Indiana Tribüne, Volume 21, Number 117, Indianapolis, Marion County, 15 January 1898 — Page 2
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?ie tägliche .Tridäne- kostet durch .enXtl.eT 1 lentt per Ooche, die eoiuita8.XrUÜektl per Oo$e. Bette ins 1 ent Cents per Utntt. ttx Peft ußerhali bv flttU zescht i ,raIi,,h g V X' fJöU. Wi 10 C0 Vli.Saa erraJo Indianapolis, Ind., IS Januar 1L98 Lcbcttöcrfnrett. t Lebensgefahren des Harmlosen" ist der Titel eines köstlichen AufsatzeS in dem Journal der Amerikanlfchen Medizinischen Vereinigung, der die Auswüchse der modernen Gesundheitspflege in ausgezeichneter Weise bespöttelt. Es ist wahrhaft herzerfrischend, die ewige Bakterienriecherei und das unablässige Wittern von etwas Ungesundem in jeder Speise und in jeder Gewohnheit einmal treffend abgethn zu sehen. Der Aussatz beginnt mit dem Hinweis auf die seit dem Alterthum bestehende Vorstellung von dem Neide der Götter, auf den Glücklichen, auf den infolge seiner Harmlosigkeit überall der Tod lauert. So acht es nach den Ansichten mancher modern Diätetiker h:ute erst recht. Z. B. der Wein war. den alten Patriarchm ein Ding, das das Herz des Menschen fröhlich macht,- dem Apostel der Lebenssaft des Weltalls, das beste Symbo! für. das Blut Christi, dem nlten Omar die Gabe Gottes" und den Griechen die rothe Freude dev Welt.Wie anders heute! Dank der Forschung gelehrter Männer wie Murphy, De Witt, Talmadge und William kennen wir jetzt den Wein in seiner, wahren Gestalt als Dämon, als Natter, als Zerstörer aller Schleimhäute, als den Vater des Mordes und den Großvater der Gicht. Weiter! Was könnte harmloser aussehen als die Kartoffel. und doch wurde sie. nachdem sie das Vertrauen ganzer Jahrhunderte genosin, erst kürzlich auf die Anklagebank gebracht und entlarvt als das verdächtia,e Mitglied einer Mörderfamilie. So unschuldig sie scheint, so ist sie doch ein rechtes Geschwisterkind des tödtlichen Nachtschattens, ein nur etwas verbessertes Reis von einem giftigen Stamme und in der Sprache LombrosoS ein geborener Verbttcher.- Trotz aller auf ihre Erziehung verwandten Sorgfalt kann sie jeden Augenblick einen Rllckfall bekommen, und wer einer Solaninvergiftung sicher aus dem Wege gehen will, der muß nach den neuesten Forschungen Kon Mrs. Rorer die verrätherische Knolle meiden oder doch unter keinen Umständen mehr als eine einzige täglich verzehren. Jede auch nur halbgebildete Person muß heutzutage wissen, daß ein Schwelgen in der saftigen Himbeere einfach die LZorsehung versuchen heißt, weil darauf ein Anfall von Appendicitis (der entzündlichen Erkrankung des sogenannten Wurmfortsatzes im Darm) als Strafe sieht. Nachdem so die Ankläger dem harmlos. Genießenden den Weinbecher entrissen haben, sollten wir hoffen können, daß unser Gesundheit bei Citronenlimonade, und Sodawasser sich in Sicherheit befinde, aber mit Nichten! Es erhebt sich nun ein andere? Provhet, ein Dr. English, mit der Verkündigung der Lehre, daß unse, Volksleben durch den zunehmenden Verbrauch saurer Speisen und Getränke bis in fcn Kern bedroht ist. Von amerikanischen Verhältnissen ausgehend, weist dieser Dr. English darauf hin. daß die Stadt New York taglich über 25 Wagenladungen Citronen verbraucht und nicht viel weniger Orangen. Dazu kommt die angenehme, aber nicht weniger schädliche Säure des Rhabarbers und mit de? Menge dev verzehrten Stachelbeeren. Johannisbeeren, Kirschen, Pflaumen. Aepfel und Birnen wächst die Säure zu einer wahren Fluthwelle an. Der Verbrauch an Tomaten hat sich in unserem Jahrhundert auf das Zehnfache vermehrt, und wir wundern uns noch darüber, daß Herzleiden und Krebs in steter Zunahme begriffen sind, obgleich wir doch : wissen müßten, daß beide Sorten von Krankheiten auf dieSäure dieser Pflanzen zurückzuführen sind! Die 40.000 Tonnen Gurken und die Millionen Gallonen Essig genügen, um die Zähne des ganzen amerikanischen Volkes zu verderben. Und damit an den natürlichen Säuren noch nicht genug Schade sei, werden alle Früchte noch gar mit weiteren Säuren. Sali-cy!-und Borsäuren, eingemacht. Ein elegantes Diner ist jenem - Arzte ein wahres Säurenfest,- und damit sind doch erst die geringsten Sünden,.der Säuren genannt, deren eigentliches Reich erst im Gebiet der Getränke'recht beginnt. Die Mineralwässer finden verh'altnißmäßig die meiste Gnade, aber auch sie enthalten doch Säuren? Gewiß! Kohlensäure, also wieder ein Nagel zu unserem Sarge. Und wie wirken nun diese Tonnen und Oceane von Säuren, die wir verschlucken, auf unseren Körper? . In der Weise, daß sie die f.lkalischm Basen und Salze in den Flüssigkeiten und den Geweben des Kör?s in Sauren überführen und dadr.rch unser Blut versäuren; der Gehalt an Alkalien in unserem Blute bestimmt abev die Fähigkeit desselben, schädliche Keime zu tödten. Man) taun also selbst daraus entnehmen, m nxlcher Gefahr wir durch die Versäurang unseres Blutes schweben. Wenn nun gar die Aerzte noch immer Pflannloft verordnen.so beikt da5 natürlich Oel in'S Feuer gießen. Kein Wunder, wie die menschliche Rasse tätlich grausamer und verderblicher wird durch eine solche Versäurung ihS Blutes. -Die Folge auS der Lehre des Dr. Eng. lish würde für manchen Deutschen eine sehr angenehme sein, denn wie weit rnüßte. nicht, danach der ,B:ergenuß dem Weingenuß vorzuziehen sein.. Dadurch wird erklärt, daß die einzige Strafe des Biertrinkers darin besteht, daß er nach dem 40. Jahre fett und fcirzdbtni. wird, während der Wein. tztihz der Oichi ttt ör?$t's$m
