Indiana Tribüne, Volume 21, Number 103, Indianapolis, Marion County, 31 December 1897 — Page 1

V o 0 rlC rlC A 00 fx fp fr iCr A fr fX 0 G V V V W y y y yv O Office : No. 18 Qüd Sladama Qtrahe. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Freitag, den 31. Dezember (897. Jahrgang 21, No 103

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fäeorge Herrmanio K AMSKw -a.sy. - -v, ' 1 0-'V -',- 'E "- "P Fsichenbeftatter, Office : 26 Süd Delawareßr. IM? : 120, 122, 124, 123, 128 Ost Pearlft, Itlttbw Q1 1 . Oen Tan un NaSt Glückliches Neu . Jahr 3162130. Crt lte on .ttttihtit nd Ret wünscht offen Men sche ein glülllAti tue )hr. muh abtt doch Manchem in eaiffta rede durch folgende Zeilen : StammbaV'VeiS für Trver reideuker. nd sog'-a-vte Io't'chrittSsreuude .Undank tft'er Wel ?ohn I Da war l alte Z iiea jchcn 9ia Wort, da nur zu alr sich machte;' Ader, da et heuie mit dittrrn Hohn von Uch benutzt wnd. all kUlcu ton. Da ist woran 1 1 p h ? r e y niemal dachte. . Titttt Notar, 970 Elijabelh Str. KUn Banbrtturaer seit 1852, Jreideitlkäm,? nd Menjchenfteund. Avcnd-Z.lnterlaltnng Theater nd lrbende Bilder, gelten v.m -&lnÄ. 4) euUer rapfgenqjjeu W A WA , ' rssiVwS WÄöiS :!:. I srfy-.Tff?lsKi? i5r-7s-i-r?i t:A V1WSliZ.llA in der Mozart-IIalle ! Sonntag, den 2. Januar J8)8. ft4 tit ?ovle3au : San) ! Cttnttttt a Perlon S5c. Nrosit Sttfahr ! Zum neuen Jahr e'-n fröhliche ..Glück auf!" Skoßt an, so lang be vollen Glaser win'en, Doch kom r.et ja zum Conrak Heeß hinauf, ES läßt sich d?,t s? r cht gcmü h'.'ch trinke. Luch nur das ?est setzt er eia m vor Wie e siel? Bcauch bei einem chw 'be-r Und keinen Menschen haut er üb r'S Ohr Der kommt, um sich b i ihm zu laben Zlo. 833 Massackuset S Ave y$ rrr -, Tir. j'.'ri.üt;ri-r) fc-jcr- - hm ri MOZART HAU. pcmajaii.i tpjrrytfinMrilCTixet . t ViBWWf v kzm i Oi;SßÜ 310ZUIT-HALLE, 87 uud 39 Süd Delsware Straße. Tte öltckk, gröJte und scbSvste derarttge tast in Jndianapoittz. t?tzr neu und elegant anlgr satter. Kehr errtnen und Drtaatrn jur 8Xt altunfl Bon Soritmn, BäN,. üerfavtnluKaen .(., unter liberalen Bedingungen ur Ber S,ut,g.-TludSumi für Vereine st ad jeder ilt haben. Die Walhalla ! Deutsche Restauration -uudwirthschaft SS7 Sst Wnshington LtrnKs. ( c.1 2nn e red or-H alle.) ?. II. 8to!nl)art, Besitzer. Telephon 1002. Unrerttuyt die 11-11 111!, ietkiet do Unten WaschnlZdche. 5. 1U, liO und 142 Cirgtnta SUtnie sT Q. OomervUls, W?.

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Editorielles.

