Indiana Tribüne, Volume 21, Number 100, Indianapolis, Marion County, 28 December 1897 — Page 1

0 f A Äf rlC O A QO A0 W s 'A W V v y W V w Office : Oto. 18 Göt) CUobapa Strafte. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana, Dienstag, den 26. Dezember 189?. Jahrgang 31 Via 100

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Lditorielles. Die New gort Sun" publizirte dieser Tage einen mehrere Spalten langen Artikel über die Mißbräuche im PenfionSwesen. DaS PensionSvesen ist sonst ein Punkt an den die Zeitungen nicht gerne rüdren auS Geschäfts und Parteirückfichten. Aber die Sun" hats gewagt und schließlich ift unser PensionS mesen eigentlich schon längst zu einem Skandal geworden, von dem man nur nicht spricht, weil man sich bereits daran gewöhnt hat. SS ist wohl nicht nöthig zu eroähnen. Daß gegen Die ausgiebige yen fionirung Solcher, welche der Pension wirklich würdig find, nichts einzuwen den ist. Aber das Gesetz ift so dehn bar und der Schwindelnder damit ge rieben wird, ein so veitgehende?, daß alljährlich diele Millionen Dollars an Leute ausbezahlt werden, die in keiner Weise penfionSberechtigt find. Man sollte denken, daß je mehr die Zeit vorschreitet, desto kleiner die Yen fionSliften werden, statt dessen ist eS gerade umgekehrt. Die Zahl der Yensionäre wächst stetig und Tausende von PenfionSgesuchen laufen wöchentlich ein. Ueber die Zunahme der Pensionäre geben folgende Zahlen Aufchluß, welche die Zahl der Pensionäre in den letzten fünfzehn Jahren zeigen : 832.. 303,6X3 834 ... ....321,756 835 .'. 841,1 833 861,781 837 408,007 833 4S2.5S7 83 : 439,721 890 ;.. j. 837,944 891...... 678,160 893 i.... 878,063 893 96,01 894. ...969,544 895 970,54 898 970,678 .897 976,014 itt stehen also j'tzt 076,014 Namen auf der PenfisnSllfte. SS dienten im Kriege aus der UnionSeite 3,063,391 Mann. Davon star ben in Schlachten oder durch Krankbeiten 104,360, so daß die Zahl der Ueberlebenbea unmittelbar ach dem rlege 1.759,031 betrug. In lt90 wurde bei dem TeisuS auch die Zahl der überlebenden Soldaten aufgenommen und das Resultat war baS Vorhandesein von 1.034.073 Soldaten und 145.197 Wittwen. Zieht man von der Zihl der Soldaten die Zahl der Deser teure (121.606) und die Zahl der seit 1890 Slstorbenen (185.345) ab, so verbleiben 727.121 zur Zeit Ueber lebende. Aber 733.527 Ueberlebende, also 6.405 mehr, beziehen Pension. Also über sechs tausend mehr Ueber lebende beziehen Pension als wirklich vorhanden find. Das ift aber noch nicht AlleS. Denn da kein Ueberleben der penfionSberechtigt ist, der. nicht irgenowte an ictnem orper, over an seiner Gesundheit zu Schaden geko men ift, so muß man annehmen, daß sich unter den jetzt Ueberlebenden nicht ein einziger gesunder Mensch befindet und daß die Gesunden alle zuerst ftar den. die Kranken aber an längsten leben. Indeß auch daS ist noch nicht alles Trrtzdem bereits über sechs tausend mehr Ueberlebende,Penfioa bezieh als wirklich vorhanden find, liegen Uu 'VenfiovSamte bloß noch 107,500 sisnSLesue Ueberleben::? tzt.

Die Sun" berechnet deS Weiteren.

