Indiana Tribüne, Volume 21, Number 110, Indianapolis, Marion County, 8 January 1898 — Page 2
Arivüne. Erscheint Täglich und Somttazv, t tZzliche Xrttane" kostet durch den Xtlgc i (lentt der Joche, die Conntaa.Xri6ü"l Jtxtl per OoSe. Leide ufroe 15 tlenti ,d I U Cent p ZX.xtt. Per Yfi Kerhald (BttM iaW-t U ,rIieihlnz I' p' Jahr. Cfil. 10 CÖ labama Citau JndianapoliZ, Ind., 8 Januar 1898. Pariser Volksküchen. WobltMgklits - Einrichtun. gen in Paris gehen meist von Privat, leuten aus, sind aber zum Theil mu stergiltig. Die 29 Volksküchen (Fourneauz) der philanthropischen Gesellschaft haben im Jahre 189396 3.151.597 Portionen Brot, Fleisch Bouillon. Gemüse u. s. w. vertheilt. Die 21 Volksküchen der St. Vincen. tius - Gesellschaft mehr als zwei Millionen.d:: beiden israelitischen 664.000 Portionen. Die .Portion tostet zwei Sous (2 Cents). Außerdem giebt es noch eine große Anzahl kleinerer Gesellschaften. Die 25 volksthllmlichen Suppen" endlich, d von der Stadt Paris mit 32.500 Francs unterstützt werden und die allerdings nur imWinter in Thätigkeit treten, theilen durchschnittlich täglich jede 500 Suppen aus. Das Almosengeben auf der Straße wird Einem allerdings in Paris derleidet, wo 'eine 'wahre Bettelindustrie mit geborgten Kindern u. s. w. in Blüthe steht. Einzig in ihrer Art dürfte die Pension alioientaire" genannte Volksküche in der Nähe der Tour St. Jaques sein. Diese Volksküche besteht aus einer hellen großen Halle mit sauberen Marmortischen für 400 600 Personen. Auf die hohen lichtenWändc hat man zur. Belehrung der Gäste Landkarten in riesigen Verhältnisse ge. malt. An der linken Seite der Halle liegt die Küche, in der sechs bis acht Koch ihrer Kunst obliegen. Etwa zehn junge Mädchen besorgen die Abfertigung der Gäste oder besser gesagt den Verkauf der Gerichte. Bedienung giebt es nicht. Jeder' nimmt' sich selbst Messer. Gabel. ZZil und geht zum Gitter. Die Suppe 'kostet zwei Sous, Fleisch und Gmllse vier Sous., Die Speisen sind ganz vorzüglich zubereitet. Diese Volksküche wird von eigentlichen Arbeitern nicht besucht, sondern man trifft dort die verschiedenartigsten Leute Cylinderhut und Bettelsack Künster und citoyern de Mazas" (Zuchthäusler). Diese Pariser Volksküche (Pension alimentaire") ist eine wahre Musteranstalt.- Man kann aber noch billiger essen, nämlich bei den Hatte centrales. Dort stehen nämlich Tag und Nacht Frauen mit großen Kesseln und kochen die berühmte und beliebte soupe an choux (Kohlsuppe). Da kostet der Kumpen (bol") 5 Centimes, sein Cent.'--Noch billiger kann man' in den Hallen selbst,' seinen Hunger stillen. In einem Theile der Hallen nach der Rue Vergöre zu befinden sich die Händler von Speisenrestern" (wörtlich!). In PariserMundart nennt man sie narlegnln". WaS Bühnendiamanten kosten. Nicht jede Bühnenkünstlerin, deren Rollen 'es bedingen, allabendlich in strahlendem Geschmeide vor den kritisirenden Blicken eines verwöhnten Publikums zu erscheinen, ist in der glücklichen Lage, echten Schmuck ihr eigen zu nennen. Da es aber, wie gesagt, für manche bedeutende Künstlerin oft eine Nothwendigkeit ist, in einer reich mit Diamanten geschmückten Toilette vor die Rampen zu treten, so bleibt xbz nichts anderes übrig, als in Ermangelung der echten Steine die falschen zu tragen, allerdings in einer Imitation, die selbst das geübteste Kenneraüne tauscht. Wie überaus kostspielig jedzch auch diese imitirten Diamanten zu sein pflegen, davon kann sich kein Uneingeweihter eine Vorstellung machen. Interessante Angaben in Bezug auf falsche Diamanten macht nun eine sehr bekannte Darstellerin der englischen Burleske. Die sehr populäre junge Schauspielerin sieht in dem Ruf, einen Diamantschmuck zu besitzen, der fast - den berühmten Langtry'schen Juwelen gleichkommt. Und das. will viel heidenn Mrs. Langtry's Diamanten d von so colossalem Werth, daß sie dieselben stets in der Bank deponirt hat und sich selten mehr als einzelne Theile holen läßt, die sofort nach dem Ablegen wieder hingebracht werden. Diese Vorsicht gebraucht nun die Rivalin der schönen Mrs.'Langtry nicht, denn ihre Diamanten sind nur eine fabelhaft täuschende Nachahmung, repräsentiren aber als solche immerhin noch ein kleines Vermögen, da sie nicht weniger als $7500 gekoster haben. Diese Imitation ist von wunderbarer Schönheit und die Besitzerin derselben ist so fest davon überzeugt, daß die Echtheit- der Steine von Niemand angezweifelt wird.-' daß sie ihren Schmuck, um den sie viele Colleginnen rasend beneiden, ohne Zögern allen Reportern und Journalistinnen, von denen sie bei ihren Gastspielen in der Provinz - stets - - überschwemmt - wird, cufi Genauesie zu inspiciren erlaubt. Der billigste nur einigermaßen repräsentäble Schmuck stellt sich gewöhnlich auf $1500. Diese sogenannte Paste" kann allerdings schon den Vergleich mit jedem echten Semmenschmuck aushal. ten. toal auch durchaus nothwendig ist. da sehr oft die Trägerinnen echter und falscher Diamanten nebeneinander auf der Bühne erscheinen müssen und die Imitation sonst in unangenehm auffallender Weise- von dem echten G schmeide abstechen würde. Doch nicht nur die Darstellerinnen der Hauptrollen in den meisten modernen Stücken sehen sich sezwungiN, in den Besitz falscher Diamanten zu Jelanaen, sondern auch die Bühnenleitee selbst sind'ofi genöthigt, um ein neues Stück wirkungZvoll in Scene zu setzen, für einige 515.000 imitirten Schmuck anzuschaffen, mit dem die zahlreich auf d:r Bühne sich drängenden Statistinnen, die vornehmen Gäste" irgend ekneö (75':insürsten. beh'änt treiben müssen.