Wenn Herr Samuel Gomperi seinen Brief an den Schatzamtösekretär Gage im Interesse der Unternehmer und Fabrikanten, anstatt wie er angiebt, im Interesse der Arbeite? ge schrieben hätte, dann hätte er ihn auch nicht ander schreiben rönnen, wak den Inhalt betrifft. Die Form wäre vielleicht eine andere geworden, denn er hätte offen gesagt. waS er so nur dersteckt sagt. Der Satz, um den ei sich hauptsächlich handelt, lautet wie folgt : Die Produkte der Arbeit werden in drei allgemeine Theile getheilt. Ein Theil geht für Interessen und Rente an die LandlordS und Geldverleiher. die nicht ihr eigenes Kapital benutzen, um Risiko zu vermeiden. Ein Theil geht als Prosit an die Unternehmer und der dritte Theil an die Arbeiter. Zins- und Renteraten find in gewissem Grade fisirtund Prosit und Löhne find stetigen Aendervngen unterworfen. Ls ,st klar, daß irgend etwas, das den Gesammt. Geldwerth der Arbeitkprodukte reduzirt, den Theil des Geldverleiher und Gläubigers vermehrt, obschon derselbe nominell fil'rt ist, und den Theil verringern muß, der zwischen Unternehmer und Arbeiter zu theilen ist. ES ist gleichfalls klar, daß die Er. höhung des GeldwerlheS den Werth der Arbeitsprodukte vermindern und den Gläubiger auf Kosten deS SchuldnerS bereichern muß." Dagegen ist Folgendes zu sagen: Es 'st, w'rthschaftlich gesprochen, nicht richtig, daß die Produkte der Arbeit, dem Arbeiter gegenüber in drei Theile zerfallen. Eine solche Behauptung labt daö Verdaltniß unklar erscheinen. Vom Standpunkte dtS Arbeiters aus zerfallen bei der Distribution die Produkte der Arbeit in zwei Theile : in den Theil, welchen der Arbeiter bekommt und den, welchen er nicht bekommt. ES ist Sache deS Arbeiter, darauf zu sehen, daß der Theil, welcher auf die Arbeit entfällt, so groß wie möglich ausfalle. Um den Theil aber, der un ter unseren Verhältnissen nicht der Arbeit, sondern dem Kapital fällt. lasse er doch die Kapitalisten selber streiten. Um ein, allerdings nicht sehr delikates Beispiel zu wählen: wenn ein Mann auf der Landstraße angefallen und beraubt wird, die Räuber aber beschließen, ihm einen kleinen Theil seiner Habe zu lassen, so wird ihm dock wohl zunächst darum zu thun sein, daß ihm die Räuber so viel wie möglich lassen. Wie sie aber, die Räuber nämlich, den Raub unter sich theilen. da wird ihn wohl schwerlich sehr bekümmern. Selbst zugegeben nun, daß Zinkund Rentenrate fizirt seien, so ist dieß doch nur zeitweilig der Fall. Selbst zugegeben, daß, was noch zu erweisen wäre,' der Werth deS Goldes in stetigem Wachsen sei, und ferner zugegeben, daß ein in stetiger Werthzunähme btsindlich's Geld dem Geldverleider und Gläubiger von Vortheil ist, so ist damit doch noch nicht erwiesen, daß eS der Arbeiter ist, der den Schaden davon hat. Wenn Herr GomperS dies behauptet, so stellt er sich etwa auf den Standpunkt eine? armen Teufels, der meint, daß er und Rothschild zusammen sehr viel Geld hätten, waS natürlich Niemand bestreiken kann. Oder um ernster zu reden, so stellt er sich aus den absurden Standpunkt Henry Georges, der unter Lohn alle Einkünfte versteht, welche nicht ZioS und Rente find, also den Prosit deS K'ufmknreS, die Gebühren deS Adtzokaten, die Dividende deS Aktionärs mit dem Lohne des Fabrikarbeiters in einen Topf wirft, so daß man, wenn er vom Steigen der Löhne spricht, nicht weiß, ob erden Prosit deS Fabrikanten, oder den Lohn seines Arbeiters meint. ES sei durchaus nicht beftritten, daß, wie Herr GomperS sagt, irgend StwaS, dsS den Gesammtkverth der ArbeitS Produkte reduzirt, den Theil deS Geld Verleihers und Gläubigers vermehrt.ES ist ja richtig, daß bei höherem Geldwerth eine bestimmte Summe eine größere Menge von Arbeitsprodukten vertritt; mit anderen Worten : je mehr das Geld wertd ist, desto mehr be kommt man dafür. Aber ganz genau dasselbe läßt sich auch vom Lohne deS Arbeiters sagen. Je mehr der Dollar, den der Arbeiter bekommt, werth ist, desto mthr bekommt der Arbeiter da für. so daß ein Steigen deS Celd

