äulfiuv 60c fit K"ab-n ud Märchen. Lile besseren So ten zu entsprechend herab ges tzten Pxel'en bei Jos. C. Kmle, 128 Ost Washington Ttr Jndtana Trust Gebäude. Die Office von Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bher. I reuen Jahr ein ftöhttcheS Gluck auf l" trt an, so lang die vollen Gläser winken, Doch kommet ja um (5onrad Heeß hinauf 24 läßt sich d:rt sa r cht aemwhl-ch ttinken. vuch nur rc Vtfti setzt er einem vor Oie ti stet Brauch bei eirem Lchabei Und keinen Menschen haut er üler'S Djr Der kommt, um sich bei ihm zu laSen Zlo. 832 MassacdufettS Ave. o man fteti ein gute lat Bir. fein Weine, WhiökieS und Siga'-ren findet. v w (Fzifzii rjrTiij" w l-w , iv. -rrr: -rrr r; f.; v v w '1 vr klMilj i! i i Ääffi" viSeS M0Z4KT-IIALLE, 27 und S9 Süd Deloware Straße. TAt ff.tltt. artete nd scbgvke Urottlae all ia 3".itaitapoit$, jtt nd elegant auge Sa. et, ftedr er'iaen und Privat' ,ur Äd ialrunp Tonarten, v"en.LerlaVmlanaea ltderalea edtnannae nr Ber r. -ldm t2r Serita sind tdr ß,:t hab.
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Editorielles.
In Frankreich sp'tzen sich die Dilrge immer mehr zu und es gehört 'durchaus nicht zu den Unmöglichkeiten. daß die Drehsus-Affure zu einem Sturze der Regierung, wenn nicht der - - - - m - f t m kpubllk suhrt. Vle ourgttllye Bervaltung und die bürgerliche RechtePflege Frankreich! haben in Folge deö Suez- und de PanamaskankalS ihren Ntmbu eingebüßt, wenn jetzt auch noch die Ehre der Arm?e" flölen geht was bleibt noch übrig von. der Repubilk? Daö EinwanberungSgesetz ist im Senate pasfirt. DaS war zu erwarten Wir wußten, daß jede Wort daaeaen veraedlick gewesen wäre. Die Forderung, daß der Sn Wanderer in seiner eigenen Sprache einige Zeilen der amerikanischen Verfassung müsse lesen können, ist zwar lächerlich, aber nicht etwas so Schreckliche?, daß man sich sehr darüber zu ereifern braucbt Im Uebngen sehen wir ein, daß jede Dummheit durchgemacht werden muß, um alS Dummheit erkannt zu werben. IHM Die Elnwanberungebill bestimmte ursprünglich, daß ber Sinwanderer lesen und schenken können müsse. 2n der Fassung, in der fie.im Senate angenommen wurde, heißt es. lesen oder schreiben. Daö ist also ine bedeutende Milderung. Vielleicht hat die Bill die gute Wirkung, daß man in jenen Gegenden Europas, den welchen die ungewürschten Elemente kommen, die Nothwendigkeit einer Elementarbildung mehr eirsi.ht und darnach handelt. Dann wäre daö Kesetz am Ende noch von wohlthuender kultureller Bedeutung. In den Baumwollbezirkeri der Neuenglandstaaten begann gesternMor gen die schon vor einigen Wochen in Aussicht gestellte große ArbeilSelnftell. ung der Spinner und Weber der dortigen Baumwollfabriken gegen eine lOprozent'ge Lohnreduktion, welche die Fabrikanten, wie früher schon angegeden, wegen der ruinösen Konkurren, des SüöenS als unabvelbllch erklärt haben. Daß die Lage deS Baummoll geichäfteS sich auch unter dem DingleyTarif nicht bessern konnte, sondern infolge der in der That vorhandenen schärfen Konkurrenz deS neuen Sücer.s" sowie deS allgemeinen RückgangS der Kaufkeaft der Massen gebrückt tft, ist rrabr. Aber wahr ist auch, daß