SnDicttia
Etwas von den Eierfarben.
Die Verschiedenartigkeiten in den Farben der Vogeleier sind mit Recht ebenfalls der Gegenstand von Untersuchungen und Spekulationen der Naturgelehrten geworden; fordern sie doch fast ebenso vielfach zu Betrachtungen heraus wie die Farben-Unterschieoe I srt r t l rirt or k r? . im izCTtewr ve: xsogei. nur nno jie zum Theil noch räthselhaften Characters. Ein amerikanischer Natur-Schrift-stelle?, welcher neuerdings diesem Gegenstand eine Abhandlung widmet, schließt sich der, von vielen seiner Heutigen College getheilten Meinung an, daß ursprünglich sämmtliche Vögel weiße, ungefleckte Eier von weicher Schale gelegt hätten, geradeso wie die Thier-Klasse der Reptilien, von welchen einer weitverbreiteten modernen Ansicht zufolge die Vögel abstammen; resp..sich herausentwickelt haben. Wie aber die Verwandlung dieser Eier in hartschalige von verschiedener Gestalt sich vollzog, und besonders, wie die bunten Färbungen vielfach hinzukommen, darüber lassen sich .allerhand Theorien aufstellen. Leider fehlt es dabei fast gänzlich an thatsächlichen Anhaltspunkte aus der Geschichte der Vergangenheit, wie überhaupt das bis jetzt gesammelte Thatsachen-Material auf diesem Gebiete noch kein sehr reichhaltiges ist. Und doch könnten wir gerade geschichtliche Anhaltspunkte wohl am .nothwendigsten brauchen, denn sie würden uns wahrscheinlich den besten Schlüssel zur Ergründung des vorliegenden Problems bieten. An Beobachtungen in der Vergangenheit hat es sicherlich nicht gefehlt, denn unmittelbare Beobachtung der Natur war früher eher noch häufiger, als heute ; indeß, ist herzlich wenig davon für die Nachwelt verzeichnet worden. Jedenfalls liegt 'den Verschiedenheiten in den Farben der Vogeleier, wenigstens in vielen Fällen, ein Zweck zugrunde, resp, eine Zweckdienlichkeit, wenn auch eine ganz unbewußte. Sollen diese Verschiedenheiten Erkennungszeichen für die Vögel sein ? Sollen sie Schutzzwecken dienen? Sind sie im Gefolge der Zuchtwahl" entstanden? Bilden sie einfach Hindeutungen auf das kommende Gesieder? . Letztere Theorie ist wohl nur zum kleinsten Theil haltbar. Ohne Zweifel bestehen in gar manchen Fällen Beziehungen zwischen den Eiern und der Gefieder-Farbe, und bei manchen VLgeln, wie unserem Whippoorwill", vielen GattungenStrandvögel und anderen, erhalten die Eier den allgemeinen Farbenton des Gefieders der Mutter. Aber häufig ist das Verhältniß zwischen der Eierfarbe und der Gefie ver-Farbe ein geradezu gegensätzliches, und nicht ' wenige Gattungen weißer Vögel, wie die Möven, legen hoch buntfarbige Eier. Auch ist nicht zu über sehen, daß ein Vergleich mit dem Gefieder den oberflächlichen Beobachter häufig auf Irrwege führen könnte, inoem den betreffenden Gefiederfarben gar kein Färbestoff zugrunde liegt, sondern sie lediglics optische Wirkungen von Lichtstrahlen sind, die in bestimmter Weise gebrochen und zurück geworfen werden. Das trifft z. B. aus den juwelenhaften Glanz am Halse des Kolibris zu. . Interessanter noch, " als die Gattungsverschiedenheiten in den Farben und Zeichnungen der Eier sind die diesbezüglichen Verschiedenheiten zwischen einzelnen Familien und theilweise sogar zwischen einzelnen Jndividuen. wie man sie. in vielen Fällen beobachtet hat. ; Dies scheint aus eine Bedeutung solcher Verschiedenheiten als Eigenthums- oder ZugelörigkeitsErkennungszeichen hinzuweisen, und damit läßt sich auch die Thatsache in Verbindung bringen, daß Eier, die in dunkle Löcher gelegt werden, . wo eS nicht möglich erscheint, besondere Zeich nungen zu erkennen, stets weiß sind, (soweit wir wissen.) Doch wer kann sagen, daß 'nicht der Muttervogel vielleicht imstande wäre, aus hundert vermischten Eiern, die für unser Auge ganz gleich, aussehen, die seinigen herauszuerkennen ? Beiläufig bemerkt, kommt die Gewc.bnheit, Eier in die Nester. nd e -r e r Vögel zu legen, - - den-Nsherigen Beobachtungen zufolge am meisten zwischen Vögeln vor, deren Eier entweder einfach oder in. den. Zeichnungen einander sehr ähnlich sind. Ob gerade dadurch eine unabsichtliche Verwechslung entstehen kann, oder ob die betreffenden Vögel von vornherein mit diesem Umstand rechnen, ist wiederum eine schwer zu entscheidende Frage, vielleicht kommen beide Fälle vor. Es gibt auch Beispiele, in denen die Farbe von Vogeleiern sich fast -garnicht von derjenigen, ihrer .Umgebung unterscheidet, also der Gedanke einer Schutzdienlichkeit naheliegt -. Jedenfalls aber zwingt uns nichts, unö blos an eine Theorie hinsichtlich der Ursache dieser .Fben-Unterschiede-zu halten. Sie könnten sehr wohl verschiedenen Bestimmungen dienen, und es wäre auch möglich, daß sie lediglich 'Nebenfolgen gewisser feiner Verschiedenheiten in der körperlichen Organisation wären!