Krankheit und dem Irrsinn verfallen ist. Die Gefahr des Weines liegt übrigens buchstäblich in dessen Befunkel. denn dieses rührt von der in ihm enthaltenen Kohlensäure her. Die große Rede gegen alles Sau schließt
müder schwungvollen Behauptung: alkalisch sein, das heißt gesund sein!Die gefangene Fürstttt. - vDie sicilianische Chromc dehauptet seit einiger Zelt den Vorrang in romanhaften Conflicten mit dem Gstz. Dieser Tage ist in Valermo ein gewisser Canella festgenommen worden, weil er seit mehreren Jahren eine Dame der höchsten Aristokratie sammt ihrer 21jährigen Tochter in förmlicher Gefangenschaft hielt. Maria La Grua. Fürstin Di Carini. die seit vielen Jahren von ibrem Gatten. dm Marchese Atale di Vollalto und Sant Onofno, gesetzlich geschieden ist, bewohnte mit ihrer blindgeborenen Tochter Maria Amata im Palaste Ca, rini. einer Art Villa auf der Liberiastraße in Palermo, die Hälfte des ersten Stockwerkes. Die andere Hälfte U wohnte ihr Hausverwalter" Giovanni Cannella mit seiner Familie, die aus seiner Frau, seinen vier Kindern und seiner Mutter besteht. Vor vier Jahren sperrte Cannella die beiden fürstlichen Damen ein und hinderte sie seit jener Zeit, mit irgend einer fremden Person in Berührung zu kommen oder sich nur auf dem Bllcon und an den Fenstern zu zeigen. Dann nahm er ihnen nach und nach die Möbel fort und ließ ihnen nichts weiter als einen Strohsack. Auch Hunger mußten sie leiden, so daß sie oft von dem Gärtner und Kutscher, den sie hin und wieder einmal sahen, ein Stück Brot erbetteln mußten. Cannella trat schließlich in alle Rechte der Fürstin ein und verfügte über ihr Vermögen, als wäre es sein eigenes. Dem Pförtner des Hauses hatte er befohlen, auf etwaige Anfragen zu erwidern, daß die Fürstin für längere Zeit verreist sei. Vor Kurzem gelang es derFürstin end lich. mit Hilfe des KutsHrs mehrere Briefe an den AdvocatenMaltese durchzufchmuggeln, dem sie in rührenden Worten ihre traurige Lage schilderte. Der Anwalt benachrichtigte sofort die Behörden und darauf drangen Polizi. sten und Karabinieri, geführt von mehreren höheren Gerichtsbeamten, in den Palast ein und befreiten die beiden gefangenen Damen. Die Befreiung ging aber nicht ohne Kampf vor sich, denn die Mutter Cannella's weigerte sich, den Schlüssel zu dem Gefängniß der Fürstin auszuliefern, so daß die Polizei Gewalt anwenden und durch die Küchenfenster in die Wohnung eindringen mußte. Man fand die Damen, die vor Erregung kein Wort sprechen kann ten, in einem bejammernswertben Zustände. Sie waren nur nothdürstig bekleidet, aschfahl, abgemagert und zitterten.vor Frost. Cannella und der Pförtner des Hauses wurden sofort in Haft genommen; es heißt, daß sie viel Mitschuldige haben, die das von Can nella geraubte Geld bei Seite brachten und aufbewahrten. Die Fürstin Di Carini hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Während der Choleraepidemie des Jahres 1833 zeichnete sie sich durch ihre Mildherzigkeit und Opferfreudiakeit aus, indem sie selbstlos und unerschrocken die Kranken in den Kran kenhäusern pflegte. Die Fürstin, die in London geboren wurde und vieleJahre dort gelebt hat, war in früheren Iahren eine auffallende blonde Schönheit. Vor nunmehr 22 Jahren kam es infolge ihrer ehelichen Untreue zur Scheidüng. Seitdem führt sie das Leben einer Abenteuerin, das auch ihre blinde Tochter, die jetzt 21 Jahre zählt, theilen mußte. DieFürstin suchte eine verwandte Seele und gab sich selbst und ihr bedeutendes Vermögen als Kaufpreis. Halb geisteskrank' taumelte sie von Hoffnung zu Täuschung und von Täuschung zu Hoffnung, bis sie Cannella begegnete, der damals als simpler Lohnarbeiter zwei Lire pro Tag btu diente. &ie machte tyn zu tyrem wer Walters und als sie, die bis dahin in bescheidenen Verhältnissen gelebt hatte, nacb dem Tode ihrer Mutter eine Iah. resrente von 40,000 Lire erbte, machte er sich zu ihrem Herrn. Er erhielt freie Wohnung und ein Jahresgebalt von 6000 Lire; ungefähr das Fünffache stahl er sich jährlich hinzu. Wie ein Ironie klingt es. daß er für den Unterhalt der beiden Damen 900 Lire monatlich in Anrechnung brachte. Der Tropfen, der daS Gefäß zum Ueber, laufen brachte, war ein zu seinenGunsten aufgesetztes Testament, das er der Fürstin abgezwungen hatte; außerdem hatte er sich zum Vormund der blinden Prinzessin ernennen lassen. OttttinnützigeS. Bei großer Kalte vergesse man nicht Boden- und Kellerfenster zu schließen, auch in Kammern und-der-gleichen decke man Vorräthe von Lebensmitteln mit Stroh oder wollenen Decken dicht zu. da sie sonst zum Genuß untauglich werden oder schlecht schmecken. - WeißeKleidervonFlecken zu reinigen. Man nehme einen Schwefelfaden, zünde ihn an und halte den Fleck darüber. Seidene oder Halbseidene Handschuhe bewahrt man vor dem zu raschen Zerreißen dadurch, daß man in jede Fingerspitze ein thu neS Bäuschchen Watte legt. Hartes Leder geschmei. dig zu machen.' Leder und Schuhzeug, welches durch langes Lagern hart geworden ist, erlangt durch Einreihen mit roher Oeljaure, welche in den Stearinkerzenfabriken gewonnen wird. Die Saure soll das Leder schneller als jeder andere Körper durch dringen. - Schlecht schließende Jen st er. Um die klaffenden, Ritzm möalichst luftdicht' abzuschließen, xnache man auS Roggenmchl, Asche und helßem Wasser inen weichen Teig und verschmiere damit die Fensterrahmen. Hieraus schließe man die Fenster und nehme den hervorquellend: Kitt mit feuchtem Tuch fort, (sollen die Feister reiniat trtu i xr?& d;r L4::3
