Indiana Tribüne, Volume 21, Number 102, Indianapolis, Marion County, 30 December 1897 — Page 2

ZnSicma TribüNe.

Erschcu:! Täzli airt SrumagV. Die gliche Xxilitu kostet duvch lenZrlsex 1 Ctnti per Ooche, dle eonntagrrtbüe'? Im per Ko4f- Seid usatnc 13 Cent 55 (jmtl pn lTUxtt. V e Poft HerSalö J5:ttt ,ug'lchi5t l S,rauFit,,hlng V i Jr. Cfitwi 13 CO Vladams SrraZe. SnManapoli, 3nb., 30 Dezember '97 Cln schiffbrüchiger Oaynzua? Gcltsume Stofnüpfurtg der Um stände kann cä mit )iq Dringen, Daß ?ii Gefahren der Eisenbahn und diejenigen deZ Schiffsverkehrs, innig gesellt, gleichzeitig ihr Haupt erbeben, und spleenige England:? oder Amerikaner, welche eZ gelüstet, gruselige Reise Abenteuer ungewöhnlicher Art mitzu machen, dürften sich ordentlich Unglücklich fühlen, kenn sie das nachstehende Seschichtchen erst aus zweiter Hand erfahren, Patt selb von der Partie gewesni zu sein! Es war dies ein rasender Wettlauf zwischen dem Dampfroß und einer Wasserhose auf Leben und Tod, im rnezikanischen Staat Tlacala in der Nähe von San Antonio, und das Dampfroß mit seinen Schutzbefohlenen kam sozusagen mit einnn blauen Auge davon Die Einzelyenen diestö Ereignisses sind merkwürdig genug, daß es sich lohnt, einige Augenblicke bei ihnen zu verweilen,-. . . ' . Der täglttePersonenzug von Puella nach der Sia'dt Mezico dampfte auf der Jnteroceanic Bahn ziemlich gemüthlich dahin, und eine große Anzahl Passagiere hatte er an Bord. Gegen halb 5 Uhr Nachmittags begann plötz fifi daZ Himmelgewölbe, sich mit Mas- - schwarzer Wolktt zu bedecken. Und e tiefschwarze Wasserhose, von den ageborenen Culebra genannt gen ihrer Aehnlichkeit mit eine: sich -V V (Ü"if . i a u! if C iccncsn wejurnge, iuca ein vizi vc .chnenderer Ausdruck ist, als erstg?jmter "hing wie eine unheirnlie Weltuntergangs Drohen? vom Himnel herab und schoß rasch Torwarts zerade in der Dichtung des sich iewegenden Zuges. Eine ungeheure Aufregung bemach ' thte sich der Passagiere, alä- das Schreaenswort: Eulebra will uns verschlingen" von Mund zu Munde flog. Am furchtbarsten war die Erregung und Panik in dem vollgepfropften - Waggon dritter Classe, dessen Passagiere übrigens die beste Aussicht auf daS unheimlich schöne . Qbänomtt hatten. Alles fiel auf die Knie und betete inbrünstig um Errettung. Mittlerweile hatte der Locornotivführ?? die verzwnftltsten Vorkehrungen cetroff:n, die Fahrgeschwindigkeit deö Zuge, zu erhöhen und dnn wolkigen Wasser Ungethüm womöglich den Rsnq abzulausen. DaS war eine tolle Wettjagd, wie sie wenigstens in der beschichte des .mexikanischen Bahnver kehrs noch niemals vorgekommen ist und auch sonstwo zu den größten Seltenheiten gehört! Bergauf, bergab, um scharfe Biegungen herum, über schwankende Brücken und an Abhängen dahin flog das Dampfroß mit seinem Yersonenzug. ' aber die Wasserhose war immer binter ihnen her und kam, o Entsetzen! allmälig näher. Jede Secunde tost für die Passagiere eine Ewigkeit, denn nicht blos für die glücklichen .schlägt keine Stunde.- - Da der allerletzte Augenblick schien kommen! Der Zug hatte in eine Berg , Stromschlucht einzulaufen, die übrigens wiederum , eine scharfe Biegung enthielt: Im selben Moment aber kriegte die versolgende Wasserhose .hoch oben auf dem Lergeörücken einen cewaltige Nasenstüber: Sie platzte beim Anprall an der Lergesspitze. Nun aber schoß daS Wasser in rasenden Strömen die Abhänge herunter, und gerade alZ der unfreiwillige Blitzzuz auf 'der anderen Seite der. Bergschlucht herauskam, drohte ei.ie gewaltigeMasse herniedertosenden Wassers, welche eine Menge Bäume, Gestein und Trümmer, stücke aller Art mit sich führte den Zug schließlich doch zu vzrschlmgcn! Noch weiter öffnete der Locomotivsührer das Leutil. um mit einem letzten Kraft" Aufgebot dieser neuen Gefahr m entrinnen. Vielleicht wäre dieser Verzweiflungsversuch noch um Ein . Haar vollkomrnen " geglückt, : aber wieder-kam eine sqarfe Biegung dazwischen, und hier sprang die Locomotfce aus dem Geleise. Unmittelbar . zuvor hatte sie der Locornotivführer noch zurückgestellt und die Bremsen an gewendet. Die Locornotive rollte den Bahndamm hinab, aber d:r ganze übrige Zug, einschließlich des Tenders, blieb auf dem Eeleije. ' Im nächsten Augenblick erreichte die Wassermasse, die aber schon einen Theil ihrer Macht verloren hatte, den, jetzt stillstehenden Zug und überschwemmte ihn- bis zur Höhe der Platsonnen. Hilflos und entsetzt blickten die Passagiere und die noch auf dem Zug gebliebenen Bediensteten hinaus ' in die wogende See und sahen sich nach dem Locomotivführer und Heizer um, die wohl auf ihren Posten den Heldentod im Waffer gefunden hatten. Abn siehe da! . Die Beiden krochen, oder vielmehr schwammen aus den Fenstern der umgestürzten Cabuse, tauchten emvor und erreichten den Zug wieder. Daö Wasser verlief sich nicht so schnell. Ein Hilfszua wurde so nahe, V 5 M rnY!A V Vt w .fc itiviiuy, uau wie Passagiere undBediensteten des schiff brüchigen" BlitzzugeZ wurden von HandwaggonS ausgenommen und nach der Stadt Mexico gebracht, mit nur Stunden Verspätung. Sie dank ten ihrem Schöpfer unö dem wackeln Locomotivführer, hne dessen erltarnliche G eiste-gegenwart und altölüiig N keit wahrscheinlich keiner von ihnen dieses gruselige Abenteuer überlebt baben würde. . Der Sport Berichterstatter würde wohl sag?: Das Weltrennen zwischen dem Dampfroß und ter Wasserhose ende fe tlnwi .Iriir

