Indiana Tribüne, Volume 21, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1897 — Page 4

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Wer aber in diesem Sinne nicht

Partei nehmen kann und doch Verse macht, der mag Süßholzreime machen und Wehmuthsseufzer audstoßen. Schmachtlieder singen und sich in einen possierlichen Weltschmerz hineingrubeln, aber ein Dichter ist er nicht und seine Verse werden so schnell vergessen sein, wie er selber. DerPlauderer. Seine tateß'1. Von Marie Stahl. Alte Geschichten. Kind, alte Geschichten! Lak ruh'n, lafc rub'n die Todten!" Saq mir doch, Großvater, wer lieg! hier begraben? Hier so einsam im Walde? Hast Du ihn gekannt?" Das junge Madchen schmiegte sich mit leisem Grauen an den alten Mann, der das verwitterte Stemkreuz unter der wettergetroffenen Eiche, im Hochwald von Debreschin. von Unkraut und von wuchernden Ranken säuberte. Sorgfältig hing er den mitgebrach ten Jmmortellenkranz über das Kreuz und sprach mit entblößtem Haupte und gefalteten Händen ein stilles Gebet. Novembernebel rieselte feucht durch den entlaubten Herbstwald und : von Debreschin herauf hörte man dasSummen der Kirchenglocken, die den Todtengesang verkündeten. Alte Geschichten," murmelte de? Greis und setzte sich ermüdet vom weiten Weg aus einen Baumstumpf, aber ich will Dir erzählen. Du bist ja schon ein großes Mädchen und wenn ich einmal nicht mehr bin, dann wirst Du zu meinem Andenken herkommen und ein paar Blumen bringen zum Todtenfest. Du weist, ich war in meinen jungen Jahren Diener beim Grafen Lubin, drunten in Debreschin. Damals gab es nur eine junge Comteß auf dem Schloß, die Anastasia, und sie war so lieb und schön, daß wir alle, jung und alt. Männer und Weiber, vom letzten Stallburschen bis zum Oberverwalter, durchFeuer und Wasser für sie gegangen waren. Solch eine Comteß gab es nicht wie der landaus, landein! Stolz und frei aufgewachsen wie ein junges Füllen, das nie einen Zaum getragen und voll Feuer, wie ein echtes Vollblut. Hernsch und hochfahrend, wie sie alle wa ren aus dem alten Hause, und , doch weich und lenksam und herzensgut wie ein Kind. Em Paar Augen hatte ste wie Feuersterne und das blaßgoldene, seidene Haar laa wie ern Helligenschem m das weiße Gesich'chm, in dem doch viel zu viel heiße, tolle Lebenslust war für eine ueillc'e. Ich war ein junger Lursche.damalS, mem Vater und mem Gronvater hatten schon bei den Lubins gedient, und so nahm ich eine bevorzuate Stellung em vor dem anderen Dienstpersonal. Es sind nun wohl an fünfzig Jahre ber. da kam der Wassili Natusch von den Soldaten, wo er sein Jahr abge dient, .und wure Oberförster. Das war ein flotter Bursche und er ging umher, als wenn er der Gras sei bei wäre. Unsere Comteß war immer eine aro ft Iäaerin aew:s:n und dm Wald liebte sie über alles. So war es Niemand aufaefallen. daß der Wassili Na tusch viel um sie herum war, a, der Graf machte es seinem Oberförster zur Bedingung, daß sie nur unter seinem Schutz und m seiner Begleitung in dm meilenweiten Debreschin Forsten, die sich bis an die russisch-polnische Grenze erstreckten, laam durfte. Im Herbst, mit den Jagdgästen, die immer zahlreich eintrafen in Debreschm. . kam der junge russische Fürst Basaroff. , Er war kaum vierundzwanzig Stunden im Schloß, da waren wir Alle einig, daö sei der Rechte für un sere Comteß. So Einer mußt kom men. UnermeßlÄ reich