Indiana Tribüne, Volume 21, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1898 — Page 2

SaDUrae Tribüne. Erscheint Taziich und SoumagV.

Die tZgUche, Tribüne- kostet durch letiXtlget 1 entl per Woche, die SonntagI.Tribane'? Text! per Voche. Seide yasrmn IS Tent dn 63 Seats per Roxtt. Ltt Vft uSrhali Ui. Hubt ,,gefchit im Borattft(tUsfl I pt fjat. cirui 10 cü Nlsdams LtraSe. Snoiap.apoliS, Ind., 5 Januar 1898. Indianer schwedischerAbstammungZ $tM bekanntlich manche sehr helle Schattirunzn unter den Rothhäuten; aber der einzige Stamm, den man mitdem widerspruchsvollenNamen Weiße RotMute" bezeichnen könnte, sind die MayaZ, jener streitbare Ge-birgler-Stamm im südlichen Theil des mezicanischen Staates Sonora. Die Herkunst dieser indianischen Blaßgesichter, mit blauen Augen und hellem Haar, ist noch heutigen Tages sehr räthselhaft. . Unter ihnen selbst ist eine alte Ueberlieferung verbreitet, daß ihreVorfahren einstmals vor vielen Hunderten von Monden über das große salzige 'Wasser gekommen seien". Viele halten diese Menschenkinder für Nachkommen . der Mannschaft und Passagiere eines schwedischen Schiffes, welches lange, ehe ColumbuZ Amerika entdeckte, an der mexikanischen, ftüpe in Trümmer gegangen sei.! .Auch in ihrer Sprache wollen Manche schwedische Anklänge entdeckt haben. ;Da3 ist eine sehr kühne Annahme; sie erscheint jedoch nicht geradezu ausgeschlossen, wenn man an manche andere Erzählungen über verwegene Fahrten von Nordlandsmän nern alter Zeiten, denkt. ' Eine solche Fahrt könnte auch einmal, statt nach amerikanischen Polaraegenden, freiwillig oder unfreiwillig viel weiter südlich geganLen sein. Freilich besteht der Werth djeser Muthmaßung wohl hauptsächliche darin, , daß man keine bessere fyitl Sollte sie begründet sein, so hätten diese Mayas natürlich mchts mit jenen vorgeschichtlichen Trägern dieses Namens ?u thun, deren räthselhafte Kunstbauten und Inschriften in mexikanischen Waldwüsien schon öfters für so alte, ja noch ältere erklärt wor den sind, als die betrefsenden Ueberreste der alten egyptischen Civilisation. Diese Mayas sind, wie schon bei früherer lGelegenit erwähnt, bis heute so ziemlich im Genuß ihrer vollen Unabhängigkeit geblieben; nur dem Namen nach stehen sie unter mezicanischer Herrschaft, aber niemals sind sie unterworfen worden, und sie zögern keinen Augenblick, zu den Waffen zu -greifen so oft 'die mexicanische Regierung ch irgendwie in ihre StammesVerwaltung einmischen oder ihnen Vorschriften machen will. Und nichts, waö man über die wundervolle .Kampftüch- - tigkeit dieser weißen Indianer gesagt hat. ist übertrieben. Sie und ihre Nachbarn und Verbündeten, 'die Faquis, sind es,-wegen denen die mexicanische Regierung ..: eine Erhöhung .des stehenden Heeres anstrebt. Wollköpfe bei Qaixuden. In manchen Theilen des kanadischen Nachbarlandes ist daSNegevthum ebenfalls nicht unbedeutend, vertreten , und gehört zu den wenigen aus den -Ver. Staaten gekommenen Elementen, welche Canada nicht wieder ganz zurückgegeben hat, während es sonst so ziemlich allen Bevölkerungö - Zuzug, den es überhaupt von hier äuS .erhält, mi: sehr hohen Zinsen" unserem Lande herausgibt. So gehören zur ' Bevölkerung der Stadt Toronto, etwa 800 Neger, k h. ungefähr ebenso viele, wie dort .die französische unddie italienische EinWohnerschaft beträgt. Die älteren Generationen dieser Farbigen, in,Toronto und anderwärts, besteht auö entwichenen Sklayen. ,-Jnden Jagen der Sklave! kamen grdßeMengen Wollköpfe nach Canada; occh . kehrten sehr viele nach unserem. Lande zurück, als ihnen die Freiheit gischer.kt,war.,Manche blieben jedoch,' und dleMeisten. davon haben '. Toronto Hamilton und Chatam erhalten. Freilich ist diese ältere Generation größteniheilS 'auögestorben, ' und ihr gehören z. B vouden LOO'Farbigen Torontos, soweitman fpeiß, nur. noch IS an. Die jüngere Generation erblickte meist in Canada, oder nicht weit davon, das Licht der Welt. In klimatischer Beziehung scheint diesen Negern daS Leben in Canada ganz gut zu bekommen. Sonst aber hat sich ihre Lage geaens früher entfchieden verschlechtert'-theils infolge RasseVorurtheils, und theiS auch.auS an deren Ursachen. In nan'chm ArbeiiZund Dienstzweiaen, in denen sie früher begehrt waren fonnen sie jetzt fast gar keine Stellung mehr finden, z. B. in den HotelZ der. Sjadte. .Anderwärts ist ihre Beschäftigung mehr oder tyeniger unsicher geworden. Von den überhaupt Beschäftigten sind viele im Pullman - Wagendienst zu finden, sowie, auch ..im Barbiergeschäft. einige''auch als Kellner, etliche wenige als 'Briefträger, und eine größere Anzahl wiederum als Tagelöhner verschiedener Arten. Aber ein Drittel davon find obne stetiae Besckäftiauna. Eher noch, als die Männer, scheinen diel

Frauen Beschastlgung -zm smden, und viele Dieser gehören dem Dienstpersonal an, während andere als Wäschebinnen, Kleidermächerinnen und Nähterinnen sich nützlich machen. Mit der Aufführung , dieses BevölerungS Elemente? ist man in Cana ta im Allgemeinen sehr , zufrieden; Händelsüchtige und Lasterhafte unter ihnen sind seh? selten. zAuf die Schulen erstreckt s$ daS.Rassen.Jorurtheil nicht, und dir'Zinder der Farbigen haiux im öffentlichen Schulunterricht unbeschrankte, Gemeinschaft mit den Weißen. Groß ist der religiöse Eifer unter diesen Farbigen, und für strenge EonntögLgesetze.'auch .inBezuz auf den.StraöenZh.-'.Vttkhr sind sie ri.i ... f - V ' ,

Das echte imporiirte Karlsbader ZUineral-Zvasser.

