Indiana Tribüne, Volume 21, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1898 — Page 1
O A 00 ft riS VTt rtfr TVO Wft f sVO W l IVo w s y w vv y y yv V Office: No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiano, Donnerstag, den 6. Januar 1898 Jahrgang 31. Vlo 108
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Lditorielles.
DaS statistische Bureau von l 'diara hat u. A eine Statlstlk über Eheschließungen und Ehescheidungen angefertigt. Die Zlhlen find infofern überraschend, alö der Unterschied deö öerhältnisseS zwischen beiden in den verschiedenen CountieS so groß ist. Wäbrend z. B. in Marion County au' 1S6Q Eheschließungen 470 Scheidurgen kommen, also daS Verhältniß unge fahr wie 1 zu 4 ist v iriirt dieses Ver hältniß d,ö 1 zu 47 je nach den Der schiedenen ountieS. Die angegebenen ; Z-H'en lassen wenig mehr darüber er kennen, alö daß die Zahl der Lchei. Land, kl.in.r i . in ttz Stadt, und um so kleiner in einem Dlstrlkt alö er ländlicher ist Vom rein menschlichen Starb, ! punkte auö wird eö roohl alö ersreulich betracktkt werden müssen, wenn ein - - - j - wwww- l W " haldbcirbariscbkS Land der Zivilisation und. der modernen Kultur erschlossen wird. Der Umstand aber, daß die 'elt hiute im Zeichen deö KpitiliS. niud st ht. läßt oie Sache ron unserem tanipun?te aus auch bedenklich er. scheinen. Man braucht bleß den fol grnken Bericht über die Entwicklung ver Jibuftrik. sveell der Baumwoll niustrie in Japan zu lesen und bedenke, kaß Europa und Amerika früher der sz äker mit Cdia und Japan ir, Konkurrenz treten mögen, um die? zu egrt,fca. Ein Japanese, der sich längere Zeit in Amerikaaufhielt, schreibt vonHongo n Japan auö : Der Fortschritt der Baumwoll-Jn. dustrie in Japan kennzeichnet gleich eitig den inkustriellen Fortschritt dek andeS überhaupt. S ist dieö auch der bedeutendste Industriezweig det Landes. Wir haben i'fet 64 Baummollspinnereiea, in denen fast au?chllkßllch Frauen und Kmder beschäfizt werden. Einem Bericht deS Baum-mollfabrikanten-VereinS zufolge find in ö,e er Industrie ,ur ie,t 54.230 Lersonen brschäftigt; davon find 41,432 weiblicden Gesckleck? im Alter von 9 biö 4) Jahren; die Mehrzahl derselben steht im Alter von 18 biö 27 Jahren. Fast alle diese Leute werden auS den inneren Distrikten deö Landes geholt. auS den ländlichen Oistrikten; sie werden meistend gleich auf diel biS fünf Jahre kontraktlich zur Arbeit gebunden. Die Fabnkant,n bringen diese auf solche Weise ge dungenen Leute in speziell für diesen i-vta hergerichteten Barracken oder Kasernen unter, wo fie auf der Arbeit h-r Unkosten en rnass gefüttert werden. Zede Barracke hat von 12 biö 30 Räumlichkeiten und jede Räumlichkelt muß 20 weibliche Personen fassen Zede Person erhält einen Raum von 3 bis 6 Fuß Breite und Lange ! Der Vurchschnitlöloha deö japanischen aumwollfabkikarbeiterS ist 9.9 Sen, ungefähr 6 CentS im Tag. Bon diesen 9 9 Sen find durchschnittlich 6 Sen für Kost und LogiS abzurechnen, und selbst daö sparsamste Mädchen muß 3 Sen p?r Tag für Kleidung und sonstige Ausgaben rechnen. In allen diesen Fabriken, mit Auövahme von zweien, ist die Maschine Tag und n 'kdt im Betriebe : 12 Stunden Ta. gesschicht, 12 Stunden Nachtschicht,
und zwar Otto für Nachtarbeit Nicht -