war er und vom stolzesten Adel. der. Zar selbst konnte sein Haupt nicht höher tragen. als dieser Steppenfurst. Comteß Anscha war vom ersten Blick, von dem ersten feurigen Hand kuß. wie eine angeschossene Taube. Mir war es bald klar, sie. die sich bisher um keinen Mann kümmerte, wurde semet weaen Heimath und Vaterhaus verlas sen und selbst den Glauben wechseln. denn fie war sanft und zaghaft wie ein schüchternes Kind bei Fürst Basaross's feuriaem Lubeswerben. Es gab große Jagden und Feste auf dem Schloß und in der Nachbarschaft. und ein glänzender Lau sollte Der uns den Sckluk der SwmaaDM vllvZN. DerHerbst war nterdessen weit d?r gerückt, an dem Morgen des Balleö hmg ein schwerer, grauer Frühnebel xv der Luft, der . em.'n kaum zwanz Schritt tütn sehen llch. Der Zufall wollle es, daß mich ein Auftrag Gräsin an den Gärtner zu ungewöhnlich. .früh?x Morgenstunde durch den Park führte. Wie ick den G?? in dm focgen O, Wie Schmerzhaft. Die Schmerzen, von Neuralgie perrsacht, sind zuweilen so enorm daK man bnnahe davon verrückt werden könnte. Calvation Oel bcscitiqt solch? Schmerzen sofort :md kurirr Neuralgie so rasch daß Niemand Mehr auf die Wcise zu leiden brauclt. Sycxr Jacob Klein, 103U Main Str., Evan6rillc Ind., schreibt wie folgt: '"Meine Frau litt seit 7 Jabren an Ncuralgic aber seitdem sie Ealvation Oel gebrauchte, lst sie vollkommen frei davon. Jch bc, Haupte daß es daö beste Liuiment ist und ich werde cö immer im Hause hal, ten. Ich selbst hatte seit langer Zeit Rheumatismus und gebrauchte viele Linimente doch Salvation Oel erwicS sich besser als irgend ein'andcrcs Mittcl und that die besten Dienste." . Sal, taüon Ocl kostet nur 2Z &u& 1

Obstplantagen zwischen dem Park uno dem Wald suchte, ohne ihn finden zu können, hörte ich plötzlich einen Schuß im Walde. Es konnte nicht fern sein, denn der Nebel dämpft den Schall, und ich wunderte mich im Stillen, wer denn da schießen könne bei solcher Wittecung. ' Ein zunger Apfelbaum mit seinen süßen Früchten hielt mich eine Weilt auf und wie ich so hinter dem Baume stehe, tritt plötzlich aus dem Nebel heraus eine Gestalt und geht vorüber, von der ich nicht wußte war sie eine Erscheinung, eine Einbildung oder Wirk lichkeit. Es war Comteß Anscha und es war doch nicht sie. Das war ihr Mantel und ihre Ge stalt. schlank wie eine Weidengerte; das war ihr goldenes Haar unter' dem umgewundnen Schleiertuch, aber was waren das für Augen? Was war das für ein Gesicht? So seltsam fremd, so unheimlich es stand etwas Furchtbares in dem Gesicht ein kaltes Grauen packte mich

und wie sie fast lautlos an mir, vorLberglitt und im Nebel nach wenigen Schritten verschwand, da war ich sicher, einen Geist gesehen zu haben. Denn wo sollte meine Comteß jetzt um diese Stunde, herkommen? Doch nicht etwa aus dem Wald? Die Erscheinung kam aus der Richtung. wo ich den Schuß gehört hatte das machte die Sache noch spukhafter. Denn welcher Mensch mit gesunden Sinnen jagt um diese Stunde und schiebt in den Nebel hinein? Ich beschloß zu schweigen, um die Feststimmung im Schloß nicht zu storen. aber eine beklemmende Angst legte sich mir auf die Brust. Der Nebel wich den ganzenTag nicht, es war ein seuchtkaltes Geriesel in der Luft und die letzten Blätter faulten von den Bäumen. Aber am Abend war Pracht und Glanz auf dem Schloß. Strahlendes Licht überall, schmetternde Tanzmusik und