Indiana Tribüne, Volume 21, Number 117, Indianapolis, Marion County, 15 January 1898 — Page 1
o o rT AV rlO I 00 Af K AO jj-k V kX V w X 0 sA 'V Office : No. 18 Oüd Olabatna Otraße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana, Samstag, den J6. Januar Jahrgang 31, N 117
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Editorielles.
Die Hinrichtung Heinr. CrämerS in Seattle, Wash. ift ans den 25. l März festgesetzt. Sie wird vollzogen, i. m. . m m...l!Malaillllil wenn QeitenS des BegnadignngiratheS , :MsH,MX ,ffrtTrt VrltMf. m Die Dreyfu - Affaire wirbelt noch immer diel Staub auf und sie ird wohl sobald nicht zur Ruhe kom- ... . . n bii:X V.C &! mea. in lelvnoernanviirq, vv wie nicht im Stande find, über die Schuld oder Unschuld Dreyfui' ein Urtheil zu haben, wohl aber ift man berechtigt, an der Schuld de ManneS zu zweifesn, wenn Männer wie Zola und Scheurer-Kestner seine Unschuld veHäupten. Welche Folgen ein solches Vorkommniß in Frankreich haben kann, läßt sich gar nicht sagen. ES kann zu ganz bedeutenden politischen Ereignissen suh. ren, denn der Eigensinn und die Hartnäckigkeit der Regierung haben wohl ihre Stünde. Abgesehen von dem rein menschlichen Interesse, dak man an einem möglicher Weise unschuldig Verurtheilten nimmt. so zeigt der Fall elstenk die NichtsWürdigkeit alleS geheimen Ger'chlSverfahren, zweitens die Schädlichkeit der Ueberwucherung des Militarismus, drittens die Thatsache, daß Frankreich nur der Form nach eine Republik ist und viertens die Ungerechtigkeit und Blindhett, von welcher die VolkSleidenfchaft befallen werden kann, obwohl bis j'tzt im Grunde genommen keine Beweise vorliegen, daß Jemand andnS als antiiemitischer Pöbel die Gerechtigkeit niederzuschreien versucht. .Der ganze Vorgang ist beschämend für die Repudllk, vielleicht wird er noch belchämender, wenn er einmal ganz enthüllt sein wird. ... ,,, Wie gemeldet, blsiidet sich unter den Vorlagen, welche d,m preußischen Landtage gemacht werden, eine, durch welche der Regierung größere Kontrolle über die Privatdozenten an Univerfttäten eingeräumt werden soll. DaS wäre dann ein Schritt nach rückwärts, ein Schritt in der Richtung der Einschränkung der Lehr- und GeisteSfreiheit. Der Privatdozent ift ein Privatlehrer an Universitäten. Er erhalt vom Staate nichts als die Erlaubniß die Raume der Universität zu benutzen. Bezahlt wird er von den Studenten, die feine Vorlesungen besuchen. Die Erlaubniß zum Lehren erhält er von der Fakultät, nicht vom Staate. Er steht sich um so besser, je mehr Hörer er hat. Die Bedeutung deS Privatdozenten aber liegt darin, daß neben den gastlich angestellten Professoren freie akademische Lehrer .vorhanden sind. Professor Sastrow in Berlin sprach sich über daS Institut deS Ptivatdozenten- i thumS wie folgt aus : Bei unS in Deutschland ist daS Privatdozententhum daS- einzige Mittel, neu aufkommenden Richtungen, denen die augenblickliche Regierung ab hold ift, einen Eirfluß auf die heranwachsende Generation zu gewähren. 3ft diese Bedeutung schon für politisch harmlose Wissenschaften groß, so ist sie unendlich viel größer für alle Fächer, die mit Staat und Kirche zusammenhängen, gegenwärtig wohl für kein Fach mehr als für Nationalökonomie und Sozialpolitik. Und in der Sitzung deß preußischen yhgeordvetenHauses vom 31. Mai 2865 erklärt, Bireow : Die Privatdozenten sind die eigentlichen Träger der freien Wissenschaft." Man geht daher nicht fehl, wenn man annimmt, daß die Legierung die Maßregelung solcher Lehrer im Auge hat, welche nicht auf die staatlich anerkannten LolkSvirthschastSlehren fchwören. Universitätslehrer wie Dr AronS, welcher der sozialdemokratischen Partei angehört, find der Regierung ein Dorn im Auge. SS handelt sich darum den OozialiSmuS von den Unidersitäten fernzuhalten und der Re giernng erscheint selbst der zahme Katheder- und OtaatSsszialiSmuS gefährlich. Da dürfte die Lehrfreiheit an deut schen Universitäten wohl einen empsind lichen Schlag erleiden. im '. Oetterbericht. Kälter heute Nacht, zeitweilig Schnee oder Regen; morgen . schönes Wetter. Höchste Temperatur innerhalb der le) tea 2i C:ui:n 33 Crad, nietriiC? C2 .t. "
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I Itraiittdjridjleii.
