Indiana Tribüne, Volume 21, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1898 — Page 3

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Dr. I. Büylcr, 120 Sst ZUcSnrty Str. Sprechstunden : 8 U 9 Uör Tcrm. ; 2 IM I hr Nach.; 8 biS 9 Uhr Wend. Telephon 1446. Bvrecbüunden: onntaa nat Bonnittaai. 0. CiSVEKT, Deutscher Zahn - Arzt. Sio. Nord Venasylvania Str. a 3 vird euf Wun?ch ar.racnbt. tYALTEit t'UAXZ, Zahn-Arzt, Wo. 90 x Ost Market Stn.fce. Cos sin Vleck. AlN 41. 0fflci3tBBben: 9 6t 12 ai., Itll5m., TU Bit lltA.t. nntaj , 10 W Um. eil . Übt Um Coke. Coke. In 7iutttpjt u. 3cchctncrt. Tick ,'Tie le?, in bet Clflet bat Ind'Dolis tfas Co. No. 53 Süd Pennsylvania Str. M. ierlic, Deutscher Buchbinder. 408 Süd (ZaS. (He McTartu .Sn. Up Stairs. Cr srl ;3ant, T feJ U53i trfct uurat dt!..nen 'fit rU& rot3t. Ä4lolg& STa'ey, 0U rrwdora Rlght.) Votary Public, Translator, Correspondcnt etc. No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Cr. flEKrdASN 'LINKE, 15 StA Älabama Str. Tentrlker Meiserittzmied, r er x. . V .fC (W. J a jiaunnfTiec, occtcrrn u-1 auc Schnride-r.ftrumente fabr'znt und geschliffe . 60 YEARS EXPERIENCE DtaTOÄ K Tbahc Marks Kk Designs Copyrights &C. Abtb enälag tketcb and Se.ertption mT SUcklf aaeartain onr oplntoa rraJbainar aa antln 1s probably aientabla. Communle. Coni trtctly conadenUi. liandbook on PatantA ntfraa. Oldast aancy for aecurtnjrpatanta. p.uint tafcan throueb Mutn w. rW tyäeUU iwMca, withotU chane, ta th Sciennfic Ätnerican. A fcandsoraely OTastrated weaWy. Iwert r ulatlon of any eclenuflo Journal. Taron, M Tr: Tour reoniaa, ti. aoia 7 au n.wUtTuy. r.lUIiH & Co.3B'B'-'Hew York Eosab ÜQm. 13 T Ft TTttUziffMB. X. C. RIPANS TABULES Are intended for tKUrcn, ladiss and all who preser a rnedkinc dlsulscd &s confcctioncry. Thcy rnay now be had (pul ep ! Tu Boxcs, seventV'Cwb in a boat price, twenty-Cve cenU or five boxcs jcy 7 J-'U. A I ? '71 f ui uvuu fxnj uiui wtu Ulvm iTyou Inaist; and tKcy rnay alwars bs cbtalned by reiruttlnj lha price to yff) I iiicwpans cnenycai i-onipany i;a!0 r CPRüCESVi Sf iULLHi c .. . .-rjXv'0-a0 ooo Webster's ?l"riterst IDiiSilosiary fayalaaM j In tti Hon, SchoofjndOfflcv A k.. na.4:!nn L,'nbrli3fCd. (aVf HrTWlww 1 - V : u V... K. rtnt r!i.rilav ACf j jiv v oii . thc pnrri? tA CJ.:cri-il (or boatful nd bowy . U.., ,' ,, f.i.-'.irinu. chaläTtY. auTciiwciSUii ut j . , , s ' .1 V t m. nrlr wSuih 1& All th kaTTUfit " . r-, , itapa ol ,. crowUi hu btaiaed la aa quäl digr ti Licr ad oaäieae I ichoUrt aad c4 the sütnJ publia. i EJ uns ureax uwuni Fvtvi X ABinoniT. kj rritr lJon. V. J. Br .VliSTQ-S ' ,.-,T, I VUÜ 1 lilfi UMl l mt5.UW.vL I t7Sd so tpe r-r t kDcncLrar e. c. merriam ca., pjbiihen, V y CpnuanzLAt SLa39 Sead yrr na for Sowrtutr tüa Works of EaffMi Fiaii. FELDFLOWERS Ct: eatst Tuurncasncfit $cuv!r Th t beaÜfal Art Xrodact!on of tb enA aaiaii M-aca oi in. u xi , aa atkart4 fr taa draaa aerta af Eoteo fUll'i ?,5 af Ufa.- Ccntains a selection of tht mot .t .-,-. ..I VnMti. Fltd Handi icuiuiui tue " " - Zm .T. , . ' i , tvlrf. nm rt IV tvnrln' I TJCHT lilU5lIlCi UT iilllj-. - -. " ... . ' . .ll. wV...Un th UAll. , i i & rot Fand. Bat for tba aebla coatribotUa af tat t artitta thU kk catd -fjarr aaakaa. I Ur f 7.. Forsaie ai pook , oi kui aid on reelpt cf Ir.io. The loreoffarinjto lld'a Poet Laurrate, published by tne Coo ... . - - m A a V, . 1 1 4 Um ifA.ttiti.nt jr ft to eare for tne lamuy oi me üciutcu yxu ' -, p - iionameat Saarenir Faad. - .. . . LV M ? ? I T I1. 1 I I LfUita 1 11 B MUlAMIAi

