Indiana Tribüne, Volume 21, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1897 — Page 5
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Vsseneröchreibebnetdes Philipp aucrampser. rupfriktii iSj lr lk! Cennak Fre Plate k'n. Mein lieber Herr Nedaktionär! Tie Lizzie, a3 rnel Altie is, lzot in die letzte Zeit so peckjulier Nohschens, nit, daß ich am End denke dcht, se wär iwweraeschnappt, KMSAÄ cdder, wie mer VAä ' . f . U vvv krehsiz geworde. nossev. die Lizzie Hot lattse kämmen P V . I . k. fIJll smz, iro tü 15 es nti, auwei le gtcli e wenig gern zu blohe un off öcohrs die lcksvenzes b:n ich aus mei Packet zu bezahle. Um Jhnc nor een Etsem pel zu verzeyle, do Hot se e paar zocye zerick die Cibic kriegt en Piedro Klobb zu scheune. E paar von die Nehbersch belange aach derzu un die hen se getiest. wie alles, se sollt doch mit mache, es wär zu schön. Well, hen ich gesagt, wann du dann so gern dich den Fonn mache willst, ich geb nicks drum un for all was ich drum geb, do kannst de tscheune. Die Lizzie Hot awwev gesagt, sie alleins könnt nit tscheune. ich müßt aach derbei gehn, bikahs es dehte nor Koppels eckzepptet werde. Ach, geb mich e Nest," hen ich gesagt, ich fiele gar mt derzu. biselds des unnerstehn tck aacb das Gebm nit un ich sin zu alt, for mein Kopp mit ebbes Neiem zu battere." Do sagt die Lizzie: Well, es' is nor gut. daß du schon Bier drinke kannst.- Warum?" hen ich gesagt. Do sagt die Lizzie, bikahS sie wär efrehd, ich dehts dann aach nit mehr lerne. Sehn Se. den Weg aat se lmmer. Well miv hen noch e Weil gefeit un dann ben ich gesagt: Well hen ich gesagt, ich will dich emol ebbes sage, lch gleiche zwar mt, met Owenoe in so en Wea zu wehste, awwer ich will dich das FeHwer duhn un noch emol uff mei alte Dag das G:ym lerne. Do war die Lizzie froh. Se Hot gesagt, ich wär en arig guter Mann un se thät aach verdiene, daß ich se gut triete deht, bikahs. sie deht aach nit des Geringste sage, wann ich alle Owend bet den Wedeswetler cina. Well. d:e Sach war also gesettelt un ich hen noch deselwe Owend bei den Wedesweiler getreid e wenig Jnformehschen zu krieae. Piedro bot der Wedesw:ilei gesagt, sell is iesig un ich wunner blos, daß du's nlt spiele kannst, Piedro versteht doch einiger Schofskopp." Er bot mich dann eksolebnt. daß es in das Gehm zwei Piedros hätt, en lin. ker un en rechter, awwer alle beide wär se ahlrecht. Dann hätt mer noch en Tuhspatt. den sollt ich immer ins Aage hen, bikahZ mit den deht ich eiNlge Zeit en Peunt mache. Der ttwg un die Kwien. die wäre no gutt, awwer der Tschäck. der wär Widder ahlrecht un aach das Ehs un der Tenn. svatt. awwer m die erschte Lem min: ich en in mei Händ hen. Wann ich die Ruhls alle bei Hahrt wisse deht. dann mißt ich unnev alle Zirkumstenzes da? Gehm gewinne. Tefor daß mer starte deht. mißt Jedes bitte, das war mt so iesia. bikabs mer mißt zu viel mit fickere, was die Partnersch in ihre Händ hen. Wann ich en Ehs, en Kmg un en Kwien und die Zwei Piedros un de Tenspatt und de Tuhspatt un den Jäck hatt, dann kennt ich iesig riske zehn odder ferzehn zu bitte. Well q hen mich alles gut genohtist. bikahs ich b:n doch in den Klobb kein Fühl aus mich mache gewollt. De nächste Owend Hot der Klobb gemiet. Ich Yen mich e wenig usfgefickst un so Hot die Lizzie. Dann sin mer in die Missus Steilbein ihr Haus gange. Do wäre schon alle