Indiana Tribüne, Volume 21, Number 105, Indianapolis, Marion County, 3 January 1898 — Page 3
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Schranken. Jtoma von S. Selvy. (ftor!setzung und Schluß.) Seit früher Kindheit war ihr nge nes Leben Entsagung und Kampf Qt Wesen, und tapfer hatte sie's auf sich genommen aber nun dünkte es sie doch gar zu schwer. Komm', o weiße Dame intonirte der Klavierspieler; der kleine Schreier nebenan war durch eine Trompete be sänftigt, auf der er ohrzerreißende Töne hervorbrachte; dem Häringsver käufer hatte sich ein Weib mit KorbWaaren zugestellt, das mit ihm um die W:tte schrie. Lastwagen donneren über das Pflaster ja, es war keine vornehm-stille Gegend, in welche sich Jda Ahrensberg mit ihrer Tochter hatte flüchten müssen. Weiter in dem sentimentalen Roman, welchen der Buchhändler als eine rechte Speise" für's Lesepublikum erklärt hatte. Wie viele junge Mädchen würden wohl mit der thränenreichen Heldin Edith" weinen, und wie viel Kaufmannslehrlinge dem harten Vater grollen? Sie war unmuthig, und sie mußte es doch überstehen, durchmachen es ging vorüber, kam an's Ende, wie Alles im Leben. Frau Jda bückte sich auf dem kleinen Vorplatz nach einem grünen Reis, da aus dem Strauße verloren war. Myrte? Nun kam ein verklärendes Lächeln über ihre Züge mochte Henrika die Rosen auch fortgegeben haben, die Myrte war ein neues Orakel, und das trog nicht, so wenig wie derTraum von ihrem Seligen. Und der verschönernde AuödrucZ blieb in ihren Zügen, als sie lauschend den Kopf hob es kam Jemand die Treppe empor, ein Mann war'S und Ungeduld hatte er immer zwei Stufen auf einmal. Run ein selbstbewußter Schritt Frau Jda zog auch ihre Schlüsse aus dem Auftreten der Menschen auf ihre Glasthllre zu. Sonst war eö ihre Gewohnheit, erst verstohlen die weiße Gardine ein wenig bei Seite zu schieben und nach den Kommenden zu lugen diesmal beherrschte sie ein anderes Gefühl; mit einer raschen Bewegung öffnete sie und sah mit dem lieben Lächeln in das Gesicht des hochgewachsenen ManneS und nun wußte sie auch: Das war er. Wolf Neinbold ihr Sohn. Und er wunderte sich auch gar nicht, daß sie, die ihn zum ersten Male in ih?em Leben sah, ihm beide Hände reichte, oie sehnigen fest drückte und dann nur stumm auf das Zimmer deutete. Mit einem Schritt war er über die Schwelle, sah er die zierliche Gestalt am Schreibtisch, den schwarzen Kopf geneigt, nur die weiche Wnge, da? energische Kinn waren ein , wenig sicht bar hastig flog die kleine Hand über das Papier, Er stand eine Sekunde unbeweglich. Vesihnehmend ruhten seine Blicke auf ihr, dann war's die Empfindung, daß und wie sie beobachtet werde wandte Henrik den Kopf. Du " .Du!" Sie sagten eö zu gleicher Zeit, sie eilten aufeinander zu, dann breitete er die Arme auö und sie lag an seiner Brust, und fest schloß er sie an sein Herz. Da war ihr Platz für immer, das schlug für sie. Das war ein langer Augenblick unbeschreiblich stummen Glücks. Kinder!" sagte dann eine freudig zitternde Stimme hinter ihnen. Und nun kamen sie erst zum Bewußtsein! Ja, wie war Alles so anders gekommen, als sie geplant, als sie eö für un umgänglich nothwendig gehalten. Frei lich hatte ja Wolf mit seiner Frage" vor Henrika treten, in aller Form ihre Antwort und der Mutter Segen entgegen nehmen wollen, ehrlich ihr die Bestätigung bringend, daß der Faden zerrissen, daß reine Höhenluft da woh ne, wo frn Edelfalke fortan Hausen solle Ja, ganz anders war'S gekommen. Sie lachten, sie redeten von Hoffen und Harren, Vertrauen und Zweifel, wie ehrliche Menschen, die nun keinen Gedanken für sich, alle fortan gemeinsam haben wollen. Und dann sagte Wolf: Run muß tch'Z auch gestehen, daß tch mich seit ge stern Abend den größten Narren mei ner Zeit es waren noch ganz andere Titel, die ich mir qao schölten habe, weil ich mein süßeö Mädchen und mich mit lächerlicher Sentimentalität gepeinigt habe wett ich annahm. eine leere, hohle Puppe müsse mir erst ihr ich verzeihe!" zulispeln, eh' ich mein Glück unlösbar fest an mein Herz zöge. Damals auf dem Schiff war der berechtigte Moment und ich glaube, ich wäre schon zu der Zeit Del neö Ja" so sicher gewesen wie jetzt!" Habe ich's denn eigentlich gesagt? fragte Henrika. - 1 Er nahm ihre beiden Hände und preßte sie gegen seme Stirn. Wenn ich Jemand um Verzeihung zu bitten habe, so bist Du'S und zwar wegen jener Unterlassungssünde. Entsühne mich, Geliebte." - Sie lächelte und küßte seine Stirn. Jda Arensoerg aber nahm tm Neben zimmer das Bild ihres Gatten herab, sah mit freudestrahlenden Blicken da rauf nieder und sagte: ES mußte so kommen Du hattest eZ mir ja an-i.eigt."
