Indiana Tribüne, Volume 21, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1898 — Page 1
o K A0 r1 l 00 Af kS AA W V W V y y yy V Ofsice : No. IS Gut) CHefcana Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano, Mttwoch, den 2. Zanuar Jahrgang 31 ZlOi 114:
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Persönliche Notiz! Tlngssiwr tun 10. Änn. ?98, n?ild die
jVailionMiiust0o um den verirehrtcn Geschäft? Verhältnissen gerecht zu werden, ihre Csnce nach dem satten) Journal Gebäude (Z!ordost-Ecke des Monu ment Platzes und Markrt Straße) verlegen, roo sie bereit sein wird, prompte Anleihen zu mäkigen Raten zu rrachen. Lpar-Depositen Werden entgegengenommen und 4 Prozent Jntcreiien nlaubt, haltiahrllcy aufgerechnet Eln Dollar und aufwärts können depcnirt werdm Z l diesen Beom?.unzen. Alle Arten Vertrauensposten werden verwaltet. Eigen thum wird ,ur Aufsicht Kber,'mn en. Miethe rziro folkltirt urd F'u-r Versicherung Policen werden ausgestellt. Kaufen Sie Alle ihre Schuhe, Noth, braun oder schwarz, Leder oder Gummi Einerlei ob für Aläniler, grauen oder Rinder, bei Hos. Kmle, 73 Ost Washington Straße. So billig wie irgend ein Platz in der Stadt. I n neuen Jahrein fröhliches lück auf V Stoßt an, so lang die vollen Bläser winZen, Doch kommet ja zum Conrad Heeß hinauf, Es läßt sich dort so recht gemüthlich trinken. Auch nur das Beste setzt er einem vor Wie ei stetS Brauch bei einem Schwaben Und keinen Menschen haut er übex's Ohr Der kommt, um sich bei ihm zu laben fto. 832 Massachusetts Ave. - r,o man stets ein gutes Klas Bi?r, feine Weine, Whiskies und Cigarren findet. fäeorse Merrmann g-MjMJUXjf&J W m, f? rv t ii' ifegfQ Tv-rF ? ' 'xryr.-vj. - ; JsichmbsD Ofsice : 2s- Süd Delwa?eftr. t?2, 120. 122. 124, 123, 12S Ost Pearlst, Vtittitr Cm Ta und SZaSt. MS!MSÄ 'fatibjßl innffw U -m miim mmmMnm MOZART-IIAILE, 37 und 39 üd Delcware Straße. Die Sltelle. größte und schönste rerartige Säle i Indianapolis. jr?r neu und elegant auSae tret, ftrhr Berrtnen und Privaten ur Ad Haltung van Covzerten. Bällen. Verkarmlungen u. f. .unter liberalen Bedingungen zur Ber Sgung. TlubKSulne tür Berein sind jeder tklt iu haben. tfXL- & nur für einen Sänger. guten 200 Harzer und St. NndreaZberger ?arien?gel zu l.75 nd auswSri. ö Goldkfch, 4 für 26 und uf. Fischzliser von 15c asart?. Aquarie ob am Erteil. Papageien Ulld üer Eotten. Messing KZnge sn COc ufwZrt. Eaamen unduner. Mi xrijjte ujwahl. Da Dlllizste n Heft lern. C. F Klepper, Neu Kummer 433 Maffachufett fcocnue, zischn Xcroicnt ad ichi,e Strtz. llcCnllough & Reinhard, Ncchts-Anwälte Zimmer 303 305 Indiana Trust GebSude. Telex;? 1017.. Herr Reinbard emxsikZlsich.btsgnder dem deul.chn rudllk. Dr. Louis Eurckhardt, 5Jj. 1134 Sud Meridian Straße. Sprechstunden: VkoraenS und 7 :nd. Willoughby Block. . 224 5tord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4NaittsaZ. Tel. 280. DleOfsseevon Bi S. PIK und Dr. COLE, befindet sich in 50. 24 Qst Ohio Straße. Telephsn Ne. 027 kie bisher.
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Editorielles.
