Indiana Tribüne, Volume 21, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1898 — Page 2
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Luvisns Tridüne. Erschein' Tög'ich und Scntfiö. Die tägliche .TriSüne kostet dch IcnXtiget 1 Scnti per Ooche, die tas.DrtbaeItnti per Ooche. Selbe lüsterne IS tteitti ein ii dvxli pn I3iti. Ver yoft uierhald dei 9ttlt ,ge1chit l SrtJ)flUB4 V p fjcn.
cmi 13 C0 lavama traZe. Sndianapolik, Jod., 6 Januar 1898. ein merkwürdiges Experiment. j ; , ' Nach der Entdeckung der RöntgenStrahlen wird man sich über Nichts mehr wundern dürfen, sich vielmehr bereit machen müssen, noch merkwürdiLere Dinge zu hören. Zunächst kommt das Hellsehen an die Reihe. Wenn man mit den Röntgen Strahlen durch feste Körper Photographiren kann, warum soll man nicht durch feste Körper lesen können? In der That ist vom Hell, und Fernsehen, vcm doppelten Gesicht u. s. w., schon oft gesprochen und geschrieben worden, und es gibt Leute genug, die nicht blos die Möglichkeit, sondern auch die Wirklichkeit des Fernsehens behaupten, aber ein wissenschaftlicher Beweis dafür wurde nicht geliefert. Diesem Mangel ist nunmehr, wie es scheint, abgeholfen. Dr. Grasset, Professor an der'medicinischen Fakultat'zu Montpellier, hat der dortigen Akademie der Wissen schaften ein Memorandum unterbreitet in welchem er über ein Experiment berichtet. das tz in .Gemeinschaft mit dem Arzte Dr. Ferroul in Narbonne angestellt hat. Dr. Ferroul hatte ihm vor einiger Zeit mitgetheilt, er kenne eine ffrau. welche die Fähigkeit des Hellsehenö besitze. Dr Grasset beschloß, diese Fähigkeit auf die Probe zü stellen; Dr. Ferroul erklärte sich zur Unterstützung bereit und erlaubte dem Dr. Grasset auch, alle möglichen Vorsichtsmaßregeln gegen ihn selbst zu treffen. Unter verschiedenen 'Arten des Hellsehens wählte Ä)r' Grasset diejenige des Sehens durch feste und verschlossene Körper. Er hatte in Narbonne mündliche Verabredung mit Dr. Ferroul getroffen, ihm aber nichts über die Art gesagt, wie er seinen Plan auszuführen gedachte. Nach Montpellier zurückgekehrt, nahm er ein Blatt Papier und schrieb darauf die folgenden Worte: Le ciel presond reflfete en ötoiles : nos Iännea, Oar nous pleurons ce soir de nous sentir trop Tivre. Darunter schrieb er noch ein russisches Wort in großen Buchstaben, ein klemereö deutsches Wort und ein ganz kleines griechisches Wort.' Dann faltete er das Papier mit der Schrift nach Innen zusammen und legte das zusammengefaltete in einen Umschlag von Chokolade - Papier, das er ' an den Rändern umschlug? das Gan kam in ein gewöhnliches Couvert, das mit gummirten Rändern ' verschlossen wurde. An der Stelle, wo die Ränder zusammentrafen, steckte er' eine Nadel, in das Couverk. so daß sie zur Hälfte hervorragte, übergoß sie mit schwarzem Siegellack und drückte parauf sein Petschaft mit seinem Wappen. Dem so verschlossenen Couvert fügte er eine Karte bei mit einiäen Zeilen an Dr. Ferroul. steckte Veides in'ein'großeres Couvert und adressirte dieses au Dr. . Ferroul. Zwei Tage nach Absendung erhielt er von Dr. Ferroul folgendes Schreiben: .Mein lieber Meister! Als ich diefen Morgen Ihre Sendung erhielt, hatte ich mein Medium nicht gerade bei der Hand. Ich öffnete den Hauptumschlag, der das verschlossene Couvert und Ihre Karte enthielt. Da'ich meine Besuche machen müßte, beschloß ich, die Frau gegen 4 Uhr zu mir kommen zu lassen, und ging im Vorbeigehen zu ihr. um sie zu benachrichtigen." ' Da machte sie mir den Vorschlag, die Lesung sofort vorzunehmen. Ihr versie- . qelteö Couveri lag in diesem Augenblick indem großen Umschlag auf meinem Schreibtisch, in meiner Wohnung die von der Wohnung der Frau mindestens 200 Meter entfernt ist. Wir saßen beide am Rande eines Tisches; ich fuhr meinem Medium mit der Hand über die Augen, und nun sagte mir die Frau, ohne Ihr Couvert gesehen zu haben. Folgendes: .Sie haben den Umschlag aufgerissen? Ja, aber- der Brief, den Sie lesen sollen, befindet sich darin in einem anderen "verschlossenen Couvert." .Das mit dem großen schwurzen Siegel?" Ja; lesen Sie!" ES ist ein Papier, auf welchem Fol gendeS steht: Le ciel profond re flete en 6to!!es nos larmes, $ar. nous pleurons le, soir de nous Hu tir YiTre. Montpellier. Dann'ein Wort mit Buchstaben von dieser Höhe (sie zeigt eine Länge von'' etwa'eiüem Centimeter), dann ein kleines Wort, das ich nicht kenne." DieS. mein lieber Meister, der Verlauf deS ErperimentS, das keine zwei Minuten gedauert hat. Ihr versiegeltes Couvert " schicke ich Ihnen mit diesem Brief? wieder zurück. Ihr ergebener Dr. Ferroul. Dr. Grasset bemerkt - zu diesem Briefe: Man kann sich, mew Erstau. nen denken. ' , DaS-Couvert '.' war vollständig unversch. .. Die Frau bat die Verse lesen' öhni im erkennen :, daß eS Verse sind; auch hat sie le soir statt ce oir flcieicn und das trop ausgelassen. Aber das find Kleinigkeiten ohne Bedeutung. Im Wesen' ist -däS tzrveri. ment vollständig 'gelungen. ES ist da Lesen durch feste Korper, und zwar daS fest" nicht blos im alten Sinne, son Um auch in der wissenschaftlichen S9e deutung genommen, die ihm die Enteckunä der Rontaen - Strahlen gegeben hat. Und eS ist nicht blos das Sehen durch feste Körper, -'sondern auch fcTf-fTetnsebttt. daS lAtt varlZii, STt ferroul hat dabei keine ändere' Rolle spielt aU etwa' " der Briefträaer: er kannte so wenig die diesen den Inhalt ttB CouvertZ;.eZ.kann also weder eine ÄnvorsichtigZeit von' seiner Seite, noch iin unbewußte Mittbeilung. Sugze ßbn ode? Oedankenlesen' vorliegen Ozi Inhzlt deZ FeurertZ kannte ich CZ Ql:!-:) Nw ttztU
lier. daS beint hundert Kilometer von
Narbonne. wo das Experiment gemacht wurde Das versiegelte Couvert wurde mit dem Memorandum Dr. GrassetS der Akademie derWissenschaften von Montpellier vorgelegt; man überzeuate sich, dak es unversehrt war, ! und dann wurde es geöffnet; es zeigte auch im Inneren keine Verletzung. Die Akademie hat eineCommission ernannt, welche mit der Frau in Narbonne ein neues Experiment vornehmen soll, um sich in eigener Person von der Richtigkeit der durch. Dr. Grasset gemeldeten Dinge zu überzeugen. Verschwundene Münzen. Von den Münzensammlern auf das Höchste geschätzt und mit geradezu fabelhaften Preisen bezahlt werden die Silberdollars vom Jahre 1804, in denen seiner Zeit 20.000 Stück geprägt . wurden, die aber m Laufe der Jahre vollständig verschwunden sind. W?hl: aibt es zwei Silberdollars mit dieser ' Jahreszahl, allein es durfte kaum tu nem Zweifel unterliegen, daß dieselben eiqentlich Filsificate und erst im Iay?e 1823 mit dem Original Prägestock hergestellt worden sind. Die Hersteller dieser Fabrikate haben sich angeblich durch übereifrige Sammler dazu verleiten lassen, da im Falle der Enidcckuna ihre kleine Operation unzweifelhaft eine Zuchthausstrafe eingebracht. hatte. Mag nun diese FaljchungZgeschichte auf Wahrheit beruhen oder nicht: eine Thatsache ist es, daß für einen Silberdollar vom Jabre 1804 v e r g e b e n s bis $8000 geboten worden sind. Eine dieser werthvollen Münzen befindet sich im Besitze 0ts Herrn L. E. Altwein in Si. Joseph. Mo., welcher dieselbe vor mehreren Jahren für den Preis von 1000 erstand. Die zweite gehöne zu ler Sammlung des Numismatikers Parmlee in Boston, welcher dieselbe für $750 in seinen Besitz gebracht l ai. Bor mehreren fahren beabsichtigte die Bundes Regierung diesen Dollar anzukaufen, allein die Verhandlungen ,tx schlügen sich, und als später die Parmlee'schen Sammlungen in New goik zur öffentlichen Versteigerung gebracht wurden, befand sich derselbe nicht mehr darunter. Was ist nun aus den im Jahre 1SC4 geprägten 20,000 SilberdollarZ geworden? Diese Frage wird von den Numismatikern in verschiedener Weise beantwortet. Eine Theorie, welch: die größte Wahrscheinlichkeit für sich hat. geht dahin, daß dieselben ihren Weg in das Innere vonAfrika gefunden habe'.'. Im Jahre 1804 führten bekanntlich die Vereinigten Staaten Krieg mit Tripolis und jene 20.000 Dollars dienten zur Auszahlung des Soldes an die Bemannung ler an der Noroküste von Afrika kreuzenden Kci.-zssckiffe Als Onkel Sam's wackere Tbeerjacken mit ihrem Solde 'kl den Tasch'n an Land kamen, geriethen sle'm't Händlern aus dem Innern von &snfj in Berührung und diesen spielen die blanken Dollars so gut, daß sie für dieselben ihre werthvollsten Waaren hergaben. Bald waren die Münzen m den Besitz der Äsrikaner übergegangen, welche aus denselben Hals- und A?mvändir sowie anderen Schmuck he?stell:e.i, Dirsö Theorie wurde durch eine Nachricht uu einem algieriscbcn Dorfe bcstätia.t, der zufolge dort alte amerikanische Silberdollarö mit Löchern an dem Platze de? Jahreszahl ausgetaucht szin sollien. Weniger romantisch ist folgende Theorie: Im Jahre 1705 bestanden Mißhelligkeiten zwischen Algier und den Vereinigten Staaten und letztere erkauften gegen Zahlung von $800, 000 die Freiheit ihrer in Sklaverei c ehaltenen Seeleute, während sie iuu weitere Summe von $23,000 bezahl, ten, um jeder Molestirung ihrer Schiffe in Zukunft vorzubeugen. Dicfe icy tere Summe wurde erst im Jahre 18Ä während deS Krieges mit Tripolis auf der Fregatte Philadelphia'" obaesandt, allein dieses Schiff strandete, wurde von den Tripolitanern geentert und von den Amerikanern ?erdrannt; aber das an Bord befindliche Geld, darunter d!e 20,000 Silberdollars vom Jahre 1804,, war und blieb derschwunden. Keine