Wieder war eS der Vismarck". an dessen Bord Wolf Rembold und Henrika, nun sein junges Weib, standen. Auch Frau Jda befand sich auf dem Schiffe, zwar ein wenig bewegt, von der. heimathlichen Erde zu scheiden, aber sich doch sagend, daß sie dort nichts zurücklasse, das ihrem Herzen besonders theuer, und so beschäftigte sie sich, um die aufsteigenden Gedanken zu bannen, mit Heinz und Lisa, während Drobel für seine Frau einen bequemen Sitz suchte. In Hamburg hatten sich die Freunde getroffen um die Reise gemeinsam zu machen. Es war kurze Zeit vor dem Abgang deS Schiffes von Euzhafen; noch kamen die letzten Mitreisenden, noch waren solche, die Angehörige begleiteten, an Bord. Ein Leiermann spielte drüden am Ufer So leb' denn wohl, Du stilles Haus!" Da drängte sich die Schiffstreppe ein Mann mit einem riesigen Blumenstrauß empor, in der anderen Hand schwenkte er eine Depesche, und mit Stentorstimme schrie er über das Deck hin: - I Frau Henrika Reinbold Frau f Jda Arensberg." Von den beiden Damen, die so gleich unfreiwillig der Reisegesellschaft vorgestellt wurden, erhielt die junge den Strauß. Im Namen des Herrn und der Frau Professor Zimmerich!" bemerkte er salbungsvoll, sich verbeugend. Frau Jda las: Heinz kein Testament hinterlassen. Wichards ungiltig erklärt, Geschwister Erben. Bereit, Sie zu vertreten; erbitte Vollmacht. Unsere Wünsche begleiten Sie. Mög-
lich. wenn mein Buch vollendet, oay Amerika besuche. Zimmerich." Frau Arensberg gab stumm die Depesche ihrem Sohne. Sie, das Aschenbrödel der Familie, war nicht mehr heimathslos es war gut geworden am Abend ihres Lebens. Ende. F a t u m. Rcma- von 5. Zoeller.Lionmt. (No?tse?ung.) .:?a. leine, iüz weift AlleS. was Du saoen willst mit Deiner unaussvrechlicken Verwunderung: Du Kleinmüthi ger, ist das Dttn gepriesener Ehrgeiz? Hast Du's deshalb erbettelt, ertrotzt. mit allem Vergangenen zu brechen, dem Handwerk Ad zu sagen und der Kunst zu leben, um nun. nun wo Du kaum den Fuß in den Tempel der Musen ge . etzt, schon mutylos aus der schwelle tillzusteben? ?lck dachte eben an Dich. Du kleine energische Verscn: Wie Ihr A!v. v.. ...r:x i:a jtinucc uu uuici tuiunuci ncuuuy Uli i. i rr . . rr i- c jt r . puunci uno 'u oaä stoppen o iuiz in den Nacken warfst und entschieden erklärtest: Der Willensstärke Mensch könne Alles. waS er ernstlich zu thun entschlossen sei. Ich wollte. Du stündest heut an meiner sielle. da möchte ich se- , . ls.. ts n.r r yen, wie )llu meiner noizen eoiuptung nun zum Recht verbülfest. Und ich sage mit dem Morgenländer: es sieht in'den Stcr, a geschrieben, unser gern . zes Geschick, von Uranfang an bis Ende ; und was wir schwachen Pyzmäen auch thun, um an der Vortestimmang unseres Schicksals zu rütteln, wir scheuern uns i.'.i nutzlosen Kampfe atatn das übermächtige Kismet nur die Seele wund und kommen keinen Schritt vorwärts. Es steht in den Sternen geschrieben. Glück und Unglück, Erfolg und Mißerfolg, und sc falte ich, wie der Fatalist, die Hände nun im Nichtsthun und warte ab, was der Himm.'l mit mir im Sinne hat." Sie sckürzte die rothen Lippen. Aus ihren Augen brach ein zorniger Strahl, ihre Kinderhände preßte sie zusammen, als hätte sie sie zcrbrechen mögen. Du sagst nichts, Jsa?" fragte cr ungeduldig. WaS soll ich darauf sagen? Ich verstehe einen Mann nicht, der vom Himmel Alles und von der eigenen Kraft Nichts erwartet. Ich ich würde ringen, streben ohne Unterlaß nach dem, was mir scheinbar versagt bliebe. Wir wollten seben. ob' sich das sogenannte Schicksal nicht der zähen ! Ausdauer beugt." Und wenn es über das eigene Vermögen hinausgeht, wenn eZ Dir vorschwebt, wie die Fata Morgana, die von Dir ausslieht, wenn Du ihr nacheilst? Wenn es die Tsntalossrüchte sind. Dir scheinbar nah, um zu entweichen, wenn Du die Hand danach ausstreckst, würdest Du auch dann noch das Schicksal zu zwingen wissen mit eisernen