Dieser Tage wurde berichtet, daß im Gebiet der Seminolen Indianer zwei Seminolen von einem au Weißen bestehenden Pöbelhausen wegen Schändung und Ermordung einer Frau, lebendig verbrannt wurden. Heute berichtet der Draht, daß die Semino len in Folge dessen sich aus den Krieg blzh htathtn Kälten, brennend und r i - w d i sengend herumziehen und bereit fünf, undzwanzig Weiße umgebracht hätten Von Washington au wird die Wahr heit te letzteren Berichte in Abred, gestellt. ,, ' Ueber die Lohnverhältnisse der Weber in den Neuengland. Staaten macht der . in Springfield, Mass., er scheinende Republican" folgende Be merkung : Diejenigen Familien, die außer dem Vater die Mutter und zwei oder drei Sohne oder Töchter in die Fabrik senden können, find im Stande, einen einigermaßen anstandigen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Familie aber, die von dem Srverb deö Vater allein abhängt, muß darben." Und wenn e nun nicht Brauch oder wenn e absolut verboten wäre, daß Frauen und Kinder in der Fabrik arbetten, müßte nicht der Lohn de Familienvar entsprechend höher sein, um für die Familie auszureichen ? Haben sich die Frauenrechtlerinnen da je überlegt ? -9Auf Grund de New Ssrker Kinderfchutzzefetz wurde kürzlich eine Anzahl Kinder wohlhabende? Eltern, die zu irgend einem Wohlthätigkeitzwecke auf einer Bühne auftreten wollten, von der Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten gegen Kinder an diesem Auftreten verhindert. Welch em StückHeucheleN .Wenn die Gesellschaft die Kinder schützen will, dann böte sich den Fabriken viel bessere Gelegenheit dazu. Man sehe sich", bemerkt die New Sorker VolkSzeitung", in diesen kalten Tagen nur einmal die armen Zeitungsjungen an, die in durchlöcherten Kleidern und Schuhen zu jeder Tage- und Nachtstunde ihre Zeiiusgen an den Mann zu bringen suchen, und die ihren Schlaf in irgend einem Winkel in der Umgegend de Zeitungkquartier stehend suchen müssen ! Dort versorgend einzugreifen, hieße wirklich gegen die Grausamkeit gegen Kinder einschreiten Nicht aber. Kindern harmlose Vergnügen zu untersagen. ' Die Bekehrung de Congreß abgeordneten Corllß von Detroit au einem Befürworter der EinwänderungSbeschränkung in einen Gegner derselben wird in dortigen Blättern gemeldet. ES haben in der genannten Stadt in letzter Zeit zahlreiche weltliche und kirchliche Versammlungen, darunter auch deutsche Arbeitervereine, mit großer Entschiedenheit geqen die beabsichtigte Gesetzgebung Stellung genommen. Wahrscheinlich sind eö diese Kundgebungen gewesen, die Herrn Corliß zum Nachdenken gebracht haben, so daß er jeht nicht bloß die Lodge-Vtll verwirft, sondern auch von seiner eige'nen Bill nicht mehr wissen will, die im letzten Congreß mit der vorge nannten vereinigt und angenommen wurde (die Bill gegen die sog. Wandervögel, die al Arbeitssuche? zu nur zeitweiligem Ausenthalte kommen.) Leider ist seine Bekehrung die einzige, von der wir bisher in Betreff der besagten Frage vernommen haben. Die Annahme der Lodge - Bill, die demnächst im Senat zur Verhandlung kommen soll, wird in Washington allgemein al unabwendbar betrachtet. Webster Davi, Hilsösekretär in der Abtheilung de Janern sagte kürzlich in einer Rede bei einem Festmahl der Busineß' Men' Association" in Rhode 2kland Folgende : Gleich wie fturmverschlagene Seefahrer, verirrt auf den Wogen de Meere, oftmals Ziel und Richtung ihrer Fahrt wieder gewinnen dank dem Polarstern, dessen Licht dijrch ejnen Riß in den Wetterwolken ihnen entge gen leuchtet, und dann, von ihm ge leitet, in den sicheren Hafen einlausen so, inmitten eine erschrecklichen Glur eö der Geschäftöderheerung, inmitten krachender Banken, fallender Preise verödeter Märkte, zerstörter Handel?.