werthes ein Steigen deS LohnwerlheS bedeutet. Auch läßt sich, da bei allen

Preikänderungen der Arbeitslohn immer zuletzt folgt, gar nicht bestreiken, daß ein steigender Geldwerth dem Lohnarbeiter von Vortheil ist Den Punkt aber, auf den eS doch bei der ganzen Sache am meisten an kommt, nämlich wie die Einfuhr eines im Werthe abnehmende n Geldes auf die Höhe deS Arbeitslohnes ud auf dessen Kaufwerlh einwirke würde, den berührt Herr GomperS gar nicht, ob absichtlich auS Demagogie, oder unabsichtlich auS Unwissenheit, das vermögen wir nicht zu sagen. In jedem Falle aber ist eöm böchnen Grade absurd, wenn ein Arbeiterführer vorgeblich die Sache der Arbeiter, in Wirklichkeit aber die Sache einer Klasse von Kapitalisten gegen die einer anderen Klasse von Kapitalisten führt. MMMjlen. Inland. Wetterbericht. SSnee am Freitag, gefolgt von kühlerem, theilweise wolkigem Wetter heute Rächt und am Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 59 Grad, niedrigst? 28 Grab. Ein rosiger Bericht. Washington, 0. Dez. Der bevorstehende MonatkauSweiö über die Regierung - Einnahmen und AuSgaben wird eine wesentliche Vermehrung der Einnahmen sowohl an Einfudrzöllen wie an Binnenfteuern erleben lassen. So beliefen sich die heutigen Zolleinnahmen allein auf $375.567, den höchsten Detrag seit Inkrafttreten deS neuen Tarifs, und mehrere Male während der letzten paar Wochen überstiegen die Solleinnahmen ZS00 000; und was noch mehr ist, die SchatzamtSbeamten erwarten, daß fich diese Zahlen aus die Dauer behaupten werden. Die Zolleinnahmen deS laufenden Monats werden die de MonatS No vember wahrscheinlich um $2,500,000 oder $3,000,000 übersteigen und somit einen Uederschuß für den Monat ergeben. Dann werden die Einnahmen und Ausgaben auf Rechnung der Paeifiebadnen einen Ueberschuß .von ungefähr $1,750.000 ergeben. Die Einnahmen ouS den Binnensteuern haben eine erfreuliche Zunahme erfahren, und eS ist wahrscheinlich, baß die Dezember-Einaahmen die Novem-ber-Elnnahmen um $1,000,000 übersteigen werden. Ueberhaupt ist die Lage, vaö die Einnahmen anbetrifft, eine sehr besriedigende, und die SchatzamtSbeamten rechnen zuversichtlich darauf, daß mit Ausnahme dtS Monalö Januar, in welchem große ZtuSzadlungen zu machen sind, jeder noch verbleibende Monat deS laufenden FiSka-jalreS einen Ueberschuß ausweisen wird. Kohlengräber wollen wieder streiken. Denver, Eol., 30. Dez. Die in den Minen beschäftigten Arbeit'? baben heute den Minenbesitzern ein Schreiben gesandt, daß, wenn ihre Löhne mcht bis zum 10. Januar erhöht wären, sie die Arbeit niederlegen würden. Dasselbe ist von allen Minern im Lafayette, LouiSville Marshall. Erie Distrikt unterzeichnet. Gegenwärtig erhalten die mit Maschinen arbeitenden Miner von 10 biS 50 Cents per Tonne. Handurbeiter bekommen 70 bis 90 Cents. Stach Anficht der Minenbefitzer würde fich die neue Lohnskala auf 56 bis 60 Cents für Maschinenarbeit und auf 85 Cents btt $1 für Handarbeit stellen. Sie sagen serner, daß in dem Geschäfte fast gar kein Geld sei und daß, wenn die Arbeiter aus höhere Löhne beständen, sie unbedingt die Gruben schließen müßten. Sollte dieses der Fall sein. so werden 1500 Mann ihre Arbeit derlitten. Cbattanooga. Tenn., SO. Dez. Fünfhundert Kohlengräier haben heute in Dayton, Tenn., die Arbeit niederge legt, da vor einigen Tagen die Gruben befitzer Plakate anschlagen ließen, auf welchen den Leuten mitgetheilt wurde, daß sie sich sür da Gewicht des Schiefers, welchen sie auf ihren CarS an'S Tageslicht beförderten, einen Lohnab zug gefallen lassen müßten. Man glaubt, daß am 1. Jan. noch ehrere hundert Nann auttreten der-

