Indiana Tribüne, Volume 21, Number 115, Indianapolis, Marion County, 13 January 1898 — Page 3

w. ........ mt... .. ft,t4wtf Dr. I. Vü?)ler, 120 Sst IReCnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 Mi 8 t)i Nachm.; 8 M5 9 Uhr ZldmdS. Telephon 1440. Sprechstunde : Sonnt;! nrn Vsrmitt?. C. C. EYEUTS, Deutscher Zahn - Arzt. ?!g. 8z Nord Pennsylvania St,, a 5 wird auf cnf ar.ctfwar.b:. VWALTE li FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Straße. Cofsin Vkock. Zimmer 13. Os?e.tnd: d12?m., 1 btI Sm.. T8U9 ?hr 35k. Lsnntagl von 10 Uhr Bm. bll 2 Uhr ftrn Coke. Coke. VZilumpen u. zsrkleinert. Tickt BnmaSl bekomme in tt Ofste d lnd'polis &as Co, No. 58 Süd Pennfy'vania Str. M. (Blevhe Deutscher Buchbinder. 408 Süd Ca?. EZe McCarty Str Up Stairs. $rrr arl t3pnf, T 5stö Riabama txafc man lluiien tär mich tfttcese. ,ÄdoIptiiFiey, (OU Froedom A RIght.) otarj Public, Translator, Correspoudent etc. No. 196 Ellzabeth Stret. Take Blake St. Car. HERMANN UNKE, . 15 Sü Alabama Str. Deutscher' Messerschmied, n bu 4. m w jiannr:ner, Speeren uns aue nen Schnetdeinftrumente fabriznt und geschliffen. wkA BO YEARS vv EXPER1ENCE D c innwii ...-i...w -, .A Designs lx,tz Copyrights Ac ' -a. Teinf MlM .ant fr-. Oldest araucr for ecnnni pat.nta. ittrlotlT Fat.QM takaa throunh Muim dk 4-a. ramlr '. teial ntU, withoot ohnnre. in th. Scientific JJmerfcan. A aandiow oly OltiftratM whUt. T-araeat , alaUora of any aciamiflo loarnaJ. Tann. 14 . rar: foux raontna, f L Sold byail nawidaaJara. LlllllII&Co.'i'-KewYork Bmafc flae, C V Pt, WiiUngu, X. 6. RlPANS TABUIES are intended for duldren, hdles and all who prefer a medione dlsgubed consectionery. Thcy "nuy now be lud (put cp m Tin Boxes, scvcnty-twt Ja a boxprice, twenty.flve cent or five boxes for M M a . ons solllU'. .n dniisl will g?t Ihcni ff von miitL and lli mav alwav Vx 1 cUaincd ty nuttmz tho price to tT s)?r BTvnrMljMftf llik. IkilJllll all MIl LJ Lil . , joiapany r.;t S-VV r.aio tCbJör Kacgg-i : r- -- tt - r a i Webster's Interiiational : IDi5tioiiary Tnvaluabl. In th. Horn.. School. nd Omc A tiwrotich ravUlon of th. Unabridd, th. parpo. i4 wbidi haj ba dapUT nor th. proriaka ol matrial for boastful and hoT advartiaement. but th du, Judiekms. ebolarly tkoroagh pertectac of a work which in all th. tage cf i trovu kj obtaintd fa a equal i7TMi tSa (aror aad coafidanaa of askala and A thm ea.cral public Tqii Oaa Great stwura AutlioritySa ritra Koa. D. J. D, artla U a. tiprana üoarV GUT THE BEST. mal for naohnaa Mjraa ta vnsini'S KTEHÜUmi .Dxnscrsy, ü. 4 C. KEP.HIAM Ca, Publlshart, tmunniui, a, Etd ytmr ess far SontcnTf cl tu Warks f Emzm. FUU, ETELD: FLOWERS tltertreTkUincssseBtScweRlr The tnact beaatifnl Art Prodnctloa of th. co tary. "A araan aaca cf Ua awtt fratraat as b!v Mi fatkra4 frata tat braad aerr s Eoteaa flctd'a fl Ciwlainia alM-tirm ns Ihf TTtmt fceantifnlof thepoemaof Earcne Field. Handomely illurtrated by thirty-Sy. of the world'a gratest artiata aa thclr contributlon to th Mon ument Fand. Bat for taa oebla coatri.auaaa a, iaa ml irtliu rhU huk Bat hava kcca Baaakaa fand for I7.00. Foraale at book torea, or ent prepaid on reeeiptof $i.ix Xhe loveoaeringsto tneChild'a Pot Lanreate, published by the Committc to errate a fund to build the Mocrisent d to care for th faaiiy ot tut Leiored poec ' a?na FL-'a Uannraetit SoaTtnlf Fcnd. . . ,!, am Ci:sr l"i

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Fatttm. Rcman von C. ZoellnLion)t. (gortsejung.) Die alte Dame selbst, noch heute eine imponirende Erscheinung mit ihrem vornehmen Gesicht und der straff und gerade getragenen Gestalt, m der unveränderlichen Hausrobe von schiefer grauem Atlas, stopfte emsig an einem feinen Damasttischtuch. Sie trug noch heute keine Brille und die hellgrauen Augen hatten in ihrem alten Blick ein: adlerartige Schärfe. Um den Mund aber lagen Züge tiefen, dauernden Grames wie in Granit gegraben, und die linke Hand hatte ein permanenteZ, nervöses Zittern, wie es Menschen zuweilen von schweren, plötzlich sie zermalmenden Schicksalsschlägen zurückbleibt. Die silberweißen, welligen