Häuser, al Spindeln und Webstühle
von Staub bedeckt ruhten und in Müh. len und Fabriken alle Räder stillstanj den, al Millionen arbeitsloser Män-,-ner und hungernder Weiber und Kinder mit ihren Wehklagen da Land ersüllten da hoben patriotische Ameri kaner ihre Angen zu dem verfinsterten wolkenbedeckten Himmel empor und siehe da, dort winkte ihnen ein Herr licher, glänzender Stern, dem sie folg ten und der sie in den Hafen de Frie den und de Gedeihen führte e war der gottgesandte, der freiheit. liebende, der amerikadsche Stern William McKinley." Prinz Heinrich und da Evangelium von Sr. Majestät geheiligten Person find übertrumpft. Die ekelhafte An, betung und Speichelleckerei denen ge. genüber, die etwa zu vergeben haben ist in Amerika gerade so zu Hzuse, wie in Europa. ZlrahllMichlen. Inland. Wetterbericht. Kältere, wolkige, oder theilweise wolkige Wetter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der ktzten 24 Stunden ei Grad, niedrigste 45 Grad. .- Der politische Kamps in Ohio. Eolumbu, O., 11 Jan. Bei der Abstimmung in beiden Häusern der Legislatur erhielt Hanna heute 73 Stimmen, genügend zu seiner Erwählung. Fall er dieselbe Slimmenzahl morgen bei gemeinschaftlicher Abstimmung erhält, so ist er gewählt. Die Opposition behauptet, Hanna könne nicht gewählt werden. E wird offn gesprochen, daß Bestechung im Spiele sei und mehrere Mitglieder der Legislatur verlangen eine Untersuchung. -- Ausland. Au Deutschland und Oest reich. Berlin, 11. Jan. Die Berliner Neuesten Nachrichten" verlangen ein einheitliche Vorgehen der Gesammtheit der deutschen Regierungen gegen den Plan, da Jubiläum der Revolution von 1848 zu seiern. Dazu bemerkt die Freisinnige Zeitung": Ein solche Wiederaufleben der Karlsbader Beschlüsse würde die Märzfeier unerwartet ausdehnen". Der böhmische Landtag ist heute in Prag eröffnet worden. Trctz aller Befürchtungen ist alle ruhig verkaufen und der Jungtschechen. Klub selbst hat die Ermahnung erlassen, jetzt, nachdem da Standrecht aufgehoben sei, Ruhe zu halten. Der Fünskirchen - Plotz war von früher Morgenstunde an durch eine große Menschenmenge besetzt, die Polizei säuberte ihn jedoch, um den Abgeordneten ungehinderter Zugang zu dem LandtagSgebäude zu verschas. sen. Der Abgeordnete Schlesinger beantragte die Aushebung der Sprachenverordnung. Von Seiten der Tschechen wurde der Antrag ruhig auf. genommen, ras Buquoy, Vertreter de verfassungstreuen Großgrundbefitze, stellte einen Eompromißantrag, welche? bezweckt, die Spxachensrage an eine Commission zu weisen. Trotzdem der Statthalter von Böhmen nur ungenügende Versprechungen betreff deö Schutzk der Abgeordneten gemacht hatte, haben die gestern in Leitmeritz versammelten 62 deutschböhmischen Abgeordneten doch eiostimmig beschlossen, sich zur bevorstehenden Eröffnung deö Landtags in der Prager Landstube einzusinken und an den Arbeiten de Landtag Theil zu nehmen. Eine der bedeutendsten kaufmännischen Kapacitäten Berlin, der Be gründer und Inhaber de größten und elegantesten Schnittvaarengeschäft der Reichshauptstadt, RudolfHertzog, in der Vreitenstraße, ist gestorben. Die Oession d preußischen Landtage wurde heute mit einer Thronrede eröffnet. Aach der Erklärung, daß da lausende Budget einen bedeutenden Ueberschuß ausweise, verkündet die Rede die Einreichung einer Vorlage, welche die Aufhebung der Verpflichtung öffentlicher Beamter, Bürgschaft stellen zu müssen, ferner die Verbesserung der behalte der deistlien beider Confessienen, die kuliruz der OteLunz
der Privatdozenten an Universitäten,