Das natürliche Mittel für die Heilung osn ktber. und NiereN'keiden, gastrischem Aatarrh und allen Kranktzeiten des Ma gen,, chronischen Entzündungen der ingeweide, Diabetes, Fettleibigkeit, Gicht, Rheumatikmus und kzartleibigkeit. EI8NER & MEMDELSOil CO., VLÜtMn vgknttn. fUm Sotf. (sin Land l e : Stechpalme.

Bei uns sowie in England, und noch in manchen anderen Gegenden spielt bekanntlich neben dem WeihnachtsSaume die altgeheiligte Mistel, an welche sich so viele alte Wundersagen aus celtischer und germanischer Zeit knüpfen, mindestens die zweite Violine als Weihnachts- . und Neujahrs - Festpflanze. Das heißt, es ist hierzulande meistens nicht die wirkliche Mistel, die aus dem Ausland importirt werden muß und ziemlich theuer kommt, sondern die. gerne zum Ersatz angewendete Stechpalme oder holly", deren lebhafte rothe Beeren sich mindestens ebenso hübsch und feierlich ausnehmen, wie die blassen weißen Beeren jener ausländischen Schmarotzerpflanze. Nach der Meinung Vieler wächst die schönste Stechpalme der Welt im Osten des Staates Kentucky. Hier erreicht sie ein besonderes vollkommenes Grün und ist gewöhnlich ganz beladen mit den prächtigen reifen Veeren. In seh? ?ielen Fällen wenigstens darf man bei Zragen nach der .Herkunft der Stechoalme auf den 'ertags - Märkten hierher verweisen. .,. sonders soweit tl sich um wild gewaÄsene handelt. Es ist aber gar nicht leicht, die Zwei, ge zu sammeln! Die bctr?ff.ndcn klcinen Bäume wachsen gewöhnlich an den unzugänglichsten, oder doch am schwersten zugänglichen Stellen der Gebirge. Auch muß sorgfältig Auswahl unter den Zweigen getroffen werden. Manchmal hat ein Baum nur zwei oder drei gute Zweige, während vielleicht an einem andern Baume beinahe alleZweige grün und frisch sind. Die Gebirgler verstehen den Rummel gut. Sie klettern wie die EichHörnchen an den Bäumen hinauf, tut schen an den Aesten nach außen, und diese werden nach der Erde zu gebogen und gezogen. Während die Einen die Aeste festhalten, schneiden die Andern die Zweige ab. Auch beim Schneiden wird mitunter eine gewisse Arbeitstheilung gewahrt; Manche schneiden, wenn thunlich, nur die beerentragcnden, und die Andern die blos giüntn Zweige ab. Bei den meisten MassenVersendungen freilich werden die beiden Gattungen nicht streng getrennt gehalten. Von einer Ueberproduction" ist in diesem Fach noch nichts bekannt geworden. Bisher reichte vielmehr meistens das Angebot kaum hin, die Nachfrage zu decken, und wenn die neuesten eingelaufenen Berichte auf Wahrheit beruhen, so ist in den heurigen Feiertagen die Stechpalme vom östlichen Kentucky in größeren Mengen für feiertäglichen Schmuck gebraucht worden, als je zuvor. DaS? Sammeln der wilden StechPalmen - Zweige als Industrie ist noch nicht alten Datums, und erst seit kurzer Zeit betreiben einige wenige Personen die Sache im Großen und nehmen ie etwa 20 oder mehr Gebirgler dafür :n Dienst. Anfangs aber war es schwierig genug. Gebirgler dafür zu dingen, oder auch nur unbelästigt selber Stechpalme schneiden zu können. Denn diese Leute, unter denen es bekanntlich viele Mondscheinlev" gibt, sind sehr mißtrauisch und haben in gewisser Beziehung ja auch Grund genug dazu. Andererseits hatten sie nie etwas. davon gehört, daß man aus dem Schneiden der Stechpalmen Zweige ein Geschäft macht. Daher argwöhnten - sie erst, daß die ganze Geschichte nur ein neuer Kniff von Onkel SamS Steuer -Haschern oder ihrev Agenten sei, die Gegend auszuspioniren. und e3 gab auS diesemAnlaß allerleiAustritte, die komisch, aber ziemlich ungemüthlich waren. Doch ließen viele Gebirgler sich endlich überreden, sich sogar direct in den Dienst dieser Industrie zu siellen.wahrend sie früher mit ihren Revolvern gefuchtelt hatten, womit sie bekanntlich nicht lange zu spaßen Pflegen. Glücklicherweise bleiben ' bei dieser Industrie die Stechpalmen - Bäume als solche geschont. Dieselben würden im' ZerNörungSfall nicht so bald nachwachsen, da ihr Wachsthum ein äußerst langsames ist,? und eine mäßige Höhe erst nach 'etwa 80 Jahren erreicht wird. .Degeneration der Neger. ' 1 Nach dem übereinstimmenden Gutachten zahlreicher Aerzte befindet sich die Rassenfrage, welche zu den schwierigsien Problemen in unseren Südstaaten gehört aufdem besten Wege, eine natürliche Lösung zu finden, und zwar besteht dieselbe darin, daß die stanze Rasse in Folge ihrer Auöschweiunaen und Niajtbeachtung aller hygienischen Principien einer vollständigen Entartung entgegengeht und allmälig auS sterben wird. Dieses Gutachten hat durch. die Erhebungen des Dr. R. H. Johnson in runöwick, Ga.. der selbst ein Neger ist, eine weitere Bestätigung erfabren.Ncch Ausweis der von diesem Arzt in ca. 300 Orten in den Südstaaten gesammelten statistischen Daten ist nicht blos die Mortalität unter denNe. gern bedeutend größer als unter den Weißen derselben Orte, sondern auch ihre GeburtSrate bleibt hinter derjenigen ihrer weißen Mitbürger weit zurück. Ferner ist von ihm constatirt worden, daß die kräftigen Gestalten unter den Negern immer mehr dahinschwin den und die jllngere Generation dieser Rasse, . soweit die physiscben Eigen, schaften in. Betracht kommen, mit ilj ira Großvätern und Großmüttern Uu n oÄch . rhr aulh-lt. Dikse 7-J Ci