kni! Helßem Wasser entfernt und die Fenster von Neuem verschmiert werden. Der üble Geruch auS dem Munde ist entweder auf überladenen, verdorbenen Magen oder auf hohle Zähne zurückzuführen. Ist erste-, res der Fall, arbeite man der Krankheit deö Magens entgegen, entweder durch Einnehmen vo Rhabarber oder von Bullrichs - Salz, oder man enthalte sich, ist der Magen überladen, der Nahrung, bis man von der Beschwerde geheilt ist. Mit dieser wird auch der übelriechende Athem verschwinden. Sind hohle Zähne die Ursache, so sorge man zunächst dafür, daß keine Speisereste in den Zähnen zurückbleiben, die dort verderben und oft die Ursache deö unangenehmen Geruchs sind, besser aber wird es sein, die Zahne entweder Plombiren oder ausziehen zu lassen, um dem Uebel ganz abzuhelfen. ES kann 'die Ursache auch in Halskrankh:!ten gesucht werden. Alsdann lasse man sich vom Arzt daraufhin untersuchen und thue alles, die Halskrankheit loö zu werden. Vorzügliches Mittel g:. gen Handschweiß. Werandem unangenehmen und nicht selten vorkommenden Uebel deS HandschweißeS leidet, dürfte folgendes Mittel dankbar begrüßen. Man bereitet ein Handbad aus Eichenrinde, indem man eine Handvoll Eichenrinde in zwei Quart Wasser eine halbe Stunde lang auf starkem Feuer kochen läßt. Diese Brühe wird dann durch ein Sieb oder Tuch Hegossen, und sobald sie erkaltet ist, badet man die Hände zehn Minuten 'darin; die kalte Eichenrindenlauge kann man drei Tage benutzen, ehe man sie durch frisch gekochte ersetzt. Nach dem Baden empfiehlt eS sich, die Hände mit Reismehl zu pudern. Dieses Verfahren wirkt sehr wohlthätig und nach längere?, täglicher Anwendung beseitigt eS daS lästige Uebel vollständig. Straußenfedern zukräus e l n. Um glatt gewordene Straußenfedern wieder zu kräuseln, läßt man feingeschabte venetianische Seife mit kochendem Wasser in einem email lirten Topf eine Viertelstunde lang kochen, während man sie mittels eines Schaumbesens zu Schaum rührt. Mit diesem Seifenschaum feuchtet man die Federn kräftig an, zieht sie zwischen den Fingern durch und spült die Seife in lauwarmem Wasser fort. Sodann drückt man das Wasser mit der Hand leicht aus, legt die Federn zwischen zwei leinene Tücher, schlägt hierauf mit der flachen Hand das Wasser davon ab und zupft sie aus, faßt die Federn an' beiden Enden und tjält sie in einiger Entfernung über . die Kohlen. In dieser Dampfluft schüttelt man sie so lange durcheinander, bis sie trocken sind. Um völlig auszutrocknen, werden sie an einem warmen Orte einige Stunden aufgehangen. Wie werden Pneumatikreifen behandelt? Hart gewordeneGummisachen werden meistens wieder'weich und elastisch, wenn sie in recht warmes Wasser gelegt und dann mit einiger Vorsicht geknetet und g: dehnt werden. Wenn aber Gummi In reits brüchig geworden, ist seine Elastizität zum .größten Theile - unrettbar verloren. Die gleichen Verhältnisse sind bei den Pneumatlkreifen zutrefsend. Je häusiger ein Rad gebraucht wird und damit die Gummireifen gedehnt werden, und je. öfter - die Reifen mit Wasser, womöglich mit warmem Wasser, in, Berührung! kommen.- um so besser und länger bleiben sie elastisch. Deshalb fahre man--im Sommer,. so oft man Gelegenheit dazu. hat,, durch eine G rasebene, ' die vom. Thau, oder Regen ordentlich angefeuchtet ist, im Winter fahre, man. so oft die Witterung dies erlaubt. Bei klarem. Frostweiter und auch bei Glatteis fährt es sich vorzüglich.- Wenn man, wegen ungünstiger Witterung längere Zeit nicht fahren kann, werden die Sieifen ab und zu,mit warmem Wasser.gewaschen und dann mit der ganzenHand gewalkt und geknetet. 'Bei djesem einfachen Verfahren bleiben die Reifen, weich: und
elastisch. , - r- "' rmamen. Von A. Baumgart. Mathilde Waldau war Waise und 'ebte .mit. ihrer .Tante in dem kleinen )rte Lttbenberg, dessen . Einwohner .ieist aus . einfachen. .Landleuten und inigen , Beamten,, die . sich . hier .'zur ut gesetzt hatten, 'bestanden. . .Die inzige.' Familie, im Ort,, welche ein großes Haus machte, war die-des früieren Bankiers Kronbach,' der. fast imner Gäste bei sich . hatte. .. ' . , ' Mathilde, -allgemein -Tilli genannt, stand im zwanzigsten Jahre und besaß außer einer herrlichen, schlanken Flgur, und einem liebreizenden .Gesicht , eine wunderbare Stimme., feines musikaN--scheö . Gehör und eine schwärmerische Liebe für Mussk. . .'V, ... - Im. Aller von zehn Jahren konnte Tilli schon 'tadellos-Geiae - und Fl.?te spielen; , diesen, beiden . Instrumenten gesellte sich .später noch. eme Trommel hinzu, die der