Indiana Tribüne, Volume 21, Number 112, Indianapolis, Marion County, 10 January 1898 — Page 2
SnDictttö Aeivüne.
Erscheutt Täglich uud Sonntazv. Tie tZzltche.Triiäne' kostet b?ch en rrlge, 1 ent per Ooch, die Zontags.rrtbüe-I Sctl , Ooch. Leide us?e 15 Set, w u Cents per Raxtt. Ver Po uberhali dr Übt ,Llchtt 1 oraIdkthlnS r JaZr. Ctti 10 025 Madarna Citau Indianapolis, Ind., 10 Januar 1898 Leopardenkatzen" am Vtto Grand. Zu den eigenthümlichsten Jagd-Ler-gnugungen der Welt, und nicht minder u den blutigsten für a l l e betheiligten Parteien, gehört eine Hatz im Rio Grande Land, welche nachstehend in eÄigen Strichen geschildert werden soll, nämlich die Hatz auf die söger.annte Leopardenkatze. Dieses merkwürdige Geschöpf darf ntet mit der gewöhnlichen, auch in manchen anderen Theilen unseres Landes bekannten und berüchtigten Wildlade verwechselt werden. Wohl giebt es auch am Rio Grande eine alltägliche, schmudigfarbige Gattung derselben, die weiter nichts als ein feiger Schleichdieb :ind als .solcher verachtet ist, die soa. .Bobtail -'Katze.- Hingegen ist die Leopardenkatze ein geborener Krieger und Nimmt es, wenn sie dazu gedrängt wird, mit einem Dutzend Hunde auf Leben und Tod auf. Ihren stolzen Namen hat 'sie daher erhalten, daß ihr prächtiges Fell eine fast vollkommene Nachbildung des Leopardenfelles ist. mit schwarzen Flecken auf glänzend lohsärbenem Grund. Dieses Fell ist denn auch sehr begehrt, und außerdem wird diese Pracht - Bestie wegen ihrer lebenslänglichen Feindschaft gegen die Blau - Wachtel verfolgt, die neben anderen Vögeln sowie Kaninchen zu ihrem Tafelzettel gehört. Die Leopardenkatze ist bis zur Schwanzspitze ungefähr 3 Fuß lang und wiegt ihre 30 Pfund. Nicht blos wegen ihrer erstaunlichen Schnellfvßigkeit, sondern noch mehr wegen der ganzen Natuv des Geländes, in welchem sie haust ist ihr sehr schwer beizukommen. Dicht umgebende Natur tragt ganz besonders dazu bei, einer solchen Hatz einen eigenthümlichen, ja fast unheimlichen Anstrich zu verleihen! Es er schont daher absolut nothwendig, sie mit in das Bild zu verweben. Den Fremden kann es hiev sonderbar genua anmuthen: So weit das Auge zu beiden Seiten reicht, ein ganzes Meer von Mesquite - Pflanzen. Woge auf Woge; die hellgrünen Kämme dieser Wogen werden vom Winde sehr lebhaft auf und ab bewegt. Und massenhaft erheben riesige CaetuSpfann. bis zu 25 Fuß hoch, ihre unförmlichen Leiber aus dem Laubwerk, alle mehr odev weniger bösartig gegen alles Lebende, daS mit ihnen in Berührung fcmmt, besonders aber der sogenannte Spanische Dolch. Zwischenhinein wuchern noch Mengen Chaparral oder Katzenklau-, wildemSalbei,Schwartzdorn und vielen anderen Gattungen Gesträuche. AlleZ aber, was hier wächst, trägt Dornen! - Durch diesen ungeheuren Wirrwarr stachlichten Pflanzenwuchses hindurch müssen Mensch- und Thier ihren Weg sprengen. Wenn die Jagd zu Ende ist, triefen Brust und Knie der Pferde von Blut, und wenn man keine sehr breiten Steigbügel benutzt (lzerne werden dazu verwendet), so werden sogar die Sohlen der Jagdstiefel aufgerissen! 'Der Reiter von der Stadt könnte sich hier gav nicht herumbew:aen. und sein Pferd ebensowenig. Die Pferde, wie auch die Hunde müssen zu den ausdauerndsten und thätigsten ihreö' Geschlechtes gehören und 'eigens auf diese Jagd dressirt sein. Wenn eines der Jagdpferde,' wie e mitunter vorkommt, auf dem Feld der Ehre fällt," und die Haut abgezogen wird, so zeigen die Vorderbeine vom Knie bis zum Huf hinab ein gelbes Netzwerk unzähliger Cacrusstacheln, von einem Achtel- bis zu einem ganzen Zoll Dicke. Und der Reiter? Wenn sein Pferd in vollster ' Geschwindigkeit in eine CactuZ - Masse-hinein geschossen ist, pflegt eZ plötzlich zu halten, den Kops zu senken, den Rücken zu krümm:n und in hohem Bogen hinaus zü bocken." Weöe dem Reiter, der an solche Ueberrsschungen nicht vollkommen gewöhnt ist! Auch ohne besonderes Unglück zu erleiden, kann der Jäger arg zerkratzt werden. Die verwendeten Hunde sind eine Bastardsorte, welche einfach KatzenHunde" genannt wird und sonst vrn geringem Werth ist, häßliche und sehr ruppiae, wilde Gesellen von geringer Empfindlichkeit der Geruchs - Organe indeß für diesen Znxck genügend, da die Fährte der Leopardenkatze eine seh? starke ist aber höchst ausdauernd und 'rasch und von vorzüzlicher, oft nicht unharmonischer Stimme. Jäger und5)unde versammeln sich frühmorgens. am Siume deZGestrüppOceans und arbeiten sich vielleicht eine halbe Meile weit. langsam in die Dornenmauern hinein. Mit einem Mal erbebt daS ganze Hunde - Rudel einen gellen Schrei' und ist sofort davon. Heiß hinterher folgen Jagev und Roß. 2J wird ffl;l gar kein Versuch gemacht, die Pferde zu lenken, denn es ist nicht nothwendig. Glücklich der Reiter, der einen Ziegen Pfad findet, welcher der Nichtunz der Jagd entspricht! Vielfach ist der Boden zu Allem hin noch ten esahrlichen trockenen Schluchten zerrissen, welche der Mexikaner Arror. r2 " nennt. Wird der Reiter so ode? so ctschleudert. so kümmert sich aennliq keine Menschenseele um ihn, Ci die Jagd vorüber ist. - Qie Leopardenkatze stellt sich schließ113 der aanzen Meute, und kein Hieb ibrer Taen ist vergeblich; sie kann r':?e Huide boZ zurichten, bis sie vom Jäges mit einem wohlgezielten Schuß durch den Kopf getodtet wird. Sie ist vorbei, die bluttriefende J-. L!5 man heimkommt, ist das p Cjch und Thier längst dertic.ii cnd flcckenwelse Kkfaöen. i
Schafzucht in New Merlra.
