Indiana Tribüne, Volume 21, Number 112, Indianapolis, Marion County, 10 January 1898 — Page 1
O rl 00 O r rlT W O M w y iy w V o w vo o x o w Office : No. 18 Süd CUafcqnw Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano, Montag, den 0. Januar 1898 Jahrgang 21. No 112
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Persönliche Notiz! Angefiihr am 10. San. '98, wird die
jVsailion ffiijiistÖo um den veiivehrten Gz'chSft Verhältnissen gerecht zu werden, ihre Ofstce nachdem satten) Journal Gkbäu-e (NordofvEcke des Monu ment Pl tzeö und Market Stratze) verlegen, wo sie bereir sein wird, prompte Anleihen zu makiaen Raten zu machen, ? pZrZ)kpost'en tonden e, teengenommen wb 4 Prozent Int rissen eilaubt, bat zäbrnch ausgerechnet Cm i Oliar und aufwärts können d"p nirt werd.n z i diesen ?edmguaen. Alle Art,n Dertrauenöprsten werden verwaltet. Eigen thum wir ;ur ufsicht übernomv en. Meir)e wird ove!tirt uvd Fuer BersicherungS Policen werden auZgestrllt. Kaufen Sie Alle ihre Schuhe, Zoth, braun oder schwarz, Lider oder Gummi (Slnerlei ob für Nänner, Arauen oder Ainder, -Lei Jos. Karle, 73 Ost Washington Vtraße. tT" So billig wie irgend ein Platz in der Stadt. Günstige Anlage 0 o für (Lrsparnitte. Turner Bau- und Spar-Verein bezahlt balbjährlicke Dividende für Summen von $1.00 auswärts. Eine vorzügliche Gelegenheit ervorbene Gelder anzulegen. Positiv.ke'men Verlust beim Austritt. Versammlung jeden Samstag Abend trn Deutschen HauS. NZhrr u?uft'zu halte" i Albert. Metzger Präsident. Armin Bodn. kretlr. Carl H. Lleber. Schatzmeister. In neuen Jahr in fröhliches Glück auf!" B-ßlt an, so lang di? vollen Gläser nrin!i, Doch komnet ja zum Sonrar Heeß hrnauf, ES laßt sich dort s? r-cht gemütlich trinken. Luch nur ra5 Pefte setzt er einem vor Wie eS stets Brauch bei eirem Schwaben. Und keinen Menschen haut er üier'S Ohe Der kommt, um sich bei ihm zu lalen LTo. 832 Massacbuset S Ave. wo man stets ein gukci '!a Bi r, feine Weine, hiskies und Ciga-ren findet. tt ir W VV 5 v4-Ailjjj mna mtJ m pury ftgtrnrtenxifi j , Snsn Hü MOZART HALL r? l fe j. M1I II 111 t! i n s l iÄJ &ßfmnß i y m? ? ti n n n j l ? l tn fcfe zftxijx U y - - ijr i i I, j i imm ,O M - w -v-? WB'M-M-1MJJJ W3iBAM'HHMdrilB(Jä(9W V?- "Er.. MOZ 1RT-11 ALL C, S7 und 30 Süd Deleware Strage. Die Altestr, gözke und schöpfte derartige Halle in Jndianapij, jetzk neu und elegant auSge Katler, stkhk Ber,nen und Pri,ak-n zrr Ad Halrung tO'. Eonzerten. Bäi:en. Bersammlunaen u. f., unter liberalen Bedingungen zur B er ugung. TluS'äume sür Vereint find le&ei icit tt haben. ivcorge MerrmßHS iM-A tf-sst.j -rr i ' :-Jii eiHmbestMeV, Ossice : 26 Süd Delavareftr. ttaoe : ISO, 122, 124, 123, 128 Oft Pearlft, Teitöbcff ßlt. Offen Taa tmbWaöx : : Cigarren sind die besten im Markt. StetS bemüht nur das Beste meinen Kunden in Cigarren, Tabak und Naucherartikeln zu osseriren, bittet für die Feiertage um geneigten Zuspruch Schiller Nömler, 110 Ost Washington Strasso, Satiana Trust Cebäude.