dieser Theorien aber gibt eine Erklärung für die Thatsache, daß meh rere Silberdollars vom Jahre 1803 aufgetaucht sind, die sich freilich als Falsificate erwiesen haben. In jenem Jahre wurden nämlich gar keine SilberdollarS .geprägt und die Zahl 1805 war später über die Zahl 1801 gestempelt worden. Ist nun der Verbleib der SilberdollarS vom Jahre 1804 in tiefes Dunkel gehüllt, so ist daS Verschwinden der Halbdollar - Stücke auö demselben Jahre , vollständig aufgeklärt. Nach Ausweis der Bundesarchive sind da von 160,00fr Stück geprägt worden und nicht'ein einziges derselben ist mehr zu finden. Vergeblich haben sich die eifrigsten und ' bewandertsten Numismatiker die Kopfe über dieses Räthsel zerbrochen und aller Wahrscheinlichkeit nach wird dasselbe sür immer ungelöst bleiben. . QuarterS . - vom Jahre 1804 sind keine' besondere' numismatische Seltenheit und werden nur mit $2 bewerthet, trotzdem nur 7000 Stück geprägt wur , - M -j M den.- - Nachahmungen der viel begehrten und theuer ' bezahlten Silberdollarö vom Jahre 1804 sind wiederholt aufgetaucht, aber stets als ' solche erkannt worden. '5 EiS der besten Falsifikate dieser Art gab die Veranlassung zu ?anen Untersuchungen, die vor etwa 9 Jahren in Louiöville, Ky., begannen und von Bundes . DetectiveS geführt wurden freilich ohne Erfolg. In genannter Stadt tauchte ein Silberdollar von 1804 auf und diese Nach richt erregte unter den Numiömatikern gewaltiges Aufsehen. . Als nach seiner Herkunft geforscht wurde, äußerte man von gewisser 'Seite ' den Vervacht, die werthvolle-Münze wäre einem Samm ler gestohlen worden, und DetectivS nahmen die Sache in die Hand. Ein Geheim - Agent der Bundes- Regierung wies schließlich nach, daß man eS nur mit einem' geschickt ausgeführten ini&4 Ci tbn ixWu C3 fcer ein
echter Silberdollar vom Jahre 180, die letzte Ziffer hatte der Fälscher über aus fein herausgestochen und an die leere Stelle eine 4 eingelassen und zwar so accurat, daß mit bloßem Auge die Fälschung nicht zu entdecken war. Staubschaden in Niesengebäuden
Die oben bezeichnente Frage ist von weit größerer Bedeutung, als viele nicht unmittelbar Betheiligte wissen, und nicht mit Unrecht macht eine unserer Fachzeitungen dieselbe zum Gegenstand einer eingehendek Erörterung. welche auch auf ein mögliches - Abhilfe Mittel hinweist. Je höher unsere großstädtischen Office - Gebäude werden heißt es darin desto mehr sind die Insassen einem feinen Staub ausgesetzt, welcher den ganzen Bau durchzieht und gerade in Gebäuden, die im Allgemeinen sehr systematisch nach gesundheitlichenRücksichten in möglichst hohem Grade eingerichtet sind, natürlich einen um so auffallenderen Gegensan bildet. Die modernste' Methode der Heizung und Lüftung derartiger Häuser besteht bekanntlich in der Leitung eines aufgenommenm Luftstromes (nachdem die Lust die nöthige Erwärmung erhalten hat) durch die verschiedenen Räume hindurch, und zwar in solchen Mengen, daß oft in einer Stunde viermal so viel Luft, wie das Volumen des Gebäudes beträgt, durch alle Zimmer kreist. Man könnte diesen Vorgang in gewisser Beziehung mit dem Ein- und Ausathmen vergleichen. Indeß werden bei diesem Verfahren riesige Mengen StaubeS durch ein solches Gebäude hin vertheilt, und in einer Stadt, in welcher große Massen von Weichkohlen verbraucht werden, wird stets ein überaus feiner Kohlenstaub frei, welcher für Zeichnungen, Bücher, alle Arten von empfindlichem Mechanismus usw. aanz besonders schädlich und gesunvheitsgefährlich ist und oft unvertilgbare Spuren hinterläßt. Sollte es gar keine Abhilfe dagegen geben? Eine absolute Abhilfe ist schwerlich zu erlangen; doch könnte sich vielleicht durchAnwendung eines besonders hierfür iingerichteten Filtrirungs - Systems derSchaden in aanz bedeutendem Maße vermindern lassen. Von diesem Gedanken ausgehend, hat der Schreiber Dieses vor Kurzem Filtrirungs - Apparate aus Baumwollzeug hergestellt und damit einen Versuch in einem Gebäude gemacht, welches nahezu 300,000 Eubicfuß Capacität hatte, und durck welches gewöhnlich 26,000 Eubicfuß Luft in der Minute für Heizungs- und Lüftunaszwecke hindurchbefördert wurden; die zu diesem Zweck benutzte äußere Luft erreichte eine Schnelligkeit von 700 Fuß in der Minute. Ueber die Einzelheiten der Einrichtung, welche vorerst nur ein Versuch ist, braucht hier nichts Näheres gesagt zu werden. Es sei jedoch bemerkt, daß die Filtrir - Apparate, zufolge ihrer Beschaffenheit und der Stellung, in welcher sie angebracht sind, dieTheilchen jenes feinen Staubes weder durchlassen, noch ihnen gestatten, sich in den kleinen Zwischenräumen des Gewebes festzusetzen und dieselben zu verstopfen, sondern der Staub