mit Recht aus' die Liederlichkeit sowu Indolenz, welche zu den charalteristischen Merkmalen der meisten Neger im Süden gehören, zurück. Vor dem Bürgerkriege", sagt Dr. Johnson, galt der Neger als unempfänglich für die Schwindsucht und viele Aerzte consta tirten damals, niemals einen schwindsüchtigen Neger zuGesicht bekommen zu haben. Erzwungene Mäßigkeit und naturgemäßesLeben machten die Neger zu physischen Riesen allein. Die Riesen verschwinden schnell und an ihre Stelle tritt eine Rasse, die schwächer ist und geringere Lebensfähigkeit besitzt." Daß der Physischen Entartung der Neger durch Beobachtung der Principien der Hygiene ein Ende gemacht werden kann, erhellt aus dem Berichte des General - Arztes Dr. Sternberg über die farbigen BundeLtruppen. Bedeutende Fortschritte haben unter den Negern der Bundes - Armee die sanitären Zustände während der letzten Jahre gemacht", heißt es unter Anderem in dem betreffenden Berichte. Unter den farbigen Soldaten betrug die jährliche Dienstunfähigkeit in Folge von Krankheiten durchschnittlich nur 9.42 gegen 12.71 Tage bei den Weißen und die Dauer der Krankheit in jedem Falle stellte sich im Durchschnitt auf 10.84 gegen 11.22 Tage bei den Wei-fan".

Diese Zahlen beweisen, daß eine Wiedergeburt" der Rasse möglich it, allein wie die immer tiefer in dem physischen wie moralischen Sumpf versinkenden Massen der Neger, denen gegenüber kein Zwang angewendet werden kann, aus demselben gerettet werden können, ist ein Problem, dessen Lösung wohl zu den Dingen der Unmöglichkeit gehört EompaZeichen der Natur. In uralten Zeiten schon bediente man sich bekanntlich mit Vorliebe der Gestirne als Zeichen der Richtung, besonders auf Seefahrten. Die Natur gibt aber Demjenigen, der ihre einfachen Zeichen versteht, auch in unmittelbarer Umgebung auf der Erde,' in tiesem Wald oder Buschwerk, aus endlos gleichförmiger Prairie oder Marsche u. s. w. eine Menge Zeichen an die Hand, um sich wenigstens bezüglich der Hauptrichtungen der Windrose zurecht zufinden, und in Gegenden, die von modernen Verkehrswesen noch wenig berührt sind, spielen diese Zeichen noch heute keine geringe Rolle. Solche Zeichen liesern z. B. alle Arten von Nadelbäumen. Die Rinde derselben ist auf der südlichen Seite stets von hellerer Farbe, härter und trockener, während sie auf der nördlichen Seite nicht nur bedeutend dunkler, sondern auch feucht und oft mit Moos und Moder überzogen ist. Auch daZ Harz, das aus den Wunden der Bäume träufelt, ist auf der südlichen Seite gcwohnlich hart und st von schöner Bernstein-Farbe, während es aus der nördlichen Seite länger klebrig bleibt, mehr in ein schmutziges Grau spielt und oft mit Insekten und Schmutz bedeckt ist. An großen Bäumen mit rauher Rinde finden sich, besonders in den Herbst- und Wintermonaten, die Nestchen und Gewebe von Jesecten, Spinnen u. s. w. stets in den Rissen auf der südlichen Seite, auf welcher sich auch meist die größeren Aeste befinden. Auch sind die Baumnadeln auf der südlichen Seite kürzer, trockener und mehr in's Hellgrüne und Gelbliche spielend. Auch die Hartholz-Bäume reden in verschiedenen Zeichen zu uns, besonders was das Wuchern von Pilzen und Moosen betrifft, die auf der nördlichen Seite viel stärker hervortreten. Auf den Felsschichten ist gewöhnlich die südliche Seite kahl oder weist nur einen spärlichenWuchs trockener MooöArten auf, während die nördliche Seite einen viel üppigeren Wuchs euchter, zarter Moose zeigt, die den Schatten lieben, und aus den Ritzen hier meistens anmuthige Farnkräuter sprießen. In offenem Lande mit wenig oder gar keinem Baumwuchs liefern das kleine Gebüsch, die Gräser. Blumen u. s. w. ebenfalls manche untrügliche Eompaß-Zeichen. Doch ist dieö größtentheils nur in der sommerlichen Zeit der Fall, in welcher z. B. die meisten wilden Blumen, namentlich die langstengeligen, ihr Antlitz nach dem südlicben Himmel kehren. Naturkinder mit ihrer feinen Beobachtungsgabe können sich aber auch hier zu a l l e n Zeiten an natürlichenRichtungszeichen leicht auskennen. Sl enkel Tom'S Bahre. So ist denn auch er dahingeschieden, der alte, biedere, malerische LewiS George Clark von Kentucky, welcher Harriet Beecher - Stowe eine Hauptfigur zu ihrer weltberühmten, für die Geschichte unsere? Nation so bedeutsamen Erzählung Qnkel Toms Hüttegeliefert hat. Wieder ein Original weniger. Der Letzte, welcher durch das wirkliche Leben mit jenen dramatischen und tragischen Scenen in Verbindung stand, die vierzig oder mehr Jahre auch über die weltbedeutenden Bretter von Provincial - Theatern gingen, ist von der Bühne unseres Lebens abgetreten. Erst vor etlichen Monaten war Veranlassung vorhanden, sich an dieser egen Für Die Menschbekt. Durch seine vielen und wunderbaren Kuren hat Salvation Oel sich einen um sterblichen Namen gemacht, und Viele können für seine Heilkraft Zeugniß ablegen. "3ch gebrauchte Salvation Oel für Rheumatismus und fand eö ein sicheres Mittel. Ich gebrauchte nur drei Flaschen und bin jetzt vollkoui, men gesund. Salvatt'on Oel ist ein Seaen für die leidende Menschbcit und ich wünschte (ch könnte alle Rheuma tismüS Leidende davon in Kenntniß setzen." JameS H.ZYryant, DebruhlS, N. C. Das berühmte Salvatt'on Oel ist daS beste Linimcnt um Schmerzen ZU stillen, es kostet nur 25 Cents und unter keine? Bedingung lasse an sich ein and?rrZ Mittel cutschn?än. G3