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Inland. Wetterbericht. Kühlere, wolkiges oder theilweise wolkige Wetter heute Nacht und Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 42 Grad, niedrig, 36 Grad. Gelbfieber-Serum. New Vor k, 9 Januar. Der Dampfer Mirameo", welcher heute vom La Plata Flusse und braftliani scheu Häfen hier eintraf, brachte drei Packete deS gelben Fieber-SerumS, welche Dr. I. Saranelle vom hygienischen Institute in Montevideo abgesandt hatte. Zwei der Packete sind an den Generalarzt Dr. Wvman, vom Marine-Hospitaldieuste, und daS andere an den GesundheitSbeamten A H. Doty addresfirt. ,,, Wm. 3. Bryan über die Chicago, 9. 3auar. Wm. I. Bryan machte heute Morgen in einer Rede, die er im Tremont Hause vor der Bryan Liga hielt, Bemerkungen, welche für eine Andeutung seiner Absichten gehalten wird, falls er in 190 die Nomination alö PräsidentschaflS-Kan-didat erhalten sollte. Ueber die nächste Präsidentenwahl redend, sagte Herr örvan: ES kann sein, daß wir stark genug sind, ohne andere Hilfe zu gewinnen. Aber dennoch ziehe ,ch eS vor, mit den Vopullsten an der einen, und mit den Fretsilberrepublikanern an der anderen Seite zu gewinne. Und wenn der Sieg gewonnen ist, dann dürfen wir nicht vergkssen, daß in der vorjährigen Campagne eS von Seiten der Freisilberrepublikaner grö ßeren Muth erforderte, ihre alte Partei zu verlassen, und daß eS den Populisten eine größere Selbst aufopferung kostete, für einen PräfidentschaftS - Kandidaten aus ihrer eigenen Partei hinauSzugreifen, weil er mit ihnen in der Hauptfrage übereinstimmte, als für die Demokraten, um daS Ticket zu unterstützen, welches von ihrer eigenen Nationalconvention nominirt war." Herr Bryan reiste heute Abend nach MianeapoliS ab. Von C u l, a. H a v a n a, 9. Jan. Während deS Gottesdienstes trat heute Nachmittag ein Mann, Namens Nanfon ViveS,in die Kathedrale und feuerte mehrere Reoolverfchüsse ab. Die Kugeln trafea die Statue deS heiligen PetruS und zerschmetterten den Kelch und eine Hand. Die Schießerei veranlaßte die größte Erregung und flohen die Andächtig; in wilder Consufion. VlveS, der von Nahestehenden schnell entwaffnet wurde, mußte einer Jrrenftalt übergeben werden. Havana, 9. Jan. Der Znsurgealensührer Anaftafio Nunez und fünf andere Insurgenten haben sich in der Provinz Santa Clara ergeben. Havana, 9. Januar. In der Residenz deS Dr. Villiosola. vom Comite, welches vom Gouverneur von Havana und dem Ver. Staaten Generalconsul Lee ernannt ist, die Berlheilung der amerikanischen Liebesgaben zu leitet, fand heute die erste Bertheilung der im Ver. St. Consulat singelaufenen Gaben statt. La DiScussion" weift mit Phrasen der größten DanklarCeit aus diese amerikanische VarmHerzigkeit und v.roffentlicht heute in einer Cltra-Beilage die Erträge dei Verkaufs, die dem UnterstützungSfond beigefügt werden sollen. In einem Leitartikel bittet'La DiSeusfion" die Insurgenten im Namen der Meschl,chkeit und zum Wohle ihrer Mütter, Frauen, Schwestern und Kinder, die vor Hunger sterben, ihre Waffen nieder zu legen und Frieden mit der Regierung zu schließen. Ausland. AuSDeutschlandundOefterreicht B erlin, 9. Januar. Zn der am nördlichen Spree-Ufer gelegenen Bor fig'schen Mühle, einem der großartig a . cr .in. fliAi;fr . , . iien iuozen-laoziizemenlo in iiorcdeutschland,. brach gestern Abend in Osl5k .H:il-use-Z ei-er Zlz?.z:z'
