Indiana Tribüne, Volume 21, Number 109, Indianapolis, Marion County, 7 January 1898 — Page 2

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Cf rivüne. Erschein Täglich nirt SsMUg. Die tZzliche .Tribüne' kostet IvlxQ e Xiljet 1 CCeatl per Joch, die otag.rribaeI itxti So. Seid ufrwe 15 ent U Jttl t ttixtt. Per Poft ierhali Iv Stadt zv.eschi Ix BrattJ5citIn4 V X, vr. crni 10 CO Ulubsms Sttckä.

t Indianapolis, Ind., 7. Sattuat 1898.

Otsendayn.Ttat.fltk. Eine Fülle interessanter Mittheilungen enthält der soeben erschienene Iahnöbericht der Commisswn für den zwischenstaatlichen Handelsverkehr. Die zu Grunde liegenden Daten sind für den 30. Juni 1896 berechnet, als Schlußtag deZ Wirthschaftsjahres 1895 86; naturgemäß erfordert die Beschaffung deK. MäteiZalZ sehr viel Zeit und Mühe. vshälb.'es Glicht niöalich Kar, eineirspäkenn Tennin anneh mm zu können, doch ist das auch untvesentlich, denn wenn sich auch die Zahlen seitdem ein wenig verschoben haben, so geben !die, angeführten doch ein ziemlich genaues Silix Da erfahren wir zunächst, daß die Schienenlange der'äm 30. Juni 1896 betriebenen Eisenbahnen des Landes insgesammt 182,776.63 Meilen gegen 180.657.47 im Vorjahre und 163,597.03 am- 30. Juni 1890 betrug. Wenn' man-. alle Nebengeleise hinzufügt, so erhöht sich die Gesammt-Schie-nenlänge. per .1896 " auf 240.129.12 Meilen. Die Zahl der Eisenbahn-Ge-sellschaften belief. sich .1896 auf 1985. von welchen 1008 selbständigen Betrieb hatten; von diesen wieder waren 782 selbsts!ärchig Gesellschaften, während die Linien von 226 an andere verpachtet waren. Was das rollende Material anbelangt, so waren am 30. Juni 1896 insgesammt 35,950 Lokomotiven im Dienst, ferner 1,297.649 WaagonS; vön diesen' besorgten den Passagierverkeht 9,943 Locomotiven und 33,003 Waggons, den Güterverkehr 20,351 Locomoivei? und 1,221,887 Waggons, der Nest entfällt- auf den Rangierdienst etc. Per Locomotive wurden im Berichtsjahre 51.471 Passagiere befördert resp. 37.634 Tonnen Fracht. Die Zahl der- Angestellten der Eisenbahnen belief sich am 30. Juni '96 auf 826.620 oder 454 per 100 Meilen Schienenlange. Für 1893 betrugen die betreffenden Zahlen 873.602 resp. 515 Es geht auö den beigefügten Tabellen hervor, daß .1893 die größte Zahl von Angestellten, absolut sowohl wie nach Länge der Schienen berechnet, zu verzeichnen war. . Aon jbd an nahm sie. ab. wohl weil das Geschäft anfing, schlecht zu gehen, viele Eisenbahnen in die tände vonMassevervaltern kamen und berall Ersparnisse gemacht wurden, was sich in der Zahl der Angestellten "am deutlichsten zeigt. Den niedrigsten Stand weisen in dieser Beziehung die Jahre 1894 und 1895 auf, während 1896 .schon eine Besserung erkennen Netz. Große Verschiedenheit macht sich in der Vertheilung j&et Leute geltend. Hn den Staaten New Fork, Pennsylvania. - Delaware, New Jersey und Maryland kamen 1,048 auf. je 100 Meilen Schienen, in der Staatengruppe, deren Mittelpunkt ungefähr von.5insas gebildet wird, nur 234. Verschieden ferner ist auch die Hoe Ut Löhnen So erhielten $. B. im Ostens. d h.. in. den. Neuengland Staaten und in denen, durch welche die Geleise der. Stammbahnen von Chicago nach' der Küste führen, die Locomotivführer 53.39 bis .$3.57 per Tag. die im Westen $3.79 bis $4.36. im Süden $4.01 bis 4.36.. Dagegen waren die Lohne der übrigen Zugbediensteten im Osten im Allgemeinen höher, als km Westen und Süden. Im Wirtbschaftöjahre 189596 wurden insgesammt $463,824.531 an Löhnen für Eisenbahncmgestellte ausbezahlt; 044, also kamen auf GeHalter und Löhne 60.65' Procent der Betriebskodie Betriebskosten betrugen $772,989,sten. Zum . Schluß, sei . noch erwähnt, daß das in den Eisenbahnen steckende Capital auf $10666,865,771 oder $59,610 per Meile berechnet wurde. Rettung der Ermüdung bei Schuld kindern. Unter dem Titel Unterricht und Ermüdung hat ,Dr.:L. Wagner.in Berlin die Ergebnisse, einer Nei sehr bemerkenöwerther Versuche, veröffentlicht, in denen er den Ermüdungsgrad einiger Schüler auS verschiedenen Classen und ,u verschiedenen Slunden festzustellen sucht. - Er legte- dabei die sogenannte SrieZbach'scke Metde zu Grunde, die nach seinen Abführungen auf folgendenThätsachen' beruht:' Setzt man über irgend eine? . Häütstelle", (3.; 23.V dem Jochbein) zwei Spitzen - eines , Cirkels unter mäßigem, Druck auf, so' werden im Allgemeinen auch zwei Spitzen em Pfunden,' deittfoHv geringem Spitzenabstand', unier. Umständen . aber nur eine, obwohl zwei Spitzen aufgesetzt sind. DaZ Sensorium vermag örtlich oder zeitlich nahe Eindrücke nicht voneinander zu trennen!" DieZ ist längst bekannt, neu' aber ist die von Griesbach l lemachte Entveaung,- daß die Fähig eit deZ 'SeasoriumZ.'zwei aufaesekte picn. uOiplinoung nacy zu Irennen, nicht Mojj von dem Abstand der Spitzen, sondern auch von dem Grade &. rw r? V i der Ermüdung des Empfindenden ab hängt; ein 'ausgeruhte? Mensch em. . f-W.I 1.- i.!L.' j ..i -, f jinccx ci? u.i zives IN oici ge ?mger',Abs!ande,.' niit.' andern Wor. ten, der Tastsinn .ist ein ziemlich genue? Gradmessern" der.-Ermüdung uoeryaupr. Zemezzuz wuroe, im vorliegend: Falle nichtmitallmälig sich veringernd: oder sich ' -vergrößernden sondern mit w.echselnden'.Spitzenabständen, die nach 'Ansicht' deZ .Verfas. frcl ein zuverlässigeres Ergebniß lief. in. W geringster noch empfunde-