abprallt und in Beutel niederfällt, die auf- und niedergelassen, herausgenommen und leicht gereinigt werden können. Das Experiment ist bis jetzt befried!aend verlausen. Es wurde nach vier Wochen in jedem der Staubbeutel ein halbes bis zu einem ganzen Peck seinen Staubes vorgefunden. Man brachte frisch angestrichene Brettchen in den Luftfang vor der Einführung des Fil trirungssystems und dann wiederum nach der Einführung 'desselben. Im ersteren Fall hatte die frische Farbe so vielen Staub angenommen, daß sie feinem Sandpapier ähnlich sah, im zweiten Fall dagegen war sie mit völlig glatter Oberfläche getrocknet. Einige sonstige Versuche wurden mit Zeugstücken in verschiedenen Thei len des Gebäudes gemacht und erwiesen ebenfalls die Einrichtung als werthvoll. Auch hat noch nicht festgestellt werden können, daß die Luftbeförderung selber eine wesentliche Beeinträch tigung durch diese Einrichtung ersahren hatte.Es steht zu erwarten. ,daß dieses System noch weitere Vervollkommungen erfahren wird. Eine vollkommene Luft-Staub-Filtrirung wird sich freilich nicht so bald erreichen lassen, so wenig, wie eine vollkommene Filtrirung von Flüssigkeiten: doch dürste sich die Sache der Mühe lohnen, 'und einstweilen sollte nur auf die ersten Bemühungen in dieser Beziehung hin, gewiesen sein. A y a5 Frau: Nicht wahr. Männchen. Du kommst heute etwas früher heim; Mama will unö ja diesen Abend besuchen!- Mann: Gewiß, mein Schatz! Laß mich nur gleich rufen, wenn sie wieder fort ist!" eoo einer Freit-Han-d e l. Warum machst Du Deine Ver. lobung mit Fräulein Leonore noch immer nicht perfekt, daS Mädchen ist doch schon neunundzwanzig Jahre alt?" Ich warte nur, bis sie dreißig alt wird, dann kann ich doch ihrem Alten gegenüber bezüglich der Mitgist noch diel anspruchsvoller auftreten." , . -ii. M . . , Gewiß Nur NachläNgkit. ES ist unbegreiflich daß eS noch Le ' te gibt welche von Rheumatismus ge, plagt werden, wenn er so leicht, von Satvation Ocl kurirt wird. Daß dieS wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schradcr, Pierce, Ncbr., bezeugt, er sagt: "3cf) gebrauchte Salvarion Oel und ich biu überzeugt daß es kcm belZ sereS Liniment giebt. Ich litt viel Monate an Rheumatismus und konn, te keine Linderung bekommen bis ich Salvation Oel gebrauchte. Zwei Flaschen kurirtcn mich gänzlich und ich befinde mich letzt so wohl wie früh??." Salvation Ocl sollte in keinem Haust fehlen, eS kostet nur 25 CentS. Wenn Verkäufer einen anderen oder billigereu Artikel empfehlen plt eich darauf ein, Calrn O'SO tzO t
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von A i c t o r i a. V. C.. wird gemeldet, daß ein indianischer Medi zmmann. Namens Joe verhaftet wurde. Ein kranker Indianer wollte gefund werden, und wandte sich an Joe". Dieser beschloß. Zuflucht zur indianischen Zauberei zu ergreifen, um die bösen Geister zu vertreiben. Der Patient wurde in die Mitte der Hütte gelegt und Joe umtanzte ihn unter Absingung seiner Zauberformeln. DaS half nicht und Joe griff zu drastischeren Mitteln, ließ ihn entkleiden, mit Prügeln bearbeiten, ' schleifte ihn bei den Fersen durch die Hütte, und bespülte ihn mit einem eiskalten Wasserstrahl. Dieses Verfahren war erfolgreich; die bösen Geister stoben nach allen Windrichtungen auseinander, aber der Patient starb. Groß Besorgniß hegt man in Gloucester, Mass., betreffs deS Schicksals des vor fast 12 Wochen von dort mit einer Besatzung von 13 Mann abgegangenen Fischer - Schooners .Annie and Mary". Capt. John Sigöworth. Am 23. October lief daS Schiff zwecks Ergänzung seiner Vorräthe den Hafen von Long Island, Me., an; seitdem hat man von Schiff und Mannschaft nichts mehr gehört; man fürchtet, daß das Schiff in den Stürmen, die zu Ende October und Anfangs November im nordatlanti-, schen Fischereidistricte hausten, zu Grunde gegangen ist. Auch der vor elf Wochen zu einer sechswöchigen Fischtour von Gloucester nach den Grand Vanks abgegangene Schooner John t5. McKenzie", Capt. Andrew McKenzie, wird als verloren betrachtet Seiner baldigen Vollendnng sieht auf den Werften zu NewPort News das im Bau befindliche Schlachtschiff Kentucky- entgegen, welches für unsere Flotte bestimmt ist und das größte und mächtigste derselben werden soll. Der Panzerkoloß ist eines der vier Schwesterschiffe, die alle demnächst fertiggestellt sein werden und führt sowohl am Vorder- wie am Hinterdeck je einen Doppelthurm, von denen jeder mit zwei dreizehnzölligen Kanonen armirt sein wird, so daß vom Bug sowohl wie vom Stern diese Gescbüde gleichzeitig abgefeuert werden können. Da das neue Schiff nur 23 Fuß im Wasser liegen wird, würde eS im Stande sein, mit größerer Leichtigkeit in alle