2aS TPekt,um eineS MeteorS.

Auf der Sternwarte zu Arequipa, Peru. Pens., welch: eine Abzweigung der großen Harvard - Sternwarte bei Loston ist. gelang es zum ersten Male, das Spektrum eines Meteors zu erhalten. Will man einen Stern spektroskopisch untersuchen, so richtet man einfach das Feuerrohr auf ihn und läßt durch einen feinen, zwischen den beiden Linsen befindlichen Spalt sein Licht auf ein brechendes Prisma fallen, wodurch dasselbe in den bekannten langen Farbensaum des Spektrums auseinandergezogen wird, in welchem man nun die einzelnen Linien studiren und daraus die Bestandtheile, welche das Licht aussenden, ermitteln kann. Bei ; Meteoren ist dies aus dem Grunde unmöglich, weil sie unerwartet erscheinen und längst erloschen sind, ehe man Zeit hat, das Fernrohr auf sie zu richten. Deshalb war das Spektrum eines Meteors bisher gänzlich unbekannt und nur eine sinnreiche in Arequipa angewendete Abänderung des gewohnten Apparates ermöglichte eine solche Wahrnehmung. Dort ist statt deö kleinen Primas zwischen den beiden Fernrohrlinsen ein großes vor das Objektiv gesetzt, welches seinerseits durch eine photographische Porträtlinse von großem Gesichtsfelde ersetzt war. Dadurch werden sämmtliche Sterne des ganzen Gesichtsfeldes nicht als Sterne, sndern als ausgezogene Spektra erblickt und können alle zusammen übersehen, resp, auf einer Photograph!schen Platte aufgenommen werden. Als dies gesch-ah, passirte zufällig ein sehr Helles Meteor die Stelle des Himrnels, auf welche das Fernrohr gerichtet war und zeichnete dadurch selbstthätig sowohl seine Bahn als sein Spektrum auf der Platte auf. Das Spektrum bestand aus 6 hellen Linien, von denen 4 zwar durch ihre Lage schon bekannt waren, während ihre ZuHörigkeit zu bestimmten Elementen noch unbekannt ist. Das ist nun in doppelter Hinsicht höchst lehrreich. Erstlich entzünden sich die Meteore erst durch die Reibung an der Luft. Da indessen die Luft keinen Wasserstoff enthält, so muß der Wasserstoff, den das Meteor auswies, von demselben auf seiner Reise durch den Weltraum mitgebracht worden sein und demselben Sterne wie daS Meteor entstammen. Zweitens treten die beiden andem Linien, welche das Meteor noch zeigte, auch in den veränderlichen Sternen von langer und unregelmäßiger Dauer der Lichtveränderunq auf. so z. B. in dem Sterne des Walfisches, welcher den Namen der Wunderbare", Mira Coeli führt. Dieser Stern erstrahlt bisweilen als ein Stern zwei ter Größe hell am Slldhimmel und dann nimmt er wieder ab bis zur neunten, dem freien Auae nicht sichtbaren Größe. Alö ein Erklärungsversuch für diesen wunderbaren Vorgang ist eine Theorie von Prof. Seeliger in München anzusehen, wonach, ebenso wie unsere Erde bisweilen durch Meteorwolken hindurchgeht, auch imWelträum solche Meteorwolken . größerer Dimensionen als Nebelmassen bestehen. Wenn ein Stern auf seiner Bahn hindurchsaust, so stürzen die Meteore in Massen auf ihn nieder und leuckien verbrennend auf. So wird dann dessen Helligkeit bedeutend gesteigert und zwar je nach der. Dichtigkeit der Meteorwolke und der Zahl der aufstürzenden Meteore verschieden stark. ES ist eine ganz gewaltige Stütze diese? Theorie, wenn daS einzige Meteor, dessen (ektrurn wir kennen, dieselben zwei Linien , aufweist, die sonst nur noch in diesen Sternen auftreten, denen übrigens auch die neuen" Sterne zuzuzählen, sind. Sterne, die plötzlich auftauchen und nach einiger Zeit für immer verschwinden. QaseinSarund dr,. Wolkenschaber" Eine architectonische Fachzeitschrift erörtert neuerdings die Frage, auf wel che Ursachen eigentlich daS Aufkam men unserer ungeheuer hohen großstädtischen. Geschäfts , und sonstigen Gebäude, Wolken schaber" aenannt. zurückzuführen ist, und kommt dabei zu einer? Ergebniß, welches von der vielfach gehegten Meinung darüber etwaS abweicht. Ohne Zweifel sind es gewisse ökonomische Ursachen, welche die Bau - Un geheuer in'S Dasein gerufen haben, und käufig ist gesagt worden, daß dabei der yohe Preis deö Grund und BodenS und daS speculative Bedürfniß deö Amerikaners, die Baustellen möglichst stark auszubeuten, obenan stehen. Ei nige Vergleiche jedoch können zeigen, daß dieser Umstand nur von geringfü giger Bedeutung dabei ist. In vielen Theilen von Paris und London ist der Grund und Boden ebenso theuer,. wie in New Fork und Chicago, und doch sind niemals dort ILstöckige OfficeGebäude entstanden, euch wenn kein baupolizeiliches Hinderniß vorhanden war; amerikanisches Capital aber ist zum Theil auch dort angelegt. Ande rerseitS sind .in den Ver. Staaten auch in Städten zweiten und dritten Ran es. m denen das Land verhaltrnßrna ig billig ist, zehn- bis zwölfstöckige ebaude nichts Ungewöhnliches. Wohl mit mehr Recht ist daher der Haupt DafeinSgrund unserer Wol kenschaber in dem allgemeinen Hasten und Treiben deS -amerikanUchen GeschäftslebenS zu suchen, und in der da mit in Verbindung stehenden Neigung, an allen Ecken undnden 5iett unk Ar beii zu sparen. Dafür bildet aber gM rade der Wolkenschaber eine Einrichtung, wie sie kaum practischer hätte ausgedacht, werden können, sozusagen eine gewaltige himmelaufragende Sparbüchse in dieser Hinsicht. DaS läßt sich leicht an der Naturgeschichte des Wolkenschabers erkennen, und eS bleibt sich dabei auch gleich, ob diese Idee von vornherein mebr oder weniger bewußt vorgewaltet bat. Bildet doch jedes derartige Gebäude beinahe eine vollständige Stadt, welch oft innerhalb ihrer Mauern auch Ban t Ita. V;r :?zZ zzzz3t