- Vielleicht erhal ten wir mit der Zeit durch exverimentelle Wildvögel-Züchtungen mehr Licht über diesertGegenstand. MMMtaMW 250 Ntilen in der Sekunde. Bit dinzZg erscheint die größte Gefchwindigkeit eines Eisenbahnzuges im Gegensatz zu der, mit der die Riesenkörper unseres Weltalls durch den Weltenraum getrieben werden. Das neueste Hekt der Astronomischen Nachrichtentheut in einer besonderen Beilage eine Nachricht mit, die unter den Astrono men außerordentlichesAuffehen machm wird. Der niederländischeAstronom I. C. Kapteyn berichte daß nach seinen eigenen Berechnungen und denen der Astronomen an der Cap Stern warte ein Stern des füdlichenSternen. Himmels eine noch größere eiaeneBeweäung besit als die größte bisher U loxmti Stmischnelliakeit. Dieser Stern wurd-k'-rs! im Jhn 1L73 ud:r I .0- tj er .
beobachtet und seine Stellung zweimal gemessen. Damals wurde er zum ersten Male in den bekannten Cordoba Zonencatalog aufgenommen und zwar als Stern achter Größe. Seitdem wurde der Stern vom Jahre 1890 an bis vor Kurzem an der Cap - Sternwarte noch viermal beobachtet bezw. photographirt und sein Himmelsort genau gemessen. Es hat sich nun herausgestellt, daß der Stern in der verhältnißmäßig kurzen Zcit von noch nicht ganz 25 Jahren seine Stellung am Himmel um einen für das bloßeAuge zwar ganz unwahrnehmbaren, in der Geschichte der Astronomie aber unerhört großen Betrag verändert hat. Die größte bekannte eigene Bewegung besaß bisher der Stern 1830 Groombridge, der den Astronowen schon genug Kopfzerbrechen yemacht hat und im Stande gewesen lst, die ganze Vorstellung der Astronomen von dem Bau des Weltalls in's Wanken zu bringen. Die jährlich Bewegung dieses letzteren Sternes wurde auf 7 Bogensecunden festgestellt, und für den Stern selbst eine Geschwindigkeit von über ca. 190 Meilen in ver Secunde (!) heraus gerechnet. Der neue Stern hat nun aber eine jährliche eigene Bewegung von 8,7 Bogensecunden gezeigt. In der allerdings durch Nichts bewiesenen Annahme, daß dieser Stern annähernd ebensoweit von unserem Son nensystem entfernt ist, wie der Stern 1830 Groombridge, dessen Entfernung man ungefähr kennt, würde der neugemessene Stern die weitaus größte Gefchwindigkeit besitzen, von der man im Weltall bisher jemals eine Andeutung empfangen hat, sie würde auf mindestens 250 Meilen in der Secunde -zu veranschlagen sein. Statistik der Schlafstellen.
Das Berliner Schlafstellenwesen erhält eine grelle Beleuchtung durch eine Zusammenstellung des Eharlottenburger statistischen AmieS. Ihr zufolge wohnen von je 1000 männlichen Berlinern 77,2 als Schlafgänger. Diese Zahl wird auch nicht annähernd von irgend einer anderen der preußischen Großstädte erreicht, die meisten Schlafgänger nach Berlin hat Königsberg i. Pr. mit 33 auf 1000. Selbst Charlottenburg hat deren nur 30. Wenig über 20 haben ferner noch Frankfurt a. M. und Breslau. 19 zählt Stettin. In den übrigen preußischen Großstädten wohnt nur ein ganz geringfügiger Theil der männlichen Einwohner als Schlafgänger, am meisten noch in Danzig, wo unter 1000 männlichen Bewohnern etwa 10 Schlafgänger sich befinden. Ein ähnliches Verhältniß findet in Halle und Hannover (8 und 7 auf 1000) statt. Außer Düsseldorf. Altona, Elberfeld. wo 4 bis 7 Schlafgänger auf 1000 Männer kommen.wohnen in den Großstädten der preußischen Monarchie nur 1 bis 2 von je 1000 männlichen Einwohnern -in Schlafstelle, so in Köln, Dortmund, Krefeld, Bremen und Aachen. Auch bei der weiblichen Bevölke rung wird der Umfand des Berliner Schlafstellenwesens nur von Königs berg einigermaßen erreicht; es kommen in Berlin auf 1000 Frauen 25.6, in Königsberg 19.5. In allen .anderen preußischen Großstädten ist die Zahl der Frauen, welche, in denselben Räumen mit fremden Leutm zusammen wohnen, verschwindend 'klein. Bres? lau und Danzig übertreffen zwar hierin Charlottenburg, haben aber nur 6 und - 4 - weibliche ' Schlafgänger auf 1000 Frauen. Charlottenburg zählt deren 36, Magdeburg. Altona und Frankfurt a. M. etwas über 2; eine haben Hannover und Halle, weniger als eine Köln. Düsseldorf, Dortmund. Aachen, Krefeld. In Bremen kommt gar nur 1 Schlafmädchen auf 10.000 Frauen. Fette Gänse. Eine jute jebratene Janö und ein kuter Jurkensalat ist eine jute Jabe Jottes" lautet eine gastronomischeMa-' kime in der Hauptstadt des deutschen Reiches und dieses Dictum werden wohl auch, diejenigen Deutschen als wahr anerkennen, welche für die kodhrige Schnauze- des Berliners sonst nicht viel übrig haben. In unserem gesegneten Lande wird der MartinsVogel noch nicht genug gewürdigt und deshalb findet die Hausfrau. - welche ihrem Herrn und Gcbieter einen knusprigen Gänsebraten vorsetzen will, auf dem Markte selten ei::e Gans nach ihrem Wunsch. Die Gänsezucht wird von den. Farmern meistens vernachllis sigt und das S!opfen oder Nudeln" der Gänse ist eine hi:r zu Lnde ss! ganz unbekannte foir.st". Erst seil verhältnißmäßig kurzer Zeit wird ta Mästen von ciänsen. für den VlazU an einigen Plagen in,. syst?ma!isch!.r Weise betdizben und :wa? mit, ier.x Profit. Eine solche Gns::7.