Indiana Tribüne, Volume 21, Number 119, Indianapolis, Marion County, 17 January 1898 — Page 3

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Dr. I. Wühler, 180 Sst PlcCnrty Str. Sprechstunden : 8 fctt 9 Uhr Bonn. ; 2 Ms 3 : h? Nachm.; S btS S Uhr WendS. Telephon 1446. 5sr tfhtnbt : Eenks Vormittagl. J. 0, ÜVEHTS, Deutscher Zahn . Arzt. 0. 8z Sccri Veaiifjjlfcr.ta Str. 6 a vird au "Eutfö rzwar.d?. WALTE a FKAJfZ, Zahn-Arzt, ?!o. 90 Ost Market Stße. Coffln i'lock. AiN 43. Osfiktud: 9bi,IZ lotllUlai., 7 6U9 Uhr bd. Ginnlag von li Uhr . Ii Nbr R Coke. Coke. 3n ilumpcn u zi ttlk?insrt. IXJtfJ .Kit ikmae in d sftc, k InifpoiiK ,w i No 53 Süd Pennsylvania Str. uSicrHe, DeltcbttVuchömder. 498 Sud Saft, SSe ?)Zcsrty Gt? Up Stairs. $ftt arl Pi??n?. 7 SS lida? -VfttlffHvit 3r Ttiit tttfrfir?. iUAph FVey, J&k j (014 rre lom Highi.) lotary Public, Translator, Correspoiideut eto. No. 196 Elisabeth Stret. TaVe Blake St. Car. HERHAffff WTOE. 15 Süt Alabama Str. Dentsche? ÜSlefJcricftratTb, Rasirmeffer. Speeren und all; Arte Schr:de:r.ftrum!nte sabrtzirt und geschliffen. vlA4 60 YEARS yv f EXPERIENCE D J r HMUli llinnn Designs rr? Copyright 4c. Air tndlnj statt!: S daacrtptlon msy rlaJy aacvrtaln oor piniori fr wbther fiTtmtfo H probablf pakenUbla. CommnnJe. U, twtccir eonfldntlkL Handbook on Patent Ml fr. 01Jt Mncy fr ecuring patent. imdm tn tbrousb Mann h TlT9 ejrt fwtfc, wtthoat bsrtr. la Uia Scientiftc Bmerican. X fcandaotnaly BlMtrated waeklf. I.ar8t mlaUon of any tcicntlflo Journal. Tenns, $3 a rr : four moatbs, $1. B14 by all nawdlara. ff ntf .lüIlil&Co'Mievno 3M o 4f rt WMinniw, . , niPANS TABUIES &Jl A Hwi- sAJWAyMJ re inttnded sor diUdrcn, hdies and all who preser a mcdionc disguued con fxtioncry. Thcy'may nowbelud (put cp ist 7 in Box es, seveni-twö In a box), price. rwcslitvIve ccnts er five hoxts sor , . f . M oneaouar. nj aruji wiu u:cni sstmi !nw n4 tfiMf tnf af W4t Vm I J W UMMf M fcM Mmj cbtalßcd by rcinittlrg ihö price ts jr r x. I ir.sitiPüns UienycaLpnrv CcapanY-v,,ir.w m&l&P& SZEZZa )f;uJt:( 5 W ebster's lr.XH lüsitematiöifiöl : V T i lsuzhi i 1 'of" Scoot. wd O 4 r. ,.- . iha L'n&LridEwf. lUIVU.I . ' " ' , . - :;c pircr fcf w'dicl h Un bo Uplay o t:.9 proük3 c4 Kt-'trial tir boathiI aad $hoyy sw!vcrdscast,t,ui th Äu Judiciou. cÄoUxlT. tiorctgh ttecrafof BWwk whic U II tU MaS!Mci st rromta Va btaiiij U qul d-rrej fcivt and Qfii I kol o4 oi tH ßcrcral puUia. v ? The One ctrtat taaaara AutäorltT. fi wrrtr CLmv. D. J. Brw JvsWm Ü fc. Spr Cwrk CCT TH8 BEST. rvUaJ f p SMcttt a 8. 1 C. MERRIAM ca. Publiahan, H-Kurorm, IUm. Cci ytHrr bsxq or Sooa?f Cl th Work of Cocea FiU HELDi:FLOWERS (stt C:::r: r:nn:ssjst ScstjjsI . Tl Jt beautifol Art ProdacHoa f th entart. "A aall ach of ti frairaat f blos mm ather4 frooi Vkt brud scres f Eta Flld tfUTt." CooUin selection of th mort bautitul of thepopias of Euzeat Field. HandoiaelT illsnrated by tbirty-ive cf th world rrtatest artiita aa tbe!r coutributlon to the Monament Fand. Bat tot tb aobl coaUibtlsna f to gtt arUta tbU booa cwM at bea aaaa(M Urtj i r 7.oo. Forsale at book atora. or ut prvi ca reeeipt of $i.o. The lore offerin? to UChiUVB Poet Laurcate. publtshed br the Coratni'tr t3createa fund to buüd tb Monaacat tsdtacare lcT the Uniily ostbe beloved poet. C rj TI liccanent Soareal Fcsd, 2a U--a t.t: c'-'

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Fatuitt. Rcmai von T. Zoelln2inhalt. sftorttesung.) .Weil tcö daö Alle aanz klar ei . OT k t , Vnxh jciyc, x'taaiu, uuu itui yui iti, o dieser, allerdings die kühnsten ErWartungen übersteigende Antrag un ! mogucy meiner Person gelten kann." l Und wenn dem so Wäre, was ' dann, mein superkluges Fräulein Tochter?" Lippen und Hände zitt?r-' m v: rv: len vor innerer Erregung, vic tnci griffen mechanisch nach irgend etwas, woran die gährende Wuth auszulassen war. Nun?" rief sie unwirsch, als Jfa witerschwieg. Ich denke nach, Mama, und suche es mir klar zu machen, weshalb sich in mir etwas dagegen auflehnt, einen solchen Handel einzugehen. Ich bin ja ein Nichts, ich fühle es ja ganz deutlich anderen schönen Frauen und Mädchen gegenüber. Aber ich bin doch wohl zu gut, das Portemonnaie dieses übet-.