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Nstt ix T. Zoelln!!onZart. (JortseKvng.) lstcüjt mein Genre, kalte Schönheiten!" bemerkt: er ein wenig wegwersend. Die eine der Damen kenne ich." bemerkte der Assessor, und bei der Aehn, lichkeit der Anderen möchte ich annehmen, daß es ihre Schwestern sind. Da folgt ja auch der Herr Gemahl mit einem anderen Herrn. Wahrhaftig, Dalke! Er ist es, wie er leibt unv lebt!" und damit durchbrach der aufgeregte junge Mann- den Herrenkreis und schwang sich gewandt über die Balustrade, dem eben Vörübergehenden dir Hand mit lebhaftem Freudenruf auf die Schulter legend. Dieser blieb stehen und wandte d?n Kopf, und nun gab eö das herzlichste Händeschütteln hüben und drüben.' ' Erlaube, lieber Winkler, laß Dich den Meinen erst vorstellen," sagte dann der etwas schmächtige Herr mit dem blassen, schmalen, von dunklem Vollbart umrahmten Gesicht und den dunklen, ausdrucksvollen Augen hinter der goldenen Brille. Mein liebster Stu diengenosse und Zimmerkamerad, Herr Assessor von Winkler, meine Frau. Du entsinnst Dich ja wohl noch meines geheimnißooll ' angeschwärmn 'und angedichteten Ideals, das Du so grausam bespötteltest; da hast Du es, Winkler, und wirst hoffentlich patt.Tpeccayi sagen. Waö, alter Zange?" Gnädige Frau, ich bäte fußfällig ab und träte in Demuth jede Eanossareise an, wenn hier Einem Raum dazu gewahrt würde. Sie gestatten mir vielleicht bei günstigerer Gelegenheit," scherzte der Assessor, den Hut in der Hand, in höflichster Haltung. Es versteht sich von selbst, daß Sie das bei uns versuchen können," lächelte die schöne Frau zurü. Ich fürchte aber, eS wird aus gleichen RaumverHältnissen unmöglich bleiben. So c!n Käfig eines neu bestallten Landrichters leidet ja nicht an Raumverschwendung. t, V , r.-f r zcy icgiaae vor. ie ougen zyre usou fünden lieber an unserer Familien laset ab: ein Eouveri soll da für dm Freund immer bereit liegen. Gestzt-t-n Sie mir erit: memSchwaaer. Baumeister Röhl und Frau, meine Schwester und hier meine dritte Schwester Maria. Sie müssen, nämlich wissen, daß wir die gefürchtete böse Siebn, erreichen, sieben Schwestern! lachte dre ?. r . a . iv , W CT )uoqz muniere rau, wayrenv uy essor von Winkler schon an die Seite NariaS Getreten " und beflissen war. einen Platz für die kleine Gesellschaft m dem überfüllten Garten auszufinden. ES wäre wahrschernuch eine Un möglichkeit geworden, hätten sie bei ihren Promenaden hin und her mcht einen Tisch obenauf der Platform ent deckt, an dem Harald Erler mit seiner Schwester, ein Bekannter des Assessors. sich niedergelassen. Harald war wie elektrisirt emporgeschnellt. Siedend heiß schoß ihm das verratherische Blut in die Schlafen und sein Herz häm merte zum Zerspringen. Dort wandelte sem Stern! Jekt oder nie mußte es sich entscheiden, ob er 'ihm glückverheißend nahen wolle. Er biß die Zähne zusammen in leidznschaftltcherErreauna und dann erhob er winkend beide Arme, um den Freund auf sich aufmerksam zu machen. Als dieses noch nicht fruchtete und in dem Mensckenaewubl dessen Auae acbtloö über ihn hmstrnste, raffte er sich aus mit verzweifelter Entschlossenheit und brach mit "ein paar Sprüngen sich Bahn biö zu ihm hm. Sucken Sie Plätze, Winkler? An unserem Tisch ist Raum, preßte er mit einer Stimme hervor, die d:e in nere Erregung" beinahe heiser machte S. V. . t . tLi 1 uuu vuiiu, yync eine uniwon aozu warten, spielte er den Ckceron'e, schritt voran und' schob' "die umgekippten Stühle zurecht, die für die anderen Gc schwister und Doctor Menz von Leo noren sorgfältig gehütet 'Wochen wa ren. Waö aina ibn in.diefeN Auaenblick der Freunl und'di. Geschwister an, wo ein Glück zu bannen 'war ?n Mm zoldseligen GeMvf, das ihnv den ttubm verkörperte? Er achlete nicht auf LeonorenS etwas verlegenes W: verstreben, die schwerbewahrten Sitze Frjmden zu überlassen. Er hatte nur Auaen urd Sinn für du Eme, Ein zlge, die mit . dankbarem Lächeln 'sich setner neullchen Rnterdienste am Wa aenscblag erinnerte, als er von dem W l essor jetzt vorgestellt wurde. Sie war so schön, so engelschön. daß sein Künstlerauge sich' nicht sattsehen konnte! Schoner noch im Taaeöllcht. ali in der . mystischen Grottenoeleuch. tung. Die ideale Form deS Antlikes. die ifrommen Blauauaen. die coloen herabfluthende' seidige Haarpracht die rosig zarte Frische deS Teints, auf dem eS wie Luft und Schmelz erster Jugend lag, die mädchenhaft schlanke hohe (Lepalt in dem geschmackvollen (born. !.., ' cfn. jt. i mercostum, aus feinster schweizer P W1 , Stickerei, durch de ien izeue Macyen chmiegende blaue diskret das engan Unterkleid schimmerte: ein Kranz von abschattirten Kornblumen,' der den Rand deö HuteS, umfaßte und entzückend zu den aoldiaen Stirnlöckchen stan). Man konnte sich nichts. Reizen, deru vorsteuenuno jnrald tler war )nhrs-k '"' ' ' " " r"