äst:rei b:Wdet sich am Liöing R'v.r un'.?e!t lo:: Cynthiana.'Ky., und von toü körnen alle Gänse ausschließlich auf dm New Forker Markt und zwar im kö:nd:n Zustande. In einem zweistöckigen Gebäude. das bei einer Tiefe von 80 Fuß eine Länge von 150 Fuß hatwcrden die für die Mast bkstimmten Gänse gehalten. In beiden Stockwerken ist der Fußboden cieaen die Mitte bin oeneizt. Wieder Nn Der tt&tit. Alle klcinenVcrletzungen wieSchnltt, Brüh und Brand-WundkN Lemnk, ungen und Schwellungen werden rasch und sicher von Salvation Ocl geheilt. Es ist ohne Zweifel das beste Mittel für alle ftlrf Schmerzen und sollte in keinem :avje fehlen. Herr, Frank Srubcnbavcr, 1337 El Str., Dubuquk Jo;va, schreibt wie folgt: "2$ gebrauchte Salvation Ocl um eine verstauchten Ellbogen zu kurircn, wel, cher mich von der Arbeit abzuhalten drohte, doch nachdem ich den Ar tüch, tig eingen'cbctt hatte war ich im Stands wieder an die Arbeit fci gehen. Wenn ich nicht das Salven Ocl geraucht Karte so würde tö t:.fät ldr-nre ktit ncin?z Trbz -.Crlrx trrrfcrrn tobst." CC:z Cd O
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um ohne Mil'e sksrült werdcn 'zu können. Dcr (5is.ethumcr dieser Wdl anstatt züchtet die Gänse nicht selbst, sondern kauft dieselben auf den 'Farmen weit und breit auf. wenn sie ein Durchschniti-k-ewiüt von 4 8 Pfd. libcn. Zuerst werden die Gänse auf einen großen 5)of gebracht, wo sie viel Wasser finden, stch also reinigen können. und erst nach einiaen Taqcn kom-, men ste in die Mastställe. Der Wd stungsprozkß dauert 4 bis si Wochen und während dieser Ze't erbalten die Gänse ein aus Maismehl l 'ielltcs Futter. Das Maisrhl Uuv.ct der Eigenthümer der Mastanstalt auf einer kleinen Dainpfmühle. zu deren Feu:rung er die entkörnten Maiskolben b?nutt. Bei der Fütteruna dir Gänse muß stets große Sorafalt b?obacht:t werden." da die Thiere kein Fut!er, zu dessen Bereitung dumpfiges Mehl vcrwendet oder das sauer geworden ist. fressen. Bekommen ste reichliches sowie gutes Futter und frisches Wasser in genügender Menae, dann werden ste schnell fett. In d?r'Mastanstalt finden ca. 6000 Gänse Platz und zum Maismahlen, Futterbereiten sow'e Füttern sind drei Männer erforderlich: imGanzen werden dort an 18,000 Gänse per Jahr gemästet, die. wie gesagt, ausschließlich nach New ?)ork gesandt werden. wo die wohlhabenden Jsraeliten die bestenAbnehmer stn.d; verkauft werden die Gänse in Paaren, die bis 33 Pfund wiegen. An mageren Gänsen ist auf den Farmen in Kentucky kein Mangel, da die dortigen Landfraucn das Züchten dieser Thiere von ihren Müttern und Großmüttern gelernt haden. Kentuckn wurde bekanntlich von Maryland und Virqinia aus b.'stedclt. wo die Gänse um ihrer Federn willen gezüchtet wurden. Die Federbetten
stnd zwar im Laufe der Jahre fast ganz außer Gebrauch gekommen, aber Gänse werden doch noch in Menge gezüchtet. Am meisten kommt die ong Kong Rasse vor, auch sind die soaenannten blauen Gänse beliebt, welche sich häufig mit wilden Gänsen kreuzen, die im FrühZabr zur Wanderzeii von ihren Herden abkommen. ucptische Symptome. Daß e Menschen giebt, die beim Hören von Tönen oder überhaupt b.'i Schallwahrnehmungen gleichzelttg sarbige Lichtcindrücke in den ugen mpfmden, ist bekannt. Diese merkwürdige , Erscheinung wird von den Gelehrten unter die synoptischen Symptome" classificirt. ach Lombroso sollen bei 50 Procent aller Menschen durch Reizung des Gehörorgans farbige Empfindungen im Gebiete der Sehnerven ausgelöst werden können Viele vermögen ständig mlt FarbenWahrnehmungen zu hören. Andere nur zu gewissen Zeiten. Besonders stark sollen diese Eigenschaft Liszt und Bülow besessen haben. Interessant ist nun eine Zseobachtung Dr. M. Eberson's in Tarnow, die er schon Jahre lang an stch selbst machen konnte. Es ist dies das Sehen einer blauen Farbe beim Kosten einer Säure und das Empfinden einer rothen oder gelben Farbe beim Schmecken eines bitteren Stoffes; und umgekehrt ist bei ihm der Anblick einer blauen Farbe mit der. Empfindung einer Säuce verbunden. Diese Eigenschaft, farbig zu schmecken, ist so stark, daß Dr; Eberson nur an etwas Saures, z. V. an Essig, zu denken braucht, um sofort den Eindruck einer tiefblauen Faroe' zu bekommen. Bei anders schmeckenden Stoffen ist dieser farbige Geschmack" nicht so gut entwickelt, so entsteht zum Beispiel beim Süßen gar keine Gestchtsempfindung. Versuche, die