den. wenn diese Ordre nicht widerrufen

wird. V In Stationen an der Cincinnati Southern Bahn haben etwa 300 Mann, welche im letzten Mai die Arbeit nieverlegten, dieselbe seither nicht wieder aufgenommen. Zu Po.nt Rock. Tenn , haben Schle ßereien zwischen den streikenden Koh.-' lengräbern und Arbeitern, welche je Grubenbesitzer importirt batten, stattgesunden, doch wurde glücklichrrveise Niemand verletzt. ,' Chattanooga, Tenn.. 30 Dez Der bereit seit letztem Mai dauernde Streik der Kohlengräber in den' derschi'denen Plätzen an der Cincinnati Southern Eisenbahn ist heute nach einer Conferenz, welche Delegaten der Kohlengräber und der Grubenbesitzer in Rockwood, Tenn., abhielten, gütlich beigelegt. Letztere haben sich dazu ver standen, den Lohn der Arbeiter un tüns Prozent zu erhöhen; dieselbeä fordeiten 10 Proz Lohnverbesserung. Die Meisten der Leute, denen e ini zwischen herzlich schlecht gegangen ist, find froh, wieder an die Arbeit gehen zu können. 1 " ' nii . i Ab nach Nikaragua. N e w V o r k, 10 Dez. Die Gesell schaft von 14 Ingenieuren, welche. eini Anzahl von Kapitalisten vertreten, die fich für den Bau de Nikaragua Kanaö interessiren, fuhr heute auf dem Dampfer Finanee," von der Panama Linie, hier ab. Bei ihrer Ankunst.in Nikaragua werden sie die Rathsamkeit der Vollendung de anal genau untersuchen und einen Bericht darüber einsenden. Auslanv. Aus dem. Orient. L o n d o n, 31. Dez. Eine Depesche der Daily Mail" von Shanghai, datttt von g stern (Doanerstzg) sagt: ' Eine britische Flotte von 8' Schisfen und 4 Torpedobooten ist bei Chemu?po. dem Hafen von Seoul, eingetreffen. Eö wird berichtet, daß fich im Aang-Tse-Kiang Flusse zwei japanische Kriegsschiffe besiaden. Japan arbeitet Tag und Nacht, um fich auf den Krieg vorzubereiten. Man glaubt, daß die britischen und japanischen Flotten in engem Einvernehmen stehen. D,e London Daily Mzil" hat Depeschen von Hong-Kong und Tonqaln erhalten, in welchen der Bericht über die französische Okkupation der Znsel Hzi-Nan in Abrede gestellt wird vaö Blakt hält kö aber sür wahr, daß Haj.Nan vor 14 Tagen gleichzeitig mit der russischen Btsktzurig von Port Ärtbur okkupirt wurde und diese Zusammentriffen den Verdacht erregte, daß Frankreich und Rußland zusammenwirkten. Eine Depesche der Daily Mail" von Vangapore, dann von genern ( Vonnerstag), sagt : Die Nachricht, daß die Franzosen die Znsel Hai-Nan besetzt hatten, wurde am Dienstag durch daS französische 'Lostbot Erneft Simon" von Saigon, eer Hauptstadt von tZranzonl-iö,o-chin-Cdina. hierher gebracht. Bevor daö Sch'ff am 25. Dezember von Saigon abfuhr, traf dort ein französischer Kreuzer entweder mit dem französischen Admiral Bedolliere, oder mit Briefen von ihm ein. Der Ernest Simon" verschob leine Abfahrt um eine Stunde, um die Depesche über die Auf ziehung der französischen Flagge über der Insel Hai-Nan an. den französischen Gouverneur mitzunehmen. , Die Ursache der Verzögerung war nur einigen Offizieren an Bord deS Ernest Simon" bekannt, aber una wurde da Geheimniß einem französischen Otfizier in Singavore, dessen Mund durch kein Versprechen gebunden war, mitgetheilt und dadurch kam die Sache an die O.ssemlichkeit. Man glaubt, baß die Franzosen da Telegraphenamt in Hau-Kau besetzt halten und jede Mittheilung nach Hong-Kong verhindern. ' Da Kabel zwischen Hai-Phong (Tonquin) und Saigon ist gebrochen und besindet sich unter Reparatur; da durch war e sür Admiral Bedollier unmöglich, die Nachricht von der Befitzergreisung nach Saigon zii.telegraphiren. ..Admiral Bedollier fuhr am 11. Dezember mit den beiden Kriegschif - fen Bayard" und De Carte," von

Hong-Kong ab. Cr hielt an 10..Oez.