f.nlt. ein Telegraphenamt. Veschästs börsen, Restaurationen, Club-Räurn-lichkeiten und Läden vieler Arten enthält, und deren Einwohner manchmal 6000 oder mehr zählen. fast lauter geschäftlich active Bevölkerung, da Weib und Kinder gewöhnlich nicht dazu gehören! I In einem richtigen Wolkenschaber kann sich der Geschäftsmann, ohne das Gebäude zu verlassen, mit Kleidern, Schuhen, Cigarren, Schreibmaterialien und noch vielem Anderen verfehen; er kann Bäder nehmen; er kann seine Postsachen und seine Telegramme entgegennehmen rnid bestellen; er kann an der Börse speculiren, sich mit seinem Anwalt und seinem Architecten in de ren eigenem Geschäftslocale berathen, und zu Allem hin sein ganzes eige nes Geschäft betreiben, ohne einen Schritt aus dem Hause zu gehen. Mit athemloser Hast schießt ihn derEzpreß Fahrstuhl in das sechszehnte Stockwerk hinauf oder in den Keller hinab; ohne diesen Blitz Fahrstuhl wäre natürlich die ganze Herrlichkeit undenkbar. Das ist der epochemachendeTriumph des amerikanischen Wolkenschabers, welcher den Höhepunkt seiner Entwicke lung übrigens noch nickt erklommen zu haben scheint! fyu den Bauwerken, welche noch eine späte Zukunft bewun dern wird, gehört er freilich Wohl nicht. tteue Llera der Schlafwagen. Mit der ersehnten allgemeinen Re form in den Preisen unserer Bahn Schlafwagen scheint es zwar noch gute Wege zu haben. Dagegen findet eine Vermittlungs-Jdee gerade in der jüngsten Zeit immer weitere Verbreitung : nämlich der Schlafwagen zweiter Classe, natürlich mit entsprechender größerer Billigkeit. Im Westen hatte diese Neuerung zuerst festen Fuß zu fassen begonnen, während hervorragende östliche Linien sich sehr ablehnend dagegen verhielten, in der irrthümlichen Annahme, daß nur Landgrabscher und Heimstätte Sucher sich etwas aus ihnen machten. Endlich begann einc östliche Linie, ver suchsweise zur Bequemlichkeit Solcher, welche auf der Suche nach Heimstätten nach dem fernen Westen strebten, ein Schlafwagen-System zweiter Classe für gewisse Züge einzurichten. Das Experiment bewährte sich vorzüglich, und Hunderte von Leuten, welche früher stets nur gewöhnliche Coupes auch für die Nachtzeit benutzt hatten, machten schnell genug von der Neuerung Gebrauch. Dieser Erfolg führte eine Linie nach der anderen dazu, gleiche Versuche zu machen, und manche Eingeweihte versichern jetzt, daß in sehr naher Zukunft wenn auch nicht mehr im alten Jahre die Schlafwagen zweiter Tlasse zur regelrechten Ausstattung aller unserer großen Eisenbahnen im Osten und im Westen gehören würden, obgleich manche dieser Gesellschaften et zentlich dieser Aenderung gar nicht ge?ogen seien. UebrigenS machte schon vor mehre :en Jahren eine westliche Bahnlinie ei ien bescheidenen Anfang mit Schlaf,agen zweiter Classe; indeß waren die selben bei Weitem nicht so anziehend, vie sie gegenwärtig geliefert werden. Der Passagier fand in ihnen nicht viel nehr Cornfort. als er in einem ge !oöhnlichen Coupe gehabt haben würde; ?r mußte sein Bettzeug selber liefern ind sich auf hartem Plankenwerk sein azer machen. Gegenwärtig aber steht ?er Schlafwagen zweiter Classe fast iur an E l e g a n z hinter dem .Standard"-Schlafwagen zurück, ohne ?aß der Preis des ersteren ein höherer worden ist. Ohne Zweisel wird der Schlafwagen zweiter Classe hier bald benso populär sein, wie in manchen .luöwärtigen Ländern, und zwar bei sehr vielen Classen Leute.