Scheitel, leicht umfaßt von einem Fanchon der zartesten schwarzen Spitzen, umschlossen ein Antlitz, das seinen patrizischen Stempel sicher mehr den noch immer zartblassen Farben und dem Ausdruck unerschütterlicher Ruhe, als der Reinheit des Schnittes zu danken hatte. Denn sympathisch war dieS hochmüthige Gesicht keineswegs. Es war ein schroff abweisender, mindestens doch herb in sich verschlossener Gram, der eher abstoßend als Mitleid erweckend wirkte, den sie mit der hoffnungslosen Rue einer Niobe alle diese langen Jahre hindurch schon trug. Sie war eine geborene Alves, die ihren Vetter heirathete. Die kurze Ehe war eine leidenschaftslose gewesen. Man hatte sich, um die beiden Fam!lienzweige zu verbinden, gebeirath't, md der Stolz auf den gememschaftl!ken Familiennamen war in beider Seele das Prävalirende geblieben, bis der Tod ihr den Gatten von der Seite riß, und sie ihn leidenschaftlich entbebren und betrauern lernte. Zwei Kinder hatte die junge Wittwe besessen, die ihr Stolz und ihre ganze Zukunft waren. Um beide ward sie vom Schicksal betrogen. Ihrer Tochter, zu gut und zu rein und zu schön, um lange auf Erden zu wandeln, brach eine unglückliche Ehe, die sie zudem von der gelieöten Mutter trennte, das Herz. Der grausame Schwiegersohn verbot der unbeliebten Schwiegermutter, sobald er Herr über Helenens Schicksal ward, das Haus und seiner Frau untersagte er den Umgang mit der eigenen Mutter. Er brachte Helenens Erbe durch, vernachlässiate has arme jung Wi'ib und trieb die jammernd Hinzueilende vom Sterbebett ihres Kindes. Den Enkel versagte ihr der Unmensch und übergab ihn fremder, besoldeter Pflege, die das zarte Pflänzchen elendiglich verkommen ließ. Es war ein Glück für die Tiefzebeugte, daß ein Sturm über die gesammte Finanzwelt gerade damals hinbrauste, der alle Kräfte dieser resoluten, energischen Frau wachrief, zu ringen für die Zukunft ihres noch im Knabenalter stehenden Sohnes. Es lenkte ihre Gedanken ab von dem ver. zweiflungsvollen Schmerz um das Schicksal ihrer Lieblingstochter, es füllte mit angestrengter Gedankenarbeit die schlaflosen Nächte, es concentrirte Alles, was in dieser Frau oon Muth, Aufopferungsfähigkeit und Charaktergröße war. Sie raffte ener, gisch Alles zusammen, was ihre eigene Zukunft an Grundbesitz, Hypotheken und Werthpapieren sicher stellen sollt?, und die Catastrophe rauschte vorüber, ohne daß nur ein Hauch bösen Leu munds das alte, hochgeachtete Handels hauS getroffen, ohne daß man in den Finanzkreisen nur ahnte, daß eine Er schütterung der ' angesehenen Firma überhaupt gedroht. Sie hatte nur einen Vertrauten dabei gehabt, der freilich mit Leib und Seele dem Bankhause er geben war, dem schon der Vater desselben bis zum Tode seine treuergebenen Kräfte gewidmet, der dann auch selber alt und grau im Dienst desselben geworden, bis ..... . Die Frau Geheimrath war in ihren Reminiscenzen bis zu diesem Punkt gelangt, als rothe Flecken der Erre guna plötzlich in ihre blassen Wangen schössen, und sie scheu-ängstliche Blocke in den Erker sandte, zu dem Flllae! hin. Ober. den. die Portiören phantastr. sche Schatten warfen. So lauschig im rosiges Dämmern der Ampel hatte auch vor siebzehn Jahren der Erker dagelegen, als .... . Großer Gott! was wurden denn heute mit einem Mal alle die anklägerischen Gestalten lebendig und ängstigten sie zum wahnsinnig werden. Kam eö vielleicht daher, daß sie in ihrem Schreibtisch Generalauf, räumung gehalten, um ihr HauS für alle Fälle . zu bestellen", damit . alte Briefschaften nicht. einstenS in gleichaültige Hände fallen sollten? Hatte sie dadurch die Todten wachgerufen, daß jetzt .Sie schrie leise auf vor Entsetzen, ihr Herz stanj still vor Schreck. Da kam sie ja schon aus dem Erker herausgeschwebt, die weiße, holde Gestalt und nun folgte von den Lippen der alten Frau ein nervös überreiztes Auflachen, und die Hand zuckte schlimmer als zuvor und die convulstvische Bewegung setzte sich Grauen ' erregend - bis zum Kopf fort, der nun in rastlosem Hin und Herfahren blieb. ' Dle.weißen, lose.herabhängtnden Spitzenvor hänge vom Fenster des ErkerS .waren il ja nur gewesen, die den phantastisc:n Cru: i;t tctcjcsurrn. r-