Inland. Die Senatorwahl in Ohio. EolumbuS, 0 , 14 San. Die Feindseligkeiten zwischen den beiden republikanischen Faklionen in Ohio find mit der Wahl Mark HannaS zum Bundessenator r.och nicht beendigt. Allen O. MyerS sandte heute folgendeS Telegramm an den Präsidenten : Hon. William.MeKlnley, Präfidevt der Ver. Staaten, Washington, D. E. Ihr Telegramm an Hanna und daSjenige, da dieser an Sie gerichtet hat, find eine Schmach für jeden anständigen Mann in den Ver. Staaten. Nero musterte, während Rom brannte. Sie beteten, während Dick und Hanna sich einen Sitz im Bundebsenat erkauften. eine Thatsache, die eingehend bewiesen werden wird.' DaS Volk, daS Sie bS jetzt nur a!S einen Dupirten bemitleidete, wird Sie jetzt als einen vollzähligen, nicht stillen Theilhaber in dieser Firma von Verschwörern gegen die große Masse deS Volkes verurtheilen. Die Stunde deS Gerichts ist gekommen." Dieses Telegramm beweift, daß der Krieg gegen Hznna nichts weniger als beendet ift, sondern j.tzt nach Washington hinüber getragen wird Die Anklagen wegen derschiedentlicher Bestechungen lassen sich nicht unterdrücken. In der StaatSlegiSlatur find schon mehrere Anträge aus eine. Untersuchung dieser Anklagen gestellt worden. sind jedoch stets von den Anhängern Hanna's unterdrückt resp." niedergestimmt worden. Jetzt find, indiniduelle Klagen erhoben worden und bereitS Vorladungen an Mark Hanna, Major Dick und S. H. Hollenbeck ergangen, ver letztere ist nocy ein junger Mann, von dem behauptet wird, djß er in Gemeinschaft m t H H. Boice den Repräsentanten OtiS von Hamilton zu bestechen versucht habe. AuS diesen Streitigkeiten find auck noch mehrere Schadenersatzklagen wegen Verläumdungen anhängig gemacht worden, so z. B. hat T. . Camvbell dift Ohio State'Jonrrial auf $100.000 wegen Berläumduvg verklagt. Ge fährliche Burschen. Philadelphia, Pa 14. Jan. Bier Manner, die im Verdachte Sehen, professionelle Diebe von New Fork zu sein, wurden heute hier ron DetektlvS verhaftet, als sie einem bekannten Juwelenverkäufer folgten, der ferne Kunden besuchte und eine Tasche trug, in der sich Diamanten im Werthe von Tausenden don Dollar? besänden. S:e gaben ihre Namen wie folgt an : EhS. Hoyt, 34 Jahre, von Little Washington, Pa.; Wm. Drohn, 21, von,Nev Dorf; Zos. Rlley. 24. von St. Paul, Minn. und Zos. Sullivan don Reading, Pa. Alle waren gut mit Geld versehen und trugen geladene Revolver und Werkzeuge, wie sie Diamanten- und Bankdiebe benutzen, mit sich. Sie widersetzten sich ihrer Verhaftung und ergaben sich erst, als ihnen Revolvermündungen entgegenftarrten. Ausland. Sollen seeuntüchtig sein. P e r r i m, 14 Jan, Der britische Dampfer Dunsea", am 28 Dezember von Southampton nach Bombay abgefahren, berichtet, daß er ein deutsches Kriegsschiff in seeuntüchtigem Zustande getroffen habe. Die deutschen Kriegssch'ffe Deutschland" und Sesion" befinden sich jetzt unter Befehl deS Prinzen Heinrich von Preußen auf ihrem Wege nach Ehina. Zuletzt hörte man von ihqen von Port Said, wo sie am &. Januar eintrafen. Die Insel Perrini, von der die obige Meldung kommt. liegt an der Einfahrt deS Rothen MeereS. Französische Kulturträger. y a r i S, 14. Jan. Eine Anzahl von Studenten marschirte heute von einer Vorlesung nach der Office deS BlatteS Aurore" und stieß Verwünschungen gegen Emile Zola auS. Sie wurden von der Polizei auseinander gejagt. Heute Abend erneuerten sich die Anti-Üola-Demonstrajiosen, als eine Saar f . riAifTh..v rt ri a. . .r