Vater, eines TageSauS der. Hauptstadt -'mitgebracht hatte. '., Auf dem Bergschlößchen, dem Besitz deS Herrn Krondach, weilte zur, Zeit eine große Jagdgesellschaft. .Unter ,den Gästen befanden sich Paron von Hage, dorn, Herr Flinscher, ein. reicher Han delSherr, und... Erich Lkonhardt, Schriftsteller. Der Baron zählte fünfundfünfzig Jahre, Herr Flinfcher fünfzig und Erich Le.onhardt . achtundzwanzig Jahr,. , Die ersteren beiden Herren besaßen merkwürdigerweise diele Charaktereigenschaften gemeinsam; beide, waren Lebemänner. Erick Leonbardt ktte Medizin - studirtpraktizirte jedoch rnazk, sondern Zeote seiner Neigung zur Schriftstellers und hatte sich durch ein Lustspiel, das großen. Erfolg erzielte, schon einen recht guten Namen in der literarischen Welt erworben. Außerdem dar er der Mustk leidensckaftliS ergeben und galt als vorzüglicher Geieenspieler. .
- Olefe drei Herren hatten 2illi 52al.to fern c:!:t. U7.d f;.:r t:a &
nen schwärmte für sie auf seine besondere W:ise. Das kleine ephellumranlte HauS Tilli's übte große Anziehungskraft auf sie aus. Bei dem Baron und Herrn Flinscher war es einzig und
allein Tillrs außeraewohnllche Schonheit, bei Erich Leonhardt die Liebe zur Musik und die schönen, ausdrucksvollen Augen des jungen Mädchens, aus denen eine reine, edle Seele und eine W?lt von Unschuld strahlte. Eines Morgens wollte Erich Leon hardt einen Besuch bei Tilli's Tante macben. Der zunge Mann ging durch den kleinen Garten und trat in den Flur. Doch kaum hatte er dieSchwelle überschritten, da empfing ihn ein so ohrenbetäubender Trommelwirbel, daß er fast erschreckt zurückfuhr. Und gleich daraus erscholl aus. dem nächsten 3im mer. dessen Thür halb offen stand, siloerlzelles, ubermutrnqes Lachen. Mitten im Zimmer stand Tilli mit lachenden Augen, um die Schultern schlang sich em breiter Gurt, an den die Trommel hing. Sie scheinen kein Musikliebhaber zu sem?- lachteTllli ausgelassen lustia Im Gegentheil, ich liebe die Musik sogar sehr." So, wirklich? Nun. so sagen Sie mir. wie Ihnen mein Spiel aefallt. Sie nahm eine Piccolo - Flöte aus einem Etui und begann das Lied aus dem Trompeter von Sackmgen: Be hüt' dich Gott" zu spielen. . - Erich hörte in schweigender Bewun derung zu. Er hatte schon oft Flöten sp'el gehört,' aber noch nie in so rührender, zum Herzen dringender Weise Bald legte Tilli die Flöte bei. Seite und griff zur Geige, der sie Tone entlockte, welche deutlich dartbaten. daß ihre Geschicklichkeit im Geigenspicl die des Flotenspiels noch weit übertraf. Als sie zu spielen aufhörte, erhob sich dei :unae Mann, reichte Tilli mit kLf licher Bitte die Flöte, nahm die Geige und stimmte die Melodie des Trompe. terliedes an. Nun begannen die zwe jungen, musikliebenden Menschen , zusammen zu spielen und schwelgten förmlich m ihrer Lieblmgsbeschastl gung. Bevor Erich Leonhardt an diesem Tage das kleine Haus verließ, hatte Tilli ihm .beiläufig erzählt, daß sie wahrscheinlich demnächst in Benm in einem Concert auftreten werde. Bei dieser Mittheilung legte stch sein Ge sicht m Ziemlich düstere Falten. Oh.Sie brauchen nicht so zweifelnd auszusehen,- lachte sie übermüthig auf. Ich befürchte kein Fiasko; denn ich habe einflußreiche Freunde in - der Hauptstadt, die mir zur Seite stehen. Baron von Hagedorn und Herr FIm scher haben mir beide versprochen mir ein Engagement zu verschaffen und Mich 'ZU unterstützen. Diese Bemerkung machte den jungen Mann stutzig, und unwillkürlich schut telte er bedenklich den Kopf. Dann sagte er ernst: Wenn Sie meine allerschlimmste Femdm waren, Fraulem Waldau. .so könnte ich Ihnen nichts Schlechteres wünschen, als sich jenen beiden. Herren anzuvertrauen. Tilli öffnete weit ihre großen Auaen und sah aus. als möchte sie am liebsten weinen. ' ' Herr Leonhardt faßte schnell die kleine Hand und hielt sie fest, während er eindringlich auf das junge Mädchen einsprach.' Seine ernste Art und Weise gmg Ällll zu Herzen und machte emen großen Eindruck auf ste. ' . - .-Wenn Sie mir ernstlich versprechen, daß Sie weder mit Baron Arthur noch .Herrn Flmscher etwas zu thun haben wollen so werde ich Ihnen herz lich gern die Wege zeigen, auf denen Sie zu Ihrem Ziel gelangen können sagte er. Fast zum ersten Male in ibrem Le ben machte Tilli ein tiefernstes Gesicht. Obgleich dieser hübsche Mann, der ihre Hand noch immer m der fernen hielt, wen lunger war als lhre beiden söge nannten Freunde-, vertraute sie ihm unbedingt, während sie jene Herren plötzlich in einem ganz anderen Lichte sah. Em halbes Jahr ist vergangen. während welcher Zeit Tilli fleißig Ge sangunterricht genommen hat. Seit zwei Monaten ist sie, dank der Bemühungen des Herrn Leonhardts, Mit glied einer Operettenbühne Berlins und hat in kurzer Zeit die Gunst deö DirectorS, ihrer Collegen und des Publikums erobert. . . ;;: In der Zwischenzeit haben sich Baron von Hagedorn wie auch Herr Flinscher an der Rivier und in BadenBaden aufgehalten; jetzt sind Beide pieder in Berlin. .'Am 15. d. M. wird Frl. Tilli Waldau vom Walhalla - Theater in der neuen Operette . Die Liebe' vom Lande" die Titelrolle singen." So war eines Tages in der Zeitung zu lesen. Als der . Premieren - Abend . heran.