Wie konnten dieselben nur in diese Wallende Fortbewegung bis an den Flügel heran, ohne jeden Luftzug, gebracht worden sein? ' Mit gewohnter geistiger Beherrschung des schreckhaften Körpers sprang die alte Dame entschlossen auf, dem durch die ganze Länge des Zimmers getrennten Erker zu und nun traf sie auf der Schwelle schon ein eisi ger Luftzug. Barmherziger Gott! Sie Prallte im ersten Schreck zwei Schritte rückwärts. Die Wand seitwärts im Erker klaffte zu zwei Theilen gebrochen weit genug auseinander, um einem aufre.ht stehenden Menschen Durchlaß gewähren zu könnend Das lebensgroße Porträt des verstorbenen Geheimraths markirte sonst vollständig den rahmenartigen feinen Einschnitt, in dem sich die Geheimthür bewegte. Jetzt war der selige Chef der Firma aus die offene Gallerie hinausspaziert, von der nun auch schlurrende Schritte kamen. Nur Einer, außer ihr, kannte das Geheimniß dieses Einganges und den vcrsteckten Knopf am Anfange des durchbrochenen eisernen Galleriegitters er war den Weg vor dreißig Jahren so manche Nacht heimlich gegangen, um ungesehen und ungeahnt von all' den schlafenden Hausgenossen, hier mit ihr zu denken, zu überlegen, in den Geschäftsbüchern zu arbeiten, bis der Tag graute, bis sie es in gemeinsamem Kopfzerbrechen herausgerechnet, das schwere Exempel, das das stolze HauS vor Einsturz bewahrte. Seitdem war die Geheimthür nicht wieder geöffnet worden. Was bedeutete daö heute, was wollte nur der Alte? Hatte der der verbänanißvolle Fünfzehnte eS ihm auch

angethan? Jagten die Gespenster ikzn auch auf und nftb ein wirrer Geist ihn heute am siebzehnten Jahrestag an. die Stätte, wo . .-. Da stand die hagere, knge Gestalt mit dem vorgebeugten Kopf jetzt auf der Schwelle, nun schnappte die Thür ein und der Verstor. bene Hausherr blickte auö feinen freundlichen, blauen.Augen. das heitere Lächeln ungetrübtester Seelenruhe um die vollen Lippen, auf die dürre Gestalt desEindringlings und die Gattin. Die alte Frau Geheimrath hatte schon alle Geistesgegenwart zurücker langt.Mein Gott. Stumpf, waS führt Sie her und zwar durch den geheimen Eingang? Warum kommen Sie nicht offen, frei die Haupttreppe hinauf durch's Vorderhaus Weil ich geschworen hatte, daß mein Fuß nicht wieder über die Schwelle hinüber schreiten solle, ehe sie zurück ist," flüsterte er geheimnißvoll. Da habe ich mich durch ' den Garten und über die Gallerie stehlen müssen, um nicht mein Wort zu brechen." Und weshalb das? Sie haben den Weg zu mir ja seit diesen siebzehn Jahren nicht finden können, wie viel ich auch bitten ließ, wie versöhnlich ich Ihnen die Hand auch zustreckte. Alter, treuer Freund, wie oft soll ich's Ihnen wiederholen," daß ich das nicht erwartet, noch weniger gewollt habe," sprach die hochmüthige Frau sanft, fast demü thig und blickte wehmüthig zu der Ruine dessen hin, der einst der starke Grundpfeiler dieses Hauses gewesen, dem man so übel dafür gelohnt hatte. Das alte Faktotum der Firma Alves Söhne war nie das gewesen, was man eine' schöne Persönlichkeit nennt, und Jeder sprach über den kleinen Roman des langen, trockenen Zaylenmenschen mit einem mitleidigen Lächeln, . Jeder wußte, daß der alternde Garon sich in die schöne Diva der italienischen Truppe sterblich verliebt, wie ein treuer Toggenburg in demüthiger Ferne ihr diese Schwärmerei still bewahrt, bis nach Jahren die übermüthige Signora eine kranke, welke Frau war, die tn Gnaden die Anbetung und das bescheidene Heim des Comptoirhelden anzunehmen geruhte. Seitdem sah er wohl sorgenvoller und gedrückter aus, als früher, aber doch wie von innersten, Gluck erleuchtet und arbeitete doppelt so viel, um all' den üppigen Gewöhnheiten seiner Frau genügen zu können, ja, man flüsterte sich sogar zu, d'? sparsame, nüchterne Mann stürze sich ihrethalben tiefer und tiefer in Schulden. Es war der Lichtstrahl seines nrosaiscken Lebens, sich aufzuopfern für diese Frau, zu der er in scheuer Bewunderung emporblickte, und der Himmel meinte es gut mit ihm, als er sie abrief, ehe noch die bittere Neige im Becher ihm sichtbar wurde. Vor