Membersch pressent, Lehdies und Schentelmanner, un verdollt gutauckiae Lebdies tub. Well, ich sin rasch mit alle Leit ekwehnteh geworde. hen awwer, en Mjßstzhk gemacht, vafc ich die Lehdke vons Haus mei SchnuffbackZ binaebalte den. sor sich e Vries zu täckele. Ich sage Jhne. die Hot mich e paar Aage dohmgeschmlsse, dafc ich an mein ganzeBaddie geschimmert hen. Well, in mei Eckseitement hen ich mich e Schnuff getackelt, hen awwer soviel derfon erwlscht. datz ich wenigstens e vertel Pund in mei Droht kriegt hen. O, Mämme. was hen ich do koffe un spitte gemißt! Wei. ich hen purtinier wamitte gemißt. Die Lizzie Hot sich arig schehme gemißt un Hot sich ecksjuhst dermit. daß mich der Dakter den Ettwets gewwe hatt, wann un dann emol en Schnuff zu nemme, bikahs sell, wär gut for mei Kalt. Die Lehdies un Schentelmanner wäre domit sättisfeit un mir heuns hingesetzt, dann Hot die Bell gerunge un mer hen all gestart zu spiele. Was wern Se denke, ich hen de Tuhspatt gehatt un hen die Kahrd w mei Aage stecke gewollt, wie mich der Wedesweiler gesagt Hot. awwer se Hot nit in das Aage stecke gewollt un mei Partner Hot mich gesagt, wann ich sell fuhlisch Bißneß nit pappe deht, dann dehte mir schuhv das Gehm verliere.' Die Rimark Hot mich e wenig verdrösse. Awwer iö ben nicks gesagt. 'Ich hen gespielt, dak en Hund jammert un was wer'n Se denke, ich hen schuhr genug da? Gehm verlöre. Wie sell Hot häppene könne, hen sch nit einsehn könnet, ich hen doch alle gute Kards gehabt, iewen in alle Kollersch. Mei erschte Jmpreschen war. daß ich getschiet sin worde. Ich hen aach nit hessitehtet un hen gesagt, es wär gar nit schön, wann mer' en Mann, wo noch nit viel Wzpitrienz in häs Gehm hätt.' behumbucke . deht. 'Oo Hot. mei Pahrtner die KahrdS hin schmisse ün Hot mit die Fist uff den Tehbel' geschmisse, daß. alles erunnergefalle iS." In e Sekkend war' alles kbseitdaun. Alles is uffgetschumpt un ich'hen 'sage könne, was ich gewollt hen, sie hen gellchmt, daß ich die aanze Pabrtie intolted den. 'ES war e
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Shehm, so ebbes zu duhn.un wann sell elaut wär, dann deht der ganze Klobb uffbreche. Do hen ich gesagt: Lehdies un Schentelmanner, ich fiele arig sarrie, daß Sie so iesig insolted fiele. Sehn Se mich könne Se mit t Minuhrfork tickele un ich fiele noch nit insolted. Sie besser nemme emol Seidlih Pauder oder Kattliwwereul, daß Se e wenig besser sichle. Ich deht for kein Preis nor noch een Stepp in Jhne Jhrn stockopp Klobb duhn, Ihr seit mich Viller zu eefellig." Un dann hen ich mei Schnuffbacks eraus geholt un hen mich en Schnuff genomme, daß mer iesig e halwes Dotzmd draus hätt mache gekönnt. Bei Galle, ich hen soviel genomme. daß e arme Familie e ganze Woch derfon hätt lewe gekönnt. Dann hen ich mei Lizzie getäckelt UN hen en Bau gemacht un sagt: Wann Se e wenig leichter in Jhne Jhrn Kopp fiele, dann kahle Se emol an mich, Se sin einige Zeit wellkomm Domit hcn ich mich erumgedreht, awwer in dieselwe Minnit hen ich en Kick for mei Hinnerfront krieht. daß ich die Dohr enaus gefloge sin. Ich denke, es war die Ländlehdie, wo mich so mien getriet Hot. Mich un die Lizzie gehn zu keine Piedroh Klobbs nit mehr. Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. Der Slilrm. r,on To.