Indiana Tribüne, Volume 21, Number 113, Indianapolis, Marion County, 11 January 1898 — Page 2
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LudZaua Tribüne. Erschein TegUH nud Sorattajs. Dletlsttche, Tribüne kostet durch IcnXilgtt j &tvtl per Woche, die SonntagS.!rrtbae EkRt per Ooche. elde usasm 15 tntl tt Centl ttx ttatftt. Vtt Poft mKerhalS to. Übt zuzefchiZt 1 v,raZbe,Hlg V P iZatzr. ct?.i 18 LKd Vlabama es2 Indianapolis, 3nd., 11. Januar 1898 mmmmmmmmmtmmimmmimam Tt5 FcucrLämott auf See. In der letzten Zeit wnrde triedeB übe? einige Brände, die auf Ocean schiffen ausbrachen, in kurzen Wortm beriihte!, soweit die Zeitungen es überhaup! der Mühe werth fanden, diese M zu erwähnen. Wie tief ist die Bedeutung solcher Ereignisse gesunken, und wie harmlos sind dieselben fast ohne Ausnahme im Vergleich zu frü her! Wirkliche Schiffsbrand - Katastrophen, wie es diejenige der Austriawar, sind in unseren Tagen thatsächlich so gut wie unmöglich. In dieser BeZiehung kann man wirklich sagen, daß die modernenEinrichtungen die Sicherheit des Seeverkehrs unter allen Umständen bedeutend gehoben haben. In den letzten 15 bis 20 Jahren besonders hat die Zahl der Brände zur See gewaltig abgenommen. Auf regulären Passagierdampfern sind solche beinahe in Verschollmheit gerathen (wenn auch nicht bei der Schiffsbemannung selbst), und auf sonstigen Schiffen, einschließlich der besseren Frachtdampfer und soqar der bedeutenderen Segelschiffe sind verhängnißvolle Feuersbrünste eine große Seltenheit geworden. Dieser erfreuliche Wandel ist zu e!nem großen Theil auf das elektrische Licht zurückzuführen, dessen Einführung wenigstens auf großen Passagierschiffen mehr, als alles Andere, dazu beigetragen hat, die Feuersgefah? auf der See auf ein Minimum herabzubringen. Denn die Mehrheit solcher Brände, welche in früherer Zeit vorkamen, entstand durch Unfälle an Oellampen in irgend einem entlegeneren Theil des Schiffes. Entweder gerieth der Apparat. an welchem die Lampe hing, außer Ordnung, oder der Lampen Cylinder wurde von irgend einem Gegenstand getroffen, welcher beim Rollen des Schiffes losgebrochen war. Dann ezplodirte die Lampe, das Oel spritzte nach allen Richtungen herum, und das Weitere gab sich dann von selbst! Seit aber jedei große Passagievschiff und beinahe jedes moderne Cargo--Boot elektrische Beleuchtung hat, und fort und fort noch besondere Sicherheitsvorkehrungen aufkommen, ist die Feuersgefahr eine sehr geringe geworden. Erheblich trägt zur Sicherheit gegen Brände auch die immer allgemeinere Anwendung von wasserdichten Zwischenwänden oder Schotten bei. Ja man könnte behaupten, daß dieselben in dieser Beziehung größeren Nutzen brächte, als für den Zweck, für den sie eigentlich bestimmt waren. Denn die Erfahrungen mit der Elbe," mit dem britischen Schlachtschiff Bietotfa" und in mehreren anderen Fällen lassen den Werth dieser Schotten bei einem Zusammenstoß. oder überhaupt bei einem plötzlich eintretenden gewaltigen Leck, noch einigermaßen zweifelhaft erscheinen. Bei einer Feuersbrunst dagegen find die Schotten die von Metall sein müssen unter allen Umständen von sehr großem Werth, da sie es (vorausgesetzt daß die Thüren verschlossen sind) ermöglichen, das Feuer auf eine einzige Schiffs - Abtheilung zu beschränken; auf diese läßt sich dann die ganze Gegenwehr concentriren, und. wenn alle Stricke reißen", so kann das Feuer in dieser einen Abtheilung buch- . stäblich , ersäuft werden. Soweit Frachtdampfer Schotten besitzen, haben dieselben meist gar keine Berbindungsthüre; daher hat auch der Leichtsinn in diese? Hinsicht keinen Spielraum. Auch ohne die Schotten könnte eine ??euersbrunst auf einem Schiff von soleher Bauart, wie es die meisten heutigen Passagierboote sind, viel leichte, unter Controlle gebracht ' werden, als unter früheren Verhältnissen; denn in immer ausgedehnterem Maße wird beim Schiffsbau Metall, und in immer geringerem Maße Holzwerk verwendet. Soweit wie möglich, ruht die Verkleidung unmittelbar auf dem Metall, so daß kein Luftraum zwischen beiden bleibt. Und alles sonstige Holzwerk liegt frei und offen; jedes Feuer in demselben läßt sich daher seh? rasch löschen. Zu alledem kommt noch das vorzügliche Feuerwehr - System und die häufige Einübung der Mannschaft im Feuerwehr - Dienst auf allen moKernen großen Passagierdampfern. Bei Frachtschiffen giebt es nur drei Arten überhaupt beförderten CargoS, welche noch immer eine erbebliche FeuerSgefahr schaffen, nämlich: Baumwolle, Kohle und . ungebrannter, Kalk. Die beiden ersteren können . durch Selbstentzündung. m.Brand gerathen, dann langsam in den Tiefen des SchisfeS dahinbrenzeln . und.' den Capitän nöthigen, am nächsten besten Hafen ein zulaufen und . auszuladen .Der Kalk wird nur durch Naßwerden gefährlich; übrigens wird er fast .nur in KüstenSchoonern beordert, da er wohlfeil transportirt werden muß, damit das Geschäft überhaup: profitabel ist. Die Fahrzeuge, welche Kalk ': Cargo annehmen, sind fast ohne Ausnahme alte, verrottete und sogar lecke Kästen", an denen nichts weiter, auffallend ist, als daß sich überhaupt - ein Mensch ihnen noch anvertraut! Aber waS thut man nicht Alleö um das liebe Brot? Jnfclg einer Preßpol,mik kam es in Bukarest zu einem genduell zwischen ' dem Director ' der Epoca", NicolauS FilipeSco, und dem Director der Jndependance Nou maine", Georg Lahovary; Letzterer erhielt beim zweiten Gange einen Stich in die Schlagader und verschied auf den Plae.