zt roätr ein paar Mal seinem klugen Schwesterlein einen unmuthigen Blick über den Tisch zu, da sie mit kühler Gemessenheit die aufgedrungenen Gäste sich eben nur gefallen ließ. Keine Spur der graziösen Artigkeit heute in ihrem Wesen, der ihr so schnell sonst die Herzen gewann. Ablehnung in Ton ünd Blick, und er wollte doch Alles aufbieten, den Zufall sich dienstbar zu machen zu dauerndem Glück. Er stand auf und ging um den Tisch herum und sprach eifrig in LeonorenS Oh.' " Sie nickte dann kurz und flüsterte zurück: .Schön,' ja. Aber nichts als Aträppe, glaub eö mir, hohl und leer Alles, da innen. Aber Dir zu Gefallen, wenn Du sie als' Studie brauchst,

will ich gern freundlich sein. Und nun war sie eö in vollstem Maße.' Der Zauber ihrer holden Mad chenhaftigkelt gewann selbst den etwaS derben Baumeister, der die mahagonibraunen, ..l57.neuen Handschuhe eben von em'paar riesigen Fausten zog und sich in befreitem Aufseufzen mit klobigen Fingern den lang herabsluthenden. y Jkr7 l rt V ... yeuoionoen nouoari rammle, roayrend er ein Bierseidel mit einem Zuge leerte. Galant suchte er nach einem Füßbänkcben umher. So kurze, kleine güßchen," sagte der ungeschlachte Ries: mitleidsvoll und machte sich von da an zum Ritter des zarten Madchenö, m dem crihr den Sonnenschirm hielt und e . jr. i ... lauieno i.eine reunoncyreiien erzeigte. Ihre achtungsvolle Höflichkeit berührte ihn angenehm. Es mochte ibm etwas vollkommen Neues sein, dak män ihn überhaupt gelten ließ, denn eme ,rau behandelte ihn mit geringchätziger Herablassung. Die Tochter des geheimen APPellahonSrathes Fernow war herabgestiegen, als sie di: Hand deS jungen Bauunternehmers annahm, daS zeigte sie in Blick un rti. . l i. jr . c jcqu vor er iyr zeule aucy, roas oie kühnste Vbantasie nur träumen kann an Pracht und Glanz. Sie konnte e nicht verschmerzen, daß er ein Parvenü aus kleinbürgerlicher Handwerkersamllie war und derb und schwerfällig, daß er, trotz lxS ersten Schneiders, un .Y.s! k tfl-tl II f.! : I?'. rt ciegani ouco inn seiner manioen ge stalt und dem lauten, scyauenden Lachen. Sie hielt ihn unter der Herrschaft ihres Blickes, aber er fühlte sich unbehaglich darunter und war Jedem dankbar, der ihn für Augenblicke den Zwang vergessen ließ. Leonor-ns Scharfsinn hatte den guten Kern in diesem großen gutmüthigen Kinde so fon er.annr. sre ignoririe oie ipo.Ulche ueberleaenhelt, mit der .ihn die drei Schwestern, ja selbst der studirte Schwager behandelten, und plauderte frisch und fröhlich, mit dem feinen Iststmkt eines guten, klugen Menschen nür jene Conversationstyemen beruhrend. bet denen er sich zu fxmf fühlte. Sie lockte dadurch auch schnell dasBeste auZ ihm hervor und eine eigen harmomfche Stlmmuna machte sich bald m dem kleinen Kreise dadurch geltend, der solche sonst wenig gewohnt schien. Mane Fernow lachte viel und gern: vielleicht, weil sie das zum Entzücken kleidete, wenn ibre tadellosen Zähne auö den blühenden Lippen hervorleuch teten, und der verblendete Kunstler fühlte nicht, wie dieses Lachen eigentlich ein leeres, aeistloseö war. Wie AlleS, waS das schöne Mädchen sprach. nur tonende Phrase blieb, oder all täglichste Gemeinplätze. ' Sie bespöt tele, mit scharfem Blick für die kleinen Lacherlichkelten ihrer Umgebung, die Pässanten; und im?ner waren es mehr a . . a oder rntnder Totletiensunden, die Ire geißelte. Leonore sah ein paar Mal mißbilligend auf. als Harald mehr und mehr in den mokanten Ton einstimmte, und die beiden a'nimirten junach Menschen, wacker unterstützt von C;tharina Röhl. ätzende Medisancer. über jedenBorüberziehenden ausgossen. 