daß die Zahl der Penfioa. beziehenden Ueberlebenden und Wittwen um 40,. 745 größer als die Zihl der Ueberlebenden und Wittwen ist, welche ach irgend einer Berechnung penfionöberechtigt sein können. SS wird in dem Artikel weiter gezeigt, daß in der Nähe der Invalidenanftalten (toldiers hornes) sich eine Menge grauenzimmer Herumtreiben, welche die alten Soldaten weglocken und sie veranlassen, fich mit ihnen zu verheirathen. Nach der Trauung verschwindet daS grauenzimmer und sieht hren Mann vielleicht niemals wieder. Aber sobald er todt ift. erscheint sie als Soldatenwittwe auf der Bildflache und erhebt als solche Anspruch aus Pension. SS ift natürlich, daß die Tausende von betrügerischen YenflonSansprüchen, welche durchgesetzt werden, sich auf Meineide stützen, aber ebenso sicher ist auch,' daß viele dieser Betrügereien durch geeignete Gesetzgebung und bes. ere ProriS verhindert werden könnten Die Sun" weist in ihrem Artikel anch aus die vielen Spezialpensionen hin, welche vom Congreß alljährlich an Leute bewilligt werden, welche unter den gewöhnlichen Gesetzen nicht penfionS berechtigt sind und welche fich aus weit über sechstausend belaufen. SS wird ferner darauf hingewiesen, wie Viele Pensionen beziehen, welche wohlhabend sind und durchaus keiner Pension bedürfen. SS darf ohne Zweifel angenommen werden, daß die Summe, welche jährich für Pensionen ausgegeben wird. fich auf die Hälfte redoziren ließe, ohne einem wirklich verdienten und bebürfigen Pensionär zu nahe treten zu müssen, wenn alles ehrlich zuging- und Pensionen nur an wirklich Bedürftige vergeben würden. . . 1 Wir bezahlen im kommenden Jahr, 141 Millionen für Pensionen, das ist eine horrente Summe, wenn man sie mit den Kosten der stehenden Heere Europas vergleicht. Deutschlands Armee kost t jährlich 110 Millionen, Frankreichs 118 Millionen, GrobbritavntevS $87 Millionen, Oester reichs 07, Italiens 51 Millionen. Nur Nußland verausgabt mehr, nämlich 175 Millionen. Ist eS unter den Umständen ein Wunder, daß die Einkünfte nicht reichen und dir an einem chronischen De sijit leiden? ' ZjrGmchrilhleli. Inland. Wetterbericht. SchöaeS Wetter heute Nacht; wärmereS, schönes Wetter Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der legen 24 Stunden 38 Grad, niedrigste 26 Grad. ,,- Nachrichten aus Alaska. 70 Orad unter Null. Mangel an LebenSmltteln. Skaguay, Alaska, 17. Dez., via Seattle, Oash. 27. Dez. John Sindsay von Olympia, Wash., der soeben von Dawson City eingetroffen ist, erklärt, daß dort in diesem Winter Goldsucher wahrscheinlich dem Hungertode erliegen werden. Er zog ganz genaue Erkundigungen über die vorhandenen LebenSmittel ein und nachdem n fich davon überzeugt hatte, daß eS eine HungerSroth geben würde, verkaufte er sein Ausrüstung und trat mit Frank Oellaine von Olympia, Wash , Tom Story von Victoria, V. &., und Bob Glyna von Seattle zn Fuß die Rückreise an. Zeder zog einen Schlitten it ungefähr 10 Pfund LebeuSmitteln. Sindsay erklärt, daß die Leute in Dawson City der Anficht seien, daß die Meldung, dah eS im Fort gukon hinreichend LebenSmittel gebe, falsch sei. DaS Wasser im Fluß war tief genug und der glub war lang genug offen, um daS Herbeibringen von Le benSmitteln von gort Lukon zu ermöglichen, wenn Proviant dort gevelen wäre. Die Leute in Dawson City weigerten sich, nach gort Sukon zu gehen, weil sie' glaubten, daß dort nicht genug Proviant sei. Nicht meb? all 500 oder 400 Personen ließen sich unentgrlllich nach gort Vukoa besör trkn. - Oll die Leute in Dawson City erföus, b-) cus trn Flusse kei-, C

benSmittel mehr dorthin gebracht ver, den würden, machten sie bekannt, daß eine Versammlung stattfinden werde, um die ersten Schritte zur gleichmäßig