Bemooste Häupter dcö (kongresseS. Unserem jetzigen Bundes Abgeord netenhause gehören verhältnißmäßig nur wenige parlamentarische Veteranen an. Unter den 356 Mitgliedern sind nur 22, welche länger als 12 Jahre in dieser Eigenschaft dem Vaterlande gedient haben. Drei dieser bemoosten Häupter kommen von Maine, drei von Illinois, drei von Pennsylvanien, zwei von Missouri, zwei von Tennessee und je Einer von Vermont, Iowa. Arkansas, Texas und Alabama. Zwölf von ihnen sitzen auf der republikanischen und neun auf der demokratischen'Seit, der Zweiundzwanzigste aber,, welcher durch seinen mächtigen Körperbau unter ihnen emporragt, wie Saul vor allem Volke, schwingt auf der Tribüne gravitätisch den Hammer, denn er ist kein Anderer, als Zar" Reed. der sogenannte Sprecher des Hauses, wie man bei uns dieses Vorsitzenden-Amt noch von den alten britischen Königstagen her zu nennen beliebt. Mehr, als von jedem anderen jetzigen Haus-Mit-gliede, kann man von ihm sagen, daß ihn jedes Kind kennt. Der Aelteste ist er freilich nicht, sondern diese Ehre kommt Galusha A. Grow von Pennsylvanien zu, welcher jetzt 74 Jahre alt ist und zum ersten Male seinen Sitz vor 46 Jahren einnahm, aber freilich, nachdem er sechs Termine hindurch gedient hatte und auch einmal Sprecher" gewesen war, nicht weniger als 30 Jahre dem Bundeshaus - frnblieb, bis er bei der letzten Congreßwahl mit einer Mehrheit, wie sie in der politischen Geschichte unseres Landes unerhört ist. wieder gewählt wurde. Er wird von allen seinen Collegen mit ausgesuchter Höflich keit behandelt, und seine gelegentlichen Reden, welche noch das Feuer früherer classischen Tage zeigen und .an den .Wagenbuben des Westens" erinnern, werden gewöhnlich aufmerksam angehört.. Im Uebrigen verbringt er seine Zeit hauptsächlich im Briefwechsel mit seinen Wählern. Der jüngste der Zweiundzwanzig, Thomas C. McRae von Arkansas. zählt 46 Somme? und dient dem Congreß seit zwölf Jahren ununterbrochen. Das durchschnittliche Alter der Zweiundzwanzig beträgt 53 Jahre, ist also nicht sehr hoch. Diese Veteranen haben im Allgemeinen den Hauptdrang der Abgeordnetenhaus Geschäfte in vorderster Linie auszuhalten. Zehn von ihnen gehören Ausschüssen an. welche die Verwilligungen controlliren, und fünf sitzen in dem wichtigen Ausschuß für Mittel und Wege. Drei andere gehören zum Ausschuß für Geschäftsregeln, welcher thatsächlich die Gesetzgebungsarbeit des Hauses leitet. In diesen Ausschüssen, in denen ja bei uns der Schwerpunkt der gesetzgeberischen Thätigkeit liegt, gibt es Arbeit in Hülle und Fülle. Nur der genannte Alterskönig Grow genießt Schonung; er ist übrigens Vorsitzender des Ausschusses für Erziehung, der jedoch nur sehr wenig Geschäfte oft lange Zeit gar keine vor das Haus bringt. Während manche der bemoosten Häupter zu den bedeutendsten Rednern des Hauses gehören, sind mindestens ebenso viee überhaupt keine Redner, aberin anderer Beziehung sehr einflußreich. Einer von ihnen, General John H. Ketcham vom Empire State", welcher jetzt seinen neunten Termin abdient, hat sogar noch nie in seinem Leben ein: Rede gehalten, ist aber sonst unaufhörlich thätig und so beweglich wie Quecksilber.' Manche amüsante Geschichtchen erzählt man sich über diesen emsigen Schweiger, dem es an schlagfertigem Witz nicht gebricht. Eines TageS z. B. lenkte er seine hastigen Schritte nach dem Weißen Haus, um dem Präsidenten Larrison den Kümmel zu reiben-, dafür, daß Harrison seine Berwilligungsvorlage für öffentliche Gebäude mit dem Veto belegt hatte. Du Präsident ist nicht zu sehen," rief ihm der Gang - Aufseher entgegen. Grundgütiger Him mel!" versetzte der General, also schon so klein ist er geworden? Nun, - ich werde morgen früh mit einem Mikroskop wiederkommen. Im Uebrigen gebricht eZ auch unter diesen bemoosten Häuptern sehr, an Originalen; obgleich manche, wie der Silberdollar - Bland von' Missouri und der schneidige, .einbeinige General David V. Henderson von Jowa dessen Stimme noch klangreicher als diejenige Vland's ist, zur Noth noch als solche halbwegs mitgehen können, ist doch die echte alte Garde fast ganz ausgestorben und ein entsprechender Nachwuchs muß sich erst bilden oder 'durch die Ereignisse gebildet werden. an Äohmaterial fehlt es indeß nicht. Wahrendgwöynlich bei Hofzügen die größtmögliche Fahrgeschwindigkeit festgesetzt wird, . war bei der letzten Fahrt .des Zarenpaares von Darmstadt nach Cobura der Befehl gegeben worden, daß der betreffende Hofzug möglichst