-müthigen Grafen zu bilden, der auf mich und uns Alle mit Geringschätzung herabblickt.Jsa. ich sage Dir. er liebt Dick." drang Frau Vose überredend auf sie ein. Dieses Mal begnügte sich Jsa. die Schultern zu zucken. Du junges, unerfahrenesDing der, rennst Dich in einen Pessimismus, der erschreckend ist!" rief Frau Rose mir aufgehobenen Händen. Ich sehe nur mit offenen Augen, was um ,nch her vorgeht und 50, Mama, möchtest der häßlichen Thatsache, daß Graf Donner unser Gelo gebraucht, ein Mäntelchen umhängen. Das nützt Dir bei mir nichts! Sage mir: Dem und Dem thust Du was zur Liebe damit und ich will mir's überlegen. Aber Papa, das weiß ick aenau, geschieht nichts Angenehmes damit. Im Gegentheil, er wird nur nachgeben, wen er glaubt, daß ich es wünsche. Sltln Einziger hat Vortheil davon als dieser wildfremde Mann, und ich werde sicher unglücklich!" Und Deine Freundinnen, Altersg: nossinnen, was weiß ich. wer sonst noch? Macht es Dir gar keinen Ein druck, was diese zu der glänzenden Parthie sagen werden ?" übecredtc sie die Versucherin. Und als sie sah. daß dieses Argument eine gewisse Wirkung ausübte und Jsas kühle Ruhe erschütternd. das verräterische Llut ihr siedend heiß in's Gesicht trieb, trat sie schnell auf das befangene junge Ge schöpf zu. legte ihren vollen Arm um die schmächtige Gestalt, bog den Kovf liebevoll herab und ließ ihre weiche Wange zärtlich an der des lindes ruden. Isolde, Deine Mulicr orne: Dich. (2 ist die erste Bitte in ihrem Leben, die sie an Dicy richtet!" Verwirr: blickte Jsa in die sleh:7,d:7 Augen avf. deshalb, Mama?' Mama?" fragte sie stockend. Die unge wohnte Innigkeit überwältigte sie fas:. Was thut es Dir?" Eine Selunoz noch zauderte d;c Jntriauautin. Hier galt es mit kühnem Wurf va banque spielen. Alles gewinnen, Alles verlieren. Oder eigentlich doch nur Alles gewinnen. Denn verloren war ihre Stellung hier im Hause ohne Jsas Hilse so wie so. Langsam glitt die königliche Gestalt an der Tochter nieder, bis sie, wie eine büßende Magdalena von ihrem gelö stem Haar üderfluthet, ihrem 5ttndc zu Füen lag. Beide Hände streckte sie ihr flehentlich entgegen, und die schönen Augen schwammen in Thränen. Frau Rose Alves spielte die Zerknirschte, in Schmerz und Reue Ausgelöste bis zut Meisterschaft und Isoldes Unerfahren, heit ließ sich dieses Mal durcy d. geschickten Thcatercouv täuschen. Ihrschwachen Handchen zogen und zerrter, vergeblich an der schweren Gestalt, du sich da im Staube vor ihr wand. Veschämt beschwor ihre angstvolleStimme umsonst die Mutter aufzustehen. Nicht, ehe ich Dein hartes Herz er weicht, ehe ich Dein Ja habe. Sich. Deine Mutter liegt vor Dir. - Ein Wort von Deinen Lippen kann sie rctten, kann den schwersten Schlag vom Haupte Deines Vaters abwenden, Dei nes Vaters, den es in's Herz treffen heißt, wenn wenn .... Sie war außer sich, sie hatte das Gesicht auf Jsas Füße gelegt und weinte und schluchzte da herzzerrei ßend. Das entsetzte Kind kauerte sich da zu ihr nieder und schlang - derängstigt beide Arme um der Ausgelo sienHals, ihr zuredend, fragend, angst voll forschend in wirrem Durcheinan der. Ich versteh' das Alles nicht. Eotteswillen, Mama, was soll das hei ßen? Papa in's Herz treffen? Ich helfen wie kann icy das, wenn ich Ja sage. Sprich doch, sprich. Mama. SiehstDu nicht, wie mich das ängstigt? Was' geht denn vor? Wovon soll ich Dich retten?" Frau Rose hob das verweinte, rosen rothe Besicht, über und über roth vom Blutandrang, wie das des weinseligcn He'-diaskops von Eorreggio, vom Schvöße ihrer Tochter. Sie ipielte vie Thränenerschöpfte, Ermattete' bis zur Virtuosität. Sie ließ sich von dm jungen Geschöpf eine g,anze Weile noch zureden, ehe sie sich aus wankenden Nnieen erhob und von den dünnen Ar men m'" stützt bis zum schwellenden Nubebett ?übren lieft, wo sie. Jsa nebcr.