Der in Wien verstorbeZuckerfabrikbesitzcr Dr. Franz Bre tislaw Kadlcik hatte als getreuerSohn Libussas den größten Theil seines auf eine Million Gulden geschätzten Nach, lasses der technischen Universität in Prag vermacht. In einem nachtraglichen Testamente fand sich nun eine höchst merkwürdige Bestimmung, wcl, che mehrere theils in Wtoi. theils in Prag lebende Erbansprecher zur Anfechtung dieses Testamcnttheiles veranlaßte. Der Erblasser verfügte nämlich, daß eine Summe von 200.000 Kronen für tschechische Städte , und Gemeinden bis zum , Jahre 2200 fruchtbringend angelegt ' werden solle, zu welcher Zeit daS Kapital auf etwa zweihundert Millionen Kronen angcwachsen sein werde. Vom Jahre 2200 an trete auf die Dauer von fünf Iahren die Stadt Prag und dann andere böhmische Städte, die genau bestimmt sind, zu Humanitären Zwecken in den Genuß deS AinsenertrageS. Diese Verfügung wurde von dem Prozeßfüh rer als undurchführbar und geradezu alS Utopie bezeichnet. Der Einspruch wurde jedoch, wie auS Wien gemeldet wird, ' zurückgewiesen und daS ' Testa ment für giltig erklärt. Prag, wird daher im Jahre 2200 w den Zinsenge, nuß von 200 Millionen Kronen .treten wenn sonst kein Zwischenfall sich ereignet. ' Verhüte Ein Frühes Otah Wie oft hören hit da? eüt frühes Grab durch eine, vernachläßigte Er kälwng herbei geführt wurde. Be denke dieö und gebrauche Dr. Süll'S Husten Syrup, welcher sofort alle Hals und Lungen-Lcidcn kunrt. Herr W. H. Mahoney, Loiocll, Mass., schreibt? "Ich war schr krank mit einem schlims men Husten. Dcctcrcn konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Em Lcrwandte? empfahl mir Dr. BuU'S Husten Syrup und nachdem ich jwci Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'6 5usten Syrup immer meinen Freunden empfehlen denn ich wciS da? er eiii unfehlbares Mittel ist." Dr. VuU's 5usten Syrr? nt LiZ fü? Cj Cc r T'.'Qf '