langsam zu fahren habe. Es wurden' auch thatsächlich zur Zurücklegung'der verhöltmßmäßig kurzen Strecke Darmstadt - Lichtenfels - Cobürg zwölf Stunden gebraucht und der Zug hatte diö' Lichtenfelö'. zum Theil 17. zum Theil 21 Kilometer Geschwindigkeit per Stunde (sonst 80). Auf einer Station wurde sogar ein stündiger Aufenthalt genommen; erst von Lichtenfels ab, als es bereits Tag war, wurde die Geschwindigkeit erhöht. Dies AlleS geschah, weil Coburg nicht vor 10 Uhr Morgens erreicht, Darmstadt aber Nachts 10 Uhr unmit. telbar nach Einnahme des TheeS verlassen werden sollte. Auf der ganzen Strecke war die Bahn außergewöhnlich stark bewacht, und auch sonst . waren alle möglichen Vorsichtsmaßregeln getroffen. Im Zuge befanden fit circa 20 mit Revolvern bewaffnete Leibcosaken, die fortwährend die Gänge der Miggonö abpatrouillirten; ein rüssischec Oberingenieur untersuchie die Maschinen und Koppelungen' der Wagen und für jeden Wagen war ein ei&z2t russisch ' W225r.ärt:? -ruhn rr;r.:Ib ZZi:
Gaumwoa,nFabriken Im TNdttt. Angesichts der Schwierigkeiten, in welchen sich manche Baumwollen-Jn
, dustrie im Norden befindet, und der ' Behauptung, daß die Fabriken in Massachusetts durch die eine Reductzon der Arveltszett anordnenden Gesetze ihren Concurrenten gegenüber benachtheiligt werden, erscheint es wohl zeitgemäß, die Concurrenz. welche der Süden dem Norden auf dem Gebiete der Baumwoll-Fabrication macht, nä her in's Auge zu fassen. Der Aufschwung,. welchen der Süden während der letzten zwei Jahrzehnte in dieser Industrie genommen, ist höchst bemerlenswerth. Im Jahre 1880 gab cs in allen Südstaaten nur 180 Fabriken von Baumwollen-Waaren mit 667.000 Spindeln und 14.000 Webstüylen ; dasAnlagecapital betrug 21,M,(,00. Nach Ausweis des letzten Census harte ?!ch vie Zahl der Fabriken auf fc5 um 1,712,000 Spindeln und 39109 5:v stühlen vermehrt, während das Anlzzecapital auf 61.100.000 gestiegen war. und zur Zeit gibt es im Süden 19o Fabriken mit 4,100,000 Spindeln und 115,000 Webstllhlen; das Anlagecapital dürfte mit N25.000.000 nicht zu hoch gegriffen sein. Trotz dieser gcwaltigen Zunahme gibt es in den Vereinigten Staaten nur I.7.000.000 Spindeln, d. h. etwa nur ein Fünftel von den Spindeln der ganzen Welt und das in dieser Industrie angelegte Capital beläuft sich in unserem Lande auf nur 5400,000.000, während die Baumwollenwaaren - Industrie der ganzen Welt Anlagecapitalien im Gesammtbetrage von ca. $2,000,000,000 repräsentirt. Im Hinblick auf die Thatsache, daß die Vereinigten Staaten über 60 Procent der BaumwolleErnte der ganzen Welt produciren, nehmen wir also bei Weitem noch nicht den uns : gebührenden Rang in der Vaumwollenwaaren-Jndustrie ein. Ja der Süden hat erst seit verhältnißmäßig sehr kurzer Zeit die natürlichen Vortheile, welche Ihm die Cultur oes Rohmaterials gewährt, zu Nutze zu machen begonnen und die Summe von $300,000,000, welche die BaumwolleErnte jetzt im Jahre nach den Südstauten bringt, könnte verdreifacht werden, wenn dieselbe dort auch verarbeitet würde. . Das Bestreben deS Südens, selbst eine Baumwollenwaaren - Industrie in's Leben zu rufen, wurdr ebenso bespöttelt wie seiner Zeit die gleichen Be, mühungen der Neu-Enaländer. Die Engländer betrachteten die Herstellung von Baumwollen-Waaren lange Zeit als ihr Privileg und als die ersten Fabriken in den Neu-England-Staaten gebaut wurden, wurde ihnen Unheil prophezeit. Unser Klima," sagten die Engländer.' ist für diese Industrie viel besser geeignet als das Eurige, namentlich bei Herstellung der feineren Waaren. ' Wir haben geschulte sowie geschickte Arbeiter und bei uns ist das Capital billiger sowie flüssiger.- Allein die Aankees ließen stch nicht beirren; sie bauten Fabriken und reussirten. Als aber die Südländer mit der Errichtung von Baumwollenwaarenfabriken begannen, führten die Fankees, um die drohende Concurrenz zu entmuthigen, dieselben Argumente in ö Feld wie seiner Zeit die Engländer : Ihr habt kein Geld und keine ge schulten Arbeiter-, heißt es unter Anderem. Euer Klima ist zu erschlaffend. um thatkräftige Arbeiter heran zubilden, und die Luft entbehrt der Feuchtigkeit, welche zur- Herstellung seiner Waaren, unumgänglich 'nothwendig ist." Wahrscheinlich haben die Aankees diese Argumente selbst ge gloubt, allein sie hatten, wie die Erfolge der Südländer dargethan haben, mit denselben nur sich selbst betrogen. Die Südländer begannen ohne Capi tal und Erfahrung, allein die natürlichen Vortheile