Indiana Tribüne, Volume 21, Number 111, Indianapolis, Marion County, 9 January 1898 — Page 4

Zndimm Tribüne. Erschein Täglich und Soimtogi

Die täzltche, Tribüne- kostet durch den Xxlitx i (Jesti per 2o&tf die eontag!.Trtiüe-I Itnt per Woche. Selbe ,usare IS Cent ,d? 6S Cent per Stextt. Per Yoft öerha ubt zuzcschtZr i ora5bezhlung :jalr. oros 10 ad lubama orraZe. Zndianäpoli?, 3nb., 9 Januar 1S98. Sonnlajs-pnlleret 3n einem Tauschblatte fand ich in vergangener Woche folgendes : In einer englischen Rede anläßlich deö jüngst abgehaltenen Stiftung, feste der Germania" kam folgende Stelle vor: "Rernernber how tke Gerrnan regirnents of the Northwest sprang into line on the first call to arrns. They saved Missouri to the union. They wer with Grant at Belmont and Fort Donelson and Vicksburg. They climbed Lookout Mountain ind charged up Missionary Ridge". Obige veipampette" ein Bericht, erstatter de Hiesigen Daheim" in folgender, geradezu verblüffender Weise : Die deutschen Regimenter waren die ersten vor der Front. Sie retteten Missionäre für die Union. Mit Grant fochten sie bei Belmont, gort Dunelson und Vicköburg. Sie erkletterten Berge, um einen Ueberblick zu gewinnen, und vertheidigten mit Erfolg Brücken." Ich bitte den Leser nicht zu glauben, daß da in Indianapolis vorgekommen ist, vaö ja leicht möglich wäre; nein, e kam in Chicago vor. Die wunderbare Uebersetzung erinnert mich an solche Blüthen der Uebersetzung kunst wie Todeöknall" für death knell, General LevY für general levy, Favoritin für fävorite und dergleichen Kunstleistungen mehr, wie sie zuweilen bei Landzeitungen oder bei Blättern, an denen Leute vom Schlage Karlchen Mießnick arbeiten, vorkommen. E ist mir indeß häufig ausgefallen, wie oft auch in den Redaktionen größerer und guter Zeitungen gegen die deutsche Sprache gesündigt wird. Die meisten dieser Sünden entstehen durch die Wahl von Worten, welche den entsprechenden englischen ähnlich lau ten. Man kann in den besten Zeitunaen lesen : ..A. V. wobnt ..an" der ersten Straße." Eö muß heißen in" der ersten Straße. 3m Englischen wird meist "on sirst stroet" gesagt, (obwohl in richtiger wäre), und so wird flottweg im Deutschen an" ge sagt, trotzdem on auf Deutsch nicht einmal an" heißt. To send kor" wird meisten mit für (etwa odel Jemand) schicken", übersetzt, trotzdem man im Deutschen niemals für, sondern nach Jemand schickt, und wenn eö sich um eine Sache handelt, holen lassen" überhaupt besser wäre. "A Petition for" übersetzen die Meisten mit: Eine Petition für" da und da. 3m Deutsche aber petitionirt man um" eine Sache. Noch viel schlechter al in obigen Beispielen lautet die Anwendung einer falschen Präposition, bloß weil sie der gebräuchlichen englischen ähnlich lautet, bei der Erwähnung von Komitee. Weil man im Englischen .sagt "the committee on", sagen diele Deutsch Amerikaner da Comite an", statt: da Comite für". 