!?tt nur ein cü:i3 sich) tz3 VC-3: :

Stelle mit vem alten 'Wollkops flüchtig zu beschäftigen. . Er befand stch zur Zeit in Noth; aber schon die unabstcht liche Verbreitung einer kurzen Notiz hierüber reichte hin. um ihm sogar aus entlegenen Welttheilen Hilfe zuzuführen. wenn auch bescheidene. Clark war natürlich Sklave von Hause aus, und er wurde dreimal verkauft. Das erste Mal erstand ihn. als er erst 5 Jahre alt war, Jena Campbell im Kentucker County Madison (in welchem Clark 1815 das Licht der Welt erblickte) auf eine Hypothek hin vom Sheriff Ben Duncan. Das zweite Mal wurde, er auf Tom Kennedys Plantage im County Garret verkauft, und das dritte und letzte Mal wurde er im Hauptort dieses Countys, Lancafler, nebst einer Partie Pferde. Hornvieh und Farmgerathe oersteigert. Ganz kurz darauf lief er davon. Er :ntkam. als Weißer verkappt, auf inem Pferde, und obwohl er so unwis stnd war, daß er gar keine Aufschrif ten lesen konnte, gelangte' er glücklich nach Ohio. Sein Lebtag hat er es besonders warm anerkannt, wie ihm und Anderen Ohioer Frauen durchhalfen, nährend die Männer, wie er sagt, nicht oen Muth dazu gehabt 1 hätten. Bis nach Boston halfen ihm diese Engel weiter; in Cambridge erhielt er von Frau Safford. die ihn schon von frü her her kannte, Unterkunft, und dort war es, wo Harriet - Beecher Stowe auf ihn aufmerksam wurde und stch von ihm so Vieles erzählen ließ. In ihrem Roman tritt er als George Harris auf. Längere Zeit sorgte der Aater dieser Schriftstellerin, Nev. Lyman Beecher. für ihn. Clark hat stets eine überaus große Anhänglichkeit an seinen Geburtöstaat gezeigt (aus dem er später auch seine Brüder entführt hatte), und er fühlte sich sehr glücklich darüber, daß es ihm beschieden war, seinen Lebensabend als freier Mann in seiner heißgeliebten alten Heimath zu verleben. , Europäische Bundschau. Provinz Branocnvurg.