rstz n:?:?, eraas . sich 5 Millimeter, cI3 grlk'n'lcht empfundene? (bei ei. :j ) r 3 f 1 ' . icn uj7rCi7xt bai

arithmetische Mittel ergab 10 Milltmeter. Interessant sind die Schlußfolgerungen, die der Verfasser im Einzelnen zieht. Wir heben eine Tabelle über StoZfwirkung hervor, wonach die einzelnen Fächer in folgender Reihen-

folge ermüdend wirken: - Matyemanr, Latein. Grieckiick. Turnen. Geschichte, Geographie u. s. w., am wenigsten ermüdete die Religion. Wir heben ferner noch folgende Thatsachen hervor: ( Sehr aufmerksame Schüler sind mehr ermüdet als unaufmerksame, begabte Schüler wemger als unbegabte; auswärtige und nervöse Schüler beginnen am Morgen häufig mit großer Ermüdung, erholen sich aber vielfach wieder; Turn- und Spielstunden wirken nicht weniger ermüdend als andere, wenige stens nicht für diejenigen Schüler, die sich eifrig daran beteiligen? der Vormittags - Unterricht hat große hygienische Vortheile vor dem NachmittagsUnterricht, der auch pädagogisch wegen starker Ermüdung der Schüler fast werthlos ist. So bestätigt auch dieser Versuch Ansichten, die aus praktischer pädagogischer Erfahrung heraus vielfach geäußert worden sind. Wir begrüßen darin auch eine neue und zukunftsreiche Ausdehnung der . SchulHygiene. Sin Reblauszerstörer. In der letzten Sitzung der Pariser Akademie der Wissenschaften theilte Dubois mit, daß er einen Mikro-Or-ganismus gefunden habe, der aus verichiedene Vtilbenarten und besonders auf die berüchtigte Reblaus tödtlich wirke. Der Fund .geschah in einer Mischung $on Erde und Dünger, oie mehrere Jahre lang in einem Sacke gelegen hatte und aus einer Tiefe von etwa 50 Meter stammte. Bei gewiss? Halbflüglern verursachten diese Organismen eine wahre Epidemie, indem sie wahrscheinlich von den Jnsecten mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Körper der daran erlegenen Insecten enthält die Bacterien, wie dies an mehreren Fällen durch mikroskopische Untersuchung und durch Züchtung nachgewiesen werden konnte. In gewissen Bodenarten scheint der MifroOrganismus s?ine Giftwirkung sehr lange zu behalten. Er kommt in zwei Arten vor: einmal in Fädchen von 4 bis 7 und einer Breite von 0.3 bis 0,4 Millimillimeter, dünn und von wellensinniger Krümmung; zweitens als ein Kokkus von 0,2 bis 0.3 Millimillimeter, der wenig beweglich ist 'und aus zwei Schichten, einer Hellern im Innern und einer dunklern am Rande, zusammengesetzt ist. Daß diese Mikrokokken nur die Samen der fadenförmigen Bacterienart darstellen, ist nicht wahrscheinlich. Auf die gewöhnliche Art lassen sich diese Kleinwesen gar nicht oder nur wenia färben. Das Bacterium ist anaerobiotisch, d. b. es gedeiht gut nur bei Abwesenheit von Sauerstoss, aber die kunstliazen Culturen waren überhaupt nie sehr üppig; die Grenzen der für seine Entwicklung günstigen Temperatur schwankten zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Bei seinen Versuchen brauchte Dubois natürlich m der Hauptsache d:e Wir kung des neuen Bacteriums auf die Reblaus, von der es leider noch immer nicht schwer ist. sich Proben zu verschaffen. Die Giftigkeit, der Mikroben scheint je nach der chemischen Beschaffenheit des Bodens und nach den Witterungseinflüssen verschieden zu sein Dubois legte zwei mit Reblaus behaftete Wurzeln auf eine Schicht von Löschpapier, die er mit Bacterien besäte; acht andere eben solche Wurzeln steckte er in Keimgefäßen in Erde und besäte diese mn den Bacterien : zum Vergleiche wurden noch zwei weitere Wurzeln des Weinstocks, die ebenfalls von Reblaus befallen waren, ohne Ausatz'von Bacterien in die Erde gesteckt. Bei den ersten beiden Wurzeln waren schon nach zwei Tagen alle Jnsecten zu Grunde gegangen, bei den übrigen Proben fand sich nach fünf Tagen nicht eine einzige lebende Reblaus mehr vor, während die beiden nicht mit Bacterien besäten Proben noch nach sieben Tagen zahlreiche lebende Jnsecten enthielten. Es war auch in diesem Falle zuweilen möglich, die Bacterien in Körpern der tobten Jnsecten selbst nachzuweisen. Sie werden nicht alle. Ein geradezu unglaublich klingender Scbwindel bescbäftiat aeaenwärtia die Staatsanwaltschaft in Paris. Seit vier Jahren bewohnte em geheimnißvoll auftretender und anscheinend sehr reicher Mann eine hübsche Villa in Vllleneuve - la Garenne bei SamtDenis, hielt sich Pferde und Wagen, besuchte die fasbionablen Badeorte und wußte sich durch seine Freigebigkeit die Sympathien lemerachbarn zu sichern. Die mysteriöse Persönlichkeit war der ehemalige Steuereinnebmer Guerm. der eine bescheidene Pension von 1600 Francs vezog, bic naturlich nicht für a CY . . p l vcji uju nyrn ycincvcucu Jaujlötinc hinreichte. Guerin galt für einen FU nanzagenten der Regierung-, den Di-.-ector einer geheimen Staatsgesellschaft", die dank besonderer Spekulationen den Ministern die Mittel bietet, ihre Geheimfonds zu erhöhen und daö Deficit im Budget zu -decken. Und merkwürdiger Weife ,' fanden sich Dummköpfe genug, die an ein derartig vlumpeS Manöver glaubten und dafür ihre schönen Banknoten Hingaben. Wer dieser aebeimen Gesellschaft fi-Hrn wollte, mußte, wie Guerin, dessen Frau oder dessen Tochter betonten, den beiligen Schwur leisten, Niemandem die geringste Mittheilung . über den GeHeimbund zu machen. Dieser bestand nach der Versicherung der Frau Guerin bereits unter der ersten Republik und 1895 wurde im Elysee im Beisein der hervorragendsten Politiker und Fi nanzmänner Frankreichs die Säkularfeiev der Gründung des Bundes im intimsten Kreise begangen. War ein Gimpel der geheimen Gesellschaft beigetreten, so wute Guerin oder dessen Frau ihm einige Aktien anzuhängen, da die Regieruna gerade zwei kleine Millionen braucks?, mit deren Beschaffrna dar Vetmb'md 5 traut wurde.