sich herabziehend, kraftlos zusammenbrach. , I O mein Kind, mein geliebtes unschuldiges Kind, Du kennst die böse Welt nicht," ächzte sie zwischen ihren Händen hervor, Du weißt nicht, wie viel Anfeindungen ein armes Mädchen ausgesetzt ist, das man gegen seinen Willen in die Familie aufnehmen mußte. Deine klugen Augen haben längst durchblickt, daß ichDeiner Großmutter ein Dorn im Auge bin. weil ich von schlichtem Hekiommen, Deinem Vater Nichts zubrachte, als meine Person. Du mußt es sühlen, daß mich die hochmüthige Patrizierin aus Grund ihrer Seele haßt, daß es ihr eine war, mich hier auf diesem Platze '.ilden zu müssen, und daß sie es jubelnd begrüßen würde, könnte sie mich von hier verdrängen." Ja, aber aber warf Jsa in grenzenloser Verwunderung ein. Es schmerzt mich tief, daß ich Dein argloses Kindergemüth mit all' dem Schmutz des Eigennutzes, des böswillig gen Verfolgungshasses, des schonunas. losesten Spionirsystems vergiften muß, meine arme Kleine," sprach Frau Rose in herzbewegendsten Tönen weiter und lehnte lhr Haupt wie schutzbedürftig an der Tochter Schulter an. Deine Großmutter umgiebt seit den siebzehn Jahren meiner Ehe mich mit einem Netz geheimer Nachstellung, das sie heute über meinem Haupte zusammenziehen wollte. Ich bin offen, ehrlich. meide vielleicht nicht vorsichtig genuz den. Schein, zeige der Welt zu unerschrocken, wie ich fühle und denke." Isolde wunderte sich doch im Stillen über diese neue Seite bei ihrer Mutter, die sie bis heute nickt entdeckt hatte. Ich habe meine Freundschaft für Bruno Maria Donner ganz unverhoblen aezeiat. Ich habe meine Aniheil

nähme durch re:chllche lLellunterstützungen bethätigt und . . " Dem fremden Mann, dem Verschwender," fiel Jsa verwundert ein.Sie hatte ja nicht tadeln oder gar Zweifel damit ausdrücken wollen. Es war nur etwas m tyr. vas sie zwana. irmer wahr und offen ihren auaenblicklichen Empfindungen Ausr . rn p tdruck zu geoen. jrau o,e oifl nq vor Unmuth die Lippen blutig. Dem geraden Sinn des gescheiten Kindes war doch so schwer mit Winkelzügen beizukommen. Die Waage schwankte schon wieder zu ihren Ungunsten. Sie füllte die unbequeme Pause dadurch aus, daß sie nur lauter noch in ihr Taschentnch hmeinschluchzte: Auch Du. auch Du, die sie mit ihrer Weltklugheit dollgesäugt und mit idrkk praktischen, nüchternen Verstandcskülte, daß sie an nicuts Edleres mehr glauben will. Auch mein eigen Kind, das meinen reinen Motiven hoächernaer Nächsienliebe mißtraut! Ich konnte den alänzenden. jungen Menschen nicht an der Misere elender Geldverlegenheit untergehen lassen, Du Wi'vt ja. laz helfe ge dankenlos, wo ich irgend kann." Ja, das war richtig. Jsa kannte ihrer Mutter verschwendcnjche Schwäche, sobald man ihrer Eitelkeit dabei zu schmeicheln wußte. Horst Du, Jsa. das war Alles. Ich habe dabei vielleicht unvorsichtig gehandelt, nicht an mich und was mir daraus erwachse, gedacht, bin nur dem Impuls meines gutmüthigen Herzens blind gefolgt und nun? Nun dreht Deine kluge Großmutter mir den Strick daraus. Sie hat ja ganz recht mit ihrer Vehauptung und alle I-elt wird ihr höchst vernünftig b;ipsl:ch!en: Was geht Rose Alves die Noth des jungen Ofsiciers an? Was kümmert sie sich um seine Angcltf,cnheiten und compromittut sich heillös um einen Fremden, der ihr nichts ist und nichts sein darf, wenn " nun folgte eine lange Pause und dann griff sie, covulsivisch aufschluchzend heftig nach Jsas beiden fänden und drückte sie leidensckaftlich und flüsterte c-beimnistvoll: Wenn es nicht der zukünftige Gatte ihres Kindes ist." Jsa hatte sich blikschnell von den umwindenden Händen freigemacht. Ja, sie war klug und welterfahren über chre Jahre, über die eigene Beobachtung hinaus und daran hatte die Vernachlässiguna jener Frau, die jetzt den Preis ihres Lebensglückeö rücksichtslos forderte, allein die Schuld getragen, die sie dem Verkehr mit untergeordnet ten Dienstboten achtlos überließ. Da batte sich Ohr und Auoe deS kluqen Kindes frühzeitig geschärft durch das. was sie nicht hatte sehen und hören dürfen; und nur der edle Kern in die ser jungen Seele hatte eS davor bewahrt, daß sie nicht unreine Schlacken in diesem unlauteren Umganz ansetzte. Hör auf." sagte sie hart. Wie berb konnte dies junge, weiche Geschöpf in ihrer heiligen Empörung sprechen. Mama, wir wollen uns keine Komö die vorspielen. Du hast mich nie ge liebt, und ich habe das mit der Zeit verschmerzen gelernt, Du kannst von mir nun aber auch nicht mehr warten, als den schuldigen Respekt." Die