Berlin. Paul Bormann, welcher seit einer Reihe von Jahren verantwörtlich zeichnender Nedakteu: des Verl. Börsen Courier" war, ist nach langem schweren Leiden gestorben. Der Verstorbene gehörte der Zeitung für 20 Jahre an. Vollständig mederge brannt ist Nachts die Sommerbühne von Seidel's Kleinem VolksgartenBadstraße 60. Beim Turnen m unglüät sind die zur Militärturnleh rer - Bildungsanstalt kommandirtcn Secondeüeutenants Ostermeier vom 77. und Jbersiein vom 44. Infanterie Regiment, dieser am Barren, jener am Reck. Ostermeier zog stch innere Ver letzungen. Jberstein eine Verletzung am rechten Knie zu. Bei emer Gas exploston in der Roonstraße 1 erlitten durch die Stichflammen der Besitzer des Hauses Kaufmann Engelhardt, der Hausbesitzer Alois Weiß und der Portler Pritzkow starke Brandwunden. Nach Verubung von Unterschlagun gen im Betrage von 50.000. M. ist der Getreldemakler Max Kemmet verdustct. Selbstmord begingen der 21jährige Schlosser Fritz Richter auS ungestillter Sehnsucht nach der Bühne; der, Kaufmann I. Tannert wegen Schulden; der siud. phil. Friedrich Schacht, der 61 Jahre alte Schuhmachermeister Gottfried Hasenbusch nach einem Familienzwist; der PolizeiWachtmeister G. Malick wegen getrübter häuslicher Verhältnisse ; die GastWirthin und Hausbesitzerin Frau SüItx, der nervenkranke 24jahrige Kaufmann Rudolf Hatzky, der 60 Jahre alte Buchhändler Schreiter aus Ge-schäfts-bezw. NahrunaSsorgen: die 63jährige Gastwirthin .Wwe. Rosalie Heise, der LljährigeKaufmann Arthur Meyer und der 35jährige "Klempner Emil Peglow; ferner der! 20jährige Klempner Herm. Seefeldt, der sich dem Trunke ergeben, hatte und die Frau des früheren herrschaftlichen DienerZ Möller auS Scham darüber, daß ihr Mann wegen Diebstahls verhaftet worden ist. Adlers ho f. Der Tischlergeselle Wilhelm Polke von hier ist verschwunden. Er hat eine größere Summe von der OrtZverwaltung des deutschen Holzarb:iter-Veiband:S gehörigen Geldern veruntreut. B o r k o w. Wegen Verdachts des Mordes und der Brandstiftung sind der Bauer Johann Dohrmann und fein Stiefbruder, der Rentier August Schüler verhaftet worden. Provinz Ostpreußen. A l l e n st e i n. Wegen gefährlicher Körperverletzung verurtheilte die hiesige Strafkammer den Metalldreher Adolf Dreher auS Danzigzu einem Jahre Gefängniß. B a r t e n st e i n. Gefanaenen-Ober-aufsehe? a. D. Kohmann beging mit seiner Gattm daS Fest der goldenen Hochzeit. Der Viehfütterer Karl Kirche aus Gr. Kärthen kam nach Bartenstein und sprach in mehreren Schanklokalen dem Schnaps tüchtig zu. Auf dem Heimwege übermannte ibn die Mlldiakeit. er sefetc ttck am Wege nieder und schlief ein. Am nachsten Morgen wurde er erfroren am Wege liegend aufgefunden. Friedland a. d. Alle. Vermißt wird bereits seit mehreren Wochen der 63iähriae 5läaer Goldbaum auS dem nahen FerdmandLhof. G o l v a v. DaS goldene Ehe ubilaum . beging . der Konditor Hold mii seiner Gattin. Provinz Westpreußen. D a n z i a. Die in einem Kohlen geschäft ' angestellten unverheiratheten Arbeiter The. Faß und Hermann .gerrethen AbendS in Streit, der ' auch auf dem Heimwege fortgesetzt, wurde, wobei Faß den Hermann wiederholt beschimpft .und bedroht haben soll. Plötzlich zogHermann sein Messer und versetzte seinem Gegner einen furcht--baren Stich in den HalZ, der die Kehle fast vcZstä.-iz dus-Ut, C:

letzte naro nach wenigen Augenblicken auf der Straße. Der Thäter, ein berüchtigter Raufbold.. wurde verhaftet. D i r s ch a u. Der : Ritteritsbesitzer Heine in Narkau feierte 1 t seiner Gemahlin geb.lUphagen das Fest der goldenen Hochzeit.

E l b i n g. Stadtrath Lepp ist im Alter von 73 Jahren gestorben. , ?rrv!n; Pommern. Stettin. Für die Rettung des Knaben Alex Ebert vom Tode des Ertrinkens ist dem Anschläger Albert Braun hier die Erinnerungsmedaille für . Rettung aus Gefahr verliehen worden. Der Fleischernleister Carl Fuhrmann aus Hohenselchow wurde. als er den Bahnübergang bei Casekow überschreiten wollte, von dem Puffer der Maschine eines ZugeS erfaßt und fortgeschleudert. Seine Verletzungen sind schwer. In der Gasanstalt wurde der Arbeiter Wilhelm Rüsch in Folge Einathmens giftiger Gase betäubt und -stürzte in die glühende Cokesmasse. Der Unglückliche hat schwere .Brandwunden am