Kraft, Du Vermessene Du? O, mein Gott, mein Gott, wlch' . eine colossale Dummheit beging ich. als ' ich nichtachtend einst auf das Handwerk herabblickte und dem Vater die Zustim-:-mung abschmeichelte, meinen Beruf zu wechseln, w dem ich es doch schon zum ' Erwerb gebracht. Voll der künstlerischen Begeisterung, nahm ich diese ja schon für den Genius selbst in mir. Man nannte mich talentvoll, wo ich mich auf daö Urtbeil verlassen durfte, das trieb mich vorwärts! In mir lebte , eine Welt schöpferischen Dranges. Ich ' lernte mit Feuereifer, ich meisterte bald die Technik in der Kunst. Jet stehe ich aus der Schwelle eigenen selbststandtaen Schaffens und nun versagt plötzlich die Kraft dazu. O Jsa, Jsa. wohl dem, der nie an sich, an seiner Schöpferkraft verzweifeln lernt! ES W ein Gefühl. alS wenn Alles ringS um unS inTrümmer fiele, waS bisher als Riesenbau zum Himmel raate. Sie daben mir eiJedermann saßt so. atcarcts Canky Catdartic, die wundervollüe medizinische Tntdeckuna deS Zeitalterk, angenedm und etfri säend tm Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Sing'wei de, da? oarze System reinigend, et fernl Erkaltung, kunrt Kopfweh. ft'C der, anbaltende Verstopfung und Un. v'rdaulichke't.' Kaufen und versuchen Oie eine Oüaütel von ?. K.S. beute; 10, 25, und 50 EentS. verkauft und .tl ... i tvZ3 C 3 v.y.t.
nen Auftrag gegeben, Kind, etnen glän. zenden, ehrenden, dessen Auöfübrung mich emporheben würde, mit einem Schlage unter die Ersten der Ersten von uns. Und nun versuche ich. dersuche, vernichte, vernickle hne Unterlaß. Und zähneknirschend fühle ich meine Ohnmacht. ?n mir lebt wohl das Bild mit glühenden Farben, aber auszuführen vermag ich es nicht, finde ich nicht daö Modell dazu, das lebendige, das ich auf die Leinwand über tragen kann. Kind, Kind, waS ich Dir da beichte, ahnt Niemand bis jetzt.Mein Stolz windet und krümmt sich und doch muß der Moment kommen, wo ich :S offen einzugestehen gezwungen bin: ich bin nur ein Handlanger der Kunst ich bin kein wahre? Künstler!" Und weshalb das Alles, Harald Erler?" fragte die kleine ernste Zuhörerin, und die großen, klugen Augen schienen ihn durch und durch lesen zu wollen. V Weil'S in den Sternen geschrieben sieht, daß ich elend zu Grunde gehen muß um eigenen Unvermögens." Isolde Alves zuckte spöttisch die Ach-
sel. In den Sternen geschrieben," persiflirte sie sarkastisch, und. dann brach es unwillig aus ihr heraus: Daö wollen Männer sein, die nach einem Feblschlag schon die Flinte inS Korn wersen! Hilf Dir selbst. Harald Erler! Schäme Dich, so schnell zu verzagen! Suche, suche, suche nach Deinem Modell oder wenn Du mich brauchen kannst," schloß sie ganz ernsthaft und sah ihn treuherzig aus den großen Augen an, so nimm mich, ich wer' eS schon mög lich machen unter irgend einem Vorwand." So bitterernst eS dem Maler. mit seiner desperaten Stimmung war, er mußte jet doch hell berauslachen. Dich ?um Modell. Kleinstes!?" Nun?" beharrte sie völlig unbefan gen. Weißt Du, waS ich malen soll? Ein großes Altarbild für die neue fürstliche Eapelle in N. Ein Madonnenbild in zartester, jugendlichster Schönheit und Reinheit, mit dem Ebristuskinde und Johannes dem Täufer ihr .'zur Seite. Die Modelle zu den Kindern habe ich so. wie der Künstler sie nur träumen könnte, unter meinen eigenen Brüdern. Aber die heilige Jungfrau tu finden auf den Straßen Berlins oder unter den berufsmäßigen Modellen, daö soll mir so schwer fallen, als DiogeneS mit seiner Laterne Menschen aufzustöbern, wie sie es nach seine? Schätzung ser.1 mußten." Sie sagen doch Alle zu Mama, daß ich hübsch würde." beharrte Jsa in vollster Unschuld. Finden Sie eö denn nicht. Herr arry?" fragte sie naiv. Bleib immer bei dem Du. Jsa, daS macht sich besser. Ich müßte zum Herbst, wo Du eingesegnet wirst,-ja sonst auch mit dem Fräulein unv Sie anfangen, wenn daS Glück will, daß wir unS dann