siebzehn Jahren war der da cm Mann in ungebrochener Kraft und Rüstigkeit gewesen. Seitdem hatten die Beiden, die sich da so ernst prüfend anschauten, sich nicht wieder . in die Augen gesehen. Welch' traurige Veränderung hatte die Zeit oder war eö etwas Anderes? bei Beiden vorgenommen. DaS grauenhafte Nervenzucken kannte Ernst Stumpf nicht bei ihr, die sich damals so stolz aufrecht und fest trug, und sie nicht dieses stille Vorsichhinlächeln, diesen befremdlichen (...oischen Zug in dem pergamentartigen Gesicht mit der scharfen Habichtsnase. ES durch grauste sie eine furchtbare Ahnung: Kommen Sie herein, Stumpf raffte sie sich auZ dem trostlosen.VrUten entschlossen auf. Und mit der aewohnten Entschiedenheit ging sie ihm voran in daö Wohnzimmer, und. mit dem instinktiven Gehorsam der Gewohnheit folgte er ihr, aber er setzte sich nicht ihr gegenüber nieder, wie sie ein paar Mal zuletzt mit Ungeduld:ger Handbewegung nach dem Sessel hin forderte, sondern er blieb, die vor gebeugte Gestalt leicht -auf die Lehne gestützt und mit der knochigen Hand sich über die durchfurchte Stirn fah rend, dahinter aufgerichtet stehen. Sie mußte seinen wandernd 'n Gedanken unbedingt zu Hilfe kommen. Der arme, schwache Kopf hatte wohl schon wieder vergessen, waS ihn eigentlich hergeführt, denn mit dem Erstaunen eines KindeS blickte er sich in dem Wohnzimmer um, in dem er so viele Nächt: dur2-2rt:it:t. Ihre Stimme l-7. s.'t. n;; s;:

Keiner sonst bei der strengen, alten Dame kannte, da sie ihn wieder ansprach: Lieber Stumpf, haben Sie irgend eine Spur entdeckt?" Er schüttelte trostlos d:n Kopf. Ich suche, suche, suche werde schon sinden die Erde kann sie nich: . verschlungen haben!" sagte er Zuversichtlich. Und wollten Sie mir etwas .darüber sagen, sollte ich. Ihnen helfen bei Ihren Nachforschungen kann ich Jhnen von irgend roelcke:' Nutzen dabei sein und kommen Sie deshalb zu mir?" ging sie scheinbar auf seine fire Idee ein, um ihn überhaupt auf den richtigen Weg zurückzubnngen. Nein, nein, das war es nicht!" ' Er rieb sich mit der zusammengedrückten Hand rathlos die Stirn. ES handelte sich nicht um sie aber es war doch im Zusammenhang damit,als wenn er überhaupt etwaS Anderes

. noch hatte denken können! ; Haben . Sie ein wenia Geduld mit mir ' mein Gedächtniß wird schlecht, ich werde altersschwach, nicht wahr? ! Ha! Nun glitzerte es femdseliz aus den trüben Augen hervor. Ich hab's der Glanz unseres HauseS muß bewahret werden und ging'S über Lerchen fort nicht so, Frau Gehum rath? und ich wache! wache! wache! Sie ahnen eS hier oben nicht, daß die alte Eule da im Hinterhaus, das auf den Garten heraussieht, den ganzen Abend am Fenster steht und AlleS b: lauert, was da vorgeht. Und, bei Gott, wo die Ehre des Namens fo viel gekostet, da sollen die Spuren im Schnee ihn nicht unsauber machen. Die glanzende Uniform thut s auch ich:. und der stolze Gang und die Forsck heit. Weshalb schleicht man durch die Gartenpforte und durch den Hinteretnaana in der schonen Frau von AI ves eigenes Zimmer? Ich leid's nicht, ich leid's nicht!" wurde er hef tiger. ES war ja ganz natürlich daß die stolzen Alves das nicht wollten. es ging Alles mit rechten Dingen zu. Aber ich hav mein Herzblut nicht unlsonst vergossen. Ich bin der Engel mit dem feurigen Schwert,' der über der unantastbaren Reinheit . des- Namens hundert Jahre nun Wache halten muß, bis sie wieder da ist und mich ablöst, daö wissen Sie doch?" Frau Geheimrath Alveö hatte ti'f erschüttert beide Hände über daS erbleichende Antlitz gelegt. Nun raffte sie sich zusammen und drang mit Fragen in ihn. Aber rein vergeblich. Der einzige Lichtfunken war schon wieder untergegangen im wahnwitzigen Un sinn, den der kindische Alte lachend und kichernd und sich die Hände .reibend, vor sich hinschwatzte. Dann hörte er plötzlich die große Nürnberger Uhr im eichenen Gehäuse schlagen, fuhr zusammen, lächelte die Entsetzte freundlich an und' vertraute ihr mit geheimnißvoller Wichtigkeit z Jetzt ist es sieben Uhr, ich muß nach Hause. Wer weiß, ob sie vielleicht nicht doch wieder gekommen, während ich sort war, und klopft