welle Feuer auS, daS in Anbetracht der Riesenmengen von brennbaren in dem Etablissement aufgehäuften Material eine Zeit lang ganz gewaltige Dimen sionen anzunehmen drohte. Thatsäch lich siig eine Partie Mehl Feuer und die Folge waren acht rasch auf einander folgende Meblstaub-Erplosionen, durch die daS Riesen-Etablissement
zum großen Theile in Trümmer gelegt wurde. Doch gelang eS den Anstrengungen der Feuerwehr, den Brand auf daS Mühlen- Etablizseu?ent zu beschränken. Die anstoßende große Borfig'sche Maschinenfabrik blieb von dem Feuer bewahrt, ebenso der Borsig sche Dampfhammer. Immerhin beläuft sich der Schaden, den die nächtliche FeuerSbrunst angerichtet hat, in die Millionen. De Bewohner der zunächst gelegenen Stadttbeile befan den sich eine Zeit lang in Folge der rasch nach einander folgenden Detona tionen in leicht begreiflich, r Aufregung, die sich jedoch bald wieder legte, alö sie sich überzeugt hatten, daß die Feuerwehr der Aufgabe, den Brand auf daS flammendurchtoste Mühlen-Stablisse ment zu beschränken, gewachsen war. Die deutschen Landgemeinden in Nord-Böhmen haben durch eine Peti tion den Premier-Minister Freiherrn von Gautsch um Schutzmaßregeln für den Abgeordneten Wolf ersucht In der Petition wird darauf hingewiesen. daß., falls der von Tschechenblättern angedrohte Mordansall auf Wolf sich ereignen sollte, die in den deutschen Bezirken wohnenden Tschechen gefährdet sein würden. Die Vorsteher der deutschen Gemeinden in Böhmen haben einstimmig beschlossen, den deutschböhmischen Abgeordneten daS gernbleiben von dem Landtag anzuempfehlen Acht zij Kemeindrvertreter wollten von dem Statthalter daS. Versprechen verbürgten Schutzes für die deutschen Abgeordneten verlangen. Er ließ jedoch nur fünf vor und versprach nur Schutz nach vorhandenen Mitteln". DaS Versprechen wird alS nickt genügend angesehen und die Deutschen werden deshalb wahrscheinlich dem böhmischen Landtage sern bleiben. Die Arch'ltekken und Zngenieuu Deutschlands haben die Einladung, an der diesjährigen Fachausstellung in Prag Theil zu nehmen, abgelehnt. Zwei Keiefelder Firmen werden in Folge deS DiNgley'TanfS ihre Fadriken nach den Ver. Staaten verlegen. Audioger und. Meyer werden eine Seidenfabrik in New Jersey und die Gebrüder Rossie eine Sammelsabnk in Connecticut anlegen. Gegen die Idee, den Märzgefallenen einen Denkstein zu setzen, wird mit allen Mitteln gearbeitet. Die Meldung, daß das kaiserliche Hoflager in PotSdam bleiben würde, falls der Magistrat dem Beschlusse der Stadtverordneten zustimmen sollte, ist jedoch unbegründet. Die Ueberfiedelung deS HofeS, welche i Folge deS Unwohlseins der Kaiserin verschoben worden war. ist jetzt sür den 16. 