noch begegnen. Ob ich Dich hübsch finde? Laß Dich mal ernst, lich darauf anleben, Kleinstes." Er nahm ihr zierliches KLvfchen zwischen seine beiden wohlgeformten Hände und drehte es nach allen Seiten, eö kritisch mit den stablfarbenen Augen prüfend. Es kann sein, dan Du'S mal wirst ; von der festgesoMossenen Knospe laßt sich fester rmrzussagen, wie die Blume, ausfallt. Möglich, daß dieS kleine. kaprijiose Lockenköpschen dereinst manches Herz in Brand jetzt. Alltäglich ode: schablonenhaft," sprach er sinnend vor sich hin, wirst Du keinen Falls.' Kein Wachspuppengesicht, mit schönen Farben und noch schöneren Glasaugen. Sicher mal pikant und interessant, von dem Genre deS Richtcrschen Fischerkna. ben oder so, wie man sich eine Mignon denkt, wenn man Dein bewegliches Gesichtchen etwas melancholifch anhaucht und idealistrt. Die mächtmen Augen, die daS Gesicht förmlich beherrschen, wären ja ganz brauchbar dazu, auch daS feine, scharfe Näschen und diese federleichte gracile Kindergestalt," überlegte er weiter. Willst Du mir zu einer Mignon sitzen, Kleinstes?" rief er, von der Idee plötzlich hingerissen. Aber die Madonna," mahnte Jsa ernsthaft. - Sprich nickt Von der Madonna! Es hilft aber AlleS nicht, sie muß doch zuerst heran, soll ich rotö nickt für alle Seiten unsterblich blamiren, wenn ich den Auftrag zurückweise. Zu einer Heiligen. umflossen von dem unsäglichen Frieden überwundener Erdenfreuden, Erdenleiden, kann ich Dich aber so we nig gebrauct'en, als wollte ich nach die ser stachlichten WildrosenknoSpe ' eine mondscheinzarte Lotos malen. Eineö könnte ich freilich dazu gebrauchen, wenn Du es mir leihen willst, das sind Deine wahrhaft ideal geformten Hände." Sie nickte 'eifrig. Meö, waö Dich vorwärts bringen und Dir irgend nüklick werden kann " sprach sie. als wäre eö daS Natürlichste, ohne eine Spur mädchenhafter Eitelkeit und dann überlegend: Wo bekommend? dann aber das Andere her?" Ich will Dir etwas erzählen. , Jsa chen, aber Du darfst nicht lachen, hörst Du? Du kleine, umeifeö Ding hast mehr Verständniß für daS Weben unv Regen in einer Künstlerbrust, alS mancher Erwachsene." Ich werde sechzehn Iahn im Herbst," sagte sie beleidigt. Just acht Jahre jünger alö ich. da? ist ein Lebensalter, Kleinchen!" . Er fuhr sich lächelnd durch daS, hochstrcbende Blondhaar und stutzte den Schnurrbart auf, der ihm gewisse Ähnlichkeit mit dem Jugendbilde Lan Dyckö gab. Na, nimm'S nicht übel, daß ich Dich winziges. Dämchen von fünfzehn noch blutjung nenne. Ich kann Dir sagen. Du rmponirst mir trotzdem ganz mächtig nach allem, WaS ich von Martha und Mietze über Dich böre: wie Du spielend mit brennendem Ehrgeiz jede Schwierigkeit in der Schule überwindest. Ich mag eS leiden, wie geharnischt und energisch Du Jedem Deme Meinung kund thust. Ich wollte, ich hätt' ein bischen von DeinemTemperament und Deinen Anagen, anstatt deö schwerfälligen deutchen Michels, der mir im trägen, Alu! leckt; vielleicht reichte mei Phantasie Kinn auZ. auf der Leinwand r.zyz US::?., z5 la Cr:ur.: nun scn
ZUM Zweiten cate geieyen:' ein isn. k-gelsbild von währhast überirdischer Schönheit, mit goldenem Gelock, welches das zauberische Antlitz mit den frommen blauen ugen wie ein sonI ncngetränkler Mantel umfloß. Der Engel nahm mich im Traum an die
Hand und führte mich ein in einen heilig stillen Tempel, dessen Wände bedeckt waren mit frischen Lorbeerkränzcn. Den größten nahm er herab und legte ihn aus mein Haupt und dann sprach er: Ich-bin der Schutzgeist Deines Lebens, ich werde Dein Glück grüaden". Lache nur über den Phantasten, kleine Jsa aber ich sag' Dir, wenn der Engel meines Traumes lebendige Gestatt gewönne, wäre mein Glück schon dadurch gemacht. .Dann würde ich durch das Altarbild berühmt mit einem Schlage. Vergeblich suche, suche, suche ich rm Getriebe unserer modernen Welt nach dem blassen Schatten dieses