bei Hai-Pbong an und wohnte dort an jenem Tage einer Sitzung de Verth'idiau"g.Komite bei, in welcher die Besitzergreifung von Hai-Nan beschlössen wurde." London, 31. Dez. Eine Spezialbepesche von Shanghai meldet, daß zwischen den britischen und japanischen Beamten unauges,tzt Mittheilungen ausgetauscht werden und man glaubt, daß die japanischen Minister versuchen, eine Wiederannäherung an England aus der Basi einer gemeinschafklichea Garantie sür Reformen in der chinefi-

schen Verwaltung zu erreichen. Welch eine Bestie! Brüssel. 30. Dezember. Jndependance Belge" berichtet, daß einBelgier in Boma, im Congo - Freistaale. wegen Ermordung seiner farbigen Maitreffe zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt wurde. Er band da Weib an einen Baum, bestrick e mit Honig und Zucker und gab e den Angriffen der Bienen prei. Sie starb nach dreitägigen entsetzlichen Qualen. , Kaiserliche Ernennungen. Berlin, 30. Decbr. Dr. von Bötticher, der frühere Minister de Innern, ist zum Präsidenten der Provinz Sachsen ernannt. Berlin. 30 Dezember. Die Ernennung de Grafen von Stolberg Wernigerode zum Präsidenten der Provinz Hanover al Nachfolger Rud. von'Benigsen wurde heute verkündet. Ochiffs-NatÄrichten. Angekommen in : N e v g o r k : Werra" vca Neavel; Anchoria" von GloSgow. Liverpool: Cusic" von New Sork-' ;; " " ' Bremen : Saale" von Äed gork. , ,, ; London: Massachusetts" von New Sor5 Neapel: EmS" von New Sork. Bro vh ead: Valfirt : Lucania" von New Lork nach QueenStown. allerlei. IN Washington will man die alphabetische Bezeichnung der Strafen abschaffen und an Stelle der Buchstaben die Namen von berühmten Amerikanern seken. Statt A-Straße soll es heißen Adams - Strafze. statt G- Grant Straße, statt L- LincolnSi,'aße u. s. w. Diese Neuerung scheint nicht viel auf sich zu haben, doch veutet sie darauf hin, daß die Amenkaner aufboren wollen, bloße Zahlenund Buchstaben - Menschen zu sein, und sich anschicken, etwaS gemüthlicher zu werden. Emerson-, Grant, Llncoln Straße klingt ohne Frage besser als E-, G-. 2-Strae. Im Aureau deö StaatsSecretä'rs zu Trenton, N. I., wurde die Farm and Dairy Production Co.-, welche über ein Capital von 51S.000.000 verfügt, incorporirt. Die Jncorporatoren sind I. B. Summerfield und H. C. B. Everdell von Brooklyn, R. C. Sticknev von Elizabeth, S. B. Lawrence und Franciö P. Lowrey von New Dork. Das Hauptgeschäft soll in Jersey City sein und es werden nicht nur Meierei - Producte, sondern auch Eier, Gemüse, Hühner und andere Waaren verkauft werden. . Die Jncorporirungsgebühr betrug 53000. Es ist dies der schon seit längerer Zeit geplante Milch-Trust. Auf der Prairie wenige Meilen südlich von Carbondale. Kan.. ist der Eifenwaaren-Handler I. H. Martindale von der Firma Millar db Martindale in Scranton, Kan., elend erfroren. In Begleitung von Fred. Bauch befand sich der Mann auf der Heimfahrt von Overbrook, als er eine Schoßdecke im Buggy vermißte.

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UltV JWi3 Q 44 W. V Ms vmhjj. Zeit nicht wiederkam, fuhr Bauch urück, doch konnte er ihn nirgends fmden. Erst am folgenden Morgen wurde er als Leiche gefunden; er war erfroren. In den Besitz eineö vor 30 Jahren aestohlenen Diamantringeö ist T. E. Rößle. der Eigenthümer deS Arlington Hotel- in Washington, D. C.. gelangt, ohne über die Person deS DiebcS aufgeklärt zu werden. Herr Rößle erhielt ein Packet aus Paris, in dem sich ein Diamantring in eigenthümlicher. altmodischer Fassung befand. Bei näherer Prüfung desselben entdeckte er zu seinem Erstaunen, daß der Ring der Verlobungsring feiner Mutter, der vor 30 Jahren gestohlen wurde, war. Jede Spur deS DiebeS fehlte, und Herr Rößler ist um so erstaunter, nach so langer Zeit daS theure Andenken auS PiZ yiM $ , erhalten.