'Um Gotteöwillen. Käthe, sieh nur die. Schulten-Romburg, Deine Schulfre.undtn! Sie hat ihren langen Luutenant also richtig aeheirathet, alö er Häuptmann wurde. Diese Misöre ! Das Kleid ist doch gefärbt, glaubst Dr nicht? ' Wie unmodern und Blon den als Besatz! Wie kann man am hellen, lichtenTage so alö Vogelscheuche sich zeigen. ES m zum Todtlachen, wl: sie' sich herauSstaffirt hat," sprach sie unaenirt laut. LeonorenS Gegenwart mußte dem Bauunternehmer Muth' geben. Mit vorwurfsvollem Blick wandte er sich zuArau und Schwägerin. Ich glaub: kaum, daß die arme Frau sich so aus Wahl kleidet und Ihr solltet Euch schämen, ihre Dürftigkeit zu bespo!teln," verwies er etwas unsicher. Warum hat sie so eine verrückt: Heirath geschlossen, die' eine der gefeiertsten Schönheiten von BreSläu war," schmollte Marie in grenzenloser Verwunderung über die kühne Mei nujigSaußerung. ihreö SchwaaerS. , Weil ihr vermuthlich daö innere Glück höher stand als Tand und Flitterj" fiel nun auch Martha Dalkt sehr cjnjl in die allgemeine Unterhaltung ein! und. sah an der naenul, geschmackvollen." aber sehr -einfachen Sommertoitette sinnend binünter und dann mit innigem-' AufblU, in die Augen deö Galten. ' ' ' . ' Katharina Röhl warf spöttisch die rothen, vollen Lippen' auf. Geschinacköfache," warf sie wegwerfend hin und' legte die elegant bebandschub ten', Finger wie zur Bekräftigung auf den Arm der jüngeren Schwester. Ich hoffe. Kind, Du wirst Dich von solchen romantischen Albernheiten nie zu einer Unbesonnenheit hinreißen lassen. Ich glajibe nicht an dieses vielgepriesene innere Glück wenn eS ohne Wohlstand' und Wohlleben bestehen soll."- ' Vtnhrteste Frau Schwägerin." fiel f rtVlil T i . " tJL . i cmiöiiuiict juhuz laaij cm. .Wem die Freuden' der. Familie nicht allein genügen, der hat sie auch nie voll kennen gelernt. Du urtheilst wie der Blinde von den Farben. Sieh Dir unsere drei FlachZköpfe an und dann rage, ob Martha nur einen kleinen lnger von einem derselben gegen einen rnyrnaer" Teppich und 'was weiß ich sonst-' vortäuschen 'würde' und' frag: den da unk ttJClci mUL2ärme auf

lC'-'iTiW-'Jt1? r-u.:r.i . st'.rry; jLr-2 . "

! acyttten cywagerö, ov er nicht all' seinen redlich erworbenen Reichthum für einen so kecken Buben und unser Familienglück hingeben würde. Du solltest vor allen Dingen nicht Marias lugendliches Gemüth zu beeinflussen suchen. Ich kenne nichts Traurigeres, als die Jugend, die man vergöttert, indem man ihr alle Ideale nahm.Ein etwas verlegenes Schweigen folgte. Die Schwäger, die slck noch, venig bis jetzt kannten, da Ländrichter Dalke erst vor ein paar Wochen aus der Provinz in die Residenz versetzt war und zwar nicht zur großen Befriedigung Marthas, die den Aufwand der luxuriösen Schwester als im ' bequeme Verkehrart scheute. Die beiden wackeren Männer schüttelten sich im ersten Verstehen die Hände. Leo nore war es schwer gefallen, verbindlich zu bleiben gegen die ihr so wenig sympathischen Damen. Man erhält den Schein der Kälte ja viel leichter aufrecht, als den der Wärme. Nach diesen Meinungsäußerungen, die ihren

Anschauungen so diametral entgegen- ! 4 l AM ImIVa aaWa m. I tycicgi ivuim, uuiut ut jeue eiizeuchette Freundlichkeit fast zur Unmöglichkeit. Daö schlichte, ernste Madchen war gewohnt, osfen und ehrlich den eigenen Weg zu gehen. Der Vater, der auf sie stolz war. trat ihrer Seibständizkeit in keiner Weise hindernd entgeaen und in der frühen Unabhängigkeit hatte sich bei ihr ein Wesen berausgebildet, das jedem Schein abhold war. Sie begrüßte eö daher mit doppelter Freude, als jetzt die jüngeren Gesckwistet mit Doctor Menz sie nach längerem Umhersuchen auö der Menqe herauffanden und erhob sich schnell, um lynen enigegcn u aeoen. Lore, wir wollen in'S AffenW. ' Lore, ich hab' eine ganze D!i. :re i?rot für die Bären. Lore. Jnkel V?en? bat meine lateinisch-n'Vokabeln überbört." schallte eS im Ekoru an all? den frischen jungen Kehlen ih: ent. gegen und ein feines kleines Stimmchen lispelte: Ich möchte Kameel xtU. ten, bitte, rntte, Lore, ertaub' daß Onkel Karl mich reiten lägt." Gestatten Sie. daß ich mich anschließe,- bat der Bauunternehmer, der schnell nachgefolgt war und man sah den freundnchenAugen die helle Freude an' der Kinderlust an. Leonore nickte. Das kleine Gretchen sah eine Secunde prüfend zu dem blonden Riesen hmauf, dann stahl sich das weiche KinderHändchen zutraulich in seine mächtige Faust. Du bist groß, groß wie das Kameel, viel größer als Onkel Karl, willst Du nebenher gehen und mich festhalten? Ich fürchte mich immer, wenn eö so'hin- und herschaukelt, willst Du?fragte es eindringlich' und spazierte, als er eifrig bejahte, zierlich wie eine Bachstelze neben ' dem großen' Manne m, der seme langen Belne in ein an. rnessenes Tempo . zu bringen suchte. Heinrich Röhl war nun in seinem Elernent. Vergeblich hatte er es b r Frau durchzusetzen gesucht, - daß die f .' ist . 