das Mittel der Lohnreduk. tion. wenn man sich dasselbe auf der ganzen Linie durchgeführt denkt, kein Mittel zur Heilung deS Uebelstande ist; denn heruntergesetzte Löhne bedeuten eine weitere Schwächung der Kaufkraft des einheimischen Markte, auf den die Fabrikanten im Absätze ihrer Erzeugnisse doch vor Allem angewiesen find. Wenn der auSgebrochene AuSstand, der sich aller Voraussicht nach zum größten seiner Art entwickeln wird man erwartet, daß 80,000 Hände" seiern werden irgend etwa beweist sowohl unsern Arbeitern wie unseren Gesetzgebern beweist, so be weist er, daß der Schutzzoll kein Mltkel mehr ist, die Löhne der amerikanischen Arbeiter hoch zu. halten, und daß darum andere Mittel angewandt werden müssen. (Clevel. W. u. A.) 2n einer shr gut geschriebenen kritischen Besprechung der letzten Convention der American gederalion of Laor" sagt die Deutsch. amerikanische Buchdruckerzeitung : Ziehen wir das Faeit der Convention, so bestätigt dasselbe nur, waS wir bereits voriges Jahr über die A. F. of L. bemerkt, nämlich, daß eS mit derselben lückwärtö geht. Ein Fortschritt in geistiger Beziehung ist auch im letzten Jahre nicht zu bemerken. und Stillstand ist bekanntlich Rückschritt. An Resolutionen und Reden fehlte eS auch diesmal allerdings nicht; aber die meisten behandelten CompetenzStreitigkeiten zwischen verwandten Organisationen oder Sachen, die mit der Arbeiterbewegung venig oder gar nichts zu thun haben, während der wirklichen Arbeiterfrage nur sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Gerade die seit langen Jahren brennendste und für die Federation zur Zeit unstreitbar dichtigste Frage, die Fragender Qinsührnng deß Üchtftun-
dcntaiel, wurde von der Convknlion
in gewohnter Weise mit vielen scköien Worten aber hekzllö aeringen Thiten abgethan. Der Bericht deS betreffenden Comites empsi Hit nur, daß der Srecutio-'ouncil oie verbündeten Or - ganilationen um finanzielle Hllse zur , Gründung eines Fonds angehen soll, aus welchem diejenigen Gewerkvereine, die einen Vorstoß für Erringung deS Achtstundentages machen vollen, in proportionalem Verdä'tniß unterstützt werden sollen. WaS auf einem solchen Wege an Geldern einkommt, ist. wie die Erfahrung gelehst, herzlich wenig. unk wenn die Einführung deö AchtstundentogeS davon abhängt, dann werden wir wohl noch lange darauf warten müssen. f ,, tofllM Inland. Wetterbericht. TrübeS Wetter und zeitweilig Regen beute Nacht und morgen. Höchste Tem veratur innerhalb der letzten 24 Stunden 42 Krad, niedrigst 33 Grad .,, Sängerfest in TexaS. G a l v e st o n, Teri, 18. Januar. Hier trifft daS Deuischtdum umfassende Vorbereitungen für caS 22 Sänger fest deS deutsch t.zanlschen SängerbundeS. Eine Festbehörde hat sich mit folgenden Beamten gebildet: Präsident, Herr Arthur Bornefeld; Vize-Präfi-dent, Herr E. Zanke; Schatzme'ster. Herr Zobn Scaly; Sekr.tär, Herr L. 3. Selbyr eorresp Sekretär, He,r U. D. TiarkS; musikalischer Leiter, Pkvf M H Brauer. Der 3it der Abhaltung deS Festes schwankt noch zwischen der lktzten Woche im Apri'. und der zweiten Mai. Woche. An einer Festhalle wird eS nicht fehlen. auch wirb daS Programm für