mebr beiahlt, alö sür Tagarbeit. Nur zweimal im Monat wird den Leuten ein Sonntag bewilligt. DieS geschieht aber nicht etwa, um den geplagten ArbeitSleuten einen Nahetag zu geden,. r . m . ' - - k er .f X I lOnoetn leotgltcn, um cie maiaj-.nen gründlich zu reinigen. ES ist doch ein Slöck, daß der Maschinerie manchmal eine allgemeine Reinigung noth thut. Lange Arbeitszeit, mang-lhafte Nah. rung, Alanget an lannaren lapregeln, Mangel an Ruhe und Schlaf dies Alles drückt den gabriksklaven den Stempel deS SlendS auf daS Geficht Wenn eine Person sich auf fünf Jahre kontraktlich zur Arbeit gebunden hat und fie ver'äßt die Fabrik vor Ablauf der fünf Zahle, so wird aller rückftändige Lohn von der Firma beschlagnahmt. Fängt diese Person in emer anderen Fabrik zu arbeiten an, so wird sie, wenn nöthig, gewaltsam wieder zum ersten Arbeitsgeber zurückkranöportirt. AngefichtS, solcher Zustände ist man berechtigt zu erklären, daß unsere industrielle Civilisation ein vollstandiger Fehlschlag ist Brosjtiistdjridjleii. Inland. WettetberttV. Regen Donnerstzg, gefolgt von käl terem, schönem Wetter Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 38 Grad, niedrigst.' 83 Grad. Die falschen $100 Noten. Washington, D (5 . k. Jan. Wie kü'stl'ch und vollkommen du neuen falschen $100 Silbereertificate angefertigt find, wird wohl am Beste dadurch illustnrt, daß gestern eine def er Noten zum nicht geringen Erstau nen ter Beamten im Tresor deö BundeöscbotzimtkS vorgefunden wurde. Daö kert'fict bat seinen Weg aller Wahr scheinllchkeit nach über verschieden, Sanken und Geschäftshäuser, Unter schatzämter u. s. w. gemacht, bli eö endlich unbehelligt und unentdeckt im Bundeölchatzamt anlangte, woselbst eö vielleicht schon Monat? gelegen haben mochte. Daß ein Falsificat daö prü sende Auge so vieler Menschen passiern kann, liefert den Beweis, wie genau ?.d sorgfältig dasselbe gearbeitet sein maß und eS stimmen die Beamten und Sachkenner dann überein, daß dieseö falsche Cert'ficat daS B.ste ist, waS jemals angefertigt wurde. Streik beschlossen. New Bedford, Mass, 5. Jan Die Spinners Union beschloß heute Äbend einstimmig, gegen die Lohnreouktionen zu streiken. Dieser Beschluß st der Anerkennung der National Spinners Union unterworfen. Min Der Fall Dürr ant. SanFraneiSeo. 6 Jan. Die verRichter Morrow und Dehaven kündigten heute im Ver. Staaten Preisgerichte ihre Entscheidung im ialle Theo. Durrantö. Sie wiesen daS Gesuch um einen Habeaö EorpuS Befehl ab und verweigerten den Anälten deö Verurtheilten auch die Ertaubniß, gegen diese Entscheidung appelliren zu dürfen. ES wird ein starker Druck ausgeübt, um den Gouvernör Budd zu veranlassen, daS Urtheil zu mildern oder einen Aufschub der UrtheilSvollftreckung zu bewilligen. Ein SchulhauS inglammen. BeederSburg, Ind., 5. San. DaS SchulbauS in geddo brannte heute nieder. Berichte von der Brandstätte sazen, man befürchte, daß sich 2 Kindr in dem Feuer befinden. Zwei Kinder wurden aus einem Fenster des zweiten Stockwerkes geworfen und wurden dieselben schwer verletzt. Daß Gebände kostete $4500. AuS dem Songreß B und eS, Senat. Washington, 5. Jan. Die Einsendung von Antworten der Mitglieder des KabinetS auf TenatSresolutionen, durch welche um Informativnea über die Anwendung der Eiv ldienftgesetze in den verschiedenen DepartementS ersucht wurde, und die Berathung de? Blll für Etablirung eineS OureauS zur Aufnahme deß zwölften
CknsnS, veranlaßten heute im Senat I m m m r - w m. rt - C. .11 .