Deutsüs Lokal-NkSriHten. AiyeulprosNy. Köln. Ein Großfeuer zerstörte die Lagerräume der Wäschefabrik von Wihl und Simon. Die Verufsfeuer wehr war über vier Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der Schaden wird auf 1', 0.000 Mark geschätzt. Der Betrieb ist auf kurze Zeit unterKrochen. Seconde-Lieutenant von Berger vom 16. Jnfanterie-Regiment hat sich erschossen. Aachen. Gegen die Schutzleute Völpel und Winter Hierselbst ist das Disciplinarverfahren eröffnet, nachdem beide von der Strafkammer we gen Mißhandlung zu 3 Monaten bezw. 6 Wochen Gefängniß verurtheilt worden stnd. ' Düsseldorf. Der hiesige Criminalcommissär Voigt hat im Vereine mit der Kölner Criminalpolizei die Spur einer Einbrecherbande ausgefun den, welche in vielen größeren Städten Mi!!:ldeutschlands bedeutende Diebstähle ausführte. Bei einem der Spitz huben wurden die gesammten.unlängst in Villa Rosenheim bei Königswinter im Werthe von 20,000 Mark gestohlenen Silbersachen noch vorgefunden. Essen. Der falsche Erzherzog, Emil Wehrend, ist aus der Untersu chungöhaft entlassen worden, da Marie Huömann den Strafanirag gegen ihn zurückgenommen hat. Provinz Schlesien. B r e S l a u. Der Wächter Wil Helm Ermler auf dem OderthorbahnHof wurde gerade in dem Augenblick, als er die Kontroluhr stellen wollte, von einem Rangirzug überfahren, wo bei ihm der Kopf vollständig vom Rumpf getrennt und zermalmt wurde. B r i e g. Der 12jährige Sohn der Waschfrau Vesper ist auf dem noch schwachen Eise des Wallgrabens eingeKrochen und ertrunken. G i e r s d o r f. Die 'Ehefrau deö hiesigen Stellenbesitzers W. Neumann ging zum offenen Brunnen, um Wasser zu schöpfen. Durch das eingetretene Frostwetter hatte sie beiin Schö .fen der zweiten Kanne das Unglück, auszuglei ten und in den Brunnen zu fallen; sie fand den Tod durch Ertrinken. Hammer. Die vierjährige Toch. ter deö Zimmermanns Zerbock ist in folge erlittener Brandwunden gestor den. Sachsen. Altgerödorf. Erschossen hat sich der 21jährige Fabrik Gradient Reinhard Neumann. Chemnitz. Wegen versuchten Mordes hatten sich vor dem Schwurgericht der Handarbeiter Weise aus Pfaffendorf bei Lauban und derGärt ner Buttig aus Obersdorf zu verantWorten Die beiden Landstreicher hat ten am Abend des 24. August im Gasthaus zum Zeisig bei Penig den Bruder des Wirthes zu erschießen versucht, um dann die Kasse zu berauben. Weise erhielt IS Jahre. Buttig 10 Jahre Zuchthaus. Cölln. Sattlermeister Pottrich machte seinem Leben durch Erhängen einlEnde. .Dippoldtöwalde. Die Ue berschwemmungen und Hochsluthen

des letzten Sommers haben an der Kipsdorfer Landstraße glänzende schwarze, harte Körper herausgespült, deren. Untersuchung ergab, daß eS sich um echte Steinkohlen, und zwar noch dazu um Anthracit-Kohlen handelte. Abdrücke der Pflanzen der Urzt, aus deren Verbrennung diese Kohle hervor "ging, finden sich an vielen Stücken der selben. i Elster. Goldene Hochzeit feierte der, Begründer des Hotels Zum Reichsverweser-, Klarner, mit seiner Gattw.- ! 'Großstarkwitz. Durch ein in der; Mühle auSgebrocheneö Schadenfeuer wurde das Werkgebäude vollständig vernichtet und daS Wohnhaus erheblich beschädigt. .Hainichen. Die Stadtverord mten beschlossm einstimmig, alte und bedürftige Kriegeveteranen von der Zahlung der Gemeindeabgaben zu b freien. .Leipzig. DaS Deficit der S'ächsisch Thüringischen Industrie und Gewerbe Ausstellung beträgt noch ca. L00,000 Mk. L ö b t a u. Der Fuhrmann Steudt ner .stürzte von einem kohlenbeladenen Wagen, gerieth unter die Räder und war sofort todt. Steudtner hatte schon früher, einmal daS Unglücks überfahren xu,' werden, wobei er ein lahmes Bem davontrug. . - HcfseN'Darasta?)!. tp p t n h t x m a. d. 9. In der Scheuer deS Schmiedes Bock V. in der ftürthre Straße brach ein Brand aus, der leider . eine größere Ausdehnung nahm,, da auch :daS Wohnhaus von Oock, sowie daS Wohnhaus des Tün6:rmeisterS Peter Schüßler ein Raub der Flammen wurden. ' Lampertheim. Landwirth Losch von hier, der mit seinem Schwiegervater, dem Landwirth Klingler, wegen . -Vermogenöangelegenheiten in Feindschaft gekommen war, gerieth mit diesem' auf dem Feld in heftigen Streit. Lösch versetzte seinem Schwiegervater mit einem. Wagenscheit mehrere heftige Schläge auf den Kopf und Schulter, so daß derselbe schwere Verletzungen davontrug. Lösch selbst erhielt von sei nem Gegner mit einer Mistgabel vier Stiche in Gesicht und Schultern. Mainz. Unter den Soldaten des 117. Infanterie - Regiments ist die DiphtyeritiS epidemisch aufgetreten. Eine größere Anzahl der Mannschaften mußte in daS Lazareth verbracht werden. Die Kaserne wurde dMnfizirt. Der Finanzausschuß der Stadt Mainz und die Theaterdeputation bewilligten für den Umbau des Stadt theaterS 600.000 M. Die Bauzeit, soll zwei Jahre währen. Wahrscheinlich wird vie Stadtverordnetenversammlung diesen Beschlüssen zustimmen. Sarzru. M ü n ch e n. In den 25 bayerischen Mdten'sind. in .den Monaten Juli, August und September 62 Selbst-Tzr-i u-d 1 2c:ts5lW r-r