eiligenbildes. Unsere realistische Zeit kann Jdealgestalten von so überirdischer Unschuld und Weltunberührtheit unmöglich mehr hervorbringen. Ich bin verdammt, daran zu Grunde zu aehen! Eingestehen, daß ich nichts als l ein elender Eopist war, kein gottbegnadeter, selbstschassender Kunstler, ' das kann ich nicht! Die schimpfliche Niederlaae überleb' icb nickt!" lftortsetzuna folgt.) Don Jn.anN. Äle Eröffnung ber längten Telephonverbindung der Weit, und zwar von Seattle. Wash., nach "?an Diego.Eal.. hat dieser Tage Pattgefunden; dieselbe hat eine Läng? vor 17C0 Meilen, d. h. 70 bis 80 Meilen mttt als die Linie Boston Omaha Im Gefängniß zu A!lanta, Ga., befindet sich ein zum Tode veruy theilte? Ncger, welcher nicht wenige; als neun seiner Rassegenossen umgebracht usd eine weit größere Anzahl derselben verwundet hat. Wie er sagt, haßt er die schwarze Rasse. Er behauptet. nur drei Angehörige derselben umgebracht zu haben. Seine Gattin hat jedoch Beweise dafür geliefert, daß er deren neun getödtet hat. Sein Körper ist über und über mit Narben bedeckt, die von Messerstichen herrühren. Beim Gerichte in Nürnb e r g ist die Todeserklärung' des vor 23 Jahren nach Amerika g:gangenen und seit 16 Jahren verschollenen FrciHerrn Karl Johann Georg v. Stromer, Sohnes eines bayerischenHauptmanns, beantragt worden . Die Antragsteller sind zwei Freiherrn v. Stromer, die zu Glen-Eove auf Long Island, N. 5).. wohnen. . Der Verschollene wä letzt 47 Jahre alt. Die Stromer sind eine der ältesten Nürnberger Patrizierfnilien. Bei voller körperlicher Gesundheit feierte dieser Tage Joseph Leiter in Danr-. Lioingston-County. N. I.. seinen X). Geburtstag. Der alte Herr ist von deutscher Abstammung. denn seine Großeltern wanderten aus Suddeutschland ein und siedelten sich -in Pennsylvania an, wo der Vater Joseph's daö Licht der Welt erblickte. Dann siedelte letzterer nach Maryland über, wo im December 1797 Joseph Leiter geboren wurde. Während deS Unabhängigkeitskrieges zog der Water Joseph'S nach dem Staate New Aork und bearbeitete zu Henrietta in Monroe County eine Farm, wobei ihm Joseph zur Seite stand. Nach seiner erfolgten Verheirathung siedelte er sich in Danville an. wo er bis jetzt verblieben ist. Zwölf Kinder entsprossen der Ehe, von denen jetzt noch sechs am Leben sind und das älteste 65 und das jüngste 41 Iahre alt ist. DaS Nesthäkchen", der 41jährige George Leiter, wohnt bei den Eltern und sorgt dafür, daß eS denselben in den alten Tagen an nichts fehle. Die Schifffahrt auf den Binnenseen ist amtlich für diesenWw. ter geschlossen, und das Seeamt hat mit der Zusammenstellung seiner statistischen Berichte begonnen. ES ist bemerkenswerth, daß während des JahreS außer einem Passagier, der über Bord sprang, kein Fahrgast auf den Seen umS Leben gekommen ist. Von den Seeleuten sind 63 umgekom men, ;ettoa so viele wie alljährlich ihr Leben einzubüßen pflegen. ES hat sich übrigens nur ein Schiffbruch ereignet, bei dem ein Verlust an Menschenleben zu dalagen war. DaS betr sfendeSchi's war der Dampfer Jdaho", der in einem Sturm auf dem Erie See mit neunzehn Mann an Bord untergegangen ist. Von den 47 anderen zu Tode Gekommenen sind 12 an Bord ihrer Schiffe verunglückt, indem sie durch offene. Luken in den Laderaum hinabstürzten, drei haben sich absichtlich daö Leben genommen, die übrigen sind bei Uuöübung ihrer Leruföpflicht oder sonstwie über. Bord gefallen und ertrunken. DiezufrüheeifeJugend, eineö jener Kinder, die keine mehr sind, hat wieder einen neuen Grund gefunden, . daö Leben von sich zu werfen. Die ILjährige Lizzie Schaefer von No. 247. Ost 104. Str. in New York machte, einen Selbstmordversuch, well ihre 19jc.hrige Schwester Mary ,ihr nicht erlaubte, zum Ball zu gehen. Die ILjährige Lizzie hatte sich lange auf den Ball, der !hr erster war, gefreut, im letzten Augenblick aber sagte die Schwester, die seit dem Tod