eine sehr scharfe Civildienst - Debatte, Senator Eullom, von ZllinoiS, der Urheber der Resolutionen, war der Anficht, daß Abäiderungen der Civildienstaesetze gemacht werden sollten, weil sich die Behörden von der eigent lichen Abficht deö Verfassers deS CivildienstgesetzeS weit entfernt hätten. Senator Allen, von NebraSka, behauptete, daß daS Gesetz täglich und öffentlich übertreten werde und er sagte, eS wäre unter dem amerikanischen Volke zu einem sprichwörtlichen Hob geworden. Senator Cockrell. von Missouri, erklärte, daß eS vom Sekretär Sherman anmaßend sei, in seiner Antwort dem Kongresse Smpfehlungen zu machen, daß gewisse Stellungen in seinem Departement von dem clasfisiznten Dienste ausgeschlossen werden sollten, wenn der Präsident volle Gewalt habe, die empfohlenen Ausnahmen machen, zu können. Er glaubte, eS würde ein Versuch gemacht, die Hände de Prästdeuten zu binden. Haus. Die Debatte über die Anwendung der Civildienstzesetze begann heute be, der Berathung der Bewilligungen für Äufeechterhaltung der Civildiensteöm Mission. ES scheint. alS ob tiefe be bis Ende dieser Woche und länger fortgesetzt werden wird. ES wird aber auf beiden Seiten zugestanden, daß die Bewilligung so wie ne in der Legislative, ffcutio and jadicial Bill enthalten ist, aufrecht erhalten werden wird, weil die Anti. '5.,vildier.streformer keinen ernsthaften Versuch, dieselbe zu streichen, beabfich. tig?n. Die Mitglieder bei HauseS find in dieser Frage in drei Lager getheilt Die eine Seite steht sür Aufrechterhalkung der erlassenen Gesetz?; andere wünschen vollkommenen Widerruf der leiben, und wieder andere wünschen eine Abänderung derselben Diese drer Ansichten wurden heute in der Debatte nertreten, jedoch war der Wortkampf nicht so erregt, wie erwartet war. m 111 Ausland. Deutschland und China. Berlin. 5 San. Der Reichöan zeiget verkündet heute Abend, daß laut einem von Peking eingelaufenen Telegramm zwischen Deutschland und 'dina ein Uebereinkommen über die Abtretung der Klaotschou Bucht on Deutschland getross-n ist. ES ist hinz 'gefügt, daß daS Arrangement im Wesentlichen folgendes ist : ES wird durch die Abtretung beabstttigt, für Deutschland die Erfüllung seines gerechten Wunsches nach der Belitzung in derselben Weise, wie daS mit anderen Mächten geschah, nämlich auf einer Bafiö ür Handel und Schifffahrt in chinesischen Gewässern, zu ermöglichen. Die Abtretung der Kiaotschou Bucht an Deutschland geschieht in Form einer Verpachtung aus unbestimmte Z?it. Eö steht Deutschland frei, aus dem abgetretenen Gebiete alle nothwendigen Gebäude und Etablissements zu ernch ten und die für deren Schutz erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Fortfahrend sagt der ReichSanzeiget" : DaS abgetretene Geriet umfaßt daS ganze innere Baskin der Kiao-Tschou Bucht bis zur Hochwzsserlinie; die größeren Landspitzen südlich und nördlich deS Eingangs zur Bucht bis zu dem Punkte, wo fie von einer Gebirgskette begrenzt find; und die Insel vor der Bucht. Shina darf den von Deutschland für nothwendig er achteten Maßnahmen znr Regulirung deS Wass rkurfeö keine Hindernisse bereiten. China hat Deutschland alle Hoheitörechte über daS abgetretene Gebiet für eine Periode, die in dem Telegramm nicht angegeben ist, übertragen. 3m Falle sich die Kiaotschou Bückt für die Zwecke, welche Deutschland im Auge hat, alS ungeeignet erweisen sollte, dann willigt China ein. nach einer Verständigung mit Deutschland ein anderes Küstengebiet, welches Deutschland für seine Zwecke geeigneter hält, abzutreten. ,, , 1 Auö Oesterreich. Berlin, ö Jan. Der österrei. chische Premier - Minister, Freiherr Gautsch von Frankenthorn, hat den Deutschen die Versicherung gegeben, daß fie wirksam geschützt werdkv.I wenn sie an den LerhöLdlssn