-.y Revillon. Der Schauplatz dieser Scene ist ein kleiner normännischer Hasen, dessen Name mit unserer Geschichte nichts zu thun hat. Madame Baudouin ist eine reiche Gutsbesitzerin. Ihr Vater, ein Pächter aus der Gegend von Caux, hat ihr ein bedeutendes Vermögen hinterlassen, das ihr Mann gewiß nicht ermangelt hätte, zu vertrinken, bätte der Tod ihn nicht zur rechten Zeit dahingerafft. Sie war mit einem einzigen Sohne Wittwe geblieben und htte beabsichtigt, diesen Sohn mit einer reichen Erbin zu verheirathen, damit ihr Haus so noch größer wurde. Unglücklicherweise verliebte sich Louis Baudouin in die Tochter eines armen Fischers, der nicht einmal ein Boot besaß, und beschloß, sic zu heirathen. Die Wittwe verweigerte ihre Einwilligung; doch .er hieli Stand; die Leute in jener Gegend ml eigensinnig. Ter Kampf dauerte eir Jahr, nach dessen Verlauf die Altc sagte: Verheirate Dich, wenn Du willst; doch ich werde Deine Frau nie sehen, und Du wirst, so lange ich lebe, keinen Pfennig von mir bekommen." Wie Sie wollen, Mutter!"' sagte Louis, und die Hochzeit fand statt. Fünf Jahre verflossen. Dem jungen Paare wurden drei, kleine Kinder geboren. Louis zog mit seinem Schwiegervater auf den Fischfang aus und ernährte sich schlecht und recht, obwohl Schmalhans bisweilen Küchenmeiuer war. Doch die Liebe übersieht Alles und man beklagte sich nicht. Ebenso wenig wandte man sich an die Madame Baudouin. sonntags, wenn man ihr zum Schluß der Messe begegnete. grüßte man sie,' weil das eben Pflicht war. Dann richtete sie sich in ihrer braunen Mantille auf und ging schneller, zls hätte eine Schlange sie in die Ferse gebissen. Weder Besuche, noch Briefe, noch Beziehungen irgend welcher Art bestanden zwischen ihnen; nichts als der Gruß, den die Junaen Ihr boten und den die Alte nicht zurückgab. Eines Tages ließ der Sturm das Meer erbrausen und die Häuser an der Küste erzitterten. Madame Baudouin lebte allein mit ihrer Magd Annette, die verzweifelt die Hände rang und sagte: Nein. Madqme, was eö doch für Wetter ist! Da werdm viele tzeut? rech! unruhig sein'," Vas für Leute?" fragte die Wittwe. die ihrer Gewohnheit gemäß hir und her ging und Alles anrührte, ohne sich scheinbar mit etwas zu beschäftig gen. Nun. die Eltern Derer, die auf dem Meere sind!" Madame Baudouin blieb stehen und rief in kaltem Tone: Schweig!" Dann nahm sie eine Näharbeit, und da der Himmel schwarz und daS Licht schwach war, so setzte sie sich an ein Fenster. Annette, blieb stehen, hielt daö Gesicht an die Scheiben und blickte auf die Straße hinaus. Da man ihr Schweigen geboten hatte, so sprach sie nur zeitweise und sagte: Sieh. sieh, da wackelt der Kamin des Herrn Bertrand und dort stürzt in Dach ein Alles ist in Aufregung ach. ich möchte doch wissen, was dort unten vorgeht. Schwätzerin!" brummte die Wittwe. Annette entschlüh sich, zu schweigen, doch sie hielt noch immer die Nase an
die Fensterscheiben gedruckt. , ( r?. rt:.r,,:. v.. iimh.-.cui. Je .n Ein UnfebwaxeS Mittel. HaS Feld der Wirksamkeit deö derühmten Dr. BuU'S Husten Sprup ryird immer fortbestehen, denn rsenn eine Mutter einmal dieses unfehlbar. Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Br.. ne oder Keuchhusten gebraucht, hat, fr wird sie nie eine andere' Medizin vnsuchen.' Ich gebrauchte Dr. BuV7S usten Syrup sett IS Jahren rn der amilie aeaen Dusten. ErkÄtuna rcd ?als-Leiocn und fand, chn ein aüSaeznainetes Mitten , ran viane ItzF Eongrcß Stt.,Eler)clan5,O. ' ry Bullö Husten Svrüp ryird ühc.ra?fär 25 Cents verkauft und an darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen finen anderen oder etwaö billigeren -Artikel zu nehmen, denn nut der öchte Dr. Bull' 6 Husten Syrupgicdt t-n-ez ufti??A?2?7.dk