Augen Frau Rose's glühten sie feindselig an. aber sie hielt die innen kochende Wuth in eherner Beherrschung nieder. Du willst also nichts für mich thun? Gut denn, ich glaube, Du trägst es mir nach, daß ich Dir, die Du mich viel mit Deiner Altklugheit und Deinem Vorwitz geärgert, keine Lbcrzärtliche Mutter gewesen. Ich habe bei Dlr auch nicht meinetwegen gebe ten, mein Kind. Verstehe mich recht, Isolde, ich bin jung und dergleichen mehr und mir bangt vor nichts, waS daraus entstehen könnte. Aber Dein Vater ist nicht der Stärkste. Glaubst Du, daß so furchtbareGemüthserschüt terungen. wie sie die Eröffnung Deiner Großmutter mit sich bringen muß, spurlos an ihm vorübergehen werden? Furchtest Du nicht, daß der unerwartete Schlag ihn in's Herz trifft?" $sa kämpfte mit sich, sie kämpfte zwischen ihrem Mädchenstolz dem Grafen gegenüber, von dem sie instmk tiv fühlte, daß er sie verabscheue, und ihrer Liebe für den Vater. Sie hatte ihr lockiges Haar nach vorne genommen und flocht und löste mit nervöse? Unruh: es wi:d:r af. Jr: ralosn ??in2:r se!m d2 Cr.l ixfcit cn

dem nemen goldenen Kreuz an ivrem die Selma off Kohrs nit gliche, un Halse, dem EonfirmationSgefchenk in Fäckt, guckt's aach nit schön, wann ihrer einzigen wahren Freukdm auf en geheirather Mann den Weg von sei Erden. O daß die aute Seele auch Fraa. wo doch so?usage sei better Hähf jetzt gerade m ihrer Ratblosigkelt ihr sein soll, tahke dubt. Well, die Selma fern sein mußte! Wie fehlte sie ihr m war emol arig effrehd un do bot alles ihrer Noth! Au ihr hätte sie vertrau- Tabke nicks aebolfe. Wann ebbes geensvoll flüchten können mit ihrem be mubft Hot. do Hot se schon e Gänshaut drückten jungen Herzen. Ihr hätte sie . alliwwer krieat. un aetremvelt bat s-

C! Ultct ( Uu lit. uiiv viti viiiiw tvu.b . j.,?rj?!4l.4 ttV ?TtnSTtn8 Vnir sie ibrem Ratk aefolgt. die es so gut, so treu und ehrlich mit ihr. meinte! L Mi . r jt. ta. sie wollte an die freundliche Schü tzerin ihrer Juoend schreiben, die mit dem Gatten schon in Italien lebte. Sie r?cllte von dieser die Entscheidung, nach welcher Seite ihre Pflicht lag. Gib mir vier Tage Z:it der Ueberleouna, Mama," sprach sie kleinlaut und zaudernd, unentsckloffen: Ich bin so unerfahren, ich will FräuleinSchrö der. das heißt Frau Doktor Koch um Rath fragen." Das geht nicht an. Isolde. Graf Donner wird morgen mit dem Papa sprechen." Such' es zu verhindern. Mag er sich krank melden oder sich sonst entschuldigen. Ich schreibe heute Nacht noch durch Expreßboten und mit der Antwort soll er Bescheid haben." sagte sie mit wachsender Bestimmtheit. Frau Rose bebte vor Zorn, sie hatte sich über den Tisch gebeuat. Ihr B'ick fiel dabei auf eine Visitenkarte, die Jeanette da am Morgen hingelegt. Was soll das heißen, daft der junge Maler Erler Dir einen Abschiedöbe such machen wollte? Wie ommt er dai.u? Hab' ich Dir den Verkehr mit den Leuten nicht streng unter sagt?" brach sie loS. um ihrem Unmuth durch irgend etwas Luft zu machen. Sie sah nicht, wie Jsa erbleichte und die zitternden Finger fest ineinander flocht, als fürchte sie. die eiskalten, fliegenden kleinen 5ände müßten der Grausamen dort ihr scheu behütetes Geheimniß verrathen. Frau Rose ahnte nicht, daß sie eben einen zweiten bedeutsamen Trumpf gegen ihre Tochter ausgespielt hatte. Bekomme ich keine Antwort?- rief sie ungeduldig. Ich wu'ßie es nicht, daß er reist,stacf fic . fMcr- "'Ht. So das wußtest Du . nicht? Merkwürdig! Seltsam nur,. daß der junge Herr, von dessen ReiseplänenDu nichts zu ahnen vorgibst, so darauf beharrte, Dir etwas sagen zu müssen, ehe er nach Italien geht, daß er sogar morc:n wiederkommen will, um diese unwichtige Sache Dir mitzutheilen," meinte sie ironisch. Mama." brachte daL gequälte arme Geschöpf kaum hörbar hervor. Wenn er kommt wenn er wiederkommt ich will nicht . ich kann nicht das heißt, ich kann ihn nicht sprechen, weil weil . . . ." und nun sich aufraffend zu verzweifeltem Muth, weil weil mein Bräutigam Graf Donner bei Mama, o Mama, wenn er kommt, laß es ihm sagen, hörst Du ich bitte Dich tausend Mal" .: Und waö soll ich dem Wtchn sa gen, wenn er morgen fragt. . ." sprach sie wie ein auf Beute lauerndes '.rtaub tbier und. ihre Augen glühten dä.rnisch. während sa ergebungsvoll mit versagender Stimme sich abrang: Was Du willst." O mein theures, edleö, opfermuthiges Kind!" rief Frau Rose in Ekstase. DaL todtenblasse Mädchen wich den ibr sich zustreckenden Armen aus; sie berührte flüchtig nur die runde weie Grübchenhand. Ich