der lm legten Kriege die Organisirung der Loire - Armee ermöglicht hatte. Die Regierung war großmüthig genug, das ihr vorgestreckte Kapital mit 15 bis 20 Procent zu verzinsen. Einem der Opfer wußte Guen 40. 000 Frcs. auf einmal herauszuschwindeln, indem

er ihm unter demSiegel der ercywlegenheit anvertraute, ein Minister verHeirathe seine Tochter und da handle es sich um eine Allianz; käme die nicht zu Stande, so wäre Frankreich verlon. Der leickitaläubiae Vatron erhielt dafür eine mit allen erdenklichen Stempeln der Republik bedeckte Empfangsbestätigung, die Graf de Brunsval unterzeichnet war. ES kam natürlich auch vor, daß die Zinsen nicht pünktlich bezahlt wurden, allein daran waren nur die Geldverlegenheiten der Regierung schuld. Im Januar starb F?au Guerin, und die Mitglieder des Geheimbundes, die ihre hohen Zinsen forderten, erhielten den Bescheid, die Verstorbene habe daö Geheimniß mit in's Grab genommen. Den Ungeduldigsten zahlte Guerin vorerst ein Drittel der ausbedunaenen Zinsen.verweigerte aber schließlich jede Zahlung, so daß die Gefoppten sich an den. Polizeicommissär wandten. Guerin soll auf die geschilderte Weise nicht weniger als 600.000 Francs hnauögeschwindelt haben, darunter 100.000 Francs von einem ehemaligen College und 30.000 Francs seiner eigenen Richte, einer ehemaligen Köchin. Nach seiner Verhaftuna blieb Guerin dabei, daß seine Frau das ganze Unternehmen geleitet habe und wirklich mit hervorraaenden Staatsmannern , in Verbinduna aessanden sei. der Geheimbund sei kein Mythus u. s. w. Die Richter werden sich wahrscheinlich, etwas wemaer leichtgläubig zeigen als die Opfer Guerms. ,i. crlHlöwcsctt. Madrid, 19. December. Trotz der schwerwiegenden Politik lchen Fragen, die die öffentliche .Aus mcrksamkeit in Anspruch nehmen, hat der Umstand, daß die hiesigen Geschworenen Villuendas, den Mörder des Professors Morenzo,Pazofreige sprochen haben, solchen Eindruck, solch gewaltiges Aufsehen gemacht, daß die Politik zeitweilig m den Hintergrund gedrängt wird. Daß ein Mord, vorliegt, steht außer Frage? der Thäter selbst leugnet auch nicht. Er traf, den Professor auf der . Straße, wechselte einige Worte mit ihm, zog dann seinen Revolver hervor und streckte ihn mit drei : Kugeln . todt nieder. Wenn die Geschworenen trotzdem erklären daß Villuendas kem Verbrecher sei, so mus sen sie also entweder der Ansicht sein, daß der Mord berechtigt war oder daß wenigstens Umstände zu Gunsten deS Mörders vorliegen, die der "That ihren verbrecherischen Charakter nehmen. Welches waren diese? Villuendas hatte sich in harter Arbeit als Backer etwaS Geld verdient und lieh dies der dem Luxus fröhnendenFrau desProfessors, die ihm die Zahlung hoher Zinsen, in Aussicht stellte. Als sie nun . endlich das Geld zurückgeben sollte.konnte oder wollte sie es nicht. Der in Bedrangniß kommende Glaubiger forderte eS da rauf von dem Gatten, doch auch.diefer wich, der Zahlung aus. Die Frau schützte den Artikel deS Bürgerlichen Gesetzbuches vor, der dem Ehegatten die Verwaltung des ehelichen Vermo gens zuweist, und jener verschanzte, sich seinerseits hinter dem Paragraphen desselben Gesetzbuches, der den Gat ten ermächtigt, die nicht vorher zu sei ner Kenntniß gelangten Schulden sei ner Frau 'nicht anzuerkennen.. Wie konnte gegen diese doppelte Barricade vorgegangen werden? Nach unsern Begriffen nur aus dem Wege des Pro cesses. Aber ein Proceß, ist in Spanien. noch dazu wenn die Beweisstücke . i r.t tn"rj ' - nicgi jeyr recyisirasiig uno, eme eigene Sache. Dieser Weg schien daher dem Betrogenen nicht gangbar, umsowern ger als der zunehmende Hunger keinen langen Aufschub vertrug. Außer Hunger hatte er aber noch einen Revolver, und mit diesem suchte er, wie gesagt, eines Tages denjenigen, der die Ursache nicht nur seines Hungers, son dern auch des seiner Kinder war, auf und tödtete ihn, als er nichts als neue Ausflüchte von ihm erhalten konnte. Und die Geschworenen, von derBeredisamkeit des Vertheidigers hingerissen, erklären jetzt, daß kein Verbrechen vor. liege, ein Spruch, der ihnen noch durcd die ungeschickte Fragestellung des Rich. ters erleichtert wurde. Der GerichtsHof verweist die Sache aber vor ein neues Schwurgericht. Der Ausgang dieses Dramas hat nun hier Aulaß gegeben, die Einrichtung der Schwurgerichte. weil nicht für spanische VerHältnisse passend", zu bekämpfen.' Aber bieten denn, so muß man fragen, die ordentlichen Gerichte hierzulande, eine größere Bürgschaft für eine unparteirsche Rechtsprechung, für die Verthei digung der Gesellschaf:-? Vor mir liegt die Rede deS Präsidenten deS Obertribunals und die Denkschrift deS Rechtsanwaltes, gewiß zwei unanfecht. bare Zeugen, die durch Vorführung von geradezu haarsträubenden Ziffern den Stab über das ganze traditionel le- Gerichtswesen brechen. Das VerKältnik der aanz oder vorläufig nieO, Wie Schmerzhaft. Die Schmerzen, von Neuralgie den Ursache, sind zuweilen so enonu daß man beinahe davon verrückt werden könnte. Salvation Oel beseitigt solche Schmerzen sofort und kunrt öeural, nie so rasch daß Niemand mehr äufdie Weise zu leiden braucht. Herr Jacob Klein, 103 Main Str., Cvansville. Ind., schreibt wie folgt:. Mcine Frau litt seit 7 Jahren an Neuralgie, aber seitdem sie Ealvation Oel gebrauchte, ist sie vollkommen frei davon . Ich be, Haupte daß cS daö beste Lim'ment ist und ich werde cö immer im Hause 1 fiaiV ten. Ich selbst hatte seit langer, Zeit RheumatiömuS und gebrauchte viele Llnimrnte doch Salvation Oel erwies sich besser als irgend ei andcrcZ kl und that die beste D:'.-ue." Q&V. r-L-n C;l tzptt rur Cj Z:r:

5?rgeschlägenen Proceß-, lag: der höchste Justizbeamte des Landes, wächst von Jahr zu Jahr in so außergewöhnlichem Maßstabe, daß . es Furcht und Schrecken einflößt. Während im Jahre 1885 ihre Zahl noch 30.667 betrua. stiea sie 1894 luf 53.-

795 und in der ersten Hälfte 1895 soweit reichen die, Angaben gar aus 42.587, denen noch 2014 Processe, bei denen die Staatsanwaltschaft die Anklage zurückgezogen hatte, hmzuzufuatn sind, bei einer Gesammtzabl von 79.012 bearbeiteten. Sachen." Was bedeuten denn diese Ziffern? Entweder entkommen die Verbrecher zu Tausenden dem. Arm. der. strafenden Gerechtigkeit. sie treiben ihr Unwesen rn hig weiter und ermuthigen aucy nocy andere durch das Beispiel ihrer Straflostgkelt'dazu. oder aber Tausende erleiden unschuldig die Verfolgung ver Justiz und damit einen Schaden, der oft felbst durch daS Eingeständnitz des Irrthums nicht wieder gut gemacht werden kann. Und da doch letzterer Fall nicht gut angenommen werden kann, daß man nämlich nach Laune und! Willkür Tausende processirt, so bleiot nur die zweite Möglichkeit übrig, daß'die ordentlichen Gerichte so schlecht amtiren. daß jedes. Jahr die, größere Hälfte der Gesetzesübertreter ohne Strafe' bleibt. Was wollen dagegen vereinzelte anfechtbare Urtheilssprüche der SÄwuraerichte besagen? Verlangt nun-aber jemand ernstlich angesichts solcher Uebelstände die Avasfung der ordentlicken Geriebte? Und dabei sind, deren falsche Urtheile, die nicht an die Öffentlichkeit dringen, die in den Archiven verborgen bleiben, noch, gar nicht einmal berücksichtigt! Ich glaube. diese Wirksamkeit der spanischen GerZckte stebt in der Geschickte des Justizwesens überhaupt einzig da und wirft jedenfalls ein höchst bedenkliches Licht auf die Verwaltung. Ich glaube aber auck. dan die Vertheidiger der historischen Justiz- hierzulande keine Ursache haben, sich den Ächwurgericyten gegenüber besonders in die Brust zu werfen, ökem. wenn die iuerne:; oer alten und neuen Zelt von -mensch i'ichen UnVollkommenheiten und Unge recktiakeiten reden wollen, dann müs, sen sie sich sagen: Wir . sind allesamt Sünder. Wer aber der größere von beiden ist, daö scheint mir durchaus 't, . srt n i srt . kiillzizoyne rociieres zu iwiuen oer ic richtShöfe entschieden. Gold in Oklahoma. . Die reichen Goldfunde in dem ark tischen Dorado am Klondike haben im nördlichen Texas wie in Oklahoma ein hochgradiges Goldfieber erzeugt und mit großem Ungestüm wird von dort aus j darauf hinaearbeitet. daß daS Wichita Gebirge, das in den Reserva tionen der Kiowas, ComancheS und Apaches belegen ist und welches an Golijerzen sehr reich sein soll, den Wei ßen zuaänalich aemacht werde. Von Kit iZÜ Zeit sind' wohl nxike Prospec toren in jenes Gebirg gedrungen, aber nur wenige dieser kühnen Abenteuerer sind zurückgekehrt. Die meisten wurden von den Indianern, die knne Bleich gesichter in ihren Reservationen zu dul den gesonnen sind, erschlagen. Jetzt soll auf den Congreß ein moralischer Druck ausgeübt und die Oeffnung der Reservation dadurch derbelgesukrt wer den, oaß sich in allen Städten und Dörfern im nordlichen Teras und ' in Oklahoma Gesellschaften bilden, die gemeinsam vorgehen und eventuell mit Gewalt in das Wichita Gebirge ein falley wollen. Sollte dieser Plan zur Verwirklichung gelangen, dann würden wahifcheinlich.Col. James A. Crocker und U-apt. Dave Parne, die bei dem er stere Einfall in Oklahoma eine große Roll gespielt haben, als Führer gewahll werden und es dürfte zu blutigen Rencontres, wie sie bei dem . Eindringen der Weißen in die Black Hills in Sud - Dakota an derTagesordnung waren, kommen. Die Goldsucher behauten übrigens, daß sie nicht blos den offenen Widerstand der feindlichen Rothhäute zu besiegen, sondern auch die geheime Opposition einflußreicher Corpiorationen zu bekämpfen haben, welci letztere die reichen Erzlagers, für ich' allein ausbeuten wollen. Zu dieem Zwecke sollen die Corporationen eö ei dpn ihnen ergebenen BundeSbeamten durchgesetzt haben, daß die Oefsnungj der Reservation vorläufig, abelehnt werde. Diese Beschuldigung wird in der Bundes - Hauptstadt mit Entrüstrmg als absolut grundlos gebrand. markt, und von dem Departement deS Innern' wird sogar behauptet,' dß authentische Berichte über daS Vorkommen bon Gold überhaupt nicht vorlie aen. Diese Behauptung ist unzweifelhaft richtig,' denn Bundes Geologen sind sn daS 'Gebirge, noch i nicht borgedrunaen; aber die wenigen Profpectoren. welche von dort mit Leiler- Haut zurückgekehrt sind versichern, daß die Wich ta - Berge anGold sehr reich sind.' DieS glauben auch die Indianer.Angesichts des großen Ungestüms mit tvelchem die meisten drömere die Oeffnung der Reservation verlangen, werden von den Häuptlingen, wels che Todfeinde der Weißen sind, die In dkm:zu dem bittersten- Widerstände entflammr- und . namentlich .geschieht dieS seitens deS berüchtiaten Gemino. Dieser rothe Teufel hofft an die Stelle. deS jüngst- verstorbenen - Häuptlings. QUauati Parker treten zu . können, der den Weißen nicht feindlich gesinnt, war.. Wenn 'immer die - letzteren- sich -Ueber-grifft zu Schulden kommen "ließen, wie Parker dieselben nicht'fnit bewaffneterHand zurück, sondern er appellirte an die BundeSbehörden und diese ließen die weißen Eindringling durch Truppen zu Paaren treiben. Ganz anderS istGeronimo.' Geflissentlich nährt er -den kriegerischen Geij) unter ,,Ken stiowa?, ComancheS sowie ApacheZ und die Nachrichten ?on einem beabsichtig. ten -Einfall der Weißen , in daS Wicht-' ta .Gebirge nutzt er auS, um die feindselige Stimmung unter den Indianern noch zu erhöhen.-. Die. nächste Bundesoärniscnsi in den 120 Meilen ent-' kernten Fort Sill. dessen Truppen vor Z fahren daS Eindringen der Weißen in, (a) f 9 Civilere Vrr.n5r!n s.:.:.rj isl cl:r rief: C !fo 11:

Halste reouclr: wo.rdcn und diese Thatsache wird von den ?indianern als Beweis dafür angesehen, daß die Bundes-Regierung die hoornrrs" im Geheimen begünstige. Daß das von den Letzteren heiß be-

ehrte Territorium in der nächsten Zu- ? r. r-' i.!. m .rt vr UEC.l lUNsl sur Die :cieüiung cuuuci iui. de, ist nicht zu erwarten Zwar wurde r k rx . 1 iflAO W .u rr i P ajon im zayre xova um uui jviuiwu, Eomanches und Apackes ein Vertrag abgeschlossen, dem zufolge diese Stämme ihr Besttzrecht aufqaben und dafür 52,000.000 erhalten sowie jedemStammesmitgliedLändereien als persönliches Eigenthum überwiesen werden sollten. Dieser Vertrag, den von den 862 er-wachsenen-männlichen Stammesmitgliedern 456 unterzeichnet hatten, wurde am 4. Januar 1893 vom Präsidenten Harrison dem Conareß zur Ratificatlon zugesandt, allein die Sachej blieb unerledigt. Im October desselben Jahres unterbreitete Senator Jones von Arkansas als Vorsitzender des CorniteS für Indianer Angelegenheiten einen von 324 Indianern unterzeichneten Protest, in welchem behauptet wurde, daß jene 456 Unterschriften durch Betrug r.nd falsche Vorspiegelungen klangt worden wären. Dieser Protest hatte zur Folge, daß die geplante Eröffnung des Territoriums vorläufig vollständig vereitelt wurde; nach einem Gutachten des JndianerbureauS muß nämlich mit den drei Stämmen ein neuer Vertrag geschlossen werden und bis ew solcher zu Stande kommt, hat eö gute Wege. Vom Jnlandc. -- C a. 8000 Advokaten gibt es in der Stadt New York. 27 Schnäpse trank der 26 Jahre alte Arthur Waterö in Northville. N.' Y., und stürzte als Leiche zu Boden. ' Die Heilsarmee zählt in den Vereinigten Staaten zur Zeit an 60.000 Mitglieder, welche aus 737 Po sten vertheilt sind. Nicht weniger a l 8 1382 Morde sind in der Dekade von 1887 bis 1896 im Staate Süd-Carolina . v L!.r. r.t.i ri i r verübt und diele 3abl ist in dem soeben,beendeten Jahre um 239 Verbrechen wider das Leben vermehrt worden. 60.634' Säcke Kaffee brachte dieser Tage der Dampfer Georgian Prince" aus südamerikanischen Häfen nach New Fork, wohl die größte Kaffeeladung, die jemals von emem Schiffe nach den Ver. Staaten beför-" dert wurde. . Der weit und breit bekannte Squire Ephraim Keigwin in 5leffersonville. 5tad.. dem amerikanischen Gretna - Green, feierte jüngst r .', zu. . c t ? seinen 66. Geburtstag und an diesem Tage copulirte er daö 8864. Braut paar.' Die katholischen Pfarrschulen in der Stadt New For VrrKrr frrt ß7 QQ1 QHTtn fvfifsfil IVVtVbll VVtl KJ I fKJ-i. VtlltUfcll VVUUft das Schulei'genthum hat einen Werth don L4.574.000 . und. die laufenden Ausgaben stellen sich aus $522,668 pro Iaht. EinFarmerinOroville, Eal.I ist der Besitzer eines vierfüßigen TrujhahneS. Der Vogel geht nur auf zwei Fußen und steckt wahrend de GehenS die beiden anderen Füße unter die Federn; wenn er muoe wird, H;rf m?i k, ?LnK-n um. Eine bemerkenswert he TVnhhT..Pi.rt(tU VnurVsA ! s?s, vyyi,'uvjk 4VUIVV i VVIUUIVU, Jndiana, gefeiert, wo der Friedensrichte? Stader Vater, Tochter, Bruder und Schwester copulirte. Die glücklichen Paare waren William Bevars und Alpha Debuth, sowie Russell Debuth und Ella Bevars; Alpha und Russell Debuth sind Geschwister, während Ella Bevars etnc Tochter von William BZ vars ist. . -Ein. tragisches Verhängniß scheint. über den Mitgliedern der beiden Kabinette Eleveland's, resp, deren Töchtern, zu walten. Frl. Kate Bayarddie Tochter des Staatssekre tärs,: vergiftete - sich ! am 17. Januar 1886 nach . einem. Balle im Weißen Hause;- Frl. Garland, die einzige Tochter des .Ex-Generalanwalts Garland, tödtete sich'im Januar 1894, und Frl.- Herbert ist die Dritte, die ihrem dasein freiwillig ern Ende machte. UnweitvonHarrodsburz, Ky., ?stnd zwei Brüder 'ansäßig. deren Aehnlichkeit so groß ist. daß sie selbst von ihren , nächsten Angehörigen verWechselt werden. Einer der Brüder trat kürzlich zu der Seite der Bapti sten über, aber als er getauft werden sollte, hatte 'er keinen der Gelegenheit entsprechenden Anzug an. Der Bruder half ihm aus der Verlegenheit, mdem er sich an seiner Stelle taufen ließ, ohne daß Jemand den 'frommen Betrug v-emerkt hätte.. '. Die scbnellste Fahrt über den Siillen Ocean zwischen Nokohama und Honolulu, bezw.' Honolulu und San- Francisco hat der! Dampfe: China- von der Pacific Mail Co letzthin gemacht. Einschließlich eims Aufenthaltes in Honolulu von 15 Stunden 36 Minuten hat der Dam fer die ganze Strecke von Yokohama bis nach San Francisco in 14 Tagen, 12 Stunden und' 13 Minuten zurückaeleat. Die Fahrt von Honolulu nach San Francisco dauerte 5 Tage, 7 Stunden. .. 73 Jahre zählt bereits John Smart tw Medford Centre. Me.. ader im Schlittschuhlaufen kann es dem Knasterbart Niemand in seinem Wohnorte gleichthun. Dieser Tage veranstaltete das junge Volk von Medford Centre ein Eisfest, zu dem auch zahlreiche Gäste, auS den umliegenden Ortschaften sich eingesunden hatten. Me Anwesenden setzte dr alte 5ohn durch seine Ausdauer und Grazie beim Schlttschuhlausen in Erstaunen, denn er überflügelte alle. Ihre eigene Verhaftuna hat. die Mähriae Annie .Ridaelev Zr Washington, D. C., riskirt. um ihren wegen DiebstahlS eingesperrten Liebha. der Joe Devlne aus dem Gefängniß zu befreien.- Sie. wurde von der Gattm deS Sheriffs Qowman in daö Gefäna mß zugelassen, und während Frau Qowman 'sich auf einen Augenblick in ein cmzimmer begab, öffnete Annie V.i-ZZ2t.izA d-.(

mit die Freiheit. Er ist noch nlcyl wieder eingefangen worden, dagegen befindet sich jetzt das Mädchen in Haft. Um einen Streifen Land von 2 Zoll Breite wird in San Francisco ein erbitterter Proceß geführt; die Klägerin ist eine Frau Golda Alex-