verhalfen ihrer Beharrlichkeit zum Erfolg. Im Jahre 1880 hatte der Süden nur ein Fünfzehntel aller Spindeln der Ver. Staaten, und jetzt sckon beinahe ein Viertel. Der Bau von Baumwollenwaaren-Fa-bitten ist besonders, in den Baumwolle producirenden Staaten Nord und Süd-Carolina sowie Georgia die populärste Capitalanlage geworden, und das ist nur natürlich. Die Leute, welche unbeschäftigte.Capitalien besitzen, sagen mit Recht, weshalb sollen wir unsere Baumwolle nicht selbst verarbeiten, da doch im Norden Wie in Europa mit dieser Industrie große Reichthümer erworben werden. Aber nicht blos' die Südländer bauen im Süden Vaumwollenwaaren - Fabriken, auch Capitalisten aus dem Norden geben dafür Capitalien her und selbst Fabrikanten auZ den Neu-England-Staaten errichteten dort Fabriken. Die Massachusetts Mills Company", eine der ältesten Firmen in Massuchusetts, baute mit einem Aufwand von $600.000 in Rome, Ga., eine Fabrik mit 30.000 Spindeln und 1200 Webstühlen; diesem Beispiele folgte die Dwight Company, welche ebenfalls, zu den, ersten Firmen in Neu-England gehört, mit einer Fabrik in Gadsden, Ala., die $500.000 kostete, und eine andere wurde in Cordova, Ala., errichtet. . Unterhandlungen betreffs Errichtung weiterer Fabriken, von bedeutendem Umfange sind imGange und wenn nicht alle Anzeichen trügen, . wird der nächste Census einen ungeahnten Ausschwung' der' Baumwollenwaaren-Jn-dustrie ausweisen... r Die, denen wir v erziehe.n haben, lieben wir; wir lieben unsere Verzeihung an. ihnen. Verhindert. Lehrer (zum Schüler): Bi der Ausarbeitung des Aufsatzes Friedliches Familienlebenhat Dir gewiß Dein Vater wieder ge-hoffen!-Schüler: Nein, er konnte nicht, er hat g'rad von der Mutter Prügel bekommen K ei n e .S o r g e. Also Euer Sohn soll einmal At werden, SteinHofbauer? DaS Fach lst heut auch schon recht überfüllt.- Steinhofbauer: O, meinem Jungen kann'S an Pra riZ r.et fthl'n. wz V zzwj O:rw:ndt-, Lr:ur.d- .und Z 'Jll tzll"
Zm Ncichc der ZUoöc Ueberaus schwierig ist die Kunst: die Farben so zu wählen, daß sie zum Aeußeren des Menschen passen, ihn verschönern und sogar vorhandene Fehler verdecken. Daß sich bei richtiger Wahl Vorzügliches erreichen läßt, weiß jede unserer Leserinnen zur Genllge. Die Schwierigkeit besteht nur darin, die Wahl auch so zu treffen, daß sie annähernd richtig ist. Einige Winke dürften daher willkommen sein. Hundert- und aberhundertmal läßt sich beobachten, daß gerade corpulente Damen die rothe Farbe in der Toilette mit einer gewissen Leidenschaft bevorzugen. Und die Folge ist jedesmal, daß ihre Corpulenz nur noch auffallender und erheblicher erscheint. Es giebt eben vorspringende und zurücktretende Farben, und zu den vorspringenden aehoren Orange, Gelb und Roth. DieseS Roth rückt nahe an das Auge heran, oder, um uns eines volksthümlichen Ausdruckes zu bedienen, es sticht in'S Auge." Ein rothes Kleid macht jede Trägerin eines solchen voluminöser, weil eben Roth vor die Fläche vorspringt. Das Gleiche gilt von Orange und Gelb. Hagere, schlanke und magere Personen werden daher Kleider in solchen Farben mit großem Vortheil tragen können, nicht aber corpulente. Für diese sind nur geeignet Kleider in zurücktretenden Farben, also vornehmlich , die verschiedenen Arten des Blau. Dem Auge erscheinen diese Farben entfernter, und die Folge ist, daß die mit blauen Kleidern versehenen korpulenten Damen erheblich schlanker aussehen. Dieser Unterschied der genannten Farben bezüglich des VorspringenS und Zurücktretens ist auch bei den Combinationen in der Toilette sehr zu berücksichtigen. Wird beispielsweise
daö vorspringende Roth mit dem zurücktretenden Blau zusammengebracht, so wird in der Regel eine recht bedenkliche Disharmonie erzielt. Dasselbe ist der Fall, wenn Orange oder Gelb mit Blau verbunden werden. Hier ist also Vorsicht in hohem Maße geboten. Bei Grün und Violett, die noch nicht krwahnt wurden, ist daS Verhalten bezüglich des VorsprmgenS oder Zurücktretens schwankend; Grün ist vorspringend gegen Blau, namentlich gegen Ultramarin, aber zurücktretend gegen Roth. Orange und Gelb; Violett verhält sich ziemlich neutral. Bei der Musterung der Kleiderstoffe jene Geaensätze zwischen vorspringenden und zurücktretenden Farben u mildern, wird wesentlich erleichtert, wenn dem Musterzeichner die bezüglichen Eigenschaften der Farben bekannt sind. Sie ganz aufzuheben, liegt gar keine Veranlassung vor; denn gerade in diesem Gegensätzlichen liegt nicht zum