3an. geplant. Flora Gaß, die frühere Geliebte deS j,tzt im Zuchlhause weilenden FreiHerrn v Hammerstein, ist in Basel wegen Fälschung zu einem halben 3ahr Gefängniß verurtheilt worden. Der berühmte Maler Arnold Böcklin ist in Florenz erkrankt und in Berückfichtigung seines vorgeschrittenen Alters hegt man einige Besorgniß. Die Mehrheit der Minister ist mit Entschiedenheit gegen daS Wiedereinbringen der VereinkgesetzNovelle deS Minister deS 3nnern, Freiherrn v. d. Reite v. d. Horst, da nach dem FiaSko in der vorigen Landtogtsitzung sie eine Wiederholung deS Wagnisses gegen die freie GeifteSentwickelung nicht für rathsam halten. Fürst Biömarck bisindet sich wieder verhältnißmäßig wohl.. Zur Beantvorlung einer Frage eines italienischen FreundeS schrieb er : Ich leide an Schmerzen in meinen Gliede,, bin aber sonst wohl." 4 W ie m a ' s in England ansieht. L o n d o n, 9. 3an. Die Bekanntgebung der Bedingungen, unter welchen Deutschland die Bai von Kiaotschau erworben hat, hat daS britische Publikum anfangs etvak erschreckt, jetzt wird daS' vorgehe Deutschlands jedoch mit mehr Gleichmuth angesehen und Leute, die Cbiaa genau kennen, erklären, dsß die Oai von Kiaotsüau für t:n Qzzlil ten crirtn C::t$-
ist und für die Deutschen JamesonS" nur große Ausgaben bringen werde. Wenn der Hafen, so führt man auS, sür den Handel Werth hätte, so würde er schon lange zu einem VertragShafen
gemacht worden sein, er werde jedoch in Wirklichkeit von dem nahen Tsche Fu ganz in den Schatten gkstellt. . Die Provinz Shantung, heißt eS weiter, ist ausschließlich eine ackerbautreibende und kann ihre Bevölkerung kaum ernähren, während man auf den geringen strategischen Werth der Bai von Kiaotschau schon darauS schließen kann, daß Ruß'.and sie trotz deS Calfini-Ver-trageS Deutschland überläßt. AlleS in Allem genommen türsten die Deutschen in Kiaotschau mcht aus Rosen ge bettet sein. Die britische Negierung verhält sich den Borgängen in China gegenüber schweigsam wie ein Sphirr und seit der Erklärung deS Manchester Guardun am 3. 3anuar verlautet über die Absichten der Regierung nichts. 3a gut unterrichteten Kreisen behauptet man, daß Großbritannien gegen die Besetzung Kau-Tschau'S zwar keinen formellen Protest einlegen, aber durch die Bewegung seines Geschwader? zu verstehen geben werde, daß eS seinen Antheil aller an China ertheilten Concessionen in Anspruch zu nehmen gewlllt lst. Sin Diplomat bemerkte heute ernem Vertreter der Associated Preß gegenüber: Die Staatsmänner in Berlin und Tt. Petersburg müssen keine scharfen Beobachter sein, wenn sie sich einbilde, oaß Großbritannien, oder die Vereinigten Staaten oder Japan ihnen erlauden werden, die Früchte in China allein zu pflücken." Nach Klo ndike. London, 10 Januar. Eine.Depesche von Copenhagen an die Daily Mail" sagt : Eine große Ekpedition von Lap ländern steht im Begriff, von Copenh,gen, Christians und Tromsoe nach New Jork aufzubrechen, um in Schlitten mit Renthieren nach dem Klondike zu gehen. ' General Weyler. M a d ri d, 9. 3anuar. Der Generaleapitän von Madrid hat bereits alle nothwendigen Dokumente für ein Verfahren gegen Generallleutenant Weyler erhalten. Eme Depesche von Madrid sagte am vorigen Freitag, der Kabinettrath habe beschlossen, daS Verhalten de Generals Weyler bezüglich seines ProtesteS gegen die Botschaft deS Präsibeuten McKinley und anderer Angelegenheiten einer neuen Untersuchung! unter Leitung deS kommandirenden Generals deS ersten Armeekorps, der in Madrid ftationirt ist, zu unterwer fen und daß eine Möglichkeit für VerHinderung einer KadinetSkr.siS dadurch geschaffen sei. Madrid. 