ander und der Verklagte der Kauf- , nn A. Aronson. Die Klägerin be 4 hauptet, daß der Verklagte, welcher zur Zeit ein Haus bauen läßt, die Grenze seines Grundstücks um 2 Zoll überschritten habe, und diesen schmalen Streifen Land will sie wieder zurück oder Z1000 baar haben. Dem gegenüber erklärt Aronson. daß er eher den Neubau gbreißen, als diese Summe bezahlen will. Auf ein merkwürdiges Mittel, die Schwindsucht ihrer Kirchenkasse zu heilen, sind die Congregationalisten in Clarksburg. W. Va.. verfallen. Sie veranstalten sogenannte Wägepartien", zu denen die jungen Leute mit bunten Bändern geschmückt erscheinen. Jeder Beau" führt diejenige Schöne, welche Bänder von derselben Farbe wie er trägt, zur Waage und nachdem beide gewogen sind, hat er so viele Cents zu erlegen, als der Unterschied zwischen seinem und ihrem Gewicht in Pfunden beträgt. Nachdem alle ' gewogen sind, wird ein Souper eingenommen, welches die jungen Schönen gestellt haben. Das Küssen auf den Docks der europäischen Dampferlinien in New-gork will die Zollbehörde unterdrücken! Das hört sich komisch an, aber die Erklärung klingt recht plausibel. Wenn ein Touri oder eine Touristin aus Europa zurückkehrt, wird er oder sie gewöhnlich von zahlreichen Verwandten und Freunden erwartet. Kaum sind die Ankömmlinge auf dem Pier, so beginnt das Umarmen, und Küssen, und dabei ist es sehr leicht. Familienmitglieder oder Freunden Diamanten und andere Schmucksachen zuzustecken, die man nicht versteuern will. Auch die Zollabfertigung wird durch das Knutschen" verzögert. Während eine Schaar zun ger Flegel nach Landesunsitte . 'c.sl.... !...,. CT) ... t. einem neuvermählten mngen Paare vor dem Hause des Vaters der Braui, Hrn. Milo Racine in Starlight, N Y., eine Katzenmusik brachte, trie?n es etliche der Bu :schen so bunt, daß Racine einen Schuß in die Luft abfeuerte, um die Störenfriede z'l vertreiben. Diese machten es jedoch noch toller, worauf der alte Racine Ernit machte und ein;n Schuß auf die Ruhestörer abgab. Ein junger Mann, Namens Wallace Stanton. erhielt die volle Schrotladung der Flinte in den Rucken und liegt nun in kritischem Zustande darnieder. Eine crt.ri.. Iti Cl9 lLl X Verhaftung ist bis jetzt noch nicht vor genommen worden. ,, - Vom Auslande. JnLangenzerSdorf, Oestreich, hat dieHypothekensensols,Gattin v. Kodolitsch die in anderen Um standen sich befindende Geliebte ibreö Ehemannes, Aulia v. Gregorvwitsch mit Vitriol begossen. Mehrere Tropfen der b?ißenden Flüssigkeit trafen aber auch die zwei eigenen Kinder der Kodolitsch. sodaß auch sie schwere Verleiuncen davontrugen. In Saarunion stürzte Ct. .