geringsten der Zauber, den die Sprache der ornamentalen Symbole aus uns ausübt. Die passenden Farben zum Teint und zum 'Haar zu wählen, wird vornehmlich Sache des persönlichen Taktes sein. An feinen farbigen Varianten sind beide so reich, daß sich wirklich beachtenswerthe Winke für die Wahl passender Farben in der Toilette kaum geben lassen. Durch starken Gegensatz wirkt zum blassen Gesicht vorzüglich eine schwarze, zum schwarzen eine helle und zum blonden Haar eine dunkle oder sehr helle Kleidung. Ueberhaupt ist festzuhalten, daß daS Gegensätzliche eine große Rolle spielt und es im wesentlichen darauf ankommt.Gesicht und Haar gegen die Farbe der Toilette zu markiren. Wenn die Südländerinnen zu ihrem braunen Teint und schwarzen Haar meist feurige Farben wählen, so liegt eben der Grund in der richtigen Auffassung von der vortheilhaftenWirkung. die auö solchem Gegensatz entsieht. Und wenn die Deutsche mit ihrem hellen Teint und dem meist blon. den Haar sich - geaen feurige Farben QstolQ Nur Nachläittgktt. : Es ist unbegreiflich da? es nech'L, te gibt welche von Rheumatismus gLplagt werden, wenn er so leicht von EalvationOclkurittwird. DaßdieLwirklich so ist wird durch Herrn Ö g. Schrader, Picrce, Ncbr., bezeugt, a sagt: "3cf) gebrauchte Salvarion Oel und ich bin überzeugt daß es kein bev iereö Ltniment giebt. Ich litt viele Monste an Rheumatismus und konn, te keine Linderung bekommen bis ich Salvarion Oel gebrauchte. 3:1 Flaschen kurvten ich aZnzlich und ich befinde mich zctzt so wohl wie früher." Salvation Oel sollte in keinem Häuft fehlen, eö kostet nur 23 Cents. Wenn
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etwas zurucivattenoer veryalt'. o mag ihr aus dieser richtigen Erkenntniß dessen, was noth thut, kein Vorwurf gemacht werden. Das allerding? läßt sich nicht leugnen, daß stein ihre? Vorliebe für die gebrockienen. mildem, oft recht nickNsacendcn Töne viel zu weit geht. Mehr ausgesprochene, gesättigte Farben könnten besonders allen jenen Damen nichts schaden, die dunkles Haar besitzen. Ueber die Farbencombinationen in der Toilette selbst ließen sich lange Epistel schreiben, denn sowohl die Zusammenstellung von zwei wie die von drei Farben, also nach Paaren, wie nach Triaden erschließt einen unendlichen Reichthum ausgezeichnet wirkender Verbindungen. Beispielsweise wirken jene Verbindungen des Orange, und insbesondere die dunklen Töne dieser Farbe, welche wir Braun nennen, mit Grün oder mit Violett oder mit Ultramarin ganz vorzüglich, während dieses, mit Braun zusammengestellt, eine sehr
melancholische Wirkung erglebt, die denn auch von den alten Meistern der Malerei mit Vorliebe für die Darstellung der Mater dolorosa benutzt worden ist. Sehr wirkungsvoll ist ferner' Meergrün in mäßiger. Verbindung mit Scharlachroth oder Zinnober. Ein meergrünes Kleid, dem feineStreifen von Scharlachroth aufgesetzt sind, wird sich immer lebhaft und farbenfroh ausnehmen. Ebenso ist die Verbindung von Grün mit Violett, Kanariengelb mit Purpur oder Karmesinroth, Roth mit Gold oder Weiß und Weiß mit Gelb zu empfehlen. Für ' die Triaden kommen in Betracht: Roth, Blau und' Gelb; Purvurroth. Kornblumenblau ' und Gelb; Roth, Grün und Gelb; sowie Orange, Grün und Violett. Innerhalb dieser Combinationen lassen sich Wirkungen der schönsten Art erzielen, sofern man eben versteht, die Farben in richtiger Ausdehnung zu einander zu setzen. Im Uebrigen läßt sich die Farbengebung nach den verschiedensten Prin cipien vornehmen: man kann nur eine Farbe in verschiedenen Tönen und in verschiedenen Schattirungen anwenden, kann den Ton einer bestimmten. Farbe über die ganze Toilette verbreiten, oder kann, nach dem entgegengesetzten Princip verfahren, durch Vereinigung möglichst vieler Farben den Eindruck höchster Buntheit erzielen. Wie das Princip indeß auch sei. das Ergebniß wird, sofern man richtia verfahren ist. sehr harmonisch und ruhig sein. Daß Harmonie selbst bei dem Princip der Buntfarbigkeit erreicht wird, lehren ja am besten die indischen Shawls mit ihren zahllosen ' verschiedenen Farbentupfen.: das Prinzip der Buntfarbigkett ist bei diesen kostbaren Geweben geradezu auf die Spitze getrieben, und doch wirken sie. zumal wenn sie zusammengefältelt , getragen, so ruhig und gleichmäßig, daß uns ihre außerordentliche Buntfarbigkeit garnicht recht zum Bewußtsein kommt," viel weniger unangenehm von uns emfunden. wird. Nach dnfen Winten über Farbenzusammenstellungen, die bei dem großen