Fuße aufstampfend; ein solches Wetter habe ich noch niemals gesehen!" Madame Baudouin legte ihre Arbeit zusammen und fing wieder an. im Zimmer auf und ab zu gehen. Man hörte das starke Zischen des Sturmes: von Zeit zu Zeit Geschrei. Knirschen von Eisenstäben und das Klappern von Fensterläden, die gegen die Mauer schlugen. Der Orkan schien furchtbar zu werden. Plötzlich trat die Wittwe geradewegs auf die Magd zu und sagte: Na. da Du doch so neugierig bist, so mach's wie die Anderen; ziehe Deine Schuhe an und sieh nach, was es gibt." Annette war in einer Minute bereit. Als sie fortgehen wollte, sagte Madame Baudouin: Du wirst bald wiederkommen und mir sagen, wie es steht!" - - Und nach diesen Worten nahm die alte Normännin ihren Spaziergano durch die Stube wieder auf. Sie ging von einem Ende des Zimmers bis zum
anderen mit über einander gekreuzten I Armen und zusammengepreßten Lip-1 pen und betrachtete ihrer Gewohnheit gemäß jeden Gegenstand, dem sie auf ihrem Wege begegnete. Zehn Minuten verflossen. Diese Annette kommt ja nie zurück," murmelte sie vor sich hin. Das Unwetter war indessen immer stärker geworden; man hörte nichts als das Brausen des Windes. Plötzlich wurde der Blick der Madame Baudouin starr; er war in einen Winkel des Zimmers auf ein kleines Kinderbett gefallen. ' In diesem Bette hatte einst ih? Sohn geschlafen; ihr Sohn, der si$ jetzt auf dem Meere befand. s Seit einer Stunde dachte sie an ihn Doch vor ihrem Geiste stand noc! immer der große Louis, der Fische: von 25 Jahren, de: zu ihr gesagt hatte! M:e Sie wollen, Mutter!" Derselbe dem sie verboten hatte, sich zu verheirat then, und der sich dennoch verheirathete Jetzt aber, sah sie das Kind, wieder, mit seinen flachsblonden Haaren, seit nen dicken Wangen und seinen blauen Augen. Sie erinnerte sich an seine er sten Worte, sein, herzliches Lachen, sein Küsse und an die Pläne, die sie an seiner Wiege geschmiedet hatte. Man mag noch so reich und noch so eigensin. nig sein' so etwaö bewegt einen doch wenn der Sturm heult. Annette kommt , noch, immer nicht zurück!" Sie leoie ihre Mantille um und ver ließ ebenfalls das Haus. ' Als sie um die Straße bvg.' versperrte ihr eine Gruppe den Weg. Diese Gruppe umringte zwei -bis drei Fischer mit wassertriefendm Kleidern, großen schmutzigen Stiefeln und blutbesuldeten Händen und Gesichtern. Sie blieb stehen und fragte mit rauher Stimme: ' Sind sie zurückgekommen?" Einer von den Männern fragte di? anderen mit einem Blick und antwortete ihr: Ja. Sie fetzte ihren Weg fort. Nun trat einer der Männer aus der Gruppe und rief ihr nach: Madame Baudouin, MadameBaudoutn, wo gehen Sie denn hin?" Dort unten hin!" Dabei zeigte sie auf das Meer. Der Mann hielt sie an ihrer Mantille zurück. , . Waö sollte das für einen Zn-tf haben? Das Wetter ist nicht, schön, a hen Sie nur wieder nach Hause. Wh sind ja doch lZy zurückgekehrt! Sie sah ihm fest in's Auze. Alle?" ; Ja. gewiß!" Schwört es mir!" Der Seemann wurde verwirrt iwt meinte: Nun. die hier nicht angelegt haben werden sicher in Sport oder in F6cams an's Land gegangen sein." Sie machte sich