-! f 1 - im i " oie yesrau ves Hanvelsmannes Johle :yre drei inoer in die Saar, trotzdem daö älteste der Kinder im Alter von zehn Jahren sich heftig zur Wehr setzte. Dann stürzte sich die Frau selbst in'S Wajjer. Wie Leichen wurden nach kurzer Zeit von herbeigeeilten Leuten aelandet. Die Wiederbelebungsversucde blieben erfolglos. Ehezwistigkei ten sollen die Frau zu dieser verzwei selten That getrieben haben.. DerGlltler und Metzger Cmit 3 -r ? ' rwr r llllyias vsmann, feme yesrau uno deren Tochter Margaretha Wagner von Lohndorf bei' Bamberg wurden wegen gemeinschaftlich verübten Mor des zum Tode verurtheilt. Der Ehe mann der. Margarethe Wagner hatte statt 12,000 Mark nur 6000 Mark Mitgift in die Ehe gebracht. AuS diesem Anlaß und nachdem Güter meinschaft eingetreten, schnitten sie ihm im Schlafe den Hals ab und wollten glauben, machen, der Ermordete habe . tf ! L mm . eigen öcioitrnotD veruvt. . Nicht geringes Aufse. he n erregte im Hotel Continenial in Paris die sich plötzlich verbreitende Kunde von einem bedeutenden Dieb. stahl, dessen Opfer die seit wenigen Ta gen dort logirende Herzogin von Leucb tenberg geworden ist. Zwei überaus wertyvolle Diamantbrochen wurden vermißt, und trotz eifrigen SuchenS. . . . nx Wi. r-. y " i uu ocrn ia) oie erzoain peronncy oe theiligte, konnten die Schmuckgegen stände nicht gefunden werden. Der Verdacht lenkte sich zuerst auf einen jungen Mann, der zur Dienerschaft .der vornehmen Reisenden gehört; doch stellte fny nach eingehender Untersuchung bald dessen Unschuld heraus. Der räthselhafte Diebstahl ist nun dem Polizeicommissar deS Quartiers Ven dome zur weiteren Verfolgung gemeldet worden.- . Seit mehreren Wochen wurde der zehnjährige Scbulknabe Jean Anterieu aus Nimes vermißt. Nach Angabe eines Mitschülers war er auf dem. Heimwege aus der Schule Nachmittags gegen 6 Uhr von drei schlecht gekleideten Personen überfallen und entführt worden, was bei der schon eingetretenen Dunkelheit leicht möglich war. Nachdem sich alle Nachforschungen nach dem Verschwundenen bisher vergeblich erwiesen, fand ein zwölfjähriger Junge die Leiche unter einem Wasserdurchlaß der Straße nach llzeö. ES liegt em Mord nach Bacherscher Art vor. Unter ganz gleichen Verhaltnissen wurde am 25. October v. I. ern achtiahnger Knabe Henri Michel von hier entführt und auf. einem Felde vor der Stadt umgebracht. . Aus entsetzliche Weise umgekommen ist ein Schmiedelehrling in dem bekannten südfranzosischenSeebade Biarritz. Der Schmied Bidegaray, dem kicht erregbaren Volksstamm der Banken engehorig, machte in seiner ,,..d? ein tjt m CTjn h und

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und alle Arten von Magenleiden, Biliösität, Appetitlosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Abgespanntheit. Man hatc -0 H)r; August Wuig's Ibaraburger Tropfen tz. an Hand, nehme sie ein und Sie werden keine

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An Iowa editor wu coraoeNed bf ft riou$ ietre k dyspepsia to Icare ofEce work and seek relief bjr traveL Rest and Charge hclpcd hira. " but he relatet, " I could find no real relief frorn tbe awtul fits cf indisestion, wbteh still orertonk me at times, ontil one day a druggist, at Tacoma, in the State of Wasbiogtoo. recommonded me to try WWMS Jshm, I did so, and In lesa tban twenty-foor haun could feel a marVei change for the better, and frou that day to thh I have used them with commendablc resulta wbenerer I hy toll mj old allaaent bginnlng to gtt ia its wori."