größeren Häfen einzulaufen, wie die im Bau begriffenen Schwesterschiffe. Außer dieser Armi. rung führt die Kentucky- vierzehn fünfzöllige Schnellfeuer - Geschütze, zwanzig sechspsündige und vier Ma-schinen-Seschütze. Kein jetzt im Dienste befindliches Kriegsschiff der Welt ist im Stande, mehr und schwereres Metall in eine Breitseite zu schleudern, wie es seitens der Kentucky" möglich wäre. Die Construktwn der Thürme ist eine neue und eigenartige, wodurch viel- an Gewicht erspart und erheblich an Raum gewonnen wurde, waZ die schwerere Armirung und eine wirksamere Maschinerie möglich macht. Die Kentucky" kann 1210 Tonnen Koi len fassen, was dieselbe in Stand setzt, 6000 AZeilen zu zehn Knoten per Stunde zu dampfen. Von dem Monument Stonewall Jackson's auf der Stelle deö Schlachtfeldes bei Chancellorsville, Va., wo der berühmte ConföderirtenGeneral in Folge eines Mißverständnisses am 2. Mai 1863 die todiliche Wunde empfing, sind im letzten Jahre so viele Stückchen abgebrochen und ab geschlagen worden, daß daZ Zenkmal bereits gänzlich verunstaltet erscheint und Schritte unternommen worden sind, den Reliquienjägern daS Hand werk zu legen. Das Monument deS Unions-Generals Sedgwick ist im Gegensatze hierzu fast gänzlich unberührt. Öi,nna e mobile daS Weib ist wankelmüthig, besagt ein Svrüch wort, dessen Wahrheit neulich der junge Aloen Shafer in Leavenworth. Ind., aus eigner Erfahrung kennen aelernt hat. Der junge Mann war mit der 18 Jahre alten Grace Williams, der Tochter eines angesehenen Farmers auZ Magnolia, versprochen und die Trauuna sollte in English statt sinden. Alle Vorbereitungen waren getroffen worden, doch als die Stunde für die Trauung angerückt war, erklärte Frl. Williams zur Ueberraschung deS Bräutigam? und der Hoch jeitsgäste. daß sie Alden nicht liebe und ihn nicht heirathen werde; sie liebe nur einem Mann, und diese? sei John Wiseman, mit dem wenig poetischen Svltznamen Duck Foot. Alle Bemühungen, eine Sinnesänderung der Schönen herbeizuführen, erwiesen sich als erfolglos und der glückliche" Bräutigam und die Gäste begaben sich 'errichteter Sacke nacb Hause. In Flammen umgekom mcn sind drei Knaben deS Arbeiters E. R. Frederickö in Warren, Pa. Frau FrederickS benutzte zum Feueranmachen Kohlol. dieses erplodirte und setzte daS HauS in Brand. FrederickS eilte hinaus, um die Nachbarn zu alarmi ren, ohne dabei an die Rettung seiner im Alter von 4, 6 bezw. 3 Jahren ste henden Knaben zu denken, die im obe ren Stockwerke schliefen. Die Mutter rettete sich mit ihrem jüngsten Kinde, doch tragen beide schwere Brandwunden davon. Ein am ö. Dezember 1895 in McKeeSport, Pa., zur Post gegebener Brief ist an den Absender, Alexan derFletscher von jenemPlatze, zurückgelangt. Derselbe war für seinen Bruder, David Fletcher, einen Matrosen auf dem Dampfer .Ardandrary-, be stimmt und wurde ursprünglich nach Jokohama,' Japan,' dirigirt. Aus dem Umschlage war außer der' Adresse die Anweisung, Wenn abgefahren, wetterzusenden angegeben. Der, Brief ging hierauf weiter nach Häfen in Sibirien, "Egypten. Colombo, Indien, Japan und von dort nach San IranciLco. Der Adressat, für welchen der Qrief bestimmt war, sollte dieser 2age in XUp gork 'ankomme? und w: r:n Izü czl Cri::rü ljvz.1 .
DeutsSe Lokal'LkaSrichten. I
Lauern. München. An der Ecke der Dai-ser-und Lindwurmstraße hat ein Erkereinsturz stattgefunden, bei dem der Tagelöhner Michael Unfried sofort getödtet und die Tagelöhnerin Therese Haußner so schwer verletzt wurde, daß sie bald darauf starb.' ' Außerdem wurden verletzt die Bauarbeiter Sebastian Zehner, Johann Schmidbauer, Josef Andrä, Josef Höll, Josef Drechsler, Anna Hoffmann und Philomene KollMUs. A m m e r s e. Der als Wilderer bekannte ledige Gütlerssohn Georg Kaspar, von Fischen wurde von dem bei Herrn Czermak in Pähl bediensteten Förster Zeber im Walde mit einer erlegten Rehgeis betroffen. Auf den Anruf des Zeber wollte Kaspar seine Flinte auf den Jäger in Anschlag bringen. Dieser kam ihm jedoch zuvor und traf btn Wilderer mit einem Schrotschuß in den rechten Arm und in den Unterleib. Bamberg. In EbenSfeld bei Staffelstein ist der Kaufmann Dinkler auf Requisition der Staatsanwaltschaft verhaftet und in das Landgerichtsgefängniß eingebracht worden, angeblich wegen Betruges. Bayreuth. Peter Heller, Malzfabrikant von Pölz bei Kulmbach, wurde vom Schwurgericht wegen Verletzung des Offenbarungseides in rechtlichem Zusammenfluß mit einem Verbrechen des betrügerischen BankerottS zu 2 Jahren Zuchthaus verur, theilt.' Die Gläubiger verlieren 165.000 Mark. F ü r t h. Bei einer hiesigen Kunstmühle wurde die Leiche des Nürnberger Briefträgers Finkler, der sich Unredlichkeiten