rückte, saß der Baron schon lange vor Beginn allein in einer Loge, die er sich gemiethet, um sich ungestyrt in Tilli's herrlichen Anblick versenken und an ihrer seltenen, thaufrischen Schönheit berauschen zu können. Doch als er seine Blicke, nach Schluß deS ersten Aktes von derBUHne abwandte und im Theater umherschweifen ließ, entdeckte er zu seinem Berdruk in der aeaenüberliei Hl . . CtQtn Für Die Menschheit. Durch seine vielen und wunderbaren Ouren hat Salvation Oel sich eine un sterblichen NsmtN gemacht und Viele können für seine Heilkraft Zeugniß ablegen. "3ch gebrauchte Salvation Oel für Rheumatismus und fand . eö -ein sicheres Mittel. Ich gebrauchte rzur drei Flaschen und bin jetzt vollkorn, rnea gesund. Salvation Oel ist ein Segen für die leidende Menschheit und ich wünschte ich könnte ,elle RheumaismuS Leidende davon in KcnntniS setzen." James 5).Bryant, DcbruhlS, ZR. F. DaS berühmte Salvation Oel ist daS beste Linin:ent v Schmerzen zu stillen eS kostet nur 25 eytS pnd unter keine? Oedinguz lasse v.zn sich ein sr.der?Z Clitttl aufschwäen. Q6 s -ttt nu? cn cTr3 si?r) iit IJC::Cr ; ;
genden oge Herrn Flmicher. 2)a schlich sich grimmige Wuth gegen den verhaßten Rivalen'in sein Herz. Dieser aalglatte Rou." murmelte er zornig, ist im Stande, das schöne Kind mit der größten Gewissenlostgkeit in's Sterben zu stürzen!" Herr Flinscher hatte-, den Baron ebenfalls erspäht, und in seinemHaupt kreisten ungefähr dieselben; Gedanken.
die der Baron hegte. . . v Dieser alte, gewissenlose Geck scheint es darauf abgesehen zu haben, das schöne Kind in seine Krallen zu bekommen, dachte er bei sich. Und jeder der beiden Herren wünschte den anderen in dastand, wo die scharfen Gewürze wachsen; und jeder war entschlossen, Tilli zu erobern und dem. anderen vor der Nase wegzu schnappen. Doch keinem von Beiden kam eö in den Sinn, daß Erich Leonhardt auch noch auf der Welt war ? und stch zu Tilli's Beschützer aufgeworfen hatte. Der junge Mann, der Tilli den Weg zur Buhne geebnet, hielt sich gewisser maßen für ihr Wohl und Wehe verantwortlich, und das junge Mädchen hatte sich daran gewohnt, ihn zederzei als Schuß und Schirm zu betrachten. Erich wachte über sie mit der Sorg fält und Fürsorge eines älterm Bruders; bisher war noch kem'Wort von Liebe über seme Lippen gekommen. Wenige Tage nach jener Premiere erhielt Tilli Waldau zwei entzückende Blumenkörbe. Jeder derselben wurde durch emen besonderen Boten abgehe fert, und jeder enthielt ein Etui mi einem kostbaren Schmuck; der eine, ein Vrillantenarmband mit Rubinen und Smaragden, war ein Geschenk des Ba rons von Hagedorn; der andere, ein kostbares Halsband aus Brillanten ein Geschenk Herrn Flinschers. Jedem Korbe lag ein Brief bei. der Tilli die Schamröthe in's Gesicht trieb. . Als sie einige Tage später auö der Probe kam. begleitete Erich Leonhard Ne nach Hause. Sie bat ihn. doch für einige Augenblicke mit m ihre Woh nung zu kommen, da sie in einer wichtigew Angelegenheit semen Rath em holen mocbte. ' Alö er Platz genommen, schloß TiU stillschweigend die Kommode auf nahm die beiden Etuis und die Briefe heraus und legte sie vor Erich auf den f - iucn. - DaS Armband schickte Baron von Hagedorn sagte sie. Bitte, lesen Sie semen Brief." - Leonhardt nahm daö Schreiben und las. Als er geendet, schwoll die Zor nesader auf seiner Stirn, und dasBlu stieg ihm heiß in'S Gesicht. . Nun, bitte, die andere Sendung, sie lam von verrn fflmscher.- - Zorn und Wuth sind schwache Aus. drücke für die Gefühle, welche gleich .f.i!r. i l einem cieimiajcn Viroin oen jungen Mann durchzuckten. Mit einem lauten Aufsprang er empor und herrschte Tillirauh an: ' Warum haben Sie die Geschenke und die Briefe so lange behalten, Tilli?" - jz:i ": Weil ich sie Ihnen zeigen wollte entgegnete sie scheu, wahrend sich ihre Augen mit Thränen füllten. . Wenn Ihnen an meiner freund schaft auch nur ein ganz, ganz klein wenig liegt, so schicken Sie die Sachen sofort an ihre Absender zurück." - - Tilli lehnte am .Tisch, stützte die linke Hand auf und betrachtete lange sinnend die Schmucksachen. Sie seufzte, erwiderte zedoch nichts, - - ' Der Seufzer entfesselte Erichs ganze ntrustunci.