Farbenreichthum der modernen Stoffe die Leserinnen zu schätzen wissen werdm, machen , wir sie mit einigen geschmackoollen Neuheiten bekannt. Eine elegante Toilette aus gemusterter Halbseide und Surah veranschaulichtFigur 1.' An unserer geschmackvollen Toilette bestehen der Rock und die Aerrrel aus zierlich gemusterter, crümefarbener Halbseide und die Taille nebst Gürtel und Epauletten auö gleichfarbigem Surah. Die plissirte Taille ist mit dem Rock durch einen Medicisgürtel verbunden, der unten mit einer Guipüreborte, oben durch- ein kirschrothes Sammetband begrenzt ist. Ein zweites Band geht von den Aermelnähten aus und verbindet sich mit de.n deZ Gürtels an der oberen Spitze durch eine zierlich gebundene Schleife. Der Taille liegen Achselstücke auZ Guipürespitze auf, die sich vorn mit kleinen, abgerundeten Enden gegen den zugespitzten, mit plissiriem Stoff bedeckten Stehkragen legen. Die mit Plissös begrenztenAermel haben an den Schul ' tern doppelte Epauletten auö plissiriem und glattem Stoff, von denen die letzteren mit Guipüreborte' umgeben sind.Figur 2 stellt ein Winterkleid für halb-rwachfene Mädchen, dar.. Z:n Herstellung deS hübschen und einfaches Kleides ist rothes Tuch genomme?? Während den AuSputz weißer Cheviot und schwarzes Sammetband bilden. Der Rock ist keilig zugeschnitten,- unten mit Sammetband besetzt, und. oben, in e!nen, ebenfalls mit Sammetband verzierten Gürkel "gefaßt.' Das Qibchen sr. c --.f, i. f Hjl lrC ,M.w..tw(l.:, C U ...., lr-y..2 r-.f rt'-'H -V, V' "-..c V" I V . , t.
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theile klappen als Aufschläge zurück. den:n sich nach hinten ein runder Umlegekragen anschließt. Das ganze'Jäck- . chen ist mit Sammtband umrandet; ! Keulenärmel. . Zur Vervollständigung des Kleides dient eine hinten schlie- ' r,. cm-n. . v..ii. .
üciiüc xucjic, oie Linien Alliier uno vorn oben Fältchen abgenähten, weißen Cheviot zeigt und mit zum Kleid Passendem Stehkragen ausgestattet ist. Zur Herstellung des Kleides, Figur 3. ist hellblaue weiß gestreifte Seide genommen, während den Aus putz gelbliche Spitzeneinsätze und weiße Seide ergeben. Den Rock umgibt Spitz:, die sich nach hinten entsprechend fortsetzt. Das Leibchen hat ein anliegendes, vorn schließendes Futter. Der Oberstosf ist vorn und hinten unten eingereiht und nach oben glatt gespannt; er wird erst auf das Futter gebracht, nachdem man ihn vorn und hinten mit der Spitze in spitzzackiger Form besetzt hat; der Oberstofs der Vordertheile ist in einem Stück geschnitten und schließt auf der Schulter und unter dem AHm. Der Schulterkragen hinten verborgen schließend, ist im Zusammenhang mit der Bekleidung des Stehkragens aus weißer Seide hergestellt, mit Spitze besetzt und mit Spitzenvolant berandet; gleiche Volants - begrenzen auch den Stehkraaen und die mit Spitzeneinsätzen viMten Keulenärmel. Dunkelblau seidener Gürtel . mit Schlehe links seitlich. Das sehr hübsche und einfache Kleid Figur 4, nach einem französischen ModeU gezeichnet, ist auö grau - blauem, starkfädigem, gemustert- gewebtem Wollstoff gefertigt und mit gleichfarbier und gelblicher Seide, dunkelblauen Seidenschnüren und Goldkn'öpfen der ziert. Den ziemlich weit gehaltenen Rock umgeben am unteren Rand zwei Reihen Schnüre, von deren oberer aus spangenartige, oben durch . Goldknöpfe gehaltene Schnüre emporsteigen. Diese Spangen sind vorn am kürzesten, verlängern sich nach den Seiten zu und nehmen nach hinten wieder ab. Der Rock ist oben in einen schmalen Stoffgurt gesaßt und tritt über daS.Leibchen; dieses hat ein anliegendes Futter mit Schluß in vorderer Mitte; der Oberstoff ist hinten wie vorn unten eingereiht und nach oben glatt gespannt. Die Vordertheile sind zulor mit, Spangen, die dem Rockbesatz entsprechen, besetzt, oben mit knöpfchengezierten Aufschlägen ausgestattet, und offnen sich über einem faltigen Latz aus weißer Seide, der oben und unten mit schuppig übereinander geschobenen Blenden aus blauer Seide besetzt ist. Der Latz ist dem rechten Vordertheil aufgesetzt und. hakt gemeinsam mit der glatten, blauseidenen Stehkragenbekleidung nach links über. Der Schooß aus Kleidstosf ist selbstständig geschnititii und einem vorn unter Schnalle schließenden, glatten Seidengurt angesetzt. Weißseidener Ueberfallkragen. Keulenärmel. In der letzten Abbildung ist ein ein. faches, und hübsches Kleid dargestellt, das sich aus beliebigen Stoffen nacharbeiten läßt. Bei unserer Vorlage ist die moderne