die Conzerte keine Schwierigkeiten ma chen, da man das Hauptgewicht auf daS deu:sche Volkslied legen wird Etwa vierzig Vereine haben sich bereits zur Betheiligung angemeldet. Die Untersuchung gegen H a n n o. E o l u m b u S, O , 18. Januar. Sprecher Mason vom Repräsentanten baute der Ohioer LegiSIatur ernannte gestern ein Comite, daS die angeblichen Versuche, den NepralentanttN OnS zu bestechen, untersuchen soll. ES wird behauptet, daß demselben eine bedeuteode stammt angeboten worden sei. wenn er für Mark Hanna stimmen werte. DaS Comite brst bt . auö den Repräsentanten Rutan von Carroll County, Spellmyer von HamUton, Bormell von Warren, Rankin von Favette und Kenr y von Mercer. Von diesen stimmten bei der Senatorenwähl 3 sürMeKisson und 2 für Hanna. DaS Comite organifirte sich sofort, erwählte Rulan zu seinem Vorsitzenden. Spellmyer zum Sekretär und wird so bald wie möaltch mit der eigentlichen Uitersuchung beginnen. DaS SenatsComite hat, wie bereits gemeldet, Borladungen von Zeugen u s. w. ergehen lassen. Lütgert Prozeß. Chicago, 18. Januar. Adolph Lütgert, der Wurftfabrikant, welcher der Ermordung seiner grau angeklagt ist, w,rd am Freitag den Zeugenftand betreten und der Jury sein Thun und Lassen am Abend und in der Nacht deö 1. Mai v. 2., alS seine grau ermordet sein soll, erzählen. Diese? wurde heute zwischen Lütgert und seinen Anwällen vereinbart. LütgertS kleiner Sohn Louis wurde heute auf dem Zeugenftande vernommen. izt machte tm Allgemeinen du selben Aussagen, die er im ersten Prozesse gemacht hatte. Man glaubt jetzt a'lgemern, daß der Fall in nächster Woche beendet werden wird. Die Senatorwahl inMarylavd. AnnapoliS, Md., 18. Januar, Die beiden Häuser der StaalSgesetzgebung stimmten heute getrennt für einen Nachfolger Arthur P. GormanS alS Ver. Staaten Senator ab. DaS Resultat var folgendes : MeomiS, I 34; Shaw, 11; Shryeock. 3; Findloy,! 2; Parren, S; Mullikin. 1; Barber. S; Urner, 1; Gorman, 43; LovabeS, l unk Page. 1. Total 102. , Zur Srählung sind öS Otinraen
nothwendig. 2 Republlkaner und tt
Demokraten waren beute abwesend. SS rourde nur eine Abstimmung vorgenommen; morgen werden die beiden Häuser gemcinschaftlich stimmen. , Unter den R publikanern, die eine grobe Majorität in beiden Haulern der Legislatur haben, herrscht groherZwie-
spalt; 11. derselben weigern sich, einem bei seinem Ableben ein großes Verrepublikanis'ben Kaukuö beizuwohne?; -mögen hinterließ. Gras Arton war
sie wollen sich keinen Boß deeretiren lassen. Dieselben könnten ein Deadlock" deranlassen, bis die Session abgelaufen ist. Ausland. Schweres Grubenunglück. Berlin, 18 Jan Sine Depesche aus Gleiwitz in Schlesien enthalt die Mittheilung von einem furchtbaren Unglück in einer Koblenirube in Zabre In dem Kodlendergwerk Königin Louise brach g,stern Fuer auS, und von den fünfzehn Bergleuten, welche an die Oberfläche gebrocht wurd'n, sind sieden gestorben ES wird befürchtet, daß r.och fünfundzwanzig G'Ubenleutk, denen dr AuSweg abge schnitten war, umgekommen sind. Den letzten Nachrichten zu Folge haben 40 Bergleute den Tod g funden. ,, DerKesandteWhite beklagt s i ch über Zurücks etzung und Mangel an Höflichkeit. Berlin. 