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mit Zola," Nieder mit den3uden."Die Polizei zerstreute die Studenten, und k. inK ro,,. zwischen den Beamten und den Ruhe. störern wurden Hiebe ausgewechselt
Später sammelten sich die Studenten : r f i c x. ki. .v' wieder jenseits der Seine, und zogen die Boulevards hinab. Die Leute au k -u et n- i2 v , den Omnibussen stimmten in die Rufe der Studenten ein. Schließlich jagte die Polizei die Studenten in der. Avenue de l'Opera auseinander. (Zensur. öa v a n a. 14 Jan. Ein soeben er lasseneS Dekret verbietet den täg- " lichen Blättern die Veröffentlichung (Snh.ih.to.tA.n .h, h. Lp ff. f.,; von Cabeldepeschen, ehe sie der Censur unt.rzogen find. Außerdem werden ; .... k: m.aL.t.s.k.. fk..:(x".' vvu nuii-uii uic uitoiutucu ianiiiCj und ausländisch: Blätter zurückhalten, die nicht volher dem Censor vorgelegen habe". Die Verletze? dieser Vorschriften werden daran erinnert, daß sie sich unter Militärgerichtsbarkeit befirzden. Ein weiteres Edikt wird in Kürze deröffentlich! werden, welches daS Ansammeln don mehr als vier Personen aus den Straßen oder in den Läern verbietet. .; allerlei. üiii ln u i y i g e r 'dc ann unzweifelhaft der Anstreicher Trau-' qott Va-r in Louisville. Ky. Derselbe ließ sich neulich in Jeffersonville, ,Jnd dem umerikanischen Gretna Green, m ... t ... rni ... i. v r m . vi t n zum siebenten Male in die .Rosenfes seln" der Ehe schmieden, und zwar mit dem Fräulein Alice TompkinS. Fünf Frauen wurden Baer durch den Tod entrissen, während eine, und zwar die Dritte, der er die Hand reichte, von ibm yeschieden wurde. Mit Ausnahme dieses einen, Falles bat er mit, seinen eirathen, wie er.selbst sagt. Glückte, habt. Jurchrerilcye nrnge werden sich im neuen Jahre ereignen. Ein ?Zrophet hat im Buche der Zukunft geesen und Folgendes gefunden: Der Zar. von Rußland stirbt und zwischen den beiden größten Machten Europas wird ein Krieg ausbrechen. Der Süden der Ver. Staaten wird durch einen Rassenkrieg mit Blut getränkt werden. Der Familie deS Prinzen von Wales steht ein Trauerfall bevor. Ein Aufruhr in London bedingt daS Einschreiten deS Militärs.. Der König von Spanien wird entführt. Der Nordpol wird entdeckt und im November die Verbindung mit dem Planeten Mars eröffnet. Der Prophet hatte mit semen Welssagungen" bis zum l.'Adrtt warten sollen. Jn Sauö und.Brauö lebte Frederick Schmidt auf seiner Ueber fahrt von Hamburg nach New tyoxl, und als er mit dem Hamburger. Dampser Palatia ankam, hatte er noch ganze $5 im Vermögen. Nachdem Schmidt sein baareS Geld auf dem Schiffe ausgegeben, fiel ihm- ein, daß er emcn Wechsel von T30 im Besid habe. Darauf borgte er sich von einem heimkehrenden amerikanischen ViehZüchter $25, die er dann bald durch die Gurgel jagte. In der Barge-Office angekommen, verlangte der Viehzüchter sein Geld. Schmidt wurde mit einem Inspektor nach der Bank geschickt und zog das Geld. Nachdem er die borgten $25 zurückbezahlt, blieben ihm nur noch $5. Der gute. Mann wurde deS halb als Pauper wieder heimgeschickt. EinegelungeneGeschichte ist in Eddyville, Ky., vorgekommen. Die jungen Damen einer Sonntagsschule waren damit beschäftigt, den Christbaum aufzuputzen,als ein Fremder eintrat und ihnen eine Menge Packete, die mit dem Namen der Emvfänger versehen waren, einhändigte und s ersuchte, dieselben an denBanm zu hängen. Ohne weiteres thaten di?selben eö, als aber bei de, Befcheerüng die betreffenden Herren ihre Packete öffneten, fand ein jeder eine