los und wollte we: ter gehen, doch er hielt sie wieder zurück. Annette kam in dicsem Augenblick mit verstörtem Gesicht, die Straße herauf. Nein, nein," rief sie,.aU sie , ihre Herrin erblickte, nein. Madame, gehen Sie nicht hin!" Die Alte wurde von einem heftigen Zittern ergriffen, ihr ' sonnenderbranntes Gesicht - wurde leichenfahl; ihre Augen schlössen sich und. sie stützte sich auf ihre Magd, um nicht zu fallen. Es ist meine ' Schulz meine Schuld !" murmelte sie und Zhre Zahne S10 Qelodnung! Ol0l. Die Leser dieser Zeitung verhe.y ftck freuen zu erfahren, daß ey entgfteud eine gefürchtkle Kraytr giebt, welche oxt WlffenstzaK aU' ihren Stufe u bk,:. m Stande ift ; Hall'tz Mrrd.Sur ist d,e einzige jetzt de, ärztlichen Bruderschaft bekannt poft live ur. Katarrh erfordert als w onftltuliovökrankheit eine e.okttu llvnelle Behandluna. Katarrh Kur wird iny.ttt genommen unk wirkt dutl. auf daß Blut, und d !ch!e,iigen Dderfläten deö System, Dadurch die Grundlage der Krankheii zerstörend und . den vatievtt Lrofi rbknd, indem sie dn Sonstitution 'eö Körpers Q taut uud der Natur ir Krem Werte, hilft. Die.Sigenthöme, dabeu. so, viel Vertrauen zu ihren Heil 'tasten, daß sie einhundert Dollarn iZelohnuna för jeden ftall anbieten. "en fie zu kuriren verfehlen LaKt Qui 'ine L'ste von Zeugnissen korases an adresftre: ftZ-C K e n e y & Co.. Voledo. 0 C- Verkauft M allen Qpcthf kern. 75. . i Hall's gasttie ?i2e die iltt.
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o o iiappcncrr, waoreno ne 0iei.e ÄZorre sprach. Man wollte sie in ein Haus, bringen. ' doch sie weigerte sich und sagte: Annette, ich will sie sehen!" Plötzlich fand sie ihre Kräfte wieder
und die beiden Frauen wandten sich'.
dem Hause zu, in dem Louis Baudoum wohnte.? ' Annette blieb vor der Thür stehen, und Madame Baudouin trat ein. Die Wohnung glich allen FischerWohnungen, doch fiel dem Beschauer die geradezu peinliche Reinlichkeit auf. ' Die junge Frau erhob sich. S!e hatte bis dahin auf einem' Stuhle gesessen und hielt ihr jüngstes, Kind auf ihren Knieen, während die anderen betden erschreckt an ihrer Schürze hingen. Da sie eben erst krank gewesen, so hatte sie ihre Eltern ausgeschickt und wartete ängstlich mit Thränen in dm Au gen. Als sie .ihre Schwiegermutter eintreten sah, erhob' sie sich mühsam und murmelte: , ? Oh. Madame!- I : -Die Alte trat geradeswegs auf sie zu und sagte: i Meine Tochter!" Darauf nahm sie die beiden Kinder in die Arme, ließ sie auf die Erde nieder und fing an, sie zu umarmen. ' In der ganzen Stube hörte man nichts als Schluchzen. -Die armen Kleinen vaterlos mein Gott! Mein Gott!" Plötzlich vernahm man Geschrei aus der - Straße, - Freudengeschrei. ' Die Thür öffnete sich von Neuem und an der Spitze einer Gruppe von -Ver-.wandten und Freunden ; erschien' d große Louis auf der Schwelle. . ; Da' ist er! Da ist er!" In einem Augenblick war die ganze Gesellschaft ' 'auf den - Füßen. Die junge Frau stürzte auf ihren .Gatten zu und die Kinder, hingen -sich an ibren Vater. -Nur Madam Baudouin blieb unbeweglich, einer Statue gleich, an ihrem! Platz? stehen. Der Fischer bemerkte sie. er warf, seine Mütze zur Erde, trat näher und! sagte mit tiefbewegter Stimme: .Mutter!" ' Da streckte sie ihm. die i Arme entae-. gen und die" Versöhnung war ge' laue nen. 11
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