- - Tilli, Tilli, sehen Sie' denn nicht ein.' daß es um 5hren . auten Namen geschehen ist. wenn Sie dieses Zeug da oeyatten? Nächstens werden diese beiden Wichte Sie selbe? als einen Segenstand betrachten, den man mit Gold erkaufen kann! , - - - ;3ch will sie ja gar nicht behalten. Erich, sagte Tilli. bei den Worten des jungen Mannes schaudernd.' -Aber ich möchte die Kostbarkeiten -nicht .zurücksenden.- sondern, den Herren eine empfmdliche Lektion' für ihre Unverschämtheit zukommen-lassen. Nehmen Sie das Zeug- - fort und' machen Sie damit, was Sie wollen. Erich. : - ' Des jungen ManneS bis dabin so ernste Augen ' prahlten : plötzlich in einem seltsamen - Licht. ' .Ich habe eine Idee!" 'jubelte er. Oh. ich will . die Beiden . ärgern, daß ste gelb werden!" - Einige Tage nach dieser Unterhalhing erhielten Baron von Haaedorn und Herr Flinscher je einen Brief glekchen -Inhaltes, der sie mit namenloser Wuth erfüllte Wäre derselbe in deu Kreisen, in denen , sie verkehrten, bekannt worden, sie bätten eö Beide nicht mehr gewagt sich öffentlich' sehen. zu lassen;.-, denn man würde sie allges r r rr r i ä? 17 mem zur.Al-.licvetve ocinenoen pones und Hohnes gemacht. haben ' i-' Baron von Hagedorns , erster Gedanke, 'nachdem, 'er dieiniederfchmet i rw. 'n J.f - .'.'. rernoe piim gciqcn roar: -..:.-Was - würde :der niederträchtige Kerl, der Flinscher. wob! saaen wenn er diese meine Blamage erführe?".-.' - Und Herr Mnscher. brummte nach der Lektüre semes Schreibens:' ' - Em Gluck, ..daß . dieser- Haaedorn keine Ahnung hat. waL'für ein Esel ich gewesen bin! Der würde Mft Seit meines Lebens mit der . schauderhaften Geschichte aufziehen'.- - i S j. 7 Die beiden Briefe kamen von Leonhardt und lauteten. folgendermaßen:- -DaS schöne und kostbare Geschenk. welches, Sie Frguleiy Waldau .als Anerkcnnung für ihr Talent und .'ihre KunsZ sapdtknZst verkauft und der Er, lös zu - wohlthätiger Zwecken ' verwettdet worden. Dieme Hälfte deSEr trageS ist dem Maghalenen-Hosvi-tal", J die andere - dem Berein - zur Weihnachtsbescheeiung für arme Kinder? überwiesen worden. Sobald ; Fräulein Waldau'S Contrakt am Walhalla - Theater. abgelaufen ist, findet unsere - Hochzeit statt. Ich' brauche diesen Zeilen' wohl nicht binzuzufLaen,. daß'. Sle "abermaliae Geschenke zu unterlassen hä!:n. 'e sei denn, daß Sie solche - zu . ahn::c2:n
w-hltt!-:n Z:5:n r:rti:r.;t :p ZutatlO-: K ' : -:; - . . : . c - .' '
.' . - - Das specifische v.
Keikmittel für die Krippe. "'""'''T""'"""ZiZZ!J SS fallen' Aerzten be?aniit,5at diese Zrankbkit sich in Folge on Crkältuvaen entwickelt. In allen ihre, Formen greift sie die sciwacben Stellen des 'Eyßesö an. Die allgemeinen Symptome sind dieselben wie bet heftigen . Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, wird eine allgemeine BeHandlung vorgeschrieben, viele Aerzte, welche den Werth von Dr. August König's Hamburger Brustthee kennen, verschreiben denselben bei der Bebandlung von Grippe, da er das Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und das System aufbaut, und auf diese Weise die Krankheit vertreibt e?r. ArgustMkg's gartbargkr grustlhee heilt gllstkU, ErkSlkngcn, OronchMS, HaUlelde, Asthma, vrustschmerzm nud lindert LnngeVlelden. Der ächte Brustthee wird nur in Original-PaSete zu 25 Cents das ' yacket verlauft, und ist in allen Apotheken zu haben.
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The relief wu immediate. I began to improve with the sirst dose, and l thinlc I am cured now, bnt I keep tbe remedy bandy. I bare recoinmended the Tabules to a number of persons, for I belicYe in them."