zu Schulden kommen ließ, gelandet.' Finkler war früher hier als Bureaudiener in Stellung und wurde seinerzeit mit seiner Kinderschaar tief betrauert, als feine Frau, mit einem von seinem Weibe getrennt lebenden Mechaniker verschwand. Würncmöerg. Stuttgart. DaS hiesige Landgertcht verurtheilte den Loj'ährigen Kaufmann Vollrath Aug. Ernst Ull mann von Gotha wegen Betrügereien zu 9 Monaten Gefängniß. B a i e r S b r o n n. In der zur hiesigen Gemeinde gehörigen Parzelle Thombach - Kohlwald sind vier Ge bäude abgebrannt. Bet ten hau sen. In Abwesen. heit deS Besitzers brach im Hause des Bauern Martin Ott Feuer aus;- bei dem starken Sturm brannten Wohnund und Oekonomiegebäude gänzlich nieder. Bösingen. Erhängt hat sich der 50 Jahre alte, dem Trunke ergebene Taglöhner Willibald Lepsch. l e i s ch w a n g e n. Wegen Majestatöbeleidigung verurtheilte die Strafkammer Ravensburg den hiesigen Säger Anton Brielmaier zu drei Monaten. Gefängniß. erabronn. Sehr großes Auf'sehen erregt hier und im ganzen Bezirk die Thatsache, daß die Staatsanwalt schaft Hall gegen den hiesigen Bankdirector Landauer Untersuchung wegen Vergehens gegen Pragraph 274 und 15S des Strafgesetzbuches (GrenzsteinVersetzung und Verleitung zum Meineid) eröffnet hat. Bereits haben bedeui tende Zeugederuehmuacn in d.'. Sache stattgefunden. Göblingen. Ter Ju7..hs!,hs'. ist vermuthlich infolge einer Lrandstif tung völlig niedergebrannt. H e i l b ro n n. Todtgefahrcn wurde auf! hiesigem Bahnhofe der 38jährige Vahnhofsarbeiter Fried?. Hack von Meimsheim. I eben hau sen. Zum zweiten Male, innerhalb eines Vierteljahres mußten die hiesigen Schulen wegen heutigen Auftretens von Scharlach und Dlphtheritis geschlossen werden. Kirchheim u. T. Die BäckersEheleute Balz feierten ihre goldene Hocbzeit. Valcn. Karlsruhe. Dem hiesigen Postund, Telegraphenamt sollen acht und dem Mannheimer ' sieben Zweiräder überwiesen werden, um eine raschere Telegramm- und Eilbriefbestellu.ig und Briefkastenleerung zu ermöglichen. Atzenbach. Der ater des PfarreS Fritz in Berncu wurde auf hiesiger Station vomZüg überfahren und blieb todt auf dem Platze. Baden-Baden. Im nahezu vollendeten 90. Lebcnsjahre starb der Oberschulrath . und Stadtrath a. ,D. Karl Gruber. ' B a d e n w e i l e r. Bürgermeister CKrautinger ist einem langwierigen Magenleiden,' von dem er durch eine in Heidelberg ausgeführte glückliche Operation Genesung erhoffte, gestorben.' Er stand 'seit 17 Jahren an der Spitze der Gemeindeverwaltung. ' Bruchsal. DaS von 10 Familien' bewohnte HauS- deS Privatier Reichenberg brannte nieder. E d i n g e n. Der 70jährige Land. Wirth W. Gött stürzte von der Scheuer herab und war sofort todt. Frei b.ü r g. In der Buision'schen Oelmühle gerieth der ledige 45jährige Oelmüller, EndriS von Ha.rthausen (ohenz.) beim Schmieren der TransMission welche der Arbeiter entgegen den Vorschriften während deS Ganges derselben vornahm, in daZ Räderwerk und wurde zerdrückt. Hegel n. Der Zimmermann Renner stürzte in seiner Vehausuna 'die Treppe hinab und war sofort ioot. ' H o r n. Fuhrmann Loffler ' von Grenzach fuhr mit einem jungenPferde nach Hause, wobei daS Pferd scheute und durchging. ' Der Fuhrmann fiel vom Wagen' und verletzte sich schwer am . Kovfe. Ein Vierfuhrmann der Brauerei Zeller (Bierburg) ' Basel wollte 'den Durchgänger' anhalten, erhielt , aber von. der Deichsel einen, so unglücklichen 'Stoß, daß er sofort todt zu Boden fiel. ''Hörn der g. DaS dem Fabrikarbeite?. Dobler. und Schnitzln I. G. Eptinz 5riae von 4 achilien bettntxrv. txzzzlt xdttzx. SbltUt t uiJL.,tbazä föca den Z?-x c !
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armem, tonnten aver gerettet werden. Der Gesammtschaden beträgt etwa j 12,000 Mark. Es wird Brandstiftung . vermutyet. McklPl; Speier. Die hiesige Liedertafel" beging die Feier ihres sojährigen Jubiläums. , Krieg Lfeld. Dahier lam der ! seltene Fall vor, daß eine Familie ihre . drei Kinder zwei Söhne und eine Tochter auf einen Tag verkeiratbt hat, und zwar alle drei an hiesig! b)emeindeglieder. Ludwigshafen.. In der Wirthschaft von Peter Leingärtner rii Brückenaufgang verhafteten Nesige Schutzleute einen Sch'.ffer Jakcb K'auter aus Rheinhausen. Derselbe soll bei Speyer auf einen Jagdhüte.', d.'r ihn beim Wildern ertappte, geschossen und ihn schwer verletzt haben. 