an verschlossene Thüren. Dann verzweifelt - sie uns rennt wieder .in die weite Welt." ' Er suchte an der Tapete nach ' dem Knopf herum, der die Geheimthür öffnete. Er tappte so willenlos und gel stesabwesend und nickte, schwatzte lachte dazu so kindisch, daß die .' erschütterte alte Frau zuletzt ihm selbst behilflich war, die Thür, öffnete . und sich bückend, den Hüt. den er neben, sich auf den Fußboden gestellt, aufhob und ihm in die Hand drückte. j Als er gegangen war, klingelte sie scharf und scharf verweisend sprach sie die Alte an. die nicht übermäßig re spectvoll. die Hände in die Hüften' gei stemmt, vor ihr an dem runden So vhatisch sieben blieb. i Es sollen ja unten schöne'Geschich ten vorgeben, und ich höre nichts oavon. Frau Dörthe. ttann mir nich denken, daß Ihre Luchsaugen nicht.' davon gesehen raben souten'k I du mein' Gott, mir ist ja der Mund verboten worden," sagte Frau Dörthe halsstarrig. Ob da unten zwei Bälle und drei Diners denZZZonat gegeben werden ua meine Schwiegertochter sich ein viertel vder ein ganzes Dutzend neue Kleider, kommen läßt, will ich auch nicht wisse und kümmert mich nicht und daö Gc-' trätsch von der Gesindestude hier hin.' auf habe ich mir verbeten, da haben' Sie Recht. Ich glaubte aber, Fro7U Dörthe," jetzt ward der Ton vor-' wurfsvoll .das Glück von unserem. Franz. den Sie an Ihrer Brust groß, genährt läge Ihnen doch noch .am Herze?, und Sie würden eö nicht.stillschweigend mit ansehen können,' wenr.' wenn da unten etwas passirt. dak daS Wo ich ein deutsches Wori hineinreden werde, wenn'S wirklick wahr ist " 'und nun belauerte sie da! beredte Mlenenspiel deö alten ZigeunergesichtS. iFortse,ung folgt.) -.Ga-a

- - 0 1 1 1 i c ä c 1 1. .Wie alt sind :e, Zeugin?" DaS kann ich jetzt. .." siäi einer mit mir rerloben will. ' .cht faen!" - Im Winter. Gutsbesitzer welcher Art fmd die Schmerzen mettc Frau?" Doctor: Die gnädige ,rau hat Ref.dcnzfucht!" Nach dem ersten . Kuß 'räuügam (flehend): Eine Bitte habe ch an Dich. Martha; schminke Dich -och etwas wohlschmeckender!" Männerschwüre. Ich .oerde Dich ewig lieben." Und wenn öu eine Andere heirathest?" Dann vielleicht n.nch Werner!" im i Jedermann sagt so. CaöcaretS Tandy Tathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung det Zeitalter?,, angenehm und erfrisehend im Seschmack, wirkt sanft und sicher aus' Vieren, Leber unl Eingeweide, da ganze Oyftem reinigend, evtfern! Erkältung, kurirt.Kopfvehstleder, Anhaltende Oerkopfu,g und Un verdaultZtett. Saufen nd v:rsu:n 0t ei-e CiaCtel ten a;C:C.:tn 10. 25, und cd Cf.t:. Cttktrst cti r tT r...t h. r' .., j .... I., t.-,- . .... , -

EfckcinllützigeS. Wurmmittel. Gegen die klei-

.nen, dünnen, weißen Madenwürmer, welche stch im unteren' Abschnitt des Mastdarmes aufzuhalten Pflegen. w:rden neuerdings Kalkwasserklystiere em pfohlen. Es wird früh und Abends je ein halbes Pint Kalkwasser von etwa 5 Grad Fahrenheit in den Mastdarm 'eingespritzt und das Verfahren durch alle zwei oder drei Tage , wiederholt. Ein 'prompt' wirkendes" diätetisches Mittel soll Kaviar' sein, auf das ein Arzt ganz zufällig aufmerksam wurde. Behandlung rauher Händ e. Selbst ganz rauh und von y'äus i licher Arbeit verdorbene Hände kann man schnell weiß und sammüweich ma- ' chen, wenn man sie tüchtig einseift, in seines ' Sägemehl eintaucht und dann ; tn lauem Wasser gehörig wäscht. Wenn i man schr feines, gesiebtes Sägemebl en. . i - k,ct.r v.ju ?ui ociuyuiig i,ui, iuyviyicu iuy olche Waschungen auch für das Gesicht zur Verschönerung der Haut. Im letzteren Falle müssen jedoch die Waschungen nur selten und sehr behutsam angestellt werden, da sonst die Haut zu sehr gereizt wird. .Der Safteiner Citron ein einer Tasse heißen Kaffees ist ein vorzügliches -Mittel gegen Kopfschmerzen, und wie gut sind alle Fruchtsäfte als Beigabe zum Wasser in jeder Krankenstube! Ein .Saft aus Brombeeren, mit Zucker eingekocht, ist ein vorzüaliches Beruhigunasmittel beim Husten, ebenso eme Marmelade aus schwarzen Jokiannisbeeren mit Zucker eingekocht und mit heißem, Wasser angerührt Abends vor dem Schlafengehen getrunken. Die Töpfrose, welche