herrliche duftende Blumen in allen Prunkgemächern. Unsere Comteß und Fürst Basaro?f wurden ein Brautpaar . an diesem Abend. Nie habe ich ein schöneres Paar gesehen! Wie er in seiner prächtigen Boiarentracht sporenklirrend durch den Saal flog und wie er sie in seinem Arme hielt das war ein Bild! Sie traten gerade zu einer großen Volonaise an. an der sich auch die alten Herrschaften beteiligten und unser Graf mit der alten Excellenz Lobenstein führte den Tanz. .Da entstand ein lüstern im Saal, man sah bleiche, bestürzte Gesichter und gerade als der Graf das Zeichen zum Begmn oes Tanzes gibt, drang die Kunde bis zu ifcm: man bat den Wassili Natusch erschössen im Walde gefunden, unter der Wettereiche, an der Parkgrenze, erspätete Holzsammler waren auf seine Leiche gestoßen, die schon jen vemMor gen dort gelegen haben mußte. 5tn dem Auaenbllck. als ich das hör te. war mir als ob der Blitz vor mir einschlüge, und als ob sich der ganze Saal mit mtr lm Kreise vreye. Der Sckuß. dcn ich am Morgen ge hört, kam gerade aus der Richtung und von dort kam die Erscheinung m &t stalt unserer Comteß! Ein Lakai riß mir das Tablet mii Champagnergläsern ans der Hand, denn ich taumelte und hatte sonlt Ällks zu Boden fallen lassen. Zufällig stand ich in nächster Nahe deS Brautpaares und während Alles sick um den Grafen und den Unaluas boten drängte, sah ich nur auf unsere Comteß. Und wie ich ihr ms Gesicht blickte, wnnte ick. den ick sie selbst und keine AeistererschcZnung am Morgen gesehen hatte. Es war dasselbe versteinerte Gesicht, derselbe Blick, der sast nichts Menschliches mehr hatte. Doch in der nächsten Sekunde fiel es wie eine Maske von ihr ab, sie hob die wunderschönen brennenden Augen zu ihrem Verlobten und m diesen Äugen war nichts als Liebe und Glück. Mir tfix es, als ob eine furchtbar: Stimme durch den Saal schrie Mör. derin!" und ich stürzte ohnmächtig zu Boden, wie erscklaaen. Erst nach Stunden kam ich wieder zu mir. Und nun begann em surcyter, licher Kampf in meinem Innern. Mußte ich sagen, was ich gesehen und gehört hatte? Man fahndete auf den Mörder und batte einen 5iea:r verhaftet, den Was. sili kürzlich geschlagen und auö dem Dienst gejagt. Tage lang lag ich im Kampf mit mein?m Gewissen. ES war mir zur fürchterlichen Wahrheit, daß Comteß Anscha. den Wassili erschossen halte. Jetzt wurde mir Manches klar. DaS j?rahlerische Wesen des Oberförsters, die Sicherheit,' mit der er sich auf den Herrn ton DeHreschin gespielt hatte. Und nun war Fürst Vasarosf aekommen und Comteß Anscha hatte die Liebe die echte Liebe kennm gelernt, Ich fiel in ein schweres Nervensieber. de? innerliche Kampf zehrte an meinem Mark. ' - Angesichts deö 2oe5 beichtete ich alEin herzbeschützendes Buch. Wenn b3 ftert schwach ist. unmetaä&u arbeit t odr schmertt. so ist die Ursache , allen ?i stn aus ge chlvSchte Herzne rven zurÜSmfahren, so schreibt Dr. Scboov in sei nem Buche DgS H Di'seS Buch sollte gelesen werden. li$ lostet nicht, ttra Durch (rm d ff Ihn wird m m d e Erfahr aeit e neS Nnre kenmn ter n, welcher durch seine Päv'ratic'n. ..Dr. SchcHp'A Wie d,rbeist,Uer" sRestoraiivei .b rüdnit wurde. Da ir0 Mmel, w lch,S je für die innere Nnve H'raenellt wurde für de Herz., &gw urd R'rewNerven. Eine Postkarte geüat, um sich dZ B,-cö, neue dattben 'Ntbattend. v rsckt'ff-n. Nan schreibe an Dr. Schoop, Racine, 3il, 0c;22L