der. Mutter ' daö Hauö führt, sie selbst wolle gehen und Lizzie solle Haus hüten. Lizzie griff, nachdem sie ihre kleinen Geschwister zu - Bett gebracht, eine Flasche Karbolsäure, ging auf die Straße, und trank die Saure. Die Brüder Robert und Richard Holt von No. 229 Ost 100. Str. hatten dieö gesehen und liefen hinzu, Lizzie sank aber vorher bewußtlos auf's Pflaster. Ein rasch vom Harlem Hospital herbeigeruftner Ambulanzarzt wandte die iagenpumpe an und gab GegenMittel, Lizzie kam zu sich und bat dann, sie zu retten, sie wolle jetzt nicht mehr sterben. Daö Kind " würd? tn daZ Harlem Hospital (ehracht, und Sa r Qtn i.. t.l-(.1
2J 1 1 '5e rricyenyreden txaU tut wurde der Pasror A. Forrest in Walnut Grove, Ja., von zwei landli chen Schönen, XiilUe Barslow und Mary Eunningham. Der Gott.smann hatte in seiner Predigt eines Tanzvcrgnügens, das in einer großartigen vrauserei geendigt hatte, Erwähnung gethan und hinzugefügt, daß kein achtdarek junges 'cadchen solchem Bergnügen beiwohnen würde. Die genannten Mädchen, welche in der Kirche waren, gingen heim, holten sich Peil'chen und als der Pastor in Begleituag einer Frau daö Gotteshaus verließ, tellten sie ihn.' Wollen Sie das in ihrer Predigt Gesagte aufrecht erhalten?" fragte Mary Eunningham den Pastor und auf seine bejahende Antwort lblug sie ihm mit der Peitsche wiederholt über das Gesicht. . Frau Forrest lief laut schreiend davon, während Lillie Barstow ebenfalls über den Pastor herfitl. Letzterer vermochte sich der hageldicht auf ihn fallenden Hiebe nicht erwehren und mußte dieselben erdulden, bis den jungen Megären die Arme erlahmten. Eine neue Jllu, pration zu der Sprüchwort-Parodie: .ändlich-Schändllch." Mtt oem Dampfer Äragonia" kamen in New Fork 216 Syrier an, welche von den Einwände-rungs-Behörden großentheils als unerwünschte Einwanderer klassificirt wurden. Unter diesen befand sich auch eine große, kräftige Frau mit einem 12 Tage alten Mädchen, daS auf- See geboren wurde und wohl das winzigste Kind, ist, das zur Zeit in New York gefunden werden kann. Der Schiffsarzt stellte dem Kinde einen Geburtsschein auö, der ebenfalls einzig in seiner Art sein dürfte. Der Mann hatte nämlich auf dem Schein eine Minia-tur-Seekarte gezeichnet und darauf durch einen rothen Punkt genau den Längen- und Breitengrad angegeben, wo daö Kindchen daö Licht der Welt erblickt hatte. Der Multi Millionär Wm. Rockefeller darf jubeln; daö Ge,' richt hat tn einem Processe, den er ge-
en eine arme Wittwe Namens Mary essen m Greenwlch. Conn., anaerengt hatte, zu seinen Gunsten entchieden und die Frau, deren Kuh daö Gras auf dem Lande deö Oel-Magna ten. fraß, ist zu einer Entschädigung von Z17.L0 angehalten worden. Rockefeller hat auch dafür gesorgt, daß die Frau ihre Schuld auf Heller und Pfennig! bezahlt. Jahre lang hatte Frau Messen einen Invaliden verpflegt, der sie an ZahlunqLstatt in seinem Testament mit N800 bedachte. Durch Ad vocaten - Schliche mußte die Frau sich mit einem Drittel des Betrages absinden lassen, und dieses Drittel dai Rockefeller' Anwalt. Hr. Luzon, mV, Befchlao. belegen lassen. Don VriBlsss?. In PariS haben jetzt iiich dic Malermodelle die moderner ?Zeklameformeln zur Empfehlung ihre; Zähigkeiten und Leistungen angenommen. So läßt eineö derselben fol?ende Visitenkarte bei den hervorragenden Malern vertheilen: X Modell. Feine und durchgeistigte Natuv. Trägt mit gleicher Vorzüglichkeit die Civil- und Militärkleidungen aller Epochen." Die Firma Karl Becker in Stolp erhielt eine Ladung von Nußbaumblöcken auS. Südbvasilien. Beim Zerschneiden eineö Blockes, fand üch mitten in diesem eingewachsen eine altindianische Tabakspfeife auö Tujaholz. Nach sachverständigem Urtheil muß diese Pseife länger als 300 Jahre in dem Stamm sich befunden haben. Der Baum selbst, auö welchem der Block genommen ist, wird auf über 600 Jahre geschätzt. Dem berühmten