Flasche mit Whisky. Der Pastor, einer der schlimmsten Prohibitionisten, erhielt die größte Flasche. Man kann sich die Aufregung des geistlichen Herrn und, der anderen Beschenkten denken. soll versucht werden hen Namen des Gebers zu ermitteln, um ihn zur Bestrafung zu bringen. In den Besitz elneö Syndi cats, an dessen Spitze der New Yorker Financier I. Pierpont Morgan und der Erfinder Thomas A. Edison ste hen, sind die bedeutenden Wasserkräfte bei FaNS Village. Conn., die größten im Staate der hölzernen Muskatnüsse, übergegangen. Die Wasserkräfte sollen im Betriebe mehrerer großer Erzseparatoren Verwendung finden. In diesen Separatoren wird daö Erz fein gemahlen und daS , Eisen unter Anwendung . gigantischer Magnete aus der Masse gezogen, worauf es, in Ziegelform gepreßt, in die Schmelzöfen kommt. Dieses ' Verfahren ist nur dann lohnend, wenn eö im Grotzbetriebe zur Anwendung gngj. In den zu errichtenden Werken werden ca. LWU Mann beschäftigt werden. l
urn merrmurvla'S au- oi.rk.N?-?lS erinnern, yi n zrrvn spiel kann man jetzt em neuen Syndl- Nann dainit beschäftigt, ein gankat) . C'::;ut: an Park Nor? in er? . V.) tca rttto dem Kaiser ten
VW- Work wiro em' gro-r Dampfkrahn zum Aufziehen don Eisentragern etc. benutzt, der die schweren Eisenbalken mit Leichtigkeit aufzieht, Noch interessanter aber ist es. hie
' CfO, f . V. : V. rr -. t i : i i Maschine, die den Krähn treibt, mit oylen versorgt wird. Da werden l i f9lCn fuhrwerk abgespannt, der Fuhrmann bleibt ruhlg auf dem Wagen sitzen und Wagen, Kohlen und Fuhrmann wer emfach die Pferde von dem Kohlen den rasch 300 Fuß hoch emporgehoben und oben in em Stockwerk aestellt. Dann beginnt das Ausladen und der Wagen kehrt zurück. Das Schauspiel zieht täglich viele Neugieriqe an. Nechtsertigen lassen sich !. rt. tL ... .Vi ' ' die Lynchgerichte nicht, wohl aber er f " i. r.'. iJ 'e c!. i 3 m J ;ar"ia"s tat der verübten Verbrechen und die afioth)C G.rechiigkeitspflege in man-ch-n Gegenden unseres Landes. Jetzt fct r..c! cn.v t ut uuu uiuiyci pteuitjet INI tou den, D. Anderson mit Namen, seine stimme zur Bertheldlgung dieser Art der Volksjustiz erhoben und in einer Negerkirche zu Brunswick. Ga., von der Kanzel herab die Erklärung abgegeben, daß in den Südstaaten Lynchgerichte zuweilen nothwendig seien. Mit seiner Erklärung hat Red. Anderson freilich in ein Wespennest gestochen, und es sind so zahlreiche Drohungen gegen ihn ausgestoßen worden, daß eö mcht überraschen würde, wenn die Neger an ihm selbst Lynchjustiz ausüben würden. Von einem unbekannten Neger erschossen wurde in Norfolk, Va., ein rabiater Kerl Namens Emmet F. Wood, als dieser, mit einem Messer in der Faust, auf sein Weib losaina. - wsood yatte leme Frau zum Hause hinaus getrieben und als sie bei ihrem Vater, I. T. RogerS, Zuflucht suchte, l zog er ein Messer und drohte, ihr den GarauS machen zu wollen. In dem- - . . . . "V mm mm selben Augenblicke ging der Neaer vorüber und diesen rief RogerS zu Hilfe. Ohne sich lange zu besinnen, sprang der Neger auf Wood zu, riß ihm einen Revolver aus der Tasche und feuerte. Durch den Kopf geschossen, stürzte Wood als Leiche zu Boden, worauf der Seaer, den Rogers nicht kennen will, entfloh. Der erschossene Wood hat vor ca. 2 Jahren einen Menschen umgebracht und darum wird die That deS Negers von Niemandem bedauert. Von einer Kuh auf ein Eisenbahnaeleife geschleift und von einem Zuge sofort getödtet, wurde der reiche Farmer Jsam Kirby, dessen Besitzung unweit der