Dr. Eberson in dieser Hinsicht an anderen Menschen. Kranken wie Gesunden, machte, hatten kein befriedigendes - Ergebniß, wenigstens waren die Angaben nicht übereinstimmend. Nach dieser Selbstbeobachtung könnte man. wie es einen Zusammen hang zwischen Gehör und Gesicht giebt, auch auf einen solchen zwischen'Gestchtsstnn undGeschmacksstnn schließen. Gemeinnütziges. . ' ; Lampen zu putzenvUm Lampen zu putzen, ist Salmiak das beste Mittel. Es nimmt auch das Schwarzgebrannte am Brenner weg und stellt ihn wie neu her.. Matte Lampenglocken reinigt man mit einer leichten Pottaschelösung, die Flecken reibt man besonders sorgsam' damit mittels Leinenlappens. Hinterher spülen und trockenpoliren. Bei älteren Flecken muß man oft mit Benzin oder Terpentin nachhelfen.. Cylinder reinigt man mit Sodawasser; die vom Anzünden der' Schwefelholzer herrührenden braunen Flecken daran reibt man mit Lutter ein und wäscht hinterher-mit warmem Salzwasser nach , und ' den Cylinder klar. Mittel gegen Flecken.-.' Von Kaffee: Glycerin und Nachwaschen mit lauem Wasser'' Alizänntinte: Verdünnte Weinsteinsäure; je älter der Fleck.desto stärker .die Lösung. Vvrher prüfen, ob die Farbe des Stoffes es gestattet; bei Seide Aether oder Benzin. Gallustinte und Rost: . Ei. nige Tropfen von einer. Talgkerze auf den Fleck, dann -auswaschen' mit einer Lösung von pyrophosphorsaurem Natron in heißem Wasser; bei Seide keine Hilfe. Stockflecken: Bei Wollen- und Baumwollenzeug Seifenwasser, mit etwas Pottaschezusatz, bei Leinen v:rdünntes Clorwasser. dann nachspüln. Stearin: Abreiben mit starkem Weingeist. Oelfarben.Firnis. Harz: GereinigtesTerpentinöl, Benzin, neunziggradiger SpirituZ, dann mit stark verdünnter. Salzsäure und später mij Seifenwasser nachwaschen. Rotbeundaufaesvruna t,' v e H ä n d e. Jetzt ist die Jahreszeit da. wo vieie-Personen schier m Verzweiflung gerathen über ihre. ewig, rothen Hände", Thut man dagegen nicht bald etwas, so pflegen die Hände auch noch rauh zu werden und schließlich aufzuspringen. Das ist nicht nur sehr unangenehm und störend, sondern bereitet auq heftige Schmerzen. DaZ . nta:i:7.5 tt, di: Oände ni: eueeror- i
dentlichen Temperaturgraden. sowohl in der Wärme wie in der Kälte auszusetzen, also nie zu heißes oder zu kaltes Waschwasser zu benutzen. Ebenso ist der jähe Uebergang von der Wärme zur Kälte und umgekehrt zu meiden. Die betreffenden Personen müssen sowohl im , Sommer, wie im Winter im Freien Handschuhe tragen. Zu häufiges Waschen und starkes Frottiren der Hände ist zu meiden. Als Seife soll eme neutrale, oder sogenannte harte Sodakernseise gebraucht werden, das Wasser soll lauwarm sein, es darf kein Ueberrest von Seife aus den Händen bleiben, ebenso muß durch Abtrocknen alle Feuchtigkeit entfernt werden, so daß dieHände vollkommen trocken sind. Ganz falsch ist es. die Hände zum vollständigen Trocknen an den warmen Ofen zu halten.' Es empfiehlt sich, eine dünne Schicht Lanolin Creme aufzutragen und auf der Haut ordentlich zu verreiben; der Ueberschuß toird durch Abwischen mit einem trockenen Tuch entfernt. Während der Nacht stre'te man eine dickere Schicht Lano-lin-Creme auf und . trage- darüber Glacehandschuhe. Durch diese längere Zeit fortgesetzte Pflege der Hände erreicht man fehr gute Resultate, die Haut springt. nicht mehr' auf. sondern wird zart und weich und verliert ihre Räthe meist ganz. Will jemand der
an rothen Handen leidet, für einen be sonderen Fall, z. B. zum Besuch einer Festlichkeit, die Räthe verdecken so thut er dies ar. besten durch Austragen von gelbem Puder. Rathschläge für den Wint e r: Du sollst am Morgen nicht mit nüchternem Magen ausgehen. Du sollst Dich niemals der kalten Luft aussetzen, nachdem Du em warmes Getränk ae trunken hast. Du sollst nicht ausgehen, ohne vorher den Rücken und die Brust warm, eingehüllt zu. haben. Du sollst nicht vornehmlich durch den Mund athmen. sondern durch die Nase, damit die Luft sich erwärmt, bevor sie m dieLun gen tritt. Du sollst Dich nicht, mit dem Rucken gegen die Wände und Oefen lehnen, mögen sie rrt warm oder kalt sein. - Du sollst in der Eisenbahn nicht am Fenster stehen und nach einer kor perlichen Uebung nicht, im offenen Wagen spazieren fahren. Du sollst m ei nein kalten Raume nicht unbeweglich bleiben, vor allem nicht auf dem Eise oder auf emer Schneeflache. Du sollst nicht sprechen, außer wenn Du durch aus sprechen mußt, denn auch vom hygienischen Gesichtspunkte ist Schweigen Gold und erhält die Stimme. Du sollst nicht versäumen, regelmäßig ein Bad zu nehmen, denn, wenn die Haut nicht frisch erhalten wird, zieht die Kälte die Poren zusammen und macht , Dich empfänglicher, für Conge stionen oder Lungenkrankheiten. Du ollst Dich Nicht mit kalten