18 San. Unverbürgten Gerüchten zufolge soll der erst kürzlich ernannte omenkani'che Gesandte 'Hh te für Deutschland mit seinem Posten in Berlin mchlS weniger wie zufrieden sein und wiederholt Ursache zu Be schwerden übe? Zurücks'tz lngen, ja soaar Undöfl chkeiten gehabt baden. Die amerikanischen Gesandtschaften jcicn in dielen monarSMchen Staaten deß halb im Nachtheil, weil sie erstens nicht so hohe Saläre und Repräsentation geloer vom Congreß bewilligt erhielt,n, wie die Gesandten anderer Länder und deshalb auch nicht so glänzende Festlichkeiten veranstalte könnten, und weil es nicht in ihrer Macht läge, OrvenSverleihungen vorzunehmen oder vielmehr zu empfehlen. DieS sei in monarchischen Staaten von großer Wichtigkeit, wo jeder Beamte einen wahren Heißhunger nach mögl chft viel OedentauSzeichnungen entwickele. Die Zustände sollen schließlich für den Gesandken Whtte it. der deutschen Reichöhauptstadt so unerträglich geworden sein, daß er sich mt einer Beichwerde an die zuständigen Behörden wenden zu müssen glaubte, indem er erklärte, baß er als Bürger einer Repudlik keinen Werth auf Zeremonien und Bevorzugungen lege, daß er aber als Verlreter der Ver Staaten daraus dringen müsse, daß ihm als solchem die gebührende Achtung erwiesen werde. Diese Beschwerden seien auch iu Ohren Kaiser Wilhelms gekommen, der wohl w'ssend, daß in letzter Zeit auch die ganze Presse eine mehr oder weniger unfreundliche Haltung gegen die Ver. Staaten angenommen hatte, Graf Eulenberg sofort veranlaßte, eine Notiz im Reichöanzeiger folgenden InhaltS zu pudliziren. Alle Herren und Damen, welche zum kaiserlichen Hos g. kören, oder bei demselben vorgestellt find und Zutritt zu demselben haben, werden hiermit an die zu beobachtende Etiquette gegenüber fremden Gesandten und deren Frauen erinnert, sobald dieselben bei der hiesigen Regierung beglaubigt find. SS ist die Pflicht dieser Herren und Damen den ersten Besuch bei den neuen Gesandten und deren Frauen zu machen. Diese Notiz siadet ausdrücklich Bezug auf den Herrn Gesandten der Ver. Staaten von Amerika und dessen Gemahlin." Hoffnung für Munkaesy. Land on, 17. Jan. Im Zastard de berühmten ungarischen MalerS Munkacky, der sich in einem deutschen Jrre'nasyl b'findet. ist in der letzten Zeit eine gewisse Besserung eingetreten, die seine Fall wenigstens als mcht ganz auisichlSloS erscheinen läßt. Die Gattin deS MalerS besuchte diesen jüngst im JrrenhauS und schreibt hierher. sie habe 'hren Gatten diel ruhiger gefunden, und zum ersten Male seit mehreren Jahren habe er sie wieder ! erkannt und ganz yernüi ftig über ! feine künftigen Aussichten und Arbei ten gesprochen. Aber diese leichte ?e-
riobe habe nicht lange angehalten, und