In seinem jüngsten Jahresberichte verbreitet sich der Gouverneur Miguel A. Otfro von New Mexico über die Schafzucht in diesem Territorium in höchst eingehender Weise, unzweifelhaft niit der Absicht. Züchter aus den Oststaaten zur Uebersiedelung nach dem trZ W Uui iC k CO a m . ;uvivti?ii gu vtivtycu. jmuy vci j Sicherung des Gouverneurs umlädt das Territorium (nach Abzug des unter dem Pfluge und im Privatbesitz befindlichen Landes sowie der Wüsteneien) ein Areal von mindestens 55.000.000 j Acres, das zur Schafwelde so Vorzuglich geeignet ist, daß auf einem Acre zwei Schafe existiren können. Die öffentlichen Ländereien des Territoriums könnten mithin im Ganzen 110,000,000 Schafen Futter gewähren und dort der gesammte Wollbedarf der Vereinigten Staaten, der auf 650.000,000 Pfund geschätzt wird, gedeckt werden. Trotzdem zählen alle Herden im Territorium nur 4.000,000 Schafe, wiewohl daS letzte Jahr für die Züchter außerordentlich günstig war. Von dem Gesammtbestand waren 3.000.000 Mutterschafe. die nach Otero's Berechnung im nächsten Jahre mindestens 2,000.000 Lämmer werfen werden. Als Schafzüchter hält er die Bewohner des Territoriums unübertroffen, da sie Abkömmlinge der spanischen Einwanderer sind, und die Erfahrung, ihrer Vorfahren, welche sich seit Hunderten von Jahren mit dieser Industrie befaßt haben, auf sie vererbt ist. In New Mexico weiden die Schafe in Herden von 3000 bis 5000 Stück, von denen eine jede von drei Hirten mit zwei bis drei Hunden gehütet wird; für je drei Herden ist ein Aufseher erforderlich. Die Unkosten für Besorgung einer Herde von 4000 Stück berechnet Gouverneur Otero wie folgt: Hirtenlöhne 5400, Lebensmittel für Hirten und Hunde 5432. Extra - Arbeiter während der Wurfzeit und Schur $350, Nebenausgaben $218. in Summa $1400 oder 30 Cents pro Stück. Diesen Ausgaben stehen an Einnahmen $2800 geaenüber, wenn man den Vollertrag auf fünf Pfund veranschlagt und den gegenwärtigen Marktpreis von 14 Cents pro Pfund zuGrunde legt. Eine Herde, von 4000 Stück, deren AnschasfungZkosien sich auf ca. $8000 stellen, würde also ihrem Eigenthümer einen Reingewinn von $1400 bringen, wenn man nur den Wollertrag berücksichtigt. Hierzu wäre der jährliche lwachs von 2000 Lämmern zu rechnen und bin diesem die Verluste, welche natürliche Ursachen, Raubthiere u. s. w. herbeiführen, mit 200 Stück in Abzug zu bringen, so daß der Herdenbesitzer im Jahre noch um mindestens 1800 Stück reicher wird.. Gouverneur Otero hat nach der Versicherung eines mit den Verhältnissen durchaus vertrauten Correspondenten in Santa F6 seinen Zahlen unzweifelhaft die zuverlässigen Mittheilungen erfahrener Züchter zu Grunde gelegt, allein er hat gewisse Thatsachen unerwähnt gelassen, welche außerhalb der Grenze von New Mexico kaum bekannt sein.dürsten. Es soll nicht bestritten werden, daß die öffentlichen Ländereien in diesem Territorium, welche als Schafwerden gute Verwendung finden könnten, 55.000.000 Acres umfassen, trotzdem aber würde der aus dem Osten kommende 'Züchter dort auf Verhältnisse stoßen, die das Weiden von SchafHerden mit besonderen Schwierigkeiten verknüpft. Das Land ist frei, aber nicht das Wasser; fast alle Quellen sowie Bäche befinden sich im Privatbesitze und sind von ihren Eigenthümer mit Stacheldraht eingezäunt. Der Züchter wllrde seine Herden vor seinen Augen verdursten sehen, wenn er nicht dem Quellenbesitzer den verlangten Tribut zu entrichten Willens ist, und dieser besteht für ein einmaliges Tränken in einem Mutterschaf auf je 1000 Stück. Die Herden an den Flüssen tränken zu wollen, ist eine Jllu wn, dtt bald er gehören fast schwindet, denn die U ausschließlich Leuten, d eRindvieh- und Schafzucht betreiben und eine Eoncurrenz selbstverständlich nicht aufkommen lassen. Daß in dem Territorium auf je einem Acre zweiSchafe ezistiren können, mag in guten Jahren, wenn ausreichender Regen fällt, im Großen und Ganzen zutreffend sein; in manchen Gegenden ist es aber entschieden nicht der Fall. In seinem Bericht hat Gouverneur Otero ferner die Schwierigkeiten, welche , die Cowboys den Scbafzüchtern machen, außer Acht gelassen. Wo Schafe weiden, ist an das Weiden von Rindern nicht zu denken, und deshalb muß ein aus dem Osten kommender Züchter eine gute Portion Muth sowie zahlreiche Patronen besitzen, wenn er sich den wilixn Rindslümmeln gegenüber behaupten will. Trotzdem aber kann ein Schafzüch ter.auö dem Osten, der in New Mexico sein Glück versuchen will, auf Erfolg rechnen, wenn er in der rechten Weise vorgeht. Vor allen Dingen muß er sich in den Besitz von .Wasserrechten- setzen und diese. sind noch umsonst zu haben, freilich weit entfernt von den Eisenbabnen. Dadurch werden freilich die Unkosten für den Transport von ProVisionen, Wolle u. s. w., sowie die Schwierigkeiten, in der Lammen- und