oder nassen ußen Niederlegen, ' wenn Du nicht chlaslos bleiben willst. , ' , U m A m e i s e n a u ö Wohnungen, Speisekammern und so welter zu. ent fernen, . streue man Zucker . auf einen angefeuchteten . Schwamm und lege dtejen damn, wo man durch die Thiere belästigt wlrd. .Die Ameisen werden, der Süßigkeit nachgehend, ' den Schwamm bald bevölkern, welcher end lich in heißes Wasser geworfen wird. Nachdem auf diese Weise ein Theil der Thiere vernichtet worden ist, wiederholt man das Versahren Mit dem nämlichen .Erfolge. - Der Schwamm muß ' sor jrder neuen Benutzung wieder getrock net werden. Den Jnlanr Seit drei Monaien tU der Farmer George W. Woodrusf in Flora, Carroll County, Ind., an perma'nenter Schlaflosigkeit. Das Leiden machte sich um ersten Male vor drei Jahren bemerkbar, doch trat es damals nur. sporadisch auf. 3fm Laufe der Zeit wiederholten sich die Anfälle von i.i n l ..c: . w 1.1 iiuiüigicii qausiger uno jcgx mim er gar nicht' mehr schlafen.- Die AnWendung von Opiaten hat nicht' die gewünschte . Wirkung- hervorgebracht. Abgesehen von diesem Leiden- erfreut sich der Mann des besten Wohlseins. . Manche Patent -Klapp-betten würden sich vortrefflich als Hin-richtungs-Apparate eignen. Man legt sich hinein und weiß nicht, wann die Geschichte zuklappt und einem das bischen Äthem wegjchnappt. Der Schul'rat5sse!r(tär hs. A. Kerr in Hoboken, 3!. I.. besitzt ein solches Bett.' -Frau Kerr hatte sich eben von der -gememsa-men.iafstclle erhoben und sich nach dcr Küche begeben, um nach dem Frühstück ZU sthen. als sie horte,' wie oben das L:kt zullappte.' Ihr Gatte" lag yoch darin. ' Sie eilte hinauf, rief zwei Herren zu Hilse,'und es gelang .noch, jcerr, der schon halb erstickt, und'., bewußtlos war, zu befreien.' Kerr's Rückgrat war verletzt worden.' : D a ß e rn H i n t e r w ä l d l e r eine Gasflamme ausgeblafen ' hat. isr schon osters vorgekommen aber bisher dürfte es noch nicht, dagewesen, sein, daß Jemand ein elektrisches Licht auszublasen versucht hat. Dieser Fäll hat sich im Windsor Hotel zu Milford, Dd., wo das Teachers Institute" von Sussex County tagte, . ereignet. Eine Lehrerin, die zum ersten-Male eine elektrische Glühlampe sah versuchte das Licht auszublasen'und -da ihr dies nicht gelang, wickelte ste einen Unterrock um die Glasbirne;- dabei zerbrach letztere und das Licht erlosch. Miteinem Knuppel hat Frau Dixon. die unweit vom ReUz Canon in ' Kalifornien- ansäßig ist, einen Hirsch, von dem sie; angegriffen wal,'getödtet. In Begleitung eines Hundes ritt die Frau zu einer benachbarten'Ränch und unterwegs wurde sie d.'s Hirsches 'ansichtig, den 'sie' zu yeyen vejchlon. AVer lr Pserd scheute und ' die Frau wurde abgeworfen worauf, der- wüthende Hirsch . sie atjackirte. In dieser Noth kam ihr Hund ihr zu Hilfe und während er den Hirsch bet den Hinterläufen packte, permochte Frau Dixon einen ffttpppes zu ergreifen; mit diesem hieb . si': h hnce auf das wüthet: Zl:x tiz, lij ü r:r:r.t:ti
Ei nen Kuß in Ehren, kann Niemand wehren". Von der praktischsl Wahrheit dieses Sprichwortes scheint Georae Schwenk, No. 112 Bloomfield Straße in Hoboken wohnhaft, nicht so recht überzeugt zu sein. Vor kurzer Zeit fah Schwenk, wie sich in dem seinem Hause gegenüberliegenden Hotel ein Paar herzte und küßte. Das brachte das Blut des edlen .Schwenk so in Wallung, daß er ven Besitzer des Hotels, Herrn Hnry De Place, auf die Anklage, ein unordentliches Haus zu führen, verhaften ließ. ?n den GeneralAssisen in Hoboken kam der Fall zur Verhandlung. Die Geschworenen dachten aber nicht, daß ein Kuß ein großes Verbrechen sei und sprachen den .Angeklagten frei. Seine Wette, in80Tagen von New Jork nach San Francisco zu radeln, hat Conrad P. Heinö verloren; er ist um drei Tage zu spät gekommen. Die Dauerfahrt von 391.5 Meilen hätte er wahrscheinlich in der bedingten Zeit zurückgelegt, wenn er eine günstigere Jahreszeit gewählt hätte. In den letzten Wochen war der kühne Radfahrer häufig von Schneestürmen aufgehalten worden. Auf der ganzen Fahrt ist ihm übrigens kein ernstlicher Unfall zugestoßen. Seine ganze Ausrüstung wog mit dem Zweirad noch nicht ganz 40 Pfund. Heins bleibt den Winter über in Californien und will im Frühjahr nochmals den Versuch machen,., in 80 Tagen die transcontinentale Zweiradfahrt zu vollbringen. UeberauS nachlässig muß der Wachtdienst auf derBundescorvette Alliance- sein.? die zur Zeit bei Tompkinsville. S. I., vor Anker liegt. Meistens wird . dieses Fahrzeug als Schulschiff benutzt, kürzlich aber hatte es drei Gefangene an Bord, Schultz, Larsen und Williams. Letzterer hatte drei Jahre Gefängniß zudictirt erhalten, weil er einen Borgesetzten insultirt hatte. Er sollte in'S Gefängniß nach Boston gebrächt werden. : Schultz und Larsen waren wegen Insubordination unter Anklage. Den Gefangenen gelang eS nicht nur, sich von den Handfesseln zu befreien, fondern auch ein Boot niederzulassen und, ohne i bemerkt zu . werden, zu flüchten. Dem Capitän des Schiffes sollte eine große Schlafmütze überreicht werden. Daß eö im Zeitalter der Elektricität und Röntgenstrahlen noch Leute gibt, die an einen Spuk, glauben, sollte man kaum für möglich halten, allein es ist wirklich der Fall. Solche Gespensterseher. gibt es unter dem Zugpersonal der Baltimore & Ohio und