! kommen, mne emschlägige Statistik

über das Land würde wohl eine erheblich geringere Zahl von Selbstmor den aufweisen, dagegen würde die Zahl der Todschlagsfälle sehr bedeutend in die Höhe gehen. Der Obmann Plersch der hiesigen ständigen Saniiätskolonne, glitt in Ausübung seines Berufes in der Liebigstraße auf der Treppe eines Hauses aus und stürzte. Er erlitt eine Contuston im Rückgrat, einen Bruch des linken Armes und innere Verletzung. In schwer verletztem Zustande mußte er in die Chirurgische Klinik verbracht werden.. Aschaffenburg. Der Bezirksrabbiner S. Vamberger ist gestorben. ' Gernsdorf. Der Gütler und Schuhmacher Emmert fiel durch Nach geben eines Brettes auf seinem Scheunenboden so unglücklich auf den Tennen herab, daß er todt liegen blieb. G ll n t e r i n g. Unweit desSchloß gutes Seefeld (Ammersee Gegend) wurde ein gewisser Sebastian Oberhofer von dem Schäfer Josef Schungl aus Großkarolinenfeld, geboren am 2. Mai 1872 in Aichach. erstochen. Schungl hat sich geflüchtet. H a a r d t. Dahier fiel der Kaminkehrermeister Walter von Pappenheim von einem Kamin herab und zog sich . schwere Verletzungen zu. j H a r b u r g. D schon zweimal in der Jrren-Anstalt bei Kaufbeuren untergebrachte 22jährige Georg Vogel sang brachte seinem 60jähngen Vater sechs Messerstiche bei. Der rasch her beigerufene Arzt konnte den Schwer verletzten nicht mehr retten. Nach einer Stunde war infolge der erlittenen Verletzungen der Tod eingetreten. I u ch i n g. Dahier wurde der 72jährigen Austraglerin Anna Brandl, die mitEinlegen in eineHanddreschmaschine beschäftigt war, die linke Hand in die Maschine gezogen und so zer. fleischt, daß sie amGelenk abgenommen werden mußte. Wüttlcmöcrg. -Stuttgart. Graf Dr. Ma? v. Zeppelin, Hosmarfchall der Prinzessin Auguste von Sachsen Weimar Eisenach, ist an einem Schlaoanfall im hiesigen Cafe Bechtel plötzlich gestorben. Graf Dr. phil. v. Zeppelin hat verschiedene Reisewecke veröffentlicht und war in i... . ... s:reüsani:r uc.ijl,cr b ia..r.t. infolge seine 3wel:anr;fc5 mit fc::: preußischen Lcgatior.sfef.ietit FceiHerrn v. Wangenheim kürzlich mit Pension verabschiedete Württemberg! sche Premierlieutenant Graf Woldemar v. Uzkull Gyllenband hat sich mit der inzwischen geschiedenen Gemahlin seines Duellgegners, Freifrau Lucy v. Wangenheim. geb. Ahrenfeldt vermählt. Der Weingärtner Friedrich Schuler hier und dessen Ehefrau Friederike feierten im Kreife ihrer Kinder und Enkel die goldene Hochzeit. Leide Jubilare erfreuen sich großer körperlicher und geistiger Rüstigkeit. ' .'Bakingen. In dem Dachstock der Bierbrauerei von Chr. Wagnev zirc Krone, gegenüber dem RatbhauS, brach Feuer aus. Der Dachstock brannte fast ganz ab. B i b e r a ch. Beim Aufräumen seiner Faßhalle gerieth Bierbrauereibe sitzer Sörnle zu Hecht zwischen zwei in'S Rollen gekommene Lagerfasser, wobei er einen Beinbruch und schwere Verletzungen deö Brustkorbs erlitt. V L h l i n g e n. Hier versuchte ein Maleraehilfe Namens Reich aus Mo dau, badilchen Bezirksamts Buchen, einen Holzschuppen anzuzünden, was jedoch mißlang. Eine von dem Thäter bei seinem Vorhaben benuite Photo graphie führte zur Entdeckung. Als der Bursche verhaftet werden sollte, brachte er sich einen Stich in den Hals bei. Vodelöhausen. Durch einen 14jähriaen Knaben, der mit bengali schen Zündhölzchen spielte, wurde die Sckieuer des Bernhard Schlotterer nebst den darin aufbewahrten Fruchtund Strohvovräthen in Brand gesetzt. DaS Feuer ergriff eine weitere Scheune und zwei Wohnhäuser und legte alle vier Gebäude in Asche. Bavcn. Karlsruhe. Der Präsident der Generalintendanz der großherzoglichen Civilliste, Wirkl. Seh. Rath v. Re genauer, ist hier verstorben. In Wüvzburg erschoß sich ein jungerMann Namens Probst von hier, weil er von seinem Vater die Einwilligung zur Lerehelichung mit einem von ihm geliebten Mädchen nicht erlangen konnte. Alten heim. Drei Wohnhäuser und mehrere Oekonomiegebäude wurden hier eingeäschert. Appenweier. . Durch einen Schlaftrunk hat eine Großmutter in Appenweier ihren Enkel getödtet. Die Frau gab dem Kinde Mohnkapselthee als Schlaftrunk, nach dessen Genuß das Kind bald starb. Baden-Baden. Stadtrath Hugo v. Bömble wurde auf dem Wege zu seiner Wohnung' infolge eineS Schlaganfalles plötzlich durch den Tod ereilt. . Ettlingen. Daö fünf Jahre alte Söhnchen des Schuldieners I. Klein fiel in heißes Wasser und erlitt solche Verletzungen, daß eS noch an demselben Abend starb. Grafen hau sen. Die Wittwe Th. Albicker von Vierbronnen kam dem Herdfeuer zu nahe, wodurch die Kleider Feuer fingen. Bevor Hilfe zur Stelle war, zog sich die 78jähr. Frau so schwere Brandwunden zu, daß der Tod tagS darauf eintrat. ' K!)&itfSlv DUrkheim. Im Dürkheimer Walde wurde auf der Steige die Leiche des 17jährigen Schneiders Adam Pfannenbecker auö Mannheim gefunden.. Der geisteskranke Mensch wollte seinen Schwager in Grethen besuchen, fand aber den Weg nicht und mußte durch Erfrieren und Verhungern den Tod finden. G reihen. DaZ Wohnhaus des Metzgers und Wirths Georg Rottenheusser ist abgebrannt. H a tz l-o ch. Ter Pferdehändler Mlchael Vohrmann wurde wegen betrüge, rifto BankerottS derhafkt. Wn