'lsaß-Lothringen. Straßburg. Im Alter von 56 Jahren starb der Rentner .Alfred Lesage. Er gehörte mehrere Jahre dem Vorstande des freien elsaß-loth-ringischen Bürger - Vereins an. Meisenthal. Das Gebäude der Glasfabrik, in dem die feinen Glaswaaren gravirt werden, ist nebst großen Vorräthen eingeäschert worden. Pfulgriesheim. Während eines orkanartigen Sturmes wurden Nachts zehn Gebäude, darunter eine Oelmühle, eingeäschert. Eine größere Anzahl von Rindvieh und Schweinen kam in den Flammen um. SZccklendurg. Schwerin. Goldene Hochzeit feierten : Chr. Eickert-Böhlendorf. Karl Frehse-Sülze und Behrend-Gr. Wockern mit ihren Gattinnen B ü tz o w. In den Hintergebäuden des Gastwirths Kaßbaum brach Feuer aus und äscherte dieselben ein. Von hier schlugen die Flammen auf das Grundstück deö Schmiedemeisters F. Wiehert über und ergriffen ein Hinter, gebäude, welches gleichfalls . total niederbrannte. Oldenburg. Oldenburg. Einer unserer ältesten Mitbürger, der Rentier und frühere Kaufmann Julius HarberS, ist im 88. Lebensjahre gestorben. Grebhagen. DaS Arbeiter Steenbock'sche Ehepaar feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Klein - WaraStorf. Die hiesige Ortschaft ist theilweise niedergebrannt. 43 Wohnhäuser sowie viele Wirthschaftsgebäude sind vernichtet. Eine alte Frau und zwei Kinder sind w den Flammen umgekommen. reic Städte. , Hamburg. Der frühere Vogt zu 4 . V 4 ttoecr, einen, eine auoerannte Per söntichkeit, ist im Alter von L1 Jayr?: gestorben. Kerstcn versah das Ami eines Vogtes bis zur Einverleibuna - - . . . y . - - . . Mlbecks m das hamdurcusche Stadtae biet. - Am Tersmannsquai lern beim Rangiren von Guterwagen er Ran girer Geßner zu Fall. Ehe er sich wie er emporrichten konnte,' gina ein Gü terwagen über ihn weg und tödtete ihn aus Dtz Stelle. Infolge einer Kessel e:pl.osion 'entstand in einer Tischlerei am Äemlsberg ein Feuer, welches die Werkstätte 'mit ihrem Inhalt vernich tete. Der Arbeiter Rompeler, welch:? sich in der Werkstatt befand, erlitt lebenZgefährliche Brandwunden. Nach stürzte ein Heizer, NamenS Georg Flschner, ols er an Bord deö in dem Brandenbura'schen Dock lieaen den Dampfers Afrika- ging. in'S Wasser und ertrank. Der in Sportkreifen sehr bekannte Buchmacher B:e? ist, nachdem er 20,000 Mark ihm anvertraute Gelder unterschlagen, von bier flüchtig geworden und wird steckbrieflich verfolgt. L e u z i n g e n. Alexander Wyß 27 Jahre alt, welcher vor 4 Jahren nach Amerika auswanderte, wollte d!eser Tage in die Heimath zurückkehren. um seine Gattin, welche in Rütschelen wohnt, nach Amerika mitzunehmen. .'Zur' großen Trauer der Angehörigen traf nun die Nachricht ein, Wyß sei auf dem Meere gestorben und nun im Meere begraben. Der Koffer des Verstorbenen ist angelangt; er enthielt u. A. 2200 Fr. Reisegeld. Maisprach. Beim Holzfällen verunglückte der Zimmermann Jacob Alt.' Er erlitt durch einen, fallenden Stamm so bedeutende Verletzungen an HalS und Schulter, daß sem Zustand ziemlich bedenklich erscheint. Vöhlehorn. Nach dem Gutachten deö Irrenarztes ist die des KindesmordS angeklagte Katharina Britt vollständig geisteskrank und unzurechnungsfähig. Gestützt darauf hat daS Criminalgericht Fallenlassen deS ProzesseS gegen sie beschlossen. Mühlruti. . 79 Jahre alt ist hier Schuhmacher GalluS Holenstein in Bechten gestorben, in jüngeren Jahren ein ausgezeichneter Schütze. " Ölten. Der Oberzugmeister Aefchbach, einer der- ältesten Beamten der Centralbahn, ist gestorben. Ost er fingen. Hier fand ein Mann beim Graben vor' dem Haufe einige faifj unter der Erde einen Topf voll silberner und goldener Münzen aus der Zeit vor dem dreißigjährigen Kriegt. ' Vampenberg. Hier starb an Lungenentzündung der im kräftigsten ManneZalter, stehende Gemeindepräsident Reaenaß. Silsäch. Pfarrer Löw. in Langenbruck ist fast einstimmig an die er ledigte Pfarrstelle dahier berufen worden. OcurreM-Ungar. .Wien. JmJustizpalste wurde de? Buchhändler Zaploudcl, 7. Bezirk, Neubaugasse 64, vom Schlage getroffen, während sein Ehescheidungöprozeß verhandelt wurde; er war sofort todt. AuS Gram über den Tod ihres Gatten beging Frau Pauline Lingenbring Selbstmord, indem sie sich aus dem zweiten Stock ihres Wohnhauses, Josephstadt. Marratreugasse No.' 8, stürzte. . Der Conducteur der Staatöbalzn, Johann Zechner, . dessen Ottfct lütilfö eestorbnl varer55ngk
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A middle-tged Udy residing neu- Sü&rpsbtr;, Ky., r eilte thu It wu whüe reading the local paper ono daj that iba firK saw aa adrartisemant of Rlpaos TalbMes and "that Tlvert!zemeQt," sta sayi, In ipealdnj of It, "hu Indeed brought relief to me. For two yeari I had been a conrtant mfferer srom dyspepsia and feit that my case was beyond hope. After tryins: many remedies without mecess I had uccumbed to the last inst disease. Ripans Tabule aared ms. and onlr those who hare
been prey to painful dieestive disorder and hare been denked th