ganzenKörper erlitten. ' A l t - K o l z i g l o w. DurchFeuer ist die Bendt'sche Windmühle bis auf die Umfassungsmauern zerstört worden. , B e l g r a d. Beide Hände sind dem Arbeiter Kapke abgequetscht worden. Der auf dem Bahnhof beschäfträte Mann gerietb beim Rangiren eineö ZugeS zwischen die Puffer und erlitt hierbei den -schrecklichen Unfall. , B U t o w. - Rentier Herter feier it sem LOjährigeS Bllrgerjubiläum wie auch daS Fest der goldenen Hochzeit. Provinz Schlesrsig-Holstcm Schleswig. Nachts hat sich der Musketier Carlfon aus Nienbostel. bei der 1. Compagnie des hiesigen 84. Infanterie - Regiments, aus einem Fenster des zweiten Stockwerks im Schloß Gottrop gestürzt und ist kurz darauf im Militärlazareth gestorben. , A l t o n a. Eine hartnäckigeSelbstmordcandidatin ist die in der Bürgerstraße wohnende Plätterin Karoline Schrewe. - Aus Liebe'gram nahm sie zunächst Phosphorlösung zu sich. Da das Mittel nicht anschlug, versuchte sie sich-zu erhängen, und als sie dab:i überrascht und abzeschnitten würd:, lief sie davon und sprang bei Neumühlen in die Elbe. Aber auch dort sollte sie den Tod nicht finden. Ein Fischerknecht holte die Lebensmüde aus dem Wasser. Der in Ottknfen wohnende Schuhmachermeister Schauer hat sich auf dem Bahnhof in Ahrensburg er schössen. Provinz CÄleuen. B r e S l a u. DaS Schwurgericht verurtheilte den Zahntechniker Flieger wegen drei an narkotisirten Patientinnen versuchter unsittlicher Attentate zu 2j Jahren Gefänaniß. Ihm wurden mildernde Umstände zugebilligt. Gegen den Bruder des Verurteilten, ei nen praktischen Arzt hier, ist ein Verfähren 'wegen Beeinflussung von Zeugen eingeleitet. Die Strafkammer verurtheilte den Schutzmann Walstab zu drei Monaten Gefängniß wegen widerechtlicher Freiheitsberaubung. Walstab hatte einen Handwerksmeister, mit dem er in Streit gerathen war, ohne jeglichen Grund nach dem Wachlokal geführt. jHirschberg. Den 18jährigen Farber EmilWangert von hier, der sich auf der Wanderschaft befand, fand njan bei Treptow erstarrt auf. Alle Wiederbelebungsversuche waren vcrgiblich. ! L ü b e Den erlittenen Verletzungen erlegen. ist der Pferdeknecht Joppke ausBuchengrund. welcher beim Transpjrt einer Dampf --Dreschmaschine so unglücklich unter die Räder der Loko. Mobile gerieth, daß ihm der rechte Oberarm vollständig zermalmt und d&S . Gesicht verstümmelt wurde. Vrovinz Posen. iPosen. Von .seinem Pferde jiurzte der bereits, im dritten Jahr dientnde. Husar Wildner und brach daS Genick. Ein gefährlicher Heirathsschivindler, der Goldarbeiter Oswald Teuber, wurde vom Schöffengericht zu zwei . Monaten Gefängniß verurtheilt. Ermatte zwei Wittwen, die Schwestern wiaren. Heirathsantrage gemacht und den bethörten Frauen ihre gesummten Erspanisse von 1100Mark abgeschwindelt. Natürlich wußte keine der Schwestern. etwas son dem ,Gluck". der andern. iBromberg. Wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit und wegen, ErPressung wurde der ' domizillose 'TLpfereselle Gregor Pawlöwski zu 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt. 'Czempin. -Der Viehhändler Arndt aus Zwin fiel hier . in ein Schlammbassin und erlror. j (3 n t t n. In ocm nahen Dorfe Kl. Swiontnik brach in -dem Bodenräum des Wirthes Zamia Feuer aus, däS in. kurzer, Zeit vier - Wohngebäude und acht .Stallungen einäscherte. Prvvmz i&efönicx 'Do rstfeld. Der Lehrer August Kraft hatte ohne erklärliche Ursache von'samem Fenster auS in trunkenem Zustande einemBergmann .in's Bein geschossene so. daß der Verletzte sieben Wochen .'arbeitsunfähig' war. .Diese röhe ?hat' wurde 'von der Straskammer mit dn-rnilden Strafe ' von 800 Mark gesühnt. !Gelsenkirche n. Der 16j'ahilgc Sohn des hiesigem Vollziehung!!, beaznten Uhde. wurde- durch eine Revolverkugel getodtet..Der junge Mann, der''-daZ Gymnasium in Schalke befit chte.' soll mit dem Revolver gespielt häben,- wobei sich die Waffe entlud und die, -Kugel ,dem Uhde in den Kopf drang. MewproÄrz. ! Aachen. -iDie Stadtverordneten haben zum. Umbau des StadttheaterS 450.000 bewilligt. Die Eaution von 200.000 Mark, welche der flüchtige Oberlehrer Dr. Pollis gestellt ' hatte, vurde' für verfallen erklärt und sein Jrmen feschlagnent. PomZ,war wegen SiitlichkeitS'- Qubreni jn aft. (nemmjn. C--