gen Vertheilung der vorhandenen LebenSmittel zu thun. Capt. Conftantine von der nordwestlichen berittenen Polizei schritt ein und theilte den Leuten mit, daß ein solches verfahren nicht gestattet werden würde. Die Versammlung fand nicht statt. L'ndsay erklärt, daß wegen MangelS an Nahrung und Licht in diesem Winter nicht viel Gold gewonnen wer den wird. Kohlenöl wurde für 145 die Gallone verkauft und für eine Kiste mit 100 Kerzen werden $160 bezahlt. Sogar wenn die Männer im Stande wären zu arbeiten, so könnten sie sich doch nicht mit dem nöthigen Licht versehen. Diese Angaben werden von allen Klondikern, welche zurückkehrten, bestätigt. ES find in der verflossenen Woche ziemlich viele eingetroffen. Nur wenige betrachten indeß die Sache von einem so sifteren Standpunkt, wie Herr Lindsoy. Dr. B. Q Bradley von Roseburg, Oreg., giebt zu, daß eS an Nahrung fehlt, er ift aber nicht der Ansicht, daß thatsächlich eine HungerSnoth eintreten wird. W. B. King von Merced, Tal, P. I Holland von Butte, Thomas Story von V etoria und Robert S!yn von Seattle, die alle in d eser Woche von Dawson City eintrafen, stimmen mit ihm überein. Ban Z?ndt, ein schon älterer Mann, war ohne Geld oder LebenSmittel. Sr bot seine goldene Uhr für eine Sack Mehl an, jedoch vergebens und er agte zu Lindsay: Nur Gott weiß, wie ich Leib unö Seele zusammenhalten werde." Etwa 200 Goldsuche? sehen sich an der Mündung deS Stewart. Flussek um, von ihrem Erfolg ist aber bis jetzt noch Nichts berannt. Henderson Creek, fünf Meilen unterhalb deS Skewart-FlusseS und 40 Meilen von vawlon City, ift ein vielversprechender Strom. Dort soll auch so bald wie möglich nach Gold gesucht werden. Am Stewart und 'am Salmon Tre,k war eS bitterkalt. Am 30 November stand daS Thermometer aus 70 Grad unter Null. Am II November, ist der gakon zwischen Dawson City und gort Pelly ganz zugefroren. DaS Si ift sehr uneben. An Stellen ist eS haushoch aufiethürmt. ES muß für Hände oder Vferde ein gahrweg gechaffen werden und deshalb find die Aussichten, Proviant nach Dawson Tity zu bringen, schlecht. Der Minen-Inspektor MeGregor uhr vor einer Woche mit etwa 20 Tonnen Proviant nach Dawson City ab. BiS j'tzt wurde nichts von ihm gekört. Er hatte mehrere Gespanne Hunde und Pferde. Der Lütgert Prozeß. Chicago, 27. Dezember. Heute wir Adolf Lütg,rtS 52. GeburtSiag Er erschien im Bericht mit einer No e im Knopfloch. Sr war guten MutheS und lachte gelegentlich über die AnSsagen der Frau Agathe Tosch, welche aus dem Zeugenstande wieder AuSsagen machte, die sür den Angeklagten sehr ungünstig find. ES wurden deute ferner die Zeugen T. Clark und Swan Nelson, die ClerkS, von denen Lütgert die Aetzlauge kaufte, als Zeugen vernommen. Morgen wird der Staat mit der Jdeatlsizirung der bekannten Ringe beginnen. HungerSnoth auf Cu b a. Washington, 27. Dez. Unter vielen Tausend Menschen ans Cuba herrscht HungerSnoth. Der Präsident der Ver. Staaten ift von glaubaürdiger Seite von den schrecklichen Zuständen benachrichtigt und hat die Aufmerksamkeit deS amerikanischen VolkeS auf die bestehende Noth gelenkt. DaS Staatsdepartement hat seine ganze vollmacht, der Notblage aus Cuba ab zuhelfen, gebraucht und Sekretär Oherman deutete am Tage vor Weihnachten in einem Briefe an die Oesfentlichkeit an, die den unglücklichen ReconeentradroS gebolfen werden kann. Heute erhielt Asfistenz-Sekretär Day von gewissen barmherzigen Personen die Summe von $5,000 und dieses Geld wird morgen dem General-Con-sul Lee zum Vertheilen unter die Vedürftigsten per Telegraph übermittelt werden. Daß Departement deS Auswärtigen hofft, da) das, Volk der Zn. Clzzttz

den Nothleidenden durch Subscnptionen und Geschenke an Kleidern etc. zu Hilfe kommen wird. Man erwartet, daß die Zeitungen dieser WohlthätigkeitSbewegung ihre Unterstützung geben. Generalkonsul Lee hat sich bereit erklärt, Sendungen in Geld oder Waaren in Empfang zu nehmen und die Geschenke werden mit Hilfe der amerikanischen ConsultatSbeamten vertheilt werden. Consul Le kabelte heute Abend dem Staatsdepartement, welche Geger stände außer Geld besonderS notdvendig sind. Die Liste ift folgende: Sommer-Kleider, Medizin gegen gltber, einschließlich einer großen Quantität Chinin; hartes Brod; Kor. meh; Speck; ReiS; Schmalz; Kartoffeln: Bodnen; Erbsen: eingemachte