Schurzeit Extra - Arbeitskräfte zu erhalten, erschwert. Wer sich einmal im Besitze genügenden Wassers befindet, ist geborgen, und in wenigen Jahren kann er vollständig unabhängig dastehen. Auf dem künstlich bewässerten Lande wachsen alle möglichen Feldfrüchte und der unternehmende Züchter kann große Quantitäten von Futter für seine Herden erzielen. Die Einaeborenen haben sietZ Futterpflanzen angebaut und vor, zügliche Erfolge gehabt. Krankheiten unter den Schafen sind, von der Krätze abgesehen, vollständig unbekannt und diese ist durch Bäder in Tabaksbrühe leicht zu heilen; den dazu erforderlichen Tabak kann der Züchter selbst bauen. Ein energischer junger Mann bedarf auch keines großen Capitals, um eS zum selbstständigen: Herdenbesitzer zu bringen. Gegen einen Monatslohn von $16 bei freier Kost kann er leicht Beschattigung alS Hirt finden und als solch sich idt tit Züchter vertraut naiin. Össn sann tt (tzzl in NcJ
Mexico gebräuchlich ist)'eme Herde auf Antheil übernehmen und damit den Grund für feine spätere Unabhängigkeit legen. - Wird er nicht vom Unglück verfolgt, kann er in fechs bis sieben Jahren guten Wohlstand erreichen. Das Leben auf den ungeheueren Ebenen dieses Landes der Sonne ist freilich überaus einsam und wem der Umgang mit . Menschen unabweisbares Bedürfnis ist, sollte fern bleiben. Ein Ritt von 100 Meilen zu dem nächsten Nachbar ist weder für Mann noch Weib etwas besonderes und noch weitere Wege werden zurückgelegt, wenn es sich um den Besuch ein geselligen Unterhaltung handelt. Wer aber an einem Leben in einer herrlichen Natur Gefallen findet und eine Frau mitbringt, die den gleichen Geschmack hat, kann sich als Schafzüchter in New Mexico mit verhältmßmäßig geringen Mitteln eine vollständig unabhängige Existenz gründen. m m m Seltsamer 23aurn unk seine Sage. Es wird neuerdings auf eine Holzgattung aufmerksam gemacht, welche aus dem Innern unserer Nachbarrepublik Mexico kommt und vorzüglich geeignet sein soll, das Fichtenholz, wo eS rar zu werden beginnt, theilweise zu ersetzen, besonders für die Herstellung von Schindeln, Fußboden - Verkleidung und ähnliche Zwecke. Bisher wenig beachtet, mag diese noch reichlich wachsende Holzgattung daher einen bedeutenden geschäftlichen Werth erlangen. Zu den merkwürdigen Eigenthumlichkeiten dieses Holzes gehört es, daß dasselbe, sogar wenn es ganz frisch geschnitten ist, sich als völlig trocken erweist. Man bemerkt in den ziemlich stark offen liegenden Adern und Poren des Holzes fast gar keine Spur von Saft. Das Holz ist von hellgelber Farbe und etwas schwerer, als getrocknetes Fichtenholz. Von besonderem Interesse aber ist eine Eigenthümlichkeit, welcher der betreffende Baum seinen uralten Volksnamen verdenkt.'und an welche sich eine hübsche indianische Legende knüpft. Am stärksten ist der Baum auf dem Isthmus von Tehuantepec vertreten, und die dortigen Indianer, soweit sie spanisch sprechen, nennen ihn Rabo de Lagarto-, was nur eineUebersetzung des ursprünglichen Namens ist und Alligatorenschwanz- bedeutet. Die sehr rauhe Rinde des Baumes erinnert schon durch ihre Farbe an einen Alligator. An dieser Rinde wachsen lange, aber nicht spitze Dornen, die eigentlich bloße Auswüchse der Rinde sind; sie gleichen etwa denjenigen an einem Masernholz - Busch, sind aber bedeutend größer. Und so dicht stehen sie beisammen, daß sie von Weitem dem Baume einigermaßen das Aussehen eines jungen Alligators verleihen. Die Sage nun weiß hierüber zu . er zählen: Einstmals lebten sämmtliche Alligatoren in den warmen Gewässern, welche sich durch die Isthmus - Gegenden in den Golf ergießen, und sie waren sehr glücklich, da sie am höchsten unter allen Lebewesen an der Küste nicht einmal den Menschen ausgenommen geachtet wurden. Das kam aber daher, daß sie alle sehr weise waren. Sogar die vornehmen Fürsten, welche die großen Steinhäuser bauten, beugten sich vor den Alligatoren und verehrten sie, und sie ließen Bilder der Alligatoren in Stein und Thon arbeiten und stellten sie in die Prachthallen ihrer Paläste, wo sie als die Haushaltsgötter auf die Herrscher und Diener herniederblickten. Natürlich machte dies die Alligatoren außerordentlich stolz. Endlich verwandelte sich dieser Stolz in freventlichen Uebermuth. Es war die Ueberlieferung bei den Alligatoren verbreitet, daß, so lange sie in den warmen süßen Gewässern der Flüsse an den Küstenländereien blieben, sie auch fernerhin so hoch geachtet sein würden. Die älteren Alligatoren hielten diesen Glauben heilig, aber es wuchs ein junges Geschlecht heran, das Alles besser wissen wollte und unzufrieden damit war. niemals diese Ländereien verlassen zu dürfen. Die Alten wußten, daß in den Bergen, welche diese Regionen abschlössen, Gefahr drohe, aber ihre Mahnungen und Warnungen wurden immer weniger von den Jungen ge-würdigt.