des böhmischen Landtage Theil -ner. cm w . . -
men. Der Abgeordnete Schück r hat sich den Berathungen feraaebalter, weil der Bolkötag in Eger beschlossen hatte, mit keiner Regierung zu verhandeln, biö die Sprachenverorbnung zurückgezogen sei. Die Regierung wünscht, daß die Unterhandlungen mit den Deutschen bald zu einem erfolgretchen Ende komme, da sie den ReichSrath auf Mitte Februar einberufen will. ES fragt sich jedoch, ob eS gelingen wird, die einmal erregten Volköleidenfchaften schnell wieder zu beschwichtigen. Ja Prag hat ein tschechischer Volks-' kaufe das Regatta-Bootdauö deö deutschen Ruderklubs mit Steinen bombardirt. Recht lebhaft geht eö bekanntlich zuweilen an der Abgeorbnetentafel des ungarischen Reichstags zu, wenngleich eö bei den ritterlichen Magyaren nicht zu solch rohen Balgereien kommt, wie in der aus kaiserlichen Befehl geschlossenen letzten Session deS österreichischen ÄbgeoednetenhauseS. Ein ganz belonderS heftiger Wortgreit muß sich im Laufe deS gestrigen Stzangötags entwickelt haben. Der Telegraph meldet lakonisch, der Präsident deö bgeordnetenhause, Ez.Mtn'ster Vt,t. Szilazyi, habe sich genöthigt gesehen, so energischen Gebrauch von der Prüft, dentenklingel zu machen, daß dieselbe mit schrillem Klänge zerbrach. Mehr noch als daö Parteiengezänk im ungarischen Reichstag erinnert an die schandbaren Vorgänge im öfterreichischen ReichSrath der Verlauf eirer am Sonntag ln Trebüsch in Mänin Kaltgehabten politischen Bersammlunp, in welcher der tschechische Abgeordr-ete Johann Poepischil seinen Wäd!e,n über den Verlauf der so jäh zu Eingekommenen Relchötagösesfion Berirdt erstattete. PoSpichll hatte an den Gewaltöszenen der letzten Sitzunqökage.'an den Mißhandlungen, welche die tschechisch. polnische Mehrheit an den .Deutschnationalen und den So zialdemokraten beging, besonder leb haften thätigen Antheil genommen und rühmte sich dessen mit frecher Stirn vor seinen Wählern. Sp?ziell hatte er sich am Hinauömurs" deö sozialdemokratischen Abaeorneten Berner, Schristleiter eines in Olmütz erscheinenden SozialistenblatteS, betheiligt. Triun'phiread erzählte er von dieser Heldenthat und bracht dadurch die in der Versammlung anwesenden Coialdemokraten so in Wuth, daß sie trotz der Anwesenheit eineS die Versammlung überwachenden Polizeibeamten auf daS Podium, von welchem herab.PoSplfch l , sprach, sprangen ur.d ihm in'ö Geficht spacklen. WaS die englischen Zeitungen sagen. London. 6 Jan. Die TimeS" sazt heute Morgen in einem Leit artikel : & würde tböricht sein, anzunehmen, daß die Depesche deS Re chöanzeiger".die ganze Gesch-chte erzädlt. denn er vermeidet zu sagen, waS China alS Gegenleistung erhält. Der ganzen Welt ist aber die Thatsache bekannt, daß Deutschland durch physische Gewalt eine Marineftation erlangt hat. DieleS ist die Thatsache, welche andere Mächte bei Beschließung ihrer eigenen Politik leiten muß. DaS Gespräch von einer Pachtung ist ein einfachkS TSu'chungömittel. ES besteht kein Z reifet, daß Deutschland und China wissen, daß eS eine prak tische Abtretung mit vcller Oberhoheit ist. DaS bietet ein weiteres Argument zu Gunsten einer von England garantuten chinesischen Anleihe." Die Leitartikel der Morgenblätter sprechen im Allgemeinen in demselben Tone wie die T,meö". Sie weisen darauf hin. daß der Kontrakt ein solcher ist. in welchem Deutschland alleö und China gar nichts kriegt, während die Frage der Sicherheit der Missionäre gänzlich fallen gelassen ist. Nicht wird aber über Eisenbahnen und Mineu gesagt. m DieFranzosen verüben im NUthale große Grausamkeiten. P ariö, 5 Jan. S,n Offizier der Marchand-Ezoedilion, von der gestern Kunde eintraf, schreibt über die Ttrapazen de? Zugeö und die Maßregeln. die fie ergreifen mußten, Folgende : Die französische Macht bestand auS ZZ.Oeißen und L00 Schützen auS Ce