fpanlschen Dichter Zorrilla, der als Verfasser des populärsten spanischenDramas. des Don Juan Tenorio", einen Weltruf erlangte, tourde einst von seinen begeisterten Landsleuten eine Krone aus gediegenem Gold verehrt, die ihm in Granada auf'S Haupt gesetzt wurde. Dieser Krönungstag" dürfte der einzige schöne Tag in dem an Noth und Trübsal überreichen Leben deS Poeteo gewesen sein. Während seine Stücke auf allen spanischen Bühnen ungeheure Erfolge erzielten und den Theaterunternehmern Gold und Silber scheffel. weise einbrachten, mußte Zorrilla darben, und hungern, und seine Werthsachen wanderten, eine nach der anderen, in'S Leihhaus, wo sich zuletzt auch die goldene Krone einfand. Zorrilla ist todt, und als Trost und Entschädigung für al? sewe Hungerjahre soll ihm jetzt ein prachtvolles Denkmal errichtet werden. Die Dichterkrone aber liegt noch im Leihhaus, dessen Besitzer sie jetzt verkaufen will, da er nicht hoffen kann, daß der Dichter sie jemals wieder einlösen wird. Eö haben sich auch bereits mehrere. Goldschmiede gefunden, die daS Prunkstück aufkaufen und einschmelzen wollen. Darob erhebt die spanische Vresse inen gewattigen Lärm und fordert die Regierung aus. die. Krone zu erwerben, dieselbe Re gierung, die den Dichter verhungern tte. um Ctee Nützliche Srswdnng. Durch die ErfindunadeS berühmten Salvarion OelS ist der Mechaniker und Handwerker jetzt in den Stand gesetzt, ohne Zeitverlust, leichte Verletzungen, vie Quetschungen und Werrenkungen zu heilen. Dieses vorzügliche Liniment kunrt alle Schmerzen sofort. - "flwp lich verletzte ich durch einen 20 Fug tiefen Fall mein ein und nur durch die Anwendung von Salvarion Oel urden die Schmerzen beseitigt und die Verletzung völlig geheilt. Jö kann be:euaea daS Salvanon Oel ein cani ausgezeichnetes Heilmittel ist." & JsnbNice, 520 Ehurch St?. Easten, 93.' Sakarkn Oel 0 überall faf C5 Ct3 vilztzi U7d y.Ztt v7 r - fts s'.'- . p- r":--' ( i : v.
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'AttnZsche Erfahrungen - fUttr de HUbtauA bt Carlöbader Wassers. Professor Hlawazrk hat durch Niuische Sxperi nrntc dargkthan. la zrlkdadn Wasser, ob ,u baust oder an der Quelle gebraucht, aena die Im lich Wirkung aulübt nd sei Heilkraft du, ch de krporl in kein Weise einbüßt. In kaltem Zu lande genommen, ist di, Wirkung die ömliche. die Temperatur de Wasser kann jedoch ach Beliebe urch Wärmen erhöht erben und hängt diel gavj 10 der Neigung, de Patienten ad. Vewegung ist in von ttu Haupterfordernisse für Dielkniaen. deren reiden vornehmlich durch sie ltzend ebenart verursacht wurde, ngemeilen vknlkklttzätigkeit fördert die Absonderung de Zer le.ungtstosfk. der sich an verschiedenen Theilen de körperk infolge de vielen Citzcn angesammelt. Lewegung. d. h. Spazierengehen ., soll aber mZfjig ino dem Befinden de detreifenden Patienten an lemessen sein. Man hüt sich or Nachahmungen. Da echt Oasskr wird nter Aufsicht der Ltadt Carlkdad iV Flaschen gefüllt; trägt da Ktadt siege! und di Unterschrift o EISNER k IsENDELSON CO., tin fasst Ugcnke, Ke York, Im Ult jeder Flasche. Vampbler frei ,sndt
Am Gestade bei Monte Carlo wurden zweiLeichen, eine männ liche und eine weibliche, die mit Stri cken zusammengebunden waren. auS dem Meere gefischt. In einer Tasche der Frau lag ein Zettel, auf dem mit Blei folgende Worte in englischer Sprache geschrieben standen: Wir sind Amerikaner und haben uns getödtet, weil wir unser ganzes Geld in Monte Carlo verspielt haben." Das Paar war noch sehr jung. DasSubmissionöver fahren- scheint sich in Berlin auch auf dem Heirathsmarkt" einbürgern zu wollen. In - einer dortigen Zeitung wird in üblicher Weise eine Dame aus feinster mosaischer Familie" öffentlich ausgeboten." Es heißt dann in der betreffenden Anzeige weiter: Ehrenhaftn, solider, gebildeter Herr in gesicherte? Existenz, der eine glückliche, angenehme Ehe eingehen