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i - r- i- -i t , " Ss ift a?en Llerzten bekannt, daö diese rankbkit sich in Folge von Crlältungkn entwickelt. In allen ibren Formen greift sie die schwacöe Stelle de Cystems an. Tie llgeveintn Symptome sind dieselben t?ie bei deftlqen Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, wird eine allgemeine Bt

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Dr. August' König's Hmnvurger Brustthee kennen, verschreiben denselben bei de? Behandlung von Grippe, da er daß Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und dak System aufbaut, und auf diese Weise die Krankheit vertreibt. Fr. Jugnft Köalg'ö ganbarger Fruftthee hellt gusten, Erkältungen, OttuchltlS, Hulsleken, llßhAS, Orrstserzen R Undert Lunenlelde,. De? ächte Bwsttiee wird nur in OriginaZ-Packete zu 25 Cents das ' Packet verkaust, und ist in allen Apotheken zu haben.

k ttIlIfMt mtrdft t resident es itfctcft, K. Y., uricei tt mrf pt&la tt all hr atif htors that ih Uinlc .thare U po caedioiat Uka : - - UGWZ IS)M. Sht feclicr that thay atred tue Ilse ( her eo, a boj of twalre, who hai been Ukea aidc with what the doctors called livar trouble and catarrh oi. the atomach. Sbt aay that akter treating him a year, without doing hüa any good, tSe doctori gzrt him up to die. About that tlmt hia uncle, who had had caperience wiih Ripana Tahulea and found that thty had done him much gtod for catarrh of the atomach, insbted that hia nephew hould try them. After thty had been talcen two montbs. aecording ta directiona, the boy was able to (.to school and four montba af tar. ha began taking them ha replied to M Inqairf " Why, 1 am jnat aa wasl aa evar I waa,"

unreif Hlagungen tjt der 'ehlreifende Langenestin in Untersuchungshaft ge nommen worden. Kirchheimbolanden. Bei einem Brande in der Langässe wurden die Wohnhäuser nebst Nebengebäuden der Wittwe Neeb, Wilhelm Deubel und Alexander Sttefc in Asche gelegt. . Elsaö-Lothnngen. Vusendorf. Der unlängst vom Militärdienst entlassene Ackerer Peter' Mangin auZ dem benachbarten Wallerchen amüsir sich im Garten hinter seinem Hause mit Schießübüngen aus einer alten Flinte.' Der erste Schuß ging ohne Unfall loö, beim zweiten Schuß aber mochte M. zu stark geladen haben, denn die Waffe zerfprang, er bekam die Ladung in'S Geficht und wurde schrecklich zugerichtet. " Vitsch. Ein Gefreiter der 8. Compagnie des Jnf..Regts. No. 171 versuchte den zu derselbcn Compagnie gehörigen Sergeanten E. vor der Fe stungskaserne zu erschießen. Die-Ver-anlassung dazu bildete ein Wortwechsel. Er hatte bereits auf den Sergeanten angelegt, als ihm daö. Gewehr durch einen Unteroffizier auö der Hand geschlagen wurde. Der Gefreite wurde sofort verhaftet. ' ' " Äccklenburg. . Schwerin. Nach langem schwerem Leiden starb im 62. Lebensjahre der Obertelegraphenassistent ' August Eilenberg. D a s s o w. In dem früheren Müllerbause zu Kalkhorst entstand sseuer durch glühende Asche. Dasselbe sprang über die Dorfstraße und ergriff auch daö alte Holländerhauö, daZ von ü JZelöhnerfamillen bewohnt war, ?d le?.te auch dlefeö in Asche. ' Güstrow. Im Altern von 67 Jahren ist der Gymnasiallehrer Hein. rich Pann gestorben. H a g e n o w. Nach langem . Leiden starb im 45. Lebensjahre der Dirigent der hiesiqen höheren Schule, Dr. Carl Arthur Arückler. L ü b t h een. Der hiesige Leh. rerverein feierte daS Fest seines 50jä rigen Bestehens. : ' ' Oldenburg. Oldenburg. ' Da Fest der goldene Hochzeit feierten der erblindete Herr Postdirektor a.' D." Martin und Frau, sowie Herr Heinrich HarberS und 'Frau. Hr. HarberS ist der Be gründe? der bekannten Getrcidefirma Heinrich HarberS & Sohn. . ElSfleth. D?r ' Stadtdiener Vadeker feierte fein LJjährigiS Dienst, fubiläum. ' - . Tstrx. g'izit. Hamburg. Tor dem hiesizcn Landgericht stand tlr.t ganze Lande vzn Hafenarbeitern u..d Schuerleutcn unter der Anklage de3 DieöjiahlZ a: SchiffZladunaen. Es wurden 10Man:-. zu 3 b:Z 18 'Äonate.i Gefängnisstrafen vcrurtheilt. Die Diebe hatten in ihren Wohnung? ganze Waarenlager ange!:zt. Der Dampfer S3ula" von London brachte 33 mittellose AuSwan derer, welche dort zurückgewiesen wa r:n, hierher. Das Hilfs . Comite für ifraelitischeAuswanderer sorgte für die Nückbeförderung'der Lute nach Nußland. Die goldene Hochzeit beging Ernst BiviS. früher Vice . Präsident der Bürgerschaft, mit seiner Gattin in seinem Hause, MundSbergerdamm 67 ccjrctv . A I f t x m 1 1. Der 50 i56C ntlitrjt:! ?l2bana f -T.im erlitt