bin todtmllde. darf ich' hmauf?" Frau Rose nickte. Jsa schlich hinaus. Droben in ihrem . dunkeln Zimmerchen warf sie sich angekleidet auf ihr Bett. Der schwere Kampf n;it ibrem Rechtlichkeitszesllhl, ihrerSelbstatung war nun ausaerungen. Sie lz? aanz still und apathisch da, eiltfrästet an Körper und Geist. Die Z-nge Braut des glänzendsten, schon strn Kaval'ers von ganz Berlin, ruhte von ihrem ungebeuren Glück zerschmet'ert auf ibrem Lager und weinte sich ! den Slas. lffortseHnng folgt.) , i ;;!cih Zzaberlack's Schreibevrief. GeöHrter Mister Edithor ! . Wann ich an en kalte Winterovend emol foe t Tfchehns nit derzu fiehle in den Saluhn zu gehe, wisse Se, was ich dann duhn? Dann stehn ich heim un das is all. Dann hock ich mit den Christ un die Selma beisamme, dann spille mer ein odder zwei Gehmcher Piedie, iäckele unö e Battelche Wem, schmohke unser Klehpeifche, daS meint, mich un der Christ, die Selma duht mitaus. un verzehle unö Stohries. Do kann's autseit for e Wetter mache, was es will, daS macht uns nicks aus. Do wer'n die Bleinds erunner gepullt un ich sag Jhne, do fiehle mer so mollig. als wann mer in'ö PerredeiS wäre. Die Selma is immer arig froh, wann mir beim stehe, bikahS sie, denkt, in die pressent Zeit, wo's so viele Burglers Hot, do könnt leicht emol Eener in das HauS komme un könnt einigen Truwel mache. ES is jo gut genug," sagt die Selma, ich hen die Kids, awwer Kids sin Kids, un die könne ere alleinstehende Frau, wo der Hoßbend in de Saluhn hockt, aach nit viel gut duhn. Hallern könnte se jo plentie, wann se nit schlösse debte." Well," sagt der Christ. waS sell konzerne duht, do brauchst Du nit effrebd zu sei. wer Dich bei Nacht holt, der bringt Dich schuht - genug am Dag Widder zerrick." o RiemabrkS Kot ftm Jedermann sagt so Casearet Canty Cathartie, die wundervollste edizlntsche Entdeckung deS Zeitalters, aogenedm und erkri seiend im Qesäciatf, birst sanft und sicher aus Niere, Leber und Sing'vei de, dak ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfveh. sZieder, anbalteude verKopfung und UaDhon'fett. Laufen und versus

Ci, (-ütel d-J 5. 6. 5. hkr?e ' bort?" Wieder keine Antwort. Cdic: 25. cd 10 C:zi:. ZixUztt cV fGe r.r: rMich sen. wer Ct C: C.:: t72 cZtz cd:? sVC: t U:r?r " w l

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wie alles. Wann e Flei ihr Ibr gepaßt Hot. dann war se schon gesch?ehrt, Y W 1 m m . DiiQcs es ooi zu t gejaunv, als wann ebbes ecksplobket wär. Wann eens von die Kids geschnießt Hot odder wann ich meiNos geweipt hen. mitaus daß ich se biefor e Warnina gewwe hen. dann Hot se purtinier die F'tz kriegt. Sie war zu norwes und sell is all was se war. Ich hen die Kandischen nit ekstra et gliche. Sehn Se. ich sin nit juhsd. in mci,Sta(mfiet zu wahke un wann ich emol en Duft hen, WaS jo aach wann un dann emol e wenig oft havpene duht. bei Galle, dann fall ich in's Haus erum. wi ccn alter Strohsack. dann werf ich Stiehl un Tehbels um. un in ren Wort, dann mach ich lattse Neus. In so Mohments, do geb ich den Deiwel drum, ob's Jemand gleiche duht odder nit., denn wann der Mensch emol olicklich fiehle duht. dann gleich' ich, Radau zu mache wie Alles, wann aach anncre Leit nit denselwe Weg fiehle. Wann ich en Duft hen. dann sin ich happig, dann werd nicks geschafft, dann werd nor Fonn gemacht." Awwer cm rechst Das, do werd Widder gesibafft. wie en Hund. Well. Sie wern s.'l'n. dß unner die Zirkumstenzes e wcnia e beescs Ficllng zwische mich un die Selma war un ich hätt einiges dr"m ?ewwe. wann die Selma e wenig different'geäckt bätt. Der Christ bot aach arig gesoffert. awwer helfe Hot er nit gekonnt. Ich frn aach mein Weg rlt klier gesehn, wie das Ding zu stappe war un do hen ich also uffd'.e Fjuhtscher diependet un hen eckspecktet, daß aach die Selma ihre Kanbischen li,un bei Widder tschehnsche deht.'Jch ben emol en Dackter iwwer den Kebs insultet un er - Hot mich gesagt, die Selma debt erscht dann von ihre Norwebreß gekjuhrt wer'n, wann se selbst ausfinne deht. daß es all Nonnsenz wär. Der Dackter war kei rehgeller Viehsischen, er war en Varber bei Trehd, awwer mer Hot en aach recht oft gerufe. wann emol mit den Kättel ebbes die Matter war, un er Hot immer gute Suckzeß gehabt, of Kohrs iö aach manches Stickelche Rindvieh derbe! ge storwe, awwer ewig könne se jo aach nit lewe. Wie ich in die Beginning von mein Schreiwebrief riemahrkt hen, Ware mer. daS meint ich un die Selma un der Christ, Owends beisamme un an so en Owend" is der Ecksident ge-1 