3 r .- ti ... i . .,,, ? uanen zva.res iie oeure oegieneien. ie f y . . w m a cyone, elegame srau say in den unindigen Wildfänaen" nur kleine St'ö. renfriede, die ihre rafsinirte Toilette bedrohten. Er ward eö nicht müde. neben dem Kameel einher zu geben und das glllckstrählende Gretchen mit seinen t 1 cw e r.i -m" langen armen auj keinem zanicyen C-n. e.fi c. ?i i. .. .. cujULiuca voer Mir oen luoemven f.jC ' l ' r. -uiuusn zu neuen, oie noco nie c viele Ritte gethan, wie heute.' wo der gefällige Kinderfreund sie bezahlte. ' Endlich nahm auch da? ein Ende. Leonore empfahl sich freundlich von detn Manne, indessen Brust daö' heiße. Verlangen aufstieg: hättest Du Dir doch solch' einen Schatz fllr's Leben gesichert! Der Abend dämmerte herein; sie mußte, in Begleitung des jüngen Doctors, mit den kleinen Geschwruern die fximfahrt antreten. 1 fgortsetzuug folgt.) Zwei flucherpendants. ES. ist allgemein bekannt, daß der Bauschwindel nirgends dreister und raffinivter blüht, als ' in Berlin, wo ciqe neue Straße nach der andern mit prunkenden Miethpälästen nur so aus det Erde wächst Und heute gewaltig ausgedehnte, hochelegante. Stadtviertel mf vornehmen Avenuen, stolzen Kirchen und reichgeschmuckten Platzen sich eröeben,' wo noch vor 'wenigen Fahren saüdige Felder 'und dürftige Wiesen mit Sumpfgräben lagen,' an 'denen zerzauste Erlen und Weiden ihr Leben zertrauerten, durch die. Großstadtlust verdorbene Reste der ernsten, schönen. '.nÄkischen Heide. Die Tägesblättei rg'ehen sich " fortwährend "in bitterr liketn über den Schwindel, der bei diesem Baufieber täglich mit unter, duft. Er ist auch schon längst eine ehcnde Rubik in den Gerichtsverhand. .ungen geworden. Er ist' einZ der trankheitssymptorne des übe,?mäßiZ chiellen WaMhumL deö Großstadt. örj?ers. Wer, den Schaden davon .ragt.' da?, sind, aber seht'ost. nicht, die nit ihrem. Capital bei den Bauten Beheiligten, sondern die' kleinen Leute. die) Bauhandwerker; .die. Schweiß und OThe und theuer erkausteZ Material hergaben. Sie haben daö leere Nach,'ehin. Außer, der Bauherr war ihnen persönlich gut bekannt.' Wie selten'. ist das aber der Fall!. Die. Schwindler mehodC nach -der. die Yedauernsver tben ruinirt werden, ist zwar im. Ein zelnen manchmal etwa? abweichend, in den' Grundzügen- aber immer sich gleich. - . Es gibt. Bauunternehmer, die kei nen Pfennia beuden und nur vom "'V. '. Jed'erann sagt so. Caßearets Tandy Tathaktic, die wundervollfte medizinische Entdeckung de Zeitalters, angenehm und ertritüend im Oeschmakk, dtrkt sanft und A ' e k.m- . ? nccr aui i.iercn, eoer ane lng'rseibe, daß ganze Lystem reinigend, entfernt Erkältung, kvrirt Kopfweh, ffieder,' anhaltende Oerllopfung und Ua. verdansimt. Hassen und derfuöen Cit tt CzUl den G.G C. beute:

1 10, 23, c-d C0 CtziZ. Oerk-uft csd i 'r " 5 , r--.-w "ww "vWwa Vy

Schwindel leben. Durchtrieben schlüpfen sie zwischen allen Paragraphen deö Strafgesetzes durch und beginnen ihre Manöver nach jedem Geschäft" wieder an irgend einem andern Punkte der riesigen, viele Meilen umspannenden Peripherie Berlins mit seinen zahllosen Vororten. Eine ihres schändlichsten Komödien besteht darin, daß sie den Reichen und den Armen spielen. 'Vor Beginn eines Baues fahren sie in feiner Kutsche bei den Bauhandwerkern vor und empfangen sie dann in einer vornehmen, mit augenfälligem Luxus ausgestatteten Wohnung. Haben die Handwerker dann in fröhlicher Hoffnung einige Wochen gebaut und auch ihre Bezahlung immer richtig erhalten, so stellt der reiche Bauher plötzlich 'unter allerlei glaubhaften Vorwänden die Zahlungen ein. Die Handwerker arbeiten aber trotzdem fort, um daö Haus rasch unter Dach und Fach zu bringen, weil das halbfertige Haus bei einem Zwangsver-