UM vleBontvonMonte Carlo zu sprengen. Hat sich ein Consor. tium gebildet, dessen Mittelpunkt eine wohlbekannte Persönlichkeit ist. Es ist dies der Rechenkünstler Jnaudi. dessen erstaunliche Begabung berechtigtesAuf. sehen erregt. Schon vor einem, Jahre erklärte er, daß er sich mit einem Sy siem beschäftige, durch das er inMonteCarlo die Glücksgöttin dauernd an sich zu fesseln hoffe. Jetzt scheint Jnaudi über sein System im Klaren zu sein. Er befindet sich im Paradies des Teu. fels-, um jetzt für sich und einen Kreis von Anhängern seiner Lehre die Probe auf daö Eremvel u mackien. Die Gräfin von Cuvoy in Paris ist das Opfer eines Spaß. Vogels-, der sich Karten mit ihrem Namen hat anfertigen lassen und sich nun das kindische Vergnügen macht, ihr jeden ? Tag .eine Anzahl von Leuten ieder Art in's Haus zu schicken. An einem einzigen Tage empfing Frau v. C. ..den Besuch von" 11 Kuchenbäckern. 15 Ammen, 6 Wagenvermiethern, 7 Badedienern mit. ihren Badewannen, 3 Musiklehiem, 60 Dienstboten u. s. w.. Auch ein Dutzend Advokaten und etliche Gerichtsvollzieher fanden, sich ein, da sie die Mittheilung erhalten hatten, daß Frau v. Cuvoy Arbeit- für sie habe. Da die Dame durch diese Späße", die feil 14 Tagen Wai. &YCri4 toxw r. ihv. I uuutiu, itii u(tuityi ivuv, ty-u iz cuu lich die Hilfe der Polizei in Anspruch enommen, die natürlich sofort eine bcchnothpeinliche Untersuchlmg eröffnet hat. . , . ... . . Unter den franaöst. schn Frauenrechtlerinnen gilt fsrau Contant für eine -der bekanntesten, weil rührigsten und unermüdlichstui. Sie hatte als Wäscherin anaefangen. ein Syndicat der Wäscherinnen dann ein solches der Krankenwärterinven gegründet und war m ihren Bemühung:u von vem Pariser Gemeinderath unterstützt, worden,' der ihr. der schon zweimal geschiedenen Frau,, einen Beitrag von 1300 Francs und jährlich ein Local in, der Arbeitsbörse bewilligte. Als diese geschlossen wurde, begannen böse Tage für Frau Contant. Sie blieb an der Spitze .ihrer Syndicate, suchte Arbeit für Andere, -fand aber keine für sich selbst und gerieth in so große Noth, daß sie neulich Abends. Nachdem sie sich in einer Versammlung für, die Emancipgtion heiser geredet, in ihrer elenden Kammer einen Selbst Mordversuch machte. Sie nahm Gift ;id , Uil dann ? so .entsetzlich,- daß eine achvarm aus ihr Stöhnen, herbeieilte und sie. durch Gegenmittel diem'Tode entriß.. V ; ' Ein Metzgerknecht aus St. Gallen Namens Groh, der im .Berg-unweit MLrschwil einen Stier abholen sollte, wurde von dem plötzlich wüthend gewordenen. Thier angegriffi; niedergeworfen, in schrecklicher Weise' verstümmelt ' und . zu einer ui 'kenntlichen Masse ' zerdrückt. Kaum war dieS geschehen, so stürzte lich auch L- s-ii ..r c ,..r'. oer vg?ncr aus oen zusamg voruoerge henden Verkäufer Lehmann, dem.eS in $tj; poKsten Noth noch gelang, auf ei nen Ssum 'zü'kletttrn. AuS LeibeS kräften' schrie diestr -Man? m Hülfe, da daS rasende ,Thier.sich ..anschickte, mit seinen, Dörnern, den Boden aufzu. wühlen und den Baum zu entwurzeln. Nur noch einige Minuten, und auch Lehmann wäre der. Wuth de? Thieres züni .dpfer 'fallen, Glücklicherweise l C..-C.!.!f?L' - vr-. ' l guang m vcui i?tiücicucncii gemein? duath Orande noch früh genug, dem Unt. durch ein:n Flintenschuß d?a
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Cincinnati Züge ! Abfahrt Indianapolis ifhrt , s ttM , 10 46?m . ZtSNm , 4m . 1 mim Dayton Züge, C. H. Abfahrt Indianapolis bfabrt ?m Ankunft Cincinnati kunft 7?m . nzovm , . 00Nm , liifim m 10 0091m & D. R. N. Ankunft Dayton kunft r40n 1UN 6 Hm 7 UN , . I0 4SB . 2 45 Km Hitlm - m r Qitim 11 UV Toledo ä? Detroit Züge. C. U. & 0. R. R. Abfahrt Ankunft Llnkunf Snd'vl: Toledo: Detroit bsalznlam k'ft4SNm r'stsN m 1 m , wem ) genommen eonntigs. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. L West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre Ut Ht beke Linie ach GkkilGGG. Vier Jüge! - tk1tKmm w.ri ' ( TMfirn 11 Mftm .... 0-. ""' 3 N ii acht. knnst t te llj Mt ö beudt ZUt treffe ii.r et.... Z ' " glich uan. Cgttg!. Sie enefte verdefferteu Osstibuis ZZnQeti, : ? " Vullnn Schlnfwngen elegaiite Yrlor-Wagen und Vßwagen. Lokal.echlafagen in Jdiap,ttl fleht nxr o (nii ocici( eriißt Chicag, 148 vkoraen. jede, Zeit ach Abend denützt erde. ' i VStft vasiingt, Ctraftr. !-. n.CC. m -r . a ItfTMiCfff8 Untsnahos, i wen waininani " ' sett ,e. ahh. uibibidhi f tink tft : . . Sttab. . .. Geo. "W, Hayler. 7). 3. 0. Grafton'S Liste - persönlich geleitete Tour durch :Exrra:azixa?ciDg , t f , - ,. Dienstag, den 25. Januar 1898. Gin ullmann ua. kestebend au rooaen, omparnnenr und Standart OS las. Wagen, mit Varbierstube. Badezimmer und ollen reuesten Einrichtungen, alt ,uvlas. siger Bedienung. Die Tour virnmt SI Taae. Nate !)2S0,chon St. Louis, einschliienv eiie vollen Platze kn'Sch'af wagen, ,ayizetten im kwagen, Votelrech nungm und Effen im Cafe zu Nlr co und aue tmProip.ktus vorgezeecnen Fabrten tc. Sornspondirend Raten von Jndiautwoli und avderm Saubtpuntten der Big 4. Spre ch'N Sie skr , nähere Ouötunft - in $tt Big 4 Ticket Office vor rder schreib-n Cit an 0. Nelsev, vtadt xtstei Agent. wia,Tröy.N.Tt work tut . Riwlrr )IMrliMhfMlltM.