3m parlamentarischen Jargon wird überhaupt viel gegen da Deutsche gesündigt. Wie oft hört, man nicht: Sind Sie fertig für die Frage ?" (Are you ready for the question ?) statt : Sind Sie bereit zu? flbftimmung?" In Nachahmung de Englischen ist im Deutschen auch der Mißbrauch eingetreten bei Namen im Genitiv einen Apostroph zu schreiben. Da geschieht in Zeitungen, in denen man sonst ein sehr gute Deutsch liest. Statt. HeiueZ, Schiller schreiben sie Heine', Schiller'. 3m Deutschen ist der Apoftroph durchaus nicht am Platze. Wa mir auch häusig auffallt, ist, daß die meisten deutsch-amerikavischen Blätter die chinesischen Worte, i deneuem ch vorkommt, nach englischer Wette schreib!. Die Worte sind chiesisch und man muß, wenn man sie in einer anderen Sprache schreibt, die Buchstaben anwenden, welche so lauten wie da chinesische Wort. Wenn man i Deutschen schriebe : Chov Fu", so würde da keineweg dem chinefischeu Laute gleich gelesen werden, wohl ber, wenn man eö so im Englischen .schreibt. Deutsch muß 'man daher Tschau gu schreiben, Gicht Kiaochov', sondern ttiaotschau. ... ;: Nan braucht nicht gerade 3ndinaPöliser Morgenblätter zu wähle, um -aus den Uudruc? zu flößen: Oie

ühlen Sie ?", oder Er fühlte nicht

wohl", statt : Wie fühlen Sie sich? ', oder Er befand sich nicht wohl". Da Wort Gewitter" scheint den deutsch, amerikanischen Journalisten ganz abhanden gekommen zu sein. Sie übersetzen torrn regelmäßig mit Sturm. Ein ganz reine richtige Deutsch trifft man leider selten an. Man begeznet Angliciömen aus Schritt und Tritt. Eö ist nur ein Glück, daß da Publikum im Allgemeinen e nicht merkt und in dieser Beziehung noch schlimmer ist al die Journalisten. Aptopo. AI ich in voriger Woche über da Skatsplel und den SkatCongreß schrieb, hatte ich mir borgenommen, einen Witz eigenen Fabrikat anzubringen. Aber e geht beim Schreiben zuweilen, wie beim Reder. Da, wa man sagen will, vergißt man und sagt statt dessen Dinge, die man eigentlich gar nicht sagen wollte. Ich wollte nämlich darauf aufmerksam machen, daß beim Skatspil zuvttlen der häßlichste Mensch ganz reizend sein und der allergutmülhigste Mensch sehr gereizt werden kann. 3ch habe unterdeß auch erfahren, wa Kucksen" bedeutet. E ist eine Berballhornung de englischen to coax. Da hätte Reitzil auch wissen sollen. Zch wollte auch sagen, daß Reitzel zur Vertheidigung de Skat sagte, bah man mit dem gescheitesten Menschen oft keine vernünftige Unterhaltung pflegen, aber mit dem Dümmsten oft noch einen ganz gemüthlichen Skat spielen kann, aber auf Indianapolis trifft da natürlich nicht zu. DerPlauderer. an'; iir.ritrlrief Des Wlipp iiuctarnplfr. I rt r'cr ,k7 l y r tman f re P'.ate O. Mein lieber Htrr Nedattionär! . Alle Johr um die Zeit do hen rner Krlßmeß,un off ttohrs, auch lattseBatter. Tie KidS. die hcn hunnert Wisches Utt die alte Lehdie, ich meine die Linie, was mei -Mtit is. die eckspeckt schuhr genug aach ebbes. Wisse Se. je älter als daß die Kids wer'n, desto mehr verlange se. Jehs, solang se noch schmahl sin, do kann mer se einiges gewwe. Do hcn ich aach immer en ganze