neaal. Die eingeborenen Packt, äger
verursachten große Schwierigkeiten. Wir nahmen fie mit Gewalt gefangen und eieselben besuchten bei jeder Gel a'nheit zu entflieben. Wenn wir dieselben wieder eusingen, erschossen 0 er erhängten wir fie, aber dadurch l eßen sich die Anderen nicht vor Fluchtversuchen abschrecken. Viele singen wir wieder ein, mehreren gelang eö jedoch, zu entkommen. Wie sahen unS gevöthigt, mit einigen Schützen in die Dörfer zu dringen und alle dort befindlichen Männer und Frauen gefangen zu nehmen manchmal entwischte unS jedoch die ganze Bevölkerung. Dann aber verbrannten wir einige Hütten, wodurch die Eingeborenen bewogen wurden, w'eder zurückzukedren, AlSdann ergriffen wir den Häuptling und zwangen ihn, unS die Sklaven auSzuliefern die dann unsere Lasten tragen mußten. DieS ist die einzige Art und Welse, mit diesen unvernünftigen Wesen fertig zu werden, die wir im Streite über die Leichen ihrer erschossenen Genossen sahen. Starb unterwegs. London, 5. Januar. Edward Hardford, einer der Delegaten der britischen TraöeS Union zu dem Congr.ß der American Federation of Labor, der unlängst in Nafbville, Tena., abgehalten wurde, starb gestern an der Lungenentzündung, während er auf dem Dampfer St. Paul", der beute in Southampton ankam, die Rückreise nach England machte. Auf dem Wege nach China Port Said. 6 Jan. Die deut schen Kriegösch ffe Deutschland" und Gesion", die unter esehl deö Prinzen Heinrich van Preuße stehen, find iuf hrem Wege nach Ghina hier an gekommen. Salzfluß rrrtt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'v Sarsaparilla, der große Blutreimger heilt Salzstuß. Ho od'S Pillen wirken Vorzug, lich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweb. 25. s xnt redn unglückliche wissenschaftliche Anstalt ist die Sterniarte in Greenwich be! London, denn für sie. die doch auf die Beobachtung d?S Himmels angewiesen ist. ist dieser für einen proben Tb?il des IahrkS von Nebel verhüllt. Die Cone bleibt für diese Sternwarte mindestens an einem Viertel all'? Tage des Stabvollkommen unsichtbar. Am stärls ff treten die Nebel im Winter auf, fast die Hälfte der Taae oänzlich so nenlo ist, wäbrend im'Herbsi d?r vierte Theil, im fxrühlinq der achte Tbeil und im Sommer der sechzehnte Tbeil yanz ohne Sonnenschein veracht. Die schönsten und sonnigsten Tage fallen in den Mai urd trotzdem giebt es auch in den Monaten vom Mai bis September nur 14 Proccnt von Tagen, die bis zu 10 Stunden Sonnenschein auszuweisen haben. Man hat in der ganzen Zeit in den 20 Jahren?n 1877 V:3 1896 nur acht Tace gezäklt. an denen die Sonne 14 bis 15Stunden schien, und in einem einzigen ffalle im Jahre 1887 war über 15 Stunden Sonnenschein. Im Eilzuge MailandTurin wurde der Richter Cafaleano aus Casale von einem Raubmörder überfallen, am Halse schwer verlebt und seiner Börse mit Wertsachen beraubt; doch gelang es dem lieberfalle nen. den Räuber aus dem Zuge zu werfen. Alle Nachforschungen blieben bisber ioW2 Vrosit N fahr l Zum reuen Jshr em ftöhlichS Glück uf l" S oßt an, so lang die vollen Släsei wwten, Doch komnet ja ,um Conad Heeß hinaus, i5S iäßt sich dort r ch: ßemü h'.'ch fontm. uch nur raA ?est setzt er ein m vr Wie e stttS Brauch b,l einem Lchw'ben VLib feinet Menschen haut er Ob r'S Ohr Der kommt, um sich b i ihm zu laben Mu. 832 Moss.ckuseitS Ave. Dr. Louis Eurckliardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Vprechftnnde: 9 Mr ui t I ;nCi Willoughb7 BlocV, 24 Nord Merid.an Ctraße. prechßundi: 2 4achittegl. Sei. 880. Die Ofsiee von II. PINK un Dr. OLE, befindet sich in No. 24 Ost OHio Otrafze. CO Tclepb.,n No. W7 wie ti:;,r.
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