der West Virgmla Eentral Bahn Sie behaupten, daß jede Nacht unter einer. Brücke zwischen Cumberland und Keyser. W. Va., ein Wew ohne Kopf zum Vorschein kommt und auf dem Geleise aus und . ad. schreitet.. Folgt Jemand dem Gespenst, dann verschwindet es. Aus Furcht vor dem Spuk haben schon mehrere Angestellte den Dienst quittirt.' Mit dem kopflosen Weibe wird eö wohl eine natürliche Vewandwiß haben. i, , 090 0QU. Eöhat roheS Aufs eben erregt, daß Frau Pauline Viardot, die bekannte Freundin Turgeniew'L, durch die russischen Zeitungen mittheilt, man dabe ihr einen Theil der Briefe aestohlen,. die der berühmte Autor ihr- im Laufe der Jahre aeschrieben.-.- Die riefe, so erklart sie, befinden sich zur Zeit in den Händen einer Person die versichert,' sie habe dieselben bei einer öffentlichen Versteiaeruna gekauft, und welche, ihr , mitgetheilt, sie - werde die Schriftstücke jetzt veröffentlichen, lassen. Frau: Viardot erklärt, sie" sei entschlosfen, alle gesetzlichen Mittel aufzubieten, um diese Veröffentlichüng"zu verhindern.? Die Zeitungen ersucht-: sie, ihr beizustehen, indem sie den -Diebstahl bekannt machen, und etwaigen Falles sich weigern mögen, die Briefe zu veröffentlichen. - In derNähe deS Zorfeö Karfisch bei Bint Gebeil. in der Amgebung von Safed, befindet -sich eine Höhle. Gesetz. Gotteö oder Geheimniß genannt. ' Wenn die Anroohner einen harmlosen Mohamedaner ' oder Christensehen, sagen sie zu ihm: -.Gehen wir zum Gesetze". . Dann führen . sie ihn.zudleser Höhle, ermorden ihn und werfen' ihn in dieselbe hinab.' Dieses Schicksal traf unlängst'einen Möhame daner vonBint Gebeil und 'einen Chri ften . von , Ramisch.- AU i die Gerichts, commission an der' ohle erschien, hieß eS: wer wird hinabsteigen? Ein Christ ließ sich endlich dazu herbei und wurde an sechs aneinander-gebundenen Stri cken -hinabgelassen.' Da drunten- war eS aber yanz finster; darum ließ man eme. Lampe rhinab. . Sofort fand er die zwei Ermordeten und band den einen nach dem anderen .an'S Serl, nachdem sie 20 Tage'-da' drunten 'gelegen neben anderen Schicksalsgenossen' aus ' alter und- neuer tU: Beim Messen der Stricke fand man eine. Tiefe vsy.ca. WO $4? '. . . ' ' , ' . -Ein arg zrschundnr und zerhackter' Trauring wurde- vo? Kurzem vom Goldarbeiter'Vr'.heißer tz Kreuznach ausgebessert und wieder mit einem- manirlichen Aeußeren versehen. Dabei 'erfuhr er, daß dieser Ning vor Neben Jahre von einem inzwischen nach Amerika verzogenett' Landwirthe (auS Heddesheim verloren worden -und damals trotz des angestrengtesten Suchens,' an dem sich namentlich auch die durch den Verlust sehr schmerzlich berührte junge Frau? betheiligte, nicht mehr gefunden werden ' konnte. : Vor Kurzem nun verkaufte der Vater des Ringverlierers eine Kuh nach Wallhaufen, die dort geschlachtet wurde. In ih- ' crn ' r ' r 1 . m . . irn klagen jano jica, im eweoe verapselt,- der Trauring' in der Verfasung','i'n der er zu dem Goldarbeiter ge, anat. doch war die in ' die ' innere Fläche eingravirte Schrift noch zu lefen und führte zur Entdeckung des Eigenthümerö. Der Ring wird nun in erneuntem Gewände dem Verlierer nach Amerika geschickt und jedenfalls von. ih? und seiner. Gattin freudiz williczr.zztx' ottttiZra tztrll-
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. . . . DaS specifische Keikmittel für die Krippe. Es ist allen Aerzten bekannt, daß diese Krankbkit sich ia Folge von Erkältungen entwickelt. In allen ihren Formen greift sie die schiracben Stellen des Systems an. Tie allgemeinen Symptome sind dieseleen wie Ui heftigen Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, vird eine allgemeine BeHandlung rorgeschrieben. Viele Aerzte, welche den Werth von Dr. August König's Hamburger Brustthee kennen. Verschreiben denselben bei der Vebandlung'Von Grippe, da er da Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und da System ausbaut, und auf diese Weise die Krankheit rertreibt pr. August AöuZg's Hamburger Fruftthee heilt guften, ErUltnugeu, OrsuchltiS, Hälölelöen, Nsiha, Ornstschraerze und lindert Lungenlelden. Der ächte Brusttbee wird nur in Origlnal.yacketen zu 25 Cents das Vacket Verkauft, und ist in allen Apotheken zu haben.