Peil billige Stoss gekauft, awwer wann se emol älter wer'n, do sin se nit mehr so iesig sattisfeit, do sickere se schon, hau motsch es is. Well, diesmol hen ich zu se aesagt, daß es for e Tschehnsch emol gar nicks for Krißmeß gewwe deht, awwer sell hen se off Kohrs nit geglaabt, bikahs se wisse, was ihr alter Mann for e ecselliges Kameel is. Die Lizzie Hot alles ganz genau gewißt, was for Krißmeß zu kaafe war. Ich hen mit se gesickert, daß die Eckspenses so ebaut sechzig Dahler emaunt hcn und do war noch mt das Pressen! for die Lizzie in kluhdet. Ich hell off Kohrs gekickt, wu en Stier, awwer es Hot mich kee Gut gedahn. Die Lizzie Hot gesagt, ich wär der größte Nicker in die Welt im jch .Cl .jiV jir jii. . . ucyi casamiic uuie, als wynn ICO en Becker wär un so arm wär. dak ich fet lauter Hunger nit wißt, wo ich die Nacht schlose sollt. Jch wär en alter Stinchiebock, un !ch däht nicks um mei Fänzmillie gewwe, sonst deht ich bisse rent Utt. For Gutneß Sehk Hot se gejagt., toann de nit derzu slehlst, oann vrauchst du mich gar nickö zu kaase, ich rann mitaus en Pressen! duhn, ich sm jo ennihau das finfte Rad am Wage awwer die Kids sojje wisse, daß Krißmeß is, un wann du das iVed nit fornische willst, well, ich kann jo noch schaffe, ich gehn dann aus wasche, un ich kann iesig die paar Cents ernte." Wie se den Weg gesproche Hot. do war'n in) vss noyrs ausgenackt. Ich sagt: Store meind. Lizzie. so schlimm is es doch noch nit afterahl. Ich geb dich jo Alles, was du willst, un ich gewwe X . .X . k ' -r , L uioj aauj c seines aiimtiputnt" Well, do Hot se widder besser gefiehlt, un ich denke, ihr Tahk von Waschegehn war ennihau nicks als wie en Lloff. Die Lizzie sagt: Jch wer'n zu Alles tende. Alles. waS du zu duhn Host. is. daß du hergehst un gehst hin un kaufst en Krißmeßtrie. awwer nor so ketn kleines, ruppiges Ding, du kriegst ein, wo aach nach was guckt." Aach tn Krißmeßtrie willst de hen?" Un ich ge macht. Awwer die Lizzie Hot emol ihren Meind uffgemacht gehatt un do war's kein Juhs, e annere Oppinjen zu kn. Sell Triebißneß Hot mich doch keinder schlecht siehls mache.' Ich hen gedenkt, was is de Juhs. so viel Geld zu spende, wann drauße in die Wutts so Diele' wachse. Jch denke,' ich gehn, wann's dunkel is. enaüs un hole mich ein. . In ktt'n Kehs wer'n se in die Wutts gekaunted sein. ' Ich hen mich dann den Karlie gekahlt un - hen ihn mit in 'mei Leibrerieh genomme. Er Hot-gedenkt, ich wollt ichn L'Spanking gewwe. Awwer sell war nit der Kehs. Ich hen gesagt: Karlie, hen ich hesagt, ,du bist tn schmarter Bub, awwer du kannst nit helfe. For Krißmeß sollt Ihr en Krißmeßtrie hen. awwer ich .denke, mir kenne die Eckspenzes -sehfe, wann mer een in - d Wutts kotte Willst Du heit Nacht mitnich gfhn?; Schuhr Ding." Hot der Karlie gesagt, .sell iS Sport." So zwische Licht un SiebÜrnicks sin mer gestovt. !ch hen'Z

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Vattelcye voa Qttvlie mit gcnonlme. e Halmes Dotzend Sickahrs. eBacks Ken.