ge Eaütion aus treten Fusz gesetzt wor

den. s D ü ren. In Kerz sind ein großes Gut und die Krautfabrik desiGutsbesitzers Louis Rey niedergebrannt. Frechen. Bei einem hier ausgebrochenen ziemlich ' starken Gewitter traf ein Blitzstrahl die elektrische LichtAnlage der Brickettfabrik ; der Grube Elarenberg, zerstörte einen Theil der Leitung und beschädigte die DynamoMaschine. Die Nachtschicht mußte in Folge dessen ausfallen. Provinz Hessul-Nassan. Kassel. Bon den wegen des Eisenbahnunglücks bei Kirchditmold angeklagten Personen wurden der Sta. tionsdirector Sennhenn zu inem Jahr der Telegraphist Reuter zu ö Wochen Gefängniß verurtheilt. Der Bildhauer Kaupert ist in Folge eines Schlaganfalles gestorben. E s ch w e g e. Die große Beck'sche Mühle bei Waldkappel ist total niedergebrannt. Frau Beck und deren Pflegesohn, die beide im Bette lagen, wurden unter Lebensgefahr mit lnap per Roth gerettet. Sonst aiurde fast nichts gerettet. Der Besitzer selbst war abwesend. Frankfurt. Der Bankier WilHelm Hohenemser, der Mitinhaber des Bankhauses N.. Hohenemser, ist gestorben Er stammte aus Baden. Ter Musiker Rud. Joh. Schmitt hat sich in seiner Wohnung (Klickerbahn 's) erhängt. Mitteldeutsche Staaten. A l t e n b u r g. Der herzogliche Kapellmeister und - Eomponist Ernst Otto Tolles ist gestorben. A p o l d a. Die an einem Magenleiden erkrankte Ehefrau des Wirkermeisters Patzer hat in einem Anfalle von Schwermuth Selbstmord verübt. Bernburg. Gestorben ist der Sanitätsrath Dr. med. Julius Fließ im 71. Lebensjahre. E i ch e n b e r g. Der 12jährige Sohn des Stellmachers Alese wurde durch eine umstürzende steinerne Säule, an welcher er in die Höhe klettern wollte, erschlagen. Eisfeld. Nachdem sich im März d. I. die älteste Tochter des hiesigen Metzgermeisters Emil Hotf, ein 20iähriges Mädchen, durch einen Revolverschutz den Tod gab, tödtete sich dieser Tage der ILjährige Sohn auf dieselbe Weise. Der Unglückselige gebrauchte dieselbe Waffe und wählte zu der That dasselbe Zimmer, wie seine ihm voraufgegangene Schwester. Der Schuß führte, den sofortigen Tod herbei. Ueber das Motiv vermag man .sich me Erklärung zu geben. G e h a u ö. Zwischen Gehauö und Hohenwart wurde die 49 Jahre alte Ehefrau des 'Dienstknechts Kurz von bier todt, aufgefunden. Wie die Sek tton der Leiche ergab, ist die Frau er mordet, worden. Der That verdächtig ist ihr Ehemann. G e r a. 'Jn der, Teppichweberei von 'Späthe verunglückte der 16 Jahre alte Arbertsbursche Zelße von hier, als er eine Litze unter dem Webstuhl befe stiaen wollte. Es wurde ihm die Schädeldecke zertrümmert. Im Kran kenhauö verstarb derselbe. Sachsen. Dresden. Die Errichtung eines großen staatlichen Fernheizwerkes, ver bunden mit Elektricitätswerk, für die bedeutenderen öffentlichen Gebäude , Dresdens. Ständehaus. Kunstsamm lungen, Acaoemie, Polizeidirection, königl. Schloß wird hier -geplant. DaS Anlagecapital berechnet sich für das Elektricitätswerk auf 698,000 Mark, für daS Fernheizwerk auf S53. 000 Mark, zusammen auf 1.651,000 . Mark. B a u tz e n. , Ganz unerwartet ver. schied der königliäe Bezirksschuliu svector Schulrath Wilhelm Ernst Ra laß; alö er sich sich im Kreise einiger Frmde befand, raffte ihn ein Schlaganfall dahin. . i Deutschenbor a. Vermißt wird der sich zur Kur in der hiesigen Kalt Wasser Heilanstalt aufhaltende Kaufmann Arthur Eisenschmidt auö Leip-zig-Eutritzsch. .Derselbe ist 47 Jahre alt. 2) Übeln. Die Buchhalter Arthur Emu Seyffert und' Franz Hermann Beckert, welche demDachpappenfabri-kanten-Oswald Greiner 70,000 Mark unterschlagen hatten, wurden zu LJahren bezw. 3 Jahren 6 Mona: Gefangniß verurtheilt. . E i b a u. DaS 4jährige- Söhnchen des Arbeiter, Hentschel .wurde .in emem Schöpfloche des Mundgutgra bens todt aufgefunden. Währscheinlich war das Kind auf die nur dünne Eisdecke des LocheS getreten, ist eingebrochen und trotz geringerTiefe darin ertrunken. ZFalkenberg. Bei der Jagd auf der Rehfelder Flur schoß derG rafHahn Rehfelder Flur schoß der Graf Hahn einen Hirsch und wollte der Sicherheit wegen einen zweiten Schuß auf daZ Ähier, abgeben. In diesem Augenblick wurde er von t einem Jagdgenossen in den Kopf geschossen. Franken berg. Im benachbarten ' Altenhain war Rentier Günther seinem Sohne beim Jauchefahren bebilflich. wobei er infolge deö Glatteises in die Grube stürzte und darin um'ö Leben kam. Als der Sohn bei der Rückkehr denVater nicht vorfand, wurden Nachforschungen angestellt, worauf man die. Zeiche in. der. Grube auffand. , Hessen-Darmstadt. jDorndiel. Der 60jährige Arbeiter Faust von hier, welcher bei dem Baue der neuen Kreisstraße von Raibach nach 'Dorndiel beschäftigt war, wurde von einer, rutschenden. Böschung verschüttet und erlag seinen.Berletzungen im. Hause seZnes ,SohneS zu Raidach, wohin man ihn verbracht hatte. Z D o r n h e i m. In der wohlgefüllten Scheune des LandwirthS Frudrich Jacob Bolz war Feuer ; auSgebrochen und hatte .sich mit rasender Geschwindigkeit über die Scheune des Moritz appenheimer verbreitet. In kurzer

Z::t mista cE: Gtlatzt i:ztz x:u itnit. ur-afcne d:r r;ufeT ' - ' .-..V.

CCCCCCCeCCCCC55;5

w V m m V e jZ u 8 S, l rSßPf) 8 I I w "3SSCCCCSS ?r cfjffK vud Erkältungen, BrnniiliS. Zllmi. llfli, . lk EriM. Der ichte wird nur In erkauft nd Ist in , I i-ür

IZUHMM u .aiiiiuiiiuu, II. 1 Mj "ecmniiiiTi II !J!J4J II

A New Yorlc drohst, oa Broadwty, wto werni t leUlnj a whol tot o th firo-cent cartons of W-P-AS TAiüJlES whflo soine es his neighbors say that the goods do not move very well, explain the difference m this way: "I keep the five-cent Cartons on the counter where everybody can see them ! Now and then some onc takes a carton or maybe a handful of them, getting sive for a quarter or maybe six. Vhen a medicine is as well advertised as Ripans Tabules are," says he, " there is a good deal of trade to be picted up by keeping them in sight, because, hen a customer sees them he recalls the advertisement and is inclined to make a smaU inTestment, whether he wants it just then or not Nearly everybody seems to want Ripans Tabules, and I notice that when a man buy tnem onc he u likcly to bring bis friead iround next weck."