kaufe zu einem Spottpreise versteigert würde, bei dem sie nicht zu ihrem Gelde kämen. Bevor sie jedoch ganz fertig werden, tritt der Concurs ein. Das halbfertige Haus fällt dem Manne'zu, der die erste Hypothek auf das Grundstück besaß, und zwar nur für den'Betrag dieser Hypothek. Er war des Hintermann des Bauherrn und hatte ihm die in der Hypothek emberisfenen ersten Baugelder gegeben, .atürlich bezahlt er seinen Cumpan, den Bauherrn, gut. Die Handwerker haben fast umsonst gebaut und können noch froh sein, wenn der neue Besitzer durch sie, aber auf'S billigste, den Bau vollenden läßt. Kommen sie bei der Concurseröffnung mit ihren Rechnungen zu dem Bauherrn gelaufen, so empfängt der sie in einer elenden Stube mit traurigem Stuhl. Tisch und Bett und erklärt sich selbst seufzend für völlig vernichtet. Die kostbare Wohnung, die glänzende Kutsche gehoren mit zum unantastbaren Vermögen seiner Frau, der er alles Erbeutete übertragen hat. Gerichtlich läßt sich der . Betrug nicht festgreifen. Die Flüche der oft zu Grunde gerichteten Bauhandwerker lassen den frechenSauner kalt. Diese raffinirtm Schwindeleien w Berlin vom Ende deö neunzehnten Jahrhunderts sind jedoch im Grunde nichts Neues. Sie wurden in derfelben Welse.' nur auf anderm Gebiete, Schon vor mehr als hundert' Jahren w ZariS betrieben. Der Berliner Bau.' Wucher erinnert lebhaft an ein höchst interessantes Buch, an deS vorzüglichen französischen Schriftstellers LoulS Sei bastian Mercier Tableau de Paris", eine ungemein fesselnde Schildung der Sitten vor der Revolution, und zwar von solch treffender Wahrheitstreue' daß der Verfasser, von der Polizei verfllgt, nach der Schweiz und nach Deutschland sueben mutzte, urn nacy ackt labten, beim Ausbruch der Revolution. konnte er nach Paris zurückkchren: Ein Capitel diese? Gemaldes von Paris" schildert die sogenannten Wochengläubiger". Diese Wuche rn, die. grade wie die kapitalistischen Hintermänner der Berliner Bau schwindler, selbst ihr Gewerbe sur zu schändlich hielten, als daß sie eS selbst offen zu betreiben wagten, bedienten sich meisten? besonderer Makler bei' ihren Speculationen. Die wohnten sämmtlich in der Umgebung der Fruchthallen. Denn auf die später so berüchtigten Damen der Halle" hatten eö die Wochengläubiger abgesehen. Diese Marktfrauen handelten im Kleinen mit Früchten. Zugemüsen. Fischen und dergleichen. Um nun ihren geringen wöchentlichen Bedarf an Makrelen, m v. 5 ? . . r j .M litdjen, J0yann.socc.eii, mtycu, Birnen und andere grade marktgängigen Waaren einkaufen zu können, bedurften sie häufig des Vorschusses von 6 Livres (ungefähr $L20). Das lieh ihnen der Wucherer durch Ver mittlung der Makler, aber unter der Bedingung, daß ihm die Schuldnerin am Ende der Woche dafür 7 Livres und 4 SouS zurückbringe. So truaen ihm die 6 Livres, wenn er damit sortarbeitete, daö Jahr hindurch fast 60' LivreS, also daS Zehnfache ein. Und eS gab damals in Paris sogar sehr reiche Herren, die ihr Geld auf solche Weise wuchern ließen. ' WaS' muß wohl", sagt Mercier, hierbei am stärksten auffallen? Die außerordentliche Bedrängniß dieser Kleinverkäuferinnen, die nicht einmal 6 LivreS zu ersparen vermögen, oder da? sich immer gleich bleibende Glück eines so abscheulichen WucherS? Diese Darleiher wissen recht gut, wie sehr die Seltenheit des gemünzten Geldes von Tag zu Tag' unter uns zunimmt, scits dem die zahlreichen öffentlichen Anleihni dessen. Umlauf gehemmt haben. Sie verkaufen also ihr Geld, so hoch sie eS verkaufen können. Hierbei ist die 'Thatsache eben so gewichtig, daß man desto weniger ohne baar'es Gelo etwa? auszurichten vermag, je annfi rnak ist. Für den Dürstigen gibt eö keinen Credit. Und ' aus demselben Gründe, aus dem gra!e er den Wein und daS Fleisch theurer als der Prinz von Geblüt bezahlen muß, ist er auch genöthigt, sechs LivreS für einen himmelschreienden Preis jj verkaufen. Eben hierin liegt der Grund, warum . cr ? . i. ver: vinne 10 icymer uno ieuen aus dem Abgrunde sich wieder herauözuarbeiten vermag, in den er einmal verfünken ist. Er gleitet mit Händen und. Fußen