die un e wenig Lonsch. Der Kendie war for de Karlie, der annere Stoff for mich. Weil ich gedenkt hen, daß mei Packetneif nit streng genug wär for so' en Trie, do hen ich mich aach erscht noch e neies Neif kaast. Dann sin mer fort. Wie mer m die Wutts komme sm, do war's schon aria dunkel. un das tischte Ding, was ich gedahn hen. war, daß ich immer e Rutt getombelt stn un hingeschmlsse sm. Jch den mich mei ganzes Fehs verschkrätscht un crn:f:c .: cn..i!.. ' rr en uuuciiiu in juci Pcqnlies gCilC von en Schuh un t halb Deiemeter. Bei so e großes Loch hen ich arig un-r-i..t. ..t'.ui lomioticooci öcficgu un icy yen gedenkt, daß jetzt en diesente Witzkie ebdes autes war. - Was wer'n Se denke. wie ich die Battel eraus hen hole wolle. do rs se gar nit mehr do gewese! Bei das Tombele do is se mich aus mei Packet gefalle. Der Karlie un ich, mir Yen nachgesucht, awwer der Karlie, der Oosebub. Hot druss gesteppt un geschmascht war se. Bei Galle, was war'n ich do so mähd! Un ich hen so arig kalt gefiehlt. Well, es war nicks zu mache ün mir sm ehett gange. Mer hen bald e arig gutguckiges Beimche gefunne un hoste nit gesehn, hen ich mei Reif in die Händ gehabt un hen angefange zu kotte. In e Minnit war die Ble'hd von mei Neif abgebroche un ich hen dann mei altes gejuhst. un gege mei Eckspecktehscben war's strong genug. Der Karlie Hot den Baum getackelt un mir wäre grad rettig, for Widder heim zu gehn, do is uff eemol en Feller zu uns komme un Hot gesagt, er wär der Proppreieter von die Wutts un Alles deht zu ihm belanae. Er sagt, er deht mich, weil ich en Trie gestohle hen. er reste, wann ichnit mit ihn settele deht Nau, off Kohrö. hen ich Wege eme lumpige Krißmeßtrie keen Trubel un Batter hen wolle un do hen ich dem Mann fünf Dahler als e Settelment aewwe. Dann sin mer weiter. Der Karlie Hot immer komplehnt, er hätt steife Finger un der Trie wär zu hewwie for ihn. Er wollt mich mache, den Trie schleppe, awwer, mehbie. ich hen's nit gedahn. Jch hen gedenkt, wann du en Trie hen willst, dann kannst du en aach schleppe. Well, der Karlie is feinellie so mäh'o worde. daß er gesagt Hot, wann ich den Trie nit schleppe deht. dann deht er en fortschmeiße. Sei Finger wäre ganz stifs un er deht nit kehre, ob's Kriß meß odder Jhstern wär. Wri, dich soll jo aleich e Krott petze, du verdou ter Lausbub," hen ich gesagt un hen den Feller doch verhammatscht, daß en Hund jammert. Awwer, was duht der Karlie? Er nimmt den Trie un gibt em en Schlenker un schmeißt en in Gollie. wo grad newig die Rohd war. Der Trie war fort, der Witzkie war fort, das Neif war fort, mer finf Dal ler wäre fort, un mei Britisches wäre so verrungeniert, daß ich eschehmt war, ! c nii c , ti js. IN oi Zlllle reouizr zu gee. cy Yen den Karlie drei Dahler gewwe, for mich in en Klohdlngitohr e paar ncic zu kriege. Bei den Wedesweiler hen ich se mit Mkl alte getsch:hnscht. Dann hen ich en gute große Drink genomme, hen bei den Grohser en Krißmeßtrie for sechs Schilling kaast un hen den Karlie noch extra en Dahler gewwe, for, daß er sei Ma nicks von die Geschicht der zehlt Hot. 3ch sage immer, sehfe gibt's nit bei