-Als diese nun gar eines Tages an einem Fluß-Ufer, wo viele von ihnen im Schatten der großen tropischen Bäume lagen, einen Menschen einem zweiten von einem, wundervollen Land auf der anderen Seite der Berge erzählen hörten, an einer See, welche sich bis an's Ende der Welt ausdehne, und an deren Küste es doppelt so große und doppelt so weise Alligatoren gebe, wie an der Golf-Seite, da brach die Empörung der Jungen" loö. Sie hielten eine große Versammlung ab, und einer von ihnen rief aus: Der Äccnsch. diese elende kleine Creatur, wandert über die Berge, wie ihm be, liebt, und erlebt wundervolle Dinge; und wir, seine Götter, sollen unö damit begnügen, weniger zu wissen, als das unbedeutende Geschöpf, dessen G-'t-ter wir smv?- Und die ganze gewaltige Versammlung stimmte ihm zu und beschloß, aufwärts in die Berge zu gehen und nach jenem Wunderlande zu streben. Frühmorgens begannen sie die Wanderung flußaufwärts; denn sie hatten beschlossen, stets dem Wasser zu folgen. Noch nie war ihnen' ein Land vorgekommen, in welchem nicht der Fluß floß, und ..sie glaubten, dieser könne kein Ende haben. Gegen Abend jedoch fühlten sie sich sehr müde, und das Wasser des Flusses begann, seltsam kalt zu werden.. Daher krochen sie alle auf die Uferbank hinauf und legten sich, im warmen Schein der Sonne nieder, welche noch nicht hinter den Hügeln verfunken war. Git schliefen ein. Da kam der Wassergeist, welcher die Gewässer die Hügel hinab hatte laufen lassen, auö seinem Palast in den Berggipfeln, und er ergrimmte, daß die Al ligatoren in das verbotene WässerterLuf gekommen traren. Lr rief eine CClzii fcir.er Öhhex i:r.d c:bst ihnen.
große Löcher in den Boden zu graben und jeden der schlafenden Alligatoren in ein solches zu pflanzen, mit dem Schwanz in der Luft. Sie thaten, wie er geheißen. Nur'ein kleiner Alligator, der weit hinein in den Wald gekrochen war. entging dem furchtbarcu Schicksal. Als er erwachte und alle seine Gefährten solcherart begraben vorfand, floh er erschreckt flußabwärts wieder heim und erzählte den Alten, was er geschaut. Lange war Trauer um die Jugend und den Stolz des Alligato-7?nreiches.
Lveihnacht an Bord Zu den begeisterten Verehrern deö schönen Weihnachtsfestes gehören ht Blaujacken auf Onkel Sam's Kriegsschiffen. Besonders ist dies der Fall, wenn diese schwimmenden Festungen sich auf hoher See befinden oder in einem auswärtigen Hafen, fern von Heim und Freunden, vor Anker liegen. Freilich unterscheiden sich dieseWeihNachtsfestlichkeiten nicht wenig von den sonstwo beliebten und können in mancher Beziehung eigenthümlich anmuthen. Idealistisches Gefühl steckt abe, genug in ihnen. Sie erinnern einiermaßen an längst dahingeschwun dene Weihnachtstage, als der lustige alte Santa Claus" mehr, als die elterliche Liebe, bei diesem Feste in den Vordergrund trat. Die Vorbereitungen für eine angemessene Feier dieses Gala - Tages im Schotten der Deck-Riesengeschütze und hinter, stählernen Mauern beginnen schon wochenlang im Voraus, und zwar damit, daß die Mannschaft ganz gehörig zu sparen anfängt und alles Geld, was in ihre Finger kommt, mit eisernem Griff festhält. Das entspricht der sonstigen Gewohnheit unserer Theerjacken durchaus nicht, obgleich dieselben gerade keine Prasser sind. Aber jetzt heißt es für Jeden, seinen Beitrag für den Weincichtsdiner-Fonds und für weihnächtliche Fest - Ausgaben liefern. Unter Ander?m wird auch ein Theil der Jedem zukommenden täglichen Rationen in Vaargeld verwandelt. Uebrigens wenden die Meisten einen Theil ihres Geldes an Weihnachtsgaben für die Lieben daheim, und von diesen erhalten sie dafür Weihnachtskarten und Schachteln mit allerbind hübschen und lieblich schmeckenden Dingen. In der Nacht vor Weihnachten findet der größte Theil der Mannschaft keine Ruhe auf ihrem Lager, und wie ein Gefühl der Erlösung kommt eS über sie, wenn Morgens um halb 6 Uhr die Reveille geblasen wird. Einige Mmu ten später ertönen schrill die Commando - Rufe: Alle Hängematten herauf!" und sie versammeln Alle auf dem Deck zum hastigen Weastauen der Hängematten, mit Ausnahme Derer, die während der Nacht die Ankerwache gehabt haben. Um 6 Uhr wird die Weihnacht sozusagen eingeschallt, und der Deck - Officier beordert die Leute hmaus, um an der Spitze des Mastbaumes jedes moderne Kriegsschiff hat mindestens Einen Mast und an anderen hervorragenden Stellen, mitunter sogar an den großen Schloten, Weihnachtsbäume zu befestigen. Still entzückt sieht die übrige Mannschaft diesen Act mit an; sogar die Nachtwachen brechen ihren Schlaf ab, um diesen Anblick zu genießen. Eine Stunde später begeben sich die Speise - Aufseher der verschiedenen Mannschafts - Tische in den Marktbooten nach dem Gestade und kommen in einer oder zwei Siundm mit sehr reichen Vorräthen zurück. Einen interessanten Auftritt bietet daS amtliche Anhalten dieser Leute auf der Gang, brücke seitens des wachthabenden Gorporals, welcher alles Mitgebrachte genau prüft und sogar das Innererer Puter untersucht, um festzustellen, ob nicht Whisky oder sonstige. Contrabände darin ist, die im Widerspruch zu den Schiffsregeln eingeschmuggelt worden ist. 