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Eisenbahn -Tabelle
LnZunft und Wgang dn verschiedenen Cifcr bahnzüge un Union Depot. Jndianapslik. vandalia. Abgang Pofizug 7 00 Ob Expreß 11 20 Rm Expreß 12 40 Nm Acmodation 7 20 5m Expreß 4V0 Nm Expreß L 10 Vm Ankunft Expreß S40 Pm Expreß 4 45 Nm Accomodatwn 10 00 33rn Expreß 2 35 51m Schnellzug 7 15 95 Lecomadatinl 120 92m Cleveland, Cincinnati, Chicago und ' St.Louik.- . - ' ' . - Jndianavoli und Cleveland Division. Wgang Expreß. ... .... . .. .... 4 15 n. Expreß 35 5 kpreß 135 5 Limited öxxnß 11 15 r Expreß 6 25R ndmft Sxvreß.. 4 10 .Expreß 11 30,Vm Lunited Cxpnß 8 45 Ad Expreß... .."810 Nm Srpreß 10M Ste Ct LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 Cm Limited Expreß 11 45 vm Expreß liaosi Expreß, täglich 3 50 92 nrunft Expreß täglich 4 05 Sa Expreß 10 30 53 Limited Expreß KLON SN"kß 610 m Ihicago und EwcinnaU Division. tftlich. Abgang Cchnelz, 3 45 5m Accomodatio täglich 7 0 ?m ilccomodatio 10 60 Zm Poftzug 2 45 Rm Vccomed. sn? Sonntag) Aceomodatron 6 30 Rm Ankunft- Rushvilli ccomodatio Voftzug ....II 40 V Jnd'pli ce. (nurvot). Rccomodatio ...11 155 Vecomodatio 40 Sch?zug .......11 vöNrn. Eyicago und S,ncinnati Division westitev Abgang Zlccomgdatio ... 710 L cneuP0s? ii ? cn Lafa?etttAccadatio.... KISNm Schnellzug 12 50 5m Ankunft Schnellzug 30m kafazett ccoodatto . . . 10 L0 Lm Schnellpost 2 35Nrn Acuuudatio 5 45 Rm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 vm Expreß 11 45 Rm Danvillt Acttttdstio. . . . 4SS N Expreß 11 15 Ankunft Expreß. 8?)L Danvillt tlttSLudtÜ. . . . 10 00 Vrn 'Expreß S 42 91 sr?ß isw Yoria Dtvifion östlich. . Akgang-Er?nß . 6 HIV Accomodatio ffrarefc . . . ' S 9A ??n nrunft-Expreß. 11 85 Ksx Vccomodat erpreß VOR Lake Srie nd Wefiern. Abgang Expreß 7 00 Expreß 1 20 5km ' Expreß 7 00N Schnell, Expreß Ankunft Scbncx?reI Expreß 10 20 Expreß 2 40 Nm Expreß VON ! Yitttburg, Cincinnati, Chicago und CL Loui,. " JndiansvolU Division. Abgang Expreß ... 5 00 7! Li,knKut WrrnmrtVfJ fi 9s . " " -r -r v--v..V.rt. . w v Expreß KbOVm Kichmond Vccomodatio. . . 1 30 Nm Expreß 7 2o Ab Ankunft Kichmond codatio, 00 Schnellzug 5 00 Lxpreß ....12 30Nm .ccomooano s iö ?cm tfrvrti ß. fJ V ........... . VI UU VkM4 ffnini in 1R ?. Chicag, Division via KokL. Akgag Expreß 11 L5 Expreß 12L5 5! Ankunft Expreß 3 3om eraril 3 ffi D, LouiLdill Dtvis bgang-Expreß S40V ; Louis,ills Accomodatio.. . 8 10 ' Schnellzug. 525N Accomodatis 4 Oi S - kunft ccoodtis 10 15 rn . Schnellzug ...1163m Accoodatis 5 50 Nm C?li( tätlich ...12UNA Sinernuti, HarniUs und Znoianspolis. AiggExpreß 8 40 Cincinnati Acesmodoti . . 10 45 a expreß. 7 05 Cl Expreß 4 45S5, Erpreß 1 45 ??n Aft Aeconudetto ...11 16 xpre, 1145 expreß TCORa 10 0 8 0 Sl 3iMaaavoHI nd Oine. Ulg g Expreß . . . ... ... . . S 15 I k!ikttNlO Vrtt9tijttfn A nst Tirt tUhnft inctwie Cccesudd 10 40 C CTß.-..i. ............ lUSlTX incinnan, avaf nno ziyigan iguig Expreß ........ . .'. .... 8 tj ? 5 L . i 5". II -- Onrtl ... lfrt CsSatfi Crawß... Sttrn . . o iv Cpj... 8 45 5 IndittZipslis, Deearur un QeLer?.' Abgang---Expreß'. . . I 815 rr . wtMmvuvn o Wl CAmJLrarei 11 Ist f-t AVlft Schnell. Ex?) 8k .1. .11 w . uwcTaBC;.... iu V C Cttj iata:. , CiUdtflC Nev Qlb) tz Chie-zs tg Ex,reß t2 C5 Crt e wzi C2i)Rfl Ccctrk M Pr Cxlnft Cipu 8C3 , : icz UCC:;r3 .417C3 Cn) 7 55 55-, TIio Twcntieth CcDtiuyf tne ' ttttJaertfittrt - Oochensrist fcKtt tttltO mnntn cxiX wnitfiuiu jjm ieT per;:; - - a - -i a nr. . i . re? xci.rt!) i z Z',l,.., . ctxltn 1:3 er. t crt frr.I'iittli r;:rri;. t rrta tcrtri;s f Iz'zxzC
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