bäppend. wo ich Jhne verzehle gewollt ben Mer hen e Weil beisamme gesosse un hen an nicks gedenkt. Uff eemol do läßt die Selma en Schrei un tfchumpt an en Räckelstuhl. Mir wäre all orfel aesckkehrt, un wie die Selma Widder ihre Senzes rikowwert un mit öallern gestappt Hot. do fagt se, se hätt an e Maus gesteppt un die Maus mißt noch unniq den Rüg sei, wo der Räckelstuhl druff sieht. Der Christ bot denRug e wenig gelüpft UN schuht Ding," sagt er, se sitzt Noch do .un streckt mich die Zung eraus." Der Christ Hot do Widder ganz als Bliesdirekter gefiehlt un sagt, den Feller wollt er iesig ketsche. Dorch daö Gehaller von die Selma Ware all die Kidö usfgeweckt un sin erbei komme. Der Christ Hot den Kahrpet festgehakte ui? Hot mich un die Vuwe geheiße, Bruhmsiicks un Mappsticks erbeizuschleppe. Die. KidS hen sich sell of KohrS nit zweimal sage losse. so ebbeS gleiche se jo all. Wie die Selma all die VrieperebschenS for die Bättel gesehn Hot. do iS se for e Tschehnsch gesehnt un ich hen se .uffgepickt un hen se hinnig die Laünsch gelegt, mit ihr FehS gege die Wahl, dann hen mer uns rettig gemacht, for die MauS zu täckele. Die Kids un mich, mir hen uns hinoestellt mit die BruhmstickS in die Höh, for dafc mer druff schmeiße gekönnt hen. wie die MauS autseit komme is. Dann bot der Christ e ganz klein wenig den Kahrpet gelüpft un Hot geballert: Uff en. die MauS kimmt!" Baff, hen mer all druffaeschmisse, die KidS wäre wikrehsig un eö Hot en Dost gewwe, daß mer hardlie ebbes sehn Hot gekönnt. Awwer die Kids hen nickS drum gewwe, se hen nit gestappt, - druff ze kloppe, un hen bei Mistehk ihrn Pa uff sein Plattkopp yeschmisse daß der Christ ganz wiedig is geworde. Er Hot' gekrische, awwer se hen nit gestappt un feinele Hot er sein größte Bub en Schlenker. gewwe, daß er uff die Launsch gettoge iS. Dabei iS die Laünsch gege die Wahl gepuscht wor'oe un die Selma iS so geschkwiest worde. daß se gekrische Hot, als wann se eener hätt kille wolle. Se Hot uff eemol Widder strong genug gefiehlt un Hot die Laünsch en Pusch gewwe, daß se bis fa die Mittel von daS Ruhm gesloge un den Christ gestrocke Hot. Der ,3 de lange Weg hingefalle un Hot sich sei NoS so verplotzt, daß daS Blott erauS-gespritzt-iS, als wie aus e gekostete GardehooS. Ich sag Jhne, sell war en Eckseitment wie ich'ö in mei Lewe noch nitgewittnist hen. Wie alleS Widder iwwer war, do war die Launsch verbroche, die Selma war alliwwer gebrühst, den Christ sei NoS Hot geguckt Wie! en. geschkwiehfter Tomehto, er Hot gesoffert wie alles. Jetzt hen ich awwer doch gewunnert, wo die Maus - hinkomme is. Ich hen nachgeguckt un hm ganz kehrfull den Kahrpet gelüpft. Do sin ich purtinier gebost sor Lache: Die MauS, .wo. all . der Foßdriwwer gemacht iö worde, war nicks als wie die Selma ihrn linkfer Kiddglohf! Mer hen' all gelacht un die Selma aach, un ich denke, mehbie, se iS jetzt von ihre sonnige SpellS gekiuhrt. . Mit viele RieaahrdS JubrS' Meik Habersack, ESkweier. Ungeduld. Veilchenblüth ist schon zweimal an'5' Telephon gerufen worden, ohne daß er eine Antwort erhalten hätte. Jetzt schellt eö zum dritten Male und wüthend stürzt Veilchenblüth an den Apparat. Wer is

?cr Lebensretter. ! Der kleine, kugelrunde, alte Herr mit dx schneeweißen Schnurrbarte und dem zinnoberrothen Gesichte, der jetzt in der Nähe der Brigitte. - Brücke mit einem jungen Menschen rang, welcher rittlings auf dem hölzernen Geländer am Ufer des Donaucanals saß und eben daran war, einen Kopssprung in die Tiefe zu thun, der alte .öerr schrie

aus Leibeskräften nach einem Wachmanne, während ihm der hartnäckige Selbstmordcandidat mit geballteiFaust ins pausbackige Antlitz schlug. Stockfinstere Nacht, von keinem Sternlein und nur von einigen mage ren Gasflämmchen spärlich erhellt. Daher auch weit und breit'kein Wachmann zu sehen. Nun verlegte sich der Selbstmörder, ein spindeldürrer, schlecht gekleideter Mensch im Alter von etwa 22 Jahren, auf's Bitten. , Lieber, guter Herr", jammerte er, lassen S' mich ruhig sterben." Nein, Herr, Sie sollen nicht sterben, so jung stirbt man nicht, wenn man nicht besonders gewichtige Gründe dazu hat. Haben S' defraudirt?" Nein!" Jst Ihnen Ihre Geliebte untreu?" Nein!". Nun also! Und da wollen S' sterbcn? Was sind Sie denn, wie heißen Das steht Alles in dem Briefe, der zu Ihren Füßen liegt, geben S' ihn bei der Polizei ab, over wenn Sie keine Scherereien haben wollen, schicken Sie ihr. an eine Redaction." Und wieder gab sich der hartnäckige Candidat des