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die Grippe. m Folge eines Sturzes leöenSgefähr uche Verletzungen. , A l p a n a ch. Ein Diebstahl von einer, hierzulande beinahe unerhörten Frechheit wurde Nachts in der' mechanischen Schreinerei der Gebrüder Jfanger verübt. Der Werth deö Entwendejen:wird 4500 6000 Francs geschäht. Annemasse. In emer hiesigen Wirthschaft zog der Bänkelsänger Haag, als er bezahlen sollte, - statt der Börse, den Revolver, der los ging; die Kugel durchbohrte einen Waadtländer Basel. DaS Zweirad. daö sich dem Menicyen nacygerave m anen Aeruss arten, und Lebenöftellunaen als nüfeft cher Helfer er!ist, ist. auch von den ibaslez Laternenanzündern in Dienst genommen worden. ' C h a m. Sämmtlich: Mitglieder des BUrgerrathes hben Nichtannahme der auf sie-gefallenen Wahl erklärt.' Degen au. Daö TrocknungSze. bäude der Papierfabrik Degenau "ist auf den Grund niedergebrannt.'. Der Betrieb erleidet eine Unkerbrcchuna. Gem p.e n. sf.t: tiurd; in bi: Ä-icke, rei und den Kramladen deS Joh. Meier eingebrochen. Die Diebe entwendeten Spezereiwaaren, Btod, eine Taschenuhr, fowie Kleider. Glattfelden. Zwei Wohnhäu. ser sind hier abgebrannt. ccrrctch,ULzarn. Wien. Der Stadt - Steinmetzmeijier .Johann Wolfsgrube? ist im Alter von ü( Jayren jijivca. r schössen hat jich in seiner Sabrik, Alsergründ, Spittelauergasse U fa. 6, der 46 Jahre alte Preßhefe - Fabrikant Hugo riedländer. Die Gründe deö Sel&j: mordeS sind unbttannt. Der 64jährige' Administrator der gräjlich Lasocki'schen . Häuser O. Hültzner. in Peine in Hannover gebprcn, !u!argare then. Arbeitergaffe No.' 13 wohnhaft, wurde auf Anzeige deS Dr.' SigiSmund Grafen Lafocki, LezirkScommissärö in Alähnsch-Weißkirchen, verhaftet "Er wird beschuldigt, seit längerer Zeit Betrügereien verübt zu haden.' Bei den Demonstrationen in der Umgebung der. Universität stürzte der berittene Wachmann. Franz Chlade! d?m Pferde und zog sich hiedurch schwere.innere Verletzungen zu. ' Chla dek ist denselben erlegen. Der Verstorbene war 63 Jahre alt. verheirathet und Vater von acht Kindern. Der 27jährige,Bauwächter. Friedrich. Klier schlief in einer im .Baue begriffenen Villa in Saln-.annÄzrf und sah im Traume Einbrecher.' in die Villa dringen.: Sem Träum war so lebhaft, daß er, um den schemenhaften Einbrechern zu entgehen, sich au dem Fenster deS ersten StockwexkeS .hinabstürzte. Mit einem complicirten' Bruche' deö rechten Unterschenkels - blieb der Q:rschlaf?ne liegen. - ' ' , ,tr Jeder sägtz so. ! Cakearet "Canotz Kalhirtie, die wundervoSste edtzinifche (Entdeckung deß Seitatterk, angeoed und ersrisüend.im CesÜQaS, virkt sauft . nd fiöer aus Nieren, Leber und Eingeveide. daß ganze Ohke reinigend, entfervt Erkältung,' kurirt Kopfueb, fti der: anbslteude verftovfusa nd Unverdanliökeit.' Laufe ud evsnüe Oit eine.Oüaötel von d. k. C. beute ; 10, 55. uud SO Senk!, verkauft ud vnlnz Ltt?t tz eS cZsctbrk. ' ..... ' '

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