den Sommer, über geblüht hat, muß im Winter ganz anders behandelt werden. Sie gehört nicht in in geheiztes Zimmer, sondern in einen frostfrcienRaum und wenn derselbe auch nur wenigLicht haben sollte. Begießen erst dann, wenn die Erde ganz trocken. Das Gießwasser muh etwas erwärmt und. Vormittags gegeben wcrden. Im Zimmer setzt sich Staub andie Zweige an; dieser darf nicht durch Bespritzen der Pflanze abgewaschen werden, weil ' hierbei der Tcpfballen zu naß werden könnte. WiL mau den Staub entfernen, so lege man den Topf auf ine Seite um und bcspritze nachher, damit das Wasser nicht in den Topf hineinkommt. Topfrosen. die man in Kästen und Gewächshäu-. lern überwintert, luftct man, so oft es die Witterung im Laufe des Winker! gestattet und entfernt die Decken und Bretter von den Fenstern bei Sonnenschein, wenn daS Eindringen d:r Kälte nicht zu befürchten ist. Eingewöhnung neue rTau. den. Am leichtesten gewöhnen sich junge Tauben ein, während sich alte nur seh: schwer an den neuen Schlag gewöhnen Während der längeren Gefangenschaft, welche neue Tauben durcbmachen müf sen, gebe man denselben durch Vorsetzer, eines geräumigen DrahtkäfigS voi das Flugloch Gelegenheit, die Um'ge bung des Schlages kennen lerner und sich an daL Geräusch zu gewöhnen; auch für das Füttern im Flugkäfige is? stets die Abendzeit zu wählen, dock darf eö noch nicht so dunkel geworden sein, daß die Thiere den Schlag nicht wieder zu finden vermögen. Man jagt die Tauben alsdann eineö Abends hungrig zum -Schlag hinaus, nachdem man den Drahtkäfig ganz entfernt hat, und sucht sie dann durch Futterstreuen wieder anzulocken.-Jn den meistenFäl len wi.'d diese Art Eingewöhnung gelinaen. Gegen Schnupfen und Kat a r r h. ES scheint wenig bekannt zu sein, daß die gewöhnliche Kochzwubc'i sich als eineS der besten Mittel geae.j die besonders im Frühjabr und Herbst so häufig berrsazenden epidemischer. Katarrhe (Husten und Schnupfen) be? Währt hat. Die Zwiebeln werden ge viertheilt, mit Kandiszucker oder no& besser mit ungehopfter Bierwürze ae? dämpft, und. von dem Safte alle zwe Stunden ein kleiner Theelöffel voll genommen. Diesen . eingekochten "Satt sollte man. in gut verkorkten Gläsern im Hause vorräthig halten. Man ivü?de damit in den meisten Fällen bessere Resultate erzielen, als mit den vielen! theuren Katarrhmitteln, Bonbons Säftchen u. s. w., besonders wenn die Anwendung zeitig geschiebt, ehe aus einem einfachenHusten ein hartnäckigerj chronischer Bronchial- und Lungenka tarrh. entsteht. .Bei Kartarrhen. welch5 bei .regnerischem. Wetter mit Westwind! eintreten, ober Äbends schlimmer sind' alö am Tage und jedesmal im war-j wen Zimmer, stärker , auftreten, als imFreien, ist dieses Mittel oder die Tinktur von Zwiebeln (Cepa) ein sicher helfendeö Mittel. - ! Weiße. fei ne Spitz en z u waschen.. Man lege ein Stück Mull um eme dicke, ,leere Flasche, und wickle die zu. waschende . Spitze , gleichmaßig auf dem Mull um die Flasche. Dann hefte man ein Stück Mull völlig, über die Spitze. , daß sie nicht verschoben werden kann. -.Nun drücke man Seife und Seisenwasser mit der Hand in die Spitze . hinein. . Ist . letztere sehr schmutzig, so kann man sie Ä Stunden weichen lassen : sonst kann man ' sie gleich.in. kaltem Seifenwasser zu Feuer bringen, kochen und tn dem Wasser er kalten lassen. Dann kann man sie ' in Fleckwasser geben, kenn ek erforderlich ist," oder gleich s spülen, gelben oder blauen.' steifen und trocknen. Ist alles dies geschehen, so löse man den obersten Mull und dann die Spitze vorsichtig ab und plätte' sie auf der unrechten Seite, ohne sie zu recken." Die Spitzen werden durch diese einfache Bearbeitung wie neu. Schnelle Hilfe beim Ver. schlucken.' ' Wenn sich ein Kmd .verschluckt" wenn idm etwaö in die falsche. Kehle", kommt, dann wissen stch die Eltern, mcht zu helfen. Sie klopfen auf den' Rücken deS Kindes und stehen die größte Angst auö. ES ibtein einfacheSMittel, we.lche sofort hilft. Man saßt die beiden Hände deS Kind:? und bält die Arme aes!reckt r.2ch eb:n. Dadurch weitet sich die Wfi so, V33 IzZ Ue5:l augenblicklich '-.v.-i "i Y V .