Vergrößerung de Kapital de Cen-tral-Cooverativsond, und Vergrößerung de ColonisationSsond, von Posen bezweckt. C sollen ferner Fond zur Verhinderung vo Fluthen und Milderung der Wirkung derselben ge schassen werden. Die Thronrede wurde vom Reich kanzler Fürst Hohenlohe verlesen. Freigesprochen. Pari, 11. 3an. Major Efterhazy ist freigesprochen worden. Die Verhandlungen de zweiten Tage wurden geheim geführt. OchisfS.Nachrichten. Angekommen in : Boston: Pavonia" von LiverPool. Bremen: Dreden" von Balti more. New S o r k : Scotia" von Marfeille. Bremerhaven: Kaiser WilHelm der Große" von New Jork. . Marseille: Alefia" von New Jork. allerlei. DieHeils-Armee hat mit ihrer Sträflings - Colonie in Contracosta - County. Ed., keinen refcnna torischen Erfolg erzielt. Die 'tehrzahl der Zuchthäusler, die man dort fern von dem Getriebe der Mmschn mit Landwirthschaft beschäftigen und zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft umwandeln wollte, haben sich als unverbesserilche Sünder erwiesen. Ein Bösewicht stahl denHeilssoldaten Pferd und Wagen und fuhr damit der Nacht und Nebel davon. Ein andererSträfling, den man reformiren wollte, verübte auf dem Wege nach te? Niederlas sung einen Einbruch und mußte bald wieder in's Zuchthaus zurückgebracht werden. Die Heils - Soldaten erkannten, daß sie der schwierigen Aufgäbe nicht gewachsen waren, und wollen jetzt die Sträflings - Colonie ganz aufgen. zumal ein anderes socialeExperiment, die Uebernahme eine: Zucker - Fabrik im Cooperativ-Betrieb-demnächst rn's Werk gesetzt werden soll. Daß das Küssen in New Jersey mit 510 geahndet wird, hat die 19 Jahre alte Emma Marshall in Englewood, N. I., zu ihrem Schaden erfahren. Die Schöne, welche ihres ZeichensBlitzmädel- ist, wohnt in dem Hause des Grocers Wm. Hopper, dessen zweites Stockwerk die Schneiderinnen Maria und Carrie Van Wyck innehaben. Letztere standen früher mtt Fräulein Marshall auf freundschaft lichem Fuße, seit einiger Zeit aber herrschte zwischen ihnen bittere Feindschaft. Trotzdem nahm es Fräulein Marshall Wunder, daß sie auf Veranlassung der Schwestern m's Gericht citirt und des unordentlichen Betragens beschuldigt wurde. Das unordentlichen Betragen bestand in den Augen der beiden Van Wyk's darin, daß Emma sich gar zu sehr die Kur schneiden und sogar einmal aus dem Treppenflur von einem jungen Mann küssen ließ. Fräulein Emma lächelte, als sie die Anklagen vernahm, wurde aber sehr ernst, als der Recorder sie zu zehn Dollars Strafe verurtheilte. Mit einer abfälligen Bemerkung über New Jersey's Justiz ließ Fräulein Marshall durch ihren Anwalt die Strafe entrichten, erklärte aber, appelliren zu wollen, und fugte hinzu, daß die Van Wyck's eifersüchtig seien. Unzertrennlich im Leben und im Tode waren die Brüder John und Michael McDennot, die auf der Smaragdinsel das Licht der Welt erblickt hatten und dort zusammen im. Elternhause aufgewachsen waren. Auch als sie sich r.rl)eirtheten, trat keine, Entfremdung zwischen ihnen ejn, son? dern sie blieben sich in brüderlicher Liebe zugethan. Nachdem ihre Frauen gestorben, entschlossen sie sich vor zwanzig Jahren zur Auswanderung nach Amerika. Auch in New Fork, wo sie sich niederließen, blieben sie die Unzertrennlichen. Sie wohnten beisam men. arbeiteten im gleichen Geschäfte als Frücbtehausirer und gingen auch selbander auf die Spree. So wurden Beide gut 60 Jahre alt. Die Feiertage gedachten sie durch eine solenne Spree zu seiern. Sie fiel derart gelungen aus, daß man sie aus ihrer bescheidcnen Wohnung in No, 505 Llft Adenue per Ambulqnz nach er'Alko-holiker-lhtheilung des Bellevue H'osvitals' schaffen mußte, wo Beide in bew'ß;!?sem Zustande anlangten. Kaum kamen sie zu sich, so verengte John nach Michael, Michael nach John. Man mußte die Betten der Brüder zusam menrücken und unter beständiger Be Feuerung ihrer Liebe lagen sie neben einander, bis die kalte Hand des TodeS John vom Bruder trennte. Der konnte den Verlust nicht verschmerzen, wenige, Stunden spater schloß auch er die Augen zum ewigen Q&k.it.