. , - . Waaren irgend welcher Art, speziell cöndenfirte Milch sür die hungernden Kinder. Ausland. : BiSmarckS Befinden. v er lin, 27. Dezember. Die Hamburger Nachrichten" stellen in Ab rede, daß die rheumatischen Schmerzen deS Fürsten BiSmarck b'sser seien. Das Blatt sagt, daß er nicht gehen oder schlafen kann und nicht im Stande ist die Brise seiner Freunde zu lesen oderjzu beantworten. Bikmarck soll über die Behauptung, daß seine Ge. sundheit zufriedenstellend sei, sehr zornig sein und gesagt haben : Wenn der Herr, der daS geschrieben hat, in meiner Lage wäre, dann würde er im Stande sein eine Idee davon zu bekommen, wa eine.zuskiedenftellende Gesundheit" ,st." Sr nimmt sich Zeit. Gibraltar. 27. Dez. Die deutschen KriegSsch'ffe Deutschland" und 7,Giflon", die unter dem Kommando deS Prinzen Heinrich von Preuken ftkhen, trafen hier auf der Fahrt nach China ein. Prinz Heinrich wurde bei der Lanoung von einer Ehrengarde der Grenodiere empfangen. Er machte, sofo't Sir Robert Biddulph, dem Gouvernör von Gibraltar, einen Besuch und dinirte mit demselben. . England will nicht. L o n d o n, 27. Dez. Lord SaliSbuky. der kremier, bat dem B,r St Botschafter Hay eine Antwort auf Amerikas lktzte Borschläge in der Berinemeer Controverse geschrieben. Die Her Staaten wünschten, daß Großbritanniea mit den Ver. Staaten, Rußland und Japan ein Uebereinkommen sür Einstellung deS RobbenfangeS abschließen sollten. Großbritannien weigert fich, einem solchen Uebereinkommen beizutreten. Lord SaliSduy sagt, daß er mit der kanadischen Regierung," welche daS größte Interesse an der Seehündösrage habe, konferirte und daß Canada nicht gewillt sei, fich einem solchen Uebereinkommen anzuschließen. Daher wä e England, dessen Interesse nur klein sei, nicht berechtigt, den Vorschlagen zuzustimmen. . - ord SaliSbury'S Antwort zeigt die Politik Englands, fich in Canadas auswärtige Beziehungen nicht einmischen zu wollen.' : DaSkommtvonderNationa l i t ä t e n h a tz. O l m ü tz,. Mähren, 27. Dezember. Cine Vomde, die aus einer GaSröhre gemacht und mit Pulver gefüllt war, wurde im deutschen Theater zur Erp'ofion gebrach. ES-entstand nur geringer Schaden, daS Verbrechen hat aber groöe Erregung unter den hiesigen deutschen Bewohnern verursacht,- . Schiffs.NacÄrichten. Angekommen in : . Ha vre : La GaScozne" von New Sork. Gibraltar: ,.EmS" von New York nach Neapel und Genua. ii Wenn ihr ein gutes Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarsaparilla. Gebraucht un Hood's. Hood'S Pillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auS dem Magen und Unverdauliökeit. Die Jndizna Hifiorical Society" hält nächsten Donnerstag Nachmittag 2 Uhr eine Sitzung in ihren in Capital ab.