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A resident of Shawne, Ten&UMe; I rcccited frern ukinf
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GÄllUZ 1
Mjr stomich had got Into such a fix I could not d!;eit taj rlcttuls tt t ; everything I ate I threw üp, with grct palos in taj ehest and bowels. I tried scveral doctors, who did me no good. At but, alter spendin about $75, ' a friend adrised me to try Ripans Tabules. I commenced takirg them and toon I could eat almost anything-, and I bad the satisfaction of knowin that wliat I eat ' would stay with tue.' I am grateful for such medicine, and I hope before many yaars itwlll have plac ia tha hetttt of erery bailj la these United States."
Ein jüngerer Sohn Lord Fitzgeralds war vor mehreren Jahren, nachdem er die Universität in . Oxford absolvirt und das auf seinen Theil fallende kleine Vermögen in kurzer Zeit durchgebracht hatte, nach Britisch Betschuanaland ausgewandert, wo er verschiedene Kämpfe mitmachte und die kühnsten Abenteuer erlebte. Vor etwa drei Jahren begab sich der junge Fitz gerald nach Australien, und da sich ihm nichts Besseres bieten wollte, wurde er Kutscher bei einem reichen Fabikherrn in Adelaide. Ganz kürzlich nun ge langte ein Telegramm aus London an die Adresse des ziemlich klein geworde nen englischen Aristokraten, welches die Nachricht enthielt, daß R. G. Fitz, gerald anläßlich des Todes seines Vaters der nächste Erbe des Baronet De RvZ geworden sei und ihm bis zu des sen Ableben e:n Jahrgeld von 300 Pf. St. zur Versuchung stehe. Vor einiger Zeit stan: 'or dem Schwurgerichte in Casiino de. Brigadier der Carabinieri Vincenzr, Uaaxo, angeklagt, die ILjä'hrie Caroline Trucco vcrführt und entehrt zu haben. Aber noch während der VerHandlung zog das Mädchen rasch einer. Revolver hervor und feuerte auf ihren ersuhrer drei Schusse ab, die ihn schwer verwundeten. Die Attentäterin wurde fogleich in Haft genommen. Raggio wurde indeß bald wieder hergestellt, und jetzt hat er sich mit dem Mädchen, das er herführt, in der Zelle trauen lassen. Dieser Tage stand nun die junge Frau vor Gericht, das sie aber freisprach. Dem PostVorstand von San Rogue in Andalusien fiel der Ein. gang eines mit 3200 Mark e'm.'efhriebenen ; Wertbriefes aus Deut chland auf. Er kam mit dem Richter üb.r in. der Sache auf den Grund zu gehen. Die Frau, die den Brief in Empfang neHmen wollte,' wurde angehalten, und es stellte sich heraus, daß es sich richtig um eme zener bekannten, rm Vresidlo von - Ceuta ausgeheckten : Schwinde leien handelte. Nur hatte man d:esmal das Märchen von dem verborgenen Schatz durch die' romanhafte Geschichte einer fehr reichen, seh? mächti gen Senorita ersetzt, die thatsächlich ein verkappter deutscher Prinz sei und von' Toledo, nach Deutschland gebracht werden. sollte. Und auf einen solchen Blödsinn war ein biederer Metzer hereingefallen und hatte als erste Thejl zahlung gleich 3200 Mark geschickt.'-' Einer eeganten.Dame die neben einem Husarenofficier in ei? nem. Restaurant zu Wien faß, fief ein Segenstand klirrend zu Boden. Eiligst lief der Piccolo herbei, bückte sich und präsentirte ' der .Dame unter dem Gekicher, der Gäste auf dem Teller ein falsches Gebiß. Dieselben Zähni. wurden einige Tage später dem Bagatellrichter vorgezeigt. Ein Zahnarzt hatte die Dame auf Bezahlung des Ge-bisseS.-geklagt. Diese erklärte, nichts schuldig zu sein, denn sie habe sich verpflichtet, die falschen Zähne erst' bei Verwendbarkeit nach 14 Tagen 'zu bezahlend 1 Der 7 sie ' beschämende Vorfall im Restaurant habe jedoch die Untauglichkeit ' deö Gebisses ' bewiesen. Der sachverständige gab sein Gutachten dahin ab, daß die Dame srn Rechte und der Kläger ein Stümper in der Zahntechnik' sei. Für eine solche Ar. keit .verdiene der Kläger kein H?no. rar.'- Der' Richter wieZ die Klage zu-rl-l-
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