ab, wenn er sich herauswinden will. Denn eS ist wirklich schwerer, mit fünf SouS sechS Franken !vor sich zu bringen, als mit zehn tausend LivreS eme Million zu gewin. nen. Jene Wucherer verlassen sich nicht immer auf ihre Makler oder sonWa Mittelsmänner allein, Sie sind neugierig aenug, den Haufen ihrer ewigen Schuldnerinnen, durch die sie bereichert werden, selbst zwei- bidreimal deö Jahres zu sehen, um sich auZ eigener Ansicht sowohl von der Lage dieser Personen, als auch von der ThZtigkeit der Makler zu unterrichten. Der Mann, der ein' schärlachrothe) Kleid,' :ld:r.. Tressen, einen OtöZ mit. c?ld.:i5 Kno;fk trät. nit er,-

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w s. I , ""Sflii'' l i ÄWP t i2SZL Berlin, PARtS. 36 XffECet ICMlQUffi DerS als in seiner eigenen Equipage fährt, einen kostbaren Diamanten am Finger schimmern läßt, daö Theater besucht und in vornehme Gesellschaften Ceht, derselbe Mann zieht zu gewissen Tagen im Monat einen abgeschatten Rock, alte Schuhe und gestickte Strümpfe an, läßt feinen Bart wach-, sen. färbt die Haare und macht sich weiße Augenbrauen. Dann begibt er sich in ein abgelegenes Hauö, in e;nen Saal, in dem nichts als eine elende Tapete, ein Reisebettchen, drei Stühle und ein Crucifix, sich befinden. Hier giebt er gegen sechzig Fischweibern, Krämerinnen und Obsthöckerinnen Audienz, worauf er ihnen mit entscheidendem Tone sagt: Ihr seht, gute Leute, daß ich nicht reicher bin als ihr. Hier sind meine Möbel. ' Da ist mein Bett, in dem ich schlafe, wenn ich nach Varis komme. Ich gebe euch mein Geld auf euer Gewissen und auf eure Religion. Ich habe keine andere Handschrift. Und ihr wißt eö, daß ich euch gerichtlich belangen kann. Ich leiste eurem Gewerbe den besten Dienst. Uno da' ich so' freigebig mit meinem Zutrauen bin, so 'muß ich auch meine Sicherheit haben. Ihr müßt demnach alle für einander bürgen und mir vor diesem Crucifix, dem Bilde unseres göttlichen Erlösers,- schwören, daß ihr mich nicht in Verlust bringen, sondern mk das redlich wieder erstatten wollt, wäs ich euch anvertrauen werde". Hierauf heben denn alle ischweiber und Oosthöckerinnen die Hände empor und säv'ören, daß sie diejenige unter ihnen erdrosseln wollen, die mit der Bezahlung nicht redlich Wort halten werde. Der schlaue Wucherer fragt dann nach den Namen der Weiber und gibt jeder sechs LivreS mit den Worten: Ich gewinne daS nicht. WaS' ihr gewinnt. DaS versteht sich." Die Versammlung geht auseinander und der' Menschenfreund bleibt 'mit zwei Kundschaftern' allein, denen er nach abgelegter Rechnung ihren Lohn auszahlt. Am andein Morgen fährt er in einem fchönen Wagen durch die Hallen. Kein Menfch erkennt ihn wieder, denn er. ist ein durchaus, anderer Mann. , Von Glanz umgeben, wird er in der besten Gesellschaft aufgenommen, und hier spricht er oft an der Ecke eine'S marmörnen Kamins von den Freuden der Wohlthätigkeit und des menschlichen Erbarmens. Niemand streitet ihm bis Redlichkeit, die Ehre und sogar ei::e gewisse Freigebigkeit ab. Und während so -über ihn. geurtheilt wird, schrcpfs und saugt er, bald unsichtbar, bald gegenwärtig, auf vier biö fünf tau borgenen Schlupfwinkeln das' Mark unl Blut des armen Volke? auö." öcach solchen Schilderungen oersteht man erst' daS haß- und wüthcrfüllte Treiben der Damen der Halle" wahrend der Revolution. ES war nur Rache 'an ihren Peinigern und' deren wahren und vermeintlichen Helfershelfern. Hauptsächlich, um jenen jtadtbekannten schreienden Uebelständen ein Ziel zu setzen, wurde 1777 Mercier hatte 177S. geschrieben ein öffentttchefc Leihhaus in Paris errichtet. Merciet schildert daö Thun und Treiben darin auf daS lebendigste. Der Man. gel an gemünztem Gelde, bemerkt er, rourde nun zwar weniger fühlbar. Aber, obgleich eS gar nicht schwer sei, au! dieser Ansialt einen Tempel de? großmüthigsten, thätigsten Barmher zigkeit zu machen, ' verfehle sie.' doch noch ihren wahren. Zweck, da man grade daS arme Volk, das nur bescheidene Dinge anbieten kann, . unerbittlich streng behandle und die von - dem Durstigen dargebrachten Gegenstände zu Spottpreise annehme. Pie, Parallele zwischen den Pariser Wucherern. vom Ende deS vorigen und den Berliner Bauwvch:rern vom Ende dieses Jabrbundert? wein, überraschenOto UnsöbwareS Mittel. PaS Feld der Wirksamkeit. deS be. rüdmtea Dr. BuU'Ä Husten Eprup esird immer . fortbestehen, denn l vena eint Mutter einmal dlestS unfehlbare Mittel gegen Husten,CrkÄtung,Brau-. Nk oder Keuchhusten gebraucht hat, so iid sie nie eme andere Medizin ver, suäen. Äch gebrauchte Dr. Bulrö m r r t. . . m . on yrup seu 15 Javren tu ver amilie argen Husten, ErkÄtung und. clö-Leiven und fand ibn ein ausat-