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JmGamSrevierdeö Grafen Vardeau nächst Steinach in OberSteiermark waren zwei Jäger auf der Spur von zwei Wilddieben, die kurz vorher eine Gemse- geschossen hatten. Eifrig machten sie sich auf die Suche, Jeder verfolgte, nachdem sie sich von einander getrennt Katten, die vermeintliche Spur eines Wildschützen. Schon war die Nacht hereingebrochen und im Dunkel geriethen die Jäaer plötzlich aneinander. Jeder hielt den andern vorsichtig Anschleichenden für den gesuchten Wilddieb, bis sie grimmig übereinander herfielen. Der Eine dersetzte seinem Kameraden einen mächtigen Stockhieb über den Kopf, daß sich die Kopfhaut loslöste, dieser antwortete mit drei Revolverschüssen, von denen zum Glück nur einer traf. Zu spät erkannten sie einander. Während dem Einen zu Hause die Kopfhaut zu rechtgenäht wurde, mußte der Ändere nach Graz fahren, tctll die in den Arm gedrungene Kugel nicht zu sin. den war. - Dort wurde sie mit Rontgenltrahlen entdeckt und dann berauöge.oaen. - Jm'Hannoverschen wird demnächst wieder ein Dorf verschwin den und das Areal desselben zu Wald geschlagen werden. Schon im vorigen Jahre kaufte die Provincialverwaltung der Provinz Hannover den letzten Rest des Dortes Oerrel lxi Münster zur Arrondirung deö dortigen WaldeS. Jetzt handelt sich's um das Dorf Ei. nem bei Bispingen, früheren Amts Winden a. d. Lube. DaS Dorf besteht nur auS zwei Höfen. Die derzeitigen Besitzer Gellersen und Hintze haben ihre Hofe zu 45,000 resp. 50,000 Mark an den Eisenbahnbauunternehlner Linz verkauft, der dort wahrscheinlich eine Villa errichten wird; daS Gebiet deS Dorfes soll Forst werden. Auch von den Dörfern Weesen und Lutterloh ist in den letzten Jahren von der Kgl. Forstverwaltung ein riesiger Complex westlich vom Stüttloh" angekauft und mit Kiefern bepflanzt. Die sogenannte Mi ssiönsgesellschaft der unbefleckten Enu pfängniß Maria für Indien- mit txm Sitze in Brüssel, welche jedoch von der Kirche nicht anerkannt ist, hatte in München an der Sophienstraße eine Zweigniederlassung mit einer Oberin und mehreren Schwestern gegründet. Ihre Thätigkeit bestand lediglich im Erbetteln von Nahrungsmitteln und sonstigen Gegenständen, welche angeblich für arme. Heiden in Indien be stimmt wären, thatsächlich aber - nur zum eigen-zi Unterhalt der 'Schwestern" dienten. Außerdem schickten sie Kinder, welche sie hauptsächlich zu diesem Zwecke bei sich aufgenommen hatten, zum Betteln auö. Trotz auSdrücklichen Verbotes der kirchlichen Oberbehörde trugen sie Ordenskleider. Diesem gemeinschädlichen Treiben wurde nunmehr dadurch ein Ende gemacht, daß die Obin und zwei Schwestern auf richterliche Anordnung wegen BetruaS, Unterschlagung und BettelnS verhaftet wurden. Eine eigencrrtige JeleidigunZ klage kam vor der Strafkammer tn Memminoen zur Verhandlung. Am 6. Januar d. HZ. wurde d?r Sohn des Peter Rauh m Steinheim von dem Sohne des PrivatkläarS Müller mit eine. im Griff feststehenden Messer gelegentlich einer Rauferei derartig gestochen, daß der Tod eintrat. Der Thäter Müller wurde deshalb vottl Schwurgericht Auzsburg zu 3$ Jtchren Gefängniß verurtheilt. Peter Rzuh ließ nun seinem Sohne einGrabdczkmal setzen mit folgender Inschrift: .Er mußte unter Mörderhänden Sein junges. frlsSeö Leben enden.Hierdurch fühlten sich die Familienangehörigen des Müller ' beleidigt und klagten wegen Beleidigung. Vom Schöffengericht wurde Rauh freigesprachen und ebenso verwarf di Skafkammer die eingelegte Berufunq des Müller, gab aber dem Antrage deS PrivattlägerS statt, wonach daS Wort Mörder" von dem Grabdenkmal entfernt werden muß. Die Angelegenheit wird voraussichtlich noch die Gerichte höherer Instanz bescbästig-?i. ,'. W i t d e r h V t n i v r o n i nem Vitriolattent-t. .?'siei, Opfer diesmal ein junger Mim, ein Student der Medicin, geword?". i t. Eine sehr schöne und sehr leidel.schiftliche Jtalienerin. die als Artistin in Paris unter dem Namen Mlle. del Fiori" einigermaßen bekannt ist. in Wirklichkeit aber Mme. Villot heißt,, verliebte sich.-nach-dem ihr Gatte sie verlast hatte, in einen jungen Medlciner, der ihre Liebe zwar erwiderte und auch ein Verhält, niß mit ihr begann, eS aber doch nicht für nothwendig hielt, eine frühere kleine Liaison deshalb abzubrechen. Madaine erfuhr eines Tages, daß sie eine Nebenbuhlerin habe und beschloß sofort, sich an dem Treulosen zu rächen. Noch in derselben Nacht goß sie dem ruhig Schlafenden den Inhalt einet Flasche Vitriol in's Gesicht. Die Verletzungcn des jungen ManneZ find so schwere, daß er Monate lang im, Ho- ' spital zubringen dürfte. Der Fall ist bereits vor Gericht erledigt' worden und . hat man der schönen Attentäterin nur ein Jahr Gefängniß zuerkennt .

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