Zusammenstellung von roth und schwarz gewählt und zwar ist'zu dem Kleid selbst rothes Tuch genommen, während der Besatz durch schmales, Sammetband, schwarze nutz ".flr Sammetbicidu,i V v. Stkdkra: gebildet wird. Der liunVJ: rreit uc haltene Rock ist in Schürzenform drei--mal mit Sammetband besetzt; ' er tritt unter, das Leibchen, dessen kurzer Schooß mit faltigem, rothem Seidenband verdeckt wird; eine gleiche Bandschleife schließt den Gürtel links seitlich ab. . Das Leibchen hat ein anliegendes Fvtter mit Schluß, in vorderer Mitte, das hinten glatt mit Stoff bespannt ist; auch den linken Vordertheil deckt glatter Stoff. Der Oberstoff für den rechten. Vortheil, der unten eingereiht und nach oben glatt gespannt wird,, ist so. breit zugeschnitten, daß er etwas über den' linken Vordertheil' treten kann; er ist unten spangenartig mit Sammetband besetzt und schließt in Pattenform ab.. Sammetband um?randet die Patten, unter denen em Volaut aus schwarzer Seidengaze hervorfällt. Die Ellbogenarmel sind mit abgeschnittenem Bausch versehen und, dem Leibchenbesatz, entsprechend, mit Sammetband besteppt. Unten schließen sie mit Stoffvolantö ab. .' Kein Wunder. .Seh' Dir t da Moritz, wie die See sich tmpotil Munder, wenn se Dich seht!. Je r.st r e u t. A.: Unser Freund Ernst ist. wirklich unglaublich zerstreut!" B.: Wa hat er denn nun wieder angestellt?" A.: E? war neulich zum Mittagessen eingeladen, und. zum -Schluß.- der. Mahlzeit hat er die Hausfrau wegen des schlechten EssmS um Entschuldigung gebeten!" Unangenehm. Warum heirathet der Maier die häßliche Tochter vom Stern?-.. Ja, der ist auf eine Uelteste angewiesen!" Nobel. .Die Baronesse ist pohl eine sehr vornehme Dame?O fremch! Die laßt sogar in die Neifen ihre RadeS nur, parfümirte Luft pumpen." O?fenber,ia. 52irtö (tim
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yi 4v 'A' Ar Vvi im : fJ M V Wetterfeste Apfelsinen? Wiederholt schon ist die Frage eror. tert worden, welches die geeignetsten Schutzmaßnahmen für Orangen Pflanzungen gegenüber plötzlich eintre tenden Frösten feien. Bis zir einem gewissen Grade hat man bei uns mit derartigen Maßnahmen auch Erfolg tu zielt. Seit Kurzem aber hat man in einigen südliche Gegenden im Kleinen begonnen, diese Frage von einer ganz neuen Seite anzufassen. Man will nämlich .eine Gattung Apfelsinen . heranzuziehen suchen, welche schon an und. für stch im Stande seien, allen Frösten zu trotzen, und im Uebrigen nicht hinter anderen Apfelstnen zurückständen. Zu diesem Behufe hat man Exemplare einer japanischen wilden Orangen - Gattung, wlche überaus wetterfest sein soll, eingeführt und auf diese dann gewisse andere Schößling aufgepfropft. (Es war nicht nöthig, die wilde Pflanze aus Japan selbst kommen zu lassen, da dieselbe in verschiedenen Theilen unseres Nordens zu Hecken benutzt wird.) Mit dem Verlauf der ersten Versuche ist man bis jetzt zufrieden. Ein Erfolg im Großen ließe vielleicht auch eine weitere Ausdehnung des Apfelsinen' Anbaues erhoffen. 5.2lk'.?'?ssi!r als Deöin. f : ? t i? n rs i i t !. ebenso von lesest 1': r -y X: infektionsmittet V.: iz'i ii:;.'tx. Legt man die Wäsche in ge,...gtes Kalkwasser hinein, so muß man sie. um eine sichere Abtodtung sämmtliche Keime zu erreichen, 48 Stunden, liegen lassen. Will man, daß die Wäsche öe-, reits nach 24 Stunden desinficirt sei. so muß man dieselbe vorher in, überschüssigem Kalkwasser abspülen und eine Zeit lang in demselben liegen lassen. alsdann in frisches. Kalkwasser bringen und 24 Stunden darin lassen. Wolle wird durch Behandlung mit Kalkwasser in Farbe und Festigkeit sehr, ungünstig verändert, während Leinwand und Baumwolle in ihrer Farbe gar nicht, Leinwand in seiner Festigkeit gar nicht, Baumwolle sehr wenig beeinflußt wird. Wollstoffe sind also nicht mit Kalkwasser zu desinfi ciren. CapktSn Sverdrup hat nun fast die ganze Mannschaft zusammen, welche ihn am Bord der Fcam auf der nächsten Polarexpehi-tion-begleiten soll. Auö aller Herren Ländern baben sich Theilnehmer e. meldet, zu Hunderten aus Deutschland, England.. Frankreich und. Amerika. Die meisten derselben empfahlen sich übrigens nur damit, daß sie großeLust haben, an der-Expedition theilzunehmen und sehr kräftig seien. Framwird zur Zeit bei seinem Baumeister, Colin Archer, ausgebessert und theilweise umgebaut. Die für die Expedi tion bestimmten Leoenömittel sind schon alle bestellt, und die Lieferung derselben wird binnen Kurzem ihren Anfang nehmen. Wie man weiß, hat Lieutenant Peary unlängst öffentlich erklart, Sverdrup handle .Unfair", indem er gleichzeitig mit ihm den Versuch zu machen beabsichtigt.denNordpol via Grönland zu erreichen. Wahr-scheinlich-wird Sverdrup ihm die Antwort nicht schuldig bleiben. Recht ei genthümlich nimmt' es sich, jedenfalls aus, daß Peary die Polarerforschung ! , r c ? r . ,.'tf - oio urcniano sur iia a:?ln ermaßen vi ncnrrcl-n wn fciir.fCV