'Mittlerweile. wird, , auf daS Signal des Hornisten hin, das Früh stück angerichtet. Nachdem' dieses ein genommen ist, werden - alle . absolut nöthigen Arbeiten so schnell ; wie möglich erledigt, mit allen schwereren Arbeiten hat man schon Tsgs zuvor aufgeräumt, so weit wie thunlich. Darauf wirft sich die Mannschaft in ihre Musterungskleider und wird zurJnspection berufen. Jetzt wird das Schiff den Mannen für ihre . sportmäßigen Vergnügen überlassen, unter dem wachsamen Auge des Waffenmeisters, welcher den burschikosenNamen ;jimrny, Igs" führt. Vom vorderen .Hauptdeck träumt man 'alles Bewegliche' ab, und dann'äibt.eS Wettläufe. I Ning- und.Faustkämpfe. Tau - Ziehen und, anderes auf diesem Gebiet' Bekannte, wobei es oft sehr lärmend zugeht. -Ist das Wetter. schlecht, so wird' der. ganze benutzte Raum mit Zelttüchern überspannt ; ' ist das. Klima der Gegend.- wo daS Schisf.zuv'Zeit liegt. 'ein allzu strenges, so. muß von dem' Sport' im Freien eben Zanz-Ab-. stand genommen werden. :-; - Das Haupt -Ereigniß des TageS ist Zedöch das Weihnachts:- Diner, zu dessen .Ehre die-Speisehalle- reich mit Zsahnenzeug kunstvoll, gruppirten Wasfett und i auch Blumen geschmücktist. Das Menu Ist ein. recht langes."-Oben--an siebt natürlick der Puter, dann folgt . . :. ' ' " jOeg: lZürDts Menscbbslt. Durch seine vulen Und wunderbann' . Km. hat Salvarion Oel sich einm uns ' ' A'tt! -t ' . V ' . ' JL. a v V T ! - Jirroiiujc cacirn gcrnauji, uno uyxxx önnen für seine - Heilkraft 'ZeuznlZ ablegen. ; ' ch gebrauchte Salvation ' Oel für Rheumatismus ' und ' fand eS . f ' ntY'..' " ."v t, V , em ilezeres vjcmcu- -xja gevraucyu . nur drei Flaschen und bin )ktzr vöNornF rnen 'gesund. Salvation O'el .ijr ein Segen für die feidende Menschheit und ich wünschte ich könnte elle NhcumatismuS Leidmde davon in 'KenntN!) sitzen. James H.Bryant,Debrühtt, N. C. Das berühmte Salvatt'on Oel ist daS beste Liniment um Schmerzen zu Men, es kostet nur 25 Cents und ! unter keiner Oediruna lasse rnan sich ein r.drrtf ittneussäi. ES
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das gebratene Schwein mit ver mtrone im Maul, dann Hasen und anderes Wild. und so fort mit Gusto. Der Grog der alten Zeit ist verschwunden, doch kann jeder Mann zwei Flaschen Gambrinussaft haben, wenn er nicht
Thee und Kassee vorzieht, rmrsvrücke werden nur wenige ausgebracht, abev nie fehlt der Toast: Für die Abwesenden daheim." Auch manche eingeladene Gäste machen diesen Weihnacktsickmaus mit. dessen sich die Theerjacken wahrlich nicht zu schämen brauchen. Zu rauchen it am üisctg nachten den'aanzen Tag erlaubt. Nackber mbt es noch Boot - Wett fahrten; ber gutem Wetter geht, wer Lust hat. an'S Land und macht dort Kvortsveranüaunaen mit. Sind andere Flotten schiffe in der Nähe, fo wird . - M i cn.r..i- ' c vas zueranuzen . ouy jocjuaje unu Wettstreite tn gröberem Matze n"ck, be deutend erhöht. Nach dem Mend. mahl, um 5 Uhr. wird noch wacker ge tarnt. fitfiiiiöMt irnd muficirt. lim 6 Uhr Abends erhalten die Leute ihre f. 'i i i vangemauen. und um y uyr veicytteyt der Zapfenstreich den schönen Tag. Pensionär auf eigene Faust. :Jn der Ortschaft Hecla. einem sehr vereinzelt liegenden Dörfchen im In diana'er County Whitley, und fast nur einen Steinwurf von den öountieö Kosausko und Noble entfernt, baust einer der merkwürdigsten Charactere deö Hooster Staates, ja in gewisserBe. Ziehung eine wahrscheinlich ohne Glei, chen dastehende Persönlichkeit. Es ist dies der alte Frank Henlig, ein Bürgerkrieg Veteran von deutscher Her kunft, dem es gelungen ist, sozusagen ein Pensionsgesetz für sich allein zu schaffen. Weithin unter demVolke kennt lhn Jung und Alt als den Mann, der von einem Pfennig das Jahr lebt.Der Character dieses Pfennigs und die Vorgeschichte des seltsamen Mannes verdienen es, einen Augenblick bei ihnen zu derweilen. Der erste Theil abenteuerlichen Le bens gipfelte in einerArt Enöch-Arden-Geschichte. ' In den 60er Jahren war ein Frl. Van Wyck eine der auffallendsten jungen Schönheiten . Gothamö. Frank Henlig gerieth in ihren Zauberkreis, verliebt sich bis über die Ohren in sie und fand auch Gegenliebe. Bald verlobte sich daö ichmucke Paar. Da brach das Donnerwetter des Bürgerkrieges los, und auch.Frank trat in Reih' und Glied, in der Erwartung, dereinst lor. beerbekränzt seine Braut heimzuführen. Er machte die Kämpfe vei'Vicksburg. Gettysburg und an manchen anderen denkwürdigen Orten als tapferer UnionSjöldat