9. 3an. El Heraldo", sagt, daß Tenor Puigeeroar, der Fininzminister, die 3dee einer Anleihe unter Verpfändung der AlmadeaQueckfilberminen ausgegeben hat. Barcelona , 9 3an. ES wird hier berichtet, daß General Weyler ach Madrid berufen sei. 3m Verlause eineö 3vterdiedt mit einem ZeitungSrepräsentanten, sprach General Wehler seinen Glauben an die. Möglichkeit eines KovpikteS zwischen. Spanien und den Vereinigten Staaten. auS. CC)fld5laatQttn. Angekommen in : Liverpool: ftomadie" und Etruriä" von New Sork. i New Sork: New Sork" von! Southampton; Umdria" von Lider. Pool. (Allerlei. )v l e w e t o t t cy e r i ji o ! r a 1 i e" von Charleston, S. C.. hat neulich mit Erfolg gegen die Anwesenheit' einer Schauspielerin im Ballsaale redoltirt und die Entfernung der Vervehmten erzwungen. ' Die Zöglinge der Militär - Afedejnie" von Süd-Caro-lina hatten einen Ball veranstaltet, zu dem auch die Officiere des zur Zeit im Hafen von Charlestön liegenden Schul schiffeS Salmon P. Chase" von der Kriegsmarine geladen - waren. Der Marinecadet Peterson lud nun die Schauspielerin Bose, welche in det Stadt gastirte, zu dem Balle ein und diese nabt an. Lei ihrem Erscheinen
wurde die Dame von der gesammten Herrenwelt' umschwärmt und die Charlestoner Schönen derart vernachlässigt, daß sie die Entfernung der Künstlerin verlanatm. Cavt. 5amlet
! war schwach genug, den Jntriguantinnen iselzor zu geben und dem Cadetten Peterson zu befehlen, Fräulein Bose aus dem ?aale zu fuhren. Diesem Befehle mußte der junge Mann unweigerlich ??olge leisten. Die Serren waren empört, aber die Damen auf das Höchste erfreut, als ihre gesahrllche Ne benbuhlerin das Feld räumte. Fräu lein Bose ist die Tochter eines angesc henen Arzles iii Springfield, Jll. :zn etnem Walvesdickicki des Alleghany - Gebirges im pennsyldänischen County Clinton entdeckten jüngst mehrere 5(äaer die 5)ütte einer menschenscheuen Einsiedlerin. Aus 'euglerde. wer rn emer so weltfernen Emödö sein Obdach aufgeschlagen CSU- f.utl... im- ' yauc, uopun o Scanner und zu ihrem Erstaunen öffnete eine Frau, die etwa 50 Jahre zählen mochte. Auf die Frage nach ihrem Begehr bat einer der Jäger um einen Trunk Wasser. woraus die Einsiedlerin nach einer Quelle zwischen den Welsen wies: dann , begab sie sich in ihre 5)ütte zurück und verrammelte die Tyur. Von einem etwa 13 Meilen entfernt wobnenden Farmer erfuhren die Jäger später, daß Niemand 'camen oder Herkunft der Einsiedlerin kenne und diese als einzigen Gesellschafter einen mächtigen Bernhardinerhund habe. Letzterer sei als Bstengänger abgerichtet 'und erscheine von Zeit zu Zeit im Thale mit einem Korbe, um Provisionen zu holen. Erwachsene weise die Frau mit einer Winchesterbüchse von ihrer Hütte und nur Kindern, die zum Beerenpflücken sich so weit in die Berge wagen. gestatte sie den Zutritt. Ein gelungener Schwindel '. kam in ' Louisville. Kentucky, durch einen