dann sei er wieder in seinen stumpffinnigen Zustand derfalle. Gleickwohl beginne sie jetzt wieder, Hoffnung aus seine Genesung zu hegen. Madame Munkacey ist eine gej brene Lvx,mburgerin und war flüber . die Gattin deS Grasen Arton, der ihr auch der Eiste gewesen, welcher Munkocty praktisch in die Kunstwelt ein. führte. '" Au Deutschland. Berlin, 18. Januar. Sin ven Canton, China, hier eingelaufenes Te legramm meldet, baß ein deutscherMis sionäe NamenS Homeyer, welcher zur Namyung Nation gehört, in der Näie eines Platzes Namens Laughten beraubt und'verwundet wurde. Der Depeiche ist hinzugefügt, daß der cdinest fche Gouvernör auf Intervention des deutschen ConsulS in Canton den Befehl telegraphirte, die nothwendigen Schritte zu thun, um die Verbrecher zur Strafe zu bringen. Berlin, 18. Januar. Die l?'vorte von Deutschland nach Amerika nahmen während deö l'tzlen Viertel zahreS um 52 241 813 ab. Die Ab nahme war hauptsächlich in Zucker. - Klage gegen Zola Hetzereien derAntisemiten. V a rt S. 18. Januar. Der Kriegsminister, General Billot, hat dem Justizmini'ler Darlan eine formelle K'age gegen Emile Zola und den L iter ter Aurore" eingereicht. Die Klage wird dem öffentlichen Ankläger überwiesen erden. Paris. 18. Januar. Während chS TageS ließen, die Sozialisten ein heftiges Manif.st.'in'.'.welchem sie daS Land ermähnen, zwischen hebräischen und katholischen Kapitalisten keinen Unterschied zu machen und denen zu mißtrauen, die unter dem Vorwande deS Antisemitismus einen Tbeil der Bourgeoisie zu Gunsten einer anderen K'tegorie der Bourgeoisie zu entrechten suchen. Pari, IS. Jan. DaS BudgetKomite der Deputirtenkammer berieth heute die neuen PostarrangementS zwischen Havre und New gork und anerkannte schließlich Havre alS den dieSfettigen Endpunkt. P aris, 13 San. Die soeben ver öffentlichten o'siz,ellen Berichte weisen nach, daß die Einfuhr im Jahre 18S7 nch auf 4 000,126 000 FeaneS tm Vergleich mit Z.376.7S0,0 0 in 18SS. belief. Die Ausfuhr in 1897 war 3.575 618.000 Francs, gegen 3 300,. 920,000 im vorangegangenen Jahre. P ariS, 18 Zan. SS kamen heute weitere Versuche einer StudentenDemonstration vor den ZeitungSofsicinen und dem Miluärelub vor; die Polizei trieb den Haufen auSeinander. Lyon, 1k. Jan. Die Studenten machten heute eine aufrührerische Demonstration vor der Synagoge und vor jüdischen Läden. Ladenferstr wurden eingeworfen und drohende Aeußerungen auSgestoßen. Die Polizei hatte große Schwierigkeit, die Ruhestörer zu vertreiben. Viele VerHaftungen wurden vorgenommen. Die deutsch, chinesische Qn g e l e g e n h e i t. 2 0 n d 0 n, 1v Jan Der Shanghaier Correspnndenl der Daily Mail" behauptet, Vollmacht zu der Erklärung zu haben, daß der russische Gesandte, Gras Casfini, den. Tsung Li gamen informirt hat. daß Rußland Port Arthur an i?hina zurückgeben, seine Truppen zurückziehen und keinen Söadenersah bean pruchen wolle, sobald die deutsche Affuire geschlichtet ift. AlS Gegenleistung dafür muß China aber nach der Behauptung deS Vorrespondeuten nur Russen zur Ausbildung ferner Truppen und Kontrollirung seiner Zölle und Eisenbahnen anstellen. Rußland hat jetzt 3 Kriegsschiffe innerhalb und 4 außerhalb Port ArthurS, und 5000 Soldaten am Ufer. Washington, 18. Jan. Die hiesige chinesische Gesandtschaft hat soeben eine Depesche von Tsung Li Jaen in Peking hall... .Ich. sagt ficJLi;j...- v WhfltbJlUHH VC teilen mit DeMlSland jg vollzogtN, Oie iaoffiaa Oal itt an Ceulfälanb ,z r:rxtn, ,w Ltt)is, l, sich
Dulöete 2(H