mit. Anfänglich unterhielten die Liebenden einen regen Briefwechsel; schließlich aber wollte es das Mißgeschick, daß die Briefe von beiden Seiten nicht mehr ihre Bestimmung erreichten, wie dies damals ln so manchen Fallen gegangen ist. Im letzten Jahr des Krieges erfuhren die beidenLiebeseute absolut nichts mehr von einander. . Als der Friede erklärt, und Henlig ausgemustert war, eilte er heim, r um in die Arme seiner Braut zu fliegen. Aber mit dem Donnerworte ward die Pforte aufgethan: .Die Du suchest, lebt im Glücke. als Gattin eines Andern." Die Kugeln der Südländer hätten den inneren. Menschen in. Henlig nicht verhängnißvoller treffen können, als diese Kunde! Hinaus in die Welt rannte er -gleich einem verstoßenen Sünder, und er schien für immer einem harmosen Wahnsinns - Zustand verfallen. Ruhelos, gleich dem ewigen Juden, durchzog er jahrelang alle mittleren und westlichen Staaten der Union und sank bald zu einem vollständigen Stromer herab. Bor zehn oder zwölf Jahren wurde er in dem DörfchenHecla schw krank. In bitterlicher Kälte am Wege liegend, wurde er von einer Fa. milie Namens Happmann aufgelesen; in deren Pflege genas er körperlich, aber seine Geistes föhigkeiten schienen erst recht gelitten zu haben. Seine Liebesgeschichte war übrigen fast vollständig aus seinem Gedächtniß ausgelöscht. Noch einmal abenteuerte er einige Jahre im Westen herum; aber er fühlte, daß daS Alter ihn .mit schleichender Faust" packte, und kehrte vor echt Jahren nach Hecla zu feinen Wohl, thätern zurück. Diese hatten ihn noch nicht vergessen und boten ihm ein altes Blockhäuschen, im Walde auf ihrem Gut, als Wohnstätte an. Henlig richtete sich dort mit dem Geschick eines Robin. son häuslich ein. . Holz hatte er in feiner Einsiedelei nüg, aber sonst gebrach es doch an Vielern. Er erlangte eineNegierungSpenston von Z16 pro Vierteljabr aber das wollte nicht genügen, ihn aufrechtzuerhalten, und sein Gesundheitszustand gestattete ihm nicht diele körperliche Arbeit. Da verfiel er auf einen originellen Gedanken, nämlich: Von allen seinen Nachbarn nah und fern einen Pen sions . Tribut von 1 Cent.pro Jahr zu erheben. Anfangs lachte AlleS. als er dieses Pensionsgesetz selbstherrlich verkündete; aber Klein und Groß verpflichtete sich gerne dcm Alten 'jedeS ?kahr einen Pfennig zu geben, wenn er ihn selber hole. Die ganze Geoend ist,' beiläufig bemerkt, ziemlich besiedelt von betriebsamen Leuten. Anfangs wollte Henlig seineVenflonS - ErbebunaS - Tour nur auf fünf Meilen in der Runde ausdehnen, aber er erweiterte sie immer mehr und ging, soweit eS auf ' Schusters Rappen möglich war. So lebt er nun schon seit ackt ren alö selbstgemachter Pensior 'von einem Pfennig das Jahr.1 5mder u . . . halten gewöhnlich schon lane vorher den Henlia - Vfennia bereit'anckm .kommt eS auch nicht darauf a.i, -,dem verwitterten rlegsmann dessen Aeußeres einigermaßen an einen jüdlichen Mondscheinler erinnert nen Nickel zu geben und daS .Wechselgeld abzulehnen. daS. Henlig stetSin solchen Fällen anbietet. UeberaU hat er auch Geschichten und Anekdoten zu erzählen, gleich einem wandernden Hörner, und ;tx Ci;
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der Collectir - Saison ein und lebt davon in seiner .Waldeshütte Während der übrigen Zeit .wie ein Fürst'. Ja er soll sich sogar ein kleines Capitälchen für die Tage zurückgelegt haben, in de. nen es mit dem Erheben des HenligPfennigs aus sein wird. , LandvirthsyaktliHtS. : i -
Pflege der Pferde im Win ter. Gegen das rohe, unvernünftige Schlagen der Pferde wird mit Recht geredet und geschrieben, indes Hort man selten etwas über die Quälerei, die im Winter das arme Thier auszuhalten hat, wenn ihm ein eiskaltes Gebiß in das Maul gelegt wird. Die Fuhrleute mögen einmal selbst ihre Zunge an das a.t:c - - -t-l ' . ' v -. oig. nacyoem es eine ganze cacyt tm stalle m der alte hanaen hat. le gen; sie werden sie nicht so leicht wieder zurückziehen können, und wenn, so werden sie ein Stück von der'Haut ihrer unge eingebüßt haben. Genau so er geht es dem armen Pferd, und mit ei nem wunden Maul muß es dann um herlaufen, wo dann jeder Ruck am Zügel neue Schmerzen verursacht. Solche Thierquälerei läßt sich leicht dadurch verhüten, daß man die Geschirre während der Nacht nicht draußen hängen läßt, sondern an einem warmen Orte aufbewahrt. Ist daS Gebiß aber dem Froste ausgesetzt gewesen so tauche man dasselbe in warmes Wasser oder reibe eö mit einem wollenen Lappen warm. Dieses ist auch nöthig, wenn die Pferde im Freien ihr Futter hielten und ihnen das Gebiß herausgenommen wurde, etwa auf der Reise. Gleichzeitig fei noch einer Schädlichkeit gedacht. welche für die Pferde aus falsch, ange brachte? Sorgfalt entsteht. Es ist ae miß sehr zu empfehlen, daß manThiere, die sich heiß gelaufen haben