Gegen Neuralgie. Hier ist ein gutes Mittel gegen Nervenschmerzen. Entzünde ein Stück braunes Packpapier, blase die Flammen aus und athme den Rauch ein. In fünf Minuten wird der Schmerz vollständig verschwunden sein. Warzen zu vertreiben. Als vorzügliches .Mittel gegen Warzen gilt Seifenpflaster in Stangen. Man bestreicht ein Läppchen damit, legt dasselbe auf die Warze und wiederholt dieS so oft, bis sich dieWarze von selbst herauslöst. , Z a rtfarbige Waschkleider. von deren Echtbeit man beim

.Waschen nicht fest überzeugt ist, sollte man nicht mit Seife reinigen, fördern in Kleie waschen, welche die Farben nicht angreift und den Kleidern außerdem ohne weiteren Starkezusatz die richtige Steifheit gibt. Man kocht dazu die Kleie m genügend Wasser etwa 20 Minuten, seiht sie durch em grobes Tuch und läßt daö Kleiewasser lauwarm werden, bevor man dasKleid dann tüchtlg durchwäscht. In lau warmem reinem Wasser wird eö aespült und dann feucht auf der linken Seite gebügelt. Mittel gegen die Hornspalte. Ein sehr gutes Mittel zur Behandlung der Hornspalte soll nach neuesten Ersahrungen Honig und gel beS Wachs sein. Beides wird zu glei chen Theilen mit schwachem Pinsel auf den zuvor sorgfältig gereinigten üuf oben und unten, sowie in die Spalten und Risse aufgetragen. Eine mehrmalige Wiederholung dieser em fachen Kur soll die vollständigeHeilung herbeiführen. Behandlung von Frostbeulen. Frostbeulen stellen eine chronische Entzündung einzelner Haut stellen dar, welche ein blaurothes AuZ sehen annehmen und sich durch Anschwellung und juckenden, brennenden Schmerz auszeichnen.' Dieser macht stch besonders beim Uebergang ' aus kalten in geheizte Räume bemerkbar und kann so heftig werden, daß er den daran Leidenden selbst im Schlafe stört. Nicht selten kommt eö auch zum Wundwerden derHaut, dem sogenann ten Aufbrechen der Frostbeulen. Die Entstehungsursache ist eine Erfrierung der Haut, und betroffen davon werden besonders diejenigenKLrpertheile. weli ehe am weitesten vom Herzen entfernt sind, zumal wenn der Vlutumlauf in ihnen durch Einschnüren (enge Handschuhe und Stiefel) gehemmt wird. In erster Reihe sind den Erfrierungen diejenigen Personen ausgesetzt, die eine germge Körperwärme haben, wieAlutarme und Bleichsüchtige. So viel Frostsalben. Pflaster. Äalsame und Tinkturen auch angepriesen werden, so wenig nützen diese Dinge, während die Theüdampsbader alö em sehr emfacheö und sicher wirkendes Mittel Jedem zu empfehlen sind, der von Frostbeulen heimgesucht wird. Man nehme jeden Abend vor' dem Zubettgehen ein Fuß-, Hand- oder Kopfdampfbad von dreißig Minuten Dauer, je nachdem man an Frostbeulen der Füße, Hände. Ohren oder Nase leidet, und trockne d:n betreffenden Körpertheil dann mit einem weichen Tuch leicht ab. Solche Dampfbäder, mehrereWochen hindurch gebraucht, werden gewöhnlich allein genügen, um die erkrankte Haut zui Heilung ' zu bringen. Hand- und Kopfdampfbäder richtet man sich in bequemer Weise folgendermaßen her: Man nimmt einen drei bis vier Quart enthaltenden Kochtopf mit kochendem Wass er, stellt denselben aus einen Stuhl, auf den man vorher ein Brett etc. als Unterlage gelegt hat, setzt sich auf einen zweiten 'Stuhl daneben und hält den Kopf oder die Hände über da? dankpfende Wassergefäß in solcherEnt fernung. daß die Hitze deö Dampfes eben noch ertragen wird. Um den Dampf zusammenzuhalten, ist vorher eine, große wollend Decke oder ein dich teS. wollenes Tuch über Stuhl und Hände oder Kopf auszubreiten. Un daö Ermüden der Arme bei demHand dampfbad zu verhüten, nehme man ei nen Stuhl, dessen Rückenlehne mit einer Mittelleiste versehen ist. Jndeni man dann die Hände durch die Stuhllehne . hindurchsteckt, kann man , bic Arme bequem' auf dieser Leiste ruhei lassen.. Auch ist eö nöthig, für gern!"' gende Bekleidung zu sorgen, z warmhaltende Handschuhe, und beque-j meö , Schuhwerk, damit während deZl Tages kein starke; Erkalten der leidenden Glieder, eintritt. Sehr unzweck-z mäßig , ist. eS, .erfrorene Korpertheile, am warmen 'Ofen oder durch ein war. meS Bad zu erwärmen. , Schmirgel-, laß und San dpa Pier zu bereiten.! Man überstreicht schnell hintereinander die Fläche eines BogenS starken Pa pierS mit aufgelöster' Hausenblase (Fischleim), Leim odn Gummi arabi. cum und bestreut sie dc.nn mit bereitge haltenem Schmirgel- oder Glaöpulver oder fein gesiebtem Sand. )Uer Protz. Protz: Gott. wenn daö wüßte mei' Tateleben, er würd' sich umdreh'n im Mausoleum!" So mancher Kritiker loscht daS fremde Licht auö. dimit sein eiae. neS leuchte. Wieder Cln Verarbeit. Alle klemenVerletzungen wuSchnitt, Brüh und Brand-Wunden, Verrenkungen und Schwellungen werden rasch und sicher von Salvanon Oel aeheüt. ES ist ohne Zweifel daS beste Mittel für alle solche Schmerzen und sollte in keinem Hause fehlen. Herr Frank Stübenhaver, .1337 El Str., Du-, buque, Iowa, schreibt wie folgt: "3$ gebrauchte Salvation Oel um einen verstauchten Eybogen zu kurirenwel, ch mich von der Arbeit abzuhalten drohte, doch nachdem ich den Arm tüchtig einZkneben hatte war ich im Stande wieder an die Arbeit zuLehen. . Wenn ick, nickt daö Salvatton Oel arbraut hatte so würde ich sich s2r läere 'Zeit meinen CrbritJ C:hn teeren

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TerCrziehungöautomat. Wie unangenehm ist es schon manchem Gebildeten gewesen, auf der Straße die Ungezogenheiten feiner lieben Kleinen nütansehen zu müssen.