!hre. M rs. Mary LewiS. Frau eine promi nttiten ff armer und toot)t6cl.inat untet allen ISrmnbnfm ad? IHrlmnnt. W M schreibt: .Eeit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlassuna und bezahlte arok ohne Abhilfe. Vor drei Jahren wurde mein Zu flank, beängftlaend, der gertngftt LSrm erregte mich und machte mich nervöl. Ich konnt nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An, falle und wurde allmählia schltmr-. Ich begann Dr. Milet' Reftorative Nervt, und Nerven und LeberPillen zu gebrauchen. Anfang schien die Medizta nicht iii wirken, oder nachdem ich clnlat Geldsumme für Doktoren und angezeigte Mittel Flaschen genommen, trat Aenderung ein. rudil Nacht besser, mein Appetit bessert, nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meint! Alter! cl erwatte kann, ott fegn Dr. Mile,' Nerdine. und ich befand mich bald wobler: nun bin t Tr. Mile,' Mittel Werden durch all Apotheke, verkaust nier ein positiven Garantie: die erste Flasche nStzt oder da! Geld .wird lurücker. stattet. Buch über die Krankheiten deS Herienl und der Nerven frei. Adresse: fj& 0 f2 AKrnrlno'l fia störe i-s Iraltl V tJJl Dr. Mllel Medikal o.. Ellhart. Zud. auf 100 Li (ungefähr 30 Meilen) in da Innere erstreckt und die Bai umanriet, bildet die Grenze. Vlle deutschen Trupven außerhalb dieser Srenze w'rben zurückgezogen. Zwei der verbrecher, welche die Missionäre ermor. deten, werden mit dem Tode und der Rest mit Einkerkerung bestraft. St wird die Srlaubnib ertheilt derben, in Tsi-Ning, Tsao.Tschau-Fur und EheSeh Kirchen zu bauen. Wohnbäuser für Missionäre werden in den 7 Ptatz.n der Distrikte von Tsaa-ie nrh Shan-Hten erbaut werden, für velchen Zweck 250,000 TaelS bewilligt werden. Diese Summe muß auch als nlschabigung für die Ermordung der Miffionäre bezahlt werden. Diese Bedingungen sind vom Throne anerkannt. Tschechen unöDeutsche. Prag, 18 Januar. 3m böhmischer. Ladtag ging e heute wieder lebhaft ,u. Dr. Wolss oerküadete bei seiner ÄnkUkfl tm Hause, daß ein deutsche, Student in oer Straße angegriffen wvreen ler. Alle Deutsche erhoben sicl; daraus und verlangten Genuglhuuvg; sie foroerlen den Satthalter Couden. ooven auf zu refigniren, well er Nicht radig sei, Boomen zu regieren. Die ldung wurde ausgehoben: alle deut'che Deputirte eilten ach dem Itiotze, wo der Angriff ftattgefundev valle. S die Sitzung wieder eröffnet war. -rklärte der Statthalter, daß eintschechl 'chee Student, welcher einen Deutschen aefchiagen habe, weil derselbe die Far. den eines deutschen Studentencorvö trug, verhaftet sei. Sr fügte binzu. daß b,e volizei in genügender Weise idre fl cht gethan hade, daß aber keine volizel solche Ereignisse verhüten könne. Die Tiöechen drotekirten gegen diese Bemerkungen in lauter Weise. SS lohnt sich. Sood'S Oarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe. Lungenentzündung, Diph. teritiS oder gieber. Sood'S Villen sind von den auSae suchtesten Pflanzen sorgfältigst zube rettet. Der New York Store. lStablirt 1853.) M:...s. Butterick Muster ! Nun im vollen Gange. Unser : : Verkauf ! Kommen sie schnell ! I l I ' . - ti-i-iijj s,?? Is,? sÜWisj? tilitU Lüi L'jj l2iUli
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