partanourg und Columbia Eisenbahn bei Clifton, S. C.. belegen ist. Der Mann gab einem Knechie, welcher eine Kuh von der Weide heim zu treiben im Begriff, stand, einen an derenAuftrag und unternahm es selbst, daS Thier nach dem Gehöft zu brinaen. Zu diesem Zwecke wand er sich das Seil, daö um die Hörner der Kuh ge- j schlungen war, um daS linke Handge-! lenk. Wenige Augenblicke später brauste ' ein Zug heran, die Kuh wurde wild und rannte auf daS Geleise, Außer Skande. seine Hand frei zu machen. wurde Kirby mitgeschleppt und von dem Zuge vollständig zermalmt, während die Kuh unverletzt blieb. Bor st u r t m ließ der Besitzer des Schlosses Schelle beiRouen, Herr Basil Zayaross, zur Äergrokerung der Gewächshäuser des Schlosses einen Erdhügel abgraben und stieß bei den Arbeiten auf eine umfangreiche Steinvase mit dicht verschlossenem Deckel. - Herbeigerufene Archäologen erklärten den Fund als neuerer Zeit entstammend.' Als man mit einiger Schwierigkeit den Deckel entfernt hatte, fand, man in der Vase mehrere Tausend Francs in Gold und Silber, eine große. Menge alter Schmucksachen und einige Photographien aus'der Zeit des Beginnes dieser Kunst. - Unter den ältesten Dorfbewohnern erkannten einige in den Photographien die Eltern der frühern Besitzerin, Marquise de Fernals. die im Jahre 1870 noch, das Schloß bewohnt hatte. Sie wußten sich zu erinnern, haß. als die deutschen Truppen anrückten, hie Marquise ihre Werthgegenstände irgendwo vergraben hatte. Da oer Ort aber nicht bekannt war und die Marquise plötzlich starb, blieb die Erde - die Hüterin dieser Schäle, die in deutschen Händen freilich nicht weniger sorgsam für die Besttzertn aufgehoben gewesen wären. Hr. Väsil Zaharoff pellte nun Nachforschungen nach den Verwandten der Marquise an und konnte sie kürzlich mit dem kostbaren Funde, der den gan. zen Familienschmuk enthielt, überraschen, In einem Nebenabt heil deö Hohen Chorö der Stadtkirch: in Celle befindet sich ein alter Taufstein auS Alabaster, dessen Formen eine hochkünstlerische Vollendung zeigen. Ein cellescher Herzog schenkte denselben der Kirche zu Anfang des 17. Jhvbundertö. Leider gerieth er in den letzten Jahrzehnten in Versall. Die Instandhaltung deS Hohen Chors und seiner Geräthe gebührt aber dem FiskuS. Auf Antrag des Kirchenvorstandes an den Cultusminister hat derselbe Auftrag ertheilt, daß der Taufstein an Professor Küsthardt in Hildeöheith gesandt werde zur Zfteyovation ; .-" Während Deutschland Kriegsschiffe und Truppen aussendet, um den Sobn des Himmels nach bewährlem öiecevt. an die Pflichten des m V ... -! T n
urnna zusammenzustellen. Allerdings dürften und sollen auch diese letzteren dem Beherrscher China's besser bekommen, als die bitteren Villen, die ihm Deutschland bereits zu kosten gegeben und weiter zu verabfolgen event, noch willens ist. Herr Schaurte der Besitzer und Leiter . des Hotel Mono-. i -Pi i r nm e
xoi , ii oieier vcarm, oer unoeiummcrt um die Händel dieser. Welt an seinem Kochbuche arbeitet. In das Chinesische übersetzt, wird es nach Peking seben. Ein merkwürdiger Unfall ereignete sich , im Hafen .von Hongkong. Als . lniae . Leute der Mannschaft des enlzlischen Dampfers Changsha" in der Nähe des Schisses ein Bad nahmen, hatte einer von ihnen plötzlich das Gefühl von zahlreichen auf ihn eindringenden Stacheln. Zugleich sah er sich von einer klebrigen Mass umgeben, die auf eine Entfernung von vier Fuß eine dunkelbraune Flüssigkeit von sich gab. Der Mann wurde fo