Todes einen kräftigen Ruck, um sich den ihn umklammernden Händen des kleinen dicken Herrn zu entnißen. Vergebens. Der alte Herr fing vor Aufregung zu weinen an und unter Thränen rief er: Kind! Armes Kind, thun Sie sich das nicht an. Sie sind noch so jung, ein langes, vielleicht sehr glückliches Leben liegt vor Ihnen . . . Was wird Ihre arme, alte Mutter dazu sagen!" Nun begann auch der Selbstmorde, zu heulen und rührend, wie ein geprü. geltes Kind, ließ er sich in die Arme des alten Menschenfreundes fallen. Dieser preßte den Geretteten an die Brust, küßte ihn ab, ergriff ihn am Arme und führte ihn mit sich. Wie heißen S' denn?" .Theobald Kleister." Wo wohnen Sie?" Nirgends; ich bin obdachlos. Mein Chf, e Zuckerbäcker ich bin nämlich Zuckerbäckergehilfe. hat mir heute Vormittag den rückstandigenLohn und einen Fußtritt gegeben, weil , ich ihm immer die bestenSachen weanasche. Backwerk, Vonbons sind nämlich meine Leidenschaft, , die mich nie , losläßt. Meine Genäschigkeit ist unheilbar und bringt mich um jeden Posten. Aus Wüth über meinen Chef, bin ich mit meinem Wochenlohn zu seinem Concur. reuten gegangen, habe den ganzenNachmittag das beste Backwerk' gegeben, dazu die feinsten Liqueure getrunken bis der letzte Heller aus dem Sacke war. Jetzt bin ich blank, ohne Posten, obdachlos . . . Sie sehen ein, lieber Herr, daß ich sterben muß." Das sehe ich ja gar nicht ein.-junge Mann. Sie müssen sich halt nach einea inderen Erwerb umschauen. Komme.' Zie vorläufig zu mir. Ich bin de .ahntechnikerDr. Schleifer, wohne hie :n der Nähe bleiben Sie über Nacht b nir. Das Weitere wird' sich alsdan' morgen finden." i WaS !st'S denn mit meiner Chocc lade?" ließ sich auS einer Nebenstu'. eine zornige Stimme vernehmen, wäv rend der alte Zahntechniker, Her. Schleifer, mit seiner Gemahlin , . Speisezimmer den Frllhstückskaff scblürfle. Der Teobald!- rief Herr Schlei fer, und sein .dickes Gesicht strahlte vo: Freude. Geh, Mauserl". wendete e; sich an seine Gattin läute . doch den Stubenmädel, daß sie Theobald di EtMolade bringe." Jetzt hab' ich's endlich saU!" schri Frau Schleifer. Ich laß mich und dl Dienstboten von diesem hergelaufenem Vagabunden nicht länger sekiren." Vorwurfsvoll blickte 'Herr Schleifedie' zürnend vor ihm stehende Gemal. lin' an. Hergelaufener Vagabund! Ei Mensch, dem ich das Leben gerettet ha be!" Und die Stimme des alten Man nes zitterte. . Alles eins!" wetterte Frau Schleifer. Bringst mir Nachts einen wild- . fremden Burschen ins Haus, sagst, das. er sich daö Leben mh n wollte aus Verzweiflung oder n.- weiß was; sagst, er wird nur über Nacht bei unö bleiben, ich laß' ihn auf ünseremSopha betien. Jetzt ist er schon die dritte Woche hier: Du kaufst ihm Kleider ..." Aber Kind, einem Menschen, dem ich daS Leben gerettet habe . .." Er hört den ganzen Tag nicht zu naschen auf; Chocolade muß er zum Frühstück haben, die feinsten Mehlspei. sen'Zum Mittagessen, Giardwetti und recht ' viel Torten zum . Nachtmahl . der, Mensch wird uns ja noch arm fressen." . Mein Kind, vergiß' nicht, daß ich ihm '. . Das Leben gerettet weiß ich. Aber jetzt hast Du dies schon ausgiebig : genug gethan.. Der Kerl wird ja dick wie ein Faß. Jetzt soll er schauen, daß er weiter kommt. Sag', daß er gehen soll." . Mauserl,- beschwichtigte Her: Schleifer.die. Zürnendem Da kennst Du Theobald schlecht; o, er ist eine , noble 5?atur. Gewiß spricht er blos auZ V.;; hä'nglichkeit an seinen Lö:nsrctier nicht davon, uns zu verlassen. Ein Wort, eine-Andculunq wird genügen. Laß mich nur machen." Herr Schleifer nahm dem Stuben mädchen das Servirbrett mit der Cbocolade ab, daS e2 eben ins Nkbcnzimmer tragen wollte, und begab sich selbst zu Herrn Theobald Kleister. , Endlich. : Julie!- rkf der jung: Mann und bhr.tr, si3 bh:l?4 unter d:r D:5e aus dn . Ab! Sie W iv..4 r- v ;i p.r .-T;firi 4. I A 4i4