möchte, stelle seine Mindestansprüche. Der Rentner Hahn aus Berlin, der' Pächter größerer Jagden war, befand sich mit Jagdfreunden aus der Hochwllpjagd in Falkenberg bei Halle. Im Verlaufe des Tages wur de auch eine Schonung abgetrieben. Ein Hirsch brach in der Nähe Hahn's aus, der das Wild krank schoß, so daß eS in der Dickung fiel. Hahn lief dem Hirsch nach, um ihm den Fangschuß zu geben. Ein anderer 'Jagdtheilnehmer,.der ebenfalls den Hirsch gesehen hatte, schoß darauf und traf nicht nur den Hirfch, sondern auch Hahn, den die dichte Schonung seinen Blicken derborgen hatte. Hahn stürzte, von einem ; Posten am Kopfe getroffen, lautlos zusammen und erlag der Verletzung, nachdem Prof. v. Bergmann eine Operation vorgenommen hatte. Vor Begmn der Jagd war von dem Pächter deö Reviers ausdrücklich darauf auf--.nerksam cemact worden, daß kein Schütze seinen tand verlassen dürfe, evor da Signal dazu gegeben sei. , .3 der Sonnenfeli g a ss e zu Wien kam es zwischen den Brüdern Anton und Carl Tisziel, Hutmachergehilfcn. und dem Masch nenmeister Heinrich Fritsch, welcher dem erstgenannten der Brüder de Geliebte abspenstig gemacht hatte, zu einem Messerkampf. Fritsch schlitzte mit seinem Schnappmesser Carl Tisziel förmlich den Bauch auf und wurde hierauf verhaftet, während der Legiere in daö Allgemeine Krankenhaus trans portirt wurde. Sein Schicksal war U siegelt: das verhängnißvolleMesser war unrein, es trat eine Blutvergiftung ein, der TiZziel schließlich erlag. Kurz vor seinem Ableben fan sich an seinem Bette außer seiner Schwrji.'r und sei ner Gattin auch dreGattin seines MörderS ein, die bei seinem Anblicke tief aufschluchzte und im Zimmer verblieb, bis ider Unglückliche seinen letzten Athemzug gethan hatte. 2i, e vitterste Noth hat die Marquise d'HicquelleS in Paris zum Selbstmord getrieben. Die 70jährige Frau, die in früherer Zeit zu den Gefeiertsten ihres Geschlechts ge hört hatte, fand man durch Kohlengas erstickt, ihren treuen Hund in den Ar men, in dem armseligen Stübchen, das sie seit Jahren bewohnte. Die Aermste stand vollkommen mittellos da; ohne Angehörige oder Verwandte, die für sie hätten sorgen können.. Zu stolj, um bei der Stadt um Unterstützung emzukommen. wär die alte Frau den äußersten Entbehrungen preisgegeben. Da der Tod zu lange auf sich warten ließ, faßte die Unglückliche endlich den Entschluß. ihrem traurigen Leöen selbst ein Ende zu machen. Von ihrem letz ten Gelde kaufte sie Kohlen und ne Flasche Absinth, heizte dann den Oftn deö Stübchenö, von dem sie die Röhren entfernte und ihr Hündchen im Arm. daS nie von ihrer Seite wich, legte sie sich auf das elende Lager, nachdem sie vorher den Inhalt der Flasche ausgetrunken hatte, Die. Generaldirection der indirekten Steuern hat. die Aufstel lung, der diesjährigen Weinernte in Frankreich soeben beendigt. Dieselbe wird a-lf 32,351.000 Hektoliter veranschlagt, um 12.303.000 Hektoliter weNiger, .als im Jahre 1896 und um 126.000 Hektoliter unter der Durch. schnittSziffer der letzten zehn Jahre. Rechnet man für Algerien noch 3,987. 000 Hektoliter, wie die provisorische Schätzung lautet, und etwa 300.000 Hektoliter für Corsica hinzu, so erreicht die . Gesammtproduction nahezu 37 Millionen Hektoliter. In vielen Gegen, den des Landeö richteten die Fröste deö Frühjahrs und die kalten Regen deö Spätsommers großen Schaden an Nach den in jedem Departement beson. derö vorgenommenen Schätzungen auf Grund der erzielten Verkaufspreise erreicht der Sesammtwerth der diesjährig gen Weinernt die Summe von 821,. 752.000 Fraucö. Die besseren Weine, ... i O.i "tfi . i zu oenen jcrngcn uezuyii iveioen, für oie 60 Francs und varüber bei dem Winzer aezaM werden, fiauriren da mit 32 Millionen Francs für 519.000 fV fv.flTUy VvV 1 .
Hektsliter und die crohnhchtn Z2tir.t rJ10 M--7.:nFra für 2122..
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