lnranes which the table ma afford lnxunts whien the table mj ' af ord oae Ripans Tabole." Mgen zahlreier Aievereien wurde die französtsche Bonne Marie Iearuenelle derhastet. Der 14jäh rige Schneiderlehrling Wenzel Nowak spang aus Verzweifluna über seine Nothlage vom Leopoldstadter Ufer in den Donaucanal. Er wurde auö dein Wasser gezogen und von Aerzten der Freiwilligen RettungZgesellschaft in'S Spital der Barmherzigen Brüder gebracht. In Meidlwg wurde durch einen tollen Hund eine Straßenpanik verursacht. Der Tischlerlehrling Joseph Kubitschek und der Schlosserlehrling Richard Sametz wurden von dun Thier furchtbar zerfleischt. Bodenstedt. Der Sasiwirth Zur Krone" Franz Schwab hat sich aus, bisher unbekannter Ursache tn feinem Schlafzimmer erschossen. Budapest. Der Raubmörder AlphonZ Hradil wurde wegen deS an Frau Koch verübten Verbrechens des Mordes. Raubes und Diebstahls zum Tode durch den Strang verurtheilt, hradil wird nun nach Wien gebracht wcrdcn, wo gegen ihn die V::handlung wegen dcs Attentate- an Frau Slavik durcbo.kführt werden wird. G a b l o n z. Im Ortsthüle Hinterwinlel von Küken hat sich der Gürt, ler Joftf Neumar.n m't seiner Frau vergiftet. Man fand die Leichen Lei der im Bette, währnd ein kleines Kin aeben denselben lebend auf der Dick lag.' O c s a.. Der 27jährige Gutsbesitzer Georg Kegel wurde von einem' Wilddiebe, den er bei der Legung von Windfallen betreten hatte, erschossen. Aus Grund der Aussage deö Sterbenden wurde als der Mörder ein junger Bursche Namens Josef Juhacz verhaftet. Z5nro.lidu7g. e d e r n a ch. Am Eingange unseres, Dorfes wurde die Taglöhnerln Anna Web:?, eine mit Holz beladene Hotte auf dem Rücken tragend, von einem' im raschen Laufe des Weges da herkommenden Fuhrwerk überfahren und schwer verletzt. W i l tz. Hiev starb im Alter von 45 Johren, nach langer Krankheit Johann Ulveling, langjähriger Professor an der Urner Kantonsschule. Im Concert. Herr (nach b?m Vortrag einer sehr mittelmäßigen Sängerin, zu seinem Nachöar): .Warum applaudiren Sie denn so freudig?" Nachbar: lLeil'Z aus ist!' AuSschliehlich auö Jr. ländern setzen sich die Bewohner des Orteö Benedicta. Me., zusammen. In dem ganzen Township 'gibt eS nicht eine einzige Familie, in deren Adern anderes als irisches Blut fliebt. I m I a h r e 1L93 w e r d e n a ch i ')iear-Aomirale d:r Flotte' und fünf Brigadegeneräle der BundeSarmee in den Nuhcstand !reten, da sie daS ge setzlicke Alter erreickt baben. ES sind dies l die Rear-Admirale Lester A. Veardslee, am 1. .Februar;. ThomaS O. Selsridge, am 6. Februar; Wu liam A.' ' Kirkland, am' t. Juli; Charles' S. Norton am 10. August; Montgomery Sicard am 30.' September; Edmond O. Matthewö. am' 24. October; JoS. N. Miller, am 22. No. vember; Francis M. Bunce, am 25. December, sowie die Brigade-Gener'ale Wm. H. Bell, 23. Januar; Geo?ae H. WeekS. 3. Februar; Sam Vreck,''L3. Fehruar; William H. Graham, 23. September, und I. I. Coppinger, on nroctob:
b l 1 die schlimmsten Schmerzen vie
Rheumatismus, Neuralgie, Hüften- und & r . 0 m 5
ean annn caa appreaat tht ralao of ma 4 Heimsucher Vxcursioncn ach allen Hauptpunkten deö Südens. Wlftens und SüdwcstcnS, am 18. Jan., I und 15. Heb. '93 inier den üblichen .Rattn und VeftlMirungen. Met r Jrsonnetien Vt. 1 Oft Vasb naien Sttaß,', Rcffa4sr.tA nu vn Union vahrhcs. H. N. ir,s on, . G. P. ?. Cincinnati Züge! (XJL & D. E, E. Abfahrt Ankuvft Cincinnati. kkunft rsoPa , n totm m iw , en . r 45 B , 10 Ct. H. & D. R. R. Ankunft Dayto Indianapolis bfhrt , 7ttm , Ivtvm , , 4 41 7 vm Dayton Züge, Abfahrt Zndianapoliß bsthrt 4? , t . i0 4iC 3sa 4 . r om kunft 74 tnKm t m 1 utim IMtiM m m m Toledo & Detroit Züge. C. II.&D. R.R: Äbfahit. Ankukst Ankunft Znd'plk: Toledo: Detroit Lbstlzrtia nk'ktVm k'ft4v .) . rv4 4C0Bt . Ii ) Angkvwen Ktaks. Ticket'?!fficen : Union Station und No. I West Washington Straße, Ecke Meridian. Diepopultte (;fiüKM;un:) MI i - Ijl U Mt etnic noch G l! IGVG . - ßitt 305 - SctUfem AalUatclll 1 00a N V (i urm u u acht, rn l m,, TO: i . ., - Kl TifCttt' .......... ..S- jge 'glt t fit Q' i.icg. t)tt itfBcten etbcf ettc Vsstibuio ZänQen, Vuilmnn Lchinfwngsn etegornt tjtIerOcgen und (?ßvageu. !tI4UftfttB Im AHkltittttill ftcfct MKc4 fcexm. ccnist ftstcag j 4 imemi. n ItlH gtit ach I n CIcbII lmfit trm. . ' t Otft t3flstfqtpii C träte, XiiitCfCf3 : l,ahio,, w d. iy frtt4rt. izuhof tz u. vmp, Oeo. T7. Hayler. D. V. r. 69o4wimjTOJ Jl.Ti .rt t t. liW WimliMuMMWiInk t ' - fom aus k. u mm.ik, kl mt tm l taitrMiMI;k( UM halii j ' ti'iril l. .4 fam g ? 7 i m. ! . tm Mr tm , ' f.a raa mmntvt tl k., xi? , .tl ytmt rtni.r timrm .... m h.Bk. inbM. Cmt m fcfLk'r. '.wrw.rkw, t th. fimlU.li I BASILT. 8PEKLTLT lamniri FCT,r"J WMrl
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