ohne aus Anstand in der Lage zu jein, on..-.i- c , crn nuppigieiien nr oyren durci) einige i!or,:gezielte Hiebe mit dem gcl ben Onkcl abhelfen zu können, wenn Worte nicht mehr fruchteten. Erstens mal ist die öffentliche Züchtigung kein ' erfreulicher Anblick, nebenbei erregt man stch auch unnothig dabei, zweitens ist einem das der Appiicirung folgende Geheul der 'Kinderchen unangenehm ; die Leute geben einem laut -Bemerkungen welche am gelindesten mit Raden" zusammengesetzt sind, trotzdem sie die Erziehung nicht anders leiten. Genug, der jetzt zum Patent angemeldete Automat, welcher auf allen öffentlichen Plätzen Aufstellung .finden dürfte,' trägt wirklich einem tiesgefühlten Bedürfniß Rechnung. . Der Apparat, ein Meisterstück der Mechanik' verabreicht laut Preisverzeichniß für zwei Pfennige eine gelinde Portion Stockhiebe, für vier Pfennige kommt sie schon der Wirkung eines kräftigen Armes nahe, für fünf Pfennige erinnert-die Leistung fast an die Bekanntschaft mit dem sehnigen Arm eines ausgewachsenen Steinträgers. Wegen der vorzüglichen Dichtigkeit des Apparats ist kein Geschrei hörbar; eine Einrichtung trocknet sofort etwaige Thränen und reinigt das Gestcht, ein anderer Mechanismus reicht dem Delinquenten einige Chokoladepillen und die unartige, kurzer Hand in die betreffende Höhlung des Apparats gestellte Jöhre kommt freudestrahlend und Chokoladepillen kauend wieder heraus. , Ausnahmen bestätigen nur die Regel. ; Das Kind wird von den Angshörigen, an welchen natürlich von der bei solchen Executionen früher üblichen Erregung nichts zu merken ist. nach einem Klingelzeichen in Empfang genommen. Jedenfalls ist der neue Apparät 'zu den epochemachendsten Erfindüngen dieses Jahrhunderts zu zählen. Enttäuschung. Tante (auf dem Todtenbette über ihren Nachlaß bestimmend): Du kriegst die Anzüge von meinem seligen Mann, (mit schwacher Stimme) und oben auf dem Speicher in einem alten Koffer " Neffe (athemlos): Sprich, waS ist'S mit dem alten Koffer?" Tante: Liegen die Flicklappen. Die Hofe? müssen reparirt werden!" Wfrksame Drohung. Spitzbube (zur alten Jungfer, die ihn beim Diebstahl ertappt): Sie . ich rath'. Ihnen, lassen Sie mick lieben saufen! . Wenn Sie mich anzeigen, kommen Sie vör Gericht, und da müssen Sie Ihr Alter angeben!" Die Hauptsache. Hausrrüix (die ihrer Köchin ein Theaterbillet geschenkt): Na. Minna, wie war'S im Theater?" Köchin: Ach. Madame, eS war herrlich! Sie hätten blos hören sollen, wie eine Köchin ihrer Herr, sckaft die Wahrheit aesaat bat. A 4i cs : : j haben in Küaze und Hauö, erfüll, Ikde gute Hauöfrau mit gerkchtero Stolz. Va beste Mittel. aVt Vtti tallwaaren in kürzester Zeit und tür bü längste Dar er bl'hblank und glanzeni wie einen Spiegel zu machen, ist die Polisk 3?asto die von b.t allbekannten u. bekehrten Firma Geoge W. Hoff man 295 Oft Washington Ctrabe. w Indianapolis beraestellt toirb. Für Gastwirthe ist das altbewährte Putz miltel Th Barkeepera's Friendj von derselben Firma herchellt, zum putzen der Bar FizrureS ,c einsah unentbehriicy unv wer es emmai glbroucyt yzt. wird e? stets wieder boten, .ar Stemtt'i ftrienh da Unentbehrlich,, ist überall in pothe'en ju navrii. rrr rcrararara3 staa Da Deulsch'Amenkanilüe ' B. Rechtsburcau I Holoriat von H. MlRCKWORTH, 532 Vini St . Cincinnati, O., ist anerkannt da? älteste, weiwnbreltefte und zuverlässigste in Vmknke u?d Deutlchlanb, und alle LnsvrÜche aus Erbschaften und Rechte, sann man Vertrauensvoll in seine Hiade legen, und versichert sein, daß' lne kleinsten, wie die größten ' vollmacklS'AliftrZae ii mit gleichem Eifer und genauer Recht! Il Hl icnntmft Dran tot vnh Atmiffrnfinft r. h n itW&xim. T- ' 7 jfj VfcaffaieirietfU '. ij vermisster üroen m Irt 'kazeatllch.t diese lattt ervratcl. II airen swd die betten i Markt. Otetö bemüht nur da Beste meinen Kunden in Cigarren, Tabak und Rauchkrartikeln zu osseriren, bittet für die Feiertage um geneigten Zuspruch -XjCAUcz ZlOzilz?, 110 Ozt Y7cclilnnton Cirzzzo,

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