Einen beneidenswertl'en Humor besitzt der Gawirth Hanfen zu Schwidd:ldei bei Ascbebcrg. Anläßlich einer bei ihm abzuhaltenden j Zr-angsdersteigerung ließ er folgende ' Einladung ergehen: 3u der bevorste

henden großen Zwangsversteigerung (angeblich wegen Pachtrückstände) brin- - ge ich Freunden und Gönnern meine . Wirthschaft bestens in Erinnerung. Spezialität: Heiße Würste aus freier Faust, da es wohl an dem nöthigenGeschirr mangeln wird. Ergebenst Hansen." j DaödänischeRettungöWesen, das sich sonst so gut bewährt und besonders an der zutlandlschen Küste jedes Jahr so viele Menschenleben rettet, scheint auf der Jnfel Fanö sehr mangelhaft organisirt zu fein. Vor einigen Tagen strandete an der dortigen Küste die Brigg Maus-, deren ganze aus acht Personen bestehende Besatzung ihren Tod in den Wellen fand, ohne daß die Rettungsstation der Insel es auch nur versuchte, den Unglücklichen Hilfe zu leisten. Von der Küste sah man die Raketen und die Nothsignale, Niemand achtete aber darauf. Der Vorsteher der Station war abwesend und es wurden keine Anstalten getroffen, um den Unglücklichen zu helfen. Am nächsten. Morgen entdeckte man acht Leichen am Strande. Der. Vorfall hat große Entrüstung hervorgerufen. Ueber eine interessante Operation berichtete Stabsarzt Dr. Habart in der Gesellschaft der Aerzte in Wien. Ein Trainsoldat hatte einen Hufschlag gegen das Hinterhaupt erhalten, der eine Zertrümmerung der Schädeldecke zur Folge hatte. Die 7 Centimeter lange Riß - Quetschwunde welche von starkem, das Leben des Verletzten gefährdenden Blutdruck auf das Gehirn begleitet war, machte eine sofortige Operation nothwendig. Nach Entfernung des zertrümmerten HinterknochenS wurde ein vertiefter Rand in der Schädeldecke ausgemeißelt; in diefen Rand wurde am 13. Tage nach der Operation eine 21 Quadratcentimeter große Celluloidplatte eingesetzt. Der Patient blieb volle 18 Tage nach der Operation bewußtlos. Die Jntelligenz des Patienten, der sich nur, allmälich erholte hat nicht gelitten. Die Eintheilung der Celluloidplatte ging glatt vor sich, ohne irgend welche Befchwerden hervorzurufen. Vor einigen Tagen entfernte sich die in Hernals bei Wien wohnhafte, 25jährige Frau Anna Hell aus ihrem Wohnhause und kehrte nicht mehr zurück; zu derselben Zeit verschwand auch der 22jährige Rudolph Kohut, Sohn des in Ottakring wohnhaften Leiters der Gasser'schen 'GeWehrfabrik. Es wurde festgestellt, daß der junge Mann und Frau Hell miteinander ein Liebcsverhaltniß gehabt hatten und nach Vdmont geflohen waren, wo sie in einem Gasthof Logis nahmen. Einige Tage darauf langten Abschiedsbriefe von ihnen an den verlassenen Gatten, sowie an K?'ii"3 Eltern an. worin dirs:&rib;.r an zeigten, daß sie bei ErfrUi VjfcsT.r it nicht mehr unter den Leönd.'n w:ilcn würden. Diesen Briefen fns?en Telegramme aus Admont, d??' Inhalts, daß thatsächlich die Beiden todt aufgefunden worden seien. Kohut hatte erst die Geliebte, dann sich selbst mit einem Revolver erschossen. ,,, E lohnt sich, Sood'S Sarsaparilla zu gebrauchen Bei reinem Blut brauet Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diph. teritiö oder Fieber. Hood' Pillen find von den außoefuchreften Pflanzen sorgfältigst zubereitet. Der New York Store. (EWblirt 1853.) Agenten für Butter! ' Muster. Wir wünschen Ihnen allen ein glückliches und gedeihliches neues Jahr. 53 m. on-crs nur sür einen guten . Säna'?. 00 ttnn nd 61. tubmOtreit Cari,?Ig,l a 1 73 ab nfmlrt. 6000 oldsch,, 4 für 23c u, aas, ffttojltjft 5c aussän, leunitn a am TtMn, Pagt! um Bgef aller Ssrtt. 5WflnJt&Rfll , 60c am kokt Saarncn nnfc$u ter. ttii tiii tuuvatl, a einigste n, est, ,s ac. C. F. Klepper, Cstt RwRmrs 3 affachus vin, nf4a Cl rtt:t4t:m Cftti.

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