Berhaftsbefehl, ' lxn der 60 Jahre alte Farbige Mark Grigsby gegen die Farbige Maude Sandford erwirkte, n den Tag. Grigsby ist ein ziemlich wohlyaoenver 'cann, und das Frauenzimmer schien dies zu wissen.. Vor einigen .Tagenkam die Sandford zu dem alten Manne und ersuchte ihn, ihr sein Geld zu zeigen, was er denn auch bereitwilligst that. Nachdem sie dasselbe geprüft hatte, erklärte sie Grigsby. daß sie ihm zu noch mehr Geld verhelfen könne, wenn er ihr ein 5-Goldstück anvcrtraue. Sie theilte ihm dann mit, daß bei Bloomfield ein Baum stehen, welcher. wenn man denselben mit einem Goldstück berühre, jedesmal eine goldene Stange erzeuge, welche einen Werth von $20 habe. Davon sollten $5 an sie. und die anderen $15 an ihn fallen. Der alte Mann ging auf den Leim, und aab der 5?arbiaen das Goldstück. Nachdem dieselbe sein aus verlassen hatte, wurde Grigsby doch et waö mißtrauisch und als er den Fall innen Nachbarn mittheilte, machten sie jhm klar, daß er beschwindelt worden war. .Von einem furchtba. ren Schicksalsschlaae ist der Thierarzt Zedek in Friedet bei Brünn getroffen worden. Er war mit seiner erst 24 Jahre alten Gattin, die aus einer sehr angesehenen Familie in Hainburg stammte, seit 6 Jahren verheiratet und lebte bis vor einiger Zeit in der glücklichsten Ehe. Allmälig vollzog sich im Gemüthsleben der sonst so lebensfrohen jungen Frau ein tiefgreifender Wandel. Sie wurde nervös, wandte sich von Allem, was ihr bis dahin theuer gewesen, ab und wurde immer melancholischer. Dieser Tage schien es, alö ob ihre Verstocktheit wieder geschwunden und der Frohsinn von einst in ihr aüf'ö Neue erwacht wäre so lachte und leuchtete ihr Gesicht. Sie kaufte allerlei Geschenke für ihre beiden Kinder, bildhübsche Mädchen im Alter von drei und fünf Jahren. Abends spielte sie mit den Kindern, lachte, tollte mit ihnen. Nach dem Nachtessen wollte sie die beiden Engerl" selber schlafen legen; dabei gab sie ihnen vorher Malagawein, nach dessen Genuß die Kleinen sofort in festen Schlaf versanken. Hierauf zog sich auch Frau Zedek zurück. DeS Morgens erwachte im Hause aber nur Herr Zedek; alle übrigen Angehörigen waren stumm, kalt, todt. Frau Zedek hatte den Malagawein mit Morphium gemischt und schließlich gleichfalls dieses Gift glommen. Jede Hilfe erwies sich als vergeblich. In der Menagerie Kludöky zu Wiener - Neustadt hatte ein Bär in einem Anfalle schlechter Laune einen anderen Bären zu Tode gebissen, einen Wolf in Stücke zerrissen und einen Wärter am Arme verletzt. Der Menageriebesitzer Herr Karl Kludöky geneth durch den empfind!!chen Verlust, den er erlitten, gleichfalls in schlechte Laune und verurtheilte Meister Petz zum Tode durch Pulver und Blei-. Er ließ dann daö Urtel" mit großen Plakaten an den Straßenecken von Wiener - Neustadt kundmachen und erbat sich den Besuch des geneigten Publikums zumJustificirungsact. Die Folge dieser Kundmachung war. daß an dem zur Vollstreckung des Todesurtheils festgesetzten , Tage die Menagerie ein ausverkauftes Haus hatte. Der zum Tode verurtheilte Bär saß in seinem Käfig, ahnungslos der Dinge, die da.kommen sollten. Von Zeit zu Zeit &tb tx seinen Empfindun.