Provinz Sachsen. Magdeburg. Spurlos verschwunden ist das Schuhmacher Marzsche Ehepaar, bisher am Dalbergsweg wohnhaft, nachdem es in den Verdacht gerathen war, bezüglich einer Reihe von Ladendiebstählen sich der Hehlerei schuldig gemacht zu haben. Man nimmt an. daß die Eheleute, welche ihre Kinder und ihre Habseligleiten, darunter ein nahmhafter- Geldbetrag, zurückließen, aus Furcht vor Strafe in den Tod gegangen sind. lHeiligenstadt. Unter den vor Kurzem in das hiesige Gefängniß transportirten Gefangenen befand sich der Schwiegersohn des Scharfrichters Reindel. ein schwerer Junge". Er ist seines Zeichens Henkersknecht-. iMühlhausen. Drei goldene Jubiläen in einem Jahre hat der Lehrer em. und Küster Held hier gefeiert: zu Oster das goldene Amtsjubiläum als Lehrer, am 14. November daZ cjol dene Ehejubiläum und dieser Tage das loldene Küsterjubiläum an der St. -Veorgilirche. Der dreifache Jubilar :rfreut sich einer seltenen geistigen und körperlichen Frische und Zeit. Prov'm Hannover. ft (i n n n ti r Der föhidfnt üSnT I ste aus Bremen ist Nachts von einem Unbekannten erschlagen worden, als er nn junges Mädchen nach der Fernroderstraße begleitete. Der Musikdlrigent I. Meisel hat das 25jährige Juöiläum seines Eintritts beim FüsilierRegiment Prinz Albrecht gefeiert. ZAschwarden. Während eines heftigen Gewitters z'indete der Blitz im Wohnhause des Sandmanns Jacob Adickes, welches total niederbrannte. Das im Haufe lagernde Aiehfutter wurde ein Raub der Flammen, das Mobiliar doch größtentheils gerettet. Ein Pferd und ein Kalb fielen den Flammen zum Opfer. Durch da? thätige Eingreifen der Spritzen gelang es. die Nachbarschaft zu schützen. !C e l l e. Erhängt hat sich in seiner Wohnung auf der Steustadt. der Arbeiter.Tietke. DU' Motive der That sind unbekannt. iDinkelShausen. Die Ehe. frau deö. Ackermannes Ebeling hat sich auf dem' Scheunenboden erhangt. ;G ö t t i n g e n. An emem Herzschlag gestorben ist der Direktor der hiesigen Zuckerfabrik Ehlert. Ehlert, der nach langwieriger Krankheit sich seit längerer Zeit wieder gesund fühlte, at wesentlich zur Entwickelung der Zuckerfabrik Göttingen beigetragen. Kindlich. Mutter: Else. weshalb will denn der Moritz nicht mit euch. Mädchen spielen?- Else (gering, schatzend): Ach, waö weiß ich . . . der wild auch noch mal so 'n alter Juna geselle werden I" ' (ölcyeres Welchen. Erstk peundin: Jch mochte wissen, ob da err da drüben mich hören kann, wenn ich 'singe.- Zweite Freundm: Ge miß, kann er Dich hören, er macht a eben sein Fenster zu."' zk o o e r n e G e s a h r e n. A.: -Die Straße durch den Wald war fru her sehr gefährlich. Ich entsinne mich, daß dort mehrere Personen von Rau, bern umgebracht wurden." 83.: Hetzt ist' sie noch viel g:fährlicher." - A.: ' Wie, ist dem Banditenunwesen noch wmer. nicht gesteuert worden?" 1 3.: .Daö schon, aber der Wn ist letzt

t:! Radfahrern hlt MW."

Thut seilte Dienste gut.

wärmt, lindert, erleichtert und hellt D.AMsbAosmgd ZU BFIUSTTKEE. Orlginal?sckktcn (U 15 Ztnll alen AxoihiKn u Huten. xxxxxxx; wmj 4 Heimsuchcr (Sxcurswncn nach allen Hzuptpunklcn dcö Südens. WistcnS und SüwrstcttS, am 18. Jan., I und 15. Fel'. '?8 unter den übi'chrn Natrn unv Vc K'M!5Unacn Ticket? u d J'format'o Wr. I Cft A'asd, ina?on Straft-, Mssalusets ?vc,.uei.nd Union Babrrf. H. W. T r , s e n, 5. l5. P. Cwcinnttti Zuge ! 0. H. &v. B. K Abfahrt Zrdiavopoliö bfklzrt 4?m Aiikur. t Ylucinnati. rlurft 790!m 7 5(m Z,4Bm Zm 4 454im r 05im 11 bm i z, i- m VKm 7 40-nx 10 Rm Tayten Zsige, 6. H. & D. Abfahrt Sir fünf t ZnkianopoliS hatten Ätffcrt 8 40rn i0 tm 145 in . 4 iiv.m . r 65jm tCnfutift r 4r 1M 6i 7 55N 11 jrn TcledoäcTetroitZüge. C. II. k D. R. R. Abfahrt Aikul.st Ankunft Zd'pls : Toik.. : Detroit ibsshttZtiSm r.k'tt45m Ssf'u 5UCsi . 101 Um m 4 00 -in . t VÜm i ueptnoiraen Eonrag. Ticket Office : Union Lfation und 5ko. ! West Washington Straße, Ecke Mendian. Die populäre lMMMM) Ut die beke Linie noch G Ifl I A G . LZ ter Züge ! nlasskJdtaapoli4 j Jfm HM3?m . -h5 11 5 5ict linkunft i Vicag, rJsT?t idZLdekd, "4 Ld I.6m Wt tirffcit litt f ' ' Ccfilli -Ich Ojtir.icß. T WJnt 4 Xic nrncften tterefftrtec' Qestibuts Wsgsn, Putininn Schinfrvngen kiega:e VarlorWageu und (5Swagn. Lkal,Echiasagen in JndiuapoUI ftkbt m kend d,rett. likr kieog tii Woroe!. Cma id,r Zt ach W bkd d,nb,r erern. I Wkk Ooffcirotr CtT, ttmior Safccbrf, c&b ftf mt. 5Baef rh . ttSet.Ossices ttrcti. Ceo. W. H ayler. D. D. 7. ywrts kr.c b. Job Cdwia,1 roy.N.Yat k f b'i. t... .?, Job bjI tunkt ,, ..k, bul tit Irmrh J" quirkf k"W to . , trvm (lu .14 im; m U. iiiii, rn4 -4 yim r M. UvIIKM,!! ar. i. t t imH, yo r. , n, I ku t. - II yout lini Mir. kipfl-.mu oi-.lt e Uf werk. AU ta u.w. trml y M l K t. f r-r v rfi. 1 M.rt im. hrnMin f twik'r. K48ILT, hltl l.ILI IwiM

mMihi i I

innre.

)

i2L

! rixiu iE. ASr-imHT l I 'V. i i. Z