betäubt, daß er nur mit großer Mühe zu scinem Schiffe zurückkommen konnte. Da er heftige Schmerzen hatte, wand!er sich sofort an einen Arzt. Dieser verordnete ein Bad von frischem Wasser. Dabei mußte der Kranke solche Folterqualen erdulden, daß er beinahe ohnmächtig wurde. Der untere Theil des Rückgrats und die Beine waren fast gelähmt, so daß der Zustand des Kranken während der ersten Nacht sehr bedenklich war. Mit Abreibungen und mit Elektricität gelang es schließlich, ihn am Leben zu erhalten, doch mußte er wegen seiner theilweise sehr entzündeten Haut noch lange das Bett hüten. Der Mann scheint mit irgend einem bisher unbekannten Thier inBerührung gekommen zu sein, das weit giftigere Eigenschaften hat als die gewöhnliche Meduse. Ein Umzug in d e r H ö h e von 4365 Metern ist ohne Zweifel nichts Alltägliches.- Nächsten Sommer acdenkt einen solchen der Ingenieur ?losef Vallot vorzunehmen, der vor 7 Jahren auf dem Mont Blanc das erste wissenschaftliche Observatorium errichtet.hat. Er wählte damals für:dessen Errichtung ein Felsen Plateau in der Nähe der Bosses du Dromadaire. das sogar im Winter wegen deS stets darüber streichenden Windes schneefrei blieb. Seitdem ist der Bau satt alljährlich vergrößert worden und hat dadurch zwar an Wohnlichkeit , und Bequemlichkeit bedeutend gewonnen, aber die Gebäudemasse dient nun auch dem Schnee als Lagerstätte, denn sie hält ihn in großen Massen zurück, so daß es in letzter Zeit bedeutender Anstrengungen bedürfte, das Observatorium schneefrei zu halten oder zu machen. AuS diesem Grunde will Vallot ausziehen. Er hat bereits eine Felsspitzs in der Nähe für daS neue Observatorium ausersehen. Dies wird nächstes Frühjahr oben glatt gesprengt, dann daS alte Observatorium abgetragen und für den Neubau verwendet. Die Strafkammer deö Pariser Kassationshofes hat einen Spruch gethan, der das Andenken von zwei Männern rehabilitirt, die im Jahre 1852 wegen Brandstiftung zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurtheilt worden sind. Der Eine war der Schullehrer Pierre Vaux und der Andere der Landmann Jean Petit, die Beide auf Anstiften eines politischen Gegners, der eS überdies auf Geldgewinn abgesehen hatte, fälschlich cmgeklagt worden waren. Beide starben 1875 alS Deportirte in Cayenne. Den Erben der Familie Vaux, deren Vertreter der Abg. Vaux, ein Sohn des ehemaligen Sträflings ist, wird der Staat einen Schadenersatz, von 100.000 Francs, denen von Jean Petit einen solchen von 50.000 Francs entrichten. Der Spruch des Kassationshofes soll außer . im Journal Officia!" in fünf von den Familien Vaux und Petit zu bezeichnenden Blättern veröffentlicht und in ihrem Heimathsdorfe Longe pierre, in Chalon-sur-Saone, wo Petit und Vaux verurtheilt wurden, und in Paris durch Maueranschlag verbreitet werden. Nach den zwei Todten wird der Kassationshof demnächst wei zu lebenslänglicher Zwangsarbeit Verurtheilte, die noch leben, zu rehabilltiren haben. Die Beiden waren vor drei Jahren von einem vierzehnjährigen Mädchen eines Sittlichkeitsverbrechens beschuldigt, und obwohl sie standhaft leugneten, verurtheilt worden. ES hat sich herausgestellt, daß sie die Wahrheit sagten. Sie sind aus Neu -, Caledo. nien zurückaekehrt und harren in Paris ihrer Rehabilitirung. , . .... Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen Hood'S Sarsavarilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Nagen. 25. !Z fe kch IfilEßjf. ii
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