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jS; 1 'f-f , ' Sr A LOAD OF DCMOrJG. ' The miseries of dyspepsi nd b3iousnessa aro liko a lo&d ot deraons. Each Tnisery has a different name, but thej all blong to ose siendish samil. And they all trarel tOether. Ko uso trying to get rid of any one of them by iuclf ; you can't bakt off a siegle passenger. The only way is to cut the traecs and quit the whole load at onee Headache nerrousness, constipation, mental deprtssion. dizziness. dtülness. lassitude, caUrrh, skin ernptions, liver ' complaint and a hundred other complaints are all caused either ty a disordered stomach or sluggish liver or bowels. Put these three gre&t life-supportinfir functions in regulär condition and aÜ the horrible synaptoms will disappear together. That is hat Ripans Tabules do. That is vhy they completely eure erery form and Symptom ot biliousness and Indigestion. They eure the sererest long-standing tases which have been pronounced ' in enrable." They eure alter everything eise has fall ed. They eure so that you jayeured. The most skeptical people, hose suTerings bad caused them to lose all faith in m edieine, have beea cured and cennnetd by mpmis TßDÜLES. There is no other remedy for dyspepsla and constipatien so absolutely perfect and certain in its action. They are znore than a mere relief. They impart new organlc strength and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes m natural and easy procesa, They are the prescription of a regulär physician : and are recommended by the most skill--5 ful doetors in the vorld, as perfectly wt?14 mv A Vimltt f aVscnlntAlw rmr AAAWV. mm atm i .vf J vi y tain in their effect. They are specially raluable as a regulitor and preventiTe for people of sedenlary occupations. particulärly vromeo. Ths rrtat fianrtr of tmxv&k and constmatfoi I th&t they w eakan and poion th tntlr trstna . utac n iia opan to ertoua, nw nuu. Klpana IWmlM lnrar m roBMut upnlr X fr MO lood ad j ad Tlstrea coDStltuaoQ to rraiat danfee Ulneaa. IX roa art anfTia! toad ot 6lgr troxiblaa ltIPAÜI , TÄfiLLEi WlLL r trocbiaa 1U CCT TUB T&ACKJa. Bahn Grafton'ö Liste persönlich geleitet, Tour durch jsiraiixiicDaDs vier.stag, den 25. Januar 898. Gin Pulli7.ann Zug. testehend aus Eßwogen, Eompaltment und Standart Schlaf wagen, mit vardieritube. Badezimm r und allen reuestkn Einrichtungen, it juoellkssigrr Btlienung. Die Tour nimmt 31 Ta e. Rate 929, von St. LouiS, einschließend eiicS vollen Petzes im Cch'af. wagen, M-Hlzetten in? Ebwage?, Hotel,ech nungrn und Essen im Cafe zu M i co und alle imProjp ktv vorgesehenen Fahr-en te. Correfpondirende Raten von Jndia, apolis und anderen Hauvlpui.kten der Big 4. eti ch n Sie für nähere ufeiunft 'n der Big Ticket Office vor der schnib n Sie en B. C. Kelsey, Stadt Tickt gent. Cincinnati Züge! e. Udfahrt Indianapolis fahrt 4 . s uv k 10 45Sm 4 4SM T Na Onkunst Cincinnati kunft s? . II iutrn vv . T ra . WfiCKrn Züge, 6. H. & D. N. 5t. - Ankunft Dayton akunft 7 40V . 1 m . T UN u In, -1 dfeh.: j m 1 ' m m X5i;l: . ?-troit Züge, c i:. i 1j. Abfahrt '.rf ;i?t Ankunft Snd'pli : Iti : : Detroit fahrt e : '. x. sSM . i . ttsvm c ' ) nlaeomen sntagl. . Ticket. Offieen : Union Q. :. . No. t West Washington Qltay., Vttnkian. Ditprre ("""'"' l4UI(Hc Ciflieaach Cil 1 . Oler Jüge! uff n-H.-.n. 4 o. jj- . kkttiea,. VlKZZt tuebeoal t- 4 7 8.1. mi-tUT Jn TB. jccau tci&ta. ConÄtac. v -Cte Bcatfta letttfTertta Dcflitntla ÜDngsn, Vuttmnn Schlnfwngen A-milntm yrlorOsen sd Oßvsg. ataICAIaftaiB Im SKniltnmuuUä kt,d berett. - Cctlitt Cticoii 1U ntroral. Canrn jeder Seit ach be, St ctca. 1 . . icar7Tii2tciiCtT06e, 2Hti'Of7:3 : ntatRes. O?a... r iett Zahh,f N,d IX. tiu.J. - Oco, 7. Ilnjlcr, O. y. 0.ta.I"fJ Ti t ttt u. ttin. Tr w M mJi M Jeka i jwm mmj mw mm mcb, MI . 1 J-L I . teMM 1 ,'! J ml m . mm ja tm , 1 . wm, i is la mT irt mt , m" '. T" ommmmrm mX kmmm, tf II ywmMtnu tiotum lr t Mk. iiliM. UrntKjUkkh , tr' w. " Tmm, rUhir r'LT. IT " IT hnmi
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