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tere&9 hnÄ fifit! V v v v v V W w Johann Hoff'ö flüss ge Malz-Extralt Mit jedcr.ahlzeitunö finde, daß cS zur vollstä: digenVerdauunz der Speisen vortrefflich ber trügt. ANHÜTT JICH VOR. fKcHAHMUrt6N UND VtRLAN6 IMMER DAS XCHTI FLU55I6E fVÜrfXTRACT CirDflDtN von JfOHANN HOFF iCAIS. Ü. KÖM tu. . fDrufRAnr neue wlhel atstr. m . " NW YOtM fPij4 EJAHJUiHST. de'Aehnlichkeiten auf'in der heuchlerischen' Komödie, durch die die armen Ovfer geködert werden. In Paris war eS nur ein Blutegelthum, ein chro-' nischeö Saugen, an den Opfern. Sie blieben in stetes Elend niedergedrückt. In Berlin aber ist ein rasches WerNichten der Betrogenen' die meist eintreteiide' Folge' des eben so heloö betriebenen BaUwucherS. Wie oft hat man hier Gelegenheit, bei kleinen Aufträgen' oderlsteparaturen in der Wohnung brave tüchtig geschulte HandwerkSrneister' Kennen zu lernen, die noch vor kurzem em' großes, blühendes Geschäft mit vielen Gesellen und eine wohlhabende, Häuslichkeit besaßen, und nun allein in kleiner" Werkstätte und armsepger Wohnung 'sorgenvoll sich ums tägliche Brot schinden und plagen oder wuder als Gehilfen arbeiten müssen: Opfer deS. BaufchwindelS. Denn der einzelne hat wobl 1050,000 Mark und mehr dabei verloren. Und der. der sie'ruinirt hat, schwelgt straflos in züammengegaunertem Reichthum. Jaer 'hat oftmals noch Bauhandwerker auf dem Gewissen, die in Lerzwtiflung über den jähen Zusammenstürz ihres oft mühsam in harten, längen Arbeitsjahren errungenen Glückes Hand 'an 'sich selbst legten und 'Frau und Kinder in tiefster Noth'zürllckließen. . . ' Mt Regierung hat mancherlei Pläne' ins Auge gefaßt, um die Bauhandwerker vor' den schandlichen' Rauberelen zu schützen. DaS wirksamste Mittel hat man aber noch nicht finden können. Unterdessen sind schon häufig böse Auftritte in offener Straße zwischen erregten Vauhandwerkern und Bauherren ' vorgekommen der Hin .ermann wird fast nie bekannt , wöbe. eK felbst an Revolverschllssen von der einen und kräftigen Hieben von der andern Seite nicht fehlte. In vielen Fällen sind die betrogenen Hand-we'F.-r auch entschlossen zur Selbsthilfe geschritten und haben unter großem Menschenzulaus all ihr Material, daö sie' in das neue Hauö geschafft und verbaut hatten, sich wieder geholt, um nur etwas zu retten. Auch daS geht oft nicht ohne wilde, blutige Thätlich-' leiten ab. Doch Pflegen die Richter sie' möglichst milde zu beurtheilen, wenn sie in das nichtSwllrdige Gaunerfpiel der Bauschwindler Einblick bekommen. ..''"" zzsss&szszszzeszsessszssszs 1 V Ml W. KM5 0M 5 rcfe A &9ai BAR FIXTURES O.TAIW BOARDS AHO Alt Tln. Vnv. Ora6, ot$pt:u Cilolcot ond ol! ttltchoit end 5 Plotod Utonsl! CU&9 V7ö6d. MttrhlOu oc I 1 ce.atn, Eto. 5 i ä' CCOWCE WM. NOrniflAK.. I lala KaAB&mrtr aa! tttunnC 0 aeS EaT Waauiwato S ... Uciawioi.ia. 0 l tt TUE BA8-KKPDJS' FRiEKD. XS2S3SÄ S2SSf3S252S2S2SH?VÄf? " p .UV. Zum Verkauf In llpotbekev S5 Kent per Vfuvd. Fil I Das Demsq'Aenravisqe i ßeGhtsbureau I Uotoriat 10 H HAKuEWOIlTH. 532 Viv, St . Cincianati, O, ist anetfannt das ältefte, weitverireta teste und ,uvnlä,sigfte tn Um rika m- Deutsqland, Ul.tz alle Unstrue aus Erbschaften und Rechte, kann man VertteuenSvoU tn snne Hi de legn, unv verstcdert sew, daß die Neinwn, r?ie die größten ' vollmachts-AuftrSge mit gleichem Eifer und genou Stechttkei'ntnid prou.pt und gesiZsenhast tt ledickt w rdtn. '- ' ' ' ,af7,t,Lt?.,. yf yoroiester.Erbsn . mk'Ui4. dks grarJ. h. I X IH

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