fügte er, seinen Irrthum erkennend, etwas freundlicher hinzu. Es gefällt Ihnen also bei uns, lieber Theobald?" So, so! Wenn Sie nur eine bessere Mehlspeis köchin hätten, mein Lebensretter." Ja, einen Zuckerbäcker kann ich mir nicht halten, lieber Tbeobald! AproPos, habenSie schon über Ihre Zukunft nachgedacht?" Wieso?" Nun, ich glaube, einmal müssen Sie ja doch . . ." Bin ich Ihnen etwa zur Last? O. bitte! Brauchen es ja nur zu sagen.." - Aber nein! Wo denken Sie hin!" . Um so besser, mein Lebensretter; wenn. Sie nichts dagegen haben, so trenne ich mich niemals von Ihnen." . Herr Schleifer wischte sich den Schweiß von der Stirne und begab sich in sein Atelier. Es fehlte ihm der Muth, seiner Frau unter die Augen zu treten. So waren wieder einige Wochen ver flössen. Herrn Schleifer war nichts übrig geblieben, als den Geretteten bei sich zu behalten und als Gehilfe bei den zahntechnischen Arbeiten zu besch'äftigen. Der junge Mann zeigte aber nur geringe Begabung zu diesem Berufe, auch fehlte ihm die Lust zur Arbeit; mit Vorliebe hielt er sich in der Küche auf, da er sich mit der Köchin intim befreundet hatte, während er der Frau Schleifer .immer unausstehlicher wurde. Herr Schleifer konnte jetzt aus einem anderen Grunde seinen Schützlina nicht gut vor die Thür setzen. Theobald hatte das kräftigsteGebiß, daß sich einMensch wünschen kann. Die Zähne waren so weiß, so glänzend, als hätte sie nicht die liebe Natur, sondern ein Künstler un ter den Zahntechnikern geschaffen, und da jwar Herrn Schleifer einmal eine Sonderbare Idee eingefallen. Theobald ollte im Wartezimmer gleichsam alö wnde des Zahnarztes den harrenden Patienten sein Gebiß zeigen und ihnen einreden, diese wie aus Alabaster geformten Zähne feien falsch, ein Kunstwerk desMeisters. Das machte nun dem braven Theobald Spaß, um so mehr, alö' er. eben um die Festigkeit und die Solidität der Zähne zu demonstriren, ganze Düten Bonbons zerkauen durfte. Die Zähne Theobalds trugen auf diese Weise viel dazu bei, den Ruf des Herrn Schleifer zu verbreiten. Theobald fühlte sich wohl in dem Verhältniß, das . schon über ein Jahr gewährt hatte, und er wäre bei seinem Lebensretter vielleicht noch recht lang? geblieben, wenn sich nicht das Schicksal eben der Köchin bedient hätte, um die. sem schönsten Verhältnisse ein jähes Ende zu bereiten. Marie, die Meisterin im Verfertigen von Süßigkeiten, hatte sich immer tie-fer-in die Gunst Theobalds hineingebacken: außerdem besaß sie ein Sparcassenouch. endlich war sie eitel auf die schönen echten Zähne ihres Theobald und wollte es nicht länger dulden, daß er diese Zähne aus Geschäftsinteresse verleumde. Als eines TageZ der junge Mann einer Kundin gegenüber wieder einmc? mit dem angeblichen Meisterwerke dec Herrn Schleifer prunkte, kam Fräuleii. Marie in den Wartesalon gestürzt unl bewies den. zahlreichen Personen, dir hier zahnärztlicher Hilfe harrten, das sie beschwindelt wurden. Herr Schleifer war vernichtet. Theobald aber flog mitsammt der Mehl: fpeisköchin zur Thür hinaus. Seit einigen Tagen hängt eine groß: Tafel an dem Hause gegenüber dem Atelier, an welchem jetzt Herr Schleifer vergebens auf Kunden wartet. Aus dieser Tafel ist zu lesen Theobald Kleister, Zahntechniker 'arnerican dentiat. Herr Schleifer aber. Pflegt oft seufzend zu feiner Frau zu sagen: Wenn ich. noch einmal einen Menschen finde, der just im Begriffe ist. sich ins Wasser zu werfen, applicire ich ihm einen Fußtritt, damit er um so rascher hineinfliegt. Lebensretter? Niemals wkd! Flitterwoche. O küsse, mein Weibchen, küsse. Lass' drücken mich Deine Hand, Und bleibe bei mir. Du Süße. ' Dann hält unser Glück auch Stand! Denn wenn-Du küssest, so kannst Du Nicht singen o glaube mir Und so lang' Deine Hand ich halte, Sci lang' , spiels Du nicht Clavier! Und so lange Du htf mir bist, Liehchcn, Vor Wonne das Herz mir pocht! Da weiß ich doch, daß die K ö ch i n Das Mittagessen kocht ! . . . Druaseyzer. "

Der Schneidergehilfe wurde zu achs Tagen Gefängnig. verschärft durch zwei M a st t a g e, verurtheilt. ., Die Ausstellung zeigt neben vielen 'anderen, seltenen Thierarten auch zwei anormal geflickte Tiger. . WegenHaus versauf 5 Ausverfauf. Einen vorzüglichen Rattenfänger gar nicht b i l l : g zu verkaufen. Ein großer eiserner Herr ist billig abzugeben. MU Hilfe des Arztes warder Kranke, bald gewesen Oer Qtinb Ist Oeslegt. Die Grippe hinterläßt in der Reaei dett Patienten m sehr schwacher C5e sundhcit und oft mit einem anhalten deri Husten und angegriffenen Lungen. Eür?olche Fälle ist Dr. Bull'S Husten lyrup daS allerbeste Mittel, welches, wenn sofort anaewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulea, Jronton, Ohio, sagt: nacht mir viel Vergnügen nit in t:n Lobe für Dr. Bull's husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeu en der Orippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syru? r.txzzZX ijattt tsax ich tcllkcrnr. fcrirt und ich wurde den fcrccflfcm 5)"?en lo). , Ich emxfehle allen Cn, , m. i m. , 9 . i - m f FW-a- 0 9 , ' l t;r,r tiXlxCt Qjvin.p ' r .:7z-C' LXr. Ctt :ljz;.J C:roC;:r.c Cr::.

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