mich. Jch hen immer Pech, Tllles geht gege mich un ich sin schuhr. wann ich emol sterwe un iut Eckspen ses for mei Fjunerell sin gemacht, dann smne die Leu aus, daß ich gar . nit doht sin. Wer Pech Hot. der Hot im mer Pech. Womit ich verbleiwe . . Jhne Jhrn liewer Philipp Saue ramp 5 e r. perschwunden. Nach einer währen Begebenheit von M. F. Unter den polnischen Kriegsgefangenen, welche nach abermals niederge schlagmem Aufstande des Jahves 2863 nach einer russischen Festung ge bracht werden sollten, befand sich ein bildhübscher, iunger, adeliger Ossi cier. Schwer verwundet, erkrankte er auf dem Transporte gefährsich und mußte m emem kleinen Stadtchen zu rückbleiben. Nach seiner Genesung durfte er gegen sein Ehrenwort, nicht zu entfliehen, frei umhergehen. . , Eines Tages wurde er vermißt. Alle Nachforschungen blieben erfolglos. Das in der Stadt gelegene Schloß, 'M düsteres Bauwerk, bewohnte zu Zener Zeit Fürst D. mit seiner schönen Gemahlin Heloise. ewer geborenen Franzosin. Letztere hatte im Erdge schoß .ein Zimmer, das durch ein Glasthür mit Vorhängen von einem Kabinet getrennt war.welches weder in Fenster noch einen Ausgang besaßt Des Fürsten Hemachcr waren tm er sten Stock gelegen. n dem Abend des seltsamen Vepschwindens des polnischen Officiers hatte Fürst D. früher als gewöhnlich eine Abendgesellschaft . verlassen und sich nach Hause begeben. Während er sonst sich damit begnügte, das Kam mermädchen nach dem Befinden seiner Frau zu befragen, begab er sich, durch eine eigenthümliche Ahnung : geleitet, direkt in das Zimmer .derselben. Schon hatte er, das Thürschloß erfaßt, als er zu hören glaubte, daß drinnen die Thür 'des .Kabinets .geschlossen wurde. . Und . doch befand sich 'seine Gemahlin bei seinem Eintritt am entgegengesetzten Ende des Zimmers. -- Sie kommen heute sehr früh nach )gause. mein. Gemahl," sagte Heloise, und jhre Stimme bebte leise. , Fürst. D. '.trat vor seine Gemahlin und sagte'in kzltem Ton: In Ihrem Kabinet dort, Madanie, ist Jemand versteckt!-..,.,..- ',- . - ' Heloise blickte ihn fragend an. '. Nein,' mein Gemahl sagte sie nach kurzer' Pause mit fester Stimme. Dieses ejn" zerriß dem Fürsten

das Herz, und obgleich sie ihm in diesem Augenblicke schöner und schuldloser erschien als je. glaubte er ihr nicht. Er wandte sich, um .die Thür des Kabinets zu öffnen. Da aber er griif Heloise seine Hand und rief, in tie! bewegtem Ton. und mit unaus sprechlich traurigem Blick: Bedenken Sie wohl, daß jedes Band zwischen uns zerrissen ist. wenn Sie Niemand finden." Der Fürst fühlte sich erschüttert von der würdevollen 5altung seiner Gemalzlin. Du hast, Recht. Heloise." entgeg. nete er: ich werde diese Tkür nicht össnen. Jch kenne die Neinbeit Deiner Seele. Du würdest selbst Dein Leben nicht durch eine Untreue erkaufen wollen." Sie senkte den Blick zu Boden. Der Füch fizirte sie mit durchdringendem Blick. Dann klingelte ix und gebot leise der eintretenden Zofe, den Maurer, der wegen einer im Schlosse vorzunehmenden Arbeit in demselben übernachtete, mit seinem Handwerkszeug herbei zu rufen. Gleich darauf trat der Mann ein. Iwan." sagte , der