Ein a u ß e rst f r e ch e r Eisenbahnraub wurde auf der Linie Basel s Zürich begangen. Der kurz vor 5 Uhr in der Morgenfrühe von Basel nach Zürich abgehende Zug führt in dem Gepäckwagen jewilen die Tages einnahmen der Nordstbakzn - Slatio-
nen vom Tage vorher in geschlossenen Jeldiaschen mit nach Zürich. Zwischen den Stationen Frick und Hornussen wurde nun gestern plötzlich die Noth öremse gezogen, der Zug hielt an und das Personal sah sich nach der Ursache der Fahrtunterbrechung um. Darauf hatten der oder die Diebe, welche mit den Bahnverhältniffen sehr vertraut zu sein scheinen, gerechnet. Sie Hollen aus dem Gepäckwagen die Geldtaschen und machten sich davon, ohne daß daPersonal des Zug:s etwas mertte. Die Flucht gelang um so leichter, da tl noch völlig dunkel war und der Wald dicht an den Bahnkörper herantritt. Erst während der W.'itcrsahrt b'm?rkte der Wac.enbeamte den Lerlust der Geldtaschen, die etwa 1000 Francs enthalten haben. Die Geldtasche mit den Einnahmen der Station Basel, die den meisten Inhalt aufwies, übersahen die Diebe. Eine t r a g i k o m i s ch Ge schichte ist wie man uns aus ZUrich unterm 15. berichtet jüngst den Behörden eines Dorfes passirt. Ein Taugenichts, der ihnen schon viel zu schaffen gemacht bitte, sollte wieder einmal in's Loch gesteckt werden, als er mit einem originellen Vorschlag an sie herantrat. Statt mich einzusperren, so meinte er. helft mir lieber, daß ich mich in die Fremdenlegion einreiYen lassen kann, aus diese Weise seid Ihr mich dann ein für alle Male los. Diese Idee leuchtete den weisen Vätern des Dorfes ein und einer derselben wurde beauftragt, den Vagabunden nach Basel zu bringen und dort für ihn ein Billet nack Velfort zu lösen. Dies aeschab: statt aber nach Velfort zu reisen, lief der aute Schweizer Vürger in Basel zum Gericht und ersiattete dort die Anzeige gegen die Dorfbehörden. daß diese ihn dazu hätten veranlassen wollen, in den Dienst einer fremden Macht zu treten. Es wrde denselben daraus der Prozeß gemacht vnd sie sammt und sonders zu 30 Tagen Gefängniß und einer Geldstrafe von je 80 Francs verurtbeilt. Das Testament der derstorbenen Herzogin von Teck erregt in englischen Hofkreisen sebr großes Befremden, weil die Erblasserin ihremGemahl auch nicht einen Pfennig hinterlassen hat. Das nicht unbeträchtliche Vermögen fällt den Kindern zu. Diese testamentarische Bestimmung hat einen politischen Hintergrund. Sie ist eine Concession an das englische Volk, welches den sogenannten Foreign Princes. wie die Gemahle der englischen Prinzessinnen genannt werden, nicht sonders hold ist und immer Larm schlägt, wenn diesen aus englischen Apanagen herstammende Gelder zugeprochen werden. Äu den Annehmlichkeiten des Leben gehört die Stellung eines ausländischen, mit einer e.ngliscdn Prinzessin verheiratheten Prinzen gerade nicht. tu i i x k 7j x 5 f i a, Fritz Reu ters immer fideler Gutsinspector, hatte .drtt Brauten". Ministerpräsident Francesco Crispi hatte zwei, sein Landsmann, Francesco Belen, General der Republik Uruguay, gar drei ganz rechtlich angetraute Frauen. Er starb unlängst, und nun erhielt die Negierung nacheinander drei Pensionsansprllche, alle drei durch ordnungsge maße Papiere unterstutzt. Man war versteinert, noch mehr aber erschraken die drei Frauen, von denen keine von der Existenz von Nummer 2 und 3 eine Ahnung hatte. Die Damen unterstützten, da der General italienischer Abkunft war, ihr Ansuchen durch die italienische Negierung und der Finanz- j Minister gerleth :n Schwermuth beim Anblicke des riesigen Aktenstoßes, der von den Liebesromanen Sr. Excellenz handelt. Schließlich kam ihm ein rettender Gedanke. Nur eine der drei Frauen hatte einen Sohn. Diesen hin terlassenen Belen ernannte nun der Minister zum Majyratserben und gab der Mutter dieses Generqlssohnes die ganze Pension. Nun aber klagen die zwei anderen gegen Nummer 3 und dazu gegen einander. Der Finanzminister soll bereits einen Tobsuchtsnfall gehabt baden. Hiesige Der Liederkrauz beschloß in seiner letzten Versammlung seinen jährliche Qatenball, wie gewöhnlich, qm gastnachtmontag abzuhalten. Der HermitageÜlub erwählte gestern folgeniz Veamte : Präfident A. G. Smith. Oize-Prasident-Henry Warrum. Schatzmeister C. S. Barrett. Sekretär Oamuel R. Water. Asstftent-Oekretär Albert Zearing. Da SLeeutiv-Komite. besteht au fünfzehn Mitglieder, je ein Mitglied au jede? Oard, C C. üttU. Uzttf tt Pil-izü.