Fr. Mttesb
Nervine stegreich. örverttche geistig, vrschöpsua ach krüktiger TdStigkkit Raum. fyltto. W. T. Houck. der salzige Predign der Vü Grace U. B. Kirche i EarliLle. Penna. schreibt vom 23. September 1895: .Ich erfreute mich der beste Sesundheit biZ 1892. Zu dieser Zeit wendeten sich meine Pflichten alS Prediger und diese! unterwarf ich mcyrerer heftiger Srschutterunge. welche zusammen mit Ueberarbeitung und Besorgni meine VesundheU und mein Nervensystem untergruben. Ich war that söchlich in solchem Zustande, dah nur die Anficht einer großen Versammlung mich ermüdete und ti bedürfte eine oder mehrerer Tage zur Erholung. Ei gereicht Dr. MileS mir zur Freude sagen n kbn . . . nen. datz Dr. Miler Rtor icrviiic tiv Nervin und ReslorRßStoreS atlv Tonic mir unbkschreid ... lich wohl gethan haben. Ich ai. . . . . predigt gestern dreimal nd sÄhle diesen Montag Morgen so frisch all je ta et nem Leben. Dank Ihrer Heilmittel. Dr. MileS' Remdis werden von allen Spothekeru unter gewisser Garantie verkauft. MM die erste Flasche gar keine Besserung, so wird da Geld zurück erstattet. Deutsche Buch über Herz und Nerv wird aus Verlangen frei zugeschickt. DR. MILES MEDIO AL CO., Elkhart, Ind. gen ourcy em leides Murren und Knurren Ausdruck. Zwei gute Schützen, der Biercassier A. Hick und der Fleisch. Hauer I. Wörthmann. waren mit dem Vollzuge des Urtheils betraut. Sie erschienen mit ihren Jagdgewehren und gaben, als das Commando Feuer- ertönte, je zwei Schüsse ab, die, aber den Delinquenten nicht tödtlich trafen. Da trat Herr Hick näher heran und schoß dem Bären aus nächster Nähe eine Ku gel in das linke Auge, was den soforti-, aen Tod desVerurtheilten herbeiführte. Meister Petz wurde sodann verspeist." Auf dem Jahrmarkte, der gegenwärtig längs des Boulevard d'Jtalie am Südendc von Paris stattfindet, wurde der erste Thierbändiger der Menagerie Pezon, Lefort, während der Vorstellung von dem Löwen Menelik gepackt und so zerfleischt, daß er mit knapper Noth dem Tode entrann. Das Thier hatte Lefort schon vor einigen Monaten auf dem Jahrmarkte in Velfort angegriffen und stand seitdem mit dem Bändiger auf gespanntem Fuße. Er weigerte sich entschieden, ihm zu gehorchen, und stürzte sich auf ihn, als er ihn mit der Peitsche züchtigen wollte. Bei dem Kampfe, der sich nun entspann, bemächtigte sich derZuschauer eine furchtbare Angst. Lesort, dem der Löwe mit den Krallen die Brust zerriß und den linken Arm zerbiß, besaß Geistesgegenwart genug, um mit der Bestie nach der Ecke zu rücken, wo ein eiserner Dreizack stand.' Diesen ergriff Lefort und steckte ihn dem Löwen in's Maul. der ihn nun losließ und laut brüllend zurückwich. Menelik stammt natürlich aus Abessinien. Lefort sagt von ihm. er sei viel bösartiger und wilder als die Atlaslöwen. Wir werden uns wkdersinden, Menelik und ich,- grollte der Bändiger auf seinem Schmerzenslager, unsere nächste Begegnung wird auf dem Jahrmarkte von Menilmontant ,em. und ich mache mich auf emen baren Stand gefaßt, denn das Thier hat 'm gutes lcdaa,tnisz. . Aber wenn Cj 's tjt nicht zäh.'ne. so wird nichts netk mit ihm ann'sanam sein. Wenn ihr einbaute, Mittel h'ben wollt Euer Blut zu reinigen, Ht Nerven zu stärken und die ffonftitution zu kräftigen, gebraucht Hood' Sarsaparllla. Gebraucht uun Hood's. Ho ob's Pillen beilc Äreörei,. Kopfschmerzen au? bzxn vcaaen und Unoerdaulickkeit. Der? New York Store. lEtadlitt 1853.) m&tür Butterick Muster ! Unser jährlicher Jnnuar-Berkauf von Muslin Unterkleidern rfferirt die besten Werthe, welche die Stadt noch jemals sah. Wünschen Sie Geld zu sparen ? Ml E B EÄ
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