Fürst, im Hofe liegen Steine, hol so viele davon, wie Du brauchst, um die Thür nach jenem Kabinet zu vermauern. Morgen früh." fuhr er leise fort, erhälst Du einen Paß und 5000 Rubel, wenn Du Dich verpflichtest, zehn Jahre im Auslande zu leben.', Nach Ablauf dieser Frist die' doppelte Summe, wenn Du über . Dein in dieser Nacht hier vorzunehmendes Geschäst Schweigen bewahrst." Gegen viev Uhr war die Arbeit beendet und der Maurer wurde entlassen. Der Fürst legte sich in den Kleidern auf den Diwan seiner Gemahlin nieder und schloß alsbald die Augen. Nach etw.i zwei Stunden erhob er sich und sagte in sorglosem Tone, er müsse mit einem seiner Freunde einer Jagdgesellschaft wegen Rücksprache neh men. Die Fürstin bebte vov Freude und Angst, als sie ihn davonreiten sah. Sie schellte ihrer Zofe. Um Gotteswillen, Suzette, bringe schnell ein Brecheisen herbei! Wir werden Zeit haben, die Oeffnung wieder zu schließen geschwind, geschwind!Sie warf sich nieder und begann mit ihren zarten Händen den Kalk abzukratzen. Suzette brachte das Werkzeug, und es gelang den vereinten Anstrengungen beider Frauen, einige Steine zu lockern; "Heloise bot ihre Kräfte zu einem noch 'gewaltigeren .Stoße auf, als sie neben sich den Fürsten erblickte stumm, finster, drohend. Sie sank bewußtlos zu Boden. Bringe die Fürstin zu Bett, ihr ist nicht wohl." gebot der Fürst dem zitternden Kammermädchen. Er glich eher einem Dämon, der Untevwelt als einem lebenden Wesen. Du wirst heute' ln diesem Zimmer den Tisch für mich decken lassen, Suzette; die gnädige Frau' befindet sich nicht wohl, und ich werde sie bis zu ihrer völligen Genesung nicht wieder verlassen." , Vierzehn Tage unausgesetzt blieb Fürst D, im Zimmer seiner Gemahlin, und wenn sich in den ersten Tagen ein Geräusch hinter der zugemauerten Thllv hören ließ und Heloise ihn um Barmherzigkeit . anflehen i wollte, unterbrach er sie mit den Worten: Sie haben mir erklärt, Madame, daß Niemand sich in dem Kabinet befindet." Zur Verwunderung der ganzen Stadt und Umgegend trennte sich der Fürst von seiner Gemahlin. Er ging nach Petersburg. Heloise starb bald darauf an einm hitzigen Nervenfieber.

Pin seltener Bifrmerker. .. Nun passen. Sie aus, Meine Herren, sagte der Oberförster, hepte tonnen ßie sich selbst davon' überzeugen, daß mein Wasdmann geradezu ein Genie ist. Sie wjssen, daß ich im Frühjahr ehr krank war. Als ich. die Geiellchaft wieder besuchen durste.' legte mir )er Doctor ausdrücklich an's Herz, mit dem Trinken doch ja recht Yorjichtig zu sezn. Sechs Glas , seien 'das Mazimum. Das wird einen heißen amvf geben." sagte ich zu -mir.' selbst... btteh ber einige 'Wochen recht standhaft. Doch dann kam ein gefährlicher Tag : mit einem Schlage .hatte ich das doppeljk, . bald . wurde es noch mehr,' und hernach mußte , ich ' büßen. Ich brauchte den Doctor ' abermals, . was aber rasch wieder . gut beisammen. Aber jetzt ja nimmer mehr als 6 es ist dgs schon zuviel sonst könnt'j leickt -mmo.! a'ffblt s-inl" . malmte der Dr. Louis LMkkM, tfo! 1134 Süd Mtkidisn Straße. .5?'5ttüde : 8-9IröMlnf-8 IkkNdl. -Willouäkby Blocfr. . 24 Rord Neridkn vttaZ?. r 4 p u d , : 4 ahtttg. Scl.CCO. Dle Office von M.U. mm vax Br. COIiE, . befindet sich in . No. 84 Ost Ohiö Otrahs. Telephon No. 927 wie bi:z. IIcCiriloTigh & RMKarä, Rechts-AnwSlte ßinnet 303 :C5 Indiana Traot GoLQudo. ' plHon 1017. .jr-r- ttrtixtMi9 ffichu;.!, ?I I l