ner zum Viaieoalgirtten oen Lehrling Casaubon herbei. Als dieser sich nicht sehr beeilte, der Aufforderung nachzukommen, gerieth der Meister in furcht, bare Wuth und schleuderte das Eisen nach dem Burschen. Der Unselige wurde davon getroffen, und die glühende Stange bohrte sich .ihm in. den Leib. Unter unsäglichen Schmerzen starb der Lehrling nach einigen Stunden. Der Meister stellte sich selbst dem Gericht. ES hat sich al ein großer Uebelstand herausgestellt, daß der über 10 Kilometer lange Arlberg Tunnel durch den Köhlendunst der hindurchfahrenden Locomotiven dauernd verqualmt ist. Der Tunnel hat keine besondereLüftungsöffnungen, vielmehr soll der Rauch aus der östlichen Mun dung, die ungefähr 100 Meter über dem westlichen Eingang liegt, von selbst herausziehen. ' Die Verwaltung der ösierrcichischen Staats.'isenbhii hat daher kürzlich beschlossen, ei7.cn Versuch mit Petroleumheizung zu machen, der einen vollen Erfolg gehabt hat. indem der Rauch f ist gänzlich aus Dein Tunnel verschwunden ist. Jnfolqedessen wurden 37 Lokomotiven für jZetroleumhcizuna bestellt, so daß die ven Tunnel durchfahrenden Maschinen :n Zukunft keine Kohle mehr brennen werden. " 'A)er ttamvf etneö Stie -es mit emem Tiger wurde dem Manider Publikum von der Leitung de Ittazo de Toros geboten Der Stier erschien zuerst in der Arena, gleich da'auf der Tiger. Derselbe stürzte sogleich von hinten auf den Stier und r.eb seine Krallen m dessen Fleisch ein. Zm Augenblick war der Angegriffene erschreckt, dann schüttelte er sich kräftig, fo daß der Tiger loslassen mußte. ?ald unterlag das - schwächere Raub'hier. Der Stier warf den Tiger mit 'einen Hörnern in die Luft, so daß derselbe auf den Rucken fiel. Wiederholt machte derStier daö gleiche Stückchen. Da verkroch 'sich der Tiger und 'tellte sich lodt. Der Stier behielt ihn iedoch im Auge, und so oft sein (Stet ner zum Sprunge ansetzte, empfing er -hn mit den Hörner. Zuletzi versteckte stch das Raubthier in eine Ecke. Man iffnete' die Ausgangspforte und so gleich rannte derBesiegte, den Schwanz iwischen den Beinen, davon. Der Stier erntete riesigen Beifall. In den Schaufenstern der Papier- und Kunsthandlungen Berlins sieht man seit einigen Wochen eine Photographie, die den deutschen Kaisev darstellt, wie er den rechten Arm vertraulich um die Schulter des russi leben Kaisers scklinat. Diele Vbotographie ist ein Ausschnitt auS einem in der zwanglosesten Haltung aufgenommemn großen Gruppenbilde, daS ein Amateur - Photograph in Coburg bei dem letzten Besuche der beiden Herrsch:? a. w n . . r i r oaieivn ausgenommen yar. dieser Tage wurden solche Ausschnitte' auch in Petersburg in den Handel gebracht. Spät am Abend deS ersten TageS, an dem diese Bilder zum ersten Male in den Petersburger Auslagen zu sehen waren, lourde einer hochgestellten Per. son davon berichtet. Sofort erhielt die Polizei den Auftrag zur Confiscation dieser Bilder. Am nächsten Morgen in aller Frühe' erschienen in allen betreff fendenHandlungen gleichzeitig Polizeibeamte, um den Auftrag auszuführen. wobei constatirt wurde, daß im Sanzen L2 Exemplare bereits verkauft wa i ivx.

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r g f'-" ""' k , i m MfN'sirmwerfKnri milllllllllllllllllllH haben. lig 4Joute. Seimsuchcr Exkursionen nach allen Hauptpunkten deö Südens. Westens und SükwestcnO,' tttrt w 13. Jan., l. und ö. Feb. '93 unter den üblichen Ratin und BeHlMNUNgkN. liefet u formst', 9Zr. 1 Cst Vasbinaten StraZ.,.Z?!fZa4use ts ei.ue mV Rntsn Aatzrhcf. H. M. L rns on, A. S. P. V. Cincinnati Züge ! a h. & d. b, n. Abfahrt ' Anluvst Vincinnati. rkft Jvdianopoliö bfhrt Vm , i runrn !0 4:m - . 5 ' . 4 - tOiSffl Dayton Züge. C H. Abfahrt Indianapolis II Ktm 1X1 00 01 TM iu mstim ckD.R.N. Ankunft Dayton bsidrt . zoS m MiMm,: 4 45 N rNm kunft 74 1 Zi mt T UKhrn Toledo ü Trtroit Züge. O. ll. & D. R. Abfahrt Avkunst kunft Znd'plS:. Zolkdo: Detroit 1bsahrt!Si?m k'kt1k nklt'sXoV t . 4 M : m uKm 1 ugeo:e EonAtagl. Ticket.ffieen : Union Station und 5ko. t West Washington Straße, ?cke i)?eridisn.Die populäre (JiDlW wtu) Ift die icftc Cisie ach GIIGGG. Qter Züge! Berit??, Jdiapoll Inlnnft ia Ellu..... t JOCPm li y (SSSfiM U U achib lltfOIRt kUbed l'ii Utz ö V Kitt trff Wrr et ( 1 109 7S " " . ' .: iJ45R 4 C?U t JlflC Ctnnttg. i in,., , --Ölc efte erbe fTeTten . Vestibüls ÜDsgen, pniitndtV Ischlnfwugen t leaaatt yrlsrQeeu und vßvsge.. ,kalcklaf In dl,,tt ftrtt bnnt. 7 RrrlSftr Cthtrmm 9 11. IHinnl W 3ctt 9 Slcabl k enflt tTtta. 1 Cett HoTtiaatPa CtVaic !tMM::3 : i!. v. a. ,kh,, ,H a. GtW. - Cpo. X7. H nyler. D. 0. T. MMt M yaar H hrtnf Ml d jnka V ' W .wi-1 rr J.T4 wark tirm. jit, 1 Kl" T ak u Baatk, tl , tat yaik)7 k. lMa w ri t 15 . ""7 w,mr mm ;h n J mn. b..lk mrir, rn.il M- Im mmf Imrt U I mrriew, vmm rmm mamnturme al kov...

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