und nun im Freien warten müssen, eine Decke über legt, um Erkaltung zu vermelden. Hau fig genug sieht man, daß dieö nicht ae schieht und daß die warm getriebenen Pferde stundenlang in der Kalte ohne Decke stehen müssen. Ebenso falsch aber ist eS. wenn manPferde schon, wie man daS wobl in größerenStädtensieht.eine Decke während der Arbeit tragen läßt. luccrn glaubt, damit den Thren twaS besonders Gutes zu thun; diese Annah. me aber trifft nicht zu. weil die fortdauernd feste Bedeckuna daS Schwikm vermehrt und der. Haut dann gerade im muheflande me trocken aufsaugende Bedeckung fehlt, welche nothwendig und willkommen wäre. Durch diese? falsche Verfahren wird sicherlich der Grund zu allerlei Krankheiten gelegt. DaS Pferd hat seinen natürlichen Pelz und braucht sonst keinen Wtnterschutz wahrend der Bewegung. Alle Künstelei bringt hier nur Schaden, wie z. B. beim Menschen, die immer ihren Hals warm einpacken. ch sehr lncht Halskrankheiten zuzie en. Man sorae nur dafür, dan die mere nach der Arbeit, wahrend wel 'cher sie sich möglicherweise erhitzt ha, ben,' durch Zudecken vor Erkältung ge schützt werden. .SchwedischerRothklee. ES ist eine Nothwendigkeit, daß je, der Farmer darnach trachtet, die Er, trage seines Landes von Jahr zu Jahr zu steigern. Der Kleebau bietet hierzu die beste Gelegenheit. Wohl giebt es noch andere werthvolle Futterpflanzen, die auch den Boden verbessern, z. B. die Mit . te - . 1 . 4 ' uyooyne im uoen, 'airaira im irocr liest Westen; doch wo der, Rothklee ged'eiht, verdient dieser wohl vor allen andern den Vorzug. Aus verschiedenen Geaenden jedoch vernimmt man Klagen, daß der Rothklee nicht dort gedsihen will, wo nach allgemeiner Meinung, der Anbau des Klees sich vortrefflich ' lohnen müßte. Wenn nun ln einzelnen Fallen meKla gen wohl begründet fein mögen, so wird doch auch in vielen . Fallen das Mißlingen auf die Auswahl einer fal. schen Kleeart zurückzuführen sein. Zu den Feinden deS Kleebaus aehören namentlich strenge Winter: doch hat man die richtige Sorte aewäylt, so kann auch schon der im Frühjahr unter Deasrucht gesaete Klee im ersten Winter einen hohen Kaltegrad vertraetTi. ES muß bei der Wahl deS KleesamenS dieselbe Sorgfalt angewendet werden wie bei der , Auswahl .des MaiSsamenS im Norden, man darf in beiden Fällen keinen Samen verwenden der in entfernten südlichen Gegen-' den gezogen wurde. . Ware aus dsen Umstand stets Rücksicht genommen, so würden, in manchen nördlichen Segenden die Klaaen über daS Nicktaedeiben deö Klees nicht vorkommen. Man frage also beim Ankauf, wo der Kleesame ge zogen wurve. Schlagen aber alle Versuche mit dem gewöhnlichen Nothklee fehl, so. gebe man ven Kleebau nicbt auf.' sondern 'dersuche Abarten und in andern nördlichen Ländern gezogene Kleearten. -So hat Nian mit Erfolg den schlvedischen. Basiardklee ' Alshke gebaut, wo unsere einheimischen Sorten nicht gedeihen wollten.' Mandat in neuerer Zeit" in Nord . Deutschland den T schwedischen Rothklee einaefübrt und zwar mit ungewöhnlich aunftlgen Erfolgen. Mit dieser Sorte sollten auch die Farmer unserer nördllchen Staaten, wo der gewöhnliche Rothklee nicht mehr gedeihen will, Versuche anstellen Etwa einen Acre damit besäen, würde anfänglich genügen. Eö mag sich ja in manchen legenden des Nordens noch heute reichlich Weide und 'Heu' auf ' der wilden Prairie finden; der-klüge Farmer wird aber schon die .Zeit . sehen wenn die Prairie urn ihn .her verschwunden ist und deshalb sich bei Leiten nach Ersatz umsehen und öbigeVersuche nicht hinaus schieben. ÄefiellungSweise und.Saatmenae ist -dieselbe wie beim gewöhnlichen ttothklu. Da Mistbeet. Daß ein Mistbeet von aroem Vor. theil ist, wird wohl jeder Lartenbesitzn zugestehen; doch man scheut vor - den Snff-N nk r Vfrfll anritrf rM8 ITI nicht so schlimm. Der Üaxv.x ta der Nähe einer Stadt versuche ti nur einrnal damit, und er wird bÄdsinden, daß Arbeit und ,O:ld, ininerr li
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A Sr. Louis paper hanger and contractor, in enumerating some of bis past troubles, said : " My wife and I' twear by Ripaci Tabules. Many a moming I havc gone to worlc on a job and had to quit. I can't begin to teil you all the suffeniiff I have got e throoh. I lost my appctlre and nearljr starved myself in tiying to worlc cp a relish for food ; bot Indigestion, djpepsia, constipation, biliousness and headacbe conitantly attended me. I taolc bitters, tonics, pills, but they didh't eure me. My wife had also some trouble with her stomach and it was friead of hers who first told her to try