Magen-Katarrb. Einer Frau Dyspepsie, w e l ch e d e n A e r z t e n u nverstand l ich wa r. Mit Vergnügen kann ich Ihnen die Mittheilung maqen, daß ich von Magen'Kalarrh gehellt bin und danke leh Zhnen von Herzen für lhren gute, Rath. Wäre e nicht Pe-ru-nu gewesen, so wäre ich nie wieder oesune

geworden. Ich hatte drei Aerzte, von oenen einer meinem satten tagte, daß r mich nicht kurnen könne. Ich Kar ungefähr reun Monate krank, alk e,ne Freundin zu mir sagte, ihr zu Liebe ed m,t Pe.ru.na - zu versuchen und fing ch daraufhin damit an. Ich schrieb an Dr. Hortman, legte ihm-meinen stall vor ur d sagte er mir, daß ' Pe. ru-na mich kuriren werde, worauf ich beschloß, einen ernstlichen Versuch damit zu mache. Niemand befolgte je Ihren Rath genauer a!S ich. Ich verbrachte den 7. und 8. diese Monatö bei der Centenniat - UuSSellung und konnte die Strapazen der Reise besser ertragen, alt Damen . die gar nicht krank waren. Jch kann essen, gehen und bei. ten, Jedermann"sagt. daß ich so gut aus sebe. all ie im vor. Ich kann Ihnen gar nicht sagen wie dankbar ich Ihnen bin. Ich bewog verschiedene andere Personen, Pe-ru. na zu nehmen. Ich preise eö Zeder rann an." So schreibt grau Marv Allen, outhall, Tenn.. in einem neu. liöen Brief an Dr. Hartman. . Schickt für ein freies ffz'uiplar von Winter. Katarrh" an die Pe.ru-no Drug Manufaeturing Company, Columbuk, Ohio. Fragt Suren Apotheker für einen freien Pe-ru-na Almanach für 1LS8 sorgende Doctor, und mem Dackl gab ihm mit einem kräftigen hau! hau!" seine Zustimmung. Seit dem Tage komme ich denn auch über 6 nicht mehr hinaus; denn mein WaldmanN paßt auf wie ein Häkelesmacher und sagt mir stets, wenn das erlaubte Quantum voll ist." Wohl bekomm's. Herr Obersörster!" sprach da der Wirth und stellte ein srischgesülltes Glas auf den Tisch. In demselben Augenblick fing der Dackl des Oberförsters lebhaft zu bellen an und aller Augen wandten sich ihm zu. So was war wirklich noch nicht dagewesen. Waldmann hatte die Augen, aus denen leise Mahnung und freundliche Bitte zugleich sprachen, fest auf seinen Herrn gerichtet, aus seiner langen Ruthe aber eine prächtige 6 gebildet. Da haben Sie den Beweis für meine Worte!" sagte der Obersörster stolz. Das ist das sechste GlaS und mein Quantum ist voll. Es ist schon gut. Dackerl, sobaln ich autzge trunken hab', wird 'zahlt und dann geh'n wir heim." Kasernenhof bliith tn. Unterofficier: Kerls, die Beine müssen Heraussliegen wie bei einer Balleteuse nach der Gagenerhöhung!" - Sergeant: . . . . Da quatschen jetzt viele Leute von der sogenannten Egalitö das ist alles Unsinn !. Wenn beim Parademarsch alle Beine ganz egal 'rausfliegen Yas ist dU wahre $$xl4m . M ? . . Natürlich. Herr: Die Kleine sieht Ihnen auffallend ähnlich!" Dame: Ja. sie ist ein hübsches Kind." 2 . i .

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