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Lokomotiv - Ingenieur
giebt Zeugniß über den erhaltenen Nutzen von Dr. Mkles' Mitteln. ' giebt keine verantwortliche Stelln m .fr . i 1.1. a f- m . auf Erde als die ein? LokomotlvführcrA. . ' V nw (jin.M A.lis Oft v. im Hinein yiciuca, imrcm jcopT. fichkttm Äuge und vollftändiger eelbftbthen schung hängt die Sicherheit de Zugek und feal Leben der Passagiere ab. Dr. Milek' Rervtnt und anderen Mittel sind besonder, geeignet, die Aln stetig, den opf klar und die eiftige Fahigkelkk unbeeintröchtigt , erhalten. .o'm1"01" & W. McCo. früher do 1323 Broadwav. Counctl Blnfsi. der aber jetzt in 341X Humboldt Straße, in Denver wohnt, sckreibt. .dafe er Jahre lang an Verftopfung litt, toaS ihm krankhaftet, nervöse - und billiöse Kopfweh verursachte, und seine Gesundheit wurde völlig wiederhergestellt durch Dr. Mile' er deu, uno Leber.Pillen. Ich empfehle Dr. ile' Mittel herzlich. Dr. MileS' Mittel erden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste fflasche nutzt oder daS Geld wird ,urUcker' stattet. Buch über die Srankheiten deZ Herzen und der Nerven frei. Adresse: B? S r- u j - TizmzdlzT Ccctcrp 1te!2iY Vv-tav D r. M , l , M e d e a l E .. hatt Ind. Ein gewisser Wm. Clakton wurde gestern wegen Diebstabl verhaftet. Aenliche Waaren, wie in Noah Baney Hause gefunden worden waren, wurden auch in Clavton Qobnung aufgefunden und die Polizei glaubt, daß Clayton der Spießgeselle ve Baney ist. Der medizinische Staat. auöschuß organisirte sich gestern für da Zahr 1898 durch die Wahl der nachfolgenden Beamten: Präsident Dr. Gott. Bice-Präfident Dr. Qpurgeon. Sekrekär Dr. Curryer. Schatzmeister Dr. Dinnin. Der Ausschuß hält heute eine Sitz. ung, ab um Applikationen entgegevzunehmen und Prüfungen abzuhalten. Der deutsche literarische Club hatte gestern Beamtenwahl. .Da Resultat war folgende : Präsident-grau Charleö M. Walker. Vize . Präsident Frau Frederick Knefler. Sekretär Frl. Emily gleicher. Schatzmeister Frau Henry Sickle. Si.cutiv-Comite grau Charle M. Walker, Frau Loui Hollweg, grl. Corivna Robbin. Frau . P an her und Frau Philip Hildebrand. Salzflub tritt oft auü bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körvertbeile Hood'S Sarfaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzffuß. S 0 0 d'ö Pillen wirken dottüa. lich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Das Direktorium de Staat. zuchthaufeö benachrichtigte gestern Nachmittag die hiesige Polizei, daß zwei Gefangene, Zame Monroe und Charles Bird, sogenannte schwere Zungen", glstern au dem Zuchthause entflohen find. Da Bird Schwester in Indianapolis wohnt, wird anaenommen, daß Bird und dielleicht auch Monroe ihre Schritte ach unserer schönen Hauptstadt gelenkt haben. Der New York Store. (GtaHirt 1853.) V?.s5. Butterick Muster ! 87 Dutzend importirte Muster-Taschentücher. Applique Swiß gestickte und einige in Farben gestickte 20c und 25c Taschentücher für KZ. MS E 3
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