RIPÄM We started in toether to take them. began to feel bully, and my wife is as (od fraine unterscheiden, mt warmen Mistbeete haben den Zweck, durch künstliche Erwärmung de? Luft und der Erde in kürzerer Zeit und früherer Jahreszeit Pflanzen zu treiben, als solche in freiem Lande zu erzielen sind. Kalte und kühle Mistbeete dienen ebenfall? zur Zucht früher Pflanzen und . zum , .Stecklingmachen. Letztere sind entweder zum Treiben von Pflanzen als warmes Beet, benutzt worden und haben ihre Wärme bereits verloren oder sie werden von Anfang an von solchen Stoffen angelegt, die keine Wärme entwickeln, z. B. auö a l. t e m, zersetztem Pferdemist. Sägespä. nen,' Gerberlohe u. dgl. Man legt das Mistbeet an einem sonnenreichen, gegen rauhe Winde geschützten Ort an. Um die Erwärmung des LZodens und der Luft herzustellen, bedient . man sich frischen Pferdedüngers 'in den Warmbeeten. Der frische Dung geräth, wenn aufgehäuft und festgetreten in dem Rahmen in Gährung und entwickelt eine bedeutende Warme Man macht eine etwa 12 Zoll tiefe Grube. Die Grube wird 8 12 Zoll breiter und ebenso viel länger angelegt als der bewegliche Rahmen oder Mißbeetkasten ist. Es ist zu beachten, daß kurzer und langer Mist gebörig mit einander vermischt und in der Grube sestgeknetet wird. Je früher ein Mistbeet angelegt wird, je mehr Mist muß in dasselbe gebracht werden. Derselbe wird gut festgetreten und nun der tta sien aufgesetzt und dieser auch noch tyellwelse mtt Mist angefüllt. Für geWohnlich genügt eö. wenn die Höhe der ganzen Dunglage etwa 1$ Fuß beträgt. Ist der Dung überall auch im Kasten festgetreten, so wird letzterer mit Fenstern oder Brettern zugedeckt, wodurch Erhitzung des DungeS' sehr bald eintritt. Sobald die stärkste Hitze vorüber ist, bringt man etwa 6 Zoll hoch gute. Gartenerde auf den Dünger und säet oder pflanzt. Nach einiger Zeit fängt das Mistbeet an zu ' erkalten; man schlägt dann auen um den Kasten frischen Mist. Ein Mistbeetkasten wird aus vier starken Brettern zusammengesetzt.' Die vordere Wand sei etwa 1j,'die hintere 2 Fuß hoch, beide Seitenwände je nach Bedürfniß 1012 Fuß lang. Einen 12 Fun langen Kapen bedeckt man gewöhnlich mit 34 ffenstern. Die Scheiben werden inKittalzen dächzieaelförmia' übereinander gelegt.' Die Pfleqe deS Mistbeetes besteht in Schutz gegen Kälts durchStrohmatten oder Laden, ferner rm Lutten beiSonnenschein und lauer Witterung, achtsamen Begießen 'und Beschatten, Anlegen frischen DUngerS an der Au ßenserte, wenn daS'Beet erkalten will.' Um daS Mistbeet nothdürftig zu ersetzen, kann man Kasten zu zwel Dntteln mit verrottetem Stallmist und einem Drittel mit guterErde füllen, diese beliebig an einen warmen Platz stellen, zudecken und unter Dach bringen. In einem solchen Ersatz - Mistbeete lassen sich frühe Setzpflanzen recht gut ziehen. Erster' G ed an ke. Frau: Sieh 'mal wie unser kleiner Fritz mit den Beinchen strampeln kann." Mann (eifriger Radfahrer): DerJunge wird gewiß auch 'mal ein tüchtiger Radfah-rer.-i ) ' ' 1 ' Kompetent. Hauptmann: Compagnie stillgestanden! Wer von Euch mir eine gute Köchin empfeh. len kann,' der trete vor!" Ein Philosoph. Wat.
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Vr'VW V! W W W W V! S w My appeüte soon came back and I well as ever she was ln her life. . Cincinnati Züge! iC.H. &D.R R Abfahrt Indianapolis ifalzrt Am . sm , 1dBm , tt . 4ttN . tWlm DaytonZügk, - Abfahrt Indianapolis kdsalzrt IMSrn io . UlVm 0 4 sN nkunft Cincinnati Ankunft 7? II V)im UWm tmim 1 45m 10 6091m C. H. Ss D. N. N. Ankunft Dahton akunft T40m 81591m m lUflvt II )m Toledo ä; Detroit Züge. O. U. ä: v. R. R. .Abfahrt ' Ankunft Ankunft Äud'plS : Toledo: Detroit ,fhrf l04im nk'ftKSNm kl k'ft ' . IMtim , iWtm . 61593m ?) Igeome Sonntag. llcket-.Officen : Union Station und Ao. West Washington Straße, Ecke Meridian. Siepixulöre (jM!i:HI,';ai!MQ Ul lit befte Linie ach ßU I A & G. Oitv Inge! .rk.klSn,t..li. HgSgffäS,. MBfitasiicM. jgjjwt g5" 8fifl tt5em Ilet ein.... iJ Vm T Kfm oMl .... JJ4Wlm 4 7 Cf.Uch Ige. Cbinttfll. -8le efte CTkeffettca flestibuis Oacn, Vullmnn Schlnfrvngsn -WA elegatk, yrlor LJagen und ?ß wagen. Lkal-echlafage i Jndtanapolt ftklzt um t tlbendA leren. rrUfct Ct)ict SW Woroeni. an ltber fielt tch t tcnlf denützt erde. 1 Oett naflinaton (Straft, Ticket'OikiceZ : na5sof, x , 'll fett tze. aizLyos d u. traL. Qv. Xs. Hayler. D. V. 9. r; Das Sentfq-uaerUantfäe llectiisbuieau I Hotoriat v ro H. HAKtiKWOETIT, L5Z Vin St , Cincinnati, O., B ist erkannt US Kiteste, roeitvetbret teste und zuverlässigste tn Lm.rika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man ertrauenivrU in seine Hide legen, und versiSert sein, daß Ut kleinsten, wie die größten vollmachtAuftröge it gleichem Eifer und enauer Rechti, h t kenntiß prompt nd giiZissenhaft er 1 i uktgrrsrden. .e,sie?Li? ) vorrnioster Orden r urueu i se BUttt mniKi. j mk Hftlli4:ta bise BUtlt ert. li UnttxntZt llt HB-1S fJB t:-i--v Vr4 ym W m - Q?. ip VJ1 Cr r.urr:. r c r -
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