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leS unserem Pfarrer, der mir die Sa. kramente reichte, aber er tröstete m'ch und nannte meinen furchtbaren Vcr dacht Fieberdelirium. Als ich nach lag:r z'hrender Krank heit genas, war unsere Comteß schon Fürstin Basaroff und mit dem Gemahl auf der Hochzeitsreise. Wassili Natusch's Mörder war noch nicht gefunden. Dem Heger hatte man mclzts bewe:sen tonnen, jftach zwei Jahren traf die junge urjtm eines Tages allem und uner wartet bei unS auf dem Scklok ein. Sie kam wie ein todtwundes Wild, das dte Emsamlett suchte, um zu ster bcn. Man flüsterte' dak ibr G:mabl ei ner schönen Tänzerin in P:hrsburg zu diel Aufmerksamkeit geschenkt, und daö konnte sie nicht ertragen. Es gkschllh AlleZ, sie wieder mit d:m tfurnui zu versöhnen, aber ihr Herz war an der zugefügten Wunde unheil bar krank und sie verfiel in Trübsinn. Kein Arzt konnte ihr helfen. Ach, ich wutzte warum! Der Winter ging hin und an einem wunderschönen Früblinastaae erwar. tete man den Fürsten. Man hatte sie gezwungen, m ern Wiedersehen zu wil ligen. Kurz vor dem Eintreffen deö ??llr sien vermißte man sie plötzlich in dem Schloß und konnte sie nirgends finden. Eme surchtvare Abnuna packte mich. und heimlich lief ich, so schnell mich meme Fue tragen konnten hierher, in den Wald zur Wettereicke. Ich hatte mich nicht geirrt. Dort an der stelle, wo lekt das Kreu, s ebt. fand ich sie sterbend, sie hatte. Gift ge nommen. Und als ich weinend neben ihr kniete und sie mit meinen Armen stützte, that stch ihr brechender Blick groß auf und sie sagte mit klarer Stimme: Gott hat mich gerichtet, daß ich hier sterben mun. Hier habe ick den Wasstli Natusch erschossen. Um dieses Briefes wmen, den er mir Nicht zurückgeben. 'sondern an .' d:n Fürsten verra'h:n wollte, isid diesen Bnes meinem Ba ter. Er erklärt. Alleö.- ' Dann hauchte sie in meinen Armen den letzten Seufzer aus. Gott verzeih mir die Sünde, ich habe den Brief nie einer , lebenden Seele gezeigt, sondern ihn verbrannt. ES war der Liebesbrief eines harmlosen KindeS, das nicht wußte, was es it Herz und Hand ver sprach. Eine betbörte Kinderseele. - Ich wußte jetzt, daß ich meine kleine Eomteh immer mehr gellebt hatte als mein Leben. Auf meinen Armen trug ich die Todte in das Schloß zurück. Sie schlummert nun schon lange in der Gruft unter der Schloßkapelle. Die LubinZ sind ausgestorben, die Herrschaft Debreschin ging an eine andere Linie über. Heute weiß kaum noch einer außer Mir. was das Kreuzlein hier bedeutet. Niemand kommt zum Todtenfest es zu schmücken, Niemand betet für die arme Seele, die hier ihre Schuld gebüßt und doch braucht sie viel Gebete zur Berqe-. hung ihrer Sund. Denke daran, liebes Kind, wenn ick nicht mebr bin. m ist m Jedermann sagt so. CaöcaretS Candy Cathartie, die wundervoüfte medizinische Entdeckung cel Zeitalters, angenehm und ersrischeno im yeschmack. wirkt sanft und sicher auf gieren, Leber und Tingeveide, tsti ganze Cgftejn reinigend, entfernt TrkSlturig, kurirt Kopwejh, ftie der, anbaltende Verstopfung und Un, Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine C&a&itl von &.&.&. beute : 10, 25, und 50 Cent. Verkauft und Heilung garantirt Bin all, Llothecken. ' " . t, . C63n und rein Ooll dak Hau Letk sein l Die besten Bürsten kauft , man - bei H. Schm edel, 420 Ost McCarty Qttait

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